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	<title>LPSC &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>LPSC &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>LPSC 2016: Ein Rückblick</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/lpsc-2016-ein-rueckblick/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Apr 2016 16:14:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Rückblick auf die 47ste Lunar and Planetary Science Conference in Houston, einer der größten Tagungen in der Planetologie. Diesmal im Zentrum der Aufmerksamkeit: Ceres und Pluto. Ein Beitrag von Andreas Morlok. Quelle: Andreas Morlok. Die auf dem Gebiet der Planetologie wohl wichtigste Tagung ist die alljährliche Lunar and Planetary Science Conference (LPSC). Diese findet seit [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Rückblick auf die 47ste Lunar and Planetary Science Conference in Houston, einer der größten Tagungen in der Planetologie. Diesmal im Zentrum der Aufmerksamkeit: Ceres und Pluto.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Andreas Morlok. Quelle: Andreas Morlok.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die auf dem Gebiet der Planetologie wohl wichtigste Tagung ist die alljährliche <a href="https://www.hou.usra.edu/meetings/lpsc2016/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Lunar and Planetary Science Conference (LPSC)</a>. Diese findet seit 1970 in Houston statt. Ort, Name und Datum weisen auf den Ursprung der Tagung hin. Diese sollte eigentlich nur für die Präsentation der ersten Ergebnisse aus den Untersuchungen der Apollo-Proben stattfinden. Aber über die Jahre ist die Tagung stetig gewachsen, schon lange ist sie (leider) zu groß für den ersten Veranstaltungsort, bis 2001 im Johnson Space Center bei Houston (inzwischen im malerischen Woodlands weit im Norden der Stadt).</p>



<p class="wp-block-paragraph">So eine große Tagung ist natürlich auch ganz praktisch für weitere, kleinere Treffen im Dunstkreis. So findet traditionell am Wochenende vor der LPSC das <a href="https://sservi.nasa.gov/articles/microsymposium-57-polar-volatiles-on-the-moon-and-mercury/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Micro Symposium</a> statt. Dieses wird gemeinsam von der Brown University in Providence und dem Vernadsky Institut in Moskau veranstaltet. Die Wurzeln des Treffens reichen bis in die Zeit des kalten Krieges, als der wissenschaftliche Austausch zwischen den politischen Blöcken nicht ganz so einfach war. So <a href="https://ntrs.nasa.gov/api/citations/19960045321/downloads/19960045321.pdf" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">organisierten Jim Head (dieses Mal mit einem leidenschaftlichen Plädoyer für die russische Raumfahrt) und Hal Masursky (USGS) 1985 das erste Symposium</a>, um Venusforscher von beiden Seiten in einer informellen Umgebung zusammenzubringen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Vorträge sind etwas länger (30 Minuten), und werden intensiver (aber in freundlicher Atmosphäre) diskutiert. Und da können sich sogar Leute daran beteiligen, die mal auf einer ausgedehnteren Exkursion vor Ort gewesen sind (dieses Mal wieder Harrison Schmitt, auf dem Mond mit <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Apollo_17" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Apollo 17</a> Anno 1972).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber zurück zur LPSC. Thematisch umfasst die Tagung inzwischen auch weit mehr als den Mond. Thema sind die inneren, terrestrischen Körper des Sonnensystems, Eismonde, Asteroide und Kometen. Eigentlich alles außer den großen Gasplaneten. Will man aktiv teilnehmen, so findet das in Form eines Vortrages (10 Minuten + 5 Minuten Fragen) oder eines Posters statt. Da steht man in einer langen Reihe von Stellwänden in einer großen Halle vor einem etwa DIN A0 großen Poster über die eigene Forschung. Im Gegensatz zum Vortrag kann man da natürlich lange mit Leuten diskutieren, vorausgesetzt jemand interessiert sich für das mühsam erstellte Poster. Bei Vorträgen kriegt zumindest das anwesende Publikum die Präsentation mit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Früher hatte die LPSC den Ruf einer &#8218;härteren&#8216; Tagung, wo nach Vorträgen noch intensiv nachgefragt wurde. Aber eigentlich hat sich das gelegt, der Umgang ist recht zivilisiert. Die Vorträge fanden dieses Jahr in bis zu <a href="https://www.hou.usra.edu/meetings/lpsc2016/pdf/program.pdf" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">5 Sitzungen parallel</a> statt, es war also schwierig, alles mit zu verfolgen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und Tagungen sind natürlich prima Gelegenheiten, mit der Kollegenschaft in Kontakt zu bleiben. Das geht dann in der Regel beim Icebreaker Sonntagabend los. Früher wurde da noch ziemlich feudal Essen und Flüssigkeit mit variablem Alkoholgehalt aufgetischt. Leider haben die vielen Kürzungen auch nicht bei der NASA halt gemacht, und da geht es bei dieser Veranstaltung jetzt deutlich bescheidener zu. Und der Austausch mit den Kollegen ist natürlich auch ein gewichtiger Punkt bei einer solchen Tagung &#8211; man bekommt nicht nur mit, was in wissenschaftlicher Hinsicht läuft, sondern auch was sonst so im Feld abgeht. Dazu gehören auch diverse Veranstaltungen im Umfeld, wie das NASA Headquarters Briefing. Da stellen sich die für Geld und Forschung zuständigen den Kollegen. Gerade in jüngerer Zeit wegen der Kürzungen gerne eine lautstarke Veranstaltung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In den 15 Jahren in denen ich fast jährlich an der LPSC teilnehme, hat sich die Tagung ordentlich verändert &#8211; alleine schon von der Größe her. Aber auch inhaltlich: früher hielten sich in etwa die analytische Planetologie (also Laboruntersuchungen von extraterrestrischem Material, was ich so treibe) und planetare Geologie, eher Oberflächenstudien basierend auf Fernerkundungsdaten, in etwa die Waage. Dank der vielen Raumsonden-Missionen in der Zwischenzeit hat sich das Gewicht deutlichst zugunsten letzteren Feldes verschoben (auch wenn insgesamt die Beiträge für alle Gebiete gewachsen sind).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieses Mal war die LPSC wegen Ostern etwas verkürzt. Wohl ein Grund, weshalb die Tagung (zumindest gefühlt) deutlich ruhiger war als normalerweise. Aber immer noch ordentlich groß, es sollten wohl knapp zweitausend Teilnehmer gewesen sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieses Mal gab es zwei eindeutig dominierende Themen, die sich auch gut ergänzten &#8211; <a href="https://www.hou.usra.edu/meetings/lpsc2016/pdf/sess102.pdf" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Ceres </a>und natürlich Pluto. In beiden Fällen wurde die erste Runde an Daten inzwischen ordentlich verarbeitet, so dass sich allmählich ein Gesamtbild ergibt. Ceres ist die Endstation der <a href="https://web.archive.org/web/20230906144951/https://www.nasa.gov/feature/jpl/bright-spots-and-color-differences-revealed-on-ceres/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Dawn-Sonde</a>, nach dem außerordentlich erfolgreichen Besuch von Vesta. Also die erste echte interplanetare Raumsonde, die in eine Umlaufbahn um mehrere planetare Körper ging.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was die Zusammensetzung des Kleinplaneten angeht, so scheint man sich auf einen <a href="https://www.hou.usra.edu/meetings/lpsc2016/pdf/3020.pdf" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Matsch</a> aus ammoniakhaltigen Tonmineralen, Eisenoxiden, Karbonaten plus kohlenstoffhaltigem Zeug geeinigt zu haben. Ein zentraler Punkt bei der Mission war die Verbindung von Vesta und Ceres mit Meteoriten. Bei <a href="https://geology.com/articles/vesta-meteorites/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Vesta</a> ist der schon zuvor vermutete Link zu den häufigen <a href="https://curator.jsc.nasa.gov/antmet/hed/hed_howform.cfm" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">HED-Meteoriten</a> (Howardite, Eukrite, Diogenite) dank Dawn wohl gesichert. Bei Ceres war es schon schwammiger, es gab zuvor viel Spekulation in Richtung kohlige Chondrite.<br>Der Vergleich von Infrarotspektren ergab jetzt zwar keine direkte Verbindung zu einer speziellen Meteoritengruppe. Das ist aber aufgrund der sich <a href="https://www.hou.usra.edu/meetings/lpsc2016/pdf/1607.pdf" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">abzeichnenden Entstehungsgeschichte</a> von Ceres gar nicht zu erwarten. Wie es aussieht, waren kohlige Chondrite wohl in etwa das Ausgangsmaterial. Dieses wurde in der Frühzeit durch Hitze aus kurzlebigen Isotopensystemen aufgeheizt, und regelrecht <a href="https://www.hou.usra.edu/meetings/lpsc2016/pdf/1383.pdf" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">durchgeköchelt</a>. Es wird davon ausgegangen, dass Ceres etwas spät gebildet wurde, weshalb er nur vergleichsweise wenig radioaktives Material abbekommen hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">So sammelte sich das meiste flüchtige und flüssige Material in den oberen Schichten an, wo auch Silikate ordentlich in die Tonminerale umgewandelt (alteriert) wurden. Die inneren Schichten sind dann wohl deutlich Gesteinsreicher. Die Hypothese ist, dass es sich beim Material an der Oberfläche um noch <a href="https://www.hou.usra.edu/meetings/lpsc2016/pdf/1258.pdf" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">höher alteriertes Material</a> handelt, als in den Meteoritensammlungen Verfügbar &#8211; wo die CI-Chondrite vom Typ 1 bisher das Ende der Fahnenstange darstellen. Vielleicht das erste Vorkommen vom Typ 0?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Außerdem ist das Vorkommen von <a href="https://www.hou.usra.edu/meetings/lpsc2016/pdf/2228.pdf" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Wassereis</a> auf Ceres jetzt <a href="https://www.psi.edu/blog/grand-seeks-subsurface-water-ice-on-ceres/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">wohl gesichert</a>. Ceres ist wohl ein Zwischenglied zwischen Gesteinskörpern des inneren Sonnensystems und den Eiskugeln weiter außen. Eine interessante Idee ist, dass Ceres vielleicht selber <a href="https://www.hou.usra.edu/meetings/lpsc2016/pdf/1832.pdf" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">etwas weiter außen</a> gebildet wurde, um die Stabilität von Ammoniak zu erklären.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Reaction Wheels, notwendig um die Sonde für die hohe räumliche Auflösung zu stabilisieren, werden voraussichtlich bis 2017 durchhalten, also ist noch einiges an weiteren Daten zu erwarten. Was auch auffiel war das einige der Vortragenden bei den Fragen etwas ausweichend waren, einige Ergebnisse sind wohl unter Embargo bis zur Veröffentlichung. Bester Kommentar von <a href="https://www.hou.usra.edu/meetings/lpsc2016/pdf/1607.pdf" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Thomas McCord </a>vom Bear Fight institute (zum weißen Fleck im Occator-Krater): „The dome looks like Mount St. Helens before it blew up“. Und in der Tat gibt es Hinweise, dass Ceres durchaus noch geologisch aktiv sein könnte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und dann <a href="https://www.hou.usra.edu/meetings/lpsc2016/pdf/sess152.pdf" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Pluto</a>. Von einer traurigen Anordnung an Pixeln zu einem <a href="https://www.hou.usra.edu/meetings/lpsc2016/pdf/2440.pdf" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">kartographierten Körper</a> innerhalb von knapp einem Jahr, dank der spektakulären New Horizons-Mission. Dass <a href="https://www.hou.usra.edu/meetings/lpsc2016/media/images/new-horizons/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Team Pluto</a> verdienterweise in außerordentlich ekstatischer Stimmung war, braucht wohl nicht extra betont zu werden. Entsprechend groß war auch der Andrang zu den Sessions, der Saal war in der Regel voll.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ergebnisse wurden in der Presse wohl schon ausführlich behandelt &#8211; die Oberfläche wird durch <a href="https://www.hou.usra.edu/meetings/lpsc2016/pdf/1995.pdf" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Methan</a> und Stickstoff dominiert, <a href="https://www.hou.usra.edu/meetings/lpsc2016/pdf/1737.pdf" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Wassereis</a> spielt ein wenig die Rolle von <a href="https://www.hou.usra.edu/meetings/lpsc2016/pdf/2296.pdf" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Gestein</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Teile der Oberfläche sind <a href="https://www.universetoday.com/articles/ancient-pluto-may-lakes-rivers-nitrogen" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">jung,</a> sehr jung &#8211; Teile der Sputnik Planum sind wohl <a href="https://www.hou.usra.edu/meetings/lpsc2016/pdf/2310.pdf" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">jünger als 10 Millionen</a> Jahre. Das erlaubt Spekulationen über heutige Aktivität auf Pluto.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Noch besser, selbst die sehr dünne Atmosphäre des nicht mehr ganz-Planeten scheint regelrechte <a href="https://www.hou.usra.edu/meetings/lpsc2016/pdf/1648.pdf" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Zirkulationsmuster</a> zu zeigen. Ein weiteres spektakuläres Ergebnis, das passenderweise auch zeitgleich mit der Tagung veröffentlicht wurde, ist die Entdeckung eines mutmasslichen True Polar Wander (TPW) Ereignisses auf dem <a href="https://www.hou.usra.edu/meetings/lpsc2016/pdf/2667.pdf" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Mond</a>. TPW bedeutet, dass der Mantel eines Körpers auf dem Eisenkern verrutscht, so dass die Pole (nicht aber die Rotationsachsen!) sich verschoben haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">TPW ist ein echtes Hot Topic zur Zeit. Auch für<a href="https://www.hou.usra.edu/meetings/lpsc2016/pdf/2348.pdf" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external"> Pluto</a> wurde ein solches Ereignis auf der LPSC vorgeschlagen, sowie auch für <a href="https://www.hou.usra.edu/meetings/lpsc2016/pdf/2502.pdf" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Merkur</a>, und gerade erst wurde ein Paper über ein ähnliches Ereignis auf dem <a href="https://www.raumfahrer.net/planetare-unwucht/" data-wpel-link="internal">Mars</a> veröffentlicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein paar Veranstaltungen wurden gefilmt <a href="https://www.youtube.com/playlist?list=PLQ7WzZtg-qMDbntN9K62sYLPGRHHZWtIh" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">(findet sich hier)</a>. Einige Poster gibt es hier <a href="https://www.hou.usra.edu/meetings/lpsc2016/eposterindex.cfm" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">online</a>, und auch Twitter war <a href="https://x.com/search?q=%23lpsc2016%20-LaprimeraSC" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="follow">sehr aktiv</a>, besonders ein Kollege aus Arizona <a href="https://x.com/jtuttlekeane" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="follow">hier</a>.<br><br><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4210.msg76902#msg76902" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Mission Dawn</a></li><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=14147.msg354490#msg354490" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Zwergplanet Ceres</a></li><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4202.msg75788#msg75788" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">New Horizon Mission</a></li><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=898.msg8997#msg8997" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Plutoid Pluto</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/lpsc-2016-ein-rueckblick/" data-wpel-link="internal">LPSC 2016: Ein Rückblick</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Indien testete kryogenes Oberstufentriebwerk CE-7.5</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/indien-testete-kryogenes-oberstufentriebwerk-ce-7-5/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Apr 2013 08:20:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach Angaben von Korrespondentenberichten gelang der Indischen Weltraumforschungsorganisation (ISRO) am 24. März 2013 in einer Höhentestkammer die Testzündung eines mit flüssigem Wasserstoff und flüssigem Sauerstoff arbeitenden Raketenmotors vom Typ CE-7.5. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: erewise.com, indiadefender.com, ISRO, sawfnews.com, The Hindu. Der Test fand in der erst jüngst fertiggestellten Testanlage zur Simulation großer Höhen [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Nach Angaben von Korrespondentenberichten gelang der Indischen Weltraumforschungsorganisation (ISRO) am 24. März 2013 in einer Höhentestkammer die Testzündung eines mit flüssigem Wasserstoff und flüssigem Sauerstoff arbeitenden Raketenmotors vom Typ CE-7.5.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch</a>. Quelle: erewise.com, indiadefender.com, ISRO, sawfnews.com, The Hindu.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/13042013102040_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/13042013102040_small_1.jpg" alt="ISRO" width="260"/></a><figcaption>
Oberstufe CUS für GSLV mit CE-7.5-Motor
<br>
(Bild: ISRO)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Test fand in der erst jüngst fertiggestellten Testanlage zur Simulation großer Höhen (high altitude test facility, HAT) im ISRO-Zentrum für Flüssigkeitsraketenantriebe (Liquid Propulsion Systems Centre, LPSC) in Mahendragiri im Distrikt Kanyakumari des indischen Bundesstaats Tamil Nadu statt. Die Anlage war nach dem Versagen des in Indien konstruierten Triebwerks beim Flug einer indischen Rakete für den Transport von Satelliten auf geosynchrone Umlaufbahnen (GSLV) am 15. April 2010 in einem Zeitraum von rund einem Jahr gebaut worden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Zündung des indischen Triebwerks vom Typ CE-7.5 im Teststand am 24. März 2013 erfolgte auf die vorgesehene Weise, dabei gemessene Daten bewegten sich im Rahmen des Erwarteten. Die positiven Ergebnisse sollten es ermöglichen, das Triebwerk nun in die kryogene Oberstufe für die Rakete GSLV-D5 zu integrieren und die Stufe möglichst bald zum Startgelände auf der Insel Sriharikota zu liefern. Nach dem Triebwerkstest ging der Direktor des LPSC, M. Chandra Dathan, davon aus, dass ein Start der GSLV-D5 im Monat Juli 2013 erfolgen könnte. Die Rakete soll den indischen Kommunikationssatelliten GSAT 14 in den Weltraum transportieren. </p>



<p class="wp-block-paragraph">In der Oberstufe namens CUS einer GSLV eingesetzt, wird ein CE-7.5-Triebwerk nominal rund 720 Sekunden arbeiten. Der Vakuumschub des regenerativ gekühlten Triebwerks liegt dabei nach leicht differierenden Angaben zwischen 69,5 und 73,55 Kilonewton (etwa 7,5 Tonnen). Für den spezifischen Impuls des Motors mit gestufter Verbrennung werden 452 bis 454 Sekunden genannt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Versorgung des Triebwerks mit flüssigem Wasserstoff und flüssigem Sauerstoff besorgen zwei sogenannte Booster-Pumpen und ein Turbinensatz zum Antrieb. Letzter erreicht eine Drehzahl zwischen 39.000 und 42.000 Umdrehungen pro Minute und stellt die Versorgung der Hauptkammer des Triebwerks mit 16,6 Kilogramm Treibstoff pro Sekunde sicher. Das Antriebsgas für den Turbinensatz wird durch einen Vorbrenner erzeugt. Für Veränderungen des Schubs und die Beeinflussung des Mischungsverhältnisses der Treibstoffkomponenten gibt es getrennte Regulatoren. Die Zündung der Verbrennung des flüssigen Wasserstoffs mit flüssigem Sauerstoff erfolgt in allen Triebwerkskomponenten pyrotechnisch. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie in unserem Forum mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9955.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">GSLV-D5 mit GSAT 14</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/indien-testete-kryogenes-oberstufentriebwerk-ce-7-5/" data-wpel-link="internal">Indien testete kryogenes Oberstufentriebwerk CE-7.5</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>ISRO testet erneut Raketenstufe L110</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/isro-testet-erneut-raketenstufe-l110/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Sep 2010 04:48:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[GSLV-Mk-III]]></category>
		<category><![CDATA[Indien]]></category>
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		<category><![CDATA[L110]]></category>
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		<category><![CDATA[VIKAS]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=33517</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die indische Raumfahrtorganisation ISRO meldete am 8. September 2010 einen erfolgreichen statischen Brennversuch mit einer Raketenstufe namens L110, wie sie in der GSLV-Mk-III-Rakete eingesetzt werden soll. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: ISRO. Mit zwei Triebwerken des Typs Vikas ausgestattet wurde die L110 am 8. September 2010 in einem Teststand des Liquid Propulsion Systems Centre [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/isro-testet-erneut-raketenstufe-l110/" data-wpel-link="internal">ISRO testet erneut Raketenstufe L110</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die indische Raumfahrtorganisation ISRO meldete am 8. September 2010 einen erfolgreichen statischen Brennversuch mit einer Raketenstufe namens L110, wie sie in der GSLV-Mk-III-Rakete eingesetzt werden soll.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: ISRO.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11092010064811_small_1.jpg" alt="ISRO" width="302" height="201"/><figcaption>
L110, die Zentralstufe für die GSLV-Mk-III-Rakete 
<br>
(Bild: ISRO)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Mit zwei Triebwerken des Typs Vikas ausgestattet wurde die L110 am 8. September 2010 in einem Teststand des Liquid Propulsion Systems Centre (LPSC) in Mahendragiri im Distrikt Thirnelveli im indischen Bundesstaat Tamil Nadu getestet. Gegen 15:50 Uhr Ortszeit wurden die Triebwerke gezündet, sie brannten rund 200 Sekunden lang. Im Gegensatz zum ersten Test am 5. März 2010, der wegen eines Lecks vor Erreichen der Nominalbrenndauer beendet wurde, musste der Versuch, bei dem Daten zu fast 500 verschiedenen Parametern wurden aufgezeichnet wurden, nicht vorzeitig abgebrochen werden. So kam die Raketenstufe zum ersten Mal auf die für sie vorgesehene Brennzeit. Eine erste Bewertung der gewonnenen Daten spricht dafür, dass die Stufe wie erwartet funktionierte und die geplante Leistung erreichte. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11092010064811_small_2.jpg" alt="GSLV-Mk-III - Illustration" width="260"/><figcaption>
GSLV-Mk-III &#8211; Illustration
<br>
(Bild: ISRO)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Auf 17 Meter Länge und einen Durchmesser von 4 Metern bringt es die L110, welche mit zusammen 110 Tonnen flüssigem Treibstoff (UH25) und Oxidator (N<sub>2</sub>O<sub>4</sub>) befüllt werden kann. Mit ihren beiden Vikas-Hochdrucktriebwerken stellt sie eine Weiterentwicklung der in PSLV und GSLV als zweite Stufe verwendeten Antriebskomponenten dar. Beim Einsatz der L110 auf der GSLV-Mk-III ist es geplant, die beiden Raketenmotore 200 Sekunden lang zu betreiben, bei Einsätzen in Raketen des Typs PSLV und GSLV sind nur 150 Sekunden Brennzeit für die einzeln eingesetzten Triebwerke gefordert. Die Vikas-Motore basieren auf dem europäischen Viking-4A-Triebwerk, das in der Ariane 3 verwendet wurde.  <br>Eine GSLV-Mk-III wird sich im Wesentlichen aus einer L110 als Zentralstufe, zwei seitlich angebrachten Feststoffmotoren vom Typ S200 und einer kryogenen Oberstufe des Typs C25 zusammensetzen. Der erste Start einer GSLV-Mk-III &#8211; sie soll in der Lage sein, einen rund vier Tonnen schweren Satelliten für den Geostationären Orbit ins All zu bringen &#8211; wird vermutlich nicht vor 2012 erfolgen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=7595.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">GSLV Mk III</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>L110: statischer Brennversuch</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/l110-statischer-brennversuch/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Mar 2010 08:23:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[GSLV-Mk-III]]></category>
		<category><![CDATA[ISRO]]></category>
		<category><![CDATA[L110]]></category>
		<category><![CDATA[LPSC]]></category>
		<category><![CDATA[PSLV]]></category>
		<category><![CDATA[Testzündung]]></category>
		<category><![CDATA[VIKAS]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=32989</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am 5. März 2010 führte die indische Raumfahrtorganisation ISRO einen statischen Brennversuch einer L110 genannten Raketenstufe für den künftigen Raumfahrtträger GSLV-Mk-III durch. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: ISRO. Die mit zwei Vikas-Raketenmotoren ausgestattete Raketenstufe war in einem Teststand des Liquid Propulsion Systems Centre (LPSC) in Mahendragiri im Distrikt Thirnelveli im indischen Bundesstaat Tamil Nadu [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 5. März 2010 führte die indische Raumfahrtorganisation ISRO einen statischen Brennversuch einer L110 genannten Raketenstufe für den künftigen Raumfahrtträger GSLV-Mk-III durch.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: ISRO.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07032010092338_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07032010092338_small_1.jpg" alt="ISRO" width="260"/></a><figcaption>
L110 auf dem Teststand in Betrieb 
<br>
(Bild: ISRO)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die mit zwei Vikas-Raketenmotoren ausgestattete Raketenstufe war in einem Teststand des Liquid Propulsion Systems Centre (LPSC) in Mahendragiri im Distrikt Thirnelveli im indischen Bundesstaat Tamil Nadu vertikal montiert und brannte nach der Zündung um 16:00 Uhr indischer Zeit 150 Sekunden lang. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Daten zu über 500 verschiedenen Parametern wurden während des Tests aufgezeichnet. Als sich einer der Parameter aus dem zulässigen Wertebereich bewegte, wurde die Brennphase, die ursprünglich 200 Sekunden hätte dauern sollen, nach 150 Sekunden beendet. Einen neuen Versuch, auf 200 Sekunden Brennzeit zu kommen, wird es geben, wenn die Daten des jetzt erfolgten Tests ausgewertet sind. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf 17 Meter Länge und einen Durchmesser von 4 Metern bringt es die L110, welche mit zusammen 110 Tonnen flüssigem Treibstoff (UH25) und Oxidator (N<sub>2</sub>O<sub>4</sub>) befüllt werden kann. Mit ihren beiden Vikas-Hochdrucktriebwerken stellt sie eine Weiterentwicklung der in PSLV und GSLV als zweite Stufe verwendeten Antriebskomponenten dar. Beim Einsatz der L110 auf der GSLV-Mk-III ist es geplant, die beiden Raketenmotore 200 Sekunden lang zu betreiben, bei Einsätzen in Raketen des Typs PSLV und GSLV sind nur 150 Sekunden Brennzeit für die einzeln eingesetzten Triebwerke gefordert. Die Vikas-Motore basieren auf dem europäischen Viking-4A-Triebwerk, das in der Ariane 3 verwendet wurde. 
<br>
Der erste Start einer GSLV-Mk-III &#8211; sie soll in der Lage sein, einen rund vier Tonnen schweren Satelliten in den Geostationären Orbit zu bringen &#8211; ist nach derzeitigen Planungen für das Jahr 2011 vorgesehen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=7595.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">GSLV Mk III </a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Chandrayaan 1 im Zielorbit um den Mond angekommen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/chandrayaan-1-im-zielorbit-um-den-mond-angekommen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Nov 2008 22:02:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[Chandrayaan 1]]></category>
		<category><![CDATA[Indien]]></category>
		<category><![CDATA[ISRO]]></category>
		<category><![CDATA[LPSC]]></category>
		<category><![CDATA[Mond]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonde]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=31694</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Indische Weltraumorganisation ISRO berichtete am 12. November 2008, dass es ihr gelungen sei, ihre am 22. Oktober 2008 gestartete Mondsonde Chandrayaan 1 am 12. November 2008 in den vorgesehenen Zielorbit in 100 Kilometern über der Mondoberfläche zu steuern. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: ISRO. Nach dem Start, Anhebungen des Orbits um die Erde [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/chandrayaan-1-im-zielorbit-um-den-mond-angekommen/" data-wpel-link="internal">Chandrayaan 1 im Zielorbit um den Mond angekommen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Indische Weltraumorganisation ISRO berichtete am 12. November 2008, dass es ihr gelungen sei, ihre am 22. Oktober 2008 gestartete Mondsonde Chandrayaan 1 am 12. November 2008 in den vorgesehenen Zielorbit in 100 Kilometern über der Mondoberfläche zu steuern.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: ISRO.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Start, Anhebungen des Orbits um die Erde und dem Flug auf der Mondtransferbahn wurde die Umlaufbahn der Sonde um den Mond in einer Reihe von Manövern schrittweise abgesenkt. Das Hauptriebwerk der Sonde wurde insgesamt etwa 16 Minuten lang betrieben. Das vom Liquid Propulsion Systems Centre (LPSC) in Thiruvananthapuram gebaute Flüssigkeitshaupttriebwerk der Sonde funktionierte bei insgesamt zehn Zündungen einwandfrei. <br>Der mondfernste Punkt der Bahn wurde von 7.502 über 255 auf 100 Kilometer über der Mondoberfläche abgesenkt, der mondnächste Bahnpunkt von 200 über 182 auf 100 Kilometer reduziert. Für einen Mondumlauf braucht die Sonde jetzt knapp zwei Stunden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4212.150" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Chandrayaan-1-Thread</a>
</li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/chandrayaan-1-im-zielorbit-um-den-mond-angekommen/" data-wpel-link="internal">Chandrayaan 1 im Zielorbit um den Mond angekommen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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	</channel>
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