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	<title>Luna &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Luna &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>ESA-DLR analoges Mondtrainingszentrum feierlich eröffnet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/esa-dlr-analoges-mondtrainingszentrum-feierlich-eroeffnet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Sep 2024 16:43:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>LUNA, Europas neuer „Mond auf der Erde&#8220;, soll eine zentrale Rolle bei der Gestaltung der Zukunft der Mondexploration spielen. Die Eröffnung von LUNA, dem gemeinsam von der ESA und dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) betriebenen analogen Mondtrainingszentrum, fand am 25. September in Köln statt. Eine Pressemitteilung der European Space Agency (ESA). Quelle: [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">LUNA, Europas neuer „Mond auf der Erde&#8220;, soll eine zentrale Rolle bei der Gestaltung der Zukunft der Mondexploration spielen. Die Eröffnung von LUNA, dem gemeinsam von der ESA und dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) betriebenen analogen Mondtrainingszentrum, fand am 25. September in Köln statt. Eine Pressemitteilung der European Space Agency (ESA).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: ESA 25. September 2024.</p>



<p class="wp-block-paragraph">25. September 2024 &#8211; Die Einrichtung, welche die Mondoberfläche nachbilden soll, befindet sich neben dem Europäischen Astronautenzentrum der ESA und dient der Vorbereitung von Astronaut:innen, Wissenschaftler:innen, Ingenieur:innen und Missionsexpert:innen auf das Leben und Arbeiten auf dem Mond.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/LUNAabc1esa-scaled.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="(Bild: DLR/ESA)" data-rl_caption="" title="(Bild: DLR/ESA)" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="600" height="400" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/LUNAabc1esa60.jpg" alt="(Bild: DLR/ESA)" class="wp-image-144825" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/LUNAabc1esa60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/LUNAabc1esa60-300x200.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/LUNAabc1esa60-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">(Bild: DLR/ESA)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Es wird die Erforschung, Entwicklung und integrierte Erprobung von Weltraumtechnologie unter realistischen Bedingungen erleichtern und wertvolle Erkenntnisse für kommende Mondmissionen wie das Artemis-Programm der NASA liefern, das erstmals seit über 50 Jahren Astronaut:innen zum Mond schicken wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">ESA-Generaldirektor Josef Aschbacher erklärte: „Die Eröffnung von LUNA ist ein wichtiger Meilenstein für Europas Weltraumexplorationsvorhaben. Diese einzigartige Einrichtung mit ihrer Fähigkeit, Mondbedingungen nachzubilden, bringt unser Verständnis des Mondes voran und bereitet uns auf zukünftige Missionen vor. Wir sind stolz darauf, dieses Projekt zu leiten, das Europa an der Spitze der Erforschung des Mondes und darüber hinaus positioniert und gleichzeitig die internationale Zusammenarbeit in der Weltraumforschung fördert.&#8220;</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/LUNAabc4dlresa-scaled.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="(Bild: DLR/ESA)" data-rl_caption="" title="(Bild: DLR/ESA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="399" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/LUNAabc4dlresa60.jpg" alt="(Bild: DLR/ESA)" class="wp-image-144829" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/LUNAabc4dlresa60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/LUNAabc4dlresa60-300x200.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/LUNAabc4dlresa60-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">(Bild: DLR/ESA)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Gäste aus dem Raumfahrtsektor und Regierungsvertreter:innen nahmen an der Einweihung der hochmodernen europäischen Weltraumforschungsanlage teil, darunter ESA-Generaldirektor Josef Aschbacher, DLR-Vorstandsvorsitzende Anke Kaysser-Pyzalla, der Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen Hendrik Wüst, neben der stellvertretenden Ministerpräsidentin von Nordrhein-Westfalen Mona Neubaur und der Koordinatorin der Bundesregierung für die deutsche Luft- und Raumfahrt Anna Christmann, sowie Vertreter:innen der NASA.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„LUNA wird dazu beitragen, unsere Vorbereitungen für Aktivitäten auf der Mondoberfläche durch die Erforschung von Technologien und Innovationen für die Erforschung des Weltraums zu optimieren. Dabei geht es um Robotik ebenso wie um künstliche Intelligenz, um die Nutzung lokaler Ressourcen und ressourcenschonende Kreisläufe bis hin zu regenerativen Energiesystemen. LUNA bietet eine einzigartige Kombination von Elementen für wissenschaftliche Forschung und technologische Entwicklung unter einem Dach. Als &#8218;Mond auf der Erde&#8216; wird LUNA die Aktivitäten auf dem Mond von Deutschland aus nachhaltig unterstützen&#8220;, sagte Anke Kaysser-Pyzalla, Vorstandsvorsitzende des DLR.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/LUNAabc5dlresa-scaled.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="(Bild: DLR/ESA)" data-rl_caption="" title="(Bild: DLR/ESA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="400" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/LUNAabc5dlresa60.jpg" alt="(Bild: DLR/ESA)" class="wp-image-144830" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/LUNAabc5dlresa60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/LUNAabc5dlresa60-300x200.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/LUNAabc5dlresa60-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">(Bild: DLR/ESA)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">„LUNA stellt einen großen Fortschritt bei unseren Bemühungen um die Vorbereitung der bemannten Erforschung des Mondes und darüber hinaus dar. Durch die Nachbildung der Mondoberfläche und die Bereitstellung lebenswichtiger Erkenntnisse über den Oberflächenbetrieb wird uns diese Einrichtung helfen, die Herausforderungen zukünftiger Weltraummissionen anzugehen. Die Zusammenarbeit mit dem DLR bei diesem Projekt unterstreicht die Stärke der internationalen Zusammenarbeit und unser gemeinsames Engagement, die Weltraumforschung gemeinsam voranzubringen&#8220;, kommentierte Daniel Neuenschwander, ESA-Direktor für bemannte und robotische Exploration.</p>



<p class="wp-block-paragraph">LUNA verfügt über eine 700 Quadratmeter große Fläche, die die Mondoberfläche mit 900 Tonnen Basalt-abgeleiteten vulkanischen Körnern und Gesteinen nachbildet, die zu einem Material namens „Regolith-Simulator&#8220; verarbeitet wurden und eine einzigartige Testumgebung bieten. Eine tiefe Bodenfläche wird Bohrungen und Probenahmen bis zu drei Meter unter der Oberfläche ermöglichen und so die Erforschung von Regolith einschließlich gefrorenem Mondboden ermöglichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mittlerweile ahmt ein Sonnensimulator die Tag- und Nachtzyklen auf dem Mond nach, darunter auch die herausfordernden Beleuchtungsbedingungen, die an Mondpolregionen herrschen.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/LUNAabc3dlresa-scaled.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="LUNA bildet die Mondoberfläche auf der Erde nach und befindet sich in unmittelbarer Nähe des Astronautenzentrums (EAC) der ESA in Köln, Deutschland. Dieses Gemeinschaftsprojekt der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) und des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) dient als voll integriertes Trainings- und Testgelände, das mondähnliche Bedingungen auf der Erde simuliert. Es ermöglicht den Forschenden, das Manövrieren in dieser Umgebung zu üben und neue Technologien für den Erfolg zukünftiger Missionen zum Mond und darüber hinaus zu testen. In der LUNA-Anlage werden Astronauten demnächst für verschiedene Erkundungsszenarien trainieren und die Arbeit auf der Mondoberfläche mit Instrumenten, am Lander und in Zusammenarbeit mit Robotern üben. (Bild: DLR/ESA)" data-rl_caption="" title="LUNA bildet die Mondoberfläche auf der Erde nach und befindet sich in unmittelbarer Nähe des Astronautenzentrums (EAC) der ESA in Köln, Deutschland. Dieses Gemeinschaftsprojekt der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) und des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) dient als voll integriertes Trainings- und Testgelände, das mondähnliche Bedingungen auf der Erde simuliert. Es ermöglicht den Forschenden, das Manövrieren in dieser Umgebung zu üben und neue Technologien für den Erfolg zukünftiger Missionen zum Mond und darüber hinaus zu testen. In der LUNA-Anlage werden Astronauten demnächst für verschiedene Erkundungsszenarien trainieren und die Arbeit auf der Mondoberfläche mit Instrumenten, am Lander und in Zusammenarbeit mit Robotern üben. (Bild: DLR/ESA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="400" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/LUNAabc3dlresa60.jpg" alt="(Bild: DLR/ESA)" class="wp-image-144828" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/LUNAabc3dlresa60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/LUNAabc3dlresa60-300x200.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/LUNAabc3dlresa60-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">(Bild: DLR/ESA)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Fortschrittliche Kontrollräume werden in Echtzeit mit Missionskontrollzentren in Deutschland und weltweit verknüpft. Zukünftig soll das analoge Trainingszentrum auch an das Lunar Gateway, oder sogar den Mond selbst für nahtlose Missionssimulationen angebunden werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Features werden in Kürze umgesetzt wie ein Gravity-Offloading-System zur Simulation des Sechstels der Erdschwerkraft des Mondes und eine verstellbare Rampe zur Erprobung der Mobilität auf Mondhängen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">LUNA ist als offener Hub konzipiert, der Raumfahrtagenturen, Hochschulen, Forschern, der Raumfahrtindustrie, Start-ups sowie kleinen und mittleren Unternehmen aus aller Welt zur Verfügung steht.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20305.msg566667#msg566667" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ESA &#8211; LUNA Simulationsanlage in Köln</a></li>
</ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die Kolonialisierung des Mondes hat begonnen – Zumindest in der Simulation</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/die-kolonialisierung-des-mondes-hat-begonnen-zumindest-in-der-simulation/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Weise]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Apr 2023 16:18:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>(Achtung, Aprilscherz) Ein Beitrag von Andreas Weise. Quelle: Bild, Recherche 1. April 2023. Der Mond ist immer für eine Überraschung gut. Zumindest, wenn es um die Erschließung und Kolonialisierung geht.Bislang galt die BILD-Zeitung nicht gerade als Quell seriöser Betrachtung strategisch-technischer Entwicklungen. Trotzdem kam sie jetzt mit einer Schlagzeile auf der Titelseite heraus, die aufhorchen ließ. [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">(Achtung, Aprilscherz) Ein Beitrag von Andreas Weise.</p>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Bild, Recherche 1. April 2023.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/quellea60.jpg" alt=""/><figcaption class="wp-element-caption">(Quelle und Ausschnitt: Bild)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der Mond ist immer für eine Überraschung gut. Zumindest, wenn es um die Erschließung und Kolonialisierung geht.<br>Bislang galt die BILD-Zeitung nicht gerade als Quell seriöser Betrachtung strategisch-technischer Entwicklungen. Trotzdem kam sie jetzt mit einer Schlagzeile auf der Titelseite heraus, die aufhorchen ließ. In dem Beitrag geht es um nichts geringeres, als die Besiedelung des Mondes – also deren Kolonialisierung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Spricht man über Projekte zur Kolonialisierung des Weltraums, so meint man meistens den Mars und die hochgeschossenen Pläne von SpaceX-Chef Elon Musk. Diese kommen aber im Moment nicht aus den Startlöchern und es ist auch nicht abzusehen, wann der große Run los geht. Starship steht zwar in den Startlöchern, fliegt aber noch nicht so richtig. Weiterer Zeitplan: Ungewiss!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zeitgleich wird in Europa auf einem ganz anderen Gebiet gerade händeringend nach Rohstoffen gesucht. Durch den Klimawandel aufgeschreckt ist ein Boom für erneuerbare Energien ausgebrochen. Problem nur, das der Bedarf, zum Beispiel an Solarpanelen zur ökologischen Stromerzeugung aus Mangel an Rohstoffen gerade nicht gedeckt werden kann. Und hier kommt der Mond ins Spiel. Siliziumhaltiges Regolith, also blanker Mondstaub rückt in den Fokus der Begehrlichkeiten. Und je schneller und höher die Materialpreise auf der Erde steigen um so ökonomisch reizvoller wird die materielle Ausbeutung des Mondes.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unter diesem Hintergrund ist die Ankündigung der ESA, eine Kolonie in Form einer dörflichen Gesellschaft auf dem Mond zu bauen ein logischer Schritt. Schaut man sich die Aktivitäten und Planungen der ESA genauer an so glaubt man aus den vielen Einzelteilen plötzlich ein Gesamtbild eines sehr feinkörnigen Mosaiks zu entdecken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da wird zum einen in Köln am ESA-Standort eine riesige Mond-Simulationsanlage gebaut.<br>Kein Geringerer als ESA-Astronaut Matthias Maurer ist hier federführend beteiligt. Maurer ist von Hause aus Materialwissenschaftler und für diese Arbeit geradezu prädestiniert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch während im ESA-Zentrum Köln alles wie auf dem Präsentierteller der Öffentlichkeit gezeigt wird und das Objekt LUNA allmählich Gestalt annimmt, wird im fernen Mecklenburg-Vorpommern der eigentliche Haupt-Coup des Unternehmens „Mond“ vorbereitet. Die Kolonialisierung mit Menschen. Auf dem Gelände des Flughafen Rostock-Laage wurde zunächst das Flughafenterminal in eine Mondlandschaft verwandelt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Parallel dazu sollen Arbeiten laufen, die darauf abzielen, in die auf der Freifläche des Flughafens stehenden Shelter die ersten Mondbewohner „zur Probe“ einziehen zu lassen. Die Shelter stammen noch aus DDR-Zeiten und dienten den Luftstreitkräften zur Unterbringung von Jagdflugzeugen Su-22. Die Grundkonstruktion entspricht im Grunde dem, was auch auf dem Mond mit dortigen Materialien gebaut werden soll. Eine Hohlraumkonstruktion aus Beton-Teilen im 3D-Druckverfahren wird aufgebaut und dann mit Erde, bzw. Mondgestein abgedeckt um gegen die äußeren Einflüsse, hier Strahlung, zu schützen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach unbestätigten Berichten (das stand nicht in der BILD) wurden die ersten Kolonisten bereits rekrutiert. Interessanter Weise orientierte man sich angeblich beim Auswahlverfahren nicht an den üblichen Kriterien von ESA, NASA und anderen. Da die Zeit drängt und die technologischen Voraussetzungen noch nicht allzu weit entwickelt sind, griff man vermutlich auf ein Konzept der NASA aus den frühen 60er Jahren zurück. Den One-Way-Space-Man aus dem Jahre 1962. Dieses Konzept lief unter dem Namen PILGRIM-PROJECT und sah vor, Astronauten vor der Sowjetunion auf den Mond zu bringen. Kleiner Schönheitsfehler: Es gab zu diesem Zeitpunkt keine Rückkehrmöglichkeit und die Astronauten hätten so lange ausharren müssen, bis die technischen Möglichkeiten zur glücklichen Heimkehr gegeben wären.<br>Genau darauf könnte das ESA-Konzept aufbauen. Und Kandidaten für so einen Job im Außenposten ohne konkrete Rückfluggelegenheit gibt es bestimmt ausreichend. Die Meisten könnten sich aus dem schon fast vergessenen Projekt Mars-One rekrutieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Autor hatte vor Jahren selber einmal die Gelegenheit, mit einem Mars-One-Kandidaten zu sprechen. Die meisten Kandidaten hatten Berufe, die so eher nicht zu erwarten gewesen wären. Es waren Fleischer, Bäcker, Handwerker – eben alles Berufe, die man für eine funktionierende Dorfgemeinschaft braucht. Genau richtig für das Dorf auf dem Mond. Im Gegensatz zum Marsprojekt geht man aber bei der Mondbesiedelung davon aus, den Kolonisatoren eine Rückkehr zu ermöglichen.<br>Doch zunächst wird das Zusammenspiel aller menschlichen und technischen Komponenten trainiert. Basis dazu bieten auch die Ergebnisse der Isolation-Simulation Mars500 von 2011 und des etwas unbekannteren Jahres-Isolationsexperiments von 1967 in der Sowjetunion.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit ersten Ergebnissen und Berichten zum Mond-Kolonisation-Isolation-Experiment in Laage ist Ende des Jahres 2023 zu rechnen. Spätestens zu den Raumfahrttagen in Neubrandenburg wird dem fachkundigen Publikum hoffentlich mehr Informationen geboten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Man darf gespannt sein, wie schnell das Projekt wirklich voran kommt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Quellen:</strong><br><a href="https://web.archive.org/web/20230130212000/http://www4.mdr.de/wissen/luna-mond-trainingsanlage-koeln-100.html" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.mdr.de/wissen/luna-mond-trainingsanlage-koeln-100.html</a><br><a href="https://web.archive.org/web/20230330000242/https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/Rostock-Laage-Mondlandschaft-im-Flughafen-Terminal,flughafen2702.html" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/Rostock-Laage-Mondlandschaft-im-Flughafen-Terminal,flughafen2702.html</a><br><a href="https://www.wired.com/2012/04/one-way-space-man-1962/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.wired.com/2012/04/one-way-space-man-1962/</a><br><a href="https://www.spiegel.de/wissenschaft/neue-heimat-auf-dem-mars-a-391b955c-0002-0001-0000-000128743759" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.spiegel.de/wissenschaft/neue-heimat-auf-dem-mars-a-391b955c-0002-0001-0000-000128743759</a><br><a href="https://www.youtube.com/watch?v=nM_fmLxzqhQ" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.youtube.com/watch?v=nM_fmLxzqhQ</a><br><a href="https://www.youtube.com/watch?v=GFX0gnHFCco" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.youtube.com/watch?v=GFX0gnHFCco</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong><br><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=13791.225" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=13791.225</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/2April01b2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="(Bild: privat)" data-rl_caption="" title="(Bild: privat)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/2April01b26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">(Bild: privat)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Update 2. April 2023:</strong><br>Da war am ersten April die Phantasie unseres Autors völlig durchgegangen… .<br>Vermutlich hatte er von vielen realen Dingen geträumt und alles miteinander vermischt und durcheinander gebracht.<br>Doch ein bisschen Wahrheit ist dabei …</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bildzeitung mit der Schlagzeile „Deutscher ESA-Chef plant Dorf auf dem Mind“ ist vom 6. Juni 2015 und bezieht sich auf Prof. Jan Wörner.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Mond-Trainigszentrum der ESA in Köln gibt es.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ebenso gibt es das Simulations-Mond-Feld im Flughafen Rostock Laage.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Geschichte mit den Sheltern ist Unfug.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Idee vom One-Way-Space-Man hat es wirklich gegeben. Sie wurde aber recht früh verworfen. Das ganze wurde dann später in einem Roman „The Pilgrim Projekt“ nieder geschrieben. Dieser wurde 1967 verfilmt unter dem Titel „Countdown“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mars-One gab es und wurde auch hier in der RaumCon besprochen. Das Projekt selber ist gestorben. Der Autor hatte tatsächlich einmal einen Kandidaten in Chemnitz getroffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mars500 war ein sehr ernst zu nehmendes Langzeit-Isolations-Experiment. Hier wurde ein kompletter Mars-Flug incl. Landung simuliert. Bei RaumCon wurde auch darüber diskutiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Ein-Jahres-Isolations-Experiment fand 1967 in der Sowjetunion statt. Drei Probanten wurden in einer kleinen Kammer für ein Jahr eingesperrt. Ein bislang einmaliges Experiment. Die Dokumentation auf youtube ist verlinkt. Irgendwo gibt es den Beitrag auch in Deutsch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">… Und auf die Raumfahrttage in Neubrandenburg im Herbst freut sich der Autor schon.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Schlussfolgerungen, Mutmaßungen, alles Andere und der ganze Rest … sind April, April.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=426.msg546888#msg546888" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Raumfahrt mal nicht ganz so Ernst????</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>AstroGeo Podcast: Die verlorenen Mondspiegel</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/astrogeo-podcast-die-verlorenen-mondspiegel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Karl Urban]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Jul 2022 06:05:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[AstroGeo Podcast]]></category>
		<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Astronauten der Mondlandungen haben etwas wirklich Nützliches auf dem Mond zurückgelassen: Spiegel. Mit der Technik des „Lunar Laser Ranging“ können Forschende auch Jahrzehnte später längst nicht nur den Abstand zu unserem Mond hochgenau vermessen. Bei den Mondlandungen in den 1960er- und 1970er-Jahren ging es um Vieles – die Wissenschaft war da, ehrlich gesagt, eher [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Die Astronauten der Mondlandungen haben etwas wirklich Nützliches auf dem Mond zurückgelassen: Spiegel. Mit der Technik des „Lunar Laser Ranging“ können Forschende auch Jahrzehnte später längst nicht nur den Abstand zu unserem Mond hochgenau vermessen.</h4>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2022/07/lunar-laser-ranging-teleskop-laser-mond.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2022/07/lunar-laser-ranging-teleskop-laser-mond-1024x628.jpg" alt="" class="wp-image-113284" width="400" height="245" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2022/07/lunar-laser-ranging-teleskop-laser-mond-1024x628.jpg 1024w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2022/07/lunar-laser-ranging-teleskop-laser-mond-300x184.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2022/07/lunar-laser-ranging-teleskop-laser-mond-768x471.jpg 768w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2022/07/lunar-laser-ranging-teleskop-laser-mond-1536x942.jpg 1536w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2022/07/lunar-laser-ranging-teleskop-laser-mond-600x368.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2022/07/lunar-laser-ranging-teleskop-laser-mond.jpg 1600w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption>Lunar Laser Ranging<br>Bild: NASA&#8217;s Goddard Space Flight Center/Bill Hrybyk</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Bei den Mondlandungen in den 1960er- und 1970er-Jahren ging es um Vieles – die Wissenschaft war da, ehrlich gesagt, eher eine Randnotiz. Und die Apollo-Astronauten haben als Abschiedsgruß auch noch eine ganze Menge Müll zurückgelassen. Allerdings haben Sie auch etwas durch und durch Nützliches auf dem Mond abgestellt. Es war leicht zu tragen und unkompliziert in der Installation: Spiegel. Auch zwei sowjetische Mondfahrzeuge hatten Spiegel an Bord.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Franzi erzählt, warum die lunaren Retroreflektoren auch noch fünfzig Jahre nach dem Ansturm auf den Mond praktisch sind: Dieses „Lunar Laser Ranging“ ist längst nicht nur dafür gut, um den Abstand zu unserem Begleiter hochgenau zu vermessen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im AstroGeo Podcast erzählen sich die Wissenschaftsjournalisten Franziska Konitzer und Karl Urban alle zwei Wochen eine Geschichte, die ihnen entweder die Steine unseres kosmischen Vorgartens eingeflüstert – oder die sie in den Tiefen und Untiefen des Universums aufgestöbert haben. Der Podcast ist auch auf <a href="https://podcasts.apple.com/us/podcast/astrogeo-geschichten-aus-astronomie-und-geologie/id525300156" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">iTunes</a> oder <a href="https://open.spotify.com/show/0a0X8ogJx046skJBbow9AC" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Spotify</a> zu finden.</p>


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<p class="wp-block-paragraph">Frühere Ausgaben des AstroGeo Podcast <a href="https://astrogeo.de" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">gibt es auf astrogeo.de</a>. AstroGeo ist der Podcast von <a href="https://www.riffreporter.de/de/genossenschaft/recherche-kollektive/weltraum-reporter" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Die Weltraumreporter</a>, einem Magazin der Riffreporter eG. Er ist frei verfügbar und entsteht durch die finanzielle Unterstützung seiner Hörerinnen und Hörer. Das geht mit einem monatlichen Abonnement die Weltraumreporter für 3,49 Euro pro Monat oder einer Spende. Diese und <a href="https://astrogeo.de/unterstuetze-uns/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">jede andere Form der finanziellen Unterstützung</a> hilft dabei, dass der Podcast weiter werbefrei bleibt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19493.msg535495#msg535495" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">AstroGeo Podcast</a></li><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=12187.msg276029#msg276029" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Lunochod – Technik/Vergleiche/Referenzierungen</a></li></ul>
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		<title>Rückblende: Das gelüftete Geheimnis der Wostok-Rakete</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/rueckblende-das-gelueftete-geheimnis-der-wostok-rakete/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Weise]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Aug 2017 11:03:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Koroljow]]></category>
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		<category><![CDATA[Russland]]></category>
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		<category><![CDATA[Wostok]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im RAUMCON-Forum wird auch über ältere Raumfahrttechnik diskutiert. So zum Beispiel die Wostok-Trägerrakete. Wie sah diese aus? Wie funktionierte sie? Sind die Fotos echt? Und wenn ja, von welchem Flug stammen die? Ein scheinbares Chaos herrscht hier an historischen Informationen. Warum?Diese Rückblende zeigt wie das Geheimnis der Wostok-Rakete vor 50 Jahren im Westen gelüftet wurde. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Im RAUMCON-Forum wird auch über ältere Raumfahrttechnik diskutiert. So zum Beispiel die Wostok-Trägerrakete. Wie sah diese aus? Wie funktionierte sie? Sind die Fotos echt? Und wenn ja, von welchem Flug stammen die? Ein scheinbares Chaos herrscht hier an historischen Informationen. Warum?<br>Diese Rückblende zeigt wie das Geheimnis der Wostok-Rakete vor 50 Jahren im Westen gelüftet wurde.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Typenbuch der Raumflugkörper, Aero-Sport, Andreas Weise.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In unserer heutigen Informationsgesellschaft, wo jede mutmaßliche Info nur einen Klick entfernt ist, kann man die Geheimniskrämerei in der Hochzeit des Kalten Krieges nicht mehr rational nachvollziehen. Das betrifft speziell die sowjetische Raumfahrt. Da hier alles irgendwie mit dem sowjetischen Militär verwoben war, lag über allem der Schatten der Geheimhaltung. Anders bei den US-amerikanischen Raumfahrtprogrammen. Hier wurde man gerade zu mit Informationen zugeschüttet. Es war eben ein ganz anderer Ansatz in Sachen Öffentlichkeitsarbeit. Und während man die amerikanischen Trägerraketen in der Fachliteratur schon recht genau dargestellt sah, wusste man über die sowjetischen Raketen fast gar nichts. Es oblag den Raumfahrtjournalisten, sich aus den wenigen Informationsschnipseln ein Bild zusammen zu reimen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/wostok-zeichnung.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/wostok-zeichnung_klein.jpg" alt=""/></a><figcaption>Auszug aus „Typenbuch der Raumflugkörper“<br> (links) und realistische Darstellungen von<br> Sputnik-, Luna- und Wostok-Raketen (rechts)<br>(Bild: Herbert Pfaffe und Peter Stache)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">1964 erschien das „Typenbuch der Raumflugkörper“ von Herbert Pfaffe und Peter Stache noch mit einer fiktiven Darstellung der Wostok-Rakete. Im Begleittext war zu lesen:<em> „… ist die mögliche Größe der Trägerrakete des Wostok-Raumschiffes dargestellt, wie sie sich aus einer Nutzmassenrechnung ergibt. Die Form ist willkürlich gewählt.“</em> Auf der Zeichnung ist das Dilemma zu erkennen. Während zu den amerikanischen Atlas- und Redstone-Raketen Informationen über das Äußere vorlagen, tappte man bei der sowjetischen Technik im Dunkeln. Das genaue Aussehen des Wostok-Raumschiffes wurde beispielsweise erst 1965 gelüftet. Aber das ist eine andere Geschichte. Die Grafik aus jenem Buch von 1964 ist hier zum Vergleich kombiniert mit Darstellungen der wirklichen Größe verschiedener R-7-Trägerraketen: Sputnik, Luna und Wostok.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Sommer 1967 war man dann aber von sowjetischer Seite der Meinung, dass eine Präsentation der gagarinschen Wostok-Trägerrakete sinnvoll wäre. Wie gesagt: 1967! Da war auf US-Seite das Gemini-Projekt gerade vorbei und das Apollo-/Saturn-Programm war in der Öffentlichkeit detailliert zu bestaunen. Im sowjetischen Raumfahrtprogramm lief es zu dieser Zeit nicht gerade rund. Das geheime Mondflugprogramm, die Proton-Rakete, die N1 und die neue Sojus waren die aktuellen Sorgenkinder. Die Sowjetunion brauchte also wieder einen Knüller für die Öffentlichkeit, wenngleich der auch schon 7 Jahre alt war (!).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieser „Knüller“ stahl dann auch den Amerikanern und West-Europäern die Show auf dem Pariser Aerosalon Le Bourget 1967. Hier wurde erstmals ein 1:1 Modell der Wostok-Trägerrakete der staunenden Öffentlichkeit präsentiert. Die Rakete war in schneeweiß gehalten. Eine Farbgebung die nicht dem Flugmuster entsprach. Aber das war zu diesem Zeitpunkt nebensächlich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Fachpresse stürzte sich darauf. Und so erschien im August-Heft der Aero-Sport 1967 folgender Artikel von Herbert Pfaffe.</p>



<figure class="wp-block-gallery columns-3 is-cropped wp-block-gallery-1"><ul class="blocks-gallery-grid"><li class="blocks-gallery-item"><figure><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/AS-1967-08-Seite-308-scaled.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="211" height="300" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/AS-1967-08-Seite-308-211x300.jpg" alt="" data-id="8777" data-full-url="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/AS-1967-08-Seite-308-scaled.jpg" data-link="https://www.raumfahrer.net/as-1967-08-seite-308/" class="wp-image-8777" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/AS-1967-08-Seite-308-211x300.jpg 211w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/AS-1967-08-Seite-308-scaled-600x854.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/AS-1967-08-Seite-308-719x1024.jpg 719w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/AS-1967-08-Seite-308-768x1094.jpg 768w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/AS-1967-08-Seite-308-1079x1536.jpg 1079w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/AS-1967-08-Seite-308-1438x2048.jpg 1438w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/AS-1967-08-Seite-308-scaled.jpg 1798w" sizes="(max-width: 211px) 100vw, 211px" /></a><figcaption class="blocks-gallery-item__caption is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">Artikel von Herbert Pfaffe in der Aero-Sport August 1967 (Teil 1)
(Bild: Aero-Sport)</figcaption></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/AS-1967-08-Seite-309-scaled.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="211" height="300" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/AS-1967-08-Seite-309-211x300.jpg" alt="" data-id="8775" data-full-url="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/AS-1967-08-Seite-309-scaled.jpg" data-link="https://www.raumfahrer.net/as-1967-08-seite-309/" class="wp-image-8775" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/AS-1967-08-Seite-309-211x300.jpg 211w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/AS-1967-08-Seite-309-scaled-600x854.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/AS-1967-08-Seite-309-719x1024.jpg 719w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/AS-1967-08-Seite-309-768x1094.jpg 768w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/AS-1967-08-Seite-309-1079x1536.jpg 1079w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/AS-1967-08-Seite-309-1438x2048.jpg 1438w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/AS-1967-08-Seite-309-scaled.jpg 1798w" sizes="(max-width: 211px) 100vw, 211px" /></a><figcaption class="blocks-gallery-item__caption">Artikel von Herbert Pfaffe in der Aero-Sport August 1967 (Teil 2)
(Bild: Aero-Sport)</figcaption></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/AS-1967-08-Seite-310-scaled.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="211" height="300" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/AS-1967-08-Seite-310-211x300.jpg" alt="" data-id="8773" data-full-url="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/AS-1967-08-Seite-310-scaled.jpg" data-link="https://www.raumfahrer.net/as-1967-08-seite-310/" class="wp-image-8773" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/AS-1967-08-Seite-310-211x300.jpg 211w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/AS-1967-08-Seite-310-scaled-600x854.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/AS-1967-08-Seite-310-719x1024.jpg 719w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/AS-1967-08-Seite-310-768x1094.jpg 768w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/AS-1967-08-Seite-310-1079x1536.jpg 1079w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/AS-1967-08-Seite-310-1438x2048.jpg 1438w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/AS-1967-08-Seite-310-scaled.jpg 1798w" sizes="(max-width: 211px) 100vw, 211px" /></a><figcaption class="blocks-gallery-item__caption">Artikel von Herbert Pfaffe in der Aero-Sport August 1967 (Teil 3)
(Bild: Aero-Sport)
</figcaption></figure></li></ul></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Im Titelbild der Oktober-Ausgabe 1967 der Aero-Sport wurde dann die Stufentrennung der 1. Stufe (Außenblöcke) künstlerisch dargestellt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die AeroSport wurde übrigens 1970 zur FliegerRevue und ist heute Deutschlands dienstälteste Fachzeitschrift für Luft- und Raumfahrt. Wir danken an dieser Stelle für die freundliche Genehmigung, diesen Artikel hier nach 50 Jahren noch einmal präsentieren zu dürfen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/AS-1967-10-Wostok.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/AS-1967-10-Wostok_klein.jpg" alt=""/></a><figcaption>Titelbild Oktober-Ausgabe 1967<br> der Aero-Sport mit Stufentrennung<br> (Außenblöcke) der Wostokrakete<br>(Bild: Aero-Sport)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Pfaffes Artikel und speziell das Vokabular sind natürlich unter den damaligen historischen Gesichtspunkten zu betrachten. Es war die Zeit der ideologischen Auseinandersetzung der beiden sich gegenüber stehenden Weltsysteme. Der Kalte Krieg war gegenwärtig. Wenn man aber alles politisch, ideologisch Verklärte einmal bei Seite lässt, so findet man doch interessante Details, die Damals neu waren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Le Bourget 1967 tauchte eine, vermutlich diese, Wostok-Trägerrakete als Prunkstück auf der Allunionsausstellung WDNCH in Moskau vor dem damaligen Kosmos-Pavilion auf. Der Autor machte 1972 ein Foto davon. Später wurde der Eisenbahn-Transportwagen der Rakete (Original Wostok-Transportwagen) gegen einen anderen Eisenbahn-Transportwagen ausgetauscht. Wann das geschah, ist nicht genau bekannt. (Vielleicht kann ein Leser hier Informationen an den Autor geben.) Dieser „neue“ und jetzt aktuelle Transportwagen ähnelt sehr stark einem umgebauten Sojus-Raketen-Transporter. An der Spitze für die dritte Stufe ist er entsprechend gekürzt.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/Wostok-WDNCH-2017-04-scaled.jpg" data-rel="lightbox-image-5" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/Wostok-WDNCH-2017-04_klein.jpg" alt=""/></a><figcaption>Wostok-Rakete der Allunionsausstellung WDNCH<br>in Moskau (Bild: Andreas Weise)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">2011 wurde die Wostok-Trägerrakete auf der WDNCH zum 50sten Gagarin-Flugjubiläum restauriert. Zuvor war sie über die Jahre in einem bemitleidenswerten Zustand gewesen. Eine Anmerkung zur WDNCH: Derzeit finden dort (Stand Juli 2017) umfangreiche Rekonstruktionsmaßnahmen statt. So wird zum Beispiel der ehemalige Kosmos-Pavillon entkernt und das Dach und die große Kuppel erneuert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiteres 1:1 Modell der Wostok-Trägerrakete, ebenfalls in weiß gehalten, befindet sich in den Außenanlagen des Raumfahrtmuseums in Kaluga. Dort kann man auch noch einen „echten“ Wostok-Eisenbahn-Transportwagen besichtigen. In Koroljow auf dem Gelände des Sojus-Herstellers Energia, steht auch eine Wostok-Trägerrakete. Die Farbgebung ist hier Dunkelgrau.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Der Grundlagenartikel zur Luna-/Wostok-Rakete bei Raumfahrer.net:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://www.raumfahrer.net/luna-wostok/" data-wpel-link="internal">Luna / Wostok</a> (04.09.2011)</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die technischen Daten zur Luna-/Wostok-Rakete bei Raumfahrer.net:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://www.raumfahrer.net/luna-wostok-technische-daten/" data-wpel-link="internal">Luna / Wostok &#8211; Technische Daten</a> (04.09.2011)</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Startliste der Luna-/Wostok-Rakete bei Raumfahrer.net:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://www.raumfahrer.net/luna-wostok-startliste/" data-wpel-link="internal">Luna / Wostok &#8211; Startliste</a> (04.09.2011)</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10775.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Wostok-Programm</a></li><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=15591.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Trägerraketen der Sowjetunion bzw. Russlands</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/rueckblende-das-gelueftete-geheimnis-der-wostok-rakete/" data-wpel-link="internal">Rückblende: Das gelüftete Geheimnis der Wostok-Rakete</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Luna / Wostok &#8211; Technische Daten</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/luna-wostok-technische-daten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Sep 2011 21:52:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Luna]]></category>
		<category><![CDATA[Technische Daten]]></category>
		<category><![CDATA[Wostok]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hier die technischen Daten aller Versionen der Luna- / Wostok-Raketen. Ein Beitrag von Daniel Maurat. 8K72 LunaStufen 3Höhe 33,50 m Durchmesser 8,31 m (an der Basis) Startschub 3.991 kN Startmasse 277 t Max. Nutzlast 4.000 kg (LEO); 400 kg (Fluchtbahn) Erster Start 10. Juli 1958 Letzter Start 16. April 1960 Treibstoff RP-1/LOX Triebwerke: 1. Stufe: [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Hier die technischen Daten aller Versionen der <em>Luna- / Wostok</em>-Raketen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Daniel Maurat.</p>



<figure class="wp-block-table"><table><tbody><tr><td><strong>8K72 Luna</strong><br><strong>Stufen</strong> <em>3</em><br><strong>Höhe</strong> <em>33,50 m</em> <br><strong>Durchmesser</strong> <em>8,31 m (an der Basis)</em> <br><strong>Startschub</strong> <em>3.991 kN</em> <br><strong>Startmasse</strong> <em>277 t</em> <br><strong>Max. Nutzlast</strong> <em>4.000 kg (LEO); 400 kg (Fluchtbahn)</em> <br><strong>Erster Start</strong> <em>10. Juli 1958</em> <br><strong>Letzter Start</strong> <em>16. April 1960</em> <br><strong>Treibstoff</strong> <em>RP-1/LOX</em> <br><strong>Triebwerke</strong>: <em>1. Stufe: 4x Glushko RD-107-8D74<br>&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;.: 2. Stufe: 1x Glushko RD-108-8D75<br><em>&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;.:</em></em> <em>3. Stufe: 1x OKB Kosberg RD-0105</em><br><br><strong>8K72 Wostok</strong><br><strong>Stufen</strong> <em>3</em> <br><strong>Höhe</strong> <em>38,60 m</em> <br><strong>Durchmesser</strong> <em>8,31 m (an der Basis)</em> <br><strong>Startschub</strong> <em>3.997 kN</em> <br><strong>Startmasse</strong> <em>281,4 t</em> <br><strong>Max. Nutzlast</strong> <em>4.550 kg (LEO)</em> <br><strong>Erster Start</strong> <em>15. Mai 1960</em> <br><strong>Letzter Start</strong> <em>1. Dezember 1960</em> <br><strong>Treibstoff</strong> <em>RP-1/LOX</em> <br><strong>Triebwerke</strong>: <em>1. Stufe: 4x Glushko RD-107-8D74<br><em>&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;.:</em></em> <em>2. Stufe: 1x Glushko RD-108-8D75<br><em>&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;.:</em></em> <em>3. Stufe: 1x OKB Kosberg RD-0105</em><br><br><strong>8K72K Wostok-K</strong><br><strong>Stufen</strong> <em>3</em> <br><strong>Höhe</strong> <em>38,60 m</em> <br><strong>Durchmesser</strong> <em>8,31 m (an der Basis)</em> <br><strong>Startschub</strong> <em>4.020 kN</em> <br><strong>Startmasse</strong> <em>281,4 t</em> <br><strong>Max. Nutzlast</strong> <em>4.730 kg (LEO)</em> <br><strong>Erster Start</strong> <em>22. Dezember 1969</em> <br><strong>Letzter Start</strong> <em>10. Juli 1964</em> <br><strong>Treibstoff</strong> <em>RP-1/LOX</em> <br><strong>Triebwerke</strong>: <em>1. Stufe: 4x Glushko RD-107-8D74<br><em><em>&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;.:</em></em> 2. Stufe: 1x Glushko RD-108-8D75<br><em><em>&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;.:</em></em></em> <em>3. Stufe: 1x OKB Kosberg RD-0109</em><br><br><strong>8A92 Wostok-2</strong><br><strong>Stufen</strong> <em>3</em> <br><strong>Höhe</strong> <em>38,46 m</em> <br><strong>Durchmesser</strong> <em>8,31 m (an der Basis)</em> <br><strong>Startschub</strong> <em>4.020 kN</em> <br><strong>Startmasse</strong> <em>281,4 t</em> <br><strong>Max. Nutzlast</strong> <em>4.730 kg (LEO)</em> <br><strong>Erster Start</strong> <em>1. Juni 1962</em> <br><strong>Letzter Start</strong> <em>12. Mai 1967</em> <br><strong>Treibstoff</strong> <em>RP-1/LOX</em> <br><strong>Triebwerke</strong>: <em>1. Stufe: 4x Glushko RD-107-8D74K<br><em><em>&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;.:</em></em></em> <em>2. Stufe: 1x Glushko RD-108-8D75K<br><em><em>&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;.:</em></em></em> <em>3. Stufe: 1x OKB Kosberg RD-0109</em><br><br><strong>8A92M Wostok-2M</strong><br><strong>Stufen</strong> <em>3</em> <br><strong>Höhe</strong> <em>38,46 m</em> <br><strong>Durchmesser</strong> <em>8,31 m (an der Basis)</em> <br><strong>Startschub</strong> <em>4.020 kN</em> <br><strong>Startmasse</strong> <em>282,3 t</em> <br><strong>Max. Nutzlast</strong> <em>4.750 kg (LEO)</em> <br><strong>Erster Start</strong> <em>28. August 1964</em> <br><strong>Letzter Start</strong> <em>29. August 1991</em> <br><strong>Treibstoff</strong> <em>RP-1/LOX</em> <br><strong>Triebwerke</strong>: <em>1. Stufe: 4x Glushko RD-107-8D74K<br><em><em>&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;.:</em></em></em> <em>2. Stufe: 1x Glushko RD-108-8D75K<br><em><em>&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;.:</em></em></em> <em>3. Stufe: 1x KBKhimAvtomatiki RD-0109</em></td><td></td></tr><tr><td></td><td></td></tr></tbody></table></figure>
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		<title>Luna / Wostok</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/luna-wostok/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Sep 2011 21:24:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Juri Gagarin]]></category>
		<category><![CDATA[Koroljow]]></category>
		<category><![CDATA[Luna]]></category>
		<category><![CDATA[Mond]]></category>
		<category><![CDATA[Wostok]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sie brachte nicht nur die ersten Sonden zum Mond, sie startete auch den ersten Menschen ins Weltall: Die Luna&#8211; und Wostok-Raketen waren Jahre lang eines der Arbeitspferde des sowjetischen Weltraumprogramms. Ein Beitrag von Daniel Maurat. Geschichte Nach den Propaganda-Erfolgen der ersten Sputnik-Satelliten wollte man in der Sowjetunion weiter Erfolge verbuchen, um so auf dem damaligen [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Sie brachte nicht nur die ersten Sonden zum Mond, sie startete auch den ersten Menschen ins Weltall: Die <em>Luna</em>&#8211; und <em>Wostok</em>-Raketen waren Jahre lang eines der Arbeitspferde des sowjetischen Weltraumprogramms.</h4>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Daniel Maurat.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Geschichte</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach den Propaganda-Erfolgen der ersten <em>Sputnik</em>-Satelliten wollte man in der Sowjetunion weiter Erfolge verbuchen, um so auf dem damaligen technologischen Schlachtfeld des Kalten Krieges weiter den USA ein Schnippchen zu schlagen. Als nächstes logisches Ziel stellten dabei eine Reihe von kleinen, unbemannten Sonden zum Mond sowie ein bemannter Flug ins Weltall dar. Doch die <em>R-7</em>, im Westen als <em>Sputnik</em> bekannt, war nicht darauf ausgelegt, weder eine Sonde zum Mond noch ein bemanntes Raumschiff zu starten. Deswegen begann man im Konstruktionsbüro <em>OKB-1</em> unter der Leitung des legendären Chefkonstrukteurs beziehungsweise später auch &#8222;Vater der sowjetischen Raumfahrt&#8220; genannten Sergeji Koroljow die Entwicklung einer Drittstufe für die <em>R-7</em>, mit der die Rakete nun in der Lage sein sollte, die gesteckten Ziele zu erfüllen. Aber eines der damals größten Probleme war die fehlende Erfahrung von Zündungen einer Rakete im Weltraum (was man sowohl in den USA als auch in der UdSSR mit einer parallelen Bündelung der Raketenstufen, wie in der <em>Atlas</em> oder der <em>R-7</em>, zu umgehen versuchte). Nichtsdestotrotz beauftragte man am 20. März 1958 Koroljows <em>OKB-1</em> mit der Entwicklung der Drittstufe. Und gerade einmal ein halbes Jahr später, am 23. September, startete die erste dieser neuen Raketen. Die Lösung des Problems der Zündung im Weltraum war so einfach wie genial: während die untere Stufe noch arbeitete, startete man bereits die Oberstufe, da noch durch den Schub der unteren Stufe ei Schub erzeugt wurde, der den Treibstoff am Boden der Oberstufe hält und so ein zuverlässiger Fluss des Treibstoff zum Triebwerk gewährleistet ist. Beide Stufen sind durch ein Gitter miteinander verbunden, das abgetrennt wird, sobald die untere Stufe ausgebrannt und die Oberstufe ihren Nominalschub erreicht hat. Darauf drücken die Abgase der Oberstufe die untere Stufe weg, welche zum Schutz einen konusförmigen Schild trägt. Diese Art von Stufentrennung wird mit der reffenden Bezeichnung &#8222;heiße Stufentrennung&#8220; bezeichnet (die auch heute in den Nachfolgern, wie etwa der <em>Sojus</em>, eingesetzt wird).</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Versionen</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>8K72 Luna</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/luna.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/luna_klein.jpg" alt=""/></a><figcaption>Eine Luna-Rakete beim Start der<br> Raumsonde Luna.<br>(Bild: Roskosmos)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die <em>Luna</em> (russ. Луна für Mond), in der Literatur auch als <em>Wostok-L</em> (russ. Восток Л) bezeichnet, sollte die ersten Raumsonden vom Typ <em>Luna</em> (daher der Name der Rakete) zum Mond bringen. Sie nutze dabei als erste Rakete die neue Oberstufe, um mit ihr die Nutzlast zum Mond zu bringen. Doch viele ihrer Starts schlugen fehl, da die neue Oberstufe noch eine Menge Kinderkrankheiten hatte, die ausgemerzt werden mussten. So kam es nur zu zwei Erfolgen und einem Teilerfolg, bei denen man die Sonden <em>Luna</em> / <em>Lunik 1-3</em> startete. <em>Luna 1</em> wurde zwar auf eine Transferbahn zum Mond geschickt, doch schlug sie nicht wegen eines Fehlers im Steuerungssystem wie geplant auf dem Mond ein, sondern flog in einem Abstand von etwa 6.000 km am Mond vorbei und wurde zur ersten Sonde die die Sonne umkreiste. Die zweite Sonde, <em>Luna 2</em>, eine Kopie von <em>Luna 1</em>, schlug dagegen erfolgreich auf dem Mond auf und verteilte verschiedene Embleme der Sowjetunion auf dem Mond. Und <em>Luna 3</em> schließlich flog am Mond vorbei und schoss die ersten, wenn auch unscharfen Fotos von der Rückseite des Erdtrabanten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>8K72 Wostok</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/wostok.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/wostok_klein.jpg" alt=""/></a><figcaption>Der Start einer Wostok-Rakete am<br> 12. April 1961. An Bord das erste<br> bemannte Raumschiff, Wostok 1,<br> mit Juri Gagarin an Bord.<br>(Bild: Roskosmos)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die <em>Wostok</em> (russ. Восток für Osten) war eine etwas überarbeitete Version der <em>Luna</em>, die für den Transport der gleichnamigen <em>Wostok</em>-Kapsel modifiziert wurde. Dabei wurde vor allem die Oberstufe verstärkt und man benutzte nun eine längere Nutzlastverkleidung. Sie war eigentlich nur eine Interimsversion zwischen der <em>Luna</em> und der <em>Wostok K</em>, die dann für den Start der bemannten Kapseln genutzt wurde. Sie wurde ausschließlich dazu genutzt, vier Testmodelle der neuen <em>Wostok</em>-Kapsel zu starten und zu testen und wurden als <em>Korabl-Sputnik</em> (russ. Корабл-Спутник für Schiffs-Satellit) bezeichnet. Im Westen wurden sie dagegen als <em>Sputnik</em> bezeichnet, um so den Westen nicht die Absichten der Starts zu verraten. Dabei gab es einen verheerenden Fehlschlag: der zweite Start am 28. Juli 1960 endete in einer Explosion, die von einem der Booster ausging. Dabei starben die zwei Hunde Lisischka und Chaika. Der wohl bekannteste Flug aber fand ab 19. August desselben Jahres, nur drei Wochen nach dem Fehlstart und dem Tod der Hunde, statt. An Bord waren die beiden Hunde Belka und Strelka und ihr Flug verlief zum Glück problemlos. Eine Randbemerkung dabei ist, dass Belka einige Zeit nach dem Flug Welpen zur Welt brachte und der damalige Generalsekretär der KPdSU und damit der mächtigste Mann der Sowjetunion, Nikita Chruschtschow, einen der Welpen, Puschinka, der Tochter von US-Präsident John F. Kennedy schenke (es heißt, dass sie auch heute noch Nachfahren dieses Welpen besitzt).</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>8K72K Wostok K</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die <em>Wostok K</em> (russ. Восток К) ist eine verbesserte und standardisierte Version der <em>Wostok</em>. Vor allem steigerte man den Schub des Oberstufen-Triebwerks, was auf Kosten der Brenndauer ging. Auch verwendete man als Basis die verbesserte Version der <em>Sputnik</em>, mit der der Satellit <em>Sputnik 3</em> gestartet wurde. Zunächst wurden wieder Testversionen der <em>Wostok</em>-Kapsel vom Typ <em>Korabl-Sputnik</em> gestartet, mit der die Kapsel für den Flug verifiziert wurde. Ihre wohl berühmtester Einsätze waren die sechs bemannten Starts mit der <em>Wostok</em>-Kapsel, allem voran der Start am 12. April 1961, bei dem die Rakete die Kapsel <em>Wostok 1</em> mit dem Kosmonauten Juri Gagarin als Besatzung zu seinem 108-minütigen historischen Flug startete. Später flogen mit der Rakete auch die Kosmonauten German Titov, Andrijan Nikolajew, Pawel Popowitsch, Waleri Bykowski und die erste Kosmonautin, Valentina Tereschkowa und wurden so zusammen mit Gagarin zu den ersten russischen Helden des Wettlaufes ins Weltall. Nach den Starts für das bemannte <em>Wostok</em>-Programm nutze man die Rakete vor allem zum Start der ersten Generation von sowjetischen Spionagesatelliten vom Typ <em>Zenit 2</em>, Grunde genommen eine <em>Wostok</em>-Kapsel mit Kamerasystemen in der Rückkehrkapsel, sowie Satelliten vom Typ <em>Elektron</em> zur Untersuchung des Van-Allen-Gürtels.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>8A92 Wostok-2</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die <em>Wostok-2</em> (russ. Восток-2) ist gegenüber der Vorgängerversionen modernisiert worden. Vor allem wurden die Triebwerke der Booster und der Erststufe verbessert sowie das Oberstufentriebwerk im Schub und der Brenndauer gesteigert. Sie diente ausschließlich für den Start von <em>Zenit-2</em>-Spionagesatelliten, die auf den <em>Wostok</em>-Kapseln basieren. Sie war die sowjetische Antwort auf die amerikanischen Spionagesatelliten vom Typ <em>Keyhole 1-4 Corona</em>, die mit Raketen vom Typ <em>Thor Agena</em> gestartet wurden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>8A92M Wostok-2M</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/wostok_2m.jpg" alt=""/><figcaption>Der Start einer Wostok 2M-Rakete<br> von Plessetsk.<br>(Bild: Roskosmos)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die <em>Wostok-2M</em> (russ. Восток-2М) ist die letzte Version der <em>Wostok</em>-Familie. Sie war nochmals eine standardisierte und verbesserte Version der <em>Wostok 2</em>. Sie startete vor allem zivile Satelliten, so etwa Wettersatelliten vom Typ <em>Meteor</em>, Erderkundungssatelliten der <em>Resurs</em>-Reihe, Satelliten der <em>Interkosmos</em>-Serie sowie das Gammastrahlen-Observatorium <em>Astrofizika</em>. Aber auch <em>SIGINT</em>-Satelliten (engl. Signals Intelligence für Signalabhörung), also Satelliten, die zum Abhören feindlicher Nachrichten dienten, vom Typ <em>Tselina-D /-O</em> starteten mit der <em>Wostok-2M</em>. Zu ihren letzen Nutzlasten zählten auch die beiden indischen Erderkundungssatelliten <em>IRS 1A / B</em> im Jahr 1991, also kurz vor dem Zusammenbruch der UdSSR.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Technik</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Raketen der <em>Wostok / Luna</em>-Familie bestanden aus zwei Stufen:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Die vier eingesetzten <strong>Booster</strong> glichen eigentlich den Booster der <em>R-7</em>-Rakete sowie der <em>Sputnik</em> und benutzen auch die Nummerierung der früheren Versionen mit <em>Blok B, W, G, D</em> (russ. Блок Б, В, Г, Д). Sie waren je 19 m lang, hatten einen maximalen Durchmesser von 2,68 m und wogen voll betankt 43,3 t. Je nach eingesetzte Version benutzte man als Triebwerk verschiedene Abwandlungen des <em>NPO Energomash RD-107</em>-Triebwerks. Bei den frühen Trägern nutze man das <em>RD-107-8D74</em> mit einem Schub von 995,3 kN (im Vakuum) und einer Brenndauer von 120 Sekunden. Ab der <em>Wostok-2</em> nutze man das verbesserte <em>RD-107-8D74K</em>-Triebwerk mit den gleichen Spezifikationen, also einem Schub von 995,3 kN (Vakuum) bei einer Brenndauer von 120 Sekunden, wobei das Triebwerk vereinfacht wurde und so die Zuverlässigkeit verbessert wurde. Bei allen Versionen nutze man als Treibstoff <em>RP-1</em> (Kerosin) und als Oxydator <em>LOX</em> (flüssiger Sauerstoff).</li><li>Die <strong>erste Stufe</strong> (auch <em>Blok A</em>, russ. Блок А) war zum großen Teil mit der <em>R-7</em> identisch, hatte aber einen Abgasschild an der Spitze, um die eine Explosion des sich noch in der Stufe befindlichen Treibstoffes aufgrund der heißen Stufentrennung zu verhindern. Sie war dabei 28 m lang und hatte einen Durchmesser von 2,99 m. Genauso wie in den Boostern gab es zwei Varianten des benutzen <em>NPO Energomash RD-108</em>-Triebwerks. Zunächst nutze man das <em>RD-108-8D75</em>-Triebwerks mit einem Schub von 936,5 kN (Vakuum) bei einer Brenndauer von 320 Sekunden. Ab der <em>Wostok-2</em> nutze man das <em>RD-108-8D75K</em> mit einem Schub von 940,4 kN und einer Brenndauer von 305 Sekunden. Als Treibstoff nutze man, wie in den Boostern, <em>RP-1</em> und als Oxydator <em>LOX</em>.</li><li>Die <strong>zweite Stufe</strong> mit dem Namen <em>Blok E</em> (russ. Блок Е) war die erste Oberstufe der <em>R-7</em>. Sie war für ihre Zeit eine revolutionäre Konstruktion, vor allem die Zündung im Vakuum und die elegante Lösung mit der &#8222;heißen Stufentrennung&#8220;. An sich war die <em>Blok E</em> 2,84 m lang und hatte dabei einen Durchmesser von 2,56 m, was ihr ein gedrungenes Aussehen gab. Das einzelne <em>OKB Kosberg (später KBKhimAvtomatiki) RD-0105</em>-Triebwerk mit einem Schub von 49 kN bei einer Brenndauer von 440 Sekunden. Ab der <em>Wostok-K</em> nutze man als Triebwerk das verbesserte <em>KBKhimAvtomatiki RD-0109</em>-Triebwerk mit einem gesteigerten Schub von 54,9 kN bei einer reduzierten Brenndauer von 365 Sekunden. Als Treibstoffkombination nutze man das auch in den Unterstufen bewähre Kombination aus <em>RP-1</em> als Treibstoff und <em>LOX</em> als Oxydator. Eine der großen Nachteile der Stufe war aber, dass sie nicht auf Wiederzündbarkeit ausgelegt war, was die Nutzlastkapazität für höhere Umlaufbahnen schnell dramatisch sinken ließ und darüber hinaus ein Satellit nur direkt ohne Freiflugphase in den Orbit gebracht werden konnte.</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Starts</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/wostok_kapsel-scaled.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/wostok_kapsel_klein.jpg" alt=""/></a><figcaption>Ein originalgetreues Modell der<br> Wostok-Kapsel im<br> Technik Museum Speyer.<br>(Bild: raumfahrer.net)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Raketen der <em>Wostok- / Luna</em>-Familie starten insgesamt zwischen 1958 und 1991 insgesamt 167 Mal, wobei es 18 Fehlschläge und zwei Teilfehlschläge gab. Als Startrampe nutze man die schon von der <em>R-7</em> genutzten legendären Startplattform 1, nach Gagarins Flug auch <em>Gagarins Start</em> genannt, sowie später auch von der Startrampe 31 in Tjuratam, besser bekannt als Baikonur. Darüber hinaus nutze man für Starts in einen polaren Orbit den Kosmodrom <em>Plessetzk</em> in der Nähe von Archangelsk in Nordrussland. Der ersten Start fand dabei am 10. Juni 1958 statt, mit der eine Attrappe der <em>Blok E</em>-Zweitstufe mitflog, um die Booster und die Zentralstufe zu testen. Den ersten richtigen Start gab es am 23. September 1958 mit einer Sonde vom Typ <em>Luna 1</em>, wobei der Träger versagte. Der letze Start fand dabei erst am 29. August 1991 statt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei sieht die Statistik für die verschiedenen Träger der <em>Wostok</em>-Familie folgender Maßen aus:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Luna: 10 Starts, 7 Fehlstarts, Erstflug: 10. Juli 1958 , Letzter Flug: 16. April 1960</li><li>Wostok: 4 Starts, 1 Fehlstarts, Erstflug: 15. Mai 1960 , Letzter Flug: 1. Dezember 1960</li><li>Wostok-K: 13 Starts (6 bemannt), 2 Fehlstarts, Erstflug: 22. Dezember 1960, Letzter Flug: 10. Juli 1964</li><li>Wostok-2: 45 Starts, 5 (+2) Fehlstarts, Erstflug: 1. Juni 1962 , Letzter Flug: 12. Mai 1967</li><li>Wostok-2M: 95 Starts, 3 Fehlstarts, Erstflug: 28. August 1964 , Letzter Flug: 29. August 1991</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Auswirkungen</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die <em>Wostok</em> ebnete für eine Reihe von russischen Raketen den Weg, so etwa der <em>Molnija</em>, der <em>Wosschod</em> oder der <em>Sojus</em>. Das bei ihr zum ersten Mal eingesetzte Prinzip der heißen Stufentrennung wird auch heute noch in der <em>Sojus</em> oder der <em>Proton</em> verwendet, um einige russische Beispiele zu nennen. Aber auch anderswo, so etwa in den amerikanischen <em>Titan</em>-Raketen oder den chinesischen Raketen vom Typ <em>Langer Marsch</em>. Auch ebnete sie mit den Starts der <em>Wostok</em>-Kapseln Russlands Weg in den Weltraum und mündete in den Programmen <em>Wosschod</em> oder <em>Sojus</em>. Auch die Starts der anderen Nutzlasten waren nicht nur elementar für das Militär, sondern auch für zivile Anwendungen wie der Wettervorhersage oder auch von wissenschaftlichen Anwendungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Webseiten:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://www.russianspaceweb.com/vostok_lv.html" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">RussianSpaceWeb.com</a></li><li><a href="https://space.skyrocket.de/doc_lau/vostok.htm" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Daten bei <em>Gunther&#8217;s Space Page</em></a></li><li><a href="https://historicspacecraft.com/Rockets_Russian.html#Luna" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">HistoricSpaceCraft.com</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<item>
		<title>Luna / Wostok &#8211; Startliste</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/luna-wostok-startliste/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Sep 2011 20:15:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Luna]]></category>
		<category><![CDATA[Starttabelle]]></category>
		<category><![CDATA[Wostok]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hier die Liste aller Starts der Luna- / Wostok-Raketen. Ein Beitrag von Daniel Maurat. Datum Version Startplatz Nutzlast Status 10.07.1958 8K72 Luna Baikonur Blok E Attrappe Fehlschlag 23.09.1958 8K72 Luna Baikonur Luna (1a) Fehlschlag 11.10.1958 8K72 Luna Baikonur Luna (1b) Fehlschlag 04.12.1958 8K72 Luna Baikonur Luna (1c) Fehlschlag 02.01.1959 8K72 Luna Baikonur Luna 1 Erfolg, [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Hier die Liste aller Starts der <em>Luna- / Wostok</em>-Raketen.</h4>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Daniel Maurat.</p>



<figure class="wp-block-table"><table><tbody><tr><td><strong>Datum</strong></td><td><strong>Version</strong></td><td><strong>Startplatz</strong></td><td><strong>Nutzlast</strong></td><td><strong>Status</strong></td></tr><tr><td>10.07.1958</td><td>8K72 Luna</td><td>Baikonur</td><td><em>Blok E Attrappe</em></td><td><em>Fehlschlag</em></td></tr><tr><td>23.09.1958</td><td>8K72 Luna</td><td>Baikonur</td><td>Luna (1a)</td><td><em>Fehlschlag</em></td></tr><tr><td>11.10.1958</td><td>8K72 Luna</td><td>Baikonur</td><td>Luna (1b)</td><td><em>Fehlschlag</em></td></tr><tr><td>04.12.1958</td><td>8K72 Luna</td><td>Baikonur</td><td>Luna (1c)</td><td><em>Fehlschlag</em></td></tr><tr><td>02.01.1959</td><td>8K72 Luna</td><td>Baikonur</td><td>Luna 1</td><td>Erfolg, <em>Sonde verfehlte Mond, wurde erste Sonde in Sonnenorbit</em></td></tr><tr><td>18.06.1959</td><td>8K72 Luna</td><td>Baikonur</td><td>Luna (2)</td><td><em>Fehlschlag</em></td></tr><tr><td>12.09.1959</td><td>8K72 Luna</td><td>Baikonur</td><td>Luna 2</td><td>Erfolg, <em>erste Sonde, die auf dem Mond einschlug</em></td></tr><tr><td>04.10.1959</td><td>8K72 Luna</td><td>Baikonur</td><td>Luna 3</td><td>Erfolg, <em>erste Sonde, die Bilder von der Mondrückseite schoss</em></td></tr><tr><td>15.04.1960</td><td>8K72 Luna</td><td>Baikonur</td><td>Luna (4a)</td><td><em>Fehlschlag</em></td></tr><tr><td>16.04.1960</td><td>8K72 Luna</td><td>Baikonur</td><td>Luna (4b)</td><td><em>Fehlschlag</em></td></tr><tr><td>15.05.1960</td><td>8K72 Wostok</td><td>Baikonur</td><td>Korabl-Sputnik 1 (Sputnik 4)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>28.07.1960</td><td>8K72 Wostok</td><td>Baikonur</td><td>Korabl-Sputnik (2) (Sputnik (5))</td><td><em>Fehlschlag, ein Booster explodierte nach 28 Sekunden, die Hunde Lisischka und Chaika starben</em></td></tr><tr><td>19.08.1960</td><td>8K72 Wostok</td><td>Baikonur</td><td>Korabl-Sputnik 2 (Sputnik 5)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>01.12.1960</td><td>8K72 Wostok</td><td>Baikonur</td><td>Korabl-Sputnik 3 (Sputnik 6)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>22.12.1960</td><td>8K72K Wostok-K</td><td>Baikonur</td><td>Korabl-Sputnik (4) (Sputnik (9))</td><td><em>Fehlschlag</em></td></tr><tr><td>09.03.1961</td><td>8K72K Wostok-K</td><td>Baikonur</td><td>Korabl-Sputnik 4 (Sputnik 9)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>25.03.1961</td><td>8K72K Wostok-K</td><td>Baikonur</td><td>Korabl-Sputnik 5 (Sputnik 10)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>12.04.1961</td><td>8K72K Wostok-K</td><td>Baikonur</td><td>Wostok 1 (Besatzung: Juri Gagarin)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>06.08.1961</td><td>8K72K Wostok-K</td><td>Baikonur</td><td>Wostok 2 (Besatzung: German Titov)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>11.12.1961</td><td>8K72K Wostok-K</td><td>Baikonur</td><td>Kosmos (1b) (Zenit-2 1)</td><td><em>Fehlschlag</em></td></tr><tr><td>26.04.1962</td><td>8K72K Wostok-K</td><td>Baikonur</td><td>Kosmos 4 (Sputnik 14) (Zenit-2 2)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>01.06.1962</td><td>8A92 Wostok-2</td><td>Baikonur</td><td>Kosmos (6) (Zenit-2 3)</td><td><em>Fehlschlag</em></td></tr><tr><td>28.07.1962</td><td>8A92 Wostok-2</td><td>Baikonur</td><td>Kosmos 7 (Sputnik 17) (Zenit-2 4)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>11.08.1962</td><td>8K72K Wostok-K</td><td>Baikonur</td><td>Wostok 3 (Andrijan Nikolaijew)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>12.08.1962</td><td>8K72K Wostok-K</td><td>Baikonur</td><td>Wostok 4 (Besatzung: Pawel Popowitsch</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>27.09.1962</td><td>8A92 Wostok-2</td><td>Baikonur</td><td>Kosmos 9 (Zenit-2 5)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>17.10.1962</td><td>8A92 Wostok-2</td><td>Baikonur</td><td>Kosmos 10 (Zenit-2 6)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>22.12.1962</td><td>8A92 Wostok-2</td><td>Baikonur</td><td>Kosmos 12 (Zenit-2 7)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>21.03.1963</td><td>8A92 Wostok-2</td><td>Baikonur</td><td>Kosmos 13 (Zenit-2 8)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>22.04.1963</td><td>8A92 Wostok-2</td><td>Baikonur</td><td>Kosmos 15 (Zenit-2 9)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>28.04.1963</td><td>8A92 Wostok-2</td><td>Baikonur</td><td>Kosmos 16 (Zenit-2 10)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>24.05.1963</td><td>8A92 Wostok-2</td><td>Baikonur</td><td>Kosmos 18 (Zenit-2 11)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>14.06.1963</td><td>8K72K Wostok-K</td><td>Baikonur</td><td>Wostok 5 (Besatzung: Waleri Bykowski</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>16.06.196</td><td>8K72K Wostok-K</td><td>Baikonur</td><td>Wostok 6 (Besatzung: Walentina Tereschkowa</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>10.07.1963</td><td>8A92 Wostok-2</td><td>Baikonur</td><td>Kosmos (19b) (Zenit-2 12)</td><td><em>Fehlschlag</em></td></tr><tr><td>18.10.1963</td><td>8A92 Wostok-2</td><td>Baikonur</td><td>Kosmos 20 (Zenit-2 13)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>28.11.1963</td><td>8A92 Wostok-2</td><td>Baikonur</td><td>Kosmos (23) (Zenit-2 14)</td><td><em>Fehlschlag</em></td></tr><tr><td>19.12.1963</td><td>8A92 Wostok-2</td><td>Baikonur</td><td>Kosmos 24 (Zenit-2 15)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>30.01.1964</td><td>8K72K Wostok-K</td><td>Baikonur</td><td>Elektron 1, Elektron 2</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>04.04.1964</td><td>8A92 Wostok-2</td><td>Baikonur</td><td>Kosmos 28 (Zenit-2 16)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>25.04.1964</td><td>8A92 Wostok-2</td><td>Baikonur</td><td>Kosmos 29 (Zenit-2 17)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>10.06.1964</td><td>8A92 Wostok-2</td><td>Baikonur</td><td>Kosmos 32 (Zenit-2 18)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>23.06.1964</td><td>8A92 Wostok-2</td><td>Baikonur</td><td>Kosmos 33 (Zenit-2 19)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>10.07.1964</td><td>8K72K Wostok-K</td><td>Baikonur</td><td>Elektron 3, Elektron 4</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>15.07.1964</td><td>8A92 Wostok-2</td><td>Baikonur</td><td>Kosmos 35 (Zenit-2 20)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>14.08.1964</td><td>8A92 Wostok-2</td><td>Baikonur</td><td>Kosmos 37 (Zenit-2 21)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>28.08.1964</td><td>8A92M Wostok-2M</td><td>Baikonur</td><td>Kosmos 44 (Meteor-1 GVM 1)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>24.09.1964</td><td>8A92 Wostok-2</td><td>Baikonur</td><td>Kosmos 46 (Zenit-2 22)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>14.10.1964</td><td>8A92 Wostok-2</td><td>Baikonur</td><td>Kosmos 48 (Zenit-2 23)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>28.10.1964</td><td>8A92 Wostok-2</td><td>Baikonur</td><td>Kosmos 50 (Zenit-2 24)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>11.01.1965</td><td>8A92 Wostok-2</td><td>Baikonur</td><td>Kosmos 52 (Zenit-2 25)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>26.02.1965</td><td>8A92M Wostok-2M</td><td>Baikonur</td><td>Kosmos 58 (Meteor-1 GVM 2)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>25.03.1965</td><td>8A92 Wostok-2</td><td>Baikonur</td><td>Kosmos 64 (Zenit-2 26)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>07.05.1965</td><td>8A92 Wostok-2</td><td>Baikonur</td><td>Kosmos 66 (Zenit-2 27)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>15.06.1965</td><td>8A92 Wostok-2</td><td>Baikonur</td><td>Kosmos 68 (Zenit-2 28)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>13.07.1965</td><td>8A92 Wostok-2</td><td>Baikonur</td><td>Kosmos (71b) (Zenit-2 29)</td><td><em>Fehlschlag</em></td></tr><tr><td>14.08.1965</td><td>8A92 Wostok-2</td><td>Baikonur</td><td>Kosmos 78 (Zenit-2 30)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>27.11.1965</td><td>8A92 Wostok-2</td><td>Baikonur</td><td>Kosmos 98 (Zenit-2 31)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>10.12.1965</td><td>8A92 Wostok-2</td><td>Baikonur</td><td>Kosmos 99 (Zenit-2 32)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>17.12.1965</td><td>8A92M Wostok-2M</td><td>Baikonur</td><td>Kosmos 100 (Meteor-1 1)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>07.01.1966</td><td>8A92 Wostok-2</td><td>Baikonur</td><td>Kosmos 104 (Zenit-2 33)</td><td><em>Teilfehlschlag</em></td></tr><tr><td>22.01.1966</td><td>8A92 Wostok-2</td><td>Baikonur</td><td>Kosmos 105 (Zenit-2 34)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>10.02.1966</td><td>8A92 Wostok-2</td><td>Baikonur</td><td>Kosmos 107 (Zenit-2 35)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>17.03.1966</td><td>8A92 Wostok-2</td><td>Plessetsk</td><td>Kosmos 112 (Zenit-2 36)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>20.04.1966</td><td>8A92 Wostok-2</td><td>Baikonur</td><td>Kosmos 115 (Zenit-2 37)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>06.05.1966</td><td>8A92 Wostok-2</td><td>Baikonur</td><td>Kosmos 117 (Zenit-2 38)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>11.05.1966</td><td>8A92M Wostok-2M</td><td>Baikonur</td><td>Kosmos 118 (Meteor-1 2)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>25.06.1966</td><td>8A92M Wostok-2M</td><td>Baikonur</td><td>Kosmos 122 (Meteor-1 3)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>16.09.1966</td><td>8A92 Wostok-2</td><td>Baikonur</td><td>Kosmos (129) (Zenit-2 41)</td><td><em>Fehlschlag</em></td></tr><tr><td>14.10.1966</td><td>8A92 Wostok-2</td><td>Plessetsk</td><td>Kosmos 129 (Zenit-2 42)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>19.11.1966</td><td>8A92 Wostok-2</td><td>Baikonur</td><td>Kosmos 132 (Zenit-2 43)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>19.12.1966</td><td>8A92 Wostok-2</td><td>Plessetsk</td><td>Kosmos 136 (Zenit-2 44)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>19.01.1967</td><td>8A92 Wostok-2</td><td>Plessetsk</td><td>Kosmos 138 (Zenit-2 45)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>27.02.1967</td><td>8A92 Wostok-2</td><td>Baikonur</td><td>Kosmos 143 (Zenit-2 46)</td><td><em>Teilfehlschlag</em></td></tr><tr><td>28.02.1967</td><td>8A92M Wostok-2M</td><td>Plessetsk</td><td>Kosmos 144 (Meteor-1 4)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>13.03.1967</td><td>8A92 Wostok-2</td><td>Plessetsk</td><td>Kosmos 147 (Zenit-2 47)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>04.04.1967</td><td>8A92 Wostok-2</td><td>Plessetsk</td><td>Kosmos 153 (Zenit-2 48)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>27.04.1967</td><td>8A92M Wostok-2M</td><td>Plessetsk</td><td>Kosmos 156 (Meteor-1 5)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>12.05.1967</td><td>8A92 Wostok-2</td><td>Baikonur</td><td>Kosmos 157 (Zenit-2 49)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>24.10.1967</td><td>8A92M Wostok-2M</td><td>Plessetsk</td><td>Kosmos 184 (Meteor-1 6)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>14.03.1968</td><td>8A92M Wostok-2M</td><td>Plessetsk</td><td>Kosmos 206 (Meteor-1 7)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>12.06.1968</td><td>8A92M Wostok-2M</td><td>Plessetsk</td><td>Kosmos 226 (Meteor-1 8)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>08.01.1969</td><td>8A92M Wostok-2M</td><td>Plessetsk</td><td>Kosmos (263) (Meteor-1 (9a))</td><td><em>Fehlschlag</em></td></tr><tr><td>04.02.1969</td><td>8A92M Wostok-2M</td><td>Plessetsk</td><td>Kosmos (265) (Meteor-1 (9b))</td><td><em>Fehlschlag</em></td></tr><tr><td>26.03.1969</td><td>8A92M Wostok-2M</td><td>Plessetsk</td><td>Meteor-1 1</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>06.10.1969</td><td>8A92M Wostok-2M</td><td>Plessetsk</td><td>Meteor-1 2</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>17.03.1970</td><td>8A92M Wostok-2M</td><td>Plessetsk</td><td>Meteor-1 3</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>28.04.1970</td><td>8A92M Wostok-2M</td><td>Plessetsk</td><td>Meteor-1 4</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>23.06.1970</td><td>8A92M Wostok-2M</td><td>Plessetsk</td><td>Meteor-1 5</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>15.10.1970</td><td>8A92M Wostok-2M</td><td>Plessetsk</td><td>Meteor-1 6</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>18.12.1970</td><td>8A92M Wostok-2M</td><td>Plessetsk</td><td>Kosmos 389 (Tselina-D 1)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>20.01.1971</td><td>8A92M Wostok-2M</td><td>Plessetsk</td><td>Meteor-1 7</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>07.04.1971</td><td>8A92M Wostok-2M</td><td>Plessetsk</td><td>Kosmos 405 (Tselina-D 2)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>17.04.1971</td><td>8A92M Wostok-2M</td><td>Plessetsk</td><td>Meteor-1 8</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>16.07.1971</td><td>8A92M Wostok-2M</td><td>Plessetsk</td><td>Meteor-1 9</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>29.12.1971</td><td>8A92M Wostok-2M</td><td>Plessetsk</td><td>Meteor-1 10</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>01.03.1972</td><td>8A92M Wostok-2M</td><td>Plessetsk</td><td>Kosmos 476 (Tselina-D 3)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>30.03.1972</td><td>8A92M Wostok-2M</td><td>Plessetsk</td><td>Meteor-1 11</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>30.06.1972</td><td>8A92M Wostok-2M</td><td>Plessetsk</td><td>Meteor-1 12</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>26.10.1972</td><td>8A92M Wostok-2M</td><td>Plessetsk</td><td>Meteor-1 13</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>28.12.1972</td><td>8A92M Wostok-2M</td><td>Plessetsk</td><td>Kosmos 542 (Tselina-D 4)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>20.03.1973</td><td>8A92M Wostok-2M</td><td>Plessetsk</td><td>Meteor-1 14</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>29.05.1973</td><td>8A92M Wostok-2M</td><td>Plessetsk</td><td>Meteor-1 15</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>29.10.1973</td><td>8A92M Wostok-2M</td><td>Plessetsk</td><td>Kosmos 604 (Tselina-D 5)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>05.03.1974</td><td>8A92M Wostok-2M</td><td>Plessetsk</td><td>Meteor-1 16</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>24.04.1974</td><td>8A92M Wostok-2M</td><td>Plessetsk</td><td>Meteor-1 17</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>09.07.1974</td><td>8A92M Wostok-2M</td><td>Plessetsk</td><td>Meteor-Priroda 1 (Meteor-1 18)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>16.08.1974</td><td>8A92M Wostok-2M</td><td>Plessetsk</td><td>Kosmos 673 (Tselina-D 6)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>28.10.1974</td><td>8A92M Wostok-2M</td><td>Plessetsk</td><td>Meteor-1 19</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>17.12.1974</td><td>8A92M Wostok-2M</td><td>Plessetsk</td><td>Meteor-1 20</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>01.04.1975</td><td>8A92M Wostok-2M</td><td>Plessetsk</td><td>Meteor-1 21</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>20.06.1975</td><td>8A92M Wostok-2M</td><td>Plessetsk</td><td>Kosmos 744 (Tselina-D 7)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>11.07.1975</td><td>8A92M Wostok-2M</td><td>Plessetsk</td><td>Meteor-2 1</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>22.08.1975</td><td>8A92M Wostok-2M</td><td>Plessetsk</td><td>Kosmos 756 (Tselina-D 8)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>18.09.1975</td><td>8A92M Wostok-2M</td><td>Plessetsk</td><td>Meteor-1 22</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>25.12.1975</td><td>8A92M Wostok-2M</td><td>Plessetsk</td><td>Meteor-1 23</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>16.03.1976</td><td>8A92M Wostok-2M</td><td>Plessetsk</td><td>Kosmos 808 (Tselina-D 9)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>07.04.1976</td><td>8A92M Wostok-2M</td><td>Plessetsk</td><td>Meteor-1 24</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>15.05.1976</td><td>8A92M Wostok-2M</td><td>Plessetsk</td><td>Meteor-Priroda 2 (Meteor-1 25)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>27.08.1976</td><td>8A92M Wostok-2M</td><td>Plessetsk</td><td>Kosmos 851 (Tselina-D 10)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>15.10.1976</td><td>8A92M Wostok-2M</td><td>Plessetsk</td><td>Meteor-1 26</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>07.01.1977</td><td>8A92M Wostok-2M</td><td>Plessetsk</td><td>Meteor-2 2</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>27.02.1977</td><td>8A92M Wostok-2M</td><td>Plessetsk</td><td>Kosmos 895 (Tselina-D 11)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>05.04.1977</td><td>8A92M Wostok-2M</td><td>Plessetsk</td><td>Meteor-1 27</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>29.06.1977</td><td>8A92M Wostok-2M</td><td>Plessetsk</td><td>Meteor-Priroda 3 (Meteor-1 28)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>07.07.1977</td><td>8A92M Wostok-2M</td><td>Plessetsk</td><td>Kosmos 925 (Tselina-D 12)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>20.09.1977</td><td>8A92M Wostok-2M</td><td>Plessetsk</td><td>Kosmos 955 (Tselina-D 13)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>14.12.1977</td><td>8A92M Wostok-2M</td><td>Plessetsk</td><td>Meteor-2 3</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>10.01.1978</td><td>8A92M Wostok-2M</td><td>Plessetsk</td><td>Kosmos 975 (Tselina-D 14)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>12.05.1978</td><td>8A92M Wostok-2M</td><td>Plessetsk</td><td>Kosmos 1005 (Tselina-D 15)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>10.10.1978</td><td>8A92M Wostok-2M</td><td>Plessetsk</td><td>Kosmos 1043 (Tselina-D 16)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>19.12.1978</td><td>8A92M Wostok-2M</td><td>Plessetsk</td><td>Kosmos 1063 (Tselina-D 17)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>23.12.1978</td><td>8A92M Wostok-2M</td><td>Plessetsk</td><td>Kosmos 1066 (Astrofizika)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>25.01.1979</td><td>8A92M Wostok-2M</td><td>Plessetsk</td><td>Meteor-Priroda 4 (Meteor-1 29)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>14.02.1979</td><td>8A92M Wostok-2M</td><td>Plessetsk</td><td>Kosmos 1077 (Tselina-D 18)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>01.03.1979</td><td>8A92M Wostok-2M</td><td>Plessetsk</td><td>Meteor-2 4</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>14.04.1979</td><td>8A92M Wostok-2M</td><td>Plessetsk</td><td>Kosmos 1093 (Tselina-D 19)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>20.07.1979</td><td>8A92M Wostok-2M</td><td>Plessetsk</td><td>Kosmos 1116 (Tselina-D 20)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>26.10.1979</td><td>8A92M Wostok-2M</td><td>Plessetsk</td><td>Kosmos 1143 (Tselina-D 21)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>31.10.1979</td><td>8A92M Wostok-2M</td><td>Plessetsk</td><td>Meteor-2 5</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>27.11.1979</td><td>8A92M Wostok-2M</td><td>Plessetsk</td><td>Kosmos 1145 (Tselina-D 22)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>30.01.1980</td><td>8A92M Wostok-2M</td><td>Plessetsk</td><td>Kosmos 1154 (Tselina-D 23)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>18.03.1980</td><td>8A92M Wostok-2M</td><td>Plessetsk</td><td>Kosmos (1169) (Tselina-D 24)</td><td><em>Fehlschlag, Explosion noch auf der Rampe, Rampe wurde schwer beschädigt</em></td></tr><tr><td>04.06.1980</td><td>8A92M Wostok-2M</td><td>Plessetsk</td><td>Kosmos 1184 (Tselina-D 25)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>18.06.1980</td><td>8A92M Wostok-2M</td><td>Plessetsk</td><td>Meteor-Priroda 5 (Meteor-1 30)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>15.08.1980</td><td>8A92M Wostok-2M</td><td>Plessetsk</td><td>Kosmos 1206 (Tselina-D 26)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>09.09.1980</td><td>8A92M Wostok-2M</td><td>Plessetsk</td><td>Meteor-2 6</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>21.11.1980</td><td>8A92M Wostok-2M</td><td>Plessetsk</td><td>Kosmos 1222 (Tselina-D 24)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>27.01.1981</td><td>8A92M Wostok-2M</td><td>Plessetsk</td><td>Kosmos 1242 (Tselina-D 28)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>14.05.1981</td><td>8A92M Wostok-2M</td><td>Plessetsk</td><td>Meteor-2 7</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>19.05.1981</td><td>8A92M Wostok-2M</td><td>Plessetsk</td><td>Kosmos 1271 (Tselina-D 29)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>10.07.1981</td><td>8A92M Wostok-2M</td><td>Plessetsk</td><td>Meteor-Priroda 6 (Meteor-1 31), Iskra 1</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>07.08.1981</td><td>8A92M Wostok-2M</td><td>Plessetsk</td><td>Interkosmos 22 (Bulgaria 1300)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>13.10.1981</td><td>8A92M Wostok-2M</td><td>Plessetsk</td><td>Kosmos 1315 (Tselina-D 31)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>19.02.1982</td><td>8A92M Wostok-2M</td><td>Plessetsk</td><td>Kosmos 1340 (Tselina-D 33)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>31.03.1982</td><td>8A92M Wostok-2M</td><td>Plessetsk</td><td>Kosmos 1346 (Tselina-D 34)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>05.05.1982</td><td>8A92M Wostok-2M</td><td>Plessetsk</td><td>Kosmos 1356 (Tselina-D 35)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>05.08.1982</td><td>8A92M Wostok-2M</td><td>Plessetsk</td><td>Kosmos 1400 (Tselina-D 37)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>14.12.1982</td><td>8A92M Wostok-2M</td><td>Plessetsk</td><td>Meteor-2 9</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>20.01.1983</td><td>8A92M Wostok-2M</td><td>Plessetsk</td><td>Kosmos 1437 (Tselina-D 39)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>16.02.1983</td><td>8A92M Wostok-2M</td><td>Plessetsk</td><td>Kosmos 1441 (Tselina-D 40)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>24.07.1983</td><td>8A92M Wostok-2M</td><td>Baikonur</td><td>Kosmos 1484 (Resurs-OE 1)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>28.10.1983</td><td>8A92M Wostok-2M</td><td>Plessetsk</td><td>Meteor-2 10</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>03.10.1985</td><td>8A92M Wostok-2M</td><td>Baikonur</td><td>Kosmos 1689 (Resurs-O1 1)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>17.03.1988</td><td>8A92M Wostok-2M</td><td>Baikonur</td><td>IRS 1A</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>20.04.1988</td><td>8A92M Wostok-2M</td><td>Baikonur</td><td>Kosmos 1939 (Resurs-O1 2)</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>29.08.1991</td><td>8A92M Wostok-2M</td><td>Baikonur</td><td>IRS 1B</td><td>Erfolg</td></tr></tbody></table></figure>
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