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	<title>Michael Griffin &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Michael Griffin &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>NASA-Chef skeptisch über Kauf russischer Raumkapseln</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/nasa-chef-skeptisch-ueber-kauf-russischer-raumkapseln/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Sep 2008 17:13:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Administrator der amerikanischen Raumfahrtagentur NASA, Mike Griffin, zweifelt daran, dass die USA nach dem Ende des Space-Shuttle-Programms übergangsweise Plätze in den russischen Sojus-Raumschiffen kaufen kann, da die Initiative für eine nötige Gesetzesausnahme &#8222;praktisch stillsteht&#8220;. UPDATE: In einer nun ans Licht gekommenen E-Mail hat Griffin Ende des Shuttle-Programms als &#8222;Dschihad&#8220; bezeichnet. Ein Beitrag von Christian [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Der Administrator der amerikanischen Raumfahrtagentur NASA, Mike Griffin, zweifelt daran, dass die USA nach dem Ende des Space-Shuttle-Programms übergangsweise Plätze in den russischen Sojus-Raumschiffen kaufen kann, da die Initiative für eine nötige Gesetzesausnahme &#8222;praktisch stillsteht&#8220;. UPDATE: In einer nun ans Licht gekommenen E-Mail hat Griffin Ende des Shuttle-Programms als &#8222;Dschihad&#8220; bezeichnet.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Christian Bewermeyer. Quelle: Spaceflight Now.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wegen der dreijährigen Lieferzeit von Sojus-Kapseln müssen die Aufträge für ihren Bau spätestens Anfang 2009 erteilt werden, um die amerikanische Präsenz auf der Internationalen Raumstation ISS nach 2011 aufrechterhalten zu können. In einem Interview mit dem amerikanischen Fernsehsender CBS sagte Griffin nun, er sei nach den jüngsten Ereignissen im Georgien-Konflikt nicht optimistisch, dass ein entsprechendes Gesetz auf den Weg gebracht werden kann. Es sei nun wahrscheinlich, dass das amerikanische ISS-Segment im Jahr 2012 für einige Zeit &#8222;unbemannt&#8220; sein wird. Griffin räumte ein, das Problem sei sehr &#8222;ernst&#8220;. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07092008191345_small_1.jpg" alt="NASA" width="310" height="437"/><figcaption>
Mike Griffin nach dem Start der Raumfähre 
<i>Discovery</i>
 Ende Mai.
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Dem NASA-Boss sind durch den sogenannten <i>Iran-North Korea-Syria Non-Proliferation Act</i> die Hände gebunden. Das Gesetz untersagt den USA, High-Tech-Güter aus Russland zu importieren. Bisher erlaubte eine Klausel darin der NASA jedoch, Plätze für ihre eigenen sowie internationale Astronauten zu kaufen. Im Jahr 2011 wird diese Ausnahmeregel allerdings auslaufen, wodurch der NASA in der Zeit zwischen dem Ende des Shuttle-Programms 2010 und dem Erstflug der neuen Orion-Kapsel auf der Ares-Rakete &#8211; zurzeit für 2014/2015 geplant &#8211; keine Transportmöglichkeit zur ISS zur Verfügung steht, falls ihre Gültigkeit nicht verlängert wird. Dies müsste in den nächsten Wochen geschehen, um die amerikanische Präsenz auf der ISS zu halten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Laut Griffin ist die Situation aussichtslos. &#8222;Es werden im Kongress bis auf das geplante Reformpaket einfach keine neuen Gesetze verabschiedet, bevor jedermann nach Hause zur Präsidentenwahl geht. Natürlich hat die russische Georgieninvasion dabei nicht geholfen.&#8220; Nach Griffins Meinung gibt es gegenwärtig drei Möglichkeiten. Am wahrscheinlichsten scheint ihm die Option, dass sich nach dem 31. Dezember keine amerikanischen bzw. internationalen Astronauten auf der Station aufhalten werden. Eine andere Möglichkeit ist für ihn, dass die NASA mehr Geld vom Kongress erhält, um die Space Shuttles länger fliegen zu können. &#8222;In diesem Fall könnte die Entwicklung von Ares und Orion auf Kurs gehalten werden und wir wären außerdem von Russland unabhängig&#8220;, sagte Griffin.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Die dritte Option ist, dass wir angewiesen werden, weiterhin mit dem Shuttle zu starten, kein Extra-Geld dafür bekommen und auf Ares und Orion länger warten müssen. Wir hätten immer noch die Lücke, nur eben etwas später.&#8220; Griffin betonte jedoch, die Abhängigkeit von Russland werde durch weitere Space-Shuttle-Missionen nicht behoben, da man die Russen weiterhin für die Rettung der Besatzung im Falle eines Notfalls brauche. &#8222;Wenn wir also die Shuttle-Flüge fortsetzen, fliegen wir entweder ohne Rettungsmöglichkeit für die Crew, was wir noch nie getan haben, oder unser Aufenthalt auf der Station beschränkt sich auf die beiden Wochen, die man bekommt, wenn das Shuttle die ISS besucht.&#8220; </p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf die Frage, ob er überhaupt noch optimistisch auf eine rechtzeitige Gesetzesausnahme ist, antwortete Griffin schlicht: &#8222;Nein.&#8220; Griffin glaubt, dass die ISS 2012 für eine zeitlang nur von russischen Kosmonauten bemannt werde. &#8222;Dieser Zeitraum endet immer drei Jahre, nachdem wir den Vertrag mit Russland haben. Wenn wir also bis Juni nächsten Jahres alles durchbringen, können wir in der zweiten Jahreshälfte 2012 mit der <i>Sojus</i> fliegen und alles normalisieren.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Verursacht durch die jüngsten Kontroversen und den Russland-Georgien-Konflikt will Griffin nun untersuchen lassen, welche Voraussetzungen erfüllt werden müssen, um die Shuttles über 2010 hinaus fliegen zu lassen, falls der nächste US-Präsident oder der Kongress einen Wandel in der amerikanischen Raumfahrtpolitik wünschen. Bezüglich dieses Themas will sich Griffin am Dienstag mit dem Senator Bill Nelson aus Florida treffen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Das vollständige Interview mit Mike Griffin ist <a href="https://spaceflightnow.com/news/n0809/04griffin/" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">hier in Englisch nachzulesen.</a></strong>
<br>
<strong>Update:</strong> In einer <a href="https://web.archive.org/web/20081216230642/http://blogs.orlandosentinel.com/news_space_thewritestuff/files/GriffinEmail.jpg" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="external">NASA-internen E-Mail</a>, die vom <i>Orlando Sentinel</i> veröffentlicht wurde, hat der offensichtlich frustrierte NASA-Administrator Griffin die Außerdienststellung des Space Shuttles als &#8222;Dschihad&#8220; bezeichnet. Außerdem beklagte sich Griffin über finanzielle Probleme bei den neuen Mondraketen und zeigte sich über die Zukunft des amerikanischen Raumfahrtprogramms im Allgemeinen besorgt. &#8222;Meine Meinung ist so pessimistisch wie es nur sein kann&#8220;, schrieb Griffin. Einige Stunden später veröffentlichte die NASA eine <a href="https://web.archive.org/web/20220128210657/https://www.nasa.gov/home/hqnews/2008/sep/HQ_08220_griffin_statement_email.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">Gegendarstellung</a>, in der Griffin die interne Mail als aus dem Zusammenhang gerissen, bezeichnet. 
</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Go für Hubble Servicemission</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/go-fuer-hubble-servicemission/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Oct 2006 21:19:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hubble]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[Weltraumteleskop]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>NASA-Chef Michael Griffin hat heute den Beschluss der NASA bezüglich des Hubble-Teleskops verkündet. Es wird noch eine Shuttle-Mission zum besten bisherigen Weltraumteleskop geben, bei der dieses nicht nur repariert, sondern auch auf den neuesten Stand gebracht werden soll – soweit noch möglich. Ein Beitrag von Martin Ollrom. Quelle: NASA. Das Risiko einer selbstständigen Robotermission zum [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">NASA-Chef Michael Griffin hat heute den Beschluss der NASA bezüglich des Hubble-Teleskops verkündet. Es wird noch eine Shuttle-Mission zum besten bisherigen Weltraumteleskop geben, bei der dieses nicht nur repariert, sondern auch auf den neuesten Stand gebracht werden soll – soweit noch möglich.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Martin Ollrom</a>. Quelle: NASA.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Risiko einer selbstständigen Robotermission zum Hubble Weltraumteleskop wollte man dann bei der NASA scheinbar doch nicht eingehen. &#8222;Wir sind im Begriff noch einmal eine Shuttle-Servicemission zum Weltraumteleskop Hubble zu starten, bevor wir es pensionieren und ersetzen&#8220;, meint Michael Griffin bei einer Pressekonferenz vor vielen Managern und hoffnungsvollen Wissenschaftlern im Goddard Space Flight Center. Die Mission SM4 (Hubble Servicing Mission No. 4) wird mit der Discovery geflogen und soll im Mai 2008 stattfinden. Die Mission wird Kommandant Scott Altman führen, Pilot wird Greg C. Johnson sein und Roboterarm-Operator Megan McArthur. Mit an Bord sind auch jede Menge &#8222;Weltraumspaziergänger&#8220; &#8211; vier um genau zu sein. Davon haben bereits zwei Erfahrungen mit Hubble-Servicemissionen und Außenbordarbeiten allgemein, was natürlich von Vorteil ist. Aber nicht nur die EVA-Spezialisten sind mit ihren Arbeitsaufgaben vertraut, sondern auch Kommandant Altman. Er leitete schon die letzte Hubble-Servicemission im Jahr 2002. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/31102006221929_small_1.jpg" alt="NASA" width="260"/><figcaption>
Vergleich: Vor und nach der SM3B Mission, der letzten Hubble Servicemission 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Was für ein eindrucksvoller Tag“, freut sich Sen. Barbara Mikulski, ein langjähriger Hubble-Fan, der sich immer wieder für eine weitere Servicemission ausgesprochen hat. &#8222;Ich bin so froh und stolz, dass Dr. Griffin heute diese Entscheidung getroffen hat, nachdem er das Hubble-Teleskop eigentlich schon aufgegeben hatte. Es ist ein großartiger Tag für die Wissenschaft, für die Entdeckung. Es ist ein großer Tag für die Inspiration. Genau das ist es, was Hubble so vielen Leuten auf der Erde gegeben hat.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Fünf Außenbordeinsätze in Zweierteams sind von Nöten, um sechs neue Batterien, sechs neue Gyroskope, eine neue Kamera, einen Ultraviolett-Spektrographen und einen neuen Sensor einzubauen. Der neue Sensor soll dem Teleskop die Möglichkeit geben, seine Ziele selbst zu finden und selbst anzuvisieren. Des Weiteren werden die Astronauten versuchen, einen gebrochenen Spektrometer zu reparieren, ein Kühlsystem für diesen zu installieren, um dessen Temperatur niedrig zu halten und die thermische Dämmung zu reparieren. Sollte eines der Module nicht mehr funktionieren, haben die Astronauten den Auftrag, es sicher vom Teleskop zu entfernen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Wir haben analysiert, was genau wir benötigen, um eine erfolgreiche Hubble-Servicemission durchzuführen. Dabei halfen uns die Daten der letzten drei Servicemissionen sehr weiter&#8220;, sagte Griffin in seinem Statement. &#8222;Wir sind zu dem Ergebnis gelangt, dass wir es unter den gegebenen Umständen schaffen können, eine sichere und effektive Servicemission für Hubble durchzuführen. Obwohl es immer ein gewisses Restrisiko bei der bemannten Raumfahrt gibt, ist der wissenschaftliche Nutzen des Hubble-Teleskops groß genug, dieses Risiko einzugehen. So sind wir alle sicher, dass wir mit dieser Mission das richtige tun und auf dem richtigen Weg sind.&#8220;</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/31102006221929_small_2.jpg" alt="NASA" width="260"/><figcaption>
Eine Nahaufnahme des Hubbleteleskops. Aufgenommen während der SM3B-Mission 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Sollte die Mission ein Erfolg werden, könnte das Hubble-Teleskop bis 2013 funktionieren. In diesem Zeitraum dürfte auch der Start des Hubble-Nachfolgers, des James-Webb-Teleskops, erfolgen. Vielleicht haben wir ja Glück und es gibt einen Doppelbetrieb der zwei mächtigen Teleskope. Eigentlich sollte die SM4 bereits im Jahr 2004 statfinden, wurde aber durch den Columbia-Absturz auf unbestimmte Zeit verschoben beziehungsweise später dann aufgehoben. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nun, da das Hubble-Weltraumteleskop scheinbar einen weiteren Service bekommen wird, dürfen wir uns auf weitere Jahre und auf viele weitere, wunderschöne Bilder des Teleskops freuen. Noch dazu könnte ein Dualbetrieb mit seinem Nachfolger, dem James-Webb-Teleskop, erfolgen. Die Vorstellung, zwei solcher Teleskope in der Umlaufbahn zu haben, versetzt einen Astrofan sicherlich in helle Begeisterung. Leider dauert dies noch bis 2013, bis dahin wird noch viel Wasser die Donau hinabfließen.   
</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Discovery startet trotz Bedenken am 1. Juli</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/discovery-startet-trotz-bedenken-am-1-juli/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Jun 2006 12:01:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>NASA-Administrator Mike Griffin wies Bedenken seines Chefingenieurs und seines Sicherheitsmanagers zurück und legte den Start der Raumfähre Discovery für den 1. Juli fest. Ein Beitrag von Axel Orth. Quelle: Spaceflight Now. Der Flug ist der zweite &#8222;Return to flight&#8220;-Flug nach der Columbia-Katastrophe im Jahre 2003. Er geht zur Internationalen Raumstation ISS, um deren Vorräte aufzufüllen [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">NASA-Administrator Mike Griffin wies Bedenken seines Chefingenieurs und seines Sicherheitsmanagers zurück und legte den Start der Raumfähre Discovery für den 1. Juli fest.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Axel Orth. Quelle: Spaceflight Now.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Flug ist der zweite &#8222;Return to flight&#8220;-Flug nach der <i>Columbia</i>-Katastrophe im Jahre 2003. Er geht zur Internationalen Raumstation ISS, um deren Vorräte aufzufüllen und ein neues ständiges Besatzungsmitglied &#8211; den Deutschen Thomas Reiter von der ESA &#8211; zur Station zu bringen. Mit weiteren Flügen, die noch für dieses Jahr geplant sind, soll dann der Bau der ISS fortgesetzt werden.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/18062006140139_small_1.jpg" alt="NASA" width="398" height="275"/><figcaption>
Wegfliegendes Schaumstoffteil beim Start der 
<i>Discovery</i>
 2005 &#8211; zum Glück ohne Folgen.
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bedenken der Manager konzentrieren sich auf das Risiko, das einige exponierte Schaumstoff-Verkleidungen beim Start der Raumfähre darstellen und die nun in einer Risikomatrix der NASA formal als &#8222;wahrscheinlich/katastrophal&#8220; eingestuft wurden. Damit ist gemeint: Es ist <i>wahrscheinlich</i>, dass während der restlichen Dauer des Shuttle-Programms bei Starts größere Schaumstoff-Teile von den Verkleidungen abbrechen, die ihrerseits <i>katastrophale Folgen</i> haben <i>können</i> &#8211; nämlich dann, wenn sie Hitzeschutzkacheln des Shuttle treffen und Schäden verursachen, die beim späteren Wiedereintritt zum Totalverlust der Raumfähre führen. Schon beim Start der <i>Discovery</i> letztes Jahr war es ja zu Schaumstoffausbrüchen gekommen, die aber folgenlos blieben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Griffin teilte Reportern vorgestern bei der abschließenden Pressekonferenz nach der entscheidenden, zweitägigen Startbereitschafts-Besprechung mit, dass er der &#8222;wahrscheinlich/katastrophal&#8220;-Einstufung nicht zustimmt. Er erklärte, dass selbst in einem Worst-Case-Szenario die Astronauten nicht in unmittelbarer Gefahr wären: Durch die neuen Kameras und andere Sensoren würde jede Beschädigung rechtzeitig bemerkt und die Crew könne entweder Reparaturen im All versuchen oder sich an Bord der ISS flüchten und auf Rettung durch ein weiteres Shuttle oder eine Sojus-Kapsel warten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der NASA-Administrator sagte, dass er angesichts des wachsenden Zeitdrucks entschieden habe, dass es sinnvoller sei, die Shuttleflüge mit den jetzigen Schaumstoffverkleidungen ohne Modifikationen wiederaufzunehmen, auch wenn möglichst schnell ein Neuentwurf implementiert werden soll. Ein Grund für den Zeitdruck ist sicher die Präsidentendirektive, die ISS bis 2010 fertig zu stellen und das Shuttle-Programm dann zu beenden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Griffin ließ keinen Zweifel daran, dass bei diesen und weiteren Starts viel auf dem Spiel steht: Wenn auch nicht das Leben der Astronauten, so aber doch die Fortsetzung des Shuttle-Programms und alles, was damit verbunden ist (vor allem die Verpflichtungen der Amerikaner gegenüber den Partnerländern, zum Beispiel der Transport des ESA-Labors <i>Columbus</i> zur ISS). Einen weiteren Shuttle zu verlieren, wird das sofortige Ende des Programms bedeuten &#8211; auch dann, wenn es für die Crew glimpflich ausgeht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Wenn wir ein weiteres Fahrzeug verlieren würden, würde ich sofort veranlassen, dass das Programm beendet wird&#8220;, sagte er. &#8222;Es tut mir leid, wenn dies einigen zu unverblümt ist, aber ich bin mittlerweile an dem Punkt.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während der zweitägigen Besprechung hatten der Chefingenieur und der Sicherheitsmanager der NASA angesichts der &#8222;wahrscheinlich/katastrophal&#8220;-Einstufung des Schaumstoffverkleidungen-Risikos dem Start der <i>Discovery</i> nicht zugestimmt. Die Mehrheit der NASA-Manager stimmte allerdings &#8222;Go&#8220;, also für den Start. Die endgültige Entscheidung lag schließlich bei Michael Griffin.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/18062006140139_small_2.jpg" alt="NASA" width="420" height="386"/><figcaption>
Schaumstoffverkleidungen mit Ausbruch, fotografiert beim Start der 
<i>Discovery</i>
 2005.
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die so heiß debattierten Schaumstoffverkleidungen ummanteln Treibstoffleitungen und einen Kabelschacht an der Außenseite des riesigen externen Shuttle-Tanks. Ihre Aufgabe besteht zum einen darin, die Bildung von Eis an den sehr kalten Treibstoffleitungen zu verhindern, das beim Start abplatzen und ebenfalls Hitzeschutzkacheln beschädigen könnte, und zum anderen darin, die Leitungen und den Schacht vor den beim Start mit Überschallgeschwindigkeit auftretenden aerodynamischen Belastungen zu schützen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Windkanalversuche mit schnell neu entworfenen, verkleinerten Verkleidungen in den vergangenen Monaten hatten überraschenderweise ergeben, dass das gegenwärtige, &#8222;althergebrachte&#8220; Design der Verkleidungen noch am wenigsten Schaumstoffausbruch produzierte. Rein vom aerodynamischen Standpunkt aus wäre es zwar möglich, die Verkleidungen ganz wegzulassen, aber dann würde wieder die Gefahr der Eisbildung steigen. Für die nächsten Flüge sollen die Raumfähren also mit dem alten Design starten, bis ein grundlegender Neuentwurf zur Verfügung steht.  
</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/discovery-startet-trotz-bedenken-am-1-juli/" data-wpel-link="internal">Discovery startet trotz Bedenken am 1. Juli</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Indiens Mondfahrt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/indiens-mondfahrt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 May 2006 23:07:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[Chandrayaan 1]]></category>
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		<category><![CDATA[USA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die NASA will zwei wissenschaftliche Instrumente zu Indiens Jungfernfahrt zum Mond beisteuern &#8211; einem bisher ungekannten Stelldichein internationaler Weltraumforschung. Ein Beitrag von Axel Orth. Quelle: NASA/ESA/Wikipedia. NASA-Administrator Michael Griffin und sein Kollege G. Madhavan Nair, Chairman der &#8222;Indian Space Research Organisation&#8220; (ISRO), der indischen Raumfahrtbehörde, unterzeichneten am Dienstag in der indischen Stadt Bangalore entsprechende Absichtserklärungen. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/indiens-mondfahrt/" data-wpel-link="internal">Indiens Mondfahrt</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die NASA will zwei wissenschaftliche Instrumente zu Indiens Jungfernfahrt zum Mond beisteuern &#8211; einem bisher ungekannten Stelldichein internationaler Weltraumforschung.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Axel Orth. Quelle: NASA/ESA/Wikipedia.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/10052006010733_small_1.jpg" alt="Illustration: Dan Roam" width="260"/><figcaption>
So soll 
<i>Chandrayaan-1</i>
 den Mond abscannen. 
<br>
(Illustration: Dan Roam)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">NASA-Administrator Michael Griffin und sein Kollege G. Madhavan Nair, Chairman der &#8222;Indian Space Research Organisation&#8220; (ISRO), der indischen Raumfahrtbehörde, unterzeichneten am Dienstag in der indischen Stadt Bangalore entsprechende Absichtserklärungen. Damit zog Griffin mit ESA-Generaldirektor Jean-Jaques Dordain gleich, der bereits im Juli 2005 in Bangalore gewesen war und eine ähnliche Vereinbarung unterzeichnet hatte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Name der Mondmission lautet <i>Chandrayaan-1</i>. Dieser 525 Kilogramm massige, mit Instrumenten vollgepackte Mondsatellit soll Ende 2007 oder Anfang 2008 mit einer indischen PSLV-Rakete starten und mindestens zwei Jahre lang Daten liefern. Es ist eine wahrhaft internationale Mission, mit sechs Experimenten der ISRO, drei Experimenten der ESA, zwei Experimenten der NASA und einem Strahlungsmessgerät aus Bulgarien. <br>Die ISRO selbst steuert die &#8222;Terrain Mapping Camera&#8220; bei, eine Stereokamera mit einer Auflösung von 5 Metern; den &#8222;Hyper Spectral Imager&#8220; zur mineralogischen Kartierung; das &#8222;Lunar Laser Ranging Instrument&#8220; zur Erstellung einer genauen Höhenkarte; den &#8222;High Energy X-Ray Detector&#8220;, ein Röntgenstrahlungsdetektor zum Aufspüren schwerer Elemente; und eine Aufschlagsonde mit einem Massenspektrometer, einem Radar-Höhenmesser und einer Videokamera.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der nun zugesagte Beitrag der NASA besteht aus dem &#8222;Moon Mineralogy Mapper&#8220;, einem Projekt des Discovery-Programms, das Bodenschätze auf dem Mond erforschen soll, sowie &#8222;Mini-SAR&#8220;, einem kleinen, aktiven Synthetic Aperture Radar-System, das speziell zum Aufspüren von Eisvorkommen in den Polregionen gedacht ist. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die drei Experimente der ESA: CIXS-2, ein abbildendes Röntgenspektrometer (Großbritannien); SIR-2, ein Nah-Infrarot-Spektrometer (Deutschland); SARA, ein Atom Reflecting Analyser zur Untersuchung von reflektierten Sonnenwind-Teilchen (Schweden). Die ersten beiden Experimente sind baugleich mit Instrumenten, die sich auch schon bei Europas erfolgreicher Mission <i>SMART-1</i> bewährt haben. Außerdem beteiligt sich die ESA am Bau des &#8222;High Energy X-Ray Detector&#8220; der ISRO.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Partner haben vereinbart, die Daten aller dieser Instrumenten untereinander auszutauschen. Speziell die NASA verspricht sich davon weitere Beiträge zum wachsenden Wissen über die lunaren Gegebenheiten, als Vorbereitung ihrer Initiative zur robotischen und humanen Erforschung der Mondoberfläche.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Griffin besucht derzeit Einrichtungen der ISRO. So wird er unter anderem ein Satellitenentwicklungszentrum, ein Raketenbauzentrum und eine Startrampe besichtigen. &#8222;Es ist meine Hoffung und meine Überzeugung, dass Indien und die Vereinigten Staaten noch bei vielen weiteren technisch schwierigen und wissenschaftlich lohnenden Projekten Partner sein werden&#8220;, sagte Griffin bei der Zeremonie in Bangalore.    
</p>
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		<title>NASA erwägt ISS-Baustopp, stark eingeschränktes Shuttle-Programm</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/nasa-erwaegt-iss-baustopp-stark-eingeschraenktes-shuttle-programm/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Oct 2005 23:40:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Administrator]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Griffin]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[NASA-Budget]]></category>
		<category><![CDATA[Shuttle]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach Informationen von nasawatch.com fehlen der NASA 5,6 Milliarden Dollar, um die bislang geplanten 19 Shuttle-Missionen bis zur Einstellung des Programms im Jahr 2010 durchführen zu können. Ein Beitrag von Gero Schmidt. Quelle: nasawatch.com. 18 dieser Missionen sollen die ISS (Internationale Raumstation) zum Ziel haben, eine weitere das Hubble-Weltraumteleskop für eine letzte Wartungsmission. Mit den [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Nach Informationen von nasawatch.com  fehlen der NASA 5,6 Milliarden Dollar, um die bislang geplanten 19 Shuttle-Missionen bis zur Einstellung des Programms im Jahr 2010 durchführen zu können.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Gero Schmidt. Quelle: nasawatch.com.</p>



<p class="wp-block-paragraph">18 dieser Missionen sollen die ISS (Internationale Raumstation) zum Ziel haben, eine weitere das Hubble-Weltraumteleskop für eine letzte Wartungsmission. Mit den ISS-Flügen hofft man, die Station zumindest zum größten Teil fertigstellen und die wichtigsten Stationsmodule der internationalen Partnerstaaten noch ins All bringen zu können. 2004 hieß es bei der NASA, dass es bis zur Einstellung des Shuttle-Programms noch 28 Missionen geben werde.  
<br>
Doch mittlerweile ist Gewissheit, was sich schon längere Zeit abgezeichnet hatte: Der NASA fehlen Milliarden, um den Flugplan, selbst mit 18 statt 28 Missionen, einhalten zu können.   </p>



<p class="wp-block-paragraph">Deshalb erwägt man nun zwei Optionen, um der Krise Herr zu werden:  </p>



<p class="wp-block-paragraph">1. Die Shuttles werden nicht mehr parallel im Schichtbetrieb, sondern nacheinander, und jeweils nur von einer Gruppe von Technikern gewartet. Durch die Entlassungen ließe sich Geld einsparen, allerdings könnten unter diesen Bedingungen nur noch zwei Missionen pro Jahr geflogen werden.   Folge: Der ISS-Ausbau würde sofort gestoppt, alle noch verbleibenden Shuttle-Missionen zu dem orbitalen Außenposten (wahrscheinlich sieben bis 2010) würden sich auf logistische Aufgaben beschränken. Die Module der ESA, der japanischen Raumfahrtagentur usw. blieben vorerst am Boden. Die Hubble-Wartungsmission würde durchgeführt.  </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/18102005014027_small_1.jpg" alt="None" width="277" height="267"/><figcaption>
NASA-Chef Griffin steht vor schwierigen Entscheidungen
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">2. Durch eine Verschmelzung des <i>Space Operations Mission Directorate</i> (SOMD) und des <i>Exploration Systems Mission Directorate</i> (ESMD) ließen sich, so hofft man, ebenfalls größere Beträge einsparen. Unter Umständen könnte so doch noch der ursprüngliche Flugplan eingehalten werden. Zudem müsste man keine Massenentlassungen durchführen, welche auf lange Sicht große Proleme mit sich bringen könnten. Schließlich wird die nächste Generation von NASA-Trägersystemen auf Shuttle-Technologie basieren, so dass sich der mit massivem Arbeitsplatzabbau verbundene Know-how-Verlust hier empfindlich bemerkbar machen könnte.   </p>



<p class="wp-block-paragraph">NASA-Chef Griffin hat angeordnet, Option 2 in den nächsten drei Monaten genau zu untersuchen, um herauszufinden, wie realistisch dieser Plan ist. Sollte sich herausstellen, dass die erhofften Effizienzgewinne nicht ausreichen, um das Milliardenloch zu schließen, wird es wohl auf den oben angesprochenen Kahlschlag hinauslaufen.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Griffin hatte gerüchteweise bereits vor einigen Monaten fünf Milliarden Dollar zusätzlich für die nächsten Jahre beantragt. Nun ist klar warum, aber es ist höchst zweifelhaft, ob die NASA eine solche Budgeterhöhung bewilligt bekommt.</p>
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		<title>Wissenschaftler ermutigt durch Griffins Berufung</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/wissenschaftler-ermutigt-durch-griffins-berufung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Apr 2005 10:00:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Administrator]]></category>
		<category><![CDATA[Bush]]></category>
		<category><![CDATA[Hubble]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Griffin]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Universität]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumteleskop]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mike Griffins Berufung als NASA-Administrator ermutigt viele Wissenschaftler, von denen manche sich Sorgen machen, dass in der neuen &#8222;Bush-Vision&#8220; die Grundlagenforschung zugunsten neuer bemannter Missionen geopfert wird. Ein Beitrag von Axel Orth. Quelle: Space.com. Speziell Astronomen sind darauf erpicht, dass die Entscheidung von Griffins Vorgänger, Sean O&#8217;Keefe, die Wartungsmission zum Hubble-Teleskop zu streichen, revidiert wird. [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Mike Griffins Berufung als NASA-Administrator ermutigt viele Wissenschaftler, von denen manche sich Sorgen machen, dass in der neuen &#8222;Bush-Vision&#8220; die Grundlagenforschung zugunsten neuer bemannter Missionen geopfert wird.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Axel Orth. Quelle: Space.com.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24042005120004_small_1.jpg" alt="None" width="260"/><figcaption>
Der neue NASA-Chef Michael D. Griffin
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Speziell Astronomen sind darauf erpicht, dass die Entscheidung von Griffins Vorgänger, Sean O&#8217;Keefe, die Wartungsmission zum <i>Hubble</i>-Teleskop zu streichen, revidiert wird.
<br>
&#8222;Das ist einer, der wie ein Wissenschaftler und Ingenieur denkt und der eine Menge Erfahrung damit hat, große, störrische Organisationen zu managen&#8220;, sagte Robert Kirshner, Präsident der American Astronomical Society. &#8222;Das ist wirklich eine gute Kombination. Anstelle einer dogmatischen Sichtweise denkt er sehr praktisch.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Viele Wissenschaftler haben Hochachtung vor Griffin und sagen, seine mannigfaltigen Erfahrungen würden ihm in Washington gute Dienste leisten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Ein wissenschaftler Hintergrund dürfte seine Glaubwürdigkeit in politischen Kreisen erhöhen&#8220;, sagte Howard McCurdy, Historiker und Autor mehrerer Bücher über die NASA, in einem EMail-Interview. &#8222;Er hat reichlich Erfahrung mit dem politischen Geschäft in Washington, und das ist die Hauptanforderung für diesen Job.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Astronauten zum Mars zu bringen wird beispielsweise politisch nicht einfach sein, weil die dafür nötige politische Anstrengung sich über mehrere Präsidentschaften hinweg erstrecken wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Er hat schon vorher bei der NASA gearbeitet, daher sind die Agentur und ihre politischen Beziehungen kein Neuland für ihn&#8220;, sagte Neil deGrasse Tyson, Planetariumsdirektor und Mitglied der Mond-zum-Mars-Kommision. &#8222;Und  die Anforderung an jemandes politische Geschicklichkeit in diesem Geschäft ist nicht zu unterschätzen. Ich hoffe und erwarte, dass die öffentliche Stimmung für die Programme der NASA in dem Maße wächst, wie Griffin das erforderliche politische Kapital anhäuft.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bob Park, Wissenschaftler der Universität von Maryland und freimütiger Kritiker der bemannten Raumfahrt zur Erbringung wissenschaftlicher Ziele, ist weniger enthusiastisch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Griffin, sagte Park in einer EMail, &#8222;wurde klar ausgewählt, um des Präsidenten &#8218;Vision&#8216; zu verfolgen, und ich sehe keine Anzeichen, dass er vielleicht einen eigenen Weg finden wird. Das einzige gute Zeichen, das er gegeben hat, ist seine Bereitschaft, über <i>Hubble</i> nachzudenken. Wir werden sehen. Meine Hoffnung ist, dass er versuchen wird, den Präsidenten zu erziehen.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jonathan Lunine, Professor an der Universität von Arizona, machte darauf aufmerksam, dass Bushs Vision auf &#8222;Mond, Mars und darüber hinaus&#8220; zielt. &#8222;Das sind nicht nur zwei Ziele, sondern drei. Mein Rat an Mike ist, das &#8218;darüber hinaus&#8216; nicht zu vergessen.&#8220; </p>



<p class="wp-block-paragraph">Innerhalb der letzten zehn Jahre sei das Sonnensystem ein wesentlich spannenderer und komplexerer Ort geworden, sagte Lunine. &#8222;Was immer bei dieser Erforschungsinitiative getan werden soll, dürfen wir doch nicht den Teil vergessen, der über den Mars hinaus weist. Wir sehen die Geschichte des Wassers auf dem Mars. Wir sehen Hinweise, dass die Venus vor langer Zeit eine erdähnliche Episode hatte. Titan ist in Bezug auf die Balance physikalischer Prozesse erstaunlich erdähnlich, abgesehen von den sehr exotischen Materialien. Wie ist es dazu gekommen? Und der Mond Europa könnte einen Ozean mit Leben beherbergen.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wesley Huntress jr. von der Carnegie Institution in Washington sagte, dass Griffin wenig Rat brauche bezüglich seiner Vertrautheit mit der Agentur, gab aber seiner Hoffnung Ausdruck, dass Griffin &#8222;vor allem anderen das NASA-Hauptquartier und seine Zentren mit einem erneuerten Gefühl von Führung, Kompetenz, Vertrauen und Kühnheit beleben kann. Werdet diese lähmende Atmosphäre der Versagensangst los, die die Agentur derzeit überzieht!&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Menschen-zum-Mars-Fans dürfte Griffin eine gelungene Wahl sein. Tyson sagte, dass Griffins berufliche Herkunft überein stimmt mit den verschiedenen Anforderungen der Direktive des Weißen Hauses. &#8222;Die Wissenschaft, das Ingenieurtum, das Management, Raumfahrtindustrie, Raumfahrtunternehmer, die Vision, die Leidenschaft &#8211; er hat und kennt das alles.&#8220; sagte Tyson. &#8222;Wenn er Erfolg hat, wird er die NASA formen, die die US-Nation braucht, um unsere Zukunft im Weltraum neu zu definieren.&#8220;  </p>
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		<title>Michael Griffin neuer NASA-Chef</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/michael-griffin-neuer-nasa-chef/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Apr 2005 10:28:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Administrator]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Griffin]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Michael D. Griffin übernahm am 14. April 2005 offiziell die Nachfolge von Sean O&#8217;Keefe. Michael Griffin ist der elfte NASA-Administrator seit Gründung der Behörde. Ein Beitrag von Martin Ollrom. Quelle: SpaceFlightNow. Der Tag war &#8222;überschattet&#8220; vom Start der ISS Expedition 11 Crew zur ISS. Der Start war sehr erfolgreich, was man als gutes Omen für [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Michael D. Griffin übernahm am 14. April 2005 offiziell die Nachfolge von Sean O&#8217;Keefe. Michael Griffin ist der elfte NASA-Administrator seit Gründung der Behörde.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Martin Ollrom. Quelle: SpaceFlightNow.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Tag war &#8222;überschattet&#8220; vom Start der <i>ISS Expedition 11 Crew</i> zur ISS. Der Start war sehr erfolgreich, was man als gutes Omen für seine Amtszeit verstehen könnte. Mittwoch abend wurde der neue NASA-Administrator vom US-Senat bestätigt.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/18042005122825_small_1.jpg" alt="None" width="260"/><figcaption>
Der neue NASA-Chef Michael D. Griffin
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Ich habe großes Vertrauen in mein Team, das für unsere Nation, zielorientiert und nach außen hin offen arbeitet. In der nächsten Zeit werde ich sehr für den Shuttle-Start arbeiten, denn das ist unser Ziel für die nächste Zeit. Auch die unbemannten Raumsonden werde ich unterstützen und die noch nicht gestarteten werden gefördert. Wir müssen schauen, welche Mission am wichtigsten und wissenschaftlich interessantesten ist. Unsere wundervolle Erforschung des Sonnensystems und darüber hinaus muss weiter gehen&#8220;, erklärte Griffin in seiner kurzen Rede vor dem US-Senat. <br> Vor dem US-Senat stellte Griffin seine Prioritäten, Ziele und Pläne vor. Vor allem unterstütze er Präsident Bushs <i>Vision for Space Exploration</i>. Er will als NASA-Administrator dafür sorgen, dass wieder Menschen auf dem Mond landen. Auch der Shuttle-Nachfolger (<i>Crew Exploration Vehicle</i>) soll nun endlich Gestalt annehmen. Griffin will verstärkt die bemannte Raumfahrt fördern. <br> Bleibt noch zu hoffen, dass ihm eine Katastrophe wie bei der Columbia erspart bleibt. <br> Eine ausführliche Zusammenfassung der ersten Pressekonferenz, die Michael Griffin als NASA-Administrator am 18.04. gegeben hat, finden Sie in unserem Artikel <a href="https://www.raumfahrer.net/griffin-gibt-erste-pressekonferenz/" data-wpel-link="internal">&#8222;Griffin gibt erste Pressekonferenz&#8220;</a>.</p>
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		<item>
		<title>Griffin gibt erste Pressekonferenz</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/griffin-gibt-erste-pressekonferenz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Apr 2005 05:36:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Columbia]]></category>
		<category><![CDATA[Hubble]]></category>
		<category><![CDATA[Mondlandung]]></category>
		<category><![CDATA[Raketen]]></category>
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		<category><![CDATA[HST]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Griffin]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Vision for Space Exploration]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der neue NASA-Administrator Michael Griffin hat heute Abend im NASA-Hauptquartier in Washington die erste Pressekonferenz seiner Amtszeit gegeben, nachdem er am vergangenen Donnerstag sein Amt angetreten hatte. Ein Beitrag von Gero Schmidt. Quelle: NASA. 18. April 2005 &#8211; Griffin legte zu Beginn noch einmal kurz seine Hauptziele und Pläne dar: Die Wiederaufnahme der Shuttle-Flüge, eine [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/griffin-gibt-erste-pressekonferenz/" data-wpel-link="internal">Griffin gibt erste Pressekonferenz</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der neue NASA-Administrator Michael Griffin hat heute Abend im NASA-Hauptquartier in Washington die erste Pressekonferenz seiner Amtszeit gegeben, nachdem er am vergangenen Donnerstag sein Amt angetreten hatte.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Gero Schmidt. Quelle: NASA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/112950maingriffinnasa2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/112950maingriffinnasa26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Michael Griffin (li.) beim Ablegen des Amtseids. (Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">18. April 2005 &#8211; Griffin legte zu Beginn noch einmal kurz seine Hauptziele und Pläne dar: Die Wiederaufnahme der Shuttle-Flüge, eine schnellere Entwicklung des Shuttle-Nachfolgers <em>CEV</em> (<em>Crew Exploration Vehicle)</em>, eine Neubewertung der von seinem Vorgänger Sean O&#8217;Keefe getroffenen Entscheidung, die finale Shuttle-Wartungsmission zum <a href="https://www.raumfahrer.net/category/raumfahrt/teleskope/hubble/" data-wpel-link="internal"><em>Hubble</em>-Weltraumteleskop</a> zu streichen, sowie die Umsetzung der Pläne der Bush-Regierung, wieder Menschen zum Mond zu schicken, als Vorbereitung für bemannte Missionen zum Mars und anderen Zielen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im folgenden ging er während der Fragen-Phase noch näher auf das <em>Hubble</em>-Problem ein: Sobald die erste Shuttle-Mission (seit dem <a href="https://www.raumfahrer.net/?s=sts-107" data-wpel-link="internal"><em>Columbia</em>-Unglück</a> im Februar 2003) erfolgreich abgeschlossen sei, werde man sich intensiv damit befassen und recht bald zu einer Entscheidung hinsichtlich der Wartungsmission kommen. Die Zeit drängt, denn man schätzt, dass in zwei oder drei Jahren das Teleskop in einem Zustand sein wird, der es unmöglich machen würde, es noch zu reparieren.<br><br>Wiederholt wurde er gefragt, ob er auch einen Shuttlestart befürworten würde, wenn noch nicht alle Bedingungen, die das CAIB (<em>Columbia Accident Investigation Board</em>) für eine Wiederaufnahme des Shuttle-Programms gestellt hatte, erfüllt wären, was Griffin bejahte. Er würde sich in erster Linie auf die Meinungen der Techniker und Ingenieure der NASA verlassen. Insbesondere kam er auf die Forderung des CAIB zu sprechen, eine Methode zu entwickeln, die Hitzeschutzkacheln des Shuttles im Orbit zu reparieren (ein Schaden am Hitzeschild der <em>Columbia</em> hatte sie beim Wiedereintritt verglühen lassen): Unter Umständen könne eine solche Reparatur die Situation noch verschlechtern, man wisse einfach noch zu wenig über das Problem. Wenn es sich herausstellen sollte, dass eine Reparatur prinzipiell unmöglich sei, müsse man sich darauf konzentrieren, eine Beschädigung des Hitzeschilds (durch herabfallendes Isoliermaterial vom externen Tank des Shuttles beim Start) von vornherein zu vermeiden und dann abwägen, ob das Risiko noch vertretbar sei. Bei der Erörterung dieses Problems zeigte sich sehr deutlich Griffins technisches Fachwissen.<br><br>Mit Bezug auf eine Beschleunigung des <em>CEV</em>-Programms wiederholte er seine bereits bei der Senatsanhörung gemachte Aussage, dass er es für nicht vertretbar halte, wenn es eine Lücke von fünf Jahren zwischen der Außerdienststellung des Shuttles und der Indienststellung des <em>CEV</em> geben würde. Er schloss nicht aus, dass sich die derzeitigen Pläne der NASA hinsichtlich dieses Projekts noch einmal deutlich ändern könnten, genaueres könne er aber nach drei Tagen in seinem neuen Job hierzu noch nicht sagen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/first_lunar_outpost_800.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/first_lunar_outpost_260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Künstlerische Darstellung einer Mondrakete mit Landefähre. (Bild: First Lunar Outpost-Studie)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Griffin stellte sich ausdrücklich hinter die von der Bush-Regierung initiierte Neuausrichtung des US-Raumfahrtprogramms. Die <em>Vision for Space Exploration</em> sei genau das richtige für die NASA und er würde den Job als NASA-Administrator nicht wollen, wenn es so weiterlaufen sollte wie in den vergangenen 30&nbsp;Jahren. Diese Umstellung sei mit Einschnitten verbunden, die zwar schmerzhaft, jedoch unvermeidbar seien, stellte Griffin klar. Insbesondere die Luftfahrtforschung ist momentan von massiven Kürzungen und Stellenabbau bedroht.<br>Mit Blick auf die langfristige Perspektive merkte Griffin an, dass er bemannte Marsmissionen für &#8222;absolut machbar&#8220; und auch bezahlbar halte; ein solches Unternehmen würde etwa soviel kosten wie das Apollo-Programm, aber mit dem Unterschied, dass die Kosten über einen größeren Zeitraum verteilt würden.<br><br>Michael Griffins erste Pressekonferenz kann als überaus gelungen betrachtet werden. Er gab klare Antworten und versuchte nicht, Fragen auszuweichen. Außerdem sagte er ganz ehrlich, dass er noch nicht zu allen Angelegenheiten Stellung nehmen könne, da er noch nicht entsprechend eingearbeitet sei. Es bleibt zu hoffen, dass der neue NASA-Chef diesen offenen Stil in den kommenden Jahren beibehält.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/griffin-gibt-erste-pressekonferenz/" data-wpel-link="internal">Griffin gibt erste Pressekonferenz</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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		<item>
		<title>Michael Griffin soll neuer NASA-Administrator werden</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/michael-griffin-soll-neuer-nasa-administrator-werden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 Mar 2005 02:55:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Administrator]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Griffin]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[SDI]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Weiße Haus hat am Freitag verkündet, dass es Michael Griffin als Nachfolger von Sean O&#8217;Keefe nominieren will. Die Bestätigung durch den Senat gilt als fast sicher. Ein Beitrag von Gero Schmidt. Quelle: space.com. Michal D. Griffin ist ein Veteran im Raumfahrtgeschäft. In den 80er Jahren arbeitete er für die SDI-Organisation (Strategic Defense Inititative), auch [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Das Weiße Haus hat am Freitag verkündet, dass es Michael Griffin als Nachfolger von Sean O&#8217;Keefe nominieren will. Die Bestätigung durch den Senat gilt als fast sicher.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Gero Schmidt. Quelle: space.com.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Michal D. Griffin ist ein Veteran im Raumfahrtgeschäft. In den 80er Jahren arbeitete er für die SDI-Organisation (<i>Strategic Defense Inititative</i>), auch bekannt als &#8222;Star Wars&#8220;-Programm. Von 1989 an war er bei der NASA für die Umsetzung der <i>Space Exploration Initiative</i> des ersten Präsidenten Bush verantwortlich, ein Unterfangen, das auf Grund von mangelnder Unterstützung durch den Kongress, das Weiße Haus sowie den damaligen NASA-Chef Richard Truly, zum Scheitern verurteilt war.   </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/12032005035538_small_1.jpg" alt="None" width="260"/><figcaption>
Der designierte NASA-Administrator Michael Griffin
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">In den 90er Jahren arbeitete Griffin in hochrangigen Positionen für die Firma Orbital Sciences, sowie gegen Ende des Jahrzehnts für In-Q-Tel, ein von der CIA finanziertes Unternehmen, dass in High-Tech-Firmen investiert. Im April 2004 schließlich wurde er Leiter des Raumfahrt-Departments am <i>Applied Physics Laboratory</i> der John Hopkins Universität.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Michael Griffin erwarb Abschlüsse in den Studiengängen aerospace engineering, aerospace science, electrical engineering, applied physics, civil engineering und business administration.   </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Nominierung Griffins wurde bisher von allen Seiten überaus positiv aufgenommen; sowohl von den Politikern, mit denen Griffin in Zukunft in seiner Funktion als neuer NASA-Chef wird zusammenarbeiten müssen, als auch von Raumfahrtorganisationen wie der National Space Society oder der Planetary Society.   </p>



<p class="wp-block-paragraph">Michael Griffin hat in der Vergangenheit sein Unterstützung für Bushs Pläne bekundet, erneut Menschen zum Mond und später zum Mars zu schicken, jedoch auch auf die Notwendigkeit hingewiesen, die NASA weiter zu reformieren und den privaten Sektor einzubeziehen. Außerdem hat er wiederholt deutlich gemacht, dass seiner Meinung nach eine neue Schwerlast-Trägerrakete, vergleichbar der <i>Saturn V</i>-Mondrakete, für bemannte Missionen jenseits der Erdumlaufbahn fast zwingend notwendig ist. Bisher hat die NASA in dieser Sache noch keine Entscheidung getroffen.  
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Wann die Bestätigungs-Anhörungen vor dem Senat stattfinden werden, steht noch nicht fest.</p>
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