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	<title>Mission DELTA &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Mission DELTA &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Zweiter Niederländer im All &#8211; Mission DELTA</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/zweiter-niederlaender-im-all-mission-delta/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Kirsten Müller]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Apr 2004 16:51:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Flüge zur ISS]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Mission DELTA]]></category>
		<category><![CDATA[Sojus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#8222;Als ob ich mit zwei Freunden auf Camping-Urlaub fahre.&#8220; So fühlt sich der zweite niederländische ESA-Astronaut André Kuipers am Abend vor dem Start seiner ersten Weltraummission zur International Space Station ISS. Ein Beitrag von Kirsten Müller. Pünktlich um 5.19 Uhr hebt die Rakete mit der Sojus-Kapsel in Baikonur ab. An Bord befinden sich neben dem [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">&#8222;Als ob ich mit zwei Freunden auf Camping-Urlaub fahre.&#8220; So fühlt sich der zweite niederländische ESA-Astronaut André Kuipers am Abend vor dem Start seiner ersten Weltraummission zur International Space Station ISS.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Kirsten Müller.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/AfinaltestforAKuipersESASCorvaja2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/AfinaltestforAKuipersESASCorvaja26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Letzte Sitzprobe für Andre Kuipers. (Bild: ESA/S. Corvaja)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Pünktlich um 5.19 Uhr hebt die Rakete mit der <em>Sojus</em>-Kapsel in Baikonur ab. An Bord befinden sich neben dem 45-jährigen Arzt der Russe Gennadi Padalka und der Amerikaner Mike Fincke. Diese werden die jetztige Stammbesatzung der ISS ablösen, während Kuipers sich während der Mission vorwiegend mit wissenschaftlichen Experimenten beschäftigen wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start wird im Noordwijk <em>Space Expo</em>, dem Besucherzentrum von ESTEC (<em>European Space Research and Technology Centre</em>), auf mehreren Großleinwänden live übertragen. Normalerweise ist das <em>Space Expo</em> die permanente Raumfahrtausstellung der ESA und für das Publikum geöffnet. An diesem besonderen Morgen aber befinden sich, neben dem niederländischen Wirtschaftsminister Brinkhorst, dem niederländischen Prinzen Johan Friso und dem ersten niederländischen Astronauten Wubbo Ockels, auch Verwandte und Freunde von Kuipers, Vertreter verschiedener Medien und Raumfahrtfans aus allen Teilen der Niederlande unter den Gästen. Außerdem läuft mir der deutsche ESA-Astronaut Reinhold Ewald uber den Weg.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/AlastwaveAKuipersTMA4ESASCorvaja2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/AlastwaveAKuipersTMA4ESASCorvaja26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Andre Kuipers winkt zum Abschied. (Bild: ESA/S. Corvaja)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">ESTEC im niederländischen Noordwijk ist mit rund 2000 Mitarbeitern bei weitem die größte Niederlassung der europäischen Weltraumagentur ESA. Hier werden neue Satelliten und auch wissenschaftliche Hardware für die bemannte Raumfahrt entwickelt, gebaut und getestet. Unter anderem das <em>Columbus</em>-Modul, der europäische Beitrag zur ISS, ist teilweise hier entwickelt worden. Sein Start ist für 2007 geplant. Ein 1:1-Nachbau des Moduls steht im <em>Erasmus User Information Centre</em>, wo sich interessierte Wissenschaftler über die Moglichkeiten, die die ESA ihnen zur Forschung im Weltraum bietet, informieren können. Neben dem Informationszentrum befindet sich hier das <em>DELTA Payload Operation Centre</em>, von wo aus in Zusammenarbeit mit dem Kontrollzentrum in Moskau die Experimente kontrolliert werden. Hier wird Ewald während der Delta-Mission arbeiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die zwölf Millionen Euro für Kuipers&#8216; &#8222;Flugticket&#8220; bezahlen das niederländische Kultusministerium und das Wirtschaftsministerium. Alle 21 Experimente, die geflogen werden, kommen von niederländischen Wissenschaftlern aus den Bereichen Medizin, Biologie, Mikrobiologie, Physik und Technologie. Ein Experiment aus dem medizinischen Bereich dient dem Erforschen der menschlichen Blutdruckregulierung. Astronauten klagen nach längeren Weltraumaufenthalten über ähnliche Symptome wie Menschen, die wegen Krankheit längere Zeit bettlägerig gewesen sind. Ziel des Experimentes ist es, die Erkenntnisse in diesem Bereich zu vertiefen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/LaunchfDELTAMissionfromBaikonurESA2k.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/LaunchfDELTAMissionfromBaikonurESA26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Start von Sojus-TMA 4 mit Andre Kuipers an Bord. (Bild: ESA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Sinnvoll fur die räumliche Orientierung von Piloten und Blinden könnte sich eine Weste erweisen, die das flugmedizinische Institut von TNO in Soesterberg entwickelt hat. Sie soll dem Träger durch Schwingungssignale angeben, wo oben und unten ist. Während der Delta-Mission wird sie zum ersten Mal im Weltraum erprobt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben den wissenschaftlichen Experimenten wird die Öffentlichkeitsarbeit sehr groß geschrieben. Im Vorfeld der Mission hatte das Kultusministerium verschiedene Programme gestartet, um die Jugend für Raumfahrt und Naturwissenschaften zu begeistern. So wurde ein Preisausschreiben für Grundschüler ausgeschrieben, in dem sie je nach Alter eine Geschichte schreiben oder ein Bild malen konnten &#8211; erster Preis ist ein direkter Radiokontakt mit Kuipers an Bord der ISS. Auch züchtet Kuipers gleichzeitig mit 70.000 Schülern Rucolasalat. Parallel mit ihm im Weltraum sollen die Schüler auf der Erde den Einfluss von Licht und Schwerkraft auf das Wachstum von den Pflanzenkeimen erforschen. Am 22. April wird das Experiment mit Live-Bildern von ihm aus dem Weltraum direkt in die niederländischen Klassenzimmer gestartet. Vier Tage später, wieder bei einer Live-Übertragung, können die Schüler ihre auf der Erde gezüchteten Keimlinge mit denen von Kuipers im Weltraum vergleichen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/AndreKuipersESA2k.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/AndreKuipersESA26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Andre Kuipers, seit dem 20. April 2004 der zweite Niederländer im All. (Bild: ESA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Auch Universitätsstudenten bekamen vom Kultusministerium die Möglichkeit, Experimente anzubieten. Aus den vielen Vorschlägen ausgewählt worden sind zwei Versuche aus den Gebieten Biologie und Energiegewinnung. Einer beschäftigt sich ebenso wie das Schülerexperiment mit dem Wachstum von Pflanzensaat, der andere erforscht die Energiegewinnung mit Hilfe von Bakterien. Manche Mikroorganismen sind imstande, unter den richtigen Bedingungen Kohlenhydrate in Energie umzuwandeln. Es wird angenommen, dass diese Bakterien unter Schwerelosigkeit effektiver sind. Längerfristig könnte sich hier eine sinnvolle Moglichkeit zur Energiegewinnung bei langeren Raumflügen ergeben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zwei Tage nach dem Start dockt die <em>Sojus</em>-Kapsel erfolgreich an die ISS an. Kuipers schwebt als erster durch die Luke, gibt wenig später eine Pressekonferenz und hat Videokontakt mit dem niederländischen Ministerpräsidenten Jan Peter Balkenende. Die nächsten Tage verbringt er mit seinen wissenschaftlichen Experimenten und dem Schülerexperiment. Viel Zeit, um aus dem Fenster zu schauen, hat er deshalb nicht, aber die wenigen Augenblicke, die er hinausschauen kann, findet er &#8222;fantastisch&#8220;. Am Donnerstag, dem 22. April, geht eines der Gyroskope, welche die ISS stabilisieren sollen, kaputt. Das sei aber, so Kuipers in einer Live-Übertragung am Freitag, kein Grund zur Besorgnis, alles funktioniert noch prima. Ihm selbst geht es hervorragend, und auch an die Schwerelosigleit ist er inzwischen gewöhnt. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/DELTAlogeESA.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/DELTAlogeESA26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Logo Mission DELTA. (Bild: ESA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Rückkehr zur Erde &#8211; die mit der Sojus-TMA-3-Kapsel geschehen wird, die seit einem halben Jahr an der Raumstation hängt &#8211; stellt sich Kuipers sehr spannend vor, doch: &#8222;Ein wenig neidisch bin ich schon auf meine Kollegen, die länger hier oben bleiben dürfen. Hat man sich gerade an die Schwerelosigkeit gewöhnt, muss man wieder zurück.&#8220; Die Möglichkeit eines weiteren Weltraumeinsatzes Kuipers&#8216; hält Jörg Feustel-Büchel, ESA-Direktor für bemannte Raumfahrt, durchaus für gegeben: &#8222;Durch seine jetztige Mission gewinnt André an Erfahrung, die er später gut weiter gebrauchen kann.&#8220; Kuipers selbst: &#8222;Ich bin ja von Beruf Astronaut, da dürfte eine weitere Mission durchaus drin sein.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kuipers kehrte am 30. April auf die Erde zurück und landete in Kasachstan. Später, wenn er hier in den Niederlanden von seinen Eindrücken während des Fluges erzählt, werde ich mit Sicherheit auch wieder von der Partie sein.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>ISS: Erfolgreiches Manöver</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/iss-erfolgreiches-manoever/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Apr 2004 13:39:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Andockmanöver]]></category>
		<category><![CDATA[Baikonur]]></category>
		<category><![CDATA[Experimente]]></category>
		<category><![CDATA[Mission DELTA]]></category>
		<category><![CDATA[Sojus-TMA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Sojus Raumkapsel ist heute erfolgreich an die ISS angedockt. Der niederländische ESA-Astronaut Andre Kuipers hat jedoch nicht viel Zeit, seine Experimente an Bord durchzuführen. Ein Beitrag von Martin Ollrom. Quelle: ESA. Die DELTA Mission mit an Bord der europäischen Astronaut Andre Kuipers ist heute mit ihrer Sojus-Kapsel erfolgreich an die Internationale Raumstation (ISS) angedockt. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Sojus Raumkapsel ist heute erfolgreich an die ISS angedockt. Der niederländische ESA-Astronaut Andre Kuipers hat jedoch nicht viel Zeit, seine Experimente an Bord durchzuführen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Martin Ollrom. Quelle: ESA.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die DELTA Mission mit an Bord der europäischen Astronaut Andre Kuipers ist heute mit ihrer Sojus-Kapsel erfolgreich an die Internationale Raumstation (ISS) angedockt. Der Niederländer Kuipers, der im Dienste der ESA steht, reist gemeinsam mit der ISS <i>Expedition 9 Crew</i> zur ISS. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21042004153936_small_1.jpg" alt="None" width="396" height="242"/><figcaption>
Hier sind die drei Kosmonauten bzw. Astronauten die nun neu auf der ISS sind (Bild:ESA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Sojus TMA-4 Kapsel dockte am russischen Teil der ISS an, am sogenannten <i>Zarya Modul</i>. Dieser Vorgang ging etwa um 7:01 Uhr (Mitteleuropäische Zeit) über die Bühne. Die Rampe zwischen Raumschiff und der ISS wurde um 8 Uhr geöffnet.
<br>
Die Mission begann vor etwa zwei Tagen in Baikonur (Kasachstan). Kuipers ist der Flugingenieur, der eine wichtige Rolle beim Anflug zur ISS spielt. Der Russe Gennady Padalka, der zukünftige Commander der <i>Expedition 9 Crew</i> und der NASA-Astronaut Edward Fincke, der zukünftige ISS Bordingenieur, lösen die ISS Expedition Crew 8 ab.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kuipers ist der zweite Niederländer nach Wubbo Ockels der 1985 ins Weltall flog. Während des 11 Tage langen Aufenthaltes an Bord der ISS wird Kuipers einige Experimente durchführen, die zum Beispiel die menschliche Psyche analysieren. An Bord der Sojus begann er bereits einen Teil seiner Forschungsarbeit, indem er biologische Experimente durchführte als Vorbereitung für das, was er auf der ISS tun wird. Dort wird er nämlich Bakterien züchten und sie beobachten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das sogenannte <i>HEAT</i> Experiment wird ebenfalls mit zur ISS geflogen. Dieses System soll früher oder später in Kühlsystemen zum Einsatz kommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kuipers wird bereits am ersten Tag seines Aufenthaltes auf der ISS sämtliche Experimente installieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die niederländische Regierung förderte die Mission von Kuipers. Die Geräte bauten ebenfalls niederländische Firmen und viele an der Mission beteiligten Wissenschaftler kommen ebenfalls aus den Niederlanden. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Rückkehr</strong>
<br>
Für die 8. Stammbesatzung heißt es nun die Koffer packen und zurück auf die Erde. Sie werden am Morgen des 30. Aprils hoffentlich gesund auf der Erde landen. Dieser Flug wird allerdings nicht mit der Sojus TMA-4 erfolgen, die für eine Weile als Rettungsboot an der ISS bleibt, sondern mit der Sojus TMA-3 mit der die ISS <i>Expedition 8 Crew</i> gemeinsam mit ESA Astronaut Pedro Duque im Oktober 2003 zur ISS flogen.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Progress Liftoff erfolgreich</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/progress-liftoff-erfolgreich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Jan 2004 20:36:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ATV]]></category>
		<category><![CDATA[Mission DELTA]]></category>
		<category><![CDATA[Sojus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein erfolgreicher Progress Abschuss ebnet den Weg für die weitere Aufrüstung der internationalen Raumstation ISS, von europäischer Seite. Ein Beitrag von Christian Ibetsberger. Quelle: ESA. Vom Baikonur Cosmodrom in Kasachstan konnte am 29. Januar um 12:58 Uhr (MEZ) der unbemannte russische Versorgungsfrachter Progress erfolgreich zu seiner Mission abheben. Es wird zwei Tage dauern bis der [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Ein erfolgreicher <i>Progress</i> Abschuss ebnet den Weg für die weitere Aufrüstung der internationalen Raumstation ISS, von europäischer Seite.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Christian Ibetsberger. Quelle: ESA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/30012004213652_small_1.jpg" alt="None" width="372" height="248"/><figcaption>
Gestelltes Bild der ATV-Ankoppelung an die ISS im kommenden Jahr.
<br>
 (Quelle:ESA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Vom <i>Baikonur Cosmodrom</i> in Kasachstan konnte am 29. Januar um 12:58 Uhr (MEZ) der unbemannte russische Versorgungsfrachter <i>Progress</i> erfolgreich zu seiner Mission abheben. Es wird zwei Tage dauern bis der Raumfrachter sein Ziel, die ISS, erreichen wird. Die Trägerrakete bildete eine <i>Soyuz</i>, die den Frachter mit der Seriennummer M1-11 in die Umlaufbahn beförderte.  
<br>
Der Frachter transportiert unter anderem die technische und wissenschaftliche Ausrüstung für die im April geplante DELTA-Mission unter Führung des holländischen Astronauten André Kuipers. Dabei war auch <i>Matroshk</i>, eine europäische Experimenteinheit, die der Erforschung der kosmischen Strahlung und ihre Auswirkung auf den menschlichen Organismus dient. Auch an Bord sind die Basisteile für das europäische <i>Automated Transfer Vehicle</i> (ATV) das bald an die Station andocken soll.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 31. Januar um 14:19 Uhr (MEZ) wird der Frachter an der ISS andocken. Im Gegensatz zu den anderen Raumfrachtern, transportiert <i>Progress</i> eine sensible Fracht. Denn für die einzelnen holländischen Experimente werden hochtechnische Geräte benötigt. Am 19.April wird der Holländer André Kuipers seine zehn Tage lange Mission auf der internationalen Raumstation antreten, um dort hoch wissenschaftliche Experimente durchzuführen:  </p>
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