<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Moskau &#8211; Raumfahrer.net</title>
	<atom:link href="https://www.raumfahrer.net/tag/moskau/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.raumfahrer.net</link>
	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
	<lastBuildDate>Fri, 17 May 2024 11:51:17 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.0</generator>

<image>
	<url>https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/cropped-R-Logo-neu-o-512-32x32.png</url>
	<title>Moskau &#8211; Raumfahrer.net</title>
	<link>https://www.raumfahrer.net</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>4. Etappe des Internationalen Isolationsexperiments SIRIUS begonnen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/4-etappe-des-internationalen-isolationsexperiments-sirius-begonnen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gerhard Kowalski]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Nov 2023 16:16:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[IMBP]]></category>
		<category><![CDATA[Isolationsexperiment]]></category>
		<category><![CDATA[Juri Tschebotarjow]]></category>
		<category><![CDATA[Moskau]]></category>
		<category><![CDATA[Roskosmos]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>
		<category><![CDATA[SIRIUS]]></category>
		<category><![CDATA[SIRIUS-23]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=133502</guid>

					<description><![CDATA[<p>Russisch-belarussisches Team probt im IMBP in Moskau Jahresflug zum Mond. Ein Beitrag von Gerhard Kowalski. Quellen: IMBP, INTERFAX.RU, GK Roskosmos, RIA Nowosti, TASS. Moskau, 14. November 2023 &#8211; Die 4. Etappe des Internationalen Isolationsexperiments SIRIUS hat am Dienstag im Institut für Medizinisch-Biologische Probleme (IMBP) in Moskau begonnen. Fünf Kandidaten aus Russland und einer aus Belarus [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/4-etappe-des-internationalen-isolationsexperiments-sirius-begonnen/" data-wpel-link="internal">4. Etappe des Internationalen Isolationsexperiments SIRIUS begonnen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Russisch-belarussisches Team probt im IMBP in Moskau Jahresflug zum Mond. Ein Beitrag von Gerhard Kowalski.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quellen: IMBP, INTERFAX.RU, GK Roskosmos, RIA Nowosti, TASS.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="600" height="300" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/slide2301imbp60.jpg" alt="SIRIUS-23-Teilnehmer. (Bild: IMBP)" class="wp-image-133505" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/slide2301imbp60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/slide2301imbp60-300x150.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /><figcaption class="wp-element-caption">SIRIUS-23-Teilnehmer. (Bild: IMBP)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Moskau, 14. November 2023 &#8211; Die 4. Etappe des Internationalen Isolationsexperiments SIRIUS hat am Dienstag im Institut für Medizinisch-Biologische Probleme (IMBP) in Moskau begonnen. Fünf Kandidaten aus Russland und einer aus Belarus nehmen an dem Experiment SIRIUS-23 teil, mit dem die Mechanismen der Anpassung des menschlichen Organismus an einen Einjahresflug zum Mond erforscht werden sollen, teilte das Institut mit. Das Experiment war ursprünglich gemeinsam mit der US-Luft- und Raumfahrtbehörde NASA geplant, die jedoch zu Jahresbeginn ausgestiegen ist. Im September hatte sich dann noch ein Ägypter als Teilnehmer angemeldet, der aber inzwischen auch wieder absagte. Kommandeur des Sextetts, das aus vier Frauen und zwei Männern besteht, ist der Russe Juri Tschebotarjow.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Szenario sieht vor, dass die Mannschaft mit dem künftigen Transportraumschiff zum Mond fliegt und nach vier Tagen an einer Orbitalstation ankoppelt, die den Erdtrabanten umkreist. Etwa einen Monat später soll hier auch ein Versorgungsraumschiff anlegen. Insgesamt sind fünf Abstiege auf die Mondoberfläche geplant, an denen vier Besatzungsmitglieder teilnehmen. Insgesamt stehen rund 70 Experimente auf dem Programm. Dabei soll vor allem untersucht werden, wie sich ihre psychologische Übereinstimmung auf die Effektivität ihrer Arbeit auswirkt. Zwischen dem 38. und 332. Tag werden für die Kandidaten zudem Havarie-Situationen modelliert, die sie zu bewältigen haben. Der Rückflug erfolgt nach 362 Tagen und dauert erneut vier Tage.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das internationale Projekt SIRIUS (Scientific International Research in Unique Terrestrial Station) läuft schon mehrere Jahre. Es wurde im November 2017 mit 17 Tagen begonnen und dann auf vier Monate (2018/19) und acht Monate (2021/22) ausgeweitet. An ihm haben auch der Deutsche Viktor Fetter, Amerikaner sowie ein Vertreter aus den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAR) teilgenommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Gerhard Kowalski</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=15847.msg555848#msg555848" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Isolationsexperimente SIRIUS</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/4-etappe-des-internationalen-isolationsexperiments-sirius-begonnen/" data-wpel-link="internal">4. Etappe des Internationalen Isolationsexperiments SIRIUS begonnen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>&#8222;Kommersant&#8220; rechnet mit Absage der Moskauer Luft- und Raumfahrtausstellung</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/kommersant-rechnet-mit-absage-der-moskauer-luft-und-raumfahrtausstellung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gerhard Kowalski]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 May 2023 07:36:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[MAKS]]></category>
		<category><![CDATA[Messe]]></category>
		<category><![CDATA[Moskau]]></category>
		<category><![CDATA[Rostex]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=127070</guid>

					<description><![CDATA[<p>Absage der MAKS 2023 aus Sicherheitserwägungen erwartet. Ein Beitrag von Gerhard Kowalski. Quelle: Kommersant. Moskau, 26. Mai 2023 &#8211; Vor dem Hintergrund des Ukraine-Krieges rechnet die Wirtschaftszeitung &#8222;Kommersant&#8220; mit einer Absage der diesjährigen Moskauer Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung MAKS aus Sicherheitserwägungen. Die offizielle Bekanntgabe dieser Entscheidung und eines neuen Termins würden in den nächsten Tagen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/kommersant-rechnet-mit-absage-der-moskauer-luft-und-raumfahrtausstellung/" data-wpel-link="internal">&#8222;Kommersant&#8220; rechnet mit Absage der Moskauer Luft- und Raumfahrtausstellung</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading" id="absage-der-maks-2023-aus-sicherheitserwagungen-erwartet-ein-beitrag-von-gerhard-kowalski--d621862c-5419-4927-a322-9e968777e2a9">Absage der MAKS 2023 aus Sicherheitserwägungen erwartet. Ein Beitrag von Gerhard Kowalski.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Kommersant.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/BuranOKGLIMAKS1999WikipediaCCBY252k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Buran OK-GLI, MAKS 1999. (Bild: Wikipedia CC BY 2.5)" data-rl_caption="" title="Buran OK-GLI, MAKS 1999. (Bild: Wikipedia CC BY 2.5)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/BuranOKGLIMAKS1999WikipediaCCBY2526.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Buran OK-GLI, MAKS 1999. (Bild: Wikipedia CC BY 2.5)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Moskau, 26. Mai 2023 &#8211; Vor dem Hintergrund des Ukraine-Krieges rechnet die Wirtschaftszeitung &#8222;Kommersant&#8220; mit einer Absage der diesjährigen Moskauer Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung MAKS aus Sicherheitserwägungen. Die offizielle Bekanntgabe dieser Entscheidung und eines neuen Termins würden in den nächsten Tagen erwartet, schreibt das Blatt. Das Industrie- und Handelsministerium sowie Rostex als Organisatoren der Schau hätten auf diesbezügliche Anfragen nicht geantwortet. Experten hielten die erste Absage in den vergangenen 30 Jahren jedoch für &#8222;logisch&#8220;, da die Massenveranstaltung ohne das gewohnte Flugprogramm keinen Sinn mache, weil die dafür erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen eine &#8222;komplizierte Aufgabe&#8220; seien.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ausstellung, die immer zehntausende Besucher aus dem In- und Ausland anlockt, sollte nach der bisherigen Planung vom 25. bis 30. Juli vor den Toren Moskaus stattfinden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Gerhard Kowalski</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4903.msg549594#msg549594" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Terminvorschau auf Veranstaltungen</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/kommersant-rechnet-mit-absage-der-moskauer-luft-und-raumfahrtausstellung/" data-wpel-link="internal">&#8222;Kommersant&#8220; rechnet mit Absage der Moskauer Luft- und Raumfahrtausstellung</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Deutsche Luft- und Raumfahrtforschung auf der MAKS</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/deutsche-luft-und-raumfahrtforschung-auf-der-maks/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Aug 2019 11:23:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[DLR]]></category>
		<category><![CDATA[eROSITA]]></category>
		<category><![CDATA[InSight]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Moskau]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=42861</guid>

					<description><![CDATA[<p>Schon traditionell ist das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) vom 27. August bis zum 1. September 2019 zu Gast auf dem russischen Aerosalon MAKS in Schukowski bei Moskau. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Quelle: DLR. Das DLR präsentiert sich zum achten Mal bei der alle zwei Jahre erfolgenden [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/deutsche-luft-und-raumfahrtforschung-auf-der-maks/" data-wpel-link="internal">Deutsche Luft- und Raumfahrtforschung auf der MAKS</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Schon traditionell ist das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) vom 27. August bis zum 1. September 2019 zu Gast auf dem russischen Aerosalon MAKS in Schukowski bei Moskau. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: DLR.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/27082019132352_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/27082019132352_small_1.jpg" alt="DLR" width="260"/></a><figcaption>
DLR-Stand auf der MAKS 
<br>
(Bild: DLR)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Das DLR präsentiert sich zum achten Mal bei der alle zwei Jahre erfolgenden nationalen Luft- und Raumfahrtausstellung Russlands. Auf rund 100 Quadratmetern zeigt das DLR Konzepte und Technologien für die Raumfahrt und Luftfahrt von morgen. Schwerpunkte der Präsentation sind unter anderem deutsch-russische Kooperationsprojekte. </p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Das DLR und russische Forschungseinrichtungen verbindet eine langjährige und erfolgreiche Kooperation in der Luft- und Raumfahrt&#8220;, sagt der DLR-Vorstand für Raumfahrtforschung und -technologie Prof. Dr. Hansjörg Dittus. &#8222;Wir freuen uns, in diesem Jahr unter anderem mit MATROSHKA, einem Experiment zur Messung von Weltraumstrahlung auf der ISS, ein deutsch-russisches Gemeinschaftsprojekt als Zeichen einer langjährigen und intensiven Zusammenarbeit präsentieren zu können.&#8220; </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wissen für Morgen auf dem Moskauer Aerosalon</strong>
<br>
<strong>eROSITA</strong>
<br>
Die Raumsonde Spektrum-Röntgen-Gamma (SRG) mit dem deutschen Röntgenteleskop eROSITA (extended Roentgen Survey with an Imaging Telescope Array) sowie seinem russischen Partnerinstrument ART-XC startete am 13. Juli 2019 an Bord einer Proton-Rakete erfolgreich vom Weltraumbahnhof in Baikonur. Positioniert am Lagrange-Punkt 2 führt eROSITA die gigantischste kosmische Inventur des heißen Universums durch. Das deutsche Weltraumteleskop beobachtet dafür mit seinen sieben Röntgendetektoren den gesamten Himmel und sucht nach heißen Quellen wie Galaxienhaufen, aktiven Schwarzen Löchern, Supernova-Überresten, Röntgendoppelsternen sowie Neutronensternen. Insbesondere soll das deutsche Teleskop dazu beitragen, das Rätsel der Dunklen Energie zu lösen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Matroshka</strong>
<br>
Bei der Analyse der Strahlenbelastung während Weltraummissionen ist nicht nur die Quantität der verschiedenen Strahlungsarten, sondern vor allem ihre biologische Wirksamkeit von Bedeutung. Um diesen Fragen nachzugehen, befand sich ein sogenanntes Phantom innerhalb und außerhalb der ISS. Bei dem Phantom handelte es sich um &#8222;Matroshka&#8220;, eine Spezialpuppe &#8211; entwickelt und gebaut vom DLR-Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin. Diese &#8222;Phantompuppe&#8220; &#8211; mit Kopf und Oberkörper &#8211; bildet einen menschlichen Torso nach. Sie besitzt ein Skelett und besteht aus gewebeähnlichen Materialien. Innerhalb der Puppe befinden sich an über 800 Positionen &#8211; unter anderem auch an Positionen der menschlichen Organe &#8211; aktive und passive Strahlungsdetektoren zur Messung der Weltraumstrahlung. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>InSight</strong>
<br>
Mit der NASA-Landesonde InSight werden der Aufbau des Mars &#8211; Kruste, Mantel und Kern &#8211; sowie die thermale Entwicklung vor Ort untersucht. Die Untersuchung des Inneren unseres Nachbarplaneten soll dazu beitragen, fundamentale Fragen zur Frühzeit des inneren Sonnensystems mit seinen vier Planeten Merkur, Venus, Erde und Mars zu beantworten. Die Ergebnisse von InSight sollen ferner dazu dienen, auch die Entstehung, die Entwicklung und den Aufbau von extrasolaren Planeten besser zu verstehen. Direkt auf der Marsoberfläche misst InSight unter anderem mit dem deutschen Experiment HP3 (Heat Flow and Physical Properties Package) entlang eines Bohrlochs von fünf Metern Tiefe den Wärmefluss des Planeten. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Airbus A320ATRA</strong>
<br>
Das größte Flottenmitglied, der Airbus A320-232 &#8222;D-ATRA&#8220;, ist seit Ende 2008 für das DLR im Einsatz. ATRA (Advanced Technology Research Aircraft) ist eine moderne und flexible Flugversuchsplattform, die nicht nur größenmäßig einen neuen Maßstab für fliegende Versuchsträger in der europäischen Luftfahrtforschung setzt. Am ausgestellten Modell können die verschiedenen Anwendungsgebiete demonstriert werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zur Vermeidung von Einflügen in Wirbelschleppen hat das DLR ein System für die flugzeuggestützte Wirbelschleppenwarnung und -vermeidung entwickelt, das Airborne Wake Encounter Avoidance and Advisory System (WEAA), das im A320ATRA Anwendung gefunden hat. Dazu werden im Cockpit Warnungen und Ausweichempfehlungen für die Piloten ausgegeben. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Durch den weltweiten Anstieg des Luftverkehrsaufkommens wird eine Steigerung der aerodynamischen Leistungsfähigkeit während der Start- und Landephase gemeinsam mit einer Reduktion des Fluglärms immer wichtiger. Die Konzeption und Entwicklung komplexer Klappen- und Übertragungssysteme, die weitreichende Auswirkungen auf die Start- und Landeeigenschaften sowie auf die Lärmemission der Flugzeuge haben, wurden mit dem ATRA erfolgreich getestet. </p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/deutsche-luft-und-raumfahrtforschung-auf-der-maks/" data-wpel-link="internal">Deutsche Luft- und Raumfahrtforschung auf der MAKS</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Zum Mond, ohne abzuheben</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/zum-mond-ohne-abzuheben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Mar 2019 07:39:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Andockmanöver]]></category>
		<category><![CDATA[CNES]]></category>
		<category><![CDATA[DLR]]></category>
		<category><![CDATA[Kosmonaut]]></category>
		<category><![CDATA[Moskau]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[SIRIUS-19]]></category>
		<category><![CDATA[Universität Stuttgart]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=42612</guid>

					<description><![CDATA[<p>SIRIUS-19-Isolation am IBMP RAS in Moskau gestartet. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Quelle: DLR. Am 19. März 2019 um 14:00 Uhr Ortszeit (12:00 Uhr Mitteleuropäischer Zeit) hat im Institut für Biomedizinische Probleme der Russischen Akademie der Wissenschaften (IBMP RAS) in Moskau ein besonderes Experiment begonnen. Rund vier Monate, bevor sich [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/zum-mond-ohne-abzuheben/" data-wpel-link="internal">Zum Mond, ohne abzuheben</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">SIRIUS-19-Isolation am IBMP RAS in Moskau gestartet. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: DLR.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/20032019083928_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/20032019083928_small_1.jpg" alt="IBMP" width="260"/></a><figcaption>
Am 19. März 2019 um 14:00 Uhr Ortszeit Moskau startete die SIRIUS-Crew auf ihre Reise in Richtung orbitale Mondstation. Mit dabei sind (v. l.): Reinhold Povilaitis (USA), Daria Zhidova (Russland), Kommandant Yevgeny Tarelkin (Russland), Anastasia Stepanova (Russland), Allen Mirkadyrov (USA) und Stephania Fedeye (Russland). 
<br>
(Bild: IBMP)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Am 19. März 2019 um 14:00 Uhr Ortszeit (12:00 Uhr Mitteleuropäischer Zeit) hat im Institut für Biomedizinische Probleme der Russischen Akademie der Wissenschaften (IBMP RAS) in Moskau ein besonderes Experiment begonnen. Rund vier Monate, bevor sich die erste Mondlandung der Apollo-11-Astronauten zum 50. Mal jährt, gehen drei &#8222;Kosmonautinnen&#8220; und drei &#8222;Kosmonauten&#8220; bis zum 19. Juli 2019 auf eine simulierte Reise zu unserem Erdtrabanten. Abgeschlossen von der Außenwelt leben, arbeiten und forschen sie 122 Tage lang unter vollständigen Isolationsbedingungen im Moskauer NEK-Habitat, ein 550 Kubikmeter großes Modul für die Simulation von Weltraumeinsätzen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Nur durch biomedizinische Forschungen dieser Art werden künftige Reisen zu anderen Himmelskörpern möglich sein. Sechs dieser Experimente kommen aus Deutschland&#8220;, betont Dr. Christian Rogon, SIRIUS-Projektleiter im Raumfahrtmanagement des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), das neben der französischen Raumfahrtagentur CNES unter der Leitung der russischen Raumfahrtagentur Roskosmos und der US-amerikanische Weltraumbehörde NASA an der Isolationsstudie SIRIUS-19 beteiligt ist. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Drei Frauen und drei Männer mit an Bord</strong>
<br>
In jüngster Zeit ist der Mond wieder stärker in den Fokus der Raumfahrtagenturen gerückt. &#8222;Doch bevor hier überhaupt sinnvoll geforscht werden kann, müssen Besatzungen ausgebildet werden, die eine solche Mission erfolgreich bestreiten. Dafür müssen sie &#8211; wie in SIRIUS-19 &#8211; lange Zeit in einer Mischung aus psychischem Stress durch totale Abgeschiedenheit und hohem Leistungsdruck leben können. Nur so können wir mehr über das Zusammenspiel von Körper und Geist in Isolation erfahren&#8220;, erklärt Rogon. Diese Erkenntnisse gewinnt man am besten, wenn eine simulierte Mondmission unter einem möglichst realistischen Szenario abläuft. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Beim SIRIUS-19-Experiment sind daher unter dem Kommando des 44-jährigen russischen Kosmonauten Yevgeny Tarelkin, der bereits eine &#8222;echte&#8220; Weltraummissionen bestritten hat, Reinhold Povilaitis und Allen Mirkadyrov (beide US-Amerikaner) sowie Daria Zhidova, Anastasia Stepanova und Stephania Fedeye (alle aus Russland) zu der viermonatigen simulierten Mondreise aufgebrochen. DLR-Projektleiter Rogon: &#8222;Wichtig ist bei SIRIUS-19, dass dieses Mal &#8211; im Gegensatz zu vergleicbaren Studien wie zum Beispiel MARS 500 vor acht Jahren &#8211; auch Frauen mit an Bord sind. Wie löst eine gemischte Crew die Herausforderungen in der Isolation? Wie geht sie mit möglichen Pannen um? Wie reagiert sie auf erhöhten Leistungsdruck? Das sind alles Fragen, auf deren Antworten wir schon sehr neugierig sind&#8220;. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/20032019083928_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/20032019083928_small_2.jpg" alt="DLR CC-BY 3.0" width="260"/></a><figcaption>
Künstlerische Darstellung der Weltraumstation am Boden 
<br>
(Bild: DLR CC-BY 3.0)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Arbeitsalltag auf einer orbitalen Mondstation</strong>
<br>
Nachdem die Crew nach drei Tagen Raumflug in einen Mondorbit eingeschwenkt ist und sich so einer orbitalen Mondstation genähert hat, dockt ihre kleine Kapsel am zehnten Tag endlich an. Jetzt können die &#8222;Kosmonauten&#8220; in den neuen Lebensraum übersiedeln und die gesamte Station nutzen, die von nun an 100 Tage ihr Zuhause und ihr Arbeitsplatz sein wird. Sie werden täglich Gesundheits- und Fitnesschecks durchlaufen, Sport treiben, Sicherheitstrainings absolvieren, die Station keimfrei halten und Raumschiffe an- und abkoppeln. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zahlreiche Experimente machen ihren Acht-Stunden-Arbeitstag komplett. Morgens wird gemeinschaftlich gefrühstückt. Alle anderen Mahlzeiten variieren je nach dem täglichen Zeitplan der &#8222;Kosmonauten&#8220;. Alle 30 Tage versorgt ein Raumfrachter die orbitale Mondstation mit neuer Nahrung und Verbrauchsmaterial. Die Schlaf- und Wachzeiten bleiben in Anlehnung an die irdische Heimat weitestgehend unverändert. &#8222;Da die Eintönigkeit der Arbeitsabläufe auf sehr begrenztem Raum zu einer großen Herausforderung werden kann, wird die Crew auch auf zufällige technische Störungen und Pannen wie einen fünftägigen Kommunikationsausfall mit der &#8218;Bodenstation&#8216; reagieren müssen&#8220;, erklärt Christian Rogon. Der Funkverkehr mit der Erde ist generell fünf Minuten in jede Richtung zeitverzögert. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/20032019083928_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/20032019083928_small_3.jpg" alt="DLR CC-BY 3.0" width="260"/></a><figcaption>
Die Anlage nach dem Schließen der Türen. 
<br>
(Bild: DLR CC-BY 3.0)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Andockmanöver im Isolationstest</strong>
<br>
Während ihres Aufenthaltes auf der simulierten orbitalen Mondstation müssen die Kosmonauten insgesamt mehr als 70 Experimente absolvieren. Sechs davon stammen aus Deutschland und werden zum größten Teil vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) über das DLR Raumfahrtmanagement gefördert. So testen zum Beispiel Forscher des DLR-Instituts für Luft- und Raumfahrtmedizin in Köln ein neues Lernprogramm, mit dem Raumfahrer das Andocken von Raumschiffen an Raumstationen üben können. Auf diese Weise erlernen sie selbständig die geistigen und motorischen Fähigkeiten zur manuellen Kontrolle von Objekten mit sechs Freiheitsgraden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch das Institut für Raumfahrtsystem der Universität Stuttgart beschäftigt sich mit Dockingmanövern. In einem Projekt des ehemaligen deutschen Astronauten Reinhold Ewald müssen die sechs &#8222;Kosmonauten&#8220; in einer Simulation das brandneue russische Raumschiff PTK-Federatsiya steuern und an der Mondorbitalstation Lunar Orbital Platform-Gateway (LOP-G) andocken. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Trainieren und schlafen für die Weltraumforschung</strong>
<br>
Zwei Experimente der Deutschen Sporthochschule Köln gehen auf die Suche nach den effektivsten Trainingsmethoden für Raumfahrer, die einem Abbau der Muskel- und Knochenmasse sowie einer Beeinträchtigung des Herz-Kreislaufsystems und der Psyche während Weltraummissionen entgegenwirken sollen. Schlafmediziner der Berliner Charité testen, ob und wie sich bei den gesunden, gut trainierten &#8222;Kosmonauten&#8220; unter Isolation zu kurze oder schlaflose Nächte auf deren Leistungsfähigkeit am nächsten Tag und auf ihr autonomes Nervensystem auswirken. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zudem möchte die Beuth Hochschule für Technik in Berlin herausfinden, wie sich bei Langzeitmissionen Kontaminationen durch Bakterien beseitigen oder am besten gleich ganz verhindern und damit eine Infektionsgefahr der Mannschaft oder eine Beschädigung der technischen Ausstattung vermeiden lassen. Hierfür testen sie Oberflächen aus strukturiertem und veredeltem Silber (AGXX) und chemisch veränderte Grafitoberflächen (GOX). </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/20032019083928_big_4.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/20032019083928_small_4.jpg" alt="DLR" width="260"/></a><figcaption>
Dr. Christian Rogon 
<br>
(Bild: DLR)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zur Halbzeit ein Ausflug zur Mondoberfläche</strong>
<br>
Neben den Experimenten und den alltäglichen Herausforderungen wartet noch ein besonderes Highlight auf die Crew: ein Ausflug zu unserem Erdtrabanten. &#8222;Genau zur Halbzeit werden vier &#8218;Kosmonauten&#8216; in einer kleinen Landesonde zur Mondoberfläche aufbrechen. Dort angekommen sollen Yevgeny Tarelkin und Reinhold Povillaitis in Raumanzügen mehrere &#8218;Mondspaziergänge&#8216; unternehmen, Proben sammeln und eine &#8218;Besiedlung&#8216; des Mondes vorbereiten&#8220;, betont Christian Rogon. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zwei Raumfahrer bleiben in der orbitalen Mondstation zurück und überwachen den Ausflug. Nach Rückkehr und Docking der Landesonde mit der Station sollen alle gemeinsam noch 30 Tage lang den Erdtrabanten umrunden. In dieser Zeit steuert die Crew Rover auf der Mondoberfläche fern, dockt weitere Raumschiffe an der orbitalen Station an und führt weitere Experimente durch, ehe es am 19. Juli 2019 wieder zurück nach Moskau gehen soll. </p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/zum-mond-ohne-abzuheben/" data-wpel-link="internal">Zum Mond, ohne abzuheben</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kommentar: Die maximale MAKS</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/kommentar-die-maximale-maks/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Weise]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Sep 2015 09:40:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Airbus]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Boeing]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[DLR]]></category>
		<category><![CDATA[Indien]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Lavochkin]]></category>
		<category><![CDATA[Luftfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[MAKS]]></category>
		<category><![CDATA[Messe]]></category>
		<category><![CDATA[Moskau]]></category>
		<category><![CDATA[Pratt&Whitney]]></category>
		<category><![CDATA[Rosetta]]></category>
		<category><![CDATA[Roskosmos]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=16948</guid>

					<description><![CDATA[<p>Eine (ganz persönliche) Nachlese zu Russlands Luft- und Raumfahrtschau MAKS 2015. Ein Beitrag von Andreas Weise. Quelle: Messebesuch. Ende August dröhnte der Himmel östlich von Moskau besonders laut. Die Ursache: Die MAKS des Jahres 2015. In Fachkreisen zählt die MAKS (Международный авиационно-космический салон, übersetzt: Internationaler Luft- und Raumfahrtsalon) neben ILA (Berlin), Farnborough (westlich von London) [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/kommentar-die-maximale-maks/" data-wpel-link="internal">Kommentar: Die maximale MAKS</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading advgb-dyn-4d7a3971">Eine (ganz persönliche) Nachlese zu Russlands Luft- und Raumfahrtschau MAKS 2015.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Andreas Weise</a>. Quelle: Messebesuch.   </p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized advgb-dyn-31748ff5"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/Roscosmosil761500.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/Roscosmosil76260.jpg" alt="" class="wp-image-16946" width="260" height="347" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/Roscosmosil76260.jpg 260w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/Roscosmosil76260-225x300.jpg 225w" sizes="(max-width: 260px) 100vw, 260px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">IL-76MDK-Heck
(Bild: A. Weise)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Ende August dröhnte der Himmel östlich von Moskau besonders laut. Die Ursache: Die MAKS des Jahres 2015. In Fachkreisen zählt die MAKS (Международный авиационно-космический салон, übersetzt: Internationaler Luft- und Raumfahrtsalon) neben ILA (Berlin), Farnborough (westlich von London) und Le Bourget (Paris) zu den wichtigsten Leistungsschauen der Luft- und Raumfahrtindustrie.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit 1993 findet die MAKS alle 2 Jahre statt. Ausstellungsort ist der Flugplatz Ramenskoje nahe der Stadt Schukowski, östlich von Moskau. Das Flugfeld wird von der Michail-Gromow-Hochschule für Flugforschung genutzt, verfügt über die längste Flugpiste Europas (5,4 Kilometer) und hat im Laufe seiner Geschichte viele Prototyp-Erprobungen, von „geheimen“ Flugzeugen, Jägern, Bombern, über Zivilmaschinen bis zum Buran, gesehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Russlands Luft- und Raumfahrtindustrie rief also zur MAKS-2015 &#8230; und alle Russen kamen &#8230; . Und die anderen? Man musste suchen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hier zeigt sich die Spaltung und der derzeitige Niedergang der gemeinsamen Ausstellungskultur solcher Veranstaltungen. In Le Bourget waren die Westeuropäer und Amerikaner fast unter sich. Die Russen hatten kein einziges Fluggerät nach Paris entsandt. Jetzt, reichlich zwei Monate später in Moskau war es genau umgekehrt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ukraine-Krise und die damit verbundenen Sanktionen, Gegensanktionen, Kontaktabbrüche, Eiszeitstimmungen und unterschiedlichstes politisches Unbehagen sorgten dafür, dass die russischen Aussteller fast (aber nur fast) unter sich waren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vorbei die Zeit, als die US-Airforce ihren Transporter Galaxy und Bomber B-52 friedlich nach Moskau schickten, ein französischer Kampfjet Kunst flog und die Europäer ihren A380 kreisen ließen. So gesehen auf der MAKS-2011. Und das russische Publikum begrüßte freundlich die Gäste. „Kommt alle wieder …. .“ sagte mir jemand. So schnell aber ganz bestimmt nicht, befürchte ich. Im Moment scheint hier die Politik offiziell in der Sackgasse.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Trotz dieser unerfreulichen Entwicklung fand man aber doch einige hierzulande bekannte Namen. Zum Beispiel waren Boeing, Pratt &amp; Whitney, Rolls Royce und Airbus nicht zu übersehen. Letztere hatten für die Fachbesuchertage sogar einen A350 geschickt. So ganz wollte man den russischen Markt doch nicht aufgeben. Des weiteren waren China und Indien gut vertreten, was auf entsprechende bestehende und zukünftige Allianzen hindeutet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">All das konnte aber nicht überdecken: Es war die Schau der russischen Luft- und Raumfahrtindustrie. Und es wurde alles, was man hatte, aufgefahren. Von alten ehrwürdigen Maschinen (Li-2, ein Lizenzbau der berühmten Douglas DC-3 Dakota) über die großen Errungenschaften der Sowjetzeit (Tu-144) bis in die Gegenwart. Dabei konnte aber auch eine sonnengelb erstrahlende Tu-204 von DHL nicht darüber hinwegtäuschen, dass es auf dem zivilen Sektor in Russlands Luftfahrtindustrie nicht weit her ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der einzige Verkehrsflugzeugneubau Sukhoi Superjet-100 verkauft sich zwar mittlerweile ganz gut, das reicht aber nicht. Dazu braucht man nicht unbedingt zu einer Luftfahrtmesse zu gehen. Da reicht ein Blick auf den Flughafen Scheremetjewo, wo Boeing und Airbus von Aeroflot das Rollfeld dominieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Also war die Schau vor allem eine Leistungsschau von Russlands Militärluftmacht. Bomber, Tanker, Jagdflugzeuge und das passende Gerät um solche mutwillig wieder vom Himmel zu holen. All das wurde gezeigt und vorgeführt. Das Signal war auf alle Fälle eindeutig. Sowohl nach außen als auch nach innen. Mit den russischen Luftstreitkräften muss man rechnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unter den Augen der Zuschauer wurden Flugfiguren gezeigt, die eigentlich aerodynamisch nicht möglich sein konnten. Tarnkappenflugzeug T-50 und Jäger Su-35 zeigten alles. Kunstflugstaffeln der Luftstreitkräfte zogen präzise ihre Figuren am Himmel. Am Boden konnte dann manch stolzer Vater seinem Sohn mal die Funktion eines Kampfflugzeug mit Maschinengewehren und Bomben zeigen oder den Umgang mit einer Fliegerabwehr-Rakete direkt am Modell erklären.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein schauriges Szenarium, bei dem es mir doch kalt den Rücken runter lief. Aber wer im Glashaus sitzt, der sollte bekanntlich nicht mit Steinen werfen. Auch auf Messen wie der ILA wird dem teilweise extrem jungen Publikum auch so manches, nicht gerade lebenserhaltende Gerät eifrig erklärt &#8211; zum Beispiel durch die Bundeswehr. Wer unterscheidet da schon zwischen guten und bösen Waffen?! Doch soll an dieser Stelle nicht weiter über (Militär-)Luftfahrt berichtet werden. Was machten denn nun die Raumfahrt?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schon am Eingang grüßte die frisch polierte IL-76MDK des Kosmonautenausbildungszentrums in den Farben von Roscosmos. In ihr wird Schwerelosigkeit mittels Parabelflügen simuliert. Das Gedränge war hier schon groß.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Pavillon von Roscosmos war ebenfalls viel Gedränge. Der absolute Publikumsmagnet war das schon etwas konkretere Funktionsmodell des Sojus-Nachfolgers. Fragen wurden so gut wie keine beantwortet. Das war vermutlich nur an den Fachbesuchertagen möglich. Und einen direkten Blick hinein durften nur Kinder werfen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Musste man so zähneknirschend akzeptieren. Leider. Wobei, das, was man mit einem schnellen Blick erhaschen konnte, war schon auf diversen Internetseiten zu sehen gewesen. Insofern also kein größerer Beinbruch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Fachleute war natürlich die neu entwickelte Innenstruktur aus Verbundmaterial interessant. Hier versucht man neue, technologisch hochwertige Wege zu gehen. Ergänzend dazu wurde der neue Kosmonautensitz gezeigt, der in seiner Geometrie den jeweiligen Körpermaßen angepasst werden kann. Damit dürften die Tage der individuell gefertigten Sitzschalen gezählt sein.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized advgb-dyn-15757a42"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/pptskopplungmaks20151500.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/pptskopplungmaks2015260.jpg" alt="" class="wp-image-16944" width="260" height="195"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Kopplungsadapter (im Vordergrund)
(Bild: A. Weise)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Etwas abseits aber auch sehr wichtig: Der neu konstruierte Kopplungsadapter. Dieser greift zwar optisch auf den bewährten Sojus-Mechanismus zurück, hat aber eine größere Durchstiegsöffnung, womit ein Makel der eingeschränkten Durchstiegsöffnung etwas ausgeglichen werden soll.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was gab es noch zu sehen?<br>Lavotschkin stellte ein 1:1-Modell der Mondsonde mit Lander „Lunar-Glob“ aus. Der Start ist für Ende 2018 geplant. Bislang sah man dieses Projekt nur in sehr kleinen Modellen (leider nur Aufsichtspersonal vor Ort, keine weitere fachliche Erläuterung). Das allbekannte Modell vom neuen Kosmodrom Wostotschny fehlte natürlich auch nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn man im Pavillon von Roscosmos seine Runden drehte, hatte man irgendwie ein seltsames Gefühl: Etwas war anders als sonst. Ich habe einige Zeit gebraucht, bis ich dahinter gekommen bin. Es wurden nur Objekte gezeigt, die auch wirklich eine Chance auf Realisierung haben. Keine Träumereien oder gar Phantastereien von Projekten, die aus den verschiedensten Gründen, meistens liegt es am Geld, niemals realisiert werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Projekte wie „Air-Launch“ oder „CSS-Raumstation“ waren nicht zu sehen. Man beschränkte sich auf das, was wirklich in der Realisierung ist. Ob das die Auswirkung der Bündelung und Umstrukturierung in der russischen Raumfahrt-Industrie ist? Geldmangel und Sanktionen zeigen möglicherweise Wirkung. Zwingen zur Rationalisierung. Zwingen zum Beschränken auf das Wesentliche. Das ist im Moment überlebensnotwendig und kann langfristig nur gut sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bleibt noch die Frage:<br>Was machte die Europäische Raumfahrt auf der MAKS? Jan Wörner als neuer ESA-Chef hatte es sich nicht nehmen lassen, bei der Eröffnung der MAKS höchst-selbst den russischen Präsidenten Putin zu begrüßen. Dieses Signal sollte verstanden werden.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized advgb-dyn-711870e9"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/DLRspacelinermaks1500.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/DLRspacelinermaks260.jpg" alt="" class="wp-image-16942" width="260" height="215"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Modell des SpaceLiners
(Bild: A. Weise)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Schließlich ist man auf die Russische Raumfahrt nicht nur in Bezug auf den Betrieb der ISS mit angewiesen. Die Zusammenarbeit hat langjährige Wurzeln, die bis in die Sowjetzeiten zurückreichen. Und trotz so mancher politischer Kontroverse ist sie immer fortgesetzt worden – zum Nutzen beider Seiten. Und wie zur Bestätigung von russischer Seite lief auf dem größten Bildschirm bei Roscosmos: Alexander Gerst! Natürlich mit Besatzungskollegen. Ob das nun gerade ein Zufall war oder gezielt? Ich dachte mir jedenfalls so meinen Teil dabei.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das DLR selber hatte einen relativ großen Stand in einer Halle, die hauptsächlich ausländischen Ausstellern vorbehalten war. Fast in Sichtweite zu Boeing und Airbus zeigte das DLR voller Stolz (wie schon zuvor in Le Bourget) das Projekt „SpaceLiner“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sehr angenehm war es, hier auch bekannte Gesichter zu sehen: Frau Olga Trivailo vom DLR betreute das Ausstellungsobjekt. Damit war geballte Kompetenz präsent, kannte man die Dame doch bereits von einem Vortrag zum SpaceLiner von den Raumfahrttagen in Neubrandenburg 2013. Und Rosetta/Philae fehlte natürlich auch nicht.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized advgb-dyn-cc911aea"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/AWeiseMMueller500.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/AWeiseMMueller260.jpg" alt="" class="wp-image-16940" width="260" height="355" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/AWeiseMMueller260.jpg 260w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/AWeiseMMueller260-220x300.jpg 220w" sizes="(max-width: 260px) 100vw, 260px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Michael Müller (rechts), der Autor (links)
(Bild: privat)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die doch überraschend deutliche Präsenz des DLR erklärte mir Michael Müller vom DLR am Stand so: Die Zusammenarbeit mit Russland hat große Tradition und trotz der derzeitigen politischen Schwierigkeiten habe man ja weiter gemeinsame laufende Projekte und werde diese auf der Arbeitsebene natürlich vorantreiben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das betrifft nicht nur die Zusammenarbeit im Rahmen der ISS, wo man noch längere Zeit auf die Zubringerdienste der Russen angewiesen ist. Es laufen auch gemeinsame Forschungsprojekte zwischen DLR und ZAGI. Das Zentrale Aerohydrodynamische Institut (Центральный Аэрогидродинамический Институт, deutsche Abkürzung: ZAGI) ist das wichtigste Luftfahrtforschungsinstitut Russlands. Man darf also gespannt sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Draußen außerhalb der Halle donnerte eine Su-35 über die Piste und zeigte den begeisterten Zuschauern, wer hier der Hausherr ist. Oberflächlich betrachtet waren die Russen auf der MAKS in Sachen Raumfahrt unter sich. Superneues gab es fast nicht, dafür die Konzentration auf das Machbare. Damit wurde die Entwicklungsrichtung klar vorgegeben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beim genaueren Hinsehen ließen sich aber gemeinsame Interessen und Projekte mit anderen Partnern finden. Der Auftritt des DLR lässt dabei hoffen, dass doch nicht „ ….&nbsp;<a href="https://www.raumfahrer.net/le-bourget-2015-jeder-fliegt-fuer-sich-alleine/" data-wpel-link="internal">jeder für sich alleine fliegt</a>&nbsp;….“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gerne in zwei Jahren wieder. Es wäre wirklich töricht und schade, diese Ausstellung nicht zur Kenntnis zu nehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=13738.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">MAKS 2015</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/kommentar-die-maximale-maks/" data-wpel-link="internal">Kommentar: Die maximale MAKS</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>520 Tage Isolation in Moskau: Mars500 hat begonnen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/520-tage-isolation-in-moskau-mars500-hat-begonnen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Jun 2010 16:40:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Bodensimulation]]></category>
		<category><![CDATA[Experimente]]></category>
		<category><![CDATA[Mars 500]]></category>
		<category><![CDATA[Marsflug]]></category>
		<category><![CDATA[Moskau]]></category>
		<category><![CDATA[Testpersonen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=33297</guid>

					<description><![CDATA[<p>Heute um 13:49 Uhr Ortszeit (11:49 Uhr MESZ) hat der groß angelegte Isolationstest Mars500 in Moskau begonnen. Sechs „Kosmonauten“ werden 520 Tage lang in ihrem „Raumschiff“ isoliert und leben die ganze Zeit unter realistischen Bedingungen eines Flugs zum Mars. Erst im November nächsten Jahres dürfen sie wieder die Demonstrationsanlage verlassen. Ein Beitrag von Thomas Hofstätter. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/520-tage-isolation-in-moskau-mars500-hat-begonnen/" data-wpel-link="internal">520 Tage Isolation in Moskau: Mars500 hat begonnen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Heute um 13:49 Uhr Ortszeit (11:49 Uhr MESZ) hat der groß angelegte Isolationstest Mars500 in Moskau begonnen. Sechs „Kosmonauten“ werden 520 Tage lang in ihrem „Raumschiff“ isoliert und leben die ganze Zeit unter realistischen Bedingungen eines Flugs zum Mars. Erst im November nächsten Jahres dürfen sie wieder die Demonstrationsanlage verlassen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Hofstätter. Quelle: ESA. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2010-06-04-37872.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/03062010184038_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/03062010184038_small_1.jpg" alt="EAS" width="260"/></a><figcaption>
Container von Mars500. 
<br>
(Bild: ESA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Bis dahin verbringen die freiwilligen Teilnehmer der Mission ihr Leben im Moskauer Institute für biomedizinische Probleme. Die Missionsmitglieder Diego Urbina aus Italien, Romain Charles aus Frankreich, Suchrob Kamolow, Kommandant Alexei Sitjow und Alexander Smolejewski aus Russland sowie Wang Yue aus China werden ähnlich wie „echte“ Kosmonauten leben und an Experimenten arbeiten. Selbst das Essen ist das gleiche wie auf der Internationalen Raumstation. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Simulation beinhaltet einen 250 Tage dauernden Flug zum Mars, einen Monat Aufenthalt und einen 240 Tage dauernden Rückflug zur Erde. Während dieser Zeit gibt es nur indirekten Kontakt nach außen zum Beispiel über E-Mail. Nur Strom, Wasser und Luft kommen von außerhalb der Kapsel. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/03062010184038_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/03062010184038_small_2.jpg" alt="ESA" width="260"/></a><figcaption>
Kandidaten von Mars500 (hellblaue Anzüge). 
<br>
(Bild: ESA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Ein 109 Tage dauernder Isolationstest hat bereits 2009 in einer ähnlichen Anlage stattgefunden. Um annähernd die Dauer eines Marsflugs zu erreichen, wurde die Dauer der Mission jetzt verlängert. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Trotz neuester Technik und bester Vorbereitung der „Astronauten“ und ihrer Betreuer wird mit einer erhöhten psychischen Belastung aufgrund der langen Isolationsphase gerechnet. Zur Unterhaltung gibt es etliche Filme, Spiele, Musikinstrumente und Computerspiele (siehe Link unten). Außerdem muss ähnlich wie auf der Internationalen Raumstation regelmäßig trainiert werden, um dem Muskel- und Knochenabbau, der gewöhnlich in der Schwerelosigkeit auftritt, vorzubeugen. Geduscht werden darf allerdings nur einmal pro Woche. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/03062010184038_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/03062010184038_small_3.jpg" alt="ESA" width="260"/></a><figcaption>
Romain Charles in seiner Kabine. 
<br>
(Bild: ESA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Während der 520 Tage Isolation haben die Crewmitglieder etwa 100 Experimente aus dem Bereich Psychologie, Physiologie, Mikrobiologie und einigen anderen auszuführen. Auch Notfälle, wie sie bei echten Marsmissionen auftreten können, werden simuliert. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das „Raumschiff“ ist kein exaktes Modell einer Raumkapsel, hat aber viele Systeme, die auch in echten Raumschiffen vorkommen. Besonders wichtig ist den Wissenschaftlern ein originalgetreuer Ablauf der Mission. Von außen wird nur in Extremsituationen eingegriffen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3811.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Mars500-Diskussion</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/520-tage-isolation-in-moskau-mars500-hat-begonnen/" data-wpel-link="internal">520 Tage Isolation in Moskau: Mars500 hat begonnen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		<enclosure url="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2010-06-04-37872.mp3" length="6321298" type="audio/mpeg" />

			</item>
		<item>
		<title>Computerspiele für Mars500</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/computerspiele-fuer-mars500/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Jun 2010 09:04:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Moskau]]></category>
		<category><![CDATA[Testpersonen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=33299</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Teilnehmer des Mars500-Isolationstests werden unter anderem auch Computerspiele verwenden. Erkenntnisse dabei sollen bei späteren Missionen in die psychologische Betreuung der Raumfahrer einfließen. Ein Beitrag von thomashofstaetter. Quelle: ESA. Während ihrer 520 Tage dauernden Isolation, die heute beginnt, sollen die Teilnehmer unterschiedlichste Aufgaben erfüllen. Unter anderem betrifft das auch das Spielen von Single- und Multiplayer-Videospielen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/computerspiele-fuer-mars500/" data-wpel-link="internal">Computerspiele für Mars500</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Teilnehmer des Mars500-Isolationstests werden unter anderem auch Computerspiele verwenden. Erkenntnisse dabei sollen bei späteren Missionen in die psychologische Betreuung der Raumfahrer einfließen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von thomashofstaetter. Quelle: ESA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/03062010110413_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/03062010110413_small_1.jpg" alt="ESA" width="260"/></a><figcaption>
Mars500-Anlage in Moskau. 
<br>
(Bild: ESA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Während ihrer 520 Tage dauernden Isolation, die heute beginnt, sollen die Teilnehmer unterschiedlichste Aufgaben erfüllen. Unter anderem betrifft das auch das Spielen von Single- und Multiplayer-Videospielen für je eine halbe Stunde im Intervall von 14 Tagen. Inhalt der Spiele ist unter anderem das Manövrieren einer Mondlandefähre. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ergebnisse von gleichzeitig stattfindenden Untersuchungen fließen ebenso wie Fragebögen in die Planung späterer Langzeitmissionen ein. Wichtig sind dabei Erkenntnisse über die psychische Befindlichkeit der Teilnehmer und deren Veränderung aufgrund der langen Isolation.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Außerdem werden der komplette Email-Verkehr und Webcam-Aufnahmen aufgezeichnet. Im Mission Execution Crew Assistant (MECA)-Projekt werden anschließend alle Daten ausgewertet.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Website:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Human_and_Robotic_Exploration/Mars500" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">ESA-Projektseite</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3811.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Mars500-Diskussion</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/computerspiele-fuer-mars500/" data-wpel-link="internal">Computerspiele für Mars500</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Erster malaysischer Astronaut</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/erster-malaysischer-astronaut/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Sep 2006 00:23:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstationen]]></category>
		<category><![CDATA[Moskau]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrer]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=30451</guid>

					<description><![CDATA[<p>Malaysia gab am Montag seinen ersten Raumfahrer bekannt, einen 34-jährigen Doktor. Er soll im September 2007 mit einer russischen Soyuz-Kapsel die Internationale Raumstation besuchen. Ein Beitrag von Julian Schlund. Quelle: spacedaily. Sheikh Muszaphar Shukor, so lautet der Name des Gewinners eines landesweiten Wettrennens mit rund zehntausend Teilnehmern. Hauptberuflich ist er Orthopäde, aber schon im September [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/erster-malaysischer-astronaut/" data-wpel-link="internal">Erster malaysischer Astronaut</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Malaysia gab am Montag seinen ersten Raumfahrer bekannt, einen 34-jährigen Doktor. Er soll im September 2007 mit einer russischen Soyuz-Kapsel die Internationale Raumstation besuchen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Julian Schlund.</a> Quelle: spacedaily.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sheikh Muszaphar Shukor, so lautet der Name des Gewinners eines landesweiten Wettrennens mit rund zehntausend Teilnehmern. Hauptberuflich ist er Orthopäde, aber schon im September 2007 wird er in einer Soyuz-Kapsel zur ISS fliegen und damit als erster malaysischer Raumfahrer in die Geschichtsbücher eingehen. Zum Ersatzraumfahrer wurde der 26-jährige Armee-Zahnarzt Faiz Khaleed ernannt.       
 
</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/06092006022316_small_1.jpg" alt="ESA" width="260"/><figcaption>
Soyuz-Launcher 
<br>
(Bild: ESA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">„Ich bete zu Gott, dass er den Erfolg eurer Mission sichern und den Status von Malaysia auf der internationalen Bühne verbessern wird“, formulierte Premierminister Abdullah Ahmad Badawi auf der Zeremonie zur Ernennung der Gewinner.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Paar wird nun ein Trainingsjahr in Moskaus „Star City“ absolvieren, sicherlich ein gern angenommenes Übel für Sheikh Muszaphar, der sich nun tatsächlich seinen Kindestraum erfüllen zu vermag:</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Ich fühle mich geehrt und gesegnet, genommen worden zu sein“, erzählte er der Presse. „Ich träumte schon immer davon, ins All zu reisen, seit ich zehn war. Meine Lieblingssendungen waren StarTrek und StarWars.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Jahr in Moskau besteht unter anderem aus Überlebenstraining unter schwersten Bedingungen wie Eiseskälte, im Dschungel oder auf See. Den zukünftigen Raumfahrern wird gelehrt, wie man in der Schwerelosigkeit effektiv Forschung betreibt und Experimente durchführt. Die mehr oder weniger sinnvolle Untersuchung von „teh tarik“, einem traditionellen malaysischen Getränk, verleiht der Mission dazu einen „Hauch Malaysia“, wie es die beiden Raumfahrer formulierten. Die Italiener brachten die Pizza ins All, Malaysia dann eben „teh tarik“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Starttermin, festgelegt auf den 2. September 2007, deckt sich nahezu mit dem fünfzigsten Jahrestag der malaysischen Unabhängigkeit und würde dem Ereignis so noch mehr Aufmerksamkeit einbringen. Dass Malaysia überhaupt nach den Sternen greifen kann, ermöglichte erst die Zustimmung Russlands zu dem Projekt im Jahre 2003. Dies war übrigens ein wichtiger Schritt hin zu einer Normalisierung des historisch begründet schwierigen Verhältnisses zwischen den beiden Ländern.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/erster-malaysischer-astronaut/" data-wpel-link="internal">Erster malaysischer Astronaut</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Taikonautengruppe 2</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/taikonautengruppe-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Aug 2003 10:02:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Moskau]]></category>
		<category><![CDATA[Raumschiff]]></category>
		<category><![CDATA[Shenzhou]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=88767</guid>

					<description><![CDATA[<p>Nachdem das Projekt 921 und damit die Entwicklung des Shenzhou-Raumschiffes Anfang der 90er, genauer ab etwa 1992, für China wieder aktuell wurde, sollte eine neue Gruppe junger Raumfahrer entstehen. Ein Beitrag von Felix Korsch Die veränderte politische Lage erlaubte nun einen finanziell günstigen Technologieimport aus dem Ausland. Hier bot sich freilich Russland an, mit dem [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/taikonautengruppe-2/" data-wpel-link="internal">Taikonautengruppe 2</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/China.png" alt=""/></figure>



<h4 class="wp-block-heading">Nachdem das <em>Projekt 921</em> und damit die Entwicklung des <em>Shenzhou</em>-Raumschiffes Anfang der 90er, genauer ab etwa 1992, für China wieder aktuell wurde, sollte eine neue Gruppe junger Raumfahrer entstehen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Felix Korsch</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/taikonauts1.jpg" alt=""/><figcaption>Wahrscheinlich Wu Jie und Li Qinglong im Training. Beide fungieren gleichzeitig als Ausbilder.<br>(Bild: People&#8217;s Daily)</figcaption></figure></div>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/taikonaute_2.jpg" alt="" width="137" height="114"/></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die veränderte politische Lage erlaubte nun einen finanziell günstigen Technologieimport aus dem Ausland. Hier bot sich freilich Russland an, mit dem 1995 ein entsprechender Kooperationsvertrag geschlossen wurde. Hauptpunkt war die Ausbildung chinesischer Raumfahrer im Sternenstädtchen bei Moskau; inbegriffen war daneben auch die Bereitstellung technologischen Know-hows für die Konstruktion des <em>Shenzhou</em>-Raumschiffes.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Im November 1996 entsandte man schließlich zwei Personen zum Durchlaufen eines kompletten Ausbildungsprogramms in Russland. Abgeschlossen wurde dies offiziell am 1. Dezember 1997 nach einem mehr als einjährigen Training. Der Zweck dieser Aktion war der rasche Aufbau einer neuen Infrastruktur für das bemannte Raumflugprogramm Chinas, wobei die beiden Taikonauten ihrerseits als Ausbilder fungieren sollten. Dabei handelt es sich um die folgenden beiden Personen:</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/taikonauts3-li_qinglong.jpg" alt="" width="98" height="137"/><figcaption>Einer der beiden in Russland trainierten Taikonauten, identifiziert als Li Qinglong.</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Li Qinglong, männlich, Offizier der chinesischen Luftwaffe, ausgewählt am 19. November 1996, derzeit im aktiven Training</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/taikonauts4-wu_jie.jpg" alt="" width="100" height="136"/><figcaption>Wu Jie, Ausbilder und selbst im aktiven Training<br>(Beide Bilder: People&#8217;s Daily)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Wu Jie, männlich, Offizier der chinesischen Luftwaffe, ausgewählt am 19. November 1996, derzeit im aktiven Training</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beide Taikonauten sind noch immer im aktiven Dienst und sind damit auch Bestandteil der Taikonautengruppe von 1999, welche sie aufgebaut haben und fortlaufend ausbilden. Zeitgleich mit ihrem Training in Russland wurden die alten Anlagen in Xichang wieder hergerichtet und mit aktuellem Equipment, etwa einer großen Vakuumkammer, ausgestattet. Man begann diesmals also nicht bei Null, und konnte zusätzlich auf Unterstützung seitens des westlichen Nachbarn Russland hoffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Hinweis: die Personen Li Qinglon und Wu Jie sind identisch mit den Namen Li Tsinhun und U Tse. Letztere sind die genauen kyrillischen Übertragungen der Namen und sorgten ihrerseits für Konfusion.</em></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/taikonautengruppe-2/" data-wpel-link="internal">Taikonautengruppe 2</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
