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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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		<title>EUMETSAT: Kritische Satelliteninfrastruktur wird in Afrika aufgebaut</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/eumetsat-kritische-satelliteninfrastruktur-wird-in-afrika-aufgebaut/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Aug 2024 13:07:59 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die erste einer Reihe von Empfangsstationen zur Erfassung von MTG-Satellitendaten wurde heute in Nairobi, Kenia, installiert. Eine Pressemitteilung von EUMETSAT. Quelle: EUMETSAT 19. August 2024. 19. August 2024 &#8211; Die erste einer Reihe von Empfangsstationen, die speziell für die Datenerfassung der nächsten Generation von geostationären Meteosat-Satelliten entwickelt wurden, ist heute im Rahmen des Projekts PUMA [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Die erste einer Reihe von Empfangsstationen zur Erfassung von MTG-Satellitendaten wurde heute in Nairobi, Kenia, installiert. Eine Pressemitteilung von EUMETSAT.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: EUMETSAT 19. August 2024.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/08/240321eumetsattibafrica020eumetsat.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Das Team der Kommission der Afrikanischen Union (AUC), das die Einrichtung der neuen PUMA-Station für das EU-finanzierte ClimSA-Projekt koordiniert, zu Besuch bei EUMETSAT im Mai 2024. Von rechts nach links: Paolo Sidoli, EUMETSAT, Ulrich Diasso, AUC, Jolly Wasambo, AUC, Erdem Erdi, EUMETSAT, Gordon Smith, EUMETSAT, Harsen Nyambe, AUC, Vincent Gabaglio, EUMETSAT. (Bild: EUMETSAT)" data-rl_caption="" title="Das Team der Kommission der Afrikanischen Union (AUC), das die Einrichtung der neuen PUMA-Station für das EU-finanzierte ClimSA-Projekt koordiniert, zu Besuch bei EUMETSAT im Mai 2024. Von rechts nach links: Paolo Sidoli, EUMETSAT, Ulrich Diasso, AUC, Jolly Wasambo, AUC, Erdem Erdi, EUMETSAT, Gordon Smith, EUMETSAT, Harsen Nyambe, AUC, Vincent Gabaglio, EUMETSAT. (Bild: EUMETSAT)" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/08/240321eumetsattibafrica020eumetsat26.jpg" alt="Das Team der Kommission der Afrikanischen Union (AUC), das die Einrichtung der neuen PUMA-Station für das EU-finanzierte ClimSA-Projekt koordiniert, zu Besuch bei EUMETSAT im Mai 2024. Von rechts nach links: Paolo Sidoli, EUMETSAT, Ulrich Diasso, AUC, Jolly Wasambo, AUC, Erdem Erdi, EUMETSAT, Gordon Smith, EUMETSAT, Harsen Nyambe, AUC, Vincent Gabaglio, EUMETSAT. (Bild: EUMETSAT)" class="wp-image-143427"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Das Team der Kommission der Afrikanischen Union (AUC), das die Einrichtung der neuen PUMA-Station für das EU-finanzierte ClimSA-Projekt koordiniert, zu Besuch bei EUMETSAT im Mai 2024. Von rechts nach links: Paolo Sidoli, EUMETSAT, Ulrich Diasso, AUC, Jolly Wasambo, AUC, Erdem Erdi, EUMETSAT, Gordon Smith, EUMETSAT, Harsen Nyambe, AUC, Vincent Gabaglio, EUMETSAT. (Bild: EUMETSAT)</figcaption></figure>



<p>19. August 2024 &#8211; Die erste einer Reihe von Empfangsstationen, die speziell für die Datenerfassung der nächsten Generation von geostationären Meteosat-Satelliten entwickelt wurden, ist heute im Rahmen des Projekts PUMA 2025 in Nairobi, Kenia, installiert worden. Diese Empfangsstation wird sicherstellen, dass kenianische Meteorologen die hochgenauen und aktuellen Daten der Meteosat-Satelliten der dritten Generation (MTG) nutzen können, um die nachhaltige Entwicklung der lokalen Bevölkerung zu unterstützen und Leben und Lebensgrundlagen zu schützen.</p>



<p><a href="https://www.raumfahrer.net/tag/eumetsat/" data-wpel-link="internal">EUMETSAT</a> unterstützt die Bemühungen der Kommission der Afrikanischen Union, in den kommenden Monaten ein Netz ähnlicher Stationen für mehrere nationale Wetter- und Klimadienste auf dem gesamten Kontinent einzurichten. Dadurch werden die meisten afrikanischen Fachleute aus der Meteorologie und Wissenschaft in die Lage versetzt, MTG-Daten mit der neuesten Technologie zu empfangen und zu nutzen.</p>



<p>Die Meteosat-Satelliten der EUMETSAT sind die einzigen Erdbeobachtungssatelliten, die Afrika ständig im Blick haben. Das MTG-Satellitensystem wird Bilder von Afrika nicht nur in höherer Auflösung, sondern auch häufiger, d. h. alle 10 Minuten, liefern.</p>



<p>„Die Afrikanische Union und EUMETSAT haben 2022 ein Abkommen unterzeichnet, um sicherzustellen, dass eine geeignete Infrastruktur geschaffen wird, um die MTG-Daten in Afrika nutzen zu können“, erklärt Phil Evans, Generaldirektor von EUMETSAT. „Der Meilenstein, den wir gerade erreicht haben, gewährleistet die Kontinuität des Empfangs von Satellitendaten auf dem gesamten Kontinent und ermöglicht genauere Vorhersagen von extremen Wetterereignissen und einen besseren Schutz für alle durch ein effizienteres Frühwarnsystem.“</p>



<p>Im Rahmen des PUMA-Projekts (Preparation for Use of Meteosat in Africa) wurde vor fast 20 Jahren, im Februar 2004, die erste PUMA-Station für den Empfang von MSG-Satellitendaten (Meteosat Second Generation) installiert. Dank der Unterstützung verschiedener von der EU finanzierter Programme in Afrika (wie PUMA, AMESD, MESA) ermöglicht diese Infrastruktur den afrikanischen Wetter- und Klimadiensten auf dem gesamten Kontinent, Daten von den geostationären Meteosat-Satelliten zeitnah und effizient zu empfangen, um extreme Wetterereignisse vorherzusagen und zu überwachen. Mit den aktuellen Installationen soll die Infrastruktur für das MTG-Satellitensystem verbessert werden. Um den größtmöglichen Nutzen aus der Satellitentechnologie zu ziehen und die Wartung vor Ort zu ermöglichen, werden entsprechende Schulungen angeboten.</p>



<p>Zu den nächsten Installationen gehört eine Station in Cotonou, Benin, wo das 16. EUMETSAT-Nutzerforum in Afrika stattfinden wird. Die Veranstaltung bietet afrikanischen Meteorologinnen und Meteorologen eine Plattform für den Austausch von Wissen und bewährten Praktiken bei der Nutzung von Meteosat-Daten und für die Diskussion von Möglichkeiten zur Verbesserung von Frühwarnsystemen.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=5820.msg565037#msg565037" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">EUMETSAT</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>OHB feiert Mating des MTG-Sounder-Satelliten</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ohb-feiert-mating-des-mtg-sounder-satelliten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Oct 2023 20:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Europas neuer Wettersatellit ist bereit für Tests unter simulierten Weltraumbedingungen. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen. Quelle: OHB SE 11. Oktober 2023. Bremen, 11. Oktober 2023. Der Raumfahrtkonzern OHB feiert einen entscheidenden Meilenstein im Meteosat Third Generation (MTG) Programm. Der erste MTG-Sounder-Satellit ist von der OHB System AG im Auftrag der Europäischen Raumfahrtagentur ESA in [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Europas neuer Wettersatellit ist bereit für Tests unter simulierten Weltraumbedingungen. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: OHB SE 11. Oktober 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/csmOHB120923OHBStefanGerding2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Gut geschützt im Reinraum von OHB: Der neue Europäische Wettersatellit MTG-Sounder ist erfolgreich zusammengebaut und hat die ersten Funktionstests mit Bravour bestanden. (Foto: OHB, Stefan Gerding)" data-rl_caption="" title="Gut geschützt im Reinraum von OHB: Der neue Europäische Wettersatellit MTG-Sounder ist erfolgreich zusammengebaut und hat die ersten Funktionstests mit Bravour bestanden. (Foto: OHB, Stefan Gerding)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="390" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/csmOHB120923OHBStefanGerding26.jpg" alt="Gut geschützt im Reinraum von OHB: Der neue Europäische Wettersatellit MTG-Sounder ist erfolgreich zusammengebaut und hat die ersten Funktionstests mit Bravour bestanden. (Foto: OHB, Stefan Gerding)" class="wp-image-132107" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/csmOHB120923OHBStefanGerding26.jpg 260w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/csmOHB120923OHBStefanGerding26-200x300.jpg 200w" sizes="(max-width: 260px) 100vw, 260px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Gut geschützt im Reinraum von OHB: Der neue Europäische Wettersatellit MTG-Sounder ist erfolgreich zusammengebaut und hat die ersten Funktionstests mit Bravour bestanden. (Foto: OHB, Stefan Gerding)</figcaption></figure>



<p>Bremen, 11. Oktober 2023. Der Raumfahrtkonzern OHB feiert einen entscheidenden Meilenstein im Meteosat Third Generation (MTG) Programm. Der erste MTG-Sounder-Satellit ist von der OHB System AG im Auftrag der Europäischen Raumfahrtagentur ESA in Kooperation mit EUMETSAT erfolgreich zusammengebaut worden. Erste Tests haben seine Funktionsfähigkeit bestätigt. Nun ist Europas neuer Wettersatellit bereit für die große Testkampagne unter simulierten Weltraumbedingungen.</p>



<p>„Dieser Satellit wird mit komplett neuartigen Daten aus dem geostationären Orbit in 36.000 Kilometer Höhe die Wettervorhersagen revolutionieren. Das Herzstück der MTG-Sounder-Mission ist ein Infrarot-Instrument, das an unserem Standort in Oberpfaffenhofen entwickelt wurde, mit der Detektor Einheit (DEA) und dem Interferometer, die von Thales Alenia Space Frankreich geliefert wurden. Es kann die Verteilung von Temperatur und Wasserdampf in verschiedenen Höhen der Atmosphäre bestimmen. Das ermöglicht die Beobachtung der Bewegung der Luftschichten im Verhältnis zueinander und die Bestimmung bestimmter Bereiche mit lokalen Turbulenzen, die auf die Entwicklung eines Sturmsystems hinweisen können. Mit diesen Daten werden die Wetterdienste präzisere Vorhersagen machen und auch viel früher vor möglichen extremen Wetterereignissen warnen können“, sagt Dr. Rüdiger Schönfeld, bei OHB der Direktor für Erdbeobachtungssysteme. Es mache ihn sehr stolz, dass seine Teams diese technische Herausforderung gemeistert haben und OHB die hohen Erwartungen der Wissenschaft an das Instrument und den Satelliten erfüllen können.</p>



<p>In den letzten Wochen vor dem Transport in das Testhaus der IABG-Industrieanlagen-Betriebsgesellschaft mbH bei Ottobrunn standen nach dem erfolgreichen Mating des Satelliten noch umfangreiche Funktionstests an. Dafür wurde der Satellit in den operationellen Modus gesetzt und verschiedene Szenarien, darunter auch die Flugprozeduren, von der Bodenstation von Telespazio in Fucino, Italien, und dem Betriebszentrum von EUMETSAT in Darmstadt aus gesteuert. Der MTG-Sounder, fest am Boden im Bremer Reinraum, meisterte alle Tests mit Bravour &#8211; so als sei er bereits im All.</p>



<p>Für den MTG-Projekt-Manager Ian Bennett und seine Teams eine harte Zeit: „Die größte Herausforderung war der enge Zeitplan. Seit Beginn dieses Jahres haben unsere Teams in Oberpfaffenhofen und Bremen extrem hart gearbeitet, damit der Satellit in so kurzer Zeit voll funktionsfähig ist. Den Anfang machte der optische Leistungstest des IRS in Lüttich, Belgien, der zeigte, dass das Instrument wie erwartet funktioniert. Dann wurde unser IRS im Sommer zusammen mit dem Sentinel-4/UVN-Instrument von Airbus innerhalb von nur sieben Wochen auf der Satellitenplattform integriert. Das war nur möglich dank der guten Zusammenarbeit aller Partner und der hervorragenden Technologie, die uns geliefert wurde.“</p>



<p>Jetzt ist der Wettersatellit bereit für die Tests unter simulierten Weltraumbedingungen. In der Thermalvakuum-Kammer wird er den Temperaturen ausgesetzt, die ihn im All erwarten und auf dem sogenannten Shaker wird untersucht, ob der MTG-Sounder den Ritt auf der Rakete aushalten kann.</p>



<p>Der erste Wettersatellit der neuen, dritten Generation, der MTG-Imager 1, ist bereits seit Ende letzten Jahres im All und leistet hervorragende Arbeit. Insgesamt ist OHB für alle sechs Satellitenplattformen der MTG-Konstellation verantwortlich und für die vier Einheiten der Telescope Assembly des Flexible Combined Imagers der Imager-Satelliten sowie für die beiden IRS-Instrumente der beiden Sounder-Satelliten. Thales Alenia Space ist Hauptauftragnehmer des MTG-Programms, leitet das Industriekonsortium und ist verantwortlich für die vier Imager-Satelliten.</p>



<p>Das MTG-Programm ist eines der komplexesten und innovativsten Satellitensysteme, das jemals entwickelt wurde. Es wird für die nächsten zwei Jahrzehnte aus einer geostationären Umlaufbahn verbesserte Daten für die Wettervorhersage liefern. MTG ist ein hervorragendes Beispiel für die technologische Exzellenz Europas und basiert auf der langjährigen Partnerschaft zwischen der Europäischen Raumfahrtagentur ESA und der Europäischen Organisation für die Nutzung meteorologischer Satelliten EUMETSAT.</p>



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<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3406.msg554725#msg554725" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">OHB-System</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>EUMETSAT: Die kommende Revolution der Wettervorhersage</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/eumetsat-die-kommende-revolution-der-wettervorhersage/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Sep 2023 13:44:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erde]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die vorläufigen Daten des MTG-I1-Satelliten, des ersten einer neuen Generation von Wettersatelliten für eine noch bessere Beobachtung und Vorhersage schwerer Wetterereignisse, sind atemberaubend. Sie stellen eine echte Revolution für die Wettervorhersage und das Nowcasting extremer und gefährlicher Wetterereignisse dar. Eine Pressemitteilung von EUMETSAT. Quelle: EUMETSAT 11. September 2023. 11. September 2023 &#8211; Im Rahmen der [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Die vorläufigen Daten des MTG-I1-Satelliten, des ersten einer neuen Generation von Wettersatelliten für eine noch bessere Beobachtung und Vorhersage schwerer Wetterereignisse, sind atemberaubend. Sie stellen eine echte Revolution für die Wettervorhersage und das Nowcasting extremer und gefährlicher Wetterereignisse dar. Eine Pressemitteilung von EUMETSAT.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: EUMETSAT 11. September 2023.</p>



<p>11. September 2023 &#8211; Im Rahmen der Kalibrierung und Validierung der unterschiedlichen Elemente des Satelliten und des Bodensegments wurden die von den beiden Hauptinstrumenten an Bord des MTG-I1, vom Flexible Combined Imager (FCI) und dem Lightning Imager (LI), erfassten Daten erstmals kombiniert, um den Synergieeffekt deutlich zu machen. Die erste Reihe von Animationen gibt uns einen Vorgeschmack auf das, was wir in Zukunft erwarten können.</p>



<p>„Diese Animationen zeigen, dass die Kombination der beiden Instrumente das Nowcasting und die Beobachtung schwerer Gewitterstürme revolutionieren wird“, erklärt Phil Evans, Generaldirektor von EUMETSAT. „Ich bin extrem beeindruckt und freue mich auf die innovativen Anwendungen, die sich aus diesen Daten ergeben werden, sobald das System in Betrieb ist.“</p>



<p>Die hochauflösenden sichtbaren und infraroten Kanäle des FCI ermöglichen die präzise Beobachtung und Charakterisierung von Wolken und Gewitterstürmen bei Tag und Nacht, während das LI-Instrument Blitzaktivität erkennt, ein Anzeichen für starke atmosphärische Turbulenz und Konvektion.</p>



<p>Sobald er voll einsatzbereit ist, wird der MTG-I1 es Meteorologen und Wissenschaftlern ermöglichen, extreme Wetterereignisse mit bisher nie dagewesener Genauigkeit zu überwachen. Die neuen, präziseren Daten werden außerdem noch genauere digitale Wettervorhersagemodelle ermöglichen und so die Zuverlässigkeit von Frühwarnungen vor extremen Wetterereignissen erhöhen, für einen besseren Schutz von Leben und Eigentum.</p>



<figure class="wp-block-video aligncenter"><video height="2160" style="aspect-ratio: 2160 / 2160;" width="2160" controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/fcili_full_disc_202306031200-202306041200_FR-100_rev1_0.mp4"></video><figcaption class="wp-element-caption"><em>Kombinierte Beobachtung des Flexible Combined Imager (FCI) und Lightning Imager (LI) an Bord von MTG-I1, von 12.00 Uhr UTC am 03.06.2023 bis 12.00 Uhr UTC am 04.06.2023. Hierbei handelt es sich um vorläufige Inbetriebnahmedaten, die nicht zur praktischen Verwendung bestimmt sind. Die Blitzaktivität kann über die gesamte Erdscheibe beobachtet werden, am besten jedoch über Zentralafrika, dem nördlichen Teil von Südamerika, Europa und dem Nahen Osten. Wolken- und Blitzbewegungen sind synchronisiert und folgen den globalen Zirkulationsmustern (von Ost nach West entlang des Äquators und von West nach Ost in höheren Breiten). Der helle Bereich mit Sonnenreflexen, in dem das Sonnenlicht vom Ozean und kleinen Gewässern zum Satelliten reflektiert wird, zieht über den Tagesverlauf von Ost nach West. (Quelle: EUMETSAT)</em></figcaption></figure>



<figure class="wp-block-video aligncenter"><video height="2160" style="aspect-ratio: 3834 / 2160;" width="3834" controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/fcili_europe_202306031200-202306041200_FR-100_rev1_0.mp4"></video><figcaption class="wp-element-caption"><em>Kombinierte Beobachtung des Flexible Combined Imager (FCI) und Lightning Imager (LI) an Bord von MTG-I1, von 12.00 Uhr UTC am 03.06.2023 bis 12.00 Uhr UTC am 04.06.2023. Hierbei handelt es sich um vorläufige Inbetriebnahmedaten, die nicht zur praktischen Verwendung bestimmt sind. Die Animation zeigt ausgedehnte Blitzaktivität über Südeuropa und dem Mittelmeer mit lokalen Gewittern. Außerdem sind über dem Mittelmeer umfangreiche und ausdauernde Sturmsysteme mit über die Nacht anhaltender Blitzaktivität zu sehen. Wie erwartet sieht man auch eine weiträumige Zunahme der Blitzaktivität über den Tag, die nach Sonnenuntergang nachlässt. Der nördliche Teil Europas ist überwiegend wolkenfrei. Dies ist auf die Dominanz eines umfangreichen und anhaltenden Hochdruckgebiets über den Zeitraum der Datensammlung zurückzuführen. (Quelle: EUMETSAT)</em></figcaption></figure>



<p>„Die europäische Zusammenarbeit an den Satellitendaten ist von entscheidender Bedeutung für das SMHI, daher freuen wir uns sehr auf die praktischen Ergebnisse des MTG-I1. Wetterdienste sind in hohem Maße abhängig von den Daten, die die Wetterbeobachtung liefert, vor allem bei extremen und sich rasch entwickelnden Wetterereignissen. Diese Daten müssen präzise sein und in hoher Auflösung vorliegen, um lokale Phänomene zu erfassen. Das kann der MTG-I1 leisten“, erklärt Håkan Wirtén, Generaldirektor des SMHI.</p>



<p>Sturmtief Hans fegte kürzlich über Schweden, Dänemark, Estland, Finnland, Lettland, Lituauen und Norwegen hinweg und verursachte extreme Regenfälle, tödliche Erdrutsche und umfangreiche Überschwemmungen und gefährdete so das Leben und die Existenzgrundlage ganzer Regionen.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SturmtiefHansueberSkandinavienVergleichSEVIRIMSGFCIMTGI1EUMESAT1k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Sturmtief Hans über Skandinavien – Vergleich zwischen dem SEVIRI-Instrument an Bord eines MSG-Satelliten und dem Flexible Combined Imager (FCI) an Bord von MTG-I1 – 07.08.2023 um 08.00 Uhr UTC. (Daten nicht zur praktischen Verwendung / Quelle: Eumetsat)" data-rl_caption="" title="Sturmtief Hans über Skandinavien – Vergleich zwischen dem SEVIRI-Instrument an Bord eines MSG-Satelliten und dem Flexible Combined Imager (FCI) an Bord von MTG-I1 – 07.08.2023 um 08.00 Uhr UTC. (Daten nicht zur praktischen Verwendung / Quelle: Eumetsat)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="272" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SturmtiefHansueberSkandinavienVergleichSEVIRIMSGFCIMTGI1EUMESAT60.jpg" alt="" class="wp-image-131007" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SturmtiefHansueberSkandinavienVergleichSEVIRIMSGFCIMTGI1EUMESAT60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SturmtiefHansueberSkandinavienVergleichSEVIRIMSGFCIMTGI1EUMESAT60-300x136.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Sturmtief Hans über Skandinavien – Vergleich zwischen dem SEVIRI-Instrument an Bord eines MSG-Satelliten und dem Flexible Combined Imager (FCI) an Bord von MTG-I1 – 07.08.2023 um 08.00 Uhr UTC. (Daten nicht zur praktischen Verwendung / Quelle: Eumetsat)<br>Wolken mit Eispartikeln erscheinen in Cyan, während Wasserwolken in unterschiedliche Schattierungen von Weiß oder Hellrosa zu sehen sind. Die höhere Auflösung der FCI-Daten im Vergleich zum SEVIRI ist beeindruckend. Sie ermöglicht eine wesentlich bessere Beobachtung kleiner Wolkenstrukturen wie der kleinen Cumulus-Wolken über der Ostsee sowie der Eigenschaften an der Wolkenoberkante im Zusammenhang mit dem großen Sturmtief, das Schweden und Norwegen mit heftigen Regenfällen überzog. Ein einzelner Sturm über Finnland oben rechts im FCI-Bild zeigt gut den Farbton der Sturmoberseite über den darunter liegenden Wolken und eine sehr klar sichtbare Gewitterwolke mit klumpenförmigen überschießenden Spitzen darüber. Zudem ist auch die Auflösung der Details an Land außergewöhnlich. Kleine Inseln und Seen sind deutlich sichtbar.</figcaption></figure>



<p>Die <a href="https://www-cdn.eumetsat.int/files/2023-09/FCI_storm_hans_eurol1_true_color_with_night_layer.mp4" data-type="link" data-id="https://www-cdn.eumetsat.int/files/2023-09/FCI_storm_hans_eurol1_true_color_with_night_layer.mp4" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">MTG-I1-Animation mit Sturmtief Hans</a> zeigt, wie warme und feuchte Luft von Südeuropa auf die kühlere Luft in Skandinavien traf, was zu massiven Gewitterstürmen führte. Da der Strom an Energie und Feuchtigkeit anhielt, dauerte der Sturm mehrere Tage, mit starken Regenfällen und Winden.</p>



<p>Solche extremen Wetterereignisse dürften in Zukunft immer häufiger auftreten, je mehr sich das Erdklima verändert. Frei zugängliche, frühzeitig und in hoher Auflösung zur Verfügung stehende globale Erdbeobachtungsdaten wie diejenigen, die EUMETSAT Tag für Tag herausgibt, werden eine immer wichtigere Rolle spielen, wenn wir die Menschen erfolgreich vor diesen Risiken schützen wollen.</p>



<p>MTG-I1 ging am 13. Dezember 2022 an den Start. Er wird von EUMETSAT von der Zentrale in Darmstadt aus betrieben. Der Satellit wurde von der ESA zur Verfügung gestellt und erfüllt die von EUMETSAT in Absprache mit den Wetterdiensten der Mitgliedsstaaten festgelegten Anforderungen. Für die Entwicklung des Bildgebungsinstruments, des sogenannten Flexible Combined Imager, sowie dessen Integration in den MTG-I1-Satelliten, für den OHB (Deutschland) die Plattform lieferte, zeichnet das Unternehmen Thales Alenia Space (Frankreich) als MTG-Hauptauftragnehmer verantwortlich. Der Lightning Imager wurde von Leonardo (Italien) entwickelt.</p>



<p><strong>Über EUMETSAT</strong><br>Die europäische Organisation für die Nutzung meteorologischer Satelliten ist eine zwischenstaatliche Organisation mit Sitz in Darmstadt, Deutschland.</p>



<p>EUMETSAT, die europäische Agentur für meteorologische Satelliten, überwacht Wetter und Klima vom Weltraum aus. EUMETSAT mit Sitz in Darmstadt stellt ihren 30 Mitgliedsstaaten meteorologische Bilder und Daten zur Verfügung, die einen wesentlichen Beitrag für die Sicherheit der dort lebenden Menschen und zum Schutz kritischer Sektoren ihrer Volkswirtschaften leisten.</p>



<p>Drei Meteosat-Satelliten der zweiten Generation im geostationären Orbit beobachten permanent sich rasch entwickelnde Unwetterereignisse über Europa, Afrika und dem Indischen Ozean. Der erste Meteosat-Satellit der dritten Generation wurde im Dezember 2022 gestartet und wird zunächst eine 12-monatige Inbetriebnahme im Orbit durchlaufen. Zwei polarumlaufende Metop-Satelliten stellen entscheidende Daten für Vorhersagen von bis zu 10 Tagen im Voraus bereit. Der erste Metop-Satellit der zweiten Generation soll 2025 an den Start gehen.</p>



<p>Das mehr als 40 Jahre umfassende Archiv der Satellitenbeobachtungen von EUMETSAT bietet Klimaforschern rund um den Globus einheitliche Langzeitdaten, die für die Überwachung von Klimaveränderungen benötigt werden.</p>



<p>EUMETSAT gehört zu den Hauptpartnern des Erdbeobachtungsprogramms Copernicus der Europäischen Union. EUMETSAT betreibt die Copernicus-Missionen Sentinel-3 und -6 zur Ozeanüberwachung und wird auch die anstehende CO2M-Mission zur Überwachung von Kohlendioxidemissionen betreiben. EUMETSAT betreibt die Missionen Copernicus Sentinel-4 und -5 an Bord seiner eigenen MTG- und Metop-SG-Satelliten. Die dabei sowie bei den eigenen Missionen von EUMETSAT gesammelten Daten werden den Copernicus-Diensten für Klima-, Atmosphären- und Meeresumweltüberwachung zur Verfügung gestellt. Neben der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) und dem Europäischen Zentrum für mittelfristige Wettervorhersagen (ECMWF) gehört EUMETSAT zu den Partnern in der DestinE-Initiative der EU, die digitale Zwillinge des gesamten Erdsystems erstellt.</p>



<p>Gemeinsam mit NASA, NOAA, der EU, ESA sowie mit Unterstützung durch die französische Raumfahrtagentur CNES beteiligt sich EUMETSAT als Partner an der Jason und Copernicus Sentinel-6-Missionen zur Ozeanüberwachung.<br>EUMETSAT arbeitet mit Agenturen aus allen Teilen der Welt zusammen und sichert sich dadurch zusätzliche Satellitendaten für Wettervorhersagen und Klimaüberwachung.</p>



<p>Die 30 Mitgliedsstaaten von EUMETSAT sind: Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Island, Italien, Kroatien, Lettland, Litauen, Luxemburg, die Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Schweiz, Slowakei, Slowenien, Spanien, die Tschechische Republik, Türkiye, Ungarn und das Vereinigte Königreich.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19559.msg553905#msg553905" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">MTG-I1 &amp; Galaxy-35/-36 auf Ariane-5 VA-259</a></li>
</ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		<enclosure url="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/fcili_full_disc_202306031200-202306041200_FR-100_rev1_0.mp4" length="18077713" type="video/mp4" />
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			</item>
		<item>
		<title>ESA: Heller Blitz von erstem europäischem Lightning Imager erfasst</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/esa-heller-blitz-von-erstem-europaeischem-lightning-imager-erfasst/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Jul 2023 20:41:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erde]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
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		<category><![CDATA[Planet Erde]]></category>
		<category><![CDATA[Wettersatellit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das erste Satelliteninstrument, das in der Lage ist, Blitze in ganz Europa und Afrika kontinuierlich zu erfassen, ist jetzt eingeschaltet worden. Neue Animationen des innovativen „Lighting Imager“ bestätigen, dass das Instrument die Erkennung und Vorhersage von schweren Stürmen revolutionieren wird. Eine Information der Europäischen Weltraumorganisation (ESA). Quelle: ESA 3. Juli 2023. 3. Juli 2023 &#8211; [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Das erste Satelliteninstrument, das in der Lage ist, Blitze in ganz Europa und Afrika kontinuierlich zu erfassen, ist jetzt eingeschaltet worden. Neue Animationen des innovativen „Lighting Imager“ bestätigen, dass das Instrument die Erkennung und Vorhersage von schweren Stürmen revolutionieren wird. Eine Information der Europäischen Weltraumorganisation (ESA).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: ESA 3. Juli 2023.</p>



<p>3. Juli 2023 &#8211; Die ESA und die Europäische Organisation für die Nutzung von Wettersatelliten (Eumetsat) haben heute die ersten Animationen des Lightning Imager an Bord des ersten Meteosat-Satelliten der dritten Generation veröffentlicht, der am 13. Dezember 2022 gestartet ist.</p>



<p>Der von Leonardo gebaute Lightning Imager kann kontinuierlich schnelle Lichtblitze in der Erdatmosphäre aus einer Entfernung von 36 000km aufspüren, egal ob bei Tag oder Nacht. Das Instrument verfügt über vier Kameras, die Europa, Afrika, den Nahen Osten und Teile von Südamerika abdecken. Jede Kamera kann bis zu 1000 Bilder pro Sekunde aufnehmen und wird kontinuierlich die Blitzaktivität aus dem Weltraum beobachten.</p>



<p>Jede Animation enthält eine Abfolge von Bildern, die durch die Erfassung von Blitzmessungen während der Zeitspanne von einer Minute entstanden sind und mit einem einzigen Bild der Erde aus dem Lightning Imager überlagert wurden.</p>



<figure class="wp-block-video aligncenter"><video height="432" style="aspect-ratio: 490 / 432;" width="490" controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/NordkameravollesSichtfeld2307005ARENEUMETSATESA.mp4"></video><figcaption class="wp-element-caption"><em>Nordkamera &#8211; volles Sichtfeld. (Video: EUMETSAT/ESA)</em></figcaption></figure>



<p>Die Daten des Lightning Imager werden den Meteorologen mehr Sicherheit bei der Vorhersage von schweren Unwettern geben, insbesondere in abgelegenen Regionen und auf den Ozeanen, wo die Möglichkeiten zur Erkennung von Blitzen begrenzt sind.</p>



<p>Simonetta Cheli, Direktorin für Erdbeobachtungsprogramme bei der ESA, kommentierte die bemerkenswerten Fähigkeiten des Instruments: „Die Animationen zeigen, dass das Instrument in der Lage ist, die Blitzaktivität über das gesamte Sichtfeld der Kameras, das 84 % der Erdscheibe abdeckt, genau und effektiv zu erfassen.</p>



<p>„ESA und Eumetsat sorgen gemeinsam mit europäischen Industriepartnern dafür, dass die Vorteile der hochinnovativen neuen Technologie den Gemeinden und Wirtschaftszweigen in Europa und darüber hinaus zugutekommen.“</p>



<p>Das Aufspüren und Analysieren von Blitzdaten wird eine wertvolle Hilfe bei der Untersuchung kurzfristiger Wettervorhersagen und beim Verständnis der Auswirkungen solcher Phänomene auf den Klimawandel sein. Gleichzeitig wird der Lightning Imager auch eine wichtige Rolle für die Sicherheit im Luftverkehr spielen, da Blitze ein hohes Risiko für die Bordinstrumente von Flugzeugen darstellen.</p>



<p>Phil Evans, Generaldirektor von Eumetsat, kommentierte: „Schweren Stürmen gehen oft abrupte Veränderungen der Blitzaktivität voraus. Durch die Beobachtung dieser Aktivitätsveränderungen geben die Lightning Imager-Daten den Meteorologen zusätzliche Sicherheit bei der Vorhersage von schweren Unwettern.</p>



<figure class="wp-block-video aligncenter"><video height="432" style="aspect-ratio: 422 / 432;" width="422" controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Zentralafrika2307011ARENEUMETSATESA.mp4"></video><figcaption class="wp-element-caption"><em>Zentralafrika &#8211; die aktivste Blitzregion der Welt (Video: EUMETSAT/ESA)</em></figcaption></figure>



<p>„Wenn diese Daten in Verbindung mit den hochauflösenden Daten des Flexible Combined Imager verwendet werden, können die Meteorologen die Entwicklung schwerer Stürme besser verfolgen und haben eine längere Vorlaufzeit, um Behörden und Gemeinden zu warnen.“</p>



<p>Guia Pastorini, Project Engineering Manager für den Lightning Imager bei Leonardo, fügte hinzu: „Der Lightning Imager verfügt über vier Kameras, von denen jede 1000 Bilder pro Sekunde aufnehmen kann, und zwar Tag und Nacht, sodass selbst ein einzelner Blitz schneller als ein Wimpernschlag erkannt wird.&#8220;</p>



<p>„Dank spezieller Algorithmen werden die Daten an Bord so verarbeitet, dass nur nützliche Informationen zur Erde gesendet werden, die die Entwicklung genauerer Wettervorhersagen unterstützen und zur Erforschung von Wetterphänomenen und zur Sicherheit im Luftverkehr beitragen.</p>



<p>„Gemeinsam mit der ESA und Eumetsat und unter Koordination eines internationalen Industrieteams hat Leonardo 10 Jahre lang an dieser herausragenden Technologie gearbeitet, und wir sind sehr stolz darauf, heute die Bilder des ersten europäischen Blitzjägers zu präsentieren, der weltweit der einzige mit diesen einzigartigen Leistungen ist.“</p>



<figure class="wp-block-video aligncenter"><video height="432" style="aspect-ratio: 490 / 432;" width="490" controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/WestkameravollesSichtfeld2307004ARENEUMETSATESA.mp4"></video><figcaption class="wp-element-caption"><em>Westkamera &#8211; volles Sichtfeld (Video: EUMETSAT/ESA)</em></figcaption></figure>



<p>Während die Animationen ein erstes Ergebnis des Lightning Imager sind, befindet sich der Meteosat Imager der dritten Generation derzeit in der Inbetriebnahmephase, in der die Instrumente kalibriert und die Daten validiert werden. Die Daten des Lightning Imager werden Anfang 2024 mit erhöhter Empfindlichkeit für den operationellen Einsatz zur Verfügung stehen.</p>



<p>Die <a href="https://www.raumfahrer.net/?s=MTG" data-wpel-link="internal">MTG-Satelliten</a> werden von einem umfassenden Konsortium europäischer Unternehmen gebaut, welches von Thales Alenia Space in Zusammenarbeit mit OHB geleitet wird. Der innovative Lightning Imager wurde von Leonardo in Italien entwickelt und wird von Telespazio Eumetsat beim Start und in der Umlaufbahn unterstützt.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MTGsatsESAMlabspaceCCBYSA30IGO2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Meteosat Wettersatelliten der dritten Generation - künstlerische Darstellung. (Bild: ESA/Mlabspace, CC BY-SA 3.0 IGO)" data-rl_caption="" title="Meteosat Wettersatelliten der dritten Generation - künstlerische Darstellung. (Bild: ESA/Mlabspace, CC BY-SA 3.0 IGO)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MTGsatsESAMlabspaceCCBYSA30IGO26.jpg" alt="Meteosat Wettersatelliten der dritten Generation - künstlerische Darstellung. (Bild: ESA/Mlabspace, CC BY-SA 3.0 IGO)" class="wp-image-128566"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Meteosat Wettersatelliten der dritten Generation &#8211; künstlerische Darstellung. (Bild: ESA/Mlabspace, CC BY-SA 3.0 IGO)</figcaption></figure>



<p><strong>Über den Meteosat Imager der dritten Generation</strong><br>Der Meteosat Third Generation-Imager ist der Erste von insgesamt sechs Satelliten des MTG-Systems, das in den nächsten 20 Jahren wichtige Daten für die kurzfristige und frühzeitige Erkennung potenzieller extremer Wetterereignisse liefern wird. Die Mission besteht im Vollbetrieb aus zwei MTG-I-Satelliten und einem MTG-Sondierungssatelliten (MTG-S), die im Tandem arbeiten.</p>



<p>Die <a href="https://www.raumfahrer.net/europas-fortschrittlicher-neuer-wettersatellit-zeigt-die-erde-in-ihrer-ganzen-wolkenverhangenen-schoenheit/" data-wpel-link="internal">Bilder des anderen wichtigen Erdbeobachtungsinstruments des Satelliten, des Flexible Combined Imager</a>, wurden Anfang des Jahres veröffentlicht.</p>



<p>Die MTG-S-Sondierungssatelliten – eine Premiere für Meteosat – werden einen Infrarot-Sounder und ein Spektrometer für Messungen im ultravioletten, sichtbaren und nahinfraroten Spektralbereich an Bord haben.</p>



<p>Durch die dreidimensionale Überwachung der atmosphärischen Instabilität in den Wolken wird der Sounder bei der Frühwarnung vor schweren Gewittern einen großen Schritt nach vorn darstellen. Er soll aus der geostationären Umlaufbahn einzigartige Informationen über die Zusammensetzung der Atmosphäre aus Ozon, Kohlenmonoxid und Vulkanasche liefern.</p>



<p><strong>Alle MTG-Blitzimager-Animationen:</strong><br><a href="https://www.esa.int/ESA_Multimedia/Sets/MTG_Lightning_Imager_animations" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.esa.int/ESA_Multimedia/Sets/MTG_Lightning_Imager_animations</a></p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19559.msg551275#msg551275" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">MTG-I1 &amp; Galaxy-35/-36 auf Ariane-5 VA-259</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/esa-heller-blitz-von-erstem-europaeischem-lightning-imager-erfasst/" data-wpel-link="internal">ESA: Heller Blitz von erstem europäischem Lightning Imager erfasst</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		<enclosure url="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/NordkameravollesSichtfeld2307005ARENEUMETSATESA.mp4" length="10061636" type="video/mp4" />
<enclosure url="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Zentralafrika2307011ARENEUMETSATESA.mp4" length="16258544" type="video/mp4" />
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			</item>
		<item>
		<title>Europas fortschrittlicher neuer Wettersatellit zeigt die Erde in ihrer ganzen (wolkenverhangenen) Schönheit</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/europas-fortschrittlicher-neuer-wettersatellit-zeigt-die-erde-in-ihrer-ganzen-wolkenverhangenen-schoenheit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 May 2023 21:50:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erde]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[EUMETSAT]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[FCI]]></category>
		<category><![CDATA[MTG]]></category>
		<category><![CDATA[MTG-I1]]></category>
		<category><![CDATA[Wettersatellit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=126129</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das am 4. Mai 2023 veröffentlichte erste Bild des neuesten europäischen Wettersatelliten zeigt die Wetterbedingungen über Europa, Afrika und dem Atlantik in außergewöhnlicher Detailschärfe. Eine Pressemitteilung von EUMETSAT. Quelle: EUMETSAT (4. Mai 2023) via Business Wire (5. Mai 2023). Darmstadt, Deutschland –(BUSINESS WIRE)– Das Bild des ersten Satelliten der neuen Generation von europäischen Wettersatelliten, Meteosat [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Das am 4. Mai 2023 veröffentlichte erste Bild des neuesten europäischen Wettersatelliten zeigt die Wetterbedingungen über Europa, Afrika und dem Atlantik in außergewöhnlicher Detailschärfe. Eine Pressemitteilung von EUMETSAT.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: EUMETSAT (4. Mai 2023) via Business Wire (5. Mai 2023).</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/40235esaeumetsat2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Die Erde vom Flexible Combined Imager (FCI) an Bord von MTG-I1 aus gesehen. (Bild: EUMETSAT/ESA)" data-rl_caption="" title="Die Erde vom Flexible Combined Imager (FCI) an Bord von MTG-I1 aus gesehen. (Bild: EUMETSAT/ESA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/40235esaeumetsat26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Die Erde vom Flexible Combined Imager (FCI) an Bord von MTG-I1 aus gesehen. (Bild: EUMETSAT/ESA)</figcaption></figure>



<p>Darmstadt, Deutschland –(BUSINESS WIRE)– Das Bild des ersten Satelliten der neuen Generation von europäischen Wettersatelliten, Meteosat Third Generation – Imager 1 (MTG-I1), wurde von der europäischen Wettersatellitenbehörde EUMETSAT und der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) veröffentlicht. Der MTG-I1 ging am 13. Dezember 2022 an den Start.</p>



<p>Das erste Bild, das vom Imager des Satelliten am 18. März 2023 um 11.50 Uhr UTC aufgenommen wurde, zeigt einen großen Teil von Nord- und Westeuropa sowie Skandinavien bei bewölktem Wetter, während der Himmel über Italien und dem Westbalkan relativ klar ist.</p>



<p>Details wie Wolkenwirbel über den kanarischen Inseln, schneebedeckte Alpengipfel und Sedimente im Meer vor der Küste Italiens sind auf Bildern der Instrumente an Bord der aktuellen Meteosat-Satelliten der zweiten Generation weniger deutlich und teilweise gar nicht zu sehen.</p>



<p>Und was für die nordischen Länder noch entscheidender ist: Das Bild zeigt auch die Wolkenformationen in größerer Höhe detaillierter. Dies bietet Wetterdiensten die Möglichkeit, den Fortschritt sich schnell entwickelnder schwerer Wetterereignisse in dieser Region präziser zu überwachen.</p>



<p>„Dieses beeindruckende Bild macht uns sehr zuversichtlich, dass das MTG-System eine neue Ära in der Vorhersage schwerer Wettereignisse einläuten wird“, erklärt EUMETSAT-Generaldirektor Phil Evans.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/40221esaeumetsat2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Wolken über Europa im Blickfeld von MTG-I1. (Bild: EUMETSAT/ESA)" data-rl_caption="" title="Wolken über Europa im Blickfeld von MTG-I1. (Bild: EUMETSAT/ESA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/40221esaeumetsat26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Wolken über Europa im Blickfeld von MTG-I1. (Bild: EUMETSAT/ESA)</figcaption></figure>



<p>„Es mag seltsam erscheinen, angesichts eines Bildes von Wolken über Europa so in Begeisterung zu verfallen. Die Detailschärfe der Wolken in diesem Bild ist jedoch außerordentlich wichtig für die Arbeit der Wetterdienste. Die zusätzlichen Details durch die höhere Auflösung und die Tatsache, dass jetzt Bilder häufiger aufgenommen werden als vorher, versetzen die Wetterdienste in die Lage, schwere Wetterereignisse schneller und präziser zu erkennen und vorherzusagen.“</p>



<p>Für die Direktorin für Erdbeobachtungsprogramme der Europäischen Weltraumbehörde (ESA), Simonetta Cheli, war der Anblick des ersten Bilds von MTG-I1 ein sehr stolzer Moment für die Organisation und alle, die am MTG-Programm mitgearbeitet haben.</p>



<p>„Dieses Bild ist ein fantastisches Beispiel dafür, was die europäische Zusammenarbeit im Weltraum bewirken kann“, so Cheli. „Die Detailschärfe des vom MTG-I1 produzierten Bilds, die für Aufnahmen von Europa und Afrika aus dem geostationären Orbit bisher nicht erreicht werden konnte, wird uns helfen, unseren Planeten und seine Wettersysteme besser zu verstehen.</p>



<p>Dieses Bild steht nicht nur dafür, was durch eine wissenschaftliche Zusammenarbeit in Europa erreicht werden kann, sondern auch für unseren gemeinsamen Willen, dafür zu sorgen, dass die Vorteile neuer Technologien den Menschen in Europa und darüber hinaus zugute kommen.“</p>



<p>Die Instrumente an Bord der dritten Generation der Meteosat-Wettersatelliten produzieren Bilder in wesentlich höherer Auflösung und mit einer höheren Häufigkeit als es die zweite Generation kann.</p>



<p>Für die Entwicklung des Bildgebungsinstruments, des sogenannten Flexible Combined Imager, sowie dessen Integration in den MTG-I1-Satelliten zeichnet das Unternehmen Thales Alenia Space verantwortlich, als Generalunternehmer für MTG.</p>



<p>Derzeit durchläuft der Satellit eine 12-monatige Inbetriebnahmephase, in der die Instrumente aktiviert und die generierten Daten kalibriert werden. Die Daten des MTG-I1 werden ab Ende 2023 zur Nutzung für Wettervorhersagen an meteorologische Dienste in Europa und darüber hinaus übermittelt.</p>



<p>Das erste Bild wurde mit Hilfe der Bodeninfrastruktur generiert, die in Zukunft für die routinemäßige Bildverarbeitung genutzt werden wird. Es ist ein Vorgeschmack auf das, was ab Ende des Jahres zu erwarten ist. Sobald das System vollständig in Betrieb ist, werden alle 10 Minuten Bilder der gesamten Erdscheibe aufgenommen.</p>



<p>Der MTG-I1 wird von EUMETSAT von der Zentrale in Darmstadt aus betrieben. Der Satellit wurde von der ESA zur Verfügung gestellt und erfüllt die von EUMETSAT in Absprache mit den Wetterdiensten der Mitgliedsstaaten festgelegten Anforderungen in vollem Umfang.</p>



<p><strong>Über EUMETSAT</strong><br>EUMETSAT, die europäische Agentur für meteorologische Satelliten, überwacht Wetter und Klima vom Weltraum aus. EUMETSAT mit Sitz in Darmstadt stellt ihren 30 Mitgliedsstaaten meteorologische Bilder und Daten zur Verfügung, die einen wesentlichen Beitrag für die Sicherheit der dort lebenden Menschen und zum Schutz kritischer Sektoren ihrer Volkswirtschaften leisten.</p>



<p>Weitere Informationen finden Sie auf der <a href="https://www.eumetsat.int/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">EUMETSAT-Webseite</a>.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19559.msg548747#msg548747" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">MTG-I1 &amp; Galaxy-35/-36 auf Ariane-5 VA-259</a></li>
</ul>
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		<title>EUMETSAT: MTG-I1 als erster einer neuen Generation von Wettersatelliten im All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/eumetsat-mtg-i1-als-erste-einer-neuen-generation-von-wettersatelliten-im-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Dec 2022 06:33:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit dem heutigen Start der nächsten Generation von Wettersatelliten beginnt eine neue Ära der Wettervorhersage. Eine Pressemitteilung von EUMETSAT. Quelle: EUMETSAT (14. Dezember 2022) via Business Wire (15. Dezember 2022). Darmstadt, Deutschland &#8211;(BUSINESS WIRE)&#8211; „Heute Abend startet von Kourou in Französisch-Guayana aus ein Wettersatellit der neuesten Generation und läutet damit eine neue Ära der Wettervorhersage [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/eumetsat-mtg-i1-als-erste-einer-neuen-generation-von-wettersatelliten-im-all/" data-wpel-link="internal">EUMETSAT: MTG-I1 als erster einer neuen Generation von Wettersatelliten im All</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Mit dem heutigen Start der nächsten Generation von Wettersatelliten beginnt eine neue Ära der Wettervorhersage. Eine Pressemitteilung von EUMETSAT.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: EUMETSAT (14. Dezember 2022) via Business Wire (15. Dezember 2022).</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/39691_high_res_eumetsat_2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="MTG-I1 wurde mit Hilfe einer Ariane-5-Trägerrakete von Kourou in Französisch-Guayana aus erfolgreich gestartet (Photo: EUMETSAT)" data-rl_caption="" title="MTG-I1 wurde mit Hilfe einer Ariane-5-Trägerrakete von Kourou in Französisch-Guayana aus erfolgreich gestartet (Photo: EUMETSAT)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/39691_high_res_eumetsat_26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">MTG-I1 wurde mit Hilfe einer Ariane-5-Trägerrakete von Kourou in Französisch-Guayana aus erfolgreich gestartet (Photo: EUMETSAT)</figcaption></figure>



<p>Darmstadt, Deutschland &#8211;(BUSINESS WIRE)&#8211; „Heute Abend startet von Kourou in Französisch-Guayana aus ein Wettersatellit der neuesten Generation und läutet damit eine neue Ära der Wettervorhersage in Europa ein“, erklärt EUMETSAT-Generaldirektor Phil Evans.</p>



<p>Der Satellit MTG-I1 ist der erste einer neuen Generation von Wettersatelliten mit noch ausgereifteren und präziseren Instrumenten an Bord, die der Beobachtung und Vorhersage von schweren Wetterereignissen wie Stürmen, Gewitter, Nebel und Waldbränden dienen sollen.</p>



<p>Er wurde mit Hilfe einer Ariane-5-Trägerrakete um 21.30 Uhr MEZ erfolgreich gestartet und befindet sich nun auf dem Weg zu seiner Umlaufbahn in einer Höhe von 36.000 km über dem Äquator.</p>



<p>„MTG-I1 wird alle 10 Minuten Bilder von Europa und Afrika aufnehmen, also schneller als es bisher möglich war, in höherer Auflösung und mit präziseren Details“, führt Evans weiter aus.</p>



<p>„Diese Daten werden Meteorologen bei einer ihrer wichtigsten Aufgaben helfen – rechtzeitige und präzise Vorhersagen sich schnell entwickelnder schwerer Wetterereignisse zu treffen, damit Einwohner, Ersthelfer und Behörden geeignete Schutzmaßnahmen ergreifen können.</p>



<p>„Das Blitz-Imager-Instrument des Satelliten wird Blitze zwischen den Wolken sowie zwischen Wolken und Erdboden kontinuierlich abbilden. Das ist eine absolute Neuheit für Europa mit erheblichen Vorteilen für die Sicherheit seiner Einwohnerinnen und Einwohner sowie für die europäische Luftfahrt.“</p>



<p>MTG-I1 – mit vollem Namen Meteosat Third Generation – Imager 1 – wird zunächst eine 12-monatige Inbetriebnahmephase durchlaufen, in der die Instrumente kalibriert und die generierten Daten validiert werden, bevor der Satellit dann endgültig in den Betrieb geht.</p>



<p>Der Satellit wird von der EUMETSAT-Zentrale in Darmstadt aus betrieben.</p>



<p>„Meteosat Third Generation ist eine europäische Erfolgsgeschichte“, erzählt Evans. „Keine europäische Nation könnte es sich leisten, ein solches System allein zu entwickeln und zu betreiben. Indem wir die Ressourcen unserer 30 Mitgliedsstaaten, aber auch ihr wissenschaftliches und technisches Know-how bündeln, können wir nun eine neue Ära der Wetter- und Klimaüberwachung einläuten.“</p>



<p>Weitere Informationen zu MTG-I1 finden Sie dort: <a href="https://www.eumetsat.int/our-satellites/launch-hub" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.eumetsat.int/our-satellites/launch-hub</a> .<br>Eine Broschüre mit Fakten und Zahlen sowie weiteren Informationen zum MTG-System gibt es dort <a href="https://www.eumetsat.int/media/50008" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.eumetsat.int/media/50008</a> .</p>



<p>Die komplette MTG-Konstellation wird zwei Imager-Satelliten und erstmals auch einen Sounder-Satelliten umfassen. MTG – Sounder 1 soll 2024 an den Start gehen.</p>



<p>MTG-I1 wurde von Thales Alenia Space im Auftrag der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) gebaut. Die ESA ist dafür verantwortlich, die Satelliten nach den Anforderungen von EUMETSAT bereitzustellen.</p>



<p>Thales Alenia Space Cannes ist industrieller Hauptpartner bei der Entwicklung der MTG-I-Satelliten. Dabei besteht eine enge Zusammenarbeit mit:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>OHB-Bremen, verantwortlich für die Montage, Integration und Prüfung der Plattform</li>



<li>LEONARDO (Italien), zuständig für die Lieferung des Blitz-Imager-Instruments</li>



<li>Thales Alenia Space Italien, Lieferant der Instrumente zur Datensammlung und der GEO SAR-Instrumente</li>



<li>Thales Alenia Space Cannes baute zudem den Flexible Combined Imager ein.</li>
</ul>



<p><strong>Über EUMETSAT</strong><br>EUMETSAT, die europäische Agentur für meteorologische Satelliten, überwacht Wetter und Klima vom Weltraum aus. EUMETSAT mit Sitz in Darmstadt stellt ihren 30 Mitgliedsstaaten meteorologische Bilder und Daten zur Verfügung, die einen wesentlichen Beitrag für die Sicherheit der dort lebenden Menschen und zum Schutz kritischer Sektoren ihrer Volkswirtschaften leisten.</p>



<p>Drei Meteosat-Satelliten der zweiten Generation im geostationären Orbit beobachten permanent sich rasch entwickelnde Unwetterereignisse über Europa, Afrika und dem Indischen Ozean. Der erste Meteosat-Satellit der dritten Generation wurde im Dezember 2022 gestartet und wird zunächst eine 12-monatige Inbetriebnahme im Orbit durchlaufen. Zwei polarumlaufende Metop-Satelliten stellen entscheidende Daten für Vorhersagen von bis zu 10 Tagen im Voraus bereit. Der erste Metop-Satellit der zweiten Generation soll 2025 an den Start gehen.</p>



<p>Das mehr als 40 Jahre umfassende Archiv der Satellitenbeobachtungen von EUMETSAT bietet Klimaforschern rund um den Globus einheitliche Langzeitdaten, die für die Überwachung von Klimaveränderungen benötigt werden.</p>



<p>EUMETSAT gehört zu den Hauptpartnern des Erdbeobachtungsprogramms Copernicus der Europäischen Union. EUMETSAT betreibt die Copernicus-Missionen Sentinel-3 und -6 zur Ozeanüberwachung und wird auch die anstehende CO2M-Mission zur Überwachung von Kohlendioxidemissionen betreiben. EUMETSAT betreibt die Missionen Copernicus Sentinel-4 und -5 an Bord seiner eigenen MTG- und Metop-SG-Satelliten. Die dabei sowie bei den eigenen Missionen von EUMETSAT gesammelten Daten werden den Copernicus-Diensten für Klima-, Atmosphären- und Meeresumweltüberwachung zur Verfügung gestellt. Neben der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) und dem Europäischen Zentrum für mittelfristige Wettervorhersagen (ECMWF) gehört EUMETSAT zu den Partnern in der DestinE-Initiative der EU, die digitale Zwillinge des gesamten Erdsystems erstellt.</p>



<p>Gemeinsam mit NASA, NOAA, der EU, ESA sowie mit Unterstützung durch die französische Raumfahrtagentur CNES beteiligt sich EUMETSAT als Partner an der Jason und Copernicus Sentinel-6-Missionen zur Ozeanüberwachung.</p>



<p>EUMETSAT arbeitet mit Agenturen aus allen Teilen der Welt zusammen und sichert sich dadurch zusätzliche Satellitendaten für Wettervorhersagen und Klimaüberwachung.</p>



<p>Die 30 Mitgliedsstaaten von EUMETSAT sind: Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Island, Italien, Kroatien, Lettland, Litauen, Luxemburg, die Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Schweiz, Slowakei, Slowenien, Spanien, die Tschechische Republik, Türkiye, Ungarn und das Vereinigte Königreich.</p>



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<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19559.msg542061#msg542061" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">MTG-I1 &amp; Galaxy-35/-36 auf Ariane-5 VA-259</a></li>
</ul>
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		<title>MTG-I1: Start in eine neue Ära der europäischen Wetterbeobachtung</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/mtg-i1-start-in-eine-neue-aera-der-europaeischen-wetterbeobachtung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Dec 2022 13:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Wettersatellit MTG-I1 (Meteosat Third Generation Imager-1) soll am 13. Dezember 2022 um 21:30 Uhr Mitteleuropäischer Zeit an Bord einer Ariane-5-Trägerrakete vom europäischen Weltraumbahnhof in Kourou (Französisch-Guayana) ins All starten. Mit dem ersten Satelliten der neuesten Generation von geostationären Wettersatelliten beginnt für Europa eine neue Phase der Wetterbeobachtung. MTG-I1 liefert eine doppelt so hohe zeitliche [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der Wettersatellit MTG-I1 (Meteosat Third Generation Imager-1) soll am 13. Dezember 2022 um 21:30 Uhr Mitteleuropäischer Zeit an Bord einer Ariane-5-Trägerrakete vom europäischen Weltraumbahnhof in Kourou (Französisch-Guayana) ins All starten. Mit dem ersten Satelliten der neuesten Generation von geostationären Wettersatelliten beginnt für Europa eine neue Phase der Wetterbeobachtung. MTG-I1 liefert eine doppelt so hohe zeitliche und räumliche Auflösung sowie eine hundertfach höhere Datenrate als die Vorgängergenerationen und kann auch Blitze und somit regionale Gewitter genau erfassen. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: DLR 12. Dezember 2022.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MTGI1imWeltallESAMlabspaceCCBYSA30IGO.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="MTG-I1 im Weltall. (Bild: ESA/Mlabspace/CC BY-SA 3.0 IGO)" data-rl_caption="" title="MTG-I1 im Weltall. (Bild: ESA/Mlabspace/CC BY-SA 3.0 IGO)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MTGI1imWeltallESAMlabspaceCCBYSA30IGO26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">MTG-I1 im Weltall. (Bild: ESA/Mlabspace/CC BY-SA 3.0 IGO)</figcaption></figure>



<p>12. Dezember 2022 &#8211; Mit MTG-I1 (Meteosat Third Generation Imager-1) beginnt für Europa eine neue Phase der Wetterbeobachtung: Der erste Satellit der neuesten Generation von geostationären Wettersatelliten soll am 13. November 2022 um 21:30 Uhr Mitteleuropäischer Zeit an Bord einer Ariane-5-Trägerrakete vom europäischen Weltraumbahnhof in Kourou (Französisch-Guayana) ins All starten. Etwa 30 Minuten nach dem Start wird der Satellit im Transferorbit ausgesetzt. Während seiner rund zehnjährigen Missionszeit soll der Satellit kontinuierlich Daten über das Wettergeschehen wie Sonneneinstrahlung, Windverhältnisse und Starkregenereignisse liefern und damit die Wettervorhersage noch genauer machen.</p>



<p><strong>Früherkennung von Gewittern, Nebel und Waldbränden</strong><br>„MTG-I1 wird Europa und Afrika aus dem Weltall beobachten – und das mit einer doppelt so hohen zeitlichen und räumlichen Auflösung wie seine Vorgänger“, erklärt Dr. Walther Pelzer, DLR-Vorstandsmitglied und Leiter der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR mit Sitz in Bonn. „Der Wettersatellit wird zudem in der Lage sein, lokale Unwetter zu identifizieren und auch Blitze zu erkennen. Damit wird die Wettervorhersage von der großräumigen Vorherhersage einen weiteren Schritt hin zur regionalen (Un-)wettervorhersage machen“, betont Pelzer. Neben einer frühzeitigen Erfassung von Gewittern ermöglichen die MTG-I-1 Daten auch, Nebel und Waldbrände automatisch zu erkennen. Damit werden physikalische Phänomene, wie Winde und Blitze wesentlich genauer beobachtet, um zum Beispiel Unwetter zuverlässiger vorhersagen zu können.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MTGI1MontageaufStartAdapterESACNESArianespace2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Montage auf dem Start-Adapter. (Bild: ESA/CNES/Arianespace)" data-rl_caption="" title="Montage auf dem Start-Adapter. (Bild: ESA/CNES/Arianespace)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MTGI1MontageaufStartAdapterESACNESArianespace26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Montage auf dem Start-Adapter. (Bild: ESA/CNES/Arianespace)</figcaption></figure>



<p>„Das zentrale Instrument auf MTG-I1 ist der sogenannte Flexible Combined Imager (FCI). Er hat 16 Spektralkanäle und eine Auflösung von 500 bis 2000 Metern, je nach Kanal und Betriebsmodus“, erläutert Thomas Ruwwe, MTG-Programm-Manager in der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR. Die Bildfrequenz für Aufnahmen der ganzen Erdscheibe liege bei zehn Minuten, im so genannten Rapidscan-Modus werde Europa in nur 2,5 Minuten mit erhöhter geometrischer Auflösung abgescannt. Der neuste europäische Wettersatellit liefere damit eine doppelt so hohe zeitliche und räumliche Auflösung sowie eine hundertfach höhere Datenrate als die Vorgängergenerationen.</p>



<p><strong>Maßgebliche deutsche Beteiligung</strong><br>An der Entwicklung der europäischen MTG-Satelliten ist Deutschland mit etwa 30 Prozent beteiligt. Die Firma OHB ist zuständig für den Bau aller sechs Satelliten-Plattformen sowie für das IRS Instrument (MTG-S). Die Firma Airbus DS ist maßgeblich beteiligt an Entwicklung und Bau des Sentinel-4-Instruments auf MTG-S. Die Deutsche Raumfahrtagentur im DLR ist verantwortlich für die fachliche Unterstützung bei der Durchführung des MTG-Programms in Kooperation mit dem Deutschen Wetterdienst, finanziert mit Mitteln des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr (BMDV).</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MeteosatAufnahmeErdeEUMETSATESA.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Meteosat-Aufnahme von der Erde. (Bild: EUMETSAT/ESA)" data-rl_caption="" title="Meteosat-Aufnahme von der Erde. (Bild: EUMETSAT/ESA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MeteosatAufnahmeErdeEUMETSATESA26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Meteosat-Aufnahme von der Erde. (Bild: EUMETSAT/ESA)</figcaption></figure>



<p><strong>MTG-I1 wird zu &#8222;Meteosat-12&#8220;</strong><br>Nach dem Start von MTG-I1 beginnt die sogenannte LEOP-Phase (Launch and Early Operation Phase), in der der Satellit seinen Zielorbit erreicht, die Solargeneratoren öffnet und die Kommunikationssysteme in Betrieb nimmt. In der nachfolgenden &#8222;Commissioning&#8220;- Phase werden die Instrumente eingeschaltet, getestet und kalibriert, um die Algorithmen zur Auswertung der Daten anzupassen. Etwa ein Jahr nach dem Start beginnt die Betriebsphase von MTG-I1. Dann werden die Datenprodukte an alle europäischen Wetterdienste, darunter der Deutsche Wetterdienst, innerhalb weniger Minuten nach der Aufnahme übermittelt. Der Satellit wird zu diesem Zeitpunkt in &#8222;Meteosat-12&#8220; umbenannt.</p>



<p>Die MTG-Baureihe wurde im Auftrag der Europäischen Organisation zur Nutzung meteorologischer Satelliten (EUMETSAT) von der Europäischen Weltraumorganisation ESA entwickelt und soll die Kontinuität der 1977 mit METEOSAT-1 begonnenen Wetterbeobachtung aus dem Weltraum sicherstellen. Sie besteht aus insgesamt sechs Satelliten, die in Serie gestartet werden, um routinemäßig Wetterdaten für die nächsten 25 Jahre zu generieren. Es gibt zwei Satellitentypen: vier Satelliten mit abbildenden Instrumenten, den sogenannten Imagern (MTG-I1-4) und zwei Satelliten mit spektroskopischen Instrumenten, den sogenannte Soundern (MTG-S1-2). Deren Hauptinstrument wird neue Daten zur Vorhersage extremer Wettereignisse liefern. Der Start von MTG-S1 ist Mitte 2024 geplant.</p>



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<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19559.msg541902#msg541902" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">MTG-I1 &amp; Galaxy-35/-36 auf Ariane-5 VA-259</a></li>
</ul>
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		<title>MTG-I1: Österreichische Technik für neuen europäischen Wettersatelliten</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/mtg-i1-oesterreichische-technik-fuer-neuen-europaeischen-wettersatelliten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Dec 2022 21:47:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Beyond Gravity]]></category>
		<category><![CDATA[Beyond Gravity Austria]]></category>
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		<category><![CDATA[RUAG]]></category>
		<category><![CDATA[RUAG Space]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=119746</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am Dienstag, 13. Dezember, startet ein neuer, noch leistungsfähigerer europäischer Wettersatellit ins All. Österreichs größtes Weltraumtechnikunternehmen, Beyond Gravity Austria, lieferte Mechanismen und Elektronik sowie die Thermalisolation, die den Satelliten vor der Hitze und Kälte im All schützt. Eine Medieninformation der Beyond Gravity Austria GmbH, Wien. Quelle: Beyond Gravity Austria GmbH, 11. Dezember 2022. 11. Dezember [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am Dienstag, 13. Dezember, startet ein neuer, noch leistungsfähigerer europäischer Wettersatellit ins All. Österreichs größtes Weltraumtechnikunternehmen, Beyond Gravity Austria, lieferte Mechanismen und Elektronik sowie die Thermalisolation, die den Satelliten vor der Hitze und Kälte im All schützt. Eine Medieninformation der Beyond Gravity Austria GmbH, Wien.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: Beyond Gravity Austria GmbH, 11. Dezember 2022.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MeteosatThirdGenerationweathersatellitesEumetsat2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Für einen neuen europäischen Wettersatelliten lieferte Beyond Gravity Austria, Mechanismen, Elektronik und die Thermalisolation des Satelliten. (Bild: Eumetsat)" data-rl_caption="" title="Für einen neuen europäischen Wettersatelliten lieferte Beyond Gravity Austria, Mechanismen, Elektronik und die Thermalisolation des Satelliten. (Bild: Eumetsat)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MeteosatThirdGenerationweathersatellitesEumetsat26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Für einen neuen europäischen Wettersatelliten lieferte Beyond Gravity Austria, Mechanismen, Elektronik und die Thermalisolation des Satelliten. (Bild: Eumetsat)</figcaption></figure>



<p>11. Dezember 2022 &#8211; Am 13. Dezember soll der erste europäische Meteosat-Wettersatellit der neuesten Generation vom europäischen Weltraumbahnhof in Kourou, Französisch-Guayana, ins All starten. Österreichs größtes Raumfahrtunternehmen Beyond Gravity Austria (vormals RUAG Space) entwickelte und baute eine Reihe von verschiedenen Elektronikeinheiten und Mechanismen sowie Thermalschutz für die insgesamt sechs Satelliten der neuen Serie. „Wenn wir in Zukunft die Abendnachrichten einschalten, wird die Wettervorhersage noch zuverlässiger und die Satellitenbilder noch genauer sein. Produkte aus Österreich tragen wesentlichen zum reibungslosen Funktionieren dieser Satelliten bei“, betont Manfred Sust, Geschäftsführer von Beyond Gravity Austria mit Sitz in Wien-Meidling. Alle insgesamt sechs Wettersatelliten wurden vom Hauptauftragnehmer Thales Alenia Space Frankreich in Zusammenarbeit mit dem deutschen Satellitenintegrator OHB gebaut.</p>



<p><strong>Präzisionsmechanik für die meteorologischen Instrumente</strong><br>Beyond Gravity Austria lieferte jeweils eine Hightech-Abdeckung („Kameradeckel“) für den vor dem Start stehenden Satelliten sowie für alle fünf weiteren Wettersatelliten. Sust: „Der ‚Kameradeckel‘ hat einen Durchmesser von etwa einem Meter und schützt die meteorologischen Instrumente des Satelliten beim Start vor Verschmutzung. Im Weltraum öffnet sich die Abdeckung einmal und bleibt dann in der offenen Position verriegelt.“ Darüber hinaus entwickelte und produzierte Beyond Gravity in Wien Nachfokussierungsmechanismen, mit deren Hilfe die optischen Instrumente des Satelliten nach den starken Erschütterungen beim Raketenstart wieder scharf „sehen“ können.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/CameraCoverSBCAAnnaRauchenberger2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="„Kameradeckel“ aus Wien für neue Generation europäischer Wettersatelliten. (Bild: Beyond Gravity, Anna Rauchenberger)" data-rl_caption="" title="„Kameradeckel“ aus Wien für neue Generation europäischer Wettersatelliten. (Bild: Beyond Gravity, Anna Rauchenberger)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/CameraCoverSBCAAnnaRauchenberger26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">„Kameradeckel“ aus Wien für neue Generation europäischer Wettersatelliten. (Bild: Beyond Gravity, Anna Rauchenberger)</figcaption></figure>



<p><strong>Elektronik für zentrale Steuerungsaufgaben</strong><br>Die präzise Ausrichtung der Solarpaneele zur optimalen Stromversorgung der Satelliten erfolgt durch Mechanismen, die mit Elektronik von Beyond Gravity Austria gesteuert werden. Um die hochempfindlichen Messinstrumente nicht zu beinträchtigen, müssen die Mechanismen möglichst vibrationsfrei bewegt werden können, wofür eine spezielle elektronische Regelung in der Antriebssteuerung von Beyond Gravity sorgt. Auch die präzise Ausrichtung der großen Antenne, die die Messdaten zur Erde funkt, erfolgt durch Steuerungselektronik aus Österreich. Weiters lieferte Beyond Gravity Austria wichtige elektronische Schnittstellen für die von Beyond Gravity in Schweden produzierten Zentralcomputer der Satelliten.</p>



<p><strong>Thermalisolation für den Schutz gegen Hitze und Kälte im All</strong><br>Die Wettersatelliten der dritten Generation schützt Thermalisolation von Beyond Gravity Austria gegen die extremen Temperaturschwankungen im Weltraum. „Erst diese mehrlagige Schutzhülle hält das Innere der Satelliten auf einem gleichmäßigen Temperaturniveau und ermöglicht die reibungslose Funktion der an Bord befindlichen Instrumente“, sagt Manfred Sust.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/RefocusingMechanismAnnaRauchenberger2k.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Beyond Gravity lieferte eine Refokussierungsmechanismus. (Bild: Beyond Gravity, Anna Rauchenberger)" data-rl_caption="" title="Beyond Gravity lieferte eine Refokussierungsmechanismus. (Bild: Beyond Gravity, Anna Rauchenberger)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/RefocusingMechanismAnnaRauchenberger26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Beyond Gravity lieferte einen Refokussierungsmechanismus. (Bild: Beyond Gravity, Anna Rauchenberger)</figcaption></figure>



<p><strong>Neueste Generation von europäischen Wettersatelliten</strong><br>Die dritte und neueste Generation der Meteosat Wettersatelliten ist eine Kooperation zwischen der Europäischen Weltraumorganisation ESA und der Europäischen Organisation für die Nutzung meteorologischer Satelliten (Eumetsat). Die ESA ist für die Definition und den Bau der Satelliten verantwortlich, während Eumetsat den Betrieb der Satelliten während ihrer gesamten Lebensdauer verantwortet.</p>



<p><strong>Dritte Generation: Vier Bildsatelliten, zwei Soundersatelliten</strong><br>Nach der ersten und zweiten Generation der europäischen Meteosat-Wettersatelliten wird nun die dritte Generation die Kontinuität der Daten aus der geostationären Umlaufbahn in 36 000 km Höhe gewährleisten. Um die mehr als 20-jährige Betriebsdauer der Mission zu erfüllen, umfasst das vollständige System sechs Satelliten, vier Bildsatelliten (darunter der nun startende erste Satellit) und zwei Soundersatelliten. Soundersatelliten erstellen Atmosphären-Profile durch Messung von Druck, Temperatur und Wassergehalt in Abhängigkeit der Höhe über ausgewählten Punkten der Erdoberfläche.</p>



<p><strong>Bessere Vorhersage von Gewittern</strong><br>Die neuen europäischen Wettersatelliten werden die Überwachung und Vorhersage von potenziell schädlichen Wetterphänomenen wie schweren Gewittern verbessern. Durch die frühere Erkennung kann die Bevölkerung schneller vor Unwettern gewarnt werden und erforderliche Maßnahmen zur Vermeidung potenziell katastrophaler Auswirkungen können rascher erfolgen.</p>



<p><strong>Beyond Gravity Austria ist Österreichs größter Weltraumzulieferer</strong><br>Beyond Gravity Austria (vormals RUAG Space) mit Sitz in Wien-Meidling ist mit rund 46 Millionen Euro Umsatz (2021) und rund 230 Mitarbeitenden das größte österreichische Weltraumtechnikunternehmen. Das Hochtechnologieunternehmen stattet weltweit Satelliten und Trägerraketen mit Elektronik, Mechanik und Thermalisolation aus und hat eine Exportquote von rund 100 Prozent.</p>



<p><strong>Über Beyond Gravity: 1600 Mitarbeitende an 12 Standorten</strong><br>Beyond Gravity mit Hauptsitz in Zürich, Schweiz, verbindet jahrzehntelange Erfahrung und bewährte Qualität mit Agilität, Schnelligkeit und Innovation. Rund 1600 Mitarbeitende an 12 Standorten in sechs Ländern (Schweiz, Schweden, Österreich, Deutschland, USA und Finnland) entwickeln und fertigen Produkte für Satelliten und Trägerraketen mit dem Ziel, die Menschheit voranzubringen und die Erforschung der Welt und darüber hinaus zu ermöglichen. 2021 erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz von rund 319 Millionen Schweizer Franken. Mehr Informationen unter: <a href="https://www.beyondgravity.com/en" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.beyondgravity.com/en</a> .</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19559.msg541892#msg541892" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">MTG-I1 &amp; Galaxy-35/-36 auf Ariane-5 VA-259</a></li>
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		<title>Dr. Anna Christmann besuchte OHB in Bremen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/dr-anna-christmann-besuchte-ohb-in-bremen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 May 2022 17:02:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
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		<category><![CDATA[Wettersatellit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Koordinatorin der Bundesregierung für Luft- und Raumfahrt Dr. Anna Christmann hat OHB in Bremen besucht. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen. Quelle: OHB SE. Bremen, 4. Mai 2022. Dr. Anna Christmann MdB, Koordinatorin der Bundesregierung für Luft- und Raumfahrt, besuchte gestern den OHB-Standort in Bremen. Im Mittelpunkt des Besuchs stand dabei die Besichtigung der [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Die Koordinatorin der Bundesregierung für Luft- und Raumfahrt Dr. Anna Christmann hat OHB in Bremen besucht. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: OHB SE.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/csm77c2fb3f2dohb.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/csm77c2fb3f2dohb26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Gruppenfoto zum Abschluss des Besuchs (v.l.n.r.): Hans-Georg Tschupke, Dr. Anna Christmann, Wolfgang Paetsch, Sabine von der Recke, Siegfried Monser und Prof. Rolf Henke. (Bild: OHB)</figcaption></figure></div>



<p>Bremen, 4. Mai 2022. Dr. Anna Christmann MdB, Koordinatorin der Bundesregierung für Luft- und Raumfahrt, besuchte gestern den OHB-Standort in Bremen. Im Mittelpunkt des Besuchs stand dabei die Besichtigung der verschiedenen Integrationshallen, hier informierte sie sich über die aktuell in Bremen laufenden Projekte und erhielt Einblicke in die in den Reinräumen durchgeführten Arbeiten.</p>



<p>„Der Besuch im Reinraum ist wirklich beeindruckend, hier sieht man, dass die Raumfahrt eine wirklich herausragende Ingenieursleistung ist und was wirklich getan werden muss, damit wir abends die Wettervorhersage in den Nachrichten zu sehen bekommen“, fasst Dr. Anna Christmann ihre in den Integrationshallen gesammelten Eindrücke zusammen.</p>



<p>Empfangen und beim Firmenrundgang begleitet wurde Dr. Anna Christmann von Sabine von der Recke und Dr. Wolfgang Paetsch aus dem Vorstand der OHB System AG, sowie von Dr. Rüdiger Schönfeld, der als Direktor für den Bereich Erdbeobachtung zuständig ist. Aus Bremen ergänzten der Raumfahrtkoordinator Siegfried Monser, der Luftfahrtkoordinator Prof. Rolf Henke, sowie Hans-Georg Tschupke aus dem Hause der Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa die Besuchergruppe.</p>



<p><strong>Neue Wettersatelliten helfen bei der Vorhersage von Extremwetterereignissen</strong><br>Ein Fokusthema des Besuchs war das europäische Wettersatellitenprogramm Meteosat Third Generation (MTG). Im Reinraum konnte die Koordinatorin sich die Satelliten aus nächster Nähe anschauen und sich ihre Funktionsweise am Objekt erklären lassen. Mit verbesserter Auflösung und der Fähigkeit zur Echtzeitverfolgung der dreidimensionalen atmosphärischen Struktur über Europa werden die MTG-Satelliten nicht nur die kontinuierliche Bereitstellung von Daten für die Wettervorhersage aus der geostationären Umlaufbahn für die nächsten zwei Jahrzehnte sicherstellen, sondern die europäischen Wettervorhersagefähigkeiten auf die nächste Stufe heben.</p>



<p>„Präzise Wettervorhersagen sind unverzichtbar – gerade in Zeiten des Klimawandels“, betont Dr. Wolfgang Paetsch, der im Vorstand der OHB System AG unter anderem den Bereich Erdbeobachtung verantwortet. „Extreme Wetterereignisse treten immer häufiger auf und mit den MTG-Satelliten werden wir diese in Zukunft deutlich früher erkennen und entsprechende Warnungen ausgeben können.“</p>



<p>„MTG ist ein wichtiges Programm, weil die Kenntnisse über Wetter und Klima einfach immer essentieller werden. Im Bereich der Wettervorhersage gibt es noch immer Datenlücken, die es zu schließen gilt. Nur wenn wir die entsprechenden Daten zur Verfügung haben, können wir uns für die Herausforderungen der Zukunft wappnen und Katastrophen besser vorbeugen“, ergänzt Dr. Anna Christmann.</p>



<p>Der Start des ersten MTG-Satelliten ist für Ende diesen Jahres geplant.</p>



<p>Sabine von der Recke zieht ein sehr positives Fazit: „Wir haben uns sehr über den Besuch der Raumfahrtkoordinatorin bei OHB gefreut und konnten ihr einen guten Einblick ins Unternehmen vermitteln. Mit dem deutschen Umweltsatelliten EnMAP, den wir im letzten Monat gestartet haben, und den MTG-Wettersatelliten, sind wir bei OHB an vorderster Stelle wenn es um Klimaschutz aus dem All geht, und das haben wir heute zeigen können.“</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3406.msg531646#msg531646" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">OHB-System</a></li></ul>
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		<title>Vortrag in Offenbach: Revolution im Weltall / MTG – Die neue Generation von Wettersatelliten</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/vortrag-in-offenbach-revolution-im-weltall-mtg-die-neue-generation-von-wettersatelliten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Apr 2022 17:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[DWD]]></category>
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		<category><![CDATA[MTG]]></category>
		<category><![CDATA[MTG-I]]></category>
		<category><![CDATA[Offenbach]]></category>
		<category><![CDATA[Vortrag]]></category>
		<category><![CDATA[Wetter- und Klimawerkstatt]]></category>
		<category><![CDATA[Wettersatellit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am Donnerstag, 28. April, 18 Uhr, spricht Dr. Richard Müller, Deutscher Wetterdienst, in der Wetter- und Klimawerkstatt über die neue Generation von Wettersatelliten. Der Eintritt ist frei. Eine Information der Stadt Offenbach. Quelle: Stadt Offenbach. Offenbach am Main, 22. April 2022 – Wettersatelliten sind ein unverzichtbares Instrument der Wetterbeobachtung und tragen wesentlich zur kurzfristigen, beobachtungsbasierten [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am Donnerstag, 28. April, 18 Uhr, spricht Dr. Richard Müller, Deutscher Wetterdienst, in der Wetter- und Klimawerkstatt über die neue Generation von Wettersatelliten. Der Eintritt ist frei. Eine Information der Stadt Offenbach.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: Stadt Offenbach.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MeteosatThirdGenerationESAPCarril.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MeteosatThirdGenerationESAPCarril26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Das Bild zeigt MTG Satelliten Meteosat Third Generation. (Bild: ESA / P. Carril)</figcaption></figure>



<p>Offenbach am Main, 22. April 2022 – Wettersatelliten sind ein unverzichtbares Instrument der Wetterbeobachtung und tragen wesentlich zur kurzfristigen, beobachtungsbasierten Unwetterwarnung, beispielsweise bei Gewittern, bei. Sie sind zudem enorm wichtig für eine genaue Wettervorhersage im Bereich von mehreren Stunden bis Tagen. Denn je besser die Atmosphäre vermessen werden kann, desto genauer ist der Startwert für das Wettermodell.</p>



<p>Ende 2022 soll ein neuer Wettersatellit gestartet werden. Es ist der Erste einer neuen Generation, einer technischen Revolution: der „Meteosat Third Generation“. Er zeichnet sich durch ein neues Instrument zur Detektion von Blitzen, mehr Spektral-Kanälen zur Abtastung der Atmosphäre, sowie einer höheren zeitlichen und räumlichen Auflösung aus. Es wird erwartet, dass damit die Wettervorhersage erheblich verbessert werden kann. Und auch in den Bereichen Klimaüberwachung und Klimaschutz wird bereits sehnlichst auf die neue Satelliten-Generation gewartet.</p>



<p>Der Vortrag gibt einen kurzen Ausblick über die Verwendung von Wettersatelliten im DWD und geht dann auf die erweiterten Fähigkeiten des neuen Satelliten-Systems und die erwarteten Verbesserungen für die Wettervorhersage und Klimaüberwachung ein.</p>



<p>Passend zum Vortrag erhalten Besucherinnen und Besucher die einmalige Gelegenheit, ein Satellitenmodell mit dem Namen MTG-I in der Wetter- und Klimawerkstatt zu sehen. Dieser Meteosat Erkundungssatellit der dritten Generation ist eine Leihgabe von EUMETSAT (European Organisation for the Exploitation of Meteorological Satellites, deutsch: „Europäische Organisation für die Nutzung meteorologischer Satelliten“).</p>



<p>Dr. Richard Müller hat an den Universitäten Mainz und Oldenburg Physik studiert und an der Universität Bremen im Bereich der Modellierung der Physik und Chemie der Atmosphäre promoviert. Er ist seit 2004 beim DWD tätig, unter anderem als Gruppenleiter der Strahlungsgruppe im Bereich satellitenbasierte Klimaüberwachung. Seit 2016 liegt sein Fokus in der Entwicklung von Kurzfristvorhersagen von Gewittern, Turbulenz und Vulkanasche.</p>



<p>Aktuelle Informationen zu Themenmonaten, Veranstaltungen, Workshops und Vorträgen rund um Wetter und Klima gibt es im Internet unter <a href="https://www.offenbach.de/scape" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Scape° Offenbach</a> und bei <a href="https://www.instagram.com/accounts/login/?next=https%3A%2F%2Fwww.instagram.com%2Fscape_offenbach%2F&amp;is_from_rle" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">www.instagram.com/scape_offenbach/</a> .</p>



<p>Die Wetter- und Klimawerkstatt ist ein Projekt des Deutschen Wetterdiensts (DWD) und der Stadt Offenbach am Main. Sie wurde initiiert vom Präsidenten des DWD, Prof. Dr. Gerhard Adrian und Oberbürgermeister der Stadt Offenbach Dr. Felix Schwenke. Die Werkstatt wird umgesetzt vom DWD und den städtischen Ämtern für Kulturmanagement und für Wirtschaftsförderung.</p>



<p><strong>Öffnungszeiten der Wetter- und Klimawerkstatt</strong><br>Dienstag bis Freitag: 14 bis 19 Uhr<br>Samstag: 11 bis 18 Uhr<br>Sonntag: Auf Anfrage<br>Montag: Auf Anfrage</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4903.msg531259#msg531259" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Terminvorschau auf Veranstaltungen</a></li>
</ul>
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		<title>OHB nimmt größten Reinraum in Betrieb</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ohb-nimmt-groessten-reinraum-in-betrieb/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Apr 2020 12:47:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Bremen]]></category>
		<category><![CDATA[MTG]]></category>
		<category><![CDATA[OHB]]></category>
		<category><![CDATA[PLATO]]></category>
		<category><![CDATA[Reinraum]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=7298</guid>

					<description><![CDATA[<p>1.400 Quadratmeter Reinraum- und 1.900 Quadratmeter Bürofäche. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen. Quelle: OHB SE. Bremen, 30. April 2020 &#8211; Nach nur 14 Monaten Bauzeit ist heute die PLATO-Halle des Raumfahrtkonzerns OHB am Hauptsitz in Bremen offiziell fertiggestellt worden. Der knapp elf Meter hohe ISO-8-Reinraum* ist mit seinen rund 1.400 Quadratmetern der größte Reinraum [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">1.400 Quadratmeter Reinraum- und 1.900 Quadratmeter Bürofäche. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: OHB SE.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/05/csmPLATOPMb60ohb.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/05/csmPLATOPMb60ohb26.jpg" alt="Mission accomplished: Architekt Arne Schlichtmann übergibt den symbolischen Schlüssel an Marco Fuchs, den Vorstandsvorsitzenden von OHB (v. l.). Damit nimmt OHB offiziell den größten Reinraum der Unternehmensgruppe in Betrieb. (Bild: OHB) "/></a><figcaption>Mission accomplished: Architekt Arne Schlichtmann übergibt den symbolischen Schlüssel an Marco Fuchs, den Vorstandsvorsitzenden von OHB (v. l.). Damit nimmt OHB offiziell den größten Reinraum der Unternehmensgruppe in Betrieb. (Bild: OHB)</figcaption></figure></div>



<p>Bremen, 30. April 2020 &#8211; Nach nur 14 Monaten Bauzeit ist heute die PLATO-Halle des Raumfahrtkonzerns OHB am Hauptsitz in Bremen offiziell fertiggestellt worden. Der knapp elf Meter hohe ISO-8-Reinraum* ist mit seinen rund 1.400 Quadratmetern der größte Reinraum der OHB-Gruppe. Etwa 2.000 Kubikmeter Beton und 440 Tonnen Stahl wurden in der Integrationshalle verbaut. Direkt angeschlossen an die Reinraumhalle sind weitere 1.900 Quadratmeter Bürofläche entstanden. Das Investitionsvolumen für das Bauprojekt beträgt rund 15 Millionen Euro.</p>



<p>Seit Erhalt der Baugenehmigung im März 2019 haben mehr als 200 Handwerker an dem Bauprojekt mitgewirkt. Handwerksbetriebe, Architektur- und Planungsbüros mussten einen straffen Zeitplan absolvieren, damit in dem ISO-8-Raum fortan Satellitenprojekte verwirklicht werden können. „Ich bin sehr stolz auf die am Bau beteiligten Handwerker und Planer. Es war eine ordentliche Herausforderung, in der kurzen Zeit, diese Halle zu realisieren. Mein Dank gilt auch den Kolleginnen und Kollegen von OHB, die auf unserer Seite das Bauprojekt betreut haben“, sagt der OHB-Vorstandsvorsitzende Marco Fuchs.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/05/csm386PlatoVisuArch25ohb.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/05/csm386PlatoVisuArch25ohb26.jpg" alt="Reinraum-Entwurf (Bild: OHB, Kaars/Schlichtmann)"/></a><figcaption>Reinraum-Entwurf (Bild: OHB, Kaars/Schlichtmann)</figcaption></figure></div>



<p>In den fünfstöckigen Gebäudekomplex wird zunächst das Team rund um das Wettersatellitenprojekt MTG (Meteosat Third Generation) einziehen. Vier der MTG-Flugmodelle werden künftig in der PLATO-Halle integriert werden. Auch das Kommunikationssatellitenprojekt Heinrich Hertz wird dort realisiert werden.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/05/csmPLATOReinraum2bohb.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/05/csmPLATOReinraum2bohb26.jpg" alt="ISO-8-Reinraum mit 1.400 Quadratmetern (Bild: OHB)"/></a><figcaption>ISO-8-Reinraum mit 1.400 Quadratmetern (Bild: OHB)</figcaption></figure></div>



<p>Das Planungsteam hat bei dem Bauprojekt großen Wert auf eine nachhaltige Konzeption gelegt. So wird die komplette Energie für die Wärmeversorgung durch das örtliche Müllheizkraftwerk abgedeckt. Entsprechend wird die Kälteversorgung über eine moderne Kältezentrale abgewickelt, die mit einem umweltfreundlichen Kältemittel betrieben wird.</p>



<p>Der neue Gebäudekomplex trägt den Namen PLATO, ein symbolischer Akt, denn damit wird die Beauftragung der OHB System AG als industrielle Hauptauftragnehmerin für die nächste große Wissenschaftsmission PLATO durch die Europäische Weltraumorganisation ESA gewürdigt.</p>



<p>* Die Reinheitsklasse ISO 8 schreibt vor, dass sich in einem Kubikmeter Luft maximal 30.000 Partikel befinden dürfen, die größer als 5 Mikrometer sind. Ein Mikrometer entspricht einem Millionstel Meter; ein Menschenhaar ist 50 Mikrometer dick.</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>OHB: MTG nehmen Gestalt an</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ohb-mtg-nehmen-gestalt-an/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Nov 2019 00:25:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[EUMETSAT]]></category>
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		<category><![CDATA[Thales Alenia Space]]></category>
		<category><![CDATA[Wettersatellit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>OHB System AG liefert erste optische Flughardware aus. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen. Quelle: OHB SE Bremen. Die OHB System AG, eine Tochtergesellschaft des börsennotierten Hochtechnologiekonzerns OHB SE, lieferte gestern am 4. November 2019 Flughardware für die optische Nutzlast des ersten MTG-Wettersatelliten (Meteosat Third Generation) aus, der im Jahr 2021 in den Weltraum starten [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">OHB System AG liefert erste optische Flughardware aus. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen.  </h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size"> Quelle: OHB SE Bremen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/MTGISatcOHBSystemAG.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/MTGISatcOHBSystemAG26.jpg" alt="Künstlerische Darstellung eines MTG-Satelliten vom Typ „Imager“
(Bild: OHB System AG)" width="260" height="371"/></a><figcaption>Künstlerische Darstellung eines MTG-Satelliten vom Typ „Imager“<br> (Bild: OHB System AG)</figcaption></figure></div>



<p>Die OHB System AG, eine Tochtergesellschaft des börsennotierten Hochtechnologiekonzerns OHB SE, lieferte gestern am 4. November 2019 Flughardware für die optische Nutzlast des ersten MTG-Wettersatelliten (Meteosat Third Generation) aus, der im Jahr 2021 in den Weltraum starten soll. </p>



<p><strong>Flughardware en route nach Cannes zu Thales Alenia Space</strong><br>OHB hat die Arbeiten an der Telescope Assembly (TA) für den ersten MTG-Wettersatelliten des Typs „Imager“ erfolgreich abgeschlossen. Vier MTG-Satelliten werden mit einem „Flexible Combined Imager“ (FCI) genannten Instrument ausgerüstet. Bei der von OHB verantworteten Telescope Assembly handelt es sich, vereinfacht gesagt, um ein komplexes Spiegelsystem. Sicher im klimatisierten und hochreinen Transportcontainer untergebracht, verließ das Spiegelsystem gestern das  Gelände des OHB-Raumfahrtzentrums für „Optik und Wissenschaft“ im bayerischen Oberpfaffenhofen bei München. </p>



<p>Die Telescope Assembly wird zu Thales Alenia Space ins französische Cannes geliefert. Dort wird sie mit weiteren Elementen (etwa lichtempfindlichen Detektoren, Elektronik und dem benötigten Kühlsystem) zum Gesamtinstrument FCI aufgebaut. In einer umfassenden Testkampagne muss dann nachgewiesen werden, dass das Instrument den Belastungen beim Start und während des Transports in den Weltraum sowie den dort herrschenden extremen Bedingungen Stand halten kann.</p>



<p>Die erreichte Genauigkeit der Spiegelanordnung und die Güte der eigens angefertigten Spiegel haben, wie in Tests nachgewiesen werden konnte, die geforderten Werte übertroffen. Dies ist eine wesentliche Voraussetzung, dass das  Gesamtinstrument FCI die geforderte Leistungsfähigkeit erreichen kann. </p>



<p><strong>Die dazugehörige Satellitenplattform: ausgeliefert und bereit für die Tests</strong><br>Im April 2019 traf die ebenfalls von OHB entwickelte und gefertigte  Satellitenplattform für diesen ersten MTG-Satelliten planmäßig in Cannes ein. Die Plattform wurde gezielt für die hohen Anforderungen der optischen GEO-Satelliten in der Erdbeobachtung entwickelt und wird bei allen sechs Satelliten verwendet. Das FCI Instrument soll ab Sommer 2020 auf der Plattform integriert werden. Dieser erste der sechs MTG-Satelliten soll im Jahr 2021 gestartet werden. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/MTGSSatcOHBSystemAG15.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/MTGSSatcOHBSystemAG26.jpg" alt="Künstlerische Darstellung eines MTG-Satelliten vom Typ „Sounder“.
(Bild: OHB System AG)" width="260" height="371"/></a><figcaption>Künstlerische Darstellung eines MTG-Satelliten vom Typ „Sounder“.<br> (Bild: OHB System AG)</figcaption></figure></div>



<p><strong>So trägt OHB zu MTG bei</strong><br>Mit dem Programm Meteosat Third Generation (MTG), das zu den komplexesten Entwicklungsprogrammen von Satelliten in Europa zählt, wird die dritte Generation der europäischen Wettersatelliten für EUMETSAT (Exploitation of Meteorological  Satellites) entwickelt und realisiert. </p>



<p>Die sechs geostationären Satelliten sind für numerische Wetterprognosen und  kurzfristige Vorhersagen ausgelegt. Vier MTG-Imager Satelliten wurden für die abbildende Mission ausgelegt und zwei MTG-Sounder Satelliten für die sondierende Mission. Das MTG-Programm wird als gemeinsames Projekt zwischen EUMETSAT und der europäischen Weltraumbehörde ESA durchgeführt.  </p>



<p>„Die OHB System AG ist mit der Verantwortung für alle sechs Satellitenplattformen, zwei kompletten optischen Nutzlasten „Infrared Sounding“ (IRS) und den vier Einheiten der Telescope Assembly für FCI maßgeblich am MTG-Programm beteiligt“, erläutert Dr. Rüdiger Schönfeld, Programmleiter MTG bei der OHB System AG. Die Arbeitsanteile werden im Unterauftrag zu Thales Alenia Space (TAS), dem industriellen Hauptauftragnehmer für das MTG-Weltraumsegment, realisiert. </p>



<p><strong>FCI &#8211; Ein deutsch-französisches Instrument</strong><br>„Wir haben beim abbildenden FCI-Instrument sehr gut mit unserem Partner Thales Alenia Space zusammengearbeitet. Uns hat das Ziel geeint, die Komponenten dieses hochgenauen Instruments optimal zu entwickeln und zu fertigen. Ich bin stolz auf unser Team am OHB-Raumfahrtzentrum „Optik &amp; Wissenschaft“ in Oberpfaffenhofen. Es hat hervorragende Arbeit geleistet und einige Herausforderungen gemeistert. Wir haben uns einmal mehr am Rande des technisch Machbaren bewegt“, erklärt Rüdiger  Schönfeld. OHB konnte auch bei diesem Projekt weitere Expertise bei optischen Systemen für den Einsatz im Weltraum aufbauen. So musste etwa für die genaue Justage des Spiegelsystems (in der Raumfahrt Alignment genannt) ein völlig neues Konzept erarbeitet und für die Fertigung in der Raumfahrt entsprechend qualifiziert werden. „Diese wertvollen Erkenntnisse nutzen wir natürlich bei der Realisierung der drei weiteren Telescope Assemblies für MTG, bringen sie aber auch bei anderen  optischen Nutzlasten ein“, ergänzt Schönfeld. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/MTGFCITA201910mcOHBSystemAG15.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/MTGFCITA201910mcOHBSystemAG26.jpg" alt="Die erste Telescope Assembly für das abbildende MTG-Instrument FCI vor dem Transport nach Cannes zum Hauptauftragnehmer Thales Alenia Space.
(Bild: OHB System AG)" width="260" height="390"/></a><figcaption>Die erste Telescope Assembly für das abbildende MTG-Instrument FCI vor dem Transport nach Cannes zum Hauptauftragnehmer Thales Alenia Space.<br> (Bild: OHB System AG)</figcaption></figure></div>



<p>Das abbildende Instrument FCI hat beeindruckende Maße: 156 cm x 156 cm x  206 cm. Ebenso beindruckend ist die erwartete Genauigkeit: Aus 36.000 km Höhe kann FCI eine Auflösung von bis zu 0,5 km erreichen &#8211; doppelt so hoch wie bei den aktuellen Meteosat-Satelliten. Auch bezüglich zeitlicher und spektraler Auflösung bringt FCI Verbesserungen: Daten von Europa und Afrika werden alle zehn Minuten auf 16 spektralen Kanälen verfügbar sein. Beschränkt man sich etwa auf Europa und weniger Kanäle, beträgt die Wiederholrate sogar nur zweieinhalb Minuten. </p>



<p><strong>Was wird besser?</strong><br> Einfluss auf unser Wetter haben die MTG-Satelliten leider nicht. Aber sie tragen dazu bei, die Zuverlässigkeit der Wettervorhersage zu erhöhen und die mittel- bis langfristige Wetterprognose zu verbessern. Möglich machen dies die von MTG kontinuierlich gelieferten hochauflösenden Beobachtungs- und geophysikalischen Parameter des Erdsystems. Dafür messen die Sensoren der Satelliten beispielsweise die von der Erde emittierte und reflektierte Strahlung oder scannen den Wasserdampf in der Atmosphäre. </p>



<p>Programleiter Rüdiger Schönfeld geht von „einem großen Quantensprung in der Wettervorhersage“ aus, denn im Vergleich zum aktuellen System (Meteosat Second Generation, MSG) wird MTG leistungsfähiger sein. Dazu trägt wesentlich das neue von  OHB entwickelte Sounder Instrument bei: „Wir können uns nicht nur auf eine verbesserte Genauigkeit und mehr Verlässlichkeit bei der Wettervorhersage freuen, mit MTG kann der Zeitraum der Prognosen auch verlängert werden. Mit dieser dritten Satelliten-Generation können die Daten in ungleich höherer Qualität generiert werden. Hinzu kommt, dass es mit den Sounder-Satelliten erstmals möglich sein wird, solche Daten aus einem geostationären Orbit zu erlangen.“ </p>



<p>Die verbesserte Imager-Mission und die Einführung der neuartigen Sounder- sowie einer Lightning-Mission werden bestehende Dienste, darunter auch Such- und Rettungsdienste, weiter verbessern. Konkret heißt das, dass neben der numerischen Wettervorhersage auch die Wetterüberwachung und das Nowcasting dank der zu erwartenden höher aufgelösten Bilder der sechs MTG Satelliten profitieren werden. Die Daten werden auch in kürzeren Intervallen bereitgestellt und machen es daher möglich, Gewitterwolken und kleinräumige Nebelgebiete leichter zu identifizieren.  Auch bei klimatologischen und ozeanographischen Anwendungen sowie bei der Überwachung der Luftqualität wird MTG neue Erkenntnisse liefern. </p>



<p><strong>Aufbau der Satellitenflotte MTG</strong><br>Bei OHB in Bremen und Oberpfaffen ist in verschiedenen Reinräumen die Fertigung der anderen fünf MTG-Satelliten voll im Gange. In Bremen ist die erste Sounder-Plattform so weit voran geschritten, dass die Tests gute Fortschritte machen und im nächsten Jahr abgeschlossen werden. Dann wartet die erste Sounder-Platform auf die „Heirat“ mit dem ersten Sounder Instrument. Nach einem umfangreichen Testprogramm wird der erste Sounder-Satellit dann von Bremen aus über Kourou seine Reise in den Weltraum im Jahr 2023 antreten. Drei der vier weiteren Plattformen  befinden sich derzeit in unterschiedlichen Fertigungsstadien. </p>



<p>Instrumentenseitig wird in Oberpfaffenhofen zunächst das zweite Flugmodel für das Imager-Instrument vollendet, bevor dann die komplette von OHB verantwortete Sounder-Nutzlast realisiert wird. </p>



<p>Weitere Details zum MTG-Programm finden Sie in unserer <a href="https://www.ohb-system.de/files/images/mediathek/downloads/OHB-System_MTG_2018.pdf" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">MTG-Broschüre</a>. </p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3406.msg468115#msg468115" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">OHB-System</a>  </li></ul>
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		<item>
		<title>MTG: Politpoker um Wettersatelliten beendet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/mtg-politpoker-um-wettersatelliten-beendet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Jun 2010 10:15:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[EADS]]></category>
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		<category><![CDATA[OHB System AG]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Disput über die Vergabe von Aufträgen zum Bau der dritten Generation europäischer Wettersatelliten wurde beigelegt. Für einen einstimmigen Beschluss der EUMETSAT-Mitgliedsstaaten auf einer Tagung des Leitungsgremiums der EUMETSAT in Rom ist der Weg frei. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: BBC, Der Aktionär, ESA, Eumetsat, Space News. Vertont von Peter Rittinger. Bei Entwicklung,, Bau [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der  Disput über die Vergabe von Aufträgen zum Bau der dritten Generation europäischer Wettersatelliten wurde beigelegt. Für einen einstimmigen Beschluss der EUMETSAT-Mitgliedsstaaten auf einer Tagung des Leitungsgremiums der EUMETSAT in Rom ist der Weg frei.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: BBC, Der Aktionär, ESA, Eumetsat, Space News. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2010-06-28-69464.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22062010121516_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22062010121516_small_1.jpg" alt="ESA/P. Carril" width="260"/></a><figcaption>
Ein MTG-I und ein MTG-S im All &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: ESA/P. Carril)
</figcaption></figure></div>



<p>Bei Entwicklung,, Bau und Betrieb der Wettersatelliten des Typs Meteosat Third Generation (MTG) handelt es sich vermutlich um eines der bisher komplexesten europäischen Raumfahrtprojekte. Das MTG-Programm ist ein Joint Venture zwischen der Europäischen Raumfahrtagentur (ESA), die sich um die Beschaffung der Satelliten kümmert, und EUMETSAT, dem Betreiber der europäischen Wettersatelliten. Die Mitgliedsstaaten beider Organisationen haben anhaltend darum gerungen, dass die jeweils eigene Raumfahrtindustrie möglichst umfassend bei der Auftragsvergabe berücksichtigt wird. </p>



<p>Die Finanzierung des MTG-Programms erfolgt durch EUMETSAT mit 26 Mitgliedsstaaten und einem Anteil von rund 75 Prozent sowie die ESA mit ihren 18 Mitgliedsstaaten. Der deutsche Betrag wird dabei der höchste sein. Mit der Entscheidung der ESA, Thales Alenia Space (TAS) aus Cannes in Frankreich zum Hauptauftragsnehmer zu machen, zeigte sich die deutsche Seite, unterstützt von Portugal, nicht einverstanden, obwohl es vorgesehen war, dass TAS einen Teil der Arbeiten durch OHB System aus Bremen und Kayser-Threde aus München erledigen lässt. Auf einer Sondersitzung des EUMETSAT-Rates in Darmstadt im März 2010 waren die Bedenken vorgetragen worden. </p>



<p>Weil man sich auf eine stärkere Beteiligung von EADS Astrium als Subunternehmer in Einzelbereichen verständigte, wurde die jetzt erfolgte Einigung möglich. EADS Astrium wird bei der Herstellung eines der Hauptinstrumente der neuen Satelliten eine stärkere Rolle spielen, auch wenn OHB mit Kayser-Threde Hauptauftragsnehmer für den Bau des Instruments bleibt. Zusätzlich wurde ein Technologietransfer von TAS zu den deutschen Partnern vereinbart. Die Weitergabe von Erfahrungen im Avionikbereich ist dazu gedacht, sicherzustellen, dass auch für zukünftige Bieterverfahren Programme betreffend, die ein präzises Ausrichten von Instrumenten erfordern, geeignete Bewerber bereitstehen. </p>



<p>Im Zeitplan des MTG-Programms wurden sechs zusätzliche Monate ergänzt, um die geänderte Auftragsnehmerstruktur zu berücksichtigen. Die so entstandene Programmverzögerung hält man für unkritisch, da die aktuell von EUMETSAT eingesetzten Wettersatelliten der zweiten Generation (MSG) zuverlässig arbeiten. Der Start eines am Boden bereitgehalten Reservesatelliten war zwischenzeitlich um ein Jahr verschoben worden, weil er im All noch nicht benötigt wird. EUMETSAT geht von einer Nutzbarkeit des MSG-Systems bis 2018 aus. </p>



<p>Eine deutliche Kostensteigerung soll es nicht geben und den von der ESA vorgesehenen Finanzrahmen des Beschaffungsprojekts von 1,3 Milliarden Euro für das Weltraumsegment nicht sprengen. TAS hat den Bau der Satelliten, die in zwei Varianten mit unterschiedlicher Instrumentenausstattung entstehen sollen, als Hauptauftragsnehmer für 1,25 Milliarden Euro angeboten, rund 160 Million Euro günstiger, als es Astrium tat. </p>



<p>2016 oder 2017 könnte der Einsatz von Satelliten der dritten Generation beginnen. Ein erster Start war zuletzt für 2015 geplant. Vorgesehen ist, dass der erste MTG-Satellit (MTG I1) 2016 nach einer neunmonatigen intensiven Testphase in den Regelbetrieb geht. 2017 würde dann der zweite MTG-Satellit (MTG S1) gestartet. Insgesamt sechs Raumfahrzeuge sollen zusammen rund zwanzig Jahre Betrieb ermöglichen, jedes einzelne wird auf einen Lebensdauer von 8,5 Jahren ausgelegt. Kontrolle und Steuerung der im Gegensatz zur Vorgängergeneration dreiachsstabilisierten Satelliten sowie die Distribution der von den Satelliten gelieferten Rohdaten will EUMETSAT wieder in Darmstadt erledigen, so wie es schon hinsichtlich der Vorgängergeneration geschieht. </p>



<p><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=5820.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">EUMETSAT</a></li></ul>
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