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	<title>Neutrinomasse &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<title>Neutrinomasse &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>RWTH: Auf dem Weg zur präzisesten Karte unseres Universums</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 May 2024 21:42:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Beobachtungen des Euclid-Teleskops zeigen die Entdeckung frei schwebender, neu entstandener Planeten, einer neuen Zwerggalaxie und vieles mehr. RWTH-Physiker sind an dem Projekt beteiligt. Eine Pressemitteilung der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) Aachen. Quelle: RWTH 23. Mai 2024. 23. Mai 2024 &#8211; Das Euclid-Konsortium veröffentlicht heute die ersten wissenschaftliche Arbeiten, die auf Beobachtungen des Euclid-Teleskops basieren. [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Die Beobachtungen des Euclid-Teleskops zeigen die Entdeckung frei schwebender, neu entstandener Planeten, einer neuen Zwerggalaxie und vieles mehr. RWTH-Physiker sind an dem Projekt beteiligt. Eine Pressemitteilung der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) Aachen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: RWTH 23. Mai 2024.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2023/04/Messier78ESAEuclidEuclidConNASAJCCuillandreCEAParisSaclayGAnselmi2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Stern-bildende Region Messier 78. (Bild: ESA/Euclid/Euclid Consortium/NASA, image processing by J.-C. Cuillandre (CEA Paris-Saclay), G. Anselmi)" data-rl_caption="" title="Stern-bildende Region Messier 78. (Bild: ESA/Euclid/Euclid Consortium/NASA, image processing by J.-C. Cuillandre (CEA Paris-Saclay), G. Anselmi)" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="260" height="260" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Messier78ESAEuclidEuclidConNASAJCCuillandreCEAParisSaclayGAnselmi26.jpg" alt="Stern-bildende Region Messier 78. (Bild: ESA/Euclid/Euclid Consortium/NASA, image processing by J.-C. Cuillandre (CEA Paris-Saclay), G. Anselmi)" class="wp-image-140422" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Messier78ESAEuclidEuclidConNASAJCCuillandreCEAParisSaclayGAnselmi26.jpg 260w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Messier78ESAEuclidEuclidConNASAJCCuillandreCEAParisSaclayGAnselmi26-150x150.jpg 150w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Messier78ESAEuclidEuclidConNASAJCCuillandreCEAParisSaclayGAnselmi26-100x100.jpg 100w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Messier78ESAEuclidEuclidConNASAJCCuillandreCEAParisSaclayGAnselmi26-120x120.jpg 120w" sizes="(max-width: 260px) 100vw, 260px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Stern-bildende Region Messier 78. (Bild: ESA/Euclid/Euclid Consortium/NASA, image processing by J.-C. Cuillandre (CEA Paris-Saclay), G. Anselmi)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">23. Mai 2024 &#8211; Das Euclid-Konsortium veröffentlicht heute die ersten wissenschaftliche Arbeiten, die auf Beobachtungen des <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/euclid/" data-wpel-link="internal">Euclid-Teleskops</a> basieren. Forschende des Euclid-Konsortiums beobachteten und analysierten während der Early Release-Observationsphase eine Reihe wissenschaftlich interessanter Ziele. Sie geben einen Einblick in das beispiellose Potenzial des Teleskops, das die Aufgabe hat, die umfassendste und genaueste Karte unseres Universums zu erschaffen. An dem Großprojekt sind Professor Julien Lesgourgues und Dr. Santiago Casas vom Lehrstuhl für Theoretische Astroteilchenphysik und Kosmologie und Institut für Theoretische Teilchenphysik und Kosmologie (TTK) der <a href="https://www.raumfahrer.net/?s=rwth" data-wpel-link="internal">RWTH Aachen</a> beteiligt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Diese erste beeindruckende Veröffentlichung von Euclid-Bildern bestätigt, dass die Mission in den kommenden Jahren in der Lage sein wird, eines ihrer Hauptziele zu erreichen: einen riesigen Katalog von Bildern von etwa einer Milliarde Galaxien erstellen – der größte Galaxienbildkatalog, der jemals kreiert wurde. Mit einem solchen Katalog werden wir in der Lage sein, den detaillierten Entstehungsprozess großer Strukturen unseres Universums – zum Beispiel Galaxienhaufen, kosmische Filamente und riesige Leerräume – während der letzten Milliarden Jahre zu verstehen“, erklärt Professor Lesgourgues.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Einsichten in die Verteilung der dunklen Materie – und vieles mehr</strong><br>Zehn wissenschaftliche Publikationen präsentieren nun spannende Ergebnisse zur Entdeckung frei schwebender, neu entstandener Planeten sowie neuer Zwerggalaxien und Galaxien mit geringer Oberflächenhelligkeit, zur Population von Kugelsternhaufen in der Nähe von Galaxien, zur Verteilung der dunklen Materie und des Lichts in Galaxienhaufen oder zu sogenannten gelinsten Galaxien mit hoher Rotverschiebung (high-redshift magnified lensed galaxies). Ebenso veröffentlicht das Konsortium heute weitere technische Informationen zur Mission, die die herausragenden Fähigkeiten von Euclid bestätigen sollen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Für mich als theoretischen Kosmologen ist es besonders spannend, dass wir nun in der Lage sein sollten, die Masse der leichtesten bekannten Teilchen, der Neutrinos, zu bestimmen und die Eigenschaften der beiden geheimnisvollsten Bestandteile des Universums, der dunklen Materie und der dunklen Energie, besser zu verstehen. Tatsächlich sind Neutrinos, dunkle Materie und dunkle Energie im Universum sehr häufig, und ihre Eigenschaften – wie eben die Masse von Neutrinos – bestimmen die Art und Weise, wie sich diese großen Strukturen bilden“, erläutert Lesgourgues. „Um die Masse von Neutrinos oder die Eigenschaften von dunkler Materie und dunkler Energie zu bestimmen, müssen wir die realen Daten mit vielen Computersimulationen des Universums vergleichen, die unter verschiedenen Annahmen durchgeführt wurden.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Simulationen spielen für die Forschungsgruppe Kosmologie der RWTH Aachen eine wichtige Rolle. Die Aachener Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler entwickeln Simulationscodes und stellen diese der internationalen Forschungsgemeinde zur Verfügung. Sie zeigen, wie das großräumige Universum unter anderem von den Eigenschaften der Neutrinos, der dunklen Materie und der dunklen Energie abhängt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Diese Instrumente werden eine wesentliche Rolle beim Vergleich zwischen den kosmologischen Modellen und den Beobachtungen von Euclid spielen. Wir haben uns seit vielen Jahren auf die Analyse der Euclid-Daten vorbereitet und freuen uns sehr darüber, dass die Satelliteninstrumente so gut funktionieren wie erwartet“, fügt Dr. Santiago Casas hinzu. „Unsere Arbeit konzentriert sich auf die Bayes&#8217;sche Parameterschätzung, bei der wir hochentwickelte statistische Methoden einsetzen, um die Parameter unseres Modells an die Beobachtungsdaten anzupassen. Diese Methoden sind sehr rechenintensiv, so dass wir für Teile dieser Berechnungen auf das RWTH High Performance Computing Cluster zurückgreifen. Indem wir verschiedene Szenarien simulieren und unterschiedliche Annahmen untersuchen, prognostizieren wir die Leistungsfähigkeit der Euclid-Mission bei der Messung der kosmologischen Parameter unseres Universums, wie z.B. die Häufigkeit von dunkler Materie und dunkler Energie. An der RWTH Aachen haben wir zwei in der kosmologischen Gemeinschaft weithin anerkannte Codes entwickelt – CLASS und MontePython – die erheblich dazu beitragen, diese Analysen zu ermöglichen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Das Euclid-Konsortium</strong><br>In Zusammenarbeit mit der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) ist das Euclid-Konsortium für die Durchführung der Mission verantwortlich. Das Konsortium hat die Mission des Weltraumteleskops Euclid geplant und die benötigten Instrumente gebaut. Ziel der Mission ist es, den extragalaktischen Himmel über einen Zeitraum von sechs Jahren zu kartieren und Daten zu liefern, die neue Erkenntnisse über dunkle Energie und dunkle Materie ermöglichen. Das Teleskop wurde am 1. Juli 2023 ins All gestartet und begann am 14. Februar 2024 mit der Durchmusterung des Himmels. Das Euclid-Konsortium umfasst mehr als 2.600 Mitglieder, darunter über 1.000 Forscher aus mehr als 300 Forschungseinrichtungen in 15 europäischen Ländern sowie Kanada, Japan und den Vereinigten Staaten. Die beteiligten Institute und Labore decken die verschiedenen Bereiche der Astrophysik, Kosmologie, theoretischen Physik und Teilchenphysik ab. Heute können die Arbeiten des Konsortiums durch eine erste Reihe von Publikationen nachgewiesen werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während der ersten Monate von Euclid im Weltraum wurde ein Early Release-Observationsprogramm durchgeführt, das einen ersten Blick auf die Tiefe und Vielfalt der durch Euclid ermöglichten Forschung erlaubt. Hierzu nahm das Teleskop für einen Zeitraum von 24 Stunden ausgewählte Ziele in den Blick, um eindrucksvolle Bilder zu erstellen, die gleichzeitig wertvolle Erkenntnisse für die Wissenschaft liefern. Fünf dieser Bilder wurden im November 2023 veröffentlicht. Weitere fünf Bilder werden heute von der ESA publiziert. Die wissenschaftlichen Arbeiten, die einem internen Peer-Review-Prozess unterliegen, sind bei Euclid Consortium Publications erhältlich und werden als Vorabveröffentlichungen auf ArXiv erscheinen. Die Bilder und der so genannte Science-Ready Catalog stehen bei der ESA zum Download bereit.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10521.msg561950#msg561950" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Weltraumteleskop EUCLID</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>AstroGeo Podcast: Der hellste Gammablitz aller Zeiten</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/astrogeo-podcast-der-hellste-gammablitz-gamma-ray-burst/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Karl Urban]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Dec 2023 14:12:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[AstroGeo Podcast]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Magnetfeld der Erde wurde schon im alten China genutzt. Doch wie es entsteht und warum es äußerst variabel ist, wussten wir über viele Jahrhunderte hinweg nicht. Das ändert sich erst langsam.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Gammablitze sind die energiereichsten Explosionen, die das All zu bieten hat und toppen sogar Supernova-Explosionen: Sollte ein solcher Gammablitz die Erde aus nächster Nähe treffen, könnte er ein Massenaussterben auslösen. Wie wahrscheinlich ist das?</h4>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2023/12/zuschnitt-thumbnail-folge-81_rn.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Vor einem schwarzen Hintergrund ist im Zentrum ein orange-gelblicher Kreis zu sehen, umgeben von mehreren konzentrischen Ringen, die ebenfalls orange-gelblich eingefärbt sind und deren Dichte nach außen hin abnimmt." data-rl_caption="" title="Vor einem schwarzen Hintergrund ist im Zentrum ein orange-gelblicher Kreis zu sehen, umgeben von mehreren konzentrischen Ringen, die ebenfalls orange-gelblich eingefärbt sind und deren Dichte nach außen hin abnimmt." data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="460" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2023/12/zuschnitt-thumbnail-folge-81_rn.jpg" alt="Vor einem schwarzen Hintergrund ist im Zentrum ein orange-gelblicher Kreis zu sehen, umgeben von mehreren konzentrischen Ringen, die ebenfalls orange-gelblich eingefärbt sind und deren Dichte nach außen hin abnimmt. " class="wp-image-135259" style="width:521px;height:362px" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2023/12/zuschnitt-thumbnail-folge-81_rn.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2023/12/zuschnitt-thumbnail-folge-81_rn-300x230.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Diesen Anblick bekommt ihr nur alle 10.000 Jahre zu sehen: Am 9. Oktober 2022 traf der bislang hellste gemessene Gammablitz auf die Erdatmosphäre, Spitzname: BOAT, eigentliche Bezeichnung: GRB 221009 (Quelle: NASA/Swift/A. Beardmore (University of Leicester)).</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Eigentlich wollten die USA nur überprüfen, ob sich auch alle Beteiligten an den Partiellen Teststopp-Vertrag halten, der bestimmte Atomwaffentests und andere Kernexplosionen verbot: Dafür wurden in den 1960er-Jahren die Vela-Satelliten in hohe Erdumlaufbahnen geschickt. Doch zunächst fanden diese Satelliten keine Anzeichen auf geheime Kernwaffen-Tests, sondern mysteriöse helle Lichter aus dem All: Diese Gammablitze leuchteten im hochenergetischen Gammastrahlenbereich sekundenlang auf, bevor sie wieder verblassten. Sie schienen von überall her aus dem All zu kommen – was steckte dahinter?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Heute wissen wir: Gammablitze kommen von sehr weit weg, zum Glück, möchte man sagen: Denn würde ein Gammablitz von nebenan auf die Erdatmosphäre treffen, hätte das drastische Auswirkungen auf die Erde und auf das Leben auf ihrer Oberfläche. Ein solcher Gammablitz könnte ein Massenaussterben auslösen – und vielleicht ist das in der Vergangenheit schon einmal passiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In dieser Folge des AstroGeo-Podcasts erzählt Franzi die Geschichte der Gammablitze und was wir über sie bereits wissen. Und sie erzählt vom 9. Oktober 2022, als der bislang hellste jemals gemessene Gammablitz namens GRB 221009A auf die Erdatmosphäre traf, Spitzname: BOAT – brightest of all time.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im AstroGeo Podcast erzählen sich die Wissenschaftsjournalisten Franziska Konitzer und Karl Urban regelmäßig eine Geschichte, die ihnen entweder die Steine unseres kosmischen Vorgartens eingeflüstert – oder die sie in den Tiefen und Untiefen des Universums aufgestöbert haben. Der Podcast ist auch auf <a href="https://podcasts.apple.com/us/podcast/astrogeo-geschichten-aus-astronomie-und-geologie/id525300156" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">iTunes</a> oder <a href="https://open.spotify.com/show/0a0X8ogJx046skJBbow9AC" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Spotify</a> zu finden.</p>


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<p class="wp-block-paragraph">Frühere Ausgaben des AstroGeo Podcast <a href="https://astrogeo.de" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">gibt es auf astrogeo.de</a>. AstroGeo ist der Podcast der Riffreporter eG. Er ist frei verfügbar und entsteht durch die finanzielle Unterstützung seiner Hörerinnen und Hörer. Das geht mit einem monatlichen Abonnement oder einer Spende. Diese und <a href="https://astrogeo.de/unterstuetze-uns/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">jede andere Form der finanziellen Unterstützung</a> hilft dabei, dass der Podcast weiter werbefrei bleibt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19493.msg557291#msg557291" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">AstroGeo Podcast</a></li>



<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=468.msg557292#msg557292" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Gamma Ray Bursts</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/astrogeo-podcast-der-hellste-gammablitz-gamma-ray-burst/" data-wpel-link="internal">AstroGeo Podcast: Der hellste Gammablitz aller Zeiten</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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		<title>AstroGeo Podcast: Das rätselhafte Erdmagnetfeld &#8211; vom Kompass zum Supercomputer</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/astrogeo-podcast-vom-kompass-zum-supercomputer-entschluesselung-des-erdmagnetfelds/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Karl Urban]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Dec 2023 11:01:48 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Das Magnetfeld der Erde wurde schon im alten China genutzt. Doch wie es entsteht und warum es äußerst variabel ist, wussten wir über viele Jahrhunderte hinweg nicht. Das ändert sich erst langsam.</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Das Magnetfeld der Erde wurde schon im alten China genutzt. Doch wie es entsteht und warum es äußerst variabel ist, wussten wir über viele Jahrhunderte hinweg nicht. Das ändert sich erst langsam.</h4>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2023/12/erd-magnetfeld-feldlinien-magnet-erde-rn.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Das simulierte Magnetfeld der Erde – ein perfekter Dipol ist es gar nicht. Viele verwobene blaue und gelbe Magnetfeldlinien, die im Kern zu einem runden Knäuel verdrillt sind. Quelle: Gary A. Glatzmaier / UCSC" data-rl_caption="" title="Das simulierte Magnetfeld der Erde – ein perfekter Dipol ist es gar nicht. Viele verwobene blaue und gelbe Magnetfeldlinien, die im Kern zu einem runden Knäuel verdrillt sind. Quelle: Gary A. Glatzmaier / UCSC" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="394" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2023/12/erd-magnetfeld-feldlinien-magnet-erde-rn.jpg" alt="" class="wp-image-134173" style="width:521px;height:362px" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2023/12/erd-magnetfeld-feldlinien-magnet-erde-rn.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2023/12/erd-magnetfeld-feldlinien-magnet-erde-rn-300x197.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Das simulierte Magnetfeld der Erde – ein perfekter Dipol ist es gar nicht (Quelle: Gary A. Glatzmaier / UCSC).</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Es schützt uns vor gefährlichen Ausbrüchen der Sonne und zaubert Polarlichter an den Himmel: Heute wissen wir, dass wir dem Magnetfeld der Erde eine Menge verdanken. Tatsächlich aber dauerte es 2500 Jahre, um zu verstehen, wie es entsteht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Karl erzählt in dieser Folge des Podcasts, wie das Erdmagnetfeld über die Jahrhunderte immer genauer untersucht wurde, ohne dass Forscherinnen und Forscher ihm wirklich auf die Schliche kommen konnten. Beginnend vom ersten Kompass im alten China, über erste Versuche mit runden Magneten bis zur Entdeckung des Elektromagnetismus im 19. Jahrhundert: Der Geodynamo tief im Erdinnern weigerte sich, seine wahre Natur zu zeigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Ende brauchte es tief gehende Erkenntnisse aus der Geologie und Supercomputer, um dem Erdmagnetfeld mit seinen verwirrenden Schwankungen und Umpolungen auf die Schliche zu kommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im AstroGeo Podcast erzählen sich die Wissenschaftsjournalisten Franziska Konitzer und Karl Urban regelmäßig eine Geschichte, die ihnen entweder die Steine unseres kosmischen Vorgartens eingeflüstert – oder die sie in den Tiefen und Untiefen des Universums aufgestöbert haben. Der Podcast ist auch auf <a href="https://podcasts.apple.com/us/podcast/astrogeo-geschichten-aus-astronomie-und-geologie/id525300156" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">iTunes</a> oder <a href="https://open.spotify.com/show/0a0X8ogJx046skJBbow9AC" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Spotify</a> zu finden.</p>


[podloveaudio chaptersVisible=&#8220;false&#8220; title=&#8220;AstroGeo Podcast: Das rätselhafte Erdmagnetfeld &#8211; vom Kompass zum Supercomputer&#8220; src=&#8220;https://astrogeo.de/podlove/file/848/s/feed/c/m4a-raumfahrernet/ag080-erdmagnetfeld.m4a&#8220; poster=&#8220;https://astrogeo.de/media/ag080-erdmagnetfeld.jpg&#8220; duration=&#8220;00:57:32.674&#8243;]



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		<title>AstroGeo Podcast: Fehlende Neutrinos &#8211; als die Sonne kaputt war</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/astrogeo-podcast-fehlende-neutrinos-als-sonne-kaputt-war/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Karl Urban]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Nov 2023 10:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[AstroGeo Podcast]]></category>
		<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jahrzehntelang fehlte unserer Sonne das gewisse Etwas: Von den Neutrinos, die sie ständig ins All schießt, kam bei uns nur ein Drittel an. Lag es am fehlenden Verständnis der Sonne – oder hatten Physiker die Teilchen selbst nicht verstanden?</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Jahrzehntelang fehlte unserer Sonne das gewisse Etwas: Von den Neutrinos, die sie ständig ins All schießt, kam bei uns nur ein Drittel an. Lag es am fehlenden Verständnis der Sonne – oder hatten Physiker die Teilchen selbst nicht verstanden?</h4>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2023/11/blasen-kammer-teilchen-neutrinos-physik-rn.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Eine kolorierte Aufnahme einer Bubble Chamber zeigt einen gelben Hintergrund mit blau eingefärbten Teilchenspuren, die teilweise gebogen und spiralförmig sind." data-rl_caption="" title="Eine kolorierte Aufnahme einer Bubble Chamber zeigt einen gelben Hintergrund mit blau eingefärbten Teilchenspuren, die teilweise gebogen und spiralförmig sind." data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="478" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2023/11/blasen-kammer-teilchen-neutrinos-physik-rn.jpg" alt="" class="wp-image-133560" style="width:521px;height:362px" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2023/11/blasen-kammer-teilchen-neutrinos-physik-rn.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2023/11/blasen-kammer-teilchen-neutrinos-physik-rn-300x239.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Neutrinos lassen sich nur sehr schwer nachweisen, und sehen kann man sie direkt sowieso nie. Aber in einer Bubble Chamber lassen sich Neutrinos indirekt sichtbar machen, indem sie mit anderen Teilchen wechselwirken und daraufhin Teilchen entstehen, die ihre Spuren hinterlassen (Quelle: CERN).</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Warum scheint unsere Sonne? Antwort: Kernfusion! Tief in ihrem Innern verschmelzen also unter anderem Atomkerne des Wasserstoffs zu Helium. Doch Forschende wollten sich in den 1960er Jahren nicht nur mit schönen Erklärungen begnügen, sondern eine so schlüssige Erklärung auch experimentell überprüfen: zum Beispiel mit einem unterirdischen Tank in der Homestake-Mine in South Dakota, der, gefüllt mit chemischem Reinigungsmittel, darauf wartete, dass ab und an ein Neutrino von der Sonne vorbeikäme.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Denn unsere Sonne erzeugt bei der Kernfusion auch Neutrinos – und diese wollten Forscherinnen und Forscher finden und zählen. Das gelang ihnen auch. Doch leider kamen in den irdischen Neutrinodetektoren nur rund ein Drittel der erwarteten Neutrinos an. War gar die Sonne kaputt? Hatte man doch nicht verstanden, warum die Sonne scheint? Oder war das Problem ganz woanders zu verorten – vielleicht waren die Neutrinos selbst schuld?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Franzi erzählt Karl in dieser Ausgabe des AstroGeo Podcasts vom Rätsel der fehlenden Sonnen-Neutrinos – und zur Beruhigung: Nein, unsere Sonne war wohl doch nicht kaputt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im AstroGeo Podcast erzählen sich die Wissenschaftsjournalisten Franziska Konitzer und Karl Urban regelmäßig eine Geschichte, die ihnen entweder die Steine unseres kosmischen Vorgartens eingeflüstert – oder die sie in den Tiefen und Untiefen des Universums aufgestöbert haben. Der Podcast ist auch auf <a href="https://podcasts.apple.com/us/podcast/astrogeo-geschichten-aus-astronomie-und-geologie/id525300156" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">iTunes</a> oder <a href="https://open.spotify.com/show/0a0X8ogJx046skJBbow9AC" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Spotify</a> zu finden.</p>


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			</item>
		<item>
		<title>JGU: Schwer fassbaren Neutrinos auf der Spur</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/jgu-schwer-fassbaren-neutrinos-auf-der-spur/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Sep 2023 11:49:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kosmologie]]></category>
		<category><![CDATA[Teilchenphysik]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Beta-Zerfall]]></category>
		<category><![CDATA[CRES]]></category>
		<category><![CDATA[Elementarteilchen]]></category>
		<category><![CDATA[JGU]]></category>
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		<category><![CDATA[Neutrinomasse]]></category>
		<category><![CDATA[Project 8]]></category>
		<category><![CDATA[Tritium]]></category>
		<category><![CDATA[Universität Mainz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wichtiger Meilenstein im Experiment „Project 8&#8243; zur Messung der Neutrinomasse erreicht. Eine Pressemitteilung der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Quelle: Johannes Gutenberg-Universität Mainz 7. September 2023. 7. September 2023 &#8211; Neutrinos sind allgegenwärtige Elementarteilchen, die nur sehr schwach mit normaler Materie wechselwirken. Deshalb durchdringen sie diese meist ungehindert und werden daher auch Geisterteilchen genannt. Nichtsdestotrotz spielen Neutrinos [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/jgu-schwer-fassbaren-neutrinos-auf-der-spur/" data-wpel-link="internal">JGU: Schwer fassbaren Neutrinos auf der Spur</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Wichtiger Meilenstein im Experiment „Project 8&#8243; zur Messung der Neutrinomasse erreicht. Eine Pressemitteilung der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Johannes Gutenberg-Universität Mainz 7. September 2023.</p>



<p class="wp-block-paragraph">7. September 2023 &#8211; Neutrinos sind allgegenwärtige Elementarteilchen, die nur sehr schwach mit normaler Materie wechselwirken. Deshalb durchdringen sie diese meist ungehindert und werden daher auch Geisterteilchen genannt. Nichtsdestotrotz spielen Neutrinos eine überragende Rolle im frühen Universum. Um vollständig erklären zu können, wie sich unser Universum entwickelt hat, müssen wir vor allem ihre Masse kennen. Doch bisher ist es nicht gelungen, diese Masse zu bestimmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das möchte die internationale Project 8 Kollaboration mit ihrem neuen Experiment jetzt ändern. Project 8 setzt erstmals auf eine völlig neue Technologie zur Bestimmung der Neutrinomasse, die sogenannte „Cyclotron Radiation Emission Spectroscopy&#8220; – kurz CRES. In einer aktuellen Veröffentlichung in der renommierten Fachzeitschrift Physical Review Letters konnte die Project 8 Kollaboration jetzt zeigen, dass die CRES-Methode tatsächlich dazu geeignet ist, die Neutrinomasse zu bestimmen und hat dabei in einer ersten Messung bereits eine obere Grenze für diese fundamentale Größe gesetzt – ein wichtiger Meilenstein ist damit erreicht. Von der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) sind die Arbeitsgruppen von Prof. Dr. Martin Fertl und Prof. Dr. Sebastian Böser beteiligt, beide Forscher am Exzellenzcluster PRISMA+. Dr. Christine Claessens, ehemalige Doktorandin von Sebastian Böser und nun Postdoc an der University of Washington in Seattle (USA), hat im Rahmen ihrer Doktorarbeit einen entscheidenden Beitrag zu der aktuellen Veröffentlichung geleistet.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/phaseIIALindmanProject8Collab12.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Blick nach Seattle: Während sich die Mainzer Project 8 Gruppe auf die Entwicklung atomarer Quellen konzentriert, wurden in USA erste Prototypen des Experiments aufgebaut. Das hier gezeigte Gerät ist das zweite, das die Kollaboration gebaut hat, und das erste, in dem Tritium verwendet wird. (Foto: A. Lindman / Project 8 Collaboration)" data-rl_caption="" title="Blick nach Seattle: Während sich die Mainzer Project 8 Gruppe auf die Entwicklung atomarer Quellen konzentriert, wurden in USA erste Prototypen des Experiments aufgebaut. Das hier gezeigte Gerät ist das zweite, das die Kollaboration gebaut hat, und das erste, in dem Tritium verwendet wird. (Foto: A. Lindman / Project 8 Collaboration)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="319" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/phaseIIALindmanProject8Collab60.jpg" alt="Blick nach Seattle: Während sich die Mainzer Project 8 Gruppe auf die Entwicklung atomarer Quellen konzentriert, wurden in USA erste Prototypen des Experiments aufgebaut. Das hier gezeigte Gerät ist das zweite, das die Kollaboration gebaut hat, und das erste, in dem Tritium verwendet wird. (Foto: A. Lindman / Project 8 Collaboration)" class="wp-image-130960" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/phaseIIALindmanProject8Collab60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/phaseIIALindmanProject8Collab60-300x160.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Blick nach Seattle: Während sich die Mainzer Project 8 Gruppe auf die Entwicklung atomarer Quellen konzentriert, wurden in USA erste Prototypen des Experiments aufgebaut. Das hier gezeigte Gerät ist das zweite, das die Kollaboration gebaut hat, und das erste, in dem Tritium verwendet wird. (Foto: A. Lindman / Project 8 Collaboration)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Elektronen als Schlüssel zur Neutrinomasse</strong><br>Das Project 8 Experiment nutzt den Beta-Zerfall von radioaktivem Tritium, um der Neutrinomasse auf die Spur zu kommen. Tritium ist ein schwerer Verwandter des Wasserstoffs, ein sogenanntes Isotop. Es ist instabil und besteht aus einem Proton und zwei Neutronen. Durch Umwandlung eines dieser Neutronen in ein Proton zerfällt Tritium zu Helium und sendet dabei ein Elektron und ein Antineutrino aus. „Und nun kommt der Clou&#8220;, sagt Martin Fertl. „Da Neutrinos und ihre Antiteilchen keine elektrische Ladung haben, sind sie sehr schwer nachzuweisen. Wir versuchen daher erst gar nicht, sie aufzuspüren. Stattdessen messen wir die Energie der entstehenden Elektronen über ihre Umlauffrequenz in einem Magnetfeld. Anhand der Form des Energiespektrums der Elektronen bestimmen wir dann die Neutrinomasse bzw. setzen so eine Obergrenze für diese Masse.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Sehr präzise Messung der Elektronenenergie ist nötig</strong><br>Um belastbare Ergebnisse zu erhalten, muss die Energie der Elektronen extrem präzise gemessen werden. Denn das entstehende (Anti)Neutrino ist unglaublich leicht, mindestens 500.000 Mal leichter als ein Elektron. „Wenn Neutrinos und Elektronen gleichzeitig erzeugt werden, hat die Neutrinomasse nur einen winzigen Einfluss auf die Bewegung des Elektrons. Und diesen kleinen Effekt wollen wir sehen&#8220;, erläutert Sebastian Böser. Die Methode, die das möglich macht, heißt „Cyclotron Radiation Emission Spectroscopy&#8220; (CRES). Mit ihr wird die Mikrowellenstrahlung registriert, die von den entstehenden Elektronen ausgesandt wird, wenn sie in einem Magnetfeld auf eine Kreisbahn gelenkt werden. Die Frequenz der emittierten Strahlung lässt sich extrem präzise bestimmen und dann über die Elektronenenergie auf die Masse des Neutrinos rückschließen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit das funktioniert hat Christine Claessens einen entscheidenden experimentellen Beitrag geleistet: „Im Rahmen meiner Doktorarbeit habe ich unter anderem ein Ereignis-Detektionssystem, bestehend aus einem Echtzeit-Trigger und einer Offline-Ereignisrekonstruktion, entwickelt. Dieses System sucht in dem kontinuierlich digitalisierten und verarbeiteten Hochfrequenzsignal nach den charakteristischen CRES-Merkmalen. Die Rekonstruktion der Startfrequenz jedes Elektronenereignisses ermöglicht die hochpräzise Aufnahme eines Tritium-Zerfallsspektrums.&#8220; Auf dieser Grundlage gelang Christine Claessens die Analyse des ersten mit CRES aufgenommenen Tritium-Spektrums im Hinblick auf systematische Unsicherheiten – und somit die Berechnung einer ersten Obergrenze für die Neutrinomasse mit dieser neuen Technologie, die nun Eingang in die neueste Publikation gefunden hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dort berichtet die Project 8 Kollaboration konkret von 3.770 Tritium-Beta-Zerfallsereignissen, welche sie über einen Zeitraum von 82 Tagen in einer Probenzelle von der Größe einer einzelnen Erbse registriert hat. Die Probenzelle wird auf sehr tiefe Temperaturen gekühlt und in ein Magnetfeld gebracht, das die austretenden Elektronen so lange auf einer Kreisbahn laufen lässt, dass die Detektoren ein Mikrowellensignal registrieren können. Entscheidend ist, dass keine falschen Signale oder Hintergrundereignisse registriert werden, die mit dem „echten Signal&#8220; verwechselt werden könnten oder dieses überdecken. „Die daraus resultierende erstmalige Bestimmung der Obergrenze für die Neutrinomasse mit einer rein frequenzbasierten Messtechnik ist ein sehr vielversprechendes Resultat, da wir Frequenzen heutzutage sehr genau messen können&#8220;, so das Fazit von Sebastian Böser und Martin Fertl.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nächste Schritte sind schon in Angriff genommen</strong><br>Nach dem erfolgreichen „Proof of Principle&#8220; steht der nächste Schritt an: Für das finale Experiment brauchen die Forschenden einzelne Tritiumatome – welche sie aus der Spaltung von Tritium-Molekülen erzeugen. Das ist knifflig, da Tritium, genau wie Wasserstoff, bevorzugt Moleküle bildet. Die Entwicklung einer solchen Quelle – zunächst für atomaren Wasserstoff und später für atomares Tritium – ist ein wichtiger Beitrag des Mainzer Teams.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Moment arbeitet die Project 8 Kollaboration, an der Mitglieder aus zehn Forschungseinrichtungen weltweit beteiligt sind, an der Erprobung von Entwürfen für die Vergrößerung des Experiments von einer erbsengroßen Probenkammer auf eine tausendmal größere. So sollen noch weit mehr Beta-Zerfallsereignisse registriert werden. Am Ende eines mehrjährigen Forschungs- und Entwicklungsprogramms soll das Project 8 Experiment die Empfindlichkeit bisheriger Experimente – wie des aktuellen KATRIN Experiments – schließlich übertreffen und so erstmals einen Wert für die Neutrinomasse ermitteln.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Veröffentlichung:</strong><br>A. Ashtari Esfahani et al., &#8222;Tritium Beta Spectrum Measurement and Neutrino Mass Limit from Cyclotron Radiation Emission Spectroscopy&#8220;,<br>Phys. Rev. Lett. 131, 102502 (6 September 2023),<br>DOI: 10.1103/PhysRevLett.131.102502,<br><a href="https://journals.aps.org/prl/abstract/10.1103/PhysRevLett.131.102502" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://journals.aps.org/prl/abstract/10.1103/PhysRevLett.131.102502</a>,<br>pdf: <a href="https://journals.aps.org/prl/pdf/10.1103/PhysRevLett.131.102502" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://journals.aps.org/prl/pdf/10.1103/PhysRevLett.131.102502</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



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			</item>
		<item>
		<title>KATRIN-Experiment: Neutrinos leichter als 0,8 Elektronenvolt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/katrin-experiment-neutrinos-leichter-als-08-elektronenvolt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Feb 2022 17:24:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Teilchenphysik]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[KATRIN]]></category>
		<category><![CDATA[KIT]]></category>
		<category><![CDATA[MPP]]></category>
		<category><![CDATA[Neutrino]]></category>
		<category><![CDATA[Neutrinomasse]]></category>
		<category><![CDATA[Tritium]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=105937</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das internationale KArlsruhe TRItium Neutrino Experiment, kurz KATRIN, am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) hat die Neutrinomasse erstmals auf unter ein Elektronenvolt (eV) eingegrenzt und damit eine &#8222;Barriere&#8220; in der Neutrinophysik durchbrochen. Aus den aktuell in der Fachzeitschrift Nature Physics veröffentlichten Daten lässt sich eine Obergrenze von 0,8 eV(*) für die Masse des Neutrinos ableiten. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/katrin-experiment-neutrinos-leichter-als-08-elektronenvolt/" data-wpel-link="internal">KATRIN-Experiment: Neutrinos leichter als 0,8 Elektronenvolt</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading" id="das-internationale-karlsruhe-tritium-neutrino-experiment-kurz-katrin-am-karlsruher-institut-fur-technologie-kit-hat-die-neutrinomasse-erstmals-auf-unter-ein-elektronenvolt-ev-eingegrenzt-und-damit-eine-barriere-in-der-neutrinophysik-durchbrochen-aus-den-aktuell-in-der-fachzeitschrift-nature-physics-veroffentlichten-daten-lasst-sich-eine-obergrenze-von-0-8-ev-fur-die-masse-des-neutrinos-ableiten-diese-mit-einer-modell-unabhangigen-labormethode-gewonnenen-ergebnisse-ermoglichen-es-katrin-die-masse-dieser-leichtgewichte-des-universums-mit-bisher-unerreichter-prazision-einzugrenzen-eine-pressemitteilung-des-max-planck-instituts-fur-physik">Das internationale KArlsruhe TRItium Neutrino Experiment, kurz KATRIN, am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) hat die Neutrinomasse erstmals auf unter ein Elektronenvolt (eV) eingegrenzt und damit eine &#8222;Barriere&#8220; in der Neutrinophysik durchbrochen. Aus den aktuell in der Fachzeitschrift Nature Physics veröffentlichten Daten lässt sich eine Obergrenze von 0,8 eV(*) für die Masse des Neutrinos ableiten. Diese mit einer modell-unabhängigen Labormethode gewonnenen Ergebnisse ermöglichen es KATRIN, die Masse dieser &#8222;Leichtgewichte des Universums&#8220; mit bisher unerreichter Präzision einzugrenzen. Eine Pressemitteilung des Max-Planck-Instituts für Physik.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Max-Planck-Institut für Physik, München.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/KATRINbeamlinesketch2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/KATRINbeamlinesketch26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Das 70 Meter lange KATRIN-Experiment mit seinen Hauptkomponenten Tritiumquelle, Hauptspektrometer und Detektor. (Bild: Leonard Köllenberger/KATRIN Collaboration)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">14. Februar 2022 &#8211; Neutrinos sind die wohl faszinierendsten Elementarteilchen in unserem Universum. In der Kosmologie spielen sie eine wichtige Rolle bei der Bildung von großräumigen Strukturen, und in der Welt der Teilchenphysik nehmen sie eine Sonderstellung ein durch ihre winzige Masse, die auf neue physikalische Prozesse jenseits unserer bisherigen Theorien hinweist. Ohne eine Messung der Neutrinomasse wird unser Verständnis des Universums unvollständig bleiben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hier setzt das internationale KATRIN-Experiment am KIT mit Partnern aus sechs Ländern als weltweit sensitivste Waage für Neutrinos an. Es benutzt den Beta-Zerfall von Tritium, einem instabilen Wasserstoff-Isotop, um aus der Energieverteilung der bei diesem Zerfall erzeugten Elektronen die Masse des Neutrinos zu bestimmen. Dazu ist ein enormer technischer Aufwand notwendig: Das 70 Meter lange Experiment beherbergt die weltweit intensivste Quelle von Tritium sowie ein riesiges Spektrometer, mit dem sich die Energien der Zerfallselektronen mit bisher unerreichter Präzision messen lassen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/2022012Neutrinosleichter2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/2022012Neutrinosleichter26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Blick in das Innere des Hauptspektrometers des KATRIN-Experiments zur Bestimmung der Neutrinomasse. (Foto: Markus Breig)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die hohe Qualität der ersten Daten nach der Inbetriebnahme im Jahr 2019 konnte in den letzten beiden Jahren kontinuierlich gesteigert werden. &#8222;KATRIN als Experiment mit höchsten technologischen Anforderungen läuft nun wie ein perfektes Uhrwerk&#8220;, freut sich Guido Drexlin vom KIT, der Projektleiter und einer der beiden Co-Sprecher des Experiments. Christian Weinheimer, Universität Münster, der andere Co-Sprecher, ergänzt: &#8222;Dabei waren die Reduktion der Störsignale und die Erhöhung der Signalrate entscheidend für das neue Resultat&#8220;.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Akribische Datenanalyse: Erster Vorstoß in den Bereich unter einem Elektronenvolt</strong><br>Die Auswertung dieser Daten stellte das internationale Team um die beiden Analyse-Koordinatoren Susanne Mertens, Max-Planck-Institut für Physik (MPP) und Technische Universität München und Magnus Schlösser, KIT, vor große Herausforderungen: Jeder Einfluss auf die Neutrinomasse, so klein er auch sein mochte, musste detailliert untersucht werden. &#8222;Nur durch diese aufwändige und akribische Arbeit konnten wir eine systematische Beeinflussung unseres Resultats durch andere Effekte wirklich ausschließen. Wir sind ganz besonders stolz auf unser Analyseteam, das sich dieser Herausforderung mit großem Engagement erfolgreich gestellt hat&#8220;, so Mertens und Schlösser.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die experimentellen Daten des ersten Messjahres und die Modellierung auf Basis einer verschwindend kleinen Neutrinomasse passen perfekt: Daraus lässt sich eine neue Obergrenze für die Neutrinomasse von 0,8 Elektronenvolt (eV) bestimmen. Erstmals stößt so ein direktes Neutrinomassenexperiment in den kosmologisch und teilchenphysikalisch wichtigen Massenbereich unter einem Elektronenvolt vor, in dem die fundamentale Massenskala von Neutrinos vermutet wird. &#8222;Die Teilchenphysik-Gemeinschaft ist begeistert, dass die 1-eV-Barriere von KATRIN durchbrochen wurde&#8220; kommentiert Neutrinoexperte John Wilkerson, University of North Carolina, der Vorsitzende des KATRIN Executive Boards.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ElektrodeJW2010DSC2k.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ElektrodeJW2010DSC26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Einbau von Elektroden in KATRIN. (Foto: Joachim Wolf/KIT)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Susanne Mertens erläutert den Weg zum neuen Rekord: &#8222;Unser Team am MPP in München hat für KATRIN eine neue Analysemethode entwickelt, die speziell auf die Anforderungen dieser hochpräzisen Messung optimiert ist. Diese Strategie wurde erfolgreich für die vergangenen und aktuellen Ergebnisse eingesetzt. Meine Gruppe ist hochmotiviert: Wir werden uns auch den künftigen Herausforderungen der KATRIN-Analyse mit neuen kreativen Ideen und akribischer Genauigkeit stellen.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weitere Messungen sollen Empfindlichkeit verbessern</strong><br>Die Co-Sprecher und Analyse-Koordinatoren von KATRIN beschreiben die kommenden Ziele: &#8222;Die weiteren Messungen zur Neutrinomasse werden noch bis Ende 2024 andauern. Um das volle Potential dieses einzigartigen Experiments auszuschöpfen, werden wir nicht nur die Statistik der Signalereignisse kontinuierlich erhöhen; wir entwickeln und installieren fortwährend Verbesserungen zur weiteren Absenkung der Störereignisrate&#8220;.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei spielt die Entwicklung des neuen Detektorsystems TRISTAN, mit dem sich KATRIN ab 2025 auf die Suche nach „sterilen“ Neutrinos im Kiloelektronvolt-Massenbereich begeben soll, eine besondere Rolle. Solche sterilen Neutrinos wären Kandidaten für die mysteriöse Dunkle Materie, die sich schon in vielen astrophysikalischen und kosmologischen Beobachtungen manifestiert hat, deren teilchenphysikalische Natur aber noch immer unbekannt ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">(*) 1 Elektronenvolt entspricht der unvorstellbar geringen Masse von ca. 1,8 x 10<sup>-36</sup> Kilogramm</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Publikation</strong><br>Direct neutrino-mass measurement with sub-eV sensitivity<br>KATRIN Collaboration<br>Nature Physics<br>DOI: <a href="https://www.nature.com/articles/s41567-021-01463-1" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">10.1038/s41567-021-01463-1</a><br><a href="https://www.nature.com/articles/s41567-021-01463-1.epdf" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.nature.com/articles/s41567-021-01463-1.epdf</a></p>



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<iframe loading="lazy" title="Wir schwer ist das Neutrino?" width="1200" height="675" src="https://www.youtube.com/embed/65Xfn0mAnFM?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div><figcaption>Video: Wie schwer ist das Neutrino?</figcaption></figure>



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</div><figcaption>Video: Wie können wir die Neutrinomasse messen?</figcaption></figure>



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<iframe loading="lazy" title="Die Datenanalyse zur Bestimmung der Masse des Neutrino" width="1200" height="675" src="https://www.youtube.com/embed/2Sbyt1atywo?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div><figcaption>Video: Die Datenanalyse zur Bestimmung der Masse des Neutrino</figcaption></figure>



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