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	<title>New Shepard &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>New Shepard &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<item>
		<title>New Shepard erstmals mit Besatzung gestartet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/new-shepard-erstmals-mit-besatzung-gestartet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Patrick Schemel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Jul 2021 20:44:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Pünktlich zum 52. Jahrestag der ersten bemannten Mondlandung startete das US-amerikanische Unternehmen Blue Origin am 20. Juli 2021 erstmals seine suborbitale Rakete New Shepard mit einer Crew an Bord vom firmeneigenen Testgelände in Van Horn, Texas. An Bord waren neben Jeff Bezos, Gründer von Blue Origin, sein Bruder Mark Bezos, Wally Funk sowie Oliver Daemen. [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Pünktlich zum 52. Jahrestag der ersten bemannten Mondlandung startete das US-amerikanische Unternehmen Blue Origin am 20. Juli 2021 erstmals seine suborbitale Rakete New Shepard mit einer Crew an Bord vom firmeneigenen Testgelände in Van Horn, Texas. An Bord waren neben Jeff Bezos, Gründer von Blue Origin, sein Bruder Mark Bezos, Wally Funk sowie Oliver Daemen. Sowohl Kapsel als auch Raketenstufe erreichten bei diesem Flug eine Gipfelhöhe von 105 Kilometern (über Bodenniveau), auch die nachfolgende Landung beider Gefährte gelang reibungslos.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Patrick Schemel. Quelle: Blue Origin.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/20210720NS16Liftoff15.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/20210720NS16Liftoff26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Liftoff für den 16. Flug von New Shepard und dem ersten mit Besatzung an Bord. (Bild: Blue Origin)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Sowohl die Raketenstufe, New Shepard 4, als auch die Kapsel wurden bei zwei vorangegangenen Einsätzen im Januar und April dieses Jahrs ausführlich getestet. Bei dem Flug im April wurden in Vorbereitung auf eine bemannte Mission unter anderem der Einstieg und die Bergung der gelandeten Crew ausführlich geübt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Vorbereitung auf ihren Flug durchliefen die vier Besatzungsmitglieder zuvor ein zweitägiges Training vor Ort in Texas, dabei stand insbesondere das Verhalten in Notfallsituationen und die Bedienung des entsprechenden Equipments im Vordergrund. Nachdem bereits drei Stunden vor dem Start damit begonnen wurde, die Rakete mit Wasserstoff und Sauerstoff zu betanken, bestiegen die vier Raumfahrenden rund 45 Minuten vor dem Start die Kapsel. Um 15:12 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit hob die Raketenstufe (New Shepard hat im Gegensatz zu orbitalen Raketen lediglich eine einzige Stufe) dann ab und beschleunigte das Fahrzeug auf eine Spitzengeschwindigkeit von 3.595 Kilometern pro Stunde. Nachdem die Stufe ihren Dienst getan hatte, erfolgte die Abtrennung der Kapsel, die anschließend eine Gipfelhöhe von exakt 105.937 Metern (über Bodenniveau) erreichte und so den vier Insassen einige Minuten der Schwerelosigkeit im All bescherte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kapsel und Rakete begannen anschließend den Abstieg, erstere landete an einem Fallschirm mittels ihrer Bremsraketen, die Raketenstufe mittels ihres Triebwerks und aerodynamischen Steuerflächen. Bereits kurz nach der Landung der Kapsel wurde diese von ersten Bergungsteams erreicht, die die Kapsel erdeten und sicherten. Als die vier frischgebackenen Astronauten dann ihr Fahrzeug verließen, wurden sie von Blue-Origin-Mitarbeitenden und Familienmitgliedern in Empfang genommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für das US-amerikanische Unternehmen stellt der erste bemannte Start der suborbitalen New Shepard ein bedeutsamer Schritt dar. Nach jahrelanger Entwicklung (der erste Testflug wurde bereits im April 2015 durchgeführt) wurde die Kapsel nun erstmals für ihren Haupteinsatzzweck eingesetzt. Wie Blue Origin nach dem Flug mitteilte, plant das Unternehmen zwei weitere Flüge mit Personen an Bord in diesem Jahr sowie „viele weitere“ Flüge 2022. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/20210720NS16Crew2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/20210720NS16Crew26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Die Besatzung von links nach rechts: Mark Bezos, Jeff Bezos, Oliver Daemen sowie Wally Funk. (Bild: Blue Origin)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Besatzung</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben dem Amazon-Gründer Jeff Bezos und seinem Bruder Mark Bezos war mit Wally Funk eine durch und durch bemerkenswerte Frau an Bord. Anfang der Sechzigerjahre durchlief sie als Teil einer später als „Mercury 13“ (in Anspielung auf die sogenannten Mercury Seven, die allererste, aus sieben Männern bestehende, amerikanische Astronautengruppe) berühmt gewordenen Gruppe im Rahmen einer privat finanzierten Ausbildung dieselben Tests und physiologischen Anforderungen wie ihre männlichen Kollegen bei der NASA. Von den 20 ursprünglich ausgewählten Frauen bestanden 13 erfolgreich das Training, darunter Funk. Trotz ihrer herausragenden Leistungen dauerte es weitere 20 Jahre bis 1983 mit Sally Ride die erste US-Amerikanerin ins All flog. Von den Mercury 13 schaffte es keine in das Astronautenkorps der NASA und somit in den Weltraum. Wally Funk wurde so im Alter von 82 Jahren nicht nur zur bisher ältesten Person im All, sondern auch die erste der 13, der die Möglichkeit eines Fluges geboten wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der vierte Platz in der Kapsel sollte zunächst zugunsten wohltätiger Zwecke versteigert werden, nachdem Terminschwierigkeiten dem siegreichen Bieter (dessen Namen bisher nicht bekannt ist und der immerhin 28 Millionen US-Dollar geboten hatte) dem Unternehmen zufolge den Mitflug verwehrten, wurde dieser auf einen späteren Flug umgebucht und der erst 18-jährige Niederländer Oliver Daemen rückte für ihn nach. Sein Vater hatte in der Auktion ebenfalls mitgeboten, musste sich aber zunächst geschlagen geben. Laut Blue Origin bezahlte Daemen „deutlich weniger“ als die 28 Millionen US-Dollar für seinen Sitz. Oliver Daemen wurde durch den Flug nicht nur zur jüngsten Person, die bisher im All war, sondern auch zum ersten suborbitalen Weltraumtourist.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über New Shepard</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">New Shepard wurde nach Alan Shepard (einer der „Mercury Seven“) benannt, der als erster US-Amerikaner (auf einer suborbitalen Bahn) das Weltall erreichte. Es handelt sich dabei um eine aus zwei Teilen bestehende suborbitale Rakete, zum einen der Raketenstufe und zum anderen der Kapsel. Mit ihr sollen später bei kommerziellen Flügen bis zu sechs Passagiere oder wissenschaftliche Nutzlast auf über 100 Kilometern Höhe (und somit in den Weltraum) befördert werden. Dort kann dann für einige Minuten Schwerelosigkeit erlebt werden. Ein konkreter Ticketpreis für Passagiere wurde bisher noch nicht genannt, Blue Origin gab aber bekannt, im Fahrwasser der Sitzplatz-Auktion mit einer Reihe von Interessentinnen und Interessenten Verträge in nichtgenannter Höhe abgeschlossen zu haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wissenschaftliche Nutzlasten wurden bereits bei vorherigen Flügen in der 15 Kubikmeter fassenden Kapsel transportiert, dabei ging es insbesondere um Experimente, die sich die kurzzeitige Mikrogravitation nach Ende des Beschleunigungsvorgangs zunutze machten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Raketenstufe setzt ein einzelnes wasserstoffgetriebenes BE-3-Triebwerk ein, das bis zu 490 Kilonewton Schub liefert und in einer abgewandelten Form später auch in der Oberstufe der orbitalen New-Glenn-Rakete zum Einsatz kommen soll.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=15953.msg510028#msg510028" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">New Shepard</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Ausgezeichnete Forschung in der Schwerelosigkeit</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ausgezeichnete-forschung-in-der-schwerelosigkeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 May 2021 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[New Shepard]]></category>
		<category><![CDATA[Schwerelosigkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Physikerin Dr. rer. nat. Kirsten Harth von der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg ist mit dem Karin-Witte-Frauenförderpreis ausgezeichnet worden. Eine Pressemitteilung der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Quelle: Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Den mit 5.000 Euro dotierten und nach dem Willen der Stifterin, Karin Witte, an besonders begabte Wissenschaftlerinnen aus dem Bereich der Naturwissenschaften vergebenen Preis erhielt die Wissenschaftlerin für ihre exzellenten [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Physikerin Dr. rer. nat. Kirsten Harth von der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg ist mit dem Karin-Witte-Frauenförderpreis ausgezeichnet worden. Eine Pressemitteilung der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/KHarthJDünnhauptOVGU.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Dr. Kirsten Harth (Bild: Jana Dünnhaupt / Uni Magdeburg)" data-rl_caption="" title="Dr. Kirsten Harth (Bild: Jana Dünnhaupt / Uni Magdeburg)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/KHarthJDünnhauptOVGU26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Dr. Kirsten Harth<br>(Bild: Jana Dünnhaupt / Uni Magdeburg)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Den mit 5.000 Euro dotierten und nach dem Willen der Stifterin, Karin Witte, an besonders begabte Wissenschaftlerinnen aus dem Bereich der Naturwissenschaften vergebenen Preis erhielt die Wissenschaftlerin für ihre exzellenten Leistungen auf dem Gebiet der experimentellen Physik.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die Auszeichnung bedeutet für mich eine große Wertschätzung meiner wissenschaftlichen Arbeit“, so Kirsten Harth. „Darüber hinaus hoffe ich aber auch, dass diese sichtbare Anerkennung die eine oder den anderen inspiriert, ein naturwissenschaftliches oder technisches Studium zu beginnen“, so Dr. Harth. Die Physik sei unglaublich vielseitig und eine erfolgreiche physikalische Forschung nicht nur mit Geduld, fundiertem Wissen und manchmal etwas Glück, sondern auch mit Kreativität, Neugier und der Arbeit in einem kollegialen internationalen Netzwerk verbunden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit 2009 erforscht Kirsten Harth am Institut für Physik der Universität Magdeburg unter anderem die Dynamik von Tropfen oder Blasen, komplexe Flüssigkeiten und Systeme aus granularen Materialien. Granulate bestehen aus einer Vielzahl einzelner Körner, wie Sand, Reis oder Geröll. Im Universum finde man darüber hinaus so genannte granulare Gase, feste Körper, die nur selten miteinander kollidieren, so die Physikerin. Beispiele dafür seien die Saturnringe oder kosmische Nebel. „Solche Systeme haben oft die Tendenz, mit der Zeit Klumpen zu bilden, die die Basis für die Entstehung größerer Himmelskörper, letztlich auch von Planeten darstellen“, erklärt die Wissenschaftlerin.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dr. Kirsten Harth studierte und promovierte an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, beides als eine der besten des jeweiligen Jahrgangs. Seit der Gründung der Magdeburger Arbeitsgemeinschaft zur Forschung unter Raumfahrt- und Schwerelosigkeitsbedingungen (MARS) arbeitete die Physikerin dort mit, unter anderem an einem Projekt, bei dem Experimente auf der Internationalen Raumstation ISS durchgeführt wurden. „Ich erinnere mich an viele beeindruckende Erlebnisse in dieser Zeit: Der erste Parabelflug, das erste Mal in Schwerelosigkeit zu experimentieren, Polarlichtbeobachtung und der Raketenstart auf der Startbasis ESRANGE in Schweden“, blickt die Wissenschaftlerin zurück. „Ein wirklich einmaliges Erlebnis 2018 war es, beim Start einer Rakete des US-amerikanischen Raumfahrtunternehmens Blue Origin mit unserem Experiment an Bord in der texanischen Wüste dabei zu sein. Beeindruckend war vor allem, die wiederverwendbare Rakete nach dem Experiment unversehrt landen zu sehen“, erinnert sich Kirsten Harth.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach einem dreijährigen Forschungsaufenthalt am Max Planck Center for Complex Fluid Dynamics Twente in den Niederlanden ist Kirsten Harth seit 2019 wieder am Institut für Physik der Uni Magdeburg und leitet als Nachwuchswissenschaftlerin ein eigenes Forschungsprojekt. 2019 beendete sie erfolgreich ihr Zweitstudium der Mathematik. Neben ihrer wissenschaftlichen Arbeit ist sie auch künstlerisch aktiv, unter anderem als Leadsängerin und Akkordeonistin der Magdeburger Band „Celtic Chaos“. Für die Zukunft hofft sie, ihre beiden Leidenschaften weiter miteinander verbinden zu können: „Ich möchte die spannenden Experimente in der Schwerelosigkeit fortsetzen und hoffe, dass ich meine wissenschaftliche Arbeit auch weiterhin mit meinem Hobby, der Musik, vereinbaren kann.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Der Karin-Witte-Frauenförderpreis</strong><br>Karin Witte (1929-2015) war eine Stifterin aus Lübeck, die sich in der Förderung junger Menschen und angehender Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler engagiert hat. 2004 gründete sie dafür die nach ihr benannte Karin-Witte-Stiftung. Ihr Ziel war es, Wissenschaft und Forschung auf dem Gebiet der Ingenieurwissenschaften zu fördern. Der nach ihr benannte Karin-Witte-Frauenförderpreis richtet sich an besonders begabte Wissenschaftlerinnen aus dem Bereich der Ingenieurwissenschaften / Naturwissenschaften.</p>


<p><strong>Karin-Witte-Preis für Wissenschaftlerinnen 2020 der Universität Magdeburg &#8211; YouTube:</strong></p>
<p><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/a5TDNi4-FWM" allowfullscreen="allowfullscreen" width="400" height="225" frameborder="0"></iframe></p>


<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=15953.msg422474#msg422474" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">New Shepard</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Blue Origin: Erfolgreicher Testflug für New Shepard</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/blue-origin-erfolgreicher-testflug-fuer-new-shepard/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Apr 2021 05:14:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Blue Origin]]></category>
		<category><![CDATA[New Shepard]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Den bereits 15. Testflug von New Shepard führte das amerikanische Unternehmen Blue Origin am 14. April 2021 um 18:51 Uhr erfolgreich auf dem firmeneigenen Testgelände in Van Horn, Texas durch. Das suborbitale Fahrzeug erreichte eine Gipfelhöhe von 106 Kilometern, sowohl die nachfolgende Landung von Kapsel als auch Raketenstufe gelangen. Quelle: Blue Origin. Sowohl die Raketenstufe, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Den bereits 15. Testflug von New Shepard führte das amerikanische Unternehmen Blue Origin am 14. April 2021 um 18:51 Uhr erfolgreich auf dem firmeneigenen Testgelände in Van Horn, Texas durch. Das suborbitale Fahrzeug erreichte eine Gipfelhöhe von 106 Kilometern, sowohl die nachfolgende Landung von Kapsel als auch Raketenstufe gelangen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Blue Origin.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/20210414NS15Liftoff.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="New Shepard hebt ab. (Bild: Webcast Blue Origin)" data-rl_caption="" title="New Shepard hebt ab. (Bild: Webcast Blue Origin)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/20210414NS15Liftoff26.jpg" alt=""/></a><figcaption>New Shepard hebt ab.<br>(Bild: Webcast Blue Origin)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Sowohl die Raketenstufe, New Shepard 4, als auch die Kapsel hatten ihren zweiten Einsatz seit dem Erstflug im Januar. In Vorbereitung auf bemannte Missionen wurden in der letzten Stunde vor dem Abheben eine Reihe von Tests durchgeführt, im Rahmen derer Mitarbeitende des Unternehmens die Raumkapsel betraten und auch die Luke kurz verschlossen wurde. Während des Fluges waren an Bord der Kapsel lediglich ein „Mannequin Skywalker“ getaufter Dummy sowie 25.000 Postkarten von Schülern. Der Flug selbst verlief problemlos, die Raketenstufe (New Shepard hat im Gegensatz zu orbitalen Raketen lediglich eine einzige Stufe) beschleunigte das Fahrzeug auf bis zu 3.615 Kilometer pro Stunde. Nachdem die Stufe ihren Dienst getan hatte, erfolgte die Abtrennung der Kapsel, die anschließend eine Gipfelhöhe von 106.021 Metern erreichte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beide begannen anschließend den Abstieg, die Kapsel landete an einem Fallschirm mittels ihrer Bremsraketen, die Raketenstufe mittels ihres Triebwerks und aerodynamischen Steuerflächen. Nach der Landung der Kapsel schlossen sich weitere Tests an, mit denen das Aussteigen von Passagieren geübt werden sollte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Blue Origin stellt der erfolgreiche Testflug ein wichtiger Schritt auf dem Weg, New Shepard bemannt fliegen zu lassen, dar. Wann genau allerdings der erste bemannte Start stattfinden wird, gab das Unternehmen noch nicht bekannt.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/20210414NS15LandungKapsel.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Landung der Kapsel auf dem Testgelände in Westtexas. (Bild: Webcast Blue Origin)" data-rl_caption="" title="Landung der Kapsel auf dem Testgelände in Westtexas. (Bild: Webcast Blue Origin)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/20210414NS15LandungKapsel26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Landung der Kapsel auf dem Testgelände in Westtexas.<br>(Bild: Webcast Blue Origin)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über New Shepard</strong><br>New Shepard wurde nach Alan Shepard benannt, der als erster US-Amerikaner (auf einer suborbitalen Bahn) das Weltall erreichte. Es handelt sich dabei um eine aus zwei Teilen bestehende suborbitale Rakete, zum einen der Raketenstufe und zum anderen der Kapsel. Mit ihr sollen später bei kommerziellen Flügen bis zu sechs Passagiere oder wissenschaftliche Nutzlast auf über 100 Kilometern Höhe (und somit in den Weltraum) befördert werden. Dort kann dann für einige Minuten Schwerelosigkeit erlebt werden. Ein Ticketpreis für Passagiere wurde bisher noch nicht genannt, er wird allerdings im unteren sechsstelligen Bereich erwartet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wissenschaftliche Nutzlasten wurden bereits bei vorherigen Flügen in der 15 Kubikmeter fassenden Kapsel transportiert, dabei ging es insbesondere um Experimente, die sich die kurzzeitige Mikrogravitation nach Ende des Beschleunigungsvorgangs zunutze machten.<br>Die Raketenstufe setzt ein einzelnes wasserstoffgetriebenes BE-3-Triebwerk ein, das bis zu 490 Kilonewton Schub liefert und in einer abgewandelten Form später auch in der Oberstufe der orbitalen New-Glenn-Rakete zum Einsatz kommen soll.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=15953.msg507850#msg507850" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">New Shepard</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/blue-origin-erfolgreicher-testflug-fuer-new-shepard/" data-wpel-link="internal">Blue Origin: Erfolgreicher Testflug für New Shepard</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Blue Origin schafft 3ten Flug, SpaceX fliegt Freitag</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/blue-origin-schafft-3ten-flug-spacex-fliegt-freitag/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Apr 2016 19:15:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[BE-3]]></category>
		<category><![CDATA[Falcon 9]]></category>
		<category><![CDATA[Frachtmission]]></category>
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		<category><![CDATA[SES]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Blue Origin startet zum dritten Mal die selbe Rakete, SpaceX will am Freitag zum fünften mal die Seeplattformlandung versuchen. Erstellt von Tobias Willerding. Quelle: Blue Origin, SpaceX Am 2. April 2016 ist der dritte Flug von Blue Origins New Shepard erfolgreich verlaufen. Der Flug erreichte eine Höhe von 103 km. Sowohl die Beschleunigungsstufe als auch [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/blue-origin-schafft-3ten-flug-spacex-fliegt-freitag/" data-wpel-link="internal">Blue Origin schafft 3ten Flug, SpaceX fliegt Freitag</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Blue Origin startet zum dritten Mal die selbe Rakete, SpaceX will am Freitag zum fünften mal die Seeplattformlandung versuchen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Erstellt von Tobias Willerding.   Quelle: Blue Origin, SpaceX</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/newshepard_landeanflug.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/newshepard_landeanflug_low.jpg" alt="New Shepard im Landeanflug
(Bild: Blue Origin)"/></a><figcaption>New Shepard im Landeanflug<br>(Bild: Blue Origin)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Am 2. April 2016 ist der dritte Flug von Blue Origins New Shepard erfolgreich verlaufen. Der Flug erreichte eine Höhe von 103 km. Sowohl die Beschleunigungsstufe als auch die unbemannte Kapsel landeten sicher. Im Gegensatz zu den beiden vorherigen Flügen, zündete das BE-3 Triebwerk der Beschleunigungsstufe erst kurz vor der vertikalen Landung, nämlich 3.600 Fuß bzw. 1.100 Meter über dem Boden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dies ist der dritte Flug mit derselben Hardware. Blue Origin und Amazon Chef Jeff Bezos verfolgen das Ziel des Baus wiederverwendbarer Raketen und damit kostengünstigen Raumtransports. Im Gegensatz zu Elon Musk sieht er das Ziel jedoch nicht in der Besiedlung des Mars oder anderer Monde/Planeten sondern eher in der Besiedlung des Weltalls, also in Form von großen Raumstationen im Erdorbit zum Beispiel.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während Jeff Bezos nun dreimal dieselbe Rakete auf 100 km Höhe also suborbital gestartet hat, wartet Konkurrent Elon Musk noch auf seinen ersten Zweitflug, auch die Seelandung der Falcon 9 hat noch nicht geklappt. Allerdings ist das Unterfangen von Musks Firma SpaceX auch deutlich schwieriger als das von Blue Origin. Die Geschwindigkeit der Falcon 9-Erststufe ist deutlich höher und die Flugbewegung beim Aufstieg ist nicht nur vertikal sondern auch horizontal. Dadurch, dass es sich um einen echten orbitalen Start handelt, sind auch die Reserven viel kleiner als bei Blue Origin.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Freitag um 22:43 MESZ soll die Falcon 9 ein weiteres Mal starten, diesmal mit einer weiteren Frachtmission zur internationalen Raumstation. Obwohl eine Landlandung der ersten Stufe der Falcon-9 Trägerrakete performancemäßig möglich wäre, soll ein weiteres Mal die Seeplattformlandung versucht werden. Ganz offensichtlich möchte SpaceX jetzt schnell auch die Seeplattformlandung meistern, nachdem es mit der Landlandung bereits im Dezember geklappt hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der erste Flug mit einer wiederverwendeten Falcon 9 Erststufe soll im Oktober erfolgen. Die Nutzlast ist voraussichtlich Satellit SES-10. SES hat bereits SES-8 und SES-9 mit SpaceX gestartet. SES-8 hat dabei die Falcon 9v1.1 in den Markt geführt und SES-9 die Falcon 9v1.2. Jetzt soll SES-10 also das Zeitalter wiederverwendbarer Raketen einläuten. Das macht SES natürlich nicht uneigennützig, denn SpaceX gibt wohl massiv Rabatt auf den Startpreis. Für den SES-10 Flug möchte SES nur 30 Millionen Dollar zahlen, SpaceX sieht den zukünftigen Preis der teilweise wiederverwendbaren Falcon 9 eher bei 40 Millionen Dollar. Nichtsdestotrotz scheinen SES &amp; SpaceX das aktuelle Traumpaar der Raumfahrt zu sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Flug von Blue Origin:</strong></p>



<figure class="wp-block-embed-youtube wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Flight Three: Pushing the Envelope" width="1200" height="675" src="https://www.youtube.com/embed/YU3J-jKb75g?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3385.msg358301#msg358301" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Blue Origin</a></li></ul>
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		<title>Das Amazon-Imperium schlägt zurück</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/das-amazon-imperium-schlaegt-zurueck/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Nov 2015 21:15:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Amazon]]></category>
		<category><![CDATA[Blue Origin]]></category>
		<category><![CDATA[Elon Musk]]></category>
		<category><![CDATA[Jeff Bezos]]></category>
		<category><![CDATA[Landung]]></category>
		<category><![CDATA[LC 39 A]]></category>
		<category><![CDATA[New Shepard]]></category>
		<category><![CDATA[Wiederverwendung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bereits seit mehreren Jahren wetteifern die Unternehmer Elon Musk und Jeff Bezos um den wiederverwendbaren Raumtransport. Jetzt ist Bezos der erste Flug auf über 100 km Höhe mit anschließender vertikaler Landung der Raketenstufe gelungen. Ein Beitrag von Tobias Willerding. Quelle: Blue Origin. Am Montag, den 23. November 2015, hat Blue Origin seine suborbitale Kapsel &#8222;New [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Bereits seit mehreren Jahren wetteifern die Unternehmer Elon Musk und Jeff Bezos um den wiederverwendbaren Raumtransport. Jetzt ist Bezos der erste Flug auf über 100 km Höhe mit anschließender vertikaler Landung der Raketenstufe gelungen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Tobias Willerding. Quelle: Blue Origin.   </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/blueorigin_launch.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/blueorigin_launch_low.jpg" alt="" class="wp-image-11352" width="300" height="191"/></a><figcaption>Start, hier eine Aufnahme vom ersten Versuch im April 2015
(Bild: Blue Origin)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Am Montag, den 23. November 2015, hat Blue Origin seine suborbitale Kapsel &#8222;New Shephard&#8220; erfolgreich auf über 100 km geflogen und anschließend die Raketenstufe wieder senkrecht auf dem Triebwerksstrahl gelandet. Der Flug folgt auf einen ersten Versuch im April, der bis auf die Landung der Raketenstufe ebenfalls erfolgreich war. Blue Origin ist eine Raumtransportfirma, die vom Amazon-Chef und Multimilliardär Jeff Bezos geleitet wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kapsel wurde dabei von einer Raketenstufe, welche mit flüssigem Wasserstoff und flüssigem Sauerstoff befüllt ist, beschleunigt. Nach dem Verlassen der Erdatmosphäre haben sich Raumschiff und Raketenstufe getrennt. Die unbemannte Kapsel landete anschließend an einem Fallschirm und die Raketenstufe vertikal mit dem Haupttriebwerk auf einem vorgesehenden Landeplatz. Bei dem Haupttriebwerk handelt es sich um das BE-3, ein Triebwerk mit flüssigem Wasserstoff und Sauerstoff, das von Blue Origin in den letzten Jahren in Eigenregie entwickelt wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bezos sagte in einem Interview, dass er es kaum erwarten kann, einen zweiten Flug mit derselben Hardware zu unternehmen. Wann ein solcher Flug erfolgen könnte, ist jedoch unklar. Ebenfalls ist unklar, wann Weltraumtouristen einen ersten suborbitalen Trip ins All unternehmen können. Der Preis ist auch nicht bekannt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Blue Origin plant auch eine orbitale Trägerrakete, bei der das BE-3 Triebwerk die Oberstufe antreiben soll. Für die Hauptstufe entwickelt Blue Origin gerade das Hauptstromtriebwerk BE-4, das mit Methan und Sauerstoff arbeitet. Dieses Triebwerk soll auch an die ULA verkauft werden, wo es in dem Nachfolger der Atlas 5, der Vulcan, eingesetzt werden soll. Die Atlas 5 wird eingestellt, da sie zu teuer ist und das russische RD-180 Triebwerk benutzt, welches aus politischen Gründen nicht mehr für US-Militärstarts benutzt werden darf.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/blueorigin_landung.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/blueorigin_landung_low.jpg" alt="" class="wp-image-11350" width="300" height="136"/></a><figcaption>Raketenstufe im Landeanflug
(Bild: Blue Origin Youtube Video)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Elon Musk, der Chef von der Firma SpaceX, versucht ebenfalls seit mehreren Jahren eine Raketenstufe erfolgreich zu landen. Im Gegensatz zu Blue Origin ist sein Unterfangen jedoch ambitionierter. Die Unterstufe der orbitalen Trägerrakete Falcon 9 soll dabei nach der Stufentrennung zum Startplatz oder einer Seeplattform zurückfliegen und dort senkrecht landen. Dieses Unterfangen hat bisher auch schon fast geklappt aber eben nur fast. Dass Blue Origin Musk jetzt zuvor gekommen ist, ärgert Musk offenbar sichtlich. Kurz nach der Pressemitteilung von Blue Origin gratulierte er Blue Origin erst via Twitter bevor er in einer Reihe von Tweets den Erfolg von Blue Origin zu relativieren versuchte. SpaceX plant für Dezember den Erstflug der neuen &#8222;Falcon 9 Full Thrust&#8220;, wo auch eine weitere Seeplattformlandung versucht werden soll.</p>



<p class="wp-block-paragraph">SpaceX und Blue Origin sind schon des Öfteren aneinander geraten. In der Vergangenheit haben sie sich zum Beispiel über ein von Blue Origin eingereichtes Raketenseeplattformlandungspatent gestritten. Dieses Patent wurde nach Einspruch von SpaceX erstmal zurückgewiesen. Ein weiterer Streitpunkt war die Vergabe von LC-39, also desjenigen Startplatzes, wo z.B. Apollo 11 zum Mond gestartet ist. Die NASA hatte SpaceX eine Pacht über 20 Jahre zugeteilt, worauf Blue Origin Widerspruch eingelegt hatte. Auch diesen verlor Blue Origin. Musk kommentierte, dass es wahrscheinlicher sei, dass &#8222;Einhörner im Flammenschacht tanzen&#8220; als dass Blue Origin in 5 Jahren eine orbitales bemanntes Raumfahrtprojekt auf die Startrampe bekommt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mehr Informationen:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://www.youtube.com/watch?v=9pillaOxGCo" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">Video vom Flug bei Youtube</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3385.msg345807#msg345807" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Blue Origin</a></li></ul>
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		<title>Blue Origin &#038; SpaceX fliegen New Shepard &#038; Falcon 9</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/blue-origin-spacex-fliegen-new-shepard-falcon-9/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 May 2015 19:02:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Blue Origin]]></category>
		<category><![CDATA[Dragon]]></category>
		<category><![CDATA[Falcon 9]]></category>
		<category><![CDATA[New Shepard]]></category>
		<category><![CDATA[SpaceX]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>SpaceX hat den Satelliten TurkmenAlem52E/Monacosat in den geostationären Transferorbit gestartet und plant den Test des Rettungssystems der bemannten Dragonkapsel für Dienstag. Blue Origin führt den ersten Flug des New Shepard durch: der Start gelingt, die Kapsellandung ebenfalls, die Triebwerkslandung des Boosters allerdings nicht. Ein Beitrag von Tobias Willerding. Quelle: SpaceX, NASA, Blue Origin. Blue Origin [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">SpaceX hat den Satelliten TurkmenAlem52E/Monacosat in den geostationären Transferorbit gestartet und plant den Test des Rettungssystems der bemannten Dragonkapsel für Dienstag. Blue Origin führt den ersten Flug des New Shepard durch: der Start gelingt, die Kapsellandung ebenfalls, die Triebwerkslandung des Boosters allerdings nicht.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Tobias Willerding. Quelle: SpaceX, NASA, Blue Origin.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01052015210259_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01052015210259_small_1.jpg" alt="Blue Origin" width="260"/></a><figcaption>
Start von New Shepard 
<br>
(Bild: Blue Origin)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Blue Origin</strong>
<br>
Lange war es relativ still um Blue Origin, die Raumfahrtfirma von Amazon.com-Gründer und Multimilliardär Jeff Bezos. Diese Woche dann plötzlich die Meldung, dass der erste Testflug des New Shepard mehr oder weniger erfolgreich durchgeführt worden ist. Dabei handelt es sich um eine Crewkapsel (bei diesem Start unbemannt), die von einem Booster ins Weltall auf eine suborbitale Bahn transportiert wird. Der Booster hat flüssigen Sauerstoff und Wasserstoff geladen, der im BE-3 Triebwerk verbrannt wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach der Brennschluss trennen sich Booster und Kapsel und fliegen getrennt weiter. Beide erreichen ein Apogäum von über 100 km und fallen wieder auf die Erde nieder. Anschließend landet die Kapsel an Fallschirmen auf der Erde. Der Booster soll eine Triebwerkslandung ähnlich der Falcon 9-Erststufe machen. Bei dieser Mission ist die Kapsel erfolgreich gelandet, der Booster jedoch zerschellte offenbar am Boden, weil es technische Probleme mit dem Hydrauliksystem gab. Auch SpaceX hatte Hydraulikprobleme bei dem ersten Landeversuch der Falcon 9 auf der Seeplattform.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben dem suborbitalen System arbeitet Blue Origin auch an einem orbitalem System. Hier entwickelt man für die Hauptstufe ein neues Methantriebwerk mit gestufter Verbrennung. Dieses Triebwerk soll auch an die ULA für den Einsatz in der neuen Vulcan-Rakete verkauft werden. Die Vulcain soll die Atlas und Delta-Raketen ersetzen. In der Oberstufe soll das BE-3 Triebwerk zum einsatz kommen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01052015210259_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01052015210259_small_2.jpg" alt="SpaceX" width="260"/></a><figcaption>
Start von TurkmenAlem52E/Monacosat 
<br>
(Bild: SpaceX)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>SpaceX startet TurkmenAlem52E /Monacosat</strong>
<br>
Bereits Anfang der Woche, genauer am Dienstag um 01:03 Uhr deutscher Zeit  startete SpaceX den Satelliten TurkmenAlem52E/Monacosat in einen geostationären Orbit. TurkmenAlem52E ist Turkmenistans erster Kommunikationssatellit. Ein Teil der Transponder wurde Space Systems International (SSI) überlassen im Gegensatz für den Platz im geostationären Orbit bei 52° Ost von Monaco. Deshalb trägt der Satellit den Zusatz Monacosat. SSI hat die Transponder weiter an SES vermietet. Der Satellit wurde von Thales Alenia Space gebaut, hat eine Startmasse von ca. 4500 kg und eine Lebensdauer von 15 Jahren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Gegensatz zum letzten Falcon 9-Start war aufgrund der großen Startmasse keine Performance mehr für eine Erststufenlandung übrig. Der Satellit wurde ca. 30 Minuten nach dem Start ausgesetzt. Dies war der 5. Falcon 9-Start in 4 Monaten.    </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Dragontest für Dienstag angesetzt </strong>
<br>
Für Dienstag plant SpaceX den ersten Test des Rettungssystems bei dem Start. Auf einer heutigen Pressekonferenz, die live auf NASA TV übertragen wurde, hat Hans Königsmann von SpaceX einige Details zum Test bekannt gegeben. Der auf Englisch mit Pad Abort bezeichnete Test soll testen, ob das Rettungssystem bei einem Abbruch vom Startplatz ordnungsgemäß funktioniert. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Dragon startet dabei von Bodenhöhe auf dem Startplatz 40 von der Cape Canaveral Luftwaffenbasis. Die 8 Superdraco zünden für ca. 6 Sekunden und beschleunigen die Kapsel dabei auf 150-180 m/s bei einer Beschleunigung von 4-4,5 G. Danach folgt eine Freiflugphase bis zum Apogäum, welches bei ca. 1,4 km liegt. Dort trennt sich der hintere Zylinder mit den aerodynamischen Stabilisierungsflügeln  (engl. &#8222;trunk&#8220; &#8211; Kofferraum) von der Kapsel und die Kapsel fällt Richtung Meer. Anschließend werden zwei Bremsfallschirme gefolgt von drei Hauptfallschirmen ausgeworfen. Schlussendlich folgt die Wasserung im atlantischen Ozean. Die Kapsel wiegt bei diesem Test 9,3 Tonnen, von denen 1,6 Tonnen Treibstoff sind.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01052015210259_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01052015210259_small_3.jpg" alt="SpaceX / Gemeinfrei" width="260"/></a><figcaption>
Die Dragonkapsel für den Startabbruchtest 
<br>
(Bild: SpaceX / Gemeinfrei)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Im Innern der Kapsel befinden sich mehrere &#8222;crash-dummies&#8220;, wie man sie z.B. auch von Automobiltests kennt. Bei diesen Testkörpern werden Beschleunigungen und einwirkende Kräfte gemessen um eventuelle Gefahren für den künftigen Astronauten zu identifizieren. Diese Testkörper haben den Spitznamen &#8222;Buster&#8220; &#8211; offenbar eine Referenz auf die Fernsehserie Mythbuster. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Obwohl bei diesem Test nur eine Flughöhe von etwas über 1 km erreicht wird, muss auch hier das Wetter stimmen. Ein starker Wind landeinwärts könnte die Kapsel auf falsche Wege gleiten lassen. Darüber hinaus hat die Kapsel keinen Sprengsatz zur Notsprengung im Falle einer Gefährdung von Menschen an Bord. Da die Antriebsenergie nur begrenzt ist, wird einfach ein entsprechend großes Gebiet evakuiert. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Da die Kapsel vom Boden startet, müssen zusätzlich ein Teil der Leitungen für den Blitzschutz abgenommen werden, weil ansonsten eine Kollisionsgefahr der Kapsel mit diesen Leitungen bestehen würde. Bei einem normalen Start würde die Kapsel auf der Rakete sein und die Leitungen wären keine Gefahr.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Startfenster öffnet sich am Dienstag um 13 Uhr deutscher Zeit und schließt um 20:30 Uhr. NASA TV übertragt den Test ab 12:35 Uhr deutscher Zeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weitere Informationen:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3385.150" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">Forumsthema zu Blue Origin</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=12102.135" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">Forumsthema zum Falcon 9 Start mit TurkemAlem52E/Monacosat</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=12395.msg329121#new" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">Forumsthema zum Dragontest</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/blue-origin-spacex-fliegen-new-shepard-falcon-9/" data-wpel-link="internal">Blue Origin &#038; SpaceX fliegen New Shepard &#038; Falcon 9</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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