<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Reinraum &#8211; Raumfahrer.net</title>
	<atom:link href="https://www.raumfahrer.net/tag/reinraum/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.raumfahrer.net</link>
	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
	<lastBuildDate>Sun, 24 Aug 2025 15:07:14 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.1</generator>

<image>
	<url>https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/cropped-R-Logo-neu-o-512-32x32.png</url>
	<title>Reinraum &#8211; Raumfahrer.net</title>
	<link>https://www.raumfahrer.net</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>FFG: Österreichs größtes Weltraumunternehmen erweitert seine Produktion</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ffg-oesterreichs-groesstes-weltraumunternehmen-erweitert-seine-produktion/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Apr 2024 21:49:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Exploration]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Beyond Gravity]]></category>
		<category><![CDATA[Beyond Gravity Austria]]></category>
		<category><![CDATA[elektrische Triebwerke]]></category>
		<category><![CDATA[FFG]]></category>
		<category><![CDATA[LOP-G]]></category>
		<category><![CDATA[Lunar Gateway]]></category>
		<category><![CDATA[Maxar]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Reinraum]]></category>
		<category><![CDATA[RUAG Space Austria]]></category>
		<category><![CDATA[Wien]]></category>
		<category><![CDATA[Wien-Meidling]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=137981</guid>

					<description><![CDATA[<p>Raumfahrttechnologie von Beyond Gravity Austria ist stark nachgefragt. Die Produktion von Steuermechanismen für elektrische Satellitentriebwerke wird am Hauptstandort in Wien-Meidling ausgebaut. Mit einem Großauftrag und weiteren Einzelaufträgen im Gesamtumfang von über 24 Millionen Euro ist die Gesamtzahl der bisher von Kund:innen bestellten Weltraummechanismen auf rund 100 Stück gestiegen. Eine Presseaussendung der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft FFG. Quelle: [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/ffg-oesterreichs-groesstes-weltraumunternehmen-erweitert-seine-produktion/" data-wpel-link="internal">FFG: Österreichs größtes Weltraumunternehmen erweitert seine Produktion</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Raumfahrttechnologie von Beyond Gravity Austria ist stark nachgefragt. Die Produktion von Steuermechanismen für elektrische Satellitentriebwerke wird am Hauptstandort in Wien-Meidling ausgebaut. Mit einem Großauftrag und weiteren Einzelaufträgen im Gesamtumfang von über 24 Millionen Euro ist die Gesamtzahl der bisher von Kund:innen bestellten Weltraummechanismen auf rund 100 Stück gestiegen. Eine Presseaussendung der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft FFG.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft FFG 5. April 2024.</p>



<p class="wp-block-paragraph">5. April 2024 &#8211; Satelliten im Weltall sind für eine moderne Gesellschaft unverzichtbar und bringen etwa Internet in entlegene Regionen. Große Telekomsatelliten setzen immer öfter elektrische Triebwerke ein, um ihre genaue Position im All zu erreichen und zu halten. Gesteuert werden diese Triebwerke über spezielle Mechanismen.<br>„Mit rund hundert Bestellungen sind wir in Wien mittlerweile der weltweit größte Hersteller von Steuermechanismen für elektrische Satellitentriebwerke“, sagt Kurt Kober, Geschäftsführer von Beyond Gravity Austria (vormals RUAG Space Austria), Österreichs größtem Raumfahrtzulieferer.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verdoppelung der Produktionsfläche</strong><br>Zu den Kund:innen zählen europäische und US-amerikanische Satellitenbauer.<br>„Unsere Produkte sind stark nachgefragt bei Satellitenbauern weltweit. Wir erweitern daher unsere Produktion und verdoppeln die Reinraumfläche von 100 auf 200 Quadratmeter“, sagt Wolfgang Pawlinetz, Leiter des Thermal- und Mechanismengeschäfts von Beyond Gravity Austria.<br>Im Reinraum werden unter hohen Reinheitsbedingungen die Weltraumprodukte gefertigt. Mit dem Ausbau werden rund zehn neue Arbeitsplätze geschaffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Satelliten nutzen zunehmend elektrische Triebwerke</strong><br>Satelliten verwenden statt chemischer Triebwerke zunehmend elektrische Triebwerke, bei denen ionisierte Gase durch starke elektrische Felder beschleunigt werden. Für die Steuerung dieser elektrischen Satellitentriebwerke werden präzise Mechanismen benötigt. Ihre Energie beziehen die Triebwerke über große Solarpaneele.<br>Im Vakuum des Weltraums funktionieren herkömmliche Flugzeugantriebe nicht, daher werden gemäß Rückstoß-Prinzip oft chemische oder effizientere elektrische Ionen-Triebwerke eingesetzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weltgrößter Steuermechanismus für elektrisches Satellitentriebwerk</strong><br>In Wien wird von Beyond Gravity auch der weltweit größte Steuerungsmechanismus für elektrische Satellitentriebwerke gebaut. Der Mechanismus wird für die künftige NASA-Raumstation Lunar Gateway verwendet werden. Kunde ist der US-amerikanische Satellitenhersteller Maxar. Die Auslieferung des Steuermechanismus ist für Ende 2025 geplant.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wertvolle Unterstützung durch nationale Raumfahrtagentur</strong><br>Steuermechanismen für elektrische Satellitentriebwerke werden von Beyond Gravity in Wien seit über 25 Jahren entwickelt und hergestellt. Ein Aushängeschild ist etwa das von Beyond Gravity gebaute Lenksystem für die europäisch-japanische Merkursonde BepiColombo, die 2025 ihren Zielplaneten Merkur erreichen wird.<br>„Seit Beginn wurde diese Produktlinie durch die österreichische Mitgliedschaft in der ESA, mit Mitteln aus dem Klimaschutzministerium und begleitet durch die <a href="https://www.ffg.at/ffg/alr" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Agentur für Luft- und Raumfahrt der FFG</a> unterstützt“, sagt Karin Tausz, Geschäftsführerin der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft FFG.<br>„Die Effekte sind genau wie in der Österreichischen Weltraumstrategie vorgesehen. Wir legen mit der Finanzierung von Technologieentwicklungsprojekten am Anfang einen wichtigen Grundstein, woraus dann über die Beteiligung an unterschiedlichen ESA-Programmen eine wettbewerbsfähige Produktlinie für verschiedene Missionen entwickelt wird. Diese Produkte sind nun weltweit nachgefragt und schaffen eine hohe Wertschöpfung und nachhaltige Arbeitsplätze in Österreich“, so Karin Tausz.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Beyond Gravity Austria ist Österreichs größter Weltraumzulieferer</strong><br>Beyond Gravity Austria ist mit rund 50 Millionen Euro Umsatz (2023) und rund 240 Mitarbeitenden das größte österreichische Weltraumtechnikunternehmen. Das Hochtechnologieunternehmen rüstet weltweit Satelliten und Trägerraketen mit Elektronik, Mechanik und Thermalisolation aus und hat eine Exportquote von rund 100 Prozent. Die Firma ist in Europa Marktführer bei Navigationsempfängern, Thermalisolation und Triebwerkssteuerungsmechanismen für Satelliten sowie in den USA für Spezialtransportsysteme für große Satelliten. Als Spin-off der Weltraumaktivitäten produziert das Unternehmen auch Thermalisolation für Anwendungen auf der Erde, zum Beispiel für Magnetresonanztomographen in der Medizintechnik.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Beyond Gravity:</strong><br><a href="https://www.beyondgravity.com/en" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Beyond Gravity</a> mit Hauptsitz in Zürich, Schweiz, verbindet jahrzehntelange Erfahrung und bewährte Qualität mit Agilität, Schnelligkeit und Innovation.<br>Rund 1600 Mitarbeitende an 14 Standorten in sieben Ländern (Schweiz, Schweden, Österreich, Deutschland, Portugal, USA und Finnland) entwickeln und fertigen Produkte für Satelliten und Trägerraketen.<br>Beyond Gravity ist der bevorzugte Lieferant von Strukturen für alle Arten von Trägerraketen und führend bei ausgewählten Satellitenprodukten, insbesondere für Satellitenkonstellationen im New Space Markt.<br>2023 erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz von rund 383 Millionen Schweizer Franken.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=16595.msg560745#msg560745" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Beyond Gravity (vormals RUAG)</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/ffg-oesterreichs-groesstes-weltraumunternehmen-erweitert-seine-produktion/" data-wpel-link="internal">FFG: Österreichs größtes Weltraumunternehmen erweitert seine Produktion</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>SWISSto12: Expansion und weitere Produktionsflächen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/swissto12-expansion-und-weitere-produktionsflaechen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Mar 2024 20:25:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[EPFL]]></category>
		<category><![CDATA[HummingSat]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Reinraum]]></category>
		<category><![CDATA[Renens]]></category>
		<category><![CDATA[Satellitenkommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[SWISSto12]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=138065</guid>

					<description><![CDATA[<p>SWISSto12 vergrößert mit einer zusätzlichen Produktionsfläche von 1.200 m2 einschließlich eines großen Reinraums den bestehenden 4.500 m2 großen Standort in Renens (Schweiz). Das Unternehmen vergrößert seine Belegschaft auf über 125 Beschäftigte an seinen Standorten in der Schweiz, Europa und den USA. Eine Pressemitteilung von SWISSto12. Quelle: SWISSto12 via Business Wire 19. März 2024. Renens, Schweiz [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/swissto12-expansion-und-weitere-produktionsflaechen/" data-wpel-link="internal">SWISSto12: Expansion und weitere Produktionsflächen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">SWISSto12 vergrößert mit einer zusätzlichen Produktionsfläche von 1.200 m<sup>2</sup> einschließlich eines großen Reinraums den bestehenden 4.500 m<sup>2</sup> großen Standort in Renens (Schweiz). Das Unternehmen vergrößert seine Belegschaft auf über 125 Beschäftigte an seinen Standorten in der Schweiz, Europa und den USA. Eine Pressemitteilung von SWISSto12.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: SWISSto12 via Business Wire 19. März 2024.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Renens, Schweiz &#8211;(BUSINESS WIRE)&#8211; <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/swissto12/" data-wpel-link="internal">SWISSto12</a>, eines der am schnellsten wachsenden Unternehmen im Luft-und Raumfahrtsektor in Europa und ein führender Hersteller von Satelliten- und Hochfrequenzprodukten, kündigt seine weitere globale Expansion an. Das Unternehmen hat sich an seinem Hauptsitz in der Schweiz eine zusätzliche Produktionsfläche gesichert, so dass sich sein bestehender Standort auf 5.700 m<sup>2</sup> vergrößert. Außerdem hat SWISSto12 mehrere neue Satcom-Ingenieure in sein wachsendes Team aufgenommen, das seit Anfang 2024 um 25% auf über 125 Beschäftigte an den Standorten in der Schweiz, Europa und den USA angewachsen ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">SWISSto12 wurde unlängst als eines der “10 Hottest Satellite Companies” der Welt nominiert. Diese Branchenanerkennung folgt auf die Bekanntgabe des Unternehmens, im vierten Quartal 2023 Kundenaufträge für Hochfrequenz-Subsysteme und HummingSat-Satelliten im Umfang von über 200 Millionen Euro erhalten zu haben, unter anderem von den führenden Satellitenbetreibern Inmarsat (Viasat) und Intelsat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Branchenveteran Peter Bach Andersen arbeitet seit November 2023 zusammen mit Kollegen von Dänemark aus für das SWISSto12-Team. Peter Bach Anderson war zuvor elf Jahre bei Cobham Satcom in Kongens Lyngby (Dänemark) tätig, wo er die Entwicklung neuer HF-, Mikrowellen- und Antennentechnologien leitete.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Peter Bach Andersen, Principal SatCom Systems Engineer, sagte: “Dänemark ist ein weltweit anerkanntes Zentrum für Luft- und Raumfahrt- sowie SatCom-Technik. SWISSto12 hat die Zusammenarbeit mit einer Reihe von bedeutenden Experten in der Region in den Bereichen Hochfrequenztechnik und Entwicklung aufgenommen, und ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Swissto12 bei seinen spannenden Satcom-Projekten.”</p>



<p class="wp-block-paragraph">Emile de Rijk, CEO von SWISSto12, sagte: “SWISSto12 setzt seinen Expansionskurs fort, um die außergewöhnliche Kundennachfrage nach unseren Hochfrequenz-Subsystemen und HummingSat &#8211; dem ersten kommerziellen GEO SmallSat &#8211; zu decken. In Dänemark haben wir Zugang zu einem der europaweit führenden Pools von Talenten in den Bereichen Luft- und Raumfahrttechnik sowie SatCom. Die Erweiterung unseres Hauptsitzes in Renens um eine neue Produktionsfläche und einen neuen zusätzlichen Reinraum treibt unsere Anstrengungen zur Industrialisierung und Skalierung unserer Produktlinien und Produktionskapazitäten weiter voran.”</p>



<p class="wp-block-paragraph">SWISSto12 wird auf der Satellite 2024 in Washington (DC) vom 18. bis 21. März 2024 auf dem Stand Nr. 1408 ausstellen. Am 19. März wird SWISSto12-CEO Emile de Rijk auf der Satellite 2024 einen Vortrag zum Thema “Assuring Quality-of-Service at Sea: Maritime Satellite Connectivity” halten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über SWISSto12</strong><br>SWISSto12 ist ein führender Hersteller von fortschrittlichen HF-Nutzlasten und -systemen, darunter der HummingSat, ein kleiner, aber leistungsstarker geostationärer Telekommunikationssatellit, der in Zusammenarbeit mit der Europäischen Weltraumorganisation (European Space Agency, ESA) im Rahmen ihres öffentlich-privaten Partnerschaftsprogramms entwickelt wurde. Die HF-Produkte und -Nutzlasten des Unternehmens profitieren von einzigartigen und patentierten 3D-Drucktechnologien und zugehörigen Designs von Hochfrequenzprodukten (HF-Produkten), die leichte, kompakte, hochleistungsfähige und wettbewerbsfähige HF-Funktionen bieten. Neben seinem Raumfahrtportfolio ist das Unternehmen auch in Telekommunikations- und Überwachungsanwendungen für die Luftfahrtindustrie tätig. SWISSto12 hat sich in Europa und den USA wirtschaftlich erfolgreich entwickelt und gehört heute zu den am schnellsten wachsenden Luft- und Raumfahrtunternehmen in Europa. SWISSto12 ging 2011 als Spin-off aus der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (École Polytechnique Fédérale de Lausanne, EPFL) hervor, befindet sich in Privatbesitz und wird von prominenten schweizerischen und europäischen Investoren unterstützt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20190.msg560728#msg560728" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Swissto12</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/swissto12-expansion-und-weitere-produktionsflaechen/" data-wpel-link="internal">SWISSto12: Expansion und weitere Produktionsflächen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>PLATO: OHB bereitet sich auf Integration von 26 Kameras vor</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/plato-ohb-bereitet-sich-auf-integration-von-26-kameras-vor/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Mar 2024 21:22:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Teleskope]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Bayern]]></category>
		<category><![CDATA[Beyond Gravity]]></category>
		<category><![CDATA[Cosmic Vision]]></category>
		<category><![CDATA[DLR]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Exoplaneten]]></category>
		<category><![CDATA[INAF]]></category>
		<category><![CDATA[Oberpfaffenhofen]]></category>
		<category><![CDATA[OHB]]></category>
		<category><![CDATA[optische Bank]]></category>
		<category><![CDATA[PLATO]]></category>
		<category><![CDATA[Reinraum]]></category>
		<category><![CDATA[Thales Alenia Space]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumteleskop]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=137702</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die wissenschaftliche Mission PLATO (PLAnetary Transits and Oscillations of stars) der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) macht große Schritte nach vorn. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen. Quelle: OHB SE 13. März 2024. Oberpfaffenhofen, 13. März 2024. Am bayerischen Standort des industriellen Hauptauftragnehmers OHB System AG wird derzeit die Integration des ersten Satzes von Kameras in die [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/plato-ohb-bereitet-sich-auf-integration-von-26-kameras-vor/" data-wpel-link="internal">PLATO: OHB bereitet sich auf Integration von 26 Kameras vor</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die wissenschaftliche Mission PLATO (PLAnetary Transits and Oscillations of stars) der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) macht große Schritte nach vorn. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: OHB SE 13. März 2024.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/PLATO4e19aee142ohb2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Die optische Bank, auf der die 26 Kameras nun nach und nach integriert werden sollen. (Bild: OHB)" data-rl_caption="" title="Die optische Bank, auf der die 26 Kameras nun nach und nach integriert werden sollen. (Bild: OHB)" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="260" height="347" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/PLATO4e19aee142ohb26.jpg" alt="Die optische Bank, auf der die 26 Kameras nun nach und nach integriert werden sollen. (Bild: OHB)" class="wp-image-137705" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/PLATO4e19aee142ohb26.jpg 260w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/PLATO4e19aee142ohb26-225x300.jpg 225w" sizes="(max-width: 260px) 100vw, 260px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Die optische Bank, auf der die 26 Kameras nun nach und nach integriert werden sollen. (Bild: OHB)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Oberpfaffenhofen, 13. März 2024. Am bayerischen Standort des industriellen Hauptauftragnehmers OHB System AG wird derzeit die Integration des ersten Satzes von Kameras in die sogenannte optische Bank vorbereitet. Am Ende wird der Satellit über 26 Kameras verfügen, die nach erdähnlichen Planeten in der Umlaufbahn um Sterne außerhalb unseres Sonnensystems suchen werden. Um die Beobachtungen ungestört durchführen zu können, wird <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/plato/" data-wpel-link="internal">PLATO</a> von der Sonne aus gesehen hinter der Erde am Lagrange-Punkt L2*) positioniert. Vertreter der Projektpartner, die das wissenschaftliche Instrument konzipiert und entwickelt haben, nahmen gestern an einer Konferenz in Oberpfaffenhofen teil, um den Beginn der Integrationsaktivitäten im neuesten ISO 5-Reinraum der OHB zu feiern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Thomas Walloschek, PLATO-Projektleiter bei der ESA: „Es ist wirklich großartig zu sehen, wie die Dinge zusammenkommen, wenn das Industrieteam unter der Leitung von OHB als Hauptauftragnehmer, das internationale PLATO-Konsortium, das für die Entwicklung der Nutzlast verantwortlich ist, und das ESA-Team, das die Gesamtmission verantwortet, ihre Kräfte bündeln. Dies kann nur gelingen, wenn alle kooperativ und konstruktiv zusammenarbeiten und das gleiche Ziel verfolgen: den Erfolg der wissenschaftlichen Mission. Der nächste große Schritt für das Nutzlastmodul beginnt jetzt mit der Fertigstellung des neuen Reinraums und dem Beginn der Integration der Kameras und der Datenverarbeitungssysteme der Nutzlast.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Prof. Dr. Heike Rauer, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), Koordinatorin des internationalen PLATO-Missionskonsortiums, das Mitglieder aus 15 Ländern umfasst: „Es ist großartig zu sehen, wie unser Traum von einem Teleskop, das erdähnliche Planeten um Sterne wie unsere Sonne aufspüren und charakterisieren kann, Schritt für Schritt Wirklichkeit wird. Mit der Fertigstellung des ersten Satzes von Flugkameras bewegt sich das Projekt auf den Start der Mission in nicht allzu ferner Zukunft zu. Ich arbeite sehr gerne in diesem Team, das Wissenschaftler und Ingenieure aus der Industrie unter der Leitung von OHB, der ESA und wissenschaftlichen Einrichtungen aus ganz Europa zusammenbringt, die alle auf ein gemeinsames Ziel hinarbeiten.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Chiara Pedersoli, Vorstandsvorsitzende der OHB System AG: „Ich habe den Austausch mit den am PLATO-Projekt beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sehr genossen, er war wirklich inspirierend. Unser neuer Reinraum ist optimal für die Anforderungen des Instruments und die anschließende Satellitenintegration ausgestattet. Er verfügt über einen ISO 8- und einen ISO 5-Bereich, die je nach den spezifischen Projektanforderungen flexibel konfiguriert werden können. Mit einer nach unseren Anforderungen konzipierten Thermalvakuumkammer haben wir hier im OHB-Raumfahrtzentrum Optik und Wissenschaft nun auch die Möglichkeit, einige Umwelttests selbst durchzuführen. Unsere neuen Einrichtungen sind ein Bekenntnis zu wissenschaftlichen Missionen mit ihrem hohen Bedarf an Flexibilität und zum Raumfahrtstandort Bayern.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben den Vertretern der ESA und des DLR sind auch Repräsentanten des Italienischen Nationalen Institust für Astrophysik (INAF &#8211; Istituto Nazionale di AstroFisica), das die Entwicklung und Produktion der PLATO-Kameras koordiniert, sowie Wissenschaftler und Ingenieure verschiedener anderer europäischer Forschungseinrichtungen nach Oberpfaffenhofen gekommen, um den Reinraum zu besichtigen und einen Blick auf die Integration der Flughardware zu werfen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Mission: Exoplaneten und ihre Sterne</strong><br>In einer Entfernung von 1,5 Millionen Kilometern von der Erde wird PLATO nach &#8222;neuen Welten&#8220; Ausschau halten. Dazu beobachtet das Observatorium helle Sterne über längere Zeiträume ununterbrochen photometrisch, um regelmäßige Lichtverluste zu erkennen, die auftreten, wenn Planeten ihre Sterne passieren und dabei einen Teil des Sternenlichts vorübergehend ausblenden. Um diese Aufgabe erfüllen zu können, muss die optische Nutzlast perfekt ausgerichtet und stabilisiert sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">PLATO wird den Wissenschaftlern neue Erkenntnisse sowohl über Exoplaneten**) als auch über ihre Sterne liefern. Zum einen geht es darum, die Entstehung und Entwicklung von Planeten zu verstehen. Zudem erwarten die Wissenschaftler Antworten auf die Fragen, ob unser Sonnensystem einzigartig ist und welche Eigenschaften erdähnliche Planeten in der bewohnbaren Zone anderer Sterne haben. Zum anderen ist die Messung der seismischen Aktivitäten von Sternen ein Ziel der Forschungsarbeiten. Die Beobachtungen ermöglichen eine genauere Charakterisierung von Sternen außerhalb unseres Sonnensystems, einschließlich ihres Alters. Die Kenntnis der physikalischen Struktur von Sternen ist von grundlegender Bedeutung für die Beurteilung der Möglichkeit, Exoplaneten mit ähnlichen Merkmalen wie unsere Erde zu finden, auf denen Leben möglich ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Projektpartner: Europäische Wissenschaft und Industrie</strong><br>Die OHB System AG wurde von der ESA als Hauptauftragnehmer für die Entwicklung von PLATO, der dritten M-Klasse-Mission (M-Klasse = Mission mittlerer Größe) im Rahmen des Cosmic-Vision-Programms, ausgewählt. Der Auftrag umfasst neben der Lieferung des zweieinhalb Tonnen schweren Satelliten auch die Unterstützung bei der Startkampagne und der Inbetriebnahmephase im Orbit. Das Engagement von OHB endet erst mit der In-Orbit-Verifikation, bei der die volle Funktionsfähigkeit des Satelliten im Orbit nachgewiesen wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der Entwicklung und Produktion des PLATO-Satelliten setzt OHB auf die Kernpartner Thales Alenia Space in Frankreich (Avionik, d.h. das On-Board-Handling der Daten sowie die Lage- und Bahnkontrolle des Satelliten) und Großbritannien (Integration und Test der Satellitenplattform), sowie Beyond Gravity Schweiz (optische Bank für die Kameras). Weitere europäische Unternehmen, darunter die Schwesterunternehmen OHB Sweden, OHB Hellas und OHB Czechspace, sind als Unterauftragnehmer beteiligt. Die 26 etwa kniehohen Kameras und das das On-Board-Datenverarbeitungssystem des Instruments wurden von einem Konsortium europäischer Forschungsinstitute unter der Gesamtkoordination der ESA entwickelt und hergestellt. Der erste Satz von zehn Kameras wurde kürzlich an die OHB System AG in Oberpfaffenhofen, Bayern, geliefert und wird nun schrittweise in die optische Bank integriert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">*) Der Satellit behält auf diesem Orbit seine Orientierung in Bezug auf Sonne und Erde bei. Seine der Sonne zugewandten Solarpanels erzeugen die erforderliche Energie. Auf die in der Regel dreimonatigen Beobachtungszeit folgt ein Schwenkmanöver, das die Nutzlast vor der dann direkten Sonneneinstrahlung schützt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">**) Während es sich bei Planeten um Objekte handelt, die sich im gravitativen Einfluss unserer ‎Sonne befinden, diese also umkreisen, befinden sich Exoplaneten (oder extrasolare Planeten) außerhalb unseres Sonnensystems, also im Gravitationsfeld anderer Sterne.‎</p>


<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=12311.msg560496#msg560496" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">PLATO</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/plato-ohb-bereitet-sich-auf-integration-von-26-kameras-vor/" data-wpel-link="internal">PLATO: OHB bereitet sich auf Integration von 26 Kameras vor</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>OHB nimmt größten Reinraum in Betrieb</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ohb-nimmt-groessten-reinraum-in-betrieb/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Apr 2020 12:47:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Bremen]]></category>
		<category><![CDATA[MTG]]></category>
		<category><![CDATA[OHB]]></category>
		<category><![CDATA[PLATO]]></category>
		<category><![CDATA[Reinraum]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=7298</guid>

					<description><![CDATA[<p>1.400 Quadratmeter Reinraum- und 1.900 Quadratmeter Bürofäche. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen. Quelle: OHB SE. Bremen, 30. April 2020 &#8211; Nach nur 14 Monaten Bauzeit ist heute die PLATO-Halle des Raumfahrtkonzerns OHB am Hauptsitz in Bremen offiziell fertiggestellt worden. Der knapp elf Meter hohe ISO-8-Reinraum* ist mit seinen rund 1.400 Quadratmetern der größte Reinraum [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/ohb-nimmt-groessten-reinraum-in-betrieb/" data-wpel-link="internal">OHB nimmt größten Reinraum in Betrieb</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">1.400 Quadratmeter Reinraum- und 1.900 Quadratmeter Bürofäche. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: OHB SE.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/05/csmPLATOPMb60ohb.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/05/csmPLATOPMb60ohb26.jpg" alt="Mission accomplished: Architekt Arne Schlichtmann übergibt den symbolischen Schlüssel an Marco Fuchs, den Vorstandsvorsitzenden von OHB (v. l.). Damit nimmt OHB offiziell den größten Reinraum der Unternehmensgruppe in Betrieb. (Bild: OHB) "/></a><figcaption>Mission accomplished: Architekt Arne Schlichtmann übergibt den symbolischen Schlüssel an Marco Fuchs, den Vorstandsvorsitzenden von OHB (v. l.). Damit nimmt OHB offiziell den größten Reinraum der Unternehmensgruppe in Betrieb. (Bild: OHB)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Bremen, 30. April 2020 &#8211; Nach nur 14 Monaten Bauzeit ist heute die PLATO-Halle des Raumfahrtkonzerns OHB am Hauptsitz in Bremen offiziell fertiggestellt worden. Der knapp elf Meter hohe ISO-8-Reinraum* ist mit seinen rund 1.400 Quadratmetern der größte Reinraum der OHB-Gruppe. Etwa 2.000 Kubikmeter Beton und 440 Tonnen Stahl wurden in der Integrationshalle verbaut. Direkt angeschlossen an die Reinraumhalle sind weitere 1.900 Quadratmeter Bürofläche entstanden. Das Investitionsvolumen für das Bauprojekt beträgt rund 15 Millionen Euro.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit Erhalt der Baugenehmigung im März 2019 haben mehr als 200 Handwerker an dem Bauprojekt mitgewirkt. Handwerksbetriebe, Architektur- und Planungsbüros mussten einen straffen Zeitplan absolvieren, damit in dem ISO-8-Raum fortan Satellitenprojekte verwirklicht werden können. „Ich bin sehr stolz auf die am Bau beteiligten Handwerker und Planer. Es war eine ordentliche Herausforderung, in der kurzen Zeit, diese Halle zu realisieren. Mein Dank gilt auch den Kolleginnen und Kollegen von OHB, die auf unserer Seite das Bauprojekt betreut haben“, sagt der OHB-Vorstandsvorsitzende Marco Fuchs.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/05/csm386PlatoVisuArch25ohb.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/05/csm386PlatoVisuArch25ohb26.jpg" alt="Reinraum-Entwurf (Bild: OHB, Kaars/Schlichtmann)"/></a><figcaption>Reinraum-Entwurf (Bild: OHB, Kaars/Schlichtmann)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">In den fünfstöckigen Gebäudekomplex wird zunächst das Team rund um das Wettersatellitenprojekt MTG (Meteosat Third Generation) einziehen. Vier der MTG-Flugmodelle werden künftig in der PLATO-Halle integriert werden. Auch das Kommunikationssatellitenprojekt Heinrich Hertz wird dort realisiert werden.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/05/csmPLATOReinraum2bohb.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/05/csmPLATOReinraum2bohb26.jpg" alt="ISO-8-Reinraum mit 1.400 Quadratmetern (Bild: OHB)"/></a><figcaption>ISO-8-Reinraum mit 1.400 Quadratmetern (Bild: OHB)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Das Planungsteam hat bei dem Bauprojekt großen Wert auf eine nachhaltige Konzeption gelegt. So wird die komplette Energie für die Wärmeversorgung durch das örtliche Müllheizkraftwerk abgedeckt. Entsprechend wird die Kälteversorgung über eine moderne Kältezentrale abgewickelt, die mit einem umweltfreundlichen Kältemittel betrieben wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der neue Gebäudekomplex trägt den Namen PLATO, ein symbolischer Akt, denn damit wird die Beauftragung der OHB System AG als industrielle Hauptauftragnehmerin für die nächste große Wissenschaftsmission PLATO durch die Europäische Weltraumorganisation ESA gewürdigt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">* Die Reinheitsklasse ISO 8 schreibt vor, dass sich in einem Kubikmeter Luft maximal 30.000 Partikel befinden dürfen, die größer als 5 Mikrometer sind. Ein Mikrometer entspricht einem Millionstel Meter; ein Menschenhaar ist 50 Mikrometer dick.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/ohb-nimmt-groessten-reinraum-in-betrieb/" data-wpel-link="internal">OHB nimmt größten Reinraum in Betrieb</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>OHB: Neue Räumlichkeiten in Bremen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ohb-neue-raeumlichkeiten-in-bremen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Jul 2019 09:05:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Copernicus]]></category>
		<category><![CDATA[Labor]]></category>
		<category><![CDATA[Reinraum]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Wettbewerb]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=42852</guid>

					<description><![CDATA[<p>OHB weiht neue Räumlichkeiten am Standort Bremen ein. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen. Quelle: OHB. Bremen, 28. Juni 2019. Heute Nachmittag weihte Marco Fuchs, der Vorstandsvorsitzende des Raumfahrt- und Technologiekonzerns OHB, unter Anwesenheit von rund 1.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie deren Familien, die neuen Reinraum-, Lager- und Laborflächen der Bremer Firmenzentrale ein. Insgesamt entstanden [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/ohb-neue-raeumlichkeiten-in-bremen/" data-wpel-link="internal">OHB: Neue Räumlichkeiten in Bremen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">OHB weiht neue Räumlichkeiten am Standort Bremen ein. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: OHB.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bremen, 28. Juni 2019. Heute Nachmittag weihte Marco Fuchs, der Vorstandsvorsitzende des Raumfahrt- und Technologiekonzerns OHB, unter Anwesenheit von rund 1.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie deren Familien, die neuen Reinraum-, Lager- und Laborflächen der Bremer Firmenzentrale ein. Insgesamt entstanden rund 700 Quadratmeter Reinraum- und 1.350 Quadratmeter Laborfläche. Nach dem offiziellen Teil lud die Unternehmensführung die Belegschaft und deren Familien zum Sommerfest auf dem Firmengelände an der Universitätsallee ein. 
<br>
Am Standort Bremen werden bis zum Jahr 2020 insgesamt rund 20 Mio. Euro investiert. Aus dem Investitionspaket sind rund sechs Millionen Euro in die Gestaltung der neuen Räumlichkeiten und die Aufwertung der Gebäude am Standort geflossen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01072019110559_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01072019110559_small_1.jpg" alt="OHB" width="260"/></a><figcaption>
Bei der Benennung der neuen Reinraumflächen blickt OHB einmal zurück in die Vergangenheit und einmal nach vorn in die Zukunft: Die Hallen wurden auf die Namen &#8222;Mikroba&#8220; und &#8222;Copernicus&#8220; getauft. 
<br>
(Bild: OHB)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Wir haben den traditionellen Teil des OHB-Geländes aufgearbeitet, nun ist auch dieser vollends im Zeitalter der Satellitenfertigung angekommen&#8220;, freute sich Marco Fuchs in seiner Eröffnungsrede.    Auf den etwa 1.350 Quadratmetern Laborfläche befinden sich unter anderem das neue „Satelliten-Testzentrum“ im Tiefgeschoss von „Gebäude 2“ und das Labor der Abteilung „Life Sciences“.  </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Belegschaft als Namensgeber</strong>
<br>
Einer der neuen Reinräume wurde auf den Namen „Mikroba“ getauft, nach der gleichnamigen Fallkapsel, mit der sich OHB, noch als kleine Garagenfirma, 1985 Schritt für Schritt in Richtung Raumfahrt bewegte. Aus dem damaligen 5-Mann-Betrieb entwickelte sich in knapp 40 Jahren ein Konzern mit rund 2.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Davon wurden die gut 1.000 Kolleginnen und Kollegen am Bremer Standort in einem Wettbewerb aufgerufen, Namensideen für die zweite ISO-8-Halle einzubringen. Eine Jury wählte aus zahlreichen Einsendungen den Namen „Copernicus“ aus, nach der gleichnamigen Erdbeobachtungsmission der Europäischen Weltraumorganisation, an der OHB mit fünf Machbarkeitsstudien beteiligt ist. Das Besondere: Mikroba und Copernicus verfügen über bodentiefe Fenster. So kann den Kolleginnen und Kollegen von außen bei der Arbeit zugesehen werden. In der dritten Halle werden die Kabelbäume für Satelliten gefertigt, die so genannte Harness. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Der Standortausbau geht weiter</strong>
<br>
Kernstück des Investitionspakets ist jedoch eine neue Reinraumhalle mit dem Namen „Plato“ in unmittelbarer Nähe der Firmenzentrale am Technologiepark Universität, die sich derzeit im Bau befindet. Die Halle wird über mehrere Etagen verfügen, auf denen Integrationsflächen und Büros auf rund 1.500 Quadratmetern untergebracht werden. Der neue Reinraum wird konzernweit der größte Reinraum seiner Klasse sein und soll im Frühjahr 2020 fertiggestellt werden. </p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/ohb-neue-raeumlichkeiten-in-bremen/" data-wpel-link="internal">OHB: Neue Räumlichkeiten in Bremen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Airbus: Satellitenbau in neuen Dimensionen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/airbus-satellitenbau-in-neuen-dimensionen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Feb 2019 14:22:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Airbus]]></category>
		<category><![CDATA[Friedrichshafen]]></category>
		<category><![CDATA[ITC]]></category>
		<category><![CDATA[Reinraum]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=9817</guid>

					<description><![CDATA[<p>Airbus Friedrichshafen verdreifacht Integrationsflächen. Europas modernstes Satelliten- und Raumfahrt-Technikzentrum in Betrieb. Eine Pressemitteilung der Airbus Space Systems, Germany. Quelle: Airbus Space Systems, Germany. Der Airbus-Standort Friedrichshafen nimmt Europas modernstes Satelliten-Integrations- und Raumfahrt-Technikzentrum, das so-genannte Integrated Technology Centre (ITC), offiziell in Betrieb und verdreifacht damit seine Reinraumflächen zum Bau von Satelliten, Sonden, Raumfahrt-Instrumenten und -experimentieranlagen auf [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/airbus-satellitenbau-in-neuen-dimensionen/" data-wpel-link="internal">Airbus: Satellitenbau in neuen Dimensionen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Airbus Friedrichshafen verdreifacht Integrationsflächen. Europas modernstes Satelliten- und Raumfahrt-Technikzentrum in Betrieb. Eine Pressemitteilung der Airbus Space Systems, Germany.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Airbus Space Systems, Germany.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/ITCOutsideIR000031500.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Außenansichten des Integrated Technology Centre (ITC)" data-rl_caption="" title="Außenansichten des Integrated Technology Centre (ITC)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/ITCOutsideIR00003260.jpg" alt=""/></a></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Airbus-Standort Friedrichshafen nimmt Europas modernstes Satelliten-Integrations- und Raumfahrt-Technikzentrum, das so-genannte Integrated Technology Centre (ITC), offiziell in Betrieb und verdreifacht damit seine Reinraumflächen zum Bau von Satelliten, Sonden, Raumfahrt-Instrumenten und -experimentieranlagen auf 4.200 Quadratmeter. Das hochkomplexe Zentrum ist für rund 45 Millionen Euro in nur zwei Jahren Bauzeit errichtet worden.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/ITCOutsidebIR00003260.jpg" alt=""/><figcaption>Außenansichten des Integrated Technology Centre (ITC)<br>(Bilder: Airbus Space Systems)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">„Die große Investition von Airbus in dieses Gebäude ist zugleich eine Investition in die Zukunft: Für den Airbus-Standort am Bodensee und für den Raumfahrtstandort Baden-Württemberg. In der Raumfahrttechnik haben wir jetzt schon deutschlandweit die Nase vorn – bei der Forschung und Wissenschaft, der Entwicklung und Technik und bei der Begeisterung für die Luft- und Raumfahrt“, so Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann. „Mit diesem Technologie-Zentrum wagt Airbus den Sprung in ein neues Zeitalter noch besserer Satelliten, auch für wissenschaftliche Zwecke. Satelliten können etwa Veränderungen des Meeresspiegels und selbst kleine Quellen von Treibhausgas-Emissionen präzise erfassen. Dank solcher Satelliten wächst die Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse, um dem Klimawandel zu begegnen.“</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/FriedrichshafenITCArtviewCopyrightAirbus20191500.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Das ITC in künstlerischer Darstellung" data-rl_caption="" title="Das ITC in künstlerischer Darstellung" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/FriedrichshafenITCArtviewCopyrightAirbus2019260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Das ITC in künstlerischer Darstellung<br>(Bild: Airbus 2019)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Die Raumfahrt hat in den vergangenen Jahren eine enorm positive Entwicklung genommen. Neben Wissenschaftsmissionen zur Erkundung unseres Sonnensystems und fundamentaler physikalischer Gesetze, tragen wir als Raumfahrtunternehmen einem schnell steigenden Bedarf an höchst leistungsfähigen und top zuverlässigen Erdbeobachtungs-, Wetter- und Navigationssatelliten Rechnung&#8220;, sagte Nicolas Chamussy, Leiter von Space Systems bei Airbus. &#8222;Dank des neuen Satelliten-Hub ist die Produktion am Airbus-Standort Friedrichshafen sowohl bei Qualität wie auch bei der Quantität gegenüber unseren Wettbewerbern bestens aufgestellt.&#8220;</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/ITC20190215044021500.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Luftbild mit ITC im rechten Bildteil" data-rl_caption="" title="Luftbild mit ITC im rechten Bildteil" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/ITC201902150440260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Luftbild mit ITC im rechten Bildteil<br>(Bild: Airbus Space Systems)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Das ITC-Gebäude mit Abmessungen von rund 70 x 60 Metern und einer Deckenhöhe von bis zu 18,50 Metern wurde als Erweiterung der heutigen Satellitenintegrations-Halle verwirklicht. Der neue &#8222;Doppel&#8220;-Komplex ermöglicht deshalb eine effizientere und ökonomischere Abwicklung von Projekten und bietet durch modernste Technik und neuer &#8222;Dimensionen&#8220; auch neue Möglichkeiten bei der Akquise von künftigen Raumfahrtprojekten wie zum Beispiel bei großen Weltraumteleskopen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Herzstück des ITC ist der große &#8222;Cleanroom&#8220;. Unter Reinraumbedingungen verschiedener &#8222;Sauberkeitsklassen&#8220; &#8211; von ISO 8 bis ISO 5 &#8211; findet die Schlussintegration der Satelliten auf einer Grundfläche von rund 2.100 Quadratmetern statt, davon 400 Quadratmeter unter ISO 5. Aufwändige Klima- und Filteranlagen wälzen ein Luftvolumen von 900.000 Kubikmetern bis zu 60 mal pro Stunde um und sorgen so nicht nur für die geforderte Reinheit, sondern auch für konstant erhöhten Luftdruck und regeln Feuchtigkeit sowie Temperatur.</p>



<div class="wp-block-group"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow">
<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/ITCLaCleanroomaIR000031500.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="Blicke in den großen Reinraum des ITC" data-rl_caption="" title="Blicke in den großen Reinraum des ITC" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/ITCLaCleanroomaIR00003260.jpg" alt=""/></a></figure></div>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Vier so genannte seismische Blöcke, jeder 150 Tonnen schwer, &#8222;entkoppeln&#8220; spezielle Integrationstische vom Gebäude und sorgen für eine absolut erschütterungsfreie Umgebung für die Montage optischer Instrumente. Eine computergesteuerte Ventilator- und Filtermatrix an der Südseite des Reinraums, erzeugt Luftströmungsprofile, die adaptiv auf die Belegung des Raumes eingestellt werden können. Dieses Konzept ermöglicht erstmalig in Europa die Realisierung unterschiedlicher Reinraumklassen in einer einzigen Halle ohne störende Zwischenwände oder Vorhänge.</p>



<div class="wp-block-group"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow">
<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/ITCLaCleanroomb000031500.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="Blicke in den großen Reinraum des ITC" data-rl_caption="" title="Blicke in den großen Reinraum des ITC" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/ITCLaCleanroomb00003260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Blicke in den großen Reinraum des ITC<br>(Bilder: Airbus Space Systems)</figcaption></figure></div>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Von den direkt angrenzenden Check-Out-Räumen können Mitarbeiter eine Vielzahl von elektrischen Funktionsüberprüfungen steuern, ohne selbst den Reinraumbereich betreten zu müssen. Alle Rechneranlagen sind in eigenen, klimatisierten und geräuschgedämmten Racks untergebracht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In den beiden Seitenflügeln des ITC sind weitere 1.100 Quadratmeter Integrations- und Laborflächen für die Komponentenfertigung und Technikflächen eingerichtet. Im Westflügel des Gebäudes befinden sich im ersten Stock eine Konferenzzone und ein multifunktionaler Show- und Informationsraum. Große Panoramafenster ermöglichen einen einmaligen Blick auf die Fertigung der Flughardware.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gegenwärtig sind die ersten Projekte mit vier Sentinel-Satelliten für das europäische Umwelt- und Sicherheitsprogramm &#8222;Copernicus&#8220;, dem europäisch-japanischen Erdbeobachtungssatelliten EarthCARE, sowie zwei jeweils 12,30 Meter langen planaren Radarantennen in das neue Zentrum eingezogen. Noch im ersten Halbjahr soll mit den Integrationsarbeiten für JUICE, einer Mission zu den Eismonden des Jupiters (Start 2022), begonnen werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Airbus</strong><br>Airbus ist ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich Luft- und Raumfahrt sowie den dazugehörigen Dienstleistungen. Der Umsatz betrug €&nbsp;64&nbsp;Mrd. im Jahr 2018, die Anzahl der Mitarbeiter rund 134.000. Airbus bietet die umfangreichste Verkehrsflugzeugpalette. Das Unternehmen ist europäischer Marktführer bei Tank-, Kampf-, Transport- und Missionsflugzeugen und eines der größten Raumfahrtunternehmen der Welt. Die zivilen und militärischen Hubschrauber von Airbus zeichnen sich durch hohe Effizienz aus und sind weltweit gefragt.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/airbus-satellitenbau-in-neuen-dimensionen/" data-wpel-link="internal">Airbus: Satellitenbau in neuen Dimensionen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Genesis: Bringen Scherben Glück?</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/genesis-bringen-scherben-glueck/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Sep 2004 16:06:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Probenbehälter]]></category>
		<category><![CDATA[Reinraum]]></category>
		<category><![CDATA[Rückkehrkapsel]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnenwind]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=29379</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mit der Akribie von Archäologen arbeiten sich Wissenschaftler durch den unscheinbaren und doch wertvollen Inhalt des Probenbehälters. Ein Beitrag von Axel Orth. Quelle: NASA/JPL. In einem provisorisch eingerichteten Reinraum auf dem Militärgelände in Dugway schreitet die Arbeit an dem Probenbehälter der abgestürzten Rückkehrkapsel voran. Je mehr von dem Inhalt des Behälters freigelegt wird, desto mehr [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/genesis-bringen-scherben-glueck/" data-wpel-link="internal">Genesis: Bringen Scherben Glück?</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Mit der Akribie von Archäologen arbeiten sich Wissenschaftler durch den unscheinbaren und doch wertvollen Inhalt des Probenbehälters.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Axel Orth. Quelle: NASA/JPL.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In einem provisorisch eingerichteten Reinraum auf dem Militärgelände in Dugway schreitet die Arbeit an dem Probenbehälter der abgestürzten Rückkehrkapsel voran. Je mehr von dem Inhalt des Behälters freigelegt wird, desto mehr steigt der Enthusiasmus der Forscher.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/17092004180612_small_1.jpg" alt="None" width="415" height="386"/><figcaption>
Geborgene Fragmente von 
<i>Genesis</i>
-Kollektorscheiben
<br>
Bild:JPL
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Seit seiner Verbringung in den Reinraum liegt der Behälter, der immer noch den Großteil der Sonnenwindproben enthält, verkehrt herum &#8211; auf seinem Deckel. Er ist nun nicht etwa einfach herumgedreht und geöffnet worden, sondern die Wissenschaftler arbeiten sich sehr methodisch vom Boden des Behälters nach unten, zum Deckel hin, indem sie nach und nach kleine Partien aus der Behälterwand schneiden. Aus dem so freigelegten Inhalt des Behälters extrahieren sie kleine, aber potenziell analysierbare Fragmente von Kollektormaterial. Offenbar muss man sich diese Arbeit ähnlich der von Archäologen am verschütteten, zerbrechlichen Skelett eines überaus wertvollen Tieres vorstellen. Am Dienstag wurde eine komplette Hälfte einer Saphir-Scheibe (sogenannter &#8222;Wafer&#8220;) freigelegt, das ist das bisher größte Stück.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders gespannt sind die Wissenschaftler auf den Zustand des sogenannten Sonnenwindkonzentrators, auf dessen vier Segmenten die für die Mission besonders wichtigen Sauerstoffisotopen gesammelt werden sollten. Konkret wird man dies erst in einigen Tagen wissen, wenn der noch auf dem Konzentrator befindliche &#8222;Scherbenhaufen&#8220; abgearbeitet ist. Zur Zeit nimmt man an, dass drei der Segmente relativ intakt sind und dass das vierte einen oder mehrere Brüche aufweisen könnte. Es gibt noch keine konkreten Pläne, wann der Probenbehälter zum <i>Johnson Space Center</i> nach Houston gebracht wird.</p>



<ul>
<li><a class="news" href="https://www.raumfahrer.net/genesis-material-gerettet/" data-wpel-link="internal">Genesis: Material gerettet</a> <li><a class="news" href="https://www.raumfahrer.net/genesis-probenbehaelter-macht-hoffnung/" data-wpel-link="internal">Genesis: Probenbehälter macht Hoffnung</a></li> </li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/genesis-bringen-scherben-glueck/" data-wpel-link="internal">Genesis: Bringen Scherben Glück?</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Genesis: Material gerettet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/genesis-material-gerettet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Sep 2004 07:19:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Genesis-Mission]]></category>
		<category><![CDATA[Partikel]]></category>
		<category><![CDATA[Probenbehälter]]></category>
		<category><![CDATA[Reinraum]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnenwind]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=29387</guid>

					<description><![CDATA[<p>Glück im Unglück: Wissenschaftler haben aus der zerstörten Genesis-Kapsel noch einige Proben retten können, so dass die Missionsziele nicht gefährdet sind. Ein Beitrag von Martin Ollrom und Axel Orth. Quelle: NASA. 260 Millionen Dollar hat die NASA für die Instrumente an Bord von Genesis ausgegeben. Seit Mittwochabend mussten sich einige Techniker und Verantwortliche mit dem [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/genesis-material-gerettet/" data-wpel-link="internal">Genesis: Material gerettet</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Glück im Unglück: Wissenschaftler haben aus der zerstörten Genesis-Kapsel noch einige Proben retten können, so dass die Missionsziele nicht gefährdet sind.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Martin Ollrom und Axel Orth. Quelle: NASA.</p>



<p class="wp-block-paragraph">260 Millionen Dollar hat die NASA für die Instrumente an Bord  von Genesis ausgegeben. Seit Mittwochabend mussten sich einige Techniker und Verantwortliche mit dem Gedanken anfreunden, dass die Mission vielleicht gescheitert ist. Jedoch kamen die Wissenschaftler nach diesem Schock wieder schnell zu sich und versuchten, Sonnenwindpartikel zu retten &#8211; was ihnen auch gelang. Die Sonnenwindpartikel sollen den Forschern einen Einblick bringen, wie unser Sonnensystem entstand. Schon wenige Tage nach dem großen Schock stellt man bei der NASA wieder Aufbruchstimmung fest. &#8222;Unser Team ist wirklich froh, dass wir noch Partikel retten konnten&#8220;, sagte Roger Wiens aus Los Alamos. &#8222;Mit dieser Menge an Partikeln, die wir gerettet haben, können wir nun die meisten, wenngleich auch nicht alle Missionsziele erreichen.&#8220;</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/13092004091930_small_1.jpg" alt="None" width="400" height="261"/><figcaption>
In diesem provisorisch eingerichteten Reinraum wird der Probenbehälter untersucht(Bild: NASA/JPL)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Es gab im Genesis-Probenbehälter zahlreiche Scheiben aus verschiedenen Materialien, die in den über 2 Jahren im All dem offenen Weltraum ausgesetzt waren und unterschiedliche atomare Partikel des Sonnenwindes gesammelt haben &#8211; je nach Material der Scheibe. Beim Aufprall sind viele Scheiben zerbrochen, jedoch ist die Hauptscheibe zum größten Teil unversehrt geblieben. Und selbst die Fragmente zerbrochener Scheiben können noch brauchbare Partikel enthalten, wie die noch anstehende Hauptuntersuchung in einem Ultrareinraum im Johnson Space Center in Houston zeigen wird, in den der Probenbehälter anschließend überführt wird. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zwar ist der Probenbehälter beim Aufprall aufgeplatzt und so ist die größte Sorge der Wissenschaftler die mögliche Verunreinigung durch irdische Partikel. Doch erste Untersuchungen mit Taschenlampen und kleinen Spiegeln, die in den Probenbehälter eingeführt wurden, zeigen, dass dessen Inneres überraschend sauber ist. Man habe es nicht gerade &#8222;mit Klumpen von Dreck&#8220; zu tun, so Don Sevilla, der führende Nutzlastingenieur des JPL. Im Ultrareinraum in Houston werde man sich den &#8222;Patienten&#8220; gründlich vornehmen und die Schichten der &#8222;Zwiebel&#8220; mit größter Genauigkeit schälen. Schon jetzt machen sich die Experten Gedanken, wie man mit dem Problem der Verunreinigung am besten fertig werden kann. Bis dahin wird nichts und niemand die noch intakten Kollektoren berühren.
<br>
Zur Untersuchung der Absturzursache wurden zwei unabhängige Untersuchungsteams gebildet. Bisher kann nur gesagt werden, dass das Fallschirmsystem nie den Befehl zur Entfaltung erhielt. Die bekannten Probleme mit der Batterie des Fallschirmsystems, die im Weltall kurz nach dem Start leicht überhitzte, bieten sich zwar als Erklärung an, wurden von den Verantwortlichen jedoch bisher nicht erwähnt. &#8222;Jede Identifikation einer Grundursache des Versagens wäre in dieser Phase der Untersuchung reine Spekulation und es gibt Leute bei uns, die das Problem in naher Zukunft sehr detailliert untersuchen werden&#8220;, sagte Gentry Lee, ein führender Ingenieur bei JPL.
<br>
Zweifellos sehr genau werden die Experten der Mission <a href="https://www.raumfahrer.net/?s=Stardust" data-wpel-link="internal">Stardust</a> die Untersuchung des Fallschirmversagens verfolgen, denn auch Stardust ist schon auf dem Rückweg. Zwar wird für deren Landung kein Hubschrauber benötigt, wohl aber der Fallschirm &#8211; und es handelt sich bei beiden Sonden um dasselbe Fallschirmsystem. Auch das Landegebiet ist exakt dasselbe wie bei Genesis. &#8222;Das Stardust-Team startet bereits eine Auswertung der Lektionen aus Genesis&#8220;, sagte Lee. &#8222;Das wird ein langer Prozess sein und man wird einige Dinge verbessern können und einige nicht. Es wird darauf hinauslaufen, inwieweit man die Wahrscheinlichkeit des Erfolgs maximieren kann anhand der Lehren aus dem Versagen von Genesis. Es ist letzten Endes immer noch Fliegerei, was wir hier tun, und da kann man ein gewisses Risiko nie ausschließen.&#8220;  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Landung der Stardust-Kapsel wird für den 15. Januar 2006 erwartet.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/genesis-material-gerettet/" data-wpel-link="internal">Genesis: Material gerettet</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
