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	<title>SARah &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>SARah &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<item>
		<title>OHB: SARah-Satelliten erfolgreich gestartet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ohb-sarah-satelliten-erfolgreich-gestartet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Dec 2023 21:30:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Neues Aufklärungssystem der Bundeswehr komplett. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen. Quelle: OHB SE 24. Dezember 2023. Bremen/Vandenberg, 24. Dezember 2023. Die beiden Reflektorsatelliten des SARah-Aufklärungssystems sind heute erfolgreich von der Vandenberg Space Force Base in Kalifornien, USA, gestartet. Die Falcon-9-Rakete der Firma SpaceX hob um 14:11 MEZ von Launchpad SLC-4E ab und setzte ihre [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Neues Aufklärungssystem der Bundeswehr komplett. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: OHB SE 24. Dezember 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/sarah23fairingspacexviaBW.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Eine bewährte Kooperation: Beschaffungsamt und Kommando Cyber- und Informationsraum. Die Wappen sind neben dem Hersteller-Logo und dem Bundeswehr-Logo groß aufgedruckt. (Bild der Nutzlastverkleidung: SpaceX via Bundeswehr. Bildunterschrift: Bundeswehr)" data-rl_caption="" title="Eine bewährte Kooperation: Beschaffungsamt und Kommando Cyber- und Informationsraum. Die Wappen sind neben dem Hersteller-Logo und dem Bundeswehr-Logo groß aufgedruckt. (Bild der Nutzlastverkleidung: SpaceX via Bundeswehr. Bildunterschrift: Bundeswehr)" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/sarah23fairingspacexviaBW26.jpg" alt="Eine bewährte Kooperation: Beschaffungsamt und Kommando Cyber- und Informationsraum. Die Wappen sind neben dem Hersteller-Logo und dem Bundeswehr-Logo groß aufgedruckt. (Bild der Nutzlastverkleidung: SpaceX via Bundeswehr. Bildunterschrift: Bundeswehr)" class="wp-image-135664"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Eine bewährte Kooperation: Beschaffungsamt und Kommando Cyber- und Informationsraum. Die Wappen sind neben dem Hersteller-Logo und dem Bundeswehr-Logo groß aufgedruckt. (Bild der Nutzlastverkleidung: SpaceX via Bundeswehr. Bildunterschrift: Bundeswehr)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Bremen/Vandenberg, 24. Dezember 2023. Die beiden Reflektorsatelliten des SARah-Aufklärungssystems sind heute erfolgreich von der Vandenberg Space Force Base in Kalifornien, USA, gestartet. Die Falcon-9-Rakete der Firma SpaceX hob um 14:11 MEZ von Launchpad SLC-4E ab und setzte ihre beiden Passagiere nach 25-minütiger Flugzeit planmäßig im Weltall aus. Kurz darauf konnten die ersten Signale der beiden Satelliten empfangen werden. Damit wurde die sogenannte Launch and Early Orbit Phase (LEOP) eingeläutet, in deren Verlauf die Satelliten System für System hochgefahren und auf Funktionalität überprüft werden. Zudem werden die Satelliten während dieser Phase in ihre endgültigen Orbits gesteuert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der für SARah verantwortliche OHB-Projektleiter ist froh, dass der Start erfolgreich durchgeführt werden konnte: „Es ist ein wunderbares und erleichterndes Gefühl nach all den Anstrengungen die beiden Satelliten sicher in ihrem Orbit zu wissen. Dass wir heute diesen besonderen Moment erleben konnten, ist eine Teamleistung und der Verdienst des gesamten SARah-Teams und auch der unterstützenden Kollegen von OHB.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei SARah handelt es sich um die Nachfolgemission des seit 2007 im Dienst befindlichen SAR-Lupe-Systems. Für die Realisierung war – wie schon bei SAR-Lupe – die OHB System AG als Hauptauftragnehmerin beauftragt worden. In Kooperation mit Airbus Defence and Space als Unterauftragnehmer wurden für die Mission insgesamt drei Radarsatelliten entwickelt und gebaut: Ein Phased-Array-Satellit (beigesteuert von Airbus Defense and Space) und zwei baugleiche Reflektorsatelliten, bei denen es sich um eine Weiterentwicklung der bewährten Technologie von SAR-Lupe handelt. Durch die Kombination der beiden Satellitentypen können die Vorteile der einzelnen Technologien für das Gesamtsystem genutzt werden, um der Bundeswehr eine verbesserte weltweite tageszeit- und wetterunabhängige Aufklärungsfähigkeit zur Verfügung zu stellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auftraggeber für SARah ist das Bundesministerium der Verteidigung (BMVg), vertreten durch das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (<a href="https://www.raumfahrer.net/ohb-liefert-sarah-fuer-bundeswehr/" data-type="link" data-id="https://www.raumfahrer.net/ohb-liefert-sarah-fuer-bundeswehr/" data-wpel-link="internal">BAAINBw</a>).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Betrieb der SARah Satelliten wird ebenfalls in der Verantwortung der OHB System AG liegen und in Kooperation mit der OHB Digital Connect GmbH und Airbus Defence and Space durchgeführt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3406.msg557679#msg557679" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">OHB-System</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Airbus: Erdbeobachtungssatellit „SARah-1“ bereit für den Start</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/airbus-erdbeobachtungssatellit-sarah-1-bereit-fuer-den-start/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Jun 2022 10:27:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Weltklasse-Aufklärungssystem für die Bundeswehr entwickelt. Neueste Radartechnologie zusammen mit einer sehr schnellen Ausrichtung und flexiblen Formung des Antennenstrahls soll eine extrem hochaufgelöste Beobachtung der Erdoberfläche, unabhängig von der Tageszeit und der Wetterlage ermöglichen. Eine Pressemitteilung von Airbus Defence and Space. Quelle: Airbus Defence and Space 13. Juni 2022. Friedrichshafen / Vandenberg, CA, USA, 13. Juni [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Weltklasse-Aufklärungssystem für die Bundeswehr entwickelt. Neueste Radartechnologie zusammen mit einer sehr schnellen Ausrichtung und flexiblen Formung des Antennenstrahls soll eine extrem hochaufgelöste Beobachtung der Erdoberfläche, unabhängig von der Tageszeit und der Wetterlage ermöglichen. Eine Pressemitteilung von Airbus Defence and Space.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Airbus Defence and Space 13. Juni 2022.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SARah1ArtAirbus.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SARah1ArtAirbus600.jpg" alt=""/></a><figcaption>Erdbeobachtungssatellit SARah-1 über der Erde &#8211; künstlerische Darstellung. (Bild: Airbus)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Friedrichshafen / Vandenberg, CA, USA, 13. Juni 2022 – Der von Airbus <a href="https://www.raumfahrer.net/ohb-liefert-sarah-fuer-bundeswehr/" data-wpel-link="internal">im Unterauftrag der OHB System AG</a> gebaute Erdbeobachtungssatellit „SARah-1“ ist von Friedrichshafen nach Vandenberg, Kalifornien, USA, transportiert worden und wird derzeit für den Start im Juni 2022 und den anschließenden von Airbus durchgeführten Betrieb im Weltall vorbereitet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">SARah ist ein neues, operationelles Aufklärungssystem bestehend aus mehreren Satelliten und einem Bodensegment, welches im Auftrag der deutschen Bundeswehr entwickelt wurde. Es ersetzt als Nachfolgesystem das sich im Einsatz befindende <a href="https://www.raumfahrer.net/deutsche-radar-aufklaererflotte-komplett/" data-wpel-link="internal">SAR-Lupe-System</a> und bietet deutlich erweiterte Fähigkeiten und eine deutlich größere Systemperformance.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Gesamtverantwortung für das vollständige System SARah liegt bei der OHB System AG, Bremen, als Hauptauftragnehmer, welche den Hauptvertrag gegenüber dem <a href="https://www.raumfahrer.net/ohb-sarah-wird-aufgestockt/" data-wpel-link="internal">Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw)</a> hält. Airbus ist Hauptunterlieferant. Die Architektur des Gesamtsystems SARah besteht aus einem Raumsegment mit drei Radarsatelliten (2 x OHB, 1 x Airbus) und einem Bodensegment, welches mit zwei Bodenstationen verbunden ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Airbus Defence and Space am Standort Friedrichshafen hat einen Satelliten mit neuester, höchstauflösender Radartechnologie entwickelt sowie einen Anteil für das gemeinsame Bodensegment zum Betrieb des eigenen Satelliten. Das Unternehmen ist ebenfalls für den Start der Rakete, die Kalibrierung und die Validierung dieses Radarsatelliten verantwortlich, mit abschließender In-Orbit Delivery.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das von Airbus entwickelte und gebaute Radarinstrument basiert auf einer aktiven, phasengesteuerten Array Antenne und stellt eine Weiterentwicklung der sich bereits sehr erfolgreich im Betrieb befindenden Erdbeobachtungssatelliten TerraSAR, TanDEM-X und PAZ dar. Diese Technologie bietet die Vorteile einer sehr schnellen Ausrichtung und einer sehr flexiblen Formung des Antennenstrahls, um Bildmaterial in Rekordzeit zu liefern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Generell ermöglichen Radarsatelliten, sowohl mit passiver als auch mit aktiver Antennentechnologie, eine Beobachtung der Erdoberfläche unabhängig von der Tageszeit und der Wetterlage.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der von Airbus gebaute Satellit hat ein Gewicht von rund vier Tonnen und wird von Vandenberg, Kalifornien, USA, gestartet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start und die Inbetriebnahme (LEOP) des Satelliten werden aus dem Kontrollzentrum von Airbus in Friedrichshafen betreut. Die anschließende Kalibrierung, Validierung und der Betrieb erfolgen aus dem Kontrollzentrum der Bundeswehr.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10909.msg533371#msg533371" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">SARah (&#8222;SAR-Lupe 2. Generation&#8220;)</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>OHB liefert SARah für Bundeswehr</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ohb-liefert-sarah-fuer-bundeswehr/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Jul 2013 17:26:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 2. Juli 2013 hat das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) in Koblenz die Orbitale Hochtechnologie Bremen System AG (OHB) mit Entwicklung und Lieferung des militärischen satellitengestützten Radar-Aufklärungssystems SARah beauftragt. Vorher hatte der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages in einer Sitzung am 26. Juni 2013 seine Zustimmung zu dem Rüstungsprojekt geben. Ein [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 2. Juli 2013 hat das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) in Koblenz die Orbitale Hochtechnologie Bremen System AG (OHB) mit Entwicklung und Lieferung des militärischen satellitengestützten Radar-Aufklärungssystems SARah beauftragt. Vorher hatte der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages in einer Sitzung am 26. Juni 2013 seine Zustimmung zu dem Rüstungsprojekt geben.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch</a>. Quelle: Bundeswehr-Journal, OHB, Raumfahrer.net.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08072013192620_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08072013192620_small_1.jpg" alt="OHB" width="300" height="225"/></a><figcaption>
OHB-Standort Bremen mit Integrationshalle für Satelliten
<br>
(Bild: OHB)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Das aktuell im Einsatz befindliche militärische deutsche Radarsatellitensystem SAR-Lupe wurde ebenfalls von OHB aufgebaut. Es ist mit seinen Satelliten mit unbeweglich montierten Antennenschlüsseln in der Lage, Gegenstände am Erdboden zu identifizieren, die kleiner als ein Meter sind. Die Auslegungsbetriebsdauer dieses Systems reicht laut einer Information der Bundesregierung bis Ende 2017. Ein Vertrag mit OHB, in dessen Rahmen OHB betriebliche Aufgaben für SAR-Lupe erfüllt, läuft im November 2017 aus. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Radar-Aufklärungssystem SARah wird nach Fertigstellung aus zwei Bodenstationen und drei um die Erde kreisenden Radarsatelliten bestehen. Nach derzeitigem Planungsstand soll das Bodensegment von SARah im Herbst 2016 einsatzbereit sein. Der Betriebsbeginn des fertiggestellten Gesamtsystems ist derzeit für Ende 2019 vorgesehen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">SARah wird nach Angaben der Bundeswehr dann für Kontinuität bei der Fähigkeit, Krisensituationen frühzeitig zu erkennen und sinnvoll zu bewältigen, sorgen. Die Leistungen des Systems sollen über denen von SAR-Lupe liegen. Beispielsweise erwartet man von SARah eine verbesserte Auflösung, schnellere Datendownloads von den Satelliten und reduzierte Systemantwortzeiten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start der Satelliten wird voraussichtlich auf Falcon-9-Raketen des US-amerikanischen Unternehmens SpaceX erfolgen, wurde anlässlich der Pariser Luftfahrtschau auf dem Flughafen Le Bourget im Juni 2013 bekannt. Für zwei der Satelliten ist ein gemeinsamer Flug geplant, für den dritten Satelliten der Konstellation ein zusätzlicher Start. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei zwei der drei Satelliten für SARah greift OHB auf Technologien zurück, die bereits bei SAR-Lupe verwendet werden. Für die neuen Satelliten will OHB insbesondere die von SAR-Lupe benutzte Reflektortechnologie weiterentwickeln. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Den dritten Satelliten für SARah möchte man mit Radartechnik ausrüsten, die auf der von der Astrium-GmbH in den zivilen Radarsatelliten TerraSAR-X und Tandem-X verwendeten basiert. Auf letzteren kommen aktive phased-array Radaranlagen zum Einsatz, deren Antennen ohne bewegliche Teile auskommen und jeweils 384 horizontale sowie 384 vertikale einzelne Strahler besitzen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">OHB fungiert als Hauptauftragnehmer für das Projekt. Die beiden Satelliten mit der aus SAR-Lupe weiterentwickelten Technik und zentrale Bestandteile der Ausrüstung der Bodenstationen will OHB selbst liefern. Den Satelliten mit der Phased-Array-Technik bezieht OHB von Astrium. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben von OHB liegt das Gesamtvolumen des staatlichen Auftrags bei 816 Millionen Euro. Enthalten sind darin gemäß Informationen aus Le Bourget auch der Start der Satelliten und der Betrieb der gesamten Infrastruktur über einen Zeitraum von zehn Jahren. Den Anteil für Astrium beziffern gewöhnlich gut informierte Quellen auf einen dreistelligen Millionenbetrag. </p>
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			</item>
		<item>
		<title>Ariane &#8211; Evolution in Revolution ?</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ariane-evolution-in-revolution/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Jun 2013 21:05:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Raumfahrtsektor ist schon immer geprägt von großen Plänen und weitreichenden Entscheidungen, die aufgrund von vielen Beteiligten in internationaler Abstimmung mühevoll gestaltet werden. Wie soll sich die europäische Raumfahrt weiterentwickeln? Fragen an den DLR-Chef Prof. J. Wörner. Ein Beitrag von Thomas Brucksch. Quelle: Raumfahrer.net. Eine gewisse Dynamik erfuhr in letzter Zeit das Thema, wie die [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der Raumfahrtsektor ist schon immer geprägt von großen Plänen und weitreichenden Entscheidungen, die aufgrund von vielen Beteiligten in internationaler Abstimmung mühevoll gestaltet werden. Wie soll sich die europäische Raumfahrt weiterentwickeln? Fragen an den DLR-Chef Prof. J. Wörner.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Brucksch. Quelle: Raumfahrer.net.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine gewisse Dynamik erfuhr in letzter Zeit das Thema, wie die Weiterentwicklung der Ariane 5 zur Ariane 6 aussehen sollte. Frankreich treibt das Thema mit immer neuen Vorschlägen stark voran, eine Dynamik, die man sich auch in anderen Raumfahrt-Bereichen wünschen würde. Andererseits scheint der Ariane 5-Nachfolger immer konventioneller zu werden.
<br>
Für uns war das Anlass, Informationen über die Rolle der deutschen Raumfahrt aus erster Hand zu erfragen. DLR-Chef Prof. Wörner stand uns dafür Rede und Antwort.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25062013230520_small_1.jpg" alt="DLR" width="260"/><figcaption>
DLR-Chef Prof. J. Wörner 
<br>
(Bild: DLR)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>RN:</strong> Herr Wörner, Ariane 5 und ATV-4 haben zuletzt tolle Bilder geliefert. Zum ersten Mal sah man die Stufentrennung der Ariane 5 mit der Erde im Hintergrund ebenso, wie das Aussetzen des ATV. Ist das nicht ein tolles europäisches Projekt und macht das nicht Lust auf mehr? </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>J. Wörner:</strong> Ja, zumal das STEREX-Experiment, bei dem diese Aufnahmen entstanden sind, vom DLR gefördert wurde. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Früher war Raumfahrt vor allem Begeisterung und Nationalstolz. Heute ist Raumfahrt insbesondere durch zwei Bereiche gekennzeichnet: Zum einen ist sie nutzenorientiert, denken Sie an Satelliten-Bilder, die bei Flutkatastrophen helfen, Kommunikation, Navigation, Wetter, usw. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Zweiten ist es die Wissenschaft, viele offen Fragen sind noch zu beantworten, was keineswegs abstrakt ist, sondern auch zu ganz praktischem Nutzen führt, z.B. selbst die Relativitätstheorie, die damals kaum jemand verstand und für relevant hielt, ermöglicht uns heute erst die genaue Positionsbestimmung unter Berücksichtigung von Geschwindigkeit und Zeit. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>RN:</strong> Ganz aktuell, im deutschen Parlament soll die Entwicklung des Nachfolgesystems von SAR-Lupe beschlossen werden, ein 800-Millionen-Euro-Projekt. Es wurde berichtet, dass die Bundeswehr für den Satellitenstart dann möglicherweise Kunde von SpaceX wird? </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>J. Wörner:</strong> Weltweit werden Trägersysteme kommerziell angeboten, wir haben amerikanische und indische, wir haben chinesische und russische, also alle Möglichkeiten. Die SpaceX-Trägerrakete bedient einen bestimmten Markt, der nutzlastseitig sehr interessant ist. Die Ariane 5 bedient einen anderen Markt, der in der Gewichtsklasse aber deutlich darüber liegt. Klar, der Wettbewerb ist ein weltweiter Wettbewerb. Aber aus deutscher Sicht haben wir auch immer gesagt, dass wir das günstigste Angebot nehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jedoch müssen wir auch aufpassen, dass wir nicht die Eigenständigkeit verlieren. Denn wenn man diese verliert, ist man dem Markt ausgeliefert. Galileo ist ein gutes Beispiel, dass man mit Eigenständigkeit mehr erreicht und das sollten wir auch bei den Trägerraketen so beibehalten. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25062013230520_small_2.jpg" alt="ESA/D. Ducros" width="260"/><figcaption>
Ariane 5 ME &#8211; Illustration 
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(Bild: ESA/D. Ducros)
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>RN:</strong> Bei der Weiterentwicklung der Ariane 5 sind letztes Jahr in Neapel wichtige Weichenstellungen erfolgt. Im Vorfeld wurden verschiedene Ariane-6-Konzepte diskutiert, zur Konferenz bzw. danach aber nur eine Feststofflösung. War das nicht überraschend? </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>J. Wörner:</strong> Nein, ich war sehr intensiv in diesem Prozess eingebunden, habe auch die meisten Diskussionen im Vorfeld der ESA-Ministerratskonferenz entweder selber geführt oder auf der Konferenz mit dem deutschen Delegationsleiter Peter Hintze. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Diskussion um die Ariane 5 und deren Weiterentwicklung &#8211; die heißt dann &#8222;Ariane 5 ME &#8211; midlife evolution&#8220; &#8211; oder die Frage einer Ariane 6, die begann bereits ein Jahr vorher. Und man muss erst einmal sehen, dass beide Positionen &#8211; die deutsche, wie die französische durchaus begründet sind. Unsere französischen Kollegen sagen, wir können mit einem etwas kleineren und flexibleren Launcher den Markt besser bedienen und besser im Wettbewerb sein als z.B. SpaceX und andere. Und unsere Argumentation war, dass erstens die Ariane 5 in der jetzigen Form sehr, sehr gut ist, auch für den Transport großer Lasten und mit der Erweiterung zur Ariane 5 ME glauben wir, dass wir dort in der Wettbewerbsfähigkeit große Vorteile haben können. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Vor allem wissen wir, dass die Entwicklung der Ariane 5 ME um Faktoren günstiger ist, als eine komplette Neuentwicklung. Der Beschluss in Neapel, und das haben wir auch entsprechend vorbereitet, hat beide Themen miteinander verbunden &#8211; wir verfolgen die Ariane 5 ME weiter, um sie 2017/2018 zum Erstflug zu bringen. Parallel denken wir intensiv darüber nach &#8211; was könnte eine Ariane 6 sein und 2014 soll dann eine weitere Entscheidung fallen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Und wir haben, damit es weitergeht, Gemeinsamkeiten gesucht, die Gemeinsamkeiten zwischen Ariane 5 ME und Ariane 6 betragen 600 Mio €. Geld, das man sparen kann, wenn technische Entwicklungen für die Ariane 5ME in die Ariane 6 einfließen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Deshalb war die ESA-Ministerratskonferenz wegweisend für die Zukunft, die versucht, verschiedene Systeme auch immer zusammenzubringen &#8211; wir machen jetzt die Ariane 5 ME weiter und wir werden sehen, wie viel Finanzkraft Europa aufbringt und auch wann, unter welchen Randbedingungen, um dann ggf. eine Ariane 6  zu entwickeln. Aber das werden wir im nächsten Jahr entscheiden. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>RN:</strong> Wird eine Ariane 5 auch in Zukunft genügend Nutzlasten erhalten, das ATV fällt ja dann weg? All-Electric Satelliten sollen evtl. kleiner sein als der klassische Satellit mit chemischen Antrieben. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>J. Wörner:</strong> Im Moment sehen wir eher, dass die Satelliten immer größer werden. So ist der Alphasat, der im Juli mit einer Ariane 5 starten soll, der größte Kommunikationssatellit, der je gebaut wurde. Er verfügt über Solarpanele mit einer Spannweite von ca. 40 m, damit ist er größer als ein Airbus 320. Der Markt will aber Wettbewerb und Satelliten-Betreiber/Hersteller achten darauf, dass mindestens zwei Trägersysteme in der Lage sind, die Satelliten zu transportieren, um eine zu große Abhängigkeit zu vermeiden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ariane 5 war auch auf bemannte Raumfahrt ausgelegt und das derzeitige Konzept der Ariane 6 verzichtet auf diese Möglichkeit. Es bräuchte unglaubliche Investitionen, zudem wäre die Flexibilität für große Nutzlasten nicht mehr gegeben. Deswegen hat sich Deutschland bisher ganz klar aus finanziellen wie auch aus technischen Gründen für die Ariane 5 ME ausgesprochen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>RN:</strong> Deutschland investiert mit ca. 40% den größten europäischen Anteil an der ISS-Beteiligung. Müssten dann nicht öfter deutsche Astronauten fliegen dürfen?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>J. Wörner:</strong> Für Deutschland steht die Wissenschaft im Vordergrund. Sonst hätten wir schon bei der Auswahl auf eine entsprechende Quote geachtet. Das haben wir nicht getan. Natürlich freuen wir uns, wenn ein deutscher Astronaut an Bord der ISS ist. Wir setzen uns auch bei der ESA dafür ein, möglichst viele Fluggelegenheiten zu bekommen. Das wichtigere ist aber, dass wir deutsche Experimente über die ESA zu ISS bringen, unsere gemeinsame Europäische Weltraumagentur. Für mich ist Alexander Gerst ein europäischer Astronaut deutscher Nationalität. So sehe ich das auch im Fall eines britischen ESA-Astronauten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der britische Beitrag zur ISS ist sehr gering. Das kann man eher ansprechen, als zu sagen, bei einem hohen Beitrag müssen auch mehr Fluggelegenheiten herausspringen. Ich sag eher, es würde mich freuen, wenn die Briten mehr Finanzmittel in die Raumfahrt einbringen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die ISS ist nun mal eine Internationale Raumstation, die uns die Möglichkeit zu Experimenten in der Schwerelosigkeit gibt, mit Astronauten, die wir sonst nicht haben. Das ist eine tolle Infrastruktur &#8211; ein großes, vielseitiges Labor und das sollte im Verhältnis zu den früheren Investitionskosten auch genutzt werden. Und ich fordere in der ESA immer auf, dass wir diesen Beitrag solidarisch gemeinsam tragen sollten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>RN:</strong> Herr Wörner, vielen Dank für das Interview und Ihre Erläuterungen zu unseren Fragen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Fragen des Interviews fasse ich hier inhaltlich zusammen:</p>



<p class="wp-block-paragraph">1. Europa &#8211; ESA / EU-Kommission</p>


<p>Hr. Wörner betonte, dass ESA und EU eng zusammenarbeiten sollten, zumal die meisten Länder sowohl in der EU als auch ESA vertreten sind. Vor dem Wahljahr 2014 wird man, zumindest politisch, noch einiges abarbeiten wollen, da danach ja die EU-Direktorate wieder neu besetzt werden. Mein Eindruck war, dass er aus deutscher Sicht das EU-Copernicus-Programm (Erdbeobachtung) als umfassendes Datensystem (Satelliten+Bodensysteme) verstanden wissen will.</p>


<p class="wp-block-paragraph">2. Galileo</p>


<p>Die Frage war, ob hier der gewünschte Nutzen erzielt wird. Das EU-Programm hat sich um viele Jahre verschoben und das Vorhaben wird weitaus teurer als geplant. Dennoch verspricht man sich weiterhin neue Möglichkeiten und Nutzen durch das sichere Signal, dass z.B. lärmmindernde Flugzeuglandeanflüge verbessern könnte.</p>


<p class="wp-block-paragraph">3. Militärische Nutzung</p>


<p>Militärische Nutzung scheint die zivile Nutzung in den Hintergrund zu drängen.            Die Diskussion sollte sich in diesem Zusammenhang um Sicherheit drehen, sowohl zivile als auch militärische. Jeder möchte in Sicherheit leben. Auch können militärische Programme in den zivilen Bereich übertragen und genutzt werden, wie das Beispiel GPS zeigt. Als ESA-Ratsvorsitzender betont er stets die zivile Rolle der ESA.</p>


<p class="wp-block-paragraph">4. Internationale Zusammenarbeit</p>


<p>Im deutschen RN-Forum sind sowohl die amerikanische als auch russische Raumfahrt gleichermaßen vertreten. Chinas Raumfahrt ist durch die spektakulären bemannten Flüge ebenso in der Diskussion.</p>


<p class="wp-block-paragraph">Für das DLR gilt primär natürlich zunächst die nationale Sicht. Danach kommen Europa, die USA und weitere Länder wie Japan und Russland. China ist ein Sonderfall, man will wissenschaftlich zusammenarbeiten und muss sich auf technologischer Ebene eher zurückhalten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Beim MPCV-ESM Projekt hofft das DLR auf eine gute und langjährige Zusammenarbeit mit den USA. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3434.msg259083#msg259083" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Zukünftiges europäisches Trägersystem</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=7034.msg256543#msg256543" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Ariane 5 / 5ME &#8211; Technik und Zukunft</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10909.msg259375#msg259375" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">SAR-Lupe 2. Generation</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9380.msg255756#msg255756" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">EU &#8211; Space Policy auf EU-Ebene</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11422.msg259094#msg259094" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Orion MPCV / ATV-SM &#8211; Raumschiff</a></li></ul>
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