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	<title>Satellitenbilder &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Satellitenbilder &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>FAU: Pinguinzählung in der Antarktis via Satellit</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/fau-pinguinzaehlung-in-der-antarktis-via-satellit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 May 2024 21:01:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erde]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kaiserpinguine gelten als vom Aussterben bedroht. Um die größte aller Pinguinarten zu schützen, gilt es, die Zahl der Tiere genau im Blick zu behalten und zu untersuchen, welche Faktoren die Population beeinflussen. Eine Information der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU). Quelle: Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) 29. Mai 2024. 29. Mai 2024 &#8211; Ein Forschungsteam unter Leitung der Friedrich-Alexander-Universität [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Kaiserpinguine gelten als vom Aussterben bedroht. Um die größte aller Pinguinarten zu schützen, gilt es, die Zahl der Tiere genau im Blick zu behalten und zu untersuchen, welche Faktoren die Population beeinflussen. Eine Information der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) 29. Mai 2024.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/240515_PENGUINCOLONY_SOUTHSPOT_006_C-Neumayer-Station_3zu2.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Ansammlung von Kaiserpinguinen. (Bild: Neumayer-Station)" data-rl_caption="" title="Ansammlung von Kaiserpinguinen. (Bild: Neumayer-Station)" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/240515_PENGUINCOLONY_SOUTHSPOT_006_C-Neumayer-Station_3zu2_26.jpg" alt="Ansammlung von Kaiserpinguinen. (Bild: Neumayer-Station)" class="wp-image-141015"/></a><figcaption class="wp-element-caption">
Ansammlung von Kaiserpinguinen. (Bild: Neumayer-Station)</figcaption></figure>



<p>29. Mai 2024 &#8211; Ein Forschungsteam unter Leitung der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) hat nun eine neue, zuverlässige Methode entwickelt, die die Anzahl der Brutpaare sowie der Küken genau vorhersagen kann und damit ein Frühwarnsystem für das Fortschreiten des Klimawandels im Südlichen Ozean darstellt.</p>



<p>Seine Ergebnisse hat das Forschungsteam im Fachmagazin Nature Communications veröffentlicht.</p>



<p><strong>FAU-Team entwickelt zuverlässige Methode zur Überwachung von Brutpaaren und Küken per Satellit</strong><br>Die Überwachung der weltweiten Population von Kaiserpinguinen ist eine große Herausforderung, denn sie bewohnen abgelegene Gebiete der Antarktis. In den vergangenen zwei Jahrzehnten haben Forschende unter anderem Satellitenbilder eingesetzt, um die bedrohte Art zu verfolgen.</p>



<p>Obwohl wertvolle Populationsdaten gewonnen wurden, sind die bisherigen Zählungen jedoch inkonsistent und unzuverlässig, denn Satellitenbilder können nur zwischen Oktober und April aufgenommen werden, da sonst – im Polarwinter – nicht genug Tageslicht vorhanden ist, um die Tiere an ihren Brutstätten zu erfassen.</p>



<p>Außerdem kann die Anzahl der in einer Kolonie anwesenden Pinguine stark variieren, da die erwachsenen Tiere kommen und gehen und mit herkömmlichen Methoden nicht von Küken unterschieden werden können.</p>



<p><strong>Forschende kombinieren Satellitenbilder und Wissen über Pinguinverhalten</strong><br>Die neue Schätz-Methode kombiniert nun Satellitenbilder mit detailliertem Wissen über das Brutverhalten von Kaiserpinguinen. „Das bedeutet, die saisonalen Ereignisse und Bedingungen zum Zeitpunkt der Aufnahme der Satellitenbilder zu berücksichtigen“, sagt Daniel Zitterbart, einer der leitenden Autoren der Studie und Wissenschaftler an der FAU und der Woods Hole Oceanographic Institution (USA).</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/CelineLeBohec_AWI-CNRS-CSM-3.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Ganz schön schwer zu zählen: Kaiserpinguine aus der antarktischen Atka-Bucht nahe der deutschen Neumayer-Station. (Bild: Céline Le Bohec)" data-rl_caption="" title="Ganz schön schwer zu zählen: Kaiserpinguine aus der antarktischen Atka-Bucht nahe der deutschen Neumayer-Station. (Bild: Céline Le Bohec)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/CelineLeBohec_AWI-CNRS-CSM-3_26.jpg" alt="Ganz schön schwer zu zählen: Kaiserpinguine aus der antarktischen Atka-Bucht nahe der deutschen Neumayer-Station. (Bild: Céline Le Bohec)" class="wp-image-141017"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Ganz schön schwer zu zählen: Kaiserpinguine aus der antarktischen Atka-Bucht nahe der deutschen Neumayer-Station. (Bild: Céline Le Bohec)</figcaption></figure>



<p>„Bei Kaiserpinguinen brüten zum Beispiel nur die Männchen die Eier aus. Die Weibchen sind während des Ausbrütens der Eier – circa 64 Tage – durchgehend im Meer und kommen erst nach dem Schlüpfen der Küken zurück. Außerdem spielt eine Rolle, wie die Pinguine die aktuelle Temperatur wahrnehmen – vergleichbar mit der gefühlten Temperatur beim Menschen, die unter anderem durch Wind oder Sonnenschein beeinflusst wird. Wenn die Tiere sich gegenseitig wärmen, stehen sie dichter und die Kolonie erscheint dadurch kleiner.“</p>



<p>„Kombinieren wir die Informationen aus den Satellitenbildern mit unserem Wissen über das Verhalten der Kaiserpinguine, können wir sehr viel genauer ableiten, wie viele Tiere in einer Kolonie leben“, sagt der Hauptautor der Studie, FAU-Doktorand Alexander Winterl.</p>



<p>„Unsere Schätzungen haben wir mit bestehenden Datensätzen verglichen, die über einen Zeitraum von zehn Jahren in zwei Kaiserpinguinkolonien in der Antarktis gesammelt wurden. Dabei sehen wir, dass herkömmliche Methoden Trends nur über Dekaden hinweg messen können, Schwankungen innerhalb eines Jahres oder innerhalb weniger Jahre aber nicht darstellen können.”</p>



<p><strong>Frühwarnsystem für die Gesundheit des Südlichen Ozeans</strong><br>„Wir brauchen die genauen Populationsdaten nicht nur, um diese Art zu schützen, sondern auch um die Menschen auf die extremen Veränderungen im Südlichen Ozean und die Auswirkungen des Klimawandels aufmerksam zu machen“, betont Winterl.</p>



<p>„Der rasche Rückgang des Eises auf und um die Antarktis bedroht Lebensgrundlage der Tiere. Frühere Modellstudien legen nahe, dass über 90 Prozent der Kaiserpinguinkolonien bis zum Jahr 2100 ohne erhebliche Reduzierung der Treibhausgasemissionen verschwinden werden.“</p>



<p>„Kaiserpinguine stehen an der Spitze der Nahrungskette. Sie spiegeln wider, wie die unteren Ebenen des marinen Nahrungsnetzes vom <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/klimawandel/" data-wpel-link="internal">Klimawandel</a> betroffen sind“, erläutert Co-Autor Zitterbart.</p>



<p>„Diese Forschung hat das Potenzial, den Kaiserpinguin von einer schwer zu untersuchenden Art zu einem Frühwarnsystem für die Gesundheit des Ökosystems im Südlichen Ozean zu machen. Mit dieser neuen Methode ist unser nächstes Ziel, jährliche Satellitenbilder zu verwenden, um genaue Populationszählungen und den Bruterfolg an allen 66 bekannten Kaiserpinguinkolonien zu erhalten.“</p>



<p><strong>Publikation</strong><br>Remote sensing of emperor penguin abundance and breeding success<br>DOI: 10.1038/s41467-024-48239-8<br><a href="https://www.nature.com/articles/s41467-024-48239-8" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.nature.com/articles/s41467-024-48239-8</a><br>pdf: <a href="https://www.nature.com/articles/s41467-024-48239-8.pdf" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.nature.com/articles/s41467-024-48239-8.pdf</a></p>



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			</item>
		<item>
		<title>Planet schließt Übernahme von Sinergise ab</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/planet-schliesst-uebernahme-von-sinergise-ab/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Aug 2023 16:12:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Planets Earth Data Platform erweitert. Eine Pressemitteilung von Planet Labs. Quelle: Planet Labs via Business Wire (15. August 2023). San Francisco &#38; Ljubljana –(BUSINESS WIRE)– Anfang dieses Monats hat Planet Labs PBC (NYSE:PL), ein führender Anbieter von Tagesdaten und Erkenntnissen über die Erde, die bereits angekündigte Übernahme des Geschäfts der Holding Sinergise d.o.o. („Sinergise”), eine [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Planets Earth Data Platform erweitert. Eine Pressemitteilung von Planet Labs.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: Planet Labs via Business Wire (15. August 2023).</p>



<p>San Francisco &amp; Ljubljana –(BUSINESS WIRE)– Anfang dieses Monats hat Planet Labs PBC (NYSE:PL), ein führender Anbieter von Tagesdaten und Erkenntnissen über die Erde, die bereits angekündigte Übernahme des Geschäfts der Holding Sinergise d.o.o. („Sinergise”), eine führende Anbieterplattform für Erdbeobachtungsdaten (EO-Daten), abgeschlossen.</p>



<p>Der Kauf des Unternehmens Sinergise mit Sitz in Ljubljana, Slowenien, beschleunigt die Weiterentwicklung der Earth Data Platform von Planet und die Fähigkeit, EO-Daten effizient an Kunden zu liefern. Dies steht im Einklang mit dem Ziel von Planet, den Zugang zu Geodaten und die Verfügbarkeit der Produktlinie Planetary Variables über die Daten-APIs von Planet zu erleichtern. Einfach zu nutzende EO-Daten haben das Potenzial, Unternehmen und der Gesellschaft neue Einsichten zu vermitteln, indem sie die Leistungsfähigkeit von Geodaten in die Hände von Nicht-Experten legen. Dies ermöglicht datengestützte Entscheidungen, ein besseres Management von Abläufen, ein besseres Verständnis des ökologischen und sozialen Wandels und eine erhöhte globale Transparenz.</p>



<p>Sinergise bringt in Planet die Technologie ein, die den preisgekrönten Sentinel Hub antreibt, eine fortschrittliche API-gesteuerte Cloud-Streaming-Plattform, die Kunden den Zugriff auf Multi-Source-EO-Daten zur Verarbeitung, Analyse und Gewinnung von Erkenntnissen ermöglicht. Planet ist bestrebt, die EO-Gemeinschaft mit wachsenden Fähigkeiten und einem offenen Standard zu unterstützen, der eine größere Interoperabilität zwischen den weltweiten Nutzern ermöglicht.</p>



<p>Das talentierte Team von Sinergise wird ein integraler Bestandteil von Planet&#8217;s Operationen in Europa werden und die europäische Basis des Unternehmens auf fast ein Drittel der weltweiten Belegschaft von Planet ausweiten. Planet wird nun zusätzlich zu seiner starken Präsenz in Berlin und Haarlem zwei weitere Büros in Europa in Slowenien und Österreich unterhalten, um die europäische Raumfahrtgemeinschaft voranzubringen.</p>



<p>Dies ist die sechste Akquisition von Planet (erworben wurden die BlackBridge Unternehmensgruppe im Jahr 2015, das Unternehmen Terra Bella von Google im Jahr 2017, Boundless Spatial, Inc. im Jahr 2019, VanderSat B.V. im Jahr 2021 und Salo Sciences, Inc. im Jahr 2023).</p>



<p><strong>Über Planet Labs PBC</strong><br>Planet ist ein führender Anbieter von globalen, täglichen Satellitenbildern und Geodatenlösungen. Planet hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Welt jeden Tag abzubilden und Veränderungen sichtbar, zugänglich und umsetzbar zu machen. Planet wurde 2010 von drei NASA-Wissenschaftlern gegründet und entwickelt, baut und betreibt die größte Erdbeobachtungsflotte von Bildsatelliten. Planet liefert missionskritische Daten, fortschrittliche Erkenntnisse und Softwarelösungen an über 880 Kunden, darunter die weltweit führenden Unternehmen aus den Bereichen Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Nachrichtendienste, Bildung und Finanzen sowie Regierungsbehörden, und ermöglicht es den Nutzern, auf einfache und effektive Weise einen einzigartigen Nutzen aus Satellitenbildern zu ziehen. Planet ist eine gemeinnützige Gesellschaft, die an der New Yorker Börse als PL notiert ist. Um mehr zu erfahren, besuchen Sie <a href="https://www.planet.com/" data-type="link" data-id="https://www.planet.com/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">www.planet.com</a>.</p>



<p><strong>Über Sinergise</strong><br>Sinergise ist ein europäisches Unternehmen für Geodaten-Technologie, das vor allem für seinen Sentinel Hub bekannt ist, einen preisgekrönten Dienst für die Archivierung, Verarbeitung und Verteilung von Satellitenbildern, der weltweit Erdbeobachtungsanwendungen betreibt und jeden Monat Hunderte von Millionen von Anfragen verarbeitet, wobei mehr als 50 PB Daten von Sentinel, Landsat, Planet und anderen Missionen verarbeitet werden. Sinergise entwickelt und betreibt auf maschinellem Lernen basierende Lösungen für die Überwachung des Planeten, von landwirtschaftlichen Aktivitäten bis hin zur Identifizierung von neu errichteten Bauwerken. Ihre Anwendungen und Dienste werden von Hunderttausenden von Menschen auf der ganzen Welt genutzt.</p>



<p><strong>Hinweise</strong><br>Mit Ausnahme der hierin enthaltenen historischen Informationen handelt es sich bei den in dieser Pressemitteilung dargelegten Angelegenheiten um zukunftsgerichtete Aussagen im Sinne der „Safe Harbor”-Bestimmungen des Private Securities Litigation Reform Act von 1995, einschließlich, aber nicht beschränkt auf die Erwartungen des Unternehmens in Bezug auf die erfolgreiche Integration und die erwarteten Auswirkungen der Übernahme des Geschäfts der Holding Sinergise d.o.o., die Fähigkeit des Unternehmens, Marktchancen zu nutzen und potenzielle Vorteile aus aktuellen oder zukünftigen Produktverbesserungen, neuen Produkten oder strategischen Partnerschaften und Kundenkooperationen zu realisieren. Zukunftsgerichtete Aussagen beruhen auf den Überzeugungen der Geschäftsleitung des Unternehmens sowie auf Annahmen und Informationen, die ihr derzeit zur Verfügung stehen. Da solche Aussagen auf Erwartungen hinsichtlich zukünftiger Ereignisse und Ergebnisse beruhen und keine Tatsachenaussagen sind, können die tatsächlichen Ergebnisse erheblich von den prognostizierten abweichen. Zu den Faktoren, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse erheblich von den aktuellen Erwartungen abweichen, gehören unter anderem die Risikofaktoren und andere Angaben zum Unternehmen und seinen Geschäften, die in den regelmäßigen Berichten, Proxy Statements und anderen Offenlegungsunterlagen des Unternehmens enthalten sind, die von Zeit zu Zeit bei der Securities and Exchange Commission (SEC) eingereicht werden und online unter <a href="https://www.sec.gov/" type="link" id="https://www.sec.gov/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">www.sec.gov</a> und auf der Website des Unternehmens unter <a href="https://www.planet.com/" data-type="link" data-id="https://www.planet.com/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">www.planet.com</a>. Alle zukunftsgerichteten Aussagen spiegeln nur die Überzeugungen und Annahmen des Unternehmens zu dem Zeitpunkt wider, an dem diese Aussagen gemacht werden. Das Unternehmen übernimmt keine Verpflichtung, zukunftsgerichtete Aussagen zu aktualisieren, um zukünftige Ereignisse oder Umstände zu berücksichtigen.</p>



<p>Die Ausgangssprache, in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle und autorisierte Version. Übersetzungen werden zur besseren Verständigung mitgeliefert. Nur die Sprachversion, die im Original veröffentlicht wurde, ist rechtsgültig. Gleichen Sie deshalb Übersetzungen mit der originalen Sprachversion der Veröffentlichung ab.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=916.msg553046#msg553046" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Planet Erde</a></li>
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			</item>
		<item>
		<title>Syngenta: Erkennung schädlicher Nematoden durch Satellitenbilder</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/syngenta-erkennung-schaedlicher-nematoden-durch-satellitenbilder/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Sep 2022 06:29:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Syngenta lanciert weltweit erstes kommerzielles digitales Tool zur Erkennung schädlicher Nematoden durch Satellitenbilder. Brasilianische Sojabauern werden den Service zur Bekämpfung von Schädlingen einsetzen, die bis zu 30 Prozent Ertragsverluste verursachen. Das digitale Tool ist das Ergebnis einer mehrjährigen Zusammenarbeit mit dem Schweizer AgTech-Startup Gamaya SA. Eine Pressemitteilung von Syngenta. Quelle: Syngenta (28. September 2022) via [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Syngenta lanciert weltweit erstes kommerzielles digitales Tool zur Erkennung schädlicher Nematoden durch Satellitenbilder. Brasilianische Sojabauern werden den Service zur Bekämpfung von Schädlingen einsetzen, die bis zu 30 Prozent Ertragsverluste verursachen. Das digitale Tool ist das Ergebnis einer mehrjährigen Zusammenarbeit mit dem Schweizer AgTech-Startup Gamaya SA. Eine Pressemitteilung von Syngenta.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: Syngenta (28. September 2022) via Business Wire (29. September 2022).</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/PIC_1_Syngenta_launches_world_first_digital_tool_2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="(Bild: Syngenta)" data-rl_caption="" title="(Bild: Syngenta)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/PIC_1_Syngenta_launches_world_first_digital_tool_26.jpg" alt=""/></a><figcaption>(Bild: Syngenta)</figcaption></figure>



<p>Basel, Schweiz &#8211;(BUSINESS WIRE)&#8211; Schädliche Nematoden, die sich von Pflanzenwurzeln ernähren, können weltweit Schäden in Milliardenhöhe an Nutzpflanzen verursachen. Syngenta Crop Protection, ein weltweit führendes Unternehmen im Agrarbereich, bringt heute die weltweit erste kommerzielle digitale Lösung auf den Markt, die den Befall mit pflanzenparasitären Nematoden in Sojakulturen durch die Analyse von Satellitenfotos diagnostiziert. Dies ist ein Durchbruch bei der Bekämpfung dieses verheerenden Schädlings und ein Ergebnis der Bemühungen von Syngenta, Landwirten weltweit ein wachsendes Portfolio an digitalen und präzisen Landwirtschaftslösungen anzubieten.</p>



<p>Pflanzenparasitische Nematoden sind mikroskopisch kleine Parasiten, die im Boden leben und sich von Pflanzenwurzeln ernähren. Sie bilden Eingangspforten für weitere Pilzinfektionen und bedrohen die Pflanzengesundheit, die Erntequalität und den Ertrag. Die schädlichen Nematoden verursachen jedes Jahr weltweit Ernteverluste in Höhe von 150 Milliarden USD.</p>



<p>Das neue digitale Tool nutzt einen speziell entwickelten Algorithmus zur Analyse von Satellitenbildern von Feldern, um Gebiete mit starkem Befall zu identifizieren und mögliche Verluste durch diese mikroskopischen Parasiten abzuschätzen. Mithilfe des Tools können Landwirte ihre Anbaumaßnahmen schnell anpassen und so Ertragseinbußen vermeiden, den Einsatz von Betriebsmitteln optimieren und die Nachhaltigkeit ihrer Betriebe verbessern.</p>



<p>Syngenta wird diese Dienstleistung zunächst Sojabohnen-Landwirten in Brasilien zur Verfügung stellen, wo das Unternehmen bereits eine umfangreiche Palette an modernen digitalen Lösungen anbietet. Sojabohnen sind eine der wichtigsten Nutzpflanzen der Welt, da sie für die Nahrungsmittelproduktion von entscheidender Bedeutung sind. Auf Brasilien entfallen rund 35 Prozent der weltweiten Sojaproduktion. In Brasilien verursachen pflanzenparasitäre Nematoden geschätzte Verluste in der Sojaproduktion in Höhe von mehr als 5,4 Milliarden USD pro Jahr. Bislang war die Bedrohung durch schädliche Nematoden weitgehend unsichtbar und unzureichend erforscht. Schätzungen zufolge verlieren brasilianische Landwirte in stark befallenen Gebieten bis zu 30 Prozent ihrer Erträge.</p>



<p>&#8222;Schädliche Nematoden, die Nutzpflanzen zerstören, sind eine große Bedrohung für die Landwirte und die Ernährungssicherheit. Syngenta setzt modernste digitale Lösungen ein, um diese Schädlinge zu bekämpfen&#8220;, sagte Jeff Rowe, President Global Crop Protection. &#8222;Wir freuen uns, dieses Produkt in Brasilien einzuführen. Es besteht ein großes Potenzial, diese Lösung auf andere Länder und Kulturen auszuweiten und die Entscheidungsmöglichkeiten der Landwirte zu verbessern.&#8220;</p>



<p>Diese einzigartige Innovation ist das Ergebnis einer mehrjährigen Zusammenarbeit mit dem in der Schweiz ansässigen AgTech-Startup Gamaya SA &#8211; einem Spin-off der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne -, das sein hochspezialisiertes Know-how in der Algorithmenentwicklung mit dem agronomischen und pflanzenbaulichen Wissen von Syngenta kombiniert. Syngenta integriert diese fortschrittliche digitale Lösung in ihre eigene digitale Technologieplattform, CROPWISE<sup>TM</sup> .</p>



<p>&#8222;Bei Syngenta werden wir weiterhin in maschinelles Lernen und Data Science investieren, um weitere bahnbrechende Angebote für Landwirte zu entwickeln&#8220;, sagte Feroz Sheikh, Chief Information and Digital Officer der Syngenta Gruppe. &#8222;Diese Technologie ist eine großartige Ergänzung zu unserer Plattform CROPWISE<sup>TM</sup> , die bereits fast 200 Millionen Hektar Land digital vernetzt. Sie unterstreicht unser Engagement, in Anbieter im AgTech-Bereich zu investieren und mit ihnen zusammenzuarbeiten.“</p>



<p>Die Einführung der digitalen Nematodendiagnose und -kartierung erfolgt im Zuge der weltweiten Markteinführung von TYMIRIUM® , einem Nematizid und Fungizid der nächsten Generation für Saatgut und Boden, das Landwirten helfen kann, ihre Ernteerträge zu maximieren und gleichzeitig die Artenvielfalt und Gesundheit des Bodens zu erhalten.</p>



<p><strong>Über Syngenta</strong><br>Syngenta ist eines der weltweit führenden Agrarunternehmen und besteht aus Syngenta Crop Protection und Syngenta Seeds. Unser Ziel ist es, die Welt sicher zu ernähren und gleichzeitig unseren Planeten zu schützen. Unser Ziel ist es, die Nachhaltigkeit, Qualität und Sicherheit in der Landwirtschaft mit erstklassiger Wissenschaft und innovativen Pflanzenschutzlösungen zu verbessern. Unsere Technologien ermöglichen Millionen von Landwirten auf der ganzen Welt, die begrenzten landwirtschaftlichen Ressourcen besser zu nutzen. Syngenta Crop Protection und Syngenta Seeds sind Teil der Syngenta Gruppe. In mehr als 100 Ländern arbeiten wir daran, den Anbau von Nutzpflanzen zu verändern. Durch Partnerschaften, Zusammenarbeit und den Plan für verantwortungsvolles Wachstum wollen wir Innovationen für Landwirte und die Natur vorantreiben, eine regenerative Landwirtschaft anstreben, Menschen helfen, sicher und gesund zu bleiben, und Partnerschaften eingehen, die Wirkung zeigen.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=916.msg538429#msg538429" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Planet Erde</a></li></ul>
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		<title>MODIS-Satellitendaten mit mathematischen Modellen: Zwei Wochen weniger Schnee auf den Bergen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/modis-satellitendaten-mit-mathematischen-modellen-zwei-wochen-weniger-schnee-auf-den-bergen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Sep 2022 16:10:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Im Durchschnitt zwei Wochen weniger Schnee auf den Bergen im Vergleich zu den 80er Jahren. Eine neue Studie von Eurac Research bestätigt die negativen globalen Entwicklungen. Eine Pressemitteilung von Eurac Research. Quelle: Eurac Research 22. September 2022. 22. September 2022 &#8211; Während ein besonders trockener Sommer zu Ende geht, hofft man nun auf eine Wintersaison [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Im Durchschnitt zwei Wochen weniger Schnee auf den Bergen im Vergleich zu den 80er Jahren. Eine neue Studie von Eurac Research bestätigt die negativen globalen Entwicklungen. Eine Pressemitteilung von Eurac Research.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: Eurac Research 22. September 2022.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SchneeDauerClaudiaNotarnicolaEuracResearch2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Die Dauer, wie lange Schnee auf dem Boden liegt. Die Abweichung ist in Tagen pro Jahr angegeben. Der erste Wert &quot;sig. 5%&quot; gibt das statistische Konfidenzintervall an, d.h. die Zuverlässigkeit der berechneten Trends. (Grafik: Claudia Notarnicola / Eurac Research)" data-rl_caption="" title="Die Dauer, wie lange Schnee auf dem Boden liegt. Die Abweichung ist in Tagen pro Jahr angegeben. Der erste Wert &quot;sig. 5%&quot; gibt das statistische Konfidenzintervall an, d.h. die Zuverlässigkeit der berechneten Trends. (Grafik: Claudia Notarnicola / Eurac Research)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SchneeDauerClaudiaNotarnicolaEuracResearch26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Die Dauer, wie lange Schnee auf dem Boden liegt. Die Abweichung ist in Tagen pro Jahr angegeben. Der erste Wert &#8222;sig. 5%&#8220; gibt das statistische Konfidenzintervall an, d.h. die Zuverlässigkeit der berechneten Trends. (Grafik: Claudia Notarnicola / Eurac Research)</figcaption></figure>



<p>22. September 2022 &#8211; Während ein besonders trockener Sommer zu Ende geht, hofft man nun auf eine Wintersaison mit vielen Niederschlägen, die jedoch nicht extrem sein oder Schäden anrichten mögen. Kürzlich hat <a href="https://www.eurac.edu/de" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Eurac Research</a> jedoch eine Studie in der Zeitschrift Scientific Report aus der renommierten Nature-Reihe veröffentlicht, die eine ernüchternde Bilanz über die vergangenen Jahrzehnte zieht: Zwischen 1982 und 2020 hat sich der Zeitraum, in dem in den Berggebieten der Welt Schnee liegt, im Durchschnitt um etwa 15 Tage im Jahr verkürzt. Zwischen zehn und zwanzig Tage sind es in den Alpen, die damit im Durchschnitt liegen. Die Studie untermauert die Ergebnisse früherer Untersuchungen, sie lief über einen längeren Beobachtungszeitraum und trug dazu bei, ein Modell der NASA zu präzisieren.</p>



<p>Vor zwei Jahren zeigte eine erste Studie zur globalen Schneedecke (<a href="https://www.eurac.edu/de/magazine/weniger-schnee-in-78-prozent-der-berggebiete-weltweit" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.eurac.edu/de/magazine/weniger-schnee-in-78-prozent-der-berggebiete-weltweit</a>) auf, dass in 78 Prozent der beobachteten Berggebiete im Laufe der vergangenen 20 Jahre weniger Schnee fällt. Um ihre Beobachtungen zu untermauern, hat dieselbe Autorin nun den Beginn der Datenerhebung auf das Jahr 1982 ausgedehnt und damit einen Zeitraum von 38 Jahren bis zum Jahr 2020 abgedeckt. „Leider können wir diese Trends nicht widerlegen, sondern nur bestätigen“, erklärt Claudia Notarnicola, Physikerin, stellvertretende Leiterin des Instituts für Erdbeobachtung von Eurac Research und alleinige Autorin der Studie. „Mit wenigen Ausnahmen zeigen die Daten, dass die Ausdehnung und Dauer der Schneedecke deutlich abnehmen.“ Es sind im Durchschnitt 15 Tage weniger, an denen Schnee auf dem Boden liegt, mit Spitzenwerten von 20 oder sogar 30 Tagen weniger in den westlichen Provinzen Kanadas (Abbildung oben in Dunkelorange). </p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SchneeAusdehnungClaudiaNotarnicolaEuracResearch2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Die Ausdehnung der Schneedecke. Die Veränderung ist in Prozent angegeben. (Grafik: Claudia Notarnicola / Eurac Research)" data-rl_caption="" title="Die Ausdehnung der Schneedecke. Die Veränderung ist in Prozent angegeben. (Grafik: Claudia Notarnicola / Eurac Research)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SchneeAusdehnungClaudiaNotarnicolaEuracResearch26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Die Ausdehnung der Schneedecke. Die Veränderung ist in Prozent angegeben. (Grafik: Claudia Notarnicola / Eurac Research)</figcaption></figure>



<p>Die gesamte Schneedecke ist um vier Prozent zurückgegangen. Multipliziert mit der Ausdehnung der betroffenen Gebiete (Abbildung rechts in Gelb) ergibt dies alarmierende Zahlen.</p>



<p>Die wenigen gegenläufigen Daten können das Bild nicht ändern. So führte beispielsweise der Ausbruch des mexikanischen Vulkans El Chichon Anfang der 1980er Jahre zu einer leichten Abkühlung, was den Rückgang des Schnees ein wenig aufhalten konnte, doch war dies ein zeitlich begrenztes Phänomen. „Im Allgemeinen ist in diesen 38 Jahren auch eine Zunahme der Schneedecke und der Schneetage zu verzeichnen (in Hellblau/Blau in rechter Abbildung ). Sie betreffen zum Beispiel Teile Zentralasiens und einige Täler in den Vereinigten Staaten“, so Notarnicola weiter. „Es gibt keine eindeutigen Erklärungen für diese Phänomene, aber es könnte sich um andere Auswirkungen des Klimawandels handeln, z. B. Schwankungen der Strömungen und Winde oder spezifische mikroklimatische Bedingungen. In jedem Fall handelt es sich um Ausnahmen in einem sehr negativen globalen Gesamttrend.“</p>



<p>Die Studie basiert auf einem hybriden Ansatz: Sie kombiniert MODIS-Satellitendatenreihen, die eine Auflösung von 500 Metern haben, aber erst seit 2000 verfügbar sind, mit mathematischen Modellen.<br>„Ich habe ein bereits sehr gutes globales Modell der NASA als Grundlage gewählt und es weiter verfeinert. Für den Zeitraum, in dem die Modelldaten und die genaueren Satellitenbilder dazu vorhanden waren, konnte ich das Modell dank der so genannten künstlichen neuronalen Netze – also eines Berechnungssystems im Bereich der künstlichen Intelligenz – besser kalibrieren“, erklärt Notarnicola.</p>



<p><strong>Originalpublikation</strong><br>&#8222;Overall negative trends for snow cover extent and duration in global mountain regions over 1982–2020&#8220;, doi.org/10.1038/s41598-022-16743-w<br><a href="https://www.nature.com/articles/s41598-022-16743-w" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.nature.com/articles/s41598-022-16743-w</a></p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=762.msg539048#msg539048" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Klimawandel</a></li></ul>
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		<title>Planet Labs unterzeichnet Vertrag mit dem BKG</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/planet-labs-unterzeichnet-vertrag-mit-dem-bkg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Jul 2022 04:33:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bundesbehörden erhalten Zugang zu tagesaktuellen Satellitenbildern. Anwendungsbereiche reichen von Krisenfällen sowie der Unterstützung der zivilen und öffentlichen Sicherheit bis zu Umwelt- und Naturschutz sowie Wald- und Agrarmonitoring. Eine Pressemitteilung von Planet Labs. Quelle: Planet Labs (13. Juli 2022) via Business Wire (14. Juli 2022). Berlin &#8211;(BUSINESS WIRE)&#8211; Planet Labs Deutschland, eine hundertprozentige Tochtergesellschaft von Planet [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Bundesbehörden erhalten Zugang zu tagesaktuellen Satellitenbildern. Anwendungsbereiche reichen von Krisenfällen sowie der Unterstützung der zivilen und öffentlichen Sicherheit bis zu Umwelt- und Naturschutz sowie Wald- und Agrarmonitoring. Eine Pressemitteilung von Planet Labs.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: Planet Labs (13. Juli 2022) via Business Wire (14. Juli 2022).</p>



<p>Berlin &#8211;(BUSINESS WIRE)&#8211; Planet Labs Deutschland, eine hundertprozentige Tochtergesellschaft von Planet Labs PBC, ein führender Anbieter tagesaktueller Satellitendaten, und das Bundesamt für Kartografie und Geodäsie (BKG) haben eine Zusammenarbeit begonnen. Im Rahmen dieser stellt Planet dem BKG tagesaktuelle und hochauflösende Satellitendaten zur Verfügung, die das BKG darin unterstützen, die öffentliche und zivile Sicherheit zu gewährleisten. Mitarbeiter*innen von mehr als 400 Bundeseinrichtungen können direkten Zugang zu diesen Daten erhalten und diese für den Umwelt- und Naturschutz, das Agrar- und Forstmonitoring sowie im Krisenmanagement nutzen. Die Zusammenarbeit begann bereits im November 2021 und wird nun nach einer erfolgreichen Testphase ausgebaut.</p>



<p>Die mehr als 200 Satelliten von Planet nehmen die gesamte Landmasse der Erde täglich in bis zu acht Spektralbändern auf – und damit auch die gesamte Fläche der Bundesrepublik Deutschland. Das BKG nutzt die Fernerkundungsdaten unter anderem, um aktuelle Analysen von Umweltveränderungen durch den Klimawandel zu erstellen.</p>



<p>„Das Ziel von Planet ist es, Veränderungen auf der Erde durch tagesaktuelle Satellitendaten sichtbar zu machen. Dabei liefern wir nicht nur Bilder, sondern können diese auch automatisch auswerten und unseren Partnern damit wertvolle Informationen zur Verfügung stellen. Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit mit dem BKG und sind überzeugt, dass die Arbeit mit unseren Daten einen wichtigen Beitrag zur Digitalisierung der öffentlichen Behörden in Deutschland leisten kann“, sagt Dr. Marcus Apel, Direktor Geschäftsentwicklung bei Planet Labs.</p>



<p>„Besonders wichtig ist uns, die individuellen Bedarfe und Anforderungen des Bundes mit unserem Service decken zu können. Dabei sind tagesaktuelle Satellitendaten mit hoher Aufnahmefrequenz ein wesentlicher Bestandteil. Zudem möchten wir durch gebündelte Beschaffung und zentrale Bereitstellung die Nachnutzung von solchen Daten und Produkten im Bund fördern“, sagt Thomas Wiatr, Leiter Satellitengestützter Krisen- und Lagedienst (SKD) beim BKG.</p>



<p>Im Zuge dieser Kooperation hat das BKG eine völlig neue Infrastruktur eingerichtet. Das umfasst nicht nur den Zugriff auf die Satellitendaten, sondern auch individuelle und schnelle Beratung für die gesamte Bundesverwaltung, Training für die Mitarbeiter*innen der Behörden sowie die Produktion und Bereitstellung von Karten- und Lageprodukten. All diese Dienstleistungen sind im Satellitengestützten Krisen- und Lagedienst (SKD) des BKG für den Bund vereint.</p>



<p>Das BKG erhält Zugriff auf alle künftig aufgenommenen Satellitendaten sowie auf das gesamte Archiv von Planet, das bis zum Jahr 2009 datiert. Damit lassen sich nicht nur tagesaktuelle Geoinformationen, sondern auch historische Vergleiche erstellen. Mitarbeiter*innen aller Bundesbehörden können über das BKG Zugang zu diesen Daten erhalten und diese entweder online betrachten oder in ihren lokalen IT-Systemen für weiterführende Analysen verwenden.</p>



<p><strong>Über Planet Labs</strong><br>Planet Labs PBC ist ein führender Anbieter von globalen, täglichen Satellitenbildern und Geodatenlösungen. Planet hat sich zum Ziel gesetzt, täglich jeden Punkt der Erde abzubilden, um auf diese Weise Veränderungen sichtbar, Informationen zugänglich und Wandel möglich zu machen. Planet wurde 2010 von drei NASA-Wissenschaftlern gegründet und entwickelt, baut und betreibt die größte Flotte von Erdbeobachtungssatelliten, die täglich Daten aus über drei Millionen Bildern erfassen und verarbeiten. Planet liefert entscheidende Daten, fortschrittliche Erkenntnisse und Softwarelösungen an über 800 Kunden. Dazu gehören weltweit führende Unternehmen aus den Bereichen Land- und Forstwirtschaft, Nachrichtendienste, Bildung und Finanzen sowie Regierungsbehörden. Das Unternehmen ermöglicht es den Nutzer*innen auf einfache und effektive Weise wichtige Erkenntnisse aus Satellitenbildern zu ziehen. Planet ist eine Public Benefit Corporation, die an der New Yorker Börse als PL gehandelt wird. Um mehr zu erfahren, besuchen Sie <a href="https://www.planet.com/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">www.planet.com</a> und folgen Sie auf Twitter @Planet.</p>



<p><strong>Über das Bundesamt für Kartographie und Geodäsie</strong><br>Das BKG ist eine Behörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums des Innern und für Heimat (BMI). Es fungiert als zentraler Dienstleister des Bundes und Kompetenzzentrum für Geoinformation und geodätische Referenzsysteme. Das BKG befasst sich mit der Beobachtung sowie der Datenhaltung bis hin zur Analyse, Kombination und Bereitstellung von Geodaten. Von der Arbeit des BKG profitieren insbesondere Bundeseinrichtungen, die öffentliche Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft – und fast jeder Bürger und jede Bürgerin in Deutschland. Expert*innen aus den verschiedensten Bereichen wie Verkehr, Katastrophenvorsorge, Innere Sicherheit, Energie und Umwelt verwenden Geodaten, Landkarten, Referenzsysteme und Informationsdienste des BKG für ihre Pläne und Untersuchungen. Das BKG unterhält ein Dienstleistungszentrum in Leipzig sowie geodätische Observatorien im In- und Ausland. Weitere Informationen finden Sie unter <a href="https://www.bkg.bund.de/DE/Home/home.html" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">www.bkg.bund.de.</a></p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=916.msg534840#msg534840" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Planet Erde</a></li></ul>
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