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	<title>Satellitenservice &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Satellitenservice &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<item>
		<title>Intelsat und Starfish Space schließen Vertrag über Satellitenservice-Mission</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/intelsat-und-starfish-space-schliessen-vertrag-ueber-satellitenservice-mission/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Jun 2024 21:11:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das erste kommerzielle Otter-Servicemobil bietet ab 2026 eine jahrelange Verlängerung der Lebensdauer. Eine Pressemitteilung von Intelsat. Quelle: Intelsat via Business Wire 26. Juni 2024. McLean, Virginia –(BUSINESS WIRE)– Intelsat, Betreiber des weltweit größten integrierten Satelliten- und Terrestrienetzes, hat einen Vertrag über den Einsatz eines Starfish Otter-Wartungsfahrzeugs zur Verlängerung der Lebensdauer eines geostationären Intelsat-Satelliten ab 2026 [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Das erste kommerzielle Otter-Servicemobil bietet ab 2026 eine jahrelange Verlängerung der Lebensdauer. Eine Pressemitteilung von Intelsat.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Intelsat via Business Wire 26. Juni 2024.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/06/StarfishPRpicStarfish2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Wartungsfahrzeug Otter von Starfish Space im All - künstlerische Darstellung. (Bild: Starfish Space)" data-rl_caption="" title="Wartungsfahrzeug Otter von Starfish Space im All - künstlerische Darstellung. (Bild: Starfish Space)" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/06/StarfishPRpicStarfish26.jpg" alt="Wartungsfahrzeug Otter von Starfish Space im All - künstlerische Darstellung. (Bild: Starfish Space)" class="wp-image-141946"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Wartungsfahrzeug Otter von Starfish Space im All &#8211; künstlerische Darstellung. (Bild: Starfish Space)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">McLean, Virginia –(BUSINESS WIRE)– <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/intelsat/" data-wpel-link="internal">Intelsat</a>, Betreiber des weltweit größten integrierten Satelliten- und Terrestrienetzes, hat einen Vertrag über den Einsatz eines Starfish Otter-Wartungsfahrzeugs zur Verlängerung der Lebensdauer eines geostationären Intelsat-Satelliten ab 2026 unterzeichnet. Diese bahnbrechende Vereinbarung unterstreicht das Engagement von Intelsat, Satellitenservicetechnologien einzusetzen, um den Wert seiner Satelliten für die Kunden zu maximieren, und markiert die erste Mission von Starfish, die mit Otter Dienstleistungen für einen kommerziellen Satellitenbetreiber erbringt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Seit sechs Jahrzehnten engagiert sich Intelsat für Innovationen und die Nutzung neuer Technologien aus der gesamten Branche&#8220;, sagte Jean-Luc Froeliger, Senior Vice President of Space Systems bei Intelsat. &#8222;Indem wir uns an aufstrebenden Unternehmen beteiligen, schaffen wir einen einzigartigen Wert für Intelsat und fördern gleichzeitig ein dynamisches und wettbewerbsfähiges Umfeld, das den Fortschritt in der Raumfahrt vorantreibt. Starfish ist das perfekte Beispiel für diese Art von Fortschritt, und wir freuen uns darauf, die von ihrem Otter-Satelliten bereitgestellten Dienste zu nutzen, um den Wert der weltweit größten geostationären Satellitenflotte für unsere Kunden zu maximieren.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Intelsat ist ein Pionier bei der Verlängerung von Satellitenmissionen und hat 2016 seinen ersten Vertrag über die Verlängerung der Lebensdauer von Satelliten unterzeichnet und in den letzten Jahren mehrere zusätzliche Verlängerungsmissionen in Auftrag gegeben. Der Vertrag zwischen Intelsat und Starfish stellt für beide Unternehmen einen bedeutenden Schritt dar, der den Markt für Satellitenservice erweitert und die Branche zu einem neuen Paradigma für den Satellitenbetrieb führt. Mit seinem Otter-Raumfahrzeug nutzt Starfish Space eine kleine Satellitenarchitektur und bahnbrechende Hardware- und Software-Technologien, um schnelle, flexible und kosteneffiziente On-Orbit-Service-Missionen für Satelliten anzubieten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Starfish wird seine erste Wartungsmission für Intelsat im Jahr 2026 beginnen. Zunächst wird Otter an einen ausgemusterten Intelsat-Satelliten im geostationären Friedhofsorbit andocken und ihn manövrieren. Im Anschluss an diesen ersten Einsatz wird Otter an einen betriebsbereiten Intelsat-Satelliten andocken und dessen Lebensdauer verlängern, indem er das bordeigene Antriebssystem nutzt, um den Kunden-Satelliten für weitere Lebensjahre in der Betriebsumlaufbahn zu halten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Starfish Space ist hocherfreut, Intelsat mit den Dienstleistungen von Otter zu unterstützen&#8220;, sagte Dr. Trevor Bennett, Mitbegründer von Starfish Space. &#8222;Sie sind ein unglaubliches Team, das an der Spitze der Branche steht, und der Otter wird ihnen helfen, ihren Kunden noch mehr zu bieten. Wir freuen uns auch, dass dies der erste von vielen Ottern sein wird, die die Wartung im Orbit zu einem Standardbestandteil des Satellitenbetriebs machen werden.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Intelsat</strong><br>Intelsats globales Team von Fachleuten konzentriert sich auf die Bereitstellung nahtloser und sicherer satellitengestützter Kommunikation für Behörden, Nichtregierungsorganisationen und kommerzielle Kunden durch das weltweite Netzwerk der nächsten Generation und verwaltete Dienste des Unternehmens. Als Betreiber einer der weltweit größten und modernsten Satellitenflotten und Konnektivitätsinfrastrukturen überbrückt Intelsat die digitale Kluft und ermöglicht es Menschen und ihren Geräten, über Ozeane hinweg zu sprechen, über Kontinente hinweg zu sehen und über den Himmel zu hören, um zu kommunizieren, zu kooperieren und zusammenzuleben. Seit seiner Gründung vor sechs Jahrzehnten steht das Unternehmen als Synonym für die &#8222;Ersten&#8220; in der Satellitenbranche im Dienste seiner Kunden und des Planeten. Die Mitglieder des Intelsat-Teams stützen sich auf das Erbe der Innovation und konzentrieren sich auf die Bewältigung der Herausforderungen einer neuen Generation. Sie haben nun die &#8222;nächsten Ersten&#8220; im Weltraum im Visier, um die Branche zu revolutionieren und die digitale Transformation voranzutreiben.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Starfish Space</strong><br>Starfish Space entwickelt das Wartungsfahrzeug Otter, um die Lebensdauer von Satelliten in der geostationären Umlaufbahn zu verlängern und Weltraummüll in der erdnahen Umlaufbahn zu entsorgen. Starfish hat Verträge für seine ersten Otter-Missionen mit Intelsat und der U.S. Space Force abgeschlossen, zwei der größten Satellitenbetreiber weltweit. Das Unternehmen startete seine Otter Pilot-Demonstrationsmission im Juni 2023 und führt derzeit mehrere Satelliten-RPOD-Missionen durch, darunter die Otter-Mission für Intelsat. Für weitere Informationen besuchen Sie bitte <a href="https://www.starfishspace.com/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">starfishspace.com</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=17826.msg563244#msg563244" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Intelsat</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Intelsat verlängert die Lebensdauer weiterer Satelliten mit Mission Extension Vehicles</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/intelsat-verlaengert-die-lebensdauer-weiterer-satelliten-mit-mission-extension-vehicles/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 May 2024 20:37:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Weitere Unterstützung für Intelsat IS-10-02 und Intelsat 901 (IS-901). Eine Pressemitteilung von Intelsat. Quelle: Intelsat via Business Wire 23. Mai 2024. McLean, Virginia –(BUSINESS WIRE)– Intelsat, Betreiber eines der weltweit größten integrierten satellitengestützten und terrestrischen Netzwerke und führender Anbieter von Konnektivität an Bord (IFC), wird dank des Erfolgs des innovativen Mission Extension Vehicle (MEV) von [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Weitere Unterstützung für Intelsat IS-10-02 und Intelsat 901 (IS-901). Eine Pressemitteilung von Intelsat.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Intelsat via Business Wire 23. Mai 2024.</p>



<p class="wp-block-paragraph">McLean, Virginia –(BUSINESS WIRE)– <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/intelsat/" data-wpel-link="internal">Intelsat</a>, Betreiber eines der weltweit größten integrierten satellitengestützten und terrestrischen Netzwerke und führender Anbieter von Konnektivität an Bord (IFC), wird dank des Erfolgs des innovativen Mission Extension Vehicle (MEV) von Northrop Grumman, das dem geosynchronen Satelliten Intelsat 10-02 (IS-10-02) eine erwartete zusätzliche Lebensdauer von neun Jahren verleihen wird, Kunden auf drei Kontinenten zusätzliche zuverlässige Breitband-, Videoübertragungs- und mobile Satellitendienste bieten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Geosynchrone Satelliten in der Erdumlaufbahn (GEO) haben eine durchschnittliche Lebensdauer von etwa 15 bis 20 Jahren, bevor ihnen der Treibstoff ausgeht. Intelsat wurde 2020 der erste Satellitenbetreiber, der sich zum Einsatz von zwei MEVs von Northrop Grumman verpflichtete, um die Lebensdauer eines ansonsten gesunden Satelliten zu verlängern. Beide MEVs haben ihre Aufgabe erfolgreich erfüllt und es IS-10-02 und Intelsat 901 (IS-901) ermöglicht, fünf Jahre lang über die erwartete Lebensdauer des Satelliten hinaus zu arbeiten. Im Rahmen von Ergänzungen zu den ursprünglichen Verträgen mit SpaceLogistics LLC von Northrop Grumman werden beide MEVs noch mehrere Jahre im Weltraum bleiben, um die Intelsat-Satelliten zu versorgen, so dass sie länger in Betrieb bleiben können.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Am Ende des aktuellen Wartungszeitraums wird MEV-1 den Satelliten IS-901 in den GEO-Friedhof entlassen und dann einen anderen Intelsat-Satelliten bedienen. </li>



<li>MEV-2 wird an Intelsats aktuellem Träger IS-10-02 angedockt bleiben und die Lebensdauer um mehrere Jahre verlängern – und damit den Service gegenüber dem ursprünglichen Vertrag fast verdoppeln. Der Satellit IS-10-02 wurde von Airbus Defense &amp; Space hergestellt, im Juni 2004 gestartet und im August 2004 in Betrieb genommen. Die Kapazität des Satelliten wird mit Telenor Satellite geteilt. Heute trägt MEV-2 dazu bei, die Lebensdauer von IS-10-02 zu verlängern, so dass der Satellit unseren Kunden in ganz Europa, im Nahen Osten, in Afrika und in Südamerika weiterhin hochwertige Medienverbreitungs- und Breitbanddienste bieten kann. IS-10-02 ist ein Schlüsselsatellit in der Intelsat-Telenor-Satellitenvideo-Nachbarschaft, der mehr als 900 Kanäle an fast 18 Millionen Fernsehhaushalte in Europa überträgt.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">„Als größter Satellitenbetreiber im geosynchronen Orbit hat sich Intelsat stets für einen kontinuierlichen, zuverlässigen Service und eine führende Rolle bei der Förderung nachhaltiger Raumfahrtaktivitäten eingesetzt“, sagte Jean-Luc Froeliger, SVP Space Systems bei Intelsat. „Intelsat verfolgt weiterhin innovative Ansätze, um die Lebensdauer seiner Satelliten in der Umlaufbahn zu verlängern und gleichzeitig die Branche zusammenzubringen, um den Informationsaustausch und die Zusammenarbeit in einem schwierigen regulatorischen Umfeld zu fördern, um einen nachhaltigen Umgang mit der Ressource Weltraum zu erreichen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Verlängerung ist eine hervorragende Nachricht für unsere vielen Kunden in ganz Europa und im Nahen Osten, die über THOR 10-02 versorgt werden“, sagte Morten Tengs, CEO von Telenor Satellite. „Wir sind stolz auf die Ausfallsicherheit unseres Dienstes, und durch die Verlängerung der Lebensdauer des Satelliten können wir die Kontinuität und den problemlosen Betrieb über mehrere Jahre hinweg sicherstellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>MEV-Hintergrund</strong><br>Im Jahr 2020 dockte MEV-1 erfolgreich an den Satelliten IS-901 an, einen Hochleistungssatelliten, dem der Treibstoff ausgegangen war. Dies war das erste Mal, dass zwei kommerzielle Raumfahrzeuge angedockt haben und mit der Missionserweiterung im GEO begannen. Das Manöver im Weltraum richtete IS-901 auf Zielantennen auf der Erde aus und verlängerte seine Lebensdauer um weitere fünf Jahre.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Jahr 2021 wurde dieses Kunststück mit einem zweiten MEV-2 wiederholt, der <a href="https://www.raumfahrer.net/mev-2-erfolgreich-an-intelsat-10-02-angedockt/" data-wpel-link="internal">an den Satelliten IS-10-02 andockte</a>. Im Gegensatz zum ersten Andocken, das in einer Friedhofsumlaufbahn einige hundert Kilometer über aktiven Satelliten stattfand, dockte MEV-2 diesmal an IS-10-02 in seiner ursprünglichen Umlaufbahn an und vermied so eine Unterbrechung der Dienste für die Kunden, so dass zum ersten Mal ein kommerzieller Satellit im GEO in der Umlaufbahn gewartet wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Intelsat</strong><br>Das globale Team von Intelsat konzentriert sich darauf, Regierungen, Nichtregierungsorganisationen und kommerziellen Kunden über das globale Netzwerk der nächsten Generation und Managed Services eine nahtlose und sichere satellitengestützte Kommunikation zur Verfügung zu stellen. Durch den Betrieb einer der weltweit größten und modernsten Satellitenflotten und Konnektivitäts-Infrastrukturen überbrückt Intelsat die digitale Kluft und ermöglicht es Menschen und ihren Tools, über Ozeane hinweg zu sprechen, über Kontinente hinweg zu sehen und durch den Himmel zu hören, um zu kommunizieren, zu kooperieren und zusammenzuleben. Seit seiner Gründung vor sechs Jahrzehnten ist das Unternehmen ein Synonym für die „Ersten“ der Satellitenbranche im Dienste seiner Kunden und des Planeten. Die Mitglieder des Intelsat -Teams stützen sich auf ein Erbe der Innovation und konzentrieren sich auf die Bewältigung einer neuen Generation von Herausforderungen. Sie haben nun die „nächsten Ersten“ im Weltraum im Visier, während sie die Branche umkrempeln und bei der digitalen Transformation der Branche führend sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Anmerkung der RN-Redaktion:</strong><br>THOR 10-02 ist Telnors Bezeichnung für Intelsat 10-02.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=17826.msg561830#msg561830" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Intelsat</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/intelsat-verlaengert-die-lebensdauer-weiterer-satelliten-mit-mission-extension-vehicles/" data-wpel-link="internal">Intelsat verlängert die Lebensdauer weiterer Satelliten mit Mission Extension Vehicles</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Intelsat verlängert die Lebensdauer seines Satelliten mit einem neuen Mission Extension Pod</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/intelsat-verlaengert-die-lebensdauer-seines-satelliten-mit-einem-neuen-mission-extension-pod/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Apr 2023 21:55:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>2026 MEP-Installation als jüngste Intelsat-Initiative zur Nachhaltigkeit im Weltraum. Eine Pressemitteilung von Intelsat. Quelle: Intelsat 13. April 2023. McLean, Virginia –(BUSINESS WIRE)– Intelsat, Betreiber eines der weltweit größten integrierten satellitengestützten und terrestrischen Netzwerke und führender Anbieter von Inflight Connectivity (IFC), hat bei SpaceLogistics der Northrop Grumman Corporation einen Mission Extension Pod (MEP) in Auftrag gegeben, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/intelsat-verlaengert-die-lebensdauer-seines-satelliten-mit-einem-neuen-mission-extension-pod/" data-wpel-link="internal">Intelsat verlängert die Lebensdauer seines Satelliten mit einem neuen Mission Extension Pod</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">2026 MEP-Installation als jüngste Intelsat-Initiative zur Nachhaltigkeit im Weltraum. Eine Pressemitteilung von Intelsat.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Intelsat 13. April 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/mepdeliveryng.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Mission Extension Pod wird angeliefert - künstlerische Darstellung. (Videostill: Northrop Grumman)" data-rl_caption="" title="Mission Extension Pod wird angeliefert - künstlerische Darstellung. (Videostill: Northrop Grumman)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/mepdeliveryng26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Mission Extension Pod wird angeliefert &#8211; künstlerische Darstellung. (Videostill: Northrop Grumman)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">McLean, Virginia –(BUSINESS WIRE)– Intelsat, Betreiber eines der weltweit größten integrierten satellitengestützten und terrestrischen Netzwerke und führender Anbieter von Inflight Connectivity (IFC), hat bei SpaceLogistics der Northrop Grumman Corporation einen Mission Extension Pod (MEP) in Auftrag gegeben, welcher die Lebensdauer eines Intelsat-Satelliten verlängern und vielen Kunden ununterbrochene Dienste bieten wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das MEP „Jet Pack“ wird von SpaceLogistics&#8216; Missionsroboter (MRV) auf einem Intelsat-Satelliten im geosynchronen Orbit installiert, um die Kontinuität des Satellitendienstes ab 2026 für mindestens sechs Jahre sicherzustellen. Intelsat hat noch nicht bekannt gegeben, welcher Satellit gewartet werden soll. Sowohl MEP als auch MRV haben die kritischen Designprüfungen abgeschlossen, befinden sich in der Montage und in der Testphase und sind auf dem Weg zum Start.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/mepinuseng.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Mission Extension Pod im Einsatz - künstlerische Darstellung. (Videostill: Northrop Grumman)" data-rl_caption="" title="Mission Extension Pod im Einsatz - künstlerische Darstellung. (Videostill: Northrop Grumman)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/mepinuseng26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Mission Extension Pod im Einsatz &#8211; künstlerische Darstellung. (Videostill: Northrop Grumman)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">„Intelsat ist der sicheren und nachhaltigen Nutzung des Weltraums entschlossen“, sagte Bruno Fromont, Chief Technology Officer von Intelsat. „Intelsat war vor vier Jahren mit dem ersten In-Orbit-Satellitenservice in Zusammenarbeit mit Northrop Grumman erfolgreich Vorreiter in der Branche. Das neue MEP wird auch die Mission von Intelsat sicherstellen, unseren Kunden den zuverlässigsten Service zu bieten.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dieser jüngsten Anschaffung setzt Intelsat sein Vermächtnis der Nachhaltigkeit im Weltraum fort, das erstmals im Jahr 2020 eingeführt wurde, als das Mission Extension Vehicle (MEV-1) von SpaceLogistics das allererste Andocken eines kommerziellen Raumfahrzeugs im Orbit an Intelsat 901 (IS-901) durchführte und dessen Lebensdauer um weitere fünf Jahre verlängerte. Im Jahr 2021 begann ein zweites Mission Extension Vehicle (MEV-2) mit der Bereitstellung ähnlicher Lebensverlängerungsdienste für Intelsat 10-02.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„SpaceLogistics teilt die Entschlossenheit von Intelsat, den Weltraum nachhaltig zu gestalten, und wir sehen dem Ausbau unserer Beziehung als Anbieter von Weltraumdiensten der nächsten Generation mit unserem MRV und MEP entgegen“, sagte SpaceLogistics-Präsident Rob Hauge.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Intelsat</strong><br>Das globale Team von Intelsat konzentriert sich darauf, Regierungen, Nichtregierungsorganisationen und kommerziellen Kunden über das globale Netzwerk der nächsten Generation und Managed Services eine nahtlose und sichere satellitengestützte Kommunikation zur Verfügung zu stellen. Durch den Betrieb einer der weltweit größten und modernsten Satellitenflotten und Konnektivitätsinfrastrukturen überbrückt Intelsat die digitale Kluft und ermöglicht es Menschen und ihren Tools, über Ozeane hinweg zu sprechen, über Kontinente hinweg zu sehen und durch den Himmel zu hören, um zu kommunizieren, zu kooperieren und zusammenzuleben. Seit seiner Gründung vor sechs Jahrzehnten ist das Unternehmen ein Synonym für die „Ersten“ der Satellitenbranche im Dienste seiner Kunden und des Planeten. Die Mitglieder des Intelsat-Teams stützen sich auf ein Erbe der Innovation und konzentrieren sich auf die Bewältigung einer neuen Generation von Herausforderungen. Sie haben nun die „nächsten Ersten“ im Weltraum im Visier, während sie die Branche umkrempeln und bei der digitalen Transformation der Branche führend sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mission Extension Pod fact sheet:</strong><br><a href="https://cdn.northropgrumman.com/-/media/wp-content/uploads/Mission-Extension-Pod-MEP-fact-sheet.pdf?v=1.0.0" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://cdn.northropgrumman.com/-/media/wp-content/uploads/Mission-Extension-Pod-MEP-fact-sheet.pdf?v=1.0.0</a></p>



<figure class="wp-block-embed is-type-rich is-provider-handler-einbetten wp-block-embed-handler-einbetten wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Next Generation of Satellite Servicing Products: Mission Robotic Vehicle and Mission Extension Pods" width="1200" height="675" src="https://www.youtube.com/embed/hieqTEaEBQo?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div><figcaption class="wp-element-caption"><em>Next Generation of Satellite Servicing Products: Mission Robotic Vehicle and Mission Extension Pods. (Quelle: Northrop Grumman)</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=17826.msg547566#msg547566" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Intelsat</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/intelsat-verlaengert-die-lebensdauer-seines-satelliten-mit-einem-neuen-mission-extension-pod/" data-wpel-link="internal">Intelsat verlängert die Lebensdauer seines Satelliten mit einem neuen Mission Extension Pod</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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		<title>MEV-2 erfolgreich an Intelsat 10-02 angedockt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/mev-2-erfolgreich-an-intelsat-10-02-angedockt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Apr 2021 06:42:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
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		<category><![CDATA[Intelsat 10-02]]></category>
		<category><![CDATA[Jena-Optronik GmbH]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das „Mission Extension Vehicle-1&#8243; (MEV-1) von Northrop Grumman hat am 25. Februar 2020 erfolgreich am Satelliten Intelsat 901 (IS-901) angedockt. Jetzt hat MEV-2 erfolgreich an Intelsat IS-10-02 angedockt – wieder einmal mit Raumfahrttechnik aus Jena. Eine Presseinformation der Jena-Optronik GmbH. Quelle: Jena-Optronik GmbH. Das Mission Extension Vehicle-2 (MEV-2) von Northrop Grumman für SpaceLogistics wurde am [&#8230;]</p>
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]]></description>
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<h4 class="wp-block-heading">Das „Mission Extension Vehicle-1&#8243; (MEV-1) von Northrop Grumman hat am 25. Februar 2020 erfolgreich am Satelliten Intelsat 901 (IS-901) angedockt. Jetzt hat MEV-2 erfolgreich an Intelsat IS-10-02 angedockt – wieder einmal mit Raumfahrttechnik aus Jena. Eine Presseinformation der Jena-Optronik GmbH.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Jena-Optronik GmbH.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large advgb-dyn-4f9601e1"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MEV2Docking1of1NG.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Intelsat 10-02 im Blick des MEV-2, Abstand ~ 30 Meter. (Bild: Northrop Grumman)" data-rl_caption="" title="Intelsat 10-02 im Blick des MEV-2, Abstand ~ 30 Meter. (Bild: Northrop Grumman)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MEV2Docking1of1NG26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Intelsat 10-02 im Blick des MEV-2, Abstand ~ 30 Meter.<br>(Bild: Northrop Grumman)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Das Mission Extension Vehicle-2 (MEV-2) von Northrop Grumman für SpaceLogistics wurde am 15. August 2020 gestartet. Die Jena-Optronik GmbH stellt auch dieses Mal die Sensoren für das An- und Abdocken des MEV-2. Die aus Jena bereitgestellten Systeme umfassen den Rendezvous- und Docking-Sensor RVS®3000-3D und das Kamerasystem RVS®cam (VSS, „Visual Sensor Suite&#8220;) sowie die flugerprobten Sternsensoren ASTRO® APS.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die MEV-Mission ist bisher absolut einzigartig. Jeder junge Ingenieur träumt davon, an etwas so spannendem teilzuhaben. An etwas, das man seinen Enkeln später erzählen kann. Ein LiDAR für die MEV-Mission zu konzipieren und zu qualifizieren war für mich diese Erfahrung&#8220;, meint Christoph Schmitt, der Projektmanager für den RVS3000-3D bei Jena-Optronik. „Unsere Mission bestand darin, einen Sensor zu entwickeln, der einen nicht für Andockmanöver konzipierten Satelliten identifizieren und verfolgen konnte. Das LiDAR muss 15 Jahre lang zuverlässig in einer sehr rauen GEO-Umgebung funktionieren, wo es starker Strahlung ausgesetzt ist. Es muss trotz der widrigen Umstände hochauflösende 3D-Bilder (Punktwolken) eines Satelliten erzeugen können. Außerdem mussten wir hochkomplexe Bildverarbeitungsalgorithmen von Grund auf selbst konzipieren und implementieren, um die Position und Fluglage des Zielsatelliten zu berechnen. Die Kombination aus Sensoren und Algorithmen erlaubt es dem MEV, sich sicher an seine Ziele anzunähern und an ihnen anzudocken. Der Moment, als die neue Sensorgeneration tatsächlich im All mit ihrem ersten Zielsatelliten Intelsat 901 interagierte, war definitiv ein Moment, von dem ich meinen Enkeln erzählen werde.&#8220;</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large advgb-dyn-8f2ffb5e"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/IS901liVSSMEV1reNG50.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Reales Bild des IS-901 in seiner Umlaufbahn (links): Ansicht der VSS von Jena-Optronik im MEV-1 Scan und Positionsvisualisierung des Satelliten vom RVS3000-3D (rechts). (Bild: Northrop Grumman)" data-rl_caption="" title="Reales Bild des IS-901 in seiner Umlaufbahn (links): Ansicht der VSS von Jena-Optronik im MEV-1 Scan und Positionsvisualisierung des Satelliten vom RVS3000-3D (rechts). (Bild: Northrop Grumman)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/IS901liVSSMEV1reNG26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Reales Bild des IS-901 in seiner Umlaufbahn (links): Ansicht der VSS von Jena-Optronik im MEV-1 Scan und Positionsvisualisierung des Satelliten vom RVS3000-3D (rechts).<br>(Bild: Northrop Grumman)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Dieselbe Ansicht – ein anderes Bild</strong><br>Das linke Bild zeigt den IS-901 in seiner geostationären Umlaufbahn. Im Hintergrund ist die Erde zu sehen. Die rechte Seite ist eine überlagerte Darstellung aus mehreren Aufnahmen unseres RVS3000-3D – der Vergleichspunkte – mit dem entsprechend angepassten CAD-Modell des IS-901. Das Bild zeigt, was im Inneren des intelligenten RVS3000-3D-Sensors passiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Vielfältige Zukunft für Robotik-Missionen im All</strong><br>Für zukünftige Missionen wie Wartungsarbeiten in der Umlaufbahn (On-Orbit Servicing, OOS), die Entfernung von Weltraumschrott oder Landungen auf Planeten wird ein leistungsfähiges LiDAR-System (LiDAR: Light Detection and Ranging) für die 3D-Bildgebung benötigt. Außerdem sind hochentwickelte Bildverarbeitungstechnologien notwendig, um Raumfahrzeuge zu Zielobjekten im All zu manövrieren, welche ursprünglich nicht dafür vorgesehen waren. Das neue 3D-LiDAR RVS3000-3D von Jena-Optronik stellt für beide Herausforderungen eine Lösung dar. Es kombiniert hochauflösende LiDAR-Scans mit robusten Algorithmen zur Positionsbestimmung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Der faszinierendste Teil dieser Mission ist, dass viele Teammitglieder des RVS3000-Teams Schüler waren, als der GEO-Satellit, an den wir andocken wollen, entworfen wurde. Man kann sich kaum vorstellen, wie damals all die Zeichnungen und Analysen erstellt wurden. Es gibt kein CAD-Modell – wir haben nur Fotos, die während der Integration des Satelliten gemacht wurden. Niemand weiß, wie der Satellit nach vielen Jahren in seiner Umlaufbahn aussieht. Heute werden wir daran andocken. Es klingt verrückt, aber genau das spielt sich über unseren Köpfen ab!&#8220;, erklärt Dr. Reinhard Berger, Leiter Projekte und Programme bei Jena-Optronik GmbH. „In naher Zukunft sind noch viel komplexere Missionen geplant und möglich. Was 1990 noch Science-Fiction war, ist nun Realität – und was heute Science-Fiction ist, wird sehr bald möglich sein! Das ist auch nicht das einzige aktuelle Projekt im Weltraum: wir denken auch an Möglichkeiten, auf dem Mond und sogar auf dem Mars zu landen und zu bleiben.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Rendezvous im All: eine lange Geschichte</strong><br>Die LiDAR-Projekte bei Jena-Optronik begannen in den 1990er-Jahren mit einem ESA-Projekt, das den ersten Prototyp des Rendezvous- und Docking-Sensors RVS ins All brachte. Der erste RVS kam auf zwei Flügen zur russischen Raumstation MIR bei den Raumfährenmissionen STS-84 und STS-86 der NASA zum Einsatz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Reaktion auf die Nachfrage nach unbemannten Versorgungsmissionen zur Internationalen Raumstation ISS machte das Team von Jena-Optronik den nächsten Schritt und entwarf, konstruierte und qualifizierte die finale Version des Rendezvous- und Docking-Sensors RVS zur Nutzung in europäischen, japanischen und US-amerikanischen Weltraumgefährten auf dem Weg zur ISS.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für zukünftige Anwendungen wie beispielsweise Wartungsarbeiten in der Umlaufbahn (On-Orbit Servicing, OOS) oder planetare Landungen wurde ein leistungsfähigeres LiDAR-System für die 3D-Bildgebung benötigt. Das Konzept für ein neues, leistungsfähigeres und gleichzeitig kompaktes und kosteneffizientes LiDAR-System wurde einerseits als Ersatz für den alten RVS-Sensor und andererseits für weitere Missionsszenarien entwickelt – so entstand die RVS3000-Produktfamilie.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die RVS3000-Produktfamilie besteht aus dem RVS3000 und dem RVS3000-3D. Die zusätzlichen Fähigkeiten der RVS3000-3D-Variante stellen die autonome Identifizierung von Strukturen sicher und ermöglichen Missionen wie die der MEV oder zukünftige Landungsmissionen auf dem Mond, dem Mars und anderen Himmelskörpern. Die Systeme verwenden das Laufzeitprinzip für die LiDAR-Messung – dasselbe Konzept wurde auch in den bisherigen Projekten erfolgreich genutzt. RVS3000 und RVS3000-3D sind modular aufgebaut, wobei beide Sensorversionen denselben mechanischen Aufbau und dieselbe Grundfläche aufweisen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Intelsat 10-02 ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 28.358 und als COSPAR-Objekt 2004-022A. Das MEV-2 ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 46.113 und als COSPAR-Objekt 2020-056B. (RN)</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=17786.msg508043#msg508043" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Galaxy 30, BSat-4B und MEV-2 auf Ariane 5 ECA (VA253)</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>MEV mit Technik von Jena-Optronik an Bord gestartet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/mev-mit-technik-von-jena-optronik-an-bord-gestartet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Oct 2019 08:43:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Andockmanöver]]></category>
		<category><![CDATA[Jena Optronik]]></category>
		<category><![CDATA[Kamera]]></category>
		<category><![CDATA[MEV-1]]></category>
		<category><![CDATA[RVS 3000-3D]]></category>
		<category><![CDATA[Satellitenservice]]></category>
		<category><![CDATA[Servicemission]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=42986</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das „Mission-Extension Vehicle&#8220; (kurz: MEV) des amerikanischen Technologiekonzerns Northrop Grumman ist mit neuester Sensortechnologie aus Jena auf dem Weg ins All. Ein neues Kamerasystem und ein neuer Sensor der Jena-Optronik GmbH sind im Rahmen dieser weltweit ersten kommerziellen In-Orbit Servicemission im geostationären Orbit auf ihrem Jungfernflug. Eine Presseinformation der Jena-Optronik GmbH. Quelle: Jena-Optronik GmbH. Jena [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Das „Mission-Extension Vehicle&#8220; (kurz: MEV) des amerikanischen Technologiekonzerns Northrop Grumman ist mit neuester Sensortechnologie aus Jena auf dem Weg ins All. Ein neues Kamerasystem und ein neuer Sensor der Jena-Optronik GmbH sind im Rahmen dieser weltweit ersten kommerziellen In-Orbit Servicemission im geostationären Orbit auf ihrem Jungfernflug. Eine Presseinformation der Jena-Optronik GmbH.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Jena-Optronik GmbH.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jena 10. Oktober 2019 &#8211; Die Mission zur Verlängerung der Lebensdauer geostationärer Satelliten stellt einen Meilenstein der Raumfahrt dar, denn ein solches Manöver ist bisher noch nie erfolgt. MEV wird an den jeweiligen Satelliten andocken und dessen Steuerung übernehmen. Der hohe technische Anspruch entsteht dabei aus der Notwendigkeit einer kontrollierten Annäherung aus 40.000 Metern und dem anschließenden vollautomatischem Docking im Zentimeterbereich. Nach Erreichen der endgültigen Lebenszeit des Satelliten soll MEV abdocken und das Andockmanöver wiederholen können. Die Fähigkeit des An- und Abdockens an ausgediente Satelliten wird zukünftig neue Missionen &#8211; wie etwa Wartung und Zusammenbau im All – ermöglichen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/10102019104332_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/10102019104332_small_1.jpg" alt="Jena-Optronik GmbH" width="260"/></a><figcaption>
RVS3000-3D 
<br>
(Bild: Jena-Optronik GmbH)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Rendezvous- und Docking Sensor RVS 3000-3D des Thüringer Raumfahrtunternehmens Jena-Optronik GmbH unterstützt die Mission. Dieses Lidar-basierte System (Lidar: englische Abkürzung für light detection and ranging) beinhaltet leistungsstarke Algorithmen zur 3D-Bildverarbeitung im Fern- sowie Nahbereich und ist eine Weiterentwicklung des flugerprobten RVS 3000. Der neue Sensor kann auch sogenannte unvorbereitete Weltraumobjekte ansteuern, d.h. Satelliten die bisher nicht für das Andocken vorgesehen waren. Für den Sensor besteht die Herausforderung darin, hochgenaue Messungen gegen diffuse Flächen&nbsp; und somit jedes Material auf dem Satelliten durchzuführen. Der RVS 3000-3D wird der erste Lidar sein, welcher 3D Scans von einem Satelliten im geostationären Orbit &#8211; also in ca. 36.000 km Höhe über der Erde – liefert. </p>



<p class="wp-block-paragraph">„Missionen, welche bis vor wenigen Jahren nicht vorstellbar und Science-Fiction waren, rücken in greifbare Nähe. Wir sind stolz auf unseren RVS3000-3D und die Beteiligung an MEV. Das Projekt markiert den Beginn einer neuen Ära der Raumfahrt hin zu autonom arbeitenden Vehikeln welche Satelliten im Orbit reparieren oder ganze Raumschiffe im Orbit zusammenbauen&#8220;, erläutert Dr. Sebastian Dochow, Abteilungsleiter Lidare bei Jena-Optronik GmbH. „Das gesamte Lidar-Team bedankt sich bei Northrop Grumman für das entgegengebrachte Vertrauen und die Zusammenarbeit in den letzten Jahren! Wir wissen, dass der Weg nicht immer einfach war, und wir sind stolz darauf ein neues Zeitalter der Raumfahrtgeschichte begleiten zu dürfen. Wir wünschen viel Erfolg bei der Demonstration dieser Technologie!&#8220; </p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben dem LIDAR stellt Jena-Optronik zwei Sternsensoren vom Typ ASTRO APS und die Neuentwicklung Visible Sensor Suite (kurz: VSS) bei, welche auf MEV seine Premiere im All hat. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der VSS handelt es sich um ein sog. Navigationskamerasystem, welches aus drei Kamerapaaren besteht. Diese werden durch eine Elektronikbox ergänzt, welche die Kameras mit Spannung versorgt, synchronisiert sowie Telekommandos und Telemetire übersetzt. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/10102019104332_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/10102019104332_small_2.jpg" alt="Jena-Optronik GmbH" width="260"/></a><figcaption>
Visible Sensor Suite 
<br>
(Bild: Jena-Optronik GmbH)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der on-board Computer des MEV verwendet die von der VSS aufgenommen Bilder während des Annäherungsvorganges zur Entfernungsmessung im Bereich von 40.000 Metern bis zu 50 Zentimetern, also bis zum Docking. Dabei decken zwei der drei Kamerapaare unterschiedliche Entfernungsbereiche ab. Das dritte Kamerapaar ist aus Redundanzgründen an Bord und bietet zudem die Möglichkeit zur visuellen Überwachung des Manövers. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die VSS Kameras verwenden als erstes Jena-Optronik Produkt einen Bildsensor einer neuen Generation hoch effizienter und gleichzeitig hoch integrierter Komponenten. Damit ließ sich ein vergleichsweise kompaktes und leichtgewichtiges Design realisieren. Im Rahmen der anschließenden Qualifikation, hierbei werden die Bedingungen beim Raketenstart und im All simuliert, demonstrierte die VSS Robustheit und Stabilität. Auf MEV wird die Visible Sensor Suite nun erstmals ihre Leistungsfähigkeit im Weltraum unter Beweis stellen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">„In 2 Jahren Entwicklungszeit waren insgesamt 93 Kolleginnen und Kollegen von der Skizze über Design, Entwicklung, Aufbau, Test und Qualifikation an VSS beteiligt. Ohne deren großes Engagement in Verbindung mit einer außergewöhnlichen Identifikation mit dem Projekt wäre dieser Erfolg nicht möglich gewesen. Vielen Dank! Dieser gilt auch unserem Kunden für die hochproduktive Zusammenarbeit. Zu jeder Zeit standen Ansprechpartner zur Verfügung, so dass technische und organisatorische Themen stets in einer entspannten und konstruktiven Atmosphäre geklärt werden konnten&#8220;, fasst Richard Würl, VSS Projektleiter bei Jena-Optronik, die Arbeit im MEV Projekt zusammen. </p>
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