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	<title>SBAS &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<title>SBAS &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Inmarsat wählt den HummingSat von SWISSto12 als technologische Basis für sein I-8-Satelliten-Netzwerk im L-Band</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/inmarsat-waehlt-den-hummingsat-von-swissto12-als-technologische-basis-fuer-sein-i-8-satelliten-netzwerk-im-l-band/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 May 2023 12:25:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der Satellitenbetreiber kündigte jetzt an, im Jahr 2026 seine neuen Inmarsat-8-Kleinsatelliten zu starten, die wichtige Sicherheitsdienste bereitstellen und Fortschritte bei der Notfallortung unterstützen sollen. Eine Pressemitteilung von Inmarsat. Quelle: Inmarsat (19. Mai 2023) via Business Wire (20. Mai 2023). Lausanne, Schweiz –(BUSINESS WIRE)– Inmarsat, ein weltweit führender Anbieter von globalen, mobilen Satellitenkommunikationsdiensten, kündigte jetzt an, [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Der Satellitenbetreiber kündigte jetzt an, im Jahr 2026 seine neuen Inmarsat-8-Kleinsatelliten zu starten, die wichtige Sicherheitsdienste bereitstellen und Fortschritte bei der Notfallortung unterstützen sollen. Eine Pressemitteilung von Inmarsat.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Inmarsat (19. Mai 2023) via Business Wire (20. Mai 2023).</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/I8announcementpressphotoSWISSto12.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="SWISSto12 HummingSat im GEO - künstlerische Darstellung. (Grafik: SWISSto12)" data-rl_caption="" title="SWISSto12 HummingSat im GEO - künstlerische Darstellung. (Grafik: SWISSto12)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/I8announcementpressphotoSWISSto1226.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">SWISSto12 HummingSat im GEO &#8211; künstlerische Darstellung. (Grafik: SWISSto12)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Lausanne, Schweiz –(BUSINESS WIRE)– Inmarsat, ein weltweit führender Anbieter von globalen, mobilen Satellitenkommunikationsdiensten, kündigte jetzt an, dass SWISSto12, einer der am schnellsten wachsenden Dienstleister in der europäischen Luft- und Raumfahrt, seine neue achte Satellitengeneration entwickeln wird. Die drei I-8-Satelliten erhöhen die Ausfallsicherheit des Netzes und sichern die Zukunft der weltweiten L-Band-Sicherheitsdienste von Inmarsat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">SWISSto12 mit Sitz in der Schweiz wird seine Satellitenplattform HummingSat in Verbindung mit einzigartigen 3D-Drucktechnologien und spezialisierten Hochfrequenz- und Nutzlastprodukten für die Entwicklung und Herstellung der geostationären Satelliten nutzen, die bis 2026 starten sollen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit einem Volumen von gerade einmal 1,5 Kubikmetern wird für die I-8-Satelliten die innovative neue Klasse der SWISSto12-Satelliten zum Einsatz kommen. Obwohl ihr Formfaktor nur einem Fünftel des Volumens herkömmlicher geostationärer Satelliten entspricht, lassen sich mit ihnen dennoch kritische Sicherheitsdienste zuverlässig bereitstellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die drei L-8-Satelliten werden weiterhin die zusätzliche Resilienzebene für die bestehende Konstellation und die beiden Inmarsat-Satelliten der Generation I-6 bilden, die im Dezember 2021 und im Februar 2023 gestartet wurden. Im März 2023 teilte Inmarsat mit, dass der erste Satellit (I-6 F1) die Tests mit Bodenstationen in Westaustralien erfolgreich absolviert hat und inzwischen Ka-Band-Dienste für die schnell wachsende Region Asien-Pazifik anbietet. Das Unternehmen wird im Laufe des Jahres 2023 mit der Inbetriebnahme seiner Kapazitäten im L-Band und der Bereitstellung von Diensten für den Wechsel zum neuen Satelliten beginnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der zweite Satellit (I-6 F2), der im Februar 2023 gestartet wurde, wird voraussichtlich Anfang 2024 seinen Betrieb über Europa, Afrika und weiten Teilen von Gesamtamerika aufnehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jeder I-8-Satellit wird zugleich die Geschichte von Inmarsat beim Start und Betrieb von Funknavigationstranspondern für Regierungen und internationale Raumfahrtbehörden fortschreiben. Mit diesen Transpondern können Dienste von satellitenbasierten Ergänzungssystemen (Satellite-Based Augmentation Systems, SBAS) auf der ganzen Welt bereitgestellt werden, die beispielsweise von Fluglotsen oder der Küstenwache genutzt werden können. Bei SBAS werden Satellitenverbindungen, landgestützte Infrastrukturen und Software eingesetzt, um die Standardgenauigkeit von GPS/Galileo von 5 bis 10 Metern auf bis zu 10 cm zu erhöhen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine so präzise Ortung könnte eine punktgenaue Sicherheitsnavigation bei Flugzeugen ermöglichen oder Rettungsdiensten dabei helfen, in Seenot geratene Schiffe schneller zu erreichen. Denkbar wären auch eine Fülle industrieller Innovationen wie die Geräteverfolgung in der Landwirtschaft oder der Aufbau fortschrittlicher, automatisierter Transportmanagementsysteme.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die I-8-Satelliten werden die weltumspannenden Inmarsat-Sicherheitsdienste bis in die 2040er Jahre hinein gewährleisten. Das Unternehmen wurde 1979 unter der Schirmherrschaft der Vereinten Nationen speziell für die Bereitstellung von hoch zuverlässigen Sicherheits-Kommunikationsdiensten gegründet. Heute verlassen sich rund 1,6 Millionen Seeleute und über 200 Fluggesellschaften auf das globale L-Band-Netzwerk von Inmarsat, das Tag für Tag eine Verfügbarkeit von 99,9 % bietet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Inmarsat-8-Programm ist Bestandteil der vollständig finanzierten Technologie-Roadmap von Inmarsat, nach der bis 2025 fünf neue Satellitennutzlasten zum Ausbau des Inmarsat-Hochgeschwindigkeits-Breitbandnetzes Global Xpress (GX) vorgesehen sind. Der Start der softwaredefinierten Satelliten GX 7, 8 und 9 ist für 2025 geplant, während die Satelliten GX10a und b voraussichtlich ab dem ersten Halbjahr 2024 die Polargebiete abdecken werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Peter Hadinger, Chief Technology Officer von Inmarsat, sagte: “Jeden Tag verlassen sich Menschen rund um den Globus auf die Dienste von Inmarsat. Unsere Kunden müssen anspruchsvolle und nicht selten sicherheitskritische Missionen bewältigen und setzen dabei auf unsere Satellitentechnologie für Verbindungen, die den entscheidenden Unterschied machen können. Die I-8-Satelliten werden nicht nur unsere bestehenden Fähigkeiten für die Zukunft stärken, sondern auch immer fortschrittlichere Sicherheitsinnovationen wie SBAS ermöglichen, was letztlich dazu beitragen kann, mehr Menschenleben zu retten. Wir haben uns für SWISSto12 entschieden, weil dieses Unternehmen über die bahnbrechende Technologie verfügt, mit der dieses Vorhaben realisiert werden kann.”</p>



<p class="wp-block-paragraph">Emile de Rijk, CEO von SWISSto12, sagte: “Wir freuen uns sehr, dass sich Inmarsat für SWISSto12 als Partner für sein richtungsweisendes I-8-Programm entschieden hat. Dies zeigt, dass wir mit HummingSat eine hochmoderne neue Klasse von kleinen geostationären Satelliten mit Konnektivitätsfunktionen geschaffen haben, die in der Welt führend sind, aber nur einen Bruchteil der Kosten verursachen. Unsere proprietäre 3D-Drucktechnologie für Hochfrequenz-Nutzlasten versetzt uns in die Lage, die Grenzen bestehender Kapazitäten zu erweitern und sowohl neue als auch bestehende Geschäftsmodelle für die geostationäre Satellitenkommunikation zu bedienen. Dies ist ein wichtiger Schritt auf unserem Weg, alle Winkel der Welt besser miteinander zu vernetzen und die Kommunikation zwischen ihnen besser zu schützen.”</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Inmarsat</strong><br>Inmarsat stellt weltweit führende, innovative, fortschrittliche und außerordentlich zuverlässige globale mobile Kommunikationsdienste zur Verfügung, die in der Luft, auf See und an Land genutzt werden können. Damit lässt sich eine neue Generation kommerzieller, staatlicher und unternehmenskritischer Dienste realisieren. Inmarsat treibt die Digitalisierung der Schifffahrtsindustrie voran und macht so die Betriebsabläufe effizienter und sicherer als je zuvor. Damit läutet das Unternehmen für die Luftfahrt eine neue Ära der Fluggast-Bordservices ein und sorgt dafür, dass Flugzeuge mit einem Maximum an Effizienz und Sicherheit fliegen können. Darüber hinaus ermöglicht Inmarsat ie zügige Ausbreitung des Internets der Dinge (Internet of Things, IoT) und die nächste Welle weltverändernder Technologien, die die vernetzte Gesellschaft unterstützen und zum Aufbau einer nachhaltigen Zukunft beitragen werden. Gegenwärtig entwickelt Inmarsat das erste multidimensionale Kommunikationsnetz der Zukunft, ORCHESTRA.<br>Im November 2021 kündigten Inmarsat und Viasat den geplanten Zusammenschluss der beiden Unternehmen an, um einen neuen Marktführer auf dem Gebiet der globalen Kommunikation zu schaffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über SWISSto12</strong><br>SWISSto12 ist ein führender Hersteller von fortschrittlichen Satellitennutzlasten und -systemen, darunter der HummingSat, ein kleiner, aber leistungsstarker geostationärer Telekommunikationssatellit, der in Zusammenarbeit mit der Europäischen Weltraumorganisation (European Space Agency, ESA) im Rahmen ihres öffentlich-privaten Partnerschaftsprogramms entwickelt wurde. Der erste kommerzielle HummingSat-Kunde wurde im November 2022 gemeldet. Die Satelliten und Nutzlasten des Unternehmens profitieren von einzigartigen und patentierten 3D-Drucktechnologien und zugehörigen Designs von Hochfrequenzprodukten (HF-Produkten), die leichte, kompakte, hochleistungsfähige und wettbewerbsfähige HF-Funktionen bieten. Neben seinem Raumfahrtportfolio ist das Unternehmen auch in den Bereichen Telekommunikation, Überwachung und Radaranwendungen für die Luftfahrtindustrie tätig. SWISSto12 hat sich in Europa, den USA und Israel wirtschaftlich erfolgreich entwickelt und gehört heute zu den am schnellsten wachsenden Luft- und Raumfahrtunternehmen in Europa. SWISSto12 ging 2011 als Spin-off aus der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (École Polytechnique Fédérale de Lausanne, EPFL) hervor, befindet sich in Privatbesitz und wird von prominenten schweizerischen und europäischen Investoren unterstützt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19638.msg549554#msg549554" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Inmarsat</a></li>
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		<title>Alternder Inmarsat I-4 F1 in Schwierigkeiten</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/alternder-inmarsat-i-4-f1-in-schwierigkeiten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Apr 2023 13:55:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der mittlerweile über achtzehn Jahre im All befindliche Kommunikationssatellit Inmarsat I-4 F1 hat sich am 16. April 2023 nach einer Anomalie offenbar in einen Sicherheitsmodus versetzt. Arbeiten zur Wiederherstellung des regulären Betriebs laufen. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Airbus/Astrium/EADS, Inmarsat, m-cramer Satellitenservices, Pivotel Group Pty Limited, TerraStar. Der Betreiber [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Der mittlerweile über achtzehn Jahre im All befindliche Kommunikationssatellit Inmarsat I-4 F1 hat sich am 16. April 2023 nach einer Anomalie offenbar in einen Sicherheitsmodus versetzt. Arbeiten zur Wiederherstellung des regulären Betriebs laufen. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Airbus/Astrium/EADS, Inmarsat, m-cramer Satellitenservices, Pivotel Group Pty Limited, TerraStar.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/INMARSAT4Astrium800.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Inmarsat-4 F1 über der Erde - künstlerische Darstellung. (Grafik: EADS Astrium)" data-rl_caption="" title="Inmarsat-4 F1 über der Erde - künstlerische Darstellung. (Grafik: EADS Astrium)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/INMARSAT4Astrium260.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Inmarsat-4 F1 über der Erde &#8211; künstlerische Darstellung. (Grafik: EADS Astrium)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der Betreiber des Satelliten, die Inmarsat Global Limited, bestätigte am 18. April 2023 das Vorliegen der Betriebsstörung nach einem am 16. April 2023 gegen 21:14 Uhr Weltzeit (UTC) aufgetretenen Ausfall und teilte weiter mit, man arbeite an der Wiederherstellung der über Inmarsat I-4 F1 ausgestrahlten Dienste.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein teilweiser Verlust im Energiesystem habe automatische Abläufe angestoßen, die dazu führten, dass die Ausstrahlung der via Inmarsat I-4 F1 realisierten Dienste nicht mehr möglich war. Dies kann der Art interpretiert werden, dass auf Grund eines Fehlerzustands an Bord des Raumfahrzeugs ein sogenannter Sicherheitsmodus (safemode) ausgelöst worden war.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Üblicherweise leitet dabei ein Bordcomputer angemessene und vorprogrammierte Notfallmaßnahmen ein, die mit dem Übergang in den Sicherheitsmodus und einem Zustand eingeschränkter Aktivität, definiertem Kommunikationsverhalten (Grundtelemetrie aktiv, Zustandsdatenübermittlung und Befehlsempfang möglich) und gesicherter Ausrichtung der Solarzellenausleger Richtung Sonne enden. Für Erdbobachtungssatelliten bedeutet derartiges regelmäßig, dass z.B. Beobachtungsequipment nicht mehr Richtung Erde zeigt und deaktiviert ist, bei einem Kommunikationssatelliten, dass die Kommunikationsnutzlast zur Stromersparnis heruntergefahren wird, und die Antennen der Kommunikationsnutzlast auf Grund der Lage des Raumfahrzeugs im All nicht mehr die vorgesehenen Ausleuchtzonen bedienen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Aufgaben des am 11. März 2005 an Bord einer Atlas V-Rakete von der Cape Canaveral Air Force Station (CCAFS) in Florida aus ins All transportierten Satelliten mit einer Startmasse von rund 5.959 Kilogramm (Leermasse unbetankt ~3.340 Kilogramm) hatten zwischenzeitlich teilweise andere Inmarsat-Satelliten übernommen, teilweise wurde auf technisch unterschiedliche Dienste als Rückfallebene zurückgegriffen, beispielsweise auf Kurzwellenfunk im Bereich der Luftverkehrslenkung und -Kontrolle.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Maritime Sicherheitsdienste, die auf andere Satelliten verlegt worden waren, senden nach der Reaktivierung des paketbasierten Dienstes Inmarsat C am 18. April 2023 wieder über Inmarsat I-4 F1.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Classic-Aero-Dienste für die Luftfahrt stehen laut Inmarsat seit dem 19. April 2023 wieder via Inmarsat I-4 F1 zur Verfügung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die neuerliche Einbindung von Inmarsat I-4 F1 in das Breitbandnetzwerk Broadband Global Area Network (BGAN (B-GAN), Sprach- und Datenübertragung mit hohen Übertragungsraten) ist nach Angaben von Inmarsat im Gange.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Über Inmarsat I-4 F1 auszustrahlende Dienste zur Satellitentelefonie (Global Satellite Phone Service, GSPS) erfordern laut Inmarsat weiter Arbeiten, die wegen der gemäß Inmarsat vorliegenden Komplexität der Angelegenheit noch eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Betroffen von dem Ausfall waren auch Dienste zur Verbesserung der Genauigkeit von Satelltennaviagtionssystemen (Space Based Augmentation Systems, SBAS). An Bord von Inmarsat I-4 F1 befindet sich eine Nutzlast dafür. Das Southern Positioning Augmentation System (SouthPAN) zur Verbesserung der Navigationsdatengenauigkeit in Australien und Neuseeland ist deshalb von dem Ausfall betroffen. SouthPAN soll im Regelbetrieb im Empfangsbereich eine Genauigkeitsverbesserung bei der Positionsbestimmung von 5-10 Metern auf rund 10 Zentimeter ermöglichen.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Inmarsat4F1plInmarsat80.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Inmarsat-4 F1 Nutzlastsektion. (Bild: Inmarsat)" data-rl_caption="" title="Inmarsat-4 F1 Nutzlastsektion. (Bild: Inmarsat)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Inmarsat4F1plInmarsat26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Inmarsat-4 F1 Nutzlastsektion. (Bild: Inmarsat)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Inmarsat I-4 F1 basiert auf dem Satellitenbus Eurostar-3000GM. Er besitzt einen Grundkörper mit den Maßen 7,0 m × 2,9 m × 2,3 m, an dem zwei Solarzellenausleger und eine Gitternetzantenne von TRW für das L-Band mit einem Reflektor mit einem Durchmesser von neun Metern angebracht sind. Die beiden Solarzellenausleger geben dem Erdtrabanten eine Spannweite von 45 Metern. Die gemeinsame elektrische Nennleistung der beiden Ausleger beträgt 14 Kilowatt. Die Solarzellen auf den Auslegern verwenden eine Kombination aus Silizium und Galliumarsenid. Sie dienen dem Laden der Akkumulatoren an Bord und ermöglichen den Betrieb der Kommunikations- und Navigationsnutzlast, sowie der raumflugtechnischen System des Satelliten, unter denen sich vier elektrische, Xenon-Gas nutzende Triebwerke des Typs SPT 100 befinden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Positioniert im Bereich von 143,5 Grad Ost des Geostationären Orbits (GEO) adressiert Inmarsat I-4 F1 Empfänger im asiatischen und pazifischen Raum, so u.a. in Australien und Neuseeland. Angesichts des Alters und insbesondere des für Bahnerhaltungsmanöver noch zur Verfügung stehenden Resttreibstoffs ist der Satellit seit einiger Zeit auf einer inklinierten Bahn unterwegs. Derzeit liegt die Neigung seiner Bahn gegen den Erdäquator bei rund 3,9 Grad.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen der Flottenerneuerung will Inmarsat viele der über Inmarsat I-4 F1 ausgestrahlte Dienste auf den am 22. Dezember 2021 gestarteten <a href="https://www.raumfahrer.net/inmarsat-i-6-f1-und-f2-bei-airbus-bestellt/" data-wpel-link="internal">Inmarsat I-6 F1</a> übertragen und damit in den kommenden Monaten beginnen, teilte das Unternehmen mit. Inmarsat I-4 F1 hat das Ende seiner 13 jährigen Auslegungslebensdauer bereits deutlich überschritten. Am 17. Februar 2018 hatte der Satellit eine Störung seines Lageregelungssystems zu bewältigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Inmarsat I-4 F1 (Inmarsat-4F1, Inmarsat 4-F1, I4F1, PAC-W) ist katalogisiert mit der NORAD Nr. 28.628 und als COSPAR-Objekt 2005-009A.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19638.msg548316#msg548316" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Inmarsat</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/alternder-inmarsat-i-4-f1-in-schwierigkeiten/" data-wpel-link="internal">Alternder Inmarsat I-4 F1 in Schwierigkeiten</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>EGNOS V3: Verbesserte Navigation in Sicht</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/egnos-v3-verbesserte-navigation-in-sicht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 May 2022 11:33:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Airbus Defence and Space als EGNOS V3-Systemanbieter und ein Gremium von Raumfahrt- und Zivilluftfahrtexperten haben kürzlich einen wichtigen Meilenstein erreicht, bei dem die anfängliche Leistung des Dienstes erfolgreich überprüft wurde. Eine Pressemitteilung von Airbus Defence and Space. Quelle: Airbus Defence and Space. Ottobrunn/Toulouse, 3. Mai 2022 &#8211; Der European Geostationary Navigation Overlay Service (EGNOS) ist [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/egnos-v3-verbesserte-navigation-in-sicht/" data-wpel-link="internal">EGNOS V3: Verbesserte Navigation in Sicht</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Airbus Defence and Space als EGNOS V3-Systemanbieter und ein Gremium von Raumfahrt- und Zivilluftfahrtexperten haben kürzlich einen wichtigen Meilenstein erreicht, bei dem die anfängliche Leistung des Dienstes erfolgreich überprüft wurde. Eine Pressemitteilung von Airbus Defence and Space.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Airbus Defence and Space.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/c315a1e4airbus.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/c315a1e4airbus26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Verbesserte EGNOS V3-Konnektivität (Grafik: Airbus)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Ottobrunn/Toulouse, 3. Mai 2022 &#8211; Der European Geostationary Navigation Overlay Service (EGNOS) ist Europas regionales satellitengestütztes Erweiterungssystem (SBAS), das zur Verbesserung der Leistung von Satellitennavigations-Systemen für sicherheitskritische Anwendungen wie die Navigation und Landung von Flugzeugen eingesetzt wird. Die neue EGNOS-Generation V3, die derzeit von Airbus entwickelt wird, wird neue Dienste einführen, die auf mehreren Frequenzen mehrerer Konstellationen (GPS, Galileo) basieren und einen hochentwickelten Sicherheitsschutz gegen Cyberangriffe beinhalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der Bewertung der Systemleistung für die ersten Dienste wurde der hohe Reifegrad des Konzepts und seine Eignung für die einwandfreie Erbringung kritischer Navigationsdienste wie Präzisionsanflug und -landung überall in Europa hervorgehoben, unabhängig davon, ob die Flughäfen mit teuren Instrumentenlandesystemen ausgestattet sind (was bei kleineren Flughäfen oft nicht der Fall ist). Die Überprüfung bestätigte, dass EGNOS V3 die Genauigkeit, Kontinuität, Integrität und Verfügbarkeit bieten wird, die für einen sicheren Flugbetrieb bis zur Kategorie I erforderlich sind &#8211; mit Margen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;In diesem Stadium der Entwicklung hat diese Leistungsüberprüfung gezeigt, dass EGNOS V3 Europa einen größeren Nutzen bringen wird&#8220;, sagte Didier Flament, Leiter der Abteilung EGNOS &amp; SBAS bei der ESA. &#8222;Da die volle Leistung dieser neuen EGNOS-Generation in der folgenden Phase des Projekts noch qualifiziert werden muss, hat dieser erste wichtige Meilenstein der detaillierten Entwurfsphase unsere Erwartungen hinsichtlich aller bewerteten Altlasten erfüllt. Wir freuen uns auf die nächsten Schritte, da wir zuversichtlich sind, dass EGNOS V3 die Anforderungen erfüllen wird.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Darüber hinaus wird durch die Verwendung von Galileo- und GPS-Signalen zur Überwachung von durch die Ionosphäre verursachten Positionsfehlern die Verfügbarkeit des Dienstes in den westlichen und südwestlichen Randgebieten Europas erhöht. Dadurch wird das Gebiet erweitert, in dem die Landung per Satellitennavigation möglich wird, ohne dass spezielle Bodensysteme erforderlich sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Die Konsolidierung des EGNOS-Dienstgebiets ist für unsere Kunden von Vorteil, da sie damit ihre satellitengestützten Flüge zu noch mehr Zielen unterstützen können&#8220;, sagte Hugues de Beco, Leiter der ATM-Programme bei Airbus Commercial Aircraft. &#8222;Airbus freut sich sehr, mit der kürzlich erfolgten Zertifizierung der SBAS-Landesysteme für die Airbus-Familien A320 und A330 das Wachstum der EGNOS-Nutzer in der kommerziellen Luftfahrt in Europa zu unterstützen. Wir unterstützen weiterhin die Entwicklung aller Systeme, die zu einem sichereren und nachhaltigeren Luftverkehr beitragen.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Hintergrund</strong><br>EGNOS ist eine Komponente des Raumfahrtprogramms der Europäischen Union, mit der die Ortungsdienste des Global Positioning System und von Galileo für die Nutzer von Safety of Life verbessert werden sollen. Es wird im Rahmen der Partnerschaftsvereinbarung zwischen der Generaldirektion Verteidigung, Industrie und Raumfahrt der Europäischen Kommission (DG-DEFIS), der Agentur der Europäischen Union für das Raumfahrtprogramm (EUSPA) und der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) verwaltet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die in dieser Pressemitteilung geäußerten Ansichten spiegeln in keiner Weise die Meinung der Europäischen Union und/oder der EUSPA wider.<br>Weitere Informationen über diese Organisationen finden Sie unter:<br>DG-DEFIS: <a href="https://defence-industry-space.ec.europa.eu/index_en" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://defence-industry-space.ec.europa.eu/index_en</a><br>EUSPA: <a href="https://www.euspa.europa.eu/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.euspa.europa.eu/</a><br>ESA: <a href="https://www.esa.int" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.esa.int</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



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