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	<title>SeRANIS &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>SeRANIS &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>SeRANIS: Partnerschaft mit OroraTech</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/seranis-partnerschaft-mit-ororatech/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Feb 2024 21:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>SeRANIS gibt Partnerschaft mit OroraTech bekannt und geht neue Wege in der Weltraumforschung. Eine Pressemitteilung der Universität der Bundeswehr München (UniBw M). Quelle: UniBw M 15. Februar 2024. 15. Februar 2024 &#8211; Das Forschungsprojekt SeRANIS an der Universität der Bundeswehr München gibt die Kooperation mit dem Münchner Start-up OroraTech bekannt. Im Zentrum eines der Schlüsselprojekte [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">SeRANIS gibt Partnerschaft mit OroraTech bekannt und geht neue Wege in der Weltraumforschung. Eine Pressemitteilung der Universität der Bundeswehr München (UniBw M).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: UniBw M 15. Februar 2024.</p>



<p class="wp-block-paragraph">15. Februar 2024 &#8211; Das Forschungsprojekt <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/seranis/" data-wpel-link="internal">SeRANIS</a> an der Universität der Bundeswehr München gibt die Kooperation mit dem Münchner Start-up <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/ororatech/" data-wpel-link="internal">OroraTech</a> bekannt. Im Zentrum eines der Schlüsselprojekte des dtec.bw steht eine Kleinsatellitenmission, mit der die Bundeswehr mehr als zehn innovative Experimente mit Zukunftstechnologien durchführt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zusammen mit dem Start-up OroraTech werden die ersten vier SeRANIS-Experimente noch vor dem geplanten Start des SeRANIS-Kleinsatelliten »Athene 1« im Jahr 2025 in den Orbit gebracht. Die Kooperation zwischen SeRANIS und OroraTech ist ein bislang noch seltenes Beispiel, neue Wege der Zusammenarbeit zwischen Bundeswehr und Gründungsszene zu gehen, um Technologielösungen voranzutreiben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">OroraTech ist ein auf die satellitengestützte Erkennung von Waldbränden spezialisiertes Unternehmen und eine Ausgründung der Technischen Universität München (TUM). Das Start-up wird seine Satellitenplattform für eine In-Orbit-Demonstrationsmission (IOD) der SeRANIS-Experimente zur Verfügung stellen. Der Vertragsabschluss mit OroraTech unterstreicht das Vertrauen des SeRANIS-Teams in die Fähigkeiten des Start-ups, gemeinsam neue Wege in der Weltraumforschung zu gehen. Damit wird nicht nur die Forschung auf höchstem Niveau für und im Weltraum vorangetrieben, sondern gleichzeitig die Förderung innovativer Start-ups durch die Einbindung in die Missionen forciert. Mit Programmen wie der Start-up Challenge »Per Anhalter in den Orbit« fördert SeRANIS gezielt die Einbindung von jungen Unternehmen in seine Kleinsatellitenmission und bietet eine seltene Gelegenheit, Konzepte im Weltraum zu testen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das SeRANIS-Team freut sich auf die weitere Zusammenarbeit mit OroraTech, sowohl auf der Erde als auch im Weltraum und betont die Bedeutung dieser Partnerschaft für die Erweiterung der technologischen Möglichkeiten und die Förderung von Innovationen im Bereich der Dual-Use-Forschung. Die gemeinsamen Projekte leisten einen wichtigen Beitrag für die digitale Souveränität Deutschlands, insbesondere in den Bereichen digitaler Technologien, Klimaschutz und Energiewende.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über SeRANIS</strong><br>SeRANIS wird erstmals in Deutschland eine integrierte Laborumgebung umsetzen, die Mobilfunksysteme der nächsten Generation mit modernen Kommunikationssatellitennetzwerken der »New Space« Ära verbindet. Es übernimmt als erste Kleinsatellitenmission der Bundeswehr eine Führungsrolle als agiler »Space Innovation Hub« und ermöglicht der Bundeswehr Zugang zu strategisch relevanten Weltraumtechnologien. SeRANIS ist ein dtec.bw-gefördertes Projekt an der Universität der Bundeswehr München.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das dtec.bw ist ein von beiden Universitäten der Bundeswehr getragenes wissenschaftliches Zentrum und Bestandteil des Konjunkturprogramms der Bundesregierung zur Überwindung der COVID-19-Krise. Die Federführung liegt bei der Universität der Bundeswehr München. Die Mittel, mit dem das dtec.bw vom Geschäftsbereich BMVg ausgestattet wurde, werden an beiden Universitäten der Bundeswehr zur Finanzierung von Forschungsprojekten und Projekten zum Wissens- und Technologietransfer (insbesondere zu Förderungen von Gründungen) eingesetzt. Mit der Aufnahme in den Deutschen Aufbau- und Resilienzplan (DARP) wird dtec.bw von der Europäischen Union – NextGenerationEU finanziert.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20142.msg558820#msg558820" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Satellitenmission SeRANIS</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Die nächste Generation von Icarus</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/die-naechste-generation-von-icarus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Jul 2023 18:10:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[Max Planck Institute of Animal Behavior]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Forschende testen neue Generation von Mini-Satelliten für das globale Tierbeobachtungssystem. Eine Information des Max-Planck-Instituts für Verhaltensbiologie. Quelle: Max-Planck-Institut für Verhaltensbiologie 11. Juli 2023. 11. Juli 2023 &#8211; Letzten Monat hat das Icarus-Team mit dem Test eines zukünftigen Icarus-Empfängers im All begonnen (International Cooperation for Animal Research Using Space &#8211; Icarus). Schon bald wollen die Forschenden [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Forschende testen neue Generation von Mini-Satelliten für das globale Tierbeobachtungssystem. Eine Information des Max-Planck-Instituts für Verhaltensbiologie.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.ab.mpg.de/542927/news_publication_20616053_transferred?c=2724" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Max-Planck-Institut für Verhaltensbiologie</a> 11. Juli 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ICARUSCubeSatsTiereMPIfVerhaltensbiologieJavierLazaro.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Der ICARUS-Empfänger wird mithilfe eines winzigen CubeSats im Weltraum Tiere überall auf der Erde beobachten. (Bild: Javier Lázaro / Max-Planck-Institut für Verhaltensbiologie)" data-rl_caption="" title="Der ICARUS-Empfänger wird mithilfe eines winzigen CubeSats im Weltraum Tiere überall auf der Erde beobachten. (Bild: Javier Lázaro / Max-Planck-Institut für Verhaltensbiologie)" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ICARUSCubeSatsTiereMPIfVerhaltensbiologieJavierLazaro26.jpg" alt="Der ICARUS-Empfänger wird mithilfe eines winzigen CubeSats im Weltraum Tiere überall auf der Erde beobachten. (Bild: Javier Lázaro / Max-Planck-Institut für Verhaltensbiologie)" class="wp-image-128924"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Der ICARUS-Empfänger wird mithilfe eines winzigen CubeSats im Weltraum Tiere überall auf der Erde beobachten. (Bild: Javier Lázaro / Max-Planck-Institut für Verhaltensbiologie)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">11. Juli 2023 &#8211; Letzten Monat hat das Icarus-Team mit dem Test eines zukünftigen Icarus-Empfängers im All begonnen (International Cooperation for Animal Research Using Space &#8211; Icarus). Schon bald wollen die Forschenden die kontinuierliche Beobachtung von Tieren aus dem Weltraum mit Minisatelliten (CubeSats) fortsetzen. Die neuen Icarus-Satellitensender werden mit Sensoren ausgestattet, die Bewegungs- und Umweltdaten erfassen. Zum ersten Mal kann Icarus dann Vögel, Fledermäuse, Meeresschildkröten und Landsäugetiere überall auf der Erde erfassen. Wenn die Testphase abgeschlossen ist, soll Icarus seinen Betrieb im Oktober 2024 wieder aufnehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Icarus wollen Forschende weltweit die Bewegungen von Tieren untersuchen und die Bedingungen messen, in denen diese leben. Das System folgt dem &#8222;Internet der Dinge&#8220;- Konzept zur Beobachtung von Wildtieren aus dem Weltraum aus. Leichte, an Tieren angebrachte Sensoren übermitteln Daten über die Bewegungen und das Verhalten ihrer Träger an einen Empfänger im Weltraum, der diese Daten zur Erde sendet. Ziel ist ein &#8222;Internet der Tiere&#8220; zu etablieren, das Auskunft darüber gibt, wie sich Ökosysteme und das Klima verändern und wie die Tiere auf diese Veränderungen reagieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit 2020 erfasst eine Antenne auf dem russischen Modul der Internationalen Raumstation ISS das Verhalten und die Wanderungen von Tausenden von Tieren auf der ganzen Welt, sogar an schwer zugänglichen Orten wie über Ozeanen, in Wüsten und in Regenwäldern. Als im März 2022 der russische Krieg gegen die Ukraine begann, musste die Partnerschaft zwischen der deutschen und der russischen Raumfahrtbehörde jedoch eingestellt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nun soll die Erfolgsgeschichte von Icarus fortgeschrieben werden: Während sich die erste Antenne und Computer des Projekts auf der Internationalen Raumstation befanden, ist die gesamte Technik beim neuen Icarus als Empfängersystem auf einem sehr kleinen Satelliten untergebracht, einem so genannten CubeSat. Mitte Juni startete ein solcher CubeSat von Kalifornien aus ins All, ausgestattet mit einem nachrichtentechnischen Empfängersystem, mit der das Icarus-Team in den nächsten Monaten entscheidende Tests für ein zukünftiges System durchführen wird. Im Oktober 2024 soll dann die zweite Icarus-Generation gestartet werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Kleiner und leistungsfähiger</strong><br>Der neue Icarus Empfänger bringt einige erhebliche Verbesserungen für die Forschung mit sich. Es benötigt weniger Energie als das alte System bei gleichzeitig höherer Leistungsfähigkeit und es überträgt Daten schneller und erfasst die gesamte Erdoberfläche. Das bedeutet, dass Tiere überall auf der Erde wertvolle Informationen über ihre eigene Gesundheit und die Gesundheit ihrer Umgebung übermitteln können. „Das neue System wird uns einen noch viel genaueren Blick auf das Leben auf der Erde liefern als zuvor&#8220;, sagt Martin Wikelski, der das Projekt am Max-Planck-Institut für Verhaltensbiologie leitet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das neue Icarus-System, gefördert von der Max-Planck-Gesellschaft, ist in einem Würfel mit einer Kantenlänge von zehn Zentimetern untergebracht und besitzt ein Gewicht von etwa zwei Kilogramm. Der gesamte CubeSat besteht aus 16 dieser zehn Zentimeter großen Würfel, auch als 16U bezeichnet. Während die alte Icarus-Antenne drei Meter lang und der Computer auf der ISS noch so groß wie ein PC war, ist die neue faltbare Antenne lediglich zwanzig Zentimeter lang und der Computer daumengroß. Im Vergleich zu seinem Vorgänger verbraucht der Icarus Empfänger nur ein Zehntel der Energie, kann aber viermal mehr Sender an den Tieren gleichzeitig auslesen. Forschende können dadurch Daten schneller herunterladen, Sender neu programmieren und Daten effizienter erfassen. &#8222;Wir haben den technologischen Fortschritt in den letzten Jahren genutzt, um unseren Betrieb zu verbessern. Jetzt können die Forschenden über das Icarus-satellitenbetriebene Empfängersystem viel effizienter mit den Sendern der Tiere kommunizieren&#8220;, sagt Wikelski, Direktor am Max-Planck-Institut für Verhaltensbiologie in Radolfzell und Professor an der Universität Konstanz.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Neue Ära der Kleinsatelliten: schneller, billiger, leistungsfähiger</strong><br>CubeSats sind kleine Satelliten, die eine unterschiedlich Anzahl von Zehn-Zentimeter-Würfeln, so genannten „U“, kombinieren, in Größenordnungen von 1U bis 16U. Sie bieten eine relativ einfache und schnelle Lösung, eine technische Ausrüstung im Weltraum zu betreiben. Der Icarus-Würfel auf dem CubeSat, auch als ´Icarus-Nutzlast´bezeichnet, wird von Talos gebaut, einem in München ansässigen Unternehmen, das satellitengestützte Ortungstechnologie für Forschung, Landwirtschaft und Logistik entwickelt. Dieser Icarus Empfänger soll als sog. „Nutzlast“ auf einem CubeSat des Müncher Startups OroraTech im Oktober 2024 ins All fliegen. Möglich gemacht hat dies die Universität der Bundeswehr München, die mit ihrem SeRANIS-Forschungsprogramm eine 8U-große wissenschaftliche Nutzlast zum Satelliten beisteuert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Teil dieser Nutzlast wird Icarus sein. &#8222;Nach fast zehn Jahren der technologischen Zusammenarbeit in Icarus freuen wir uns, nun auch die erste Icarus CubeSat-Nutzlast wieder mit der Universität der Bundeswehr ins All zu bringen&#8220;, erklärt Wikelski. &#8222;Wir werden vom Wissen und von der Erfahrung der Raumfahrtingenieure stark profitieren.&#8220; „Icarus war schon immer ein Vorzeigeprogramm zum Schutz von Wildtieren durch den Einsatz modernster Kommunikationstechnologie.“ sagt Andreas Knopp, Leiter des Seranis-Programms, Professor für Weltraumkommunikation und langjähriger Icarus-Unterstützer. „Wir freuen uns und fühlen uns geehrt, unsere beispielhafte Forschungskooperation durch die Bereitstellung einer Mitfluggelegenheit für eine Icarus-Nutzlast der nächsten Generation fortsetzen zu können&#8220;. Die von der Universität der Bundeswehr betriebene Nutzlast ist Teil der Seranis-Mission, einer der aktuell bedeutendsten deutschen Technologiemissionen. Seranis wird durch das dtec.bw Zentrum für Digitalisierung und Technologieforschung der Bundeswehr im Rahmen des deutschen Konjunkturprogramms zur Überwindung der Covid-19-Krise sowie mit Mitteln der Europäischen Union finanziert.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Kommunikation mit Tieren rund um den Globus</strong><br>Der Icarus-CubeSat wird sich wie die ISS und viele andere Satelliten in einer erdnahen Umlaufbahn befinden. In vergleichsweise geringer Entfernung von der Erde kann der CubeSat die Erde mehrmals am Tag umrunden und so jeden Punkt der Erdoberfläche überfliegen. Im Gegensatz dazu deckt die ISS die arktischen und polaren Regionen jenseits von Südschweden im Norden und der Südspitze von Chile im Süden nicht ab. Mit seiner Umlaufbahn kann der Icarus – CubeSat mit seinem Empfängersystem Daten von Tieren sammeln, egal wo sich diese befinden – sei es in Wüsten, auf polaren Eisfeldern, über Ozeanen oder in der Luft. Wikelski: &#8222;Mit der vollständigen globalen Abdeckung verbessern wir die globale Beobachtung der Artenvielfalt. So können wir jetzt auch die Polarregionen beobachten, die durch den Klimawandel am meisten gefährdet sind.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Icarus-Empfängersystem im All liest die Daten einmal täglich aus. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erhalten auf diese Weise regelmäßig Informationen über das Verhalten von Tieren auf der Erde. In Zukunft soll das Icarus-CubeSat-System durch ein Netz von Satelliten erweitert werden. Dadurch wird sich die Zahl der täglichen Auslesungen nochmals deutlich erhöhen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Derzeit laufen die Planungen für eine zweite Icarus CubeSat-Nutzlast im Jahr 2025 und eine dritte für 2026. Ziel ist es, genügend Satelliten zu haben, um Daten nahezu in Echtzeit übertragen zu können &#8211; ein Ergebnis, das wichtige Auswirkungen auf den Naturschutz hätte. &#8222;Echtzeitdaten werden den Verantwortlichen für den Naturschutz weltweit die Möglichkeit geben, die biologische Vielfalt viel effizienter zu schützen&#8220;, sagt Wikelski.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu den Zukunftsplänen gehören auch verbesserte Sender. Gegenwärtig zeichnen die nur wenige Gramm schweren Geräte den GPS-Standort eines Tieres, seine Bewegungen und seine Umgebung auf, zum Beispiel Temperatur, Feuchtigkeit und Luftdruck. Zu den neuen Funktionen gehört die Zwei-Wege-Kommunikation, so dass die Sender von den Forschenden bei Bedarf umprogrammiert werden können. Außerdem kann eine Analyse-Software mithilfe künstlicher Intelligenz auf der Grundlage des Verhaltens des Tieres entscheiden, welche Daten erfasst werden sollen. Auch die Größe und das Gewicht der Sender werden auf etwa die Hälfte der derzeitigen Werte schrumpfen: &#8222;Wir haben das letzte Jahr damit verbracht, das Design der Sender zu optimieren und Fortschritte in der künstlichen Intelligenz einzubauen. Das jetzige System ist ein Quantensprung: mit ihm können uns die Tiere nun ihre Geschichten über ihr Leben erzählen&#8220;, so Martin Wikelski.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Abgedruckt mit Genehmigung des <a href="https://www.ab.mpg.de/aktuelles" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Max-Planck-Instituts für Verhaltensbiologie</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=7116.msg551698#msg551698" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">CubeSats</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>LuxSpace und Universität der Bundeswehr München unterzeichnen Vertrag für SeRANIS-Mission</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/luxspace-und-universitaet-der-bundeswehr-muenchen-unterzeichnen-vertrag-fuer-seranis-mission/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Oct 2022 18:49:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mission nutzt als Basis Triton-X-Plattform von OHB-Tochter LuxSpace. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen. Quelle: OHB SE 25. Oktober 2022. Betzdorf, 25. Oktober 2022. LuxSpace, ein Tochterunternehmen des Raumfahrt- und Technologiekonzerns OHB SE, und die Universität der Bundeswehr München (UniBW) haben einen Vertrag für die Kleinsatellitenmission SeRANIS (Seamless Radio Access Network for Internet of Space) [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Mission nutzt als Basis Triton-X-Plattform von OHB-Tochter LuxSpace. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: OHB SE 25. Oktober 2022.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SeRANISlogoUniBW400.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Das Logo von SeRANIS wird aus dem schwarzen Schrifzug &quot;SeRANIS New Space Connected&quot; auf weißem Grund gebildet, Vom &quot;e&quot; von SeRANIS ausgehend zieht sich ein, einen Orbit andeutender Bogen von unten gegen den Uhrzeigersinn bis zur linken oberen Ecke, am Ende des Orbitbogens befindet sich links oben vom ersten &quot;S&quot; ein angedeuteter Satellit. (Abbildungsquelle: Universität der Bundeswehr München)" data-rl_caption="" title="Das Logo von SeRANIS wird aus dem schwarzen Schrifzug &quot;SeRANIS New Space Connected&quot; auf weißem Grund gebildet, Vom &quot;e&quot; von SeRANIS ausgehend zieht sich ein, einen Orbit andeutender Bogen von unten gegen den Uhrzeigersinn bis zur linken oberen Ecke, am Ende des Orbitbogens befindet sich links oben vom ersten &quot;S&quot; ein angedeuteter Satellit. (Abbildungsquelle: Universität der Bundeswehr München)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SeRANISlogoUniBW260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Logo SeRANIS. (Abbildungsquelle: Universität der Bundeswehr München)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Betzdorf, 25. Oktober 2022. LuxSpace, ein Tochterunternehmen des Raumfahrt- und Technologiekonzerns OHB SE, und die Universität der Bundeswehr München (UniBW) haben einen Vertrag für die Kleinsatellitenmission SeRANIS (Seamless Radio Access Network for Internet of Space) unterzeichnet. Mit dieser Mission soll das weltweit erste öffentlich zugängliche multifunktionale Versuchslabor im Orbit geschaffen werden. Die von LuxSpace entwickelte und gebaute Kleinsatellitenplattform Triton-X ermöglicht dabei die Integration aller SeRANIS-Versuchsnutzlasten auf einer Plattform.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Mission SeRANIS besteht aus 15 Experimenten, die Schlüssel- und Zukunftstechnologien in verschiedenen Bereichen erforschen sollen, darunter mobile Kommunikationssysteme der sechsten Generation, Laserkommunikation und das so genannte Internet of Things. „Mit dem Ziel, ein multifunktionales Versuchslabor auf einem Satelliten zu schaffen, ist die SeRANIS-Mission einzigartig und unterscheidet sich grundlegend von herkömmlichen auf CubeSats basierenden Forschungsansätzen. Aufgrund der hohen Komplexität dieser Mission ist eine zuverlässige und agile Plattform erforderlich. Das bietet uns die Triton-X-Plattform von LuxSpace&#8220;, sagt SeRANIS-Projektleiter Prof. Dr. Andreas Knopp, Professor am Zentrum für Weltraumforschung der Universität der Bundeswehr München. „Die SeRANIS-Mission hat zwei Ziele: Der Bundeswehr den Weg zu neuen Fähigkeiten im Low Earth Orbit (LEO) zu ebnen und ein orbitales Labor für die deutsche Forschungsgemeinschaft anzubieten.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir als LuxSpace sind stolz und begeistert, mit unserer hochleistungsfähigen und skalierbaren Triton-X-Plattform wesentlich zum Erfolg der SeRANIS-Mission beitragen können. Für die Vielfalt der innovativen Technologien und Nutzlasten, die an Bord von SeRANIS mitfliegen, ist unsere Plattform ideal und wir sind überzeugt, dass wir unserem Kunden UniBw ein bestens geeignetes Produkt zur Verfügung stellen werden“, freut sich Edgar Milic, Geschäftsführer von LuxSpace.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3406.msg539428#msg539428" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">OHB-System</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Setzt Russland Störangriffe gegen das GPS ein?</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/setzt-russland-stoerangriffe-gegen-das-gps-ein/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Apr 2022 17:10:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[UniBw M]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Forschende der Universität der Bundeswehr München detektieren und geolokalisieren entsprechende Störquellen. Eine Pressemitteilung der Universität der Bundeswehr München (UniBw M). Quelle: UniBw M. 6. April 2022- Kürzlich berichteten Piloten von Navigationsstörungen in der Nähe der russisch-finnischen Grenze. Der Verdacht liegt nahe, dass es sich dabei um gezielte russische GPS-Störangriffe handelt. Forschende der Universität der Bundeswehr [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Forschende der Universität der Bundeswehr München detektieren und geolokalisieren entsprechende Störquellen. Eine Pressemitteilung der Universität der Bundeswehr München (UniBw M).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: UniBw M.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/181223FZZ999101gps3satUSAF.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/181223FZZ999101gps3satUSAF260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Im Vordergrund: US-amerikanischer Navigationssatellit vom Typ GPS III. (Quelle: USAF)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">6. April 2022- Kürzlich berichteten Piloten von Navigationsstörungen in der Nähe der russisch-finnischen Grenze. Der Verdacht liegt nahe, dass es sich dabei um gezielte russische GPS-Störangriffe handelt. Forschende der Universität der Bundeswehr arbeiten daran, solche Störquellen aus dem Weltraum möglichst sensitiv zu detektieren und zu geolokalisieren. Laut den finnischen Behörden ereigneten sich die GPS-Störungen unmittelbar nach dem Treffen der Präsidenten von Finnland und den USA.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nikolas Dütsch untersucht im Rahmen der dtec.bw-geförderten Kleinsatellitenmission SeRANIS an der Universität der Bundeswehr München solche Störangriffe und erläutert die möglichen Hintergründe dieser Vorfälle: „GPS-Störangriffe können, vereinfacht gesagt, in zwei Kategorien des „Jamming“ und „Spoofing“ unterschieden werden. Beim Jamming wird ein starkes Störsignal in einer Region abgestrahlt, wodurch der GPS Signalempfang blockiert und Empfänger ihre Position nicht mehr berechnen können. Das ist vergleichbar mit zwei Personen, die sich wegen zu viel Lärm nicht mehr unterhalten können“, so Dütsch. Die zwei Personen wären hier im übertragenen Sinne die Satelliten, die die Navigationssignale ausstrahlen und das Navigationsgerät im Flugzeug oder am Boden, das die Signale empfängt und auswertet. Dagegen wird beim Spoofing die Integrität der Positionsinformationen verletzt, in dem manipulierte GPS Navigationssignale ausgestrahlt werden, die zu einer falschen Positionsberechnung am Empfänger führen. Dem Nutzer wird somit eine falsche Position suggeriert. So lassen sich beispielsweise einfache GPS-gesteuerte Drohnen vom Eindringen in bestimmten Gebieten fernhalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Störgeräte kann jedermann günstig kaufen</strong><br>Das Thema ist aktuell wie nie zu vor. „Wir erkennen einen Anstieg solcher Störangriffe auf Navigationssysteme durch Berichte in den Medien“, so Dütsch. Nicht zuletzt liegt das auch daran, dass auch für die private Nutzung, Geräte zum Stören und zum Täuschen für wenige Euro über das Internet bezogen werden können. Das absichtliche Aussenden von Signalen in den reservierten Frequenzbändern für Funknavigationsdienste ist dennoch verboten. „Im Zeitalter des teil- und zukünftigen autonomen Fahrens sind die Verfügbarkeit und die Verlässlichkeit der Positionsinformationen zu jeder Zeit unerlässlich“, so Dütsch. Es gibt aber aus Sicht des Forschers nur wenig Grund zur Sorge: Die meisten Anwendungen nutzen eine Vielzahl weiterer Sensoren, die komplett autark arbeiten können und bei kurzeitigem Ausfall von GPS die Navigationsfähigkeit aufrechterhalten können, wie dies beispielsweise mit Trägheitsnavigationssensoren der Fall ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Defekte Geräte können unbeabsichtigt Signale stören</strong><br>Im Rahmen der Kleinsatellitenmission SeRANIS forscht Dütsch an Methoden, solche Störquellen aus dem Weltall zu detektieren, hochgenau zu geolokalisieren und deren Signalstruktur zu charakterisieren. Dabei handelt es sich aber keinesfalls nur um mutwillige Störquellen. Auch unbeabsichtigt können z. B. defekte Geräte Signale ausstrahlen, die GPS und andere Dienste stören. „Mit der Mission legen wir den Grundstein für die weltweite Erfassung von Jamming und Spoofing Vorfällen und liefern wertvolle Beiträge zu Angriffsvektoren, die u. a. für die Steigerung der Robustheit eingesetzt werden können“, so Dütsch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Forschungsprojekt &#8222;Seamless Radio Access Networks for Internet of Space&#8220; (SeRANIS) ist die weltweit erste und einzige Kleinsatellitenmission, die ein öffentlich zugängliches multifunktionales Experimentallabor im erdnahen Orbit bereitstellt. Auf dem Satelliten der Universität der Bundeswehr München werden simultan mehr als zehn innovative Experimente mit Schlüssel- und Zukunftstechnologien wie Mobilfunksysteme der sechsten Generation (6G) und Internet of Things (IoT) durchgeführt. Besondere Schwerpunkte der New Space Mission sind sichere Kommunikationswege und ein nahtloser Übergang zwischen verschiedenen Netzwerken.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über das dtec.bw – Zentrum für Digitalisierungs- und Technologieforschung der Bundeswehr</strong><br>Das dtec.bw – Zentrum für Digitalisierungs- und Technologieforschung der Bundeswehr – ist ein von beiden Universitäten der Bundeswehr gemeinsam getragenes wissenschaftliches Zentrum und Bestandteil des Konjunkturprogramms der Bundesregierung zur Überwindung der COVID-19-Krise. Es unterliegt der akademischen Selbstverwaltung. Die Mittel, mit dem das dtec.bw ausgestattet wurde, werden an beiden Universitäten der Bundeswehr zur Finanzierung von Forschungsprojekten und Projekten zum Wissens- und Technologietransfer eingesetzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4072.msg530549#msg530549" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">GPS</a></li></ul>
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		<title>PaTTs könnte Teil der SeRANIS-Satellitenmission werden</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/patts-koennte-teil-der-seranis-satellitenmission-werden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Mar 2022 17:38:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Bundeswehr]]></category>
		<category><![CDATA[PaTTs]]></category>
		<category><![CDATA[Per Anhalter in den Orbit]]></category>
		<category><![CDATA[SeRANIS]]></category>
		<category><![CDATA[Tracking]]></category>
		<category><![CDATA[TU Dresden]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wettbewerb für innovative Weltraum-Visionäre: Jury sieht Potenzial in Start-Up PaTTs der TU Dresden. Eine Pressemitteilung der TU Dresden. Quelle: TU Dresden. 1. März 2022 &#8211; Seit 2020 laufen die Planungen für die erste Kleinsatellitenmission SeRANIS (Seamless Radio Access Networks for Internet of Space) an der Universität der Bundeswehr München (UniBw M). Das Ziel: Eine Dual [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Wettbewerb für innovative Weltraum-Visionäre: Jury sieht Potenzial in Start-Up PaTTs der TU Dresden. Eine Pressemitteilung der TU Dresden.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: TU Dresden.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SeRANISlogoUniBW400.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Das Logo von SeRANIS wird aus dem schwarzen Schrifzug &quot;SeRANIS New Space Connected&quot; auf weißem Grund gebildet, Vom &quot;e&quot; von SeRANIS ausgehend zieht sich ein, einen Orbit andeutender Bogen von unten gegen den Uhrzeigersinn bis zur linken oberen Ecke, am Ende des Orbitbogens befindet sich links oben vom ersten &quot;S&quot; ein angedeuteter Satellit. (Abbildungsquelle: Universität der Bundeswehr München)" data-rl_caption="" title="Das Logo von SeRANIS wird aus dem schwarzen Schrifzug &quot;SeRANIS New Space Connected&quot; auf weißem Grund gebildet, Vom &quot;e&quot; von SeRANIS ausgehend zieht sich ein, einen Orbit andeutender Bogen von unten gegen den Uhrzeigersinn bis zur linken oberen Ecke, am Ende des Orbitbogens befindet sich links oben vom ersten &quot;S&quot; ein angedeuteter Satellit. (Abbildungsquelle: Universität der Bundeswehr München)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SeRANISlogoUniBW260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Logo SeRANIS. (Abbildungsquelle: Universität der Bundeswehr München)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">1. März 2022 &#8211; Seit 2020 laufen die Planungen für die erste Kleinsatellitenmission SeRANIS (Seamless Radio Access Networks for Internet of Space) an der Universität der Bundeswehr München (UniBw M). Das Ziel: Eine Dual Use Mission zusammen mit Partnern aus Forschung, Praxis und Bundeswehr. Im Rahmen der Challenge „Per Anhalter in den Orbit“ konnten sich innovative Start-ups und Forschungseinrichtungen auf einen Platz für eine In-Orbit-Demonstration ihres Projektes im Satelliten bewerben. Das Start-Up PaTTs (Passive Tag Tracking by Satellites) der TU Dresden hat es in die finale Runde des Wettbewerbes geschafft und könnte ein Teil der SeRANIS-Satellitenmission werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei PaTTs handelt es sich um ein neuartiges und ultraleichtes Tracking-System mittels kleiner Chips (sog. „Tags“), die es dem Satelliten ermöglichen, Fahrzeuge, Gefahrstoffe oder Tierwanderungen zu verfolgen. Die Innovation daran ist, dass auf den zu beobachtenden Objekten keine eigenen Sender angebracht werden müssen. Vergleichbar sind die Tags mit RFID-Chips – nur, dass die Entfernung nicht wenige Meter, sondern hunderte Kilometer beträgt. Zudem sind sie flexibel und unabhängig von Funknetzen und globalen Navigationssatellitensystemen, sodass aufgrund des fehlenden Sendebetriebs eine „Fremddetektion“ schwer möglich wird. Einsatzgebiete von PaTTs liegen u.a. in den Bereichen Umweltmonitoring, Landwirtschaft und Logistik.</p>



<p class="wp-block-paragraph">PaTTs ist eines von sechs Projekten, dass als aussichtsreich eingeschätzt wurde. „In der Tat handelt es sich dabei um eine besonders innovative Bewerbung, die unsere hochkarätige Jury überzeugt hat“, so Prof. Andreas Knopp, Projektleiter der SeRANIS-Satellitenmission.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir sehen eine große Überschneidung von PaTTS mit den Zielen und Technologiefeldern von SeRANIS wie Kommunikation, Navigation, Erdbeobachtung, Satellitentechnologie, Resilienz und Entwicklungsmanagement.“, so Fabian Geißler, Ingenieur im PaTTs-Team an der Professur für Hochfrequenztechnik der TU Dresden. „SeRANIS ist für uns die Chance, der Welt zu zeigen, wie unsere bahnbrechende Technologie in verschiedensten Bereichen eingesetzt werden kann. Die realistische technische Demonstration des Systems auf dem Missionssatelliten wäre eine einmalige Gelegenheit für uns, es auf Machbarkeit hin zu prüfen und weiterentwickeln zu können. Zudem können wir von den Mentoring-Möglichkeiten stark profitieren.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">In den nächsten Wochen wird das Team der TU Dresden, gemeinsam mit den Mitbewerbern, detailliert evaluiert und entsprechend geschult. Hierbei arbeiten die Weltraumforscher*innen mit den Start-up-Coaches von founders@unibw (Entrepreneurship- und Intrapreneurship-Programm an der UniBw M) zusammen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">SeRANIS an der Universität der Bundeswehr München gilt als weltweit erste und einzige Kleinsatellitenmission, die ein öffentlich zugängliches multifunktionales Experimentallabor im erdnahen Orbit zur Verfügung stellt. Auf einem über 200 Kilogramm schweren Satelliten, der 2025 in den Orbit geschickt werden soll, können simultan mehr als zehn komplexe Experimente zu Themen wie Mobilfunksysteme der nächsten Generation (6G), Internet of Things und Laserkommunikation durchgeführt werden. Besondere Schwerpunkte dieser New Space Mission sind die Erforschung sicherer Kommunikationswege und die Schaffung eines nahtlosen Übergangs zwischen verschiedenen Netzwerken. Die wissenschaftlichen Erkenntnisse aus diesem Projekt fördern die Entwicklung von Schlüsseltechnologien am High-Tech-Standort Deutschland und leisten einen wichtigen Beitrag zur Digitalisierung im Weltall.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=15849.msg528525#msg528525" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Erdbeobachtung &#8211; Diskussion</a></li></ul>
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		<title>DeSK Zukunftsworkshop: Breitbandanbindung, 5G/6G, autonomes Fahren und IoT</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/desk-zukunftsworkshop-breitbandanbindung-5g-6g-autonomes-fahren-und-iot/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Oct 2021 11:18:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
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		<category><![CDATA[BOS@Satcom]]></category>
		<category><![CDATA[DeSK]]></category>
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		<category><![CDATA[SeRANIS]]></category>
		<category><![CDATA[Stuttgart]]></category>
		<category><![CDATA[VATM]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Experten aus ganz Deutschland treffen sich zum Zukunftsworkshop des Deutschen Zentrums für Satelliten-Kommunikation (DeSK) in Stuttgart. Vertreter aus Industrie, Politik, Forschung und Wissenschaft diskutieren über die zukünftigen Trends der Satellitenkommunikation – mit Blick auf Breitbandanbindung, 5G/6G, autonomes Fahren und Internet of Things (IoT). Eine Pressemitteilung des DeSK. Quelle: DeSK. Backnang, 13. Oktober 2021: Die allumfassende [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Experten aus ganz Deutschland treffen sich zum Zukunftsworkshop des Deutschen Zentrums für Satelliten-Kommunikation (DeSK) in Stuttgart. Vertreter aus Industrie, Politik, Forschung und Wissenschaft diskutieren über die zukünftigen Trends der Satellitenkommunikation – mit Blick auf Breitbandanbindung, 5G/6G, autonomes Fahren und Internet of Things (IoT). Eine Pressemitteilung des DeSK.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: DeSK.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/GruppenbildZukunftsworkshop2021Stg2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/GruppenbildZukunftsworkshop2021Stg26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Gruppenbild: DeSK-Zukunftsworkshop in Stuttgart. (Bild: DeSK)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Backnang, 13. Oktober 2021: Die allumfassende Konnektivität hat das Zukunftsinstitut in Frankfurt als den „wirkungsmächtigsten Megatrend“ unserer Zeit identifiziert. Die universelle Vernetzung initiiert einen grundlegenden Wandel unserer Gesellschaft.<br>Unter diesem Aspekt diskutierten die Mitglieder des Deutschen Zentrums für Satelliten-Kommunikation e.V. (DeSK) über die hohe Relevanz der Konnektivität für den gesellschaftlichen Wandel und damit verbunden die digitale Souveränität als grundlegende Basis zu unabhängigem Handeln im Cyber- und Informationsraum. Dafür soll ein Zentrum für Digitalisierungs- und Technologieforschung der Bundeswehr aufgebaut werden mit der Zielsetzung, digitale und technologische Entwicklungen auf nationaler Ebene für öffentliche sowie private Bereiche zu optimieren. Ferner soll das Zentrum einen Raum für innovative und interdisziplinäre Forschung in einem sicheren Umfeld bieten.<br>Als Beispiel dafür stellte die Universität der Bundeswehr Münchens innerhalb des Zukunftsworkshops das Projekt ‚SeRANIS – Seamless Radio Access Network for Internet of Space‘ vor. Der Forschungsfokus liegt hierbei auf Kommunikation, Navigation, Erdbeobachtung, Datenverarbeitung, Satellitentechnik, Resilienz sowie Entwicklungsmanagement.<br>Bei einem weiteren Impulsvortrag wurde das Vorhaben ‚BOS@Satcom‘ der Polizei Niedersachen präsentiert. Dieses zeigt vor dem Hintergrund eines ständig wachsenden Kommunikationsbedarfs neue Wege in Verbindung mit Satellitenkommunikation für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) auf. Es gilt, die bereits genutzten Kommunikationsstrukturen durch eine landesweit verfügbare Satellitenkommunikationsinfrastruktur zu erweitern und für BOS bereitzustellen. Die Förderung der Entwicklung eines neuen Ansatzes für Ad-Hoc-Vernetzung über Satellit soll auch als Betriebs- und Notfallnetz genutzt werden. Als eine Weiterentwicklung des Ansatzes soll der Ausbau auf andere Bundesländer geprüft werden.<br>Der Verband für Telekommunikation und Mehrwertdienste – VATM – erläuterte im Rahmen des Vortrags ‚Politische Sichtbarkeit von Breitbandanbindung via Satellit – Voucher-Diskussion und Analyse‘ die Bedeutung der Satellitenkommunikation für eine schnelle und unbürokratische Breitbandanbindung. Außerdem wurde die Relevanz von satellitengestützten ad hoc-Netzen als eine wertvolle Redundanz zu den bestehenden Netzen des Digitalfunks BOS und kommerzieller Mobilfunknetze für die BOS beleuchtet.<br>Neben den hochkarätigen externen Referenten lieferten auch Vertreter des Netzwerks Impulsvorträge zu innovativer Antennentechnologie, Mobilität und Entwicklung des Breitbandausbaus in Deutschland.<br>Diverse Kontakte wurden außerdem über diese Plattform zusammengeführt. Das DeSK übernimmt die Koordination, um den Austausch der Akteure weiter zu forcieren. Dabei sollen vor allem neue Themen, Trends und Technologieentwicklungen eruiert und bestenfalls zukünftige Konsortien zusammengebracht werden.<br>Weiterführende Informationen zum DeSK-Netzwerk und dessen Aktivitäten finden Sie unter: <a href="https://desk-sat.com/startseite" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">www.desk-sat.com</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=1176.msg520780#msg520780" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal"></a><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=765.msg520782#msg520782" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal"></a><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=5714.msg520783#msg520783" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal"><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=5714.msg520783#msg520783" target="_blank" rel="noopener">Raumfahrt-Politik in Deutschland</a></a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/desk-zukunftsworkshop-breitbandanbindung-5g-6g-autonomes-fahren-und-iot/" data-wpel-link="internal">DeSK Zukunftsworkshop: Breitbandanbindung, 5G/6G, autonomes Fahren und IoT</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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