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	<title>Spacelab &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Spacelab &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Spacelab-Trainingsmodul für Speyer</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/spacelab-trainingsmodul-fuer-speyer/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Sep 2008 07:51:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Columbia]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[Technikmuseum Speyer]]></category>
		<category><![CDATA[Ulf Merbold]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit Großexponaten wie einer russischen Buran-Raumfähre und jetzt dem Trainingsmodul des in Deutschland entwickelten Spacelab wird das Technik Museum Speyer zu einem Anziehungspunkt für Raumfahrt-Interessierte. In der kommenden Woche erfolgt der Transport des neuen Exponats über Deutschlands Straßen. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: DLR. Das Spacelab wurde in den Siebziger Jahren in Deutschland entwickelt [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Mit Großexponaten wie einer russischen Buran-Raumfähre und jetzt dem Trainingsmodul des in Deutschland entwickelten Spacelab wird das Technik Museum Speyer zu einem Anziehungspunkt für Raumfahrt-Interessierte. In der kommenden Woche erfolgt der Transport des neuen Exponats über Deutschlands Straßen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: DLR.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/UMerboldatGradientHeatingFacilitySL1nasa2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/UMerboldatGradientHeatingFacilitySL1nasa26.jpg" alt="DLR"/></a><figcaption> Astronaut Ulf Merbold beim Ersteinsatz des Spacelab, 1983   (Bild: DLR) </figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Das <i>Spacelab </i>wurde in den Siebziger Jahren in Deutschland entwickelt und gebaut. Ziel war ein flexibel einsetzbares Labor mit Druckkabine und Außenbereich, dass im Laderaum amerikanischer Raumfähren für Zeiträume bis zu zwei Wochen zum Einsatz kommt. Dieses Ziel wurde auch erreicht. Aus den ursprünglich geplanten 50 Einsätzen ist aus Kostengründen und politischen Erwägungen und nicht zuletzt den Problemen mit dem Space Shuttle dann aber leider nichts geworden. Auch die deutsche Raumfahrt konnte nicht wie gewünscht von der Entwicklung des Labors profitieren. Dr. Niklas Reinke und Andreas Schütz vom DLR schreiben dazu: &#8222;Über die im Memorandum of Understanding festgeschriebene europäische Beteiligung beim Erstflug des Raumlabors hinaus konnte der weitere Zugriff [Deutschlands, d. Red.] auf das System nicht vertraglich gesichert werden, ebenso wenig wie der Zugriff auf sich eventuell aus Experimenten ergebende wirtschaftliche Anwendungen.&#8220; Für weitere deutsche und europäische Forschungsmissionen musste ordentlich gezahlt werden. Insgesamt absolvierten Druckmodule des <i>Spacelab </i>16 Einsätze mit 110 beteiligten Raumfahrern. Spacelab-Paletten wurden häufiger genutzt. Technisch gesehen war das <em>Spacelab </em>allerdings top! Es war so ausgelegt, dass es innerhalb einer Woche für den nächsten Einsatz umgebaut und überprüft werden konnte.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/STS9Spacelab1nasa2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/STS9Spacelab1nasa26.jpg" alt="NASA"/></a><figcaption>
Spacelab im All 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Konfiguration konnte ein oder zwei Druckmodule und mehrere Paletten umfassen. Der Innenraum wurde mit einzelnen Forschungs- oder Versorgungseinheiten versehen, die den heutigen Racks in der ISS entsprachen. Anschlüsse für Energie, Kühlung oder Steuerungen waren sinnvoll verlegt. Obendrein bot die weite Röhre ein angenehmes Arbeitsumfeld. Für die deutsche und europäische Raumfahrtindustrie war <i>Spacelab </i>in erster Linie der Einstieg in die Fertigung und Verwendung großer Raumfahrtapparate und eine wichtige Voraussetzung für die heutigen Highlights: das ISS-Modul <i>Columbus </i>und den Frachtzubringer <i>ATV</i>. <br> Nun macht sich also das Trainingsmodul des <i>Spacelab </i>auf den Weg ins Technik Museum Speyer. Hier gesellt es sich zu einer Vielzahl weiterer Großexponate aus dem Bereich Luft- und Raumfahrt und wird die Attraktivität des Standortes weiter erhöhen.  <br> Die Route lt. DLR: </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Freitag, 12. September 2008</strong>
<br>
8:00 Uhr: Beginn der Verladung des Spacelab auf einen LKW im DLR-Standort Köln-Porz-Wahn </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Montag, 15. September 2008</strong>
<br>
22:00 Uhr: Abfahrt vom DLR Köln-Porz-Wahn zur &#8222;Natorampe&#8220; nach Niederkassel/Rhein </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/spacelabtransp20081fromkoelntospeyerdlr2k.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/spacelabtransp20081fromkoelntospeyerdlr26.jpg" alt="DLR"/></a><figcaption>
Das Spacelab-Trainingsmodul wird auf den Transport nach Speyer vorbereitet. 
<br>
(Bild: DLR)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">(Planitzweg, Linder Mauspfad, Nibelungenstraße, Frankfurter Straße, Kaiserstraße, Humboldtstraße, Bergerstraße, Josefstraße, Philipp-Reis-Straße, Klingerstraße, Bahnhofstraße, Mühlenstraße, Ernst-Mühlendyck-Straße, Hauptstraße (Richtung Zündorf), Porzer Straße (bis Niederkassel), Waldstraße, Kölner Straße, Spicher Straße, Deutzer Straße, &#8222;Natorampe&#8220;) </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Dienstag, 16. September 2008</strong>
<br>
7:00 Uhr: Beginn Verladevorbereitungen in Niederkassel/Rhein</p>



<p class="wp-block-paragraph">8:00 Uhr: Verladen des Spacelab auf ein Spezialschiff11:00 Uhr: Ablegen, Fahrt nach Speyer </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mittwoch, 17. September 2008</strong>
<br>
8:00 Uhr: &#8222;Entladung&#8220; des Spacelab von der Landzunge der Schiffswerft Braun in Speyer und Transport ins Technik-Museum </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong> <a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3730.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Spacelab kommt ins Technik Museum Speyer</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>25 Jahre bemannte Raumfahrt in Europa</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/25-jahre-bemannte-raumfahrt-in-europa/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Aug 2003 14:48:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[DLR]]></category>
		<category><![CDATA[Interkosmos]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstation]]></category>
		<category><![CDATA[Sojus]]></category>
		<category><![CDATA[Spacelab]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>2003 ist für Europas bemannte Raumfahrt in mehrfacher Hinsicht ein Jubiläumsjahr. Vor 25 Jahren trat unser Kontinent mit dem Flug des Tschechoslowaken Wladimir Remek im Rahmen des Kooperationsprogramms Interkosmos zwischen der Sowjetunion und verschiedenen Partnerländern in die Ära der bemannten Raumfahrt ein. Ein Beitrag von meiklampmann. Quelle: ESA. Remek hob am 2. März 1978 an [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">2003 ist für Europas bemannte Raumfahrt in mehrfacher Hinsicht ein Jubiläumsjahr. Vor 25 Jahren trat unser Kontinent mit dem Flug des Tschechoslowaken Wladimir Remek im Rahmen des Kooperationsprogramms Interkosmos zwischen der Sowjetunion und verschiedenen Partnerländern in die Ära der bemannten Raumfahrt ein.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von meiklampmann. Quelle: ESA.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Remek hob am 2. März 1978 an Bord der Sojus 28 von Baikonur zu einer 8-tägigen Mission zur Raumstation Saljut 6 ab. Kurz darauf, vom 27. Juni bis 5. Juli, nahm der Pole Miroslaw Hermaszewski an der Mission Sojus 30 teil. Am 26. August desselben Jahres brachen der deutsche Kosmonaut Sigmund Jähn und sein sowjetischer Mannschaftsgefährte Valerij Bykowski mit der Sojus 31 von Baikonur zur dritten bemannten Interkosmos-Mission auf; während der 8-tägigen Mission zur Raumstation Saljut 6 umkreisten sie 141mal die Erde, bevor sie am 3. September sicher zur Erde zurückkehrten. Der erste Westeuropäer, der an einer Mission mit einem sowjetischen Raumfahrzeug teilnahm, war der französische CNES-Astronaut Jean-Loup Chrétien, der am 24. Juni 1982 mit einer Sojus T-6 zur Raumstation Saljut 7 flog.   </p>



<p class="wp-block-paragraph">Vor 20 Jahren, 1983, startete Westeuropa im Rahmen einer Kooperationsvereinbarung zwischen der ESA und der NASA sein erstes eigenes Weltraumlabor: Das Spacelab absolvierte während der 10-tägigen Mission STS-9/Spacelab 1 vom 28. November bis 8. Dezember an Bord des NASA-Raumtransporters &#8222;Columbia&#8220; seinen Jungfernflug. Dieser Flug war gleichzeitig der erste eines Westeuropäers &#8211; und der erste eines Nichtamerikaners überhaupt &#8211; mit einem US-Raumfahrzeug, nämlich des deutschen ESA-Astronauten Ulf Merbold, der danach noch zweimal im All war: bei der Spacelab-Mission mit dem Internationalen Schwerelosigkeitsforschungslabor 1 (Flug STS-42) im Januar 1992 und &#8211; im Rahmen des Gemeinschaftsprogramms Euromir 94 zwischen der ESA und Rußland &#8211; an Bord einer Sojus TM-20 zur russischen Raumstation Mir vom 3. September 1995 bis 29. Februar 1996. Damit ist Merbold als erster Europäer sowohl mit einem amerikanischen als auch mit einem russischen Raumfahrzeug geflogen.   </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Zufall will, daß Sigmund Jähn und Ulf Merbold zwar in der Zeit ihrer historischen Raumflüge unterschiedliche Pässe besaßen &#8211; Jähn kam aus der DDR, Merbold aus der Bundesrepublik -, jedoch beide aus derselben Region im &#8222;grünen Herzen&#8220; Deutschlands stammen, dem Vogtland zwischen Nürnberg und Leipzig. Jähn wurde in Morgenröthe-Rautenkranz geboren, Merbold in Greiz.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Fall des Eisernen Vorhangs im Jahr 1989 haben Jähn und Merbold dann bei denselben Weltraumprogrammen zusammengearbeitet, zunächst für die russische Raumstation Mir und anschließend für die Internationale Raumstation.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) organisiert mit Unterstützung der Europäischen Weltraumorganisation am Samstag, den 30. August in Markneukirchen im Vogtland eine Jubiläumsveranstaltung zum 25. Jahrestag des Raumflugs von Sigmund Jähn. Sie beginnt um 11.00 Uhr.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Unter dem Motto &#8222;Raumfahrt &#8211; eine Zeitreise&#8220; werden der Vorstandsvorsitzende des DLR, Professor Sigmar Wittig, und der ESA-Direktor für bemannte Raumfahrt, Jörg Feustel-Büechl, im Beisein von Bundespräsident Johannes Rau und der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Edelgard Bulmahn, mehr als 1 000 geladene Gäste empfangen.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">In einem vielseitigen und informativen 90-Minuten-Bühnenprogramm, das live im Fernsehen und im Internet übertragen wird, sollen Jähns Beitrag zur friedlichen internationalen Zusammenarbeit im Weltraum gewürdigt und Merbolds Rolle beim ersten Flug des im Auftrag der ESA von einem europäischen Industriekonsortium unter der Leitung des deutschen Unternehmens ERNO (heute EADS Space Transportation) in Bremen gebauten Spacelab erläutert werden. Auch die mehr als 20 weiteren Spacelab-Flüge sollen beleuchtet werden, insbesondere die deutsche Spacelab-Mission D-2 vor zehn Jahren (26. April bis 6. Mai 1993) mit den deutschen Astronauten Hans Schlegel und Ulrich Walter. Schlegel stieß später zum Europäischen Astronautenkorps der ESA in Köln, dessen Leiter Ernst Messerschmid mit dem niederländischen ESA-Astronauten Wubbo Ockels und dem deutschen DLR-Astronauten Reinhold Furrer an der ersten deutschen Spacelab-Mission, Spacelab D-1 (Flug STS-61 A), im Jahr 1985 teilnahm.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die &#8222;Zeitreise&#8220; wird auch auf die vier Missionen zur russischen Raumstation Mir unter Beteiligung europäischer Astronauten eingehen. Zwei davon fanden im Rahmen der Zusammenarbeit zwischen dem DLR und Rußland bei Mir 92 und Mir 97 statt, die beiden anderen im Rahmen der Zusammenarbeit zwischen der ESA und Rußland bei Euromir 94 und Euromir 95.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Viele der an diesen Missionen beteiligten europäischen und russischen Astronauten und Kosmonauten werden bei der Veranstaltung in Markneukirchen dabeisein, darunter Sigmund Jähn, Eberhard Köllner (Jähns Ersatzmann für Sojus 31), Valerij Bykowski (Sojus 31), Ulf Merbold (Spacelab 1, Spacelab IML-1 und Euromir 94), Ernst Messerschmid (Spacelab D-1), Klaus-Dietrich Flade (Mir 92), Ulrich Walter (Spacelab D-2), Thomas Reiter und Jurij Gidzenko (Euromir 95), Reinhold Ewald, Wassilij Zbliyew und Valerij Korsun (Mir 97).  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf der Jubiläumsfeier sollen indes nicht nur die bisherigen Leistungen Europas in der bemannten Raumfahrt gewürdigt werden. Auch die Gegenwart und die Zukunft sollen zur Sprache kommen: Edelgard Bulmahn, Jörg Feustel-Büechl und Sigmar Wittig werden die europäischen und deutschen Ansichten und Pläne für die Internationale Raumstation präsentieren und über Europas und Deutschlands künftige Rolle in der bemannten Raumfahrt informieren.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Einer der Höhepunkte wird eine Video-Liveschaltung zur Internationalen Raumstation sein, in der die beiden derzeitigen Besatzungsmitglieder Jurij Malenchenko (Rußland) und Edward Lu (USA) &#8211; die im Oktober Besuch vom spanischen ESA-Astronauten Pedro Duque bekommen sollen &#8211; zum Publikum sprechen werden.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Veranstaltung wird über das ASTRA-Satellitensystem europaweit live übertragen und kann in allen Haushalten mit einer analogen Satellitenanlage empfangen werden. Die Empfangsdaten lauten: ASTRA 19,2° Ost, Analog-Empfang, Frequenz 10,921 GHz, Polarisation horizontal, Stereoton auf 7,02 / 7,20 MHz. Parallel dazu wird eine weltweite Live-Übertragung per Internet im &#8222;Streaming Video&#8220;-Modus über www.dlr.de und www.esa.int erfolgen.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Übertragung beginnt um 11.00 Uhr und endet um 12.30 Uhr.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Challenger (OV-099)</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/challenger-ov-099/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Feb 2002 00:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Anomalie]]></category>
		<category><![CDATA[Challenger]]></category>
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		<category><![CDATA[Spacelab]]></category>
		<category><![CDATA[Spacelab D1]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Neun erfolgreiche Flüge und ein Totalverlust. Autor: Karl Urban Der zweite für den Einsatz im All gebaute Orbiter Challenger diente nach seiner Fertigstellung zunächst fast ein Jahr lang bei Schwingungsprüfungen als Testobjekt, bis er 1983 seinen Erstflug absolvierte. Die Challenger wurde nach einem U.S.Navy-Forschungsschiff benannt. Schon die Mondlandefähre von Apollo 17 trug diesen Namen. Der [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Neun erfolgreiche Flüge und ein Totalverlust.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Autor: <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehrenmitglieder/" data-wpel-link="internal">Karl Urban</a></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ChallengerInSpaceNASA.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ChallengerInSpaceNASA260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Die Challenger während STS-7 im All.<br>(Foto: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der zweite für den Einsatz im All gebaute Orbiter <em>Challenger</em> diente nach seiner Fertigstellung zunächst fast ein Jahr lang bei Schwingungsprüfungen als Testobjekt, bis er 1983 seinen Erstflug absolvierte. Die <em>Challenger</em> wurde nach einem U.S.Navy-Forschungsschiff benannt. Schon die Mondlandefähre von <em>Apollo 17</em> trug diesen Namen. Der Jungfernflug verzögerte sich um zehn Monate, nachdem Probleme mit den Haupttriebwerken und der Nutzlast entdeckt worden waren. Am 4. April 1983 war es aber endlich soweit, die <em>Challenger</em> hob zu ihrem Erstflug ins All ab. Die Geschichte der <em>Challenger</em> nahm aber einen tragischen Lauf, denn sie absolvierte nur zehn Flüge.<br><br>Am 28. Januar 1986 explodierte die <em>Challenger</em> 73 Sekunden nach dem Start. Es hatte sich der bis dahin schwerste Unfall in der Geschichte des Space Shuttles ereignet. Dabei wurde die <em>Challenger</em> vollständig zerstört, sechs Astronauten und eine Zivilistin an Bord kamen ums Leben. Während eines Raumflugs war zuvor noch nie ein US-Astronaut gestorben. In ihren zehn Flügen verbrachte die <em>Challenger</em> 69 Tage im All und umrundete dabei 987 Mal die Erde. Auf diesen Flügen wurde unter anderem der erste Bahnverfolgungs- und Datenübertragungssatellit ausgesetzt und ein neuer Shuttle-Raumanzug getestet.<br><br>Auf dem Flug <em>STS-7</em> war Sally Ride die erste Amerikanerin im Weltraum. Mit <em>STS-8</em> gelang das erste Mal ein Nachtstart und eine Nachtlandung. Die <em>Challenger</em> setzte als erste Raumfähre im <em>Kennedy Space Center</em> auf. Während der vorangegangenen Mission entfernte sich der Astronaut Bruce McCandless als erste Astronaut ohne Sicherungsleine 30 Meter vom Orbiter. Später unternahm Kathryn Sullivan als erste Amerikanerin einen Weltraumspaziergang.<br><br>Auf drei <em>Challenger</em>-Raumflügen im Jahr 1985 bildete das Weltraumlabor <em>Spacelab</em> die Nutzlast, in der wissenschaftliche Experimente unter anderem auch mit mitgeführten Tieren durchgeführt wurden. Während der Mission <em>STS-61A</em> führte die <em>Challenger</em> das Raumlabor <em>Spacelab D1</em> mit sich. Diese Mission wurde hauptsächlich von der Bundesrepublik finanziert. Am 28. Jaunuar 1986 fand der letzte Flug der vorher so erfolgreichen <em>Challenger</em> statt. Mit an Bord war die Lehrerin Christa McAuliffe, die erstmals Kinder vom Weltraum aus unterrichten sollte.<br><br>73 Sekunden nach dem Start explodierte die <em>Challenger</em>, Richard Scobee, Michael Smith, Judith Resnik, Ellison Onizuka, Ronald McNair, Gregory Jarvis und Christa McAuliffe kamen ums Leben. Weltweit wurde die Nachricht mit tiefer Erschütterung aufgenommen und auch bei der NASA sollte die <em>Challenger</em>-Katastrophe tiefgreifende Konsequenzen haben.<br></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Nachuntersuchung</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/51LClip671nasa.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/51LClip671nasa260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Das brennende Shuttle kurz nach dem Start.<br>(Foto: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die NASA war offenbar von ihrem Grundsatz &#8222;safety first&#8220; abgewichen, denn man hatte eine Reihe von Sicherheitsvorschriften missachtet. Eigentlich hätte die <em>Challenger</em> an diesem Januartag gar nicht starten dürfen, denn am Morgen hatte Frost in Cape Canaveral geherrscht. Bilder von langen Eiszapfen belegen dies. Aufgrund der Kälte und der plötzlich durch die Triebwerkszündung einsetzenden Erwärmung wurden die Gummidichtungen am Booster poröse und ein Leck bildet sich. Es ist bereits eine Rauchfahne auf Bildern vor dem Start erkennbar. Nach dem Abheben ist das Schicksal der Astronauten und der <em>Challenger</em> besiegelt, denn das Leck erweitert sich und wenig später schlagen Funken auch auf den Haupttank über, der mit flüssigem Sauerstoff gefüllt ist. Als der Tank Feuer fängt, wird die heftige Explosion ausgelöst und Trümmer des Space Shuttles über die Bucht verteilt. NASA-Taucher sammeln noch monatelang Teile der <em>Challenger</em> aus dem Wasser. Im März 1986 findet sich auch das Cockpit mit den sterblichen Überresten der Insassen.<br><br><strong>Konsequenzen</strong><br>Nach dem Unglück wurde ein generelles Startverbot für die Shuttle-Flotte ausgesprochen. Fast zweieinhalb Jahre lang arbeitete man an Verbesserungen, die den Start sicherer machen sollten. Die wichtigste Änderung war die vollständige Überarbeitung der Feststoffbooster. Über 2.000 Änderungen wurden am Shuttle-System ausgeführt, so zum Beispiel eine Notausstiegsluke am Orbiter. Ab sofort mussten die Astronauten wieder Druckanzüge bei Start und Landung tragen. Außerdem wurde das Shuttle aus dem kommerziellen Satellitengeschäft zurückgezogen, das wieder auf unbemannte Trägerraketen übertragen wurde. Im August 1987 wurde der Bau einer Ersatzfähre für die <em>Challenger</em> in Auftrag gegeben und 1991 wurde die <em>Endeavour</em> fertiggestellt. Am 29. September 1988 startete mit der <em>Discovery</em> zum erstenmal nach dem Unglück wieder ein Space Shuttle ins All. Bis zum Januar 2003, als die <em>Columbia</em> beim Landeanflug auseinander brach, kam es zu keinen weiteren Shuttle-Unglücken.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://www.raumfahrer.net/category/columbia/" data-wpel-link="internal">Sonderseite zum <em>Columbia</em>-Unglück</a></li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/enterprise-ov-101/" data-wpel-link="internal">Enterprise</a></li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/columbia-ov-102/" data-wpel-link="internal">Columbia</a></li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/discovery-ov-103/" data-wpel-link="internal">Discovery</a></li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/atlantis-ov-104/" data-wpel-link="internal">Atlantis</a></li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/endeavour-ov-105/" data-wpel-link="internal">Endeavour</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/challenger-ov-099/" data-wpel-link="internal">Challenger (OV-099)</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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