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	<title>suborbitale Flüge &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>suborbitale Flüge &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Virgin Galactic stellt SpaceShipTwo vor</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/virgin-galactic-stellt-spaceshiptwo-vor/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Dec 2009 19:56:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Schwerelosigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceport America]]></category>
		<category><![CDATA[SpaceShipTwo]]></category>
		<category><![CDATA[suborbitale Flüge]]></category>
		<category><![CDATA[Virgin Galactic]]></category>
		<category><![CDATA[VSS Enterprise]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumtourismus]]></category>
		<category><![CDATA[WhiteKnightTwo]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In der Nacht auf den achten Dezember hat Virgin Galactic den Nachfolger des X-Prize-Gewinners SpaceShipOne vorgestellt. Ein Beitrag von Tobias Willerding. Quelle: Virgin Galactic. Vertont von Peter Rittinger. Über fünf Jahre nach dem Gewinn des 10-Millionen-Dollar-X-Prizes durch SpaceShipOne hat nun die Vorstellung des Nachfolgers SpaceShipTwo stattgefunden. SpaceShipTwo ist im Gegensatz zum Vorgänger mehr als doppelt [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">In der Nacht auf den achten Dezember hat Virgin Galactic den Nachfolger des X-Prize-Gewinners SpaceShipOne vorgestellt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Tobias Willerding. Quelle: Virgin Galactic. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2009-12-15-92083.mp3"></audio></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Über fünf Jahre nach dem Gewinn des 10-Millionen-Dollar-X-Prizes durch SpaceShipOne hat nun die Vorstellung des Nachfolgers SpaceShipTwo stattgefunden. SpaceShipTwo ist im Gegensatz zum Vorgänger mehr als doppelt so lang, wiegt das Vier- bis Fünffache und kann gegenüber drei Personen beim Vorgänger sechs Passagiere und zwei Piloten auf einen suborbitalen Flug mitnehmen. Virgin Galactic möchte damit in erster Linie zahlende Weltraumtouristen in das Weltall befördern, jedoch tun sich inzwischen auch andere Märkte wie Forschung in der Schwerelosigkeit auf, wo die Forscher im Gegensatz zu Höhenforschungsraketen mit ihrem Experiment mitfliegen können. Der Flugpreis für den Kurztrip ins All beträgt 200.000 US-Dollar (134.000 Euro) pro Person, ein kompletter Flug kostet also 1,2 Millionen Dollar. Über 300 Leute haben ihren Flug schon teilweise oder komplett im voraus bezahlt.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07122009205635_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/07122009205635_600.jpg" alt="Virgin Galactic"/></a><figcaption>
Virgin Galactic stellt SpaceShipTwo vor 
<br>
(Bild: Virgin Galactic)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Vorstellung fand in Mojave/Kalifornien beim Hersteller Scaled Composites statt. In Anlehnung an bekannte andere Namen eines Kriegsschiffs, eines NASA-Shuttles und einer populären Science-Fiction-Serie haben der Gouverneur von Kalifornien, Arnold Schwarzenegger, und der Gouverneur von New Mexico, Bill Richardson, das Raumschiff auf den Namen VSS Enterprise getauft. VSS steht dabei für &#8222;Virgin Space Ship&#8220;. Aufgrund von schlechtem Wetter in Mojave mit starkem Regen und Wind, musste die Veranstaltung kürzer gehalten werden als geplant.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Laut Virgin Galactic soll Anfang 2010 ein sehr umfangreiches Testprogramm für das Raumschiff beginnen, welches 18-24 Monate dauern soll, so dass der erste kommerzielle Flug vermutlich erst 2012 stattfinden wird. Dieses Testprogramm wird erst mit &#8222;captive-carry&#8220;-Flügen (Flüge ohne einen Abwurf des Raumschiffes) beginnen, dann übergehen zu Gleitflügen bis hin zu ersten Flügen mit Triebwerkszündung und schlussendlich Flügen ins All. Auf dem ersten kommerziellen Flug wird Sir Richard Branson, der Chairman der Virgin Group, mit seiner Familie und dem Konstrukteur Burt Rutan fliegen. Die kommerziellen Flüge sollen nicht mehr von Mojave, sondern von dem sich momentan im Bau befindenden Spaceport America in New Mexico starten.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07122009205635_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/07122009205635_2_600.jpg" alt="Virgin Galactic"/></a><figcaption>
Die Gouverneure Schwarzenegger (rechts) und Richardson (links) taufen SpaceShipTwo auf den Namen &#8222;VSS Enterprise&#8220;.
<br>
(Bild: Virgin Galactic)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Der Flugablauf</strong>
<br>
Der Flugablauf wird wie folgt aussehen: In 15 km Höhe wird das Raumschiff vom Trägerflugzeug abgeworfen und zündet kurz darauf sein Triebwerk, womit es auf mehrfache Schallgeschwindigkeit beschleunigt, um die notwendige Höhe von über 110 km zu erreichen. Nach dem Ausbrennen des Raketentriebwerks wird es im Raumschiff sehr ruhig, da im Gegensatz zur ISS aufgrund der kurzen Flugdauer keine laute Klimaanlage notwendig ist und das Raumschiff über keine sich bewegenden Teile verfügt. Nach ein paar Minuten in der Schwerelosigkeit und der Schwärze des Weltalls auf der einen, der Erde auf der anderen Seite, fällt das Raumschiff dann auch schon wieder zurück zur Erde, wo es wie ein Segelflugzeug auf der Landebahn landet.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07122009205635_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/07122009205635_3_600.jpg" alt="Virgin Galactic"/></a><figcaption>
Trägerflugzeug WhiteKnightTwo im Flug 
<br>
(Bild: Virgin Galactic)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Technik</strong>
<br>
Technologisch schließt das Raumschiff an SpaceShipOne an. Es verfügt über ein Hybridtriebwerk, welches mit einem Feststoff als Treibstoff und Lachgas als Oxidator arbeitet. Ein Hybridtriebwerk ist im Gegensatz zu einem Feststoffmotor abschaltbar und weit weniger komplex als ein Flüssigkeitstriebwerk. Um die Hitzeentwicklung beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre gering zu halten, setzt man wieder auf das &#8222;feather&#8220;-Konzept. Der Flügel von SpaceShipTwo wird um ca. 65° nach oben geklappt, wodurch der Luftwiderstand erheblich ansteigt und eine starke Abbremsung von bis zu 6 g bereits in hohen Luftschichten erreicht wird. Weiterhin stabilisiert sich das Raumschiff beim Wiedereintritt ähnlichem einem Federball von selbst, sodass keine aktive Steuerung durch Pilot oder Elektronik vonnöten ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Fortschritte im Jahr 2009</strong>
<br>
Die Enthüllung kommt am Ende eines Jahres, in welchem das Trägerflugzeug, welches SpaceShipTwo in einer Höhe von 15 km abwerfen wird, ein umfangreiches Testprogramm absolviert hat. Das Trägerflugzeug, genannt WhiteKnightTwo, hatte im Dezember 2008 seinen Jungfernflug und im Sommer auf der OshkoshAirShow seinen ersten öffentlichen Auftritt. Ebenfalls wurde im Sommer mit 280 Millionen Dollar ein großes Investment aus dem arabischen Raum gewonnen. Der arabische Investor hat sich weiterhin bereit erklärt, die Entwicklung einer orbitalen Trägerrakete für kleine Satelliten mit 100 Millionen Dollar zu finanzieren. Diese Rakete mit ca. 100-200 kg Nutzlast soll von WhiteKnightTwo aus gestartet werden, ähnlich der amerikanischen Pegasusrakete.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3436.msg128001#msg128001" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Virgin-Galactic-Thread </a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Kurznachrichten zum Weltraumtourismus</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/kurznachrichten-zum-weltraumtourismus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Apr 2009 17:00:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Astrium]]></category>
		<category><![CDATA[Sojus]]></category>
		<category><![CDATA[Space Adventures]]></category>
		<category><![CDATA[suborbitale Flüge]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eventuell gibt es einen weiteren Touristen im Herbst auf der ISS, außerdem arbeitet EADS Astrium eingeschränkt weiter an seinem Weltraumtourismusprojekt. Des Weiteren hat die NASA Interesse daran, suborbitale Flüge für wissenschaftliche Zwecke zu kaufen. Ein Beitrag von Tobias Willerding. Quelle: NASA, flightglobal.com. Neuer ISS-Tourist im Herbst? Kürzlich gab es eine Telefonkonferenz mit Eric Anderson, dem [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Eventuell gibt es einen weiteren Touristen im Herbst auf der ISS, außerdem arbeitet EADS Astrium eingeschränkt weiter an seinem Weltraumtourismusprojekt. Des Weiteren hat die NASA Interesse daran, suborbitale Flüge für wissenschaftliche Zwecke zu kaufen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Tobias Willerding. Quelle: NASA, flightglobal.com.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Neuer ISS-Tourist im Herbst?</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/04042009190037_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/04042009190037_small_1.jpg" alt="NASA" width="397" height="283"/></a><figcaption>
ISS 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Kürzlich gab es eine Telefonkonferenz mit Eric Anderson, dem CEO von SpaceAdventures, derjenigen Firma, die die Touristenflüge zur ISS vermarktet. Dabei wurde bekannt, dass es offenbar denkbar ist, dass Kasachstan auf seinen Platz bei der Mission Sojus-TMA 16 im Herbst verzichtet, sodass ein Platz frei wird. Sollte dieser Fall eintreten, so könnte eventuell ein weiterer Weltraumtourist zur ISS fliegen. Als potenzielle Kandidaten kämen die Schweizerin Esther Dyson, die als Backup für Charles Simonyi trainiert hat, oder der Australier Nik Halik, der als Backup für Richard Gariott fungierte, in Frage. Allerdings ist es auch noch möglich, das Russland den Platz selbst mit einem Kosmonauten besetzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Darüber hinaus befindet sich SpaceAdventures gerade in Gesprächen mit den Russen über einen eigenen gebuchten Sojusflug mit einem professionellen Kosmonauten als Piloten und zwei zahlenden Weltraumtouristen. Zwei Kunden hat man offenbar auch schon. Die Frage ist nur, ob Russland in der Lage ist, eine weitere Sojuskapsel zu produzieren. Momentan ist man mit der Verdopplung der Produktion von zwei auf vier pro Jahr schon mehr als ausgelastet. Eine private Sojusmission wäre frühstens ab 2012 möglich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Nachfrage nach Flügen zur ISS nimmt laut Anderson nicht ab, denn jemand dessen Lebenstraum es ist, einmal ins Weltall zu fliegen, lässt sich diesen doch nicht durch eine Finanzkrise zerstören.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>EADS Astrium: Weltraumtourismusprojekt nicht komplett eingestellt</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/04042009190037_small_2.jpg" alt="EADS Astrium" width="408" height="218"/><figcaption>
EADS-Weltraumjet im All 
<br>
(Bild: EADS Astrium)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Entgegen anderslautender Presseberichte ist das suborbitale Weltraumtourismusprojekt von EADS Astrium noch nicht komplett auf Eis gelegt. Auf dem National Space Symposium in Colorado Springs hat Hugues Laporte-Weywada von EADS Astrium gegenüber FlightInternational betont, dass EADS Astrium das Projekt auch weiter verfolgt und es die volle Unterstützung aus der Führungsspitze hat. Auch wenn im Angesicht der weltweiten Finanzkrise keine Investoren für eine volle Entwicklung gefunden werden konnten, so sieht Astrium den Weltraumtourismus als interessanten Markt für die Zukunft. Daher soll die technische Entwicklung des Projektes aufrecht erhalten bleiben. Für das Raumschiff und das Raketentriebwerk gibt es einen Sieben-Jahre-Zeitplan vom Konzept zur Zertifizierung. Weitere Details wollte er in Anbetracht der Geheimniskrämerei der Konkurrenz nicht nennen. Die Entwicklung des Raumschiffes, das neben einem Raketenantrieb auch über zwei Jet-Turbinen verfügen wird, soll eine Milliarde Euro kosten.</p>



<p>EADS Astrium selbst wird jedoch keine suborbitalen Raumflüge anbieten, sondern das Raumschiff an andere Firmen verkaufen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>NASA überlegt, suborbitale Flüge für wissenschaftliche Experimente zu kaufen</strong>
<br>
Das NASA Ames Research Center sucht momentan im Rahmen des Commercial Suborbital Research Program den Dialog mit zukünftigen Anbietern von bemannten suborbitalen Flügen um deren Potenzial für wissenschaftliche Experimente zu untersuchen. Diese Flüge könnten für diejenigen Wissenschaftler, die momentan Parabelflüge für ihre Experimente nutzen, interessant sein. Obwohl ein suborbitaler Flug nur ein paar Minuten Schwerelosigkeit bietet, ist dies doch immerhin ein Vielfaches gegenüber einem Parabelflug. Um festzustellen, welche Möglichkeiten sich durch diese Flüge ergeben könnten, veranstaltet die NASA im Mai in Los Angeles einen Workshop zu diesem Thema.</p>



<p>Weitere Information können hier im <strong data-rich-text-format-boundary="true">Forum</strong> gewonnen werden:</p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3412.75" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Space Adventures &#8211; Raumcon</a></li><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3418.60" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">EADS Weltraumtourismusprojekt &#8211; Raumcon</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Weltraumtourismus: Neues Multimillionenprojekt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/weltraumtourismus-neues-multimillionenprojekt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Feb 2006 23:46:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Space Adventures]]></category>
		<category><![CDATA[suborbital]]></category>
		<category><![CDATA[suborbitale Flüge]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Virgin Galactic bekommt Konkurrenz: Ein neues Konsortium kündigte gestern ein großangelegtes Entwicklungsprogramm für suborbitale Raumflüge an. Angeblich will man noch vor Rutan und Co. ins All starten. Ein Beitrag von Gero Schmidt. Quelle: diverse. Vertont durch Guido Schumann Die US-amerikanische Firma Space Adventures hat mit finanzieller Unterstützung der Ansari-Familie die russische Raumfahrtbehörde mit der Entwicklung [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Virgin Galactic bekommt Konkurrenz: Ein neues Konsortium kündigte gestern ein großangelegtes Entwicklungsprogramm für suborbitale Raumflüge an. Angeblich will man noch vor Rutan und Co. ins All starten.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Gero Schmidt. Quelle: diverse. Vertont durch Guido Schumann</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2006-02-18-76689.mp3"></audio></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die US-amerikanische Firma Space Adventures hat mit finanzieller Unterstützung der Ansari-Familie die russische Raumfahrtbehörde mit der Entwicklung eines Raumgleiters für kommerzielle Raumflüge beauftragt. Space Adventures hat in der Vergangenheit bereits die Exkursionen der drei ersten (orbitalen) Weltraumtouristen Dennis Tito, Mark Shuttleworth und Greg Olsen organisiert. Auch die Ansari-Familie bringt einschlägige Erfahrungen mit: Nach einer besonders großzügigen Spende wurde der <i>X-Prize</i>, der 10 Millionen Dollar für die ersten privat finanzierten suborbitalen Raumflüge ausgelobt hatte, kurzerhand in <i>Ansari-X-Prize</i> umbenannt.          
</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Wettbewerb wurde 2004 von Burt Rutan und seiner Firma Scaled Composites gewonnen, mit finanzieller Unterstützung des Microsoft Mitbegründers Paul Allen. Nach diesem Erfolg erklärte der britische Milliardär und Virgin-Chef Richard Branson, eine Kooperation mit Rutan eingehen zu wollen, und eine private Weltraumtourismus-Firma mit Namen Virgin Galactic zu gründen. Diversen Berichten zufolge geht es mit dieser Unternehmung auch gut voran, die ersten kommerziellen Flüge könnten 2008 oder 2009 starten.          
</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bislang schien es, als würde Bransons Firma somit die erste sein, die suborbitale Raumflüge für jedermann (mit dem nötigen Kleingeld) würde anbieten können.          
Doch mit der Bekanntgabe der Pläne von Space Adventures ist nun wieder alles offen. &#8222;Wir werden die ersten sein&#8220;, meinte eine Sprecherin des Unternehmens, ohne jedoch genaue Angaben zum Zeitplan zu machen. Wenn man berücksichtigt, dass eine weitere Firma, <a href="https://www.rocketplane.com" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Rocketplane</a>, den Erstflug ihres Touristen-Raumgleiters für Mitte 2007 plant, muss davon ausgegangen werden, dass sich das Space Adventures-Projekt bereits in einem fortgeschrittenen Stadium befindet, so dass auch dieser Termin noch unterboten werden könnte.          
          

<br>
<strong>Mit dem <i>Explorer</i> ins All</strong>
<br>
Das Design des von Space Adventures auf den Namen <i>Explorer</i> getauften Raumgleiters stützt sich auf den <i>C-21</i>-Entwurf, von dem ein 1:1-Modell bereits 2002 vom russischen Myasishchev-Designbüro vorgestellt wurde.          
</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/18022006004646_small_1.jpg" alt="Space Adventures" width="260"/><figcaption>
Der C-21-Prototyp, auf dessen Grundlage Explorer entwickelt wird. 
<br>
(Bild: Space Adventures)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Ähnlich wie Rutans <i>SpaceShipOne</i> und sein geplanter Nachfolger wird <i>Explorer</i> von einem Trägerflugzeug zuerst auf größere Höhe gebracht werden, bevor der eigentliche Flug ins All beginnt.          
</p>



<p class="wp-block-paragraph"><i>Explorer</i> wird fünf Personen aufnehmen können (damit ist er größer als die <i>C-21</i>) und eine Höhe von über 100 Kilometern erreichen. Die Rahmendaten ähneln damit denen von Rutans <i>SpaceShipTwo</i>.           
          

<br>
<strong>Dubais neueste Touristenattraktion</strong>
<br>
Der erste Raumflughafen, von dem die Kurztrips ins All starten sollen, soll weniger als eine Autostunde von Dubai entfernt, in den Vereinigten Arabischen Emiraten entstehen. Die Regierung unterstützt das Projekt mit 30 Millionen Dollar.           
</p>



<p class="wp-block-paragraph">Den Bau weiterer Stützpunkte erwägt man unter anderem in Asien (Singapur) und in Nordamerika.          
</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch hier besteht Konkurrenz zu den Plänen von Virgin Galactic: Mit staatlichen Beihilfen soll für Rutans Raumflugzeuge ein Raumflughafen im US-Bundesstaat New Mexico entstehen. Erst gestern segnete das Parlament das Projekt ab, Baubeginn soll 2007 sein.          
          
</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Der Weltraumtourismus gewinnt an Fahrt</strong>
<br>
Eines wird durch diese Meldungen sehr deutlich: Die Zeiten, in denen Weltraumtourismus-Unternehmungen belächelt oder als Hirngespinste abgetan wurden, sind vorbei. In den USA konkurrieren Bundesstaaten um die Ansiedlung entsprechender Unternehmen und sind auch bereit, diese zu subventionieren, um ihre Chancen zu verbessern.          
</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mindestens vier Firmen (Virgin Galactic, Space Adventures, Rocketplane, Planetspace) wollen bis spätestens Ende des Jahrzehnts suborbitale Raumflüge anbieten. Der Konkurrenzdruck wird die Preise wohl früher oder später nach unten treiben, so dass in ein paar Jahrzehnten vielleicht auch für Normalverdiener ein Ausflug in den Weltraum kein Traum mehr bleiben muss.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Mercury-Programm</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/mercury-programm/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Feb 2002 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[Wasserlandung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Amerikas Antwort auf Gagarins ersten Flug eines Menschen ins All. Autor: Michael Stein. Vertont von Dominik Mayer. Am 7. Oktober 1958 wurde das Mercury-Projekt offiziell von der erst sechs Tage vorher gegründeten amerikanischen Raumfahrbehörde NASA ins Leben gerufen. Die Ziele des Projekts waren: erfolgreiche Durchführung bemannter Orbitalflüge, Gewinnung von Erkenntnissen über das Verhalten und die [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/mercury-programm/" data-wpel-link="internal">Mercury-Programm</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Amerikas Antwort auf Gagarins ersten Flug eines Menschen ins All.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Autor: <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Michael Stein</a>. Vertont von Dominik Mayer.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2005-06-12-13660.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/mercury.jpg" alt="" width="456" height="350"/><figcaption>Die &#8222;Glorreichen Sieben&#8220; Astronauten des <em>Mercury</em>-Programms.<br>(Foto: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Am 7. Oktober 1958 wurde das <em>Mercury</em>-Projekt offiziell von der erst sechs Tage vorher gegründeten amerikanischen Raumfahrbehörde NASA ins Leben gerufen. Die Ziele des Projekts waren: erfolgreiche Durchführung bemannter Orbitalflüge, Gewinnung von Erkenntnissen über das Verhalten und die Leistungsfähigkeit von Menschen in der Schwerelosigkeit und die erfolgreiche Bergung von Kapsel und Raumfahrer nach der Beendigung einer Raumfluges durch Wasserung. Für die technische Umsetzung dieser Ziele sollten wo immer möglich vorhandene Technologien eingesetzt werden. Insgesamt erfolgten über einen Zeitraum von mehr als viereinhalb Jahren verteilt 25 Starts.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 9. April 1959 wurden die sieben Männer auf einer Pressekonferenz vorgestellt, die mit den <em>Mercury</em>-Kapseln fliegen sollten. Es waren allesamt erfahrene Testpiloten, die in der Folgezeit unter großer öffentlicher Anteilnahme intensiv auf ihren Raumflug vorbereitet wurden. Der seinerzeit immer wieder beschworene Geist der &#8222;Glorreichen Sieben&#8220; manifestierte sich unter anderem darin, dass die Namen aller <em>Mercury</em>-Kapseln auf »7« endeten. Schon einige Monate nach dieser Pressekonferenz, am 21. August 1959, erfolgte dann der erste Flug im Rahmen des <em>Mercury</em>-Projekts, bei dem der Rettungsturm für die Kapsel getestet werden sollte. Er sollte die Gewähr dafür bieten, dass im Falle eines Versagens der Trägerrakete beim Start die Kapsel mitsamt dem Insassen aus dem Gefahrenbereich herausbefördert werden konnte. Aufgrund von Kriechströmen kam es jedoch zu einem Start des Rettungsturms noch vor dem Start der Trägerrakete, und somit war gleich zu Anfang der erste von mehreren Fehlschlägen zu verzeichnen.<br><br>Anfang Dezember des gleichen Jahres folgte dann nach drei weiteren Testflügen der erste Start einer <em>Mercury</em>-Kapsel mit einem Affen als Passagier. Der Rhesusaffe Sam überstand den bis in ca. 85&nbsp;Kilometer Höhe führenden Flug erfolgreich, genau wie seine bei späteren Testflügen noch folgenden drei weiteren Artgenossen. Mitte 1960 waren die Tests mit der für einen Passagier ausgelegten <em>Mercury</em>-Kapsel abgeschlossen, so dass man sich bei den nun folgenden Flügen auf die Trägerraketen konzentrierte. Bis zum ersten bemannten <em>Mercury</em>-Flug wurden nun immer wieder die beiden Trägerraketen <em>Redstone</em> und <em>Atlas</em> getestet, zweimal waren auch wieder Affen als Passagiere mit an Bord. Die <em>Redstone</em>-Rakete sollte bei den suborbitalen Flügen eingesetzt werden, während die stärkere <em>Atlas</em>-Rakete für die Orbitalflüge des <em>Mercury</em>-Projekts vorgesehen war. Schließlich erreichten die Raketen eine Zuverlässigkeit, die den ersten Start mit einem Astronauten an Bord vertretbar erscheinen ließen.<br><br>Die <em>Mercury</em>-Kapsel selbst war für einen Astronauten konzipiert und für heutige Verhältnisse sehr klein und eng gebaut. Sie war konisch geformt, dabei zwei Meter lang mit einem Durchmesser von 1,90&nbsp;Meter an der Basis. Auf der Kapsel war ein knapp sechs Meter hoher Rettungsturm montiert, an dem drei Feststoffraketen angebracht waren. Die Kapsel ermöglichte dem Astronauten eine manuelle Kontrolle des Fluges, war aber gleichzeitig auch für einen vollautomatischen Flug ausgelegt. Letzteres war nicht zuletzt dem Umstand geschuldet, dass zum Zeitpunkt der Entwicklung der <em>Mercury</em>-Kapseln niemand wusste, ob ein Mensch in der Schwerelosigkeit in der Lage sein würde, kontrolliert zu handeln. Im Gegensatz zu russischen Raumfahrzeugen waren die <em>Mercury</em>-Kapseln auf eine Landung im Wasser ausgelegt.<br><br>Am 5. Mai 1961 hob dann Alan B. Shepard an Bord der Raumkapsel <em>Freedom&nbsp;7</em> auf einer Redstone-Rakete zum ersten Raumflug eines amerikanischen Astronauten ab. Auf einer ballistischen Flugbahn erreichte er in gut 15&nbsp;Minuten eine maximale Flughöhe von rund 186&nbsp;Kilometern und landete knapp 500&nbsp;Kilometer von Cape Canaveral entfernt im Atlantischen Ozean. Der Flug war ein voller Erfolg, und obwohl Shepard im Gegensatz zu den russischen Kosmonauten keine komplette Erdumkreisung geflogen war, war der psychologische Effekt auf die öffentliche Meinung in Amerika enorm. Beim zweieinhalb Monate später folgenden Flug von Virgil I. Grissom, dessen Flugdaten mit denen von Shepards Flug beinahe perfekt deckungsgleich waren, kam es nach der Wasserung zu einem kritischen Moment, als seine Kapsel <em>Liberty Bell&nbsp;7</em> Wasser aufnahm und sank, so dass Grissom von Hubschraubern aus dem Wasser gezogen werden musste. (Im Jahr 1999 wurde die seinerzeit gesunkene Kapsel übrigens gehoben.)<br><br>Der erste &#8222;echte&#8220; Orbitalflug eines amerikanischen Astronauten war dann John Glenn am 20.&nbsp;Februar 1962 vorbehalten, als er mit seinem Raumschiff <em>Friendship&nbsp;7</em> in knapp fünf Stunden insgesamt dreimal die Erde umkreiste. Nach zwei weiteren erfolgreichen bemannten Flügen folgte dann am 15.&nbsp;Mai 1963 mit <em>Faith&nbsp;7</em> der letzte und gleichzeitig längste Flug des <em>Mercury</em>-Programms; insgesamt 34&nbsp;Stunden lang umkreiste Astronaut L. Gordon Cooper die Erde. Der ursprünglich geplante siebte bemannte <em>Mercury</em>-Raumflug wurde aufgrund der erfolgreichen und problemlos verlaufenen letzten <em>Mercury</em>-Flüge nicht mehr durchgeführt, um die vorhandenen Ressourcen auf das folgende <em>Gemini</em>-Programm zu konzentrieren. Insgesamt gesehen war das <em>Mercury</em>-Projekt ein Erfolg, bei dem trotz anfänglich zahlreicher Misserfolge die zu Beginn gesteckten Ziele voll erreicht wurden.</p>
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