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	<title>Tempel 1 &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Tempel 1 &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<item>
		<title>Deep Impact &#8211; Aktueller Status</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/deep-impact-aktueller-status/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Jul 2005 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[Einschlag]]></category>
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		<category><![CDATA[Weltraumteleskop]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Mission Deep Impact trat am 3. Juli 2005 in die heiße Phase, als die Sonde ihr Projektil in Richtung des Kometen Tempel 1 abschoss. Hier finden Sie alle aktuellen Infos direkt aus dem Kontrollraum. Autor: Karl Urban und Axel Orth und Michael Stein. Alle Zeiten sind in Mitteleuropäischer Sommerzeit (MESZ) angegeben. Dabei sind die [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Mission Deep Impact trat am 3. Juli 2005 in die heiße Phase, als die Sonde ihr Projektil in Richtung des Kometen Tempel 1 abschoss. Hier finden Sie alle aktuellen Infos direkt aus dem Kontrollraum.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Autor: <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehrenmitglieder/" data-wpel-link="internal">Karl Urban</a> und Axel Orth und <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Michael Stein</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Alle Zeiten sind in Mitteleuropäischer Sommerzeit (MESZ) angegeben. Dabei sind die aktuellsten Informationen immer ganz oben. <strong>Diese Seite aktualisiert sich automatisch einmal pro Minute, damit Sie immer die aktuellsten Meldungen sehen können. Die mit [ESOC] gekennzeichneten Meldungen stammen direkt von unserem Korrespondenten Ingo Froeschmann aus dem ESA-Kontrollzentrum in Darmstadt.</strong><br><br>Weitere allgemeine Informationen zur Mission <em>Deep Impact</em> finden Sie in unserem aktuellen Artikel <a href="https://www.raumfahrer.net/deep-impact-anschlag-auf-einen-kometen/" data-wpel-link="internal">Deep Impact: Anschlag auf einen Kometen</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mittwoch, 6. Juli 2005</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">ESA Wissenschaftler bestätigen den Fund von Wasser auf Tempel 1. Durch das Röntgen- und Ultravioletteleskop XMM Newton der ESA wurden diese Entdeckungen gemacht, die sich laut Wissenschaftler bereits angekündigt haben, denn einige Geräte an Bord von Rosetta (die ja auch einen Kometen besuchen wird und dementsprechend spezialisierte Geräte an Bord hat) wiesen bereits seit Wochen auf die Existenz von Wasser hin. Trotzdem bleibt dies nun eine kleine Sensation, denn so richtig konnte man nicht daran glauben. In den kommenden Wochen wird es vermutlich weitere kleinere oder größere Überraschungen geben. Wir bleiben weiterhin für Sie dran.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine erste Zusammenfassung über die internationalen Beobachtungen des Einschlags finden Sie <a href="https://www.raumfahrer.net/hat-tempel-1-nun-andere-form/" data-wpel-link="internal">hier</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Montag, 4. Juli 2005</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>20.55 Uhr</strong><br>Peter Schultz zufolge wird es in den nächsten Monaten eine Vielzahl von Versuchen geben, die beobachtete Explosionswolke nachzubilden und dadurch weitere Erkenntnisse über die Zusammensetzung des Kometen zu gewinnen. Michael A&#8217;Hearn weist in seiner Antwort auf die letzte Frage dieser Pressekonferent darauf hin, dass sich Tempel 1 von anderen bisher näher beobachteten Kometen vor allem durch die sehr flachen, ebenen Gebiete &#8211; für deren Entstehung es noch keine befriedigende Theorie gibt &#8211; und das Vorhandensein von Einschlagskratern auszeichnet.<br>Damit ist unsere Berichterstattung von dieser NASA-Pressekonferenz beendet.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>20.45 Uhr</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/t1_approach05.jpg" alt="" width="282" height="289"/><figcaption>Auf dieser Aufnahme von Tempel 1 sind gut einige sehr ebene Areale und Einschlagskrater zu erkennen.<br>(Bild: NASA/JPL)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Es wird nach Angaben von Michael A&#8217;Hearn mindestens noch eine weitere Woche intensiver Bildbearbeitung vergehen, bevor man &#8211; eventuell &#8211; den durch den <em>Impactor</em> verursachten Krater genauer sehen wird. Die Helligkeit des Kometen ist durch den Einschlag seinen Angaben zufolge etwa um den Faktor fünf angestiegen, um in den nächsten fünf Stunden wieder etwa um die Hälfte abzufallen. Peter Schultz erläutert, dass die beim Einschlag freigewordene enorme Energie für das helle Aufleuchten verantwortlich gewesen ist.<br><em>Deep Impact</em> verfügt derzeit noch über rund 160 Kilogramm Treibstoff, allerdings ist derzeit keine Fortsetzung der Mission geplant, so dass die Raumsonde nach der noch mehrere Tage dauernden Übertragung der gespeicherten Bilder zur Erde in einen Ruhemodus geschaltet und dann um die Sonne kreisen wird.<br><br><strong>20.35 Uhr</strong><br>Der wissenschaftliche Projektleiter betont, dass <em>Deep Impact</em> nur indirekte Hinweise auf die Möglichkeit, Kometen von ihrer Bahn abzulenken, geben kann, indem beispielsweise die Größe der Materiewolke analysiert wird, die der <em>Impactor</em> aus Tempel 1 herausgeschleudert hat.<br><br><strong>20.27 Uhr</strong><br>Nach einer ersten, vorläufigen Analyse der Bilder vom Einschlag des <em>Impactors</em> scheint die Oberfläche von weichem Material bedeckt zu sein, so Peter Schultz von der Brown University. Die ersten Spektralanalysen zeigen darüber hinaus deutliche Veränderungen des Kometenspektrums nach dem Einschlag, was darauf hindeutet, dass durch den Einschlag verschiedene Elemente aus dem Kometen geschleudert worden sind, die an der Oberfläche nicht vorhanden sind.<br><br><strong>20.20 Uhr</strong><br>Michael A&#8217;Hearn, der leitende Projektwissenschaftler, erläutert verschiedene Aufnahmen. Er weist darauf hin, das Nahaufnahmen des Komets einige sehr weiche Oberflächenregionen zeigen, deren Vorhandensein man sich noch nicht erklären könne. Einige Aufnahmen des <em>Impactors</em> zeigen Details mit einer Auflösung von vier Metern je Pixel.<br>Das Missionsteam ist insgesamt sehr zufrieden mit dem Ablauf der Mission.<br><br><strong>20.10 Uhr</strong><br>Die NASA-Pressekonferenz hat gerade begonnen. <em>Deep Impact</em> hat den ersten Angaben auf dieser Pressekonferenz zufolge den Vorbeiflug an Tempel 1 gut überstanden. Auf der Pressekonferenz wird ein beeindruckendes Bild gezeigt, dass <em>Deep Impact</em> vom Einschlag des <em>Impactors</em> gemacht hat.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/hubble-tempel1-explosion.jpg" alt=""/><figcaption>Das linke Bild wurde nur wenige Sekunden vor der Kollision gemacht, das mittlere wenige Sekunden nach der Explosion. Das rechte KÖNNTE gerade die Kollision sein (Bild: Hubble/NASA/ESA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><br><strong>19 Uhr</strong><br>Neue Aufnahmen von Hubble wurden veröffentlicht. Dabei sticht besonders ein neues Foto in Verbindung mit zwei bereits bekannten Fotos hervor. Dieses Foto dürfte nur Sekunden nach der Explosion aufgenommen worden sein und mit viel Glück könnte es sogar den Zeitpunkt zeigen wo der <em>Impactor</em> den Kometen Tempel 1 traf.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>11.17 Uhr</strong><br>Eine erste Aufnahme von Hubble ist veröffentlicht worden. Auch hier ist ein deutlicher Helligkeitsunterschied vor und nach dem Einschlag erkennbar.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>10.48 Uhr</strong><br>Ein zusammenfassendes Update zum Missionsverlauf heute vormittag finden Sie <a href="https://www.raumfahrer.net/deep-impact-neue-bilder-von-hubble/" data-wpel-link="internal">hier</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>10.40 Uhr [ESOC]</strong><br>Unser Redakteur Ingo Froeschmann verabschiedet sich aus dem ESA-Kontrollzentrum ESOC in Darmstadt und wird ab 18 Uhr aus der Zentrale der Europäischen Südsternwarte (ESO) in Garching weiterberichten. Die ESO hat mit mehreren Teleskopen den Einschlag beobachtet.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>10.34 Uhr [ESOC]</strong><br>Die NASA hat mitgeteilt, dass die Mehrzahl der Bilder erst gegen 20 Uhr veröffentlicht werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>10.30 Uhr [ESOC]</strong><br>Bis jetzt sind erst zehn Prozent der Daten auf der Erde empfangen worden. Ob der Einschlagkrater deutlich aufgenommen worden ist, ist noch nicht klar. Die Helligkeit des Einschlags deutet bereits auf die Menge des ausgeschlagenen Materials hin, genauere Informationen hierzu werden jedoch frühestens in der zweiten Pressekonferenz zur Verfügung stehen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/t1_approach03-1.jpg" alt="" width="280" height="286"/><figcaption>Der Einschlag des <em>Impactors</em> auf &#8222;Tempel 1&#8220;, fotografiert vom Mutterschiff!<br>(Bild: NASA/JPL)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>10.25 Uhr [ESOC]</strong><br>&#8222;Die Bilder des Impaktors sind die deutlichsten, die jemals von einem Kometenkern gemacht wurden&#8220;, sagte Micheal A&#8217;Hearn.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>10.20 Uhr</strong><br>Das NASA-Team zeigt sich auf der ersten Pressekonferenz nach dem Einschlag äußerst zufrieden und von den Ergebnissen überwältigt. Vor allem die Größe des Einschlagereignisses wurde zuvor wohl vollständig unterschätzt. Erdgebundene Teleskope haben Tempel 1 teilweise mehr als 10 mal heller als normal gesehen. Doch auch das Projektil machte bis 3,7 Sekunden vor dem Einschlag etliche Aufnahmen, bevor es nach Projektmanager Rick Grammler &#8222;totally vaporized&#8220; wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>10.03 Uhr</strong><br>Die ersten Bilder von erdgebundenen Teleskopen laufen ein: <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Rosetta/First_European_images_of_impact_on_Comet_9P_Tempel_1" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Hier</a> eine Aufnahme des Faulkes-Teleskops auf Hawaii, das Tempel 1 kurz vor und kurz nach dem Einschlag fotografierte.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>9.51 Uhr [ESOC]</strong><br>Die ersten Teleskope auf der Erde haben Bilder des Kometen kurz nach dem Einschlag geliefert. Aus den Bildern kann eine kurzfristige Verzehnfachung der Helligkeit des Kometen abgeleitet werden. Die Helligkeit scheint nun wieder zurückzugehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>9.22 Uhr</strong><br>Die NASA hat für 10 Uhr eine Pressekonferenz angesetzt. Vermutlich wird dann auch weiteres Bildmaterial veröffentlicht. Die Sonde durchfliegt aktuell die Koma des Kometen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>9.01 Uhr</strong><br>Der Projektwissenschaftler Don Yeomans zeigte sich überrascht vom Ausmaß der Explosion: &#8222;Ich kann nicht erklären, wie unser kleines, waschmaschinengroßes Projektil solch eine Explosion hervorrufen konnte. Und ich denke, einige meiner Kollegen im Wissenschaftsraum werden ähnlich überrascht sein. Es wird einige Arbeit kosten, dies zu erklären.&#8220; Der <em>Impactor</em> verfügte zwar über ähnliche Steuerungsfähigkeiten wie ein Marschflugkörper, enthielt aber schließlich keinerlei Explosivstoffe &#8211; so gesehen war er nichts weiter als eine etwa 370 Kilogramm schwere Kanonenkugel.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/t1_approach04.jpg" alt="" width="283" height="276"/><figcaption>Eine vom <em>Impactor</em> angefertigte Nahaufnahme des Kometen.<br>(Bild: NASA/JPL/SpaceflightNow)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>8.38 Uhr</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Hier ein Bild des <em>Impactors</em> kurz vor dem Einschlag, bei dem er sich in einer Plasmawolke auflöste. &#8222;Ich denke, es war jeden Cent wert, den wir dafür ausgegeben haben&#8220;, sagte JPL-Direktor Charles Elachi.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>8.33 Uhr</strong><br>Das Mutterschiff befindet sich seit ca. 30 Minuten im Schildmodus, d.h. es &#8222;verbirgt&#8220; sich hinter seinem Schild vor dem zu erwartenden Hagel aus Eis- und Staubteilchen, die von der Explosion plus der normalen Aktivität des Kometen ausgehen und wie winzige Hochgeschwindigkeitsgeschosse durch den Raum sausen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>8.26 Uhr</strong><br>Die Stimmung im Kontrollraum ist jetzt heiter und gelöst. Die Verantwortlichen zeigen sich erleichtert, dass der wesentliche Teil der Mission nahezu schulbuchmäßig ablief. &#8222;Es ist absolut erstaunlich&#8220;, sagte Al Diaz vom NASA-Hauptquartier. Jetzt kann man abwarten, wie sich die Trümmerwolke entwickelt und wie die Bilder und die Messungen ausfallen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>8.00 Uhr</strong><br>Die Bilder sprechen für sich: Eine gleißende Explosion am einen Ende des länglichen Kometen! Es sieht genau so aus, wie man sich immer vorgestellt hat&#8230;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>7.58 Uhr</strong><br>Überschwänglicher Jubel und Klatschen im Kontrollraum! Die Explosion ist auf den Bildschirmen zu sehen! Einschlagszeitpunkt war wie erwartet 7.52 Uhr.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>7.55 Uhr [ESOC]</strong><br>Die ersten Bilder der ESA Sonde <em>Rosetta</em> werden in etwa einer Stunde erwartet.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>7.51 Uhr</strong><br>NASA-TV zeigt beeindruckende Bilder des Kometen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>7.35 Uhr</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/t1_approach02.jpg" alt="" width="244" height="244"/><figcaption>Eines der ersten hochauflösenden Bilder von &#8222;Tempel 1&#8220;.<br>(Bild: NASA/JPL/SpaceflightNow)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">NASA-TV zeigt erste Bilder des hochauflösenden Teleskops vom Mutterschiff. Darauf sieht man bereits deutlich die Form des Kometen. Er scheint relativ glatt zu sein abgesehen von einer dunklen Stelle, die ein Krater sein könnte oder auch der Schatten eines Berges.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>7.21 Uhr</strong><br>Beim zweiten Korrekturmanöver hat der <em>Impactor</em> nur 0,36 kg Treibstoff verbraucht, ein Hinweis auf eine nur geringfügige Korrektur. Beim ersten Manöver waren es noch ca. 3 kg gewesen. Der gesamte treibstoffvorrat beträgt 7 kg.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>7.14 Uhr</strong><br>Nur noch wenige Minuten bis zum zweiten Korrekturmanöver des <em>Impactors</em>!</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>7.09 Uhr</strong><br>Auf den Rohbildern von <em>Deep Impact</em> erscheint der Komet allmählich nicht mehr nur punktförmig, sondern man meint eine Form wahrzunehmen. Rick Grammier sagte, dass er die Form einer Banane zu haben scheint, während die Wissenschaftler bisher annahmen, dass er die Form einer Gurke hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>6.50 Uhr</strong><br>Projektwissenschaftler Rick Grammier sagte, dass der Komet anders als bisher angenommen nicht Zucchini-ähnlich sondern eher Bananen-ähnlich geformt ist. <em>Deep Impact</em> kommt derzeit dem Kometen immer näher, um ihn kurz nach dem Einschlag in etwa 600 Kilometern Höhe zu überfliegen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>6.32 Uhr</strong><br>Der <em>Impactor</em> scheint nach überstandener Kurskorrektur in gutem Zustand zu sein. Das nächste von insgesamt drei Manövern ist etwa für 7.17 Uhr geplant. Der Einschlag findet dann gegen 7.52 Uhr statt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>6.25 Uhr</strong><br>Der <em>Impactor</em> startet seine erste Kurskorrektur, indem seine Schubdüsen etwa für 20 Sekunden zünden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>6.04 Uhr</strong><br>Ein Raunen geht durch den NASA-Kontrollraum: Der <em>Impactor</em>, d.h. das Einschlagsprojektil, konnte erfolgreich sein Navigations erfolgreich aktivieren. Damit ist die Hürde zur ersten der drei Kurskorrekturen genommen, die in wenigen Minuten stattfinden soll.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Sonntag, 3. Juli 2005</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>08.07 Uhr:</strong><br>Der <em>Impactor</em> trennt sich mit einer Geschwindigkeit von rund 30 Zentimetern pro Sekunde von der Muttersonde <em>Deep Impact</em> und bewegt sich mit 37.000 Kilometern pro Stunde auf den Kometen Tempel 1 zu. Das rund 370 Kilogramm schwere Projektil aus Aluminium und Kupfer wird während seines Soloflugs drei Kurskorrekturen ausführen, bis es Montag früh um ca. 07.52 Uhr auf dem Kometen einschlägt (<a href="https://www.raumfahrer.net/deep-impact-das-projektil-ist-auf-dem-weg/" data-wpel-link="internal">Newsmeldung</a>).</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://www.raumfahrer.net/deep-impact-anschlag-auf-einen-kometen/" data-wpel-link="internal">Deep Impact: Anschlag auf einen Kometen</a></li><li>Deep Impact Bilderarchiv</li><li>Deep Impact: Aufnahmen von Tempel 1</li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Deep Impact mit leichten Problemen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/deep-impact-mit-leichten-problemen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Jan 2005 16:50:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Delta II]]></category>
		<category><![CDATA[Komet]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonde]]></category>
		<category><![CDATA[Tempel 1]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die viel versprechende Raumfahrtmission ist erfolgreich gestartet und auf Kurs zum Kometen &#8222;Tempel 1&#8220;. Ein kleines Problem wurde mittlerweile behoben. Quelle: Spaceflight Now Mission Update. Vertont von Dominik Mayer. Deep Impact startete heute abend an der Spitze einer Boeing Delta II zu ihrem explosiven Rendezvous mit dem Kometen &#8222;Tempel 1&#8220;. Raumfahrer.net berichtete live über das [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die viel versprechende Raumfahrtmission ist erfolgreich gestartet und auf Kurs zum Kometen &#8222;Tempel 1&#8220;. Ein kleines Problem wurde mittlerweile behoben.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Spaceflight Now Mission Update. Vertont von Dominik Mayer.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2005-01-23-96047.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/12012005175013_small_1.jpg" alt="None" width="360" height="186"/><figcaption>
&#8222;Liftoff! We have a liftoff!&#8220;
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><i>Deep Impact</i> startete heute abend an der Spitze einer Boeing Delta II zu ihrem explosiven Rendezvous mit dem Kometen &#8222;Tempel 1&#8220;. Raumfahrer.net berichtete live über das Ereignis:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Status  0:23 Uhr</strong>
<br>
&#8222;<i>Deep Impact</i> ist gesund&#8220;, sagte Rick Grammier, der Projektmanager von <i>Deep Impact</i>. Der Fehler, der dazu führte, dass sich die Sonde in den geschützten Modus versetzte und derzeit nur mit niedriger Übertragungsrate kommuniziert, sei ein unkritisches Problem mit einem leicht überschrittenen Temperaturlimit und soll innerhalb von 24 Stunden gelöst sein. (Aktualisierung: Das Problem <i>ist</i> mittlerweile behoben, die Sonde nicht mehr im geschützten Modus). Alle anderen Systeme seien normal. Damit ist die kritische Startphase überstanden &#8211; Fortsetzung folgt im Juli.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Status 21:54 Uhr</strong>
<br>
Die äußerst wichtige Entfaltung der Solarpaneele konnte endlich bestätigt werden! Allerdings hat sich die Sonde in einen geschützten Modus versetzt, was darauf hin weist, dass ein unerwartetes Problem aufgetreten ist. Nähere Informationen liegen noch nicht vor.
<br>
<strong>Status 21:42 Uhr</strong>
<br>
Madrid empfängt Daten von der Sonde, aber es handelt sich um eine Verbindung mit niedriger Übertragungsrate.
<br>
<strong>Status 21:15 Uhr</strong>
<br>
Laut NASA ist Goldstone noch nicht für die Kommunikation mit <i>Deep Impact</i> konfiguriert. Somit müssen die Missionsspezialisten warten, bis die Sonde in &#8222;Sichtweite&#8220; der Antennenstation Madrid kommt, um die endgültige Bestätigung einzuholen, dass die Sonde gesund und munter ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Status 21:03 Uhr</strong>
<br>
Nach Auskunft des NASA-Sprechers liegen die Schwierigkeiten, die Entfaltung zu bestätigen, wohl an einem gestörten Datenfluss zwischen der Canberra-Station und der Sonde. Die Missionsspezialisten warten jetzt auf den Kontakt mit der nächsten Antennenstation, Goldstone in Kalifornien.
<br>
<strong>Status 20:56 Uhr</strong>
<br>
&#8222;Technisch gesehen sollten wir es geschafft haben, aber wir können es noch nicht bestätigen&#8220;, sagt ein NASA-Sprecher zur ausbleibenden Bestätigung über das Entfalten der Solarpaneele.
<br>
<strong>Status 20:42 Uhr</strong>
<br>
Kommunikation mit <i>Deep Impact</i> steht, aber der erwartete Zustandsreport, insbesondere über die Solarpaneele, bleibt noch aus. Telemetriedaten werden noch analysiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Status 20:27 Uhr</strong>
<br>
Die NASA freut sich über einen Bilderbuchstart, den 116. erfolgreichen von insgesamt 118 Delta-II-Starts seit 1989. 
<br>
<strong>Status 20:23 Uhr</strong>
<br>
T plus 36 Minuten: Brennschluss und Abtrennung dritte Stufe. <i>Deep Impact</i> ist unterwegs zu Tempel 1! Innerhalb der nächsten Minuten soll die Sonde ihre Solarpaneele ausfahren und Kommunikation mit der Antennenstation in Canberra/Australien aufnehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Status 20:18 Uhr</strong>
<br>
Brennschluss und Abtrennung zweite Stufe. Dritte Stufe zündet und bringt die Raumsonde auf den Kurs zum Kometen.
<br>
<strong>Status 20:11 Uhr</strong>
<br>
T plus 24 Minuten. Stufe 2 neu gezündet! Braucht aber nur noch wenige Minuten zu feuern.
<br>
<strong>Status 19:58 Uhr</strong>
<br>
T plus 11 Minuten. Zweite Stufe vorübergehend abgeschaltet, 15 Minuten bis zur zweiten Zündung. Im Kontrollraum pure Gelassenheit&#8230;
<br>
<strong>Status 19:52 Uhr</strong>
<br>
75 Meilen Höhe erreicht.. Keine Probleme mit der zweiten Stufe. Nutzlastverkleidung abgeworfen.
<br>
<strong>Status 19:52 Uhr</strong>
<br>
Brennschluss erste Stufe; zweite Stufe erfolgreich gezündet.
<br>
<strong>Status 19:50 Uhr</strong>
<br>
T plus 3 Minuten. 35 Meilen Höhe erreicht.
<br>
<strong>Status 19:48 Uhr</strong>
<br>
T plus 1 Minute. Schallmauer durchbrochen, Booster abgeworfen&#8230;.
<br>
<strong>Status 19:47 Uhr</strong>
<br>
ZÜNDUNG! Die Rakete hebt ab!
<br>
<strong>Status 19:46 Uhr</strong>
<br>
T minus 30 Sekunden&#8230;
<br>
<strong>Status 19:45 Uhr</strong>
<br>
Auch der Raumsonde an der Spitze derDelta 2 geht es gut, keine Probleme gemeldet.
<br>
<strong>Status 19:44 Uhr</strong>
<br>
Rakete wird auf eigene Stromversorgung geschaltet&#8230;
<br>
<strong>Status 19:42 Uhr</strong>
<br>
Der Countdown läuft weiter &#8211; Start in wenigen Minuten!
<br>
<strong>Status 19:40 Uhr</strong>
<br>
Das Problem wurde behoben, ein so genanntes &#8222;Red-Line-Problem&#8220;.
<br>
<strong>Status 19:37 Uhr</strong>
<br>
Ein Problem wurde gemeldet&#8230;
<br>
<strong>Status 19:33 Uhr</strong>
<br>
Countdown steht bei T minus 4 Minuten, wie geplant. Zur Vorbereitung für den Druckaufbau werden die Ventile der ersten Stufe geschlossen. Wenn das Wetter so bleibt wie im Moment, kann der Start wie geplant statt finden. Technische Probleme gibt es im Moment nicht.
<br>
<strong>Status 19:25 Uhr</strong>
<br>
Das Wetter in großer Höhe scheint sich zu bessern &#8211; der Optimismus steigt wieder. Ein kleineres Radarproblem wurde beseitigt.
<br>
<strong>Status 19:20 Uhr</strong>
<br>
Countdown läuft weiter bis zum nächsten geplanten Stopp bei T minus 4 Minuten. Dieser Stopp dauert 10 Minuten.
<br>
<strong>Status 19:13 Uhr</strong>
<br>
Die Windbedingungen sind derzeit zu schlecht für einen Start, dennoch wird nicht abgebrochen in der Hoffnung, dass sich die Bedingungen noch bessern. Im Falle eines Abbruchs wäre die nächste Gelegenheit in 24 Stunden.
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<strong>Status 19:09 Uhr</strong>
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Checks der Funkverbindung und des Selbstzerstörungsempfängers laufen. Sollte die Rakete während des Starts außer Kontrolle geraten, muss sie gesprengt werden können.
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<strong>Status 18:59 Uhr</strong>
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Countdown steht bei T minus 20 Minuten. Diese Pause ist üblich, um der Startmannschaft Gelegenheit zu Korrekturen zu geben.
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<strong>Status 18:50 Uhr</strong>
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Noch knapp eine Stunde. Die Startmannschaft hat Schwenktests der Triebwerksdüsen erfolgreich durchgeführt. Bisher werden keine technischen Probleme gemeldet. Die größten Bedenken erregt im Moment das Wetter in großen Höhen.
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<strong>Status 18:45 Uhr</strong>
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In regelmäßigen Abständen werden Wetterballons gestartet, um die Windbedingungen in großen Höhen zu prüfen. Der letzte Ballon hat nun eine Verschlechterung gemeldet. Weitere Ballons werden während des Countdowns gestartet.
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<strong>Status 18:34 Uhr</strong>
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Die Betankung mit Sauerstoff ist abgeschlossen und damit die gesamte Betankung der Delta II. Die zweite Stufe wurde bereits am Montag befüllt. Die dritte Stufe und die neun Zusatzbooster sind Feststoffraketen.
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<strong>Status 18:22 Uhr</strong>
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Der untere Teil der Rakete beginnt zu vereisen. Fahnen von weißem Dampf strömen aus einem Ventil an der Seite der Rakete.
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<strong>Status 18:08 Uhr</strong>
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Die Betankung mit flüssigem Sauerstoff läuft.
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<strong>Status 17:55 Uhr</strong>
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Keine zwei Stunden mehr bis zum Start. Das Wetter ist gut.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Status 17:40 Uhr</strong>
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Im Moment läuft alles nach Plan, keine Störungen werden berichtet. Das Betanken der ersten Stufe der Rakete mit Treibstoff ist abgeschlossen. In einer halben Stunde beginnt die Betankung der ersten Stufe mit superkaltem flüssigem Sauerstoff.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die NASA überträgt den Start auch <a class="gruen" href="https://www.nasa.gov/live/" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">live</a> im Internet.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><i>Deep Impact</i> besteht im Wesentlichen aus zwei Teilen: Einem massiven, 372 Kilogramm schweren Geschoss (&#8222;Impaktor&#8220;), das mit dem Kometen kollidieren soll, und einer Beobachtungsplattform, die mittel- und hochauflösende Bilder des Einschlags auf dem vorbei rasenden Kometen aufnehmen und zur Erde übermitteln soll. Auch der Impaktor selbst verfügt über eine Kamera. Ausführlichere Informationen finden sie in <a class="gruen" href="https://www.raumfahrer.net/deep-impact-anschlag-auf-einen-kometen/" data-wpel-link="internal">diesem Artikel</a>.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/12012005175013_small_2.jpg" alt="None" width="356" height="371"/><figcaption>
Die Boeing Delta II mit 
<i>Deep Impact</i>
 auf der Startrampe.
<br>
(Bild: Carleton Bailie/Boeing)
</figcaption></figure></div>
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		<enclosure url="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2005-01-23-96047.mp3" length="26309777" type="audio/mpeg" />

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		<item>
		<title>Kein Deep Impact Start im Jahr 2004</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/kein-deep-impact-start-im-jahr-2004/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Nov 2004 19:17:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[Deep Impact]]></category>
		<category><![CDATA[Kometensonde]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Startverschiebung]]></category>
		<category><![CDATA[Tempel 1]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=29487</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die NASA verschiebt den Start für diese sehr interessante Raumsonde. Ein Beitrag von Martin Ollrom. Quelle: SpaceFlightNow. Deep Impact, die neueste Kometenmission der NASA, sollte am 30. Dezember als Abschluss des Raumfahrtjahres 2004 in den Weltraum befördert werden. Doch dies ist nicht mehr realisierbar und nun wurde der Start ins Jahr 2005 verschoben, das ja [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die NASA verschiebt den Start für diese sehr interessante Raumsonde.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Martin Ollrom</a>. Quelle: SpaceFlightNow.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><i>Deep Impact</i>, die neueste Kometenmission der NASA, sollte am 30. Dezember als Abschluss des Raumfahrtjahres 2004 in den Weltraum befördert werden. Doch dies ist nicht mehr realisierbar und nun wurde der Start ins Jahr 2005 verschoben, das ja sowieso sehr spannend verlaufen dürfte. Grund für diese Verschiebung ist die Zeitnot der Ingenieure, was die Flugsoftware betrifft. Die Mission wäre gefährdet, wenn sie ohne ausreichende Softwaretestzeit starten würde. Der Termin wurde von 30. Dezember 2004 auf den 8. Januar 2005 vorverlegt. <i>Deep Impact</i> hat ein Startfenster von ausreichenden 30 Tagen um das Ziel, den Kometen Tempel 1, nächsten Juli zu erreichen. Dort wird <i>Deep Impact</i> ein Geschoss auf den Kometen schießen und ein Stück wegsprengen. So versucht man den Kurs des Kometen zu verändern, um so eine effektive Kometenabwehr für die Erde zu testen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Den wegesprengten Teil wird <i>Deep Impact</i> dann auch unter die Lupe nehmen, um so &#8222;nebenbei&#8220; auch noch die Entstehung sämtlicher Himmelskörper in unseren Sonnensystem zu untersuchen. Tempel 1 ist schon sehr lang im Sonnensystem unterwegs und hat sich vor ungefähr vier Milliarden Jahren geformt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><i>Deep Impact</i> wird eine Pionier-Mission und ein wichtiger Schritt zu einer effektiven Kometenabwehr für die Erde. Die Sonde wird, wenn alles gut geht, an Bord einer <i>Delta 4 Heavy</i>&#8211; Rakete in den Weltraum gebracht.</p>
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