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	<title>Umbau &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Umbau &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Umfangreiche Umbauten an der ISS in Planung</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/umfangreiche-umbauten-an-der-iss-in-planung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Aug 2013 17:21:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In den nächsten Jahren soll es erhebliche Umbauten an der Internationalen Raumstation geben. Damit soll auch ein längerer Betrieb vorbereitet werden. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Roskosmos, Energija, NASA. Vertont von Peter Rittinger. Beginnen soll die Umorganisation zunächst mit dem Ablegen des bisherigen Schleusenmoduls Pirs vom unteren Kopplungsaggregat am Kopfteil von Swesda. Dies könnte [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">In den nächsten Jahren soll es erhebliche Umbauten an der Internationalen Raumstation geben. Damit soll auch ein längerer Betrieb vorbereitet werden.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Günther Glatzel.</a> Quelle: Roskosmos, Energija, NASA. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2013-08-19-47221.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/12082013192114_small_1.jpg" alt="Roskosmos" width="300" height="250"/><figcaption>
Naúka mit Schleuse, Roboterarm, Solarzellenpaneelen und Radiator. 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Beginnen soll die Umorganisation zunächst mit dem Ablegen des bisherigen Schleusenmoduls Pirs vom unteren Kopplungsaggregat am Kopfteil von Swesda. Dies könnte Ende dieses Jahres erfolgen. Der Frachter Progress-M 20M, der am 27. Juli von Baikonur aus gestartet ist und am Folgetag an Pirs andockte, soll das seit 2001 an der Station befindliche Modul beim Abflug in einigen Monaten einfach mitnehmen. Bei weiteren Verzögerungen soll dies dessen Nachfolger Progress-M 22M übernehmen. Pirs verglüht dann mit dem Frachter weitgehend in den dichten Schichten der Erdatmosphäre. </p>



<p class="wp-block-paragraph">An die frei gewordene Kopplungsstelle kommt dann das Wissenschaftsmodul Naúka (sprich: Na-u-ka). Dieses könnte wohl Anfang 2014 starten. Es ist äußerlich dem Modul Sarja sehr ähnlich, da es aus dem Reservemodul für den FGB abgeleitet wurde. Im Inneren befindet sich aber auch ein Schlafquartier während an der Außenseite der Europäische Roboterarm ERA operieren wird. Kurze Zeit später sollen dann am Kopfteil die bereits im All befindliche Experimentierschleuse und an der Seite ein Radiator zur Abführung von Wärme montiert werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach gegenwärtigen Plänen etwa Mitte 2014 folgt dann das Kopplungsmodul UM, dass am Nadir-Port von Naúka ankoppeln soll. Hier stehen dann 5 weitere Kopplungsstellen zur Verfügung, von denen eine etwa 2016 mit einem ersten Wissenschafts- und Energiemodul NEM besetzt werden soll. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/12082013192114_small_2.jpg" alt="NASA" width="347" height="255"/><figcaption>
PMA-3 oben am Kopfteil und PMM &#8222;Leonardo&#8220; an Tranquility, in Richtung der Längsachse montiert. 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Zwischendurch möchte auch die NASA den US-basierten Teil für die weitere Nutzung fit machen. Dazu sollen zwei Kopplungsstellen für autonom andockende Raumschiffe am Bug und zwei für Transportraumschiffe, die mittels Manipulatorarm an der Station festgemacht werden, am Kiel geschaffen werden. Letzteres soll bewerkstelligt werden, indem das Lagermodul PMM (Leonardo) im Juli 2015 vom nach unten gerichteten Port an Unity (Node 1) zum nach vorn gerichteten Port an Tranquility (Node 3) versetzt wird. Damit sind dann die beiden unteren Kopplungsstellen an Harmony (Node 2) und Unity frei und gleichzeitig von einem Ankerpunkt des Canadarm2 erreichbar. Auf diese Weise könnten sich durchaus zwei Missionen von Kounotori, Dragon oder Cygnus zeitweilig überschneiden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die bemannten Raumschiffe wird eine Kopplung mittels Manipulatorarm nicht in Betracht gezogen. Bei einer Evakuierung wäre kein Personal zu dessen Bedienung mehr an Bord der Station. Auf eine Fernbedienung von der Erde aus will man sich in einem solchen Falle verständlicherweise nicht verlassen. Also werden passende Kopplungsaggregate an den anfliegenden Raumschiffen benötigt. Zunächst soll der Adapter PMA 3 von der Backbordseite von Tranquility (Node 3) zu Harmony-Zenit verlegt werden. Anschließend sollen ab Mai 2015 neue Kopplungsaggregate nach dem Soft Impact Mating Attenuation Concept (SIMAC) über die alten gestülpt werden. Die Raumschiffe verwenden dann das passende Gegenstück, was deutlich leichter ist, allerdings große Ähnlichkeiten zum bisher dort montierten APAS-System aufweist, aber in den USA gebaut wird. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/12082013192114_small_3.jpg" alt="NASA" width="442" height="292"/><figcaption>
Das Bigelow Expandable Activity Module (BEAM) an der ISS. 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Am Ende stehen dann im vorderen Teil je zwei Kopplungsstellen für bemannte bzw. unbemannte Raumschiffe zur Verfügung, am hinteren Teil der ISS sechs Kopplungsstellen für bemannte oder unbemannte Raumschiffe russischer Bauart. Eine Verlängerung der Betriebsdauer der Internationalen Raumstation wäre dann auch über 2020 hinaus möglich. Sogar einer Aufstockung der Besatzungsstärke sowie kürzeren Besuchsbesatzungen stände wenig im Wege. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die ersten bemannten Schiffe, welche über kommerzielle Partner der NASA in den USA entwickelt werden, könnten ab 2017 an der ISS festmachen. Bereits für 2015 ist zudem das Ankoppeln eines BEAM (Bigelow Expandable Activity Module) genannten entfaltbaren Moduls geplant. Es soll an den rückwärts gerichteten Port an Tranquility angedockt werden. </p>
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			</item>
		<item>
		<title>NASA bekommt zwei Hubble-Weltraum-Teleskope geschenkt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/nasa-bekommt-zwei-hubble-weltraum-teleskope-geschenkt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Jun 2012 18:54:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[NRO]]></category>
		<category><![CDATA[Spionagesatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Umbau]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das US-amerikanische Verteidigungsministerium überlässt der NASA zwei zum Hubble quasi baugleiche Weltraumteleskope. Das unerwartete Geschenk könnte der NASA 250 Millionen Dollar sparen bei den angedachten Missionen zum Studieren dunkler Materie und extrasolarer Planeten. Ein Beitrag von Klaus Donath. Quelle: Cosmiclog msnbc, spacenews.com. Ganz unerwartet ist die Existenz von zum Hubble ähnlichen Teleskopen nicht, denn es [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Das US-amerikanische Verteidigungsministerium überlässt der NASA zwei zum Hubble quasi baugleiche Weltraumteleskope. Das unerwartete Geschenk könnte der NASA 250 Millionen Dollar sparen bei den angedachten Missionen zum Studieren dunkler Materie und extrasolarer Planeten.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Klaus Donath. Quelle: Cosmiclog msnbc, spacenews.com.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/05062012205439_small_1.jpg" alt="A. Dressler via National Academies" width="384" height="250"/><figcaption>
Zensiertes Foto eines der überlassenen Spionage-Teleskope 
<br>
(Bild: A. Dressler via National Academies)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Ganz unerwartet ist die Existenz von zum Hubble ähnlichen Teleskopen nicht, denn es stammt selbst aus einem Synergie-Projekt, basierend auf den amerikanischen <a class="a" href="https://en.wikipedia.org/wiki/KH-11_Kennan" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">KH-11</a>-Spionagesatelliten. Der Spiegeldurchmesser der zwei überreichten Teleskope enspricht mit 2,4 Metern exakt dem des Hubble-Teleskops. Allerdings passt die Konstruktion in eine nur halb so lange Röhre. Damit einher geht ein deutlich kürzerer Fokus, was dem Teleskop ein etwa 100 Mal so großes Beobachtungsfeld gibt. Damit, und das bekräftigen Wissenschaftler, kann das Geschenk nicht das in Entwicklung befindliche Milliardenprojekt <a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/warten-auf-das-james-webb-telescope/" data-wpel-link="internal">James Webb Space Telescope</a> ersetzen.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Spiegel scheinen wie gemacht für eine großflächigere Beobachtung, um das Weltall nach Spuren dunkler Energie abzusuchen, einer mysteriösen Strahlung welche als Ursache für die beschleunigte Expansion des Universums gehandelt wird. Ein solches Teleskop könnte auch bei der Suche nach erdähnlichen Planeten behilflich sein oder Supernovae und andere astronomische Phänomene observieren. Vor einiger Zeit wurde eine zukünftige Strategie namens &#8222;New Worlds, New Horizons&#8220; vorgestellt, deren Ziele mit den nun zur Verfügung stehenden Teleskopen und mit entsprechenden Instrumenten überwiegend erreicht werden können. Die Kosten der Gesamtmission wurden ursprünglich auf 1,6 Milliarden US-Dollar geschätzt und könnten durch die Nutzung der nun vorhandenen Hardware um 250 Millionen Dollar geringer ausfallen. Die beiden Spiegel sind voll weltraumtauglich und bereit für die Integration in eine Raumsonde. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Trotzdem fehlt noch einiges an Equipment, um ein vollwertiges Weltraumteleskop zu erhalten. So fehlt beispielsweise eine Kamera und auch sämtliche wissenschaftlichen Instrumente. Mit den beiden Spiegeln ist es also nicht getan. Die überlassenen Apparaturen sehen aus wie mit glitzernder Folie überzogene Röhren. Das Foto wurde allerdings an vielen Stellen geschwärzt, da es sich um Bauteile handelt, die ursprünglich für geheime Spionagesatelliten des Verteidigungsministeriums gefertigt wurden. Die Idee für den Transfer kam im Januar 2011, als ein Offizier vom NRO (<a class="a" href="https://de.wikipedia.org/wiki/National_Reconnaissance_Office" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">National Reconnaissance Office</a>) der USA bei der NASA anrief und ein entsprechendes Angebot unterbreitete. Zuerst musste evaluiert werden, ob sich die vorhandene Hardware sinnvoll für wissenschaftliche Zwecke einsetzen ließe. Nach zahlreichen Diskussionen gab es schließlich die Freigabe, mit dem Transfer fortzufahren. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Pro Jahr schätzt man die Lager- und Instandhaltungskosten auf 100.000 Dollar. Noch hat die NASA nicht das Budget bekommen für den direkten Beginn der Umbauarbeiten und man schätzt zur Zeit noch die zu erwartenden Kosten. Die beiden Teleskope könnten frühestens 2020 einsatzbereit sein, wenn Geld keine Rolle spielt. Aus Kostengründen erwägt die NASA aber den Ausbau nur eines der beiden überreichten Teleskope. In Zeiten knapper Kassen scheint das auch die wahrscheinlichere Variante zu sein, wenn überhaupt.  </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11094.msg226639#msg226639" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">NRO schenkt NASA zwei Teleskope im Format von Hubble</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Atlantis sicher gelandet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/atlantis-sicher-gelandet-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 May 2009 18:32:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Edward Air Force Base]]></category>
		<category><![CDATA[Hubble]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfähre]]></category>
		<category><![CDATA[Reparatur]]></category>
		<category><![CDATA[Umbau]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumteleskop]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=32312</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die US-Raumfähre Atlantis ist nach etwa 13-tägigem Flug nach mehrfacher wetterbedingter Verschiebung auf dem Gelände der Edwards Air Force Base in Kalifornien gelandet. Bei fünf arbeitsreichen Ausstiegen hatte deren Besatzung das Hubble Space Telescope modernisiert, repariert und gewartet. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: NASA, Raumcon. Aufgrund ungünstiger Wetterbedingungen am vorgesehenen Landeort in Florida wurde [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die US-Raumfähre Atlantis ist nach etwa 13-tägigem Flug nach mehrfacher wetterbedingter Verschiebung auf dem Gelände der Edwards Air Force Base in Kalifornien gelandet. Bei fünf arbeitsreichen Ausstiegen hatte deren Besatzung das Hubble Space Telescope modernisiert, repariert und gewartet.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: NASA, Raumcon.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24052009203233_small_1.jpg" alt="NASA-TV" width="446" height="354"/><figcaption>
Die Atlantis kurz vor dem Aufsetzen. 
<br>
(Bild: NASA-TV)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Aufgrund ungünstiger Wetterbedingungen am vorgesehenen Landeort in Florida wurde die Landung zunächst mehrfach verschoben und letztlich nach Kalifornien verlegt. Der Touchdown erfolgte heute um 17:39 Uhr MESZ auf Landebahn 22 der Edwards Air Force Base. Einige Zeit später verließ die Besatzung die Raumfähre für den traditionellen Rundgang und eine kurze Ansprache. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Während der Mission, die letztmalig nicht zur Internationalen Raumstation ging, wurden am Hubble Space Telescope umfangreiche Umbauarbeiten vorgenommen. Nach dem Start am 11. Mai und dem Einfangen des mittlerweile 19 Jahre im Einsatz befindlichen Weltraumteleskops zwei Tage danach wurde es auf einer speziellen Haltestruktur in der Ladebucht verankert. An den folgenden 5 Tagen wurde bei Außenbordarbeiten durch die Astronauten John Grunsfeld, Andrew Feustel, Michael Massimino und Michael Good, unterstützt durch Megan McArthur und Gregory Johnson am Manipulatorarm, den Kommandanten Scott Altmann als Gesamtverantwortlichem sowie einer Vielzahl von Spezialisten am Boden umfangreiche Umbauarbeiten vorgenommen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Wide Field and Planetary Camera 2 wurde durch ihren Nachfolger WFC 3 ersetzt, eine im September 2008 teilweise ausgefallene Befehls- und Dateneinheit ausgetauscht, ein Kopplungsmechanismus nebst Navigationshardware angebaut, beide Batteriemodule mit insgesamt 6 Nickel-Wasserstoff-Batterien durch neue ersetzt, ebenso wie zwei Gyroskopeinheiten zur Lageregelung. Da die dritte neue Einheit nicht eingebaut werden konnte, verwendete man eine auf der Erde regenerierte Ersatzeinheit, die man ebenfalls im Frachtraum hatte. Anschließend wurde die 1993 installierte Korrekturoptik ausgebaut und durch ein weiteres wissenschaftliches Indrument, den Cosmic Origin Spectrograph, ersetzt. Beim dritten und vierten Ausstieg wurden zudem mit der Advanced Camera for Surveys und dem Space Telescope Imaging Spectograph zwei Geräte repariert, die ursprünglich nicht für Instandsetzungsarbeiten im All konzipiert waren. Hier mussten insgesamt mehr als 100 Schrauben gelöst und entfernt, sowie in der Geräteelektronik Steckkarten ausgetauscht werden. Bei beiden Geräten gab es Schwierigkeiten mit der Energieversorgung. Ob ACS und STIS damit wieder vollkommen einsatzbereit sind, wird sich nach ausgiebigen Tests zeigen. Zum Schluss wurden einige Schutzlagen an der Außenhaut erneuert. Damit konnte man alle vorgesehenen Aufgaben erfolgreich abschließen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24052009203233_small_2.jpg" alt="NASA" width="441" height="351"/><figcaption>
Das Hubble-Teleskop wurde am 19. Mai wieder auf die Reise geschickt. 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Kleinere Probleme, wie eine sich nicht lösende Schraube, leichte Beschädigungen am Hitzeschild der Raumfähre, ein leichter Rempler an einer Antenne und der Ausfall einer von vier redundanten zur Steuerung der Ruder beim Flug in der Atmosphäre benötigten Servoeinheiten konnten gelöst werden bzw. hatten keinen Einfluss auf Sicherheit und Arbeitsfähigkeit der Mannschaft. Letztlich verhinderten nur Regen und Wind eine pünktliche Rückkehr. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach der Landung in Kalifornien muss die Atlantis nun in den nächsten Tagen auf dem Rücken einer speziellen Boeing 747 von der West- zur Ostküste der USA nach Florida überführt werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr Einzelheiten über den Verlauf der Mission, der vorgenommenen Arbeiten, der Ausstattung und Funktion der neuen Geräte des Hubble-Teleskops und vieles mehr finden Sie in vorangegangenen Berichten. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=5444.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS 125 &#8211; Atlantis: Hubble Service Mission 4 (langer Thread mit mehr als 1.500 Beiträgen)</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/atlantis-sicher-gelandet-2/" data-wpel-link="internal">Atlantis sicher gelandet</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>ISS-Modul Harmony umgesetzt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/iss-modul-harmony-umgesetzt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Nov 2007 10:30:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Module]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstationen]]></category>
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		<category><![CDATA[Unity]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das mit der letzten Shuttle-Mission zur Internationalen Raumstation (ISS) transportierte Verbindungsmodul Harmony ist mit Hilfe des stationseigenen Roboterarms gestern von einer vorübergehenden Parkposition zu seinem endgültigen Bestimmungsort &#8211; dem äußeren Ende des Labormoduls Destiny &#8211; transportiert worden. Ein Beitrag von Michael Stein. Quelle: NASA. Das in Italien gebaute Verbindungsmodul Harmony (oder auch etwas prosaischer als [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/iss-modul-harmony-umgesetzt/" data-wpel-link="internal">ISS-Modul Harmony umgesetzt</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Das mit der letzten Shuttle-Mission zur Internationalen Raumstation (ISS) transportierte Verbindungsmodul <i>Harmony</i> ist mit Hilfe des stationseigenen Roboterarms gestern von einer vorübergehenden Parkposition zu seinem endgültigen Bestimmungsort &#8211; dem äußeren Ende des Labormoduls <i>Destiny</i> &#8211; transportiert worden.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Michael Stein</a>. Quelle: NASA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/15112007113008_small_1.jpg" alt="" width="260"/><figcaption>
<i>Harmony</i>
 und 
<i>PMA-2</i>
 hängen am Roboterarm der ISS.
<br>
(Foto: NASA TV)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Das in Italien gebaute Verbindungsmodul <i>Harmony</i> (oder auch etwas prosaischer als <i>Node 2</i> bezeichnet) war von der Raumfähre <i>Discovery</i> im Rahmen der am 23. Oktober gestarteten <a href="https://www.raumfahrer.net/sts-120-statusreport/" data-wpel-link="internal">Mission STS-120</a> zur ISS gebracht worden. Dort wurde das Modul, an das in den kommenden Monaten das europäische Labormodul <i>Columbus</i> und das japanische Labormodul <i>Kibo</i> angedockt werden sollen, zunächst am Verbindungsmodul <i>Unity</i> (= <i>Node 1</i>) befestigt. Der eigentlich für <i>Harmony</i> vorgesehene Standort am äußeren Ende des amerikanischen Moduls <i>Destiny</i> war zu diesem Zeitpunkt noch vom Kopplungsadapter <i>PMA-2</i> und der Raumfähre selbst belegt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem die <i>Discovery</i> am 5. November von der ISS abgekoppelt und damit den Kopplungsadapter <i>PMA-2</i> frei gemacht hatte, konnte die Umsetzung von <i>Harmony</i> in Angriff genommen werden. In einem ersten Schritt wurde am Montag dieser Woche <i>PMA-2</i> vom Labormodul <i>Destiny</i> getrennt und mit dem <i>Canadarm</i> genannten Roboterarm der Raumstation an einer Seite des neuen Verbindungsmoduls <i>Harmony</i> befestigt (<a href="https://www.raumfahrer.net/iss-vorbereitungen-fuer-columbus-ankunft-laufen/" data-wpel-link="internal"><i>Raumfahrer.net</i> berichtete</a>). <br>Gestern um 09.58 Uhr (MEZ) wurden die ersten von insgesamt 16 motorgetriebenen Haltebolzen gelöst, die <i>Harmony</i> bis dahin am zweiten Verbindungsmodul der Raumstation, <i>Unity</i>, fixiert hatten. Wie schon bei der Umsetzung des Kopplungsadapters <i>PMA-2</i> bediente erneut ISS-Flugingenieur Dan Tani den <i>Canadarm</i> und bewegte <i>Harmony</i> mitsamt des seit Montag daran befestigten <i>PMA-2</i> langsam und vorsichtig zum äußeren Ende des Labormoduls <i>Destiny</i>. <br>Nicht ganz zwei Stunden später, um 11.45 Uhr, besiegelte die Arretierung der letzten Haltebolzen schließlich die neue, dauerhafte Verbindung zwischen <i>Destiny</i>, <i>Harmony</i> und <i>PMA-2</i>. In der kommenden Woche sind noch zwei Außeneinsätze der ISS-Besatzung geplant, um mit der Verbindung mehrerer Versorgungsleitungen zwischen <i>Destiny</i> und <i>Harmony</i> die Inbetriebnahme des neuen Verbindungsmoduls endgültig abzuschließen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das neueste ISS-Modul erhöht die Masse der Internationalen Raumstation um mehr als 14 Tonnen. An dem 7,2 Meter langen und 4,4 Meter durchmessenden Modul wird bereits in wenigen Wochen das europäische Forschungslabor <i>Columbus</i> dauerhaft befestigt werden. Der am äußeren Ende von <i>Harmony</i> befestigte Kopplungsadapter <i>PMA-2</i> wird wie bisher auch als Andockstutzen für amerikanische Raumfähren dienen. Zusammen mit dem Labormodul <i>Columbus</i> werden am 6. Dezember im Rahmen der Shuttle-Mission STS-122 auch die europäischen ESA-Astronauten Hans Schlegel und Léopold Eyharts an Bord der Raumfähre <i>Atlantis</i> sein, um das europäische Raumlabor nach dem Andocken an der ISS in Betrieb zu nehmen. Vorrangig zu diesem Zweck wird Léopold Eyharts auch noch nach dem Abkoppeln der <i>Atlantis</i> für zwei weitere Monate auf der Internationalen Raumstation bleiben, bevor im Februar 2008 die erste Komponente des japanischen Laborkomplexes <i>Kibo</i> zur ISS transportiert werden soll. 
</p>
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		<title>ISS: Vorbereitungen für Columbus-Ankunft laufen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/iss-vorbereitungen-fuer-columbus-ankunft-laufen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Nov 2007 09:53:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Module]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstationen]]></category>
		<category><![CDATA[Columbus]]></category>
		<category><![CDATA[Erweiterung]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Harmony]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[PMA-2]]></category>
		<category><![CDATA[Umbau]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Laufe des gestrigen Montags wurde der bisher am Ende des ISS-Labormoduls Destiny angebrachte Kopplungsadapter PMA-2 mit Hilfe des Roboterarms der Raumstation zum neuen Modul Harmony umgesetzt. Mit der für morgen geplanten Umsetzung von Harmony und PMA-2 an das Ende des Labormoduls Destiny werden dann die Vorbereitungen zur Ankunft des europäischen Labormoduls Columbus im Dezember [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Im Laufe des gestrigen Montags wurde der bisher am Ende des ISS-Labormoduls <i>Destiny</i> angebrachte Kopplungsadapter <i>PMA-2</i> mit Hilfe des Roboterarms der Raumstation zum neuen Modul <i>Harmony</i> umgesetzt. Mit der für morgen geplanten Umsetzung von <i>Harmony</i> und <i>PMA-2</i> an das Ende des Labormoduls <i>Destiny</i> werden dann die Vorbereitungen zur Ankunft des europäischen Labormoduls <i>Columbus</i> im Dezember einen entscheidenden Schritt weiter sein.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Michael Stein</a>. Quelle: NASA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/13112007105317_small_1.jpg" alt="" width="260"/><figcaption>
Der Kopplungsadapter 
<i>PMA-2</i>
 hängt am Roboterarm der ISS.
<br>
(Foto: NASA TV)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der erst in der vergangenen Woche zu Ende gegangenen Space-Shuttle-Mission STS-120 ist das Verbindungsmodul <i>Harmony</i> zur Internationalen Raumstation (ISS) gebracht und vorläufig am Verbindungsmodul <i>Unity</i> angedockt worden. Um mit dem Roboterarm der ISS zum endgültigen Bestimmungsort am äußeren Ende des Labormoduls <i>Destiny</i> transportiert werden zu können, musste jedoch zuvor der dort bisher angebrachte Kopplungsadapter <i>PMA-2</i> entfernt werden. Diese Operation begann gestern um 10.35 Uhr (MEZ), als ISS-Flugingenieur Dan Tani &#8211; unterstützt von ISS-Kommandantin Peggy Whitson &#8211; vorsichtig den <i>Canadarm2</i> genannten ISS-Roboterarm zum Kopplungsadapter bewegte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem der <i>Canadarm</i> den Kopplungsadapter mit einer Masse von 1,5 Tonnen ergriffen hatte, wurde der Befehl zur automatischen Lösung von insgesamt 16 Haltebolzen, mit denen <i>PMA-2</i> bisher an <i>Destiny</i> befestigt war, gegeben. Um 11.12 Uhr schließlich war die Verbindung zwischen den beiden ISS-Komponenten getrennt, und Dan Tani konnte den Kopplungsadapter vorsichtig mit Hilfe des Roboterarms an seine neue Position am äußeren Ende des Verbindungsmoduls <i>Harmony</i> bewegen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Knapp zwei Stunden nach Beginn der Operation war mit der Arretierung der letzten vier motorgetriebenen Haltebolzen <i>PMA-2</i> um 12.29 Uhr sicher an seinem neuen Bestimmungsort befestigt. In einer weiteren Umsetzaktion wird <i>Harmony</i> morgen mitsamt dem Kopplungsadapter <i>PMA-2</i> zum äußeren Ende des Labormoduls <i>Destiny</i> umgesetzt werden, wobei erneut der Roboterarm der ISS zum Einsatz kommt. Im Rahmen zweier für den 20. und 24. November geplanten Außeneinsätze sollen Peggy Whitson und Dan Tani schließlich verschiedene Versorgungsleitungen von <i>Destiny</i> und <i>Harmony</i> miteinander verbinden, womit dann die volle Einsatzfähigkeit des neuen Verbindungsmoduls <i>Harmony</i> hergestellt wäre.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der gestern umgesetzte Kopplungsadapter <i>PMA-2</i> wird zukünftig &#8211; wie bisher auch schon &#8211; als Andockstutzen für amerikanische Raumfähren und später einmal für die derzeit in Entwicklung befindlichen neuen <i>Orion</i>-Raumkapseln der NASA dienen. Vor allem aber wird die Umsetzung des Verbindungsmoduls <i>Harmony</i> endlich den Weg zur Erweiterung der ISS mit neuen europäischen und japanischen Labormodulen frei machen. Das europäische Labormodul <i>Columbus</i> soll bereits mit der nächsten Shuttle-Mission STS-122 zur ISS transportiert werden. Deren Start ist derzeit für den 6. Dezember vorgesehen. Das japanische Weltraumlabor <i>Kibo</i> soll dann Anfang 2008 im Rahmen der nächsten Shuttle-Missionen folgen. 
</p>
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		<title>NASA legt sich auf Schwerlastträger-Design fest</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/nasa-legt-sich-auf-schwerlasttraeger-design-fest/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Aug 2005 18:48:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Feststoffbooster]]></category>
		<category><![CDATA[Nutzlast]]></category>
		<category><![CDATA[Startanlage]]></category>
		<category><![CDATA[Umbau]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach Informationen von Flight International hat die NASA Anfang August eine Entscheidung getroffen, wie die geplante neue Schwerlastträgerrakete aussehen soll. Ein Beitrag von Gero Schmidt. Quelle: Flight International. Dass die NASA die Entwicklung eines neuen Schwerlasträgers auf Basis des Space Shuttles für bemannte Mond- und Marsmissionen plant, war schon länger bekannt. Unklar war aber bislang, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Nach Informationen von Flight International hat die NASA Anfang August eine Entscheidung getroffen, wie die geplante neue Schwerlastträgerrakete aussehen soll.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Gero Schmidt. Quelle: Flight International.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dass die NASA die Entwicklung eines neuen Schwerlasträgers auf Basis des Space Shuttles für bemannte Mond- und Marsmissionen plant, war schon länger bekannt. Unklar war aber bislang, für welche Konfiguration man sich letztlich entscheiden würde.   </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/23082005204812_small_1.jpg" alt="None" width="260"/><figcaption>
So oder so ähnlich wird der neue Schwerlastträger aussehen (Bild: ATK Thiokol)
</figcaption></figure></div>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/23082005204812_small_2.jpg" alt="None" width="260"/><figcaption>
Die Alternativ-Option. Geringere Nutzlast, dafür schnellere und billigere Entwicklung (Bild ATK Thiokol).
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt zwei grundlegende Optionen. Im Falle der so gennanten <i>side-mount</i>-Konfiguration streicht man den Orbiter und ersetzt ihn durch einen unbemannten, nicht wiederverwendbaren Frachtcontainer ohne Flügel, Fahrwerk, Lebenserhaltungssysteme, Robotarm und sonstige Komponenten, die für reine Frachtflüge nicht gebraucht werden. Dieser Frachtcontainer würde wie der Shuttle-Orbiter auf dem Rücken des großen orangefarbenen Außentanks sitzen, die Triebwerke wären &#8211; ebenfalls ähnlich wie beim Shuttle &#8211; in das Frachtmodul integriert.  
<br>
Die zweite Option sieht so aus, dass man die Nutzlast nicht auf dem Rücken des Außentanks, sondern an dessen Spitze tranportiert, möglicherweise mit einer neuen Oberstufe dazwischen. Die Triebwerke würden in den externen Tank integriert.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die NASA hat sich nun allem Anschein nach endgültig für Option 2 entschieden. Diese <i>in-line</i>-Konfiguration hat zwar eine weitaus höhere Nutzlastkapazität als die <i>side-mount</i>-Variante (<i>side-mount</i>: ca. 70 Tonnen in LEO, <i>in-line</i>: &gt;100 Tonnen in LEO), ist aber auch teurer in der Entwicklung, da größere Modifikationen an den Startanlagen und der Montagehalle nötig sind. Auch der Zeitaufwand ist höher.  
<br>
Bei der Entscheidung spielten Sicherheitsaspekte eine große Rolle, so Chris Shank von der NASA gegenüber Flight International. Wichtig dürfte auch die Ausbaufähigkeit der <i>in-line</i>-Konfiguration gewesen sein. Indem man bis zu sechs Feststoffbooster verwendet, ließe sich die Nutzlastkapazität (für eine niedrige Erdumlaufbahn) auf bis zu 200 Tonnen steigern, was vor allem mit Hinblick auf bemannte Marsmissionen relevant wäre.</p>
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