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	<title>Zeitschrift &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Zeitschrift &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>FliegerRevue – Redaktion hat Tätigkeit eingestellt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/fliegerrevue-redaktion-hat-taetigkeit-eingestellt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Weise]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Apr 2024 20:47:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[FliegerRevue]]></category>
		<category><![CDATA[Luftfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dienstälteste Fachzeitschrift für Luft- und Raumfahrt ist nach 72 Jahren Geschichte (?). Ein Beitrag von Andreas Weise 17. April 2024. Die Redaktion der Zeitschrift FliegerRevue wurde zum 1. März 2024, Sitz in Ahrensfelde bei Berlin, aufgelöst. Schon am 16. Januar 2024 hatte der Verlag PPVMEDIEN GmbH in Bergkirchen Insolvenz angemeldet. Einen entsprechenden Artikel bei Wikipedia [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Dienstälteste Fachzeitschrift für Luft- und Raumfahrt ist nach 72 Jahren Geschichte (?).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Andreas Weise 17. April 2024.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/FRTitelaw2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="FliegerRevue - vermutlich letzte gedruckte Ausgabe oben. (Bild: Andreas Weise)" data-rl_caption="" title="FliegerRevue - vermutlich letzte gedruckte Ausgabe oben. (Bild: Andreas Weise)" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/FRTitelaw26.jpg" alt="FliegerRevue - vermutlich letzte gedruckte Ausgabe oben. (Bild: Andreas Weise)" class="wp-image-138345"/></a><figcaption class="wp-element-caption">FliegerRevue &#8211; vermutlich letzte gedruckte Ausgabe oben. (Bild: Andreas Weise)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Redaktion der Zeitschrift FliegerRevue wurde zum 1. März 2024, Sitz in Ahrensfelde bei Berlin, aufgelöst. Schon am 16. Januar 2024 hatte der Verlag PPVMEDIEN GmbH in Bergkirchen Insolvenz angemeldet. Einen entsprechenden Artikel bei Wikipedia bestätigte uns telefonisch das ehemalige Redaktionsmitglied Uwe Jack.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Abonnenten erhielten mit großer zeitlicher Verzögerung das Heft 1/2024, was vermutlich auch die letzte gedruckte Ausgabe der FliegerRevue sein durfte. Der Verlag selber war telefonisch nicht erreichbar. Wenn kein Wunder geschieht und sich nicht ein neuer Verlag findet der den Namen FliegerRevue weiterführt, dürfte damit Deutschlands dienstälteste Fachzeitschrift für Luft- und Raumfahrt sang und klanglos Geschichte sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Wurzeln der FliegerRevue liegen in der DDR und reichen bis in das Jahr 1952 zurück. Als Zeitschrift „Sport und Technik“ der Gesellschaft für Sport und Technik (GST) 1952 gegründet, erfolgte Ende 1955 die Abspaltung des Bereiches Flugwesen. Fortan hieß die Zeitschrift „Flügel der Heimat“ ab 1960 dann „Aerosport“ und ab 1970 „FliegerRevue“. Im Laufe Ihres Bestehens gab es einige Verlagswechsel. Auch wechselte das Aussehen mehrmals. Die Papierqualität unterlag Schwankungen, je nachdem, wie gerade die wirtschaftliche Lage war.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/FR-imLaufederZeit2aw2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="FliegerRevue im Lauf der Zeit. (Bild: Andreas Weise)" data-rl_caption="" title="FliegerRevue im Lauf der Zeit. (Bild: Andreas Weise)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="241" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/FR-imLaufederZeit2aw26.jpg" alt="FliegerRevue im Lauf der Zeit. (Bild: Andreas Weise)" class="wp-image-138343"/></a><figcaption class="wp-element-caption">FliegerRevue im Lauf der Zeit. (Bild: Andreas Weise)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Für den interessierten Leser war die FliegerRevue zu DDR-Zeiten eine Fundgrube an Informationen aus Luft- und Raumfahrt aus allen Bereichen der Welt. Nach der Wende behauptet sich die FliegerRevue am Markt. Die Inhalte wurden thematisch breiter aufgestellt, wobei noch immer ein gewisses Gewicht auf der Luft- und Raumfahrt aus der früheren Sowjetunion, Russland bzw. dem ehemaligen Ostblock nicht zu übersehen war. Hierbei hatte die FliegerRevue im Gegensatz zu den Mitbewerber-Zeitschriften fast ein Alleinstellungsmerkmal. Insofern ist zu befürchten, dass hier eine Lücke über die „östliche Seite“ entstehen wird, die andere Zeitschriften nicht schließen können oder nicht schließen wollen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4890.msg560859#msg560859" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Raumfahrt in der Presse</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Alles Gute zum Geburtstag: Astronomische Nachrichten werden 200</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/alles-gute-zum-geburtstag-astronomische-nachrichten-werden-200/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Sep 2021 09:08:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[AIP]]></category>
		<category><![CDATA[AN]]></category>
		<category><![CDATA[Astronomische Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Potsdam]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitschrift]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=93615</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die astronomische Zeitschrift Astronomische Nachrichten (AN) wurde 1821 von H. C. Schumacher gegründet und wird somit in diesem Jahr 200 Jahre alt. Sie ist die älteste astronomische Zeitschrift der Welt, die noch immer veröffentlicht wird. Eine Pressemitteilung des Leibniz-Instituts für Astrophysik Potsdam (AIP). Quelle: AIP. 30. September 2021 &#8211; „Vor langer Zeit waren die Möglichkeiten, [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Die astronomische Zeitschrift Astronomische Nachrichten (AN) wurde 1821 von H. C. Schumacher gegründet und wird somit in diesem Jahr 200 Jahre alt. Sie ist die älteste astronomische Zeitschrift der Welt, die noch immer veröffentlicht wird. Eine Pressemitteilung des Leibniz-Instituts für Astrophysik Potsdam (AIP).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: AIP.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ASNAv342i6CoverpageWileyVCH2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ASNAv342i6CoverpageWileyVCH26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Titelblatt der AN-Ausgabe 6, Band 342, Juli 2021. (Bild: Wiley-VCH)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">30. September 2021 &#8211; „Vor langer Zeit waren die Möglichkeiten, astronomische Beobachtungen und Ergebnisse zu veröffentlichen, völlig anders als heute. Aber schon im 15. Jahrhundert war gerade die Astronomie eng mit der Veröffentlichung periodisch erscheinender wissenschaftlicher Arbeiten verbunden“, resümiert Prof. Dr. Klaus Strassmeier, Direktor am Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP) und seit 2000 Chefredakteur der Astronomischen Nachrichten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die „Astronomischen Jahrbücher“, die von 1450 bis 1461 erschienen, und die „Ephemeriden“, die von 1475 bis 1506 herausgegeben wurden, sind die ältesten periodischen Gazetten der Welt. Die erste astronomische Zeitschrift – die „Astronomischen Nachrichten“ – wurde 1821, also nur 370 Jahre später, gegründet. In jenem Jahr wurde Heinrich Christian Schumacher auf Veranlassung des dänischen Königs Frederik VI. vom dänischen Finanzminister gebeten, ein astronomisches Bulletin herauszugeben, das die internationale Zusammenarbeit fördern sollte. Obwohl die AN bereits 1821 gegründet wurden, dauerte es zwei Jahre, bis die erste Ausgabe der AN fertiggestellt und veröffentlicht war. Bereits in der ersten Ausgabe wurde ein Artikel von Carl-Friedrich Gauß über die „Anwendung der Wahrscheinlichkeitsrechnung auf ein Problem der practischen Geometrie“ vorgestellt, der in der Gemeinschaft wohlwollend aufgenommen wurde.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ANVorwort002rAIPArchiv2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ANVorwort002rAIPArchiv26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Vorwort der AN-Ausgabe 1, Band 1 von H.C. Schumacher. (Bild: AIP Archiv)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">In seiner Einleitung im ersten Heft umreißt Schumacher kurz das Ziel der Zeitschrift: „Ein Mittel zur raschen Verbreitung von Einzelbeobachtungen und Kurznachrichten sowie von astronomischen und mathematischen Arbeiten und Abhandlungen zu veröffentlichen“. Die Originalarbeiten wurden in Deutsch, Englisch, Französisch und Latein veröffentlicht. Die Zeitschrift sollte für alle offen sein und eine hohe Erscheinungsfrequenz haben, die Veröffentlichung der Artikel sollte für die Wissenschaftler kostenlos sein. In diesem Monat erschien die sechste Ausgabe von Band 342, genau 200 Jahre nach Schumachers Beginn in Heft 1 von Band 1. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/asna200911228TabelleAIP.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/asna200911228TabelleAIP26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Tabelle der Herausgeber und Editoren der AN. (Bild: Wiley-VCH, aus R. Berlepsch, K. G. Strassmeier (2009), AN, 330, No. 6, 589)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Heute beherbergt das AIP die Redaktion, in enger Zusammenarbeit mit Wiley-VCH. Der letztjährige Band von AN enthielt über 90 von Expertinnen und Experten begutachtete Forschungsartikel mit einem Gesamtumfang von mehr als 1000 Seiten. Astronomical Notes deckt heute eine große Bandbreite an Themen ab, von Instrumentenprojekten und Beobachtungskampagnen bis hin zu theoretischen Studien und numerischen Simulationen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schumacher war in Altona bei Hamburg ansässig und leitete die Zeitschrift 30 Jahre lang bis zu seinem Tod im Dezember 1850. Er übergab die redaktionelle Arbeit an Christian August Peters. Nach dem Tod von Christian August Peters im Jahr 1880 ging die Zeitschrift in den öffentlichen Besitz der preußischen Regierung über. Alle wissenschaftlichen Belange wurden von der 1863 gegründeten „Astronomischen Gesellschaft“ geregelt, darunter auch die Ernennung von Carl Nicolaus Adalbert Krüger zum neuen Chefredakteur der AN. Unter Krügers Leitung und aufgrund einer Vereinbarung mit der Astronomischen Gesellschaft wurde der internationale Charakter der Zeitschrift gefördert und betont. Infolgedessen enthalten die 40 von Krüger herausgegebenen Hefte einen hohen Anteil an internationalen Beiträgen. Im Zuge der Auflösung der Kieler Universitätssternwarte zog die Redaktion 1938 in das „Astronomische Recheninstitut“ in Berlin-Dahlem. Kriegsbedingt stellte die Redaktion den Tagesbetrieb der AN im Dezember 1943 ein und verlegte die Redaktion aus der Stadt nach Potsdam. Seit 1947 ist die Redaktion in Potsdam untergebracht, damals noch Astrophysikalisches Observatorium Potsdam. Die Herausgabe der Zeitschrift hatte der Akademie-Verlag der DDR im Auftrag der Deutschen Akademie der Wissenschaften zu Berlin übernommen. Nach der Wiedervereinigung wurde die Zeitschrift Teil des Wiley-VCH-Portfolios.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um ihrem internationalen Charakter Rechnung zu tragen, änderte die Zeitschrift 2005 ihren Haupttitel in Astronomical Notes, behielt aber den Untertitel Astronomische Nachrichten bei. Seit 1999 wird die Zeitschrift auch in elektronischer Form veröffentlicht. Heute bietet die Zeitschrift ein modernes Online-Einreichungssystem, Open Access-Publikation, unterstützt durch Projekt DEAL in Deutschland und viele nationale und institutionelle Vereinbarungen, sowie zeitgemäße Artikelformate auf Wiley Online Library.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=5421.msg522720#msg522720" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Geschichte der Astronomie/ Historisches</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>100 mal Raumfahrt konkret betrachtet!</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/100-mal-raumfahrt-konkret-betrachtet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Feb 2018 23:13:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[DDR]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt Concret]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitschrift]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das deutschsprachige Raumfahrtmagazin Raumfahrt Concret feiert in diesen Tagen seinen 20. Geburtstag und bringt dazu die 100. Ausgabe heraus. Grund genug für Raumfahrer Net zu gratulieren. Ein Beitrag von Andreas Weise. Quelle: Interview. Dazu trafen Mitte Januar Steve Münker und Andreas Weise in Berlin zwei Macher von Raumfahrt Concret. Ute Habricht und Chefredakteur Uwe Schmaling [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Das deutschsprachige Raumfahrtmagazin Raumfahrt Concret feiert in diesen Tagen seinen 20. Geburtstag und bringt dazu die 100. Ausgabe heraus. Grund genug für Raumfahrer Net zu gratulieren.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Andreas Weise</a>. Quelle: Interview.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/05022018001304_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/05022018001304_small_1.jpg" alt="Steve Münker" width="260"/></a><figcaption>
Uwe Schmaling und Andreas Weise in Berlin 
<br>
(Bild: Steve Münker)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Dazu trafen Mitte Januar Steve Münker und Andreas Weise in Berlin zwei Macher von Raumfahrt Concret. Ute Habricht und Chefredakteur Uwe Schmaling waren in Berlin zu Recherchen raumfahrtpolitischer Fragen unterwegs. Die Zeitschrift Raumfahrt Concret selber ist in Neubrandenburg (Land Mecklenburg-Vorpommern) ansässig. Schmaling wurde die aktuelle Raumfahrer Net-Tasse überreicht mit dem Wunsch, er möge jeden Morgen beim Frühstück an uns denken. Dieser bemerkte, das würde er auch so machen. In gelockerter Atmosphäre gab er uns anschließend ein Interview, das wir im Folgenden leicht gekürzt wiedergeben wollen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>RN</strong>: Zunächst etwas zur Verfahrensweise: Wir bleiben auch hier beim DU? <br><strong>RC</strong>: Natürlich! Wir ziehen ja als Freunde der Raumfahrt am selben Strang. <br><strong>RN</strong>: Zu Eurem Geburtstag und zur 100. Ausgabe von Raumfahrt Concret hatten wir Euch schon gratuliert. Ihr seid jetzt 20 Jahre alt, aber die Geschichte der Zeitschrift geht eigentlich schon früher los…  <br><strong>RC</strong>: Das ist richtig. 1979 haben wir in der damaligen DDR ein Informationsblatt zur Raumfahrt heraus gegeben, genauer zur Astronomie und Raumfahrt. Dieses wurde 1981 in Raumfahrt informativ umbenannt. 1984 wurde die Schrift durch die Führung der SED verboten. Die Neuauflage starteten wir 1997 zunächst mit dem Titel Raumfahrt Controvers. Aber nach einem Jahr merkten wir schnell, dass dieser Name nicht passte. Wir verstehen uns ja nicht als kontrovers zur Raumfahrt, sondern als Förderer der Raumfahrt. Wir haben uns dann in Raumfahrt Concret umbenannt. Dabei ist im Namen das „C“ erhalten geblieben. Aber bitte nicht mit „e“ am Schluss, denn sonst würde es „Beton“ heißen. Und das wollen wir ja auch nicht. Also das ist die Geschichte unserer etwas eigentümlichen Schreibweise.  <br><strong>RN</strong>: Wieso wurde eigentlich die Zeitschrift damals 1984 verboten? Eigentlich sollte man gegen die Verbreitung von Wissen nichts haben. Wo war da die Subversion? <br><strong>RC</strong>: Für ganz junge und für westliche Raumfahrtfreunde ist das nicht ganz einfach zu verstehen. Insofern ist die Frage nicht dumm. Es gab nur einen einzigen Grund: Wir haben zu westlich berichtet. Wir waren ein Dorn in den Augen von manchem Politiker. Ich muss aber auch sagen, wir haben es auch austesten wollen, wie weit wir gehen können. Hinzu kam, dass zur westlichen Raumfahrt viel mehr Informationen vorlagen, als zur sowjetischen. Dort war alles so geheim. So haben wir über die amerikanische Raumfahrt immer ein Schrittchen mehr und mehr berichtet, bis jemand gesagt hat: So, jetzt reicht‘s! Da war es dann zu spät. Wir hatten die letzte Ausgabe vor dem Verbot im Juni 1984 getitelt „Lenin und die Raumfahrt“. Das war natürlich auch etwas sarkastisch gemeint, aber Lenin hatte tatsächlich in seinen Werken Beiträge zur philosophischen Raumfahrt gemacht. Und die haben wir akribisch heraus gearbeitet. Es hatte aber dann zum Schluss doch nichts mehr genützt. Verwirkt ist verwirkt. Einmal entschieden ist entschieden. Aus! 1990 sind wir dann nach der sog. Wende sogar rehabilitiert worden. Aber das half dann auch nichts. Es lag dann alles brach. In der DDR brauchten wir uns um nichts zu kümmern. Papier und Druckkapazität wurde per Kontingent zugeteilt. Das Geld hat der Kulturbund gegeben.  <br>Danach war dann alles anders. Es war plötzlich Marktwirtschaft. Und dann hat es bis 1997 gedauert, bis wir dann mit Hilfe des ehemaligen Bundesforschungsministers Dr. Paul Krüger wieder einen neuen Anlauf nehmen konnten. Er hat uns zum Start von Raumfahrt Concret, und ein paar Jahre schon früher auch zur Neuauflage der Tage der Raumfahrt in Neubrandenburg, geholfen. Auch die gab es schon früher. Jetzt war alles mit Geld verbunden. Wir brauchten Sponsoren. Dr. Krüger war bekannt und konnte so manche Tür öffnen. Er hat uns wirklich sehr geholfen. Und das sind eben heute noch unsere beiden Highlights: Die Tage der Raumfahrt und Raumfahrt Concret.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>RN</strong>: Ihr wart immer in Neubrandenburg ansässig? <br><strong>RC</strong>: Nicht ganz. Zu DDR-Zeiten war das geteilt. Die anfangs erwähnte Schrift Astronomie und Raumfahrt wurde vom Kulturbund in Neubrandenburg und der Urania in Magdeburg herausgegeben. Erst mit Raumfahrt Concret ging das dann komplett nach Neubrandenburg über. <br><strong>RN</strong>: Und wie ist Eure Leserschaft verteilt. Konzentriert die sich mehr im Osten? <br><strong>RC</strong>: Nein! Im Gegenteil. Wir werden gelesen in den Hochburgen der Raumfahrt und Raumfahrtforschung in Deutschland, in Bayern, Bremen, Baden-Württemberg und eher weniger im Osten. Also die größte Leserzahl ist im Westen Deutschlands. <br><strong>RN</strong>: Welche Bedeutung hat heutzutage noch ein Printmedium? Nachrichten werden doch schneller über das Internet abgebildet. <br><strong>RC</strong>: Naja. Nun gut, man kann online mehr fluchen! Das ist schneller gemacht und getan. Schwer haben es natürlich aktuelle Printmedien, wie Tageszeitungen zum Beispiel. Wenn man mit Kollegen spricht, gibt es hier einen dramatischen Rückgang der Abonnenten. Wir sehen nach wie vor ein Printmedium als etwas Physisches an. Was man spürt, wenn man es in der Hand hält. Ich bin überzeugt, dass es immer Menschen geben wird, die an Stelle des Laptops lieber ein Blatt Papier in den Händen halten wollen. Hinzu kommt, dass vom Handwerklichen eine besondere Sorgfalt geboten ist. In entsprechenden Blogs wird natürlich auch recherchiert und sorgfältig geschrieben, aber …</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/05022018001304_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/05022018001304_small_2.jpg" alt="Andreas Weise" width="260"/></a><figcaption>
Stammtisch-Wimpel und RC-Jubiläumsausgabe 
<br>
(Bild: Andreas Weise)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>RN</strong>: … die Entertaste ist schnell gedrückt. <br><strong>RC</strong>: Genau! Die Entertaste ist schnell gedrückt. Und wir können dann einen Fehler nicht so schnell korrigieren. Übrigens möchte ich hier einem Vorurteil entgegen wirken: Unser Leserkreis ist nicht ausschließlich 60+. Unserer Leser sind zwischen 20 und 80 Jahre. Also gut gemischt. Das freut uns, dass auch junge Leser nicht nur zum Online-Medium gehen, sondern auch Interesse an Papier zeigen. <br><strong>RN</strong>: Zur 100. Ausgabe habt Ihr Euer Layout umgestellt? <br><strong>RC</strong>: Ja. Das haben wir zur 50. Ausgabe gemacht und nun zur 100. Also alle 50 Ausgaben ein Wechsel und ein neues Gesicht. (Lachen) <br><strong>RN</strong>: Ihr habt ja auch das Glück einen tollen Grafiker in Euren Reihen zu haben: Dietmar Röttler. <br><strong>RC</strong>: Ja natürlich: Ein absolutes Kleinod, bildlich gesprochen. Das kann ich nicht oft genug unterschreiben. Es gibt eine richtige Fangemeinde. Wir wünschen ihm viel Gesundheit und dass er noch lange tätig sein kann. Wenn das Talent einmal erlischt, dann sieht es recht düster aus. <br><strong>RN</strong>: Euren Internet-Auftritt habt Ihr auch überarbeitet. <br><strong>RC</strong>: Ja. Die Seite ist aber sehr spartanisch gehalten. Sie zeigt, dass wir präsent sind. Wir wollen auch kein paralleles Online-Produkt schaffen. Dafür gibt es u.a. Raumfahrer Net. Ihr seht es ja selber, dass wir ganz selten aktuelle Meldungen dort haben. Und wenn, dann sind es Veranstaltungshinweise oder interne Sachen, wie zum Beispiel der Tag der Raumfahrt. Wir nutzen unsere Seite als Vertriebsweg und Online-Shop. <br><strong>RN</strong>: Eine Magazin für Luft- und Raumfahrt sucht zur Zeit mit ganzseitiger Anzeige Redaktionsmitarbeiter. Habt Ihr Nachwuchsprobleme? <br><strong>RC</strong>: Unsere Philosophie ist von Anfang an etwas anders. Wir schreiben die Artikel nicht selber. Wir lassen die Beiträge von Leuten schreiben, die tatsächlich in der ersten Reihe tätig sind. Hinzu kommen in Ausnahmefällen einige sehr kompetente und talentierte Personen aus anderen Bereichen, die wir uns aber schon ganz genau vorher ansehen. Einige sind auch bei <a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Raumcon</a> aktiv und umgekehrt. Aber wie gesagt: Wir machen es nicht selbst. Wir wählen aus, stellen zusammen und machen das Produkt fertig. Aber als Autor sind wir nicht vorrangig tätig.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>RN</strong>: Ich hatte im letzten RC-Heft etwas von der „Silbernen Erdsichel“ gelesen …. <br><strong>RC</strong>: „Der silberne Erdkreis“. Ja, das ist eine Idee. Das ist ein Vorschlag. Gewissermaßen in die Raumfahrtfan-Runde. Es geht darum, die Raumfahrt mehr in das öffentliche Bewusstsein zu rücken. Und da wäre das ein Punkt. Es handelt sich dabei um einen Preis, der jährlich an Menschen verliehen wird, die sich um den Gedanken der Raumfahrt verdient gemacht haben. Wir denken dabei an drei Kategorien: Professionelle, Amateure und Jugendliche. Wir selber können das nicht stemmen. Man benötigt dazu jemanden, der die Federführung hat und nicht zuletzt Sponsoren. Man könnte die Leser von Printmedien oder die Onlinenutzer eines Netzwerkes befragen. Das wäre ähnlich einer Sportlerumfrage. Es ist, wie gesagt, erst einmal eine Idee, ein Vorschlag. Wie das alles konkret aussehen könnte, darüber muss man sprechen. <br><strong>RN</strong>: Zum Schluss: Was werdet Ihr 2018 machen? <br><strong>RC</strong>: Wir werden etwas über Juri Gagarin bringen. Da jährt sich sein Todestag zum 50. mal dieses Jahr. Ansonsten Apollo 8 .… Ach, eigentlich möchte ich noch nichts verraten. Wir werden sehen. Es wird die 34. Raumfahrttage geben. Und zwar vom 23. bis 25. November in Neubrandenburg. Eingebettet sind sie in die Nordischen Wochen der Raumfahrt und Weltraumforschung. Am 4. Oktober, dem Starttag von Sputnik 1, werden wir dazu an dem historisch, aber auch ambivalenzträchtigen Ort Peenemünde beginnen. Geplant ist auch ein Raumfahrttag im Otto-Lilienthal-Museum Anklam. In Neubrandenburg werden wir dann zum Finale wieder hochkarätige Gäste haben. <br><strong>RN</strong>: Man darf gespannt sein? <br><strong>RC</strong>: Ja, man darf gespannt sein.</p>
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		<title>Mediatipp: Raumfahrt Concret</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/mediatipp-raumfahrt-concret/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Mar 2007 09:55:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt Concret]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Reiter]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitschrift]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=30847</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die deutsche Zeitschrift ´Raumfahrt Concret´ hat eine komplette PDF-Ausgabe ihres Magazins zum Download frei gegeben. Spannende Themen werden ausführlich beleuchtet. Ein Beitrag von Axel Orth. Quelle: Raumfahrt Concret. &#8222;Raumfahrt Concret&#8220; ist eine deutsche Zeitschrift, die sich ausschließlich mit Raumfahrt beschäftigt. Auf hohem Niveau werden neue und alte Missionen besprochen, Entwicklungen analysiert und Persönlichkeiten interviewt. Die [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Die deutsche Zeitschrift ´Raumfahrt Concret´ hat eine komplette PDF-Ausgabe ihres Magazins zum Download frei gegeben. Spannende Themen werden ausführlich beleuchtet.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Axel Orth. Quelle: Raumfahrt Concret.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22032007105553_small_1.jpg" alt="Raumfahrt Concret" width="260"/><figcaption>
Blick in´s  Inhaltsverzeichnis 
<br>
(Bild: Raumfahrt Concret)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Raumfahrt Concret&#8220; ist eine deutsche Zeitschrift, die sich ausschließlich mit Raumfahrt beschäftigt. Auf hohem Niveau werden neue und alte Missionen besprochen, Entwicklungen analysiert und Persönlichkeiten interviewt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Redaktion von &#8222;Raumfahrt Concret&#8220; hat sich entschlossen, die komplette Ausgabe Nr. 46 ihres Magazins als einmalige Aktion zum Download freizugeben. Diese 48 Seiten umfassende Ausgabe liegt im PDF-Format vor und kann <a href="https://images.raumfahrer.net/media/RC-46-fin.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">hier</a> heruntergeladen werden (3,5 MB). Wenn der Adobe Reader auf Ihrem PC das PDF-Dokument nicht sofort öffnen kann, müssen Sie das Dokument manuell auf Ihren PC herunterladen (Rechtsklick auf den Link, dann &#8222;Ziel speichern unter&#8220; und Zielordner auswählen, dann Button &#8222;Öffnen&#8220; drücken, oder im Zielordner auf dem Dokument doppelklicken). Wenn der Adobe Reader bei Ihnen noch nicht installiert ist, können Sie ihn <a href="https://get.adobe.com/de/reader/" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">hier</a> herunterladen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Einige Highlights von &#8222;Raumfahrt Concret&#8220; Nr. 46:     
    
</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Ausführliches Interview mit dem deutschen ESA-Astronauten Thomas Reiter</li><li>Artikel über die Simulation eines bemannten Marsflugs, die im Herbst in Moskau beginnen soll</li><li>Interview mit Josif V. Dawydow, legendärem Bergungsleiter der sowjetischen Raumfahrt, der schon Juri Gagarin aus der Kapsel half</li><li>Kritische Analyse der US-amerikanischen &#8222;Vision for Space Exploration&#8220; von Präsident George W. Bush</li><li>Private Raumfahrt gegen europäische Bürokratie</li><li>Rückblick auf 1967 &#8211; Katastrophenjahr der bemannten Raumfahrt</li><li>Weltraummacht China</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph">Links:    
</p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://www.raumfahrt-concret.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">Homepage von &#8222;Raumfahrt Concret&#8220; </a></li><li><a href="https://images.raumfahrer.net/media/RC-46-fin.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">Online-Ausgabe Nr. 46 von &#8222;Raumfahrt Concret&#8220;</a></li><li><a href="https://get.adobe.com/de/reader/" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">Adobe Reader</a></li></ul>
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