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	<title>Ablegevorgang &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Ablegevorgang &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<item>
		<title>Sojus-TMA 18M in Kasachstan gelandet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/sojus-tma-18m-in-kasachstan-gelandet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Mar 2016 10:16:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Ablegevorgang]]></category>
		<category><![CDATA[Bremstriebwerk]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am Morgen des 2. März 2016 ist die Rückkehrkapsel des Raumschiffs Sojus-TMA 18M mit ihrer dreiköpfigen Besatzung in Zentralkasachstan gelandet. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: NASA, Roskosmos. Mit der Landung der Russen Sergej Wolkow und Michail Kornienko sowie dem US-Amerikaner Scott Kelly an Bord gegen 5:26 Uhr MEZ am 2. März 2016 im vorgesehenen [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Am Morgen des 2. März 2016 ist die Rückkehrkapsel des Raumschiffs Sojus-TMA 18M mit ihrer dreiköpfigen Besatzung in Zentralkasachstan gelandet.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch</a>. Quelle: NASA, Roskosmos.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/tma18land1nasabillingalls1500.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/tma18land1nasabillingalls260.jpg" alt="Sojus-TMA 18M am Hauptfallschirm
(Bild: NASA / Bill Ingalls)"/></a><figcaption>Sojus-TMA 18M am Hauptfallschirm<br>(Bild: NASA / Bill Ingalls)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der Landung der Russen Sergej Wolkow und Michail Kornienko sowie dem US-Amerikaner Scott Kelly an Bord gegen 5:26 Uhr MEZ am 2. März 2016 im vorgesehenen Gebiet wurde die ISS-Expedition 46 endgültig erfolgreich abgeschlossen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sergej Wolkow war am 2. September 2015 zur Internationalen Raumstation (ISS) und seinem dritten Raumflug aufgebrochen und verbrachte rund sechs Monate im All. Der NASA-Astronaut und Commander der Expedition 46 hatte die ISS zusammen mit Michail Kornienko am 28. März 2015 erreicht und mit dem Kollegen 340 Tage an Bord der Raumstation verbracht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen ihrer Mission legten Kelly und Kornienko mit der Raumstation eine Distanz von rund 143 Millionen Meilen, umgerechnet also über 230 Millionen Kilometer, zurück. Zusammen mit einem früheren Raumflug hat Kornienko jetzt 516 All-Tage absolviert. Kelly konnte mit seinem vierten Raumflug seinen Erfahrungsschatz auf 520 Tage im All erweitern. Wolkow kommt mit dem Abschluss seines dritten Einsatzes im Weltraum sogar auf 548 Tage.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/tma18land4nasabillingalls1500.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/tma18land4nasabillingalls260.jpg" alt="Landekapsel durch ein Hubschauberfenster gesehen - links im Bild
(Bild: NASA / Bill Ingalls)"/></a><figcaption>Landekapsel durch ein Hubschauberfenster<br> gesehen &#8211; links im Bild<br>(Bild: NASA / Bill Ingalls)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Am gestrigen 1. März 2016 legten die drei Raumfahrer ihre Sokol-Fluganzüge an und bereiteten sich in der Besatzungskabine von Sojus-TMA 18M auf die Landung vor. Die Luken zur ISS wurden gegen 22:43 Uhr MEZ geschlossen. Nach der Überprüfung des hermetischen Abschlusses koppelte das Sojus-Raumschiff mit Sojus-Kommandant Sergej Wolkow an den Kontrollen um 2:03 Uhr MEZ am 2. März 2016 vom Kopplungsstutzen am Forschungs- und Kopplungsmodul mit dem Eigennamen Poisk (russisch für Suche) am russischen Segment ab. Anschließend entfernte sich Sojus-TMA 18M langsam von der Station.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die ISS befand sich während dieses Manövers im freien Flug, um den Ablegevorgang nicht durch automatische Lagekorrekturen zu stören. Gegen 4:34 Uhr MEZ begann eine Brennphase der Triebwerke am Servicemodul zum Abbremsen von Sojus-TMA 18M. Das Raumschiff wurde dadurch soweit verlangsamt, dass der erdnächste Punkt seiner Umlaufbahn innerhalb der Erdatmosphäre lag. In rund 140 Kilometern Höhe wurden anschließend Orbitalmodul, Landekapsel und Servicemodul voneinander getrennt.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/soyuzlandingsequencenasatv1000.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/soyuzlandingsequencenasatv260.jpg" alt="grafische Darstellung der Landesequenz
(Bild: NASA-TV)"/></a><figcaption>grafische Darstellung der Landesequenz<br>(Bild: NASA-TV)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Während Orbital- und Servicemodul beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre weitgehend verglühten, passierte dies mit der Landekapsel nicht, da sie an ihrer Unterseite mit einem Hitzeschild versehen worden war. Die Kapsel wurde durch den Luftwiderstand und danach durch einen kleinen Bremsfallschirm auf eine Geschwindigkeit von etwa 350 Kilometer pro Stunde abgebremst. Anschließend öffnete sich der große Hauptfallschirm, der eine weitere Reduzierung der Geschwindigkeit auf etwa 21 Stundenkilometer bewirkte.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/tma18land3nasabillingalls1500.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/tma18land3nasabillingalls260.jpg" alt="Sojus-TMA 18M - drei Raumfahrer schnuppern irdische Morgenluft
(Bild: NASA / Bill Ingalls)"/></a><figcaption>Sojus-TMA 18M &#8211; drei Raumfahrer schnuppern irdische Morgenluft<br>(Bild: NASA / Bill Ingalls)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">In rund sieben Kilometern Höhe über dem Boden wurde schließlich der Hitzeschild abgeworfen, um unter anderem den Einsatz der Landetriebwerke zu ermöglichen. Diese zündeten unmittelbar vor dem Aufsetzen. Die sechs Bremstriebwerke dämpften den Aufprall der Kapsel auf den Steppenboden, die Landegeschwindigkeit liegt bei diesem Verfahren im Bereich von rund 10 Kilometern pro Stunde. Nach der Landung blieb die Besatzungskabine von Sojus-TMA 18M in aufrechter Position stehen, was die Bergung der Besatzung vereinfachte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da die Landung im vorgesehenen Gebiet rund 150 Kilometer südöstlich der Stadt Schesqasghan in Zentralkasachstan erfolgte, waren die Bergungsmannschaften mit Hubschraubern vom Typ Mi-8 und Fahrzeugen schnell vor Ort. Nicht viel später hatten alle drei Besatzungsmitglieder die Kapsel verlassen und konnten die Morgenluft genießen. Eine erste Überprüfung verschiedener medizinischer Werte ergab, dass sich die Besatzung in guter gesundheitlicher Verfassung befindet.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=12647.msg355279#msg355279" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Sojus-TMA 18M</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>ISS-Expedition 33 endet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/iss-expedition-33-endet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Nov 2012 15:44:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Ablegevorgang]]></category>
		<category><![CDATA[Dragon]]></category>
		<category><![CDATA[Experimente]]></category>
		<category><![CDATA[Sojus-TMA]]></category>
		<category><![CDATA[Solarzellenausleger]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit dem Rückflug eines Teils der Besatzung der Internationalen Raumstation endet die 33. Langzeit-Expedition. Das Abkoppeln ist für 23.26 Uhr geplant, die Landung soll gegen 2.53 Uhr MEZ in der kasachischen Steppe erfolgen. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: NASA, Roskosmos, Raumcon. Gestern erfolgte bereits die Kommandoübergabe von Sunita Williams an Kevin Ford. In wenigen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Mit dem Rückflug eines Teils der Besatzung der Internationalen Raumstation endet die 33. Langzeit-Expedition. Das Abkoppeln ist für 23.26 Uhr geplant, die Landung soll gegen 2.53 Uhr MEZ in der kasachischen Steppe erfolgen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: NASA, Roskosmos, Raumcon.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/18112012164423_small_1.jpg" alt="NASA-TV" width="354" height="278"/><figcaption>
Kommandoübergabe zwischen Sunita Williams und Kevin Ford (Vordergrund) unter Anwesenheit aller Mitglieder der ISS-Besatzung 
<br>
(Bild: NASA-TV)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Gestern erfolgte bereits die Kommandoübergabe von Sunita Williams an Kevin Ford. In wenigen Stunden werden sich die Raumfahrer Juri Malentschenko, Sunita Williams und Akihiko Hoshide in ihr Raumschiff zurückziehen und gegen 20.10 Uhr die Luken zur Raumstation schließen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Während der zurückliegenden 4 Monate wurden an Bord der Internationalen Raumstation vorwiegend wissenschaftliche Experimente betreut und die Station in einem guten Zustand gehalten. Ein Großteil der mehr als 200 aktuellen Experimente läuft automatisch oder von der Erde aus gesteuert ab. Ein weiterer Teil beschäftigt sich mit den körperlichen und psychischen Veränderungen, denen der Mensch bei längerem Aufenthalt in der Schwerelosigkeit bzw. in relativer Isolation ausgesetzt ist. Dazu gibt es eine Vielzahl von Apparaturen, mit denen Untersuchungen angestellt werden. So werden regelmäßig EKG oder EEG genommen, mitunter auch über Nacht, der Körper mittels Ultraschall &#8222;durchleuchtet&#8220;, die Tätigkeit der Herz-Kreislauf-Systems studiert, Veränderungen im Körper über Blut- und Urinproben nachvollzogen und mittels spezieller Diäten, sportlicher Betätigung oder Medikamenten versucht, dem Muskelschwund, Knochenabbau sowie einer Schwächung des Immunsystems entgegenzuwirken. Zur psychologischen Betreuung gehören vertrauliche Konferenzen der Raumfahrer mit Spezialisten am Boden sowie das Ausfüllen elektronischer Fragebogen oder das Absolvieren von Tests am PC. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Daneben spielt auch die Erderkundung eine große Rolle, da man recht flexibel auf bestimmte Ereignisse reagieren kann. Von Interesse sind hier vor allem außergewöhnliche Wetterphänomene, Umweltverschmutzungen oder katastrophale Ereignisse auf der Erde. Teilweise werden Kameras aber auch von Schüler- oder Stundentengruppen am Boden gesteuert bzw. programmiert. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zusätzliche Experimente mit überschaubarem Betreuungsaufwand sind biologische Studien, beispielsweise an Pflanzen, Fischen oder Bakterienkulturen und physikalisch technische Untersuchungen. Zu letzteren zählt Plasmakristall 3 plus, welches in den letzten Wochen mehrfach aktiviert wurde. Hier wird die Entwicklung geladener Partikel in der Schwerelosigkeit erfasst. Dabei bilden sich unter verschiedenen Druck- und Temparturbedingungen Zusammenballungen von Teilchen, die einer Kristallbildung ähneln können. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit der Ankunft von Sojus-TMA 06M befinden sich nun mehrere Medakas in einem speziell dafür ausgestatteten Aquarium. Die Fische sind halb durchsichtig, so dass Veränderungen in ihrem Körper unmittelbar sichtbar werden. Zu den biologischen Experimenten zählt auch Bioemulsija, bei dem ein Bakterienstamm geklont wird, wobei die Probiotika bestimmte Substanzen effektiver als ihre Vorfahren produzieren sollen. Bakterien können für bestimmte Stoffe auch als biologische Fabriken dienen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Abkoppeln des Raumschiffes Dragon-CRS 1 am 28. Oktober und dessen Wasserung wurde im Rahmen der Auswertung bekannt, dass während des Fluges einer der drei Hauptcomputer einen wahrscheinlich strahlungsbedingten Neustart ausführte. Auf Strahlung führt man auch den Ausfall eines GPS-Moduls zurück. Beide Systeme sind mehrfach redundant an Bord des Raumschiffes vorhanden. Nach der Wasserung drang Wasser in ein Abteil mit elektrischen Komponenten ein. Damit verbunden war offenbar ein Verlust an elektrischer Leistung, wodurch sich der Inhalt einer Gefriereinheit von -95°C auf -65°C erwärmte. Offenbar gab es aber dadurch aber keine Schäden an den darin enthaltenen Blut- und Urinproben. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Kurz nach dem Ankoppeln des Frachters Progress-M 17M führte die ISS in der Nacht zum 1. November ein Ausweichmanöver aus. Die Triebwerke des am Modul Pirs angekoppelten Raumschiffs Progress-M 16M wurden dafür verwendet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 1. November stiegen Sunita Williams und Akihiko Hoshide für 6 Stunden und 38 Minuten aus der ISS aus, um eine Reparatur vorzunehmen. Zunächst wurde ein Radiator (Wärmeabstrahler) vom Kühlmittelkreiskauf getrennt und eingefahren. Anschließend wurde ein Reserveradiator mit dem Kühlkreislauf verbunden und ausgefahren. Der Radiator befindet sich am Gitterstrukturelement P6 (Backbord 6) und dient zur Kühlung der hier untergebrachten Steuer- und Ladeelektronik. P6 ist eines von 4 Gitterelementen, welches mit 4 großen Solarzellenpaneelen ausgestattet ist, die den größten Teil der elektrischen Energie für die ISS bereitstellen. Zusätzlich inspizierte und reinigte Sunita ein Drehgelenk zur Nachführung der Solarzellenpaneele, damit diese immer auf die Sonne ausgerichtet werden können. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Wartungsarbeiten und Forschungen werden auch nach der Rückkehr der Besatzung von Sojus-TMA 05M fortgeführt. Dazu befinden sich Kevin Ford, Oleg Nowizki und Jewgeni Tarelkin an Bord der ISS. Eine weitere dreiköpfige Crew soll Mitte Dezember starten. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie in unserem Forum mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11278.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ISS-Expedition 33</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11062.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Sojus-TMA 05M</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10703.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Falcon 9 / Dragon CRS 1</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11102.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Raumfrachter Progress-M 17M</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>ATV 3 verglüht</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/atv-3-verglueht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Oct 2012 18:11:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Ablegevorgang]]></category>
		<category><![CDATA[Bahnanhebung]]></category>
		<category><![CDATA[Bremsmanöver]]></category>
		<category><![CDATA[Wiedereintritt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das dritte ESA-Raumschiff zur Versorgung der Internationalen Raumstation ist in der Nacht in die Erdatmosphäre eingetreten und verglüht. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: ESA. ATV 3 trug den Namen Edoardo Amaldi und war am 23. März mit insgesamt 6.596 kg Fracht an der Spitze einer Ariane-5-Trägerrakete ins All gestartet. Neben 4.010 kg Treibstoff für [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Das dritte ESA-Raumschiff zur Versorgung der Internationalen Raumstation ist in der Nacht in die Erdatmosphäre eingetreten und verglüht.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: ESA.</p>



<p class="wp-block-paragraph">ATV 3 trug den Namen <i>Edoardo Amaldi</i> und war am 23. März mit insgesamt 6.596 kg Fracht an der Spitze einer Ariane-5-Trägerrakete ins All gestartet. Neben 4.010 kg Treibstoff für die Bahnmanöver bzw. die Tanks der ISS, 285 Litern Wasser sowie 100 kg Gasen (Sauerstoff und Druckluft) waren auch 2.201 kg Trockenfracht an Bord. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die ESA war das Life Support Modul 3 des Biolab an Bord, außerdem Kacheln, die der Strahlung ausgesetzt wurden, Nahrung, ein Urin-Sammelkit und austauschbare Standard-Elektronikeinheiten für die Stromverteilung im Columbus-Modul. Für die Jaxa wurde ein neuer HD-Camcorder nebst Zubehör transportiert. Die Facht für die NASA umfasste u.a. zwei Nanoracks mit jeweils 4 Experimentbehältern. Dazu zählten ein Mini-Roboterexperiment, ein Galvanisierungsversuch, ein Betonmischungsexperiment, zwei Bakterienkulturen, ein Pflanzenwachstumsversuch sowie zwei Boxen mit Ferrofluiden, deren Bewegungen im elektromagnetischen Feld studiert werden sollen. Zusätzlich befanden sich noch Strömungsmesssensoren sowie ein Gasbehälter und verschiedene Verbrauchsteile für die Human Research Facility an Bord. </p>



<p class="wp-block-paragraph">ATV 3 koppelte am 29. März am Heck der ISS an und wurde anschließend entladen. Mehrfach wurden Bahnanhebungsmanöver mit den Triebwerken des Frachters absolviert. Dabei wurde die mittlere Bahnhöhe erneut erheblich angehoben. Schließlich wurden nicht mehr benötigte Materialien und Abfälle ins ATV geladen und das Raumschiff zum Abflug vorbereitet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieser sollte eigentlich am 26. September erfolgen, musste jedoch um 2 Tage verschoben werden, da das ATV auf den Befehl zum Ablegen nicht reagierte. Das Problem bestand darin, dass das per Funk gesendete Kommando versehentlich die falsche Raumfahrzeugsnummer (34 anstelle 35) enthielt. Natürlich antwortete das ATV auf den Befehl nicht, da es ja eigentlich nicht gemeint war. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 28. September klappte dann das Ablegen. Gestern, gegen 23.42 Uhr MESZ wurden die Triebwerke für fast 14 Minuten zum ersten Bremsschub gezündet, 3 Stunden später noch einmal für gut 15 Minuten. Das Raumschiff trat etwa 3.30 Uhr MESZ in dichte Schichten der Erdatmosphäre ein, zerbrach und verglühte größtenteils. Während des Auseinanderbrechens wurden Daten über Beschleunigung und Temperatur von einem REBR genannten Gerät erfasst und via Satellitentelefon an eine Bodenstation übermittelt. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskussionsthemen:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10899.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ATV-3 Edoardo Amaldi &#8211; Mission und Betrieb</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10436.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Ariane-5 ES VA-205 mit ATV-3 Edoardo Amaldi</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=8526.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ATV-3 Edoardo Amaldi &#8211; Vorbereitung und Integration</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/atv-3-verglueht/" data-wpel-link="internal">ATV 3 verglüht</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Shenzhou 9 wieder sicher auf der Erde</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/shenzhou-9-wieder-sicher-auf-der-erde/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Jun 2012 11:15:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstationen]]></category>
		<category><![CDATA[Ablegevorgang]]></category>
		<category><![CDATA[Andockmanöver]]></category>
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		<category><![CDATA[Landung]]></category>
		<category><![CDATA[Orbitalmodul]]></category>
		<category><![CDATA[Raumkapsel]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=34909</guid>

					<description><![CDATA[<p>Heute morgen unserer Zeit landete in der Inneren Mogolei die chinesische Raumkapsel Shenzhou 9 mit drei Mann Besatzung wieder sicher auf der Erde. Die 13-tägige Mission hatte als Ziel die erste chinesische Raumstation, Tiangong 1. In den vergangegen Tagen kam es noch zur ersten manuellen Kopplung an die Raumstation. Ein Beitrag von Daniel Maurat. Quelle: [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Heute morgen unserer Zeit landete in der Inneren Mogolei die chinesische Raumkapsel <i>Shenzhou 9</i> mit drei Mann Besatzung wieder sicher auf der Erde. Die 13-tägige Mission hatte als Ziel die erste chinesische Raumstation, <i>Tiangong 1</i>. In den vergangegen Tagen kam es noch zur ersten manuellen Kopplung an die Raumstation.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Daniel Maurat. Quelle: CCTV, Raumcon, SpaceFlightNow.com.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/29062012131546_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/29062012131546_small_1.jpg" alt="CCTV" width="260"/></a><figcaption>
Die Rückkehrkapsel von 
<i>Shenzhou 9</i>
 kurz vor der Landung. Gut erkennbar ist der Hauptfallschirm. 
<br>
(Bild: CCTV)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Start am 16. Juni (<a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/shenzhou-9-erfolgreich-gestartet/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net berichtete</a>) näherte sich <i>Shenzhou 9</i> erstmal an die Bahn von <i>Tiangong 1</i> an, welche sie dann zwei Tage später erreichte. Die Kopplung, welche noch automatisch verlief, erfolgte dann um 10:08 MESZ und die Taikonauten Jing Haipeng, Kommandant der Mission, sowie Bordingenieur Liu Wang betraten um 11:10 MESZ als erste Menschen die Station. Währenddessen blieb Liu Yang, die erste Chinesin im All, in <i>Shenzhou 9</i>, damit die Crew bei einem eventuellen Zwischenfall schnell aus der Station flüchten können und mit dem Raumschiff schnell zur Erde zurückkehren können. 
<br>
Im Verlauf der nächsten Tage lebte sich die Besatzung in der Station ein. Man aktivierte nach und nach alle Systeme und begann mit einem straff organisieren Programm. So wurden etwa sportliche Aktivitäten geübt, welche zur Vorbeugung beziehungsweise zur Minimierung von Folgen des Muskel- und Knochenabbaus durchgeführt werden. Dies wird auch von den Besatzungsmitgliedern der Internationalen Raumstation ISS gemacht. Darüber hinaus führte man auch ein Kontingent an wissenschaftlichen Experimenten durch. Auch wurde der Betrieb der Station geübt, was eine Voraussetzung für Chinas weitere Schirtte im Erdorbit ist. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Am letzten Sonntag, dem 24. Juni, stieg die Crew von <i>Shenzhou 9</i> nochmal in ihr Raumschiff und koppelte von <i>Tiangong 1</i> ab. Nachdem man sich 400 m von der Station entfernt hat, begann Liu Wang mit dem Anflug zur Raumstation. Die zweite Kopplung erfogte dann um 14:48 unserer Zeit. Nachdem die Verbindung zwischen beiden Raumschiffen geprüft wurde, stiegen die Taikonauten wieder in die Raumstation und bereiteten sich für das entgültige Abkoppeln und die Rückkehr zur Erde vor. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/29062012131546_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/29062012131546_small_2.jpg" alt="CMSEO" width="260"/></a><figcaption>
Die Besatzung von 
<i>Shenzhou 9</i>
: v.l.n.r: Liu Yang, Jing Haipeng und Liu Wang, 
<br>
(Bild: CMSEO)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Gestern stieg die Besatzung schließlich wieder in ihr Raumschiff ein und schloss hinter sich die Luke, um dann um 4:05 MESZ abzukoppeln. Nachdem heute um 3:05 MESZ das Orbitalmodul abgetrennt wurde, begann das Bremsmanöver und um 3:20 wurde das Servicemodul abgetrennt. Nach dem Wiedereintritt und der Entfaltung des Fallschirms landete die Kapsel um 4:04 MESZ wieder auf der Erde. Im Verlauf der nächsten Minuten kamen Bergungsmannschaften und halfen der Besatung von <i>Shenzhou 9</i> aus ihrer Kapsel. Der Flug war laut des Leiters des bemannten chinesischen Weltraumprogramms, General Chang Wanquan, ein voller Erfolg. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Verlauf des nächsten Jahres soll mit <i>Shenzhou 10</i> eine zweite Mission zu <i>Tiangong 1</i> starten. Diese soll, wie die erste, etwa zwei Wochen dauern und Besatzungen weiter Erfahrung mit dem Betrieb einer Raumstation sammeln lassen. In den nächsten Jahren sollen auch eine Rehe von neuen Raumstationen starten: <i>Tiangong 2</i>, dessen Start für 2013/2014 angesetzt ist, soll erstmals über Wasseraufbereitungsanlagen besitzen. <i>Tiangong 3</i> soll nach 2015 starten und ist ein Versuchsmodell einer modularen Raumstation, mit deren Start man nicht vor 2020 rechnen kann. Dabei gleicht <i>Tiangong 3</i> dem Kernmodul der modularen Station und soll diese verifizieren. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10467.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Shenzhou 9</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9243.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Tiangong 1 &#8211; Chinas erste Raumstation</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10413.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Shenzhou-Raumschiff</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3485.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Chinas bemannte Raumfahrt</a></li></ul>
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		<item>
		<title>ISS-Versorger hat abgelegt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/iss-versorger-hat-abgelegt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Aug 2011 14:51:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Versorgungsfahrzeuge]]></category>
		<category><![CDATA[Ablegevorgang]]></category>
		<category><![CDATA[Progress]]></category>
		<category><![CDATA[Wiedereintritt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute Mittag verließ der russische Raumtransporter Progress-M 11M die Internationale Raumstation. Das Kommando zum Abdocken wurde pünktlich um 11:35 Uhr MESZ erteilt und drei Minuten später verließ der Raumfrachter die Station. Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: NASA, Raumfahrer.net, Roskosmos. Der Frachter Progress-M 11M war seit dem 23. Juni an der ISS angekoppelt und verbrachte [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Heute Mittag verließ der russische Raumtransporter Progress-M 11M die Internationale Raumstation. Das Kommando zum Abdocken wurde pünktlich um 11:35 Uhr MESZ erteilt und drei Minuten später verließ der Raumfrachter die Station.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: NASA, Raumfahrer.net, Roskosmos.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/23082011165115_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/23082011165115_small_1.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Progress-Raumschiff im freien Flug 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Frachter Progress-M 11M war seit dem 23. Juni an der ISS angekoppelt und verbrachte damit eine vergleichsweise kurze Zeit an der Station. Das in der amerikanischen Zählweise Progress 43P genannte Raumfahrzeug brachte nach zweitägigem Flug knapp 2,7 Tonnen Versorgungsgüter zur Internationalen Raumstation. Diese setzten sich aus 990 kg Treibstoff, 420 kg Wasser, 50 kg Sauerstoff und 1,2 Tonnen Trockenfracht, davon 249 kg Lebensmittel, zusammen. Der NASA-Anteil an der Fracht betrug knapp 362 kg. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Während seiner Kopplungszeit an der ISS wurden diese festen und flüssigen Frachtanteile nach und nach zur ISS transferiert. Im Gegenzug wurden nun Müll, andere nicht mehr benötigte Gegenstände und Flüssigkeiten in den Frachter verladen. Weiterhin wurde eine Bahnanhebungen der ISS am 1. Juli mit den Triebwerken des Raumfrachters durchgeführt. In den letzten Tagen bereiteten die Kosmonauten Alexander Samokutjajew und Sergej Wolkow das Ablegemanöver vor. Sie montierten den Kopplungskonus, schlossen die Luken und führten Dichtigkeitstests durch. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie die russische Raumfahrtagentur Roskosmos mitteilte, wird Progress-M 11M nun einen neuntägigen autonomen Flug um die Erde durchführen. In diesem Zeitraum wird abermals das geophysikalische Experiment „Radar-Progress“ durchgeführt, um mit den reflektierenden Eigenschaften vom Rumpf des Frachters die Ionosphäre der Erde zu studieren. Am 1. September soll der Raumfrachter in die Erdatmosphäre eintreten, über dem südlichen Pazifik verglühen und damit seine Mission beenden. Nach dem heutigen Ablegen ist nun der hintere Andockstutzen des ISS-Moduls Swesda frei und der nächste russische Versorger Progress-M 12M, welcher morgen um 15:00 Uhr MESZ starten soll, kann am Freitag, dem 26. August an dem Orbitalkomplex ankoppeln. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mittlere Bahnhöhe der ISS am 21.08.2011: 386,3 km bei einem Höhenverlust von rund 56 Metern in den letzten 24 Stunden </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zukünftige Ereignisse: </strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li>26. August, Progress-M 12M erreicht die ISS</li><li>31. August, Bahnanhebung durch Progress-M 12M</li><li>08. September, Sojus-TMA 21 verlässt die ISS</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9807.0" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">Raumfrachter Progress M-11M </a></li></ul>
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		<title>Atlantis verlässt Internationale Raumstation</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/atlantis-verlaesst-internationale-raumstation-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Jul 2011 17:40:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Ablegevorgang]]></category>
		<category><![CDATA[Fotos]]></category>
		<category><![CDATA[Roboterarm]]></category>
		<category><![CDATA[Shuttle]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Space Shuttle Atlantis legte heute um 08:28 Uhr MESZ zum letzten Mal von der Internationalen Raumstation ab und beendete damit nach 13 Jahren Aufbau und Unterstützung der Raumstation durch die Shuttle-Flotte. Ein Beitrag von Thomas Pallmann. Quelle: Nasa. Vertont von Peter Rittinger. Die Astronauten wurden um 03:59 Uhr MESZ mit dem Lied „Don’t Panic“ [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Das Space Shuttle Atlantis legte heute um 08:28 Uhr MESZ zum letzten Mal von der Internationalen Raumstation ab und beendete damit nach 13 Jahren Aufbau und Unterstützung der Raumstation durch die Shuttle-Flotte.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Pallmann. Quelle: Nasa. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2011-07-19-87310.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/19072011194053_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/19072011194053_small_1.jpg" alt="Nasa" width="260"/></a><figcaption>
Die ISS beim Manöver 
<br>
(Bild: Nasa)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Astronauten wurden um 03:59 Uhr MESZ mit dem Lied „Don’t Panic“ von der Gruppe Coldplay geweckt. Das Lied wurde Pilot Doug Hurley gewidmet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach einer bisher extrem erfolgreichen Mission war es nun an der Zeit, der Internationalen Raumstation ein letztes Mal Lebewohl zu sagen. Um 08:28 Uhr MESZ öffneten sich die Klammern im Andockmechanismus des Space Shuttles und gaben es nach acht Tagen wieder frei. Kommandant Chris Ferguson und Pilot Doug Hurley übernahmen die Steuerung über den Orbiter und flogen ihn auf einen Punkt 182 Meter von der Raumstation entfernt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Dort hielten sie für 30 Minuten die Position, während die Raumstation ein ungewohntes Manöver durchführte. Mithilfe der Steuerdüsen am russischen Segment drehte man den Komplex um 90 Grad entlang der Vertikalachse. Die Entscheidung für diese Manöver war getroffen worden, um so Fotos von Teilen der Station zu erhalten, die bisher nicht dokumentiert wurden. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/19072011194053_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/19072011194053_small_2.jpg" alt="Nasa" width="260"/></a><figcaption>
Ein letzter Blick auf die Atlantis 
<br>
(Bild: Nasa)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem die Station in Position war, initiierte Doug Hurley dann die Umrundung des Komplexes. Während der nächsten Stunde machte die Besatzung unzählige Fotos von der Außenseite der Station und filmte jeden Winkel. Um 10:18 Uhr MESZ feuerten die Steuerdüsen des Space Shuttles ein weiteres Mal, um so den Orbiter endgültig von der Station zu trennen. Wenig später verschwand die Atlantis dann in der Dunkelheit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Insgesamt erhielt die Internationale Raumstation 37 Mal Besuch eines Space Shuttles. Während dieser Zeit brachten die Orbiter 10 Module, 4&#215;4 Solarpaneele und 107 Meter an Gitterträger zur Station. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Besatzung der Atlantis richtete nach der endgültigen Trennung von der Station ihre Augen auf die letzte Phase ihrer Mission. Um sicherzustellen, dass während des Aufenthalts an der Raumstation der Hitzeschild nicht durch Weltraumtrümmer oder Mikrometeoriten beschädigt wurde, nutzte die Besatzung des Orbiters das Boom Sensor System ein weiteres Mal, um die verstärkten Karbonteile an den Flügelkanten und der Nasenkappe zu untersuchen. Die Aufnahmen wurden an die Bodenkontrolle übermittelt, wo sie vom Damage Assessment Team ausgewertet werden. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/19072011194053_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/19072011194053_small_3.jpg" alt="Nasa" width="260"/></a><figcaption>
Atlantis verschwindet in der Dunkelheit 
<br>
(Bild: Nasa)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Anschließend deaktivierte die Besatzung den Roboterarm des Space Shuttles zum letzten Mal. Der Roboterarm kam zu seinem ersten Einsatz während der STS-2-Mission im November 1981. Pilot Richard Truly testete damals alle Funktionen des Arms und kommentierte die Tests mit den Worten „Der Arm ist draußen und arbeitet wunderbar. Seine Bewegungen sind viel flexibler als in den Simulationen“. Während seiner Laufbahn bewegte der Arm unzählige Nutzlasten und trug zu einem nicht geringen Teil zum Erfolg des Space Shuttles bei. Sein stolzes Erbe wird durch den Roboterarm der Raumstation fortgesetzt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Für den vermutlich letzten vollen Tag in der Umlaufbahn soll die Besatzung am Dienstag um 03:59 Uhr MESZ geweckt werden. Neben den traditionellen Checks der Steuersysteme des Orbiters, wird die Besatzung noch Picosat aussetzten und Interviews geben. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10034.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS-135 &#8211; Mission und Landung</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9885.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS-135 &#8211; Countdown und Start</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		<enclosure url="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2011-07-19-87310.mp3" length="5289984" type="audio/mpeg" />

			</item>
		<item>
		<title>ATV 2: Mission Accomplished</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/atv-2-mission-accomplished/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Jun 2011 09:57:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Versorgungsfahrzeuge]]></category>
		<category><![CDATA[Ablegevorgang]]></category>
		<category><![CDATA[Triebwerke]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumschrott]]></category>
		<category><![CDATA[Wiedereintritt]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=34148</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das unbemannte europäische Transportschiff ATV 2 trat am 21. Juni 2011 wieder in die Erdatmosphäre ein und wurde dabei wie vorgesehen zerstört. Der Kontakt mit dem Johannes Kepler genannten Schiff brach um 22:41 Uhr und 39 Sekunden MESZ in einer Höhe von rund 80 Kilometern über dem südlichen Pazifik ab. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Das unbemannte europäische Transportschiff ATV 2 trat am 21. Juni 2011 wieder in die Erdatmosphäre ein und wurde dabei wie vorgesehen zerstört. Der Kontakt mit dem Johannes Kepler genannten Schiff brach um 22:41 Uhr und 39 Sekunden MESZ in einer Höhe von rund 80 Kilometern über dem südlichen Pazifik ab.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: ESA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22062011115740_small_1.jpg" alt="Roscosmos/NASA_TV" width="329" height="238"/><figcaption>
ATV 2 kurz nach dem Abkoppeln von der ISS
<br>
(Bild: Roscosmos/NASA-TV)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem störungsfreien Abkoppeln von der Internationalen Raumstation (ISS) um 16:46 Uhr MESZ am 20. Juni wurde Johannes Kepler im Soloflug vom ATV-CC genannten Kontrollzentrum im französischen Toulouse überwacht und auf sein feuriges Ende vorbereitet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine ungeplantes Manöver musste das Transportschiff noch ausführen: Es galt, ausreichend Sicherheitsabstand zu einem Stück Weltraumschrott zu gewinnen. Einer Warnung der US-amerikanischen Raumfahrtagentur NASA zufolge würde das Stück sich auf weniger als 50 Meter Abstand an das ATV 2 annähern. Der Kurs des Transportschiffs wurde deshalb mit einer Treibwerkszündung angepasst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In den Treibstofftanks des ATV 2 war mit rund einer Tonne noch ausreichend Treibstoff verfügbar für die bei einem gezielten Wiedereintritt erforderlichen Manöver und eventuell zusätzlich notwendige Triebwerkseinsätze. Die kurzfristige Bahnänderung im Alleinflug nach dem Abdocken bewies erneut die Fähigkeit des Transportschiffstyps, sich an sich verändernde Bedingungen anpassen zu können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eingeleitet wurde der Wiedereintritt des ATV 2 am 21. Juni schließlich mit einer um 19:07 Uhr MESZ begonnen, 10 Minuten und 9 Sekunden dauernden Brennphase der Bordtriebwerke. Sie wandelte die Flugbahn in einen Richtung Erde zeigenden Ellipsenabschnitt, in deren Verlauf eine weitere Brennphase von 14 Minuten und 9 Sekunden ab 22:04 Uhr MESZ zur exakten Ansteuerung des Wiedereintrittsfensters folgte.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22062011115740_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22062011115740_small_2.jpg" alt="ESA/Jari Makinen" width="260"/></a><figcaption>
Leitender Missionsdirektor Kris Capelle und Missionsdirektor Mike Steinkopf: Daumen hoch vor dem Wiedereintritt 
<br>
(Bild: ESA/Jari Makinen)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Wenige Momente bevor das Transportschiff auf dichtere Schichten der Atmosphäre traf, wurde es auf Kommando ins Taumeln versetzt. Dadurch sollte sichergestellt werden, dass das Schiff beim Wiedereintritt möglichst vollständig zerstört wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">An Bord des ATV 2 befand sich ein Datenrekorder-Prototyp, dessen Aufgabe es war, während des Wiedereintritts Daten zum Rollen, Gieren und Nicken, zu Verzögerungen und Beschleunigungen, Temperaturen und Position aufzuzeichnen. Das vom US Center for Orbital and Reentry Debris Studies beigesteuerte Gerät ist mit einem mit Hitzeschild versehenen Gehäuse ausgestattet. So geschützt setzte es seinen Kurs Richtung Ozean nach dem Auseinanderbrechen des Transporters fort. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die erfassten Daten waren vor dem Auftreffen auf die Wasseroberfläche des Pazifik über das Iridium-Satellitentelefonnetz zu senden. Sie werden helfen, zu beurteilen, was geschieht, wenn Raumfahrt-Hardware wieder in die Erdatmosphäre eintritt und aerodynamischen Lasten und Aufheizung ausgesetzt wird. Künftige Raumfahrzeuge will man so entwerfen, dass bei ihrem Wiedereintritt weniger potentiell gefährliche Bruchstücke entstehen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22062011115740_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22062011115740_small_3.jpg" alt="ESA/D. Ducros" width="260"/></a><figcaption>
Der Wiedereintriit des ATV 2 &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: ESA/D. Ducros)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Einige Bauteile von Johannes Kepler, die konstruiert wurden, um besondere mechanische Belastungen auszuhalten, wie der Dockingadapter, oder im Betrieb hohe Temperaturen aushalten müssen, wie die vier Haupttriebwerke, sind vermutlich nicht vollständig verbrannt. Sie, beziehungsweise das, was von ihnen noch übrig war, stürzten am 21. Juni gegen 23:00 Uhr MESZ in den Pazifik.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der zerstörerische Wiedereintritt erfolgte genau wie geplant über einem von Menschen nicht bewohnten Pazifikgebiet rund 2.500 Kilometer östlich von Neuseeland, 6.000 Kilometer westlich von Chile und 2.500 Kilometer von Französisch-Polynesien.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nico Dettmann, der Leiter des ATV-Programms der Europäische Weltraumorganisation (ESA) sagte, dass die         Mission des ATV 2 sehr reibungslos verlaufen ist und es im Verlauf der letzten vier Monate nur wenige unbedeutende Dinge gab, die von den die Mission betreuenden Arbeitsgruppen jeweils kurzfristig geregelt werden konnten. Für Nico Dettman haben sich die außerordentlichen Fähigkeiten des ISS-Versorgers erneut bewiesen. Den Start des nächsten solchen Transportschiffs, ATV 3 alias Edoardo Amaldi, erwartet Nico Dettmann Anfang 2012, die Ankunft des Schiffes am europäischen Weltraumbahnhof Kourou im August diesen Jahres.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Alberto Novelli, der Leiter des ATV-Missionsbetriebs, freut sich, dass es gelungen ist mit dem ATV 2 zahlreiche Rekorde zu brechen. Der Transporter war die schwerste jemals von der ESA mit einer Ariane-5-Rakete gestartete Nutzlast und sorgte für die größte Bahnanhebung eines bemannten Raumfahrzeugs seit den Apollo-Flügen der US-Amerikaner zum Mond. ATV 2 hob die Bahn der ISS um über 40 Kilometer an.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>ATV 2: Vorbereitung auf den Wiedereintritt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/atv-2-vorbereitung-auf-den-wiedereintritt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Jun 2011 12:53:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Versorgungsfahrzeuge]]></category>
		<category><![CDATA[Ablegevorgang]]></category>
		<category><![CDATA[Bahnanhebung]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am Dienstag, dem 21. Juni 2011, wird das europäische Transportraumschiff ATV 2 in einem Gebiet über dem Pazifik wieder in die Atmosphäre der Erde eintreten, auseinander brechen und zum größten Teil verglühen. Die Abkopplung von der Internationalen Raumstation (ISS) ist für den 20. Juni 2011 geplant. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: ESA. Seit Februar [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am Dienstag, dem 21. Juni 2011, wird das europäische Transportraumschiff ATV 2 in einem Gebiet über dem Pazifik wieder in die Atmosphäre der Erde eintreten, auseinander brechen und zum größten Teil verglühen. Die Abkopplung von der Internationalen Raumstation (ISS) ist für den 20. Juni 2011 geplant.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: ESA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/18062011145307_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/18062011145307_small_1.jpg" alt="ESA/CNES/Arianespace/CSG" width="260"/></a><figcaption>
Start des ATV 2 auf einer Ariane 5 am 16. Februar 2011 
<br>
(Bild: ESA/CNES/Arianespace/CSG)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Seit Februar diesen Jahres ist das ATV 2 &#8222;Johannes Kepler&#8220; ein Bestandteil der ISS. In der kommenden Woche wird es seine Mission nach dem Abkoppeln über einem von Menschen unbewohnten Gebiet des Pazifiks mit einem feurigen Wiedereintritt in die Erdatmosphäre beenden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Versorgung und Unterstützung der ISS durch das ATV 2 findet so einen spektakulären Abschluss: Mit Abfällen von der Station beladen wird das zweite unbemannte europäische Versorgungsschiff in der Atmosphäre zerstört werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">So, wie viele Tonnen von Material natürlichen Ursprungs täglich auf die Atmosphäre unseres Planeten treffen und zum aller größten Teil in Flammen aufgehen, wird es auch mit dem samt Inhalt rund 10 Tonnen schweren Frachtschiff passieren. Nur einige besonders widerstandsfähige Teile überstehen den Wiedereintritt vielleicht, und werden dann in das von Menschen nicht bewohnte Seegebiet fallen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/18062011145307_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/18062011145307_small_2.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
AVT 2 im Anflug auf die ISS am 24. Februar 2011 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">In den Transportregalen des ATV 2 hat die Besatzung der ISS rund 1.200 Kilogramm Material in Mülltüten und in Form von nicht mehr benötigter Hardware deponiert. Angeliefert hatte das Transportschiff rund 1.170 Kilogramm Trockenfracht, 100 Kilogramm Sauerstoff sowie 851 Kilogramm Treibstoffnachschub für die Tanks der ISS. Außerdem an Bord waren 4.535 Kilogramm Treibstoffe, die das ATV 2 zum Anheben und Justieren der Umlaufbahn der ISS um die Erde einzusetzen hatte. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/18062011145307_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/18062011145307_small_3.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
das ATV 2 am Heck der ISS 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Unter den durch das ATV 2 vorgenommenen Bahnanpassungen befand sich auch ein Ausweichmanöver, das aufgrund der Annäherung von Weltraumschrott notwendig geworden war. Während der ereignisreichen Mission von Johannes Kepler besuchten zwei US-amerikanischen Raumfähren die ISS, erreichten unbemannte Versorger aus Japan und Russland die Station und koppelten bemannte Sojusschiffe an bzw. ab. Der Großteil der vor und nach Ankunft der unterschiedlichen Raumfahrzeuge erforderlichen Anpassungen des Orbits der ISS wurden vom europäischen Transportschiff vorgenommen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Unter den letzten wichtigen Aufgaben des ATV 2 war eine deutliche Anhebung der Bahn der ISS. Diese erfolgte in drei Schritten am 12., am 15. und am 17. Juni 2011. Zusammen sorgten sie für eine Anhebung des ISS-Orbits auf rund 380 Kilometer über der Erde. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/18062011145307_big_4.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/18062011145307_small_4.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Paolo Nespoli (inks) und  Alexander Kaleri (rechts) im ATV 2 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Am Sonntag, dem 19. Juni 2011 soll die Besatzung der ISS die Luken zum ATV 2 gegen 17:30 Uhr MESZ verschließen. Das Abdocken ist für den darauf folgenden Montag angesetzt. Laut Flugplan wird das ATV 2 am 20. Juni 2011 gegen 16:51 Uhr MESZ solo unterwegs sein. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Den Abstieg beginnen wird das Transportschiff voraussichtlich am 21. Juni 2011. Eine erste Brennphase der Triebwerke von Johannes Kepler ab 19:07 Uhr MESZ ist dazu gedacht, das Schiff Richtung Erde zu schicken, eine zweite ab 22:05 Uhr MESZ dient der präzisen Ansteuerung des Eintrittskorridors über dem Pazifik. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Beim Eintauchen in die dichteren Atmosphärenschichten wird Johannes Kepler zu taumeln beginnen, und anschließend zerstört werden. Einzelne Trümmer, die den Sturz durch die Atmosphäre überstehen, fallen Berechnungen zufolge schließlich gegen 22:50 Uhr MESZ ins Meer. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Da noch nicht alle Aspekte eines kontrollierten zerstörerischen Wiedereintritts gut verstanden werden, soll ein im ATV 2 befindlicher Prototyp einer Black Box Daten aufzeichnen. Das <i>Reentry Breakup Recorder</i> genannte Gerät ist dazu gedacht, unter anderem genaue Positionsdaten, Temperatur- und Druckmesswerte sowie die Abnahme der Flughöhe aufzuzeichnen, bevor es vom zerbrechenden Transporter abgetrennt wird. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Geplant ist, dass eine Übertragung der durch den Rekorder aufgezeichneten Daten automatisch gestartet wird, wenn er unter rund 18 Kilometer Höhe über Grund fällt. Über das Iridium-Satellitentelefonnetz sollen sie ihre neugierigen Empfänger erreichen. Gelingt dies, wird Johannes Kepler bis ganz zum Schluss seiner Mission außerordentlich fruchtbare Arbeit geleistet haben. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ATV 2 alias Johannes Kepler ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 37.368 bzw. als COSPAR-Objekt 2011-007A. </p>
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		<item>
		<title>Endeavour verlässt Internationale Raumstation</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/endeavour-verlaesst-internationale-raumstation/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 May 2011 11:17:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Ablegevorgang]]></category>
		<category><![CDATA[Fotos]]></category>
		<category><![CDATA[Shuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Steuerdüsen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Space Shuttle Endeavour verließ um 05:55 Uhr MESZ ein letztes Mal die Internationale Raumstation und setzte Kurs für eine Landung am Mittwoch. Ein Beitrag von Thomas Pallmann. Quelle: Nasa. Die Besatzung wurde um 01:27 Uhr MESZ mit dem Lied „Slowness“ von der Band Calexico geweckt. Das Lied wurde Shuttlekommandant Mark Kelly gewidmet. Nachdem die [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Das Space Shuttle Endeavour verließ um 05:55 Uhr MESZ ein letztes Mal die Internationale Raumstation und setzte Kurs für eine Landung am Mittwoch.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Pallmann. Quelle: Nasa.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/30052011131751_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/30052011131751_small_1.jpg" alt="Nasa" width="260"/></a><figcaption>
Die ISS in voller Pracht 
<br>
(Bild: Nasa)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Besatzung wurde um 01:27 Uhr MESZ mit dem Lied „Slowness“ von der Band Calexico geweckt. Das Lied wurde Shuttlekommandant Mark Kelly gewidmet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem die Crew die letzten Tage an Bord der Internationalen Raumstation mit Transfer und Wartungsarbeiten verbracht hatte, richtete sich der Fokus nun auf das Ablegemanöver von Endeavour. Insgesamt verbrachten die Astronauten über 11 Tage zusammen, an denen sie eine Vielzahl von Arbeiten erledigten und das amerikanische Segment der Station vervollständigten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Pünktlich um 05:55 Uhr MESZ war es dann soweit und die Klammern lösten sich im Andockring der Endeavour. Der Orbiter driftete anschließend für eine knappe halbe Stunde von der Station weg, bevor Pilot Gregory Johnson das Shuttle in den sogenannten Fly-Around kommandierte. Während der Umkreisung der Raumstation, die über eine Stunde dauerte, dokumentierte die Besatzung den äußeren Zustand mit Video und Fotoaufnahmen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Abschluss des Fly-Around zündeten die Steuerdüsen des Space Shuttles, um die Distanz zwischen Orbiter und Station zu vergrößern. Im Gegensatz zu früheren Missionen, wo sich das Shuttle zu diesem Zeitpunkt endgültig von der Raumstation trennte, stand für die Besatzung heute noch ein weiterer Test des neuen Rendezvoussystems STORRM auf dem Plan. Die Erkenntnisse aus STORRM, was für Sensor Test for Orion Relative Navigation Risk Mitigation steht, soll es zukünftigen Raumfahrzeugen einfacher machen an der Internationalen Raumstation anzulegen. Das System wurde bereits ausgiebig während des dritten Flugtages getestet, als sich Endeavour zum ersten Mal der Station näherte. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/30052011131751_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/30052011131751_small_2.jpg" alt="Nasa" width="260"/></a><figcaption>
Endeavour sagt Lebwohl 
<br>
(Bild: Nasa)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Beim heutigen Test entfernte sich das Space Shuttle zuerst so weit von der Raumstation, sodass die STORRM-Sensoren den Komplex nicht mehr erfassen konnten. Anschließend vollführte die Besatzung eine Reihe von Kurskorrekturen, um den Orbiter wieder zurückzubringen und ein weiteres Mal ein Rendezvous mit der Raumstation zu fliegen. Während des gesamten Manövers sammelte die Crew Daten von den Sensoren und übermittelte diese an die Bodenstation in Houston, wo diese ausgewertet werden. Alleine während des dritten Flugtages wurden schon knapp 232 Gigabyte an Daten von der Andockkamera des Systems gesammelt und noch einmal 108 Gigabyte vom Vision Navigation Sensor. Am heutigen Tag dürfte die Datenmenge ein ähnliches Volumen erreicht haben. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Um 10:38 Uhr MESZ zündeten die Steuerdüsen, um die beiden Raumfahrzeuge endgültig voneinander zu trennen. Im Laufe des restlichen Tages vollführten die Astronauten noch einige Tests mit den Steuerdüsen des Orbiters, damit verschiedenste Sensoren am Boden die Interaktionen zwischen den Abgasfahnen des Orbiters und der Atmosphäre untersuchen können. Anschließend begann die Besatzung des Space Shuttle mit ersten Vorbereitungen auf die bevorstehende Landung am Mittwoch. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Space Shuttle Endeavour befindet sich derzeit in einer Höhe von ca. 334 Kilometern. Die Astronauten sollen um 01:56 Uhr MESZ geweckt werden und ihren vorausichtlich vorletzten Tag der Mission beginnen. Auf dem Zeitplan stehen die routinemäßigen Tests der Systeme des Orbiters und die Vorbereitungen des Mtteldecks auf die Landung. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9655.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS 134 &#8211; Countdown und Start</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9832.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS 134 &#8211; Mission und Landung </a></li></ul>
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		<item>
		<title>Russische Kapsel sicher gelandet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/russische-kapsel-sicher-gelandet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 May 2011 03:14:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Ablegevorgang]]></category>
		<category><![CDATA[Bremstriebwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Fallschirm]]></category>
		<category><![CDATA[Rasswjet Modul]]></category>
		<category><![CDATA[Sojus-TMA]]></category>
		<category><![CDATA[Wiedereintritt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute morgen kehrte die Landekapsel von Sojus-TMA 20 mit seiner dreiköpfigen Besatzung zur Erde zurück und ging planmäßig in der kasachischen Steppe nieder. Erstmalig fand die Abkopplung einer Sojus-Kapsel von der ISS während des Besuches eines Space Shuttles statt. (Newsbild: Die Landekapsel am Fallschirm) Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: NASA, Raumfahrer.net. Vertont von Peter [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Heute morgen kehrte die Landekapsel von Sojus-TMA 20 mit seiner dreiköpfigen Besatzung zur Erde zurück und ging planmäßig in der kasachischen Steppe nieder. Erstmalig fand die Abkopplung einer Sojus-Kapsel von der ISS während des Besuches eines Space Shuttles statt. (Newsbild: Die Landekapsel am Fallschirm)</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: NASA, Raumfahrer.net. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2011-05-24-45550.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24052011051419_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24052011051419_small_1.jpg" alt="NASA-TV" width="260"/></a><figcaption>
Dmitri Kondratjew reinigt die Dichtungsflächen an Sojus-TMA 20 
<br>
(Bild: NASA-TV)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der erfolgreichen Landung von Dmitri Kondratjew, Paolo Nespoli und Catherine Coleman um 04:27 Uhr MESZ im vorhergesehenen Landegebiet, 147 Kilometer von der Stadt Schesqasghan in Kasachstan entfernt, wurde die ISS-Expedition 27 beendet. Die Raumfahrer waren am Abend des 15. Dezember 2010 zur Internationalen Raumstation aufgebrochen und verbrachten gemeinsam 159 Tage im All. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Gestern Abend verabschiedeten sich die drei Rückkehrer von ihren auf der ISS verbleibenden Kollegen und schlossen gegen 20:45 Uhr MESZ die Luken des Raumfahrzeuges. Die Abkopplung erfolgte dann um 23:35 Uhr MESZ und Sojus-TMA 20 mit Kommandant Dmitri Kondratjew an den Kontrollen entfernte sich vom Kopplungs- und Forschungsmodul Rasswjet. Die ISS befand sich während dieses Manövers im freien Flug, um den Ablegevorgang nicht durch automatische Lagekorrekturen zu beeinflussen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In 180-200 Metern Entfernung von der Station stoppte Sojus-TMA 20, um eine wohl einmalige Foto- und Videoaufzeichnung der ISS mit einem angekoppelten Space Shuttle, Progress- und Sojus-Raumschiffen sowie dem europäischen ATV 2 &#8222;Johannes Kepler&#8220; durchzuführen. Ermöglicht wurde dies durch die Genehmigung eines DDO durch die NASA, einem Docken oder Abdocken eines russischen Sojus- oder Progress-Raumschiffes während der Kopplung einer Raumfähre.   </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24052011051419_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24052011051419_small_2.jpg" alt="NASA-TV" width="260"/></a><figcaption>
Die ISS mit dem Space-Shuttle 
<br>
(Bild: NASA-TV)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die russische Seite stimmte dieser Aktion nach längerer Prüfung und einer Umplanung der Sojus-Aktivitäten zu. Von ca. 0 Uhr bis 00:30 Uhr MESZ wurde nun die Raumstation etwas gedreht, um der Besatzung von Sojus-TMA 20 die Möglichkeit zu geben, den Obitalkomplex aus verschiedenen Blickwinkeln aufzunehmen. Anschließend begannen Dmitri Kondratjew, Paolo Nespoli und Catherine Coleman mit den Vorbereitung auf die Rückkehr zur Erde. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach etwa drei Stunden weiterem Flug und einigen Bahnmanövern wurden die Bremstriebwerke gegen 03:36 Uhr MESZ für einige Minuten aktiviert, um die endgültige Rückkehr zur Erde einzuleiten. Kurz vor dem Eintritt in die ersten Schichten der Erdatmosphäre wurden Orbitalmodul, Landekapsel und Servicemodul per Sprengbolzen voneinander getrennt. Alle drei Teile traten in die obersten Luftschichten ein, aber nur die Landeeinheit ist mit einem ablativen Hitzeschutzschild ausgestattet und übersteht den Wiedereintritt. Die Kapsel wurde nun durch den Luftwiderstand und danach durch einen kleinen Bremsfallschirm auf eine Geschwindigkeit von etwa 350 km/h verzögert. Anschließend öffnete sich der große Hauptfallschirm, der für eine weitere Verlangsamung auf ungefähr 21 km/h sorgte. In sieben Kilometern Höhe wurde der Hitzeschutzschild abgeworfen und unmittelbar vor dem Aufsetzen zündeten die sechs Bremstriebwerke, um die Landung weiter zu dämpfen. Die Geschwindigkeit der Landekapsel betrugt im Moment des Aufsetzen noch ca. 10 km/h. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24052011051419_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24052011051419_small_3.jpg" alt="NASA-TV" width="260"/></a><figcaption>
Dmitri Kondratjew und Catherine Coleman nach der Landung 
<br>
(Bild: NASA-TV)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Alle drei Besatzungsmitglieder überstanden Rückkehr und Landung in gesundheitlich gutem Zustand. Von Ärzten und Betreuungspersonal umgeben, auf speziellen Sitzen und in Decken eingehüllt, wurden erste medizinische Werte geprüft. Das russische Personal entlud währenddessen die wissenschaftliche Fracht, welche mit dem Landemodul zur Erde gelangte. Dmitri Kondratjew, Paolo Nespoli und Catherine Coleman wurden nach der Bergung zuerst nach Qostanai/Kasachstan gebracht, um dann entweder in das russische Kosmonauten-Ausbildungszentrum nahe Moskau oder in die USA weiterzureisen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Den längsten Aufenthalt der drei im All kann jetzt Catherine Coleman mit 179 Tagen und drei Missionen für sich verbuchen, gefolgt von Paolo Nespoli mit 174 Tagen in zwei Missionen und Dmitri Kondratjew mit 159 Tagen, da er seine erste Mission bestritt. Als nächstes werden die Raumfahrer Sergei Wolkow, Satoshi Furukawa und Mike Fossum mit Sojus-TMA 02M am 7. Juni zur ISS aufbrechen und die gestern begonnene Expedition 28 verstärken. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=8997.0" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">**ISS** Sojus-TMA 20</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>„KOUNOTORI“ Mission beendet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/kounotori-mission-beendet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Mar 2011 19:44:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Versorgungsfahrzeuge]]></category>
		<category><![CDATA[Ablegevorgang]]></category>
		<category><![CDATA[Bremsmanöver]]></category>
		<category><![CDATA[Harmony]]></category>
		<category><![CDATA[HTV]]></category>
		<category><![CDATA[JAXA]]></category>
		<category><![CDATA[Wiedereintritt]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=33949</guid>

					<description><![CDATA[<p>Nach 60 Tagen Kopplungsdauer verließ das japanische Versorgungsraumschiff HTV 2 mit dem Namen „KOUNOTORI“ die Internationale Raumstation und verglühte zwei Tage später über dem südlichen Pazifik. Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: NASA, Raumfahrer.net, SFN, JAXA. Heute gegen 15:43 Uhr MESZ wurde HTV 2 mit dem Stationsarm vom erdzugewandten Kopplungsstutzen (Nadir) des Harmony-Moduls gelöst. Den [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Nach 60 Tagen Kopplungsdauer verließ das japanische Versorgungsraumschiff HTV 2 mit dem Namen „KOUNOTORI“ die Internationale Raumstation und verglühte zwei Tage später über dem südlichen Pazifik.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: NASA, Raumfahrer.net, SFN, JAXA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/28032011214427_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/28032011214427_small_1.jpg" alt="NASA-TV" width="302" height="229"/></a><figcaption>
Die ISS-Besatzung mit drei gefalteten Kranichen 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Heute gegen 15:43 Uhr MESZ wurde HTV 2 mit dem Stationsarm vom erdzugewandten Kopplungsstutzen (Nadir) des Harmony-Moduls gelöst. Den Roboticarm aus kanadischer Herstellung kontrollierten Paolo Nespoli und Catherine Coleman, welche zuvor die Luken am HTV schlossen, die Stromverbindungen trennten, eine Thermal-Abdeckung installierten und die Dichtigkeitsprüfung durchführten. Ebenso wurden die sechzehn Haltebolzen des amerikanischen Standard-Verbindungsadapter, dem Common Berthing Mechanism (CBM), gelöst. In einer zweistündigen Operation bewegten die beiden Raumfahrer von Cupola aus den mit Müll und nicht mehr benötigten Ausrüstungsgegenständen gefüllten Transporter in die Aussetzposition rund 10 Meter unterhalb der Station. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das GO zur Trennung von HTV 2 und dem Stationsarm wurde gegen 17:35 Uhr erteilt und so löste sich der japanische Versorger zehn Minuten später endgültig von der ISS. Kurz darauf entfernte er sich autonom, aber von Paolo Nespoli per Kontrollstation (Control Panel) verfolgt, von dem Orbitalkomplex. Es wurden dafür zwei IDM (ISS Departure Maneuver) genannte Manöver durchgeführt, dass letzte Aktivieren der Triebwerke für den Wiedereintritt in die Erdatmosphäre, auch Final Deorbit Burn (DOM3) genannt, ist für den 30. März gegen 04:37 Uhr MESZ geplant. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/28032011214427_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/28032011214427_small_2.jpg" alt="NASA-TV" width="296" height="229"/></a><figcaption>
HTV 2 entfernt sich von der ISS 
<br>
(Bild: NASA-TV)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Das Verglühen als „fallender Stern“ soll kurz danach gegen 05:09 Uhr MESZ über dem südlichen Pazifischen Ozean erfolgen. Mit an Bord sind auch einige gefalteten Papierkraniche, welche die Besatzung als ein Zeichen der Unterstützung für die Opfer der Tragödie in Japan angefertigt hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Update 30. März 2011:</strong> Die japanische Weltraumorganisation JAXA vermeldet den erfolgreichen und destruktiven Wiedereintritt von HTV 2 in die Erdatmosphäre. Zuvor erfolgte jedoch das finale dritte Abbremsmanöver DOM3 gegen 04:44 Uhr MESZ. An Bord des japanischen Transporters befand sich neben den 1,5 Tonnen Müll und nicht mehr benötigten Ausrüstungsgegenständen ein REBR (Re-Entry Breakup Recorder). Dieses zwei Kilogramm wiegende Gerät ist mit GPS, Temperatur- und Beschleunigungssensoren, einem Datenrekorder und einem Iridium-Modem ausgestattet. Es hat, durch einen Hitzeschild geschützt, während des Wiedereintritts nützliche Daten aufgezeichnet und zu den Iridium-Satelliten gesendet. Forscher möchten so erkennen und vorhersagen, wie sich ein Raumfahrzeug in der Atmosphäre auflöst und wie sich nicht verglühte Bestandteile auf der Erde verteilen können. Einen zweiten REBR wird ATV 2 bei seiner Rückkehr im Juni 2011 tragen.  </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/28032011214427_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/28032011214427_small_3.jpg" alt="NASA-TV" width="296" height="211"/></a><figcaption>
Wiedereintritt von HTV 2
<br>
(Bild: JAXA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nach 67 Tagen im All trat HTV 2 gegen 05:09 Uhr MESZ in 120 Kilometer Höhe über der Ostküste von Neuseeland in die oberen Schichten der Atmosphäre ein. Kurz darauf begann das japanische Transportraumschiff durch die äußeren Einflüsse zu zerbrechen und der REBR verrichtete seine Arbeit. Alle nicht verglühten Teile gingen zwischen 05:21 und 05:41 Uhr MESZ über dem südlichen Pazifik nieder und versanken im Meer. Damit endete die zweite HTV-Mission sehr erfolgreich, alle Ziele wurden laut JAXA erreicht. Die REBR-Missionen stehen unter der Leitung des US Department of Defense Space Test Programs. Insgesamt sollen noch fünf weiter Transportmissionen mit HTV&#8217;s von Japan aus erfolgen, die nächste mit HTV 3 steht in zehn Monaten im Januar 2012 auf dem Plan. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=8917.msg180989#msg180989" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">H-IIB &#8211; HTV-2 Mission ab dem 28. März </a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Discovery verlässt Internationale Raumstation</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/discovery-verlaesst-internationale-raumstation-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Mar 2011 13:29:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Ablegevorgang]]></category>
		<category><![CDATA[Hitzeschild]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach fast acht Tagen gemeinsamer Arbeit verließen das Space Shuttle Discovery und seine Besatzung um 13:00 Uhr MEZ die Internationale Raumstation und bereiten sich nun auf die Landung am Mittwoch vor. Ein Beitrag von Thomas Pallmann. Quelle: Nasa. Vertont von Peter Rittinger. Die Astronauten an Bord wurden um 09:23 Uhr MEZ mit einer besonderen Überraschung [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Nach fast acht Tagen gemeinsamer Arbeit verließen das Space Shuttle Discovery und seine Besatzung um 13:00 Uhr MEZ die Internationale Raumstation und bereiten sich nun auf die Landung am Mittwoch vor.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Pallmann. Quelle: Nasa. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2011-03-08-36270.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07032011142911_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07032011142911_small_1.jpg" alt="Nasa" width="260"/></a><figcaption>
Die ISS im fast kompletten Zustand 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Astronauten an Bord wurden um 09:23 Uhr MEZ mit einer besonderen Überraschung geweckt. William Shatner sprach das Intro zum Titelsong der Fernsehserie Star Trek extra für Discoverys letzte Mission neu. Die heutige Version lautete <i>“Space, the final frontier. These have been the voyages of the Space Shuttle Discovery. Her 30 year mission: To seek out new science. To build new outposts. To bring nations together on the final frontier. To boldly go, and do, what no spacecraft has done before.”</i> Der Star-Trek-Titelsong war das zweitplatzierte Lied im Wettbewerb der NASA, bei dem die Öffentlichkeit die Weckrufe für die Besatzung wählen konnte. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach der üblichen Morgenroutine fingen die Vorbereitungen für die Abkopplung des Space Shuttles an. Um 13:00 Uhr MEZ lösten sich dann die Andockklammern und ein Federmechanismus drückte Discovery langsam von der Raumstation weg. Kurze Zeit später übernahm Pilot Eric Boe die Steuerung des Orbiters, brachte ihn auf eine Entfernung von etwa 120 Metern und initiierte von dort den sogenannten Fly-Around. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07032011142911_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07032011142911_small_2.jpg" alt="Nasa" width="260"/></a><figcaption>
Discovery sagt Lebwohl. 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Bei diesem Manöver umrundet der Orbiter einmal die komplette Raumstation, um der Besatzung des Space Shuttles die Möglichkeit zu geben, detaillierte Foto- und Videoaufnahmen vom äußeren Zustand der Station zu machen. Diese Aufnahmen sind sehr begehrt bei den Experten am Boden, da sie einen guten Überblick über die Veränderungen der Station im Laufe der Jahre ermöglichen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Abschluss des Fly-Arounds zündeten die Steuerdüsen ein weiteres Mal und Discovery entfernte sich endgültig von der Station. Die Aufmerksamkeit der Besatzung richtet sich nun auf die bevorstehende Landung am Mittwoch. Um auszuschließen, dass während des Aufenthalts im Orbit der Hitzeschild durch Mikrometeoriten oder Weltraumschrott beschädigt wurde, untersuchen die Astronauten diesen erneut mit Hilfe des Orbiter Boom Sensor System (OBSS) auf Schäden. Diese Prozedur ist fast identisch mit der am zweiten Flugtag durchgeführten Inspektion. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben der Untersuchung des Hitzeschildes beginnen auf dem Mitteldeck die ersten Vorbereitungen auf die Landung und die Besatzung wird nicht mehr benötigte Ausrüstung in den zahlreichen Fächern verstauen. Um 01:23 Uhr MEZ soll die Crew ihren Tag beenden und zu Bett gehen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Weckruf für Flugtag 13 soll morgen um 09:23 Uhr MEZ erfolgen und damit den vermutlich letzten kompletten Tag in der Umlaufbahn einläuten. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9498.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS 133 &#8211; Countdown und Start II</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9580.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS 133 &#8211; Mission und Landung</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
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			</item>
		<item>
		<title>Zweiter ISS-Außeneinsatz in diesem Jahr abgeschlossen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/zweiter-iss-ausseneinsatz-in-diesem-jahr-abgeschlossen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Feb 2011 19:32:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Ablegevorgang]]></category>
		<category><![CDATA[Außenbordeinsatz]]></category>
		<category><![CDATA[Pirs]]></category>
		<category><![CDATA[Progress]]></category>
		<category><![CDATA[Swesda Modul]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute absolvierten die beiden Russen Dmitri Kondratjew und Oleg Skripotschka einen weiteren Außenbordeinsatz. Dieser russische Ausstieg mit der Nummer 28 hatte zum Ziel, zwei Experimente am russischen Teil der Station zu montieren, ein Experiment zu bergen und eine Fußhalterung ins All zu entsorgen. (Newsbild: Oleg Skripotschka macht ein Foto) Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Heute absolvierten die beiden Russen Dmitri Kondratjew und Oleg Skripotschka einen weiteren Außenbordeinsatz. Dieser russische Ausstieg mit der Nummer 28 hatte zum Ziel, zwei Experimente am russischen Teil der Station zu montieren, ein Experiment zu bergen und eine Fußhalterung ins All zu entsorgen. (Newsbild: Oleg Skripotschka macht ein Foto)</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: NASA, Raumfahrer.net. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2011-02-23-35696.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/16022011203217_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/16022011203217_small_1.jpg" alt="NASA-TV" width="260"/></a><figcaption>
Der russische Teil der ISS während des Weltraumausstieges 
<br>
(Bild: NASA-TV)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">In Vorbereitung auf den russischen Weltraumausstieg 28 von Dmitri Kondratjew und Oleg Skripotschka wurden die Luken von Progress-M 09M geschlossen und der Raumfrachter zum Abdocken bereit gemacht. Das ist nötig, um das Kopplungs- und Schleusenmodul Pirs während der Außenbordarbeit als Luftschleuse nutzen zu können. Progress-M 09M müsste die ISS zeitiger als geplant verlassen, sollte es nicht gelingen, Pirs nach dem Ausstieg wieder unter Druck zu setzen. Ein Zugang zum Raumfrachter wäre dann nicht mehr möglich und seine Mission somit erfüllt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie auch beim vorherigen Außeneinsatz im Januar, begaben sich Kommandant Scott Kelly und Alexander Kaleri während des Ausstiegs in ihr Rückkehrraumschiff Sojus-TMA 01M bzw. das angrenzende Modul Poisk. Paolo Nespoli und Catherine Coleman hingegen konnten im amerikanischen Segment der Station verbleiben, da sie von dort Zugang zu ihrem Rückkehrraumschiff Sojus-TMA 20 hatten. Dies ist notwendig, da alle Luken des Transfertunnels vom Swesda-Modul geschlossen wurden und dieser damit als Notluftschleuse einsatzbereit war. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Um 14:30 Uhr MEZ öffnete sich die Ausstiegsluke des Schleusenmoduls Pirs und beide Außenarbeiter verließen in ihren Raumanzügen die Station zu dem ca. fünfstündigen Weltraumausstieg. Dmitri Kondratjew (EV1) trug den Anzug mit den roten Streifen, Oleg Skripotschka (EV2) benutzte den Raumanzug mit den blauen Streifen. Beide trugen heute das US-TV-System am Helm, um dadurch besser von der Bodenstation unterstützt werden zu können. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die erste Aufgabe bestand darin, das Molnija-Gamma-Experiment an der Steuerbordseite des Swesda-Moduls zu installieren und anzuschließen. Mit diesem Experiment sollen in Zukunft Gamma- und Lichtstrahlen von Gewitterblitzen auf der Erde untersucht werden. Entsprechende Gerätschaften dazu wurden bereits in der ISS montiert. Als diese Arbeit abgeschlossen war, begaben sich die beiden Raumfahrer zur Backbordseite von Swesda, um dort das RK-21-8-SVCh-Radiometria-Experiment zu befestigen. Diese Aufgabe konnte mit dem Verbinden von Kabeln und Steckern sehr schnell abgeschlossen werden, so dass man sich zu diesem Zeitpunkt ca. eine Stunde vor dem Zeitplan befand. Das Radiometria-Experiment dient zum Erfassen von seismologischen Daten, welche zur Erdbebenvorhersage herangezogen werden sollen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/16022011203217_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/16022011203217_small_2.jpg" alt="NASA-TV" width="260"/></a><figcaption>
Dmitri Kondratjew und Oleg Skripotschka am Schleusenmodul Pirs 
<br>
(Bild: NASA-TV)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Als nächster Schritt stand die Demontage einer russische Fußhalterung auf dem Plan. Diese konnte erfolgreich vom Swesda-Modul entfernt werden und ist gezielt in Richtung Erde ins All abgeworfen worden. Als vierte und letzte Aufgabe mussten Dmitri Kondratjew und Oleg Skripotschka zwei Materialproben-Paneele mit der Bezeichnung Komplast-Experiment-Paneele Nr. 2 und 10 bergen. Diese Bauteile befanden sich am konischen Teil des Sarja-Moduls. Die Abdeckklappen wurden über die Materialproben gelegt, beide Paneele demontiert und zur Luftschleuse transportiert. Diese Materialproben dienten der Erforschung und Entwicklung neuer Stoffe zum Bau von Raumschiffen für Langzeitmissionen. Da alle Aufgaben vorzeitig erledigt waren, blieb sogar noch etwas Zeit, die Ergebnisse fotodokumentarisch zu erfassen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Luke des Schleusenmoduls Pirs wurde um 19:21 Uhr MEZ geschlossen und damit endete dieser Außeneinsatz nach 4 Stunden und 51 Minuten. Die ursprünglich geplante Aussetzung des Mikrosatelliten „Kedr“ wurde auf den nächsten Außeneinsatz verschoben. Grund dafür ist eine nicht ausreichende Batteriekapazität bis zum 12. April, wo der Satellit zum 50. Jahrestag des Erstfluges Juri Gagarins 1961 an die 25 Grußbotschaften in 15 Sprachen, etliche Fotos und wissenschaftliche Daten versenden soll. Nun ist eine kurzzeitige Aktivierung innerhalb der ISS an diesem denkwürdigen Tag geplant. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Oleg Skripotschka war es die dritte Außenmission, Dmitri Kondratjew hingegen befand sich das zweite Mal im freien All. Der nächste russische Ausstieg ist für den 27. Juli 2011 vorgesehen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9222.msg175368#msg175368" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">**ISS** Expedition 26 seit dem 16. Februar</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Progress-M 08M verglüht</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/progress-m-08m-verglueht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Jan 2011 15:06:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Versorgungsfahrzeuge]]></category>
		<category><![CDATA[Ablegevorgang]]></category>
		<category><![CDATA[Bremsmanöver]]></category>
		<category><![CDATA[Pirs]]></category>
		<category><![CDATA[Wiedereintritt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der russische Frachter legte heute morgen vom Schleusenmodul Pirs ab und verglühte wenige Stunden später weitgehend in den dichten Schichten der Erdatmosphäre. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Roskosmos. Das Ablegen des mit Abfällen und nicht mehr benötigten Geräten beladenen Raumschiffes erfolgte gegen 1:43 Uhr MEZ. Gegen 6:17 Uhr wurden die Triebwerke für 155 Sekunden [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der russische Frachter legte heute morgen vom Schleusenmodul Pirs ab und verglühte wenige Stunden später weitgehend in den dichten Schichten der Erdatmosphäre.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Roskosmos.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Ablegen des mit Abfällen und nicht mehr benötigten Geräten beladenen Raumschiffes erfolgte gegen 1:43 Uhr MEZ. Gegen 6:17 Uhr wurden die Triebwerke für 155 Sekunden gezündet und verringerten die Geschwindigkeit des Raumfahrzeugs soweit, dass es wenig später in die Erdatmosphäre eintrat. 
<br>
Progress-M 08M war am 27. Oktober von Baikonur aus gestartet und nach anfänglich automatischer Annäherung in der Endphase von Hand gesteuert an die Station angekoppelt worden. An Bord befanden sich mehr als 2,5 Tonnen Fracht, darunter Ersatzteile, Lebensmittel, Ausrüstungen, Treibstoff, Wasser, Sauerstoff sowie Experimentiermaterial und Bauteile einer Sendeanlage zur Übermittlung von Hochgeschwindigkeitsdaten. Letztere wurden beim Ausstieg am 21. Januar an der Außenseite der Station angebracht. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Noch am Heck der Internationalen Raumstation angekoppelt ist Progress-M 07M, der nächste russische Frachter, Progress-M 09M soll am 28. Januar starten. Am Vortag ist das Ankoppeln des zweiten japanischen Zubringers Kounotori 2 (HTV 2) vorgesehen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=8694.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Raumfrachter Progress-M 08M</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9238.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Raumfrachter Progress-M 09M</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Progress M-05M hat seine Mission beendet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/progress-m-05m-hat-seine-mission-beendet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Nov 2010 17:47:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Versorgungsfahrzeuge]]></category>
		<category><![CDATA[Ablegevorgang]]></category>
		<category><![CDATA[Triebwerke]]></category>
		<category><![CDATA[Wiedereintritt]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=33686</guid>

					<description><![CDATA[<p>Heute Morgen wurde die Versorgungsmission durch einen kontrollierten Wiedereintritt beendet. Ein Beitrag von Simon Plasger. Quelle: Roskosmos, Raumfahrer.net. Morgens um 9:50 Uhr MEZ wurde das Ende eingeleitet, als Progress-M 05M seine Triebwerke für 3:06 min zündete und so die Umlaufbahn so weit absenkte, dass es innerhalb kurzer Zeit auf die Erdatmosphäre traf. Beim zerstörerischen Wiedereintritt [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/progress-m-05m-hat-seine-mission-beendet/" data-wpel-link="internal">Progress M-05M hat seine Mission beendet</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Heute Morgen wurde die Versorgungsmission durch einen kontrollierten Wiedereintritt beendet.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Simon Plasger. Quelle: Roskosmos, Raumfahrer.net.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Morgens um 9:50 Uhr MEZ wurde das Ende eingeleitet, als Progress-M 05M seine Triebwerke für 3:06 min zündete und so die Umlaufbahn so weit absenkte, dass es innerhalb kurzer Zeit auf die Erdatmosphäre traf. Beim zerstörerischen Wiedereintritt verglühte das Versorgungsraumschiff nahezu vollständig. Was die Hitze trotzdem überlebte, schlug um 10:35 Uhr MEZ im südlichen Pazifik auf.  
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Progress-M 05M war am 28. April dieses Jahres gestartet worden und hatte am 1. Mai an der Internationalen Raumstation angelegt. Dort lieferte es 2,6 t Nachschub und Ausrüstung für die Besatzung an. Am 25. Oktober schließlich verließ die Progress die ISS und machte sich auf den Weg in Richtung Erde. Bis zum heutigen Tage wurden an Bord noch einige Experimente durchgeführt. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=8399.0" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">Raumfrachter Progress-M 05M </a></li></ul>
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