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	<title>CRISM &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>CRISM &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Der Rover Opportunity hat den Marswinter überstanden</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/der-rover-opportunity-hat-den-marswinter-ueberstanden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 Apr 2014 14:04:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mars]]></category>
		<category><![CDATA[Opportunity]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Marsrover Opportunity hat auch seinen mittlerweile sechsten Winter auf dem Mars ohne gravierende Probleme überstanden. Dank eines stetigen leichten Windzuges, welcher an seinem derzeitigen Standort die Solarpaneele von Staubablagerungen reinigt, kann auch die aktuelle Energiesituation als exzellent bezeichnet werden. Bereits in Kürze wird der Rover seine Fahrt in die südliche Richtung fortsetzen und anschließend [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Der Marsrover Opportunity hat auch seinen mittlerweile sechsten Winter auf dem Mars ohne gravierende Probleme überstanden. Dank eines stetigen leichten Windzuges, welcher an seinem derzeitigen Standort die Solarpaneele von Staubablagerungen reinigt, kann auch die aktuelle Energiesituation als exzellent bezeichnet werden. Bereits in Kürze wird der Rover seine Fahrt in die südliche Richtung fortsetzen und anschließend eine Region erkunden, wo sich Tonminerale abgelagert haben.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Ralph-Mirko Richter</a>. Quelle: JPL, The Planetary Society, Unmanned Spaceflight, New Mexico Museum of Natural History &amp; Science.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/05042014160400_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/05042014160400_small_1.jpg" alt="NASA, JPL-Caltech, University of Arizona, Phil Stooke (UMSF-Forum)" width="260"/></a><figcaption>
Auch während der letzten Wochen konnte sich Opportunity trotz des Winters auf dem Mars fortbewegen und verschiedene Ziele untersuchen. Diese Karte zeigt den bis zum 2. April 2014 (Missionstag Sol 3662) zurückgelegten Weg. 
<br>
(Bild: NASA, JPL-Caltech, University of Arizona, Phil Stooke (UMSF-Forum))
</figcaption></figure></div>



<p>Im Gegensatz zu dem zweiten derzeit aktiven Marsrover der US-amerikanischen Weltraumbehörde NASA, dem durch einen <a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/curiositys-energieversorgung/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">Radioisotopengenerator</a> mit Strom versorgten Rover <i>Curiosity</i>, ist  der mit Solarpaneelen ausgestattete Rover <i>Opportunity</i> bezüglich seiner Energieversorgung ausschließlich auf die Sonnenenergie angewiesen. Aufgrund des Fortschreitens der Jahreszeiten &#8211; bereits am 31. Juli 2013 begann auf der südlichen Hemisphäre des Mars der Herbst und <i>Opportunitys</i> Operationsgebiet befindet sich knapp südlich des Äquators &#8211; erreichte die Sonne bis vor Kurzem eine immer niedrigere Höhe über dem nördlichen Horizont, was letztendlich zumindestens theoretisch zu einer immer geringeren täglichen Energieausbeute der Solarzellen führen sollte. </p>



<p>Während des vorherigen Marswinters wurde dieses Manko teilweise dadurch ausgeglichen, dass die für die Kontrolle des Rovers verantwortlichen Mitarbeiter des Jet Propulsion Laboratory (JPL) der NASA in Pasadena/Kalifornien den Rover für die Zeit der Wintermonate zu einem in die nördliche Richtung geneigten Hang dirigierten, wo <i>Opportunity</i> während der &#8218;dunklen Jahreszeit&#8216; stationär verweilte. Dadurch wurden die Solarpaneele automatisch in Richtung auf die Sonne ausgerichtet, was eine höhere tägliche Energieausbeute zur Folge hatte. </p>



<p>Auch für seinen mittlerweile sechsten Marswinter wurde für <i>Opportunity</i> ein solches &#8218;Winterquartier&#8216; ausgewählt. Die nach Norden zeigenden Hänge des &#8222;Solander Point&#8220; &#8211; ein rund 60 Meter hoher Bergrücken am Westrand des Endeavour-Kraters &#8211; weisen teilweise Neigungen von mehr als 15 Grad auf und bereits eine Veränderung des Einfallswinkels des Sonnenlichtes von lediglich zwei bis drei Grad kann zu einer um zehn Prozent veränderten Energieausbeute führen. Deshalb, so die Erwartungen der an der Rovermission beteiligten Wissenschaftler, sollte <i>Opportunity</i> diesmal sogar in der Lage sein, seinen Standort auch während der Wintermonate um einige Meter zu verändern und in regelmäßigen Abständen neue Forschungsziele anzusteuern und zu untersuchen. Erst nach der <a class="a" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wintersonnenwende" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">Wintersonnenwende</a> auf der Südhemisphäre des Mars, welche am 14. Februar 2014 erfolgte, sollte sich die Energiesituation wieder verbessern. </p>



<p><strong>Der Wind &#8211; ein diesmal unterschätzter Faktor</strong>
<br>
Bereits in unserem letzten <a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/marsrover-opportunity-ueberrascht-die-wissenschaftler/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">ausführlichen Bericht</a> über den aktuellen Verlauf der <i>Opportunity</i>-Mission deutete sich allerdings an, dass die Planetenforscher bei ihren Berechnungen über die zu erwartende Entwicklung der Energiesituation während des diesjährigen Marswinters einen entscheidenden Faktor unterschätzt hatten. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/05042014160400_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/05042014160400_small_2.jpg" alt="NASA, JPL-Caltech" width="260"/></a><figcaption>
Diese Aufnahme fertigte eine der hinteren Gefahrenerkennungskameras des Rovers am 20. März 20014 kurz vor Sonnenuntergang an. Der Schatten des Rovers fällt dabei auf einen mit dem Namen &#8222;McClure-Beverlin Escarpment&#8220; belegten Hang. 
<br>
(Bild: NASA, JPL-Caltech)
</figcaption></figure></div>



<p>Die Marsoberfläche ist weitläufig von großen Mengen an Staub bedeckt, welcher durch auftretende Stürme regelmäßig in die Atmosphäre befördert wird, sich dort zunächst verteilt und letztendlich wieder auf der Planetenoberfläche ablagert. Dabei bleibt es nicht aus, dass ein Teil dieses Staubes auch die Solarpaneele des Rovers bedeckt. Dieser Effekt einer kontinuierlich zunehmenden &#8218;Staubbedeckung&#8216; der Paneele führt dazu, dass der Rover im Laufe der Zeit &#8211; unabhängig vom aktuellen Stand der Sonne &#8211; immer weniger Energie generieren kann. </p>



<p>Teilweise aufgehoben wird dieses Manko allerdings durch sogenannte &#8218;Dust Cleaning Events&#8216;. Die auf dem Mars wehenden Winde &#8218;fegen&#8216; dabei von Zeit zu Zeit über die Solarpaneele des Rovers und &#8218;reinigen&#8216; diese teilweise von dem zuvor dort abgelagertem Staub. Normalerweise handelt es sich hierbei um sporadische Ereignisse, welche bestenfalls alle paar Wochen auftreten und jeweils lediglich wenige Stunden bis maximal zwei Tage andauern. Seit dem Februar 2014 erfolgen diese Ereignisse jedoch fast täglich und führen zu einer kontinuierlich zunehmenden Energiemenge. </p>



<p>&#8222;Wir scheinen uns gegenwärtig in einer Art &#8218;Windkanal&#8216; zu befinden&#8220;, so Bill Nelson, der leitende Ingenieur der <i>Mars Exploration Rover</i>-Mission vom JPL. &#8222;Wir vermuten, dass es sich um eine Kombination aus dem aktuellen Standort des Rovers am Rand des Kraters und der Art und Weise handelt, wie der Wind durch den Endeavour-Krater strömt.&#8220; Die Beantwortung dieser Frage wird die auf die Marsatmosphäre spezialisierten Wissenschaftler wohl noch einige Zeit beschäftigen und von daher ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass der Effekt des die Solarpaneele reinigenden Windes in diesem Winter unterschätzt wurde. 
<br>
Trotz aller in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten durchgeführten Missionen zu dem &#8218;Roten Planeten&#8216; stellt der Mars immer noch eine fremde Welt dar, welche noch weiter erforscht werden muss, um deren Rätsel zu entschlüsseln. </p>



<p>In den vergangenen Wochen hat sich dieser Wind-Effekt sogar noch weiter verstärkt. Alleine ein einziges &#8218;Dust Cleaning Event&#8216;, welches sich am 16. und 17. März ereignete, sorgte für einen sprunghaften Anstieg der täglichen Energieproduktion um fast 15 Prozent im Vergleich zu den Vortagen. Im Vergleich zu den Energiewerten, welche zwei Monate vorher erreicht wurden, lag der Anstieg sogar bei über 70 Prozent. Auch in den letzten beiden Wochen sorgte diese anscheinend fast kontinuierlich wehende Windbrise für immer staubfreiere Solarzellen. </p>



<p>Hier ein Überblick über die Entwicklung der Energiewerte von <i>Opportunity</i> während der letzten Wochen. Der Tau-Wert steht dabei für die Durchsetzung der Marsatmosphäre mit Staub und Wassereiskristallen. Je mehr Staub sich in der Atmosphäre des Planeten befindet, desto höher fällt dieser Wert aus. Der Wert für die Lichtdurchlässigkeit der Solarzellen gibt dagegen an, wie viel Sonnenlicht die Solarpaneele des Rovers trotz einer bedeckenden Staubschicht erreicht und letztendlich zur Energiegewinnung genutzt werden kann. Bei komplett staubfreien Paneelen würde dieser Wert 100 Prozent betragen. Je niedriger der Tau-Wert und je höher der Faktor für die Lichtdurchlässigkeit ausfällt, desto besser ist dies für den Energiehaushalt des ausschließlich mittels Sonnenenergie betriebenen Rovers. </p>



<ul class="wp-block-list"><li>01.04.2014:  0,661 kWh/Tag , Tau-Wert 0,430 , Lichtdurchlässigkeit 87,00 Prozent</li><li>20.03.2014:  0,574 kWh/Tag , Tau-Wert 0,450 , Lichtdurchlässigkeit 77,70 Prozent</li><li>12.03.2014:  0,498 kWh/Tag , Tau-Wert 0,446 , Lichtdurchlässigkeit 69,40 Prozent</li><li>05.03.2014:  0,492 kWh/Tag , Tau-Wert 0,451 , Lichtdurchlässigkeit 69,90 Prozent</li><li>26.02.2014:  0,464 kWh/Tag , Tau-Wert 0,498 , Lichtdurchlässigkeit 69,10 Prozent</li></ul>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/05042014160400_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/05042014160400_small_3.jpg" alt="New Mexico Museum of Natural History &amp; Science, L. Crumpler" width="260"/></a><figcaption>
Diese Grafik zeigt die Entwicklung der Energieproduktion, des Bedeckungsgrades der Solarpaneele des Rovers mit Staub und des Tau-Wertes der Atmosphäre während der letzten Monate. Zum Vergleich: Während der vorherigen Winter erreichte der Staubbedeckungsgrad der Solarpaneele normalerweise Werte von 0,45 bis 0,50. 
<br>
(Bild: New Mexico Museum of Natural History &amp; Science, L. Crumpler)
</figcaption></figure></div>



<p><strong>Die nähere Zukunft</strong>
<br>
Die nächste Fahrt für den Rover ist bereits für den heutigen Missionstag vorgesehen und wird in etwa fünf Stunden beginnen. Gegenwärtig gehen die Planung dahin, dass <i>Opportunity</i> nach dem Abschluss seiner derzeitigen Untersuchungen zunächst den seinem Standort am nächsten gelegenen Hügel hinauf fahren wird. Von dort aus soll unter anderem das Innere des 22 Kilometer durchmessenden Endeavour-Kraters abgebildet werden. Anschließend soll der Rover die Erkundung der Randgebiete des Solander Point fortsetzen und sich dabei Schritt für Schritt an der westlichen, dem Krater abgewandten Hangseite des Solander Point noch weiter in die südliche Richtung bewegen. </p>



<p>Bei der dabei als zukünftiges Ziel angepeilten Region handelt es sich um eine ausgedehnte Formation von offen zutage tretenden Grundgestein, welche sich etwa 600 Meter von dem derzeitigern Standort entfernt befindet. In diesem Bereich, so Ray Arvidson von der Washington University in St. Louis/USA, konnte das CRISM-Spektrometer des <i>Mars Reconnaissance Orbiter</i> eindeutige Signaturen von Tonmineralen nachweisen. </p>



<p>Durch die eingehende Untersuchung der dort abgelagerten Minerale, welche sich nur unter dem langfristigen Einfluss von Wasser gebildet haben können, erhoffen sich die an der <i>Opportunity</i>-Mission beteiligten Wissenschaftler weitere Erkenntnisse über die Vorgänge, welche zu der Bildung dieser Tonminerale führten und über die Umweltbedingungen, welche dabei vor Jahrmilliarden in diesem Bereich der Marsoberfläche vorherrschten. 
<br>
Bis zum heutigen Tag, dem <a class="a" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sol_(Marstag)" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">Sol</a> 3625 seiner Mission, hat der Rover <i>Opportunity</i> mehr als 38.800 Meter auf der Oberfläche des Mars zurückgelegt und dabei <a class="a" href="https://science.nasa.gov/mars/resources/?search=spirit+opportunity&amp;types=images&amp;content_list=true" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">über 190.500 Aufnahmen</a> von der Oberfläche und der Atmosphäre des &#8222;Roten Planeten&#8220; aufgenommen und an sein Kontrollzentrum am Jet Propulsion Laboratory (JPL) der NASA in Pasadena/Kalifornien übermittelt. </p>



<p><strong>Verwandte Meldungen bei Raumfahrer.net:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/marsrover-opportunity-ueberrascht-die-wissenschaftler/" data-wpel-link="internal">Marsrover Opportunity überrascht die Wissenschaftler</a> (6. März 2014)</li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/opportunity-seit-zehn-jahren-forschung-auf-dem-mars/" data-wpel-link="internal">Opportunity: Seit zehn Jahren Forschung auf dem Mars</a> (24. Januar 2014)</li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/opportunity-als-bergsteiger-bei-solander-point/" data-wpel-link="internal">Opportunity als Bergsteiger bei Solander Point</a> (10. November 2013)</li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/marsrover-opportunity-untersucht-solander-point/" data-wpel-link="internal">Marsrover Opportunity untersucht Solander Point</a> (15. Oktober 2013)</li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/marsrover-opportunity-solander-point-ist-erreicht/" data-wpel-link="internal">Marsrover Opportunity: Solander Point ist erreicht</a> (4. August 2013)</li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/opportunitys-naechstes-ziel-ist-fast-erreicht/" data-wpel-link="internal">Opportunitys nächstes Ziel ist fast erreicht</a> (29. Juni 2013)</li></ul>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3843.5355" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Aktuelle Diskussion zu Spirit und Opportunity</a></li></ul>



<p><strong>Verwandte Seiten:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/category/spirit/" data-wpel-link="internal">Mars Exploration Rover Sonderseite</a></li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/category/opportunity/" data-wpel-link="internal">Mars Exploration Rover Newsarchiv</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Mehr Farbbilder vom MRO</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/mehr-farbbilder-vom-mro/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Oct 2007 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Mars]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das HiRISE-Team hat Software entwickelt, die die schwierige Herstellung von Farbbildern und -videos ihrer Superkamera revolutioniert. Ferner wurde die Betriebsdauer der beiden Marsrover bereits zum fünften Mal verlängert. Nach weniger als einem Jahr seit Beginn der primären wissenschaftlichen Phase hat der&#160;Mars Reconnaissance Orbiter&#160;(MRO) eines der Ziele der Mission erreicht, nämlich bezüglich der zu übertragenden Datenmenge: [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Das HiRISE-Team hat Software entwickelt, die die schwierige Herstellung von Farbbildern und -videos ihrer Superkamera revolutioniert. Ferner wurde die Betriebsdauer der beiden Marsrover bereits zum fünften Mal verlängert.</h4>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/mro_color1_big.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://images.raumfahrer.net/marsaktuell/mro_color1.jpg" alt="NASA/JPL-Caltech/Univ. of Arizona"/></a><figcaption>Eines der neuen Falschfarbenbilder der HiRISE-Kamera zeigt Schichten im &#8222;Holden Crater&#8220;.<br>(Bild: NASA/JPL-Caltech/Univ. of Arizona)</figcaption></figure></div>



<p>Nach weniger als einem Jahr seit Beginn der primären wissenschaftlichen Phase hat der&nbsp;<em>Mars Reconnaissance Orbiter</em>&nbsp;(MRO) eines der Ziele der Mission erreicht, nämlich bezüglich der zu übertragenden Datenmenge: Diese entspricht mittlerweile 5.000 CDs. Am meisten dazu beigetragen haben die Instrumente&nbsp;<em>HiRISE</em>&nbsp;und&nbsp;<em>CRISM</em>.</p>



<p>Bisher waren die meisten der veröffentlichten&nbsp;<em>HiRISE</em>-Bilder in Schwarzweiß, obwohl die wenigen Farbbilder der Kamera auf Anhieb wesentlich überzeugender und attraktiver wirkten, und auch vom rein wissenschaftlichen Standpunkt besser auszuwerten sind. Die geringe Anzahl der Farbbilder hatte einen Grund: Sie waren schwierig herzustellen. Denn die&nbsp;<em>HiRISE</em>-Kamera &#8222;sieht&#8220; ein Bild nicht direkt in Farbe, sondern benutzt dazu getrennte Bilddetektoren, die nicht gleichzeitig aktiviert werden können, sondern nur nacheinander &#8211; während der&nbsp;<em>MRO</em>&nbsp;sich ja weiterhin über den Planeten bewegt. Zwar liegen zwischen den Aufnahmen, mit denen die Kamera jeweils eine Farbkomponente der gerade fotografierten Marsregion fotografiert, jeweils nur Bruchteile von Sekunden. Ferner verfügt der Satellit über hoch entwickelte Möglichkeiten, sich stabil auf ein Ziel auszurichten. Bei der extrem hohen Auflösung der Kamera genügen aber dennoch winzigste Störungen, um das Überlagern der Einzelbilder zu einem Gesamtfarbbild schwierig und aufwändig zu machen. Anstatt die Einzelbilder einfach wie jeder Hobby-Bildbearbeiter zu einem Gesamtbild zu überlagern, müssen sie praktisch pixelweise korreliert werden.</p>



<p>In einer herkulischen Anstrengung entwickelten nun Mitglieder des Kamerateams </p>



<p>Software, die den Prozess der Zusammensetzung der Einzelbilder automatisiert. Der Softwareentwickler Guy McArthur und die Studentin der Angewandten Mathematik, Sarah Mattson, steckten viel Arbeit in diesen Code, der nun am &#8222;HiRISE Operations Center&#8220; (HiROC) erfolgreich die Bilddaten der einzelnen Detektoren korreliert.</p>



<p>Beginnend mit dieser Woche werden Bilder auf der&nbsp;<a href="https://hirise.lpl.arizona.edu/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">HiRISE-Webseite</a>&nbsp;sowohl in Farbe als auch in Schwarzweiß veröffentlicht. Bei diesen Bildern handelt es sich um Falschfarbenaufnahmen, bei denen die Farbunterschiede nicht den realen Farben entsprechen, sondern bewusst übertrieben wurden, um Landschaften besser analysieren zu können. &#8222;Farbdaten haben sich bestens bewährt, um geologische Prozesse auf dem Mars zu interpretieren. Auf Farbbildern kann man klar Bodenbeschaffenheiten wie Staub, Sand oder Felsen, helles Schichtgestein sowie Frost und Eis auseinanderhalten. Ferner hilft Farbe dabei,&nbsp;<em>HiRISE</em>-Daten mit&nbsp;<em>CRISM</em>-Daten zu kombinieren, um detaillierte Karten der Mineralien und Bodentypen des Mars´ zu erstellen&#8220;, sagte Alfred McEwen, der Forschungsleiter der Kamera. &#8222;Die Bilder, die wir jetzt veröffentlichen, enthalten einige der spannendsten Gebiete des Planeten. Sie sind sehr interessant.&#8220;</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/mro_color2_big.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://images.raumfahrer.net/marsaktuell/mro_color2.jpg" alt="NASA/JPL-Caltech/Univ. of Arizona"/></a><figcaption>Tafelberge (Mesas) in der Region &#8222;Nilosyrtis Mensae&#8220;.<br>(Bild: NASA/JPL-Caltech/Univ. of Arizona)</figcaption></figure></div>



<p>Einige Monate vor dem Start von&nbsp;<em>Phoenix</em>&nbsp;waren schon&nbsp;<em>HiRISE</em>-Bilder dafür verantwortlich, einen besseren Landeplatz für die Polarsonde zu finden. Die nun veröffentlichten Farbbilder werden unter Anderem dazu dienen, Landestellen für den nächsten großen Marsrover, das&nbsp;<em>2009 Mars Science Laboratory</em>&nbsp;ausfindig zu machen.</p>



<p><strong>NASA verlängert Betriebsdauer der beiden Marsrover</strong></p>



<p>Einstweilen gebührt die Aufmerksamkeit aber noch eine ganze Weile den beiden schon existierenden, alternden Marsrovern: Bereits zum fünften Mal wird die Mission der beiden Mars Exploration Rover (MER), Spirit und Opportunity, auf unserem äußeren Nachbarplaneten verlängert.</p>



<p>Diese Entscheidung erhält die beiden bahnbrechenden, robotischen Pioniere auf jeweils gegenüberliegenden Seiten des Mars&#8216; möglicherweise bis ins Jahr 2009 am Leben. Doch hängt die Missionsverlängerung und die damit verbundene wissenschaftliche Ausbeute von der Produktivität und Funktionalität der Rover ab.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/spirit_gross.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://images.raumfahrer.net/news/spirit_klein.jpg" alt="NASA/JPL-Caltech"/></a><figcaption>Spirit startet sein drittes Jahr auf dem roten Planeten und forscht allen Schwierigkeiten zum Trotz weiter.<br>(Bild: NASA/JPL-Caltech)</figcaption></figure></div>



<p>&#8222;Wir sind sehr glücklich, dass wir in der Lage sind, die Marserforschung fortzuführen. Die Rover sind erstaunliche Maschinen und sie liefern nach wie vor umwerfende wissenschaftliche Ergebnisse, während sie weit über ihre ursprünglich geplante Einsatzzeit hinaus operieren&#8220;, freut sich Alan Stern von der NASA in Washington.</p>



<p>Die Zwillingsrover landeten vor 45 Monaten, also im Januar 2004 und ihre Missionen sollten ursprünglich 90 Tage dauern. Diesen September begann&nbsp;<em>Opportunity</em>&nbsp;in den Krater ’Viktoria’ hinabzufahren, der sich in der Region Meridiani Planum befindet. Mit etwa 800 Metern Durchmesser und 70 Metern Tiefe ist dieser der größte der vom Rover besuchten Krater.&nbsp;<em>Spirit</em>&nbsp;erklomm ein vulkanisches Plateau in einem Höhenzug, der vom Landepunkt aus nur am fernen Horizont zu erkennen war.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/oppy_gross.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://images.raumfahrer.net/news/oppy_klein.jpg" alt="NASA/JPL-Caltech" width="341" height="341"/></a><figcaption>Opportunity bei der Arbeit im Krater &#8218;Viktoria&#8216;<br>(Bild: NASA/JPL-Caltech)</figcaption></figure></div>



<p>&#8222;Nach mehr als dreieinhalb Jahren zeigen&nbsp;<em>Spirit</em>&nbsp;und&nbsp;<em>Opportunity</em>&nbsp;einige Alterserscheinungen, doch sind sie bei guter Gesundheit und in der Lage, weiterhin großartige Wissenschaftsarbeit zu leisten&#8220;, erklärt John Callas, Projektmanager für die Rover am Jet Propulsion Laboratory der NASA in Pasadena, Californien.<br>Jeder der Rover trägt eine Reihe hochentwickelter Instrumente zur Erforschung der marsianischen Geologie, um damit Informationen über frühere Umweltbedingungen zu erhalten.&nbsp;<em>Opportunity</em>&nbsp;erbrachte einschneidende Beweise, dass das besuchte Gebiet vor langer Zeit über einen ausgedehnten Zeitraum hinweg feucht war und Bedingungen ermöglichte, unter denen sich mikrobiologisches Leben hätte halten können.&nbsp;<em>Spirit</em>&nbsp;fand in seinem Gebiet Beweise für Wasser, das (in welcher Form auch immer es vorlag) die Mineralienzusammensetzung des Bodens und des Gesteins verändert hat.</p>



<p>Bis zum heutigen Tage legte&nbsp;<em>Spirit</em>&nbsp;7,26 Kilometer zurück und schickte uns über 102.000 Bilder.&nbsp;<em>Opportunity</em>&nbsp;legte sogar 11,57 Kilometer zurück und übermittelte mehr als 94.000 Bilder.</p>



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