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	<title>Datenübertragung &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Datenübertragung &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<item>
		<title>ECDF: Quantenspeicher auf Satelliten für Quanteninternet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ecdf-speicherbausteine-auf-satelliten-fuer-quanteninternet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Aug 2021 16:56:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Um das Quanteninternet zu ermöglichen, schlagen Forscher*innen am Einstein Center Digital Future (ECDF), am DLR-Institut für Optische Sensorsysteme (DLR-OS), der Humboldt-Universität zu Berlin (HU) und der University of Strathclyde (UoS) die Installation von Quantenspeicher- und &#8222;Quantenrepeater&#8220;-Stationen in einer erdnahen Umlaufbahn im Weltraum vor. Eine Medieninformation des ECDF. Quelle: ECDF. 30. August 2021 &#8211; Diese neue [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Um das Quanteninternet zu ermöglichen, schlagen Forscher*innen am Einstein Center Digital Future (ECDF), am DLR-Institut für Optische Sensorsysteme (DLR-OS), der Humboldt-Universität zu Berlin (HU) und der University of Strathclyde (UoS) die Installation von Quantenspeicher- und &#8222;Quantenrepeater&#8220;-Stationen in einer erdnahen Umlaufbahn im Weltraum vor. Eine Medieninformation des ECDF.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: ECDF.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/AzrurinSpaceDLRCCBY30.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/AzrurinSpaceDLRCCBY3026.jpg" alt=""/></a><figcaption>Satellit über der Erde &#8211; Illustration. (Bild: DLR CC-BY 3.0)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">30. August 2021 &#8211; Diese neue Technologie ermöglicht potenziell eine um drei Größenordnungen schnellere Verschränkungsrate als die Quantenkommunikation per Satelliten ohne Quantenspeicher und kann darüber hinaus auch für die Überbrückung größerer Distanzen eingesetzt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Studie legt nahe, dass Quantenspeicher (QS), (in denen Information gesichert werden) eingesetzt werden können, um die Nutzung hochsicherer Kommunikationstechnologie zu ermöglichen. Dies geschieht durch die Verbreitung der Quantenverschränkung, ein Phänomen, bei dem zwei Teilchen miteinander verbunden sind, auch über große Entfernungen hinweg.</p>



<p class="wp-block-paragraph">QS sind eine Schlüsseltechnologie zur Realisierung sogenannter Quantenrepeater mit denen Quantenverschränkung effizient über weite Entfernungen erzeugt werden kann. Die Forschungsarbeiten des Gemeinschaftsprojekts haben gezeigt, dass mit QS ausgestattete Satelliten Verschränkungsraten liefern, die um drei Größenordnungen höher liegen als die von glasfaserbasierten Quantenrepeatern oder Weltraumsystemen ohne QS.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Studie wurde in der Zeitschrift npj Quantum Information veröffentlicht. Beteiligt waren auch die Technische Universität Berlin, das Institut für Optische Sensorsysteme des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR-OS) und das Jet Propulsion Laboratory (JPL) der NASA.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Mit unserer Arbeit zeigen wir, dass die von uns vorgeschlagene Methode viel leistungsfähiger ist als die bisher diskutierten Verfahren der direkten Signalübertragung über Satelliten und wir identifizieren vielversprechende physikalische Systeme, mit denen sie umgesetzt werden kann. Quantenkommunikationsverbindungen werden die Grundlage des Quanteninternets bilden – dank Quantenrepeatern und weltraumgestützter Systeme ist die Technologie dann auch global einsetzbar“, erklärt Prof. Dr. Janik Wolters, ECDF-Professor für Physikalische Grundlagen der IT-Sicherheit am DLR-OS, die Forschungsergebnisse. Das ist ein entscheidender Vorteil gegenüber Glasfasern, die aufgrund der exponentiellen Signalverluste jenseits von einigen hundert Kilometern nicht realistisch einsetzbar sind. Diese Einschränkung wäre dank der neuen Technologie dann obsolet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Konkret schlagen die Forscher*innen den Einsatz von Satelliten vor, die in einer erdnahen Umlaufbahn mit Quantenspeichern ausgestattet sind. Der Quantenspeicher konzentriert sich auf die Verteilung und Synchronisierung der Datenübertragung, die ansonsten zufällig stattfinden würde. „Dadurch erlaubt unser System atmosphärische Verluste in der optischen Signalübertragung besser auszugleichen und so die geheimen Schlüsselraten zu verbessern. Dies gilt übrigens nicht nur für Quantenkommunikation über Satelliten, sondern ganz allgemein für QKD-Protokolle“, so Wolters.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über das Einstein Center Digital Future (ECDF)</strong><br>Das ECDF ist ein interdisziplinäres Projekt der Charité – Universitätsmedizin Berlin, der Freien Universität Berlin, der Humboldt-Universität zu Berlin, der Technischen Universität Berlin und der Universität der Künste Berlin. Das Zentrum für Digitalisierungsforschung begreift sich als hochschulübergreifender Nukleus für die Erforschung und Förderung digitaler Strukturen in Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft. Das interdisziplinäre Projekt schafft am Standort Berlin mehr Verknüpfungen im Bereich der Digitalisierung, probiert neue Formen der Zusammenarbeit aus und konzentriert sich auf innovative interdisziplinäre Spitzenforschung. Das ECDF wurde im September 2016 von der Einstein Stiftung Berlin bewilligt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Publikation:</strong><br>M. Gündoğan, J. Sidhu, V. Henderson, L. Mazzarella, J. Wolters, D.K.L. Oi und M. Krutzik, <a href="https://www.nature.com/articles/s41534-021-00460-9" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Proposal for space-borne quantum memories for global quantum networking</a>, npj Quantum Information 7, 128 </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3306.msg519032#msg519032" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal"></a><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3306.msg519033#msg519033" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Quantenkommunikation im Weltraum?</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>EIVE: Erschließung neuer Frequenzbänder</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/eive-erschliessung-neuer-frequenzbaender/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Oct 2019 18:42:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Datenübertragung]]></category>
		<category><![CDATA[DeSK]]></category>
		<category><![CDATA[DLR]]></category>
		<category><![CDATA[IAF]]></category>
		<category><![CDATA[IRS]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Deutsche Forscher arbeiten an der Erschließung neuer Frequenzbänder. Schnelles Internet jederzeit und über-ALL. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Satelliten-Kommunikation e.V. (DeSK). Quelle: Deutsches Zentrum für Satelliten-Kommunikation e.V.. Backnang, 23. Oktober 2019: Der stetig wachsende Bedarf an höheren Datenraten erfordert innovative Technologieentwicklungen und die Erschließung neuer Frequenzbereiche, um global verfügbares Breitbandinternet bereitstellen zu können. Im [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Deutsche Forscher arbeiten an der Erschließung neuer Frequenzbänder. Schnelles Internet jederzeit und über-ALL. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Satelliten-Kommunikation e.V. (DeSK).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Deutsches Zentrum für Satelliten-Kommunikation e.V..</p>



<p class="wp-block-paragraph">Backnang, 23. Oktober 2019: Der stetig wachsende Bedarf an höheren Datenraten erfordert innovative Technologieentwicklungen und die Erschließung neuer Frequenzbereiche, um global verfügbares Breitbandinternet bereitstellen zu können. </p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized advgb-dyn-e15e7f4d"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/23102019204219_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/23102019204219_small_1.jpg" alt="IRS" width="260"/></a><figcaption> </figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen von Förderprojekten des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt entwickelten Forschende der Universität Stuttgart eine leistungsfähige Technologieplattform für die Erschließung des Frequenzspektrums im sogenannten E-Band bei 71-86 GHz. Rekordübertragungen im terrestrischen Richtfunk und eine erstmalige Gigabit-Datenübertragung von einem Flugzeug zur Bodenstation machen im nächsten Schritt eine erste Überprüfung dieser Technologie unter Weltraumbedingungen sinnvoll. </p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized advgb-dyn-6698f447"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/23102019204219_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/23102019204219_small_2.jpg" alt="IRS" width="260"/></a><figcaption>
EIVE-Nanosatellit im niederen Erdorbit &#8211; künstlerische Darstellungen 
<br>
(Bilder: IRS)
</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">An diesem Punkt setzt das Forschungsprojekt EIVE mit einer weltweit ersten In-Orbit-Verifikation einer Kommunikationsstrecke im E-Band an. Innerhalb dieses Vorhabens ist geplant, einen breitbandigen Daten-Downlink im bisher ungenutzten Frequenzbereich 71-76 GHz von einem Nanosatelliten zu einer Bodenstation zu senden. Detaillierte Pegelplanrechnungen zeigen die Machbarkeit eines Daten-Downlinks beim Überflug im niederen polaren Erdorbit mit einer vollen Nutzbandbreite von 5 GHz und unter Einbeziehung realistischer Antennenabmessungen und Verfügbarkeiten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Partner des EIVE-Projektverbunds sind aufgrund ihrer Kompetenzen und der geleisteten Vorarbeiten hervorragend für die Umsetzung dieses Projektvorhabens qualifiziert. </p>


<p>Der EIVE-Projektverbund wird vom Institut für Robuste Leistungshalbleitersysteme (ILH) der Universität Stuttgart geleitet und setzt sich zusammen aus dem Institut für Raumfahrtsysteme (IRS) der Universität Stuttgart, dem Fraunhofer Institut für Angewandte Festkörperphysik (IAF), der Radiometer Physics GmbH sowie der Tesat-Spacecom GmbH.</p>


<p class="wp-block-paragraph">Außerdem wird das Deutsche Zentrum für Satelliten-Kommunikation e.V. (DeSK) mit Sitz in Backnang das Projekt im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit unterstützen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem geplanten Daten-Downlink von einer Kleinsatelliten-Plattform zu der Bodenstation an der Universität Stuttgart soll die Machbarkeit breitbandiger Datenlinks in einem für die Satellitenkommunikation neuen Frequenzbereich in einer In-Orbit Verifikation demonstriert werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Darüber hinaus sollen mit den geplanten Satelliten Nutzlastanwendungen und Dienste der Erdbeobachtung adressiert werden, die zukünftig in zunehmendem Maße von Nanosatelliten im niedrigen Erdorbit übernommen werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Weltumspannende Satellitennetzwerke, die mittels innovativer Technologien nahtlos in terrestrische Glasfaser- und Funknetzwerke eingebunden werden, können global verfügbares Breitbandinternet bereitstellen und datenaufwendige Dienste im Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) sicherstellen.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Weiterführende Informationen finden Sie unter <a class="a" href="https://www.ilh.uni-stuttgart.de/forschung/mmw/EIVE/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Projekt EIVE</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Deutsches Zentrum für Satelliten-Kommunikation e.V. (DeSK)</strong>
<br>
 Unternehmen, wissenschaftliche Einrichtungen und Hochschulen aus dem Bereich der Satellitenkommunikation haben sich im Jahr 2008 im Deutschen Zentrum für Satelliten-Kommunikation e.V. (DeSK) zusammengeschlossen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ziel des DeSK ist es, die Mitglieder zur Erweiterung der Geschäftsbeziehungen zusammenzuführen sowie zu einem schlagkräftigen Netzwerk zu bündeln und dabei Synergien zu erzeugen. Außerdem werden gemeinsame Aktivitäten zur Fachkräftegewinnung durchgeführt. Ferner obliegt dem DeSK der Betrieb eines Showrooms zum Thema ‚Satellitenkommunikation‘. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Als Teil der Kompetenzzentren Initiative der Region Stuttgart wird das DeSK von der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS) gefördert. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Institut für Robuste Leistungshalbleitersysteme (ILH) der Universität Stuttgart</strong>
<br>
 Seit seiner Gründung im Jahr 2013 arbeiten Wissenschaftler am ILH der Universität Stuttgart an Innovationen im Bereich mikroelektronischer Schaltungen und Systeme für Anwendungen der Leistungselektronik und der Hochfrequenzelektronik. Die Forschungsschwerpunkte der aktuell 15 wissenschaftlichen Mitarbeiter und zahlreicher Studierender am ILH liegen auf dem Einsatz moderner Halbleitertechnologien in leistungsfähigen Transceivern für die hochbitratige Funkkommunikation und in kompakten Spannungswandlern für die Elektromobilität und die Energiewende.  </p>
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			</item>
		<item>
		<title>Zweiwege-Laserkommunikation mit Raumstation</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/zweiwege-laserkommunikation-mit-raumstation/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Jan 2013 16:42:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Datenübertragung]]></category>
		<category><![CDATA[Laserkommunikation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am vergangenen Freitag wurden erstmals aktuelle wissenschaftliche Daten per Laser von der Internationalen Raumstation zu einer Bodenstation geschickt. Diese sandte auf dieselbe Weise auch Informationen ins All. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Roskosmos. Die zugehörige Hardware war bei Außenbordarbeiten im Jahre 2011 (ISS-Expedition 28) an der Außenseite des Moduls Swesda installiert und am 2. [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am vergangenen Freitag wurden erstmals aktuelle wissenschaftliche Daten per Laser von der Internationalen Raumstation zu einer Bodenstation geschickt. Diese sandte auf dieselbe Weise auch Informationen ins All.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Günther Glatzel</a>. Quelle: Roskosmos.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/31012013174248_small_1.jpg" alt="Roskosmos" width="300" height="351"/><figcaption>
Laserkommunikationseinheit, die an der Außenseite der Internationalen Raumstation montiert ist. 
<br>
(Bild: Roskosmos)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die zugehörige Hardware war bei Außenbordarbeiten im Jahre 2011 (ISS-Expedition 28) an der Außenseite des Moduls Swesda installiert und am 2. Oktober 2012 erprobt worden. Nun wurde sie erstmals zur Übermittlung wissenschaftlicher Daten genutzt. Die Datenrate auf dem Weg zur Erde lag bei 125 MBit/s, zurück zur Station gelangten Daten mit 3 MBit/s. Insgesamt konnten während eines Überflugs der bodengestützten Empfangsstation im kaukasischen Archuis (Архыз) 400 MByte fehlerfrei übermittelt werden. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/31012013174248_small_2.jpg" alt="Roskosmos" width="279" height="415"/><figcaption>
Bodeneinheit des Laserkommunikationssystems 
<br>
(Bild: Roskosmos)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei handelte es sich überwiegend um Bilddaten, die in den vergangenen Tagen im Rahmen von Experimenten zur Erderkundung gesammelt wurden und ohnehin zur Erde übertragen werden mussten. Bisher hatte man häufig eine Datenübertragung über Funkkapazitäten der NASA genutzt. Mittlerweile verfügt man aber selbst wieder über zwei geostationäre Bahnverfolgungs- und Datenweiterleitungssatelliten vom Typ Lutsch. Auch dieses System soll nach einer Testphase noch 2013 in Betrieb gehen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bodenstation entstand in Zusammenarbeit der Produktionsvereinigung &#8222;Systeme von Präzisionsinstrumenten&#8220; mit Energija und Roskosmos. Das Forschungsinstitut war erst 2009 gegründet worden. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3711.msg247515#msg247515" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ISS (MKS) &#8211; russisches Segment ab 29.01.2013</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11393.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ISS-Expedition 34</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Mona Lisa zum Mond &#8218;gebeamt&#8216;</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/mona-lisa-zum-mond-gebeamt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Jan 2013 14:55:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Datenübertragung]]></category>
		<category><![CDATA[Laserkommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[LRO]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie die NASA bereits in der zurückliegenden Woche meldete, wurde ein Bild der Mona Lisa experimentell via Laserstrahl von der Erde zum Lunar Reconnaissance Orbiter übertragen. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: NASA. Als Sender diente die Next Generation Satellite Laser Ranging Station im Goddard Space Flight Center in Greenbelt (USA), eine Einrichtung zur Messung [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Wie die NASA bereits in der zurückliegenden Woche meldete, wurde ein Bild der Mona Lisa experimentell via Laserstrahl von der Erde zum Lunar Reconnaissance Orbiter übertragen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Günther Glatzel</a>. Quelle: NASA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/23012013155546_small_1.jpg" alt="NASA, Goddard Space Fligt Center" width="673" height="400"/><figcaption>
Der Bildausschnitt des Mona-Lisa-Gemäldes, links ohne Fehlerkorrektur, rechts mit. 
<br>
(Bild: NASA, Goddard Space Fligt Center)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Als Sender diente die Next Generation Satellite Laser Ranging Station im Goddard Space Flight Center in Greenbelt (USA), eine Einrichtung zur Messung der Distanz von Satelliten bis zur Bodenstation mittels Laser-Impulsen. Empfänger war der Laser-Höhenmesser an Bord der NASA-Mondsonde Lunar Reconnaissance Orbiter (LRO). </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Daten wurden als Zeitverzögerungen im Rahmen einer normalen Abstandsmessung übertragen. Kleine Abweichungen zwischen dem erwarteten Zeitpunkt für den nächsten Impuls und dem tatsächlichen Moment gaben die Helligkeitswerte des Schwarzweiß-Bildes an. Dazu war ein Ausschnitt des berühmten Gemäldes von Leonardo da Vinci in ein Raster von 152 x 200 Pixeln aufgeteilt und in 4.096 Helligkeitstsufen (12 Bit) codiert worden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Da die Atmosphäre der Erde das Licht selbst bei klarem Himmel stört, wurde auch eine Fehlerkorrektur erforderlich, die man ähnlich der bei CDs gestaltete (<a class="a" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Reed-Solomon-Code" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Reed-Solomon-Code</a>). Anschließend wurde das Bild zur Kontrolle auf konventionellem Wege per Funk zurück zur Erde geschickt. Mit einer Distanz von etwa 390.000 km war dies die bisher weiteste gelungene Datenübertragung per Laserlicht durch den Weltraum. </p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Weil LRO bereits in der Lage ist, mit seinem Lunar Orbiter Laser Altimeter (LOLA) derartige Signale zu empfangen, hatten wir die einmalige Gelegenheit, Einweg-Laser-Kommunikation mit einem weit entfernten Satelliten zu demonstrieren&#8220;, sagte Xiaoli Sun vom Goddard-Raumfahrtzentrum der NASA und Hauptautor des Optics-Express-Papiers, das am 17. Januar online veröffentlicht wurde und die Arbeit genauer beschrieb. Die Datenrate lag bei 300 Bit/s, worauf es aber nicht ankam. Weder das Lasermesssystem auf der Erde noch der Höhenmesser an Bord der Mondsonde waren ursprünglich für Kommunikationszwecke geschaffen worden. Dass es trotzdem klappt, hat man nun bewiesen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Diese wegweisende Leistung bereitet die Bühne für die Lunar Laser Communications Demonstration (LLCD), ein Laserkommunikationsexperiment mit hoher Datenrate, eine zentrale Einrichtung der nächsten Mondmission der NASA, dem Lunar Atmosphere and Dust Environment Explorer (LADEE)&#8220;, sagte Richard Vondrak, stellvertretender Projektwissenschafter beim Lunar Reconnaissance Orbiter. Der nächste Schritt danach heißt Laser Communications Relay Demonstration (LCRD) und wird die erste Langzeitmission mit optischer Kommunikation der NASA. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4230.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Lunar Reconnaissance Orbiter (LRO)</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Lutsch 5B und Jamal 300K mit Proton gestartet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/lutsch-5b-und-jamal-300k-mit-proton-gestartet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 03 Nov 2012 12:02:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Datenübertragung]]></category>
		<category><![CDATA[GEO]]></category>
		<category><![CDATA[Laserkommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Relaissatellit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=35251</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die beiden Satelliten befinden sich auf dem Weg in die Geostationäre Umlaufbahn (GEO). Sie starteten gestern Abend, gegen 22.04 Uhr MEZ an Bord einer Trägerrakete des Typs Proton-M mit Bris-M-Oberstufe. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Roskosmos, Skyrocket, Raumcon. Lutsch 5B wird Teil eines Bahnverfolgungs- und Datenübertragungssystems der Raumfahrtagentur Roskosmos zwischen Erdorbit und Bodenstationen. Dazu [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die beiden Satelliten befinden sich auf dem Weg in die Geostationäre Umlaufbahn (GEO). Sie starteten gestern Abend, gegen 22.04 Uhr MEZ an Bord einer Trägerrakete des Typs Proton-M mit Bris-M-Oberstufe.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Roskosmos, Skyrocket, Raumcon.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/03112012130222_small_1.jpg" alt="Roskosmos" width="331" height="220"/><figcaption>
Proton-M beim Start 
<br>
(Bild: Roskosmos)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Lutsch 5B wird Teil eines Bahnverfolgungs- und Datenübertragungssystems der Raumfahrtagentur Roskosmos zwischen Erdorbit und Bodenstationen. Dazu werden insgesamt 3 Satelliten auf weit auseinander liegenden Positionen im GEO verteilt. Geplant sind Positionen bei 16 Grad West, 95 und 167 Grad Ost. Im Dezember 2011 wurde Lutsch 5A gestartet (16° West), ein dritter Satellit, Lutsch 4, soll im nächsten Jahr folgen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Aus dem Geostationären Orbit kann man praktisch Nachrichten von jeweils einem Drittel der Erdoberfläche empfangen und weiterleiten. Die beweglichen Antennen des Satelliten können hingegen präzise nachgeführt und somit auf einen Satelliten ausgerichtet werden. Dieser sendet dann nicht nach unten zur Eroberfläche, sondern nach oben zur Position des Relaissatelliten. Von diesem aus können Daten direkt zu einer Bodenstation gesendet werden. Dies eröffnet die Möglichkeit zu einem beinahe ständigen Funkkontakt. Benötigt wird dies insbesondere für datenintensive Missionen wie die wissenschaftlicher Satelliten oder bemannter Raumschiffe und Stationen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Versuchssatelliten im Lutsch-Programm gab es bereits seit 1985. Insgesamt wurden bis 1995 fünf derartige Satelliten gestartet, die aber nur relativ kurz funktionierten. Der letzte Satellit dieser Serie, Lutsch 2, fiel bereits 1998 aus. Datenintensive Kommunikation zwischen der Internationalen Raumstation (MKS = Meschdunarodnaja Kosmitscheskaja Stanzija) und Bodenstationen lief seitdem immer über entsprechende Einrichtungen im US-basierten Teil der Station. Vor wenigen Wochen allerdings wurde ein System zur Lasekommunikation zwischen Station und der Erde erfolgreich getestet (Raumfahrer.net <a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/lutsch-5a-und-amos-5-im-all/" data-wpel-link="internal">berichtete</a>). </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die USA verfügen seit den 1980er Jahren über ein erdumspannendes Netz aus Datenrelaissatelliten des Typs TDRS (Tracking and Data Relay Satellites). Das erste derartige Raumfahrzeug startete 1983, insgesamt wurden 10 TDRS gestartet, davon 7 der ersten und 3 der zweiten Generation. Drei neue Satelliten sind für die nächsten Jahre geplant. Auch China besitzt seit kurzem ein solches Datenrelaissatellitennetz (Tianlian), welches insbesondere bei Raumflügen im Zusammenhang mit Tiangong 1, der ersten chinesischen Station im Orbit, zum Einsatz kam. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10886.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Luch 5B und Yamal-300K auf Proton-M/Bris-M</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Live-Blog: Mars-Rover Curiosity ist gelandet!</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/live-blog-mars-rover-curiosity-ist-gelandet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Aug 2012 04:01:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Curiosity]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Mars]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Datenübertragung]]></category>
		<category><![CDATA[Fotos]]></category>
		<category><![CDATA[Kamera]]></category>
		<category><![CDATA[Mars Express]]></category>
		<category><![CDATA[Marsrover]]></category>
		<category><![CDATA[MRO]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=35046</guid>

					<description><![CDATA[<p>Hinweis: Diese Seite wird mittlerweile nicht mehr aktualisiert! Einen Überblick über die laufenden Geschehnisse rund um den neuesten Mars-Rover der NASA erhalten Sie auf unserer Curiosity-Sonderseite. Darüber hinaus berichten wir natürlich auch im Rahmen unserer aktuellen News-Meldungen ständig über neue Entwicklungen der Rover-Mission. Ein Beitrag von Michael Stein, Karl Urban, Oliver Karger und Klaus Donath. [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Hinweis: Diese Seite wird mittlerweile nicht mehr aktualisiert! Einen Überblick über die laufenden Geschehnisse rund um den neuesten Mars-Rover der NASA erhalten Sie auf unserer <i>Curiosity</i>-Sonderseite. Darüber hinaus berichten wir natürlich auch im Rahmen unserer aktuellen News-Meldungen ständig über neue Entwicklungen der Rover-Mission.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Michael Stein, Karl Urban, Oliver Karger und Klaus Donath. Quelle: NASA/JPL/ESA. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2012-08-06-79679.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/06082012060113_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/06082012060113_small_1.jpg" alt="NASA, JPL-Caltech" width="260"/></a><figcaption>
Ein weiteres Foto der Landestelle von 
<i>Curiosity</i>
.
<br>
(Bild: NASA, JPL-Caltech)
<font> </font>
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Da auch der europäische Mars-Orbiter <a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/tag/mars-express/" data-wpel-link="internal"><i>Mars Express</i></a> Daten des Mars-Rovers während der Landephase zur Erde übertragen hat, wurde von der europäischen Raumfahrtagentur ESA am Morgen der Landung von <i>Curiosity</i> eine Presseveranstaltung im Europäischen Raumflugkontrollzentrum (ESOC) in Darmstadt veranstaltet. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><i>Raumfahrer.net</i> war mit zwei Redakteuren für Sie vor Ort, die Meldungen aus Darmstadt sind im Live-Blog mit dem Zusatz [ESOC] versehen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><u>Hinweis:</u> Alle Zeitangaben in diesem Live-Blog sind in Mitteleuropäischer Sommerzeit (MESZ). </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>17:00 Uhr:</strong>
<br>
 Die Aufzeichnung der spannenden Landung können Sie sich hier anschauen: [<a class="a" href="https://spacelivecast.de/myportal/2012/07/6-8-2012-630-uhr-curiosity-landung-auf-dem-mars/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">spacelivecast.de</a>]. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>07.08.2012 &#8211; 01:41 Uhr:</strong>
<br>
 Jetzt geht es darum, die entsprechende Softwareversion für die Oberfläche zu laden und zu testen, die dann alle Funktionen vom Rover &#8222;freischaltet&#8220;. Das wird an Sol 5 (Marstag 5) beginnen und bis Sol 6 dauern. An Sol 7 und Sol 8 wird die Backup-Software eingerichtet, so dass dann ab Sol 9 der Rover voll einsatzbereit sein wird. Natürlich nur, wenn alles problemlos verläuft. Alleine das Ausprobieren vom Roboterarm wird wohl 6-7 Tage in Anspruch nehmen. </p>



<p><strong>23:47 Uhr:</strong> <br>Neues hochauflösendes Bild der vorderen Navigationskamera. Im Hintergrund der große Zentralberg mit den zu untersuchenden Sedimentschichten.</p>
<table width="120">
<tbody>
<tr>
<td><img decoding="async" src="https://images.raumfahrer.net/news/clow.jpg" alt="NASA, JPL"><br><span style="font-size: xx-small;">Hochauflösendes Foto der vorderen Navigationskamera. <br>(Bild: NASA, JPL)</span></td>
</tr>
</tbody>
</table>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>11:55 Uhr:</strong>
<br>
 Der letzte Odyssey-Überflug endete um 10:04 Uhr. Der nächste ist erst für 20:30 Uhr heute abend vorgesehen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>11:50 Uhr:</strong>
<br>
 Offenbar hat der <i>Mars Reconnaissance Orbiter</i>, der Marssatellit mit der aktuell besten Kamera, wie geplant das Landemanöver abgelichtet. Das Bild zeige Curiositys Abstiegsstufe samt Fallschirm. Es soll in wenigen Stunden veröffentlicht werden. [<a class="a" href="https://x.com/Ryan_B_Anderson/status/232410839125221378" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="follow">Quelle</a>] </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>10:15 Uhr:</strong>
<br>
<s>Nach der Übertragung der neuesten Aufnahmen von der <i>Curiosity</i>-Landesstelle beenden wir nun unseren Live-Blog zur Landung des Mars Science Laboratorys.</s> Selbstverständlich werden wir Sie auf <i>Raumfahrer.net</i> in den kommenden Wochen und Monaten ständig über den Verlauf und die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse der <i>Curiosity</i>-Mission informieren.
<br>
 Vielen Dank für Ihr Interesse!</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>10:00 Uhr:</strong>
<br>
 Mittlerweile sind neue Bilder der hinteren HazCam übertragen worden. Die Qualität ist gegenüber den ersten Aufnahmen bereits deutlich besser, da zwischenzeitlich die Staubschutzhaube entfernt worden ist. Man sieht dort die sich dem Mars-Horizont nähernde Sonne, einen recht flach erscheinenden Boden und am rechten Bildrand wahrscheinlich den Rand des Gale-Kraters. (Sie können dieses Foto am Anfang unseres Live-Blogs sehen.)</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>09:54 Uhr:</strong>
<br>
 Gerade wird der Empfang neuer Daten von <i>Curiosity</i> mit Hilfe von <i>Mars Odyssey</i> bestätigt, unter anderem auch von neuen Aufnahmen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>09:44 Uhr:</strong>
<br>
 Morgen wird die sogenannte Hochgewinn-Antenne des Mars-Rovers in Betrieb genommen, was die direkte Übermittlung von Kommandos und damit eine Zwei-Wege-Kommunikation ermöglichen wird. In wenigen Minuten sollen neue Telemetrie-Daten und einzelne Bilder über den als Relais-Satelliten fungierenden Orbiter <i>Mars Odyssey</i> zur Erde übertragen werden, nachdem die Raumsonde erneut die Landestelle von <i>Curiosity</i> im Gale-Krater überflogen hat. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>09:16 Uhr:</strong>
<br>
 Die erste NASA-Pressekonferenz nach der Landung des Mars-Rovers <i>Curiosity</i> ist beendet. Um 09:40 Uhr beginnt ein neuer Überflug des Orbiters <i>Mars Odyssey</i> über die Landestelle des Rovers, so dass anschließend mit neuen Aufnahmen gerechnet werden kann. Wir werden Sie in unserem Live-Blog informieren, sobald es Neuigkeiten gibt. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>09:10 Uhr:</strong>
<br>
 Nach der erfolgreichen Landung steht nun erst einmal die gründliche Überprüfung aller Systeme und wissenschaftlichen Instrumente des <i>Curiosity</i>-Rovers an. Im Rahmen dieser mehrere Wochen andauernden Phase wird es immer wieder erste Fotoaufnahmen und etwa eine Woche nach der Landung auch erste kurze Testfahrten des Rovers geben, wie gerade auf der Pressekonferenz erläutert wird. 
<br>
<strong>09:04 Uhr [ESOC]:</strong>
<br>
 Unseren Chat besuchten heute früh 214 Nutzer, auf <a class="a" href="https://spacelivecast.de/myportal/" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">spacelivecast</a> gab es mehr als 2.000 Zuschauer. Danke &amp; einen weiterhin guten Tag!  (Hiermit beenden wir die Berichterstattung von der ESA-Presseveranstaltung in Darmstadt.) </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>09:00 Uhr [ESOC]:</strong>
<br>
 Schlusssatz von Michel Denis, <i>Mars Express</i>-Flugleiter: MSL-Daten empfangen, werden aber noch verarbeitet. Sie liegen auf ESA-Rechnern. 
<br>
<strong>08:57 Uhr [ESOC]:</strong>
<br>
 Reiter schätzt: erstmal landen Menschen wieder auf dem Mond. Ist immer noch schwierig. Mars: nur international, in Jahrzehnten. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>08:56 Uhr [ESOC]:</strong>
<br>
 Thomas Reiter blickt in die Zukunft, nach der ISS. Menschen werden schon bald niedrige Orbits verlassen. Die Frage ist das Ziel. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>08:55 Uhr:</strong>
<br>
 Die Landung erfolgte mit 140&nbsp;Kilogramm Treibstoffreserve (von insgesamt 400&nbsp;Kilogramm Treibstoff). Den ersten, vorläufigen Daten zufolge scheint die Landung sehr rund und problemlos verlaufen zu sein, Genaueres lässt sich aber erst nach Empfang detaillierter Telemetriedaten sagen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>08:52 Uhr:</strong>
<br>
 Nun werden auch die Beiträge der internationalen Partner &#8211; unter ihnen auch Deutschland &#8211; gewürdigt. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>08:48 Uhr [ESOC]:</strong>
<br>
 Philosophisches über Leben im Sonnensystem. Thomas Reiter: vielleicht finden wir Indizien schon auf dieser oder nächster Mission. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>08:42 Uhr [ESOC]:</strong>
<br>
 Ein letzter Programmpunkt bei der ESA: die ersten MSL-Bilder, die an <i>Mars Express</i> übertragen wurden, werden jetzt nebenan bearbeitet. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>08:40 Uhr:</strong>
<br>
 John Grunsfeld, der zuständige Manager des Science Mission Directorate der NASA, würdigt noch einmal die Leistungen des <i>Curiosity</i>-Teams. 
<br>
<strong>08:33 Uhr:</strong>
<br>
 Auf <a class="a" href="https://mars.nasa.gov/msl/multimedia/raw-images/?order=sol+desc%2Cinstrument_sort+asc%2Csample_type_sort+asc%2C+date_taken+desc&amp;per_page=50&amp;page=0&amp;mission=msl" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">dieser Internet-Seite des JPL</a> können die bisher empfangenen Fotos von <i>Curiosity</i> heruntergeladen werden &#8211; sofern die NASA-Server dazu in der Lage sind, was derzeit eher nicht der Fall zu sein scheint. Das enorme Interesse der Öffentlichkeit hat auch die ansonsten gut ausgestatteten NASA-Server (und die für diesen Zweck von der NASA hinzugemieteten Server) wieder einmal an ihre Leistungsgrenzen gebracht. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>08:29 Uhr:</strong>
<br>
 Die Mitglieder des für die erfolgreiche Landung verantwortlichen &#8222;Entry, Descent and Landing&#8220;-Teams betreten unter lauten Beifallsbekundungen den Raum der Pressekonferenz. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>08:26 Uhr:</strong>
<br>
 Die Bedeutung der <i>Curiosity</i>-Mission für die Pläne von US-Präsident Obama für einen bemannten Flug zum Mars wird hervorgehoben, ebenso, dass die Messlatte für kommende Mars-Missionen mit der erfolgreichen Landung des fast eine Tonne schweren Mars-Rovers deutlich höher gelegt worden ist. 
<br>
<strong>08:22 Uhr:</strong>
<br>
 Strahlende Gesichter bei den Mitgliedern des <i>Curiosity</i>-Teams auf der Pressekonferenz. Gerade wird noch einmal verdeutlicht, wie riskant Mars-Missionen sind und wie hoch die Misserfolgsquote in der Vergangenheit war. 
<br>
<strong>08:19 Uhr:</strong>
<br>
 Die NASA-Pressekonferenz mit Mitgliedern des <i>Curiosity</i>-Teams beginnt! 
<br>
<strong>08:18 Uhr:</strong>
<br>
 Die bisher empfangenen Fotos wurden mit den sogenannten &#8222;HazCams&#8220; aufgenommen, kleinen Schwarz-Weiß-Kameras, die Hindernisse im Weg des Rovers erkennen sollen; qualitativ kein Vergleich mit den Aufnahmen, die wir zu erwarten haben. </p>


<p><strong>07:51 Uhr:</strong> <br>Ein weiteres Bild von <i>Curiosity</i>: Der Schatten des Rovers auf dem Mars-Boden!</p>
<table width="120">
<tbody>
<tr>
<td><img decoding="async" src="https://images.raumfahrer.net/news/msl_landung_03.jpg" alt="NASA, JPL-Caltech"><br><span style="font-size: xx-small;"><i>Curiositys</i> Schatten auf dem Mars-Boden.<br>(Bild: NASA, JPL-Caltech)</span></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><strong>07:48 Uhr [ESOC]:</strong> <br>Wo nun der Skycrane seine Funktionsfähigkeit bewiesen hat: er könnte zur Standardmethode für große Marslandungen werden.</p>


<p class="wp-block-paragraph"><strong>07:40 Uhr [ESOC]:</strong>
<br>
 Der Odyssey-Überflug ist gleich zu Ende. Weitere Überflüge anderer Marsorbiter folgen im Laufe des Morgens. More to come <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> </p>


<p><strong>07:36 Uhr:</strong> <br>Das erste Bild von <i>Curiosity</i> ist auf der Erde eingetroffen (ein schwarz-weißes Vorschaubild)!</p>
<table width="120">
<tbody>
<tr>
<td><img decoding="async" src="https://images.raumfahrer.net/news/msl_landung_02.jpg" alt="NASA, JPL-Caltech"><br><span style="font-size: xx-small;">Das erste Bild vom Mars von <i>Curiosity</i>.<br>(Bild: NASA, JPL-Caltech)</span></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><strong>07:35 Uhr:</strong> <br><i>Mars Odyssey</i> sendet weiter stabil Echtzeit-Daten, erste Fotos werden übertragen!</p>


<p class="wp-block-paragraph"><strong>07:34 Uhr:</strong>
<br>
<strong>LANDUNG BESTÄTIGT!</strong><i>Curiosity</i> ist auf dem Mars gelandet! Unbeschreiblicher Jubel im Kontrollzentrum! </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>07:33 Uhr:</strong>
<br>
 Der Sky Crane tritt in Aktion. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>07:32 Uhr:</strong>
<br>
 Sky Crane macht sich bereit zum Abseilen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>07:32 Uhr [ESOC]:</strong>
<br>
 Ab jetzt entsteht der Landefilm, der später übertragen wird. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>07:30 Uhr [ESOC]:</strong>
<br>
 Hitzeschild ist abgeworfen! </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>07:27 Uhr:</strong>
<br>
 Ein gutes Zeichen: Weiterhin werden Kontrolltöne von MSL empfangen! Nun werden auch Signale vom Mars-Orbiter <i>Odyssey</i> empfangen &#8211; alles sieht bisher sehr gut aus! </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>07:26 Uhr:</strong>
<br>
<i>Curiosity</i> tritt etwa 131&nbsp;Kilometer über der Marsoberfläche mit einer Geschwindigkeit von rund 5.900&nbsp;Meter pro Sekunde in die Marsatmosphäre ein &#8211; die entscheidenden letzten sieben Minuten der Landephase haben begonnen, nun heißt es, Daumen drücken &#8230; Während des Flugs durch die Marsatmosphäre muss der Schutzschild des Rovers Temperaturen bis zu 2.100&nbsp;Grad Celsius widerstehen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>07:17 Uhr</strong>
<br>
 Die Ausführung der nun folgenden Schritte in der Landephase werden durch das Senden unterschiedlicher Signaltöne zur Erde vom Rover bestätigt. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>07:15 Uhr:</strong>
<br>
 Nun ist die Bestätigung über die erfolgte Trennung von MSL von seinem Flugmodul auch auf der Erde mit dem Empfang eines entsprechenden Signaltons eingetroffen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>07:13 Uhr:</strong>
<br>
 Der Mars-Orbiter <i>Mars Odyssey</i> hat seine Ausrichtung erfolgreich so verändert, dass er die Daten von <i>Curiosity</i> während und nach der Landung in Echtzeit übertragen kann &#8211; das erspart dem Flugkontrollteam (und uns) zwei Stunden Wartezeit &#8230; </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>07:11 Uhr:</strong>
<br>
 Bis jetzt läuft unverändert alles nach Plan. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>07:09 Uhr:</strong>
<br>
 Kurz nach der Abtrennung des Flugmoduls wurden zwei je 75&nbsp;Kilogramm schwere Gewichte abgestoßen, um den Schwerpunkt der Landestufe so zu verändern, wie es für den Flug durch die Marsatmosphäre und die gewünschte Ausrichtung des Raumfahrzeugs notwendig ist. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>07:08 Uhr:</strong>
<br>
Die Abtrennung der Landestufe vom Flugmodul ist erfolgt. <i>Curiosity</i> sendet jetzt bis zur Landung nur noch Signaltöne direkt zur Erde, die die Durchführung der einzelnen Schritte des Landevorgangs signalisieren sollen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>07:00 Uhr:</strong>
<br>
<i>Curiosity</i> befindet sich unverändert in bester Verfassung, so ein Sprecher des Flugkontrollteam. Der Rover wird am Nachmittag lokaler Mars-Zeit gegen 15:00&nbsp;Uhr im Gale-Krater niedergehen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>06:52 Uhr:</strong>
<br>
 Aus dem Kontrollzentrum beim Jet Propulsion Laboratory (JPL) der NASA im kalifornischen Pasadena kommt die Nachricht, dass bisher alles nach Plan verläuft. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>06:45 Uhr:</strong>
<br>
 Aufgrund der Signallaufzeit von 14 Minuten vom Mars zur Erde erfährt das Flugkontrollteam von <i>Curiosity</i> erst mit rund einer Viertelstunde Verspätung von allen Ereignissen des Landevorgangs &#8211; so lange brauchen die Funkwellen mit Lichtgeschwindigkeit bis zu den riesigen Antennen des <i>Deep Space Network</i> der NASA in der australischen Bodenstation Canberra. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>06:30 Uhr:</strong>
<br>
 Falls Sie mögen und Ihre Bandbreite ausreicht: Die Kollegen auf <a class="a" href="https://spacelivecast.de/myportal/" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">spacelivecast.de</a> beginnen nun mit ihrer Live-Kommentierung der <i>Curiosity</i>-Landung per Video-Stream. 
<br>
<strong>06:22 Uhr:</strong>
<br>
 Auch die sechste und letzte Möglichkeit für eine Kurskorrektur musste heute morgen aufgrund der perfekten Flugbahn von MSL nicht genutzt werden &#8211; <i>Curiosity</i> ist auf dem direkten Weg zu seiner Landestelle im <a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/der-gale-krater/" data-wpel-link="internal">Gale-Krater.</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>06:15 Uhr:</strong>
<br>
<i>Curiosity</i> befindet sich nun innerhalb der Umlaufbahn des Mars-Mondes Deimos, d.h. weniger als 23.000&nbsp;Kilometer von der Marsoberfläche entfernt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>06:11 Uhr:</strong>
<br>
 Die Verbindung zum MSL ist nun abgebrochen &#8211; ab jetzt ist <i>Curiosity</i> auf sich alleine gestellt, es wird nun keine Parameter-Updates oder ähnliches von der Erde aus mehr geben &#8230; </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>06:00 Uhr:</strong>
<br>
 Guten Morgen und willkommen zum Live-Bog von <i>Raumfahrer.net</i>!
<br>
In 90 Minuten &#8211; also gegen 07:31 Uhr &#8211; könnten die ersten Funksignale des amerikanischen Mars-Rovers <i>Curiosity</i> auf der Erde eintreffen, sofern die technisch extrem anspruchsvolle Landung des offiziell auch &#8222;Mars Science Laboratory&#8220; (MSL) genannten Rovers gelungen ist. Wir informieren Sie in diesem Live-Blog zeitnah über die neuesten Ereignisse auf dem Mars und im Missionskontrollzentrum beim Jet Propulsion Laboratory (JPL) der NASA in Pasadena, Kalifornien. </p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/live-blog-mars-rover-curiosity-ist-gelandet/" data-wpel-link="internal">Live-Blog: Mars-Rover Curiosity ist gelandet!</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		<enclosure url="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2012-08-06-79679.mp3" length="6655143" type="audio/mpeg" />

			</item>
		<item>
		<title>Mars Odyssey sendet wieder Daten</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/mars-odyssey-sendet-wieder-daten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Jun 2012 20:52:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mars Odyssey 2001]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Datenübertragung]]></category>
		<category><![CDATA[Normalbetrieb]]></category>
		<category><![CDATA[Reaktionsrad]]></category>
		<category><![CDATA[Spektrometer]]></category>
		<category><![CDATA[Themis]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Raumsonde Mars Odyssey befindet sich nach der Aktivierung eines Reserve-Reaktionsrades wieder in ihrem normalen Betriebsmodus. Ein Beitrag von Ralph-Mirko Richter. Quelle: JPL. Die von der US-amerikanischen Weltraumbehörde NASA betriebene Marssonde Mars Odyssey hatte sich nach dem Auftreten eines Problems mit einem der drei für die Lageorientierung im Raum benötigten Reaktionsräder bereits am 8. Juni [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Raumsonde Mars Odyssey befindet sich nach der Aktivierung eines Reserve-Reaktionsrades wieder in ihrem normalen Betriebsmodus.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Ralph-Mirko Richter. Quelle: JPL.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/28062012225209_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/28062012225209_small_1.jpg" alt="JPL" width="260"/></a><figcaption>
Eine künstlerische Darstellung der Raumsonde Mars Odyssey. 
<br>
(Bild: JPL)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die von der US-amerikanischen Weltraumbehörde NASA betriebene Marssonde <i>Mars Odyssey</i> hatte sich nach dem Auftreten eines Problems mit einem der drei für die Lageorientierung im Raum benötigten Reaktionsräder bereits am 8. Juni 2012 in einen vorsorglichen Sicherheitsmodus versetzt (<a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/mars-odyssey-mit-reaktionsradproblem/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net berichtete</a>). Nach einer ausführlichen Analyse des zugrunde liegenden Problems und der Aktivierung eines Reserve-Reaktionsrades konnte <i>Mars Odyssey</i> den Sicherheitsmodus am 16. Juni 2012 verlassen (<a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/mars-odyssey-sicherheitsmodus-beendet/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net berichtete</a>). </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mittlerweile befindet sich der dienstälteste Marsorbiter der NASA wieder in seinem normalen Betriebsmodus. Bereits am vergangenen Montag wurden die beiden noch einsatzfähigen Instrumente des Orbiters, das <a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/mars-odyssey-ist-seit-ueber-10-jahren-aktiv/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">Thermal Emission Imaging System</a> (THEMIS) und das Gammastrahlen-Spektrometer, reaktiviert und begannen mit der erneuten Sammlung von wissenschaftlichen Daten. Am Mittwoch nahm der Orbiter schließlich auch erneut seine Funktion als Datenrelaisstation zwischen dem auf der Marsoberfläche operierenden Marsrover <i>Opportunity</i> und dem <a class="a" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Deep_Space_Network" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">Deep Space Network</a> (DSN) der NASA auf. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die am 7. April 2001 an Bord einer Delta-II-Trägerrakete gestartete Raumsonde <i>Mars Odyssey</i> erreichte den Mars am 24. Oktober 2001 und trat unmittelbar darauf in eine Umlaufbahn um unseren äußeren Nachbarplaneten ein. Die Mission wird vom Jet Propulsion Laboratory (JPL) der NASA in Pasadena/Kalifornien, eine Abteilung des California Institute of Technology (Caltech), im Auftrag des Direktorats für wissenschaftliche Missionen der NASA in Washington, DC geleitet. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon-Forum</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4101.30" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">2001 Mars Odyssey</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>OG2: Orbcomm mit neuer Zeitplanung</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/og2-orbcomm-mit-neuer-zeitplanung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 31 Dec 2011 10:03:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Datenübertragung]]></category>
		<category><![CDATA[Falcon 9]]></category>
		<category><![CDATA[orbcomm]]></category>
		<category><![CDATA[Relaissatellit]]></category>
		<category><![CDATA[SNC]]></category>
		<category><![CDATA[SpaceX]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Orbcomm, ein Betreiber von Relaissatelliten zur automatisierten Weiterleitung von Datenpaketen zwischen technischen Anlagen und Geräten, informierte am 28. Dezember 2011 über den aktuellen Planungsstand hinsichtlich des Starts von Satelliten der neuen OG2 genannten Generation. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Orbcomm, SpaceX. Der erste Satellit der Orbcomm Generation 2 ist nun für einen Flug mit [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Orbcomm, ein Betreiber von Relaissatelliten zur automatisierten Weiterleitung von Datenpaketen zwischen technischen Anlagen und Geräten, informierte am 28. Dezember 2011 über den aktuellen Planungsstand hinsichtlich des Starts von Satelliten der neuen OG2 genannten Generation.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Orbcomm, SpaceX.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/31122011110343_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/31122011110343_small_1.jpg" alt="NASA/Tony Gray und Kevin O´Connell" width="356" height="237"/></a><figcaption>
Falcon-9-Start am 8. Dezember 2010 
<br>
(Bild: NASA/Tony Gray und Kevin O´Connell)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der erste Satellit der Orbcomm Generation 2 ist nun für einen Flug mit einer Falcon-9-Rakete von SpaceX gebucht, beim dem ein Transporter vom Typ Dragon für die Internationale Raumstation ISS im Rahmen des CRS-Programms eine erste Versorgungsmission fliegen soll. Der einzelne Satellit von Orbcomm soll dabei Mitte 2012 als OG2-Prototyp und Sekundärnutzlast in den Weltraum gelangen. Mitte 2011 war noch davon ausgegangen worden, dass die ersten beiden OG2-Satelliten bei einem Falcon-9-Flug mit einem Dragon-Transporter Ende 2011 mitgenommen werden könnten. Anfang Dezember 2011 war für die Dragon-Testmission COTS 2/3 noch die Mitnahme des Prototyps vorgesehen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Erweist sich die Falcon 9 als ausreichend zuverlässig, werden nach Orbcomms aktuellem Planungsstand Ende 2012 die zwei ersten Seriensatelliten der 2. Generation als Sekundärnutzlast bei einem weiteren ISS-Versorgungsflug in den Weltraum gebracht. Für Orbcomm bedeutet der Wechsel auf spätere Falcon-9-Starts weitere Verzögerungen, gleichzeitig aber auch eine Reduzierung des Risikos eines Verlusts von Satelliten. Bis dato kamen erst zwei Falcon-9-Raketen zum Einsatz. Bei beiden Flügen traten technische Probleme auf. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Anfang des Jahres 2013 will SpaceX zwischen acht und zwölf OG2-Satelliten transportieren. Die Vervollständigung der Konstellation aus insgesamt 18 von der Sierra Nevada Corporation für 117 Millionen US-Dollar gebauten OG2-Satelliten erwartet man aktuell für 2014. Für den Start der 18 Raumfahrzeuge vereinbarten Orbcomm und SpaceX einen Preis von 46,6 Millionen US-Dollar. </p>
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		<title>Marsrover Opportunity setzt seine Fahrt fort</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/marsrover-opportunity-setzt-seine-fahrt-fort/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Mar 2011 22:25:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Opportunity]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Datenübertragung]]></category>
		<category><![CDATA[Endeavour-Krater]]></category>
		<category><![CDATA[Fotos]]></category>
		<category><![CDATA[JPL]]></category>
		<category><![CDATA[Marsoberfläche]]></category>
		<category><![CDATA[Spektrometer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der von der amerikanischen Weltraumbehörde NASA betriebene Marsrover hat die Untersuchung des Kraters Santa Maria beendet. Opportunity soll seine Fahrt zu dem noch etwa sechs Kilometer entfernten Endeavour-Krater am 25. März 2011 fortsetzen. Ein Beitrag von Ralph-Mirko Richter. Quelle: JPL, Planetary Society, Malin Space Science Systems, Unmanned Spaceflight. Vertont von Peter Rittinger. Nach dem Abschluss [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der von der amerikanischen Weltraumbehörde NASA betriebene Marsrover hat die Untersuchung des Kraters Santa Maria beendet. Opportunity soll seine Fahrt zu dem noch etwa sechs Kilometer entfernten Endeavour-Krater am 25. März 2011 fortsetzen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Ralph-Mirko Richter. Quelle: JPL, Planetary Society, Malin Space Science Systems, Unmanned Spaceflight. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2011-03-27-74889.mp3"></audio></figure>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2011-03-28-54871.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24032011232505_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24032011232505_small_1.jpg" alt="Solar System Simulator des JPL" width="329" height="185"/></a><figcaption>
Am 4. Februar 2011 befand sich der Mars von der Erde aus gesehen fast direkt hinter der Sonne. Eine Kommunikation mit dem Rover Opportunity war zu dieser Zeit nicht möglich. 
<br>
(Bild: Solar System Simulator des JPL)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Abschluss der Untersuchungen des Viktoria-Kraters im Jahr 2008 entschlossen sich die für die <i>Opportunity</i>-Mission verantwortlichen Mitarbeiter des Jet Propulsion Laboratory (JPL) den Rover zu einem neuen Ziel zu manövrieren. Hierfür wählte die Missionsleitung den knapp 22 Kilometer durchmessenden und etwa 12 Kilometer vom Viktoria-Krater entfernten Endeavour-Krater aus. Im Verlauf seiner weiteren Fahrt erreichte <i>Opportunity</i> am 16. Dezember 2010 den etwa 90 Meter durchmessenden Krater Santa Maria, welcher von dem Rover in den folgenden Wochen teilweise umrundet und dabei ausführlich fotografisch dokumentiert wurde. Am 11. Januar 2011 nahm der Rover schließlich eine Position unmittelbar vor einer Formation aus offen zutage tretenden Grundgestein ein, welche in den folgenden Wochen ausführlich mit den verschiedenen wissenschaftlichen Instrumenten des Rovers analysiert wurde (<a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/zwangspause-fuer-den-marsrover-opportunity/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net berichtete</a>). </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Grund für diese mehrwöchige Unterbrechung der Fahrt war die diesjährige Sonnenkonjunktion. Dabei handelt es sich um eine Konstellation, bei der sich der Mars von der Erde aus gesehen in einem Abstand von weniger als fünf Grad von der Sonne befindet. Aufgrund dieser Planetenstellung war die Datenübertragung zwischen der Erde und dem Mars für einen Zeitraum von etwa zwei Wochen stark eingeschränkt, da die von der Sonne ausgehende Strahlung die Funksignale, welche zwischen den beiden Planeten hin und her gesandt werden, zu sehr störte. Im Zeitraum zwischen dem 27. Januar und dem 11. Februar 2011 sollte deshalb keine Transmission von Kommandos von der Erde aus in Richtung Mars erfolgen, um den Empfang von unvollständigen und damit eventuell fehlerhaften Kommandosequenzen durch <i>Opportunity</i> zu vermeiden. Stattdessen wurde dem Rover für diesen Zeitraum ein Arbeitsplan übermittelt, welcher von <i>Opportunity</i> automatisch abgearbeitet wurde. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24032011232505_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24032011232505_small_2.jpg" alt="NASA, JPL, Cornell University" width="908" height="247"/></a><figcaption>
Der Krater Santa Maria. Dieses Panorama wurde aus Einzelbildern der Panoramakamera des Rovers zusammengesetzt. 
<br>
(Bild: NASA, JPL, Cornell University)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die primäre Aufgabe des Rovers bestand während des Zeitraumes der Konjunktion darin, mit seinem Moessbauer-Spektrometer Spektraldaten von der Felsformation &#8222;Luis de Torres&#8220; zu sammeln. Hiefür war das Instrument während der Konjunktion jeden Tag für mehrere Stunden aktiv. Aus dem Marsorbit heraus gewonnene Daten des CRISM-Spektrometers an Bord des <i>Mars Reconnaissance Orbiters</i> deuten darauf hin, dass sich speziell in diesem Gebiet am südöstlichen Rand des Kraters hydratisierte Sulfatminerale befinden. Diese Mineralvorkommen gelten als ein sicheres Indiz dafür, dass in diesem Bereich der Marsoberfläche einstmals flüssiges Wasser mit dem dort befindlichen Gestein interagiert haben muss. Die an der Mission beteiligten Wissenschaftler hoffen, diese Sulfatminerale mit Hilfe der Moessbauer-Daten näher analysieren zu können. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24032011232505_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24032011232505_small_3.jpg" alt="NASA, JPL, Cornell University" width="326" height="326"/></a><figcaption>
Dieser Blick auf den Krater Santa Maria wurde am 2. März 2011, dem Sol 2525 der Mission, mit der Navigationskamera des Rovers Opportunity erstellt. 
<br>
(Bild: NASA, JPL, Cornell University)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Ende der Konjunktion konnte die Verbindung mit dem Rover am 15. Februar wieder wie geplant hergestellt werden. Die dabei übermittelten Telemetriedaten zeigten, dass <i>Opportunity</i> den Zeitraum der Konjunktion gut überstanden hatte. Auch die gesammelten wissenschaftlichen Daten entsprachen den Erwartungen der Marsforscher. Ab dem 16. Februar konnte der Rover wieder im Normalmodus betrieben werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">In den nächsten Tagen erfolgten dabei zunächst weitere Untersuchungen von &#8222;Luis de Torres&#8220;. Dazu wurde am 17. und 18. Februar das Rock Abrasion Tool (RAT) &#8211; hierbei handelt es sich um einen Gesteinsbohrer, welcher am Instrumentenarm des Rovers platziert ist &#8211; dazu genutzt, um die obersten drei Millimeter dieser Gesteinsplatte abzutragen und so von Verunreinigungen zu befreien. Nachdem das &#8222;Bohrloch&#8220; mit dem ebenfalls am Roboterarm des Rovers befindlichen Mikroskop abgebildet wurde, kam mit dem APXS-Spektrometer ein weiteres Instrument zum Einsatz, um die mineralogische Zusammensetzung der Oberfläche zu ermitteln. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die entsprechende Untersuchung dauerte drei Tage an. &#8222;Wir entschlossen uns für diese längere Untersuchung, um wirklich gute Daten zu erhalten&#8220;, so Ray Arvidson von der Washington University in St. Louis/USA. &#8222;Wir können Kohlenstoff und Wasserstoff nicht direkt nachweisen. Durch längerfristige Untersuchungen können wir dagegen zum Beispiel Kationen von Magnesium, Eisen oder Sauerstoff nachweisen.&#8220; Durch deren Verteilung lassen sich Rückschlüsse auf die Anteile anderer Bestandteile ziehen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Wir können jetzt bereits sagen, dass die natürliche Oberfläche sehr stark [durch Staub- und Sandablagerungen] verunreinigt ist. Unter dieser obersten Schicht sind die Sulfatminerale in deutlich höheren Konzentrationen abgelagert&#8220;, so Ray Arvidson weiter. Für weitere Aussagen ist es jedoch noch zu früh. Den Wissenschaftlern steht jetzt erst einmal jede Menge Detektivarbeit bevor, da die gewonnenen Daten zuerst noch vollständig gesichtet, analysiert und bewertet werden müssen. Erst danach können erste Ergebnisse publiziert werden. Unklar ist bisher auch, warum das CRISM-Spektrometer die Sulfate in diesem Bereich trotz der staubbedeckten Oberfläche so deutlich nachweisen konnte. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24032011232505_big_4.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24032011232505_small_4.jpg" alt="NASA, JPL" width="313" height="313"/></a><figcaption>
Diese Mikroskopaufnahme von Ruiz Garcia wurde am 4. März 2011, dem Sol 2527 der Opportunity-Mission, angefertigt. 
<br>
(Bild: NASA, JPL)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen der bisher erfolgten Auswertung der Daten des CRISM-Spektrometers entdeckten die Wissenschaftler, dass die hydratisierten Sulfatminerale auch in anderen Bereichen des Meridiani Planum, dem Operationsgebiet von <i>Opportunity</i>, vorhanden sind. Entsprechende Nachweise gelangen bisher im Bereich des Viktoria-Kraters, bei dem etwa 100 Kilometer in südöstlicher Richtung gelegenen Ada-Krater und in mehreren Tälern im nördlichen Bereich des Meridiani Planum. Diese weiträumige Verteilung der Sulfate wird als ein Beleg dafür interpretiert, dass das Wasser, welches in diesen Bereichen einstmals über die Marsoberfläche geflossen ist, regional und nicht nur punktuell aufgetreten sein muss. Die Mitglieder des wissenschaftlichen Teams hoffen, dass die von <i>Opportunity</i> gesammelten Daten weitere Aufschlüsse bezüglich dieser Vermutung ermöglichen werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach der Beendigung der Bodenuntersuchungen bei &#8222;Luis de Torres&#8220; setzte <i>Opportunity</i> seine Umrundung des &#8222;Santa Maria&#8220;-Kraters fort und bewegte sich ab dem 23. Februar über insgesamt 28 Meter in die nördliche Richtung. Das dabei angepeilte Ziel war ein auffälliger Felsblock am Rand von Santa Maria. Bei den anschließenden Untersuchung von &#8222;Ruiz Garcia&#8220;, so der vorläufige Name dieses Felsens, sind dann allerdings einige Probleme aufgetreten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zuerst konnten am 26. Februar, dem <a class="a" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sol_(Marstag)" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">Sol</a> 2521 der <i>Opportunity</i>-Mission, nicht die gewünschten Aufnahmen mit dem Mikroskop erstellt werden. Das <a class="a" href="https://www.lpi.usra.edu/meetings/sixthmars2003/pdf/3276.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">Mikroskop des Rovers</a> verfügt über ein Objektiv mit einer fest eingestellten Brennweite von 20 Millimetern. Bei einem Aufnahmeabstand von 66 Millimetern zur Oberfläche deckt es einen Bereich mit einer Fläche von 31 × 31 Millimetern ab. Um diesen für die zu erstellenden Aufnahmen optimalen Abstand zu der abzubildenden Oberflächenformation zu ermitteln, ist das Mikroskop mit einem Kontaktsensor ausgestattet. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24032011232505_big_5.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24032011232505_small_5.jpg" alt="NASA, JPL, USGS" width="344" height="258"/></a><figcaption>
Das Mikroskop des Rovers ist mit einem Kontaktsensor ausgestattet, welcher den optimalen Abstand zur Oberfläche ermittelt. 
<br>
(Bild: NASA, JPL, USGS)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ermittlung des Abstandes zur Oberfläche hat an diesem Tag aber nicht wie vorgesehen funktioniert. Das <i>Mars Exploration Rover</i>-Team untersucht gegenwärtig noch die Ursache für das an diesem Tag aufgetretene Fehlverhalten. Möglich wäre zum Beispiel, dass die unregelmäßige Oberfläche des Felsens dafür verantwortlich war, dass die exakte Distanz zur Gesteinsoberfläche nicht korrekt ermittelt werden konnte. Als eine andere mögliche Ursache wurde auch eine allgemeine Fehlfunktion des Gerätes in Betracht gezogen. Als Alternative, so die Wissenschaftler, könnte in diesem Fall in Zukunft der Abstandssensor des Moessbauer-Spektrometers als Ersatz verwendet werden. 
<br>
Drei Tage später wollten die Wissenschaftler dann erneut Mikroskop-Bilder angefertigen, wofür diesmal jedoch ein anderer Oberflächenbereich von &#8222;Ruiz Garcia&#8220; als Ziel ausgesucht wurde. Aufgrund des Abstandes zwischen dem Rover und dem zu untersuchenden Felsen musste der Instrumentenarm des Rovers dabei zu seiner maximalen Länge ausgestreckt werden. Allerdings verweigerte eines der Gelenke des Instrumentenarmes dabei die Funktion und blockierte. Als Grund hierfür wird die kommandierte maximale Ausstreckung des Armes in Kombination mit einer nur geringfügige Bewegung angenommen. Vergleichbare Probleme in ähnlichen Situationen, so das JPL, sind bereits in der Vergangenheit aufgetreten. Weiterführende Tests bezüglich der Funktionalität der Gelenke des Instrumentenarmes zeigten keine weiteren Auffälligkeiten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Um das Problem mit dem Gelenk des Instrumentenarmes zu umgehen ist <i>Opportunity</i> am darauffolgenden Sol 2525 einfach noch einmal 21 Zentimeter näher an Ruiz Garcia herangefahren. Nach diesem Manöver konnte der Instrumentenarm erfolgreich auf der Oberfläche des Felsens platziert werden. Neben diversen Abbildungen der Felsoberfläche mit dem Mikroskop wurde auch hier in den folgenden Tagen das APXS-Spektrometer zur Untersuchung eingesetzt. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24032011232505_big_6.jpg" data-rel="lightbox-image-5" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24032011232505_small_6.jpg" alt="NASA, JPL, Cornell University, University of Arizona" width="333" height="266"/></a><figcaption>
Während der letzten Wochen setzte Opportunity die Umrundung des Kraters Santa Maria mit mehreren kurzen Etappen fort. 
<br>
(Bild: NASA, JPL, Cornell University, University of Arizona)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Abschluss der Untersuchungen bei &#8222;Ruiz Garcia&#8220; waren die Messungen bezüglich der Bodenzusammensetzung im Bereich von Santa Maria durch die verschiedenen Instrumente des Rovers beendet. Ab dem 9. März wurde <i>Opportunity</i> von den Roverdrivern in mehreren kurzen Etappen weiter in die nördliche Richtung gesteuert, um verschiedenen neue Standorte am Kraterrand zu erreichen. Wie bereits in den Vorwochen wurden von diesen neuen Standorten aus mit den Navigations- und Panoramakameras des Rovers diverse Aufnahmen des Kraterrandes, der unmittelbaren Umgebung und des Kraterinneren anfertigt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Dadurch, dass diese Abbildungen jeweils von zwei dicht beieinander liegenden Standpunkten angefertigt wurden, ist die Erstellung von Stereoaufnahmen möglich. Mit den diversen während der letzten Monate angefertigten Aufnahmen wollen die Wissenschaftler jetzt eine möglichst detailgetreue dreidimensionale Karte von Santa Maria und dessen Umgebung erstellen und so die Geomorphologie und Struktur dieses Kraters charakterisieren. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Während die an der Mission beteiligten Wissenschaftler jede Aufnahmesequenz der Kameras und jede Messung der Spektrometer mit Freude begrüßten, konnten es die Roverdriver in den letzten Tagen kaum erwarten, die Fahrt endlich fortsetzen zu dürfen. &#8222;Natürlich ist es uns bewusst, dass wir Santa Maria die gründlichste Aufmerksamkeit angedeihen lassen müssen, welche in der knappen zur Verfügung stehenden Zeit möglich ist&#8220;, so Scott Maxwell, der Leiter des Marsroverdriver-Teams des JPL. &#8222;Diese Untersuchungen dienen schließlich der Wissenschaft. Aber wir befinden uns gerade in einer Zeitphase, in der wir aufgrund der Energiesituation des Rovers und der Wetterlage auf dem Mars optimale Fahrbedingungen für den Rover vorfinden. Ich kann es nicht erwarten, den Rover endlich wieder &#8222;zurück auf die Straße&#8220; zu bringen.&#8220; </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24032011232505_big_7.jpg" data-rel="lightbox-image-6" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24032011232505_small_7.jpg" alt="NASA, JPL, Cornell University" width="335" height="335"/></a><figcaption>
Eine weitere Aufnahme der Navigationskamera. Dieses Bild wurde am 11. März 2011, dem Sol 2534 der Mission, angefertigt. 
<br>
(Bild: NASA, JPL, Cornell University)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Marsrover <i>Opportunity</i> wird, genauso wie auch sein baugleicher &#8222;Zwillingsbruder&#8220; <i>Spirit</i>, ausschließlich mit Sonnenenergie betrieben, welche durch die Solarpaneele des Rovers gewonnen wird. Momentan herrscht am Operationsgebiet des Rovers der späte Mars-Frühling. Dies macht sich unter anderem dadurch bemerkbar, dass die Sonne für einen besonders langen Zeitraum über dem Horizont steht und dabei eine fast maximale Höhe erreicht. Dies hat zur Folge, dass dem Rover momentan ein theoretisches Maximum an Energie zur Verfügung steht, welches die Roverdriver natürlich sehr gerne für die weiteren Fahrten nutzen möchten. Der hohe Sonnenstand ermöglicht zusätzlich auch das Aufnahmen von Bildern, welche unter optimalen Beleuchtungsverhältnissen erstellt werden können. Diese Aufnahmen des Rovers sind zwingend für die Planung der weiteren Fahretappen notwendig. Je höher die Qualität dieser Aufnahmen ausfällt, desto weitere Etappen kann <i>Opportunity</i> pro Tag absolvieren. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Allerdings hat diese Jahreszeit &#8211; später Frühling auf der südlichen Hemisphäre des Mars, später Herbst auf der Nordhälfte &#8211; auch seine Schattenseiten. Der Mars verfügt mit einem Wert von 0,0934 nach dem Merkur über die zweithöchste <a class="a" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Exzentrizit%C3%A4t_(Mathematik)" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">Exzentrizität</a> aller Planeten in unserem Sonnensystem. Dies hat zur Folge, dass der Planet am Punkt seiner größten Annäherung an die Sonne, dem sogenannten <a class="a" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Perihel" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">Perihel</a>, rund 40 Prozent mehr Sonnenstrahlung empfängt als am entferntesten Punkt seiner Umlaufbahn. Dementsprechend stark variieren auch die Temperaturen in der Marsatmosphäre. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24032011232505_big_8.jpg" data-rel="lightbox-image-7" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24032011232505_small_8.jpg" alt="NASA, JPL-Caltech, University of Arizona" width="359" height="242"/></a><figcaption>
Diese Falschfarben-Aufnahme der HiRISE-Kamera zeigt den Rover am Ostrand des Kraters Santa Maria (Pfeil). Im linken Bildabschnitt sind dessen Fahrspuren erkennbar. Neben der Ejektadecke des Kraters sind auch mehrere Strahlen aus Auswurfmaterial gut erkennbar. Dies ist ein Hinweis auf das relativ geringe Alter dieses Kraters. Die Aufnahme wurde am 1. März 2011 erstellt. 
<br>
(Bild: NASA, JPL-Caltech, University of Arizona)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Bedingt durch den erfolgenden Temperaturanstieg sublimiert das an der Südpolarkappe in Form von Trockeneis niedergeschlagene Kohlendioxid, da sich der Marssüdpol aufgrund der Achsneigung des Planeten der Sonne entgegen neigt und dabei ein Maximum an Sonnenenergie empfängt. Das Kohlendioxid tritt dabei vom festen Aggregatzustand direkt in den gasförmigen Zustand über und steigt in die Atmosphäre auf. Zur gleichen Zeit wird es am Marsnordpol, welcher jetzt von der Sonne abgewandt ist &#8211; hier herrscht mittlerweile eine mit der von der Erde bekannte Polarnacht &#8211; immer kälter. Durch die extremen Temperaturunterschiede zwischen den beiden Polen entsteht eine von Süden nach Norden gerichtete Windströmung, welche das Kohlendioxid in die nördlichen Polarregionen transportiert. Nach dem Erreichen der nordpolaren Regionen resublimiert das Kohlendioxid durch die hier vorherrschenden tieferen Temperaturen erneut und bildet am Nordpol eine bis zu mehrere Meter dicke Schicht aus Kohlendioxideis. Die beim Transport des Kohlendioxides entstehenden Windströmungen entwickeln genügend Kraft, um den Staub auf der Marsoberfläche aufzuwirbeln. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Genau dieses Phänomen ließ sich während der vergangenen Wochen auf dem Mars verfolgen. Mehrere regional begrenzte Staubstürme haben dabei größere Mengen an Staub in die dortige Atmosphäre befördert. Erhöhte Staubaktivitäten konnten während der letzten Tage unter anderem am Rand der südlichen Polarkappe beobachtet werden. Wolken aus Wassereiskristallen und weitere Staubkonzentrationen konnten zudem über den gesamten nördlichen mittleren Breiten bis hin zum Rand der nördlichen Polarkappe registriert werden. Die höchsten Konzentrationen treten dabei im Bereich von Tempe Terra und Acidalia Planitia auf. Die Bereiche um die hohen Vulkane in den Regionen Tharsis und Elysium waren dagegen relativ klar. Der Himmel über den Operationsgebieten von <i>Spirit</i> und <i>Opportunity</i> war durch den Staub während der letzten Wochen leicht eingetrübt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Einen Überblick über die Entwicklung der Energiewerte von <i>Opportunity</i> während der letzten Monate gibt die folgende Auflistung. Der Tau-Wert steht dabei für die Durchsetzung der Marsatmosphäre mit Staub und Eiskristallen. Je mehr Staub sich in der Atmosphäre des Planeten befindet, desto höher fällt dieser Wert aus. Der Wert für die Lichtdurchlässigkeit der Solarzellen gibt dagegen an, wie viel Sonnenlicht die Solarpaneele trotz einer bedeckenden Staubschicht erreicht und letztendlich zur Energiegewinnung genutzt werden kann. Je niedriger der Tau-Wert und je höher der Faktor für die Lichtdurchlässigkeit ausfällt, desto besser ist dies für den Energiehaushalt des Rovers. </p>



<ul class="wp-block-list"><li>19.01.2011:  0,555 kWh/Tag , Tau-Wert 0,789 , Lichtdurchlässigkeit 60,03 Prozent</li><li>24.01.2011:  0,554 kWh/Tag , Tau-Wert 0,854 , Lichtdurchlässigkeit 61,60 Prozent</li><li>31.01.2011:  0,524 kWh/Tag , Tau-Wert 1,070 , Lichtdurchlässigkeit 62,50 Prozent</li><li>03.02.2011:  0,585 kWh/Tag , Tau-Wert 1,070 , Lichtdurchlässigkeit 67,80 Prozent</li><li>15.02.2011:  0,505 kWh/Tag , Tau-Wert 0,949 , Lichtdurchlässigkeit 59,70 Prozent</li><li>23.02.2011:  0,420 kWh/Tag , Tau-Wert 1,000 , Lichtdurchlässigkeit 62,40 Prozent</li><li>03.03.2011:  0,446 kWh/Tag , Tau-Wert 1,350 , Lichtdurchlässigkeit 59,90 Prozent</li><li>09.03.2011:  0,412 kWh/Tag , Tau-Wert 1,050 , Lichtdurchlässigkeit 55,565 Prozent</li><li>15.03.2011:  0,412 kWh/Tag , Tau-Wert 1,020 , Lichtdurchlässigkeit 57,90 Prozent</li><li>22.03.2011:  0,453 kWh/Tag , Tau-Wert 0,986 , Lichtdurchlässigkeit 58,80 Prozent</li></ul>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24032011232505_big_9.jpg" data-rel="lightbox-image-8" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24032011232505_small_9.jpg" alt="NASA, JPL, Cornell University" width="328" height="328"/></a><figcaption>
Diese Aufnahme wurde am Sol 2542 um 14:11 lokaler Marszeit ( 20. März 2011 , 02:36 MEZ ) mit der Navigationskamera des Rovers aufgenommen. Unmittelbar vor dem Rover befinden sich direkt am Kraterrand geschichtete Gesteinsaufschlüsse aus Grundgestein. Zusätzlich sind in diesem Bereich eine Vielzahl von Blueberries erkennbar. Weiter im Bildhintergrund sind die Sanddünen im Inneren von Santa Maria zu sehen. 
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(Bild: NASA, JPL, Cornell University)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Während der vergangenen Monate hat die Menge der generierten Energie besonders in den letzten Wochen stark abgenommen. Dies ging mit einer Zunahme des Tau-Wertes und einer Verschlechterung der Lichtdurchlässigkeit der Solarpaneele einher. Das kann die Mitarbeiter des JPL allerdings nicht sonderlich erschüttern. Die gegenwärtige Entwicklung wird als typisch für die gegenwärtige Jahreszeit auf dem Mars eingeschätzt und <i>Opportunity</i> hat vergleichbare Situationen während der letzten Jahre bereits immer wieder erfolgreich bewältigen können. Mit dem Fortschreiten der Jahreszeiten wird sich der Staub auch wieder legen und unabhängig davon steht dem Rover momentan immer noch genügend Energie zur Verfügung, um seine Arbeiten auch weiterhin ohne Einschränkungen fortzusetzen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach der Beendigung der Fotoarbeiten am Rand des Kraters Santa Maria soll <i>Opportunity</i> seine Fahrt am 25. März 2011, dem Sol 2547 der Mission, fortsetzen. Im Rahmen dieser Fahrt, so die Planung der Roverdriver, soll sich der Rover etwa 100 Meter in die östliche Richtung bewegen. Bis zum Erreichen des Endeavour-Kraters muss <i>Opportunity</i> allerdings noch weitere rund sechs Kilometer überbrücken. </p>



<p class="wp-block-paragraph">In den kommenden Monaten werden sich die Aktivitäten des Rovers fast ausschließlich auf weitere Fahrten in die östliche beziehungsweise südöstliche Richtung beschränken. Für die Planung der Route zu dem dort gelegenen Endeavour-Krater verwendet das <i>Mars Exploration Rover</i>-Team unter anderem auch die Bilder der HiRISE-Kamera des <i>Mars Reconnaissance Orbiters</i>. Auf deren Aufnahmen konnten bisher keine besonderen Formationen erkannt werden, welche für den Rover ein lohnendes Ziel für weitere wissenschaftliche Untersuchungen darstellen könnten. Zusätzlich zu zwischenzeitlichen Ruhepausen wird <i>Opportunity</i> auf seinem weiteren Weg unabhängig davon trotzdem auch mehrere Zwischenstopps einlegen und dabei in regelmäßigen Abständen den Marsboden, das Grundgestein und weitere Felsformationen untersuchen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit den Worten &#8222;Wir sind eine Forschungsmission&#8220;, ruft John Callas den eigentlichen Sinn dieser Marsmission ins Gedächtnis. &#8222;Wir fahren jetzt zum Endeavour-Krater. Sobald wir dabei etwas Interessantes entdecken, was einen näheren Blick lohnenswert erscheinen lässt, werden wir natürlich anhalten und entsprechende Untersuchungen durchführen.&#8220; Bis zum Ende seiner letzten Fahrt am Rand des Kraters Santa Maria am 19. März 2011, dem Sol 2.542 der <i>Opportunity</i>-Mission, konnte der Rover 26.709,42 Meter auf der Oberfläche des Mars zurücklegen. Dabei hat <i>Opportunity</i> bis zum jetzigen Zeitpunkt über 150.000 Bilder an die Erde übermittelt. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3843.2790 " target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Aktuelle Diskussion zu Spirit und Opportunity</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/5-jahre-opportunity-1/" data-wpel-link="internal">5 Jahre Opportunity</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Seiten:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/category/spirit/" data-wpel-link="internal">Mars Exploration Rover Sonderseite</a></li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/category/opportunity/" data-wpel-link="internal">Mars Exploration Rover Newsarchiv</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		<enclosure url="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2011-03-28-54871.mp3" length="11218735" type="audio/mpeg" />
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			</item>
		<item>
		<title>Zwangspause für den Marsrover Opportunity</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/zwangspause-fuer-den-marsrover-opportunity/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Jan 2011 23:10:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Opportunity]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Datenübertragung]]></category>
		<category><![CDATA[Kontrollzentrum]]></category>
		<category><![CDATA[Krater]]></category>
		<category><![CDATA[Marsoberfläche]]></category>
		<category><![CDATA[Sonne]]></category>
		<category><![CDATA[Spektrometer]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=33816</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der von der NASA betriebene Marsrover Opportunity untersucht gegenwärtig immer noch den Krater Santa Maria. Aufgrund der momentanen Sonnenkonjunktion ist dabei allerdings in den nächsten Wochen kein zuverlässiger Kontakt zwischen dem Rover und seinem Kontrollzentrum möglich. Die dadurch bedingte Zwangspause soll deshalb für ausführliche Bodenuntersuchungen genutzt werden. Ein Beitrag von Ralph-Mirko Richter Quelle: JPL, Planetary [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der von der NASA betriebene Marsrover Opportunity untersucht gegenwärtig immer noch den Krater Santa Maria. Aufgrund der momentanen Sonnenkonjunktion ist dabei allerdings in den nächsten Wochen kein zuverlässiger Kontakt zwischen dem Rover und seinem Kontrollzentrum möglich. Die dadurch bedingte Zwangspause soll deshalb für ausführliche Bodenuntersuchungen genutzt werden.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Ralph-Mirko Richter </p>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: JPL, Planetary Society, Malin Space Science Systems, Unmanned Spaceflight, Max-Planck-Institut für Chemie, Gutenberg Universität Mainz.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25012011001027_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25012011001027_small_1.jpg" alt="NASA, JPL, Cornell University" width="905" height="274"/></a><figcaption>
Dieses 360-Grad-Mosaik der Navigationskamera des Rovers Opportunity zeigt den Krater Santa Maria mit einem Blick von Westen nach Osten. Die Einzelbilder des Panoramas wurden am 19. Dezember 2010, dem Sol 2.454 der Mission, aufgenommen. 
<br>
(Bild: NASA, JPL, Cornell University)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Heute vor sieben Jahren, um 06:05 Uhr MEZ am 25. Januar 2004, landete der von der amerikanischen Weltraumbehörde NASA betriebenen Marsrovers <i>Opportunity</i> auf der Hochebene Meridiani Planum etwa zwei Grad südlich des Marsäquators. Nur wenige Tage danach begann der Robotergeologe seine Untersuchungen der Marsoberfläche. Im Dezember 2010 erreichte <i>Opportunity</i> dabei den etwa 90 Meter durchmessenden Krater Santa Maria, welcher von dem Rover in den folgenden Wochen teilweise umrundet und dabei ausführlich fotografisch dokumentiert wurde. Jetzt ist <i>Opportunity</i> jedoch erst einmal zu einer &#8222;Zwangspause&#8220; verurteilt. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25012011001027_small_2.jpg" alt="NASA, JPL-Caltech, University of Arizona, Eduardo Tesheiner (UMSF-Forum)" width="260"/><figcaption>
Opportunitys Route während der letzten Wochen seit der Ankunft am &#8222;Santa Maria&#8220;-Krater bis zum 11. Januar 2011. 
<br>
(Bild: NASA, JPL-Caltech, University of Arizona, Eduardo Tesheiner (UMSF-Forum))
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Im Zeitraum um den 4. Februar 2011 befindet sich der Mars in einer Position am Himmel, welche von Astronomen als Sonnenkonjunktion bezeichnet wird. Dabei handelt es sich um eine Konstellation, bei der sich der Mars von der Erde aus gesehen in einem Abstand von weniger als fünf Grad von der Sonne befindet. Aufgrund dessen wird die Datenübertragung zwischen der Erde und dem Mars für einen Zeitraum von etwa zwei Wochen stark eingeschränkt beziehungsweise für die Dauer von etwa vier Tagen sogar gänzlich unmöglich sein, da die von der Sonne ausgehende Strahlung die Funksignale, welche zwischen den beiden Planeten hin und her gesandt werden, zu sehr stört. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Zeitraum zwischen dem 27. Januar und dem 11. Februar 2011 wird deshalb keine Transmission von Kommandos von der Erde aus in Richtung Mars erfolgen, um den Empfang von unvollständigen und damit eventuell fehlerhaften Kommandosequenzen durch <i>Opportunity</i> zu vermeiden. Stattdessen wurde dem Rover für die nächsten Wochen ein Arbeitsplan übermittelt, welcher von diesem automatisch abgearbeitet werden soll. In diesem Zeitraum gesammelte Daten mit einer hohen Priorität werden entweder im Speicher des Bordcomputers oder bei dem NASA-Orbiter <i>Mars Odyssey</i> &#8222;zwischengelagert&#8220; und nach dem Ende der Konjunktion zur Erde übermittelt. Weniger wichtige Daten können auch während der Konjunktion an das Kontrollzentrum gesandt werden, wobei allerdings deutlich geringere Datenübertragungsraten als sonst üblich erreicht werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit seiner Ankunft am Krater Santa Maria am 16. Dezember 2010 (<a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/marsrover-opportunity-erreicht-santa-maria/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">Raumfahrer_net berichtete</a>) hat <i>Opportunity</i> diesen teilweise umrundet. Zwischen den einzelnen Fahrten legte der Rover immer wieder mehrtägige Unterbrechungen ein. Diese Zwischenstopps wurden genutzt, um den Krater und dessen Umgebung mit den zur Verfügung stehenden Kamerasystemen aus verschiedenen Perspektiven und bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen ausführlich fotografisch zu dokumentieren. Neben der Erstellung verschiedener Panoramen dienen diese Aufnahmen auch der Bestimmung der chemischen und mineralogischen Beschaffenheit des Bodens. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25012011001027_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25012011001027_small_3.jpg" alt="NASA, JPL, Cornell University" width="1003" height="273"/></a><figcaption>
Eine Falschfarbenaufnahme von Santa Maria. Durch die bewusste Erzeugung der Falschfarben können Unterschiede in der chemischen und mineralogischen Zusammensetzung der Gesteine und des Bodens hervorgehoben werden. Mittels solcher Aufnahmen werden die Ziele bestimmt, welche von den Instrumenten des Rovers ausführlicher untersucht werden. 
<br>
(Bild: NASA, JPL, Cornell University)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei bewegte sich <i>Opportunity</i> vom nordwestlichen Kraterrand entgegen dem Uhrzeigersinn in mehreren Etappen zum südöstlichen Rand von Santa Maria. Aus dem Marsorbit heraus gewonnene Spektraldaten deuten darauf hin, dass sich speziell in diesem Gebiet des Kraterrandes hydratisierte Sulfatminerale befinden. Diese Mineralvorkommen gelten als ein sicheres Indiz dafür, dass in diesem Bereich der Marsoberfläche einstmals flüssiges Wasser mit dem dort befindlichen Gestein interagiert haben muss. Im Rahmen einer Fahrt am 8. Januar 2011, dem <a class="a" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sol_(Marstag)" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">Sol</a> 2474 der <i>Opportunity</i>-Mission, näherte sich der Rover diesem mit dem Namen &#8222;Yuma&#8220; belegten Gebiet. Eine weitere Fahrt über 15 Meter, welche drei Tage später erfolgte, brachte <i>Opportunity</i> an den Ort, wo in den kommenden Wochen ausführliche Untersuchungen des Bodens durchgeführt werden sollen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25012011001027_big_4.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25012011001027_small_4.jpg" alt="NASA, JPL, Cornell University" width="378" height="189"/></a><figcaption>
Luis de Torres, so der Name dieser Gesteinsformation, wird in den kommenden Wochen durch die Instrumente von Opportunity ausführlich untersucht werden. Diese Aufnahme wurde am 12. Januar 2011 durch die Panoramakamera des Rovers erstellt. 
<br>
(Bild: NASA, JPL, Cornell University)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Als Ziel dieser Untersuchungen wurde eine mit dem Namen &#8222;Luis de Torres&#8220; belegte Gesteinsformation ausgewählt. Hierbei handelt es sich um eine offen zutage tretende Formation aus Grundgestein. Die an der Mission beteiligten Wissenschaftler hoffen, in diesem Grundgestein die zuvor ausgemachten hydratisierten Sulfatminerale näher untersuchen zu können. Um den Instrumentenarm des Rovers in eine entsprechende Ausgangsposition zu manövrieren, führte <i>Opportunity</i> am 12. Januar eine minimale Drehung um 4,6 Grad aus. Am 15. Januar wurde ein an dem Instrumentenarm befestigtes Mikroskop auf der Gesteinsformation abgesetzt, welches anschließend diverse Aufnahmen der Oberfläche anfertigte. Danach wurde eines der Spektrometer des Rovers, das APXS-Spektrometer, auf &#8222;Luis de Torres&#8220; aufgesetzt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das APXS verfügt an seinem Kopfende über ein Ringstück, welches eine Isotopenquelle, es handelt sich hierbei um das radioaktiv strahlende Isotop Curium-244, beherbergt. Bei den Messungen wird dieses Kopfstück direkt auf dem zu untersuchenden Objekt aufgesetzt. Die Isotopenquelle sendet bei der anschließenden Messung eine Alphastrahlung in Form von Heliumkernen aus, welche aus zwei Protonen und zwei Neutronen bestehen. Sobald die Heliumkerne in dem zu untersuchenden Objekt auf andere Atomkerne treffen, werden diese dabei abhängig von der Atommasse der getroffenen Atome auf eine charakteristische Art und Weise gestreut und abgelenkt. Misst man dabei den Winkel der erfolgten Ablenkung, so erhält man genaue Daten zur Masse der für die Ablenkung verantwortlichen Atomkerne und kann so auch die dafür verantwortlichen Elemente bestimmen. Aus der sich so ergebenden Zusammensetzung der verschiedenen Elemente kann wiederum auf das zugrundeliegende Mineral und daraus auf die Zusammensetzung der untersuchten Bodenformation geschlossen werden. Die APXS-Spektrometer der <i>Mars Exploration Rover</i>-Mission wurden am Max-Planck-Institut für Chemie in Mainz entwickelt. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25012011001027_big_5.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25012011001027_small_5.jpg" alt="NASA, JPL-Caltech, Cornell University, Max Planck Institut für Chemie" width="317" height="323"/></a><figcaption>
Neben einem Mikroskop und einem Gesteinsbohrer sind an den Instrumentenarmen der beiden Rover Spirit und Opportunity jeweils zwei Spektrometer montiert, welche die Zusammensetzung der zu untersuchenden Bodenproben bestimmen können. 
<br>
(Bild: NASA, JPL-Caltech, Cornell University, Max-Planck-Institut für Chemie)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Abschluss der APXS-Messungen wurde ein weiteres Instrument, das Rock Abrasion Tool (RAT), auf die Oberfläche aufgesetzt. Hierbei handelt es sich um einen Gesteinsbohrer, welcher die Oberfläche der zu untersuchenden Gesteinsprobe von Verunreinigungen und Staubablagerungen befreit. Nach dem RAT-Einsatz wurde <i>Opportunitys</i> Mößbauer-Spektrometer auf &#8222;Luis de Torres&#8220; platziert. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieses Instrument macht sich den sogenannten Mößbauer-Effekt zunutze, um bei der Analyse von Gesteins- und Bodenproben eisenhaltige Mineralien nachzuweisen. Dabei werden zum Beispiel auch Aussagen über eine zu einem früheren Zeitpunkt erfolgte Interaktion der Oberfläche mit Wasser ermöglicht. Das Gerät sendet während seiner Messungen mittels einer radioaktiven Quelle, in diesem Fall handelt es sich um Kobalt-57, Gammastrahlen aus, welche auf das zu untersuchende Material treffen und von diesem reflektiert werden. Die Differenz zwischen dem ursprünglich ausgesandten und dem anschließend wieder empfangenen Spektrum gibt Auskunft über die genaue Zusammensetzung der eisenhaltigen Mineralien auf dem Mars, welche übrigens auch für die rötliche Färbung seiner Oberfläche verantwortlich sind. Das &#8222;MIMOS II&#8220; genannte Mößbauer-Spektrometer der Rover-Mission wurde unter der Leitung von Dr. Göstar Klingelhöfer am Institut für Anorganische und Analytische Chemie an der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz entwickelt und gebaut. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Aufgrund des natürlichen Zerfalls des Kobalt-57 hat diese Strahlungsquelle jedoch im Verlauf der Mission stark nachgelassen. Um ein Messresultat zu erringen, welches am Anfang der Mission im Jahr 2004 innerhalb von 15 Minuten erzielt werden konnte, muss das Moessbauer-Spektrometer mittlerweile etwa 100 Stunden aktiv sein. Ein wirklich effektiver Einsatz dieses Instruments ist somit eigentlich nur noch bei langfristigen Ruhephasen wie bei der jetzt anstehenden Konjunktion möglich. Das Moessbauer-Spektrometer wurde am 22. Januar auf der Marsoberfläche aufgesetzt und wird seine Messungen bis zum Ende der Sonnenkonjunktion fortsetzen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25012011001027_big_6.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25012011001027_small_6.jpg" alt="NASA, JPL, Cornell University" width="850" height="231"/></a><figcaption>
Für die Betrachtung dieses Anaglyphenbildes des Kraters Santa Maria wird eine Rot-Grün oder eine Rot-Blau-Brille benötigt. 
<br>
(Bild: NASA, JPL, Cornell University)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Das Ziel dieser Messungen besteht darin, in diesem speziellen Gebiet Materialien zu charakterisieren, welche deutliche mineralogische Unterschiede zu allem anderen aufweisen, was bisher von <i>Opportunity</i> untersucht wurde&#8220;, so Bruce Banerdt, JPL-Projektwissenschaftler der <i>Mars Exploration Rover</i>-Mission. Nach dem Ende der Sonnenkonjunktion wird <i>Opportunity</i> nach dem gegenwärtigen Planungsstand noch mehrere Tage am Rand von Santa Maria verbringen und dabei die momentanen Untersuchungen fortsetzen. Zum einen sollen während dieser Zeit die zwischenzeitlich gesammelten Daten zur Erde übermittelt und gesichtet werden. Zudem dürfte in diesem Zeitraum ein ausführlicher &#8222;Gesundheitscheck&#8220; des Rovers anstehen. Dabei werden die an der Mission beteiligten Techniker und Ingenieure anhand der gesammelten Telemetriedaten überprüfen, ob der Rover die vergangenen Wochen ohne Schaden überstanden hat. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Dann jedoch, so die übereinstimmenden Aussagen der für die Mission verantwortlichen Wissenschaftler, wird sich der Rover erneut in die östliche Richtung bewegen und dabei seinem &#8222;großen Ziel&#8220;, dem noch etwa sechs Kilometer entfernten Endeavour-Krater, nähern. Als Ankunftspunkt an diesem etwa 22 Kilometer durchmessenden Krater ist nach wie vor das diesem vorgelagerte &#8222;Cape York&#8220; vorgesehen. Hierbei handelt es sich um eine etwa 650 Meter lange und rund 150 Meter breite Geländeerhebung am Westrand dieses Kraters. Diese Geländeformation ist von geschichteten Gesteinsablagerungen umgeben, welche aufgrund der durch Spektrometermessungen aus der Umlaufbahn erzielten Messergebnisse ebenfalls unter dem Einfluss von Wasser entstanden sind. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25012011001027_big_7.jpg" data-rel="lightbox-image-5" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25012011001027_small_7.jpg" alt="NASA, JPL, Cornell University" width="937" height="255"/></a><figcaption>
Der Krater Santa Maria in Farbe. 
<br>
(Bild: NASA, JPL, Cornell University)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Cape York befindet sich etwa 300 Meter vom eigentlichen Kraterrand von Endeavour entfernt. Dieser wiederum, so die bisherigen Analysen aus den Daten der Orbiter, scheint <a class="a" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Phyllosilikate" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">Schichtsilikate</a> und <a class="a" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Tonmineral" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">Tonminerale</a> zu enthalten, was auf eine in der Vergangenheit erfolgte Interaktion der dortigen Marsoberfläche mit Wasser hindeutet. Ray Arvidson von der Washington University in St. Louis/USA äußert sich dazu folgendermaßen: &#8222;Wir wollen <i>unbedingt</i> den Rand von Endeavour erreichen und dort diese Tonminerale untersuchen.&#8220; Um dieses Ziel auch zu erreichen gibt es für die kommenden Monaten auch weiterhin nur eine Vorgabe für den Rover: &#8222;Fahren, fahren, fahren&#8230;&#8220;, so Steve Squyres. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Es bleibt zu hoffen, dass <i>Opportunity</i> die jetzt noch ausstehenden rund sechs Kilometer bis zum Rand des Endeavour-Kraters trotz seines Alters, welches die Garantie der Herstellerfirmen bereits weit überschritten hat, in den auf die Untersuchung von Santa Maria folgenden Monaten erfolgreich überbrücken kann. Bis zum jetzigen Zeitpunkt deuten die Telemetriedaten über den &#8222;Gesundheitszustand&#8220; des Rovers auf keine nennenswerten technischen Anomalien hin. Neben dem allgemeinen technischen Zustand des Rovers muss dabei allerdings auch immer ein Auge auf die aktuelle Wettersituation auf dem Mars geworfen werden. Da der Rover ausschließlich mittels seiner Solarpaneele durch Sonnenenergie betrieben wird, ist für dessen Energiesituation allein das Wetter auf dem Mars verantwortlich. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25012011001027_big_8.jpg" data-rel="lightbox-image-6" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25012011001027_small_8.jpg" alt="NASA, JPL-Caltech, Malin Space Science Systems" width="338" height="169"/></a><figcaption>
Eine Karte mit den wichtigsten Oberflächenformationen auf dem Mars. 
<br>
(Bild: NASA, JPL-Caltech, Malin Space Science Systems)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die momentane Entwicklung deutet darauf hin, dass sich im Verlauf der letzten Wochen wieder mehr Staub und Eiskristalle in der Marsatmosphäre angesammelt haben. So konnten im Zeitraum zwischen dem 10. und 16. Januar 2011 mehrere lokal begrenzte Staubstürme am Rand der saisonalen südlichen Polarkappe registriert werden. Besonders erwähnenswert war dabei am 13. Januar ein Sturmgebiet südlich des Hellas-Impaktbeckens. In der nördlichen Planetenhemisphäre bedeckten im selben Zeitraum Staub und Wolken aus Wassereiskristallen weite Gebiete zwischen den mittleren nördlichen Breiten bis hin zur nördlichen Polarkappe. Ein regionaler Staubsturm erstreckte sich dabei am 12. Januar über dem Elysium Planitia. Ausgedehntere Sturmgebiete wurden zusätzlich am 14. Januar über dem Utopia Planitia und am 16. Januar über dem Arcadia Planitia und dem direkt angrenzenden nördlichen Bereich des Amazonis Planitia registriert. Wolken aus Wassereiskristallen verharrten zudem über den Vulkanen der Tharsis-Region und wurden auch sporadisch über der gesamten Äquatorregion beobachtet. Die Atmosphäre über den Landegebieten der beiden Rover war zeitweise ebenfalls mit einer dünnen Schicht aus Wassereiskristallen bedeckt. Dies machte sich durch eine Verschlechterung des Tau-Wertes bemerkbar. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Einen Überblick über die Entwicklung der Energiewerte von <i>Opportunity</i> während der letzten Wochen gibt die folgende Auflistung. Der Tau-Wert steht dabei für die Durchsetzung der Marsatmosphäre mit Staub und Eiskristallen. Je mehr Staub sich in der Atmosphäre des Planeten befindet, desto höher fällt dieser Wert aus. Der Wert für die Lichtdurchlässigkeit der Solarzellen gibt dagegen an, wie viel Sonnenlicht die Solarpaneele trotz einer bedeckenden Staubschicht erreicht und letztendlich zur Energiegewinnung genutzt werden kann. Je niedriger der Tau-Wert und je höher der Faktor für die Lichtdurchlässigkeit ausfällt, desto besser ist dies für den Energiehaushalt des Rovers. </p>



<ul class="wp-block-list"><li>14.12.2010:  0,592 kWh/Tag , Tau-Wert 0,727 , Lichtdurchlässigkeit 63,55 Prozent</li><li>21.12.2010:  0,595 kWh/Tag , Tau-Wert 0,727 , Lichtdurchlässigkeit 64,07 Prozent</li><li>29.12.2010:  0,578 kWh/Tag , Tau-Wert 0,692 , Lichtdurchlässigkeit 62,00 Prozent</li><li>04.01.2011:  0,584 kWh/Tag , Tau-Wert 0,692 , Lichtdurchlässigkeit 62,05 Prozent</li><li>11.01.2011:  0,582 kWh/Tag , Tau-Wert 0,800 , Lichtdurchlässigkeit 62,80 Prozent</li><li>19.01.2011:  0,555 kWh/Tag , Tau-Wert 0,789 , Lichtdurchlässigkeit 60,03 Prozent</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph">Bis zum Ende seiner bisher letzten Fahrt am 11. Januar 2011, dem Sol 2.477 der <i>Opportunity</i>-Mission, konnte der Rover 26.658,64 Meter auf der Oberfläche des Mars zurücklegen. Dabei hat <i>Opportunity</i> bis zum jetzigen Zeitpunkt über 158.000 Bilder an die Erde übermittelt. Die der Missionsplanung entsprechende Erwartung bezüglich der Missionsdauer belief sich auf einen Zeitraum von 90 Tagen, in denen der Rover einsatzfähig sein sollte. In dieser Zeit erhofften sich die Verantwortlichen der NASA, dass <i>Opportunity</i> etwa 600 bis 900 Meter auf der Marsoberfläche zurücklegen kann. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3843.2640  " target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Aktuelle Diskussion zu Spirit und Opportunity</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/5-jahre-opportunity-1/" data-wpel-link="internal">5 Jahre Opportunity</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Seite:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/category/opportunity/" data-wpel-link="internal">Mars Exploration Rover Newsarchiv</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/zwangspause-fuer-den-marsrover-opportunity/" data-wpel-link="internal">Zwangspause für den Marsrover Opportunity</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>IKAROS rotiert langsam</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ikaros-rotiert-langsam/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Jun 2010 09:53:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Datenübertragung]]></category>
		<category><![CDATA[Eigenrotation]]></category>
		<category><![CDATA[Sonde]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie geplant wurde die Rotationsrate um die Längsachse auf etwa 1 Umdrehung pro Minute verringert. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: JAXA (IKAROS-Blog). Genau sind es derzeit 1,1 Umdrehungen pro Minute. Die kleine Subsonde DCAM 2 entfernt sich langsam von IKAROS und übermittelt weiterhin Bilddaten. Die Datenrate hat sich verringert, was entweder an der wachsenden [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Wie geplant wurde die Rotationsrate um die Längsachse auf etwa 1 Umdrehung pro Minute verringert.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: JAXA (IKAROS-Blog).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Genau sind es derzeit 1,1 Umdrehungen pro Minute. Die kleine Subsonde DCAM 2 entfernt sich langsam von IKAROS und übermittelt weiterhin Bilddaten. Die Datenrate hat sich verringert, was entweder an der wachsenden Entfernung oder der nachlassenden Sendeleistung aufgrund der sich entleerenden Batterie liegt. 
<br>
Bei DCAM 1 wurde an den vergangenen Tagen der Auswurfmechanismus getestet. Mit dem Aussetzen kann man sich aber Zeit lassen. Zunächst will man alle Bilddaten von DCAM 2 empfangen und anschließend zur Erde übertragen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">IKAROS befindet sich weiterhin in gutem Zustand und ist mittlerweile 11,3 Millionen Kilometer von der Erde entfernt. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4061.msg151101#msg151101" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">IKAROS-Thema seit 16. Juni</a></li></ul>
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		<title>Voyager 2 funkt wieder verständlich</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/voyager-2-funkt-wieder-verstaendlich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 May 2010 09:16:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[Anomalie]]></category>
		<category><![CDATA[Datenübertragung]]></category>
		<category><![CDATA[JPL]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonde]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnensystem]]></category>
		<category><![CDATA[Voyager]]></category>
		<category><![CDATA[Voyager 2]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die US-Raumsonde Voyager 2, die seit 1977 unterwegs ist, schickt wieder wissenschaftliche Daten im vorgesehenen Format zur Erde. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: NASA. Am 22. April waren erstmals die wissenschaftlichen Daten in einem unverständlichen Format auf der Erde eingetroffen. Daraufhin hatte man die Sonde am 30. April zunächst in einen Modus versetzt, in [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die US-Raumsonde Voyager 2, die seit 1977 unterwegs ist, schickt wieder wissenschaftliche Daten im vorgesehenen Format zur Erde.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: NASA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/27052010111644_small_1.jpg" alt="NASA/JPL-Caltech" width="368" height="201"/><figcaption>
Voyager 2 am Rande des Sonnensystems 
<br>
(Bild: NASA/JPL-Caltech)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Am 22. April waren erstmals die wissenschaftlichen Daten in einem unverständlichen Format auf der Erde eingetroffen. Daraufhin hatte man die Sonde am 30. April zunächst in einen Modus versetzt, in dem nur Daten über deren Status übermittelt werden, um das Problem in Ruhe analysieren zu können. Dazu ließ man sich am 12. Mai ein komplettes Speicherabbild zur Erde übertragen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 17. Mai war klar, dass der Fehler durch ein einziges falsches Bit (1 statt 0) im Speicher eines Computers des Flugdatensystems verursacht wurde. Dieser Computer bereitet die Daten vor der Übertragung in einem bestimmten Format auf. Mit der Erfassung oder Steuerung selbst hat er nichts zu tun. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 19. Mai schickten die verantwortlichen Techniker einen Reset-Befehl für diesen Computer zur Sonde. Dieser Reset wurde auch erfolgreich ausgeführt. Daraufhin erhielt man am 23. Mai erstmals wieder korrekt formatierte Daten am Jet Propulsion Laboratory der NASA in Pasadena (USA). In den nächsten Wochen behalten die Techniker den entsprechenden Computer unter besonders aufmerksamer Kontrolle, sind aber optimistisch, dass das Problem mit dem Reset gelöst sein könnte. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Voyager 2 startete am 20. August 1977 und flog an allen vier Gasplaneten unseres Sonnensystems vorbei. Dabei wurden viele Aufnahmen der Planeten und ihrer Monde angefertigt und zahlreiche weitere Daten über Magnetfeld, Strahlungsumfeld, Sonnenwind oder Partikeldichte erfasst und zur Erde übermittelt. Die Sonde passierte im Juli 1979 den Jupiter, im August 1981 Saturn, im Januar 1986 Uranus und im August 1989 den Planeten Neptun. Am 30. August 2007 durchflog Voyager 2 eine Schockfront, welche die erste äußere Grenze unseres Sonnensystems darstellt. Hier werden die Partikel des Sonnenwindes durch die Wechselwirkung mit interstellarem Gas abrupt abgebremst (Termination Shock). </p>



<p class="wp-block-paragraph">Aufgrund der durch einen Radioisotopengenerator zur Verfügung gestellten Energie könnte die Sonde noch bis etwa 2020 funktionieren und Daten über den interstellaren Raum zur Erde übermitteln. Voyager 2 ist im Augenblick etwa 13,8 Milliarden Kilometer von der Erde entfernt. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4090.msg146474#msg146474" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Thread zu Voyager 1 &amp; 2 sowie Pioneer 10 &amp; 11 ab 7. Mai</a></li></ul>
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		<title>Phoenix schweigt weiter</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/phoenix-schweigt-weiter/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 11:49:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mars Odyssey 2001]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Datenübertragung]]></category>
		<category><![CDATA[Mars Odyssey]]></category>
		<category><![CDATA[Marswinter]]></category>
		<category><![CDATA[Solarzellenausleger]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 1. März 2010 gab das Jet Propulsion Lab (JPL) aus dem kalifornischen Pasadena bekannt, dass auch im Verlauf der zweiten Suchkampagne vom Marsorbiter Mars Odyssey kein Signal des Marslanders Phoenix erfasst werden konnte. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: JPL. Zwischen dem 22. und dem 26. Februar 2010 überflog NASAs Mars Odyssey sechzig Mal [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 1. März 2010 gab das Jet Propulsion Lab (JPL) aus dem kalifornischen Pasadena bekannt, dass auch im Verlauf der zweiten Suchkampagne vom Marsorbiter Mars Odyssey kein Signal des Marslanders Phoenix erfasst werden konnte.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: JPL.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/02032010124901_small_1.jpg" alt="JPL" width="260"/><figcaption>
Mars Odyssey über dem Mars &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: JPL)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Zwischen dem 22. und dem 26. Februar 2010 überflog NASAs Mars Odyssey sechzig Mal das Landegebiet von Phoenix, und lauschte auf Signale des Landers vom Marsboden. Empfangen wurde dabei nichts. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die dritte und letzte Suchkampagne soll zwischen dem 5. und 9. April 2010 stattfinden. Da die Sonne im Landegebiet dann dauerhaft über dem Horizont steht, ist es möglicherweise etwas wahrscheinlicher, dass die Solarzellenausleger von Phonix einen Neustart der Landersysteme auslösen, wenn sie und weitere wesentliche Anlagen und Geräte von Phoenix den Marswinter einigermaßen betriebsfähig überstanden haben. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wirklich erwartet wird ein Erwachen des Landers nicht, er war für die Bedingungen des Marswinters nicht ausgelegt worden. Nach fünf Monaten wissenschaftlicher Untersuchungsarbeit auf dem Mars und zwei Monate nach dem Überschreiten seiner vorgesehenen Lebensdauer auf dem Mars verstummte Phoenix im November 2008. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4209.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">kompletter Phoenix-Thread (seit Dezember 2006)</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>ISS-Crew mit indirektem Internet-Zugriff</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/iss-crew-mit-indirektem-internet-zugriff/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Jan 2010 20:15:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Datenübertragung]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seit dem 22. Januar können die Bewohner der Internationalen Raumstation das Internet (fast) direkt nutzen. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: NASA. Vertont von Peter Rittinger. Dabei greifen Sie im Verlaufe von Zeiten, in denen via Ku-Band-Antenne eine schnelle Datenverbindung zwischen Station und Erde besteht, per Remoteverbindung auf einen Rechner in einer NASA-Einrichtung zu, der [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Seit dem 22. Januar können die Bewohner der Internationalen Raumstation das Internet (fast) direkt nutzen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: NASA. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2010-01-27-38607.mp3"></audio></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei greifen Sie im Verlaufe von Zeiten, in denen via Ku-Band-Antenne eine schnelle Datenverbindung zwischen Station und Erde besteht, per Remoteverbindung auf einen Rechner in einer NASA-Einrichtung zu, der ans Internet angebunden ist. Sie sehen also auf ihrem Computerbildschirm den Inhalt des Desktops des ferngesteuerten Rechners und können hier auch Eingaben machen. 
<br>
Hauptzweck der neuen Kommunikationsmöglichkeit ist der verbesserte Kontakt der ISS-Besatzung mit Bekannten, Verwandten und Interessierten weltweit. Timothy Creamer machte davon sogleich Gebrauch, indem er einen Eintrag in Twitter selbst vornahm. Bisher wurden die Botschaften per Mail zum Boden übermittelt und dann von Mitarbeitern der NASA bzw. von Roskosmos oder Jaxa veröffentlicht. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Weiterhin zur Verfügung stehen den Raumfahrern Dienste wie eMail, IP-Telefonie und Videokonferenzen. Letztere gibt es vor allem bei besonderen Anlässen. Sonstige private, dienstliche oder medizinisch-beratende Kontakte finden überwiegend via Audio statt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem neuen Dienst könnten die Raumfahrer an Bord der Station theoretisch auch die Seite von Raumfahrer.net anschauen. Ob wir das mal erleben? <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3793.msg132741#msg132741" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ISS-Hauptthema ab 22. Januar</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/iss-crew-mit-indirektem-internet-zugriff/" data-wpel-link="internal">ISS-Crew mit indirektem Internet-Zugriff</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		<enclosure url="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2010-01-27-38607.mp3" length="38649396" type="audio/mpeg" />

			</item>
		<item>
		<title>TDRS 1 soll in Friedhofsorbit</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/tdrs-1-soll-in-friedhofsorbit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Oct 2009 05:39:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Datenübertragung]]></category>
		<category><![CDATA[Lageregelungssystem]]></category>
		<category><![CDATA[Stilllegung]]></category>
		<category><![CDATA[Telemetriedaten]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=32649</guid>

					<description><![CDATA[<p>Nach rund 26 Betriebsjahren ist im Oktober 2009 auch der letzte Verstärker mit Wanderfeldröhre zur Hochfrequenzsignalverstärkung an Bord von TDRS 1 ausgefallen, so dass der Satellit keine wissenschaftlichen Daten mehr weiterleiten und keine Telemetriedaten mehr an die Bodenstationen in Neumexiko und Guam senden kann. Deshalb wird der Satellit nun stillgelegt. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/tdrs-1-soll-in-friedhofsorbit/" data-wpel-link="internal">TDRS 1 soll in Friedhofsorbit</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Nach rund 26 Betriebsjahren ist im Oktober 2009 auch der letzte Verstärker mit Wanderfeldröhre zur Hochfrequenzsignalverstärkung an Bord von TDRS 1 ausgefallen, so dass der Satellit keine wissenschaftlichen Daten mehr weiterleiten und keine Telemetriedaten mehr an die Bodenstationen in Neumexiko und Guam senden kann. Deshalb wird der Satellit nun stillgelegt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: NASA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/16102009073928_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/16102009073928_small_1.jpg" alt="NASA" width="333" height="347"/></a><figcaption>
TDRS 1 auf IUS vor dem Aussetzen 
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(Bild: NASA)
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<p class="wp-block-paragraph">TDRS steht für Tracking and Data Relay Satellite, was soviel wie Bahnverfolgungs- und Datenrelaissatellit bedeutet. Mit TDRS 1 war der Aufbau eines Satellitenkommunikationssystems für die US-amerikanische Weltraumbehörde NASA begonnen worden. Die ersten sieben TDRS Satelliten wurden von TRW für die NASA gebaut, drei weitere von Boeing. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 4. April 1983 war der dreiachsenstabilisierte TDRS 1 mit dem Space Shuttle Challenger bei der ersten Mission dieser Raumfähre (STS 6) ins All gelangt. Zusammen mit einer Oberstufenrakete vom Typ IUS (engl. für <i>Inertial Upper Stage</i>) mit der Seriennummer 1 wurde der Satellit im Weltraum ausgesetzt. Da die IUS bei dieser Premiere aber nicht wie vorgesehen funktionierte, gelangte der Satellit mit einer Masse von 2.268 Kilogramm nicht in den eigentlich vorgesehenen Orbit. Mit den ACS-Triebwerken für die Lageregelung des Satelliten war es jedoch möglich, den Satelliten in einem geosynchronen Orbit zu positionieren.  </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/16102009073928_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/16102009073928_small_2.jpg" alt="NASA" width="340" height="269"/></a><figcaption>
TDRS Satellit im All &#8211; Illustration 
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(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Manöver, die TDRS 1 nun in einen Friedhofsorbit bringen sollen, will man in der zweiten Oktoberhälfte beginnen. Der Orbit von TDRS 1 soll angehoben werden, damit er anderen Satelliten nicht unmittelbar gefährlich werden kann. Die Aufgaben, die TDRS 1 bis dato wahrnahm, übernimmt nun TDRS 3, der dafür umpositioniert wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">TDRS 1 mit einer ursprünglichen Lebenserwartung von sieben Jahren war der erste Satellit im Weltraum, der mit dem Internet verbunden war. Außerdem war er, nachdem sich durch die allmählich ansteigende Bahnneigung des Raumfahrzeugs (jährlich etwa ein Grad) eine Nutzungsmöglichkeit des Satelliten durch die US-amerikanische National Science Foundation (NSF) für die Polregionen der Erde ab 1998 ergab, der erste Satellit, mit dessen Hilfe ein Live-Videodatenstrom vom Nordpol aus übertragen werden konnte, und er war der erste Satellit, über den ein Telefonanruf von einem Funktelefon vom Nord- zum Südpol ermöglicht wurde. </p>



<p class="wp-block-paragraph">TDRS 1, vor dem Start als TDRS-A bezeichnet, ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 13.969 bzw. als Objekt Nr. 1983-026B. </p>
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