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	<title>Helix &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Helix &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Robert Habeck besucht Rocket Factory Augsburg</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/robert-habeck-besucht-rocket-factory-augsburg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Jul 2023 08:42:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bundesminister sieht fortgeschrittenen Privatisierungsansatz der RFA ONE-Trägerrakete. Eine Pressemitteilung der Rocket Factory Augsburg AG. Quelle: Rocket Factory Augsburg 28. Juli 2023. Augsburg, 28. Juli 2023. Bundeswirtschaftsminister Dr. Robert Habeck besuchte am Donnerstagnachmittag die Rocket Factory (RFA) in Augsburg. Die Firmenbesichtigung beim führenden deutschen Startdienstleister fand im Rahmen der Industrietour des Ministers statt, welcher sich nach [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Bundesminister sieht fortgeschrittenen Privatisierungsansatz der RFA ONE-Trägerrakete. Eine Pressemitteilung der Rocket Factory Augsburg AG.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Rocket Factory Augsburg 28. Juli 2023.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/RobertHabeckBesuchtRFA12k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="(Bild: RFA)" data-rl_caption="" title="(Bild: RFA)" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="600" height="338" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/RobertHabeckBesuchtRFA160.jpg" alt="" class="wp-image-129369" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/RobertHabeckBesuchtRFA160.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/RobertHabeckBesuchtRFA160-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">(Bild: RFA)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Augsburg, 28. Juli 2023. Bundeswirtschaftsminister Dr. Robert Habeck besuchte am Donnerstagnachmittag die Rocket Factory (RFA) in Augsburg. Die Firmenbesichtigung beim führenden deutschen Startdienstleister fand im Rahmen der Industrietour des Ministers statt, welcher sich nach einer Führung durch die Produktionsstätten auch die Zeit für ausführliche Gespräche mit dem Vorstand und Aufsichtsrat von RFA nahm.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Mittelpunkt des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz organisierten Firmenbesuchs stand der technologische Fortschritt von RFA. So sah Wirtschaftsminister Habeck flugqualifizierte Helix-Triebwerke und Raketenstufen sowie weitere Hardware, die für den Erstflug der RFA ONE-Rakete in Schottland vorbereitet wird. Im weiteren Verlauf wurde das Labor für metallischen 3D-Druck von Triebwerksteilen und die Abteilung für Steuerungselektronik und -software des Flugcomputers vorgestellt. Neben dem technischen Fortschritt betonte das Unternehmen seine privatfinanzierte Entwicklung mit Stand heute rund 45 Mio. €, was ca. 1 % des Ariane 6 Entwicklungsbudgets entspricht. Im anschließenden vertraulichen Austausch ging es um Themen wie die Festlegung des nationalen Raumfahrtbudgets, die Nachfolge der Ariane 6 und europäische Ambitionen in der Raumfahrt. Abschließend gab es für die Presse die Möglichkeit Fotos zu schießen und Fragen zu stellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck betonte: „Die Raumfahrt ist nicht mehr aus unserem Alltag wegzudenken – ob bewusst oder unbewusst nutzen wir sie überall. Die deutsche NewSpace Industrie ist stark aufgestellt und Vorreiter im europäischen Vergleich. Daher ist es umso wichtiger diesen Vorsprung zu nutzen und konsequent am Ball zu bleiben.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dr. Stefan Brieschenk, Chief Operating Officer bei RFA fügte hinzu: &#8222;Der Besuch von Wirtschaftsminister Robert Habeck bei RFA zeigt die Bedeutung der Raumfahrtindustrie in Deutschland und die Rolle, die RFA darin einnimmt. Jetzt ist der Zeitpunkt, um die Privatisierung der europäischen Raumfahrt voranzutreiben und beispielsweise die Nachfolge der Ariane 6 öffentlich auszuschreiben. Deutschland muss hier eine Führungsrolle einnehmen. Das RFA technologisch fähig und kommerziell bereit ist, haben wir in der jüngsten Vergangenheit mit unserem erfolgreichen und in Europa einzigartigem Oberstufentest gezeigt.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Rocket Factory</strong><br>Rocket Factory Augsburg wurde 2018 mit der Vision gegründet, datengenerierende Geschäftsmodelle im Weltraum zu ermöglichen, um unseren Planeten Erde besser zu überwachen, zu schützen und zu vernetzen. Vor diesem Hintergrund hat sich das Unternehmen zum Ziel gesetzt, wöchentlich Starts von bis zu 1.300 kg in niedrige Erdumlaufbahnen und darüber hinaus zu sehr wettbewerbsfähigen Preisen anzubieten. Damit will RFA den Zugang zum Weltraum demokratisieren und die Startkosten in der Raumfahrtindustrie senken. Der RFA ONE Startservice kombiniert drei wichtige Wettbewerbsvorteile: Ein kundenorientierter Service mit präziser Aussetzung in der Umlaufbahn und einem hohen Maß an Missionsflexibilität durch das Redshift OTV; zu einem äußerst wettbewerbsfähigen Preis; ermöglicht durch eine überlegene gestufte Verbrennungstechnologie, kostengünstige Edelstahltanks und die Verwendung von Industriekomponenten. Im Juni 2023 war RFA das erste Unternehmen in Europa, das eine komplette Oberstufe mit gestuftem Verbrennungstriebwerk über seine gesamte Flugdauer hinweg zündete.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=17958.msg551929#msg551929" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Rocket Factory Augsburg (RFA)</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>GEOTracker-Service von ArianeGroup heißt jetzt Helix</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/geotracker-service-von-arianegroup-heisst-jetzt-helix/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Jun 2023 16:58:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der neue Name steht für die Erweiterung des Dienstes auf niedrige und mittlere Umlaufbahnen mit präziserer Erfassung von Objekten im All bei Tag und Nacht. Der Service ergänzt den seit 2011 laufenden Betrieb im geostationären Orbit. Helix unterstützt die akkurate Erfassung der Lage im Weltraum durch die permanente Katalogisierung von Objekten und ihre Charakterisierung. Dies [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Der neue Name steht für die Erweiterung des Dienstes auf niedrige und mittlere Umlaufbahnen mit präziserer Erfassung von Objekten im All bei Tag und Nacht. Der Service ergänzt den seit 2011 laufenden Betrieb im geostationären Orbit. Helix unterstützt die akkurate Erfassung der Lage im Weltraum durch die permanente Katalogisierung von Objekten und ihre Charakterisierung. Dies erleichtert auch das Erkennen &#8222;ungewöhnlicher&#8220; Ereignisse. Eine Pressemitteilung der ArianeGroup.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: ArianeGroup 5. Juni 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/GEOTrackernowHelix1ArianeGroup.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="(Grafik: ArianeGroup)" data-rl_caption="" title="(Grafik: ArianeGroup)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/GEOTrackernowHelix1ArianeGroup26.jpg" alt="(Grafik: ArianeGroup)" class="wp-image-127581"/></a><figcaption class="wp-element-caption">(Grafik: ArianeGroup)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Les Mureaux, Bordeaux, 5. Juni 2023 &#8211; GEOTracker® wird in Helix umbenannt, um die breite Palette von Diensten zur Weltraumüberwachung widerzuspiegeln, die ArianeGroup anbietet. Diese reichen von erdnahen Umlaufbahnen bis in den geostationären Orbit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Helix integriert neue Fähigkeiten wie augensichere Laser-Entfernungsmessung und Bilderfassung, und erweitert den Katalog von mehreren tausend erfassten Objekten im Weltraum fortlaufend. Um den Bedürfnissen von Kunden und den steigenden Anforderungen durch die Verdichtung der Aktivitäten im All gerecht zu werden, baut ArianeGroup das Helix Netzwerk weltweit weiter aus und entwickelt den Service stetig weiter. Mit 15 Stationen rund um den Globus stellt Helix heute das größte private europäische Teleskop-Netz dar. Bis 2025 wird es auf über 30 Stationen ausgebaut.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Helix liefert Tag und Nacht hochpräzise Daten für die Positions- und Orbitalbahn-Bestimmung und analysiert Weltraumobjekte in den verschiedenen Umlaufbahnen. Der Dienst ist an die Bedürfnisse ziviler und militärischer Satellitenbetreiber bei der Überwachung, Nachverfolgung und Vermeidung von Kollisionen angepasst. Er ermöglicht es den Betreibern, ihre Satelliten vor möglichen Gefahren zu schützen. Helix liefert somit Informationen von hohem Mehrwert, die für die Entwicklung künftiger europäischer Raumfahrtprogramme unerlässlich sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Als wir vor etwas mehr als zehn Jahren unseren eigenen Weltraumüberwachungsdienst ins Leben riefen, haben wir Pionierarbeit geleistet. Heute sind sich Staaten und Betreiber der Risiken, denen ihre Systeme im All ausgesetzt sind, bewusst. Die Infrastrukturen im Orbit sind für das Funktionieren unserer modernen Gesellschaften unverzichtbar geworden. Mit unseren Kompetenzen im Bereich großer Weltraumsysteme und in Verbindung mit der Situationsanalyse im All, die für uns von strategischer Bedeutung sind, können wir heute zur Bewältigung dieser großen Herausforderungen für die Sicherheit der Bürger Europas beitragen. Die neue Bezeichnung für unseren Weltraumüberwachungsdienst spiegelt seine Weiterentwicklung wider, unterstreicht seine Qualität und Effizienz und symbolisiert den Pionier- und Innovationsgeist unserer Teams im Dienste unserer Kunden“, erklärte Martin Sion, CEO von ArianeGroup.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/GEOTrackernowHelix3ArianeGroup.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="(Grafik: ArianeGroup)" data-rl_caption="" title="(Grafik: ArianeGroup)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/GEOTrackernowHelix3ArianeGroup26.jpg" alt="(Grafik: ArianeGroup)" class="wp-image-127583"/></a><figcaption class="wp-element-caption">(Grafik: ArianeGroup)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der Helix-Dienst deckt bereits heute permanent 360 Grad der geostationären Umlaufbahn ab und wird nun auf erdnahe Umlaufbahnen ausgedehnt. Er nutzt die neuesten optischen und lasertechnischen Innovationen für hochpräzise Erkennung und Messung, wobei die Automatisierung und schnelle Orbitaldaten-Verarbeitung durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz unterstützt wird. Die rund um die Uhr erfassten Daten werden in einem Steuerungs- und Kontrollzentrum im französischen Les Mureaux bei Paris analysiert. Sie werden anschließend in sicheren operativen Diensten und Produkten für Kunden aufbereitet und gepflegt. Die Beobachtungsstationen werden am ArianeGroup-Standort in Saint Médard en Jalles in der französischen Region Nouvelle Aquitaine entwickelt, zusammengefügt und getestet, bevor sie weltweit installiert werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die genaue Bestimmung von Weltraumobjekten sowie die permanente und zeitnahe Erfassung und Verarbeitung hochwertiger Informationen sind auch für künftige Weiterentwicklungen im Rahmen des Europäischen Verteidigungsfonds unerlässlich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dem französischen Verteidigungsministerium erlaubt dieses System die Erkennung, Nachverfolgung und Unterstützung bei der Bestimmung von Weltraumobjekten und die Warnung vor ungewöhnlichen Verhaltensweisen, um die Lage im Weltraum permanent zu erfassen und zum Schutz der nationalen Weltraumressourcen beizutragen. In diesem Kontext haben die ArianeGroup-Teams für Weltraumüberwachung kürzlich – wie jedes Jahr – an der AsterX-Übung für das französische Weltraumkommando und seine internationalen Partner teilgenommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Europäische Kommission hat ArianeGroup zudem im Juni 2021 mit der Umsetzung von zwei Projekten zur Weltraumüberwachung mit den Namen „Sauron“ und „Integral“ beauftragt und damit ihre Rolle als wichtiger Akteur in diesem Sektor bestätigt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">GEOTracker® und Helix sind eingetragene Marken von ArianeGroup.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über ArianeGroup</strong><br>ArianeGroup ist Hauptauftragnehmer für zivile und militärische Trägerraketen, verantwortlich für die Entwicklung und den gesamten Produktionsablauf der europäischen Trägerraketen Ariane 5 und Ariane 6, die von ihrer Tochtergesellschaft Arianespace vermarktet und betrieben werden. Außerdem ist sie für die Entwicklung, den Bau, die Integration und die Wartung der Raketen der französischen See-Streitkräfte zur nuklearen Abschreckung zuständig. Als weltweit anerkannter Spezialist für innovative und wettbewerbsfähige Lösungen beherrscht ArianeGroup die ganze Palette der fortschrittlichsten Antriebstechnologien und Anwendungen in der Raumfahrt. Über ihre Tochtergesellschaften stellt sie anderen Industriezweigen ihre Fachkompetenz in Ausrüstung, Service, Weltraumüberwachung und sicherheitsrelevanten Infrastrukturen zur Verfügung. ArianeGroup ist ein 50:50-Joint Venture von Airbus und Safran und beschäftigt mehr als 8.000 hochqualifizierte Mitarbeiter in Frankreich und Deutschland. Der konsolidierte Umsatz der Gruppe im Jahr 2022 belief sich auf 2,4 Milliarden Euro.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=12696.msg550078#msg550078" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ArianeGroup</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>RFA zündet erfolgreich Oberstufe für 280 Sekunden</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/rfa-zuendet-erfolgreich-oberstufe-fuer-280-sekunden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Jun 2023 19:54:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
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		<category><![CDATA[statischer Brennversuch]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Erster integrierter Stufentest mit gestufter Verbrennung in Europa. Eine Pressemitteilung der Rocket Factory Augsburg AG. Quelle: Rocket Factory Augsburg 2. Juni 2023. Augsburg – 2. Juni 2023. Der Startdienstleister Rocket Factory Augsburg AG (RFA) hat seine Oberstufe erfolgreich über die volle Dauer von 280 Sekunden getestet. Dies markiert den erfolgreichen Abschluss der IST-Kampagne (Integrated System [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Erster integrierter Stufentest mit gestufter Verbrennung in Europa. Eine Pressemitteilung der Rocket Factory Augsburg AG.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Rocket Factory Augsburg 2. Juni 2023.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/RFA_IST_280s_2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="(Bild: RFA)" data-rl_caption="" title="(Bild: RFA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="338" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/RFA_IST_280s_60.jpg" alt="(Bild: RFA)" class="wp-image-127518" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/RFA_IST_280s_60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/RFA_IST_280s_60-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">(Bild: RFA)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Augsburg – 2. Juni 2023. Der Startdienstleister Rocket Factory Augsburg AG (RFA) hat seine Oberstufe erfolgreich über die volle Dauer von 280 Sekunden getestet. Dies markiert den erfolgreichen Abschluss der IST-Kampagne (Integrated System Test), bei der ein Helix-Triebwerk mit gestufter Verbrennung in ein Oberstufentanksystem integriert und mehrmals sowie abschließend bis zur kompletten Flugdauer heiß gezündet wurde. Dies ist das erste Mal in Europa, dass eine privat entwickelte Oberstufe mit gestufter Verbrennung erfolgreich getestet wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der nun erfolgreich abgeschlossenen IST-Kampagne wurden alle Systeme und Komponenten der Stufe getestet. Der abschließende Test umfasste eine volle Brenndauer von 280 Sekunden. Damit ist RFA das erste private Unternehmen in Europa, das eine Stufe mit einem Triebwerk mit gestufter Verbrennung über die gesamte Flugdauer erfolgreich zündete. Mit dieser langen Brenndauer ist das Helix-Triebwerk nun gleichzeitig für den Flug der ersten und zweiten Stufe qualifiziert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die Oberstufe funktionierte einwandfrei und durchlief die volle 310s-Autosequenz, ohne einen automatischen Stopp auszulösen. Die Triebwerkslaufzeit betrug 280 Sekunden, und nach dem Test konnten keine Schäden festgestellt werden. Dies ist der erste erfolgreiche Qualifikationstest unserer Oberstufe, und wir sind sehr stolz auf unser Team, das die Entwicklung, den Bau und die Tests so zeit- und kosteneffizient durchgeführt hat&#8220;, sagte Dr. Stefan Brieschenk, Chief Operating Officer des Unternehmens. &#8222;Mit den Daten, die wir gesammelt haben, werden wir alle Teilsysteme der Oberstufe und der ersten Stufe weiter optimieren. Unser nächster großer Schritt ist der Heißbrandtest der ersten Stufe. Wir nähern uns mit großen Schritten unserem ersten Start, es wird ernst.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dr. Stefan Tweraser, CEO von RFA, fügte hinzu: &#8222;Dieser erfolgreiche Test ist für uns ein großer Schritt nach vorn. Er ist eine vollständige Bestätigung unserer Strategie, eine kleine Trägerrakete zu entwickeln, die sowohl sehr leistungsfähig als auch kostenmäßig führend ist. Mit diesem Test der Oberstufe über ihre gesamte Brenndauer haben wir erneut bewiesen, dass wir in der Lage sind, mehr Meilensteine mit weniger, aber intelligenteren Investitionen zu erreichen als alle unsere Wettbewerber&#8220;.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die beim schwedischen Esrange Space Center durchgeführte Kampagne ist der bisher wichtigste Meilenstein im Entwicklungsprozess: Bei 280 Sekunden stationärer Verbrennung wurden die Funktionalität und Kompatibilität aller Oberstufensysteme bewiesen, darunter Betankungsvorgänge, Treibstoffmanagement, Bedrückung, Sensoren, Antrieb und Steuerung. Es wurden wertvolle Daten für die weitere Optimierung von Triebwerk und Stufe gesammelt. RFA wird sich nun auf die Montage der ersten Stufe konzentrieren und die Bauarbeiten auf dem Startplatz fortsetzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über gestufte Verbrennung</strong><br>Im Juli 2021 testete RFA als erstes Unternehmen in der Europäischen Union erfolgreich ein gestuftes Verbrennungstriebwerk mit einem acht Sekunden dauernden Heißzündungstest. Damit war RFA das dritte kommerzielle Unternehmen der Welt, das einen gestuften Verbrennungsmotor in großem Maßstab erfolgreich getestet hat. Im August 2022 folgte eine Heißbrandkampagne der Helix in Flugkonfiguration mit einer Gesamtbrenndauer von 74 Sekunden. Dasselbe Triebwerk wurde dreimal gezündet und gestoppt, ohne dass Komponenten ausgetauscht werden mussten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die gestufte Verbrennungstechnologie zeichnet sich durch eine höhere Effizienz und Leistung im Vergleich zu konventionellen Raketenmotoren mit offenem Verbrennungskreislauf aus. Die teilweise unverbrannten Abgase aus der Turbopumpe werden in die Hauptbrennkammer geleitet, wodurch die Freisetzung von unverbranntem Treibstoff vermieden wird. Durch die Wiederverwertung der Abgase wird die Effizienz der Trägerrakete erheblich gesteigert, während gleichzeitig die Startkosten gesenkt und die CO<sub>2</sub>-Emissionen bei Raketenstarts minimiert werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Rocket Factory</strong><br>Rocket Factory Augsburg wurde 2018 mit der Vision gegründet, datengenerierende Geschäftsmodelle im Weltraum zu ermöglichen, um unseren Planeten Erde besser zu überwachen, zu schützen und zu vernetzen. Vor diesem Hintergrund hat sich das Unternehmen zum Ziel gesetzt, wöchentlich Starts von bis zu 1.300 kg in niedrige Erdumlaufbahnen und darüber hinaus zu sehr wettbewerbsfähigen Preisen anzubieten. Damit will RFA den Zugang zum Weltraum demokratisieren und die Startkosten in der Raumfahrtindustrie senken. Der RFA ONE Startservice kombiniert drei wichtige Wettbewerbsvorteile: Ein kundenorientierter Service mit präziser Aussetzung in der Umlaufbahn und einem hohen Maß an Missionsflexibilität durch das Redshift OTV; zu einem äußerst wettbewerbsfähigen Preis; ermöglicht durch eine überlegene gestufte Verbrennungstechnologie, kostengünstige Edelstahltanks und die Verwendung von Industriekomponenten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=17958.msg549885#msg549885" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Rocket Factory Augsburg (RFA)</a></li>
</ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>RFA und DLR unterzeichnen Vertrag für Helix-Tests in Lampoldshausen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/rfa-und-dlr-unterzeichnen-vertrag-fuer-helix-tests-in-lampoldshausen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Nov 2022 22:40:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
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		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=118567</guid>

					<description><![CDATA[<p>RFA wird auf dem DLR-Gelände einen eigenen Triebwerksprüfstand bauen und betreiben. Eine Pressemitteilung der Rocket Factory Augsburg AG. Quelle: Rocket Factory Augsburg 16. November 2022. Bremen &#8211; 16. November 2022 – Rocket Factory Augsburg (RFA) und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) haben auf der SPACE TECH EXPO EUROPE in Bremen bekannt gegeben, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">RFA wird auf dem DLR-Gelände einen eigenen Triebwerksprüfstand bauen und betreiben. Eine Pressemitteilung der Rocket Factory Augsburg AG.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Rocket Factory Augsburg 16. November 2022.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/1668538027226rfa.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="(Bild: RFA)" data-rl_caption="" title="(Bild: RFA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/1668538027226rfa26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">(Bild: RFA)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Bremen &#8211; 16. November 2022 – Rocket Factory Augsburg (RFA) und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) haben auf der SPACE TECH EXPO EUROPE in Bremen bekannt gegeben, dass RFA einen eigenen Prüfstand auf dem DLR-Gelände in Lampoldshausen bauen und betreiben wird. Dort wird RFA ab Mitte 2023 ihr Helix-Triebwerk testen, um das erste gestufte Verbrennungstriebwerk der Europäischen Union zur Serienreife zu entwickeln.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Laut dem Vertrag wird RFA das Testgelände P2.4 mieten und nutzen. Während das DLR die Basisinfrastruktur zur Verfügung stellt und der Testbetrieb im Rahmen der Standortregularien stattfindet, baut RFA einen eigenen Teststand und unterstützende Infrastruktur. Insgesamt sind Investitionen im einstelligen Millionenbereich geplant. Damit kann RFA erstmals sein Helix-Triebwerk in Deutschland testen. Bislang wurden die Prüfstände in Lampoldshausen nur vom DLR, der ESA und der ArianeGroup genutzt. RFA ist damit eines der ersten NewSpace-Unternehmen, das diese Möglichkeit erhält. Bisher wurden die Tests des Helix-Triebwerks in Esrange, Schweden, bei der Swedish Space Cooperation (SSC) durchgeführt. Der Betrieb an diesem Standort wird fortgesetzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Weniger als eine Woche vor der ESA-Ministerratskonferenz ist diese Zusammenarbeit ein klares Bekenntnis von RFA zum Standort Deutschland und ein starkes Signal an die Politik und die Industrie&#8220;, sagte Jörn Spurmann, Chief Commercial Officer von RFA. „Die mit dem DLR geschaffene Struktur ist kommerziell weltweit äußerst wettbewerbsfähig und der richtige Weg, um die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Raumfahrtindustrie in Europa und der Welt sicherzustellen. Wir sind sehr stolz darauf, unser Helix-Triebwerk mit gestufter Verbrennung – das erste in der Europäischen Union – beim DLR in Lampoldshausen testen zu können und fühlen uns durch das in uns als New Space Unternehmen gesetzte Vertrauen geehrt.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Möglichkeit, in Deutschland zu testen, vereinfacht nicht nur die Logistik, sondern auch den bürokratischen Aufwand, da die Genehmigungsverfahren bekannt sind und der Aufwand für die Aus- und Einfuhr entfällt. Sie vertieft auch die Zusammenarbeit zwischen DLR und RFA und ermöglicht Synergien und einen Erfahrungsaustausch, von dem beide Seiten profitieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Start-ups werden zu einem zunehmend wichtigen Faktor auch in der Raumfahrt. Deshalb freuen wir uns über das Vertrauen der Rocket Factory Augsburg, das Sie uns als New Space-Unternehmen entgegenbringen. Diese Zusammenarbeit sehen wir auch als Anerkennung der Leistungsfähigkeit der vorhandenen Testinfrastruktur und als Investition in die Zukunft an&#8220;, sagte Prof. Dr.-Ing. Anke Kaysser-Pyzalla, Vorstandsvorsitzende des DLR, anlässlich der Vertragsunterzeichnung und ergänzte: „Durch die Validierung fortschrittlicher und vielversprechender Triebwerkskonzepte, schaffen wir gemeinsam die Grundlage für einen kommerziellen und kostengünstigen Zugang Europas zum All.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mitte 2022 zündete RFA ihr Helix-Triebwerk zum ersten Mal für eine Gesamtdauer von 74 Sekunden. Auf einen kurzen Einstiegstest von vier Sekunden folgten zwei Langzeittests mit 30 und 40 Sekunden. Dasselbe Helix-Triebwerk wurde dabei dreimal gezündet und abgeschaltet, ohne dass Komponenten ausgetauscht werden mussten. Damit ist der Weg frei für den Integrierten Systemtest (IST), bei dem ein kompletter Oberstufentank mit einem Helix-Triebwerk als geschlossenes System für die Dauer des Fluges getestet wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über das DLR Lampoldshausen</strong><br>Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) verfügt am Standort Lampoldshausen in Europa auf dem Gebiet der Entwicklung und des Betriebes von Raketentriebwerksprüfständen über einmalige Kompetenzen. In den vergangenen 60 Jahren hat sich das Institut für Raumfahrtantriebe am Standort Lampoldshausen, an dem heute rund 340 Mitarbeitende tätig sind, zu einem wichtigen Partner der europäischen Raumfahrt entwickelt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Rocket Factory</strong><br>Rocket Factory Augsburg wurde 2018 mit der Vision gegründet, datengenerierende Geschäftsmodelle im Weltraum zu ermöglichen, um unseren Planeten Erde besser zu verstehen, zu schützen und zu vernetzen. Vor diesem Hintergrund ist es das Ziel des Unternehmens, wöchentlich Starts von bis zu 1.300 kg in niedrige Erdumlaufbahnen und darüber hinaus zu sehr wettbewerbsfähigen Preisen anzubieten. Auf diese Weise will RFA den Zugang zum Weltraum demokratisieren und die Startkosten in der Raumfahrtindustrie senken. Die Rakete RFA ONE kombiniert drei wichtige Wettbewerbsvorteile: Ein kundenorientierter Service mit präziser Aussetzung im Orbit und einem hohen Maß an Missionsflexibilität durch seine Orbitalstufe; zu einem äußerst wettbewerbsfähigen Preis; ermöglicht durch eine überlegene gestufte Verbrennungstechnologie, kostengünstige Strukturen und die Verwendung von Industriekomponenten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=17958.msg540508#msg540508" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Rocket Factory Augsburg (RFA)</a></li>
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		<title>RFA zündet Helix-Triebwerk für insgesamt 74 Sekunden</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/rfa-zuendet-helix-triebwerk-fuer-insgesamt-74-sekunden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Jul 2022 02:48:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[gestufte Verbrennung]]></category>
		<category><![CDATA[Helix]]></category>
		<category><![CDATA[RFA]]></category>
		<category><![CDATA[RFA One]]></category>
		<category><![CDATA[Rocket Factory]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Startdienstleister Rocket Factory Augsburg AG hat sein Helix-Triebwerk mit gestufter Verbrennung zum ersten Mal für eine Gesamtdauer von 74 Sekunden getestet. Dies markiert den erfolgreichen Abschluss der ersten Testkampagne der Helix in Flugkonfiguration und einen weiteren Meilenstein auf dem Weg zur Kommerzialisierung der Dienstleistungen von RFA. Eine Pressemitteilung der Rocket Factory Augsburg AG. Quelle: [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Der Startdienstleister Rocket Factory Augsburg AG hat sein Helix-Triebwerk mit gestufter Verbrennung zum ersten Mal für eine Gesamtdauer von 74 Sekunden getestet. Dies markiert den erfolgreichen Abschluss der ersten Testkampagne der Helix in Flugkonfiguration und einen weiteren Meilenstein auf dem Weg zur Kommerzialisierung der Dienstleistungen von RFA. Eine Pressemitteilung der Rocket Factory Augsburg AG.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Rocket Factory Augsburg 13. Juli 2022.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/RFAHelixInFlightConfiguration2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/RFAHelixInFlightConfiguration26.jpg" alt=""/></a><figcaption>(Bild: RFA)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Augsburg, 13. Juli 2022 – Der Startdienstleister Rocket Factory Augsburg AG (RFA) hat sein Helix-Triebwerk in der Flugkonfiguration für insgesamt 74 Sekunden erfolgreich getestet. Die Testkampagne bestand aus zwei langen Tests mit einer Brenndauer von jeweils 30 und 40 Sekunden. Dem vorausgegangen war ein Test mit einer Brenndauer von vier Sekunden. Alle drei Tests wurden mit demselben Triebwerk durchgeführt, erreichten die gewünschte Brenndauer und wurden anschließend sicher beendet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Helix funktionierte insgesamt 74 Sekunden lang einwandfrei – einschließlich dreier Zünd- und Abschaltsequenzen, ohne dass irgendwelche Komponenten am Triebwerk ausgetauscht werden mussten. Bei dieser ersten Qualifizierungskampagne wurde das Triebwerk auch kurzzeitig auf 130 % des Nennauslegungspunkts hochgedrosselt. Wir freuen uns sehr, dass sich unser Design als so zuverlässig und leistungsfähig erwiesen hat&#8220;, sagte Dr. Stefan Brieschenk, Chief Operating Officer des Unternehmens. &#8222;Wir haben genügend Daten, um uns auf den nächsten Meilenstein, den integrierten Systemtest der Oberstufe, zu konzentrieren. Bei diesem Test wird Helix über die gesamte Dauer eines Oberstufenfluges gezündet. Mit dem Abschluss dieser ersten Qualifizierungskampagne von Helix haben wir gerade einen großen Schritt in Richtung unseres ersten Starts gemacht.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Testkampagne erfolgreich abgeschlossen</strong><br>Diese Tests beenden somit die Testkampagne mit langen Brenndauern der Helix in Flugkonfiguration. Die Kampagne, die im schwedischen Kiruna durchgeführt wurde, ist der bisher wichtigste Meilenstein im Entwicklungsprozess der RFA ONE: Insgesamt 74 Sekunden stabile Verbrennung demonstrierten die Ausdauer- und Mehrfachzündfähigkeit des Triebwerks, welches 100% IP von RFA ist. Es wurden wertvolle Daten für die weitere Optimierung gesammelt. RFA wird sich nun auf den integrierten Systemtest konzentrieren und mit Wartungs- und Erweiterungsarbeiten am Prüfstand beginnen. Der Test ist für Ende des Jahres geplant.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/RFADataplot40sRFA.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/RFADataplot40sRFA26.jpg" alt=""/></a><figcaption>(Grafik: RFA)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über gestufte Verbrennung</strong><br>Im Juli 2021 entwickelte und testete RFA als erstes Unternehmen in der Europäischen Union erfolgreich ein gestuftes Verbrennungstriebwerk mit einem acht Sekunden dauernden Heißzündungstest. Damit war RFA das dritte kommerzielle Unternehmen weltweit, das ein Raketentriebwerk mit gestufter Verbrennung erfolgreich in großem Maßstab getestet hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Technologie der gestuften Verbrennung zeichnet sich im Vergleich zu herkömmlichen Raketenmotoren mit sog. offenem Kreislauf durch höhere Effizienz und Leistung aus. Die teilweise unverbrannten Abgase aus der Turbopumpe werden in die Hauptbrennkammer geleitet, wodurch die Freisetzung von unverbranntem Treibstoff vermieden wird. Durch die Wiederverwertung dieser Abgase wird die Effizienz der Trägerrakete erheblich gesteigert, während gleichzeitig die Startkosten gesenkt und die CO<sub>2</sub>-Emissionen bei Raketenstarts minimiert werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Rocket Factory</strong><br>Rocket Factory Augsburg wurde 2018 mit der Vision gegründet, datengenerierende Geschäftsmodelle im Weltraum zu ermöglichen, um unseren Planeten Erde besser zu verstehen, zu schützen und zu vernetzen. Vor diesem Hintergrund ist es das Ziel des Unternehmens, wöchentlich Starts von bis zu 1.300 kg in niedrige Erdumlaufbahnen und darüber hinaus zu sehr wettbewerbsfähigen Preisen anzubieten. Auf diese Weise will RFA den Zugang zum Weltraum demokratisieren und die Startkosten in der Raumfahrtindustrie senken. Die Rakete RFA ONE kombiniert drei wichtige Wettbewerbsvorteile: Ein kundenorientierter Service mit präziser Aussetzung im Orbit und einem hohen Maß an Missionsflexibilität durch seine Orbitalstufe; zu einem äußerst wettbewerbsfähigen Preis; ermöglicht durch eine überlegene gestufte Verbrennungstechnologie, kostengünstige Strukturen und die Verwendung von Industriekomponenten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=17958.msg534838#msg534838" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Rocket Factory Augsburg (RFA)</a></li></ul>
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		<title>RFA gewinnt 11 Millionen Euro im Zuge des DLR Microlauncher-Wettbewerbs</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/rfa-gewinnt-11-millionen-euro-im-zuge-des-dlr-microlauncher-wettbewerbs/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Apr 2022 15:29:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Rocket Factory Augsburg (RFA) gewinnt die finale Runde des Microlauncher-Wettbewerbs des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Eine Pressemitteilung der Rocket Factory Augsburg AG. Quelle: Rocket Factory Augsburg. Berlin, Deutschland, 25. April 2022 &#8211; Das Preisgeld beträgt 11 Millionen Euro. Im Gegenzug wird die Bundesregierung zum Ankerkunden der RFA ONE. Auf den ersten [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Die Rocket Factory Augsburg (RFA) gewinnt die finale Runde des Microlauncher-Wettbewerbs des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Eine Pressemitteilung der Rocket Factory Augsburg AG.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Rocket Factory Augsburg.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/1650898182287rfa.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/1650898182287rfa260.jpg" alt=""/></a><figcaption>(Bild: Rocket Factory Augsburg)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Berlin, Deutschland, 25. April 2022 &#8211; Das Preisgeld beträgt 11 Millionen Euro. Im Gegenzug wird die Bundesregierung zum Ankerkunden der RFA ONE. Auf den ersten beiden Flügen des RFA ONE wird vom DLR eine Nutzlast von bis zu jeweils 150 kg platziert werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Wir freuen uns sehr, dass wir das DLR als Ankerkunden gewinnen konnten und fühlen uns durch das Vertrauen der Bundesregierung geehrt. Wir glauben, dass der Einkauf von Dienstleistungen bei neu entstehenden und kommerziell agierenden Raumfahrtunternehmen die richtige Richtung für die europäische Raumfahrt ist&#8220;, sagt Jörn Spurmann, Chief Commercial Officer bei RFA. &#8222;Mit uns im Rahmen dieses DLR-Wettbewerbs zu starten, ist eine einmalige Chance für Institutionen und New Space Unternehmen in Deutschland, und wir arbeiten mit Hochdruck daran, eine Vielzahl innovativer, zuverlässiger und kostengünstiger Dienstleistungen anzubieten – am Boden, auf dem Weg in den Orbit und im Orbit&#8220;.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die RFA entwickelt ihre dreistufige Rakete RFA ONE, die bis zu 1.350 kg in eine niedrige polare Erdumlaufbahn befördern kann. Die Rakete ist 30 Meter hoch und 2 Meter breit und hat im vergangenen Jahr wichtige Meilensteine in ihrer Entwicklung erreicht: RFA hat sein hocheffizientes gestuftes Verbrennungstriebwerk &#8222;Helix&#8220; mehrfach gezündet, produziert nun die erste Reihe von Triebwerken in Flugkonfiguration und hat einen erfolgreichen Drucktest mit seiner weitgehend wiederverwendbaren Erststufe durchgeführt. Die RFA ONE soll in Zukunft bis zu fünfzig Mal pro Jahr starten und Satelliten schnell und zuverlässig in den niedrigen Erdorbit bringen – und das zu einem äußerst wettbewerbsfähigen Preis.</p>



<p class="wp-block-paragraph">RFA hat bereits einen Startvertrag mit Lunar Research Service (LRS) für den ersten Start abgeschlossen und mit neun weiteren Kunden Verträge für zukünftige Starts unterzeichnet.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über den Wettbewerb:</strong><br>Der DLR-Wettbewerb für Microlauncher hat zwei Hauptziele: Er soll den kommerziellen und kostengünstigen Transport in den Orbit in Deutschland stärken und deutschen Gründern neue Impulse für die Entwicklung langfristig tragfähiger Geschäftsmodelle geben. Die Entscheidung für RFA wurde von einer Jury unter dem Vorsitz von Dr. Anna Christmann, Koordinatorin der Bundesregierung für die deutsche Luft- und Raumfahrtpolitik, getroffen. Ausschlaggebend für die Auswahl waren in allen Wettbewerbsphasen technische, wirtschaftliche und betriebliche Bewertungskriterien. Der Wettbewerb ist Teil des Commercial Space Transportation Services and Support (C-STS) Programms der Europäischen Weltraumorganisation (ESA). Er wurde vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) initiiert und gefördert. Der Wettbewerb wird vom DLR durchgeführt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Rocket Factory:</strong><br>Die Rocket Factory Augsburg wurde 2018 mit der Vision gegründet, Daten aus dem Weltraum zu ermöglichen, um unsere Erde besser zu verstehen und zu schützen. Zu diesem Zweck will RFA den Zugang zum Weltraum demokratisieren und die Startkosten in der Raumfahrtindustrie senken. Das Ziel des Unternehmens ist es, wöchentlich Satelliten zu unschlagbaren Preisen in niedrige Erdumlaufbahnen zu bringen. Der Startdienst RFA ONE kombiniert dafür drei wichtige Wettbewerbsvorteile: Ein kundenorientierter Service mit präziser Aussetzung in der Umlaufbahn und einem hohen Maß an Flexibilität durch die Orbitalstufe, zu einem äußerst wettbewerbsfähigen Preis, der durch eine überlegene gestufte Verbrennungstechnologie, industrielle Automatisierung und kostengünstige Strukturen ermöglicht wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=17958.msg531261#msg531261" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Rocket Factory Augsburg (RFA)</a></li></ul>
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		<title>Helix – Öffentlichkeit benennt RFA-Triebwerk</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/helix-oeffentlichkeit-benennt-rfa-triebwerk/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Mar 2022 08:19:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[gestufte Verbrennung]]></category>
		<category><![CDATA[Helix]]></category>
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		<category><![CDATA[RFA One]]></category>
		<category><![CDATA[Rocket Factory]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jeder konnte Namen für das RFA-Triebwerk vorschlagen und abstimmen. Eine Pressemitteilung der Rocket Factory Augsburg AG. Quelle: Rocket Factory Augsburg. Augsburg, 11. März 2022 – Das Raketentriebwerk der Rocket Factory Augsburg (RFA) erhält den Namen &#8222;Helix&#8220;. Dieser Name wurde von zwei Fans aus den USA im Rahmen der #NameOurEngine-Kampagne der RFA vorgeschlagen. Über 3.800 Namen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/helix-oeffentlichkeit-benennt-rfa-triebwerk/" data-wpel-link="internal">Helix – Öffentlichkeit benennt RFA-Triebwerk</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Jeder konnte Namen für das RFA-Triebwerk vorschlagen und abstimmen. Eine Pressemitteilung der Rocket Factory Augsburg AG.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Rocket Factory Augsburg.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/HelixScreenRFA.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/HelixScreenRFA26.jpg" alt=""/></a><figcaption>(Bild: RFA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Augsburg, 11. März 2022 – Das Raketentriebwerk der Rocket Factory Augsburg (RFA) erhält den Namen &#8222;Helix&#8220;. Dieser Name wurde von zwei Fans aus den USA im Rahmen der #NameOurEngine-Kampagne der RFA vorgeschlagen. Über 3.800 Namen wurden eingereicht, aus denen RFA seine TOP 10 auswählte und zwei öffentliche Abstimmungen durchführte. &#8222;Helix&#8220; ging als Sieger aus der Endrunde mit „Tycho&#8220;, „Fernweh&#8220; und „Daedalus&#8220; hervor. Insgesamt wurden in beiden Runden über 17.000 Stimmen aus der ganzen Welt abgegeben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit ist RFA das erste Unternehmen der Welt, dessen Raketentriebwerk von der Öffentlichkeit benannt wurde. Die Einreichenden konnten auch eine Begründung für ihren Vorschlag angeben. Im Falle von Helix ist der Grund, dass DNA die Form einer Helix hat. Die DNA einer Rakete ist ihr Triebwerk. Das Triebwerk ist es, was der Maschine Leben einhaucht. Außerdem gibt der Name „Helix&#8220; dem Satz &#8222;Space is for everyone&#8220; eine neue Bedeutung, denn jeder Mensch besteht aus DNA.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über das Helix-Triebwerk</strong><br>Helix ist ein Triebwerk mit gestufter Verbrennung, einer der fortschrittlichsten Triebwerkstypen der Welt. Im Gegensatz zu Triebwerken mit offenem Verbrennungszyklus werden beim Helix-Triebwerk von RFA die Abgase eines sauerstoffreichen Vorbrenners nach dem Antrieb der Turbopumpe in die Hauptbrennkammer geleitet. Dadurch wird der Treibstoff vollständiger verbrannt, was den Wirkungsgrad des Helix-Triebwerks um 7 % erhöht, was sich in einer um 30 % höheren Nutzlastkapazität des RFA ONE Micro Launcher niederschlägt. Die gestufte Verbrennung ist auch umweltfreundlicher, da deutlich weniger stark rußhaltige Abgase in die Atmosphäre abgegeben werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Helix-Triebwerk wird mit RP-1 als Treibstoff und flüssigem Sauerstoff als Oxidator betrieben, hat einen Schub von 100kN und einen Isp von 325s (SL) / 350s (Vac). Neun Helix-Triebwerke werden in der ersten Stufe und ein vakuumoptimiertes Helix-Triebwerk in der zweiten Stufe eingesetzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dr. Stefan Tweraser, CEO der RFA, sagte: &#8222;Wir waren überwältigt von den vielen tollen Einsendungen und dem wertschätzenden Feedback. Viele Menschen haben sich wirklich tolle Gedanken gemacht und spürbar Liebe in kreative, schöne, ungewöhnliche und tiefgründige Namen und Begründungen gesteckt. Helix ist ein wunderschöner Name mit einer passenden Bedeutung. Wir sind stolz darauf, dass unser Helix-Triebwerk von der Öffentlichkeit benannt wurde und werden diesen Weg der Beteiligung und offenen Kommunikation weitergehen. &#8222;Space is for everyone&#8220; ist für uns keine Phrase, wir gehen dieses Abenteuer gemeinsam als Menschheit an&#8220;.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Rocket Factory</strong><br>Rocket Factory Augsburg wurde 2018 mit der Mission gegründet, die Startkosten in der Raumfahrtindustrie deutlich zu senken. Das Ziel des Unternehmens ist es, wöchentlich Satelliten zu unschlagbaren Preisen in niedrige Erdumlaufbahnen zu bringen. Der in der Entwicklung befindliche Prototyp des Startsystems soll bis Ende 2022 fertiggestellt werden. Die Rakete RFA ONE kombiniert drei wichtige Wettbewerbsvorteile: Ein kundenorientierter Service mit präzisem Transport in die Umlaufbahn und einem hohen Maß an Missionsflexibilität durch die Orbitalstufe, zu einem äußerst wettbewerbsfähigen Preis, der durch eine überlegene gestufte Verbrennungstechnologie, industrielle Automatisierung und kostengünstige Strukturen ermöglicht wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=17958.msg529025#msg529025" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Rocket Factory Augsburg (RFA)</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/helix-oeffentlichkeit-benennt-rfa-triebwerk/" data-wpel-link="internal">Helix – Öffentlichkeit benennt RFA-Triebwerk</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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