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	<title>IAF &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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		<title>Rauscharme Verstärker des Fraunhofer IAF an Bord des Arctic Weather Satellite</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/rauscharme-verstaerker-des-fraunhofer-iaf-an-bord-des-arctic-weather-satellite/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Sep 2024 21:00:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Erstmals genaue Wetterdaten für die Arktis erheben und weltweit Vorhersagen sowie Klimabeobachtungen verbessern – das ist die Aufgabe des Arctic Weather Satellite, den die ESA Mitte August auf den Weg zu seiner erdnahen Umlaufbahn geschickt hat. Eine Pressemitteilung des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Festkörperphysik IAF. Quelle: Fraunhofer IAF 16. September 2024. 16. September 2024 &#8211; Das [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Erstmals genaue Wetterdaten für die Arktis erheben und weltweit Vorhersagen sowie Klimabeobachtungen verbessern – das ist die Aufgabe des Arctic Weather Satellite, den die ESA Mitte August auf den Weg zu seiner erdnahen Umlaufbahn geschickt hat. Eine Pressemitteilung des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Festkörperphysik IAF.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Fraunhofer IAF 16. September 2024.</p>



<p class="wp-block-paragraph">16. September 2024 &#8211; Das hochmoderne Mikrowellenradiometer an Bord des Satelliten enthält vier rauscharme Verstärker des <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/fraunhofer-iaf/" data-wpel-link="internal">Fraunhofer IAF </a>mit weltweit führender InGaAs-mHEMT-Technologie. Auf der EuMW 2024 in Paris präsentiert das Freiburger Institut vom 24. bis zum 26. September Ausstellungsexemplare der im <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/aws/" data-wpel-link="internal">AWS</a> verbauten Verstärker ebenso wie weitere Hochfrequenzelektronik aus den Anwendungsbereichen Satellitenkommunikation, Mobilfunk oder Tieftemperatur-Messtechnik.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/LNA89GHzFraunhoferIAF.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Nahaufnahme des LNA-MMIC für den Frequenzbereich um 89 GHz, integriert in das entsprechende LNA-Modul für das AWS-Mikrowellenradiometer. (Bild: Fraunhofer IAF)" data-rl_caption="" title="Nahaufnahme des LNA-MMIC für den Frequenzbereich um 89 GHz, integriert in das entsprechende LNA-Modul für das AWS-Mikrowellenradiometer. (Bild: Fraunhofer IAF)" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="600" height="400" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/LNA89GHzFraunhoferIAF60.jpg" alt="Nahaufnahme des LNA-MMIC für den Frequenzbereich um 89 GHz, integriert in das entsprechende LNA-Modul für das AWS-Mikrowellenradiometer. (Bild: Fraunhofer IAF)" class="wp-image-144739" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/LNA89GHzFraunhoferIAF60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/LNA89GHzFraunhoferIAF60-300x200.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/LNA89GHzFraunhoferIAF60-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Nahaufnahme des LNA-MMIC für den Frequenzbereich um 89 GHz, integriert in das entsprechende LNA-Modul für das AWS-Mikrowellenradiometer. (Bild: Fraunhofer IAF)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der Arctic Weather Satellite (AWS) der Europäischen Raumfahrtorganisation (European Space Agency, ESA) wurde am <a href="https://www.raumfahrer.net/esa-arktischer-wettersatellit-und-%cf%86sat-2-starten-in-die-umlaufbahn/" data-wpel-link="internal">16. August 2024</a> auf die Reise zu seiner polaren Umlaufbahn in 600 km Höhe über der Erde geschickt. Mit an Bord: Vier rauscharme Verstärker (low-noise amplifiers, LNAs) des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Festkörperphysik IAF aus Freiburg. Sie bilden wesentliche Bestandteile des passiven Mikrowellenradiometers, mit dem der AWS Temperatur und Feuchtigkeit in der Arktis so präzise wie nie zuvor misst. Dies soll dazu beitragen, sowohl die Arktis als auch den Klimawandel, der in ihr besonders sichtbar wird, besser zu verstehen. Ist die Mission erfolgreich, plant die ESA eine weltumspannende Konstellation aus baugleichen Kleinsatelliten in das Weltall zu bringen, um im globalen Maßstab präzisere und kurzfristigere Wettervorhersagen (›Nowcasting‹) sowie Klimabeobachtungen zu ermöglichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Aufgabe von LNAs in technischen Systemen besteht darin, die Qualität eingehender Signale zu verbessern. Wie ihr Name schon sagt, verstärken sie schwache Signale und verursachen dabei möglichst geringe störende Hintergrundgeräusche (Rauschen), damit Signale leichter erkannt und analysiert werden können. Auf diese Weise erhöhen LNAs die Empfindlichkeit von Systemen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Je leistungsfähiger ein rauscharmer Verstärker ist, desto genauer und zuverlässiger kann ein System Daten erheben. Bei der satellitenbasierten Erdbeobachtung spielen sie eine große Rolle, da die Mikrowellenstrahlung, die das Satellitenradiometer erreicht, sehr schwach ist«, erläutert Dr. Fabian Thome, Stellvertretender Geschäftsfeldleiter Hochfrequenzelektronik am Fraunhofer IAF. »Es ist eine großartige Bestätigung und Motivation, dass wir mit unseren LNAs zur besseren Erforschung der Arktis und ihrer Auswirkungen auf das Weltklima beitragen können.«</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Fraunhofer IAF trägt LNAs für Frequenzbereiche um 54, 89 und 170 GHz zum AWS-Radiometer bei</strong><br>Das Mikrowellenradiometer des AWS besteht aus einer Drehantenne, die die von der Erdoberfläche ausgehende natürliche Mikrowellenstrahlung aufnimmt und an vier Hornantennen sowie vier Empfänger weiterleitet. Antenne und Empfänger gehören jeweils zu einer von vier Gruppen aus insgesamt 19 Kanälen, die zusammen ein Frequenzspektrum von 50 bis 325 GHz abdecken: Acht Kanäle mit Frequenzen von 50 bis 58 GHz messen die Temperatur, ein Kanal mit 89 GHz erkennt Wolken, ein weiterer bei 165,5 GHz sowohl Wolken als auch Feuchtigkeit, fünf Kanäle zwischen 176 und 182 GHz sind nur für die Feuchtigkeit zuständig, während zuletzt vier Kanäle bei 325 GHz plus/minus 1,2 bis 6,6 GHz Feuchtigkeit messen sowie ebenfalls Wolken erfassen. Mit dieser technischen Ausstattung ist es dem Radiometer möglich, hochauflösende vertikale Feuchtigkeits- und Temperaturprofile unter allen Wetterbedingungen zu erstellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Fraunhofer IAF hat insgesamt vier LNAs für drei der vier Kanalgruppen bereitgestellt: ein Modul für den Frequenzbereich um 54 GHz, zwei identische Module für 89 GHz, die für eine größere Gesamtverstärkung in Reihe geschaltet wurden, und ein Modul für den 170-GHz-Bereich. Die Forschenden haben bewährte Technologien auf Basis des Verbindungshalbleiters Indiumgalliumarsenid (InGaAs) weiterentwickelt und auf ihrer Grundlage metamorphe Transistoren mit hoher Elektronenbeweglichkeit (metamorphic high-electron-mobility transistors, mHEMTs) für monolithisch integrierte Mikrowellenschaltungen (monolithic microwave integrated circuits, MMICs) realisiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weltweit führende InGaAs-mHEMT-Technologie für LNA-MMICs</strong><br>»Bei der Entwicklung von Transistoren und Schaltungen für satellitengestützte Radiometrie-Systeme ist das Fraunhofer IAF weltweit führend. Unsere Module definieren in vielen Leistungsbereichen den aktuellen Stand der Technik«, betont Thome. Dies zeigt sich auch am Beispiel der Module für das AWS-Radiometer: In Tests hat der LNA für den Frequenzbereich um 54 GHz bei einer Verstärkung von 31 bis 28 dB eine Rauschzahl von 1,0 bis 1,2 dB erreicht und verbessert damit deutlich den Stand der Technik. Die anderen AWS-LNAs bewegen sich mit Rauschzahlen von 1,9–2,3 dB bei 23–25 dB Verstärkung (89 GHz) und 3,3–4,1 dB bei 25–30 dB Verstärkung genau im Bereich des aktuellen Stands der Technik (John et al. 2023).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der Entwicklung der Module arbeiteten die Forschenden eng mit dem direkten Auftraggeber ACC Omnisys (AAC Clyde Space) aus Schweden zusammen, der das Radiometersystem für <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/ohb-sweden/" data-wpel-link="internal">OHB Sweden</a> und die ESA gebaut hat. Bei der Entwicklung und Fertigung der Module konnte das Fraunhofer IAF seine Forschungsinfrastruktur und das Know-how seiner Mitarbeitenden entlang der gesamten Wertschöpfungskette zum Einsatz bringen: Teams aus den Bereichen Mikroelektronik, Epitaxie, Technologie und Feinmechanik haben eng zusammengearbeitet und vom Schaltungsentwurf über Materialwachstum, -bearbeitung und -messung sowie Prozessierung, Vereinzelung, Aufbautechnik bis hin zum Modulbau und der -integration alle wesentlichen Schritte bis zum einsatzbereiten LNA-Module am Fraunhofer IAF durchgeführt. Eine erste Qualifikation der Module für den Einsatz im Weltall fand ebenfalls am Institut statt, bevor die Hardware für die Receiver-Integration übergeben wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>AWS und EPS-Sterna: Mit New Space zu präziseren Wettervorhersagen, Nowcasting und Klimabeobachtung</strong><br>Die Mission des AWS besteht darin, erstmals genauere Wetterdaten für die Arktis zu ermitteln, die kurzfristige Vorhersagen für die Polarregion ermöglichen – bis hin zum sogenannten Nowcasting, das Vorhersagen für die nächsten Stunden bezeichnet. Da die Arktis das weltweite Wetter stark beeinflusst, ermöglichen die Daten auch bessere globale Wettervorhersagen. Das gilt auch für das Klima: Der Klimawandel schreitet in der Arktis schneller voran als in anderen Regionen der Welt. Zugleich wirken sich Veränderungen in der Arktis aufgrund von Rückkopplungseffekten auf das Weltklima aus.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/AWSartESAMlabspace.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Künstlerische Darstellung des Arctic Weather Satellite auf seiner Umlaufbahn in ca. 600 km Höhe. (Bild: ESA/Mlabspace)" data-rl_caption="" title="Künstlerische Darstellung des Arctic Weather Satellite auf seiner Umlaufbahn in ca. 600 km Höhe. (Bild: ESA/Mlabspace)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="338" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/AWSartESAMlabspace60.jpg" alt="Künstlerische Darstellung des Arctic Weather Satellite auf seiner Umlaufbahn in ca. 600 km Höhe. (Bild: ESA/Mlabspace)" class="wp-image-144737" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/AWSartESAMlabspace60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/AWSartESAMlabspace60-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Künstlerische Darstellung des Arctic Weather Satellite auf seiner Umlaufbahn in ca. 600 km Höhe. (Bild: ESA/Mlabspace)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Im Erfolgsfall soll eine ganze Konstellation von baugleichen Kleinsatelliten dem AWS folgen: das <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/eumetsat/" data-wpel-link="internal">EUMETSAT</a> Polar System – Sterna (EPS-Sterna). Geplant ist, immer sechs Satelliten zur gleichen Zeit auf drei verschiedenen Erdumlaufbahnen langfristige Wetterdaten der Polarregionen erheben zu lassen. Das Satellitenset wird dreimal erneuert, so dass insgesamt 18 Satelliten zum Einsatz kommen. Zwei Satelliten sind als Ersatz eingeplant. 2029 soll der erste von sechs EPS-Sterna-Satelliten starten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit diesem Vorhaben verfolgt die ESA erstmals den New-Space-Ansatz, der sich dadurch auszeichnet, dass Projekte in kürzester Zeit mit deutlich geringerem Ressourceneinsatz durchgeführt werden. Im Fall des AWS, dessen Gesamtmasse nur 150 kg beträgt, vergingen vom Projekt- bis zum Raketenstart nur drei Jahre, in denen ein Bruchteil der Kosten verglichen mit früheren Projekten anfiel. Weitere Vorteile von New Space bestehen in der größeren Resilienz von Konstellationen – der Ausfall eines Satelliten im Verbund kann kompensiert bzw. schnell und günstig ersetzt werden – und in der Flexibilität von Missionen, die bei Bedarf ohne großen Ressourceneinsatz verlängert oder verkürzt werden können.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Fraunhofer IAF auf der EuMW 2024</strong><br>Vom 24. bis zum 26. September 2024 präsentiert das Fraunhofer IAF Ausstellungsexemplare der im AWS-Radiometer verbauten LNA-Module ebenso wie weitere Hochfrequenzelektronik aus den Anwendungsbereichen Satellitenkommunikation, Mobilfunk oder Tieftemperatur-Messtechnik auf der diesjährigen European Microwave Week (EuMW) in Paris (Stand: 202K).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Forschende sind außerdem mit folgenden Themen im Konferenzprogramm vertreten:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sonntag, 22.9., 8:30–12:20 Uhr, WS09 EuMC, Raum 725–726<br>Dr. Laurenz John: »THz circuit and front-end developments based on InGaAs-channel mHEMT devices«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Montag, 23.9., 8:30 Uhr, EuMIC03, Raum E04<br>Dr. Axel Tessmann: »High-Gain 664 GHz Low-Noise Amplifier Modules Based on Advanced InGaAs HEMT Technologies«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Montag, 23.9., 16:50 Uhr, EuMIC14-3, Raum E02<br>Dr. Philipp Neininger: »mm-Wave GaN Varactors and E-/W-Band Phase Shifter«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Mittwoch, den 25. September, können Studierende und Berufseinsteigende aus dem Fachbereich Mikrowellentechnologie das Fraunhofer IAF zudem beim Young Professionals’ Career Event kennenlernen, das von 12 bis 15 Uhr in Halle 7.3 der Paris Expo Porte de Versailles stattfindet. Die Teilnahme ist kostenlos. Ab 19 Uhr findet im Chalet du Lac (avenue Anna Politovskaïa, 75012 Paris) die dazugehörige Career Party statt. Tickets dafür erhalten Interessierte beim Nachmittagsevent.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über das Fraunhofer IAF</strong><br>Das Fraunhofer-Institut für Angewandte Festkörperphysik IAF ist eine der weltweit führenden Forschungseinrichtungen auf den Gebieten der III/V-Halbleiter und des synthetischen Diamanten. Auf Basis dieser Materialien entwickelt das Fraunhofer IAF Bauelemente für zukunftsweisende Technologien, wie elektronische Schaltungen für innovative Kommunikations- und Mobilitätslösungen, Lasersysteme für die spektroskopische Echtzeit-Sensorik, neuartige Hardware-Komponenten für Quantencomputer sowie Quantensensoren für industrielle Anwendungen. Mit seinen Forschungs- und Entwicklungsarbeiten deckt das Freiburger Forschungsinstitut die gesamte Wertschöpfungskette ab – angefangen bei der Materialforschung über Design und Prozessierung bis hin zur Realisierung von Modulen, Systemen und Demonstratoren. <a href="https://www.iaf.fraunhofer.de" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.iaf.fraunhofer.de</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=18765.msg566665#msg566665" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">AWS &#8211; Arctic Weather Satellite</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>DeSK: W-Band Bodenstation für Breitband-Internet aus dem All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/desk-w-band-bodenstation-fuer-breitband-internet-aus-dem-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Apr 2024 10:57:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Empfangsbereit für dreidimensionale Kommunikationsnetze der 6. Generation. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Satelliten-Kommunikation e.V. (DeSK). Quelle: DeSK 20. April 2024. Backnang, 20. April 2024: Der Bedarf an Breitbandkommunikation ist seit Jahren ungebrochen und wächst ständig. So nehmen die aggregierten Datenraten in drahtlosen sowie drahtgebundenen Netzen exponentiell zu, vergleichbar mit dem Mooreschen Gesetz in der [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Empfangsbereit für dreidimensionale Kommunikationsnetze der 6. Generation. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Satelliten-Kommunikation e.V. (DeSK).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: DeSK 20. April 2024.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/desk20042024ILHUniStuttgart.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Das Team von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern an der Bodenstation für die EIVE-Mission am Standort Stuttgart. (Bild: ILH, Universität Stuttgart)" data-rl_caption="" title="Das Team von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern an der Bodenstation für die EIVE-Mission am Standort Stuttgart. (Bild: ILH, Universität Stuttgart)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/desk20042024ILHUniStuttgart26.jpg" alt="Das Team von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern an der Bodenstation für die EIVE-Mission am Standort Stuttgart. (Bild: ILH, Universität Stuttgart)" class="wp-image-138501"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Das Team von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern an der Bodenstation für die EIVE-Mission am Standort Stuttgart. (Bild: ILH, Universität Stuttgart)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Backnang, 20. April 2024: Der Bedarf an Breitbandkommunikation ist seit Jahren ungebrochen und wächst ständig. So nehmen die aggregierten Datenraten in drahtlosen sowie drahtgebundenen Netzen exponentiell zu, vergleichbar mit dem Mooreschen Gesetz in der Mikroelektronik. Der Bedarf an Konnektivität war noch nie so offensichtlich: Dieser reicht von der globalen Nutzung durch Homeoffice über die Unterstützung der Telemedizin für medizinisches Personal bis hin zur Unterstützung von Ersthelfern bei der Ad-hoc-Koordination von Notfällen. Durch die in der 6. Generation der Mobilkommunikation (6G) angestrebte Erweiterung terrestrischer Netze um die dreidimensionale, vertikale Komponente der Satellitenkommunikation, kann erstmals Breitband-Internet an jedem Ort und zu jeder Zeit rund um den Globus erschlossen werden. Der Aufbau weltumspannender Satellitenkonstellationen im kosteneffizienten New Space-Kontext ermöglicht diese Entwicklungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen des von der Raumfahrtagentur im DLR und BMWK geförderten Vorhabens EIVE (Förderkennzeichen 50RK1960) wird an der Erschließung neuer Frequenzbereiche für die breitbandige Satellitenkommunikation und damit einhergehend an der Sicherstellung des stetig wachsenden Bedarfs an Datenraten geforscht. Die Nanosatellitenmission EIVE steht für ‚Exploratory In-Orbit Verification of an E/W-band Downlink‘. Die Universität Stuttgart koordiniert dieses innovative Vorhaben. Die Besonderheit hierbei ist, eine weltweit neuartige Gigabit-Kommunikationsstrecke mit höchsten Datenraten zwischen Weltall und Erde nachzuweisen bzw. aufzubauen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Forschern des Instituts für Robuste Leistungshalbleitersysteme der Universität Stuttgart ist es nun gelungen, das Bodensegment mit einer eigens konzipierten und entwickelten Bodenstation für den Empfang von breitbandigen Kommunikationssignalen im W-Band in Betrieb zu nehmen. Die voll funktionsfähige Bodenstation führt mehrere Innovationen im Bereich der Satellitenkommunikation ein: Sie kombiniert eine 1,2 Meter Parabolantenne mit extrem hoher Richtwirkung und präziser Antennennachführung mit dem weltweit rauschärmsten Funkempfänger und einer neuartigen Digitalisierung mit Massenspeicher, die die Speicherung breitbandiger, digitaler Kommunikationssignale mit über 10 Gbit/s Datenrate im Radiofrequenzbereich von 71-76 GHz erlaubt. Das ermöglicht die Datenerfassung während eines kompletten Überfluges eines Satelliten im niederen Erdorbit (Low Earth Orbit). Zusätzlich verfügt der Empfänger über eine Synchronisierung digital modulierter Nutzdaten in Echtzeit, die etwa das Streaming von unkomprimierten Videos mit 4K-Auflösung ermöglicht. Für höchste Präzision der stark gerichteten Antennenkeule setzt die Antennennachführung erstmals in diesem Frequenzbereich Multi-Mode-Tracking und einen automatisierten Suchalgorithmus mit Einsatz von künstlicher Intelligenz um. Die Bodenstation enthält modernste und weltweit führende Technologien der Projektpartner Radiometer Physics GmbH (RPG) und Fraunhofer Institut für Angewandte Festkörperphysik (IAF). Die Antenne wurde von der Firma RPG entwickelt und hergestellt. Das gesamte Bodenterminal ist temperaturgesteuert, so dass die Komponenten und die Signalübertragung nicht durch wechselnde Witterungsbedingungen beeinträchtigt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Fraunhofer IAF hat die leistungsfähigen integrierten Schaltkreise auf der Grundlage seiner innovativen III/V-Halbleitertechnologien hergestellt und hochmoderne Verstärker entwickelt, mit denen die breitbandige Datenverbindung ermöglicht wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die wissenschaftlichen Aktivitäten rund um das EIVE-Projekt und die Entwicklung der innovativen W-Band Bodenstation für Breitband-Internet aus dem All verkörpern einen signifikanten Meilenstein in der Weiterentwicklung der globalen Kommunikationsnetzwerke. Durch die Kombination fortschrittlicher technologischer Lösungen mit interdisziplinärer Forschung und Kooperation leisten diese Tätigkeiten einen entscheidenden Beitrag zur Realisierung der Vision eines nahtlos vernetzten Planeten, auf dem Informationen frei und schnell über geografische und digitale Grenzen hinweg fließen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Interessierte können sich über diese und weitere moderne Entwicklungen der Satellitenkommunikation auch im Showroom des Deutschen Zentrums für Satelliten-Kommunikation e.V. (DeSK) am Standort Backnang näher informieren. Dort ist unter anderem ein 1:1-Modell des EIVE-Satelliten ausgestellt, welches interaktiv die einzelnen Funktionsweisen des Satelliten erläutert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weiterführende Hinweise finden Sie unter <a href="https://www.ilh.uni-stuttgart.de/forschung/mmw/EIVE/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.ilh.uni-stuttgart.de/forschung/mmw/EIVE/</a> und <a href="https://desk-sat.com/startseite" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://desk-sat.com/startseite</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Deutsches Zentrum für Satelliten-Kommunikation e.V. (DeSK)</strong><br>Unternehmen, wissenschaftliche Einrichtungen und Hochschulen aus dem Bereich der Satellitenkommunikation haben sich im Jahr 2008 im Deutschen Zentrum für Satelliten-Kommunikation e.V. (DeSK) zusammengeschlossen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ziel des DeSK ist es, die Mitglieder zur Erweiterung der Geschäftsbeziehungen zusammenzuführen sowie zu einem schlagkräftigen Netzwerk zu bündeln und dabei Synergien zu erzeugen. Außerdem werden gemeinsame Aktivitäten zur Fachkräftegewinnung durchgeführt. Ferner obliegt dem DeSK der Betrieb eines Showrooms zum Thema ‚Satellitenkommunikation‘.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als Teil der Kompetenzzentren Initiative der Region Stuttgart wird das DeSK von der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS) gefördert.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Institut für Robuste Leistungshalbleitersysteme (ILH) der Universität Stuttgart</strong><br>Seit seiner Gründung im Jahr 2013 arbeiten Wissenschaftler am ILH der Universität Stuttgart an Innovationen im Bereich mikroelektronischer Schaltungen und Systeme für Anwendungen der Leistungselektronik und der Hochfrequenzelektronik. Die Forschungsschwerpunkte am ILH liegen auf dem Einsatz moderner Halbleitertechnologien in leistungsfähigen Transceivern für die hochbitratige Funkkommunikation und in kompakten Spannungswandlern für die Elektromobilität und die Energiewende.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19633.msg560900#msg560900" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">DeSK</a></li>
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		<title>JMU: Hohe Auszeichnung für Klaus Schilling</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/jmu-hohe-auszeichnung-fuer-klaus-schilling/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Aug 2023 07:39:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
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		<category><![CDATA[Klaus Schilling]]></category>
		<category><![CDATA[Kleinsatellit]]></category>
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		<category><![CDATA[Universität Würzburg]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Einer der bedeutendsten internationalen Raumfahrtpreise geht nach Würzburg: Professor Klaus Schilling erhält 2023 die Malina-Medaille für seine herausragenden Leistungen in Lehre und Forschung. Eine Pressemitteilung der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. Quelle: Julius-Maximilians-Universität Würzburg 28. Juli 2023. 28. Juli 2023 &#8211; Die International Astronautical Federation (IAF) wählte den Würzburger Raumfahrtexperten Professor Klaus Schilling für die Frank J. Malina [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Einer der bedeutendsten internationalen Raumfahrtpreise geht nach Würzburg: Professor Klaus Schilling erhält 2023 die Malina-Medaille für seine herausragenden Leistungen in Lehre und Forschung. Eine Pressemitteilung der Julius-Maximilians-Universität Würzburg.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Julius-Maximilians-Universität Würzburg 28. Juli 2023.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/HoheAuszeichnungKlausSchilling.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Klaus Schilling mit einigen der Kleinsatelliten, die in seinem Team zusammen mit Studierenden entwickelt wurden. (Bild: Dieter Ziegler / Universität Würzburg)" data-rl_caption="" title="Klaus Schilling mit einigen der Kleinsatelliten, die in seinem Team zusammen mit Studierenden entwickelt wurden. (Bild: Dieter Ziegler / Universität Würzburg)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="257" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/HoheAuszeichnungKlausSchilling60.jpg" alt="Klaus Schilling mit einigen der Kleinsatelliten, die in seinem Team zusammen mit Studierenden entwickelt wurden. (Bild: Dieter Ziegler / Universität Würzburg)" class="wp-image-129528" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/HoheAuszeichnungKlausSchilling60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/HoheAuszeichnungKlausSchilling60-300x129.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Klaus Schilling mit einigen der Kleinsatelliten, die in seinem Team zusammen mit Studierenden entwickelt wurden. (Bild: Dieter Ziegler / Universität Würzburg)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">28. Juli 2023 &#8211; Die International Astronautical Federation (IAF) wählte den Würzburger Raumfahrtexperten Professor Klaus Schilling für die Frank J. Malina Astronautics Medal 2023 aus. Diese Medaille ist eine Top-Auszeichnung im Raumfahrtsektor für innovative Forschung und für Engagement in der Ausbildung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Einer Mitteilung der IAF zufolge geht die Medaille jedes Jahr an eine Persönlichkeit, die sich in exzellenter Weise um Raumfahrtausbildung und Weltraumwissenschaften verdient gemacht hat. Auf Professor Schilling treffe das uneingeschränkt zu: „Er hat zahlreichen Studierenden praktische Erfahrungen beim Satellitenbau ermöglicht und war an vielfältigen Projekten der Weltraumforschung beteiligt“, heißt es in der Laudatio der IAF.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Während seiner gesamten Karriere beschäftigte er sich mit Steuerungs- und Kontrollproblemen in der Luft- und Raumfahrt, bei interplanetaren Missionen wie Cassini/Huygens oder Rosetta ebenso wie bei Kleinsatelliten und Satellitenformationen“, so die IAF weiter. „Er hat maßgeblich dazu beigetragen, den Stand der Wissenschaft voranzutreiben. Durch seine Begeisterung für den Weltraum gelang es ihm, Studierende zu außergewöhnlichen Leistungen zu motivieren, etwa bei den Projekten UWE-1 und NetSat. Besonders sein sehr praktischer Ansatz, Studierende in spannende Weltraumforschungsprojekte mit greifbaren Ergebnissen und tatsächlichen Weltraumsatellitenstarts einzubeziehen, zeichnete ihn in seinem Fachgebiet aus.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">UWE-1 war einer der ersten Pico-Satelliten weltweit; im Projekt NetSat gelang der erste Formationsflug mit vier Nanosatelliten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weltraumstudiengänge an der JMU etabliert</strong><br>Klaus Schilling leitete von 2003 bis 2022 den Lehrstuhl für Informatik VII (Robotik und Telematik) der Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU). Vor 20 Jahren hielt er an der Uni Würzburg die ersten Raumfahrtvorlesungen und startete den Bau von Kleinstsatelliten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Informatik war dafür der richtige Platz, denn durch die nötige Miniaturisierung stieg beim Satellitenbau die Sensitivität für Störungen. Diese waren durch entsprechende Software und Kontrolltheorie wieder zu korrigieren, so dass die Satelliten trotz der widrigen Bedingungen im Weltall zuverlässig funktionieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das große Interesse der Studierenden an Raumfahrtthemen führte zur Etablierung der internationalen Elite-Masterstudiengänge SpaceMaster und Satellite Technologies. Dabei kam der praktischen Umsetzung der Studieninhalte in Projekten ein großer Stellenwert zu. Klaus Schilling etablierte in diesem Rahmen unter anderem das erfolgreiche Universität-Würzburg-Experimentalsatellitenprogramm UWE.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Laufe seiner Karriere hat Klaus Schilling sich stark für die internationale Raumfahrtzusammenarbeit engagiert, auch im Rahmen der IAF. Dort war er langjährig in verschiedenen Foren engagiert, was die IAF 2018 mit der Verleihung des IAF Distinguished Service Award würdigte. Der Professor erhielt weitere renommierte Auszeichnungen, darunter 2021 die Eugen-Sänger-Medaille der Deutschen Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Malina-Medaille bekommt Schilling beim 74. IAF International Astronautical Congress verliehen, der vom 2. bis 6. Oktober 2023 in Baku (Aserbaidschan) stattfindet.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19511.msg552041#msg552041" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Ehrungen</a></li>
</ul>
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		<title>Satellit EIVE erkundet neuen Frequenzbereich im All &#8211; Stuttgarter Forschende sind Vorreiter in der E-Band-Forschung</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/satellit-eive-erkundet-neuen-frequenzbereich-im-all-stuttgarter-forschende-sind-vorreiter-in-der-e-band-forschung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Jun 2023 20:18:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Cubesat]]></category>
		<category><![CDATA[E-Band]]></category>
		<category><![CDATA[EIVE]]></category>
		<category><![CDATA[Fraunhofer IAF]]></category>
		<category><![CDATA[IAF]]></category>
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		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[IRS]]></category>
		<category><![CDATA[Nanosatellit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Nanosatellit EIVE begibt sich in diesem Monat auf Erkundungstour ins All. Ein Forschungsteam rund um die Universität Stuttgart untersucht schnelle Datenübertragung in einem bisher kaum erschlossenen Frequenzband. Dies ist ein Meilenstein für zukünftige High-Speed-Datenkommunikationsnetzwerke im All. Eine Pressemitteilung der Universität Stuttgart. Quelle: Universität Stuttgart 6. Juni 2023. 6. Juni 2023 &#8211; Nach vier Jahren [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der Nanosatellit EIVE begibt sich in diesem Monat auf Erkundungstour ins All. Ein Forschungsteam rund um die Universität Stuttgart untersucht schnelle Datenübertragung in einem bisher kaum erschlossenen Frequenzband. Dies ist ein Meilenstein für zukünftige High-Speed-Datenkommunikationsnetzwerke im All. Eine Pressemitteilung der Universität Stuttgart.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Universität Stuttgart 6. Juni 2023.</p>



<p class="wp-block-paragraph">6. Juni 2023 &#8211; Nach vier Jahren Entwicklung und Tests schickt ein Forschungsteam rund um die Universität Stuttgart noch in diesem Monat den Satelliten EIVE (Exploratory In-Orbit Verification of an E/W-Band Satellite Communication Link) ins Weltall. Ziel ist es, eine breitbandige Datenübertragung über größere Distanzen hinweg aufzubauen, beispielweise für eine globale, zeit- und ortsunabhängige Versorgung mit schnellem Internet. Die Forschenden statteten EIVE dafür mit Technologien aus, die es ermöglichen, in einen bislang wenig erforschten Frequenzbereich vorzudringen – das sogenannte E-Band.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/EIVETeamEIVECubeSatUniStuttgartIRS1k8.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Das EIVE-Team vor dem EIVE CubeSat im Reinraum des Instituts für Raumfahrtsysteme. (Bild: Universität Stuttgart / IRS)" data-rl_caption="" title="Das EIVE-Team vor dem EIVE CubeSat im Reinraum des Instituts für Raumfahrtsysteme. (Bild: Universität Stuttgart / IRS)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="400" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/EIVETeamEIVECubeSatUniStuttgartIRS60.jpg" alt="Das EIVE-Team vor dem EIVE CubeSat im Reinraum des Instituts für Raumfahrtsysteme. (Bild: Universität Stuttgart / IRS)" class="wp-image-127567" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/EIVETeamEIVECubeSatUniStuttgartIRS60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/EIVETeamEIVECubeSatUniStuttgartIRS60-300x200.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/EIVETeamEIVECubeSatUniStuttgartIRS60-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Das EIVE-Team vor dem EIVE CubeSat im Reinraum des Instituts für Raumfahrtsysteme. (Bild: Universität Stuttgart / IRS)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">EIVE ist weltweit eines der ersten Projekte, das im All eine derartige Kommunikationsstrecke mit einer Reihe von verschiedenen Modulationsarten und Datenraten im E-Band bei 71—76 Gigahertz (GHz) testet. Die gewonnenen Ergebnisse bilden die Grundlage für künftige Kommunikationssatelliten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Technologisches Raumwunder sorgt für rasante Datenübertragung</strong><br>Mit einer Größe von etwa 12 x 24 x 40 Zentimetern und 8,8 Kilogramm gehört EIVE zur Klasse der Nanosatelliten und passt bequem in einen Schuhkarton. „Wir haben EIVE mit standardisierten CubeSat-Bauelementen entworfen“, erklärt Prof. Sabine Klinkner vom Institut für Raumfahrtsysteme (IRS). „Durch die Verwendung von Standards lässt sich der Satellit mit praktisch jeder Rakete ins All transportieren.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Obwohl er so klein ist, birgt der Satellit jede Menge komplexe Technik: Neben dem kompakten Satellitenbus, der den Betrieb im Weltraum ermöglicht, verfügt EIVE über einen Transmitter zur Datenübertragung im E-Band. „Das ermöglicht eine zehn- bis hundertmal höhere Frequenz als wir sie bislang in der Mobilkommunikation nutzen“, sagt Prof. Ingmar Kallfass vom Institut für Robuste Leistungshalbeitersysteme (ILH). „Das entspricht einer Datenübertragungsrate von bis zu 16 Gigabit pro Sekunde.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sensoren und Aktuatoren sorgen dafür, dass der Transmitter für die Datenübertragung exakt auf die Bodenstation ausgerichtet ist. Mit an Bord sind außerdem besonders leistungsfähige Sendetechnologien, die das Fraunhofer-Institut für Angewandte Festkörperphysik (IAF) entwickelt hat. So lassen sich neben Testdaten auch Livevideodaten mit einer 4K-Kamera vom All zur Erde übertragen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für den Empfang der E-Band Transmissionen auf der Erde müssen sich Satellit und die für dieses Projekt eigens errichtete Bodenstation an der Universität Stuttgart exakt aufeinander ausrichten. Am Boden empfangen, speichern und analysieren die Forschenden die bis zu zwölf Terrabyte großen anfallenden Datenmengen pro Überflug.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/EinbauinStartadapterExolaunchBerlinUniStuttgartIRS2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Einbau des Satelliten in den Startadapter der Firma Exolaunch in Berlin. (Bild: Universität Stuttgart / IRS)" data-rl_caption="" title="Einbau des Satelliten in den Startadapter der Firma Exolaunch in Berlin. (Bild: Universität Stuttgart / IRS)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="400" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/EinbauinStartadapterExolaunchBerlinUniStuttgartIRS60.jpg" alt="Einbau des Satelliten in den Startadapter der Firma Exolaunch in Berlin. (Bild: Universität Stuttgart / IRS)" class="wp-image-127564" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/EinbauinStartadapterExolaunchBerlinUniStuttgartIRS60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/EinbauinStartadapterExolaunchBerlinUniStuttgartIRS60-300x200.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/EinbauinStartadapterExolaunchBerlinUniStuttgartIRS60-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Einbau des Satelliten in den Startadapter der Firma Exolaunch in Berlin. (Bild: Universität Stuttgart / IRS)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Vom Start bis zur Inbetriebnahme</strong><br>EIVE wird von der Vandenberg Space Force Base in Kalifornien mit SpaceX/Transporter-8 ins All starten. Etwa eine Stunde nach dem Start wird der Satellit im niedrigen Erdorbit auf etwa 520 Kilometern Höhe und in polarer Flugbahn ausgeworfen. Während der darauffolgenden Tage wird rund um die Uhr im Zweischichtbetrieb gearbeitet, um alle Systeme des Satelliten zu überprüfen und in Betrieb zu nehmen. Anschließend führen die Forscher*innen mit EIVE bis mindestens 2024 Experimente zur E-Band-Kommunikation durch.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über das EIVE-Projekt</strong><br>An der Entwicklung des Satelliten waren neben dem IRS und ILH der Universität Stuttgart, das Fraunhofer IAF sowie Partner aus der Industrie – RPG Radiometer Physics, Tesat-Spacecom und Thales Alenia Space Deutschland, AZUR SPACE sowie die Exolaunch GmbH – beteiligt. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz über das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) gefördert.</p>



<figure class="wp-block-embed aligncenter is-type-rich is-provider-handler-einbetten wp-block-embed-handler-einbetten wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe loading="lazy" title="Nanosatellitenmission EIVE" width="1200" height="675" src="https://www.youtube.com/embed/Fh7dhINFp1M?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div><figcaption class="wp-element-caption"><em>Forschung im Projekt EIVE (Exploratory In-Orbit Verification of an E/W-Band Satellite Communication Link)</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=7116.msg550088#msg550088" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">CubeSats</a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>73. International Astronautical Congress (IAC) 2022 in Paris</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/73-international-astronautical-congress-iac-2022-in-paris/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefan Goth]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Sep 2022 19:44:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
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		<category><![CDATA[IAC2022]]></category>
		<category><![CDATA[IAC2022Paris]]></category>
		<category><![CDATA[IAF]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=115597</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am Sonntag den 18. September 2022 beginnt das fünftägige globale Treffen der Raumfahrt-Community. Agenturen, Industrie und Wissenschaftler diskutieren in interdisziplinären Panels den aktuellen Stand in Raumfahrt und Astronomie, Wissenschaftler stellen ihre neuesten Erkenntnisse vor und die internationalen Vertreter aus Politik und Raumfahrtmanagement geben einen Ausblick auf künftige Entwicklungen. Rund 6.500 Fachbesucher aus 97 Ländern nehmen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/73-international-astronautical-congress-iac-2022-in-paris/" data-wpel-link="internal">73. International Astronautical Congress (IAC) 2022 in Paris</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am Sonntag den 18. September 2022 beginnt das fünftägige globale Treffen der Raumfahrt-Community. Agenturen, Industrie und Wissenschaftler diskutieren in interdisziplinären Panels den aktuellen Stand in Raumfahrt und Astronomie, Wissenschaftler stellen ihre neuesten Erkenntnisse vor und die internationalen Vertreter aus Politik und Raumfahrtmanagement geben einen Ausblick auf künftige Entwicklungen. Rund 6.500 Fachbesucher aus 97 Ländern nehmen teil, für den Kongress wurden 4.800 Fachbeiträge ausgewählt, 250 Aussteller zeigen ihre Produkte und Programme. Raumfahrer.net berichtet.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Stefan Goth</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/IAC-2022-Logo-01.png" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Paris 2022 73rd International Astronautical Congress" data-rl_caption="" title="Paris 2022 73rd International Astronautical Congress" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/IAC-2022-Logo_260.png" alt=""/></a></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der <a rel="noreferrer noopener follow" href="https://www.iafastro.org/events/iac/iac-2022/" target="_blank" data-wpel-link="external">73. International Astronautical Congress 2022</a> in Paris steht unter dem Motto: &#8222;Space for @ll&#8220;.<br></p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Kongress beginnt am Sonntag den 18. September und dauert bis Donnerstag den 22. September 2022.<br>Veranstalter ist die International Astronautical Federation (IAF), Ausrichter in diesem Jahr ist mit dem Centre National d’Études Spatiales (CNES), die französische Raumfahrtorganisation. Für den fünftägigen Kongress haben sich 6.500 Fachbesucher und 250 Aussteller angemeldet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Eigentlich hätte bereits 2021 der IAC in Frankreich stattfinden sollen, wegen Corona viel der für 2020 geplante Kongress aus bzw. wurde nur als virtuelle Version durchgeführt: <a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=17783.msg481411#msg481411" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">71. International Astronautical Congress (IAC) – The CyberSpace Edition</a>. Die Abfolge der jährlichen Kongresse, die üblicherweise immer in einem anderen Land stattfinden, hat sich um ein Jahr verschoben. Der ursprünglich für 2020 geplante 72. Kongress fand 2021 in Dubai statt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bereits 2018 fand der 69. IAC in Bremen statt, damals hatten vier Raumfahrer.net-Redakteur*innen die Gelegenheit als akkreditierte Pressevertreter teilzunehmen und zu berichten: <a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=15798.msg404470#msg404470" target="_blank" rel="noreferrer noopener" data-wpel-link="internal">IAC 2018 in Bremen</a>.<br></p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch direkt vom IAC in Paris werden eine Redakteurin und ein Redakteur berichten. Mit Unterstützung der Heimat-Redaktion wollen wir im <a rel="noreferrer noopener" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19574.0" target="_blank" data-wpel-link="internal">RaumCon-Forum</a>, über Twitter, facebook und mit Portal-Beiträgen darüber berichten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der IAC ist traditionell das wichtigste globale Treffen für Agenturen, Firmen, Wissenschaftler und Medienvertreter aus dem Raumfahrtsektor. Nachdem die Veranstaltungen der letzten Jahre eher durch die Pandemie geprägt waren, wird der aktuelle Kongress massiv durch den Überfall Russlands auf die Ukraine dominiert. Durch die geltenden Sanktionen sind die russischen Vertreter von der Teilnahme ausgeschlossen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Selbstverständlich sind das DLR, die wichtigsten deutschen und europäischen Firmen und die ESA mit verschiedenen Beiträgen und als Aussteller vertreten. Die ESA wird beispielsweise einige Beiträge streamen:  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Montag, 19.09.2022, 11:45 Uhr: ESA-Chef Aschbacher und andere Direktoren<br>Mittwoch, 21.09.2022, 13:00 Uhr: ESA-Chef Aschbacher mit dem ESA Astronauten Team.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://watch.esa.int/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.esa.int/ESA_Multimedia/ESA_Web_TV </a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19574.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal"> IAC 2022 in Paris</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/73-international-astronautical-congress-iac-2022-in-paris/" data-wpel-link="internal">73. International Astronautical Congress (IAC) 2022 in Paris</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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		<item>
		<title>Fraunhofer-Institute INT und IAF unterstützen Vorbereitungen für UN:IO</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/fraunhofer-institute-int-und-iaf-unterstuetzen-vorbereitungen-fuer-unio/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Dec 2021 15:52:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[Quantenkryptografie]]></category>
		<category><![CDATA[UN:IO]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Fraunhofer-Institute INT und IAF sowie der Fraunhofer-Leitmarkt Luft- und Raumfahrtwirtschaft wurden gemeinsam mit einem internationalen Konsortium aus mittelständischen Raumfahrtunternehmen und Start-ups ausgewählt, eine mit 1,4 Millionen Euro geförderte Studie für ein unabhängiges europäisches Satellitennetz anzufertigen. Mit diesem Netz will die Europäische Kommission (European Commission, EC) die Daten- und Technologiesouveränität der Europäischen Union zukünftig sicherstellen. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Fraunhofer-Institute INT und IAF sowie der Fraunhofer-Leitmarkt Luft- und Raumfahrtwirtschaft wurden gemeinsam mit einem internationalen Konsortium aus mittelständischen Raumfahrtunternehmen und Start-ups ausgewählt, eine mit 1,4 Millionen Euro geförderte Studie für ein unabhängiges europäisches Satellitennetz anzufertigen. Mit diesem Netz will die Europäische Kommission (European Commission, EC) die Daten- und Technologiesouveränität der Europäischen Union zukünftig sicherstellen. Eine Pressemitteilung des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Festkörperphysik IAF.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Fraunhofer IAF.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/KeyVisualRenderingM01MynaricAG2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/KeyVisualRenderingM01MynaricAG26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Durch das Projekt »UN:IO« soll Europa ein unabhängiges Satellitennetz erhalten. (Bild: Mynaric AG)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">13. Dezember 2021 &#8211; Die ausgewählte Studie sieht unter dem Projekttitel »UN:IO« eine neuartige Satellitenkonstellation mit hochleistungsfähiger Kommunikationstechnik in verschiedenen Orbits vor, deren Satelliten nach ihrer Nutzungsdauer auf die Erde zurückkehren und so Weltraumschrott vermeiden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Durch eine solche satellitengestützte Kommunikationsinfrastruktur mit hohen Bandbreiten und kurzen Latenzen auch in entlegenen Regionen will die Europäische Union ihre Souveränität in zahlreichen Zukunftstechnologien sichern, darunter autonome Mobilität und digitalisierte Produktionsprozesse. Umsetzen möchte dieses Vorhaben ein Konsortium aus rund 20 mittelständischen Raumfahrtunternehmen und Start-ups. Die Studie zur Umsetzung des Projekts, an der das Fraunhofer-Institut für Naturwissenschaftlich-Technische Trendanalysen INT sowie das Fraunhofer-Institut für Angewandte Festkörperphysik IAF beratend beteiligt sind, wird nun von der EC für sechs Monate mit 1,4 Millionen Euro gefördert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die von der EC geförderte Studie befasst sich mit der Analyse, Erforschung und Bewertung von mehreren Technologie-Komplexen, die das Innovationsniveau der »UN:IO«-Konstellation erhöhen werden. Dazu zählen unter anderem die Verknüpfung von Funkverbindungen mit optischer Kommunikation, ein von GPS-Daten unabhängiger Betrieb der Satelliten und die Nutzung von Quantum-Key-Distribution-Konzepten zur Erhöhung der Datensicherheit. Ein weiterer zu untersuchender Aspekt ist die Interoperabilität von »UN:IO« mit zwei anderen großen europäischen Satellitenkonstellationen, Galileo (Navigation) und Copernicus (Erdbeobachtung).</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Beratung im Bereich Hochfrequenzelektronik und Qualitätssicherung der Studie</strong><br>Das Fraunhofer INT ist mit seinem Geschäftsfeld Corporate Technology Foresight (CTF) federführend für das querschnittlich angelegte Arbeitspaket (Work Package, WP) 6 verantwortlich. Das WP dient der wissenschaftlichen Qualitätssicherung der eingesetzten Methoden und der Sicherstellung fundierter Ergebnisse. Als Teil dieser Aufgabe wertet das Fraunhofer INT systematisch eine sehr große Zahl vorhandener Studien, Publikationen und Datenbanken aus, um den weltweiten Stand der Dinge im Bereich der sicheren Kommunikationstechnologien zu ermitteln und zu verifizieren. Dieses Wissen ist eine wichtige Voraussetzung für das Projektkonsortium, um mit dem Projekt über diesen Stand der Dinge hinauszugehen und echte Innovationen zu entwickeln und zu implementieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unterstützt wird CTF dabei von der ebenfalls am Fraunhofer INT verorteten Geschäftsstelle des Fraunhofer Leitmarktes Luft- und Raumfahrtwirtschaft, die bestens mit den für die Raumfahrt relevanten Akteuren in der Fraunhofer-Gesellschaft und darüber hinaus vernetzt ist und somit einen wertvollen Beitrag zum Aufbau der Datenbasis leisten wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Forschende des Fraunhofer IAF beraten das Konsortium speziell zur Nutzung leistungsstarker Satellitenkommunikationstechnik. In mehreren Berichten beurteilen sie die Chancen und Grenzen breitbandiger E- und W-Band-Frequenzen für Anwendungen in der »UN:IO«-Konstellation, analysieren mögliche Lösungen zur technischen Umsetzung und empfehlen geeignete elektronische Komponenten, etwa für energieeffiziente Sender und hochsensitive Empfänger. So trägt das Fraunhofer IAF zur Implementierung hochperformanter Halbleiterkomponenten im Projekt bei, die für eine langfristige Realisierung der genannten Zukunftstechnologien benötigt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über das Fraunhofer INT</strong><br>Das Fraunhofer INT bietet wissenschaftlich fundierte Analyse- und Bewertungsfähigkeit über das gesamte Spektrum technologischer Entwicklungen. Vertieft wird dieser Überblick durch eigene Fachanalysen und -prognosen auf ausgewählten Technologiegebieten und durch eigene theoretische und experimentelle Arbeiten auf dem Gebiet elektromagnetischer und nuklearer Effekte.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über den Fraunhofer-Leitmarkt Luft- und Raumfahrtwirtschaft</strong><br>Die Luft- und Raumfahrt ist ein technologieintensiver Industriesektor, der das wirtschafts- und gesellschaftspolitische Leben erheblich beeinflusst. Fraunhofer unterstützt die Strategien der europäischen Luft- und Raumfahrtindustrie mit einem breiten Kompetenzportfolio und trägt dazu bei, deren Wettbewerbsposition zu sichern und auszubauen. Zusammengefasst wird dieses Portfolio im Fraunhofer-Leitmarkt Luft- und Raumfahrtwirtschaft. Organisiert wird der Leitmarkt über eine zentrale Geschäftsstelle, welche die eng verbundenen Branchen Luft- und Raumfahrt adressiert. Industrie, Wissenschaft und Politik finden hier den Einstieg in das Technologieportfolio der Fraunhofer-Gesellschaft für diese Branchen. Die Geschäftsstelle unterstützt unter anderem bei der Identifizierung geeigneter Ansprechpartner in den Instituten und organisiert institutsübergreifende Technologieangebote.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über das Fraunhofer IAF</strong><br>Das Fraunhofer-Institut für Angewandte Festkörperphysik IAF ist eine der weltweit führenden Forschungseinrichtungen auf den Gebieten der III/V-Halbleiter und des synthetischen Diamanten. Auf Basis dieser Materialien entwickelt das Fraunhofer IAF Bauelemente für zukunftsweisende Technologien, wie elektronische Schaltungen für innovative Kommunikations- und Mobilitätslösungen, Lasersysteme für die spektroskopische Echtzeit-Sensorik, neuartige Hardware-Komponenten für Quantencomputer sowie Quantensensoren für industrielle Anwendungen. Mit seinen Forschungs- und Entwicklungsarbeiten deckt das Freiburger Forschungsinstitut die gesamte Wertschöpfungskette ab – angefangen bei der Materialforschung über Design und Prozessierung bis hin zur Realisierung von Modulen, Systemen und Demonstratoren.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=14723.msg524343#msg524343" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Großkonstellationen</a></li></ul>
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		<item>
		<title>EIVE: Erschließung neuer Frequenzbänder</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/eive-erschliessung-neuer-frequenzbaender/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Oct 2019 18:42:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Datenübertragung]]></category>
		<category><![CDATA[DeSK]]></category>
		<category><![CDATA[DLR]]></category>
		<category><![CDATA[IAF]]></category>
		<category><![CDATA[IRS]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Deutsche Forscher arbeiten an der Erschließung neuer Frequenzbänder. Schnelles Internet jederzeit und über-ALL. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Satelliten-Kommunikation e.V. (DeSK). Quelle: Deutsches Zentrum für Satelliten-Kommunikation e.V.. Backnang, 23. Oktober 2019: Der stetig wachsende Bedarf an höheren Datenraten erfordert innovative Technologieentwicklungen und die Erschließung neuer Frequenzbereiche, um global verfügbares Breitbandinternet bereitstellen zu können. Im [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Deutsche Forscher arbeiten an der Erschließung neuer Frequenzbänder. Schnelles Internet jederzeit und über-ALL. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Satelliten-Kommunikation e.V. (DeSK).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Deutsches Zentrum für Satelliten-Kommunikation e.V..</p>



<p class="wp-block-paragraph">Backnang, 23. Oktober 2019: Der stetig wachsende Bedarf an höheren Datenraten erfordert innovative Technologieentwicklungen und die Erschließung neuer Frequenzbereiche, um global verfügbares Breitbandinternet bereitstellen zu können. </p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized advgb-dyn-e15e7f4d"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/23102019204219_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/23102019204219_small_1.jpg" alt="IRS" width="260"/></a><figcaption> </figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen von Förderprojekten des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt entwickelten Forschende der Universität Stuttgart eine leistungsfähige Technologieplattform für die Erschließung des Frequenzspektrums im sogenannten E-Band bei 71-86 GHz. Rekordübertragungen im terrestrischen Richtfunk und eine erstmalige Gigabit-Datenübertragung von einem Flugzeug zur Bodenstation machen im nächsten Schritt eine erste Überprüfung dieser Technologie unter Weltraumbedingungen sinnvoll. </p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized advgb-dyn-6698f447"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/23102019204219_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/23102019204219_small_2.jpg" alt="IRS" width="260"/></a><figcaption>
EIVE-Nanosatellit im niederen Erdorbit &#8211; künstlerische Darstellungen 
<br>
(Bilder: IRS)
</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">An diesem Punkt setzt das Forschungsprojekt EIVE mit einer weltweit ersten In-Orbit-Verifikation einer Kommunikationsstrecke im E-Band an. Innerhalb dieses Vorhabens ist geplant, einen breitbandigen Daten-Downlink im bisher ungenutzten Frequenzbereich 71-76 GHz von einem Nanosatelliten zu einer Bodenstation zu senden. Detaillierte Pegelplanrechnungen zeigen die Machbarkeit eines Daten-Downlinks beim Überflug im niederen polaren Erdorbit mit einer vollen Nutzbandbreite von 5 GHz und unter Einbeziehung realistischer Antennenabmessungen und Verfügbarkeiten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Partner des EIVE-Projektverbunds sind aufgrund ihrer Kompetenzen und der geleisteten Vorarbeiten hervorragend für die Umsetzung dieses Projektvorhabens qualifiziert. </p>


<p>Der EIVE-Projektverbund wird vom Institut für Robuste Leistungshalbleitersysteme (ILH) der Universität Stuttgart geleitet und setzt sich zusammen aus dem Institut für Raumfahrtsysteme (IRS) der Universität Stuttgart, dem Fraunhofer Institut für Angewandte Festkörperphysik (IAF), der Radiometer Physics GmbH sowie der Tesat-Spacecom GmbH.</p>


<p class="wp-block-paragraph">Außerdem wird das Deutsche Zentrum für Satelliten-Kommunikation e.V. (DeSK) mit Sitz in Backnang das Projekt im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit unterstützen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem geplanten Daten-Downlink von einer Kleinsatelliten-Plattform zu der Bodenstation an der Universität Stuttgart soll die Machbarkeit breitbandiger Datenlinks in einem für die Satellitenkommunikation neuen Frequenzbereich in einer In-Orbit Verifikation demonstriert werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Darüber hinaus sollen mit den geplanten Satelliten Nutzlastanwendungen und Dienste der Erdbeobachtung adressiert werden, die zukünftig in zunehmendem Maße von Nanosatelliten im niedrigen Erdorbit übernommen werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Weltumspannende Satellitennetzwerke, die mittels innovativer Technologien nahtlos in terrestrische Glasfaser- und Funknetzwerke eingebunden werden, können global verfügbares Breitbandinternet bereitstellen und datenaufwendige Dienste im Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) sicherstellen.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Weiterführende Informationen finden Sie unter <a class="a" href="https://www.ilh.uni-stuttgart.de/forschung/mmw/EIVE/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Projekt EIVE</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Deutsches Zentrum für Satelliten-Kommunikation e.V. (DeSK)</strong>
<br>
 Unternehmen, wissenschaftliche Einrichtungen und Hochschulen aus dem Bereich der Satellitenkommunikation haben sich im Jahr 2008 im Deutschen Zentrum für Satelliten-Kommunikation e.V. (DeSK) zusammengeschlossen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ziel des DeSK ist es, die Mitglieder zur Erweiterung der Geschäftsbeziehungen zusammenzuführen sowie zu einem schlagkräftigen Netzwerk zu bündeln und dabei Synergien zu erzeugen. Außerdem werden gemeinsame Aktivitäten zur Fachkräftegewinnung durchgeführt. Ferner obliegt dem DeSK der Betrieb eines Showrooms zum Thema ‚Satellitenkommunikation‘. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Als Teil der Kompetenzzentren Initiative der Region Stuttgart wird das DeSK von der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS) gefördert. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Institut für Robuste Leistungshalbleitersysteme (ILH) der Universität Stuttgart</strong>
<br>
 Seit seiner Gründung im Jahr 2013 arbeiten Wissenschaftler am ILH der Universität Stuttgart an Innovationen im Bereich mikroelektronischer Schaltungen und Systeme für Anwendungen der Leistungselektronik und der Hochfrequenzelektronik. Die Forschungsschwerpunkte der aktuell 15 wissenschaftlichen Mitarbeiter und zahlreicher Studierender am ILH liegen auf dem Einsatz moderner Halbleitertechnologien in leistungsfähigen Transceivern für die hochbitratige Funkkommunikation und in kompakten Spannungswandlern für die Elektromobilität und die Energiewende.  </p>
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		<title>IAC 2018: Stoßlüften &#8211; #InvolvingEveryone</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/iac-2018-stosslueften-involvingeveryone/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefan Goth]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Oct 2018 19:15:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Bremen]]></category>
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		<category><![CDATA[IAA]]></category>
		<category><![CDATA[IAF]]></category>
		<category><![CDATA[Kongress]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Vorträge]]></category>
		<category><![CDATA[ZARM]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vom 1. bis zum 5. Oktober 2018 fand der 69. International Astronautical Congress in Bremen statt. Der Zuspruch von Seiten der Teilnehmer und Besucher übertraf alle Erwartungen. Unter dem Slogan #InvolvingEveryone ging es um den Stand der globalen Raumfahrtbranche und die Trends und Ziele der kommenden Jahre. Dabei wurde die Zusammenarbeit auf allen Ebenen und [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Vom 1. bis zum 5. Oktober 2018 fand der 69. International Astronautical Congress in Bremen statt. Der Zuspruch von Seiten der Teilnehmer und Besucher übertraf alle Erwartungen. Unter dem Slogan #InvolvingEveryone ging es um den Stand der globalen Raumfahrtbranche und die Trends und Ziele der kommenden Jahre. Dabei wurde die Zusammenarbeit auf allen Ebenen und zwischen allen Protagonisten groß geschrieben.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Stefan Goth</a>. Quelle: IAC, IAF, RN, ZARM.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der 69. International Astronautical Congress 2018 (IAC 2018) ist zu Ende. Zeit ein kurzes Resümee zu ziehen. Wie Gayle Tufts während der Eröffnungszeremonie am Montag den 1. Oktober 2018 ganz plastisch verdeutlichte, ist es manchmal notwendig, die Wohnung, das Büro, den Arbeitsplatz, aber auch den Kopf gründlich durchzulüften, sich zu öffnen und den Blick frei zu machen: Luftschnappen, Stoßlüften! Die globale Raumfahrt-Community hatte sich in Bremen versammelt, um genau das zu tun. 
<br>
Unter dem Motto #InvolvingEveryone galt es den Blick über den eigenen Tellerrand bis zum Horizont und darüber hinaus zu weiten; wortwörtlich „in Space“ aber auch im übertragenen Sinne. Neue Betätigungsfelder galt es zu finden für Agenturen und Firmen, ebenso neue Wege der Kommunikation mit Tiefraumsonden und der zu begeisternden Öffentlichkeit, mit dem Ziel, Raumfahrt zum Thema für Jeden und Jede zu machen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Den ganzen Kongress in wenige Worte zu fassen ist angesichts des Mammutprogramms und der überwältigenden Beteiligung an Vortragenden (über 2.000 Vorträge in sog. Technical Sessions, weitere rund 500 Veranstaltungen), Ausstellenden (mehr als 140 Firmen, Agenturen und Organisationen), Teilnehmenden (mehr als 6.500 aus 83 Ländern), 13.000 Besuchern am „Public Day“ am 3. Oktober und einer unüberschaubaren Zahl an professionellen und engagierten Helferinnen und Helfern, die dieses Großevent überhaupt erst möglich gemacht haben, kaum möglich. Veranstaltet wurde der IAC 2018 durch die International Astronautical Federation (IAF) in Zusammenarbeit mit der International Academy of Astronautics (IAA), dem International Institut of Space Law (IISL) und dem Space Generation Advisory Council (SGAC). Die lokale Organisation übernahm das Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation an der Universität Bremen (ZARM). </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11102018211548_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11102018211548_small_1.jpg" alt="Stefan Goth" width="260"/></a><figcaption>
IAC 2018 Ausstellungsimpressionen 
<br>
(Bild: Stefan Goth)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Das Motto #InvolvingEveryone war nicht nur als sichtbares Logo, sondern auch als Grundthema in den meisten Veranstaltungen und Reden zu spüren. So betonte Jean-Yve Le Gall als Präsident des IAF bei seiner Rede während der Eröffnungszeremonie, wie wichtig es sei, alle Menschen für die Raumfahrt zu begeistern, unabhängig von ihrem Geschlecht, ihrer Herkunft oder ihrem Alter. Dieser Grundtenor spiegelte sich auch in der schon erwähnten alle Rekorde brechenden Beteiligung, zu der weitere 200 Bremer Bürgerinnen und Bürger am Eröffnungstag, sowie Kinder als „Yuris Kids“ am Public Day und weitere Schülerinnen und Schüler hinzukamen. Das DLR School_Lab veranstaltete einen Schulkongress unter dem Motto „Teen Spirit for Space“ (sinngemäß: jugendlicher Geist für den Weltraum). Am 4. Oktober konnten die ausgewählten 33 Schülerinnen und Schüler aus ganz Deutschland ihre Beiträge am DLR-Stand präsentieren. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11102018211548_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11102018211548_small_2.jpg" alt="Stefan Goth" width="260"/></a><figcaption>
IAC 2018 Stand von Firefly Aerospace mit Triebwerk 
<br>
(Bild: Stefan Goth)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die internationale Berichterstattung hat zur Verbreitung der Losung #InvolvingEveryone beigetragen. Allerdings zielte das Motto nicht nur auf die Öffentlichkeit, sondern sollte auch die sich sehr dynamisch entwickelnde Raumfahrt-Community einbinden, die sich längst nicht mehr nur aus staatlichen Agenturen und klassischen Unternehmen aus der Luft- und Raumfahrtbranche („Old Space“) zusammensetzt. Zu „New Space“ gehören Größen wie SpaceX, Blue Origin aber auch Start-Ups, die sich in Folge des ohne Missionserfüllung beendeten Google Lunar XPRIZE gebildet haben. Hinzu kommen zahlreiche weitere Firmen, Organisationen und sich neu bildende Agenturen, wie die vor einem Jahr gegründete Australian Space Agency, sozusagen bereits die zweite Generation von „New Space“.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Faszinierend ist, dass diese neuen Unternehmungen mit einer großen Portion Optimismus gestartet werden. So betonte Kyle Acierno, Managing Director bei ispace Europe (der Luxembourger Niederlassung des ehemals unter „Team Hakuto“ am Google Lunar XPRIZE beteiligten japanischen Start-Ups), dass nach einer Untersuchung rund 97,3 % aller Start-Ups, die sich mit Hardware beschäftigen (leider fehlen hierzu konkrete Quellenangaben), scheitern. Trotz dieser düsteren Aussichten ein Unternehmen zu gründen, ist schon bemerkenswert. Noch bemerkenswerter ist, dass sie mit dem Ziel Transporte zur Mondoberfläche anzubieten Ende 2017 über 90 Millionen US-Dollar (vorwiegend von japanischen Geldgebern) einwerben konnten. Damit haben sie zwei Starts als Mitfluggelegenheit bei SpaceX gebucht, um möglichst 2020 zu einer Mondumrundung und ein Jahr später zu ihrer ersten Mondlandung mit ihrem Rover Hakuto-R zu starten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Ziel Mond sind sie nicht alleine und das ist die zweite große Gemeinsamkeit neben #InvolvingEveryone: Es geht zum Mond! NASA-Administrator Jim Bridenstine sagte „We´re going back to the moon!“, also „Wir fliegen zurück zum Mond“. Dem widersprach ESA Generaldirektor Jan Wörner nur in einem Punkt, nämlich dem Wörtchen „back“. Dem setzt er ein „forward“ (wörtlich übersetzt: vorwärts, voraus, voran) entgegen. Die großen Raumfahrtagenturen, allen voran die NASA, wollen dies mit der Einrichtung einer, etwas sperrig als „Lunar Orbital Plattform – Gateway (LOP-G)“ bezeichneten, kleinen Raumstation im Mondorbit erreichen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11102018211548_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11102018211548_small_3.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Darstellung geplanter Module für einen lunaren Außenposten 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Praktisch auf allen Ständen der großen Player (z.B. bei Lockheed Martin, Sierra Nevada Corporation (SNC), Airbus aber auch beim DLR) waren Modelle und Poster von Entwürfen für den lunaren Außenposten ausgestellt. Diese Station soll aus Komponenten unterschiedlicher Partner aufgebaut werden. Das erste Modul „Power und Propulsion Element (PPE)“ soll 2022 gestartet werden. Auch ein „European System Providing Refuelling, Infrastructure and Telecommunications (ESPRIT)“ genanntes europäisches Modul ist geplant, Kanada soll einen Roboterarm ähnlich dem auf der Internationalen Raumstation ISS beisteuern, Japan und andere Länder sollen gewonnen werde. Ob sich Russland letztlich mit einer Luftschleuse beteiligen wird, erscheint angesichts politischer Meinungsverschiedenheiten und Uneinigkeit bezüglich technischer Anforderungen momentan eher unsicher.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Mond soll aber keinesfalls den staatlichen Agenturen vorbehalten bleiben, bereits das PPE soll auf einer „kommerziellen“ Rakete gestartet werden. Weitere Versorgungsflüge könnten ähnlich der Versorgung der ISS von Dienstleistern erbracht werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der gerade in Entwicklung befindlichen amerikanischen Schwerlastrakete SLS bleiben die besonders großen und schweren Habitat-Module und insbesondere die Orion-Kapsel vorbehalten. SLS und Orion sollen voraussichtlich 2020 zum ersten gemeinsamen, noch unbemenschten Testflug in einen Distand-Retrograd-Orbit (DRO) um den Mond starten. Bekanntlich steuert die europäische Raumfahrtagentur ESA für diesen Flug das erste flugfähige europäische Service Modul bei. Dieses wurde bei Airbus in Bremen gebaut und soll am 29. Oktober 2018 nzum Kennedy Space Center in Florida in den USA transportiert werden. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11102018211548_big_4.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11102018211548_small_4.jpg" alt="Thales Alenia Space, Stefan Goth" width="260"/></a><figcaption>
Folie aus einer Präsentation zur Lunar Exploration 
<br>
(Bild: Thales Alenia Space, Stefan Goth)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Neben dem lunaren Gateway „entdecken“ zahlreiche alte und neue Raumfahrt-Firmen und Agenturen (wieder) den Mond. Auch wenn der schon erwähnte Google Lunar XPRIZE nicht zum Erfolg führte, stehen zahlreiche Start-Ups in den Startlöchern, um doch noch den Mond zu erreichen. Darunter befinden sich beispielsweise Astrobotik aus den Vereinigten Staaten, indische und israelische Teams und die inzwischen als PTScientists bekannte Firma, die vorwiegend in Berlin beheimatet ist. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Konzepte verschiedener Protagonisten schließen auch Ausflüge zur Mondoberfläche mit ein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese „Wiederentdeckung“ des Mondes erfolgt jedoch nicht als abgeschottete Einzelaktionen sondern zielt auf die Schaffung eines „lunaren Ökosystems“ für institutionelle, wissenschaftliche und kommerzielle Kooperation. Das führt zur dritten großen Gemeinsamkeit des 69. IAC, der Kollaboration auf allen Ebenen und möglichst zwischen allen potentiellen Mitspielern. Bezogen auf den Mond wurde aus der Idee, die Jan Wörner bereits vor einigen Jahren als „Moon Village“ plakativ formulierte, eine Bewegung, die eine große Eigendynamik entwickelt. Unter dem Namen „Moon Village Association“ hat sich ein Zusammenschluss zahlreicher etablierter Unternehmen und Start-Ups, Einzelpersonen und Universitäten gebildet, dessen Ziel es ist, den Informationsaustausch und die Zusammenarbeit aller am Mond Interessierter zu verbessern und zu koordinieren. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11102018211548_big_5.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11102018211548_small_5.jpg" alt="Lockheed Martin, Stefan Goth" width="260"/></a><figcaption>
Lockheed Martin präsentiert sein Lunar Exploration Konzept 
<br>
(Bild: Lockheed Martin, Stefan Goth)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Dieser Wille zur Zusammenarbeit zeigt sich beispielsweise darin, dass es sich der Luft- und Raumfahrt-Riese Lockheed Martin nicht nehmen lässt, bei der Präsentation seiner möglichen Beteiligung am Lunar Gateway und dessen potentieller Erweiterung um einen wiederverwendbaren, wiederbetankbaren Mondlander für bemenschte Missionen zur Mondoberfläche, auf der großen Bühne auch den kleinen Audi Lunar Quadro Rover der PTScientists zu platzieren. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die „ganz Großen“ demonstrierten ihre Bereitschaft zur Zusammenarbeit bereits bei der Diskussionsrunde der Chefs der Raumfahrtagenturen am ersten Tag. Der schon fast zwanghafte Drang von Jim Bridenstine, Administrator der NASA, Einigkeit mit seinem Gegenüber Zhang Kejian von der China National Space Administration (CNSA) durch wiederholtes Händeschütteln zu demonstrieren war, nicht zu übersehen. Auch in der späteren Pressekonferenz bestätigte Jim Bridenstine das Interesse der NASA an einer verbesserten Zusammenarbeit mit China. Momentan gibt es allerdings noch Gesetze in den USA, die beispielsweise eine Teilnahme Chinas an der Internationalen Raumstation ISS verhindern. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11102018211548_big_6.jpg" data-rel="lightbox-image-5" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11102018211548_small_6.jpg" alt="CAST, CASC; Stefan Goth" width="260"/></a><figcaption>
Konzept der chinesischen Raumstation CSS 
<br>
(Bild: CAST, CASC; Stefan Goth)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Auch deshalb gewinnen die Bestrebungen Chinas, eine eigene Raumstation im Orbit um die Erde zu platzieren, eine wachsende Bedeutung. Diese soll ab 2020 aufgebaut werden. Die chinesischen Vertreter warben bei der internationalen Gemeinschaft um möglichst zahlreiche Teilnahme und Partizipation. ESA-Astronauten lernen längst auch Chinesisch und vor kurzem haben zwei in China an Notfallübungen teilgenommen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Somit bleiben auch in Zukunft noch viele spannende Themen für den 70. IAC der passend zum 50. Mondlandejubiläum nächstes Jahr in Washington D.C. stattfinden wird. Hatte Jean-Yve Le Gall in seiner Eröffnungsrede noch der Hoffnung Ausdruck verliehen, dass nach diesem Rekord-Kongress in Bremen bei künftigen Kongressen bald die 10.000er-Marke bei den Teilnehmern erreicht werden würde, wurde diese Herausforderung von Jim Bridenstine aufgenommen mit der Ankündigung, diese Marke bereits beim IAC in den USA in 2019 erreichen zu wollen. Als Zeichen für die wachsende Bedeutung aufstrebender Nationen wird der IAC 2020 in Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten durch die dortige ambitionierte Raumfahrtorganisation veranstaltet. Zu guter Letzt wurde in Bremen die Entscheidung für den Veranstaltungsort und den Ausrichter für 2021 getroffen: Die Wahl für den 72. IAC fiel auf Paris und die französische Raumfahrtbehörde CNES. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=15798.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">IAC 2018 in Bremen</a> </li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>IAC 2018: 69. International Astronautical Congress</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/iac-2018-69-international-astronautical-congress/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefan Goth]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Aug 2018 19:42:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[Bremen]]></category>
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		<category><![CDATA[IAC 2018]]></category>
		<category><![CDATA[IAF]]></category>
		<category><![CDATA[Kongress]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
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		<category><![CDATA[SpaceX]]></category>
		<category><![CDATA[Treffen]]></category>
		<category><![CDATA[UNOOSA]]></category>
		<category><![CDATA[ZARM]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach 2003 findet dieses Jahr erstmals der International Astronautical Congress (IAC) wieder in Bremen statt. Vom 1. bis zum 5. Oktober trifft sich die globale Raumfahrt-Community zum jährlichen Erfahrungsaustausch. Das rekordverdächtige Kongressprogramm und die Ausstellung richten sich an ein professionelles Publikum. Am Tag der Deutschen Einheit (3. Oktober 2018) stehen Messehalle und ausgewählte Veranstaltungen, u.a. [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Nach 2003 findet dieses Jahr erstmals der International Astronautical Congress (IAC) wieder in Bremen statt. Vom 1. bis zum 5. Oktober trifft sich die globale Raumfahrt-Community zum jährlichen Erfahrungsaustausch. Das rekordverdächtige Kongressprogramm und die Ausstellung richten sich an ein professionelles Publikum. Am Tag der Deutschen Einheit (3. Oktober 2018) stehen Messehalle und ausgewählte Veranstaltungen, u.a. mit einer Live-Schaltung zu Alexander Gerst auf der ISS, der interessierten Öffentlichkeit offen. <br><b><u>UPDATE: IAC 2018 bietet Livestreams zu ausgewählten Veranstaltungen</u></b></h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Stefan Goth. Quelle: IAF, ZARM, IAA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14082018214201_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14082018214201_small_1.jpg" alt="IAF" width="589" height="100"/></a><figcaption>
IAC 2018 Banner mit den Organisatoren 
<br>
(Bild: IAF)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Beim International Astronautical Congress 2018 (IAC 2018) diskutieren mehr als 4.500 Fachleute im Oktober in der Messe Bremen über das weite Feld der verschiedenen Raumfahrtdisziplinen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum 69sten mal richtet die <a class="a" href="https://www.iafastro.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">International Astronautical Federation (IAF)</a> den IAC aus. Nach 2003 ist dieser wieder in Bremen zu Gast. Letztes Jahr fand der IAC in Adelaide, Australien und 2016 in Guadalajara, Mexico statt. Lokaler Organisator ist das <a class="a" href="https://www.zarm.uni-bremen.de/de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM)</a> an der Universität Bremen. Weitere Mitorganisatoren sind <a class="a" href="https://iaaspace.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">The International Academy of Astronautics (IAA)</a>, <a class="a" href="https://iisl.space/" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">The International Institute of Space Law (IISL)</a> und das <a class="a" href="https://spacegeneration.org" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">Space Generation Advisory Council (SGAC)</a>.       </p>



<p class="wp-block-paragraph">Vom 1. bis zum 5. Oktober 2018 findet ein umfangreicher Kongress mit zahlreichen Symposien, Vorträgen, Plenarveranstaltungen, Präsentationen und vielem mehr statt. Alleine das „Technical Programme“ umfasst voraussichtlich 179 „Sessions“ mit mehr als 2.000 Vorträgen, 480 interaktiven Präsentationen, 31 „Special Sessions“, Keynotes und weiteren Veranstaltungen. Meist finden Veranstaltungen in 20 Räumen gleichzeitig statt!        </p>



<p class="wp-block-paragraph">Bereits im Vorfeld findet vom 28. bis zum 30. September in den Kongresshallen ein Workshop des Büros der Vereinten Nationen für Weltraumfragen (<a class="a" href="https://www.unoosa.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">United Nations Office for Outer Space Affairs &#8211; UNOOSA</a>) statt. Ergebnisse dieser Arbeitsrunde unter dem Motto „Space Technology for Socio-Economic Benefits Industry, Innovation and Infrastructure for Development (3Is4D)“ werden beim IAC vorgestellt.       </p>



<p class="wp-block-paragraph">Inhaltlich werden praktisch alle denkbaren Fachgebiete der Raumfahrt abgedeckt. Dies umfasst aktuelle technische und wissenschaftliche Entwicklungen, zukünftige Projekte, Raketenentwicklung, kleine und große Satelliten, Weltraumschrott, Forschungsmissionen aber auch marktwirtschaftliche Entwicklungen z.B. bedingt durch neue Marktteilnehmer und Wiederverwendbarkeit. Darüber hinaus wird rechtlichen Aspekten von Raumfahrt- und Satellitenanwendungen großer Raum eingeräumt, ebenso wie historischen Ereignissen. Studierenden, „young professionals“ und  Startup-Unternehmern aus der Luft- und Raumfahrt ist ein eigener größerer Bereich gewidmet. Ebenso möchte man neue Länder ins internationale Raumfahrtnetzwerk integrieren sowie die Raumfahrtwissenschaft neuen Nutzergruppen näher bringen.       </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>INVOLVING-EVERYONE und Public Day</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14082018214201_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14082018214201_small_2.jpg" alt="IAF" width="300" height="124"/></a><figcaption>
IAC-Motto 
<br>
(Bild: IAF)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Unter dem Hashtag #INVOLVING-EVERYONE wirbt die IAF für eine Öffnung nach außen und versucht neben Studenten und Profis auch das allgemeine Publikum einzubinden. Neben zahlreichen begleitenden Veranstaltungen in Bremen und um den Kongress herum, besteht am „Public Day“ (<a class="a" href="https://www.iafastro.org/events/iac/iac-2018/space-is-big-space-is-public.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">Programm</a>) dem 3. Oktober 2018 von 12:00 bis 18:00 Uhr für Jedermann kostenlos die Möglichkeit, die Ausstellungshalle und ausgewählte Veranstaltungen zu besuchen. Die Gäste erleben unter anderem hochrangige Vertreter aus Wissenschaft, Politik und Industrie sowie eine Live-Schaltung zur Internationalen Raumstation ISS.         </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Highlight Event „space is big – space is public“ beginnt um 13.30 Uhr mit einer Diskussionsrunde zu Sicherheit im Weltraum. Ein Thema laut Information der Veranstalter: Wie regelt man den Verkehr im Weltraum? Wie können Kollisionen vermieden werden? Neben immer mehr neuen Satelliten reichert sich Weltraumschrott an – 750.000 Objekte größer als 1 cm sollen zurzeit unsere Erde umkreisen. Technische Anlagen auf der Erde wie beispielsweise unsere Stromnetze sind dem Weltraumwetter ausgesetzt und damit anfällig für Störungen. „Planetare Schutzmaßnahmen“ stehen ebenso auf dem Diskussionsprogramm: die Früherkennung, Verhinderung oder Abmilderung von Asteroiden- oder Kometen-Einschlägen.        </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ab ca. 14.30 Uhr steht das größte internationale Technologieprojekt in der Geschichte der Menschheit im Fokus: Es gibt eine Live-Schaltung zur Internationalen Raumstation ISS. Gesprächspartner ist Alexander Gerst, der zweite ESA- und erste deutsche Kommandant in der zwanzigjährigen Geschichte der Internationalen Raumstation ISS. Gerst startete am 6. Juni 2018 für seine Mission &#8222;horizons &#8211; Knowledge for Tomorrow&#8220;. Seine Aufgabe ist es unter anderem, 65 europäische Experimente durchzuführen – 41 davon werden vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) unterstützt.        </p>



<p class="wp-block-paragraph">Gegen 14.45 Uhr kommen Besucher leibhaftigen Astronauten noch näher: Frauen und Männer aus der ganzen Welt berichten über ihre Erlebnisse im All und nehmen sich Zeit, um Fragen zu beantworten.       </p>



<p class="wp-block-paragraph">Darüber hinaus können sich Interessierte die Fachausstellung ansehen, die ab 12:00 Uhr geöffnet sein wird. In der „Exhibition Hall“ (Messehalle 5) präsentieren sich Raumfahrtforschung und -industrie sowie alle großen Raumfahrtagenturen von der amerikanischen NASA bis zur chinesischen CNSA. Die deutsche und insbesondere Bremer Raumfahrt-Szene ist entlang des Team-Germany-Boulevards anzutreffen. Hier stellen Organisationen aus, die von Anfang an in die Planung des IAC 2018 eingebunden waren, allen voran der örtliche Kongressveranstalter, das Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM) der Universität Bremen, sowie Firmen wie OHB, Airbus, ArianeGroup, MT Aerospace und der Raumfahrtstandort Bremen. Besonders für Schüler und Studierende interessant: Mit Ständen sind zum Beispiel die private International Space University und die Universität Bremen vertreten, die ihre neuen Masterstudiengänge zu Weltraumwissenschaften vorstellen.        </p>



<p class="wp-block-paragraph">An Jedermann wendet sich die Ausstellung INNOspaceEXPO „ALL.täglich!“ welche von DLR konzipiert wurde. Darin geht es um Ergebnisse aus der Forschung für die Raumfahrt und der Wissenschaft im Weltraum, die unmittelbaren Nutzen für das Leben auf der Erde hatten und haben.        </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Professioneller Weltraumkongress</strong> <br>Der größte Teil des Kongresses ist nur für registrierte Besucher zugänglich. Mit regulären Preisen zwischen 980 und 1.200 € wird eindeutig ein professionelles Publikum angesprochen. Studierende und Lehrkräfte können allerdings schon für maximal 130 € an den fünf Tagen teilnehmen. Für „young professionells“ und Rentner gibt es ebenfalls Vergünstigungen. Wer teilnehmen möchte sollte sich vorher ausgiebig mit dem Programm auseinandersetzen, um einigermaßen den Überblick zu behalten.       </p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine auch nur annähernde Zusammenfassung an dieser Stelle ist nicht möglich, daher nur ein paar eher willkürliche Hinweise auf einige Programmpunkte:Eine <a class="a" href="https://web.archive.org/web/20210510214825/https://www.iafastro.org/events/iac/iac-2018/plenary-programme/plenary-events/plenary-4-the-game-changers-%E2%80%93-for-a-joint-future-in-space.html" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Diskussionsrunde mit Frauen aus dem Raumfahrtsektor</a> findet am 2. Oktober 2018 von 13:30 – 14:30 Uhr statt.       </p>



<p class="wp-block-paragraph">Im „Global Neworking Forum“ spricht Hans Koenigsmann von SpaceX am 3. Oktober 2018 um 11:20 Uhr über <a class="a" href="https://www.iafastro.org/events/iac/iac-2018/gnf/reusability-the-key-to-reliability-and-affordability.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">„Reusability: The Key to Reliability and Affordability“</a>.       </p>



<p class="wp-block-paragraph">Peter Beck von Rocketlabs berichtet in seiner Keynote am 3. Oktober 2018 um 14:45 Uhr über <a class="a" href="https://www.iafastro.org/events/iac/iac-2018/technical-programme/keynotes/wednesday-3-october-2018/b45-rocket-lab-liberating-the-small-satellite-market.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">„Rocket Lab: Liberating the Small Satellite Market“</a>.       </p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese, wie alle anderen Vorträge und Veranstaltungen, finden in englischer Sprache statt.       </p>



<p class="wp-block-paragraph">Insgesamt ist es das umfangreichste Programm bei einem IAC bisher. Dazu wurde ein entsprechender <a class="a" href="https://www.youtube.com/watch?v=xfJcFvY9f0M" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">Trailer</a> bei Youtube eingestellt.       </p>



<p class="wp-block-paragraph">Raumfahrer Net wird auf dem Kongress präsent sein, um von dort zu berichten.        </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><u>UPDATE:</u></strong> <br>Für alle die nicht selbst nach Bremen kommen können, bietet der IAC 2018 auch einige Livestreams an.    Die sog. <a class="a" rel="noopener noreferrer follow" href="https://www.iafastro.org/events/iac/iac-2018/technical-programme/global-technical-sessions.html" target="_blank" data-wpel-link="external">&#8222;Global Technical Sessions&#8220; </a> können als kostenloser    Livestream verfolgt werden. Allerdings muss man sich vorher unter folgendem Link registrieren: bit.ly/2LTz7OU</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Vorträge und Veranstaltungen werden online verfügbar gemacht, diese sind jedoch mit einer &#8222;kleinen&#8220; Gebühr verbunden. Unter folgendem Link werden insgesamt 20 Streams zu je 20 € angeboten. <a class="a" href="https://www.youtube.com/c/iafastro/search?query=iac+2018&amp;cbrd=1&amp;ucbcb=1" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">LIVE STREAMING</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt auch Paketangebote mit 5 bis 20 Sessions, mit Preisen zwischen 90 und 240 €!  </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=15798.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">IAC 2018 in Bremen</a> </li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/iac-2018-69-international-astronautical-congress/" data-wpel-link="internal">IAC 2018: 69. International Astronautical Congress</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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		<item>
		<title>GSAT-7 und GSAT-7A auf der Wartebank</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/gsat-7-und-gsat-7a-auf-der-wartebank/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 May 2012 09:21:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Aufschub]]></category>
		<category><![CDATA[GSAT 7]]></category>
		<category><![CDATA[GSAT 7A]]></category>
		<category><![CDATA[GSLV]]></category>
		<category><![CDATA[IAF]]></category>
		<category><![CDATA[Indien]]></category>
		<category><![CDATA[ISRO]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Militär]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zwei Kommunikationssatelliten, die das indische Militär im Geostationären Orbit betreiben will, werden voraussichtlich deutlich später in den Weltraum gelangen als ursprünglich vorgesehen. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: IPCS, ISRO, PIB, PTI. GSAT-7 und GSAT-7A sind dedizierte Kommunikationssatelliten für das indische Militär. Die indische Marine möchte GSAT-7 alias INSAT-4F für sich nutzen, der Satellit hätte [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/gsat-7-und-gsat-7a-auf-der-wartebank/" data-wpel-link="internal">GSAT-7 und GSAT-7A auf der Wartebank</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Zwei Kommunikationssatelliten, die das indische Militär im Geostationären Orbit betreiben will, werden voraussichtlich deutlich später in den Weltraum gelangen als ursprünglich vorgesehen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch.</a> Quelle: IPCS, ISRO, PIB, PTI.</p>



<p class="wp-block-paragraph">GSAT-7 und GSAT-7A sind dedizierte Kommunikationssatelliten für das indische Militär. Die indische Marine möchte GSAT-7 alias INSAT-4F für sich nutzen, der Satellit hätte ursprünglich bereits im Jahre 2010 in den Weltraum transportiert werden sollen. Die indische Luftwaffe (IAF) will GSAT-7A für eigene Kommunikationsverbindungen einsetzten. Zunächst war man in Indien davon ausgegangen, dass dies ab 2009 möglich sei.  <br>Aufgrund der mangelnden Zuverlässigkeit der indischen Trägerrakete GSLV (<a href="https://www.raumfahrer.net/gslv-f06-fehlschlag-dritte-stufe-hatte-maengel/" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net berichtete</a>), welche extra für den Start von Nutzlasten, die eine geostationären Umlaufbahn erreichen sollen, entwickelt wurde, gerieten die beiden Satellitenprogramme ins Stocken. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ende 2011 sah es so aus, dass GSAT-7 Ende 2012 auf einem nicht näher spezifizierten nicht-indischen Träger ins All gelangen könnte. Angenommen wird, dass Arianespace den Start von GSAT-7 besorgen wird. Im April 2012 berichtete der indische Verteidigungsminister Arackaparambil Kurien Antony, dass er derzeit von einem GSAT-7-Start 2012 oder 2013 ausgehe, und den Start von GSAT-7A 2013 oder 2014 erwarte. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der auf der indischen Satellitenplattform I-2K bzw. I-2000 basierende GSAT-7 für die Marine trägt eine Kommunikationsnutzlast mit Transpondern für das C-, das K<sub>u</sub>&#8211; und das S-Band sowie den UHF-Bereich. Die Solarzellenausleger des rund 2.330 Kilogramm schweren Satelliten mit einer projektierten Lebenserwartung von 9 Jahren sind so dimensioniert, dass sie die Kommunikationsnutzlast mit einer elektrischen Leistung von bis zu 2.000 Watt versorgen können.  <br>Im Geostationären Orbit bei 74 Grad Ost über einem IOR für Indian Ocean Region genannten Meeresgebiet mit einer Ausdehnung von etwa 600 x 1.000 nautischen Meilen (~1.110 x 1.800 Kilometer) positioniert soll GSAT-7 Verbindungen zwischen einzelnen Marineeinheiten sowie mit Kommandostellen ermöglichen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">GSAT-7A für die Luftwaffe ist unter anderem dazu gedacht, Verbindungen zu bis zu sechs fliegenden mit Radaranlagen des Typs EL/W-2090 aus Israel in Flugzeugen des russischen Typs Iljuschin IL 76 ausgerüsteten AWACS-Radarstationen bereitzustellen, und die Kommunikationsanforderungen anderer fliegender und am Boden stationierter Radareinheiten zu befriedigen. </p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/gsat-7-und-gsat-7a-auf-der-wartebank/" data-wpel-link="internal">GSAT-7 und GSAT-7A auf der Wartebank</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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