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	<title>Massachusetts Institut &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<title>Massachusetts Institut &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Soll die Suche nach Aliens ausgeweitet werden?</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/soll-die-suche-nach-aliens-ausgeweitet-werden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 May 2013 10:26:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Extrasolar]]></category>
		<category><![CDATA[erdähnlicher Planet]]></category>
		<category><![CDATA[Erweiterung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sara Seager, Astronomin am Massachusetts Institute of Technology regt in einem neuen Artikel des Fachmagazins &#8222;Science&#8220; dazu an, sich bei der Suche nach Leben im Weltall nicht nur auf erdähnliche Planeten in habitablen Zonen zu beschränken. Ein Beitrag von Hans Lammersen. Quelle: space.com, MIT, Science. Während zu Beginn der Entdeckungsgeschichte von Exoplaneten etwa in der [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Sara Seager, Astronomin am Massachusetts Institute of Technology regt in einem neuen Artikel des Fachmagazins &#8222;Science&#8220; dazu an, sich bei der Suche nach Leben im Weltall nicht nur auf erdähnliche Planeten in habitablen Zonen zu beschränken.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Hans Lammersen</a>. Quelle: space.com, MIT, Science.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/05052013122600_small_1.jpg" alt="David A. Aguilar/Harvard Smithsonian Center for Astrophysics)" width="300" height="195"/><figcaption>
Ist Leben auch auf anderen als erdähnlichen Planeten möglich? 
<br>
(Bild: David A. Aguilar/Harvard Smithsonian Center for Astrophysics))
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Während zu Beginn der Entdeckungsgeschichte von Exoplaneten etwa in der Mitte der neunziger Jahre des letzten Jahrhunderts jedem neuen Exemplar noch verstärkte mediale Aufmerksamkeit gewidmet wurde, tauchen heute Meldungen über neu entdeckte Planetensysteme nur noch dann in Zeitungen oder im Fernsehen auf, wenn es sich dabei um in etwa erdgroße, felsige Planeten handelt, deren Umlaufbahnen sich in habitablen Zonen um ihre Heimatsterne befinden. Denn damit ist die Möglichkeit von Leben verbunden und mit solchen Meldungen lässt sich auch eine informationsübersättigte Bevölkerung vielleicht noch beeindrucken. Dieses Konzept ist auch jüngst bei einer Pressekonferenz anlässlich der Entdeckung einiger Planeten durch die Sonde Kepler aufgegangen, bei denen Neuentdeckungen im Sinne der oben genannten Merkmale verkündet wurden.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die amerikanische Astronomin Sara Seager vom Massachusetts Institute of Technology hat nun in einem Aufsatz der Fachzeitschrift &#8222;Science&#8220; darauf hingewiesen, dass es durchaus ein Fehler sein könnte, wenn man bei der Suche nach potenziell Leben tragenden Planeten ausschließlich nach erdähnlichen Welten in habitablen Zonen Ausschau hält. Damit würde man sich künstlich viel zu sehr auf einen Typus beschränken und  so vielleicht Planeten außer Acht lassen, die ebenso Träger von Leben sein könnten, obwohl man ihnen dies gar nicht zutraue. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Seager weist auch darauf hin, dass es den heute lebenden Astronomen nicht vergönnt sein werde, in ihrer Lebenszeit allzu viele Planeten und deren Atmosphären genau untersuchen zu können. Denn die heutigen Instrumente seien noch nicht in der Lage bei ihren Untersuchungen und Messungen über einen bestimmten, nach galaktischen Maßstäben recht kleinen Radius hinauszugehen. Daher, so Seager, sei man geradezu gezwungen, offener zu sein bei der Suche nach potenziell Leben tragenden Planeten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Astronomin nennt auch Beispiele für Faktoren, die dafür verantwortlich sein können, dass Planeten inner- oder außerhalb der habitablen Zone um einen Stern Leben tragen könnten. Dazu gehören zum einen die Treibhausgase, die auf Planeten weit draußen für lebensfreundliche Temperaturen sorgen können. Umgekehrt können sehr trockene Planeten auch dann Leben beherbergen, wenn sie nah an ihrem Stern kreisen. Man müsse das Potenzial für Leben bei jedem Planeten einzeln untersuchen, so Seager. Je mehr Planeten man einzeln auf die Möglichkeit von Leben prüfe, je höher sei die Wahrscheinlichkeit, welches zu finden. </p>



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			</item>
		<item>
		<title>Pluto-Atmosphäre wandelt sich drastisch</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/lexikon-planet-erde-3-60/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Aug 2002 19:34:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Hubble]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnensystem]]></category>
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		<category><![CDATA[Massachusetts Institut]]></category>
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		<category><![CDATA[Oberfläche]]></category>
		<category><![CDATA[Pluto]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumteleskop]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Neue Beobachtungen von Pluto zeigen, dass seine Atmosphäre innerhalb der vergangenen 14 Jahre abgekühlt ist, seine Oberfläche hingegen wärmer wurde. Autor: Karl Urban, bearbeitet von Star-Light, Quelle: Space.com. Die genauen Beobachtungen des entfernten Planeten wurden möglich, als Pluto vor einem Stern entlangflog. Die Astronomen sind sehr erstaunt über diese Veränderungen, die in einer Zeit auftreten, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Neue Beobachtungen von Pluto zeigen, dass seine Atmosphäre innerhalb der vergangenen 14 Jahre abgekühlt ist, seine Oberfläche hingegen wärmer wurde.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Autor: Karl Urban, bearbeitet von Star-Light, Quelle: Space.com.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/05/th.jpeg" alt=""/><figcaption>Eine verblüffende Karte Plutos wurde Ende letzter Woche (März 1996) in einer Pressemitteilung des Hubble-Weltraumteleskops enthüllt. Oben sind zwei entgegengesetzte Hemisphärenansichten der computerkonstruierten Karte der Oberfläche von Pluto  zu sehen (Norden ist oben). Das Gittermuster ist auf die verwendete  Computertechnik zurückzuführen, bei der jedes Gitterelement einen Durchmesser von über 100 Meilen hat. Die Karte basiert auf Hubble-Aufnahmen,  die gemacht wurden, als Pluto nur 3 Milliarden Meilen entfernt war. Sie zeigt starke Helligkeitsschwankungen &#8211; was die Beobachtungen am Boden bestätigt und wesentlich verbessert. Während die Helligkeitsschwankungen auf Oberflächenmerkmale wie Krater und Becken zurückzuführen sein können, sind sie wahrscheinlicher durch Regionen mit Stickstoff- und Methanfrost verursacht. Die Frostregionen sollten &#8222;saisonale&#8220; Veränderungen zeigen, die in zukünftigen Hubble-Beobachtungen verfolgt werden können.<br>Bild: A. Stern (SwRI), M. Buie (Lowell Observatory), NASA, ESA,</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die genauen Beobachtungen des entfernten Planeten wurden möglich, als Pluto vor einem Stern entlangflog. Die Astronomen sind sehr erstaunt über diese Veränderungen, die in einer Zeit auftreten, in der sich Pluto in seinem 248-jährigen Orbit von der Sonne entfernt. Sie sagten, dass die Ergebnisse nur von einer Sondenmission zum Pluto erklärt werden könnten. Ein solches Projekt unterstützen viele Forscher, aber die NASA machte kürzlich erneut einen Rückzieher.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Moment weiß man noch sehr wenig über den Planeten, weil er zu weit entfernt ist, um seine Atmosphäre direkt zu erforschen, welche lediglich aus dünnen Gaswolken bestehen dürfte, die gefrieren, wenn Pluto sich weiter von der Sonne entfernt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aus diesem Grund nutzen Astronomen jede Möglichkeit, die sich bietet, ihn genauer zu beobachten. Zuletzt verdeckte er 1988 einen Stern, und man konnte somit genauere Daten über ihn ermitteln. Am 19. Juli 2002 war dies erneut der Fall.<br>Die aktuellen Beobachtungen wurden von Wissenschaftlern des Lowell Observatoriums und des Massachusetts Instituts geleitet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;In den letzten 14 Jahren sind eine oder mehrere Veränderungen an Pluto aufgetreten,&#8220; sagte Marc Buie vom Lowell Observatorium. &#8222;Plutos Atmosphäre erlebt eine globale Abkühlung, während andere Daten darauf hinweisen, dass die Oberfläche geringfügig wärmer wird. Ein Teil der Veränderungen ist durch die Entfernung des Planeten von der Sonne zu erklären, aber was wir sehen, ist komplexer als vermutet.&#8220;</p>



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