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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>MSI &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>TROPOS-Forschende entwickeln Prozessoren zur Messung von Wolken und Aerosolen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 May 2024 20:01:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Wichtige Software für den neuen europäisch-japanischen Erdbeobachtungssatelliten EarthCARE. Eine Pressemitteilung des Leibniz-Instituts für Troposphärenforschung (TROPOS). Quelle: TROPOS 23. Mai 2024. Leipzig, 23. Mai 2024. Die Vorbereitungen zum Start des neuen Erdbeobachtungsatelliten EarthCARE (Earth Cloud Aerosol and Radiation Explorer) Ende Mai laufen auf Hochtouren. Die gemeinsame Mission der Europäischen Weltraumbehörde (ESA) und der japanischen Raumfahrtagentur (JAXA) [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Wichtige Software für den neuen europäisch-japanischen Erdbeobachtungssatelliten EarthCARE. Eine Pressemitteilung des Leibniz-Instituts für Troposphärenforschung (TROPOS).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: TROPOS 23. Mai 2024.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/240523OpeningEarthCAREscloudprofilingradar1k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Test und Vorbereitung des EarthCARE-Wolkenprofilradars für den Start in Kalifornien. Eine der Aufgaben bestand darin, die 2,5 m breite Radarantenne des Satelliten zu öffnen, die das Wolkenprofil erstellt. Dieses von der Japan Aerospace Exploration Agency (JAXA) zur Verfügung gestellte Instrument wurde entwickelt, um Wolken zu durchdringen und detaillierte Einblicke in ihre vertikale Struktur, Geschwindigkeit, Partikelgröße und -verteilung sowie ihren Wassergehalt zu erhalten. (Foto: ESA)" data-rl_caption="" title="Test und Vorbereitung des EarthCARE-Wolkenprofilradars für den Start in Kalifornien. Eine der Aufgaben bestand darin, die 2,5 m breite Radarantenne des Satelliten zu öffnen, die das Wolkenprofil erstellt. Dieses von der Japan Aerospace Exploration Agency (JAXA) zur Verfügung gestellte Instrument wurde entwickelt, um Wolken zu durchdringen und detaillierte Einblicke in ihre vertikale Struktur, Geschwindigkeit, Partikelgröße und -verteilung sowie ihren Wassergehalt zu erhalten. (Foto: ESA)" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/240523OpeningEarthCAREscloudprofilingradar26.jpg" alt="Test und Vorbereitung des EarthCARE-Wolkenprofilradars für den Start in Kalifornien. Eine der Aufgaben bestand darin, die 2,5 m breite Radarantenne des Satelliten zu öffnen, die das Wolkenprofil erstellt. Dieses von der Japan Aerospace Exploration Agency (JAXA) zur Verfügung gestellte Instrument wurde entwickelt, um Wolken zu durchdringen und detaillierte Einblicke in ihre vertikale Struktur, Geschwindigkeit, Partikelgröße und -verteilung sowie ihren Wassergehalt zu erhalten. (Foto: ESA)" class="wp-image-140557"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Test und Vorbereitung des EarthCARE-Wolkenprofilradars für den Start in Kalifornien. Eine der Aufgaben bestand darin, die 2,5 m breite Radarantenne des Satelliten zu öffnen, die das Wolkenprofil erstellt. Dieses von der Japan Aerospace Exploration Agency (JAXA) zur Verfügung gestellte Instrument wurde entwickelt, um Wolken zu durchdringen und detaillierte Einblicke in ihre vertikale Struktur, Geschwindigkeit, Partikelgröße und -verteilung sowie ihren Wassergehalt zu erhalten. (Foto: ESA)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Leipzig, 23. Mai 2024. Die Vorbereitungen zum Start des neuen Erdbeobachtungsatelliten <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/earthcare/" data-wpel-link="internal">EarthCARE</a> (Earth Cloud Aerosol and Radiation Explorer) Ende Mai laufen auf Hochtouren. Die gemeinsame Mission der Europäischen Weltraumbehörde (<a href="https://www.raumfahrer.net/tag/esa/" data-wpel-link="internal">ESA</a>) und der japanischen Raumfahrtagentur (<a href="https://www.raumfahrer.net/tag/jaxa/" data-wpel-link="internal">JAXA</a>) soll Wolken, Aerosole und Strahlung so genau messen wie nie zuvor. Möglich wird das durch die Verknüpfung von vier hochmodernen Instrumenten. Einen wichtigen Beitrag dazu leisten drei sogenannte Prozessoren, die das Leibniz-Institut für Troposphärenforschung (<a href="https://www.raumfahrer.net/tag/tropos/" data-wpel-link="internal">TROPOS</a>) zusammen mit Partnern entwickelt hat. Diese Algorithmen sind jetzt in einer Sonderausgabe des Fachjournals „Atmospheric Measurement Techniques“ ausführlich beschrieben worden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die neue Software ermöglicht es, Wolkeneigenschaften aus dem passiven Spektrometer (MSI), die Aerosol- und Wolkenschichtung aus dem aktiven, spektral hochauflösenden Lidar (ATLID) sowie synergetische Wolken- und Aerosolprodukte aus beiden Geräten abzuleiten. Damit diese Berechnungen über die verschiedenen Geräte hinweg funktionieren, wurde ein Aerosolklassifizierungsmodell (HETEAC) als Grundlage für die Aerosoltypisierung entwickelt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">EarthCARE wird erstmals ein spektral hochauflösendes Lidar und ein Doppler-Wolkenradar mit passiven Sensoren kombinieren und stellt damit die komplexeste Satellitenmission zur Erforschung von Aerosolen, Wolken und deren Strahlungswirkung dar, die jemals ins All gestartet wurde. Die Entwicklung von EarthCARE hat mehr als 15 Jahre gedauert und rund 800 Millionen Euro gekostet. Für die Wissenschaft bietet der Satellit große Möglichkeiten: Hochmoderne Technologie an Bord liefert eine Vielzahl von Daten, die die Genauigkeit von Klimamodellen verbessern und die numerische Wettervorhersage unterstützen sollen.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/240523EarthCAREArtistsview1k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Künstlerische Ansicht von EarthCARE im All. (Grafik: ESA – P. Carril)" data-rl_caption="" title="Künstlerische Ansicht von EarthCARE im All. (Grafik: ESA – P. Carril)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/240523EarthCAREArtistsview26.jpg" alt="Künstlerische Ansicht von EarthCARE im All. (Grafik: ESA – P. Carril)" class="wp-image-140555"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Künstlerische Ansicht von EarthCARE im All. (Grafik: ESA – P. Carril)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der 17,2 Meter lange, 2,5 Meter breite, 3,5 Meter hohe und rund 2.200 Kilogramm schwere EarthCARE-Satellit wurde beim deutschen Hauptauftragnehmer Airbus in Friedrichshafen montiert, zusammen mit der ESA ausgiebig getestet und anschließend per Flugzeug nach Vandenberg (Kalifornien, USA) transportiert, wo er Ende Mai mit einer Falcon-9-Rakete des US-Raumfahrtkonzerns SpaceX in seinen Zielorbit in 393 Kilometer Höhe gebracht werden soll.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Earth Cloud Aerosol and Radiation Explorer (EarthCARE) ist mit vier Instrumenten ausgestattet: einem Doppler-Wolkenradar, einem Lidar mit hoher spektraler Auflösung, einem abbildenden Spektrometer und einem Breitbandradiometer mit drei verschiedenen Blickrichtungen. Die Instrumente werden synergetische Beobachtungen von Aerosolen, Wolken, Strahlung und deren Wechselwirkungen mit noch nie dagewesener Genauigkeit liefern. Eines der Ziele der Mission ist es, die gemessenen und berechneten Strahlungsflüsse am Oberrand der Atmosphäre für eine 100 Quadratkilometer große Momentaufnahme mit einer Genauigkeit von 10 Watt pro Quadratmeter in Übereinstimmung zu bringen, was das Wissen über den globalen Strahlungsantrieb erheblich verbessern würde.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/240523betterunderstandingEarthsradiationbalance1k.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="EarthCAREs einzigartiger Satz von vier Instrumenten bietet einen ganzheitlichen Blick auf das Zusammenspiel von Wolken, Aerosolen und Strahlung. Das Wolkenprofilradar (grün) liefert Informationen über die vertikale Struktur und die interne Dynamik von Wolken, das atmosphärische Lidar (lila) liefert Informationen über die Wolkenoberkante und Profile von dünnen Wolken und Aerosolen, der multispektrale Imager liefert einen umfassenden Überblick über die Szene in verschiedenen Wellenlängen und das Breitbandradiometer misst die reflektierte Sonnenstrahlung und die ausgehende Infrarotstrahlung. (Grafik: ESA/ATG medialab)" data-rl_caption="" title="EarthCAREs einzigartiger Satz von vier Instrumenten bietet einen ganzheitlichen Blick auf das Zusammenspiel von Wolken, Aerosolen und Strahlung. Das Wolkenprofilradar (grün) liefert Informationen über die vertikale Struktur und die interne Dynamik von Wolken, das atmosphärische Lidar (lila) liefert Informationen über die Wolkenoberkante und Profile von dünnen Wolken und Aerosolen, der multispektrale Imager liefert einen umfassenden Überblick über die Szene in verschiedenen Wellenlängen und das Breitbandradiometer misst die reflektierte Sonnenstrahlung und die ausgehende Infrarotstrahlung. (Grafik: ESA/ATG medialab)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/240523betterunderstandingEarthsradiationbalance26.jpg" alt="EarthCAREs einzigartiger Satz von vier Instrumenten bietet einen ganzheitlichen Blick auf das Zusammenspiel von Wolken, Aerosolen und Strahlung. Das Wolkenprofilradar (grün) liefert Informationen über die vertikale Struktur und die interne Dynamik von Wolken, das atmosphärische Lidar (lila) liefert Informationen über die Wolkenoberkante und Profile von dünnen Wolken und Aerosolen, der multispektrale Imager liefert einen umfassenden Überblick über die Szene in verschiedenen Wellenlängen und das Breitbandradiometer misst die reflektierte Sonnenstrahlung und die ausgehende Infrarotstrahlung. (Grafik: ESA/ATG medialab)" class="wp-image-140551"/></a><figcaption class="wp-element-caption">EarthCAREs einzigartiger Satz von vier Instrumenten bietet einen ganzheitlichen Blick auf das Zusammenspiel von Wolken, Aerosolen und Strahlung. Das Wolkenprofilradar (grün) liefert Informationen über die vertikale Struktur und die interne Dynamik von Wolken, das atmosphärische Lidar (lila) liefert Informationen über die Wolkenoberkante und Profile von dünnen Wolken und Aerosolen, der multispektrale Imager liefert einen umfassenden Überblick über die Szene in verschiedenen Wellenlängen und das Breitbandradiometer misst die reflektierte Sonnenstrahlung und die ausgehende Infrarotstrahlung. (Grafik: ESA/ATG medialab)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die EarthCARE-Daten werden mit Hilfe einer ausgeklügelten Datenkette fast in Echtzeit (Near Real Time) berechnet. Das Lidar liefert vertikale Profile und damit einen Querschnitt der Atmosphäre entlang der Flugstrecke des Satelliten. Daraus leiten die am TROPOS entwickelten Algorithmen die Wolkenoberkante und die Höhe von Aerosolschichten, die z.B. aus Saharastaub oder Rauch großer Waldbrände bestehen können, ab (Wandinger et al., 2023b). Diese Algorithmen werden in der Fachsprache auch Prozessoren genannt und sind das Software-Herz der Datenauswertung. Ergänzend zum Lidar ermöglicht das abbildende Spektrometer die Charakterisierung der Atmosphäre durch ein horizontales, 150 km breites Abbild von Wolken- und Aerosoleigenschaften. Die mikro- und makrophysikalischen Wolkeneigenschaften wie z.B. die optische Dicke der Wolken, der Tropfenradius und die Wolkenhöhe werden mit einem weiteren am TROPOS entwickelten Prozessor bestimmt (Hünerbein et al., 2023, 2024; Docter et al., 2024; Mason et al., 2024).  Der dritte am TROPOS entwickelte Prozessor kombiniert die höhenaufgelöste Information vom Lidar mit der horizontalen Information des Spektrometers, um damit ein verbessertes dreidimensionales Bild der Atmosphäre entlang der Flugstrecke des erdumlaufenden Satelliten zu gewinnen (Haarig et al., 2023).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Aerosolklassifizierung basiert in allen EarthCARE-Algorithmen auf dem HETEAC-Modell (Hybrid End-to-End Aerosol Classification) (Wandinger et al., 2023a). „Das vom TROPOS zusammen mit Partnern entwickelte Aerosolklassifizierungsmodell HETEAC spielt bei der Verarbeitung der Daten eine zentrale Rolle, weil es dafür sorgt, dass die Geräte sozusagen dieselbe Sprache sprechen und ihre Daten ein einheitliches Gesamtbild ergeben“, erklärt Dr. Ulla Wandinger vom TROPOS, die die Entwicklung dieses Modells geleitet hat. Aber auch in der Auswertung der Lidar- und Spektrometerdaten stecken mehrere Jahrzehnte Know-how an Wolken- und Aerosolbeobachtung vom TROPOS: „Die entwickelten Korrekturmechanismen in unseren Prozessoren werden dafür sorgen, dass sich die Qualität der Wolken- und Aerosoldaten deutlich verbessern wird“, berichtet Dr. Anja Hünerbein, die an der Auswertungssoftware für das passive Spektrometer entscheidend mitgearbeitet hat.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/240523EarthCARamt16p1k.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="Algorithmus-Test für die 3D-Auswertung vom atmosphärischen Lidar (ATLID) und dem Multi-Spectral Imager (MSI) auf EarthCARE. Der von Haarig et al. 2023 beschriebene synergetische Algorithmus „AM-COL“ kombiniert die Stärken von ATLID bei vertikal aufgelösten Profilen von Aerosol und Wolken (z.B. Wolkenobergrenze) mit den Stärken von MSI bei der Beobachtung der gesamten Szene neben der Satellitenspur und bei der Ausweitung der Lidar-Informationen auf dem Aufnahmestreifen des Satelliten. Ein starkes ATLID-Mie-Co-polar-Signal (weiß) zeigt optisch dicke Wolken an; schwächere Signale (rot bis gelb) weisen auf optisch dünnere Wolken oder Aerosolschichten hin. Die hohen Wolken in der Mitte der Szene werden von MSI aufgrund ihrer niedrigen Helligkeitstemperatur (BT; blau) erkannt. Die hohen Helligkeitstemperaturen (rot) auf dem MSI-Schwad resultieren aus dem Erdoberflächensignal, wobei die tiefliegenden Wolken in gelb sichtbar sind. (Grafik: Moritz Haarig, TROPOS)" data-rl_caption="" title="Algorithmus-Test für die 3D-Auswertung vom atmosphärischen Lidar (ATLID) und dem Multi-Spectral Imager (MSI) auf EarthCARE. Der von Haarig et al. 2023 beschriebene synergetische Algorithmus „AM-COL“ kombiniert die Stärken von ATLID bei vertikal aufgelösten Profilen von Aerosol und Wolken (z.B. Wolkenobergrenze) mit den Stärken von MSI bei der Beobachtung der gesamten Szene neben der Satellitenspur und bei der Ausweitung der Lidar-Informationen auf dem Aufnahmestreifen des Satelliten. Ein starkes ATLID-Mie-Co-polar-Signal (weiß) zeigt optisch dicke Wolken an; schwächere Signale (rot bis gelb) weisen auf optisch dünnere Wolken oder Aerosolschichten hin. Die hohen Wolken in der Mitte der Szene werden von MSI aufgrund ihrer niedrigen Helligkeitstemperatur (BT; blau) erkannt. Die hohen Helligkeitstemperaturen (rot) auf dem MSI-Schwad resultieren aus dem Erdoberflächensignal, wobei die tiefliegenden Wolken in gelb sichtbar sind. (Grafik: Moritz Haarig, TROPOS)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/240523EarthCARamt16p26.jpg" alt="Algorithmus-Test für die 3D-Auswertung vom atmosphärischen Lidar (ATLID) und dem Multi-Spectral Imager (MSI) auf EarthCARE. Der von Haarig et al. 2023 beschriebene synergetische Algorithmus „AM-COL“ kombiniert die Stärken von ATLID bei vertikal aufgelösten Profilen von Aerosol und Wolken (z.B. Wolkenobergrenze) mit den Stärken von MSI bei der Beobachtung der gesamten Szene neben der Satellitenspur und bei der Ausweitung der Lidar-Informationen auf dem Aufnahmestreifen des Satelliten. Ein starkes ATLID-Mie-Co-polar-Signal (weiß) zeigt optisch dicke Wolken an; schwächere Signale (rot bis gelb) weisen auf optisch dünnere Wolken oder Aerosolschichten hin. Die hohen Wolken in der Mitte der Szene werden von MSI aufgrund ihrer niedrigen Helligkeitstemperatur (BT; blau) erkannt. Die hohen Helligkeitstemperaturen (rot) auf dem MSI-Schwad resultieren aus dem Erdoberflächensignal, wobei die tiefliegenden Wolken in gelb sichtbar sind. (Grafik: Moritz Haarig, TROPOS)" class="wp-image-140553"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Algorithmus-Test für die 3D-Auswertung vom atmosphärischen Lidar (ATLID) und dem Multi-Spectral Imager (MSI) auf EarthCARE. Der von Haarig et al. 2023 beschriebene synergetische Algorithmus „AM-COL“ kombiniert die Stärken von ATLID bei vertikal aufgelösten Profilen von Aerosol und Wolken (z.B. Wolkenobergrenze) mit den Stärken von MSI bei der Beobachtung der gesamten Szene neben der Satellitenspur und bei der Ausweitung der Lidar-Informationen auf dem Aufnahmestreifen des Satelliten. Ein starkes ATLID-Mie-Co-polar-Signal (weiß) zeigt optisch dicke Wolken an; schwächere Signale (rot bis gelb) weisen auf optisch dünnere Wolken oder Aerosolschichten hin. Die hohen Wolken in der Mitte der Szene werden von MSI aufgrund ihrer niedrigen Helligkeitstemperatur (BT; blau) erkannt. Die hohen Helligkeitstemperaturen (rot) auf dem MSI-Schwad resultieren aus dem Erdoberflächensignal, wobei die tiefliegenden Wolken in gelb sichtbar sind. (Grafik: Moritz Haarig, TROPOS)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Forschende des TROPOS aus Leipzig haben aber nicht nur an der Software mitgearbeitet, sondern werden auch an der Überprüfung und Kalibrierung der Daten beteiligt sein. Denn eine sorgfältige Validierung der Messungen ist erforderlich, um die ehrgeizigen wissenschaftlichen Ziele der EarthCARE-Mission zu erreichen. Eine große Rolle spielt dabei die europäische Forschungsinfrastruktur ACTRIS (Aerosol, Clouds and Trace Gases Research Infrastructure). Die ACTRIS-Fernerkundungsstationen sind für diesen Zweck bestens gerüstet: Die Standardausrüstung, bestehend aus einem Hochleistungs-Lidar und einem Sonnen-Photometer für Aerosolmessungen sowie einem Doppler-Radar und einem Mikrowellenradiometer für Wolkenmessungen, ermöglicht zusammen mit dem Qualitätssicherungskonzept von ACTRIS eine detaillierte Überprüfung aller EarthCARE-Aerosol- und Wolkenprodukte. „Arbeitsabläufe für die Beobachtung, die Datenverarbeitung und die Bereitstellung von Daten in nahezu Echtzeit wurden bereits entwickelt und ausgiebig getestet. Für diesen Sommer organisieren wir eine Kampagne mit über 40 Stationen, die mehrere Monate dauern soll“, blickt Dr. Holger Baars vom TROPOS voraus, der die Kampagne koordiniert. Daran beteiligt sein werden neben den TROPOS-Stationen in Leipzig (Deutschland), Mindelo (Cabo Verde) und Duschanbe (Tadschikistan) auch viele ACTRIS-Stationen in ganz Europa.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die umfangreichen Validierungsmaßnahmen von TROPOS und vielen internationalen Forschungsteams dienen dazu, die entwickelten Prozessoren und die damit bestimmten Messgrößen genau zu überprüfen. Erst dann ist wirklich klar, wie gut die Eigenschaften von Aerosolen und Wolken und deren Strahlungswirkung von EarthCARE bestimmt und wie die global gemessenen Daten für ein verbessertes Verständnis der Atmosphäre genutzt werden können. Europas neues „Auge“ im All wird erst mit Hilfe der Bodenstationen richtig scharf und so präzise wie nie zuvor auf die komplizierten Wechselwirkungen zwischen Wolken, Aerosolen und Strahlung schauen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Publikationen </strong>(TROPOS-Autor:innen <strong>fett</strong> markiert):<br>Hogan, R. J., Illingworth, A. J., Kollias, P., Okamoto, H., and <strong>Wandinger, U.</strong>: Preface to the special issue “EarthCARE Level 2 algorithms and data products”: Editorial in memory of Tobias Wehr, Atmos. Meas. Tech., 17, 3081–3083, <a href="https://amt.copernicus.org/articles/17/3081/2024/" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">https://amt.copernicus.org/articles/17/3081/2024/</a> , 2024. &lt;Published: 22 May 2024&gt;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Docter, N., <strong>Hünerbein, A.</strong>, Donovan, D. P., Preusker, R., Fischer, J., Meirink, J. F., Stammes, P., and Eisinger, M.: Assessment of the spectral misalignment effect (SMILE) on EarthCARE&#8217;s Multi-Spectral Imager aerosol and cloud property retrievals, Atmos. Meas. Tech, 17, 2507-2519, <a href="https://amt.copernicus.org/articles/17/2507/2024/" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">https://amt.copernicus.org/articles/17/2507/2024/</a> , 2024. &lt;Published: 23 Apr 2024&gt;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mason, S. L., Barker, H. W., Cole, J. N. S., Docter, N., Donovan, D. P., Hogan, R. J., <strong>Hünerbein, A.</strong>, Kollias, P., Puigdomènech Treserras, B., Qu, Z., <strong>Wandinger, U.</strong>, and van Zadelhoff, G.-J.: An intercomparison of EarthCARE cloud, aerosol, and precipitation retrieval products, Atmos. Meas. Tech, 17, 875-898, <a href="https://amt.copernicus.org/articles/17/875/2024/" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">https://amt.copernicus.org/articles/17/875/2024/</a> , 2024. &lt;Published: 01 Feb 2024&gt;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Hünerbein, A., Bley, S., Deneke, H.</strong>, Meirink, J. F., van Zadelhoff, G.-J., and Walther, A.: Cloud optical and physical properties retrieval from EarthCARE multi-spectral imager: the M-COP products, Atmos. Meas. Tech, 17, 261-276, <a href="https://amt.copernicus.org/articles/17/261/2024/" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">https://amt.copernicus.org/articles/17/261/2024/</a> , 2024. &lt;Published: 16 Jan 2024&gt;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Haarig, M., Hünerbein, A., Wandinger, U.</strong>, Docter, N., <strong>Bley, S.</strong>, Donovan, D., and van Zadelhoff, G.-J.: Cloud top heights and aerosol columnar properties from combined EarthCARE lidar and imager observations: the AM-CTH and AM-ACD products, Atmos. Meas. Tech, 16, 5953-5975, <a href="https://amt.copernicus.org/articles/16/5953/2023/" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">https://amt.copernicus.org/articles/16/5953/2023/</a> , 2023. &lt; Published: 13 Dec 2023&gt;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wandinger, U., Haarig, M., Baars, H.</strong>, Donovan, D., and van Zadelhoff, G.-J.: Cloud top heights and aerosol layer properties from EarthCARE lidar observations: the A-CTH and A-ALD products, Atmos. Meas. Tech, 16, 4031-4052, <a href="https://amt.copernicus.org/articles/16/4031/2023/" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">https://amt.copernicus.org/articles/16/4031/2023/</a> , 2023. &lt; Published: 07 Sep 2023&gt;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Hünerbein, A., Bley, S., Horn, S., Deneke, H.</strong>, and Walther, A.: Cloud mask algorithm from the EarthCARE Multi-Spectral Imager: the M-CM products, Atmos. Meas. Tech, 16, 2821-2836, <a href="https://amt.copernicus.org/articles/16/2821/2023/" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">https://amt.copernicus.org/articles/16/2821/2023/</a> , 2023. &lt;Published: 7 Jun 2023&gt;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wandinger, U., Floutsi, A. A., Baars, H., Haarig, M., Ansmann, A., Hünerbein, A.</strong>, Docter, N., Donovan, D., van Zadelhoff, G.-J., Mason, S., and Cole, J.: HETEAC &#8211; the Hybrid End-To-End Aerosol Classification model for EarthCARE, Atmos. Meas. Tech, 16, 2485-2510, <a href="https://amt.copernicus.org/articles/16/2485/2023/" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">https://amt.copernicus.org/articles/16/2485/2023/</a> , 2023. &lt; Published: 25 May 2023&gt;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4040.msg562215#msg562215" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">EarthCARE auf Falcon 9</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Airbus: EarthCARE startet in den Westen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/airbus-earthcare-startet-in-den-westen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Mar 2024 15:44:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Klimaüberwachungssatellit verlässt Europa. Eine Pressemitteilung von Airbus Defence and Space. Quelle: Airbus Defence and Space 9. März 2024. München, 9. März 2024 – Der von Airbus gebaute Satellit EarthCARE (Earth Clouds, Aerosols and Radiation Explorer) hat München verlassen und ist nun an Bord eines Flugzeugs auf dem Weg zu seinem Startplatz in Vandenberg, Kalifornien. EarthCARE [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Klimaüberwachungssatellit verlässt Europa. Eine Pressemitteilung von Airbus Defence and Space.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Airbus Defence and Space 9. März 2024.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/pm38653653849tb83dy72cy1k5.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="EarthCARE wird in Transportcontainer untergebracht. (Bild: Airbus)" data-rl_caption="" title="EarthCARE wird in Transportcontainer untergebracht. (Bild: Airbus)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/pm38653653849tb83dy72cy26.jpg" alt="EarthCARE wird in Transportcontainer untergebracht. (Bild: Airbus)" class="wp-image-137467"/></a><figcaption class="wp-element-caption">EarthCARE wird in Transportcontainer untergebracht. (Bild: Airbus)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">München, 9. März 2024 – Der von Airbus gebaute Satellit <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/earthcare/" data-type="link" data-id="https://www.raumfahrer.net/tag/earthcare/" data-wpel-link="internal">EarthCARE</a> (Earth Clouds, Aerosols and Radiation Explorer) hat München verlassen und ist nun an Bord eines Flugzeugs auf dem Weg zu seinem Startplatz in Vandenberg, Kalifornien. EarthCARE soll im Mai mit einer Falcon 9-Rakete gestartet werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">EarthCARE ist die komplexeste Earth-Explorer-Mission im Rahmen des FutureEO-Programms der Europäischen Weltraumorganisation (<a href="https://www.raumfahrer.net/tag/esa/" data-wpel-link="internal">ESA</a>). Diese neue Satellitenmission wird die Ungewissheit über die Rolle, die Wolken und Aerosole (winzige atmosphärische Partikel) bei der Erwärmung und Abkühlung der Erdatmosphäre spielen, quantifizieren und verringern und so zu einem besseren Verständnis des Klimawandels beitragen. Die Sonde wurde unter Beteiligung von Experten aus 15 europäischen Ländern sowie aus Japan und Kanada entwickelt, gebaut und getestet.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/EarthCAREAntonovoadingFlughafenMuenchen2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="EarthCARE wird verladen. (Bild: Flughafen München)" data-rl_caption="" title="EarthCARE wird verladen. (Bild: Flughafen München)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/EarthCAREAntonovoadingFlughafenMuenchen26.jpg" alt="EarthCARE wird verladen. (Bild: Flughafen München)" class="wp-image-137463"/></a><figcaption class="wp-element-caption">EarthCARE wird verladen. (Bild: Flughafen München)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Marc Steckling, Leiter des Bereichs Erdbeobachtung, Wissenschaft und Exploration bei Airbus, sagte: &#8222;Da sich das Weltklima immer schneller verändert, brauchen Wissenschaftler immer ausgefeiltere Weltrauminstrumente, um bessere Analysen zu ermöglichen. EarthCARE wird dazu beitragen, die Lücken zu schließen, indem es noch nie dagewesene Messungen liefert, so dass Meteorologen und Klimatologen besser verstehen können, wie Energie in der Atmosphäre übertragen wird.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">EarthCARE ist ein gemeinsames Projekt der ESA und der japanischen Raumfahrtagentur (JAXA). Es wird untersucht, welche Rolle Wolken und Aerosole bei der Reflexion der Sonnenstrahlung in den Weltraum und beim Einfangen der von der Erdoberfläche emittierten Infrarotstrahlung spielen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">EarthCARE wird vertikale Profile natürlicher und vom Menschen verursachter Aerosole erstellen, die Verteilung von Wassertröpfchen und Eiskristallen sowie deren Transport in Wolken registrieren und wesentliche Beiträge zur Verbesserung der Modellierung der Klimaerwärmung und der Wettervorhersage liefern. Aerosole beeinflussen den Lebenszyklus von Wolken und tragen somit indirekt dazu bei, wie sie Strahlung abgeben &#8211; ihre Messung wird ein besseres Verständnis des Energiehaushalts der Erde ermöglichen.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/EarthCAREAntonovtakeoffFlughafenMuenchen2k.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="EarthCARE startet Richtung Westen. (Bild: Flughafen München)" data-rl_caption="" title="EarthCARE startet Richtung Westen. (Bild: Flughafen München)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/EarthCAREAntonovtakeoffFlughafenMuenchen26.jpg" alt="EarthCARE startet Richtung Westen. (Bild: Flughafen München)" class="wp-image-137465"/></a><figcaption class="wp-element-caption">EarthCARE startet Richtung Westen. (Bild: Flughafen München)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">EarthCARE wird von mehr als 200 Forschungsinstituten in aller Welt unterstützt. Die Wissenschaftler werden die Daten nutzen können, um die Genauigkeit von Wolkenentwicklungsmodellen, ihr Verhalten, ihre Zusammensetzung und ihre Wechselwirkung mit Aerosolen zu verbessern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Atmosphären-Lidar ATLID ist eines von vier Instrumenten auf dem EarthCARE-Satelliten, das vertikale Profile von Aerosolen und dünnen Wolken liefert. ATLID ist nach dem Windsensor Aeolus das zweite europäische weltraumgestützte Ultraviolett-Lidar und macht Airbus zu einem weltweiten Spezialisten für weltraumgestützte Lidars.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben ATLID umfasst der Satellit auch ein von der ESA in Zusammenarbeit mit der europäischen Industrie entwickeltes Breitband-Radiometer, ein von der Airbus-Tochter SSTL entwickeltes Multispektralbildgerät und ein von der JAXA entwickeltes Wolkenprofil-Radar. Diese einzigartige Kombination von Instrumenten wird es den Wissenschaftlern zum ersten Mal ermöglichen, die Rolle von Wolken und Aerosolen auf den Strahlungshaushalt der Erde mit einem integrierten Satellitensystem direkt zu bewerten und so die derzeitigen Unsicherheiten zu verringern. EarthCARE wird die Erde in einer sonnensynchronen 400-km-Polarumlaufbahn umkreisen und dabei den Äquator am frühen Nachmittag überqueren, um die Tageslichtbedingungen zu optimieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Airbus Defence and Space in Friedrichshafen (Deutschland) ist Hauptauftragnehmer für die Entwicklung und den Bau des 2 Tonnen schweren Satelliten, während Airbus Defence and Space in Toulouse (Frankreich) das Atmospheric Lidar ATLID liefert.</p>


<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4040.msg560489#msg560489" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">EarthCARE (ESA Earth Explorer 6) auf Falcon 9</a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>DLR: EarthCARE-Satellit in Friedrichshafen verabschiedet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/dlr-earthcare-satellit-in-friedrichshafen-verabschiedet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Feb 2024 21:26:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Europäisch-japanischer Satellit den Wechselwirkungen in der Erdatmosphäre auf der Spur. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Quelle: DLR 1. Februar 2024. 1. Februar 2024 &#8211; Ob Dürre und Hitze in Südeuropa oder extreme Starkregenereignisse in Deutschland – die Sonneneinstrahlung ist die maßgebliche Größe für das Klimageschehen und die Wetterdynamik auf unserer [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Europäisch-japanischer Satellit den Wechselwirkungen in der Erdatmosphäre auf der Spur. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: DLR 1. Februar 2024.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/EarthCAREFriedrichshafenDLRCCBYNCND30.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="EarthCARE im Reinraum in Friedrichshafen. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))" data-rl_caption="" title="EarthCARE im Reinraum in Friedrichshafen. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/EarthCAREFriedrichshafenDLRCCBYNCND3026.jpg" alt="EarthCARE im Reinraum in Friedrichshafen. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))" class="wp-image-136467"/></a><figcaption class="wp-element-caption">EarthCARE im Reinraum in Friedrichshafen. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">1. Februar 2024 &#8211; Ob Dürre und Hitze in Südeuropa oder extreme Starkregenereignisse in Deutschland – die Sonneneinstrahlung ist die maßgebliche Größe für das Klimageschehen und die Wetterdynamik auf unserer Erde, denn sie treibt die Zirkulation in der Atmosphäre an. Diese Strahlung ist in der Lufthülle allerdings sehr unterschiedlich verteilt und tritt dort zudem noch in Wechselwirkung mit Wolken, Spurengasen und Aerosolen – Schwebeteilchen aus kleinsten festen und flüssigen Partikeln. Um in naher Zukunft noch genauere Vorhersagen machen zu können, müssen wir die bisher noch nicht so gut bestimmbaren Parameter zu Aerosolen und Wolken global besser kennen und deren Wechselwirkungen in der Erdatmosphäre entschlüsseln. Dadurch und mit der Messung der Strahlungsdichte kennen wir den Strahlungshaushalt unseres Heimatplaneten wesentlich genauer, als wir das heute tun. Die Europäische Weltraumorganisation ESA will daher gemeinsam mit der japanischen Raumfahrtagentur JAXA voraussichtlich im Mai 2024 ihre bislang größte und komplexeste Earth-Explorer-Erdbeobachtungsmission starten. Die Deutsche Raumfahrtagentur im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) ist wesentlich in die EarthCARE-Mission (Earth Cloud Aerosol and Radiation Explorer) eingebunden – einer Mission im Rahmen des ESA Erdbeobachtungsprogramms FutureEO, in dem Deutschland von Beginn an Programmführer ist und sich bis heute mit mehreren hundert Millionen Euro beteiligt. Zusätzlich werden mehrere Millionen Euro aus dem Nationalen Raumfahrtprogramm bereitgestellt, um die Nutzung der EarthCARE-Daten während des Betriebs durch deutsche Forscherinnen und Forscher und ein Projektbüro vorzubereiten und den Betrieb durch deutsche Forschungseinrichtungen und Universitäten zu unterstützen. Letztere leisten einen der wesentlichsten Beiträge in Europa zur Validierung und werden durch eine Flugkampagne, mit dem deutschen Forschungsflugzeug HALO (High Altitude and Long Range Research Aircraft) substantiell unterstützt. Diese Kampagne wird vom DLR-Institut für Physik der Atmosphäre und dem Max-Planck-Institut für Meteorologie koordiniert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die europäisch-japanische Erdbeobachtungsmission EarthCARE wird unser Verständnis zu Klima- und Wetterphänomenen maßgeblich vorantreiben. Dass dieser größte und komplexeste Earth-Explorer-Satellit im Erdbeobachtungsprogramm der ESA in Deutschland gebaut wurde und deutsche Firmen und Wissenschaftseinrichtungen zudem weitere wichtige Bestandteile dieser Mission beisteuern können, zeigt die Spitzenposition, die Deutschland in der internationalen Erdbeobachtung inne hat“, betont Dr. Walther Pelzer, DLR-Vorstand und Generaldirektor der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR, am 1. Februar 2024 anlässlich des Verabschiedungsevents beim deutschen Hauptauftragnehmer Airbus in Friedrichshafen. Der 17,2 Meter lange (inklusive 11 Meter Solarpanele), 2,5 Meter breite, 3,5 Meter hohe und rund 2.200 Kilogramm schwere EarthCARE-Satellit geht nun via Flugzeug auf die Reise nach Vandenberg (Kalifornien, USA), wo er an Bord einer Falcon-9-Rakete des US-Raumfahrtkonzerns SpaceX in seinen Zielorbit in 393 Kilometer Höhe gebracht werden soll.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/earthcareerthartESAATGmedialab.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="EarthCARE über der Erde - künstlerische Darstellung. (Bild: ESA/ATG medialab)" data-rl_caption="" title="EarthCARE über der Erde - künstlerische Darstellung. (Bild: ESA/ATG medialab)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/earthcareerthartESAATGmedialab26.jpg" alt="EarthCARE über der Erde - künstlerische Darstellung. (Bild: ESA/ATG medialab)" class="wp-image-136465"/></a><figcaption class="wp-element-caption">EarthCARE über der Erde &#8211; künstlerische Darstellung. (Bild: ESA/ATG medialab)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Vier Instrumente liefern ein einzigartiges Bild zu den Vorgängen in der Erdatmosphäre</strong><br>Auf EarthCARE sind vier sich gegenseitig ergänzende Instrumente untergebracht. Durch die Aussendung von Lichtimpulsen eines Lasers und die Analyse der reflektierten Signale wird mit dem Atmosphären-Lidar ATLID, an dem auch das deutsche Unternehmen Tesat aus Backnang beteiligt ist, ein vertikales Profil in der Erdatmosphäre von Aerosolen und Wolken einschließlich ihrer Eigenschaften wie Höhe, Dichte und Aerosoltyp erstellt. Die bisher nie erreichte Genauigkeit dieser Information wird entscheidend die Verbesserung der Vorhersagen aus Klimamodellen voranbringen und das Verständnis der Rolle von Aerosolen und Wolken in der Energiebilanz unserer Erde vertiefen. Mit dem von der JAXA bereitgestellten Wolkenprofilradar CPR (Cloud Profiling Radar) kann EarthCARE das „Innenleben“ von Wolken beobachten und detaillierte Einblicke in deren vertikale Struktur und Geschwindigkeit, Partikelgrößenverteilung und Wassergehalt liefern, um zum Beispiel der Bildung und Auflösung von Wolken auf die Spur zu kommen. Während das Atmosphären-Lidar und das Wolkenradar Profile der Atmosphäre in einem eher dünnen „Vorhang“ direkt unter dem Satelliten erstellen, misst der Multi-Spektral-Imager MSI von EarthCARE in einem viel größeren Sichtfeld. Das Instrument nimmt hochauflösende Bilder in mehreren Spektralbändern des sichtbaren und infraroten Lichtspektrums auf. So können Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zwischen verschiedenen Arten von Wolken, Aerosolen und der Erdoberfläche unterscheiden und zudem zusätzliche Informationen über die optischen Eigenschaften von Wolken und Aerosolen erhalten, um mehr über ihre Zusammensetzung und Verteilung zu erfahren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Durch die Zusammenführung der Lidar-, Radar- und Multispektraldaten werden dreidimensionale Informationen über Wolken und Aerosole verfügbar sein. Das vierte Instrument an Bord ist das Breitbandradiometer BBR (Broad-Band Radiometer), das die reflektierte Strahlung in der Atmosphäre aus drei Richtungen vermisst. „So kann die Menge der reflektierten Sonnenstrahlung und der von der Erde ausgehenden Wärmestrahlung bestimmt werden. Diese Messungen werden mit der aus den kombinierten Beobachtungen der anderen Instrumente berechneten Strahlung kombiniert und damit unser derzeitiges Verständnis der Wechselwirkung zwischen Aerosolen, Wolken und Energiebilanz unseres Planeten entscheidend verbessern“, erklärt Dr. Albrecht von Bargen, der die EarthCARE-Mission bei der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR betreut.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/HALOplaneDLRCCBYNCND30.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Deutsches Forschungsflugzeug HALO fliegt Validierungskampagne für EarthCARE. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))" data-rl_caption="" title="Deutsches Forschungsflugzeug HALO fliegt Validierungskampagne für EarthCARE. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/HALOplaneDLRCCBYNCND3026.jpg" alt="Deutsches Forschungsflugzeug HALO fliegt Validierungskampagne für EarthCARE. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))" class="wp-image-136469"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Deutsches Forschungsflugzeug HALO fliegt Validierungskampagne für EarthCARE. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Deutsches Forschungsflugzeug HALO übernimmt Validierungskampagne</strong><br>Zusammen bieten diese vier leistungsstarken Instrumente einen noch nie dagewesenen Einblick in das „Innenleben“ unserer Erdatmosphäre. „Doch EarthCARE ist nur dann leistungsstark, wenn die Instrumente richtig eingestellt sind. Dafür müssen die Messergebnisse im Weltraum immer wieder mit weiteren Messdaten aus der Luft und vom Boden verglichen werden. Das machen wir unter anderem in einer dreigeteilten Validierungskampagne, für die wir das Forschungsflugzeug HALO (High Altitude and Long Range Research Aircraft) mit vier Instrumenten bestückt haben, die mit denen von EarthCARE vergleichbar sind“, erklärt Dr. Silke Groß, die im DLR-Institut für Physik in der Atmosphäre diese Kampagnen leitet. Im August 2024 beginnen die Messflüge, koordiniert vom DLR-Institut für Physik der Atmosphäre und dem Max-Plack-Institut für Meteorologie zusammen mit dem Leipziger Institut für Meteorologie sowie den Universitäten Hamburg, Köln und München von den Kapverden aus. Dort wird die Validierung durch Bodenmessungen des Leibniz-Instituts für Troposphärenforschung (TROPOS) unterstützt. Im September geht es für HALO weiter nach Barbados, wo das Max-Planck-Institut für Meteorologie die Messflügen durch Bodenmessungen begleitet. Anschließend kehrt HALO zum DLR nach Oberpfaffenhofen zurück, wo im Herbst nochmal umfangreiche Flüge über Europa, dem extratropischem Nordatlantik und über die Alpen bis zum Mittelmeer unternommen werden sollen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit den drei Flugzielen verfolgen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unterschiedliche Ziele: „Über den Kapverden haben wir eine komplexe Situation unterschiedlicher Aerosole und Wolken, von flacher zu hochreichender Bewölkung, und können besonders gut die Wechselwirkung dieser Schwebeteilchen untersuchen. Bei den Flügen rund um Barbados erwarten wir eine geänderte Wolken- und Aerosolstruktur. Und mit den Flügen von Oberpfaffenhofen aus, untersuchen wir bei Flügen aus den Extratropen, über die Alpen bis in den Mittelmeerraum Aerosole und Wolken, die sich noch einmal deutlich von denen der anderen Flugziele unterscheiden. Dadurch haben wir ein möglichst großes Spektrum abgedeckt“, erklärt Dr. Silke Groß. Bei vielen dieser Flüge wird HALO genau unter dem EarthCARE-Satelliten fliegen, so dass die Messungen vom Satelliten, vom Forschungsflugzeug und von den Bodenstationen exakt vergleichbar sind. An der Flugkampagne sind die Ludwig-Maximilian-Universität München, die Universitäten Köln, Leipzig und Hamburg, das DLR-Institut für Physik der Atmosphäre und das Max-Planck-Institut für Meteorologie beteiligt sein. Koordiniert werden die Validierungsflüge mit Validierungsaktivitäten der Deutschen Forschungsgemeinschaft, unter anderem vom TROPOS, der Freien Universität Berlin, dem Forschungszentrum Jülich sowie dem Deutsche Wetterdienst. Betrieben wird HALO von der DLR-Einrichtung Flugexperimente.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Algorithmen aus Deutschland sollen „Datengold“ heben</strong><br>Die vier Instrumente liefern gemeinsam Informationen für insgesamt 40 verschiedene Datenprodukte – zum Beispiel zur Wolkenbildung und -klassifizierung, zur Zusammensetzung der Aerosolschicht, zum Strahlungshaushalt der Atmosphäre aber auch zu Regen- und Schneeeigenschaften wie der genauen Tropfen- und Flockengröße. Rund die Hälfte der geophysikalischen Parameter aus den Datenprodukten werden direkt aus den Messungen eines einzelnen der vier Instrumente abgeleitet. Bei der anderen Hälfte werden diese Datenprodukte in weiterführenden Algorithmen genutzt, um synergetische geophysikalische Größen abzuleiten. Die Entwicklung dieser Rechenprozesse wurde von der ESA unter anderem mit maßgeblichen Anteilen an das TROPOS und die FU Berlin vergeben und findet damit auch in Deutschland statt. „Die Algorithmenentwicklung ist aus der Erdbeobachtung schon seit Jahren nicht wegzudenken. Sie erlaubt es aus Rohdaten kalibrierte Information bereitzustellen und daraus wiederum geophysikalische Größen mit Hilfe von Rechenvorschriften anhand von physikalischen Zusammenhängen abzuleiten. Ohne Algorithmen ist auch die EarthCARE-Mission nicht vorstellbar. Sie helfen den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern dabei, das Optimum an Information aus den eigentlichen Messungen herauszuholen wie zum Beispiel die von TROPOS zur Verfügung gestellten Algorithmen zur Berechnung der Wolkenobergrenze und Aerosolparametern aus ATLID-Messdaten. Künftig werden wir wie bei anderen Erdbeobachtungsmissionen auch erwarten können, dass KI-basierte Ansätze – natürlich streng anhand der Geophysik evaluiert – verfolgt werden, um vertiefte weiterführende Auswertungen durchzuführen“, erklärt Dr. Albrecht von Bargen. Um diesen Datenschatz und deren Nutzung allen interessierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und einem erweiterten Kreis in Deutschland weitergehend zu erläutern und zugängig zu machen, wurde bei der Ludwigs-Maximilians-Universität in München ein Projektbüro eingerichtet, dass die Deutsche Raumfahrtagentur im DLR mit Mitteln aus dem Nationalen Raumfahrtprogramm fördert.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4040.msg558388#msg558388" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">EarthCARE (ESA Earth Explorer 6) auf Falcon 9</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/dlr-earthcare-satellit-in-friedrichshafen-verabschiedet/" data-wpel-link="internal">DLR: EarthCARE-Satellit in Friedrichshafen verabschiedet</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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