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	<title>RUAG Space &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>PRETTY: Österreichischer Mini-Klimasatellit startet im Oktober ins All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/pretty-oesterreichischer-mini-klimasatellit-startet-im-oktober-ins-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Sep 2023 21:38:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der Minisatellit PRETTY soll das Ausmaß von Eisbedeckungen und Wellenhöhe, Meeresströmungen der Ozeane sowie den Einfluss des Weltraumwetters auf die Lebensdauer von Satelliten messen. Eine Pressemeldung des Bundesministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie. Quelle: Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie 12. September 2023. 12. September 2023 &#8211; Am 4. [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Der Minisatellit PRETTY soll das Ausmaß von Eisbedeckungen und Wellenhöhe, Meeresströmungen der Ozeane sowie den Einfluss des Weltraumwetters auf die Lebensdauer von Satelliten messen. Eine Pressemeldung des Bundesministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie 12. September 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/FBMMiniKlimasatellitBMKCajetanPerwein.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Bundesministerin Leonore Gewessler mit Mini-Klimasetelliten. (Foto: BMK / Cajetan Perwein)" data-rl_caption="" title="Bundesministerin Leonore Gewessler mit Mini-Klimasetelliten. (Foto: BMK / Cajetan Perwein)" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/FBMMiniKlimasatellitBMKCajetanPerwein26.jpg" alt="Bundesministerin Leonore Gewessler mit Mini-Klimasetelliten. (Foto: BMK / Cajetan Perwein)" class="wp-image-131882"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Bundesministerin Leonore Gewessler mit Mini-Klimasetelliten. (Foto: BMK / Cajetan Perwein)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">12. September 2023 &#8211; Am 4. Oktober startet voraussichtlich der österreichische Nanosatellit PRETTY an Bord einer Vega-Rakete vom europäischen Weltraumbahnhof im südamerikanischen Kourou ins All. Als Teil der weltweiten Umwelt- und Wetterbeobachtung der ESA soll er den Klimawandel erforschen und zur Nachhaltigkeit im Weltraum beitragen. Entwickelt wurde der Satellit von Beyond Gravity Austria als Hauptauftragnehmer gemeinsam mit der TU-Graz sowie der Seibersdorf Labor GmbH für die ESA.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Neue Technologien zur Erforschung des Klimawandels</strong><br>Der von Österreich im Rahmen des ESA-Technologieprogramms GSTP finanzierte Nanosatellit trägt dazu bei, neue Technologien zur Erforschung des Klimawandels und zur Nachhaltigkeit im Weltraum zu etablieren. Eine solche neue Technologie ist insbesondere das PRETTY-Hauptinstrument, ein von Beyond Gravity entwickeltes Reflektometer. Es bestimmt Eisbedeckungen auf der Erdoberfläche sowie die exakte Höhe der Meeresspiegel und die Intensität von Meereswellen. Von der Seibersdorf Labor GmbH stammt das zweite Instrument, ein Strahlungsdetektor. Dieser misst die Weltraumstrahlung und beurteilt die Effekte auf die Elektronik des Satelliten und trägt mit den daraus gewonnenen Erkenntnissen zur Nachhaltigkeit von Weltraummissionen bei. Beide Instrumente werden gänzlich neue Messverfahren anwenden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Das Schmelzen von Eisflächen und der Anstieg der Meeresspiegel zählen zu den sichtbarsten Beispielen für die Ausprägung der Klimakrise. Mit dem österreichischen Klimasatelliten PRETTY haben wir dafür eine neue und genauere Messmethode aus dem All. Die Daten werden der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt. Die Erkenntnisse aus der Mission tragen so zur Nachhaltigkeit auf Erde und im Weltraum bei“, betont Klimaschutz- und Weltraumministerin Leonore Gewessler.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Neue Weltraumtechnologien kostengünstig ausprobieren</strong><br>„Kleinsatelliten sind ein wichtiges Element, um die Weltraumforschung entscheidend voranzubringen. Mit Kleinsatelliten eröffnen sich viele Möglichkeiten, neue Weltraumtechnologien rasch und kostengünstig auszuprobieren“, sagt Andreas Geisler, Leiter der Agentur für Luft- und Raumfahrt der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG), die im Auftrag des BMK die österreichischen Weltraumaktivitäten fördert. „Aus diesem Grund haben wir mit der ESA eine Ausschreibung und technische Betreuung der Satellitenentwicklung konzipiert, die genau auf die österreichischen Bedürfnisse zugeschnitten ist.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Entwickelt und gebaut in Österreich</strong><br>Der Nanosatellit PRETTY (Passive Reflectometry and dosimetry) wird der fünfte Satellit „Made in Austria“ im Weltall sein. Es ist bereits der dritte Nanosatellit aus den Labors der TU-Graz, die auch die Bodenstation der Satellitenmission betreibt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die Analyse des Klimawandels und wie wir dessen Herausforderungen begegnen, sind zentrale Forschungsthemen der TU-Graz. Der Satellit PRETTY wird hierfür einen wichtigen Beitrag leisten. Mit den anspruchsvollen wissenschaftlichen und technologischen Herausforderungen von Satellitenmissionen ist die TU-Graz bestens vertraut. Mit TUGSAT-1 und OPS-SAT konnten wir mit der Konstruktion und Produktion von Satelliten sowie deren Überwachung von der Erde aus über viele Jahre Erfahrung sammeln“, sagt Harald Kainz, Rektor der TU-Graz.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Gesamtverantwortung für eine Raumfahrtmission</strong><br>PRETTY ist ein Nanosatellit aus drei Würfeln von jeweils zehn mal zehn mal zehn Zentimetern. Der Satellit ist eine In-Orbit-Demonstrator-Mission der ESA und wird die Erde in einer polaren Umlaufbahn in rund 600 Kilometern Höhe umkreisen. Entwickelt und gebaut wurde der PRETTY-Klimasatellit vollständig in Österreich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Zum ersten Mal hatten wir die Gesamtverantwortung für eine gesamte Raumfahrtmission, ein Ritterschlag für jedes Weltraumunternehmen“, so Kurt Kober, Geschäftsführer von Beyond Gravity Austria (ehemals RUAG Space), Österreichs größtem Weltraumzulieferer.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Unternehmen mit Sitz in Wien-Meidling ist Marktführer etwa bei Produkten für die präzise Positionsbestimmung von Satelliten im All oder dem Hitze- und Kälteschutz von Satelliten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Genaue Höhenmessungen</strong><br>Das Hauptinstrument von PRETTY ist ein von Beyond Gravity in Wien entwickeltes Instrument zur sogenannten passiven Reflektometrie.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Dieses Instrument erlaubt besonders genaue Höhenmessungen bis in den Dezimeter- und Zentimeterbereich“, so Projektleiter Walter Hörmanseder von Beyond Gravity.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Andreas Dielacher, der zuständige Systemingenieur bei Beyond Gravity ergänzt: „Die interferometrische Methode wird erstmalig im All angewandt. Dabei werden empfangene Signale der EU-Navigationssatelliten Galileo und der US-Navigationssatelliten GPS verwendet, um sie mit an der Erdoberfläche reflektierten Signalen zu korrelieren. Daraus lassen sich unter anderem die Höhe von Wellen und Eiskappen bestimmen, aber auch Windgeschwindigkeiten oder Bodenfeuchte. Die gewonnenen Daten werden von einem internationalen Wissenschaftsteam ausgewertet, das auf diese dringend wartet.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Daten werden der Öffentlichkeit frei zur Verfügung gestellt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weltraumwetter erfordert robuste und nachhaltige Satellitensysteme</strong><br>Satelliten sind im Weltraum einer sehr herausfordernden Umgebung ausgesetzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Weltraumwetterereignisse, wie beispielsweise Sonnenstürme, haben Auswirkungen auf den Flugverkehr, Kommunikations- und Navigationssysteme, sowie auf die Stromversorgung auf unserer Erde und können Satelliten und Astronauten im All gefährden“, so Peter Beck, Leiter Strahlenschutz, Weltraumwetter und Strahlungsfestigkeit bei Seibersdorf Laboratories. „Daher sind Prüfungen bezüglich Strahlungsfestigkeit von Satellitenkomponenten essenziell für die Zuverlässigkeit und Nachhaltigkeit von Weltraummissionen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seibersdorf Laboratories stellt der internationalen Weltraumindustrie Prüfungen auf Strahlungsfestigkeit als kommerziellen Service zur Verfügung.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Referenzdosimetrie</strong><br>SATDOS, die zweite Nutzlast von PRETTY, wurde von Seibersdorf Laboratories entwickelt. SATDOS liefert mit Hilfe von mehreren Strahlungssensoren Erkenntnisse zu Sonnenaktivität und Weltraumwetter. Die im Rahmen von PRETTY entwickelte SATDOS Referenzdosimeter-Plattform misst den Einfluss der Strahlungsumgebung im Weltall auf Elektronikbauteile, wie sie vielfach in allen modernen Geräten und natürlich auch in Satelliten zum Einsatz kommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die gemessenen Strahlungseffekte erlauben Rückschlüsse auf das aktuell vorherrschende Weltraumwetter und die Zuverlässigkeit von Elektronik in Satelliten“, erklärt Christoph Tscherne, Experte für Strahlungsfestigkeit und Projektleiter für PRETTY bei Seibersdorf Laboratories, „damit trägt die Referenzdosimetrie-Plattform SATDOS zur Nachhaltigkeit von Weltraummissionen bei.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>PRETTY ist der fünfte Austrosatellit im All</strong><br>PRETTY ist der dritte Satellit aus den TU-Graz-Laboren und wird der fünfte Austrosatellit im All sein. Die bisherigen österreichischen Satelliten (allesamt Kleinsatelliten) im Überblick:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>TUGSAT-1 der Technischen Universität Graz</li>



<li>UniBRITE der Universität Wien (TUGSAT-1 und UniBRITE sind Teil einer Flotte von fünf Nano-Satelliten, die Helligkeitsschwankungen von Sternen messen; beide seit 2013 im All)</li>



<li>PEGASUS der FH Wiener Neustadt (untersucht die Beschaffenheit der Erdatmosphäre; seit 2017 im All)</li>



<li>OPS-SAT der TU-Graz (weltweit erste öffentlich zugängliche in-orbit Testplattform zur Erprobung neuer operationeller Technologien und Weltraumsoftware; erste ESOC Nanosatellitenmission; seit 2019 im All)</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Alle Kleinsatelliten wurden vom BMK als Weltraumministerium entweder aus ESA- oder aus nationalen Mitteln über die FFG gefördert.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=916.msg554599#msg554599" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Planet Erde</a></li>



<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19757.msg554602#msg554602" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Triton + weitere Sats auf Vega (VV23)</a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>Beyond Gravity startet zweite Runde des Start-up-Programms</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/beyond-gravity-startet-zweite-runde-des-start-up-programms/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Apr 2023 20:08:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der Schweizer Weltraumzulieferer Beyond Gravity hat die zweite Runde seines Startup-Programms „Launchpad“ gestartet. Vier internationale Start-ups entwickeln zurzeit zusammen mit Ingenieuren von Beyond Gravity Lösungen für die Zukunft der Raumfahrtindustrie. Dabei setzten sie auf 3-D-Drucktechnolgie, wiederverwendbare Trägerraketen, 3D-Visualisierungen und Künstliche Intelligenz. Eine Medienmitteilung von Beyond Gravity. Quelle: Beyond Gravity 5. April 2023. Zürich, 5. April [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Der Schweizer Weltraumzulieferer Beyond Gravity hat die zweite Runde seines Startup-Programms „Launchpad“ gestartet. Vier internationale Start-ups entwickeln zurzeit zusammen mit Ingenieuren von Beyond Gravity Lösungen für die Zukunft der Raumfahrtindustrie. Dabei setzten sie auf 3-D-Drucktechnolgie, wiederverwendbare Trägerraketen, 3D-Visualisierungen und Künstliche Intelligenz. Eine Medienmitteilung von Beyond Gravity.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Beyond Gravity 5. April 2023.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zürich, 5. April 2023 &#8211; Nach dem erfolgreichen Abschluss der ersten Runde seines Start-up-Programms Ende 2022 hat Beyond Gravity bereits den zweiten Durchgang lanciert. Das Entwicklungsprogramm unterstützt junge Unternehmerinnen und Unternehmer und ihre vielversprechenden Ideen und Lösungen für die Raumfahrtindustrie. Die vier nominierten Unternehmen werden in den kommenden acht Wochen unterschiedliche Use Cases konzeptionieren und innovative Ansätze prüfen. André Wall, CEO von Beyond Gravity, freut sich sehr auf die Zusammenarbeit: «Wir wollen vielversprechende Technologien und Geschäftsmodelle frühzeitig erkennen und ihre Entwicklung gemeinsam mit den Start-ups zu beschleunigen und – wo sinnvoll – in unsere Lösungen integrieren. Unser Ziel ist es dabei auch, zur positiven Entwicklung der Menschheit beizutragen und mit unseren Produkten und Innovationen das Leben auf der Erde zu verbessern.»</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die vier ausgewählten Start-ups für die zweite Runde sind:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Orion AM stellt den modernsten Kunststoff-3D-Drucker für die industrielle additive Fertigung her. Die einzigartige Technologie kann spritzgussähnliche Festigkeit in 3D-gedruckten Teilen erreichen, was neue Möglichkeiten bei der Herstellung von Teilen für die Luft- und Raumfahrt bietet. <a href="https://orion-am.com/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://orion-am.com/</a></li>



<li>Ethereal X ist ein indisches Start-up, das sich zum Ziel gesetzt hat, die leistungsstärkste wiederverwendbare mittelschwere Trägerrakete der Welt zu bauen. Damit sollen die Kosten für den Raumtransport erheblich gesenkt werden. <a href="https://www.etherealx.space/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.etherealx.space/</a></li>



<li>Aucta ist ein preisgekröntes Start-up, das CAD-Daten in interaktive 3D-Visualisierungen umwandelt, die im Vertrieb, im Service und in der Ausbildung signifikante Ergebnisse liefern. Der USP liegt in der einfachen Handhabung, die keine Programmierkenntnisse erfordert. <a href="https://web.archive.org/web/20260313140315/https://aucta.io/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://aucta.io/</a></li>



<li>Earkick ist ein US-amerikanisch-schweizerisches Start-up, das eine KI-Technologie entwickelt hat, die anonym die psychische Gesundheit von Mitarbeitenden misst, automatisierte Messungen durchführt und auf der Grundlage realer Daten umsetzbare Vorschläge generiert. <a href="https://blog.earkick.com/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://earkick.com</a></li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Die vier Teams werden in den kommenden acht Wochen von externen und internen Experten wie auch Mitgliedern des Top-Managements begleitet und gecoacht. Lukas Gnilka, Programm-Manager des Launchpad, erklärt: «Wir freuen uns alle sehr auf die Zusammenarbeit wie auch die Ergebnisse aus der zweiten Runde. In der ersten Runde wurden spannende Projekte angestossen, bei denen wir langfristig mit den Start-ups zusammenarbeiten. Ein Highlight ist sicher der gemeinsame Antrag für ein von der ESA finanziertes Teilprojekt.»</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Launchpad – das Start-up-Programm für junge Unternehmen</strong><br>Mit seinem achtwöchigen Start-up-Programm bietet Beyond Gravity aufstrebenden Unternehmerinnen und Unternehmen aus der ganzen Welt direkten Zugang zur internationalen Raumfahrtgemeinschaft. Das Programm bietet exklusive Kontakte ins internationale Space-Umfeld, Zugang zu hoch spezialisierten Ingenieurinnen und Ingenieuren, exklusiven Technologien und unterschiedlichsten Produktionsmitteln. Die dritte Bewerbungsrunde für das Start-up-Programm von Beyond Gravity läuft bereits. Weitere Informationen finden sich unter <a href="https://www.beyondgravity.com/en/collaboration-startups" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">www.beyondgravity.com/en/incubator</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Beyond Gravity</strong><br>Beyond Gravity, mit Hauptsitz in Zürich (Schweiz) ist das erste Start-up, das Agilität, Geschwindigkeit und Innovation mit jahrzehntelanger Erfahrung und bewährter Qualität verbindet. Rund 1600 Mitarbeitende an 12 Standorten in sieben Ländern (Schweiz, Schweden, Österreich, Deutschland, USA und Finnland) entwickeln und fertigen Produkte für Satelliten und Trägerraketen mit dem Ziel, die Menschheit voranzubringen und die Erforschung der Welt und darüber hinaus zu ermöglichen. Beyond Gravity ist die bevorzugte Lieferantin von Strukturen für alle Arten von Trägerraketen und führend bei ausgewählten Satellitenprodukten und -konstellationen im New Space Bereich. 2022 erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz von rund 356 Mio. CHF. Mehr Informationen unter: <a href="https://www.beyondgravity.com/en" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">www.beyondgravity.com</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=16595.msg546931#msg546931" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Beyond Gravity (vormals RUAG)</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/beyond-gravity-startet-zweite-runde-des-start-up-programms/" data-wpel-link="internal">Beyond Gravity startet zweite Runde des Start-up-Programms</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bereit fürs All: PRETTY ist startklar</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/bereit-fuers-all-pretty-ist-startklar/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Jan 2023 22:41:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der österreichische Klimabeobachtungssatellit PRETTY soll im Frühjahr 2023 vom Weltraumbahnhof in Französisch-Guayana an Bord einer Vega-C-Rakete ins All starten. Eine Presseaussendung der TU Graz. Quelle: TU Graz 10. Januar 2023. 10. Januar 2023 &#8211; Der nächste österreichische Satellit ist fertig gebaut und getestet und startklar für den Flug in den Orbit im Frühjahr 2023: PRETTY [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/bereit-fuers-all-pretty-ist-startklar/" data-wpel-link="internal">Bereit fürs All: PRETTY ist startklar</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der österreichische Klimabeobachtungssatellit PRETTY soll im Frühjahr 2023 vom Weltraumbahnhof in Französisch-Guayana an Bord einer Vega-C-Rakete ins All starten. Eine Presseaussendung der TU Graz.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: TU Graz 10. Januar 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/PRETTYimReinraumTUGrazLunghammerTUGraz2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Der Klimabeobachtungssatellit PRETTY wird der sechste österreichische Satellit im All sein. Im Bild der Satellit mit ausgeklappten Solarpanelen im Reinraum an der TU Graz. (Bild: Lunghammer - TU Graz)" data-rl_caption="" title="Der Klimabeobachtungssatellit PRETTY wird der sechste österreichische Satellit im All sein. Im Bild der Satellit mit ausgeklappten Solarpanelen im Reinraum an der TU Graz. (Bild: Lunghammer - TU Graz)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/PRETTYimReinraumTUGrazLunghammerTUGraz26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Der Klimabeobachtungssatellit PRETTY wird der sechste österreichische Satellit im All sein. Im Bild der Satellit mit ausgeklappten Solarpanelen im Reinraum an der TU Graz. (Bild: Lunghammer &#8211; TU Graz)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">10. Januar 2023 &#8211; Der nächste österreichische Satellit ist fertig gebaut und getestet und startklar für den Flug in den Orbit im Frühjahr 2023: PRETTY wird der sechste österreichische Satellit im All sein, der dritte made and tested by TU Graz. Auftraggeberin des Klimabeobachtungssatelliten ist die European Space Agency ESA. Beyond Gravity Austria (ehemals RUAG Space) hat die Gesamtprojektleitung inne.</p>



<p class="wp-block-paragraph">PRETTY steht für Passive REflectomeTry and DosimeTrY und wird als Nutzlast zwei wissenschaftliche Experimente fliegen: Das Herzstück ist ein passives Reflektometer System zur genauen Vermessung der Erdoberflächen, entwickelt von Beyond Gravity (Konzept und Softwaresystem) und dem Institut für Kommunikationsnetze und Satellitenkommunikation der TU Graz (Hardware). Der Kleinsatellit wird damit das Ausmaß von Eis- und Meereshöhen sowie Meeresströmungen der Ozeane vermessen.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/NanosatellitPRETTYLunghammerTUGraz2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Der Nanosatellit PRETTY wird das Ausmaß von Eis- und Meereshöhen sowie Meeresströmungen der Ozeane vermessen und mit einem Strahlungsdetektor für Einblicke und Erkenntnisse zu Sonnenaktivität und Weltraumwetter ermöglichen. (Bild: Lunghammer - TU Graz)" data-rl_caption="" title="Der Nanosatellit PRETTY wird das Ausmaß von Eis- und Meereshöhen sowie Meeresströmungen der Ozeane vermessen und mit einem Strahlungsdetektor für Einblicke und Erkenntnisse zu Sonnenaktivität und Weltraumwetter ermöglichen. (Bild: Lunghammer - TU Graz)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/NanosatellitPRETTYLunghammerTUGraz26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Der Nanosatellit PRETTY wird das Ausmaß von Eis- und Meereshöhen sowie Meeresströmungen der Ozeane vermessen und mit einem Strahlungsdetektor für Einblicke und Erkenntnisse zu Sonnenaktivität und Weltraumwetter ermöglichen. (Bild: Lunghammer &#8211; TU Graz)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Zur Messung der Strahlungsumgebung im Weltraum hat die Seibersdorf Labor GmbH eine neuartige Dosimeter-Plattform entwickelt, gebaut und getestet. Die Dosimeter Nutzlast ist während der gesamten PRETTY-Mission aktiv und sammelt wissenschaftliche Daten. Die TU Graz steuert zudem die Satellitenplattform bei, führte die Fertigungs-, Montage-, Integrations- und Testaktivitäten durch und wird mit der Bodenstation am Campus Inffeldgasse für den Betrieb des Satelliten verantwortlich sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Erstes Etappenziel: Tschechien</strong><br>PRETTY soll im Frühjahr 2023 an Bord einer europäischen Vega-C-Rakete vom europäischen Weltraumbahnhof in Kourou im südamerikanischen Französisch-Guayana ins All starten. Das erste Etappenziel des Satelliten ist Brno, Tschechien. Dort wird PRETTY vom Startprovider gemeinsam mit anderen Satelliten in die Startvorrichtung eingebracht, die dann nach Kourou geflogen wird.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/KlimabeobachtungssatellitPRETTYLunghammerTUGraz2k.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Der Klimabeobachtungssatellit PRETTY wird der sechste österreichische Satellit im All sein. Im Bild der Satellit mit ausgeklappten Solarpanelen im Reinraum an der TU Graz. (Bild: Lunghammer - TU Graz)" data-rl_caption="" title="Der Klimabeobachtungssatellit PRETTY wird der sechste österreichische Satellit im All sein. Im Bild der Satellit mit ausgeklappten Solarpanelen im Reinraum an der TU Graz. (Bild: Lunghammer - TU Graz)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/KlimabeobachtungssatellitPRETTYLunghammerTUGraz26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Der Klimabeobachtungssatellit PRETTY wird der sechste österreichische Satellit im All sein. Im Bild der Satellit mit ausgeklappten Solarpanelen im Reinraum an der TU Graz. (Bild: Lunghammer &#8211; TU Graz)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Cubesat mit knapp fünf Kilogramm</strong><br>PRETTY ist ein Cubesat mit den Maßen 10x10x34 Zentimeter. Die ausklappbaren Solarpanele haben eine Fläche von jeweils 30&#215;20 Zentimetern und versorgen den Satelliten mit einer Leistung von durchschnittlich 24 Watt. Der Satellit hat eine Masse von 4,6 Kilogramm und wird in einer polaren Umlaufbahn in rund 565 Kilometern Höhe die Erde umkreisen. PRETTY kommuniziert mit Datenraten bis 2 Mbit/s; der Betrieb von PRETTY wird mit Hilfe der Bodenstation an der TU Graz durchgeführt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Mission ist auf mindestens ein Jahr ausgelegt. PRETTY wird nach Missionsende auf natürliche Weise wieder in die Erdatmosphäre eindringen und verglühen. Der Satellit entspricht den ESA- und UN-Richtlinien zur Minimierung von Weltraumschrott.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Österreichische Satelliten im All</strong><br>PRETTY wird der sechste rot-weiß-rote Satellit im All sein, und der dritte aus den Labors der TU Graz. Die bisherigen österreichischen Satelliten (allesamt Kleinsatelliten) im Überblick:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://web.archive.org/web/20260521141306/https://www.tugraz.at/brite-austria-tugsat-1" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">TUGSAT-1/BRITE-Austria</a> der TU Graz</li>



<li><a href="https://brite-constellation.at/constellation/basic_information/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">UniBRITE</a> der Universität Wien (TUGSAT-1 und UniBRITE sind Teil einer Flotte von fünf Nano-Satelliten, die Helligkeitsschwankungen von Sternen messen; beide seit 2013 im All)</li>



<li><a href="https://cubesat.fhwn.ac.at/pegasus/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">PEGASUS</a> der FH Wiener Neustadt (untersucht die Beschaffenheit der Erdatmosphäre; seit 2017 im All)</li>



<li><a href="https://www.tugraz.at/news/artikel/erfolgreicher-satellitenstart-fuer-die-tu-graz-esa-mission-ops-sat-testet-neue-weltraumtechnologien-im-orbitalen-flug" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">OPS-SAT</a> der TU Graz (erprobt und validiert neue Techniken im Bereich der Missionskontrolle und On-Board-Systemen, erste Nanosatellitenmission der ESA; seit 2019 im All)</li>



<li><a href="https://www.raumfahrer.net/oesterreichischer-kleinsatellit-adler-1-erfolgreich-gestartet/" data-wpel-link="internal">ADLER-1</a> des Österreichischen Weltraum-Forums (beobachtet Weltraumschrott, testet neue Technologien; seit 2022 im All)</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=16595.msg543748#msg543748" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Beyond Gravity (vormals RUAG)</a></li>
</ul>
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		<title>MTG-I1: Österreichische Technik für neuen europäischen Wettersatelliten</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/mtg-i1-oesterreichische-technik-fuer-neuen-europaeischen-wettersatelliten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Dec 2022 21:47:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Beyond Gravity]]></category>
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		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am Dienstag, 13. Dezember, startet ein neuer, noch leistungsfähigerer europäischer Wettersatellit ins All. Österreichs größtes Weltraumtechnikunternehmen, Beyond Gravity Austria, lieferte Mechanismen und Elektronik sowie die Thermalisolation, die den Satelliten vor der Hitze und Kälte im All schützt. Eine Medieninformation der Beyond Gravity Austria GmbH, Wien. Quelle: Beyond Gravity Austria GmbH, 11. Dezember 2022. 11. Dezember [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am Dienstag, 13. Dezember, startet ein neuer, noch leistungsfähigerer europäischer Wettersatellit ins All. Österreichs größtes Weltraumtechnikunternehmen, Beyond Gravity Austria, lieferte Mechanismen und Elektronik sowie die Thermalisolation, die den Satelliten vor der Hitze und Kälte im All schützt. Eine Medieninformation der Beyond Gravity Austria GmbH, Wien.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Beyond Gravity Austria GmbH, 11. Dezember 2022.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MeteosatThirdGenerationweathersatellitesEumetsat2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Für einen neuen europäischen Wettersatelliten lieferte Beyond Gravity Austria, Mechanismen, Elektronik und die Thermalisolation des Satelliten. (Bild: Eumetsat)" data-rl_caption="" title="Für einen neuen europäischen Wettersatelliten lieferte Beyond Gravity Austria, Mechanismen, Elektronik und die Thermalisolation des Satelliten. (Bild: Eumetsat)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MeteosatThirdGenerationweathersatellitesEumetsat26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Für einen neuen europäischen Wettersatelliten lieferte Beyond Gravity Austria, Mechanismen, Elektronik und die Thermalisolation des Satelliten. (Bild: Eumetsat)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">11. Dezember 2022 &#8211; Am 13. Dezember soll der erste europäische Meteosat-Wettersatellit der neuesten Generation vom europäischen Weltraumbahnhof in Kourou, Französisch-Guayana, ins All starten. Österreichs größtes Raumfahrtunternehmen Beyond Gravity Austria (vormals RUAG Space) entwickelte und baute eine Reihe von verschiedenen Elektronikeinheiten und Mechanismen sowie Thermalschutz für die insgesamt sechs Satelliten der neuen Serie. „Wenn wir in Zukunft die Abendnachrichten einschalten, wird die Wettervorhersage noch zuverlässiger und die Satellitenbilder noch genauer sein. Produkte aus Österreich tragen wesentlichen zum reibungslosen Funktionieren dieser Satelliten bei“, betont Manfred Sust, Geschäftsführer von Beyond Gravity Austria mit Sitz in Wien-Meidling. Alle insgesamt sechs Wettersatelliten wurden vom Hauptauftragnehmer Thales Alenia Space Frankreich in Zusammenarbeit mit dem deutschen Satellitenintegrator OHB gebaut.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Präzisionsmechanik für die meteorologischen Instrumente</strong><br>Beyond Gravity Austria lieferte jeweils eine Hightech-Abdeckung („Kameradeckel“) für den vor dem Start stehenden Satelliten sowie für alle fünf weiteren Wettersatelliten. Sust: „Der ‚Kameradeckel‘ hat einen Durchmesser von etwa einem Meter und schützt die meteorologischen Instrumente des Satelliten beim Start vor Verschmutzung. Im Weltraum öffnet sich die Abdeckung einmal und bleibt dann in der offenen Position verriegelt.“ Darüber hinaus entwickelte und produzierte Beyond Gravity in Wien Nachfokussierungsmechanismen, mit deren Hilfe die optischen Instrumente des Satelliten nach den starken Erschütterungen beim Raketenstart wieder scharf „sehen“ können.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/CameraCoverSBCAAnnaRauchenberger2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="„Kameradeckel“ aus Wien für neue Generation europäischer Wettersatelliten. (Bild: Beyond Gravity, Anna Rauchenberger)" data-rl_caption="" title="„Kameradeckel“ aus Wien für neue Generation europäischer Wettersatelliten. (Bild: Beyond Gravity, Anna Rauchenberger)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/CameraCoverSBCAAnnaRauchenberger26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">„Kameradeckel“ aus Wien für neue Generation europäischer Wettersatelliten. (Bild: Beyond Gravity, Anna Rauchenberger)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Elektronik für zentrale Steuerungsaufgaben</strong><br>Die präzise Ausrichtung der Solarpaneele zur optimalen Stromversorgung der Satelliten erfolgt durch Mechanismen, die mit Elektronik von Beyond Gravity Austria gesteuert werden. Um die hochempfindlichen Messinstrumente nicht zu beinträchtigen, müssen die Mechanismen möglichst vibrationsfrei bewegt werden können, wofür eine spezielle elektronische Regelung in der Antriebssteuerung von Beyond Gravity sorgt. Auch die präzise Ausrichtung der großen Antenne, die die Messdaten zur Erde funkt, erfolgt durch Steuerungselektronik aus Österreich. Weiters lieferte Beyond Gravity Austria wichtige elektronische Schnittstellen für die von Beyond Gravity in Schweden produzierten Zentralcomputer der Satelliten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Thermalisolation für den Schutz gegen Hitze und Kälte im All</strong><br>Die Wettersatelliten der dritten Generation schützt Thermalisolation von Beyond Gravity Austria gegen die extremen Temperaturschwankungen im Weltraum. „Erst diese mehrlagige Schutzhülle hält das Innere der Satelliten auf einem gleichmäßigen Temperaturniveau und ermöglicht die reibungslose Funktion der an Bord befindlichen Instrumente“, sagt Manfred Sust.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/RefocusingMechanismAnnaRauchenberger2k.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Beyond Gravity lieferte eine Refokussierungsmechanismus. (Bild: Beyond Gravity, Anna Rauchenberger)" data-rl_caption="" title="Beyond Gravity lieferte eine Refokussierungsmechanismus. (Bild: Beyond Gravity, Anna Rauchenberger)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/RefocusingMechanismAnnaRauchenberger26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Beyond Gravity lieferte einen Refokussierungsmechanismus. (Bild: Beyond Gravity, Anna Rauchenberger)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Neueste Generation von europäischen Wettersatelliten</strong><br>Die dritte und neueste Generation der Meteosat Wettersatelliten ist eine Kooperation zwischen der Europäischen Weltraumorganisation ESA und der Europäischen Organisation für die Nutzung meteorologischer Satelliten (Eumetsat). Die ESA ist für die Definition und den Bau der Satelliten verantwortlich, während Eumetsat den Betrieb der Satelliten während ihrer gesamten Lebensdauer verantwortet.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Dritte Generation: Vier Bildsatelliten, zwei Soundersatelliten</strong><br>Nach der ersten und zweiten Generation der europäischen Meteosat-Wettersatelliten wird nun die dritte Generation die Kontinuität der Daten aus der geostationären Umlaufbahn in 36 000 km Höhe gewährleisten. Um die mehr als 20-jährige Betriebsdauer der Mission zu erfüllen, umfasst das vollständige System sechs Satelliten, vier Bildsatelliten (darunter der nun startende erste Satellit) und zwei Soundersatelliten. Soundersatelliten erstellen Atmosphären-Profile durch Messung von Druck, Temperatur und Wassergehalt in Abhängigkeit der Höhe über ausgewählten Punkten der Erdoberfläche.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Bessere Vorhersage von Gewittern</strong><br>Die neuen europäischen Wettersatelliten werden die Überwachung und Vorhersage von potenziell schädlichen Wetterphänomenen wie schweren Gewittern verbessern. Durch die frühere Erkennung kann die Bevölkerung schneller vor Unwettern gewarnt werden und erforderliche Maßnahmen zur Vermeidung potenziell katastrophaler Auswirkungen können rascher erfolgen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Beyond Gravity Austria ist Österreichs größter Weltraumzulieferer</strong><br>Beyond Gravity Austria (vormals RUAG Space) mit Sitz in Wien-Meidling ist mit rund 46 Millionen Euro Umsatz (2021) und rund 230 Mitarbeitenden das größte österreichische Weltraumtechnikunternehmen. Das Hochtechnologieunternehmen stattet weltweit Satelliten und Trägerraketen mit Elektronik, Mechanik und Thermalisolation aus und hat eine Exportquote von rund 100 Prozent.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Beyond Gravity: 1600 Mitarbeitende an 12 Standorten</strong><br>Beyond Gravity mit Hauptsitz in Zürich, Schweiz, verbindet jahrzehntelange Erfahrung und bewährte Qualität mit Agilität, Schnelligkeit und Innovation. Rund 1600 Mitarbeitende an 12 Standorten in sechs Ländern (Schweiz, Schweden, Österreich, Deutschland, USA und Finnland) entwickeln und fertigen Produkte für Satelliten und Trägerraketen mit dem Ziel, die Menschheit voranzubringen und die Erforschung der Welt und darüber hinaus zu ermöglichen. 2021 erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz von rund 319 Millionen Schweizer Franken. Mehr Informationen unter: <a href="https://www.beyondgravity.com/en" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.beyondgravity.com/en</a> .</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19559.msg541892#msg541892" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">MTG-I1 &amp; Galaxy-35/-36 auf Ariane-5 VA-259</a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>Beyond Gravity: Kurt Kober ab Jänner neuer Geschäftsführer von Österreichs größtem Weltraumzulieferer</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/beyond-gravity-kurt-kober-ab-jaenner-neuer-geschaeftsfuehrer-von-oesterreichs-groesstem-weltraumzulieferer/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Dec 2022 12:30:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kurt Kober (53) übernimmt mit 1. Jänner 2023 die Geschäftsführung von Beyond Gravity Austria, Österreichs größtem Weltraumzulieferer. Der derzeitige Geschäftsführer Manfred Sust wird sich zukünftig vollständig auf die technologische Weiterentwicklung des Unternehmens konzentrieren. Eine Medienmitteilung von Beyond Gravity Austria. Quelle: Beyond Gravity Austria 6. Dezember 2022. Wien, 6. Dezember 2022 &#8211; Mit 1. Jänner 2023 [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Kurt Kober (53) übernimmt mit 1. Jänner 2023 die Geschäftsführung von Beyond Gravity Austria, Österreichs größtem Weltraumzulieferer. Der derzeitige Geschäftsführer Manfred Sust wird sich zukünftig vollständig auf die technologische Weiterentwicklung des Unternehmens konzentrieren. Eine Medienmitteilung von Beyond Gravity Austria.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Beyond Gravity Austria 6. Dezember 2022.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/KurtKoberBeyondGravity.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Kurt Kober (53 Jahre) wird neuer Geschäftsführer von Österreichs größtem Weltraumzulieferer Beyond Gravity Austria. (Bild: Beyond Gravity.)" data-rl_caption="" title="Kurt Kober (53 Jahre) wird neuer Geschäftsführer von Österreichs größtem Weltraumzulieferer Beyond Gravity Austria. (Bild: Beyond Gravity.)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/KurtKoberBeyondGravity26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Kurt Kober (53 Jahre) wird neuer Geschäftsführer von Österreichs größtem Weltraumzulieferer Beyond Gravity Austria. (Bild: Beyond Gravity.)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Wien, 6. Dezember 2022 &#8211; Mit 1. Jänner 2023 wird Kurt Kober neuer Geschäftsführer von Beyond Gravity Austria (vormals RUAG Space), Österreichs größtem Weltraumunternehmen mit rund 230 Mitarbeitenden und Sitz in Wien-Meidling. Der 53-jährige ist bereits seit März 2020 Teil des Unternehmens und leitet derzeit die internationale Geschäftseinheit für Weltraumelektronik, die er auch zukünftig neben der Geschäftsführerfunktion führen wird. „Unsere Mitarbeitenden liefern außergewöhnliche Leistungen, die weltweit von Institutionen wie NASA und ESA oder von internationalen Unternehmen wie Airbus oder Northrop Grumman nachgefragt werden. Viele der herausforderndsten Raumfahrtmissionen der Welt vertrauen auf unsere österreichische Technologie“, so Kurt Kober. In Wien produziert das Unternehmen unter anderem Navigationsempfänger zur genauen Positionsbestimmung von Satelliten und Präzisionsmechanismen für Weltraumanwendungen. In Berndorf, Niederösterreich, stellt Beyond Gravity Thermalschutz für Satelliten, Trägerraketen und für den Medizinbereich her.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Viele internationale Führungspositionen</strong><br>Kurt Kober verfügt über mehr als 25 Jahre internationale Berufserfahrung mit Schwerpunkt Luft- und Raumfahrt. In den vergangenen Jahren bekleidete er verschiedene internationale Führungspositionen im Technologiekonzern Honeywell. Nach seinem Studium der Elektrotechnik an der Technischen Universität Wien startete er seine berufliche Laufbahn beim österreichischen VATECH-Konzern und dem Wiener Technologieunternehmen TTTech. Während seiner Tätigkeit bei TTTech verbrachte er mehrere Jahre in den USA.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Manfred Sust wendet sich wieder der Technik zu</strong><br>Der aktuelle Geschäftsführer Manfred Sust (62 Jahre) wird sich ab 1. Jänner wieder voll auf technisch-wissenschaftliche Aufgabenstellungen konzentrieren, die er bisher in geringerem Umfang neben der Geschäftsführerfunktion betreute. Besondere Bedeutung kommt dabei der technologischen Weiterentwicklung elektronischer Satellitennutzlasten zu. Der gebürtige Wiener arbeitet seit mehr als 33 Jahren in den verschiedensten Funktionen bei Beyond Gravity. Seit 1. Jänner 2022 ist er Geschäftsführer von Beyond Gravity Austria, davor war er neben anderen Funktionen Leiter der Produktionseinheit Elektronik am Wiener Standort, nachdem er zuvor 18 Jahre lang als technischer Direktor Verantwortung getragen hatte. Sust absolvierte sein Studium der Elektrotechnik/Nachrichtentechnik an der Technischen Universität Wien, wo er 1990 zum Doktor der technischen Wissenschaften promovierte.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Beyond Gravity Austria ist Österreichs größter Weltraumzulieferer</strong><br>Beyond Gravity Austria (vormals RUAG Space Austria) mit Sitz in Wien-Meidling ist mit rund 46 Millionen Euro Umsatz (2021) und etwa 230 Mitarbeiter*innen das größte österreichische Weltraumtechnikunternehmen. Das Hochtechnologieunternehmen rüstet weltweit Satelliten und Trägerraketen mit Elektronik, Mechanik und Thermalisolation aus und hat eine Exportquote von rund 100 Prozent. Die Firma ist in Europa Marktführer bei Navigationsempfängern und Thermalisolation für Satelliten. Die meisten Satelliten und Raumsonden der ESA werden mit Thermalschutzhüllen von Beyond Gravity Austria ausgerüstet. Als Spin-off der Weltraumaktivitäten produziert das Unternehmen auch Thermalisolation für Anwendungen auf der Erde, zum Beispiel in der Medizintechnik (Magnetresonanztomographen).</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=16595.msg541713#msg541713" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Beyond Gravity (vormals RUAG)</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/beyond-gravity-kurt-kober-ab-jaenner-neuer-geschaeftsfuehrer-von-oesterreichs-groesstem-weltraumzulieferer/" data-wpel-link="internal">Beyond Gravity: Kurt Kober ab Jänner neuer Geschäftsführer von Österreichs größtem Weltraumzulieferer</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Technik aus Österreich für die nächste NASA-Weltraumstation Gateway</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/technik-aus-oesterreich-fuer-die-naechste-nasa-weltraumstation-gateway/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Nov 2022 10:52:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[RUAG Space]]></category>
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		<category><![CDATA[Wien]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=118307</guid>

					<description><![CDATA[<p>Österreichs größtes Weltraumunternehmen, Beyond Gravity Austria, liefert den weltweit größten elektrischen Satellitenantriebsmechanismus. Verwendet wird dieser in einem Modul der NASA-Weltraumstation Gateway. Eine Medieninformation der Beyond Gravity Austria GmbH. Quelle: Beyond Gravity Austria GmbH 14. November 2022. 14. November 2022 &#8211; Diesen Mittwoch, 16. November, ist der Raketenstart der Artemis I Mission geplant. Ebenfalls im Rahmen [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Österreichs größtes Weltraumunternehmen, Beyond Gravity Austria, liefert den weltweit größten elektrischen Satellitenantriebsmechanismus. Verwendet wird dieser in einem Modul der NASA-Weltraumstation Gateway. Eine Medieninformation der Beyond Gravity Austria GmbH.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Beyond Gravity Austria GmbH 14. November 2022.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/iac5_gateway_ppehalo_000.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Das Energie- und Antriebselement von Gateway mit seinem solarelektrischen Antriebssystem in Aktion (künstlerische Darstellung). (Bild: Maxar)" data-rl_caption="" title="Das Energie- und Antriebselement von Gateway mit seinem solarelektrischen Antriebssystem in Aktion (künstlerische Darstellung). (Bild: Maxar)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/iac5_gateway_ppehalo_000_260.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Das Energie- und Antriebselement von Gateway mit seinem solarelektrischen Antriebssystem in Aktion (künstlerische Darstellung). (Bild: Maxar)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">14. November 2022 &#8211; Diesen Mittwoch, 16. November, ist der Raketenstart der Artemis I Mission geplant. Ebenfalls im Rahmen des NASA Artemis Programms geplant ist ab Ende 2024 die Weltraumstation Gateway. Das Gateway wird die erste Raumstation der Menschheit in einer Mondumlaufbahn sein und bemannte und unbemannte Missionen zur Mondoberfläche und zum Mars unterstützen. Die NASA beauftragte den US-Satellitenbauer Maxar mit der Herstellung eines Energie- und Antriebselements für das Gateway. Für diesen solarelektrischen Ionenantrieb entwickelt und baut Beyond Gravity Austria (vormals RUAG Space) in Wien die für die Steuerung notwendigen Mechanismen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weltweit größter Steuerungsmechanismus für elektrische Triebwerke</strong><br>„Wir werden den weltweit größten Steuerungsmechanismus liefern, der speziell für die Haupt-Hochleistungstriebwerke des Antriebsmoduls des NASA Gateway entwickelt wurde. Dieser Mechanismus ermöglicht es, die Schubrichtung der sehr großen elektrischen Triebwerke sowohl für präzise Manöver, als auch für weitreichende Bahnänderungen um den Mond während der Lebensdauer des Gateways korrekt auszurichten“, so Manfred Sust, Geschäftsführer von Beyond Gravity Austria. Das Unternehmen wird den Mechanismus an das US-Unternehmen Maxar in Palo Alto, Kalifornien, liefern. Das Energie- und Antriebselement für das Gateway versorgt die Weltraumstation mit Energie und Schub für Manöver um den Mond und für den Transit zwischen verschiedenen Umlaufbahnen. „Dieses Gateway-Modul ist das leistungsstärkste Raumfahrzeug mit solarelektrischem Antrieb, das jemals geflogen sein wird“, sagt Manfred Sust.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/NASA_PPE_Update_1.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Energie- und Antriebselement von Gateway mit seinem solarelektrischen Antriebssystem. (Bild: Maxar)" data-rl_caption="" title="Energie- und Antriebselement von Gateway mit seinem solarelektrischen Antriebssystem. (Bild: Maxar)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/NASA_PPE_Update_1_260.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Energie- und Antriebselement von Gateway mit seinem solarelektrischen Antriebssystem. (Bild: Maxar)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Modulare Mechanismen</strong><br>Beyond Gravity verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung im Bau von Steuerungsmechanismen speziell für elektrische Satellitenantriebssysteme und liefert zwei- und dreiachsige Mechanismen für verschiedene Missionen. „Unsere Mechanismen sind modular und können an unterschiedliche Anforderungen und Triebwerke angepasst werden. Das ist einer der größten Vorteile für unsere Kunden“, sagt Sust. Für das NASA Gateway liefert Beyond Gravity Austria zudem gemeinsam mit dem Wiener Unternehmen TTTech die Netzwerkelektronik für die Weltraumstation; diese werden im Energie- und Antriebselement (Power and Propulsion Element – PPE) von Maxar und im Wohn- und Logistik-Außenposten HALO (Habitation and Logistics Outpost) von Northrop Grumman eingesetzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Beyond Gravity Austria ist Österreichs größter Weltraumzulieferer</strong><br>Beyond Gravity Austria (vormals RUAG Space Austria) mit Sitz in Wien-Meidling ist mit rund 46 Millionen Euro Umsatz (2021) und etwa 230 Mitarbeitenden das größte österreichische Weltraumtechnikunternehmen. Das Hochtechnologieunternehmen rüstet weltweit Satelliten und Trägerraketen mit Elektronik, Mechanik und Thermalisolation aus und hat eine Exportquote von rund 100 Prozent. Die Firma ist in Europa Marktführer bei Navigationsempfängern und Thermalisolation für Satelliten. Die meisten Satelliten und Raumsonden der ESA werden mit Thermalschutzhüllen von Beyond Gravity Austria ausgerüstet. Als Spin-off der Weltraumaktivitäten produziert das Unternehmen auch Thermalisolation für Anwendungen auf der Erde, zum Beispiel in der Medizintechnik (Magnetresonanztomographen).</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Beyond Gravity: 1600 Mitarbeitende an 12 Standorten</strong><br>Beyond Gravity mit Hauptsitz in Zürich, Schweiz, verbindet jahrzehntelange Erfahrung und bewährte Qualität mit Agilität, Schnelligkeit und Innovation. Rund 1600 Mitarbeitende an 12 Standorten in sechs Ländern (Schweiz, Schweden, Österreich, Deutschland, USA und Finnland) entwickeln und fertigen Produkte für Satelliten und Trägerraketen. Beyond Gravity ist der bevorzugte Lieferant von Strukturen für alle Arten von Trägerraketen und führend bei ausgewählten Satellitenprodukten, insbesondere für Satellitenkonstellationen im New Space Markt. 2021 erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz von rund 319 Millionen Schweizer Franken. Mehr Informationen unter: <a href="https://www.beyondgravity.com/en" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">www.beyondgravity.com</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=16595.msg540272#msg540272" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Beyond Gravity (vormals RUAG)</a></li>
</ul>
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		<title>Beyond Gravity schafft Basis für nächste Wachstumsphase</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/beyond-gravity-schafft-basis-fuer-naechste-wachstumsphase/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Sep 2022 17:23:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Beyond Gravity zündet die nächste Stufe auf dem Weg zur Privatisierung: Neben den Divisionen Launchers und Satellites kommt mit Lithography ein dritter Bereich hinzu. Eine Medienmitteilung von Beyond Gravity. Quelle: Beyond Gravity 14. September 2022. 14. September 2022 &#8211; Das Geschäft mit Blenden und Stabilisatoren zur Herstellung von Microchips ist während der letzten Jahre stark [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Beyond Gravity zündet die nächste Stufe auf dem Weg zur Privatisierung: Neben den Divisionen Launchers und Satellites kommt mit Lithography ein dritter Bereich hinzu. Eine Medienmitteilung von Beyond Gravity.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Beyond Gravity 14. September 2022.</p>



<p class="wp-block-paragraph">14. September 2022 &#8211; Das Geschäft mit Blenden und Stabilisatoren zur Herstellung von Microchips ist während der letzten Jahre stark gewachsen und entwickelt sich vielversprechend. Weiter werden die Supportfunktionen im Unternehmen neu in die Bereiche Finance, HR und Corporate Strategy &amp; Transformation gegliedert. Die neue Organisation tritt per 1. Januar 2023 in Kraft.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vor gut 100 Tagen hat André Wall die operative Leitung von Beyond Gravity, eines global führenden Weltraumzulieferers mit Hauptsitz in Zürich, übernommen. Im Hinblick auf die geplante Privatisierung bis spätestens 2025 wird die Organisation neu aufgestellt und das operative Geschäft in drei agile Divisionen gegliedert: Launchers, Satellites und Lithography. «Wir wollen mit unserer neuen Organisation die bestmögliche Basis für profitables Wachstum im sich rasant entwickelnden Raumfahrtmarkt schaffen und unsere führende Stellung bei Strukturen für Trägerraketen, Satelliten sowie im Bereich der Weltraumelektronik weiter ausbauen. Dazu etablieren wir eine agile, auf unsere Kunden und Produkte zugeschnittene Organisation, die schnelle Entscheide ermöglicht und die digitale Transformation des Unternehmens unterstützt – Voraussetzungen, um unter den veränderten Rahmenbedingungen des kommerziellen Markts langfristig zu bestehen», erklärt André Wall diesen Schritt. Die Funktionen Sales, Engineering und Operations werden zukünftig direkt in die drei Divisionen integriert. Unterstützt werden die Divisionen durch die drei schlanken Supportfunktionen Finance, HR sowie Corporate Strategy &amp; Transformation, die jeweils für das Geschäft essenzielle Funktionen zentral bündeln.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Stark wachsendes Lithografie-Geschäft als neue Division etabliert</strong><br>Bereits seit über 20 Jahren ist Beyond Gravity im Bereiche Lithografie tätig. Dabei stellt das Unternehmen spezielle Stabilisatoren sowie Blenden her, die für die nanometergenaue Belichtung der Wafer (Halbleiter-Silizium-Substrat) benötigt werden. Die Laseroptiken und andere optische Systeme finden weltweit Anwendung in Maschinen, die Microchips herstellen und die Grundlage für zahlreiche Hightech-Anwendungen wie autonome Mobilität oder künstliche Intelligenz bilden. André Wall: «Unser Lithografie-Geschäft hat sich in den letzten Jahren zu einer wichtigen Säule entwickelt und ist ein gutes Beispiel dafür, wie im Raumfahrtbereich entwickelte Technologie auch für Anwendungen auf der Erde Nutzen stiften kann.» In den letzten Jahren ist das Geschäft als strategischer Partner des Marktführers für Halbleiteroptiken auf 120 Mitarbeitende angewachsen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Änderungen in der Geschäftsleitung von Beyond Gravity</strong><br>Mit der neuen Organisation ändert sich per 15. September 2022 auch die Zusammensetzung der Geschäftsleitung von Beyond Gravity, dem Executive Board. Paul Horstink, der als Leiter des RUAG International Aerostructures-Standorts in Emmen den erfolgreichen Turnaround des Geschäfts realisiert hat, wird die Leitung der Division Launchers (Komposit-Verbundstrukturen und Separationssysteme für europäische, amerikanische und japanische Trägerraketen) mit gut 650 Mitarbeitenden übernehmen. Die Führung des Aerostructures Standorts Emmen übernimmt neu Simon Hächler, bisher Director Finance &amp; Controlling desselben Geschäftsbereichs. Leiter der Division Satellites mit rund 750 Mitarbeitenden wird Anders Linder (Strukturen für Satelliten, Steuerungsmechanismen, Elektronik, usw.). Die neu geschaffene Division Lithography wird künftig von Oliver Kunz geleitet, der zuvor den Engineering-Bereich verantwortete. In den Support-Einheiten wird der Bereich Finance weiterhin von Angelo Quabba geführt. Er übernimmt auch die Bereiche Legal und IT-Security. Oliver Grassmann tritt als Leiter Corporate Strategy &amp; Transformation in die Geschäftsleitung ein und treibt wichtige Themen der Digitalisierung voran. Christian Ferber, der 11 Jahre als Chief Human Resource Officer von Beyond Gravity wie auch RUAG International tätig war, hat sich entschieden, sich außerhalb des Unternehmens beruflich neu zu orientieren. «Christian hat RUAG International über mehr als ein Jahrzehnt entscheidend geprägt und ich danke ihm herzlich für sein Engagement für unser Unternehmen», sagt André Wall. Die Suche nach einem Nachfolger, einer Nachfolgerin für das Executive Board wurde eingeleitet. Bis die Nachfolge geklärt ist, wird André Wall ab dem 1. Oktober 2022 Human Resources ad interim direkt leiten. Die Abteilung Communications &amp; Branding unter der Führung von Philipp Bircher wird direkt an ihn berichten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Privatisierung schreitet planmäßig voran</strong><br>Beyond Gravity und RUAG Aerostructures sind unter dem Dach der RUAG International Holding zusammengefasst. Beide Bereiche beschäftigen zusammen rund 3’000 Mitarbeitende in sieben Ländern und an 13 Standorten. Bis Ende 2023 will RUAG International Holding auch für die Flugzeugstrukturbaubereiche in der Schweiz (Emmen), Deutschland (Oberpfaffenhofen) und Ungarn (Eger) geeignete Partner finden. Für die neu gebrandete Space-Sparte «Beyond Gravity» (zuvor «RUAG Space») ist eine Devestition bis spätestens Ende 2025 vorgesehen. Mit dem Abschluss dieser Verkäufe wird der heutige Eigner, die Schweizerische Eidgenossenschaft, keine Anteile an RUAG International Holding mehr halten. In Übereinstimmung mit dessen Strategie konnten in den vergangenen Monaten und Jahren bereits zahlreiche Geschäftsbereiche erfolgreich devestiert werden – allesamt mit Partnern, die das Geschäft weiterführen und die Mitarbeitenden übernommen haben. So erfolgte per Ende Juli 2022 der Verkauf des Bereichs Ammotec mit weltweit 2’700 Mitarbeitenden an die Beretta Holding und per Ende August 2022 wurde die MRO International Einheit in Australien erfolgreich an das australische Unternehmen ASDAM verkauft.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=16595.msg537903#msg537903" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Beyond Gravity (vormals RUAG)</a></li></ul>
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