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	<title>Sea Launch &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Sea Launch &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<item>
		<title>Zenit fliegt statt ins All ins Meer</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/zenit-fliegt-statt-ins-all-ins-meer/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Feb 2013 16:34:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Anomalie]]></category>
		<category><![CDATA[Fehlstart]]></category>
		<category><![CDATA[Intelsat]]></category>
		<category><![CDATA[Intelsat 27]]></category>
		<category><![CDATA[Odyssey]]></category>
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		<category><![CDATA[Zenit]]></category>
		<category><![CDATA[Zenit-3SL]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute früh endete ein Startversuch mittels einer Zenit-Trägerrakete mit einem Absturz. Bereits kurz nach dem Abheben wich die Rakete offenbar weit von ihrem vorprogrammierten Kurs ab. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: RIA Nowosti, Raumcon. Daraufhin wurden das Triebwerk abgeschaltet. Dies geschah etwa 25 Sekunden nach dem Abheben. Danach wurde die Übertragung des Starts abgebrochen. [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Heute früh endete ein Startversuch mittels einer Zenit-Trägerrakete mit einem Absturz. Bereits kurz nach dem Abheben wich die Rakete offenbar weit von ihrem vorprogrammierten Kurs ab.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Günther Glatzel.</a> Quelle: RIA Nowosti, Raumcon.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized advgb-dyn-5521c017"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01022013173445_small_1.jpg" alt="Sea Launch" width="350" height="258"/><figcaption>
Zenit mit Intelsat 27 auf der schwimmenden Startplattform 
<br>
(Bild: Sea Launch)
</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Daraufhin wurden das Triebwerk abgeschaltet. Dies geschah etwa 25 Sekunden nach dem Abheben. Danach wurde die Übertragung des Starts abgebrochen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Bisher wurde nur wenig über die Ursache des Versagens bekannt. Wahrscheinlich aber hat es mit der Steuerung zu tun. Vermutet wird ein Defekt im Gyroskop-System. Dieses liefert Basisinformationen für die Lage der Rakete. Wenn diese Informationen fehlerhaft sind, dann sind auch die auf deren Basis berechneten Korrekturen falsch und verschlimmern die Situation nur. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Offenbar hatte man dies bereits kurz nach dem Start erkannt und das Triebwerk der Rakete deaktiviert. Infrage käme aber auch ein automatisches Abschaltsystem, welches in Aktion trat, als erkannt wurde, dass die Fehler nicht mehr korrigierbar waren. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Zenit hätte eigentlich den Kommunikationssatelliten Intelsat 27 in einen Geo-Transferorbit bringen sollen. Dieser verfügte über je 20 Transponder im C- bzw. K<sub>u</sub>-Band sowie über die Möglichkeit 20 UHF-Kanäle nutzen zu können. Geplant war ein etwa 15-jähriger Betrieb bei 55,5 Grad West im Geostationären Orbit. Dort sollte er die in die Jahre gekommenen Satelliten Galaxy 11 und Intelsat 805 ersetzen.  <br> Zwar waren sowohl Satellit als auch Start versichert, allerdings ist das Auftragsbuch von Sea Launch aufgrund früherer Fehlschläge gegenwärtig praktisch leer. Es existieren lediglich ein paar Optionen und Reservebuchungen. Der neuerliche Totalverlust ist nicht geeignet, das Vertrauen potenzieller Kunden in die Sea-Launch-AG zu stärken. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11430.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Zenit-3SL (Sea Launch) mit Intelsat 27</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>IS-19: Startanomalie aufgeklärt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/is-19-startanomalie-aufgeklaert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Dec 2012 10:18:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Anomalie]]></category>
		<category><![CDATA[Intelsat]]></category>
		<category><![CDATA[Intelsat 19]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[Sea Launch]]></category>
		<category><![CDATA[SS/L]]></category>
		<category><![CDATA[Zenit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Startanbieter Sea Launch AG und der Satellitenhersteller Space Systems/Loral (SSL) gaben am 19. Dezember 2012 den Abschluss der Untersuchung der Anomalie beim Start des Kommunikationssatelliten Intelsat 19 (IS-19) bekannt. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Intelsat, Sea Launch, SS/L. Nach dem Abheben der Trägerrakete des Typ Zenit-3SL mit dem von SS/L auf Basis des [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/is-19-startanomalie-aufgeklaert/" data-wpel-link="internal">IS-19: Startanomalie aufgeklärt</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der Startanbieter Sea Launch AG und der Satellitenhersteller Space Systems/Loral (SSL) gaben am 19. Dezember 2012 den Abschluss der Untersuchung der Anomalie beim Start des Kommunikationssatelliten Intelsat 19 (IS-19) bekannt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Intelsat, Sea Launch, SS/L.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/intelsat19bssl.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/intelsat19bssl260.jpg" alt="Space Systems/Loral (SS/L)" width="260"/></a><figcaption>
Intelsat 19 im All &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: Space Systems/Loral (SS/L))
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Abheben der Trägerrakete des Typ Zenit-3SL mit dem von SS/L auf Basis des Satellitenbusses 1300E konstruierten Intelsat 19 an der Spitze trat am 1. Juni 2012 unter der Nutzlastverkleidung eine Anomalie auf. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Messdaten von der Aufstiegsphase hätten nach dem Abwurf der Nutzlastverkleidung von den zu diesem Zeitpunkt noch zusammengefalteten Solarzellenauslegern auf eine gewisse Spannung hinweisen müssen. Für einen der beiden beiden Ausleger war diese Spannung deutlich niedriger als erwartet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Als der Satellit schließlich von der Raketenoberstufe ausgesetzt war, entfaltete sich zunächst nur einer der beiden Solarzellenausleger. Da die verfügbare elektrische Energie für eine Missionsfortsetzung ausreichte, entschied man sich, Intelsat 19 wie vorgesehen von seiner Transferbahn Richtung Geostationären Orbit zu schicken. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach vier Brennphasen seines Apogäumsmotors erreichte Intelsat 19 am 11. Juni 2012 die vorgesehene Kreisbahn. Am 12. Juni 2012 gelang es schließlich, auch den zweiten Solarzellenausleger zu entfalten. Aufgrund seiner Beschädigungen liefert dieser Ausleger jedoch nur etwa die Hälfte der erwarteten elektrischen Leistung. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Sea Launch und SS/L bildeten nach dem Start von Intelsat 19 eine als Independent Oversight Board, abgekürzt IOB, bezeichnete Untersuchungsgruppe. Die Arbeitsgruppe aus drei besonders erfahrenen Experten, die von Ingenieuren beider Unternehmen unterstützt wurde, kam zu dem Schluss, dass das seltene Zusammentreffen bestimmter Faktoren bei der Produktion der Solarzellenausleger für die Anomalie verantwortlich ist. Welche Besonderheiten bei der Herstellung konkret zu der Anomalie führten, wurde nicht mitgeteilt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Gesichert ist, dass das elektrische System und die Struktur eines Solarzellenausleger beschädigt sind. Einigkeit herrscht nach Angaben von Sea Launch offenbar darüber, dass Konstruktion und Flug der Trägerrakte Zenit-3SL nicht Auslöser der Beschädigungen sind, und die Rakete keinen Anteil an dem Auftreten der Anomalie hatte. Unerwartete Interaktionen zwischen der Rakete und ihrer Nutzlast wurden nicht ermittelt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Intelsat 19 befindet sich seit dem 13. August 2012 im kommerziellen Einsatz. Die Tests des Satelliten im Orbit waren im Juli 2012 abgeschlossen worden. Anschließend war eine Drift des Satelliten initiiert worden, die ihn schließlich zu seiner Einsatzposition bei 166 Grad Ost im Geostationären Orbit führte. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Intelsat 19 alias IS-19 ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 38.356 und als COSPAR-Objekt 2012-030A. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie in unserem Forum mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10824.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Zenit-3SL (Sea Launch) mit Intelsat-19</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/is-19-startanomalie-aufgeklaert/" data-wpel-link="internal">IS-19: Startanomalie aufgeklärt</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Intelsat 19 fliegt auf Zenit-3SL</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/intelsat-19-fliegt-auf-zenit-3sl/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Sep 2011 09:42:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Intelsat]]></category>
		<category><![CDATA[Intelsat 19]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[LS-1300]]></category>
		<category><![CDATA[Odyssey]]></category>
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		<category><![CDATA[Seeplattform]]></category>
		<category><![CDATA[SS/L]]></category>
		<category><![CDATA[Zenit-3SL]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der in Luxemburg ansässige Kommunikationssatellitenbetreiber Intelsat hat Sea Launch mit dem Start des Kommunikationssatelliten Intelsat 19 beauftragt, teilte die Betreiberin der schwimmenden Startplattform für die Zenit-3SL, die Schweizer Sea Launch AG, am 12. September 2011 mit. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Intelsat, Sea Launch, SS/L. Der Start der in der Ukraine gebauten Trägerrakete mit [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der in Luxemburg ansässige Kommunikationssatellitenbetreiber Intelsat hat Sea Launch mit dem Start des Kommunikationssatelliten Intelsat 19 beauftragt, teilte die Betreiberin der schwimmenden Startplattform für die Zenit-3SL, die Schweizer Sea Launch AG, am 12. September 2011 mit.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Intelsat, Sea Launch, SS/L.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized advgb-dyn-053de382"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/17092011114234_small_1.jpg" alt="Space Systems/Loral (SS/L)" width="322" height="249"/><figcaption>
Intelsat 19 alias IS-19 im All &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: Space Systems/Loral (SS/L))
</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start der in der Ukraine gebauten Trägerrakete mit dem in den Vereinigten Staaten von Amerika hergestellten Satelliten an der Spitze soll laut Sea Launch Anfang 2012 erfolgen, Intelsat sprach im Juni 2011 von einem Start des Satelliten im zweiten Quartal 2012.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Intelsat 19 ist ein auf dem Satellitenbus LS-1300 von Space Systems/Loral (SS/L) basierendes Raumfahrzeug. Es soll den am 14. November 1988 als PanAmSat 8 ins All transportierten Intelsat 8 im Geostationären Orbit an der Position von 166 Grad Ost ersetzen. Für SS/L ist Intelsat 19 alias IS-19 der 46. an Intelsat abzuliefernde Satellit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Über die 24 C-Band- und 34 K<sub>u</sub>-Band-Transponder des neuen Satelliten will Intelsat Kunden in Australien, dem asiatisch-pazifischen Raum und dem Westen der Vereinigten Staaten von Amerika mit einer großen Bandbreite von Kommunikationsdiensten versorgen. </p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/intelsat-19-fliegt-auf-zenit-3sl/" data-wpel-link="internal">Intelsat 19 fliegt auf Zenit-3SL</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Raumfahrt-Jahresrückblick 2007</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/raumfahrt-jahresrueckblick-2007/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Dec 2007 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Arianespace]]></category>
		<category><![CDATA[Dawn Sonde]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstation]]></category>
		<category><![CDATA[Sea Launch]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Zenit-3SLB]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es starteten während der vergangenen 365 Tage insgesamt 69 Träger, davon waren drei Fehlstarts und einer ein Teilerfolg. Autor: Hans J. Kemm Das Jahr 2007 hatte für die Raumfahrt wieder Höhen und Tiefen geschaffen, aber von schweren Unfällen blieb sie erfreulicherweise verschont. Es starteten während der vergangenen 365 Tage insgesamt 69 Träger, davon waren drei [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/raumfahrt-jahresrueckblick-2007/" data-wpel-link="internal">Raumfahrt-Jahresrückblick 2007</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Es starteten während der vergangenen 365 Tage insgesamt 69 Träger, davon waren drei Fehlstarts und einer ein Teilerfolg.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Autor: <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Hans J. Kemm</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Jahr 2007 hatte für die Raumfahrt wieder Höhen und Tiefen geschaffen, aber von schweren Unfällen blieb sie erfreulicherweise verschont.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es starteten während der vergangenen 365 Tage insgesamt 69 Träger, davon waren drei Fehlstarts (<em>Zenit-3SL/Sea Launch Consortium</em>, <em>Falcon 1</em>/USA sowie <em>Proton-M/Breeze-M</em>/Russland) und einer ein Teilerfolg (<em>GSLV-F02</em>/Indien). Russland ging wieder als Sieger hervor, denn es war mit 24 Starts (und einem Fehlstart) beteiligt. Die USA konnten 20 Starts erfolgreich absolvieren und mussten aber auch einen Fehlstart hinnehmen. Auf den Plätzen folgten dann China mit 10 Starts, Europa sechs, Indien mit zwei Starts und einem Teilerfolg-Start, Japan zwei und Israel mit einem Start. Bitter traf es das <em>Sea Launch Consortium</em>, welches seinen <em>Sea Launch</em>-Träger von der Odyssey-Platform wegen eines technischen Problems nicht starten konnte. Die <em>Zenit-3SL</em><a href="https://www.raumfahrer.net/zenit-rakete-beim-start-explodiert/" data-wpel-link="internal">explodierte</a> noch in der ersten Startphase. <em>Arianespace</em> hat bei ihren sechs Starts zwei <em>Ariane 5/GS</em> und drei <em>Ariane 5/ECA</em> eingesetzt, wobei der Start am 14. November 2007 einen neuen Rekord brachte, denn die <em>Ariane 5/ECA</em> transportierte 9.528 kg (Doppelstart) in den Erdorbit.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/rueck2007a.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/rueck2007b.jpg" alt=""/></a><figcaption>Ariane 5<br>(Bild: Arianespace)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Es wurden fünf bemannte Raumflüge erfolgreich durchgeführt, davon drei Space-Shuttle-Flüge, die bei ihren Startvorbereitungen die Techniker und Raumfahrtliebhaber auf eine harte Geduldprobe gestellt haben, denn es gab immer Probleme. Besonders traf es STS 117. Die Atlantis sollte bereits am 15. März 2007 starten, jedoch beschädigte ein gewaltiger Hagelschauer die Isolierung am ET (External Tank = Außentank) erheblich und so musste die Raumfähre zurück in das VAB (Vehicle Assembly Building = Fahrzeug-Montage-Gebäude) zur Reparatur. Der Start <a href="https://www.raumfahrer.net/discovery-startet-mit-harmony-zur-iss/" data-wpel-link="internal">erfolgte</a> dann mit großer Verspätung am 8. Juni 2007. Wesentlich unkomplizierter verliefen da die zwei Starts in Baikonur mit den TMA auf <em>Sojus-FG</em> Trägern. Sicher sind beide Systeme nicht adäquat zu vergleichen, aber die Fehlerquote bei den Shuttles ist doch schon überproportional. Als Beweis dafür steht der im Dezember geplante Start von STS 122 &#8211; Atlantis / Columbus, der wegen eines Defektes an Steckverbindungen auf mindestens Januar / Februar 2008 <a href="https://www.raumfahrer.net/atlantis-kein-start-mehr-2007/" data-wpel-link="internal">verschoben </a>werden muss. Diese Verschiebungen bringen den Plan für die Restflüge der Shuttles zur ISS völlig durcheinander. Es bleibt nur zu hoffen, dass noch alle Flüge absolviert werden können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gegenüber dem Vorjahr sind eigentlich nur unwesentliche Unterschiede in den Starts festzustellen, bis auf China, dass sich von vier Starts (Vorjahr) auf jetzt 10 Starts steigerte, Japan hingegen ist von 6 Starts (Vorjahr) auf zwei rückläufig. Am härtesten traf es das <em>Sea Launch Consortium</em>. Noch 2006 wurden fünf Starts durchgeführt, für 2007 waren acht geplant, aber nach dem Startunfall im Januar 2007 musste die gesamte Startbasis, eine ehemalige Bohrplattform, aufwendig restauriert werden. Somit können erst 2008 wieder Zenit-3SL starten.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/rueck2007c.jpg" alt=""/><figcaption>Internationale Raumstation ISS in einer künstlerischen Ansicht<br>(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Auf der ISS läuft zur Zeit alles ruhig und ohne Hektik, nachdem die meisten aufgetretenen Komplikationen behoben werden konnten. Die jeweiligen Problemfälle sind in unserem Forum unter den entsprechenden Missionen ausführlich besprochen worden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Träger haben nicht nur Militär- und Kommunikationssatelliten in den Erdorbit gebracht. Auf einer <em>Delta 2</em> (<em>7925-Heavy</em>) <a href="https://www.raumfahrer.net/dawn-startet-bei-daemmerung/" data-wpel-link="internal">startete</a> am 27. September 2007 die US-Raumsonde DAWN. Sie soll den Asteroiden Vesta (2011) und den Zwergplaneten Ceres (2015) besuchen und erforschen. Der japanische Mondorbiter <a href="https://www.raumfahrer.net/selene-oder-kaguya-die-prinzessin-vom-mond/" data-wpel-link="internal"><em>Kaguya </em></a>(Projektname SELENE), bestehend aus einem großen Orbiter, der die meiste wissenschaftliche Nutzlast trägt, einem VLBI-Radiosatelliten (VRAD) und einem Relaissatelliten, <a href="https://www.raumfahrer.net/selene-ist-auf-dem-weg-zum-mond/" data-wpel-link="internal">startete</a> am 14. September 2007 vom Tanegashima an Bord einer H-IIA. Ziel der Mission ist das Studium der mineralogischen Zusammensetzung des Mondes, der Topographie, der Geologie, des Schwerefeldes und des Plasmas im Mond- und Sonne-Erde-System.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Erfreuliches gibt es auch von früher gestarteten Sonden zu melden. <em>Voyager 1</em>, gestartet am 5. September 1977, ist bereits über 100 Astronomische Einheiten (AE) und <em>Voyager 2</em>, gestartet am 20. August 1977, über 84 AE von der Erde entfernt. Sie haben den <em><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Termination_Shock" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Termination Shock</a></em> passiert und den <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Heliosheath" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external"><em>Heliosheath</em></a> erreicht. Der Orbiter <em>Cassini</em>, gestartet am 15. Oktober 1997, <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/saturn/" data-wpel-link="internal">liefert</a> noch immer eindrucksvolle Bilder vom Saturn und den Saturnmonden Titan, Iapetus, Tethys und Rhea. Das Weltraumteleskop <em>Hubble</em>, gestartet am 24. April 1990, arbeitet trotz kleiner Probleme noch korrekt und wartet auf seine Restauration 2008. Die Marsrover Spirit, gestartet am 10. Juni 2003, und Opportunity, gestartet am 8. Juli 2003, arbeiten noch. Sie haben immer wieder Last mit den Staubablagerungen auf ihren Solarpanelen, ihnen gelingt dennoch weiter das &#8222;Überleben&#8220;. Die Merkur-Sonde MESSENGER, gestartet am 3. August 2004, und auch die Pluto-Sonde <em>New Horizons</em>, gestartet am 19. Januar 2006, sind auf ihren langen Reisen und zeigen für alle Funktionen grünes Licht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">2007 gab es ein erwähnenswertes, rundes Jubiläum. Am 4. Oktober 1957 startete der erste künstliche Erdsatellit. Die damalige Sowjetunion brachte auf einer R-7-Trägerrakete Sputnik 1 in den Erdorbit, der nach 92 Tagen in die dichteren Erd-Atmosphärenschichten eintrat und am 4. Januar 1958 verglühte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir Weltraumfreunde wünschen uns natürlich ebenfalls so viel Spannung und Aktion auch im Jahr 2008, wie wir es in diesem nun abgelaufenen Jahr miterleben konnten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://www.raumfahrer.net/raumfahrt-jahresrueckblick-2006/" data-wpel-link="internal">Raumfahrt-Jahresrückblick 2006</a></li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/raumfahrt-jahresrueckblick-2005/" data-wpel-link="internal">Raumfahrt-Jahresrückblick 2005</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/raumfahrt-jahresrueckblick-2007/" data-wpel-link="internal">Raumfahrt-Jahresrückblick 2007</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Zenit-Rakete beim Start explodiert</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/zenit-rakete-beim-start-explodiert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Jan 2007 12:28:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Anomalie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine ukrainisch-russische Rakete des Gemeinschaftsunternehmens Sea Launch ist beim Start eines Telekommunikationssatelliten in einem Feuerball explodiert, der an die frühen Jahrzehnte der Raumfahrt erinnert. Ein Beitrag von Axel Orth. Quelle: Spaceflight Now. Vertont von Dominik Heidler. Bis zum Start lief alles glatt, doch dann ging alles schief: Praktisch mit der Zündung gab es eine Explosion [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Eine ukrainisch-russische Rakete des Gemeinschaftsunternehmens Sea Launch ist beim Start eines Telekommunikationssatelliten in einem Feuerball explodiert, der an die frühen Jahrzehnte der Raumfahrt erinnert.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Axel Orth. Quelle: Spaceflight Now. Vertont von Dominik Heidler.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2007-02-04-50295.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/31012007132802_400.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/31012007132802_260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Die Explosion der Zenit 3SL auf der umgebauten Ölbohrplattform.<br>(Bild: Sea Launch Video)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Bis zum Start lief alles glatt, doch dann ging alles schief: Praktisch mit der Zündung gab es eine Explosion und einen riesigen Feuerball, der innerhalb weniger Sekunden die Startplattform komplett einhüllte. Ein so frühes Scheitern eines Raketenstarts gab es in den ersten Jahrzehnten der Raumfahrt, also seit den 1940er-Jahren öfter, da man die Technik noch nicht so gut beherrschte. Aber in den letzten Jahren bis Jahrzehnten hat man ein derart katastrophales Versagen einer Rakete kaum noch gesehen &#8211; normalerweise schaffen es Raketen wenigstens deutlich über die Startrampe hinaus, bevor sie explodieren. In der <a href="http://www.youtube.com/watch?v=eMG2SBwIcrM" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">Aufzeichnung der Internet-Übertragung</a> ist zum Ende hin noch zu erahnen, dass die Rakete zur Seite fällt oder zusammensackt, bevor sie im Feuerball verschwindet. Die Live-Übertragung wurde wenige Sekunden nach der Explosion abgebrochen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/31012007132802_500_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/31012007132802_260_2.jpg" alt=""/></a><figcaption>Die Zenit während der Startvorbereitungen<br>(Bild: Sea Launch)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Zenit 3SL ist eine Rakete des Gemeinschaftsunternehmens &#8222;Sea Launch&#8220; der Firmen Boeing (USA), RSC Energija (Russland), Juschnoje, Juschmasch (beide Ukraine) und Kvaerner (Norwegen). Die erste und zweite Stufe der Rakete stammen von den ukrainischen Firmen, unter Verwendung eines russischen Triebwerks RD-171, während die dritte Stufe zur Erreichung der geostationären Umlaufbahn komplett aus Russland stammt. Alle drei Stufen verwenden Kerosin und flüssigen Sauerstoff als Treibstoffe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie der Name &#8222;Sea Launch&#8220; schon sagt, werden die Raketen mitten im Ozean gestartet, von einer umgebauten schwimmenden Ölbohrplattform. Von Sea Launch liegen Pressemeldungen vor, dass die Plattform beschädigt wurde, aber noch schwimmfähig ist und dass die Ursache der Explosion untersucht wird. Da vor dem Betanken der Rakete alle Personen die Plattform verlassen, gab es bei dem Unglück keinerlei Personenschäden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Außer der Rakete selbst ging bei dem Unglück auch der 5,8 Tonnen schwere Telekommunikationssatellit NSS-8 des niederländischen Betreibers SES NEW SKIES verloren, der einen älteren Satelliten NSS-703 ersetzen sollte. SES hat ebenfalls bereits mit einer Pressemeldung reagiert und angekündigt, dass NSS-703 mindestens bis 2009 in Betrieb bleiben soll, bis er durch einen anderen Satelliten des NSS-Systems ersetzt werden kann. Die Versorgung der SES-Endkunden ist nicht gefährdet, allerdings hätte NSS-8 die doppelte Kapazität des Vorgängersatelliten zur Verfügung gestellt.  
</p>
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		<title>Satellitenstart mit Sea Launch</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/lexikon-planet-erde-3-28/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Jun 2002 22:58:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[PanAmSat Corp]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Unternehmen Sea Launch startete nach über einem Jahr Pause erneut einen Satelliten aus dem Pazifik. Ein Beitrag von Karl Urban, bearbeitet von Star-Light, Quelle: Space.com. Ein Kommunikations-Satellit (Galaxy 3C) startete nach der Investition von zwei Milliarden US-Dollar der PanAmSat Corp. von der der ehemaligen Ölbohrplattform des Unternehmens Sea Launch.An der Spitze eines Zenit 3SL-Boosters [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Das Unternehmen Sea Launch startete nach über einem Jahr Pause erneut einen Satelliten aus dem Pazifik.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Karl Urban, bearbeitet von Star-Light, Quelle: Space.com.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/gal3clausealaunch400.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/gal3clausealaunch260.jpg" alt="Zenit-3SL-Start mit Galaxy 3C. (Bild: Sea Launch)"/></a><figcaption>Zenit-3SL-Start mit Galaxy 3C. (Bild: Sea Launch)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Kommunikations-Satellit (<em>Galaxy 3C</em>) startete nach der Investition von zwei Milliarden US-Dollar der PanAmSat Corp. von der der ehemaligen Ölbohrplattform des Unternehmens Sea Launch.<br>An der Spitze eines <em>Zenit 3SL</em>-Boosters erreichte der Satellit <em>Galaxy 3C</em>  62 Minuten nach dem Start von der <em>Odyssey</em>-Plattform seinen vorgesehenen Orbit um die Erde. Die ehemalige Ölbohrplattform befindet sich auf Äquatorhöhe im Pazifischen Ozean.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/galaxy3cartboeing260.jpg" alt="Galaxy 3C über der Erde - Illustration. (Grafik: Boeing)"/><figcaption>Galaxy 3C über der Erde &#8211; Illustration. (Grafik: Boeing)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start war der erste von Sea Launch seit Mai 2001, als ein Satellit für das Unternehmen <em>XM Satellite Radio</em> gestartet worden war. Das neuerlich erfolgreiche Einschießen des Satelliten in einen Erdorbit ist für das unabhängige Raketenunternehmen sehr wichtig, um sich auf dem Markt zu behaupten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Abheben des Satelliten <em>Galaxy 3C</em> hatte sich aufgrund von Defekten an den Solarflügeln sehr lange verzögert. Der Satellit ist Teil einer großen Satellitenfamilie, die zur Übertragung von Videobildern genutzt wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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