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	<title>Softwareprobleme &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Softwareprobleme &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<item>
		<title>GOCE nach Problemen wieder im Geschäft</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/goce-nach-problemen-wieder-im-geschaeft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Sep 2010 03:14:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Anomalie]]></category>
		<category><![CDATA[Erdbeobachtungssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>GOCE, ein Satellit der europäischen Raumfahrtagentur (ESA) zur Vermessung des Schwerefelds der Erde, wird seine wissenschaftlichen Aufgaben früher als erwartet wieder aufnehmen können. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: ESA. Vertont von Peter Rittinger. Die ESA berichtete am 7. September 2010, dass GOCE seine Mission dank des unermüdlichen Einsatzes der beteiligten Experten wird fortsetzen können. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">GOCE, ein Satellit der europäischen Raumfahrtagentur (ESA) zur Vermessung des Schwerefelds der Erde, wird seine wissenschaftlichen Aufgaben früher als erwartet wieder aufnehmen können.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: ESA. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2010-09-14-55063.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08092010051441_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08092010051441_small_1.jpg" alt="ESA" width="260"/></a><figcaption>
GOCE 
<br>
(Bild: ESA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die ESA berichtete am 7. September 2010, dass GOCE seine Mission dank des unermüdlichen Einsatzes der beteiligten Experten wird fortsetzen können. Am 8. Juli 2010 waren die Sendungen der von GOCE erfassten Daten auf dem dafür an und für sich vorgesehen Weg an die Bodenstationen plötzlich abgebrochen. Untersuchungen von Experten der ESA und ihrer Industriepartner förderten zutage, dass es aller Wahrscheinlichkeit nach ein Problem mit der Kommunikation zwischen Prozessor- und Telemetriemodulen in GOCEs Hauptrechner gab. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die logisch zwischen Prozessorboard und GOCEs Sendeanlagen sitzenden Telemetriemodule sind zentrale zur Datenverarbeitung und -Übermittlung erforderliche Komponenten. Nach dem Einspielen von Softwareanpassungen konnten über eine langsame Datenverbindung, die weiter zwischen Satellit und Bodenstationen bestand, Diagnoseinformationen übertragen werden. Diese erlaubten es, ein Verständnis für den Zustand des Raumfahrzeugs und die Situation an Bord zu entwickeln und einen Plan zu entwerfen, wie GOCE wieder so ertüchtigt werden könnte, dass er Messaufgaben erfüllen kann. Eine der Maßnahmen war dann, die Abteilung, in der die Rechneranlagen von GOCE untergebracht sind, um rund sieben Grad Celsius zu erwärmen. Dies führte schließlich zur Wiederherstellung der normalen Kommunikationsverbindungen zwischen Satellit und Bodensegment. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Für den Fall, dass sich der Fehler wiederholen sollte, will man sich wappnen. Weitere Softwareanpassungen sind in Arbeit. Sie sollen unter anderem die Zusammenarbeit von Komponenten der beiden ursprünglich als redundante Systeme ausgelegten Hauptrechner von GOCE sicherstellen. Wegen eines Chipfehlers war einer der beiden Rechner im Februar 2010 ausgefallen. Das defekte Bauteil ist unbenutzbar, was jedoch nicht für andere Bestandteile dieses Rechners gilt. Einen Hinweis auf einen Zusammenhang zwischen den beiden Ereignissen im Februar und im Juli hat man bisher nicht gefunden. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08092010051441_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08092010051441_small_2.jpg" alt="ESA / AOES Medialab" width="260"/></a><figcaption>
GOCE im angetriebenen Flug über der Erde &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: ESA / AOES Medialab)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Zwei Drittel der Datenmenge, die man sich von GOCE erwartet hat, konnte der Satellit bereits liefern, seit er im September 2009 mit Messkampagnen begonnen hat. Schon jetzt stehen Wissenschaftler in aller Welt ausgesprochen wertvolle Daten in erheblichem Umfang zur Verfügung, die eine maßgebliche Verbesserung des Verständnisses des Schwerefelds der Erde erlauben. Hinsichtlich des fehlenden Drittels ist man bei der ESA zuversichtlich, die entsprechenden Daten nun in den kommenden Monaten gewinnen zu können. Darüber hinaus hofft man, GOCE weit über seine Auslegungsbetriebsdauer hinaus einsetzen zu können. Weil man für den Flug des Satelliten auf einer wegen seiner speziellen Messaufgabe sehr niedrigen Umlaufbahn bis dato deutlich weniger Treibstoff als erwartet verbraucht hat, scheint ein Betrieb des Satelliten weit über 2011 hinaus möglich. </p>



<p class="wp-block-paragraph">GOCE ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 34.602 und als COSPAR-Objekt 2009-013A. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4207.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">GOCE mit Rockot</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>MRO verlässt Safe Mode</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/mro-verlaesst-safe-mode/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Dec 2009 09:07:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[Computer]]></category>
		<category><![CDATA[Instrumente]]></category>
		<category><![CDATA[Normalbetrieb]]></category>
		<category><![CDATA[Softwareprobleme]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das US-amerikanische Labor für Strahlantrieb aus Pasadena teilte am 8. Dezember 2009 mit, dass sich der Mars Reconnaissance Orbiter nicht mehr im Sicherheitsmodus befindet. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: JPL. Nachdem der Mars Reconnaissance Orbiter (MRO) im Jahr 2009 am 26. August zum vierten Mal einen unerwarteten Neustart von Bordrechneranlagen erfahren hatte, hatte man [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Das US-amerikanische Labor für Strahlantrieb aus Pasadena teilte am 8. Dezember 2009 mit, dass sich der Mars Reconnaissance Orbiter nicht mehr im Sicherheitsmodus befindet.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: JPL.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/10122009100744_small_1.jpg" alt="NASA" width="403" height="319"/><figcaption>
Frontansicht von MRO über dem Mars &#8211; künstlerische Darstellung 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem der Mars Reconnaissance Orbiter (MRO) im Jahr 2009 am 26. August zum vierten Mal einen unerwarteten Neustart von Bordrechneranlagen erfahren hatte, hatte man das Raumfahrzeug bis zum 8. Dezember 2009 in einem Sicherheits- oder Ruhemodus, einem Zustand eingeschränkter Aktivität, belassen, da die Gefahr bestand, dass MRO nach weiteren Rechnerneustarts seine Mission nicht weiter fortsetzen können würde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine gewissenhafte Analyse der Vorgänge an Bord des um den Mars kreisenden Raumfahrzeugs mündete schließlich in der Entwicklung von Softwareanpassungen für MROs Rechneranlagen, die ein abruptes Missionsende nach ungeplanten Rechnerneustarts wirksam verhindern sollen. Diese Anpassungen wurden zwischenzeitlich an das Raumfahrzeug gesendet und auf Kommandos von der Erde hin aktiviert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der nächste Schritt ist nun eine sorgfältige Überprüfung der wissenschaftlichen Instrumente von MRO. Ist diese abgeschlossen, soll MRO wieder den regulären Beobachtungsbetrieb aufnehmen. Geht alles gut, könnte es in der kommenden Woche soweit sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4220.msg124114#msg124114 " target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Mars Reconnaissance Orbiter (MRO)</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Gazproms Komsats mit gelegentlichen Problemen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/gazproms-komsats-mit-gelegentlichen-problemen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Jun 2009 09:19:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Anomalie]]></category>
		<category><![CDATA[Gazprom]]></category>
		<category><![CDATA[Geostationär]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[RKK Energia]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>
		<category><![CDATA[Satellit]]></category>
		<category><![CDATA[Softwareprobleme]]></category>
		<category><![CDATA[Yamal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Von Gazprom Space Systems betriebene, von Energia gebaute russische geostationäre Kommunikationsatelliten des Typs Yamal haben, möglicherweise wegen Softwarefehlern, hin und wieder Probleme mit ihrer Ausrichtung im Raum. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: sat-index.co.uk, gascom.ru. Die jüngste Störung erfuhr Yamal-202 am 3. Juni 2009 um 12:30 Uhr MESZ, als ein Softwarefehler im Navigationssystem des Satelliten [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Von Gazprom Space Systems betriebene, von Energia gebaute russische geostationäre Kommunikationsatelliten des Typs Yamal haben, möglicherweise wegen Softwarefehlern, hin und wieder Probleme mit ihrer Ausrichtung im Raum.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch</a>. Quelle: sat-index.co.uk, gascom.ru.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die jüngste Störung erfuhr Yamal-202 am 3. Juni 2009 um 12:30 Uhr MESZ, als ein Softwarefehler im Navigationssystem des Satelliten zu einem Orientierungsverlust führte. Um 21:00 Uhr MESZ am selben Tag wurde die richtige Ausrichtung des Satelliten wieder erreicht. Ein vollständiger Kontrollverlust sei laut Gazprom nicht aufgetreten.  <br>Der Schwestersatellit Yamal-201 aus dem Proton-Doppelstart vom 24. November 2003 hatte am 5. April 2007 eine sechs Stunden dauernde Betriebsunterbrechung, und Yamal-202 hatte Ende September 2006 einen vierundzwanzigstündigen Ausfall. Beide Ereignisse werden auf Softwareprobleme zurückgeführt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Beim Proton-Doppelstart der beiden Vorgängersatelliten am 6. September 1999 erreichte nur Yamal-102 seinen Zielorbit funktionsfähig, Yamal-101 gelang das nicht. Er wurde nicht in Betrieb genommen, technische Details dazu wurden bisher nicht veröffentlicht. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/06062009111915_small_1.jpg" alt="www.roscosmos.ru" width="260"/><figcaption>
Yamal-Satellit aus der 100-er Serie am Boden 
<br>
(Bild: www.roscosmos.ru)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Energia hat auch die beiden Satelliten Yamal-301 und Yamal-302 gebaut, die nach Angaben von Gazprom Space Systems bereits im Jahre 2008 ins All gebracht werden sollten. Obwohl Gazprom Space Systems den entsprechenden Betrag bezahlt habe und die Kommunikationsnutzlasten für die Satelliten an Energia geliefert wurden, sehe Energia lt. Gazprom Space Systems auch 2009 keinen Start der Satelliten vor. </p>



<p class="wp-block-paragraph">ISS–Reschetnjew, ehemals NPO PM, soll daher auf Basis des Express-1000-Busses Yamal-300К aufbauen, welcher 2010 in den Weltraum gebracht werden soll. Zwei weitere Satelliten sind in Westeuropa bestellt: Yamal-401 und Yamal-402 werden auf dem Spacebus-4000-C3 von Thales Alenia Space basieren, und sollen im Jahr 2011 gestartet werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Yamal-401 soll 4.900 Kilogramm Startgewicht auf die Waage bringen und mit 36 Ku-Band- sowie 17 C-Band-Transpondern ausgestattet sein. Die Positionierung im geostationären Orbit erfolgt bei 90 Grad Ost. Yamal-402 wird beim Start 4.800 Kilogramm wiegen und mit 46 Ku-Band-Transpondern ausgerüstet sein. Sein Ziel im geostationären Orbit ist 55 Grad Ost. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die bereits im All befindlichen Yamal-Satelliten sind wie folgt katalogisiert:     </p>



<ul class="wp-block-list"><li>Yamal-101 mit der NORAD-Nr. 25896 bzw. als Objekt 1999-047A</li><li>Yamal-102 alias Yamal-100 mit der NORAD-Nr. 25897 bzw. als Objekt 1999-047B </li><li>Yamal-201 alias Yamal-200 Nr.2 mit der NORAD-Nr. 28094 bzw. als Objekt 2003-053B</li><li>Yamal-202 alias Yamal-200 Nr.1 mit der NORAD-Nr. 28089 bzw. als Objekt 2003-053A</li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Computerwurm auf ISS-Notebooks</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/computerwurm-auf-iss-notebooks/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 Aug 2008 06:00:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Computer]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstation]]></category>
		<category><![CDATA[Softwareprobleme]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie jetzt bekannt wurde, waren im Juli mehrere Notebooks auf der Internationalen Raumstation mit Schadsoftware infiziert, und das nicht zum ersten Mal. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Wired. Auf der Internationalen Raumstation gibt es eine Vielzahl mobiler Computer, die teilweise zur Steuerung von Experimenten, teilweise aber auch zur Kommunikation und als persönliche Assistenten der [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/computerwurm-auf-iss-notebooks/" data-wpel-link="internal">Computerwurm auf ISS-Notebooks</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Wie jetzt bekannt wurde, waren im Juli mehrere Notebooks auf der Internationalen Raumstation mit Schadsoftware infiziert, und das nicht zum ersten Mal.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Wired.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/30082008080026_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/30082008080026_small_1.jpg" alt="NASA" width="415" height="273"/></a><figcaption>
Notebook-Gallerie im Service-Modul Swesda (A. Kaleri, Expedition 8)
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Auf der Internationalen Raumstation gibt es eine Vielzahl mobiler Computer, die teilweise zur Steuerung von Experimenten, teilweise aber auch zur Kommunikation und als persönliche Assistenten der Raumfahrer eingesetzt werden. Die meisten haben keinen direkten Internetzugang, viele sind aber in ein lokales Netz eingebunden. Weil der direkte Datenverkehr zwischen Bodenstation und ISS strikt überwacht wird, vermutet man in mobilen Datenspeichern wie USB-Sticks die Quelle der Infektion mit dem Wurm W32.Gammima. Dabei handelt es sich um eine Schadsoftware, die auf der Erde bereits seit dem Sommer 2007 im Umlauf ist und auf den infizierten Rechnern Kontodaten ausspähen soll.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Dies ist nicht das erste Mal, dass wir einen Wurm oder Virus haben&#8220;, sagte NASA-Sprecher Kelly Humphries. &#8222;Es ist keine häufige Erscheinung, aber es ist nicht das erste Mal.&#8220; </p>



<p class="wp-block-paragraph">Computer, welche die Steuerung wichtiger Funktionen auf der ISS übernehmen, waren allerdings nicht betroffen. Auf diesen Rechnern, die nicht mit Hardware &#8222;von der Stange&#8220; arbeiten und nicht in das Stations-LAN eingebunden sind, werden auch andere, als sicherer eingestufte Betriebssysteme verwendet. Somit war die Station selbst wahrscheinlich in keiner direkten Gefahr. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/30082008080026_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/30082008080026_small_2.jpg" alt="Bildquelle" width="403" height="306"/></a><figcaption>
Blick auf den Bildschirm eines Notebooks mit Internet-Anbindung im Labormodul Destiny (Expedition 15).
<br>
(Bild: NASA/JSC)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die NASA und ihre nationalen sowie internationalen Partner wollen nun herausfinden, wie die Schadsoftware auf die Station gekommen ist und wie man weitere Infektionen in Zukunft sicher verhindern kann. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Raumcon: Diskussion im Rahmen des Threads <a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3793.msg61523#msg61523" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ISS (Hauptthema)</a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/computerwurm-auf-iss-notebooks/" data-wpel-link="internal">Computerwurm auf ISS-Notebooks</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Phoenix: Weißes Material ist Eis!</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/phoenix-weisses-material-ist-eis/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Jun 2008 11:58:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[Computer]]></category>
		<category><![CDATA[Marslander]]></category>
		<category><![CDATA[Softwareprobleme]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das weiße Material, das Phoenix seit einigen Tagen mit seiner Schaufel freilegt, konnte Eis sein oder vielleicht auch Salz. Jetzt sind sich die Wissenschaftler sicher: Es ist Eis. Ein Beitrag von Axel Orth. Quelle: NASA/JPL. Die rostrote Wüste rund um den Marslander Phoenix ist nur eine wenige Zentimeter dünne Schicht Marssand über einer Schicht aus [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/phoenix-weisses-material-ist-eis/" data-wpel-link="internal">Phoenix: Weißes Material ist Eis!</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Das weiße Material, das Phoenix seit einigen Tagen mit seiner Schaufel freilegt, konnte Eis sein oder vielleicht auch Salz. Jetzt sind sich die Wissenschaftler sicher: Es <b>ist</b> Eis.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Axel Orth. Quelle: NASA/JPL.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/20062008135816_big_1.gif" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/20062008135816_small_1.jpg" alt="NASA/JPL/University of Arizona/Raumfahrer.net" width="421" height="310"/></a><figcaption>
Der Boden des Grabens &#8222;Dodo-Goldilocks&#8220; an Sol 20 und Sol 24: Die würfelgroßen Klumpen sind verdampft, daher muss es sich um Eis handeln. Das Großbild (Lupensymbol rechts) zeigt eine Animation. 
<br>
(Bild: NASA/JPL/University of Arizona/Raumfahrer.net)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die rostrote Wüste rund um den Marslander <i>Phoenix</i> ist nur eine wenige Zentimeter dünne Schicht Marssand über einer Schicht aus einem anderen, weißen Material. <i>Phoenix</i> selbst steht auf diesem weißen Material, seine Landetriebwerke haben den roten Staub beiseite geblasen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Wissenschaftler waren zwar nicht sehr überrascht von diesem Befund, da sie <i>Phoenix´</i> Landestelle anhand von Infrarotbildern des Satelliten <i>Mars Odyssey</i> ja eben gerade in der Hoffnung ausgewählt hatten, mit der Schaufel auf unter&#8220;irdisches&#8220; Eis zu treffen. Sie vermuteten daher von Anfang an, dass es sich bei dem weißen Material um Eis handelt. Die wissenschaftliche Vorsicht gebietet jedoch, alle Möglichkeiten in Betracht zu ziehen, und da kam außer Eis auch Salz in Frage.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um diese Möglichkeit auszuschließen, wurden die Gräben, die <i>Phoenix</i> seit einigen Tagen mit seinem robotischen Arm zieht, seither regelmäßig beobachtet. Die Forscher sagten voraus, dass das freigelegte, weiße Material Eis sein müsse, wenn es in der Sonne verdampft, und dass es Salz sein müsse, wenn es unverändert liegen bleibt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und jetzt steht fest: <i>Es ist Eis!</i> Würfelgroße Brocken des weißen Materials, die am Grund des ältesten, &#8222;Dodo-Goldilocks&#8220; genannten Grabens lagen, sind innerhalb von etwa vier Sols (Marstagen) komplett verdampft. &#8222;Es muss Eis sein&#8220;, sagte Chefwissenschaftler Peter Smith von der Universität von Arizona. &#8222;Diese kleinen Klumpen sind rückstandslos verschwunden, das ist ein perfekter Hinweis auf Eis. Salz ist dazu nicht in der Lage.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Warum verdampft Eis überhaupt auf dem Mars? Auf der Erde tut es das ja auch nicht, sondern bleibt &#8211; etwa an den Polen &#8211; problemlos Zehntausende von Jahren lang liegen. Auf der Erde ist der Atmosphärendruck aber auch viel höher als auf dem Mars. In der dortigen dünnen Atmosphäre kommt es zur so genannten &#8222;Sublimation&#8220;, das heißt, festes Eis geht dort ohne Umweg über den flüssigen Zustand sofort in Dampf über.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Datenverlust wegen Softwarefehler</strong>
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Vermutlich durch einen Fehler im Betriebssystem des Bordcomputers gingen am Dienstag dieser Woche wissenschaftliche Daten verloren. Wenn möglich, werden alle Daten nachmittags zur Erde übertragen. Manchmal ist das Datenaufkommen dafür aber zu groß, dann werden die überschüssigen Daten auf dem internen, nichtflüchtigen Flash-Speicher der Sonde gespeichert und erst am nächsten Sol übertragen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Flash-Speicher wird aber auch noch für andere Zwecke genutzt, es werden interne technische Daten der Sonde darauf gespeichert. Normalerweise nehmen diese Daten nicht viel Platz in Anspruch, aber der besagte Fehler hatte dazu geführt, dass bestimmte technische Daten nicht nur einmal, sondern gleich tausendfach abgespeichert worden waren und somit den Platz für wissenschaftliche Daten blockiert hatten. Diese Daten gingen verloren. In der Mehrzahl handelte es sich um nicht übermäßig wichtige Bilder, die auch leicht neu aufgenommen werden können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Wir verstehen mittlerweile, was passiert ist, und können den Fehler mit einem Softwarepatch beheben&#8220;, sagte Projektmanager Barry Goldstein vom JPL. &#8222;Unser Drei-Monate-Plan hat 30 Sols Reserve für Pannen wie diese, und wir haben bis jetzt erst einen solchen Reservesol in Anspruch nehmen müssen. Wir liegen also immer noch voll im Zeitplan.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>TEGA bekommt es gebacken</strong>
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Der kleine Ofen Nummer 4 des Instruments TEGA (Thermal and Evolved-Gas Analyzer), der nach einigen Schwierigkeiten doch noch mit Marssand befüllt werden konnte, ist mit der Untersuchung seiner Probe beschäftigt. Diese Untersuchung besteht darin, die Probe in mehreren Abschnitten auf bis zu 1000 Grad Celsius zu erhitzen und die dabei entstehenden Gase zu analysieren. Für einen solchen Zyklus sind mehrere Sols eingeplant. Laut TEGA-Chefwissenschaftler Bill Boynton funktioniert der Ofen hervorragend. Erste vorläufige Ergebnisse lieferten keine Hinweise auf Wasser. Die Untersuchung dieser Probe soll noch einmal wiederholt werden. </p>
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