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	<title>The Exploration Company &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>The Exploration Company &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Triebwerkszündung mit Resonanzen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Feb 2026 18:14:07 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die Exploration Company hat einen Resonanzzünder für Raketentriebwerke getestet. Die Tests wurden im Rahmen der Initiative „Thrust!“ der ESA durchgeführt. Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA. Quelle: ESA/Enabling&#38;Support/SpaceTransportation/FutureSpaceTransportation, 4. Februar 2026 Einen funktionierenden Raketenantrieb zu bauen ist eine Sache, ihn jedoch stabil und wiederholbar zu zünden, ist eine technische Meisterleistung für sich. Jeder, der schon [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Die Exploration Company hat einen Resonanzzünder für Raketentriebwerke getestet. Die Tests wurden im Rahmen der Initiative „Thrust!“ der ESA durchgeführt. <br>Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA.</p>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.esa.int/Enabling_Support/Space_Transportation/Future_space_transportation/Rocket_ignition_that_resonates" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external"> ESA/Enabling&amp;Support/SpaceTransportation/FutureSpaceTransportation</a>, 4. Februar 2026</p>



<p class="wp-block-paragraph">Einen funktionierenden Raketenantrieb zu bauen ist eine Sache, ihn jedoch stabil und wiederholbar zu zünden, ist eine technische Meisterleistung für sich. Jeder, der schon einmal in einem Auto festsaß, das nicht anspringen wollte, kennt diese Frustration, aber sobald ein Motor einmal läuft, läuft er in der Regel auch weiter. Das liegt daran, dass sich der ausgeschaltete Zustand eines Motors völlig vom eingeschalteten Zustand unterscheidet und dass für den Startvorgang Energie zugeführt werden muss, um die Verbrennung im Motor in Gang zu setzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da Europa zunehmend auf wiederverwendbare Trägerraketen setzt, werden Technologien entwickelt, die für die Zündung neuer Raketentriebwerke, aber auch für deren Wiederzündung während des Fluges erforderlich sind. Die Exploration Company mit Sitz in Bordeaux, Frankreich, hat eine innovative Art der Zündung vorgestellt, bei der nur die Treibstoffe selbst zum Einsatz kommen.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/02/1-Resonance_igniter_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Resonanzzünder Bildquelle: The Exploration Company, Licence: ESA Standard Licence" data-rl_caption="" title="Resonanzzünder Bildquelle: The Exploration Company, Licence: ESA Standard Licence" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/02/1-Resonance_igniter_pillars-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-150461" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/02/1-Resonance_igniter_pillars-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/02/1-Resonance_igniter_pillars-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Resonanzzünder<br><mark>Bildquelle: The Exploration Company, Licence: ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Grundprinzip der Resonanzzündung</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Resonanzzündung erzeugt hochfrequente Wellen in einem geformten Hohlraum. Durch die Wechselwirkung der Wellen kommt es zu einer Resonanz, welche die Treibstoffe erhitzt, bis sie entzünden. Anstelle von Funken, pyrotechnischen Vorrichtungen oder Plasmabrennern erzeugt das System selbstverstärkende Druckwellen, welche die Temperatur des Treibstoffgases schnell erhöht. Treibstoffgemische werden in gasförmiger Form durch eine „Resonanzdüse” in einen Hohlraum eingespritzt. Wenn die Form der Düse und des Hohlraums aufeinander abgestimmt sind, prallen die Treibstoffe im Hohlraum hin und her und erzeugen stehende Wellen: Eine Gaswelle, die sich in eine Richtung bewegt, trifft auf die Welle, die in die entgegengesetzte Richtung zurückkehrt. Diese Wellen treffen an Punkten, die als Knotenpunkte bezeichnet werden, aufeinander, was zu hohen Druckschwankungen führt und die Temperatur des Gases erhöht. Stehende Wellen sind die Grundlage dafür, wie Blasinstrumente wie Flöten Töne erzeugen, und dieses Phänomen wird auch in Kopfhörern mit Geräuschunterdrückung genutzt, bei denen entgegengesetzte Schallwellen gesendet werden, um unerwünschte Geräusche auszugleichen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie können sogar Ihre eigene stehende Welle erzeugen, indem Sie versuchen, einen Ton zu erzeugen, indem Sie Luft über einen Flaschenhals blasen.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/02/2-Resonance_igniter_firing_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Feuern des Resonanzzünders Bildquelle: The Exploration Company, Licence: ESA Standard Licence" data-rl_caption="" title="Feuern des Resonanzzünders Bildquelle: The Exploration Company, Licence: ESA Standard Licence" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/02/2-Resonance_igniter_firing_pillars-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-150464" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/02/2-Resonance_igniter_firing_pillars-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/02/2-Resonance_igniter_firing_pillars-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Feuern des Resonanzzünders<br><mark>Bildquelle: The Exploration Company, Licence: ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Fein abgestimmter Resonanzzünder für wiederverwendbare Raketentriebwerke</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Exploration Company untersucht dieses Phänomen als neuartige Technik zum Starten ihrer Raketentriebwerke, für die keine externen Zündvorrichtungen erforderlich sind, sondern lediglich eine Resonanzdüse und ein Resonanzhohlraum. Ein Vorteil von Resonanzzündern ist, dass sie wiederholt verwendet werden können, wenig Strom verbrauchen, keine zusätzlichen Teile erfordern und daher leicht sind. Aktuelle Technologien für Raketentriebwerke verwenden Zündkerzen, die eine hohe Spannung erfordern, Glühkerzen, die Zeit zum Aufwärmen benötigen, oder Zündbrenner.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die erste Testreihe wurde im November 2025 abgeschlossen und zeigte, dass die Technologie funktioniert. Dadurch konnte The Exploration Company Know-how über die Funktionsweise des Geräts entwickeln und die für eine erfolgreiche, schnelle und wiederholbare Zündung erforderliche Geometrie besser verstehen. Es wurden verschiedene Konfigurationen getestet und Zündungsmodi analysiert. Die Daten aus dieser Testreihe werden zur Entwicklung einer weiteren Version des Geräts beitragen, das in die Vorverbrennungsanlagen des Programms für Hochschubtriebwerke mit gestufter Verbrennung der Exploration Company integriert werden soll.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Test wurde im Rahmen eines 9-Millionen-Euro-Vertrags der Europäischen Weltraumorganisation als Teil der Initiative „Technologies for High-thrust Re-Usable Space Transportation” (Thrust!) durchgeführt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19180.msg583580#msg583580" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Nyx &#8211; The Exploration Company</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>ESA fördert Handel und liefert Nachhaltigkeit in der Raumfahrt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/esa-foerdert-handel-und-liefert-nachhaltigkeit-in-der-raumfahrt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 May 2024 18:11:14 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die Bemühungen, die europäische Raumfahrtindustrie zu stärken und gleichzeitig die verantwortungsvolle Nutzung des Weltraums zu fördern, erhielten heute einen strategischen Schub. Zwei europäische Unternehmen werden Frachttransportdienste zu und von Raumstationen im niedrigen Erdorbit entwickeln. Zwölf Länder haben die Zero Debris Charta zur Reduzierung des Weltraumschrotts unterzeichnet, während ein weiteres europäisches Unternehmen die Vigil-Mission aufbauen wird, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Bemühungen, die europäische Raumfahrtindustrie zu stärken und gleichzeitig die verantwortungsvolle Nutzung des Weltraums zu fördern, erhielten heute einen strategischen Schub. Zwei europäische Unternehmen werden Frachttransportdienste zu und von Raumstationen im niedrigen Erdorbit entwickeln. Zwölf Länder haben die Zero Debris Charta zur Reduzierung des Weltraumschrotts unterzeichnet, während ein weiteres europäisches Unternehmen die Vigil-Mission aufbauen wird, um Satelliten im Orbit und Stromnetze auf der Erde vor den gewaltsamen Ausbrüchen der Sonne zu schützen. Eine Pressemitteilung der European Space Agency (ESA).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: ESA 22. Mai 2024.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/WiedereintrittsdemonstratorfuerkuenftigeLEOkapselbTAS2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Wiedereintrittsdemonstrator für künftige LEO-Rückkehrkapsel. (Bild: Thales Alenia Space)" data-rl_caption="" title="Wiedereintrittsdemonstrator für künftige LEO-Rückkehrkapsel. (Bild: Thales Alenia Space)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="173" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/WiedereintrittsdemonstratorfuerkuenftigeLEOkapselbTAS26.jpg" alt="Wiedereintrittsdemonstrator für künftige LEO-Rückkehrkapsel. (Bild: Thales Alenia Space)" class="wp-image-140329"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Wiedereintrittsdemonstrator für künftige LEO-Rückkehrkapsel. (Bild: Thales Alenia Space)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">22. Mai 2024 &#8211; Das französisch-deutsche Raumfahrtunternehmen Exploration Company und das französisch-italienische Unternehmen Thales Alenia Space in Italien haben Aufträge für die Entwicklung von Frachtrückkehrdiensten für niedrige Erdumlaufbahnen erhalten. Die Frachtfahrzeuge sollen bis 2030 Versorgungsgüter an die Internationale Raumstation liefern und könnten für alle künftigen Raumstationen eingesetzt oder möglicherweise modifiziert werden, um die Besatzung ins All zu schicken. Der Beschluss kommt nur sechs Monate nach dem Start eines Wettbewerbs zur Förderung der Kommerzialisierung der Raumfahrt durch die ESA auf der Ministerratstagung 2023 in Sevilla. Das Ergebnis zeigt, wie ESA zur Stärkung, Diversifizierung und Erweiterung der europäischen Raumfahrtindustrie beiträgt und damit die Wettbewerbsfähigkeit Europas erhöht.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/RueckkehrkapselReentryArtNyx2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Rückkehrkapsel Nyx beim Wiedereintritt - künstlerische Darstellung. (Bild: Exploration Company)" data-rl_caption="" title="Rückkehrkapsel Nyx beim Wiedereintritt - künstlerische Darstellung. (Bild: Exploration Company)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/RueckkehrkapselReentryArtNyx26.jpg" alt="Rückkehrkapsel Nyx beim Wiedereintritt - künstlerische Darstellung. (Bild: Exploration Company)" class="wp-image-140327"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Rückkehrkapsel Nyx beim Wiedereintritt &#8211; künstlerische Darstellung. (Bild: Exploration Company)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Darüber hinaus haben 12 Nationen die Zero Debris Charta unterzeichnet – eine weltweit führende Anstrengung, bis 2030 Weltraumschrott neutral zu machen, die ebenfalls auf dem Sevilla-Gipfel angekündigt wurde. Es ist das erste Mal, dass Länder auf nationaler Ebene unterzeichnen, Europa als führendes Land im Bereich der sauberen Raumfahrt stärken und gleichzeitig die internationale Akzeptanz der Charta unter Beweis stellen. Österreich, Belgien, Zypern, Estland, Deutschland, Litauen, Polen, Portugal, Rumänien, die Slowakei, Schweden und das Vereinigte Königreich haben sich alle zur Einhaltung der Charta verpflichtet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr als 100 Organisationen haben versprochen, sich in den kommenden Monaten auch dem von der Raumfahrt-Gemeinschaft geleiteten Unterfangen anzuschließen. Neben 12 Ländern unterzeichnete auch die Europäische Weltraumorganisation ESA als Internationale Organisation (IGO) die Zero Debris Charter (Deutsch: &#8222;Null Weltraumrückstände Charta&#8220;)</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ESAVigilmissionpatchESA.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Vigil Missionslogo. (Grafik: ESA)" data-rl_caption="" title="Vigil Missionslogo. (Grafik: ESA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="260" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ESAVigilmissionpatchESA26.jpg" alt="Vigil Missionslogo. (Grafik: ESA)" class="wp-image-140325" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ESAVigilmissionpatchESA26.jpg 260w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ESAVigilmissionpatchESA26-150x150.jpg 150w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ESAVigilmissionpatchESA26-100x100.jpg 100w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ESAVigilmissionpatchESA26-120x120.jpg 120w" sizes="(max-width: 260px) 100vw, 260px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Vigil  Missionslogo. (Grafik: ESA)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Nachhaltigkeit des Weltraums wird durch die neue Vigil-Mission der ESA weiter verbessert, die lebenswichtige Infrastrukturen auf der Erde und im Weltraum schützen wird, indem sie Frühwarnungen vor einfallenden Sonnenstürmen liefert. Seit dem Gipfel in Sevilla hat die ESA mit Airbus UK einen Vertrag über den Bau des Raumfahrzeugs unterzeichnet, dessen Start für 2031 geplant ist. Durch die Beobachtung der Sonne aus ihrem Blickwinkel fern der Erde wird das Raumfahrzeug potenziell gefährliche solare Aktivitäten erkennen, bevor sie vom Boden aus gesehen werden kann– und diese Informationen nahezu in Echtzeit zur Erde weiterleiten. Die Vorabwarnung vor eingehenden Sonnenstürmen verschafft mehr Zeit für den Schutz wichtiger terrestrischer Stromnetze sowie von Raumfahrzeugen in der Umlaufbahn, von denen alle modernen Gesellschaften und Wirtschaften abhängen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Josef Aschbacher, Generaldirektor der ESA, sagte: „Heute hat die ESA ihre Führungsrolle in der Raumfahrt für Europa und die europäischen Bürger:innen weiter unter Beweis gestellt. Die Unterzeichnung der Verträge über Frachtrückkehrdienste im niedrigen Erdorbit zeigt, wie sich die ESA modernisiert hat, um den Anforderungen der nächsten Ära der Raumfahrtwirtschaft gerecht zu werden. Die Unterzeichnung der Zero Debris Charta durch zehn europäische Nationen zeigt, dass die ESA bei der Schaffung konkreter, nützlicher und attraktiver Normen für die Weltraumnachhaltigkeit, die die Grundlage für europäische oder gar globale Regelungen und Gesetzgebung bilden werden, weltweit führend ist. Währenddessen wird die Vigil-Mission weiter zur Nachhaltigkeit im All beitragen.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3426.msg561788#msg561788" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ESA</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>The Exploration Company und Axiom Space lassen erste europäische Kapsel zu Weltraumstation ﬂiegen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/the-exploration-company-und-axiom-space-lassen-erste-europaeische-kapsel-zu-weltraumstation-%ef%ac%82iegen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Sep 2023 20:42:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[The Exploration Company]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Pakt für wegweisende europäisch-amerikanische Zusammenarbeit in der kommerziellen Raumfahrt. Raumkapsel „Nyx“ von The Exploration Company soll ab Ende 2027 Fracht zur Axiom Raumstation bringen. Eine Pressemitteilung von The Exploration Company. Quelle: The Exploration Company 12. September 2023. München, Bordeaux, Houston – 12. September: Meilenstein für die europäische Raumfahrt: Einer der führenden europäischen Raumfahrt-Konzerne, The Exploration [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Pakt für wegweisende europäisch-amerikanische Zusammenarbeit in der kommerziellen Raumfahrt. Raumkapsel „Nyx“ von The Exploration Company soll ab Ende 2027 Fracht zur Axiom Raumstation bringen. Eine Pressemitteilung von The Exploration Company.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: The Exploration Company 12. September 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Nyxinspacep500.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Nyx auf Servicemodul während einer Brennphase - Illustration. (Grafik: The Exploration Company)" data-rl_caption="" title="Nyx auf Servicemodul während einer Brennphase - Illustration. (Grafik: The Exploration Company)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Nyxinspacep260.jpg" alt="Nyx auf Servicemodul während einer Brennphase - Illustration. (Grafik: The Exploration Company)" class="wp-image-133776"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Nyx auf Servicemodul während einer Brennphase &#8211; Illustration. (Grafik: The Exploration Company)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">München, Bordeaux, Houston – 12. September: Meilenstein für die europäische Raumfahrt: Einer der führenden europäischen Raumfahrt-Konzerne, The Exploration Company GmbH gibt heute die Partnerschaft mit Axiom Space, Inc. bekannt, dem Entwickler der ersten kommerziellen Raumfahrtstation der Welt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Basis der Zusammenarbeit ist eine Vorbuchungsvereinbarung für Frachtdienste, die beide Unternehmen unterzeichnet haben. Es ist das erste Mal, dass ein kommerzielles Raumfahrtunternehmen eine europäische Raumkapsel für Frachttransportdienste von der Erde in den Weltraum und zurück nutzen will. Die Vereinbarung macht deutlich, wie wichtig die schnell wachsende, private, europäische New Space-Industrie für die Entwicklung im Weltraum ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>„Nyx“ macht Weltraum-Transport umweltfreundlicher und bezahlbarer</strong><br>Das Interesse und der Bedarf von privaten Unternehmen und öﬀentlichen Organisationen nach Angeboten im Bereich Raumfahrt wächst kontinuierlich. Entsprechend steigt die Nachfrage nach erschwinglichen und nachhaltigen Transporten in den Weltraum. Die Raumkapsel „Nyx“ von The Exploration Company, bietet nicht nur enorme Kapazitäten, sondern macht Logistik im Weltraum gleichzeitig zugänglicher und bezahlbarer. Mit „Nyx“ katapultiert The Exploration Company Europa in eine neue europäische Führungsrolle. Weiterer Plus-Punkt: Die „Nyx“-Triebwerke werden mit umweltfreundlicheren Treibstoffen betrieben und setzt damit das Thema Nachhaltigkeit ins Zentrum der gesamten Raumfahrt-Entwicklung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hélène Huby, CEO und Mitgründerin von The Exploration Company: „Wir sind unglaublich stolz, der erste europäische Raumkapselhersteller und -betreiber zu sein, der eine Vereinbarung über Frachtdienste mit einem künftigen Raumstationsbetreiber geschlossen hat. Axiom Space setzt großes Vertrauen in unsere Technologie – darüber freuen wir uns und können es kaum erwarten, Nyx in den Weltraum und zu ihrer Raumstation ﬂiegen zu lassen. Europa und die USA arbeiten seit Jahrzehnten bei der Erforschung des Weltraums zusammen. Es ist großartig und wichtig, dass private Unternehmen mit Unterstützung ihrer jeweiligen Regierungen an der bisherigen Zusammenarbeit anknüpfen. Diese Vereinbarung zeigt der Politik auf, wie groß die Chancen sind, die in der Raumfahrtlogistik als Geschäftsfeld liegen und dass Europa sich hier an die Spitze setzen kann, sofern gemeinsam investiert wird.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Matt Ondler, Chief Technology Officer von Axiom Space: „Wir freuen uns über die Partnerschaft mit The Exploration Company. Unsere gemeinsamen Anstrengungen werden unterstreichen, was möglich ist, wenn die USA und Europa im Bereich der Mikrogravitation und der Entwicklung bahnbrechender Raumfahrtinnovationen zusammenarbeiten, um so eine globale Weltraumwirtschaft in den erdnahen Umlaufbahnen aufzubauen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Daniel Neuenschwander, Director of Human &amp; Robotic Exploration bei der Europäischen Weltraumorganisation (ESA): „Es ist großartig zu sehen, wie sich neue kommerzielle Raumfahrtakteure in Europa entwickeln. Die Partnerschaft ist ein weiteres Beispiel dafür, wie sich eine vielfältigere und wettbewerbsfähigere Landschaft in der erdnahen Umlaufbahn entwickelt und die transatlantische Zusammenarbeit auch auf kommerzieller Seite gestärkt wird.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Vereinbarung zwischen The Exploration Company und Axiom wird in Kraft treten, sobald beide Parteien die notwendigen technischen Meilensteine für die Durchführung von Weltraummissionen erreicht haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über The Exploration Company</strong><br>Exploration Company ist ein führendes europäisches Raumfahrtunternehmen, dessen Ziel es ist, die Erforschung des Weltraums durch den Aufbau einer zugänglichen, nachhaltigen und partnerschaftlichen Raumfahrtinfrastruktur voranzutreiben. Hierzu arbeitet das Unternehmen an einem modularen, wiederverwendbaren und nachhaltigen Raumfahrzeug namens „Nyx&#8220;, das potenziell im Orbit wieder auftankbar ist und ausschließlich umweltfreundliche Treibstoff verwendet. “Nyx&#8220; bietet ein großes Spektrum an Anwendungsmöglichkeiten, etwa die Versorgung von Raumstationen, Flüge um die Erde, oder Landungen auf dem Mond. Die Raumkapsel kann auch jederzeit sicher wieder zur Erde zurückﬂiegen. „Nyx&#8220; wird zunächst mit dem Transport von Fracht beginnen und hat das Potenzial zu einem späteren Zeitpunkt Menschen im Weltraum zu transportieren. <a href="https://www.exploration.space" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.exploration.space</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Axiom Space</strong><br>Axiom Space baut für die Zukunft, geleitet von der Vision einer ﬂorierenden Heimat im Weltraum, die jedem Menschen überall zugutekommt. Als führender Anbieter von bemannten Raumfahrtdiensten und Entwickler von bemannter Weltrauminfrastruktur führt Axiom Space heute Missionen zur Internationalen Raumstation (ISS) durch. Gleichzeitig entwickelt das Unternehmen deren Nachfolger, die Axiom Station – die weltweit erste kommerzielle Raumstation in erdnahen Umlaufbahnen, die das menschliche Wachstum außerhalb des Planeten unterstützen und Vorteile für unser Leben auf der Erde mit sich bringen wird.<br><a href="https://www.axiomspace.com" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.axiomspace.com</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>BIAS: Forschungsprojekt Op-To-Space gewinnt Flug ins All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/bias-forschungsprojekt-op-to-space-gewinnt-flug-ins-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Jun 2023 18:33:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[BIAS]]></category>
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		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Hydromars]]></category>
		<category><![CDATA[Op-To-Space]]></category>
		<category><![CDATA[optische Pinzette]]></category>
		<category><![CDATA[Surrey Space Centre]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wissenschaftler des Bremer Instituts für angewandte Strahltechnik (BIAS) und der Universität Southampton gewinnen den ESA Payload Master&#8217;s Wettbewerb. Eine Pressemitteilung des BIAS &#8211; Bremer Institut für angewandte Strahltechnik GmbH. Quelle: BIAS &#8211; Bremer Institut für angewandte Strahltechnik GmbH 14. Juni 2023. 14. Juni 2023 &#8211; Zwei Mitfluggelegenheiten an Bord einer Raumkapsel wurden für bahnbrechende wissenschaftliche [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Wissenschaftler des Bremer Instituts für angewandte Strahltechnik (BIAS) und der Universität Southampton gewinnen den ESA Payload Master&#8217;s Wettbewerb. Eine Pressemitteilung des BIAS &#8211; Bremer Institut für angewandte Strahltechnik GmbH.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: BIAS &#8211; Bremer Institut für angewandte Strahltechnik GmbH 14. Juni 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ChristianVogtliVictorErtlreMateuszWalczakESA2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Dr. Christian Vogt (links), Victor Ertl. (Bild: Mateusz Walczak, ESA)" data-rl_caption="" title="Dr. Christian Vogt (links), Victor Ertl. (Bild: Mateusz Walczak, ESA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ChristianVogtliVictorErtlreMateuszWalczakESA26.jpg" alt="Dr. Christian Vogt (links), Victor Ertl. (Bild: Mateusz Walczak, ESA)" class="wp-image-128016"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Dr. Christian Vogt (links), Victor Ertl. (Bild: Mateusz Walczak, ESA)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">14. Juni 2023 &#8211; Zwei Mitfluggelegenheiten an Bord einer Raumkapsel wurden für bahnbrechende wissenschaftliche Projekte vergeben. Unterstützt werden die Wissenschaftler dabei von KollegInnen vom Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM) der Universität Bremen und dem Surrey Space Centre.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Idee für das Projekt „Op-To-Space“ entwickelte sich aus einem laufenden, vom DLR geförderten Projekt im Fallturm Bremen. „Wir glauben, hier endlich ein System gefunden zu haben, an dem Gravitation und Quantenmechanik gleichermaßen messbar sind.“ Eine echte Revolution für die Wissenschaft, die seit über 100 Jahren versucht, beide Theorien miteinander zu vereinen. Die hierfür benötigten Freifallzeiten lassen sich jedoch nur im Weltraum realisieren. Das zugrundeliegende Prinzip, Teilchen optisch zu fangen, auch als optische Pinzette bezeichnet, wurde 2019 mit dem Nobelpreis für Physik ausgezeichnet. „Wir fangen Partikel im Vakuum und nutzen sie als Testkörper um Gravitations- oder Trägheitskräfte zu beobachten“, sagt Dr. Christian Vogt, Leiter der Arbeitsgruppe &#8222;Optische Quantensensorik&#8220; am BIAS in Bremen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben der fundamentalen physikalischen Erkenntnis erwarten die ForscherInnen hilfreiche Unterstützung für dringend benötigte Innovationen. So könnte das autonome Fahren in Städten deutlich verbessert werden oder genauere Daten zur Masseverteilung auf der Erde aufgenommen werden. Diese können dabei helfen, den Klimawandel besser zu verstehen. Kraftsensoren bestehen fast ausschließlich aus einer Testmasse an einer Feder. Beobachtet man die Bewegung der Masse, so kann man auf die wirkenden Kräfte zurückschließen. Ändern sich die Eigenschafen der Feder jedoch durch Temperaturänderungen oder Verschleiß, wurde die Messung bislang ungenau. Im neuen Ansatz, die Testmasse durch einen Laserstrahl zu halten, fallen diese Fehlerquellen künftig weg.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/GruppenfotoMateuszWalczakESA2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Gruppenfoto. (Bild: Mateusz Walczak, ESA)" data-rl_caption="" title="Gruppenfoto. (Bild: Mateusz Walczak, ESA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/GruppenfotoMateuszWalczakESA26.jpg" alt="Gruppenfoto. (Bild: Mateusz Walczak, ESA)" class="wp-image-128019"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Gruppenfoto. (Bild: Mateusz Walczak, ESA)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Zwei Mitfluggelegenheiten für Experimente mit je max. 10 kg an Bord einer Raumkapsel der Start-up Firma „The Exploration Company“ konnten vergeben werden. Die Firma führt Testflüge für spätere bemannte Missionen durch und bietet den verfügbaren Platz kommerziell an. Zwei dieser Plätze konnte sich die europäische Raumfahrtagentur ESA sichern und an geeignete Kandidaten vergeben. Ein besonderes Augenmerk wurde hier auf die mögliche kommerzielle Nutzung der eingereichten Vorschläge gelegt. Neben der Op-To-Space Mission konnte auch Hydromars überzeugen, die eine effizientere Methode zur Wasseraufbereitung im All vorgestellt haben. Der etwa dreistündige Flug soll im Oktober des nächsten Jahres stattfinden. „Diese Mission ist ein extrem wichtiger weiterer Schritt für das gesamte Forschungsgebiet.“, so Vogt, „Wir freuen uns über die Unterstützung von allen Seiten.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3426.msg550474#msg550474" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ESA</a></li>
</ul>
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		<title>OHB: GNC-Technologien zur Erforschung des Mondes</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ohb-gnc-technologien-zur-erforschung-des-mondes/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Jun 2022 14:58:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mondlandung]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[GNC]]></category>
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		<category><![CDATA[Mondlander]]></category>
		<category><![CDATA[Nyx]]></category>
		<category><![CDATA[OHB]]></category>
		<category><![CDATA[OHB SE]]></category>
		<category><![CDATA[The Exploration Company]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>OHB und The Exploration Company wollen europäische GNC-Technologien zur Erforschung des Mondes vorantreiben. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen. Quelle: OHB SE 17. Juni 2022. München, 17. Juni 2022. Der Raumfahrt- und Technologiekonzern OHB SE und The Exploration Company, ein europäisches Start-up, das Explorationsfahrzeuge für den Weltraum entwickelt, haben eine Absichtserklärung unterzeichnet. Im Rahmen dieser [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">OHB und The Exploration Company wollen europäische GNC-Technologien zur Erforschung des Mondes vorantreiben. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: OHB SE 17. Juni 2022.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/csmLSASMoUSignHHubyTStufflerlgOHB.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/csmLSASMoUSignHHubyTStufflerlgOHB60.jpg" alt=""/></a><figcaption>Bündeln Kräfte, um europäische Explorationsausrüstung auf dem Mond zu testen: Hélène Huby, Mitbegründerin und CEO von The Exploration Company und Dr. Timo Stuffler, Director Business Development bei OHB. (Foto: OHB)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">München, 17. Juni 2022. Der Raumfahrt- und Technologiekonzern OHB SE und The Exploration Company, ein europäisches Start-up, das Explorationsfahrzeuge für den Weltraum entwickelt, haben eine Absichtserklärung unterzeichnet. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit beabsichtigen die Partner, eine Technologiedemonstration durchzuführen, bei der das Guidance, Navigation &amp; Control (GNC) System von The Exploration Company unter realen Bedingungen getestet wird. Diese Kooperation ist ein Beispiel, wie die OHB-Mondlandefähre genutzt werden kann, um die Entwicklung europäischer Raumfahrttechnologien voranzutreiben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Wir wollen auf diesem Gebiet eine führende Position einnehmen. Dabei sind wir uns sehr bewusst, dass sich die nächste Generation von Raumfahrtinnovationen auf ein globales, kommerzielles Raumfahrtumfeld konzentriert. Die Zusammenarbeit zwischen OHB und The Exploration Company zielt darauf ab, den Zugang zum Weltraum mit innovativen Lösungen zu ebnen&#8220;, sagte Dr. Lutz Bertling, Mitglied des Vorstands der OHB SE. OHB wird das GNC der Exploration Company auf ihrem <a href="https://www.raumfahrer.net/ohb-iai-lsas-to-the-moon-and-back/" data-wpel-link="internal">Lunar Surface Access Service (LSAS)</a> unterbringen, der im Jahr 2025 auf dem Mond landen soll.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Gemeinsam konzentrieren wir uns auf eine New-Space-Aktivität, die aus Innovationen sowohl technologischer Natur als auch im Sinne von Geschäftsmodellen besteht und zu erheblichen Einsparungen bei den Kosten und im Zeitplan von Explorationsmissionen führen wird, was die Position Europas stärkt. Außerdem ist es unerlässlich, jetzt, zu einem frühen Zeitpunkt, in Europa die Fähigkeit aufzubauen, den Mond zu erschließen, da Europa andernfalls den Schwung verliert und anderen Nationen den Vortritt lässt&#8220;, erklärte Dr. Timo Stuffler, Direktor Geschäftsentwicklung.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/csmFullpic393edd.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/csmFullpic393edd60.jpg" alt=""/></a><figcaption>Mondlander für Lunar Surface Access Service (LSAS) &#8211; künstlerische Darstellung. (Grafik: OHB)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Exploration Company wird ihr GNC-Pilotsystem für den Mond mit LSAS fliegen. Es wird virtuell in einer realen Mondumgebung agieren &#8211; daher wird es nicht das reale LSAS steuern, sondern vielmehr die Echtzeitdaten des Mondes nutzen, um &#8222;virtuelle Befehle&#8220; zur Analyse und Bewertung der Effizienz ihres lunaren GNC-Systems zu senden. &#8222;Dank der Zusammenarbeit mit OHB sind wir in der Lage, unsere Technologie in einer realen Umgebung zu testen. So können wir unseren technischen Fahrplan beschleunigen und das Risiko verringern&#8220;, sagte Hélène Huby, Chief Executive Officer bei The Exploration Company. &#8222;Das GNC-System, das auf Basis der Mondlandefähre entwickelt wird, wird die Hürden bei der Einführung der geplanten Mondmission mit dem Orbitalfahrzeug Nyx von The Exploration Company im Jahr 2028 senken.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über OHB</strong><br>Die OHB SE ist der drittgrößte Anbieter von Raumfahrtsystemen in Europa und das deutsche Raumfahrtunternehmen. Mit langjähriger Erfahrung in der Entwicklung und Umsetzung anspruchsvoller Projekte bietet der OHB-Konzern seinen Kunden in drei Unternehmensbereichen (Raumfahrtsysteme, Luft- und Raumfahrt &amp; Industrieprodukte sowie Digital) ein breites Portfolio an innovativen Produkten und Dienstleistungen. Als verlässlicher Partner für staatliche Institutionen und private Unternehmen ist der OHB-Konzern in den letzten Jahren stetig gewachsen und erwirtschaftet 2019 erstmals einen Umsatz von mehr als einer Milliarde Euro.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über The Exploration Company</strong><br>Die Mission des deutsch-französischen Unternehmens ist die Demokratisierung der Weltraumforschung für die Raumfahrt- und Nicht-Raumfahrtindustrie. Um diese Mission zu verwirklichen, entwickelt, produziert und betreibt The Exploration Company Nyx, ein modulares und wiederverwendbares Orbitalfahrzeug, das in der Umlaufbahn aufgetankt werden kann. Nyx bedient die niedrige Erdumlaufbahn (LEO) sowie Destinationen auf dem Mond und beginnt mit dem Transport von Fracht, mit dem Wachstumspotenzial, später auch Menschen zu befördern. The Exploration Company wurde 2021 von erfahrenen Ingenieuren gegründet und hat eine der größten Seed-Finanzierungsrunden in Europa eingeworben, die von führenden Investoren (Promus Ventures, Cherry, Vsquared) unterstützt wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3406.msg533730#msg533730" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">OHB-System</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/ohb-gnc-technologien-zur-erforschung-des-mondes/" data-wpel-link="internal">OHB: GNC-Technologien zur Erforschung des Mondes</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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