OHB/IAI LSAS: To the Moon and back

Mit LSAS bietet OHB ab 2025 einen kommerziellen Mond-Shuttle an. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen.

Quelle: OHB SE.

OHB-Team freut sich auf viele Buchungen des Mond-Shuttles LSAS: Dr. Timo Stuffler, Christiane Bergemann und Séverine Jacquet (v. l.). (Bild: OHB)

Oberpfaffenhofen, 9. September 2021. Die Realisierung des Mondlandesystems LSAS (Lunar Surface Access Service), das der Raumfahrtkonzern OHB SE gemeinsam mit dem israelischen Raumfahrtunternehmen IAI umsetzen wird, geht in großen Schritten voran: Heute trafen sich beim LSAS Consultation Meeting Vertreter von Raumfahrtagenturen, wissenschaftlichen Institutionen und aus der Industrie, um über die künftige Nutzung des Mond-Shuttles und der Entwicklung eines Wirtschaftsraums Mond zu diskutieren. Der Mondtransfer soll bereits ab dem Jahr 2025 Nutzlasten mit einer Gesamtmasse von 80 bis 110 Kilogramm zum Erdtrabanten bringen. Über 100 Kunden haben bereits ihr Interesse an dem Mond-Shuttle bekundet.

„Mit LSAS startet OHB die erste europäische Mission, die auf dem Mond landen wird und schafft damit eine sehr zeitnahe Fluggelegenheit für wissenschaftliche und kommerzielle Nutzlasten zum Mond“, sagt Dr. Timo Stuffler, Leiter Business Development bei OHB.

Der Mond-Shuttle LSAS soll ab 2025 fliegen. (Bild: IAI)

Mit dem Mondtransfer zielt OHB auch darauf ab, sich an künftigen Nutzlastausschreibungen der Europäischen Weltraumorganisation ESA zu beteiligen. „Wir werden eine hohe Frequenz an Flügen anbieten. Unsere Kunden sollen vom besten Service und einer maßgeschneiderten Preis- und Missionsgestaltung profitieren“, so Dr. Timo Stuffler.

OHB koordiniert als Generalunternehmer die Zusammenarbeit mit dem potentiellen Kunden ESA, kommerziellen Interessenten und den Entwicklern der wissenschaftlichen Nutzlasten; zudem übernimmt OHB die Vermarktung der Flugdienste. So führt und koordiniert der Konzern das Projekt und die Mission von der Nutzlastenauswahl und ‑integration bis hin zum Start und Missionsbetrieb. IAI bringt die Erfahrungen aus einer früheren eigenen Mondmission für das Mondlandefahrzeug ein. Dr. Timo Stuffler: „Damit entsteht der erste europäische Shuttleservice zum Mond, der eine Lücke schließt: Denn ein möglicher institutioneller europäischer Lander wird erst nach 2030 zur Verfügung stehen.“

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