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	<title>Trümmer &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Trümmer &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<item>
		<title>NOAA 16 nach Aus 2014 jetzt als Trümmerquelle</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/noaa-16-nach-aus-2014-jetzt-als-truemmerquelle/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Nov 2015 12:15:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraummüll]]></category>
		<category><![CDATA[Akkuplatzer]]></category>
		<category><![CDATA[Anomalie]]></category>
		<category><![CDATA[JSpOC]]></category>
		<category><![CDATA[Lockheed Martin]]></category>
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		<category><![CDATA[VAFB]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumschrott]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der US-amerikanische, im Juni 2014 nach einer Anomalie außer Dienst gestellte Wettersatellit NOAA 16 erweist sich als weitere Quelle von Weltraumschrott. Am 25. November 2015 wurden eine Reihe von Trümmern in der Nähe des Satelliten beobachtet. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: JSpOC, Raumfahrer.net. Nach Angaben des Gemeinschaftlichen Zentrums für Raumfahrtaktivitäten des US-amerikanischen Militärs (Joint [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der US-amerikanische, im Juni 2014 nach einer Anomalie außer Dienst gestellte Wettersatellit NOAA 16 erweist sich als weitere Quelle von Weltraumschrott. Am 25. November 2015 wurden eine Reihe von Trümmern in der Nähe des Satelliten beobachtet.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: JSpOC, Raumfahrer.net.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/NOAALlithonasanoaa.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/NOAALlithonasanoaa300.jpg" alt=""/></a><figcaption>NOAA 16 über der Erde &#8211; Illustration<br>(Bild: NOAA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben des Gemeinschaftlichen Zentrums für Raumfahrtaktivitäten des US-amerikanischen Militärs (Joint Space Operations Center, JSpOC) wurden gegen 8:16 Uhr UTC am 25. November 2015 in der Umgebung von NOAA 16 eine Anzahl vorher nicht katalogisierter Objekte beobachtet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">NOAA 16, der früher von der US-amerikanischen Wetterbehörde NOAA (National Oceanic and Atmospheric Administration) genutzt wurde, bewegt sich aktuell auf einem Orbit mit einem der Erde nächstliegenden Bahnpunkt von rund 841 und einem von der Erde am weitesten entfernten Bahnpunkt von etwa 857 Kilometern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ab 18:30 Uhr UTC am 25. November 2015 wurden vom JSpOC 19 mit einem möglichen Zerleger in Zusammenhang stehende Objekte im unter anderem für Annäherungsbrechnungen verwendeten Katalog geführt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der Katalogisierung weiterer Objekte wird gerechnet. Das JSpOC teilte mit, Satellitenbetreiber gegebenenfalls zu informieren, wenn die Gefahr besteht, dass Trümmer von NOAA 16 anderen Satelliten nahe kommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">NOAA 16 kreist seit seinem Start von der Luftwaffenbasis Vandenberg (VAFB) in Kalifornien am 21. September 2000 um die Erde. Seine Primärmission beendete der Satellit, dessen nominale Auslegungsbetriebsdauer nur drei Jahre betrug, 2005 und stand anschließend als weiter Beobachtungsdaten lieferndes Backup zur Verfügung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 6. Juni 2014 ging der Kontakt zu dem von Lockheed Martin gebauten Raumfahrzeug verloren. Nachdem man festgestellt hatte, dass der Satellit nicht mehr in ein nützliches Betriebsregime zu versetzen sein würde, erfolgte die offizielle Außerdienststellung am 9. Juni 2014.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Ursache für die 2014 aufgetretene Anomalie an Bord von NOAA 16 wurde seinerzeit nicht mitgeteilt. Bestimmte Baureihen sonnensynchroner Wettersatelliten auf annähernd polaren Umlaufbahnen von NOAA und dem US-amerikanischen Militär leiden unter konstruktiven Mängeln ihrer Stromversorgungssysteme. Ein Akkuplatzer an Bord von NOAA 16 kann zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht ausgeschlossen werden.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/NOAA16partsNOAA.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/NOAA16partsNOAA300.jpg" alt=""/></a><figcaption>Bestandteile von NOAA 16 &#8211; Akkumulatoren <br>(&#8222;Batteries&#8220;) am Heck des Satelliten<br>(Bild: NOAA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der US-amerikanische militärische Wettersatellit DMSP F13 hatte am 3. Februar 2015 wegen eines Fehlers in seinem Akkumulatorensystem Trümmerstücke abgestoßen. Wahrscheinlich hat ein abgenutzter Kabelstrang und ein Kurzschluss in einem Akkuladeregler an Bord des Satelliten zur Überladung von Nickel-Cadmium-Akkumulatorenzellen geführt, die schließlich platzten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 15. April 2004 hatte DMSP F11 eine Trümmerwolke verursacht. Verantwortlich dafür ist vermutlich ein in Nachbarschaft zu Akkumulatoren montierter, geplatzter Treibstofftank, der zum Zeitpunkt des Versagens noch rund sechs Kilogramm Hydrazin enthielt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Schraube, die möglicherweise so fest angezogen war, dass ihr unteres Gewindeende in Verbindung mit darunter befindlichem leitfähigen Material kommen kann, hat im August 1994 in NOAA 13 vermutlich die übermäßige Erwärmung einer Elektronikbox und den Ausfall der Akkuladung verursacht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">NOAA 8 erlitt im Juni 1984 nach Überladung und Überhitzung eine trümmergenerierende Akkumulatorenexplosion. Von NOAA 7 ist bekannt, dass er im August 1997 Teile verlor. NOAA 6 stieß 1995 und 1992 Objekte ab.</p>



<p class="wp-block-paragraph">NOAA 16 alias NOAA L ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 26.536 und als COSPAR-Objekt 2000-055A.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4124.msg346050#msg346050" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Weltraummüll gefährdet Raumfahrt</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Australischer Astronom berichtet von Bris-M-Trümmern</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/australischer-astronom-berichtet-von-bris-m-truemmern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Oct 2012 17:35:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Anomalie]]></category>
		<category><![CDATA[Briz-M]]></category>
		<category><![CDATA[Chrunitschew]]></category>
		<category><![CDATA[Oberstufe]]></category>
		<category><![CDATA[Trümmer]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraummüll]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumschrott]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der australische Astronom Robert McNaught hat am 16. Oktober insgesamt etwa 70 Fragmente auf annähernd gleicher Bahn entdeckt, die zuvor von einer Bris-M-Oberstufe durchflogen wurde. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Nowosti Kosmonawtiki, Raumcon. Dadurch nimmt man an, dass die Oberstufe zumindest auseinander gebrochen ist. Die Oberstufe vom Typ Bris-M des russischen Herstellers Chrunitschew war [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der australische Astronom Robert McNaught hat am 16. Oktober insgesamt etwa 70 Fragmente auf annähernd gleicher Bahn entdeckt, die zuvor von einer Bris-M-Oberstufe durchflogen wurde.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Nowosti Kosmonawtiki, Raumcon.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dadurch nimmt man an, dass die Oberstufe zumindest auseinander gebrochen ist. Die Oberstufe vom Typ Bris-M des russischen Herstellers Chrunitschew war am 6. August gemeinsam mit einem Tank und zwei Satelliten von einer Proton-Trägerrakete ins All gebracht worden, zündete dort allerdings nur für wenige Sekunden anstatt mehrerer Minuten ihr Triebwerk. Das Gespann blieb demnach in einem elliptischen aber viel zu niedrigen Orbit mit einem erdnächsten Punkt um 300 km Höhe. 
<br>
Aufnahmen kurz nach dem Start zeigten bereits 4 Objekte auf annähernd gleicher Bahn, wonach man annehmen konnte, dass die Nutzlasten, die Satelliten Ekspress-MD 2 und Telkom 3 sowie der ringförmige Zusatztank abgetrennt wurden. Eine Woche nach dem Start wurde sogar berichtet, dass Telkom 3 aktiviert wurde und die Solarzellen ausgefahren seien. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Astronom McNaught, der in den vergangenen Jahren mehrere später nach ihm benannte Kometen entdeckt hatte, berichtete am vergangenen Dienstag, dass die Trümmer noch recht eng beisammen waren, das Objekt daher wahrscheinlich erst wenige Stunden zuvor zerstört wurde. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10773.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Express-MD2 und Telkom-3 auf Proton-M / Bris-M</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Ringe um Saturnmond Rhea</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ringe-um-saturnmond-rhea/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Mar 2008 20:25:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Cassini]]></category>
		<category><![CDATA[Elektronen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonde]]></category>
		<category><![CDATA[Ringsystem]]></category>
		<category><![CDATA[Trümmer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Cassini entdeckte Hinweise, dass Rhea ein Ringsystem besitzt. Der Saturnmond wäre der erste Mond mit einem Ringsystem. Außerdem steht ein Vorbeiflug an Enceladus bevor. Ein Beitrag von Maria Steinrück. Quelle: NASA JPL. Von mehreren Planeten sind Ringsysteme bekannt: Neben den prächtigen Ringen des Saturn besitzen auch die anderen Gasriesen Jupiter, Uranus und Neptun kleinere Ringe. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/ringe-um-saturnmond-rhea/" data-wpel-link="internal">Ringe um Saturnmond Rhea</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Cassini entdeckte Hinweise, dass Rhea ein Ringsystem besitzt. Der Saturnmond wäre der erste Mond mit einem Ringsystem. Außerdem steht ein Vorbeiflug an Enceladus bevor.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Maria Steinrück. Quelle: NASA JPL.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Von mehreren Planeten sind Ringsysteme bekannt: Neben den prächtigen Ringen des Saturn besitzen auch die anderen Gasriesen Jupiter, Uranus und Neptun kleinere Ringe. Doch möglicherweise gibt es nicht nur um Planeten Ringe &#8211; <i>Cassini</i> fand nämlich Hinweise auf Ringe um den Saturnmond Rhea. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/10032008212532_small_1.jpg" alt="JPL" width="488" height="258"/><figcaption>
Eine künstlerische Darstellung des Ringsystems um Rhea 
<br>
(Bild: JPL)
</figcaption></figure></div>



<p>Die Daten, auf denen diese Vermutung beruht, stammen von einem Vorbeiflug an Rhea im November 2005. Die Raumsonde führte damals mehrere Messungen durch. Zum einen sammelte sie Staubproben. Das allein deutet aber nicht auf Ringe hin, man hatte auch so etwas Staub erwartet. Andere Experimente beobachteten Rheas Einfluss auf Saturns Magnetosphäre und schlossen eine Atmosphäre um den Mond aus. Der entscheidenden Hinweis auf die Ringe kam vom</p>



<p class="wp-block-paragraph"><i>Magnetospheric Imaging Instrument</i>, dass eine Abnahme der Zahl der Elektronen in der Umgebung registrierte, als <i>Cassini</i> sich Rhea näherte. Irgendetwas schien die Elektronen von Rhea abzuschirmen. Außerdem gab es kurze, starke Abfälle, die durch Ringe um Rhea erklärt werden können. Dies ähnelt der Entdeckung des Ringsystems des Planeten Uranus, das man dadurch entdeckte, dass die Helligkeit eines Sternes stark schwankte während er von den Ringen bedeckt wurde. </p>



<p>Als die Raumsonde sich von dem Mond entfernte, stellte sie dasselbe Muster wie bei der Annäherung fest. Aufgrund dieser Symmetrie schlossen die Astronomen auf ein Ringsystem. Durch Simulationen fanden sie heraus, dass Rhea über längere Zeit Ringe besitzen könnte, ohne dass diese durch Saturns Gravitation gestört werden. Eine mögliche Erklärung für die Entstehung solcher Ringe wäre, dass die Ringe Überreste einer Kollision mit einem Asteroiden oder Kometen sind. Dabei wurden Gas, Gesteinsbrocken und Staub aufgewirbelt und um den Mond verteilt. Die Trümmer ordneten sich im Laufe der Zeit zu einem Ringsystem an.</p>
<p>Rhea hat einen Durchmesser von 1.500 Kilometern. Die entdeckte Trümmerscheibe, in der sich mindestens ein Ring befindet, erstreckt sich mehrere tausend Kilometer um den Mond und beherbergt sowohl kleinere Gesteinsbrocken als auch größere Felsen. Rhea wird nun zu einem interessanten Forschungsobjekt, da man die Existenz der Ringe auch mit anderen Methoden nachweisen möchte.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/10032008212532_small_2.jpg" alt="NASA/JPL/Space Science Institute" width="260"/><figcaption>
Enceladus 
<br>
(Bild: NASA/JPL/Space Science Institute)
</figcaption></figure></div>



<p>In der nächsten Woche wird sich <i data-rich-text-format-boundary="true">Cassini</i> jedoch auf einen anderen Mond konzentrieren: Die Raumsonde wird sich am 12. März 2008 Enceladus bis auf 23 Kilometer nähern. Enceladus weist einige außergewöhnliche Eigenschaften auf. Seine Oberfläche ist mit Wassereis bedeckt. Dadurch reflektiert er fast alles Sonnenlicht, das auf ihn trifft. Während einige Regionen alt und von Kratern übersät sind, finden sich andere Regionen, die geologisch jung erscheinen. Beim letzten Vorbeiflug im Juli 2005 entdeckte <i>Cassini</i> zur Überraschung aller Forscher jedoch eine im Vergleich zum Rest des Mondes heiße Region um dessen Südpol. Dort befinden sich lange Streifen, aus denen Wasserdampf und Eispartikel aus dem Inneren des Mondes strömen. Wie diese Fontänen entstehen und woher die Wärme in dieser Region kommt, ist noch nicht eindeutig geklärt. Möglicherweise existiert unter der Eisschicht flüssiges Wasser. Beim bevorstehenden Vorbeiflug können hoffentlich weitere Daten gesammelt werden, die zur Lösung dieses Rätsels beitragen. </p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Trümmerteil verantwortlich für Shuttle-Unglück?</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/truemmerteil-verantwortlich-fuer-shuttle-unglueck/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 May 2003 18:16:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Columbia]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Bodensimulation]]></category>
		<category><![CDATA[CAIB]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Shuttle]]></category>
		<category><![CDATA[STS-107]]></category>
		<category><![CDATA[Trümmer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die jüngsten Untersuchungs-Ergebnisse stützen die These, dass das Schicksal der Columbia-Crew bereits beim Start besiegelt wurde. Ein Beitrag von Felix Korsch. Quelle: Floridatoday.com. Schon seit einiger Zeit werden im Auftrag des CAIB (Columbia Investigation Board), des für die Untersuchung des tragischen Zwischenfalls am 1. Februar dieses Jahres, bei dem durch die Verunglückung des Space Shuttles [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/truemmerteil-verantwortlich-fuer-shuttle-unglueck/" data-wpel-link="internal">Trümmerteil verantwortlich für Shuttle-Unglück?</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die jüngsten Untersuchungs-Ergebnisse stützen die These, dass das Schicksal der <i>Columbia</i>-Crew bereits beim Start besiegelt wurde.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Felix Korsch. Quelle: Floridatoday.com.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schon seit einiger Zeit werden im Auftrag des <i>CAIB</i> (<i>Columbia Investigation Board</i>), des für die Untersuchung des tragischen Zwischenfalls am 1. Februar dieses Jahres, bei dem durch die Verunglückung des <i>Space Shuttles Columbia</i> sieben Astronauten ums Leben kamen, zuständigen Gremiums Test durchgeführt, in deren Rahmen die genaue Unglücksursache geklärt werden soll. Im Vordergrund steht dabei die Evaluierung der Theorie, nach der beim Start durch ein abfallendes Isolationsteil des externen Tanks die linke Flügelvorderkante beschädigt worden sei.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/30052003201628_small_1.jpg" alt="None" width="260"/><figcaption>
Gasdruck-Teststand in San Antonio, Texas.
<br>
(Bild: CAIB.us)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Bisher herrschte darüber Streit, ob ein knapp zwei Kilogramm schweres Stück Schaumstoff überhaupt einen entsprechenden bleibenden Schaden hervorrufen kann. Die Simulationen der NASA, durchgeführt am <i>Southwest Research Institute</i> in San Antonio, Texas, in deren Rahmen ein äquivalentes Bruchstück auf eine dem betroffenen Flügel ähnliche Struktur geschossen wurde, scheinen aber eben dies nun zu bestätigen. Ohne auf weitere Details einzugehen, verkündete das <i>CAIB</i>, dass tatsächlich die befürchtete Beschädigung des Flügels eintrat, welche am 1. Februar dazu führte, dass heiße Gase in das Innere des <i>Shuttles</i> eindringen und dieses schließlich zerstören konnten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Videoaufzeichnungen vom Start zeigen eindeutig ein entsprechendes Trümmerteil, welches sich 81 Sekunden nach dem Start am 16. Januar löste. An sich nichts Ungewöhnliches, denn bereits bei früheren Missionen konnte exakt dies beobachtet werden, ohne dass es Folgen für Crew oder Technik gehabt hätte. Nun scheint es so, als sei jenes nur briefumschlag-großes Isolationsteil doch für das Unglück verantwortlich. Tyrone Woodyard, Sprecher des <i>CAIB</i>, äußerte sich folgendermaßen zu den Testergebnissen: &#8222;Es gibt uns Hoffnung, dass wir bald Gewissheit haben werden.&#8220; Allerdings mahnte er auch, die entsprechende wissenschaftliche Distanziertheit zu wahren: &#8222;Wir möchten noch keine Schlüsse ziehen, bevor wir zuätzliche Analysen durchgeführt haben.&#8220;
<br>
Fraglich ist zum Beispiel, in wie weit die Testergebnisse überhaupt auf die Realität übertragbar sind. In der Simulation wurde ein Trümmerteil durch Gasdruck beschleunigt und mit 531 Meilen pro Stunde auf eine Fiberglas-Struktur geschleudert, welche in etwa der Struktur des Shuttle-Flügels entspricht, jedoch weitaus wiederstandsfähiger sein soll. Dabei entstand ein mehrere Zentimeter langer Riss mit einer Breite von nur wenigen Millimetern. Dieser Schaden würde in der Wirklichkeit jedoch bereits genügen, um heißen Gasen beim Wiedereintritt einen Angriffspunkt zu bieten.
<br>
Im kommenden Monat soll die Testreihe fortgesetzt werden. Dabei sollen erstmals auch reale <i>Shuttle</i>-Komponenten, in diesem Falle die der Discovery, auf deren Bruchfestigkeit und ihr Verhalten bei einem Impakt untersucht werden. Erst dann wird man mit relativer Sicherheit sagen können, in wie weit ein recht kleines Trümmerteil einen derart weitreichenden Schaden hervorrufen kann. Zweifel sind derzeit, und dies betonen alle Raumfahrt-Experten, gegenüber allen Varianten und Thesen des Unfallhergangs angebracht. Erst Ende des Sommers wird der finale Unfallbericht des <i>CAIB</i> erwartet.</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Columbia &#8211; eine Woche danach</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/columbia-eine-woche-danach-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Feb 2003 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Columbia]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Anomalie]]></category>
		<category><![CDATA[Fehleranalyse]]></category>
		<category><![CDATA[Hitzeschild]]></category>
		<category><![CDATA[Katastrophe]]></category>
		<category><![CDATA[STS-107]]></category>
		<category><![CDATA[Trümmer]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=81544</guid>

					<description><![CDATA[<p>Eine Woche nach dem Verlust der Columbia verschwindet das Thema langsam aus der aktuellen Berichterstattung. Wer &#8211; vor allem hierzulande &#8211; mit schnellen Schlussfolgerungen zur Hand war, sieht sich enttäuscht: Außer dem Verlust der Columbia, und ihrer jungen Besatzung ist nur eines sicher &#8211; es wird eine lange, mühsame Fehlersuche werden und es bleibt uns [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/columbia-eine-woche-danach-2/" data-wpel-link="internal">Columbia &#8211; eine Woche danach</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Eine Woche nach dem Verlust der Columbia verschwindet das Thema langsam aus der aktuellen Berichterstattung. Wer &#8211; vor allem hierzulande &#8211; mit schnellen Schlussfolgerungen zur Hand war, sieht sich enttäuscht:</h4>



<h4 class="wp-block-heading">Außer dem Verlust der Columbia, und ihrer jungen Besatzung ist nur eines sicher &#8211; es wird eine lange, mühsame Fehlersuche werden und es bleibt uns derzeit nur zu hoffen, dass die Fehlerursache überhaupt gefunden werden kann.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Autor: <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Lutz Growalt</a></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/pk04_01-1.jpg" alt="" width="375" height="245"/><figcaption>Die <em>Columbia</em> nach einer erfolgreich beendeten Mission.<br>(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nach einer Woche mit stundenlangen, sehr technisch geprägten Pressekonferenzen, mit anrührenden Trauerfeiern und einem in dieser Sache sehr einfühlsam agierenden George W. Bush erscheint es sinnvoll, das Wenige, was gesichert bekannt ist, nochmals zusammenzutragen.<br>Wie allerorten gemeldet, löste sich beim Start der <em>Columbia</em> am 16.&nbsp;Januar ein Stück Schaumstoffisolierung von dem großen Außentank und traf, vom Luftstrom beschleunigt, auf die Außenkante der linken Tragfläche. In dem darauffolgenden Tagen untersuchten mehrere Ingenieurteams der NASA diesen Vorgang. Nach Analysen und Beratungen kommt man zu dem Schluss, dass dies keine Gefahr für die Sicherheit von Besatzung, Orbiter und Mission darstellt. Grundlage dafür ist &#8211; neben einigen Videobildern mit geringer Auflösung &#8211; der Vergleich mit einer vorangegangen Mission, bei der dies ebenfalls passierte und drei Untersuchungen über mögliche Beschädigungen des Hitzeschilds des Shuttles aus den 1990er Jahren.<br><br>Beim Wiedereintritt der <em>Columbia</em> am 1.&nbsp;Februar kommt es dann zur Katastrophe. Der Orbiter bricht am wolkenlos blauen Himmel über Texas auseinander. Was am ersten Tag nach dem Unglück gesagt wurde, gilt auch noch heute: es gab bis siebeneinhalb Minuten vor dem Auseinanderbrechen so gut wie keine Anzeichen über die bevorstehenden Ereignisse. Eine Analyse der im Flugkontrollzentrum überwachten Daten erlaubt die Rekonstruktion dieser <a href="https://www.raumfahrer.net/die-letzten-minuten-der-columbia/" data-wpel-link="internal">letzten Minuten</a> &#8211; inwiefern diese direkt an den Anzeigen ablesbaren Hinweise für das Unglück relevant sind, ist nicht klar.<br><br>Bei der NASA hat sich inzwischen ein Berg von Foto- und Filmaufnahmen angesammelt, der zur Zeit noch ausgewertet wird. Dabei gilt es vor allem, den Schrott auszusortieren &#8211; wir erinnern uns an die vor einigen Tagen aufgetauchten, angeblichen Aufnahmen des israelischen Fernsehens, die &#8222;meterlange Risse&#8220; in den Tragflächen zeigen sollten. Neu hinzugekommen ist in den letzten beiden Tagen eine Aufnahme von einem hochauflösenden Kamerasystem der amerikanischen Luftwaffe (siehe News vom 8.&nbsp;Februar 2003). [<a rel="noreferrer noopener follow" href="https://spaceref.com/status-report/nasa-shuttle-accident-briefing-technical-briefing-imagery-7-feb-2003/" target="_blank" data-wpel-link="external">NASA Shuttle Accident Briefing Technical Briefing Imagery 7 Feb 2003</a>]. Dieses Bild zeigt möglicherweise eine Beschädigung an der Vorderkante des linken Flügels der <em>Columbia</em> und eine Rauchspur an der Hinterkante der Tragfläche.<br><br>In den Computersystemen stecken noch insgesamt 32&nbsp;Sekunden Daten aus der Zeit nach dem Abbruch der Verbindung zur Missionskontrolle &#8211; 32&nbsp;Sekunden. Dies sind Daten, die wegen möglicher enthaltener Fehler automatisch von Software ausgefiltert wurden und die Monitore der Flight Controller in Houston nie erreichten. Inwiefern es überhaupt möglich ist, diese Daten zu extrahieren und ob diese Informationen dann bei der Suche nach Hinweisen auf die Ursache des Unglücks eine Rolle spielen, ist ebenfalls unklar.<br><br>Was bleibt, ist das mühselige Zusammensuchen der Trümmer. Der größte Teil ist über ein Gelände im westlichen Texas verteilt. Zwar wurden bisher über 1.000 Trümmerteile geborgen &#8211; ein zwingender Hinweis auf die Ursache der Tragödie war bislang nicht dabei.<br>Am Ende der ersten Woche wird klar, daß wir in keinem Fall die Lösung &#8211; und die möglichen Schuldigen &#8211; eindeutig auf dem Silbertablett serviert bekommen werden. Was die Schuldigen anbelangt, so stehen die Chancen gut, daß <em>Columbia</em> das war, was <em>Apollo&nbsp;1</em> und <em>Challenger</em> niemals waren: ein Unfall, wie sie in unserer Welt eben geschehen, ohne daß jemanden die Schuld trifft, ohne dass es Versäumnisse gegeben hätte, ohne daß &#8222;die Technik&#8220; schuld war. Vielleicht war es das Schaumstoffstück. Es ging bei einem Flug gut, bei der <em>Columbia</em> nicht. Vielleicht war es Weltraumschrott, vielleicht verlorene Kacheln.<br><br><em>Wir werden uns noch ein wenig gedulden müssen, soviel ist sicher.</em></p>



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		<title>Neue Unglücks-Ursache?</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/neue-ungluecks-ursache/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Feb 2003 21:59:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Columbia]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Anomalie]]></category>
		<category><![CDATA[STS-107]]></category>
		<category><![CDATA[Trümmer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die NASA wirft ihr Netz bei der Untersuchung des Shuttle-Unglücks nun sehr viel weiter aus. Dabei entfernt sie sich auch von der Theorie, wonach eine Beschädigung durch Isoliermaterial des Außentanks Ursache für das Unglück gewesen ist. Ein Beitrag von Karl Urban. Quelle: Space.com. Andere Möglichkeiten &#8211; von einem versehentlichen Entweichen explosiver Stoffe an Bord bis [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Die NASA wirft ihr Netz bei der Untersuchung des Shuttle-Unglücks nun sehr viel weiter aus. Dabei entfernt sie sich auch von der Theorie, wonach eine Beschädigung durch Isoliermaterial des Außentanks Ursache für das Unglück gewesen ist.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Karl Urban. Quelle: Space.com.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/06022003225957_small_1.jpg" alt="None" width="260"/><figcaption>
War es wirklich das Stück der Isolierung, das sich während des Starts löste und die Katastrophe einleitete?
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Andere Möglichkeiten &#8211; von einem versehentlichen Entweichen explosiver Stoffe an Bord bis zu einer Kollision mit Weltraummüll oder gar einem Defekt in einem der Flügel &#8211; könnten die Ursache für den Verlust der Kontrolle über die Raumfähre sein, die nun erforscht werden.    </p>



<p class="wp-block-paragraph">Space Shuttle-Programmmanager Ron Dittemore sagte, dass jede Theorie geprüft werde.  
<br>
&#8222;War es etwas, was nach dem Start passierte? War es etwas, das während der Landung eintrat? Oder war es etwas, was während der Aufstiegsphase passierte, das wir nicht gesehen haben? Dies sind alle Möglichkeiten&#8220;, sagte Dittemore auf der Pressekonferenz am Mittwoch.    
<br>
Am Donnerstag arbeiteten in starkem Regen weiter Suchteams, um in Texas und Louisiana nach Trümmerteilen zu suchen, die Hinweise auf die Ursache des Unglücks liefern könnten. In Washington wird unterdessen eine Erinnerungsveranstaltung zum Gedenken der sieben Opfer in der <i>National Cathedral</i> vorbereitet.    </p>



<p class="wp-block-paragraph">Vier Tage lang hatten sich die Untersuchungen nach der Ursache des Auseinanderbrechens der <i>Columbia</i> auf ein etwa ein Kilogramm schweres Stück der Isolierung konzentriert, das sich kurz nach dem Start von dem externen Tank der Raumfähre gelöst hatte und mit einer Tragfläche kollidiert war. Nach dieser Theorie wären die Hitzkacheln an dieser Stelle so stark beschädigt worden, dass sie das Shuttle beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre nicht mehr richtig schützen konnten und so das Unglück einleiteten.    </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/06022003225957_small_2.jpg" alt="None" width="260"/><figcaption>
Wiedereintritt der 
<i>Columbia</i>
 in die Atmosphäre: In welchem Zustand waren die Kacheln zum Hitzeschutz noch?
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Aber Dittemore sagte, dass dieser Einschlag nicht stark genug gewesen sein kann, den Shuttleabsturz zu verursachen: &#8222;Es macht für uns keinen Sinn, dass ein umherfliegendes Stück der Isolierung der Hauptgrund für den Verlust der <i>Columbia</i> und ihrer Besatzung gewesen ist&#8220;, sagte Dittemore. &#8222;Es muss einen anderen Grund geben.&#8220;    </p>



<p class="wp-block-paragraph">In einem von mehreren Faktoren, die untersucht werden, entdeckte das Untersuchungsteam, dass das automatische Kontrollsystem des Shuttles beim Wiedereintritt Probleme hatte, den korrekten Winkel für die sichere Rückkehr auf die Erde beizubehalten.    
<br>
Der Autopilot löste daraufhin die schnelle Bewegung der Ruder-Klappen aus und eventuell auch die Aktivierung von Manöverdüsen, um die <i>Columbia</i> &#8211; vergeblich &#8211; auf der richtigen Bahn zu halten.    </p>



<p class="wp-block-paragraph">Dittemore sagte, da sei etwas auf dem linken Flügel gewesen, &#8222;das wir noch nicht wissen&#8220;, und dass sich so am Wind rieb, dass es das Raumfahrzeug nach links zog. Der Autopilot startete &#8222;mehr und mehr &#8218;Muskeln&#8216; zur Flugkontrolle&#8220; in dem Versuch, die <i>Columbia</i> auf Position zu halten, sagte er, aber kurz bevor uns die letzten Signale den Boden erreichten, wurde es klar, &#8222;dass wir begannen, diese Schlacht zu verlieren&#8220;.    </p>



<p class="wp-block-paragraph">Dittemore nimmt an, dass der Luftwiderstand durch eine raue Oberfläche, fehlende Teile oder einem Fehler am Flügel ausgelöst worden sein könnte. Zudem erforschten Ingenieure die Frage, ob der Anstieg der Temperatur auf der linken Seite Auslöser für den Verlust der Kontrolle über den Shuttle und seinem Auseinanderbrechen gewesen ist.</p>
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