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	<title>Abbruch &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Abbruch &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<item>
		<title>Interfax: Projekt Proton Medium wird abgebrochen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/interfax-projekt-proton-medium-wird-abgebrochen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 May 2018 07:15:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Abbruch]]></category>
		<category><![CDATA[Neuentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Proton Medium]]></category>
		<category><![CDATA[Rakete]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 24. Mai 2018 berichtete die russische Nachrichtenagentur Interfax, dass der russische Raumfahrtkonzern Chrunitschew die Entwicklung der Medium-Version seiner Proton-Rakete einstelle. Als Auslöser für den Entwicklungsstopp wurden finanzielle Erwägungen genannt. Update! Ein Beitrag von Axel Nantes. Quelle: astronet.ru, Chrunitschew, Interfax, RIAN, Roskosmos, runews24, topwar.ru. Auf welche Quelle sich Interfax konkret bezieht, gab die Agentur nicht [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 24. Mai 2018 berichtete die russische Nachrichtenagentur Interfax, dass der russische Raumfahrtkonzern Chrunitschew die Entwicklung der Medium-Version seiner Proton-Rakete einstelle. Als Auslöser für den Entwicklungsstopp wurden finanzielle Erwägungen genannt. Update!</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Axel Nantes. Quelle: astronet.ru, Chrunitschew, Interfax, RIAN, Roskosmos, runews24, topwar.ru.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/28052018091531_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/28052018091531_small_1.jpg" alt="Chrunitschew" width="260"/></a><figcaption>
Modell der Proton Medium in Astana 
<br>
(Bild: Chrunitschew)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Auf welche Quelle sich Interfax konkret bezieht, gab die Agentur nicht an. Die Einstellung des Programms wegen Unterfinanzierung käme insofern überraschend, als noch gerade an diesem Wochenende auch die Medium-Version der Proton-Rakete von Chrunitschew auf einer Messe in Astana in Kasachstan präsentiert wurde. Auf der KADEX-2018 genannten Messe wurden vom 23. bis 26. Mai 2018 Waffen und andere Militärausrüstung gezeigt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 23. Mai 2018 schrieb die russische Agentur RIA Nowosti, die russischen Proton-Raketen seien modernisiert worden und würden nun eine deutliche verringerte Umweltbelastung verursachen. Andrej Pankratow, Chrunitschews Generaldirektor für das Auslandsgeschäft, habe auf der KADEX-2018 am 23. Mai mitgeteilt, man habe ernsthafte Arbeiten zur Verbesserung der Umweltbilanz der Raketen Proton-M (das derzeitige Standard-Modell) und Proton Medium (letztere in Russland auch Proton-L bzw. Протон-Л genannt) durchgeführt. Die Raketen seien hinsichtlich ihrer Umweltbilanz jetzt unter den besten. Die Verbesserungen ergäben sich durch die möglichst vollständige Verbrennung aller Treibstoffe an Bord. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Variante Medium wurde im Herbst 2016 vorgestellt und exklusiv über das Konsortium International Launch Service (ILS) vertrieben. Ein erster Entwurf für die Proton Medium sah noch deutliche Veränderungen der Rakete gegenüber dem Ausgangsmodell vor. Die zuletzt verfolgte Version war eine im wesentlichen um eine Raketenstufe gekürzte Version des Standard-Modells – <a href="https://www.raumfahrer.net/proton-medium-mit-anderem-aufbau/" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net berichtete</a>. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Reihe russischer Agenturen hatte jüngst mit Bezug auf Andrej Pankratow gemeldet, Chrunitschew lägen derzeit 24 Startaufträge für unterschiedliche Varianten der Proton-Raketen vor. Ob Buchungen aus dem Ausland für die Proton Medium mit dem Standard-Modell der Rakete abgewickelt werden sollen oder können, wurde bisher nicht bekannt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zuletzt war sowohl für die Proton Medium als auch das Standard-Modell eine neue, vergrößerte Nutzlastverkleidung in der Planung. Wann genau die großvolumige Verkleidung mit einem Durchmesser von rund fünf Metern realisiert wird, ist offen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Update</strong>:  <br>Über den Kurznachrichtendienst Twitter verbreitete der Journalist Stephen Clark am 30. Mai 2018 eine Mitteilung, nach der Informationen über die Einstellung der Proton-Medium-Variante gemäß Angaben eines nicht namentlich genannten Sprechers von ILS völlig unzutreffend seien und keinerlei Basis besäßen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=7477.msg424686#msg424686" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Proton Traegerrakete</a> </li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>INSAT 3D erreicht nach Problemen GSO</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/insat-3d-erreicht-nach-problemen-gso/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 03 Aug 2013 09:31:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Abbruch]]></category>
		<category><![CDATA[Anomalie]]></category>
		<category><![CDATA[COSPAS-SARSAT]]></category>
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		<category><![CDATA[Geostationär]]></category>
		<category><![CDATA[Indien]]></category>
		<category><![CDATA[INSAT 3D]]></category>
		<category><![CDATA[ISRO]]></category>
		<category><![CDATA[Wettersatellit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach technischen Schwierigkeiten hat der am 25. Juli 2013 gestartete Wettersatellit der indischen Weltraumforschungsorganisation (ISRO) INSAT 3D am 1. August 2013 einen annähernd Geosynchronen Orbit über der Erde erreicht. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Astrium, ISRO, NDTV, THE HINDU, Times of India. Die Ariane-5-Rakete mit der Flugnummer VA214 hatte INSAT 3D erfolgreich in einem [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Nach technischen Schwierigkeiten hat der am 25. Juli 2013 gestartete Wettersatellit der indischen Weltraumforschungsorganisation (ISRO) INSAT 3D am 1. August 2013 einen annähernd Geosynchronen Orbit über der Erde erreicht.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch.</a> Quelle: Astrium, ISRO, NDTV, THE HINDU, Times of India.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/03082013113135_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/03082013113135_small_1.jpg" alt="ISRO" width="260"/></a><figcaption>
INSAT 3D mit entfaltetem Solarzellenausleger in Bangalore 
<br>
(Bild: ISRO)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ariane-5-Rakete mit der Flugnummer VA214 hatte INSAT 3D erfolgreich in einem Geotransferorbit mit einem Perigäum von rund 35.947 Kilometern, einem Apogäum von  rund 248 Kilometern und mit einer Bahnneigung gegen den Erdäquator von rund 3,5 Grad ausgesetzt. Vor anschließend durchzuführenden Manövern zur Anhebung der Bahn des Satelliten mit einer Startmasse von 2.061 Kilogramm kam es zu einem unerwarteten Verhalten des Raumfahrzeugs. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Informationen aus Indien begann der Satellit, sich um sich selbst zu drehen, und Kommunikationsverbindungen zu INSAT 3D brachen schließlich ab. Außerdem gab es keine Bahnverfolgungsdaten. Das Problem trat nach Angaben der Times of India unmittelbar nach dem Entfalten des Solarzellenauslegers des Satelliten auf. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/03082013113135_small_2.jpg" alt="" width="260"/><figcaption>
INSAT 3D mit Solarzellenausleger in Startposition &#8230; 
<br>
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Mittlerweile befindet sich der Satellit wieder unter Kontrolle, und hat die geplante Flughöhe nach drei Brennphasen seines mit Monomethylhydrazin (MMH) als Brennstoff und einer Mischung aus Stickstoffoxiden (MON-3) als Oxidator betriebenen Hauptantriebs im Wesentlichen erreicht. Die ISRO nannte am 1. August 2013 ein Perigäum von 35.469 Kilometern und ein Apogäum von 35.799 Kilometern über der Erde, sowie eine verbliebene Bahnneigung gegen den Erdäquator von 0,23 Grad. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/03082013113135_small_3.jpg" alt="ISRO" width="260"/><figcaption>
&#8230; und entfaltet (Illustration) 
<br>
(Bilder: ISRO)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die vorgesehene Position im Geostationären Orbit muss der Satellit noch ansteuern. Ob er dort in vollem Umfang eingesetzt werden kann, ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt unklar. Aktuell ist nicht bekannt, ob in Folge der aufgetretenen Anomalie Beschädigungen an Systemen des Satelliten entstanden sind. Im Rahmen der Wiedererlangung der Kontrolle über den Satelliten und bei den Manövern zur Bahnanhebung sind nach Angaben aus Indien Reservesysteme an Bord benutzt worden. THE HINDU meldete, dass einer der beiden Kommandoempfänger an Bord des Satelliten endgültig versagt hat. </p>



<p class="wp-block-paragraph">In rund einer Woche werde INSAT 3D sehr wahrscheinlich arbeitsbereit sein, äußerten am Projekt beteiligte Wissenschaftler aus Indien gegenüber dem Fernsehnetzbetreiber NDTV. Ob es sich dabei nicht um eine übertrieben optimistische Einschätzung handelt, wird sich zeigen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die ISRO berichtete, man arbeite an der Positionierung des Satelliten, er werde am 6. August 2013 die geplante Position bei 82 Grad Ost im Geostationären Orbit erreichen. Am 8. August 2013 will die ISRO ein sechs-kanaliges bildgebendes System, ein Atmosphären-Messgerät mit 19 Kanälen sowie an Bord befindliche Komponenten des internationalen Such- und Rettungssystems COSPAS-SARSAT aktivieren. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zur Untersuchung des Vorfalls wurde eine Untersuchungskommission unter Vorsitz eines ehemaligen Leiters des ISRO-Erdsatellitenzentrums (ISRO SAC), T. K. Alex, gebildet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">INSAT 3D ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 39.016 und als COSPAR-Objekt 2013-038B.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11806.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Ariane-5 ECA VA214 mit Alphasat XL und INSAT 3D</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Abgebrochener Ausstieg</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/abgebrochener-ausstieg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Jul 2013 08:33:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstationen]]></category>
		<category><![CDATA[Abbruch]]></category>
		<category><![CDATA[EVA]]></category>
		<category><![CDATA[Expedition 36]]></category>
		<category><![CDATA[Luca Parmitano]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumspaziergang]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der für gestern geplante Ausstieg von Chris Cassidy und Luca Parmitano wurde aufgrund von Wasser in Lucas Raumanzug nach etwa einer Stunde vorzeitig abgebrochen. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: NASA. Das Wasser unbekannter Herkunft stammte nach Aussage von Luca Parmitano weder aus dem Trinkbehälter noch aus dem Kühlsystem des Anzugs. In der Schwerelosigkeit sinkt [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der für gestern geplante Ausstieg von Chris Cassidy und Luca Parmitano wurde aufgrund von Wasser in Lucas Raumanzug nach etwa einer Stunde vorzeitig abgebrochen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Günther Glatzel</a>. Quelle: NASA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/17072013103354_small_1.jpg" alt="NASA-TV" width="492" height="365"/><figcaption>
Luca Parmitano diskutiert per Funk die Situation mit dem Kontrollzentrum in Houston. 
<br>
(Bild: NASA-TV)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Das Wasser unbekannter Herkunft stammte nach Aussage von Luca Parmitano weder aus dem Trinkbehälter noch aus dem Kühlsystem des Anzugs. In der Schwerelosigkeit sinkt Wasser nicht zu Boden sondern bildet kleine Kugeln, die entweder durch den Anzug schweben oder sich großflächig an Körperteilen anlagern. Dabei besteht immer die Gefahr, dass man Wasser einatmet und sich dieses in der Lunge sammelt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">So geschah dies auch beim gestrigen Ausstieg. Zudem bedeckte ein Wasserfilm auch Ohren, Nase und Augen des Astronauten, so dass dieser zeitweilig nichts mehr hören oder sagen konnte. Als die erste Wasseransammlung im Nacken von Parmitano festgestellt war, wurde der Außenbordeinsatz sofort abgebrochen. Nach dem Wiedereinstieg in die Luftschleuse Quest schloss Luca seinen Raumanzug nicht an die externe Stromversorgung an, um nicht das Risiko eines Kurzschlusses oder eines Stromschlages einzugehen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Öffnen der inneren Luke half man Parmitano aus dem Anzug und versuchte dabei, die umherschwebenden Wassertröpfchen sowie die Wasserfilme im Inneren des Anzugs einzufangen bzw. zu binden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Insgesamt dauerte der Einsatz 1 Stunde und 32 Minuten, geplant waren mehr als 6 Stunden. Ursprünglich sollte während des Ausstiegs ein zweites Überbrückungskabel am Gitterelement Z1 installiert, Datenkabel für Sarja und das zukünftige Modul Naúka verlegt, Führungsschienen angebracht, eine Antenne umgesetzt und eine Schutzabdeckung an einer Schalteinheit entfernt werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11765.msg261066#msg261066" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ISS-Expedition 36 ab 16. Juli 2013</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Dragon-Start verschoben</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/dragon-start-verschoben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 May 2012 10:34:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Flüge zur ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Abbruch]]></category>
		<category><![CDATA[COTS]]></category>
		<category><![CDATA[Demonstrationsflug]]></category>
		<category><![CDATA[Dragon]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Durch eine Abweichung von einem der eingestellten Triebwerksparameter wurde der bereits in die Wege geleitete Start kurz nach Zündung der Triebwerke abgebrochen. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: SpaceX, NASA, Raumcon. Nach Angeben von SpaceX hat ein Sensor einen zu hohen Druck im Triebwerk Nummer 5 der ersten Stufe gemessen. Die Überwachungscomputer haben daraufhin den [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/dragon-start-verschoben/" data-wpel-link="internal">Dragon-Start verschoben</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Durch eine Abweichung von einem der eingestellten Triebwerksparameter wurde der bereits in die Wege geleitete Start kurz nach Zündung der Triebwerke abgebrochen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Günther Glatzel</a>. Quelle: SpaceX, NASA, Raumcon.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/19052012123456_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/19052012123456_small_1.jpg" alt="NASA TV" width="306" height="204"/></a><figcaption>
Falcon 9 Flug 3 beim Startabbruch am 19. Mai 2012 
<br>
(Bild: NASA TV)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Angeben von SpaceX hat ein Sensor einen zu hohen Druck im Triebwerk Nummer 5 der ersten Stufe gemessen. Die Überwachungscomputer haben daraufhin den Startvorgang automatisch unterbrochen und den Status der Rakete gesichert. Ein neuer Startversuch kann am Dienstag gegen 9.44 Uhr MESZ unternommen werden. Bis dahin wird man das Problem analysieren und Korrekturen vornehmen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Beim zuvor absolvierten zweisekündigen Triebwerkstest am 30. April war dieses Problem offenbar nicht aufgetreten. Ob man Eingriffe an der Rakete vornehmen muss oder nur Parameter in der Überwachungssoftware geändert werden, wird noch bekannt gegeben. Eine erste Äußerung von Elon Musk klang zunächst nach letzterem. Auf einer aktuellen Pressekonferenz war hingegen davon die Rede, dass der erhöhte Brennkammerdruck eine echte Anomalie war. Bis zum Startabbruch verlief der Countdown hingegen offenbar planmäßig und auch das Wetter war für einen Start passend. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Rakete Falcon 9 verfügt in der ersten Startstufe über 9 Triebwerke des Typs Merlin 1C, die im Quadrat angeordnet sind, Nummer 5 ist das mittlere. Bisher hat die Falcon 9 zwei weitgehend erfolgreiche Teststarts mit kleineren Problemen absolviert. Der genaue Einschuss in die ISS-Bahn stellt aber höhere Anforderungen an die Genauigkeit der Bahn. Zudem sollen verschiedene Manöver durchgeführt werden, die mit einem erhöhten Treibstoffverbrauch im Dragon-Raumschiff verbunden sind. Neue Triebwerke könnten der Falcon 9 in Zukunft bessere Reserven ermöglichen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9287.msg223835#msg223835" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Dragon C2+ ab 19. Mai 2012</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/dragon-start-verschoben/" data-wpel-link="internal">Dragon-Start verschoben</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Japan stellt Entwicklung der GX-Rakete ein</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/japan-stellt-entwicklung-der-gx-rakete-ein/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Dec 2009 10:58:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Abbruch]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[JAXA]]></category>
		<category><![CDATA[Testflug]]></category>
		<category><![CDATA[Trägerrakete]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Entwicklung des japanischen Raumfahrtträgers mit der Bezeichnung GX wird nach einem Regierungsbeschluss von Dezember 2009 eingestellt. Das fortgeschrittene Programm zum Bau eines erdgasbetriebenen Raketenmotors, der für die zweite Stufe der GX-Rakete vorgesehen war, soll in Japan jedoch weitergeführt werden. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: The Mainichi Daily News, Galaxy Express, IHI, JAXA, ULA. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/japan-stellt-entwicklung-der-gx-rakete-ein/" data-wpel-link="internal">Japan stellt Entwicklung der GX-Rakete ein</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Entwicklung des japanischen Raumfahrtträgers mit der Bezeichnung GX wird nach einem   Regierungsbeschluss von Dezember 2009 eingestellt. Das fortgeschrittene Programm zum Bau eines erdgasbetriebenen Raketenmotors, der für die zweite Stufe der GX-Rakete vorgesehen war, soll in Japan jedoch weitergeführt werden.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: The Mainichi Daily News, Galaxy Express, IHI, JAXA, ULA. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2009-12-30-95356.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/27122009115805_small_1.jpg" alt="JAXA" width="411" height="261"/><figcaption>
GX-Rakete &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: JAXA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Weil die Entwicklung der GX-Rakete wegen steigender Kosten nicht im ursprünglich geplanten finanziellen Rahmen möglich ist, und die Rakete sich vermutlich nicht besonders profitabel vermarkten lassen wird, wird das Programm von offizieller staatlicher Seite nicht mehr unterstützt. Die japanische Regierungsstelle für Entwicklungen im Raumfahrtsektor (engl. Strategic Headquarters for Space Development, SHSD) veranschlagte die Entwicklung der Rakete sowie den Bau und Start von zwei Prototypen zuletzt auf zusammen 94 Milliarden Yen, das sind umgerechnet mehr als 716 Millionen Euro.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Jahr 2002 hatte man den Einsatz der zweistufigen GX-Rakete dafür vorgesehen, maximal drei Tonnen Nutzlast in eine Umlaufbahn um die Erde in 200 Kilometern Höhe zu bringen. Der Jungfernflug hätte 2006 stattfinden sollen. Die erste Stufe sollte von Lockheed Martin basierend auf klassischen Konstruktionsmerkmalen der Atlas-Rakete mit druckversteiften Tanks gebaut und mit einem NK-33-Triebwerk ausgerüstet werden. Bald ging man von der vollständigen Neuentwicklung der Startstufe ab und zog die Verwendung einer Atlas III-Startstufe mit RD180-Triebwerk als erste Stufe in Betracht. Die zweite Stufe sollte eine japanische Entwicklung mit einem erdgasverbrennenden Motor darstellen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/27122009115805_small_2.jpg" alt="JAXA" width="394" height="197"/><figcaption>
Oberstufe mit LNG-Triebwerk &#8211; Illustration eines früheren Entwurfs 
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(Bild: JAXA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Anfang 2007 hoffte man noch, in den Finanzjahren 2007 und 2008 die beiden eingeplanten Testflüge einer Version mit einer Atlas III-basierten Erststufe von der japanischen Insel Tanegashima aus durchführen zu können, als Nutzlast nannte man im Oktober 2007 maximal 4,4 Tonnen in einen niedrigen Erdorbit. Gestartet wäre man von der entsprechend stark überarbeiteten Rampe N, die auch als &#8222;Osaki Mid-size Launch Complex&#8220; bezeichnet wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">2009 sah das GX-Konzept schließlich die Verwendung einer Atlas V-Zentralstufe vor, die mit einer geeigneten Oberstufe mit Erdgasmotor maximal 6 Tonnen Nutzlast in eine Umlaufbahn in 500 Kilometern Höhe bringen können sollte. Starts hätten nicht in Japen, sondern in den Vereinigten Staten auf der Luftwaffenbasis Vandenberg stattgefunden. Dort wollte man die Rampe SLC-3E nutzen. Zuletzt war man von einem Jungfernflug im Jahr 2012 ausgegangen, nach einem weiteren Testflug hätte der kommerzielle Einsatz der GX-Rakete begonnen. Die Galaxy Express Corporation, ein Joint-Venture japanischer und US-amerikanischer Unternehmen, wollte Betrieb und Vermarktung der Rakete besorgen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/27122009115805_small_3.jpg" alt="JAXA" width="402" height="201"/><figcaption>
Oberstufe mit LNG-Triebwerk &#8211; Illustration eines jüngeren Entwurfs 
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(Bild: JAXA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die für die GX-Rakete begonnene Entwicklung eines Raketenmotors, der verflüssigtes Erdgas (engl. liquified natural gas, LNG) mit flüssigem Sauerstoff verbrennt, will Japan fortführen. Im Finanzjahr 2010 sollen nach Angaben der zuständigen Regierungsstelle dafür etwa 5,8 Milliarden Yen bereitgestellt werden, umgerechnet über 44 Millionen Euro.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/27122009115805_small_4.jpg" alt="JAXA" width="405" height="305"/><figcaption>
LNG-Triebwerk im Test Ende Juni 2009 
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(Bild: JAXA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Im Jahr 2006 hatte die japanische Agentur für Luft- und Raumfahrtforschung JAXA einräumen müssen, dass das Desgin des LNG-Triebwerks einer umfassenden Überarbeitung bedarf. Bei Tests von maßstäblich verkleinerten Triebwerken waren beim Brennschluß Injektorfehler aufgetreten. Außerdem waren statische Tests der neuartigen Tankstruktur für die GX-Raketenstufe mit dem LNG-Triebwerk aus einer Kombination von Aluminium und karbonfaserverstärktem Kunststoff unbefriedigend verlaufen, und die angedachte Druckgasförderung für die Treibstoffe wurde in Frage gestellt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der letzte Entwurf einer Raketenstufe mit LNG-Triebwerk sieht daher die Verwendung von Tankstrukturen aus rostfreiem Edelstahl vor, und die Treibstoffförderung wird durch Pumpen unterstützt. Ein Raketenmotor geänderten Designs in Orginalgröße wurde Ende Juni 2009 durch seinen Hersteller, die IHI Aerospace Corporation, in einer Reihe von Testzündungen erfolgreich in einem Teststand bei der Stadt Aioi in der Präfektur Hyogo betrieben. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Statischer Brennversuch mit einem LNG-Triebwerk:</strong>
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<strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3437.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">JAXA</a></li></ul>
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		<title>Test des DM-1 kurz vor Zündung abgebrochen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/test-des-dm-1-kurz-vor-zuendung-abgebrochen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Aug 2009 05:27:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Abbruch]]></category>
		<category><![CDATA[Booster]]></category>
		<category><![CDATA[Constellation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 27. August 2009 wurde der erste statische Brennversuch eines Fünfsegmentboosters für die Ares-I-Rakete des Constellation-Programms kurz vor der Zündung abgebrochen. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: NASA, ATK. Der Fünfsegmentbooster ist im Teststand T-97 (Large Motor Static Firing Test Facility, Einrichtung für statische Brenntests großer Motore) auf dem Testgelände des Motorherstellers ATK in Promontory [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 27. August 2009 wurde der erste statische Brennversuch eines Fünfsegmentboosters für die Ares-I-Rakete des Constellation-Programms kurz vor der Zündung abgebrochen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: NASA, ATK.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/28082009072712_small_1.jpg" alt="NASA" width="367" height="275"/><figcaption>
DM-1 Montagearbeiten am Teststand T-97 
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(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Fünfsegmentbooster ist im Teststand T-97 (Large Motor Static Firing Test Facility, Einrichtung für statische Brenntests großer Motore) auf dem Testgelände des Motorherstellers ATK in Promontory nördlich von Salt Lake City in waagerechter Lage eingebaut. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Eigentlich hätte der Booster nach der Zündung geplante 122,8 Sekunden, also etwas über zwei Minuten, brennen sollen. Dazu kam es jedoch nicht. Der Countdown musste zwanzig Sekunden vor der Zündung angehalten werden, weil eine hydrazinbetriebene Hilfsenergieerzeugungsanlage (engl. auxiliary power      unit, APU), die insbesondere die Energieversorgung der Schubvektorsteuerung des Booster leisten soll, nicht angefahren werden konnte. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zwischen der Hilfsenergieerzeugungsanlage und ihrem Treibstofftank befindet sich eine Anzahl Ventile. Man vermutet, dass eines dieser Ventile nicht wie vorgesehen funktioniert hat. Für Fehlersuche und -behebung möchte man sich ausreichend Zeit lassen, weshalb ein neuer Versuch nicht vor dem 1. September 2009 stattfinden soll. Funktioniert der Booster, soll er einen Schub von über 16.000 Kilonewton erzeugen.</p>
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