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	<title>Andockmanöver &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Andockmanöver &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<item>
		<title>Frachtraumschiff legt automatisch an der ISS an</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/frachtraumschiff-legt-automatisch-an-der-iss-an/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gerhard Kowalski]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Aug 2023 06:43:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Progress MS-24 am Servicemodul Swesda gekoppelt. Ein Beitrag von Gerhard Kowalski. Quellen: GK Roskosmos, TASS. Moskau, 25. August 2023 &#8211; Nach zweitägiger Verfolgungsjagd hat das russische Frachtraumschiff Progress MS-24 am Freitag die Internationale Raumstation ISS erreicht. Es legte am Morgen automatisch am&#160;Servicemodul Swesda an, teilte&#160;die GK Roskosmos mit. Das Manöver sei&#160;aus der Station von den [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Progress MS-24 am Servicemodul Swesda gekoppelt. Ein Beitrag von Gerhard Kowalski.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quellen: GK Roskosmos, TASS.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ProgMS24arriISSnasatv60.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Progress MS-24 im Anflug auf die ISS. (Bild: NASA TV)" data-rl_caption="" title="Progress MS-24 im Anflug auf die ISS. (Bild: NASA TV)" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ProgMS24arriISSnasatv26.jpg" alt="Progress MS-24 im Anflug auf die ISS. (Bild: NASA TV)" class="wp-image-130266"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Progress MS-24 im Anflug auf die ISS. (Bild: NASA TV)</figcaption></figure>



<p>Moskau, 25. August 2023 &#8211; Nach zweitägiger Verfolgungsjagd hat das russische Frachtraumschiff Progress MS-24 am Freitag die Internationale Raumstation ISS erreicht. Es legte am Morgen automatisch am&nbsp;Servicemodul Swesda an, teilte&nbsp;die GK Roskosmos mit. Das Manöver sei&nbsp;aus der Station von den Kosmonauten Sergej Prokopjew, Dmitri Petelin und Andrej Fedjajew kontrolliert worden.</p>



<p>Der Frachter, der am Mittwoch vom Kosmodrom Baikonur in Kasachstan gestartet war, hat rund 2,5 Tonnen Nachschub an Bord. Dabei handelt es sich um 500 Kilogramm Treibstoff, 420 Kilogramm Trinkwasser sowie 1.535 Kilogramm Ausrüstungen für Experimente, sanitäre Verbrauchsmaterialien, Kleidung und Lebensmittel.&nbsp;</p>



<p>Es ist dies die dritte Progress-Mission zur ISS in diesem Jahr.</p>



<p><em>Gerhard Kowalski</em></p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19680.msg553103#msg553103" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Progress MS-24 (Nr. 454) &#8211; Sojus 2.1a &#8211; Baikonur 31/6</a></li>
</ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>MEV mit Technik von Jena-Optronik an Bord gestartet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/mev-mit-technik-von-jena-optronik-an-bord-gestartet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Oct 2019 08:43:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Andockmanöver]]></category>
		<category><![CDATA[Jena Optronik]]></category>
		<category><![CDATA[Kamera]]></category>
		<category><![CDATA[MEV-1]]></category>
		<category><![CDATA[RVS 3000-3D]]></category>
		<category><![CDATA[Satellitenservice]]></category>
		<category><![CDATA[Servicemission]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das „Mission-Extension Vehicle&#8220; (kurz: MEV) des amerikanischen Technologiekonzerns Northrop Grumman ist mit neuester Sensortechnologie aus Jena auf dem Weg ins All. Ein neues Kamerasystem und ein neuer Sensor der Jena-Optronik GmbH sind im Rahmen dieser weltweit ersten kommerziellen In-Orbit Servicemission im geostationären Orbit auf ihrem Jungfernflug. Eine Presseinformation der Jena-Optronik GmbH. Quelle: Jena-Optronik GmbH. Jena [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Das „Mission-Extension Vehicle&#8220; (kurz: MEV) des amerikanischen Technologiekonzerns Northrop Grumman ist mit neuester Sensortechnologie aus Jena auf dem Weg ins All. Ein neues Kamerasystem und ein neuer Sensor der Jena-Optronik GmbH sind im Rahmen dieser weltweit ersten kommerziellen In-Orbit Servicemission im geostationären Orbit auf ihrem Jungfernflug. Eine Presseinformation der Jena-Optronik GmbH.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: Jena-Optronik GmbH.</p>



<p>Jena 10. Oktober 2019 &#8211; Die Mission zur Verlängerung der Lebensdauer geostationärer Satelliten stellt einen Meilenstein der Raumfahrt dar, denn ein solches Manöver ist bisher noch nie erfolgt. MEV wird an den jeweiligen Satelliten andocken und dessen Steuerung übernehmen. Der hohe technische Anspruch entsteht dabei aus der Notwendigkeit einer kontrollierten Annäherung aus 40.000 Metern und dem anschließenden vollautomatischem Docking im Zentimeterbereich. Nach Erreichen der endgültigen Lebenszeit des Satelliten soll MEV abdocken und das Andockmanöver wiederholen können. Die Fähigkeit des An- und Abdockens an ausgediente Satelliten wird zukünftig neue Missionen &#8211; wie etwa Wartung und Zusammenbau im All – ermöglichen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/10102019104332_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/10102019104332_small_1.jpg" alt="Jena-Optronik GmbH" width="260"/></a><figcaption>
RVS3000-3D 
<br>
(Bild: Jena-Optronik GmbH)
</figcaption></figure></div>



<p>Der Rendezvous- und Docking Sensor RVS 3000-3D des Thüringer Raumfahrtunternehmens Jena-Optronik GmbH unterstützt die Mission. Dieses Lidar-basierte System (Lidar: englische Abkürzung für light detection and ranging) beinhaltet leistungsstarke Algorithmen zur 3D-Bildverarbeitung im Fern- sowie Nahbereich und ist eine Weiterentwicklung des flugerprobten RVS 3000. Der neue Sensor kann auch sogenannte unvorbereitete Weltraumobjekte ansteuern, d.h. Satelliten die bisher nicht für das Andocken vorgesehen waren. Für den Sensor besteht die Herausforderung darin, hochgenaue Messungen gegen diffuse Flächen&nbsp; und somit jedes Material auf dem Satelliten durchzuführen. Der RVS 3000-3D wird der erste Lidar sein, welcher 3D Scans von einem Satelliten im geostationären Orbit &#8211; also in ca. 36.000 km Höhe über der Erde – liefert. </p>



<p>„Missionen, welche bis vor wenigen Jahren nicht vorstellbar und Science-Fiction waren, rücken in greifbare Nähe. Wir sind stolz auf unseren RVS3000-3D und die Beteiligung an MEV. Das Projekt markiert den Beginn einer neuen Ära der Raumfahrt hin zu autonom arbeitenden Vehikeln welche Satelliten im Orbit reparieren oder ganze Raumschiffe im Orbit zusammenbauen&#8220;, erläutert Dr. Sebastian Dochow, Abteilungsleiter Lidare bei Jena-Optronik GmbH. „Das gesamte Lidar-Team bedankt sich bei Northrop Grumman für das entgegengebrachte Vertrauen und die Zusammenarbeit in den letzten Jahren! Wir wissen, dass der Weg nicht immer einfach war, und wir sind stolz darauf ein neues Zeitalter der Raumfahrtgeschichte begleiten zu dürfen. Wir wünschen viel Erfolg bei der Demonstration dieser Technologie!&#8220; </p>



<p>Neben dem LIDAR stellt Jena-Optronik zwei Sternsensoren vom Typ ASTRO APS und die Neuentwicklung Visible Sensor Suite (kurz: VSS) bei, welche auf MEV seine Premiere im All hat. </p>



<p>Bei der VSS handelt es sich um ein sog. Navigationskamerasystem, welches aus drei Kamerapaaren besteht. Diese werden durch eine Elektronikbox ergänzt, welche die Kameras mit Spannung versorgt, synchronisiert sowie Telekommandos und Telemetire übersetzt. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/10102019104332_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/10102019104332_small_2.jpg" alt="Jena-Optronik GmbH" width="260"/></a><figcaption>
Visible Sensor Suite 
<br>
(Bild: Jena-Optronik GmbH)
</figcaption></figure></div>



<p>Der on-board Computer des MEV verwendet die von der VSS aufgenommen Bilder während des Annäherungsvorganges zur Entfernungsmessung im Bereich von 40.000 Metern bis zu 50 Zentimetern, also bis zum Docking. Dabei decken zwei der drei Kamerapaare unterschiedliche Entfernungsbereiche ab. Das dritte Kamerapaar ist aus Redundanzgründen an Bord und bietet zudem die Möglichkeit zur visuellen Überwachung des Manövers. </p>



<p>Die VSS Kameras verwenden als erstes Jena-Optronik Produkt einen Bildsensor einer neuen Generation hoch effizienter und gleichzeitig hoch integrierter Komponenten. Damit ließ sich ein vergleichsweise kompaktes und leichtgewichtiges Design realisieren. Im Rahmen der anschließenden Qualifikation, hierbei werden die Bedingungen beim Raketenstart und im All simuliert, demonstrierte die VSS Robustheit und Stabilität. Auf MEV wird die Visible Sensor Suite nun erstmals ihre Leistungsfähigkeit im Weltraum unter Beweis stellen. </p>



<p>„In 2 Jahren Entwicklungszeit waren insgesamt 93 Kolleginnen und Kollegen von der Skizze über Design, Entwicklung, Aufbau, Test und Qualifikation an VSS beteiligt. Ohne deren großes Engagement in Verbindung mit einer außergewöhnlichen Identifikation mit dem Projekt wäre dieser Erfolg nicht möglich gewesen. Vielen Dank! Dieser gilt auch unserem Kunden für die hochproduktive Zusammenarbeit. Zu jeder Zeit standen Ansprechpartner zur Verfügung, so dass technische und organisatorische Themen stets in einer entspannten und konstruktiven Atmosphäre geklärt werden konnten&#8220;, fasst Richard Würl, VSS Projektleiter bei Jena-Optronik, die Arbeit im MEV Projekt zusammen. </p>
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			</item>
		<item>
		<title>Zum Mond, ohne abzuheben</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/zum-mond-ohne-abzuheben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Mar 2019 07:39:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Andockmanöver]]></category>
		<category><![CDATA[CNES]]></category>
		<category><![CDATA[DLR]]></category>
		<category><![CDATA[Kosmonaut]]></category>
		<category><![CDATA[Moskau]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[SIRIUS-19]]></category>
		<category><![CDATA[Universität Stuttgart]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>SIRIUS-19-Isolation am IBMP RAS in Moskau gestartet. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Quelle: DLR. Am 19. März 2019 um 14:00 Uhr Ortszeit (12:00 Uhr Mitteleuropäischer Zeit) hat im Institut für Biomedizinische Probleme der Russischen Akademie der Wissenschaften (IBMP RAS) in Moskau ein besonderes Experiment begonnen. Rund vier Monate, bevor sich [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">SIRIUS-19-Isolation am IBMP RAS in Moskau gestartet. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: DLR.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/20032019083928_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/20032019083928_small_1.jpg" alt="IBMP" width="260"/></a><figcaption>
Am 19. März 2019 um 14:00 Uhr Ortszeit Moskau startete die SIRIUS-Crew auf ihre Reise in Richtung orbitale Mondstation. Mit dabei sind (v. l.): Reinhold Povilaitis (USA), Daria Zhidova (Russland), Kommandant Yevgeny Tarelkin (Russland), Anastasia Stepanova (Russland), Allen Mirkadyrov (USA) und Stephania Fedeye (Russland). 
<br>
(Bild: IBMP)
</figcaption></figure></div>



<p>Am 19. März 2019 um 14:00 Uhr Ortszeit (12:00 Uhr Mitteleuropäischer Zeit) hat im Institut für Biomedizinische Probleme der Russischen Akademie der Wissenschaften (IBMP RAS) in Moskau ein besonderes Experiment begonnen. Rund vier Monate, bevor sich die erste Mondlandung der Apollo-11-Astronauten zum 50. Mal jährt, gehen drei &#8222;Kosmonautinnen&#8220; und drei &#8222;Kosmonauten&#8220; bis zum 19. Juli 2019 auf eine simulierte Reise zu unserem Erdtrabanten. Abgeschlossen von der Außenwelt leben, arbeiten und forschen sie 122 Tage lang unter vollständigen Isolationsbedingungen im Moskauer NEK-Habitat, ein 550 Kubikmeter großes Modul für die Simulation von Weltraumeinsätzen. </p>



<p>&#8222;Nur durch biomedizinische Forschungen dieser Art werden künftige Reisen zu anderen Himmelskörpern möglich sein. Sechs dieser Experimente kommen aus Deutschland&#8220;, betont Dr. Christian Rogon, SIRIUS-Projektleiter im Raumfahrtmanagement des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), das neben der französischen Raumfahrtagentur CNES unter der Leitung der russischen Raumfahrtagentur Roskosmos und der US-amerikanische Weltraumbehörde NASA an der Isolationsstudie SIRIUS-19 beteiligt ist. </p>



<p><strong>Drei Frauen und drei Männer mit an Bord</strong>
<br>
In jüngster Zeit ist der Mond wieder stärker in den Fokus der Raumfahrtagenturen gerückt. &#8222;Doch bevor hier überhaupt sinnvoll geforscht werden kann, müssen Besatzungen ausgebildet werden, die eine solche Mission erfolgreich bestreiten. Dafür müssen sie &#8211; wie in SIRIUS-19 &#8211; lange Zeit in einer Mischung aus psychischem Stress durch totale Abgeschiedenheit und hohem Leistungsdruck leben können. Nur so können wir mehr über das Zusammenspiel von Körper und Geist in Isolation erfahren&#8220;, erklärt Rogon. Diese Erkenntnisse gewinnt man am besten, wenn eine simulierte Mondmission unter einem möglichst realistischen Szenario abläuft. </p>



<p>Beim SIRIUS-19-Experiment sind daher unter dem Kommando des 44-jährigen russischen Kosmonauten Yevgeny Tarelkin, der bereits eine &#8222;echte&#8220; Weltraummissionen bestritten hat, Reinhold Povilaitis und Allen Mirkadyrov (beide US-Amerikaner) sowie Daria Zhidova, Anastasia Stepanova und Stephania Fedeye (alle aus Russland) zu der viermonatigen simulierten Mondreise aufgebrochen. DLR-Projektleiter Rogon: &#8222;Wichtig ist bei SIRIUS-19, dass dieses Mal &#8211; im Gegensatz zu vergleicbaren Studien wie zum Beispiel MARS 500 vor acht Jahren &#8211; auch Frauen mit an Bord sind. Wie löst eine gemischte Crew die Herausforderungen in der Isolation? Wie geht sie mit möglichen Pannen um? Wie reagiert sie auf erhöhten Leistungsdruck? Das sind alles Fragen, auf deren Antworten wir schon sehr neugierig sind&#8220;. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/20032019083928_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/20032019083928_small_2.jpg" alt="DLR CC-BY 3.0" width="260"/></a><figcaption>
Künstlerische Darstellung der Weltraumstation am Boden 
<br>
(Bild: DLR CC-BY 3.0)
</figcaption></figure></div>



<p><strong>Arbeitsalltag auf einer orbitalen Mondstation</strong>
<br>
Nachdem die Crew nach drei Tagen Raumflug in einen Mondorbit eingeschwenkt ist und sich so einer orbitalen Mondstation genähert hat, dockt ihre kleine Kapsel am zehnten Tag endlich an. Jetzt können die &#8222;Kosmonauten&#8220; in den neuen Lebensraum übersiedeln und die gesamte Station nutzen, die von nun an 100 Tage ihr Zuhause und ihr Arbeitsplatz sein wird. Sie werden täglich Gesundheits- und Fitnesschecks durchlaufen, Sport treiben, Sicherheitstrainings absolvieren, die Station keimfrei halten und Raumschiffe an- und abkoppeln. </p>



<p>Zahlreiche Experimente machen ihren Acht-Stunden-Arbeitstag komplett. Morgens wird gemeinschaftlich gefrühstückt. Alle anderen Mahlzeiten variieren je nach dem täglichen Zeitplan der &#8222;Kosmonauten&#8220;. Alle 30 Tage versorgt ein Raumfrachter die orbitale Mondstation mit neuer Nahrung und Verbrauchsmaterial. Die Schlaf- und Wachzeiten bleiben in Anlehnung an die irdische Heimat weitestgehend unverändert. &#8222;Da die Eintönigkeit der Arbeitsabläufe auf sehr begrenztem Raum zu einer großen Herausforderung werden kann, wird die Crew auch auf zufällige technische Störungen und Pannen wie einen fünftägigen Kommunikationsausfall mit der &#8218;Bodenstation&#8216; reagieren müssen&#8220;, erklärt Christian Rogon. Der Funkverkehr mit der Erde ist generell fünf Minuten in jede Richtung zeitverzögert. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/20032019083928_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/20032019083928_small_3.jpg" alt="DLR CC-BY 3.0" width="260"/></a><figcaption>
Die Anlage nach dem Schließen der Türen. 
<br>
(Bild: DLR CC-BY 3.0)
</figcaption></figure></div>



<p><strong>Andockmanöver im Isolationstest</strong>
<br>
Während ihres Aufenthaltes auf der simulierten orbitalen Mondstation müssen die Kosmonauten insgesamt mehr als 70 Experimente absolvieren. Sechs davon stammen aus Deutschland und werden zum größten Teil vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) über das DLR Raumfahrtmanagement gefördert. So testen zum Beispiel Forscher des DLR-Instituts für Luft- und Raumfahrtmedizin in Köln ein neues Lernprogramm, mit dem Raumfahrer das Andocken von Raumschiffen an Raumstationen üben können. Auf diese Weise erlernen sie selbständig die geistigen und motorischen Fähigkeiten zur manuellen Kontrolle von Objekten mit sechs Freiheitsgraden. </p>



<p>Auch das Institut für Raumfahrtsystem der Universität Stuttgart beschäftigt sich mit Dockingmanövern. In einem Projekt des ehemaligen deutschen Astronauten Reinhold Ewald müssen die sechs &#8222;Kosmonauten&#8220; in einer Simulation das brandneue russische Raumschiff PTK-Federatsiya steuern und an der Mondorbitalstation Lunar Orbital Platform-Gateway (LOP-G) andocken. </p>



<p><strong>Trainieren und schlafen für die Weltraumforschung</strong>
<br>
Zwei Experimente der Deutschen Sporthochschule Köln gehen auf die Suche nach den effektivsten Trainingsmethoden für Raumfahrer, die einem Abbau der Muskel- und Knochenmasse sowie einer Beeinträchtigung des Herz-Kreislaufsystems und der Psyche während Weltraummissionen entgegenwirken sollen. Schlafmediziner der Berliner Charité testen, ob und wie sich bei den gesunden, gut trainierten &#8222;Kosmonauten&#8220; unter Isolation zu kurze oder schlaflose Nächte auf deren Leistungsfähigkeit am nächsten Tag und auf ihr autonomes Nervensystem auswirken. </p>



<p>Zudem möchte die Beuth Hochschule für Technik in Berlin herausfinden, wie sich bei Langzeitmissionen Kontaminationen durch Bakterien beseitigen oder am besten gleich ganz verhindern und damit eine Infektionsgefahr der Mannschaft oder eine Beschädigung der technischen Ausstattung vermeiden lassen. Hierfür testen sie Oberflächen aus strukturiertem und veredeltem Silber (AGXX) und chemisch veränderte Grafitoberflächen (GOX). </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/20032019083928_big_4.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/20032019083928_small_4.jpg" alt="DLR" width="260"/></a><figcaption>
Dr. Christian Rogon 
<br>
(Bild: DLR)
</figcaption></figure></div>



<p><strong>Zur Halbzeit ein Ausflug zur Mondoberfläche</strong>
<br>
Neben den Experimenten und den alltäglichen Herausforderungen wartet noch ein besonderes Highlight auf die Crew: ein Ausflug zu unserem Erdtrabanten. &#8222;Genau zur Halbzeit werden vier &#8218;Kosmonauten&#8216; in einer kleinen Landesonde zur Mondoberfläche aufbrechen. Dort angekommen sollen Yevgeny Tarelkin und Reinhold Povillaitis in Raumanzügen mehrere &#8218;Mondspaziergänge&#8216; unternehmen, Proben sammeln und eine &#8218;Besiedlung&#8216; des Mondes vorbereiten&#8220;, betont Christian Rogon. </p>



<p>Zwei Raumfahrer bleiben in der orbitalen Mondstation zurück und überwachen den Ausflug. Nach Rückkehr und Docking der Landesonde mit der Station sollen alle gemeinsam noch 30 Tage lang den Erdtrabanten umrunden. In dieser Zeit steuert die Crew Rover auf der Mondoberfläche fern, dockt weitere Raumschiffe an der orbitalen Station an und führt weitere Experimente durch, ehe es am 19. Juli 2019 wieder zurück nach Moskau gehen soll. </p>
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			</item>
		<item>
		<title>Erfolgreiche Umkopplung an der ISS</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/erfolgreiche-umkopplung-an-der-iss/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Nov 2013 10:48:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Flüge zur ISS]]></category>
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		<category><![CDATA[Rasswjet Modul]]></category>
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		<category><![CDATA[Sojus-TMA 09M]]></category>
		<category><![CDATA[Swesda Modul]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=37592</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das Raumschiff Sojus-TMA 09M hat heute früh vom bisherigen Kopplungspunkt an kleinen Forschungsmodul Rasswjet abgelegt und nach etwa 20-minütigem Flug am Heck der Station wieder angedockt. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Roskosmos, NASA, Energija. Damit macht man sozusagen Platz für die nächste Stammbesatzung, die ausnahmsweise bereits vor dem Abflug der alten Besatzung auf der [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Das Raumschiff Sojus-TMA 09M hat heute früh vom bisherigen Kopplungspunkt an kleinen Forschungsmodul Rasswjet abgelegt und nach etwa 20-minütigem Flug am Heck der Station wieder angedockt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Günther Glatzel</a>. Quelle: Roskosmos, NASA, Energija.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01112013114848_small_1.jpg" alt="Energija" width="360" height="237"/><figcaption>
Der Wechsel erfolgte von Rasswjet unterhalb der Mitte der Station ans Modul Swesda am Heck. 
<br>
(Bild: Energija)
</figcaption></figure></div>



<p>Damit macht man sozusagen Platz für die nächste Stammbesatzung, die ausnahmsweise bereits vor dem Abflug der alten Besatzung auf der Internationalen Raumstation eintrifft. Für ein paar Tage werden dann 9 Raumfahrer an Bord der Station weilen. </p>



<p>Grund für dieses Vorgehen ist die Übergabe einer Olympia-Fackel, die mit Sojus-TMA 11M zur Station gebracht wird, bei einem Ausstieg am 9. November ihre Vakuumpremiere erleben und anschließend mit Sojus-TMA 09M zur Erde zurückkehren soll. </p>



<p>Dabei werden zum zweiten Mal seit 2009 (Sojus-TMA 14, 15 und 16) drei bemannte russische Raumschiffe an der Internationalen Raumstation angekoppelt sein. Neun Personen an Bord der Station ist hingegen keine Besonderheit, waren doch mit zwei Stammbesatzungen und einer angekoppelten US-amerikanischen Raumfähre des Öfteren 13 Personen im Orbitalkomplex. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01112013114848_big_1.jpg" alt="" class="wp-image-37534" width="375" height="280"/><figcaption>Das Raumschiff manövriert in unmittelbarer Umgebung der ISS.<br>(Bild: NASA-TV)</figcaption></figure></div>



<p>Die Erweiterung der Station von russischer Seite macht indes nicht so schnell Fortschritte wie geplant. Im Wissenschaftsmodul Naúka wurden offenbar Treibstoffleitungen verbaut, die nicht den Anforderungen genügen. Das Modul geht daher kurz vor dem eigentlichen Starttermin zurück an den Hersteller Chrunitschew und soll hier umgebaut werden. Da die Leitungen teilweise tief hinter Apparaturen und Abdeckungen verborgen verlaufen, wird der Umbau längere Zeit in Anspruch nehmen. Mittlerweile spricht man von der zweiten Hälfte des Jahres 2015. Währenddessen ist das kugelförmige Kopplungsmodul Pritschal so gut wie fertig. Es wird wie auch das für 2016 vorgesehene Forschungs- und Energiemodul NEM 1 von Energija gebaut. </p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11527.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Sojus-TMA 09M</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3711.msg268422#msg268422" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Thema ISS &#8211; russisches Segment ab 22. Oktober 2013</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3793.msg259681#msg259681" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ISS-Hauptthema ab 25. Juni 2013</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Umkopplungstest mit Shenzhou 10</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/umkopplungstest-mit-shenzhou-10/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Jun 2013 08:44:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstationen]]></category>
		<category><![CDATA[Andockmanöver]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Kopplung]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstation]]></category>
		<category><![CDATA[Shenzhou 10]]></category>
		<category><![CDATA[Tiangong 1]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie chinesische Medien melden, hat das Raumschiff Shenzhou 10 heute früh erneut von der Raumstation abgekoppelt und diese anschließend umflogen. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Xinhua, CCTV. Zunächst entfernte sich das Raumschiff nach der Abkopplung gegen 1.02 Uhr MESZ in Flugrichtung nach vorn, wurde dann auf eine höhere Bahn gebracht, wodurch es langsamer wurde [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Wie chinesische Medien melden, hat das Raumschiff Shenzhou 10 heute früh erneut von der Raumstation abgekoppelt und diese anschließend umflogen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Günther Glatzel.</a> Quelle: Xinhua, CCTV.</p>



<p>Zunächst entfernte sich das Raumschiff nach der Abkopplung gegen 1.02 Uhr MESZ in Flugrichtung nach vorn, wurde dann auf eine höhere Bahn gebracht, wodurch es langsamer wurde und hinter die Station zurück fiel. Anschließend wendete das Raumschiff und senkte die Bahn wieder ab. Etwa 300 Meter hinter Tiangong 1 begann nun ein erneuter Anflug. Auch Tiangong 1 drehte sich um 180 Grad und wandte dem Raumschiff nun wieder seinen Kopplungsstutzen zu. Hier erfolgte ein weiteres Rendezvous kurze Zeit später.  <br>Wie vom chinesischen Kontrollzentrum mitgeteilt wurde, stellt das Manöver einen Test für die spätere große Raumstation dar. Hier könnten wie früher bei Saljut-Stationen, der Mir oder mitunter auch heute bei der Internationalen Raumstation Umkopplungsoperationen erforderlich werden. Außerdem wird die zukünftige chinesische Station sowohl am Bug als auch am Heck über Kopplungsaggregate verfügen. </p>



<p>Ein Umfliegen der ISS war auch in den letzten Jahren am Ende von Shuttle-Missionen üblich, um Fortschritte beim Aufbau der Station zu dokumentieren. </p>



<p>Die Rückkehr der drei chinesischen Raumfahrer der Mission Shenzhou 10 ist für morgen etwa 8 Uhr Pekinger Zeit geplant, dies wäre 2 Uhr MESZ. </p>



<p><strong>Update:</strong> <br>Zunächst wurde auf CCTV gemeldet, das Raumschiff habe noch einmal an die Raumstation angekoppelt. Dafür gab es bisher aber noch keine unabhängige Bestätigung. Auf jeden Fall befindet sich Shenzhou 10 jetzt auf einem Alleinflug und die Besatzung bereitet sich auf die Rückkehr zur Erde vor. </p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11350.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Shenzhou 10</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3485.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Chinas bemannte Raumfahrt</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Manuelle Kopplung von Shenzhou 10 und Tiangong 1</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/manuelle-kopplung-von-shenzhou-10-und-tiangong-1/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Jun 2013 11:46:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstationen]]></category>
		<category><![CDATA[Andockmanöver]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Kopplung]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstation]]></category>
		<category><![CDATA[Shenzhou 10]]></category>
		<category><![CDATA[Tiangong 1]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In der Nacht unserer Zeit koppelte das chinesische Raumschiff Shenzhou 10 von der Raumstation Tiangong 1 ab und führte anschließend ein manuelles Annäherungs- und Kopplungsmanöver aus. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: CCTV, Xinhua, Raumcon. Vertont von Peter Rittinger. Dies diente vor allem dem Training der Raumfahrer. In den kommenden Jahren will man den Aufbau [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">In der Nacht unserer Zeit koppelte das chinesische Raumschiff Shenzhou 10 von der Raumstation Tiangong 1 ab und führte anschließend ein manuelles Annäherungs- und Kopplungsmanöver aus.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Günther Glatzel</a>. Quelle: CCTV, Xinhua, Raumcon. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2013-06-25-59103.mp3"></audio></figure>



<p>Dies diente vor allem dem Training der Raumfahrer. In den kommenden Jahren will man den Aufbau einer größeren Raumstation in Angriff nehmen, wofür man zunächst eine Menge Erfahrungen sammeln möchte.  <br>Das Abkoppeln geschah gegen 2.26 Uhr MESZ, das erneute Ankoppeln, nachdem man sich zwischenzeitlich bis auf etwa 120 m von der Station entfernt hatte, gegen 4.07 Uhr. Die Steuerung wurde vom Kommandanten Nie Haisheng bedient, während Zhang Yiaoguang, und Wang Yaping assistierten. Nach der erneuten Kopplung bezog die Besatzung die Raumstation bereits wieder. Die Arbeiten an Bord werden wahrscheinlich bis zum Mittwoch andauern. </p>



<p>In den letzten Tagen hatten die drei Raumfahrer ihr geplantes Programm abgearbeitet. Dazu gehörten medizinische Untersuchungen, die sich vor allem mit Veränderungen befassten, die der menschliche Körper während des Aufenthalts in der Schwerelosigkeit erfährt. Dazu gehören Muskel- und Knochenschwund, eine Schwächung des Immunsystems sowie Veränderungen in der Wahrnehmung. </p>



<p>Des Weiteren wurden technische Erprobungen durchgeführt und Sport getrieben. Außerdem wurde eine minutiös vorbereitete Unterrichtsstunde aus der Station übertragen, in deren Verlauf verschiedene Phänomene der Schwerelosigkeit vorgeführt und Fragen der Schüler auf der Erde beantwortet wurden. So brachte Wang Yaping einen ihrer Kollegen mit einem Finger in Bewegung, erzeugte mit Hilfe der Oberflächenspannung eine Wasserkugel, bewies die Stabilität der Kreiselbewegung im All sowie den Unterschied zwischen Masse und Gewicht und zeigte, dass ein Pendel in der Schwerelosigkeit nicht so funktioniert, wie wir es von der Erde gewöhnt sind. </p>



<p>Die Unterrichtsstunde aus dem All wurde von etwa 60 Millionen chinesischen Schülern in 80.000 Schulen gesehen und weckte nach Worten eines Lehrers Interesse an Weltraumwissenschaften. </p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11350.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Shenzhou 10</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3485.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Chinas bemannte Raumfahrt</a></li></ul>
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		<enclosure url="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2013-06-25-59103.mp3" length="5949315" type="audio/mpeg" />

			</item>
		<item>
		<title>ATV Albert Einstein hat angekoppelt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/atv-albert-einstein-hat-angekoppelt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Jun 2013 14:26:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstationen]]></category>
		<category><![CDATA[Versorgungsfahrzeuge]]></category>
		<category><![CDATA[Albert Einstein]]></category>
		<category><![CDATA[Andockmanöver]]></category>
		<category><![CDATA[Ariane 5]]></category>
		<category><![CDATA[ATV 4]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Kourou]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das vierte Automated Transfer Vehicle der ESA hat soeben an der Internationalen Raumstation angekoppelt. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Roskosmos, NASA, Raumcon. Nach fünf Tagen autonomem Flug geschah das Kopplungsmanöver bewusst etwas später als geplant, da man noch prüfen wollte, ob alle drei Laserreflektoren am Heck der Station von den Systemen des ATV erfasst [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Das vierte Automated Transfer Vehicle der ESA hat soeben an der Internationalen Raumstation angekoppelt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Günther Glatzel</a>. Quelle: Roskosmos, NASA, Raumcon.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/15062013162656_small_1.jpg" alt="NASA-TV" width="363" height="265"/><figcaption>
ATV 4 kurz vor dem Andocken 
<br>
(Bild: NASA-TV)
</figcaption></figure></div>



<p>Nach fünf Tagen autonomem Flug geschah das Kopplungsmanöver bewusst etwas später als geplant, da man noch prüfen wollte, ob alle drei Laserreflektoren am Heck der Station von den Systemen des ATV erfasst werden würden. Ende April hatte ein Progress-Transporter mit noch eingeklappter Radarantenne dort angedockt, wobei man nicht genau wusste, ob diese den Kopplungsstutzen oder eine der Anbauten beschädigt haben könnte. </p>



<p>Nachdem klar war, dass alles wie gewünscht funktionierte, wurde die Kopplung gegen 16.07 Uhr MESZ vollzogen. Dazu gleitet ein Sporn in einen Konus, bis der Kopf des Sporns ein Loch in der Mitte des Konus&#8216; passiert hat und dabei Schnappriegel ausklappen und sich wie Widerhaken hinter der Öffnung verhaken. Anschließend wird die Führungsstange eingefahren wonach dann Haltebolzenpaare einrasten können, welche die feste Verbindung des Raumschiffs mit der Station übernehmen. </p>



<p>Das ATV mit der Nummer 4 wurde am 5. Juni vom Raumfahrtzentrum Kourou in Französisch Guayana an der Spitze einer Ariane-5-Trägerrakete gestartet, trägt den Namen <i>Albert Einstein</i> und ist das vorletzte derartige Raumfahrzeug, das von der ESA zur Versorgung der Internationalen Raumstation eingesetzt wird. Es besitzt mit Treibstoffen und Fracht eine Gesamtmasse von reichlich 20,2 Tonnen. Davon entfallen etwa 6,6 Tonnen auf die einzelnen Bestandteile der Nutzlast. </p>



<p>Den größten Anteil daran besitzen mit 3,44 Tonnen Treibstoffe für Bahnanhebungsmanöver der ISS mit den ATV-Triebwerken sowie zum Nachfüllen der ISS-Tanks. In weiteren Tanks befinden sich zudem 570 kg Wasser, 66 kg Luft und 33 kg Sauerstoff. Die sogenannte Trockenfracht umfasst etwa 1.400 verschiedene Teile mit einer Gesamtmasse von 2,5 Tonnen. Dazu zählen Bekleidung, Nahrungsmittel, Experimentiereinrichtungen und -materialien und Werkzeuge. </p>



<p>Das ATV 4 soll bis zum 28. Oktober am Heck der Station angekoppelt bleiben und während dieser Zeit entladen werden. Zudem werden mehrere teilweise erhebliche Bahnanhebungen mit den Triebwerken des Raumfahrzeugs ausgeführt. Am Ende wird ATV 4 mit nicht mehr benötigten Materialien beladen und in der Erdatmosphäre verglühen. </p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10675.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ATV 4 Albert Einstein &#8211; Vorbereitung und Integration</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11784.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Ariane-5 ES VA-213 mit &#8222;Albert Einstein&#8220;</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11787.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ATV-4 Albert Einstein &#8211; Mission und Betrieb</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/atv-albert-einstein-hat-angekoppelt/" data-wpel-link="internal">ATV Albert Einstein hat angekoppelt</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kopplung erfolgreich, ISS-Besatzung komplett</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/kopplung-erfolgreich-iss-besatzung-komplett/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Mar 2013 08:02:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Besatzungen]]></category>
		<category><![CDATA[Flüge zur ISS]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[Andockmanöver]]></category>
		<category><![CDATA[Expedition 36]]></category>
		<category><![CDATA[Kopplung]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Roskosmos]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>
		<category><![CDATA[Sojus]]></category>
		<category><![CDATA[Sojus-TMA 08M]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=36389</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das gestern Abend gestartete Raumschiff Sojus-TMA 08M hat planmäßig gegen 3.28 Uhr MEZ an der Internationalen Raumstation angekoppelt. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Roskosmos, NASA. Damit ist die Besatzung der Internationalen Raumstation wieder komplett. In den kommenden Monaten werden Pawel Winogradow, Christopher Cassidy und Alexander Misurkin gemeinsam mit Chris Hadfield, Roman Romanjenko und Thomas [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/kopplung-erfolgreich-iss-besatzung-komplett/" data-wpel-link="internal">Kopplung erfolgreich, ISS-Besatzung komplett</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Das gestern Abend gestartete Raumschiff Sojus-TMA 08M hat planmäßig gegen 3.28 Uhr MEZ an der Internationalen Raumstation angekoppelt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Günther Glatzel.</a> Quelle: Roskosmos, NASA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/29032013090206_small_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SojusTMA08MandISScrewNASATV260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Die komplette Besatzung der Internationalen Raumstation.<br>(Bild: NASA-TV)</figcaption></figure></div>



<p>Damit ist die Besatzung der Internationalen Raumstation wieder komplett. In den kommenden Monaten werden Pawel Winogradow, Christopher Cassidy und Alexander Misurkin gemeinsam mit Chris Hadfield, Roman Romanjenko und Thomas Marshburn Experimente betreuen bzw. durchführen und die Station in Betrieb halten. Auf dem Programm stehen 181 wissenschaftlich-technische Experimente auf den Gebieten Medizin, Biologie, Physik, Technologie und Erderkundung. Außerdem sollen mehrere Außenbordeinsätze absolviert werden. </p>



<p>Bereits Mitte April sollen Pawel Winogradow und Roman Romanjenko ein Plasmaexperiment an der Außenseite installieren und Proben eines Biologieexperiments sowie eines Materialexperiments bergen. Drei weitere Einsätze erfolgen während der Expedition 36, an denen Alexander Misurkin beteiligt sein wird. Ebenfalls im Rahmen der Expedition 36 wird Christopher Cassidy an zwei Ausstiegen beteiligt sein, in deren Verlauf u.a. Vorbereitungen für die Ankunft des Mehrzweckmoduls Naúka getroffen werden sollen. </p>



<p>Erstmals hatte man den schnellen Anflug an die ISS mit einem bemannten Raumschiff ausgeführt. Dabei erfolgen die notwendigen Bahnmanöver in kürzeren Zeitabständen, was eine präzise und autonome Berechnung der Bahndaten und Korrekturen an Bord des Raumschiffes erfordert. </p>



<p>Die Luken zwischen Raumschiff und Station wurden gegen 5.35 Uhr geöffnet und die Neuankömmlinge willkommen geheißen. Anschließend gab es eine kurze Videokonferenz mit dem Kontrollzentrum in Moskau mit offiziellen Glückwünschen und kurzen Gesprächen mit Verwandten. </p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11367.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Sojus-TMA 08M</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11651.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ISS-Expedition 35</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/kopplung-erfolgreich-iss-besatzung-komplett/" data-wpel-link="internal">Kopplung erfolgreich, ISS-Besatzung komplett</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Sojus-TMA 07M koppelt an Internationale Raumstation</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/sojus-tma-07m-koppelt-an-internationale-raumstation/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Dec 2012 16:20:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Andockmanöver]]></category>
		<category><![CDATA[Experimente]]></category>
		<category><![CDATA[Rasswjet Modul]]></category>
		<category><![CDATA[Schwerelosigkeit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=35285</guid>

					<description><![CDATA[<p>Heute nachmittag koppelte das vorgestern gestartete Raumschiff Sojus-TMA 07M am ISS-Modul Rasswjet an. Der Umstieg soll gegen 17.40 Uhr erfolgen. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Roskosmos, RN. Annäherung, Umflug, Station-Halten und Kopplung erfolgten im automatischen Modus, letzteres gegen 15.09 Uhr MEZ. An Bord der Raumschiffes befinden sich Roman Romanjenko, Chris Hadfield und Thomas Marshburn. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/sojus-tma-07m-koppelt-an-internationale-raumstation/" data-wpel-link="internal">Sojus-TMA 07M koppelt an Internationale Raumstation</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Heute nachmittag koppelte das vorgestern gestartete Raumschiff Sojus-TMA 07M am ISS-Modul Rasswjet an. Der Umstieg soll gegen 17.40 Uhr erfolgen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Roskosmos, RN.</p>



<p>Annäherung, Umflug, Station-Halten und Kopplung erfolgten im automatischen Modus, letzteres gegen 15.09 Uhr MEZ. An Bord der Raumschiffes befinden sich Roman Romanjenko, Chris Hadfield und Thomas Marshburn. Die drei Raumfahrer bilden den zweiten Teil der ISS-Expedition 34 und sollen bis Mitte Mai in der Station leben und arbeiten. 
<br>
Bereits seit Oktober weilen Stationskommandant Kevin Ford sowie seine beiden Bordingenieure Oleg Nowizki und Jewgeni Tarelkin in der Station. Sie werden bis zu ihrer für März geplanten Rückkehr zur Erde gemeinsam umfangreiche Forschungs- und Wartungsaufgaben bewältigen. Danach übernimmt der Kanadier Hadfield für einige Wochen das Kommando über die ISS. </p>



<p>Zu den Forschungen der Expedition 34 gehören beispielsweise die Beobachtung der Entwicklung von Veränderungen in Skelett und Muskelbau bei halbdurchsichtigen Fischen der Art Medaka (Reisfische der Gattung Oryzias), die Erfassung eines breiten Spektrums der UV-Strahlung der Sonne mit SOLACE, die Erprobung eines neuartigen Messgerätes, mit dem per mehrfarbigem Lasersystem Zellen und komplexe Moleküle (Biomarker) im Blutstrom automatisch erkannt, gezählt und kategorisiert werden können (Fluss-Zellmesser/Sortierer) sowie die Untersuchung von Veränderungen in der 3D-Wahrnehmung im Verlaufe längerer Schwerelosigkeit mittels sogenannter reversibler Figuren. Dabei handelt es sich um bildliche 2-D-Darstellungen dreidimensionaler Objekte, bei denen man unterschiedliche Figuren erkennen kann, je nachdem, wie die Wahrnehmung im Kopf abläuft. Der Vordergrund wird zum Hintergrund und umgekehrt. </p>



<p>Bis Mitte Mai sollen außerdem fünf Raumschiffe die Station anfliegen, zwei Progress, ein Dragon und ein Cygnus sowie ein bemanntes Sojus-Raumschiff. </p>



<p>Die Internationale Raumstation ist das größte wissenschaftlich-technische Forschungsprojekt der Menschheit mit Beteiligung der USA, Russlands, Japans, der ESA und Kanadas. Ihr Aufbau begann 1998. Die Station soll mindestens bis 2020 in Betrieb bleiben. Gegenwärtig besteht die ISS (International Space Station) aus 15 bewohnbaren Modulen, einer großen Gitterstruktur, Solarzellen, Radiatoren, verschiedenen Plattformen, Außenlasten und Manipulatorsystemen. Für die nächsten Jahre sind weitere Module geplant, so 2013 Naúka, 2014 ein russischer Verbindungsknoten (UM) und 2016 ein Wissenschafts- und Energiemodul (NEM 1). </p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11254.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Sojus TMA-07M auf Sojus-FG</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3793.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ISS &#8211; Hauptthema</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Sojus-Raumschiff an ISS angekommen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/sojus-raumschiff-an-iss-angekommen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Oct 2012 13:53:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Andockmanöver]]></category>
		<category><![CDATA[Dragon]]></category>
		<category><![CDATA[Poisk]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstation]]></category>
		<category><![CDATA[Sojus-TMA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Raumschiff Sojus-TMA 06M koppelte heute nachmittag gegen 14.29 Uhr MESZ mit der Internationalen Raumstation. Nach dem Überprüfen der dichten Verbindung zwischen Raumschiff und Station sollen die Luken geöffnet werden. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Roskosmos, NASA. Sojus-TMA 06M war mit den Raumfahrern Oleg Nowizki, Kevin Ford und Jewgeni Tarelkin am Dienstag Mittag vom [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Das Raumschiff Sojus-TMA 06M koppelte heute nachmittag gegen 14.29 Uhr MESZ mit der Internationalen Raumstation. Nach dem Überprüfen der dichten Verbindung zwischen Raumschiff und Station sollen die Luken geöffnet werden.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Roskosmos, NASA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25102012155348_small_1.jpg" alt="NASA" width="391" height="256"/><figcaption>
Sojus-Raumschiff kurz vor der Kopplung 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p>Sojus-TMA 06M war mit den Raumfahrern Oleg Nowizki, Kevin Ford und Jewgeni Tarelkin am Dienstag Mittag vom Kosmodrom Baikonur aus gestartet. Während des zweitägigen Fluges wurde zunächst die Position des Raumschiffs gegenüber der Station soweit korrigiert, dass anschließend die direkte Annäherung eingeleitet werden kann. Es schlossen sich mehrere Bahnanhebungsmanöver an, im Verlaufe derer sich die Relativgeschwindigkeit des Raumschiffes gegenüber der ISS verringerte. Danach begann der direkte Anflug. Dieser endete 6 Minuten früher als geplant mit dem Docken am Ausstiegs- und Kopplungsmodul Poisk (zu deutsch: Suche). </p>



<p>Mit der Ankunft der drei Raumfahrer ist die ISS-Besatzung wieder komplett. In den kommenden Monaten werden Wissenschaft und Wartung den Alltag der ISS-Expedition 33 bestimmen. Insgesamt laufen mehr als 200 Untersuchungen, von denen allerdings nur ein geringer Teil der Betreuung oder unmittelbaren Mitwirkung der Raumfahrer bedarf. Dazu gehören vor allem medizinisch-biologische Experimente sowie Erderkundung. </p>



<p>Für November sind zwei Außenbordaufenthalte von Sunita Williams und Akihiko Hoshide geplant. Dabei sollen sie zunächst einen lecken Radiator abklemmen sowie einen anderen dafür reaktivieren. Beim zweiten Einsatz soll eine elektrische Einheit überprüft bzw. gewechselt werden. </p>



<p>Für Sonntag steht allerdings zunächst das Ablegen eines am Harmony-Modul angekoppelten Dragon-Frachters auf dem Plan. Dieser war am 7. Oktober von der Erde gestartet und zwei Tage später mittels Manipulator an die Station gekoppelt worden und soll sich nun mit knapp einer Tonne Fracht auf den Rückweg machen. Wichtig sind vor allem über Monate hinweg gesammelte und eingefrorene Blut- und Urinproben, durch deren genaue Untersuchung die beteiligten Wissenschaftler Aufschlüsse über Veränderungen im Stoffwechsel sowie bezüglich Muskel- und Knochenschwund erwarten. </p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11212.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Sojus-TMA 06M</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11278.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ISS-Expedition 33</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10703.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Dragon CRS 1</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Details zum neuen Progress-Annäherungsverfahren</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/details-zum-neuen-progress-annaeherungsverfahren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Aug 2012 13:11:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Versorgungsfahrzeuge]]></category>
		<category><![CDATA[Andockmanöver]]></category>
		<category><![CDATA[Frachtraumschiff]]></category>
		<category><![CDATA[Umlaufbahn]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 1. August startete der unbemannte Frachter Progress-M 16M zur Internationalen Raumstation und koppelte hier nach nicht einmal 6 Stunden, also weniger als 4 Erdumläufen an. Dies erforderte gegenüber dem bisher üblichen Vorgehen einige Änderungen. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Roskosmos, NASASpaceflight. Vertont von Peter Rittinger. Diese betreffen sowohl die ISS-Bahn als auch die [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 1. August startete der unbemannte Frachter Progress-M 16M zur Internationalen Raumstation und koppelte hier nach nicht einmal 6 Stunden, also weniger als 4 Erdumläufen an. Dies erforderte gegenüber dem bisher üblichen Vorgehen einige Änderungen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Roskosmos, NASASpaceflight. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2012-08-08-54608.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/05082012151119_small_1.jpg" alt="NASA-TV" width="333" height="261"/><figcaption>
Progress im Anflug auf das ISS-Modul Pirs 
<br>
(Bild: NASA-TV)
</figcaption></figure></div>



<p>Diese betreffen sowohl die ISS-Bahn als auch die Technik an Bord des anfliegenden Raumschiffes. Am Prinzip des Verfahrens ändert sich allerdings nichts. Mit dem Start des Raumschiffes muss man warten, bis der Startplatz möglichst genau in der Bahnebene des Ziels, hier also der Internationalen Raumstation, liegt. Zusatzbedingung ist, dass die ISS erst &#8222;vor kurzem&#8220; den darüberliegenden Bahnpunkt durchflogen hat. Hier kommt nun der wesentliche Unterschied zum Tragen. </p>



<p>Beim Annäherungsverfahren innerhalb von 50 Stunden, wie es in den letzten Jahren immer zum Einsatz kam, kann die ISS bis zu 270 Grad dem Raumschiff vorausfliegen. Dafür benötigt die ISS 67 bis 68 Minuten. Dieser Umstand, dass die Bahnebene den Startort kreuzt und die ISS maximal 68 Minuten voraus ist, tritt täglich einmal ein. </p>



<p>Beim neuen Verfahren müssen die Anpassungsmanöver in kürzerer Zeit aufeinander erfolgen. In dieser Zeit kann das Raumschiff aber einen so hohen Phasenwinkel von 270 Grad nicht aufholen und gleichzeitig die Bahn der des Ziels angleichen. Der Winkel muss auf etwa 30 Grad begrenzt sein. Das bedeutet, dass die ISS keine 8 Minuten zuvor den Startplatz überflogen haben darf. Dieser Fall tritt nur im Abstand von etwa 3 Tagen ein. </p>



<p>Um langfristig planen zu können, müssen daher die Bahnparameter, insbesondere Flughöhe und Umlaufzeit, über einen längeren Zeitraum konstant bleiben und können nicht an die Bedürfnisse wechselnder Nutzlastanforderungen angepasst werden. Dies soll nun für die Zukunft gewährleistet werden. Die Bahn der ISS wurde seit Anfang Juni 2011 auf relativ konstante 400 Kilometer angehoben, die Umlaufzeit auf etwa 92,6 Minuten justiert. </p>



<p>Mit Progress-M16M wurde nun ein neues, schnelleres Rendezvousverfahren erstmals getestet. Dabei werden nach dem ersten Umlauf die Bahnparameter des Raumschiffes mit hoher Präzision vom Boden aus gemessen und zusammen mit den aktuellen Werten der ISS an das Raumschiff übermittelt. Es folgen zwei Bahnmanöver des Raumschiffs zur Reduzierung des Phasenwinkels. Dies muss und kann bei Progress-MM nun aufgrund der verbesserten Rechentechnik autonom gesteuert werden. </p>



<p>Ergibt die anschließende Messung, dass die Manöver im Rahmen der festgelegten Toleranzen erfolgreich waren, werden zwei weitere Bahnkorrekturen ausgeführt, welche das Raumschiff im 4. Orbit zur ISS führen. Hier werden dann mittels des Rendezvoussystems Kurs relativ zur Station die notwendigen kleinen Lage- und Geschwindigkeitskorrekturen berechnet und ausgeführt, die letztlich zum Ankoppeln führen. </p>



<p>Das neue Verfahren wurde zwar bei einem unbemannten Raumschiff getestet, ist aber eigentlich für die bemannten Sojus-Raumschiffe gedacht. Diese sind in Form, Masse, elektronischer und Triebwerksausrüstung den unbemannten Progress-Raumschiffen recht ähnlich. Auch die Trägerraketen sind vom gleichen Grundtyp. Ein erster bemannter Test des deutlich kürzeren Anfluges auf die Internationale Raumstation soll in der ersten Jahreshälfte 2013 erfolgen. Damit wird die Zeit, welche die Raumfahrer in den recht beengten Verhältnissen innerhalb der Kapsel zubringen, deutlich verkürzt, was auch das eigentliche Ziel der Neuerung ist. </p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11118.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Raumfrachter Progress-M 16M</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3794.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ISS &#8211; Bahnerhalt &amp; Bahnmanöver</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		<enclosure url="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2012-08-08-54608.mp3" length="5428433" type="audio/mpeg" />

			</item>
		<item>
		<title>Kurs-NA-Test im zweiten Anlauf erfolgreich</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/kurs-na-test-im-zweiten-anlauf-erfolgreich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Jul 2012 08:07:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Versorgungsfahrzeuge]]></category>
		<category><![CDATA[Andockmanöver]]></category>
		<category><![CDATA[Pirs]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das unbemannte Raumschiff Progress-M 15M hat in der Nacht erneut an der Internationalen Raumstation angekoppelt. Für die Steuerung wurden Daten des neuen Rendezvoussystems Kurs-NA verwendet. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Roskosmos, NASA. Beim ersten Versuch am Dienstag hatte das System sofort nach seiner Aktivierung einen Fehler festgestellt und den Annäherungsvorgang gar nicht erst eingeleitet. [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Das unbemannte Raumschiff Progress-M 15M hat in der Nacht erneut an der Internationalen Raumstation angekoppelt. Für die Steuerung wurden Daten des neuen Rendezvoussystems Kurs-NA verwendet.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Roskosmos, NASA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/29072012100737_small_1.jpg" alt="Roskosmos via NASA-TV" width="383" height="223"/><figcaption>
Progress-M 15M kurz vor der Wiederankopplung 
<br>
(Bild: Roskosmos via NASA-TV)
</figcaption></figure></div>



<p>Beim ersten Versuch am Dienstag hatte das System sofort nach seiner Aktivierung einen Fehler festgestellt und den Annäherungsvorgang gar nicht erst eingeleitet. Stattdessen passierte das Raumschiff die Station in gut 2 Kilometern Abstand und ging anschließend wieder in eine Parkposition. </p>



<p>Nach der Analyse der vorliegenden Daten, gehen die russischen Techniker davon aus, dass die Temperatur in der Steuerungseinheit zu niedrig war. Drei daraufhin unter veränderten Bedingungen vorgenommene Aktivierungen des Systems verliefen erfolgreich. So wurde ein weiterer Kopplungsversuch für Montag angesetzt, dann aber auf Sonntag vorgezogen. </p>



<p>Die Aktivierung von Kurs-NA erfolgte nach vorheriger Aufheizung gegen 1.01 Uhr MESZ. Im Verlaufe von 6 Antriebsphasen passte das Raumschiff seine Bahn der der ISS an, verringerte die Distanz und umflog die Station so weit, dass es direkt vor dem Kopplungs- und Ausstiegsmodul Pirs zum Halten kam. Ab 2.51 Uhr MESZ erfolgte der Endanflug, der 3.01 Uhr mit der Kopplung abgeschlossen wurde. Diese erfolgte mit einer Geschwindigkeit von etwa 12 cm/s. </p>



<p>Bereits in der Nacht zum Dienstag wird Progress-M 15M wieder abkoppeln und anschließend seine Mission beenden. Am Mittwoch startet der Nachfolger, Progress-M 16M. Dieser soll innerhalb von nur 4 Erdumläufen ankoppeln. Damit wird ein weiteres neues Verfahren getestet, das die Ankopplungszeit vor allem für bemannte Sojus-Raumschiffe von derzeit etwa 48 Stunden auf 6 Stunden verkürzen soll. Das Raumschiff bringt zudem etwa 2,5 Tonnen Versorgungsgüter, Verbrauchsmaterialien und Experimentiergut zur Station. </p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10819.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Raumfrachter Progress-M 15M</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Rendezvoustests mit Progress-M 15M und 16M</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/rendezvoustests-mit-progress-m-15m-und-16m/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Jul 2012 09:28:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Versorgungsfahrzeuge]]></category>
		<category><![CDATA[Andockmanöver]]></category>
		<category><![CDATA[Kounotori]]></category>
		<category><![CDATA[KURS]]></category>
		<category><![CDATA[Pirs]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit dem aktuellen und dem nächsten Progress-Frachter werden neue Techniken für die Annäherung an die Internationale Raumstation erprobt. (Update) Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Roskosmos, Raumcon, Spaceflightnow, NASA. Progress-M 15M koppelte dazu gestern abend gegen 22.26 Uhr MESZ vom Modul Pirs ab und entfernte sich von der Station. Er driftet nun langsam bis auf [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/rendezvoustests-mit-progress-m-15m-und-16m/" data-wpel-link="internal">Rendezvoustests mit Progress-M 15M und 16M</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Mit dem aktuellen und dem nächsten Progress-Frachter werden neue Techniken für die Annäherung an die Internationale Raumstation erprobt. (Update)</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Roskosmos, Raumcon, Spaceflightnow, NASA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/23072012112840_small_1.jpg" alt="NASA-TV" width="328" height="257"/><figcaption>
Progress-Raumschiff im Umfeld der ISS 
<br>
(Bild: NASA-TV)
</figcaption></figure></div>



<p>Progress-M 15M koppelte dazu gestern abend gegen 22.26 Uhr MESZ vom Modul Pirs ab und entfernte sich von der Station. Er driftet nun langsam bis auf mehr als 100 Kilometer Entfernung hinter der Station. Anschließend wird eine erneute Annäherung und Kopplung versucht. Dabei wird das neue System Kurs-NA zum Einsatz kommen. Es verwendet neuere, leichtere und energiesparende Technik. Außerdem kommt es mit einer Antenne aus, was erneut Masseersparnis bedeutet. </p>



<p>Die Wiederankopplung soll am Dienstag kurz vor 4 Uhr MESZ erfolgen. Danach verweilt der bereits mit Müll beladene Frachter noch bis zum 30. Juli an der Station. Zwischendurch ist die Ankunft des dritten japanischen Transportraumschiffs Kounotori 3 vorgesehen. </p>



<p>Für den 1. August ist dann der Start von Progress-M 16M geplant. Dieser soll bereits nach einer Flugzeit von etwa 6 Stunden an der Internationalen Raumstation festmachen. Funktioniert das Verfahren wie gewünscht, soll es auch bei zukünftigen bemannten Flügen angewandt werden. Damit würde sich die Wartezeit der Raumfahrer an Bord des relativ beengten Raumschiffs vom Start bis zur Ankunft an der ISS auf ein Achtel der bisherigen Dauer verkürzen. </p>



<p><strong>Update: </strong>Bereits kurz nach der Aktivierung des neuen Rendezvoussystems Kurs-NA brach der Frachter die Annäherung an die ISS in etwa 15 Kilometern Entfernung ab. Offenbar war bereits der initiale Selbsttest des Systems fehlgeschlagen. Nach dem Ankoppeln des HTV 3 am 27. Juli soll ein weiterer Versuch der Annäherung und Kopplung von Progress-M 15M unternommen werden. 
<br>
<strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10819.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Raumfrachter Progress-M 15M</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11118.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Raumfrachter Progress-M 16M</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/rendezvoustests-mit-progress-m-15m-und-16m/" data-wpel-link="internal">Rendezvoustests mit Progress-M 15M und 16M</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Landung: Andre Kuipers beendet PromISSe Mission</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/landung-andre-kuipers-beendet-promisse-mission/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Jul 2012 15:32:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Andockmanöver]]></category>
		<category><![CDATA[ATV]]></category>
		<category><![CDATA[Dragon]]></category>
		<category><![CDATA[Kasachstan]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=35006</guid>

					<description><![CDATA[<p>Heute Morgen um 10:14 Uhr (MESZ) landeten die ISS Expedition-31 Crewmitglieder Oleg Kononenko, Don Pettit und Andre Kuipers sicher in der kasachischen Steppe. Damit endete nach 6 Monaten auch die ESA-Mission PromISSe. Ein Beitrag von Klaus Donath. Quelle: NASA, ESA. Während der sechs-monatigen Forschungsmission konnte der niederländische ESA Astronaut Andre Kuipers allerhand erleben. Neben mehr [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/landung-andre-kuipers-beendet-promisse-mission/" data-wpel-link="internal">Landung: Andre Kuipers beendet PromISSe Mission</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Heute Morgen um 10:14 Uhr (MESZ) landeten die ISS Expedition-31 Crewmitglieder Oleg Kononenko, Don Pettit und Andre Kuipers sicher in der kasachischen Steppe. Damit endete nach 6 Monaten auch die ESA-Mission PromISSe.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Klaus Donath. Quelle: NASA, ESA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01072012173249_small_1.jpg" alt="NASA" width="320" height="240"/><figcaption>
Die Rückkehrkapsel der Sojus TMA-03M kurz vor der Landung mit geöffneten Fallschirmen 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p>Während der sechs-monatigen Forschungsmission konnte der niederländische ESA Astronaut Andre Kuipers allerhand erleben. Neben mehr als 50 durchgeführten Experimenten war er auch Zeuge beim ersten Kopplungsmanöver des neuen amerikanischen Frachttransporters Dragon. Auch den Andockvorgang des europäischen Frachters ATV-3 konnte er begleiten. Nun wird es zusammen mit dem amerikanischen Astronauten Don Pettit für weitere medizinische Untersuchungen nach Houston geflogen.  </p>



<p>Als nächster ESA-Astronaut wird der Italiener Luca Parmitano an Bord der Sojus TMA-09M im Jahr 2013 zu ISS fliegen. Die Crew der ISS wird allerdings schon am 15. Juli beim Start von Sojus TMA-05M mit Kommandant Juri Iwanowitsch Malentschenko (5. Raumflug) von Roskosmos, Sunita Lyn Williams (2. Raumflug) von der NASA und Akihiko Hoshide (2. Raumflug) von der japanischen Weltraumorganisation JAXA wieder verstärkt.  </p>



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		<title>Shenzhou 9 wieder sicher auf der Erde</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/shenzhou-9-wieder-sicher-auf-der-erde/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Jun 2012 11:15:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstationen]]></category>
		<category><![CDATA[Ablegevorgang]]></category>
		<category><![CDATA[Andockmanöver]]></category>
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		<category><![CDATA[Experimente]]></category>
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		<category><![CDATA[Raumkapsel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute morgen unserer Zeit landete in der Inneren Mogolei die chinesische Raumkapsel Shenzhou 9 mit drei Mann Besatzung wieder sicher auf der Erde. Die 13-tägige Mission hatte als Ziel die erste chinesische Raumstation, Tiangong 1. In den vergangegen Tagen kam es noch zur ersten manuellen Kopplung an die Raumstation. Ein Beitrag von Daniel Maurat. Quelle: [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Heute morgen unserer Zeit landete in der Inneren Mogolei die chinesische Raumkapsel <i>Shenzhou 9</i> mit drei Mann Besatzung wieder sicher auf der Erde. Die 13-tägige Mission hatte als Ziel die erste chinesische Raumstation, <i>Tiangong 1</i>. In den vergangegen Tagen kam es noch zur ersten manuellen Kopplung an die Raumstation.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Daniel Maurat. Quelle: CCTV, Raumcon, SpaceFlightNow.com.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/29062012131546_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/29062012131546_small_1.jpg" alt="CCTV" width="260"/></a><figcaption>
Die Rückkehrkapsel von 
<i>Shenzhou 9</i>
 kurz vor der Landung. Gut erkennbar ist der Hauptfallschirm. 
<br>
(Bild: CCTV)
</figcaption></figure></div>



<p>Nach dem Start am 16. Juni (<a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/shenzhou-9-erfolgreich-gestartet/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net berichtete</a>) näherte sich <i>Shenzhou 9</i> erstmal an die Bahn von <i>Tiangong 1</i> an, welche sie dann zwei Tage später erreichte. Die Kopplung, welche noch automatisch verlief, erfolgte dann um 10:08 MESZ und die Taikonauten Jing Haipeng, Kommandant der Mission, sowie Bordingenieur Liu Wang betraten um 11:10 MESZ als erste Menschen die Station. Währenddessen blieb Liu Yang, die erste Chinesin im All, in <i>Shenzhou 9</i>, damit die Crew bei einem eventuellen Zwischenfall schnell aus der Station flüchten können und mit dem Raumschiff schnell zur Erde zurückkehren können. 
<br>
Im Verlauf der nächsten Tage lebte sich die Besatzung in der Station ein. Man aktivierte nach und nach alle Systeme und begann mit einem straff organisieren Programm. So wurden etwa sportliche Aktivitäten geübt, welche zur Vorbeugung beziehungsweise zur Minimierung von Folgen des Muskel- und Knochenabbaus durchgeführt werden. Dies wird auch von den Besatzungsmitgliedern der Internationalen Raumstation ISS gemacht. Darüber hinaus führte man auch ein Kontingent an wissenschaftlichen Experimenten durch. Auch wurde der Betrieb der Station geübt, was eine Voraussetzung für Chinas weitere Schirtte im Erdorbit ist. </p>



<p>Am letzten Sonntag, dem 24. Juni, stieg die Crew von <i>Shenzhou 9</i> nochmal in ihr Raumschiff und koppelte von <i>Tiangong 1</i> ab. Nachdem man sich 400 m von der Station entfernt hat, begann Liu Wang mit dem Anflug zur Raumstation. Die zweite Kopplung erfogte dann um 14:48 unserer Zeit. Nachdem die Verbindung zwischen beiden Raumschiffen geprüft wurde, stiegen die Taikonauten wieder in die Raumstation und bereiteten sich für das entgültige Abkoppeln und die Rückkehr zur Erde vor. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/29062012131546_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/29062012131546_small_2.jpg" alt="CMSEO" width="260"/></a><figcaption>
Die Besatzung von 
<i>Shenzhou 9</i>
: v.l.n.r: Liu Yang, Jing Haipeng und Liu Wang, 
<br>
(Bild: CMSEO)
</figcaption></figure></div>



<p>Gestern stieg die Besatzung schließlich wieder in ihr Raumschiff ein und schloss hinter sich die Luke, um dann um 4:05 MESZ abzukoppeln. Nachdem heute um 3:05 MESZ das Orbitalmodul abgetrennt wurde, begann das Bremsmanöver und um 3:20 wurde das Servicemodul abgetrennt. Nach dem Wiedereintritt und der Entfaltung des Fallschirms landete die Kapsel um 4:04 MESZ wieder auf der Erde. Im Verlauf der nächsten Minuten kamen Bergungsmannschaften und halfen der Besatung von <i>Shenzhou 9</i> aus ihrer Kapsel. Der Flug war laut des Leiters des bemannten chinesischen Weltraumprogramms, General Chang Wanquan, ein voller Erfolg. </p>



<p>Im Verlauf des nächsten Jahres soll mit <i>Shenzhou 10</i> eine zweite Mission zu <i>Tiangong 1</i> starten. Diese soll, wie die erste, etwa zwei Wochen dauern und Besatzungen weiter Erfahrung mit dem Betrieb einer Raumstation sammeln lassen. In den nächsten Jahren sollen auch eine Rehe von neuen Raumstationen starten: <i>Tiangong 2</i>, dessen Start für 2013/2014 angesetzt ist, soll erstmals über Wasseraufbereitungsanlagen besitzen. <i>Tiangong 3</i> soll nach 2015 starten und ist ein Versuchsmodell einer modularen Raumstation, mit deren Start man nicht vor 2020 rechnen kann. Dabei gleicht <i>Tiangong 3</i> dem Kernmodul der modularen Station und soll diese verifizieren. </p>



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<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10467.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Shenzhou 9</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9243.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Tiangong 1 &#8211; Chinas erste Raumstation</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10413.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Shenzhou-Raumschiff</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3485.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Chinas bemannte Raumfahrt</a></li></ul>
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