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	<title>APU &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>APU &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Ariane 6: Gemeinsames Update, 16. September 2024</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ariane-6-gemeinsames-update-16-september-2024/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Sep 2024 19:18:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Ariane 6 Launcher Task Force besteht aus dem Top-Management der ESA als Gesamtauftraggeber für die Ariane 6 und Architekt des Trägersystems; der französischen Raumfahrtagentur CNES als Generalunternehmen für die Startbasis; ArianeGroup als Generalunternehmen für das Trägerraketensystem und Arianespace als Launch-Service-Dienstleister. Diese Gruppe berichtet regelmäßig über die Fortschritte der neuen Trägerrakete Ariane 6. Eine Information [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Die Ariane 6 Launcher Task Force besteht aus dem Top-Management der ESA als Gesamtauftraggeber für die Ariane 6 und Architekt des Trägersystems; der französischen Raumfahrtagentur CNES als Generalunternehmen für die Startbasis; ArianeGroup als Generalunternehmen für das Trägerraketensystem und Arianespace als Launch-Service-Dienstleister. Diese Gruppe berichtet regelmäßig über die Fortschritte der neuen Trägerrakete Ariane 6. Eine Information von Arianespace.</h4>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph">Quelle: Arianespace 16. September 2024.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/Ariane6takesflightESAMPedoussaut2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Ariane 6 beim Erstflug. (Bild: ESA - M. Pédoussaut)" data-rl_caption="" title="Ariane 6 beim Erstflug. (Bild: ESA - M. Pédoussaut)" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="260" height="390" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/Ariane6takesflightESAMPedoussaut26.jpg" alt="Ariane 6 beim Erstflug. (Bild: ESA - M. Pédoussaut)" class="wp-image-144473" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/Ariane6takesflightESAMPedoussaut26.jpg 260w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/Ariane6takesflightESAMPedoussaut26-200x300.jpg 200w" sizes="(max-width: 260px) 100vw, 260px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Ariane 6 beim Erstflug. (Bild: ESA &#8211; M. Pédoussaut)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wichtige Meilensteine seit dem Erstflug:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Folgende Meilensteine wurden seit dem letzten Update erreicht:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>9 Juli 2024:</strong> Launch der <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/ariane-6/" data-wpel-link="internal">Ariane 6</a> vom europäischen Weltraumbahnhof in Französisch-Guayana</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der erste Start der Ariane 6 erfolgte am 9. Juli 2024 vom europäischen Weltraumbahnhof in Französisch-Guayana und erfüllte ihre Mission, mehrere Satelliten in eine kreisförmige Erdumlaufbahn zu bringen und Europas unabhängigen Zugang zum Weltraum wiederherzustellen. Zugleich demonstrierte der Start mit zwei erfolgreichen Zündungen des Vinci-Triebwerks die Vielseitigkeit der Ariane 6-Oberstufe.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>August 2024:</strong> Erste Untersuchungen zum Profil des Erstflugs abgeschlossen</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Analyse der Flugdaten bestätigt das exzellente Verhalten und die hervorragenden Leistungen der Trägerrakete mit einer sehr geringen Anzahl von Abweichungen im Vergleich zu den Prognosen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während der technischen Demonstrationsphase der Mission legte das ganze Startsystem einige wenige unerwartete Verhaltensweisen an den Tag, deren erste Analyse nun abgeschlossen ist. Nach dem erfolgreichen Erstflug gibt es keine Hürden für die zweite Ariane 6-Mission.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Untersuchungen beinhalteten eine Analyse, warum beim Erstflug der Ariane 6 die Wiederzündung des Hilfstriebwerks (Auxiliary Propulsion Unit, APU) der Oberstufe nicht wie geplant zu Beginn der langen ‚coasting‘-Phase (also der Phase ohne Schub des Vinci-Haupttriebwerks) stattfand. Die Analyse zeigt, dass ein Temperatur-Messwert die vorgeschriebene Grenze überschritt und die Flugsoftware korrekterweise die Abschaltung ausgelöst hat. Dadurch wurden die lange ‚coasting‘-Phase ohne APU-Schub durchgeführt und der Verlauf der Demo-Phase beeinträchtigt. Die Folge war, dass die dritte Zündsequenz des Vinci-Triebwerks von der Flugsoftware nicht ausgelöst wurde. Die Oberstufe wurde wie erwartet deaktiviert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Anhand des beobachteten Flugverhaltens der APU wird die Sequenz zur Vorbereitung der Zündung (die sogenannte ‚chill down‘- oder Abkühlsequenz der APU) in der Flugsoftware geändert werden, um die Konditionen der Zündung zu verbessern und die aufgetretene Anomalie zu beheben. Die aktualisierte Software wird bereits getestet, um bei künftigen Flügen eingesetzt zu werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Ariane 6</strong><br>Ariane 6 ist eine völlig neue Konstruktion, die die Nachfolge von Ariane 5 als europäisches Schwerlast-Trägerraketensystem antritt. Mit der Möglichkeit, die Oberstufe der Ariane 6 neu zu starten, wird die europäische Startkapazität auf die Bedürfnisse von Missionen mit mehreren Nutzlasten zugeschnitten, zum Beispiel zur Beförderung von Satellitenkonstellationen in die Umlaufbahn. Diese autonome Fähigkeit, die Erdumlaufbahn und den tiefen Weltraum zu erreichen, unterstützt die europäischen Programme für Navigation, Erdbeobachtung, Wissenschaft und Sicherheit. Die kontinuierliche Entwicklung der europäischen Raumfahrtkapazitäten wird durch das nachhaltige Engagement tausender talentierter Mitarbeiter in den 22 Mitgliedstaaten der ESA ermöglicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11849.msg566295#msg566295" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Trägerrakete Ariane 6</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Ariane 6 – Gemeinsamer Update-Bericht, 18. Dezember 2023</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ariane-6-gemeinsamer-update-bericht-18-dezember-2023/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Dec 2023 19:27:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Ariane 6 Launcher Task Force besteht aus Vertreter*innen der obersten Führungsebene der ESA als Beschaffungsstelle und Architekt des Ariane 6-Startsystems, der französischen Raumfahrtbehörde CNES als Hauptauftragnehmer für die Startbasis, ArianeGroup als Generalunternehmen für das Trägerraketensystem und dem Startdienstleister Arianespace. Eine Presseinformation der ArianeGroup. Quelle: ArianeGroup 18. Dezember 2023. Wichtige Meilensteine zum Erstflug:Auf dem Weg [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Die Ariane 6 Launcher Task Force besteht aus Vertreter*innen der obersten Führungsebene der ESA als Beschaffungsstelle und Architekt des Ariane 6-Startsystems, der französischen Raumfahrtbehörde CNES als Hauptauftragnehmer für die Startbasis, ArianeGroup als Generalunternehmen für das Trägerraketensystem und dem Startdienstleister Arianespace. Eine Presseinformation der ArianeGroup.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: ArianeGroup 18. Dezember 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/VA6_Essai_CTLO3_Shelter_ZL4_201_2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Ariane 6 im Rahmen des CTLO3 in Kourou am 15. Dezember 2023. (Bild: ESA/CNES/Arianespace/ArianeGroup/CSG)" data-rl_caption="" title="Ariane 6 im Rahmen des CTLO3 in Kourou am 15. Dezember 2023. (Bild: ESA/CNES/Arianespace/ArianeGroup/CSG)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/VA6_Essai_CTLO3_Shelter_ZL4_201_26.jpg" alt="Ariane 6 im Rahmen des CTLO3 in Kourou am 15. Dezember 2023. (Bild: ESA/CNES/Arianespace/ArianeGroup/CSG)" class="wp-image-135046"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Ariane 6 im Rahmen des CTLO3 in Kourou am 15. Dezember 2023. (Bild: ESA/CNES/Arianespace/ArianeGroup/CSG)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wichtige Meilensteine zum Erstflug:</strong><br>Auf dem Weg zum Erstflug von Ariane 6 wurden seit der letzten gemeinsamen Aktualisierung zwei weitere Probeläufe durchgeführt:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>15. Dezember 2023: Kombinierte Testladung 3 (CTLO3), Kourou, Französisch-Guayana</strong><br>Am 15. Dezember 2023 führten Teams von ArianeGroup, der französischen Raumfahrtagentur (CNES) und der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) für die kombinierte Testkampagne mit Erfolg eine weitere Startsequenz von Ariane 6 auf der Startrampe am europäischen Weltraumbahnhof in Französisch-Guayana durch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der kombinierten Testladung (CTLO3) wurde ein Start-Countdown getestet, um das Launchsystem unter widrigen Bedingungen zu testen, seine Robustheit zu gewährleisten und den Betrieb vorzubereiten. Sie wurde auf die gleiche Weise wie die vorangegangenen Testladungen durchgeführt, mit einer Launchsequenz und einem abschließenden, für einen Start repräsentativen Countdown. Dabei wurden auch das mobile Portal entfernt und es wurden die Ober- und Hauptstufentanks der Trägerrakete mit flüssigem Wasserstoff (-253° Celsius) und flüssigem Sauerstoff (-183° Celsius) gefüllt und entleert. Diese Testsequenz schloss Qualifikationstests mehrerer Funktionen des Startsystems für den Fall eines Startabbruchs und eine Zündung der Schubkammer des Vulcain 2.1-Triebwerks ein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dies war seit Juli der fünfte Durchlauf eines Countdowns einschließlich der Betankung mit kryogenen Treibstoffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Probelauf wurde überaus zufriedenstellend ausgeführt, und der Countdown verlief exakt nach Plan. Der Test war ein voller Erfolg, und die Task Force dankt allen beteiligten Teams.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Die Startoperationen für Ariane 6 sind unter Kontrolle; wir sind bereit zum Start.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>7. Dezember 2023: Testzündung der Oberstufe, Lampoldshausen, Deutschland</strong><br>Die Oberstufe von Ariane 6, die sich nach stringenten Tests unter Routinebedingungen bereits für den Flug qualifiziert hatte, wurde in der vergangenen Woche an die Grenzen ihrer Belastbarkeit gebracht. Ziel des Hot-Fire-Tests (HFT-4) am 7. Dezember auf dem Testgelände des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Lampoldshausen war es, einen normalen Start eines Fluges mit dem wiederzündbaren Vinci-Triebwerk und dem Hilfsaggregat (Auxiliary Power Unit, APU) abzubilden und anschließend widrige Bedingungen zu simulieren, um die Stabilität der Stufe und ihr Verhalten unter extremen und unerwarteten Gegebenheiten zu bewerten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zwei Minuten nach dem Zünden des Vinci-Triebwerks und des Hilfsaggregats (APU) wurde der Test automatisch abgebrochen, als die Sensoren feststellten, dass einige Parameter die vorgegebenen Schwellenwerte überschritten hatten. Die Triebwerke wurden in der vorgesehenen Sequenz abgeschaltet, das Oberstufentestmodell und der Prüfstand in einen sicheren Zustand versetzt und die Tanks entleert. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieser HFT-4-Test ging über das normale Flugprofil der Ariane 6 hinaus. Die Stufe wird bei ihrem Erstflug nicht in einer derartigen Testkonfiguration betrieben. Die Teams analysieren die Testhardware und untersuchen mögliche Ursachen des Fehlstarts, wobei die Ergebnisse für Mitte Januar 2024 erwartet werden. Weitere Einzelheiten werden nach der nächsten Sitzung der Task Force bekannt gegeben. Wir sind zuversichtlich, dass diese Untersuchungen keine Auswirkungen auf den Zeitplan für den Erstflug von Ariane 6 haben werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nächste Meilensteine:</strong><br>Ende Januar 2024: Test der Abkoppelung des Kryo-Verbindungssystems</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Test der Abkoppelung der oberen und unteren Betankungsarme, die die Versorgungskabel halten, welche Ariane 6 mit flüssigem Wasser- und Sauerstoff versorgen. Dieselben Versorgungskabel ermöglichen ein sicheres Ablassen des Treibstoffs, falls der Start abgebrochen wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mitte Februar: Ankunft der ersten Flugkomponenten in Französisch-Guayana</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Stufen für den ersten Flug von Ariane 6 werden mit dem Schiff Canopée in Französisch-Guayana eintreffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zeitfenster für den Erstflug</strong><br>ESA, CNES und ArianeGroup streben den ersten Launch von Ariane 6 für das Zeitfenster zwischen Mitte Juni und Ende Juli 2024 an.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über die Ariane 6</strong><br>Ariane 6 wurde völlig neu konzipiert und wird die Nachfolge von Ariane 5 als europäische Schwerlast-Trägerrakete antreten. Mit der Möglichkeit, die Ariane 6-Oberstufe neu zu starten, wird die europäische Startkapazität auf die Bedürfnisse von Missionen mit diversen Nutzlasten zugeschnitten, etwa zur Beförderung von Satellitenkonstellationen in ihre Umlaufbahn. Diese Fähigkeit, die Erdumlaufbahn und den tieferen Weltraum in Autonomie zu erreichen, unterstützt die europäischen Programme für Navigation, Erdbeobachtung, Wissenschaft und Sicherheit. Die kontinuierliche Entwicklung der europäischen Raumfahrtkapazitäten wird durch das kontinuierliche Engagement tausender talentierter Mitarbeiter in den 22 ESA-Mitgliedstaaten ermöglicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11849.msg557159#msg557159" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Trägerrakete Ariane 6</a></li>
</ul>
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			</item>
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		<title>Ariane 6 – Gemeinsamer Update-Bericht, 4. September 2023</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ariane-6-gemeinsamer-update-bericht-4-september-2023/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Sep 2023 19:31:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
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		<category><![CDATA[Vulcain 2.1]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Ariane 6 Launcher Task Force besteht aus Vertreter*innen der obersten Führungsebene der ESA als Beschaffungsstelle und Architekt des Ariane 6-Startsystems, der französischen Raumfahrtbehörde CNES als Hauptauftragnehmer für die Startbasis, ArianeGroup als Generalunternehmen für das Trägerraketensystem und dem Startdienstleister Arianespace. Eine Information der Europäischen Weltraumorganisation (ESA). Quelle: ESA 4. September 2023. Die Gruppe berichtet regelmäßig [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/ariane-6-gemeinsamer-update-bericht-4-september-2023/" data-wpel-link="internal">Ariane 6 – Gemeinsamer Update-Bericht, 4. September 2023</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Die Ariane 6 Launcher Task Force besteht aus Vertreter*innen der obersten Führungsebene der ESA als Beschaffungsstelle und Architekt des Ariane 6-Startsystems, der französischen Raumfahrtbehörde CNES als Hauptauftragnehmer für die Startbasis, ArianeGroup als Generalunternehmen für das Trägerraketensystem und dem Startdienstleister Arianespace. Eine Information der Europäischen Weltraumorganisation (ESA).</h4>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph">Quelle: ESA 4. September 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/A64artESADDucros2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Ariane 6 in der Version A64 im Flug - künstlerische Darstellung. (Grafik: ESA - D. Ducros)" data-rl_caption="" title="Ariane 6 in der Version A64 im Flug - künstlerische Darstellung. (Grafik: ESA - D. Ducros)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/A64artESADDucros26.jpg" alt="Ariane 6 in der Version A64 im Flug - künstlerische Darstellung. (Grafik: ESA - D. Ducros)" class="wp-image-130894"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Ariane 6 in der Version A64 im Flug &#8211; künstlerische Darstellung. (Grafik: ESA &#8211; D. Ducros)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Gruppe berichtet regelmäßig über die Fortschritte auf dem Weg zum Erstflug der neuen Ariane 6-Trägerrakete.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das nächste Update ist für Oktober geplant.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wichtige Meilensteine bis zum Erstflug:</strong><br>18. Juli 2023: Kombinierte Tests, Heißlauftest der Hauptstufe mit Zündung des Vulcain 2.1-Triebwerks<br>Auf dem europäischen Weltraumbahnhof in Kourou, Französisch-Guayana, haben Teams von ArianeGroup, CNES und ESA zum ersten mal eine Startvorbereitung und Countdown-Sequenz erfolgreich abgeschlossen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der 26-stündige Test umfasste das Zurückfahren des mobilen Portals, die Abkühlung der fluiden Systeme am Boden und in der Trägerrakete, die Befüllung der Tanks der Ober- und Kernstufe mit flüssigem Wasserstoff (-253°C) und flüssigem Sauerstoff (-183°C), sowie den erfolgreichen Abschluss einer Startchronologie bis zur Zündung der Schubkammer des Vulcain 2.1-Triebwerks durch das Bodensystem.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während des Tests haben die Teams erfolgreich zahlreiche Stör- und Notfall-Szenarios getestet und konnten belegen, dass die Trägerrakete und Startrampe korrekt zusammenarbeiten. Ablaufpläne, Haupt- und Oberstufe, Avionik, Software, Startrampe und Prüfstandsteuerung arbeiteten ordnungsgemäß zusammen, sodass die Leistung des gesamten Startsystems mit hervorragenden Ergebnissen gemessen werden konnte.</p>



<p class="advgb-dyn-da843df6 wp-block-paragraph">1. September 2023: <a href="https://www.raumfahrer.net/heisslauftest-fuer-ariane-6-oberstufe-ebnet-weg-zum-erststart/" data-type="link" data-id="https://www.raumfahrer.net/heisslauftest-fuer-ariane-6-oberstufe-ebnet-weg-zum-erststart/" data-wpel-link="internal">Heißlauftest der Oberstufe, Lampoldshausen</a><br>Im Testzentrum für Raketentriebwerke des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Lampoldshausen haben Teams des DLR, von ArianeGroup und der ESA einen weiteren Heißlauftest durchgeführt, der repräsentativ für den Erstflug der Ariane 6 ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Oberstufe der Ariane 6, die am ArianeGroup-Standort in Bremen montiert wird, enthält einige der wichtigsten Innovationen der Trägerrakete. Sie kann somit ein breites Spektrum an Startmissionen durchführen, u. a. komplexe Missionen wie den Transport von großen Satellitenkonstellationen in die niedrige Erdumlaufbahn (LEO) oder den systematischen Transport von Nutzlasten in verschiedene Orbitalebenen. Am Ende ihrer Mission wird die Stufe aus der Umlaufbahn genommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Stufe umfasst zwei Haupttanks für kryogene Treibstoffe (flüssiger Wasserstoff und Sauerstoff) zum Antrieb des Vinci-Triebwerks, das bis zu viermal erneut gezündet werden kann, sowie die innovative APU (Auxiliary Power Unit; Hilfstriebwerk).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Testsequenz der Oberstufe war repräsentativ für ihre vollständige Betriebsphase während des Erstflugs der Ariane 6.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei war das wiederzündbare Vinci-Triebwerk mehr als 11 Minuten lang (680 Sekunden) mit zwei Boosts im Einsatz, bei parallelem Betrieb der APU (<a href="https://www.raumfahrer.net/arianegroup-apu-bereit-fuer-ariane-6/" data-type="link" data-id="https://www.raumfahrer.net/arianegroup-apu-bereit-fuer-ariane-6/" data-wpel-link="internal">Auxiliary Power Unit</a>). Die verzeichnete einen kumulierten Einsatz von fast 30 Minuten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die APU ermöglicht den Neustart von Vinci im Weltraum, indem sie einen angemessenen Druck in den Kraftstofftanks aufrechterhält und Blasen in den Kraftstoffleitungen verhindert. Die APU verwendet kleine Mengen flüssigen Wasserstoffs und Sauerstoffs aus den Haupttanks und ersetzt damit ein System, das große Heliummengen benötigte. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Kommende Meilensteine:</strong><br>5. September 2023: Kombinierte Tests, Heißlauftest der Hauptstufe mit dem Vulcain 2.1-Triebwerk im stabilisierten Betrieb, Kourou<br>Dieser zweite Heißlauftest der Hauptstufe wird dem vorherigen (18. Juli) sehr ähnlich sein, aber mit einem stabilisierten Betrieb des Vulcain 2.1-Triebwerks während vier Sekunden zum Abschluss.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieser Test ist ein wichtiger Meilenstein im Rahmen der kombinierten Tests. Sein Erfolg wird die Qualifikation aller Abläufe beim Start-Countdown der Ariane 6 ermöglichen. Er ist Teil der Gesamtqualifikation des Startsystems, das die Trägerrakete und ihre Bodenanlagen umfasst, insbesondere den Startkomplex ELA4 für die Ariane 6 und ihre Startzone ZL4.</p>



<p class="advgb-dyn-8ce08972 wp-block-paragraph">3. Oktober 2023:  Kombinierte Tests, Langzeit-Heißlauftest der Hauptstufe mit dem Vulcain 2.1-Triebwerk im stabilisierten Betrieb, Kourou<br>Dieser Langzeittest wird mit einem stabilisierten Betrieb des Vulcain 2.1-Triebwerks während etwa 8 Minuten (470 Sekunden) abgeschlossen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieser Test deckt die gesamte Flugphase der Hauptstufe ab und trägt zur Qualifikation der Hauptstufe im „flugbereiten&#8220; Zustand bei.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ende 2023: Heißlauftest der Oberstufe, Lampoldshausen<br>Ein weiterer Heißlauftest der Oberstufe zur Untersuchung des Verhaltens der Stufe bei ungünstigen Bedingungen ist geplant. Ziel ist es, eine robustere Ariane 6 zu liefern.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Ariane 6</strong><br>Die Ariane 6 ist eine völlig neue Konstruktion und soll die Nachfolge der Ariane 5 als europäische Schwerlastrakete antreten. Dank der Fähigkeit zum Neustart der Ariane 6-Oberstufe können die europäischen Startkapazitäten die Anforderungen von Missionen mit mehreren Nutzlasten erfüllen, z. B. die Einrichtung von Satellitenkonstellationen im Orbit. Diese autonome Fähigkeit, die Erdumlaufbahn und die Tiefen des Weltraums zu erreichen, unterstützt die europäischen Programme für Navigation, Erdbeobachtung, Wissenschaft und Sicherheit. Die laufende Weiterentwicklung der europäischen Raumfahrtkapazitäten wird durch das anhaltende Engagement tausender talentierte Mitarbeiter*innen in den 22 ESA-Mitgliedstaaten ermöglicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



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<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11849.msg553565#msg553565" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Trägerrakete Ariane 6</a></li>
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		<title>Erneute erfolgreiche Testzündung der Ariane 6-Oberstufe</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/erneute-erfolgreiche-testzuendung-der-ariane-6-oberstufe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Sep 2023 20:37:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auf dem Gelände des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Lampoldshausen hat die Oberstufe von Ariane 6 in Vorbereitung des Erstflugs erneut mit Erfolg einen Heißlauftest absolviert. Eine Pressemitteilung der ArianeGroup. Quelle: ArianeGroup 1. September 2023. Am 1. September 2023 haben die Teams von ArianeGroup, des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Auf dem Gelände des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Lampoldshausen hat die Oberstufe von Ariane 6 in Vorbereitung des Erstflugs erneut mit Erfolg einen Heißlauftest absolviert. Eine Pressemitteilung der ArianeGroup.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: ArianeGroup 1. September 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/DronenphotobHTF3ESADLRArianeGroup2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Dronenphoto vom HFT-3. (Bild: ESA / DLR / ArianeGroup)" data-rl_caption="" title="Dronenphoto vom HFT-3. (Bild: ESA / DLR / ArianeGroup)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/DronenphotobHTF3ESADLRArianeGroup26.jpg" alt="Dronenphoto vom HFT-3. (Bild:-ESA / DLR / ArianeGroup)" class="wp-image-130832"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Dronenphoto vom HFT-3. (Bild: ESA / DLR / ArianeGroup)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Am 1. September 2023 haben die Teams von ArianeGroup, des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der Europäischen Weltraumorganisation ESA auf dem Prüfstand für die Oberstufe der neuen Trägerrakete Ariane 6 in Lampoldshausen erneut mit Erfolg einen Heißlauftest durchgeführt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Testsequenz der Oberstufe bildete die Betriebsphase der Stufe beim Erstflug von Ariane 6 ab. Sie umfasste einen mehr als elfminütigen Betrieb (680 Sekunden) des wiederzündbaren Vinci-Triebwerks in zwei Zündungen inklusive zwei parallel zum Vinci-Triebwerk laufenden Betrieben des APU-Hilfsaggregats (Auxiliary Power Unit). Geprüft wurden auch das Druck-Management und die Temperatur der Treibstoffe in den Tanks während der orbitalen Phase ohne Antrieb. Das APU-Aggregat wurde für eine Gesamtdauer von nahezu 30 Minuten betrieben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Dieser Erfolg für die Ariane-6-Teams bringt uns der endgültigen Qualifikation der Oberstufe näher. Dieser entscheidende Test hat den perfekt gleichzeitigen Betrieb des wiederzündbaren Vinci-Triebwerks und der APU bewiesen, zwei Schlüsseltechnologien für die Vielseitigkeit unserer neuen europäischen Trägerrakete, die es ihr ermöglichen, höchst unterschiedliche Missionen durchzuführen“, erklärte Martin Sion, CEO der ArianeGroup. „Ich möchte die hervorragende Zusammenarbeit zwischen unseren deutsch-französischen Teams und unseren Partnern DLR und ESA loben, die erneut ihre Entschlossenheit unter Beweis gestellt haben, die Ariane 6 in Richtung ihres Erstfluges zu bringen und gleichzeitig die Qualität und Zuverlässigkeit von Europas neuer Trägerrakete zu sichern.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Ich freue mich sehr über den erfolgreichen Test und beglückwünsche das Team von ArianeGroup, ESA und DLR zu der erfolgreichen Zusammenarbeit. Dieser Test ist ein zentraler Meilenstein und elementar für die Qualifikation der Oberstufe für ihren Erststart“, erklärte Dr. Walther Pelzer, DLR-Vorstandsmitglied und Leiter der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR. „Das DLR ist für seine einzigartige Testinfrastruktur weltweit bekannt und setzt mit dem Prüfstand P5.2 neue Maßstäbe in Europa. Bei der Ministerratskonferenz im November 2022 in Paris haben sich die ESA-Mitgliedsstaaten auch darauf verständigt, dass Lampoldshausen als Standort für Triebwerks- und Stufentests Teil der strategischen ESA-Infrastruktur ist.“ Der ESA-Direktor für Raumtransport, Toni Tolker-Nielsen, bedankte sich bei den Partnern des DLR und dem Ariane 6-Hauptauftragnehmer ArianeGroup, die die Tests in Lampoldshausen durchführen: &#8222;Die Ariane 6 steigert unsere Fähigkeiten beim Raumtransport dramatisch und die Oberstufe mit ihrem wiederzündbaren Vinci-Triebwerk wird einen erheblichen Wandel bewirken. Die Ergebnisse dieser Tests geben uns großes Vertrauen, dass wir mit der Flexibilität dieses Startsystems allen Missionsanforderungen gerecht werden können. Gemeinsam mit unseren Partnern machen wir enorme Fortschritte und ich freue mich auf die nächsten Etappen unserer Ariane-6-Reise.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die am ArianeGroup-Standort Bremen montierte Ariane-6-Oberstufe umfasst einige der wichtigsten Neuerungen der Trägerrakete, mit denen ein möglichst breites Einsatzspektrum abgedeckt werden kann. Dazu gehören komplexe Missionen wie der Launch großer Satellitenkonstellationen in niedrige Umlaufbahnen (LEO) oder das aufeinanderfolgende Aussetzen von Nutzlasten in verschiedenen Umlaufbahnen. Die Stufe besteht vor allem aus den beiden Haupttanks für die kryogenen Treibstoffe (flüssiger Wasserstoff und Sauerstoff), die das bis zu viermal wiederzündbare Vinci-Triebwerk sowie das innovative APU-Hilfsaggregat versorgen.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/DronenphotoaHTF3ESADLRArianeGroup2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Dronenphoto vom HFT-3. (Bild: ESA / DLR / ArianeGroup)" data-rl_caption="" title="Dronenphoto vom HFT-3. (Bild: ESA / DLR / ArianeGroup)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/DronenphotoaHTF3ESADLRArianeGroup26.jpg" alt="Dronenphoto vom HFT-3. (Bild:-ESA / DLR / ArianeGroup)" class="wp-image-130830"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Drohnenphoto vom HFT-3. (Bild: ESA / DLR / ArianeGroup)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Parallel zu den Oberstufentests in Deutschland werden in Kourou die integrierten Tests des kompletten Launchsystems einschließlich der allerersten Ariane 6-Rakete (bekannt als CTM &#8211; Combined Test Model) und der neuen Startrampe fortgesetzt. Diese Testrakete ist mit einer Oberstufe ausgestattet, die vor allem für die Erprobung der Elektrik- und Flüssigkeitssysteme eingesetzt wird, was die Abläufe bei der Füllung und Entleerung der Tanks mit kryogenen Treibstoffen sowie die Funktion der Tankarme unter Echtzeitbedingungen und zusammen mit der Startrampe einschließt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ariane 6 ist ein Programm der Europäischen Weltraumorganisation ESA und wird von ihr finanziert. Als Hauptauftragnehmer und in Zusammenarbeit mit ihren Industriepartnern ist ArianeGroup für die Entwicklung und den Bau der gesamten Trägerrakete sowie, über ihr Tochterunternehmen Arianespace, für die Vermarktung des Trägersystems verantwortlich. Der CNES und ihren Vertragspartnern obliegt der Bau des Startplatzes in Kourou in Französisch-Guayana.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über ArianeGroup</strong><br>ArianeGroup ist Hauptauftragnehmer für zivile und militärische Trägerraketen-Systeme, verantwortlich für die Entwicklung und den gesamten Produktionsablauf der europäischen Trägerraketen Ariane 5 und Ariane 6, die von ihrer Tochtergesellschaft Arianespace vermarktet und betrieben werden. Außerdem ist sie für die Entwicklung, den Bau, die Integration und die Wartung der Raketen der französischen See-Streitkräfte zur nuklearen Abschreckung zuständig. Als weltweit anerkannter Spezialist für innovative und wettbewerbsfähige Lösungen beherrscht ArianeGroup die ganze Palette der fortschrittlichsten Antriebstechnologien und Anwendungen in der Raumfahrt. Über ihre Tochtergesellschaften stellt sie anderen Industriezweigen ihre Fachkompetenz in Ausrüstung, Service, Weltraumüberwachung und sicherheitsrelevanten Infrastrukturen zur Verfügung. Die Unternehmensgruppe wird zu gleichen Teilen von Airbus und Safran gehalten und beschäftigt mehr als 8000 hochqualifizierte Mitarbeiter in Frankreich und Deutschland. Der konsolidierte Umsatz der Gruppe belief sich in 2022 auf 2,4 Milliarden Euro.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) im Überblick</strong><br>Das DLR ist das Forschungszentrum der Bundesrepublik Deutschland für Luft- und Raumfahrt. Wir betreiben Forschung und Entwicklung in Luftfahrt, Raumfahrt, Energie und Verkehr, Sicherheit und Digitalisierung. Die Deutsche Raumfahrtagentur im DLR ist im Auftrag der Bundesregierung für die Planung und Umsetzung der deutschen Raumfahrtaktivitäten zuständig. Zwei DLR Projektträger betreuen Förderprogramme und unterstützen den Wissenstransfer.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Global wandeln sich Klima, Mobilität und Technologie. Das DLR nutzt das Know-how seiner 55 Institute und Einrichtungen, um Lösungen für diese Herausforderungen zu entwickeln. Unsere 10.000 Mitarbeitenden haben eine gemeinsame Mission: Wir erforschen Erde und Weltall. Wir entwickeln Technologien für eine nachhaltige Zukunft und tragen durch den Technologietransfer dazu bei, den Wissens- und Wirtschaftsstandort Deutschland zu stärken.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über die ESA</strong><br>Die Europäische Weltraumorganisation (ESA) ist Europas Tor zum Weltraum.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die ESA ist eine 1975 gegründete zwischenstaatliche Organisation, deren Aufgabe es ist, an der Entwicklung der Raumfahrtkapazitäten Europas zu arbeiten und sicherzustellen, dass die Investitionen in den Raumfahrtsektor den Bürgern Europas und der ganzen Welt zugute kommen.<br>Die ESA hat 22 Mitgliedstaaten: Belgien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Luxemburg, die Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, die Schweiz, Spanien, die Tschechische Republik, Ungarn, das Vereinigte Königreich und die Türkei. Lettland, Litauen, die Slowakei und Slowenien haben den Status eines assoziierten Mitglieds.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die ESA hat eine offizielle Zusammenarbeit mit vier weiteren EU-Mitgliedstaaten etabliert. Darüber hinaus nimmt Kanada im Rahmen eines Kooperationsabkommens an einigen Programmen der ESA teil. Durch die Koordinierung der finanziellen und intellektuellen Ressourcen ihrer Mitglieder kann die ESA Programme und Aktivitäten durchführen, die weit über das hinausgehen, was jedes dieser Länder allein erreichen könnte. Insbesondere arbeitet sie mit der EU bei der Umsetzung der Programme Galileo und Copernicus sowie mit EUMETSAT bei der Entwicklung von meteorologischen Missionen zusammen.</p>



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		<title>Heißlauftest für Ariane-6-Oberstufe ebnet Weg zum Erststart</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/heisslauftest-fuer-ariane-6-oberstufe-ebnet-weg-zum-erststart/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Sep 2023 20:20:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>DLR und ArianeGroup erreichen nächsten Meilenstein für Trägerrakete Ariane 6. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Quelle: DLR 1. September 2023. 1. September 2023 &#8211; Die neu konzipierte Oberstufe der europäischen Trägerrakete Ariane 6 muss vor ihrem ersten Einsatz im Weltall intensive Funktions-Checks bestehen. Dazu hat das Deutsche Zentrum für Luft- [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading" id="dlr-und-arianegroup-erreichen-nachsten-meilenstein-fur-tragerrakete-ariane-6-eine-pressemitteilung-des-deutschen-zentrums-fur-luft-und-raumfahrt-dlr--24db69f3-6b50-4b58-bb5a-ff3df657f1ad">DLR und ArianeGroup erreichen nächsten Meilenstein für Trägerrakete Ariane 6. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: DLR 1. September 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/OberstufenpruefstandP5DLRCCBYNCND302k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Oberstufenprüfstand P5.2 beim DLR in Lampoldshausen Das DLR ist für seine einzigartige Testinfrastruktur weltweit bekannt und setzt mit dem ESA-Prüfstand P5.2 neue Maßstäbe. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))" data-rl_caption="" title="Oberstufenprüfstand P5.2 beim DLR in Lampoldshausen Das DLR ist für seine einzigartige Testinfrastruktur weltweit bekannt und setzt mit dem ESA-Prüfstand P5.2 neue Maßstäbe. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/OberstufenpruefstandP5DLRCCBYNCND3026.jpg" alt="" class="wp-image-130697"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Oberstufenprüfstand P5.2 beim DLR in Lampoldshausen<br>Das DLR ist für seine einzigartige Testinfrastruktur weltweit bekannt und setzt mit dem ESA-Prüfstand P5.2 neue Maßstäbe. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))</figcaption></figure>



<p class="advgb-dyn-bac8d60f wp-block-paragraph">1. September 2023 &#8211; Die neu konzipierte Oberstufe der europäischen Trägerrakete Ariane 6 muss vor ihrem ersten Einsatz im Weltall intensive Funktions-Checks bestehen. Dazu hat das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) gemeinsam mit ArianeGroup in Lampoldshausen am 1. September 2023 einen weiteren Heißlauftest durchgeführt. Das Besondere: Die Testanforderungen entsprachen dem Flugszenario beim Erststart.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Ich freue mich sehr über den gelungenen Test und beglückwünsche die Teams von ArianeGroup, ESA und DLR zu der erfolgreichen Zusammenarbeit. Dieser Test ist ein zentraler Meilenstein und elementar für die Qualifikation der Oberstufe für ihren Erststart“, erklärte Dr. Walther Pelzer, DLR-Vorstandsmitglied und Leiter der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR. „Das DLR ist für seine einzigartige Testinfrastruktur weltweit bekannt und setzt mit dem Prüfstand P5.2 neue Maßstäbe in Europa. Bei der Ministerratskonferenz im November 2022 in Paris haben sich die ESA-Mitgliedsstaaten auch darauf verständigt, dass Lampoldshausen als Standort für Triebwerks- und Stufentests Teil der strategischen ESA-Infrastruktur ist“, so DLR-Vorstand Walther Pelzer weiter.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Komplexes Anforderungsprofil und wichtige Funktions-Checks erfüllt</strong><br>Bei der Ariane-6-Oberstufe handelt es sich um eine von Grund auf neu entwickelte Raketenstufe. Konzipiert und gebaut hat sie das Unternehmen ArianeGroup als Hauptauftragnehmer im Namen der Europäischen Weltraumorganisation ESA. Sie besteht aus zwei Haupttanks, die mit flüssigem Wasserstoff und flüssigem Sauerstoff gefüllt sind. Dazu kommt das bis zu viermal wiederzündbare Vinci-Triebwerk und die APU (Auxiliary Power Unit), eine innovative Antriebseinheit. Die APU erweitert die Einsatzmöglichkeiten der Ariane 6: Mit zwei Zündungen des Vinci-Triebwerks und zwei Zündungen der APU wurde bei diesem Heißlauftest ein sehr komplexes Anforderungsprofil am Prüfstand nachgestellt. „Bei den bisherigen Arbeiten und Tests haben wir wichtige Informationen und Daten über die Stufe erhalten. Beim aktuellen Test haben wir einen weiteren wichtigen Schritt geschafft: Es ist uns gelungen, auf dem Prüfstand ein Szenario nachzustellen, das den Anforderungen des Erstflugs der Ariane 6 entspricht“, verdeutlichte Prof. Stefan Schlechtriem, Direktor des DLR-Instituts für Raumfahrtantriebe. „Das Ergebnis ist eine umfassende Datenbasis, die nun von ArianeGroup detailliert analysiert und ausgewertet wird.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ariane-6-Oberstufe: konzipiert für flexiblere Raumfahrtmissionen</strong><br>„Dieser erneute erfolgreiche Test stellt einen sehr wichtigen Meilenstein auf dem Weg zum Erstflug der Ariane 6 dar. Dieser Erfolg ist das Ergebnis einer seit vielen Jahrzehnten erfolgreichen, engen und vertrauensvollen Zusammenarbeit zwischen der ArianeGroup und dem DLR am Standort Lampoldshausen. Bei diesen sogenannten ‚Hot Firing Tests‘ wird die am Standort Bremen gefertigte Ariane-6-Oberstufe – und die dazugehörige Triebwerkstechnologie aus Ottobrunn – auf Herz und Nieren geprüft. Anschließend wird sie dann in einem zweiten Schritt gemeinsam mit der in Frankreich gefertigten Hauptstufe getestet. Ich möchte an dieser Stelle meinen Dank an die beteiligten Teams an allen Standorten aussprechen und mich auch für die sehr gute Zusammenarbeit mit dem DLR bedanken“, so Pierre Godart, CEO ArianeGroup GmbH.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der ESA-Direktor für Raumtransport, Toni Tolker Nielsen, dankte den Partnern DLR und ArianeGroup, dem Hauptauftragnehmer der Ariane 6, für die Durchführung der Tests in Lampoldshausen: „Die Ariane 6 steigert unsere Fähigkeiten beim Raumtransport dramatisch und die Oberstufe mit ihrem wiederzündbaren Vinci-Triebwerk wird einen erheblichen Wandel bewirken. Die Ergebnisse dieser Tests geben uns großes Vertrauen, dass wir mit der Flexibilität dieses Startsystems allen Missionsanforderungen gerecht werden können. Gemeinsam mit unseren Partnern machen wir enorme Fortschritte und ich freue mich auf die nächsten Etappen unserer Ariane-6-Reise.“</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/AnspruchsvolleTestsfueEinsatzimAllESADLRArianeGroup2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Die Ariane-6-Oberstufe hat erneut ihre Leistungsfähigkeit auf dem vom DLR betriebenen ESA-Prüfstand P5.2 bewiesen. Die Stufe besteht aus zwei Haupttanks, die mit flüssigem Wasserstoff und flüssigem Sauerstoff gefüllt sind. Dazu kommt das bis zu viermal wiederzündbare Vinci-Triebwerk und die APU (Auxiliary Power Unit), eine innovative Antriebseinheit. Sie macht die Einsatzmöglichkeiten der Ariane 6 noch vielseitiger. (Bild: ESA/DLR/ArianeGroup)" data-rl_caption="" title="Die Ariane-6-Oberstufe hat erneut ihre Leistungsfähigkeit auf dem vom DLR betriebenen ESA-Prüfstand P5.2 bewiesen. Die Stufe besteht aus zwei Haupttanks, die mit flüssigem Wasserstoff und flüssigem Sauerstoff gefüllt sind. Dazu kommt das bis zu viermal wiederzündbare Vinci-Triebwerk und die APU (Auxiliary Power Unit), eine innovative Antriebseinheit. Sie macht die Einsatzmöglichkeiten der Ariane 6 noch vielseitiger. (Bild: ESA/DLR/ArianeGroup)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/AnspruchsvolleTestsfueEinsatzimAllESADLRArianeGroup26.jpg" alt="Die Ariane-6-Oberstufe hat erneut ihre Leistungsfähigkeit auf dem vom DLR betriebenen ESA-Prüfstand P5.2 bewiesen. Die Stufe besteht aus zwei Haupttanks, die mit flüssigem Wasserstoff und flüssigem Sauerstoff gefüllt sind. Dazu kommt das bis zu viermal wiederzündbare Vinci-Triebwerk und die APU (Auxiliary Power Unit), eine innovative Antriebseinheit. Sie macht die Einsatzmöglichkeiten der Ariane 6 noch vielseitiger. (Bild: ESA/DLR/ArianeGroup)" class="wp-image-130695"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Die Ariane-6-Oberstufe hat erneut ihre Leistungsfähigkeit auf dem vom DLR betriebenen ESA-Prüfstand P5.2 bewiesen. Die Stufe besteht aus zwei Haupttanks, die mit flüssigem Wasserstoff und flüssigem Sauerstoff gefüllt sind. Dazu kommt das bis zu viermal wiederzündbare Vinci-Triebwerk und die APU (Auxiliary Power Unit), eine innovative Antriebseinheit. Sie macht die Einsatzmöglichkeiten der Ariane 6 noch vielseitiger. (Bild: ESA/DLR/ArianeGroup)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der Oberstufe der Ariane 6 spielen viele neue Technologien zusammen: Durch das mehrmals wiederzündbare Vinci-Triebwerk und die APU sind flexiblere Missionsprofile möglich. Zudem ist die Oberstufe so konzipiert, dass sie nach dem Einsatz komplett in der Erdatmosphäre verglüht, also keine Trümmerteile hinterlässt. Das ist eine wichtige Maßnahme, um keinen weiteren Weltraumschrott zu verursachen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das DLR am Standort Lampoldshausen ist mit seinem Portfolio an Prüfständen für Tests von zukunftsweisenden Raumtransport-Systemen optimal aufgestellt. Mit dieser einmaligen Forschungsinfrastruktur und seiner umfassenden Expertise unterstützt das DLR die deutsche und europäische Raumfahrtindustrie dabei, neuartige Antriebssysteme zu entwickeln.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Anspruchsvolle Tests für den Einsatz im Weltall</strong><br>Ein Testtag mit der Ariane-6-Oberstufe nimmt rund 22 Stunden in Anspruch und erfordert mehrere Wochen intensiver Vorbereitung. Beim Test werden Vorgänge simuliert, wie sie auch bei einem echten Startvorgang stattfinden. Dazu zählt das Betanken der Oberstufe mit flüssigem Sauerstoff und flüssigem Wasserstoff sowie das Entleeren der Tanks nach Ende des Tests. DLR und ArianeGroup sammeln während der Versuche eine große Menge an relevanten Daten: Dazu gehören auch Daten, die zum Beispiel Einblicke in die ballistischen Phasen – wenn die Oberstufe ohne Schub fliegt – geben und für die Auswertung wichtig sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die deutsche Beteiligung am Ariane-Programm</strong><br>Deutschland trägt aktuell mit 44 Millionen Euro in den nächsten drei Jahren über seinen ESA-Beitrag zur Sicherung des Zentrums für Triebwerkstests in Lampoldshausen bei. Die deutsche Raumfahrtagentur im DLR steuert im Auftrag der Bundesregierung die deutschen ESA-Beiträge. Bei der Ministerratskonferenz im November 2022 in Paris zeichnete Deutschland knapp 490 Millionen Euro für Aktivitäten im Trägerraketen-Bereich und ist nach Frankreich zweitstärkster Ariane-6-Partner. Deutschland ist mit rund 23 Prozent am Ariane-6-Entwicklungsprogramm beteiligt. Die Oberstufe der Trägerrakete wird am Standort Bremen der ArianeGroup integriert.</p>



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		<item>
		<title>Erster erfolgreicher Test der Ariane-6-Oberstufe am DLR Lampoldshausen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/erster-erfolgreicher-test-der-ariane-6-oberstufe-am-dlr-lampoldshausen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Oct 2022 19:04:00 +0000</pubDate>
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		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=116689</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die neue Ariane-6-Oberstufe hat am 5. Oktober 2022 ihren ersten Heißlauftest am DLR-Standort Lampoldshausen erfolgreich bestanden. Das DLR führte den Test am ESA-Prüfstand P5.2 im Auftrag des Raumfahrtunternehmens ArianeGroup durch. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Quelle: DLR 6. Oktober 2022. 6. Oktober 2022 &#8211; Das Deutsche Zentrum für Luft- und [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die neue Ariane-6-Oberstufe hat am 5. Oktober 2022 ihren ersten Heißlauftest am DLR-Standort Lampoldshausen erfolgreich bestanden. Das DLR führte den Test am ESA-Prüfstand P5.2 im Auftrag des Raumfahrtunternehmens ArianeGroup durch. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: DLR 6. Oktober 2022.</p>



<p class="wp-block-paragraph">6. Oktober 2022 &#8211; Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Lampoldshausen hat am 5. Oktober 2022 erstmals erfolgreich die Oberstufe der <a href="https://www.raumfahrer.net/?s=Ariane+6" data-wpel-link="internal">Ariane 6</a> getestet. Ein Heißlauftest ist ein höchst anspruchsvoller Versuch: Ziel ist es, auf dem Prüfstand flugähnliche Bedingungen nachzubilden. So soll das Zusammenspiel aller Komponenten für die Startvorbereitung und den Flug nachgewiesen, als auch die Belastungen simuliert werden, denen eine Raketenstufe auf dem Weg ins All standhalten muss. Die Oberstufe ist der Teil einer mehrstufigen Rakete, der am längsten unterwegs ist. Sie transportiert die Nutzlast und setzt sie an der gewünschten Position mit der korrekten Geschwindigkeit aus. Mit diesem Test ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zum Erstflug der neuen europäischen Trägerrakete Ariane 6 erreicht. Bei der Oberstufe handelt es sich um eine von Grund auf neu entwickelte Raketenstufe. Konzipiert und gebaut hat sie das Unternehmen ArianeGroup.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/oberstufenpruefstandESAStephaneCorvaja.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Erste Oberstufe der Ariane 6 am Prüfstand beim DLR Lampoldshausen erfolgreich getestet. (Bild: ESA / Stephane Corvaja)" data-rl_caption="" title="Erste Oberstufe der Ariane 6 am Prüfstand beim DLR Lampoldshausen erfolgreich getestet. (Bild: ESA / Stephane Corvaja)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/oberstufenpruefstandESAStephaneCorvaja60.jpg" alt=""/></a><figcaption>Erste Oberstufe der Ariane 6 am Prüfstand beim DLR Lampoldshausen erfolgreich getestet. (Bild: ESA / Stephane Corvaja)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Anspruchsvolle Tests für den Einsatz im Weltall</strong><br>Die Stufe besteht aus zwei Haupttanks, die mit flüssigem Wasserstoff und flüssigem Sauerstoff gefüllt sind, dem neuen, bis zu viermal wiederzündbaren Vinci-Triebwerk sowie der APU (<a href="https://www.raumfahrer.net/arianegroup-apu-bereit-fuer-ariane-6/" data-wpel-link="internal">Auxiliary Power Unit</a>), einer innovativen Antriebseinheit. Sie macht die Einsatzmöglichkeiten der Ariane 6 noch vielseitiger. Im Fokus bei diesem ersten Heißlauftest stand das Befüllen der Stufe mit kryogenen Treibstoffen sowie ein Test des wiederzündbaren Vinci-Triebwerks. Das Team des DLR-Instituts für Raumfahrtantriebe prüfte außerdem alle zur Oberstufe dazugehörigen Systeme wie die Flugsoftware. „Dieser erste erfolgreiche Testlauf hat uns gezeigt, dass die über Jahrzehnte in Lampoldshausen erworbenen Kompetenzen beim Test von Raumfahrtantrieben ein entscheidender Garant für den Erfolg der europäischen Ariane-Familie ist“, erklärt Prof. Dr.-Ing. Anke Kaysser-Pyzalla, DLR-Vorstandsvorsitzende. „Ich bedanke mich bei dem Team, das diesen ersten Test der kompletten Ariane-6-Oberstufe zum Erfolg geführt hat.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Mit der Ariane 6 wird Europa über einen Träger verfügen, der für viele Jahre den Grundpfeiler der europäischen Raumfahrtaktivitäten bilden wird. Sie ist die ideale Rakete, um unsere institutionellen Missionen zu starten und damit den Zugang für alle europäischen Raumfahrtnutzenden zu garantieren – eine Fähigkeit, die im heutigen geopolitischen Umfeld unverzichtbar geworden ist“, betont Dr.-Ing. Walther Pelzer, DLR-Vorstand und Leiter der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR. „Daher freut es mich besonders, dass wir diesen essenziellen Meilenstein in der Entwicklung der Ariane 6 erreicht haben. Es ist ein großartiger Erfolg der Zusammenarbeit zwischen dem DLR, der ESA und der deutschen und europäischen Raumfahrtindustrie.“</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/auftaktheisslauftestsDLRESAArianeGroup.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Erfolgreicher Auftakt der Heißlauftests für die Oberstufe der Ariane-6-Trägerrakete. (Bild: DLR, ESA, ArianeGroup)" data-rl_caption="" title="Erfolgreicher Auftakt der Heißlauftests für die Oberstufe der Ariane-6-Trägerrakete. (Bild: DLR, ESA, ArianeGroup)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/auftaktheisslauftestsDLRESAArianeGroup60.jpg" alt=""/></a><figcaption>Erfolgreicher Auftakt der Heißlauftests für die Oberstufe der Ariane-6-Trägerrakete. (Bild: DLR, ESA, ArianeGroup)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">„Im 21. Jahrhundert sind die Europäer für ihre Sicherheit und ihren Wohlstand zweifellos auf Daten aus dem Weltraum angewiesen. Europa muss auf eine vollständige Autonomie beim Zugang zum Weltraum und dessen Nutzung hinarbeiten. Die Ariane 6 ist der Schlüssel dazu und wir freuen uns darauf, sie vom europäischen Weltraumbahnhof in Kourou, Französisch-Guayana, starten zu sehen“, sagt Daniel Neuenschwander, ESA-Direktor für Trägersysteme.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Der erfolgreiche Heißlauftest ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Qualifikation der Ariane 6 und zu einem erfolgreichen Erstflug. Die <a href="https://www.raumfahrer.net/erste-ariane-6-oberstufe-verlaesst-bremen/" data-wpel-link="internal">in Deutschland entwickelte, produzierte, montierte und getestete Oberstufe der Ariane 6</a> stellt das Know-how der ArianeGroup, seiner Industriepartner und des DLR unter Beweis&#8220;, erklärt Pierre Godart, Geschäftsführer (CEO) der ArianeGroup GmbH. „Die Heißlauftests der Oberstufe werden parallel zu den sogenannten kombinierten Tests der Trägerrakete und des Startplatzes in Kourou durchgeführt. Mit den vereinten Kräften in Lampoldshausen, Kourou und weiteren Standorten und dank der hervorragenden Teams aller Beteiligten werden wir technische Spitzenleistungen erzielen. Auf diese Weise wird mit der Ariane 6 die Erfolgsgeschichte der europäischen Trägerrakete fortgeschrieben. Wir arbeiten unermüdlich für den erfolgreichen Erstflug und die Serienproduktion der Ariane 6 und wollen so die Erwartungen der Kunden von Arianespace wie geplant erfüllen.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Heißlauftests: Königsdisziplin am Prüfstand</strong><br>Insgesamt sind mit der Oberstufe beim DLR Lampoldshausen bis zu drei Heißlauftests geplant. In der Regel nehmen sie – nach mehreren Wochen intensiver Vorbereitung – jeweils rund 17 Stunden in Anspruch. Es werden alle Aspekte simuliert, einschließlich der Vor- und Nachbereitung der Stufe. Dazu zählt das Betanken mit flüssigem Sauerstoff und flüssigem Wasserstoff sowie das Entleeren der Tanks nach Ende des Tests. Das Team des Prüfstands sammelt während der Versuche eine große Menge an wichtigen Daten: zum Beispiel über die ballistischen Phasen, in denen die Oberstufe ohne Schub fliegt, die sogenannte Coast Phase, über den Druckaufbau in den Tanks vor der Triebwerkszündung, über das Wiederzünden des Triebwerks und über die Funktion der Düsen, die der Lageregelung dienen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Heißlauftests sind die Königsdisziplin am Prüfstand. Sie stellen höchste Anforderungen an die Technik und sind deshalb eine besondere Herausforderung für Team und Infrastruktur“, beschreibt Prof. Stefan Schlechtriem, Direktor des DLR-Instituts für Raumfahrtantriebe. „Außerdem testen wir zum ersten Mal in der langen Geschichte des Ariane-Programms in Europa eine kryogene Oberstufe an einem neu entwickelten Prüfstand – also eine doppelte Premiere“, ergänzt Schlechtriem. Die Erkenntnisse aus diesen Tests sind elementar, um die Ariane 6 zu finalisieren und startklar für den Weltraum zu machen. Entsprechend gründlich hat das Team um Anja Frank, Leiterin für die Versuchsanlagen im Institut für Raumfahrtantriebe, die Tests vorbereitet. In den letzten Monaten war höchste Konzentration gefordert, um sämtliche Vorbereitungen an der sieben Tonnen schweren Oberstufe mit einem Durchmesser von 5,4 Metern und einer Höhe von 11,6 Metern zu absolvieren. Genauso galt es, komplexe Softwareprogramme zu entwickeln und zu schreiben, um alle Abläufe während der Tests genaustens steuern und überwachen zu können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht nur technologisch läutet der erste Heißlauftest der Raketenoberstufe – die deshalb auch als &#8222;Hot Firing Model&#8220; (HFM) bezeichnet wird – eine wichtige Phase der gesamten Ariane-6-Trägerentwicklung ein: „Für alle Beteiligten ist das auch ein sehr emotionaler und spannender Moment, wenn die neu entwickelte Oberstufe erstmals auf dem Prüfstand gezündet wird“, betont Schlechtriem.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/VinciP41DLRCCBYNCND30.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Heißlauf des Vinci-Triebwerks am Höhensimulationsprüfstand P4.1. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))" data-rl_caption="" title="Heißlauf des Vinci-Triebwerks am Höhensimulationsprüfstand P4.1. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/VinciP41DLRCCBYNCND3060.jpg" alt=""/></a><figcaption>Heißlauf des Vinci-Triebwerks am Höhensimulationsprüfstand P4.1. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Im Zentrum der Aufmerksamkeit: wiederzündbares Vinci-Triebwerk mit kryogenen Treibstoffen</strong><br>Die Oberstufe der Ariane 6 ist mit einem wiederzündbaren Triebwerk namens Vinci ausgestattet. Es lässt sich bis zu viermal wiederzünden und kann von wenigen Sekunden bis zu mehr als 14 Minuten brennen. Damit ist die Ariane 6 sehr flexibel, kann ein breites Spektrum an Einsätzen abdecken und mit jeweils unterschiedlicher Missionsdauer mehrere Zielorbits ansteuern. Sie eignet sich besonders für den Transport von Satellitenkonstellationen, bei denen die einzelnen Satelliten in unterschiedlichen Umlaufbahnen ausgesetzt werden. Das Vinci-Triebwerk liefert mit der Treibstoffkombination aus kryogenem, also tiefkaltem flüssigem Sauerstoff und Wasserstoff den notwendigen Schub, um die Nutzlasten genau an der gewünschten Position und mit der korrekten Geschwindigkeit im jeweiligen Orbit zu platzieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Der Oberstufenprüfstand P5.2</strong><br>Die Tests mit der kompletten Oberstufe finden auf dem speziell für diesen Zweck entwickelten ESA-<a href="https://www.raumfahrer.net/dlr-und-esa-weihen-pruefstand-p5-2-ein/" data-wpel-link="internal">Prüfstand P5.2</a> statt – einer in Europa einmaligen Infrastruktur. Die hochkomplexe und extrem leistungsfähige Anlage wurde im Rahmen der Entwicklung der zukünftigen europäischen Trägerrakete Ariane 6 im Direktauftrag der Europäischen Weltraumorganisation ESA entwickelt und gebaut. Sowohl der Prüfstand als auch wesentliche Teile der getesteten Stufe werden aus den deutschen ESA-Beiträgen zum Ariane-6-Entwicklungsprogramm finanziert. Für die Bereitstellung und Koordination dieser Mittel ist die Deutsche Raumfahrtagentur im DLR im Auftrag der Bundesregierung verantwortlich.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über das Ariane-6-Programm</strong><br>Die Oberstufe ist Teil des Ariane-6-Programms der ESA, dessen deutsche Beteiligung durch die Deutsche Raumfahrtagentur im DLR in Bonn gesteuert wird. ArianeGroup als Hauptauftragnehmer ist verantwortlich für Entwicklung und Bau der gesamten Trägerrakete. Diese erfolgen in Zusammenarbeit mit Industriepartnern. Die Vermarktung des Trägersystems übernimmt das Tochterunternehmen Arianespace. Die französische Raumfahrtagentur CNES ist verantwortlich für den Bau des Startplatzes in Kourou sowie für die dort stattfindenden Tests.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Vi­deo: Er­folg­rei­cher Test der Aria­ne-6-Ober­stu­fe am ESA-Prüf­stand P5.2</strong></p>



<figure class="wp-block-embed is-type-rich is-provider-handler-einbetten wp-block-embed-handler-einbetten wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe loading="lazy" title="Mise à feu de l&#039;étage supérieur d&#039;Ariane 6 à Lampoldshausen, en Allemagne" width="1200" height="675" src="https://www.youtube.com/embed/E7N53ULIH6o?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div><figcaption>(Quelle: DLR, ESA, ArianeGroup)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11849.msg538835#msg538835" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Trägerrakete Ariane 6</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Erste Ariane-6-Stufen auf dem Weg nach Kourou</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/erste-ariane-6-stufen-auf-dem-weg-nach-kourou/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Jan 2022 11:52:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[Kourou]]></category>
		<category><![CDATA[Les Mureaux]]></category>
		<category><![CDATA[Vulcain 2.1]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die für die kombinierten Tests auf dem Startplatz in Kourou bestimmte Haupt- und Oberstufe der Ariane 6 haben die ArianeGroup-Standorte Les Mureaux und Bremen verlassen und ihre Reise zum europäischen Weltraumbahnhof in Französisch-Guayana angetreten. Dort werden die beiden Stufen im Gebäude für die Trägerraketenmontage von ArianeGroup integriert und bilden das Kernstück für die kombinierten Tests. [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Die für die kombinierten Tests auf dem Startplatz in Kourou bestimmte Haupt- und Oberstufe der Ariane 6 haben die ArianeGroup-Standorte Les Mureaux und Bremen verlassen und ihre Reise zum europäischen Weltraumbahnhof in Französisch-Guayana angetreten. Dort werden die beiden Stufen im Gebäude für die Trägerraketenmontage von ArianeGroup integriert und bilden das Kernstück für die kombinierten Tests. Eine Pressemitteilung der ArianeGroup.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: ArianeGroup.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/a6stageviaagroup2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/a6stageviaagroup26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Ariane 6 Hauptstufe. (Bild: ArianeGroup)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Bremen, Les Mureaux, 4. Januar 2021 &#8211; Die erste Hauptstufe und die erste Oberstufe der Ariane 6 sind jetzt unterwegs zum europäischen Weltraumbahnhof. Nachdem die Montage am ArianeGroup-Standort Les Mureaux sowie alle Funktionstests für die Abnahme abgeschlossen waren, ging die Hauptstufe auf die Reise zum französischen Hafen Le Havre und weiter nach Bremen, wo die vor Ort von ArianeGroup montierte und getestete Oberstufe an Bord genommen wurde, bevor der Transport Kurs auf Französisch- Guayana nahm. Beide Stufen sollen Mitte Januar am europäischen Weltraumbahnhof Kourou eintreffen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/A6Combinedtestmodelupperstage1ArianeGroupMediaGmbHFrankTKoch.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/A6Combinedtestmodelupperstage1ArianeGroupMediaGmbHFrankTKoch26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Oberstufe der Ariane 6 für kombinierte Tests. (Bild: ArianeGroup/Media GmbH/Frank T. Koch)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Diese erste Ariane 6 ist für die kombinierte Erprobung der Trägerrakete an ihrem neuen Startplatz bestimmt, der unter Leitung der französischen Raumfahrtbehörde CNES gebaut wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Das Eintreffen der neuen europäischen Trägerrakete an ihrem Startplatz stellt eine entscheidende Etappe in der Entwicklung der Ariane 6 dar“, erklärte Franck Huiban, Leiter der zivilen Trägerraketenprogramme von ArianeGroup. „ESA, ArianeGroup und CNES arbeiten mit Hochdruck an der Vorbereitung der kombinierten Tests in Französisch-Guayana, einschließlich der Heißlauftests mit der Hauptstufe direkt am Startplatz. Parallel dazu werden die Heißlauftests der Oberstufe vorbereitet, die zusammen mit dem DLR in Lampoldshausen durchgeführt werden. Der Erfolg dieser Tests wird die Robustheit und Effizienz des Ariane-6-Trägersystems unter Beweis stellen. Ein erfolgreicher Erstflug der Ariane 6 kann nämlich nur gewährleistet werden, wenn wir allen potenziellen Risiken im Vorfeld begegnen und sämtliche Prüfungen unter Bedingungen abschließen, die den Flugbedingungen am nächsten kommen. Die Stufen des ersten Flugmodells werden aktuell bereits in unseren Werken in Frankreich und Deutschland integriert.“</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/A6Combinedtestmodelcorestage4ArianeGroupPepperBoxJulienHazemann2k.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/A6Combinedtestmodelcorestage4ArianeGroupPepperBoxJulienHazemann26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Ariane 6 Hauptstufe für kombinierte Tests beim Einbringen in Transportcontainer. (Bild: ArianeGroup/Pepper Box/Julien Hazemann)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nach der Ankunft am Weltraumbahnhof in Französisch-Guayana erfolgt die horizontale Integration der für die kombinierten Versuche bestimmten Stufen im neuen ArianeGroup-Integrationsgebäude. Sobald Ober- und Hauptstufe miteinander kombiniert sind, wird die Ariane 6 in eine vertikale Position gebracht und auf ihrer mobilen Startrampe (Mobile Gantry) positioniert, bevor die Feststoff-Booster montiert werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist eine wichtige Veränderung gegenüber der Ariane 5, weil bei der Ariane 6 die Feststoff-Booster und der obere Bereich (einschließlich Nutzlastverkleidung und Nutzlast) direkt auf der Startrampe in der Mobile Gantry angebracht werden. Die Booster müssen nicht gezündet werden, werden für die kombinierten Tests aber mit einem inerten Material befüllt, das es erlaubt, Gewicht und Abmessungen nachzubilden und die Andockvorgänge an der Trägerrakete zu testen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/A6Combinedtestmodelcorestage1ArianeGroupPepperBoxJulienHazemann2k.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/A6Combinedtestmodelcorestage1ArianeGroupPepperBoxJulienHazemann26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Transportcontainer für Ariane 6 Hauptstufe. (Bild: ArianeGroup/Pepper Box/Julien Hazemann)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ariane 6 hebt bei den kombinierten Tests nicht ab. Der Startplatz dient vielmehr als Prüfstand für den Heißlauftest der Hauptstufe und mehrfache Zündungen des Vulcain-2.1-Triebwerks.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ziel der kombinierten Tests ist die Erprobung aller Schnittstellen und der reibungslosen Kommunikation zwischen der Ariane 6 und den Bodenanlagen der neuen Ariane-Startstrukturen (ELA 4). Ebenfalls erprobt werden Flugsoftwareprogramme sowie die Arbeitsschritte bei der Befüllung und Entleerung der Tanks, die für den reibungslosen Ablauf einer Startsequenz unerlässlich sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Beginn der kombinierten Tests von Rakete und Startrampe ist für April 2022 geplant.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/A6Combinedtestmodelupperstage3ArianeGroupMediaGmbHFrankTKoch2k.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/A6Combinedtestmodelupperstage3ArianeGroupMediaGmbHFrankTKoch26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Transportcontainer mit Ariane 6 Oberstufe. (Bild: ArianeGroup/Media GmbH/Frank T. Koch)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Parallel zu den kombinierten Tests in Französisch-Guayana wird eine weitere komplette Ariane-6- Oberstufe, die als Hot Firing Model (HFM) bezeichnet wird und mit dem wiederzündbaren Vinci- Triebwerk ausgestattet ist, in Lampoldshausen am Standort des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) erprobt. Getestet wird dabei auch das Hilfsaggregat APU (Auxiliary Power Unit), ein innovatives System, das die Vielseitigkeit der Ariane 6 erweitert.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über ArianeGroup</strong><br>ArianeGroup, als Hauptauftragnehmer der europäischen Trägerraketen Ariane 5 und Ariane 6, ist für die gesamte Produktionskette der Träger verantwortlich – vom Entwurf bis hin zur Vermarktung über sein Tochterunternehmen Arianespace. Mit ca. 7.600 hochqualifizierten Mitarbeitern in Frankreich und Deutschland, ist ArianeGroup ein zu gleichen Teilen von Airbus und Safran gehaltenes Joint Venture. Zudem ist der Konzern Hauptauftragnehmer für die ballistischen Trägerraketen der französischen Marine. ArianeGroup und die Tochterunternehmen sind weltweit anerkannte Spezialisten für Raumfahrtausrüstungen und -antriebe, ihr Know-how findet auch in anderen Industriezweigen Anwendung. Der Konzernumsatz betrug im Jahr 2020 rund 2,7 Milliarden Euro.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11849.msg524944#msg524944" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Trägerrakete Ariane 6</a></li></ul>
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