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	<title>Beyond Gravity &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Beyond Gravity &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Beyond Gravity stattet Europas neue Wettersatelliten mit fortschrittlichen Technologien aus – vom Radiookkultationsinstrument bis hin zu Raketensystemen.</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/beyond-gravity-stattet-europas-neue-wettersatelliten-mit-fortschrittlichen-technologien-aus-vom-radiookkultationsinstrument-bis-hin-zu-raketensystemen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Aug 2025 17:12:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der erste von insgesamt sechs neuen europäischen Wettersatelliten namens MetOp-Second Generation soll Mitte August gestartet werden. Beyond Gravity stattet alle sechs Satelliten mit seinem weltweit führenden Radiookkultationsinstrument aus, das wichtige Daten für Wettervorhersagen liefert. Eine Pressemitteilung von Beyond Gravity. Quelle: Beyond Gravity, 6. August 2025 Zürich, 6. August 2025 &#8211; Mitte August wird der erste [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Der erste von insgesamt sechs neuen europäischen Wettersatelliten namens MetOp-Second Generation soll Mitte August gestartet werden. Beyond Gravity stattet alle sechs Satelliten mit seinem weltweit führenden Radiookkultationsinstrument aus, das wichtige Daten für Wettervorhersagen liefert. Eine Pressemitteilung von Beyond Gravity.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Beyond Gravity, 6. August 2025</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/08/MetOp_Second_Generation_8000x7300.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Aufbauend auf der ersten Serie von MetOp-Wettersatelliten umfasst die Mission „MetOp Second Generation“ drei Satellitenpaare, die wichtige Daten aus der polaren Umlaufbahn für Wettervorhersagen über die Jahrzehnte nach 2020 liefern sollen. Das Bild zeigt rechts den Satelliten vom Typ A, der auch das Instrument Copernicus Sentinel-5 trägt, und links den Satelliten vom Typ B. Die Satelliten vom Typ A und B sind mit unterschiedlichen, sich jedoch ergänzenden, bemerkenswerten Instrumenten ausgestattet. Insgesamt umfasst das Paket zehn verschiedene Instrumente auf beiden Satelliten, von denen einige auf dem soliden Erbe der ersten MetOp-Serie basieren und andere völlig neu sind. MetOp Second Generation Bild: ESA" data-rl_caption="" title="Aufbauend auf der ersten Serie von MetOp-Wettersatelliten umfasst die Mission „MetOp Second Generation“ drei Satellitenpaare, die wichtige Daten aus der polaren Umlaufbahn für Wettervorhersagen über die Jahrzehnte nach 2020 liefern sollen. Das Bild zeigt rechts den Satelliten vom Typ A, der auch das Instrument Copernicus Sentinel-5 trägt, und links den Satelliten vom Typ B. Die Satelliten vom Typ A und B sind mit unterschiedlichen, sich jedoch ergänzenden, bemerkenswerten Instrumenten ausgestattet. Insgesamt umfasst das Paket zehn verschiedene Instrumente auf beiden Satelliten, von denen einige auf dem soliden Erbe der ersten MetOp-Serie basieren und andere völlig neu sind. MetOp Second Generation Bild: ESA" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/08/MetOp_Second_Generation_329x300.jpg" alt="Astronaut arbeitet auf der Mondoberfläche - künstlerische Darstellung. (Grafik: NASA)"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Aufbauend auf der ersten Serie von MetOp-Wettersatelliten umfasst die Mission „MetOp Second Generation“ drei Satellitenpaare, die wichtige Daten aus der polaren Umlaufbahn für Wettervorhersagen über die Jahrzehnte nach 2020 liefern sollen. Das Bild zeigt rechts den Satelliten vom Typ A, der auch das Instrument Copernicus Sentinel-5 trägt, und links den Satelliten vom Typ B.<br>Die Satelliten vom Typ A und B sind mit unterschiedlichen, sich jedoch ergänzenden, bemerkenswerten Instrumenten ausgestattet. Insgesamt umfasst das Paket zehn verschiedene Instrumente auf beiden Satelliten, von denen einige auf dem soliden Erbe der ersten MetOp-Serie basieren und andere völlig neu sind.<br>MetOp Second Generation<br>Bild: ESA</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Zürich, 6. August 2025 &#8211; Mitte August wird der erste einer neuen Generation polarer europäischer Wettersatelliten ins All gestartet. Der Satellit MetOp-Second Generation wird vom europäischen Weltraumbahnhof in Kourou (Südamerika) an Bord der europäischen Trägerrakete Ariane 6 starten. Der Wettersatellit wird Feuchtigkeit und Temperatur sowie Aerosole messen. „Dieser neue europäische Wettersatellit wird zusammen mit seinen fünf Pendants die Genauigkeit der Wettervorhersagen und die Überwachung des Klimawandels erheblich verbessern. Ein Schlüsselelement dieser Mission ist unser Radiookkultationsinstrument. Unser sogenanntes Radiookkultationsinstrument liefert wichtige Wetterdaten, beispielsweise über Luftfeuchtigkeit und Temperatur, und unterstreicht unsere Fähigkeiten als wichtiger Datenlieferant“, sagt Oliver Grassmann, Executive Vice President Satellites bei Beyond Gravity, einem führenden Zulieferer für die institutionelle und kommerzielle Raumfahrtindustrie. Oliver: „Unsere Produkte werden ein integraler Bestandteil der Mission sein.“ Neben dem Instrument für die Radiookkultation lieferte Beyond Gravity auch die Primärstruktur des Satelliten, die Wärmeisolierung und mehrere Produkte für die Trägerrakete Ariane 6. Hauptauftragnehmer für den Satelliten ist Airbus Defence and Space in Toulouse.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Radiookkultationsinstrument liefert wichtige Wetterdaten</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Radiookkultationsinstrument von Beyond Gravity ist auf allen sechs Wettersatelliten der zweiten Generation von MetOp im Einsatz. Die Radiookkultation im Weltraum misst, wie sich Radiosignale von Satelliten beim Durchqueren der Erdatmosphäre krümmen, und hilft so, Wetter, Klima und atmosphärische Bedingungen zu verstehen. „Unser marktführendes Radiookkultations-Sondierungsinstrument wird Messungen der atmosphärischen Temperatur und Luftfeuchtigkeit liefern, die für Wettervorhersagen und die Klimaüberwachung von großem Nutzen sein werden. Unsere Technologie wird die Wettervorhersagekapazitäten Europas für die kommenden Jahre verbessern“, fügt Oliver Grassmann hinzu. „Unser Radiookkultationsinstrument, das auf den sechs MetOp-SG-Raumfahrzeugen gestartet wird, wird die Radiookkultationsdaten mit modernster Leistung, einer erweiterten Anzahl von Sondierungen und einer kontinuierlichen globalen Abdeckung revolutionieren. Das Instrument wird die Anzahl der Okkultationen auf 2100 pro Tag und Instrument mehr als verdoppeln.“ Unser Instrument wurde von Europa für die Radiookkultationssondierung (RO) ausgewählt und wird bis 2050 RO-Daten liefern.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Sechs Meter hohe Struktur und Wärmeisolierung</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die sechs Meter hohe Struktur all dieser Satelliten wurde am Standort von Beyond Gravity in Zürich (Schweiz) gebaut. Sie besteht aus Kohlefaser, Aluminium und Titan für kritische Verbindungen und wiegt etwa eine Tonne. Der Wettersatellit ist mit einer Wärmedämmung von Beyond Gravity ummantelt, um ihn vor den hohen Temperaturschwankungen von plus/minus 200 Grad Celsius im Weltraum zu schützen. So wird das Innere des Satelliten auf einer konstanten Raumtemperatur gehalten, was das reibungslose Funktionieren der Instrumente an Bord gewährleistet. Die Isolierung besteht aus mehreren Schichten sehr dünnen, metallbeschichteten Kunststoffs und wurde in Berndorf, Österreich, hergestellt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Europäische MetOp-Wettersatelliten</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit 2006 umkreisen europäische MetOp-Wettersatelliten die Erde vom Nordpol bis zum Südpol. Mit diesem Satelliten wird der erste von sechs Wettersatelliten der neuesten Generation, MetOp-Second Generation, ins All gebracht und ergänzt die beiden bereits im Orbit befindlichen MetOp-Wettersatelliten der ersten Generation*. Die MetOp-Second-Generation-Satelliten werden die kontinuierliche globale Beobachtung aus der polaren Umlaufbahn sicherstellen. In den kommenden Jahren werden weitere MetOp-Satelliten der zweiten Generation gestartet. Angesichts des Klimawandels, der zu häufigeren und schwereren Extremwetterereignissen führt, sind präzise und zeitnahe Wettervorhersagen wichtiger denn je.<br>Insgesamt besteht MetOp-Second Generation (SG) aus sechs Satelliten: drei aufeinanderfolgenden Paaren, bestehend aus einem Satelliten vom Typ A und einem vom Typ B, die eine Vielzahl unterschiedlicher, sich ergänzender Instrumente mitführen. Der derzeitige erste Satellit ist ein Satellit vom Typ A (MetOp-SG-A). Die Satelliten vom Typ A sind außerdem mit dem Copernicus Sentinel-5-Instrument für ultraviolette, sichtbare, nahinfrarote und kurzwellige Infrarotstrahlung ausgestattet, um wichtige Luftschadstoffe und klimabezogene Gase zu messen. Die MetOp-SG-Mission wurde in langjähriger Zusammenarbeit zwischen der ESA und Eumetsat entwickelt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nutzlastverkleidung zum Schutz des Wettersatelliten</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Spitze der Ariane-6-Rakete, mit der MetOp-Second Generation gestartet wird, besteht aus der Nutzlastverkleidung von Beyond Gravity aus Kohlefaserverbundwerkstoff. Die Verkleidung hat einen Durchmesser von 5,4 Metern. Die beiden Hälften der Nutzlastverkleidung, die am Standort von Beyond Gravity in Emmen, Schweiz, hergestellt wurden, schützen den Satelliten vor den starken Kräften, die während des Starts und in den frühen Flugphasen auftreten.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/08/GRAS_uses_radio_occultation_to_measure_vertical_profiles_of_atmospheric_temperature_and_humidity_720x576.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Die zenitgerichtete Antenne von GRAS verfolgt eine Reihe von GPS-Satelliten in Reichweite. Dies wird durch die blauen Linien angezeigt. Die Verfolgungslinie wechselt zu Gelb, sobald das Signal in die Okkultation eintritt, da es sich in Reichweite der GAVA-Antenne befindet – dies ist ein Beispiel für ein festgelegtes Ereignis. Aus diesen Signalen lassen sich Profile für die untersten 80 Kilometer der Erdatmosphäre ableiten. Die rote Linie zeigt an, wo ein Anstiegsereignis beginnt und das Signal von der GVA-Antenne empfangen wird. Bild: ESA - AOES Medialab" data-rl_caption="" title="Die zenitgerichtete Antenne von GRAS verfolgt eine Reihe von GPS-Satelliten in Reichweite. Dies wird durch die blauen Linien angezeigt. Die Verfolgungslinie wechselt zu Gelb, sobald das Signal in die Okkultation eintritt, da es sich in Reichweite der GAVA-Antenne befindet – dies ist ein Beispiel für ein festgelegtes Ereignis. Aus diesen Signalen lassen sich Profile für die untersten 80 Kilometer der Erdatmosphäre ableiten. Die rote Linie zeigt an, wo ein Anstiegsereignis beginnt und das Signal von der GVA-Antenne empfangen wird. Bild: ESA - AOES Medialab" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/08/GRAS_uses_radio_occultation_to_measure_vertical_profiles_of_atmospheric_temperature_and_humidity_375x300.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Die zenitgerichtete Antenne von GRAS verfolgt eine Reihe von GPS-Satelliten in Reichweite. Dies wird durch die blauen Linien angezeigt. Die Verfolgungslinie wechselt zu Gelb, sobald das Signal in die Okkultation eintritt, da es sich in Reichweite der GAVA-Antenne befindet – dies ist ein Beispiel für ein festgelegtes Ereignis. Aus diesen Signalen lassen sich Profile für die untersten 80 Kilometer der Erdatmosphäre ableiten. Die rote Linie zeigt an, wo ein Anstiegsereignis beginnt und das Signal von der GVA-Antenne empfangen wird.<br>Bild: ESA &#8211; AOES Medialab</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nutzlastadapter für Ariane 6</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Darüber hinaus lieferte Beyond Gravity von seinem Standort in Linköping (Schweden) aus das Nutzlastadaptersystem für die europäische Schwerlastrakete Ariane 6. Das Nutzlastadaptersystem verbindet den Satelliten und die Trägerrakete während des Starts und setzt den Satelliten dann präzise in die Umlaufbahn aus, sobald die richtige Höhe erreicht ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Hochtemperaturisolierung für Ariane 6</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">In Österreich produzierte Beyond Gravity die Hochtemperaturisolierung für die Raketentriebwerke der unteren und oberen Stufe der Trägerrakete sowie den Triebwerksgimbal zur Ausrichtung der oberen Stufe der Rakete. Auf dem Weg von der Erde ins All muss das durch die Isolierung geschützte Raketentriebwerk mehrere Minuten lang extremer Hitze von bis zu 1.500 Grad Celsius standhalten. Die Isolierung schützt die Abgassysteme der Rakete rund um das Triebwerk, das mit Sauerstoff und Wasserstoff betrieben wird. Auch die Hochtemperaturisolierung für die obere Stufe der Trägerrakete Ariane 6 (in der Nähe des wiederzündbaren Vinci-Triebwerks) wurde geliefert. Diese Isolierung besteht aus Glasgewebe und Polymerfolien.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Kardanmechanismus für die obere Stufe</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Ariane 6 liefert das Unternehmen auch einen Kardanmechanismus für die obere Stufe der Rakete. Der Mechanismus dient als Gelenk zur Ausrichtung des Triebwerks für die Schubvektorsteuerung der Oberstufe der Rakete. Der spezielle Mechanismus, der nur zehn Kilogramm wiegt, muss Schubkräfte von 15 Tonnen übertragen, was der Kraft einer Diesellokomotive entspricht.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>MetOp &amp; Meteosat: Kombination von polaren und geostationären Umlaufbahnen</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das europäische Wetterbeobachtungssystem basiert auf einer Doppelbahnstrategie, bei der eine Satellitenfamilie in einer polaren Umlaufbahn und eine andere Satellitenfamilie in einer geostationären Umlaufbahn eingesetzt wird. Die Komplementarität von Satelliten in polaren Umlaufbahnen und geostationären Umlaufbahnen ist für eine genaue Wettervorhersage von entscheidender Bedeutung.<br>Die MetOp-Wettersatelliten umkreisen die Erde von Pol zu Pol in einer Höhe von 832 km. Sie können alle paar Tage Daten zur globalen Abdeckung liefern und detaillierte Beobachtungen durchführen. Im Gegensatz dazu schweben andere europäische Wettersatelliten, die Meteosat-Satelliten, viel höher, nämlich in einer geostationären Umlaufbahn (GEO) in 36.000 km Höhe über dem Äquator. Von dort aus können diese Satelliten sich schnell entwickelnde Ereignisse (z. B. Hurrikane) für Now-Casting und kurzfristige Wettervorhersagen überwachen.<br>Da sie jedoch über dem Äquator fixiert sind, werden einige Teile der Erde nie erfasst.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>*Die polarumlaufenden Wettersatelliten der ersten Generation MetOp-B (gestartet im September 2012) und MetOp-C (gestartet im November 2018) operieren in einer Höhe von 817 km. MetOp-A, der erste Satellit dieser Serie, wurde Ende 2021 aus der Umlaufbahn genommen.</em></p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Metop Second Generation: Overview animation" width="1200" height="675" src="https://www.youtube.com/embed/i3JtPiDvYTg?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div><figcaption class="wp-element-caption"><em>Metop Second Generation: Übersichtsanimation<br>Quelle: Eumetsat</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Informationen zu MetOp Second Generation finden Sie unter: <a href="https://www.eumetsat.int/metop-sg" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.eumetsat.int/metop-sg</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Informationen zum Radiookkultationsinstrument von Beyond Gravity: <a href="https://www.beyondgravity.com/en/satellites/electronic-solutions/radio-occultation" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.beyondgravity.com/en/satellites/electronic-solutions/radio-occultation </a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.eumetsat.int/metop-sg-instruments" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.eumetsat.int/metop-sg-instruments</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Radiookkultationsinstrument der nächsten Generation von Beyond Gravity für MetOp-Second Generation bietet gegenüber den Radiookkultationsinstrumenten der ersten Generation von MetOp eine Reihe von Verbesserungen, darunter:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Mehr Okkultationen: Bis zu 2100 pro Tag, mehr als doppelt so viele wie bisher.</li>



<li>Kontinuierliche Open-Loop-Verfolgung: Misst GNSS-Signale bei allen Wetterbedingungen.</li>



<li>Genauere Messungen der Troposphäre.</li>



<li>Neue Daten zur Ionosphäre für die Weltraumwettervorhersage.</li>



<li>Genauere Messungen der atmosphärischen Temperatur und des Luftdrucks.</li>



<li>Genaue Messungen auch bei starken Störungen.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Beyond Gravity mit Hauptsitz in Zürich, Schweiz, ist das erste Raumfahrtunternehmen, das eine Start-up-Mentalität, Agilität, Schnelligkeit und Innovationskraft mit jahrzehntelanger Erfahrung und bewährter Qualität verbindet. Rund 1800 Mitarbeitende an 12 Standorten in sechs Ländern (Schweiz, Schweden, Österreich, USA, Finnland und Portugal) entwickeln und fertigen Produkte für Satelliten und Trägerraketen mit dem Ziel, die Menschheit voranzubringen und die Erforschung der Welt und darüber hinaus zu ermöglichen. Beyond Gravity ist der bevorzugte Lieferant von Strukturen für alle Arten von Trägerraketen und ein führender Anbieter ausgewählter Satellitenprodukte und Konstellationslösungen im New-Space-Sektor. Im Jahr 2024 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von rund 359 Millionen Schweizer Franken. Weitere Informationen unter: <a href="https://www.beyondgravity.com/en" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">www.beyondgravity.com</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20336.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal"> </a><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19828.msg569984#msg569984" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal"></a><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20570.msg577312#msg577312" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Metop-SG-A1 mit Sentinel-5A auf Ariane 62.</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Beyond Gravity: Genaue Positionsbestimmung für europäische Sonnensatelliten</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/beyond-gravity-genaue-positionsbestimmung-fuer-europaeische-sonnensatelliten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Dec 2024 15:48:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Morgen, Mittwoch, dem 4. Dezember, werden zwei kleine europäische Satelliten ins All gebracht, um erstmalige Aufnahmen von der Sonne zu machen. Für die exakte Positionsbestimmung der Satelliten im All sorgt Technologie von Beyond Gravity Austria. Eine Pressemitteilung von Beyond Gravity. (Update: Der Start erfolgte am Donnerstag 5. Dezember) Quelle: Beyond Gravity, 29. November 2024 Wien, [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Morgen, Mittwoch, dem 4. Dezember, werden zwei kleine europäische Satelliten ins All gebracht, um erstmalige Aufnahmen von der Sonne zu machen. Für die exakte Positionsbestimmung der Satelliten im All sorgt Technologie von Beyond Gravity Austria. Eine Pressemitteilung von Beyond Gravity. (<strong>Update: Der Start erfolgte am Donnerstag 5. Dezember</strong>)</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Beyond Gravity, 29. November 2024</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/12/Proba-3_satellites_form_artificial_eclipse-scaled.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Die beiden Satelliten, aus denen Proba-3 besteht, sollen gemeinsam starten und in präziser Formation fliegen, um einen externen Koronagraphen im Weltraum zu bilden, wobei ein Satellit die Sonne verfinstert, damit der zweite die ansonsten unsichtbare Sonnenkorona untersuchen kann. Die beiden Raumsonden von Proba-3 fliegen nebeneinander bei der Sonne vorbei, um die Sonnenkorona zu untersuchen. (Bild: ESA, P. Carril.)" data-rl_caption="" title="Die beiden Satelliten, aus denen Proba-3 besteht, sollen gemeinsam starten und in präziser Formation fliegen, um einen externen Koronagraphen im Weltraum zu bilden, wobei ein Satellit die Sonne verfinstert, damit der zweite die ansonsten unsichtbare Sonnenkorona untersuchen kann. Die beiden Raumsonden von Proba-3 fliegen nebeneinander bei der Sonne vorbei, um die Sonnenkorona zu untersuchen. (Bild: ESA, P. Carril.)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/12/Proba-3_satellites_form_artificial_eclipse_453x320.jpg" alt="Astronaut arbeitet auf der Mondoberfläche - künstlerische Darstellung. (Grafik: NASA)"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Die beiden Raumsonden von Proba-3 fliegen nebeneinander bei der Sonne vorbei, um die Sonnenkorona zu untersuchen. (Bild: ESA, P. Carril.)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Wien, 3. Dezember 2024 &#8211; Am Mittwoch, dem 4. Dezember, sollen zwei kleine europäische Satelliten für die Mission Proba-3 zur Sonne starten. Der Raketenstart erfolgt von Indien. Die beiden Kleinsatelliten sollen gemeinsam erstmalige Aufnahmen von der Sonne machen und neue Technologien im All testen. Die genaue Position der beiden Raumsonden wird von Navigationsempfängern aus Wien bestimmt. „Wir tragen mit unseren Produkten zum reibungslosen Funktionieren dieser wichtigen europäischen Mission bei, die neue Einblicke in die Sonnenkorona liefern wird“, betont Kurt Kober, Geschäftsführer von Beyond Gravity Austria (vormals RUAG Space), Österreichs größtem Weltraumunternehmen. Derzeit verwenden 25 Satelliten im All Navigationsempfänger von Beyond Gravity. Die Sonnenkorona ist ein Teil der Sonnenatmosphäre und etwa der Ursprung von Sonnenstürmen, die das Funktionieren von Satelliten oder von Kommunikations- und Stromnetzen auf der Erde beeinträchtigen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><strong><strong>Ein Satellit verdeckt die Sonne für den zweiten Satelliten</strong></strong></strong></p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/12/Proba-3_4667x3500-scaled.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Die beiden Satelliten von Proba-3 werden in Formation fliegen, um einen externen Koronagraphen im Weltraum zu bilden, wobei ein Satellit die Sonne verfinstert, damit der zweite die ansonsten unsichtbare Sonnenkorona untersuchen kann. Navigationsempfänger aus Wien bestimmen die genaue Position der beiden Raumsonden Proba-3. (Bild: ESA, P. Carril.)" data-rl_caption="" title="Die beiden Satelliten von Proba-3 werden in Formation fliegen, um einen externen Koronagraphen im Weltraum zu bilden, wobei ein Satellit die Sonne verfinstert, damit der zweite die ansonsten unsichtbare Sonnenkorona untersuchen kann. Navigationsempfänger aus Wien bestimmen die genaue Position der beiden Raumsonden Proba-3. (Bild: ESA, P. Carril.)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/12/Proba-3_427x320.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Navigationsempfänger aus Wien bestimmen die genaue Position der beiden Raumsonden Proba-3.<br>(Bild: ESA, P. Carril.)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die beiden Raumsonden von Proba-3 fliegen nebeneinander bei der Sonne vorbei. Ein Satellit verfinstert die Sonne, damit der zweite die sonst unsichtbare Sonnenkorona untersuchen kann. Mit einer Genauigkeit von einem Millimeter wird sich eine Raumsonde vor der anderen in etwa 150 Metern Entfernung aufstellen, um ihren Schatten genau auf die andere Sonde zu werfen. Der Schatten, den die erste Sonde wirft, verdeckt das feurige Antlitz der Sonne, so dass die schwache, sie umgebende „koronale“ Atmosphäre sichtbar wird. Die rätselhafte Korona ist der Ursprung des Weltraumwetters, ein Thema von großem wissenschaftlichem und praktischem Interesse. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><strong><strong>Sonnenkorona ist Ursprung von Sonnenstürmen</strong></strong></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Sonnenkorona ist mehr als eine Million Grad wärmer ist als die darunter liegende Oberfläche der Sonne. Sie ist ein wichtiger Schwerpunkt der wissenschaftlichen Forschung. Einerseits, um unser Verständnis der Sonne zu verbessern. Andererseits als Ursprung des Sonnenwetters, wie koronale Massenauswürfe oder Sonnenstürme.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><strong><strong>Proba-Missionen</strong></strong></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Proba-Missionen sind eine Reihe von IOD-Missionen (In-Orbit-Demonstrationsmissionen) der Europäischen Weltraumorganisation zur Demonstration und Validierung neuer Technologien und Konzepte in der Umlaufbahn. Sie basieren auf Kleinsatelliten.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Proba-3</strong> wird einen präzisen Formationsflug demonstrieren, bei dem zwei Satelliten zur Beobachtung der inneren Korona der Sonne fliegen. </li>



<li>Der 2001 gestartete <strong>Proba-1</strong> ist ein Erdbeobachtungssatellit mit fortgeschrittener Autonomie an Bord, der ein Hyperspektralinstrument an Bord hat. Er ist seit mehr als 20 Jahren in Betrieb.</li>



<li><strong>Proba-2</strong>, der 2009 gestartet wurde, beobachtet die Sonne mit mehr als 20 technologischen Nutzlasten und wissenschaftlichen Instrumenten.</li>



<li><strong>Proba-V</strong> (für Vegetation), gestartet 2012, sorgt für die multispektrale Kartierung der globalen Vegetation.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><strong><strong>Beyond Gravity Austria ist Österreichs größter Weltraumzulieferer</strong></strong></strong></p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/12/Proba-3_spacecraft_aligned_above_Earth_3500x2625-scaled.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Die beiden Raumsonden von Proba-3 werden sich in einer stark elliptischen Umlaufbahn um die Erde befinden und sowohl Formationsflugmanöver als auch wissenschaftliche Studien der Sonnenkorona durchführen, indem sie bei Bedarf verlängerte Sonnenfinsternisse erzeugen. Das Occulter-Raumfahrzeug verfügt über Solarpaneele auf der der Sonne zugewandten Seite, während der Coronagraph über ein Seitenpaneel jenseits des Schattens verfügt, den der Occulter werfen wird. Ein Satellit verfinstert die Sonne, damit der zweite die sonst unsichtbare Sonnenkorona untersuchen kann. (Bild: ESA, P. Carril.)" data-rl_caption="" title="Die beiden Raumsonden von Proba-3 werden sich in einer stark elliptischen Umlaufbahn um die Erde befinden und sowohl Formationsflugmanöver als auch wissenschaftliche Studien der Sonnenkorona durchführen, indem sie bei Bedarf verlängerte Sonnenfinsternisse erzeugen. Das Occulter-Raumfahrzeug verfügt über Solarpaneele auf der der Sonne zugewandten Seite, während der Coronagraph über ein Seitenpaneel jenseits des Schattens verfügt, den der Occulter werfen wird. Ein Satellit verfinstert die Sonne, damit der zweite die sonst unsichtbare Sonnenkorona untersuchen kann. (Bild: ESA, P. Carril.)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/12/Proba-3_spacecraft_aligned_above_Earth_320x240.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Ein Satellit verfinstert die Sonne, damit der zweite die sonst unsichtbare Sonnenkorona untersuchen kann. (Bild: ESA, P. Carril.)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Beyond Gravity Austria (vormals RUAG Space Austria) mit Sitz in Wien-Meidling ist mit rund 50 Millionen Euro Umsatz (2023) und rund 240 Mitarbeitenden das größte österreichische Weltraumtechnikunternehmen. Das Hochtechnologieunternehmen rüstet weltweit Satelliten und Trägerraketen mit Elektronik, Mechanik und Thermalisolation aus und hat eine Exportquote von rund 100 Prozent. Die Firma ist in Europa Marktführer bei Navigationsempfängern, Thermalisolation und Triebwerkssteuerungsmechanismen für Satelliten sowie in den USA für Spezialtransportsysteme für große Satelliten. Als Spin-off der Weltraumaktivitäten produziert das Unternehmen auch Thermalisolation für Anwendungen auf der Erde, zum Beispiel für Magnetresonanztomographen in der Medizintechnik.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Beyond Gravity: 1800 Mitarbeitende</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Beyond Gravity mit Hauptsitz in Zürich, Schweiz, beschäftigt rund 1800 Mitarbeitende an 14 Standorten in sieben Ländern (Schweiz, Schweden, Österreich, Deutschland, Portugal, USA und Finnland). Beyond Gravity ist der bevorzugte Lieferant von Strukturen für alle Arten von Trägerraketen und führend bei ausgewählten Satellitenprodukten. 2023 erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz von rund 383 Millionen Schweizer Franken. Mehr Informationen unter: <a href="https://www.beyondgravity.com/en" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">www.beyondgravity.com</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Fragen und Antworten der ESA zu Proba-3:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.esa.int/Enabling_Support/Space_Engineering_Technology/Proba_Missions/Proba-3_Frequently_Asked_Questions" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.esa.int/Enabling_Support/Space_Engineering_Technology/Proba_Missions/Proba-3_Frequently_Asked_Questions</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>ESA über Proba-3:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.esa.int/Enabling_Support/Space_Engineering_Technology/Proba_Missions/About_Proba-3" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.esa.int/Enabling_Support/Space_Engineering_Technology/Proba_Missions/About_Proba-3</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>ESA Mediakit zu Proba-3:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://esamultimedia.esa.int/docs/technology/esa-proba3_media_kit.pdf" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://esamultimedia.esa.int/docs/technology/esa-proba3_media_kit.pdf</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20336.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal"> </a><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19828.msg569984#msg569984" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal"></a><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19828.msg569442#msg569442" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ESAs Proba-3-Mission auf PSLV</a></li>
</ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Beyond Gravity: Austro-Thermalhülle für europäischen Umweltsatelliten</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/beyond-gravity-austro-thermalhuelle-fuer-europaeischen-umweltsatelliten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Nov 2024 16:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Erde]]></category>
		<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Beyond Gravity]]></category>
		<category><![CDATA[Copernicus]]></category>
		<category><![CDATA[Sentinel 1C]]></category>
		<category><![CDATA[Vega C]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am Mittwoch, den 4. Dezember, soll ein neuer europäische Umweltsatellit ins All gebracht werden. Der Satellit wird von Thermalisolation von Österreichs größtem Weltraumzulieferer Beyond Gravity Austria (vormals RUAG Space) geschützt. Ein Navigationsempfänger des Unternehmens bestimmt die genaue Position des Satelliten im All. Eine Pressemitteilung von Beyond Gravity. Quelle: Beyond Gravity, 29. November 2024 Wien, 29. [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am Mittwoch, den 4. Dezember, soll ein neuer europäische Umweltsatellit ins All gebracht werden. Der Satellit wird von Thermalisolation von Österreichs größtem Weltraumzulieferer Beyond Gravity Austria (vormals RUAG Space) geschützt. Ein Navigationsempfänger des Unternehmens bestimmt die genaue Position des Satelliten im All. Eine Pressemitteilung von Beyond Gravity.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Beyond Gravity, 29. November 2024</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/12/The_Sentinel-1_mission_5376x3024-scaled.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Ein Navigationsempfänger von Beyond Gravity Austria in Wien bestimmt die genaue Position des europäische Umweltsatelliten Sentinel-1C, sobald sich dieser im All befindet. (Bild: ESA, Mlabspace)" data-rl_caption="" title="Ein Navigationsempfänger von Beyond Gravity Austria in Wien bestimmt die genaue Position des europäische Umweltsatelliten Sentinel-1C, sobald sich dieser im All befindet. (Bild: ESA, Mlabspace)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/12/The_Sentinel-1_mission_569x320.jpg" alt="Astronaut arbeitet auf der Mondoberfläche - künstlerische Darstellung. (Grafik: NASA)"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Ein Navigationsempfänger von Beyond Gravity Austria in Wien bestimmt die genaue Position des europäische Umweltsatelliten Sentinel-1C, sobald sich dieser im All befindet.<br>(Bild: ESA, Mlabspace)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Wien, 29. November 2024 &#8211; Kommenden Mittwoch, den 4. Dezember, europäischer Zeit, soll ein neuer europäischer Umweltsatellit in das Weltall geschickt werden. Der Satellit Sentinel-1C wird vom europäischen Weltraumbahnhof in Kourou, Südamerika, an Bord einer europäischen Vega-C-Rakete starten. „Wie fast alle europäischen ESA-Satelliten vertraut auch dieser neue Umweltsatellit auf rot-weiß-rote Technik“, sagt Kurt Kober, Geschäftsführer von Österreichs größtem Weltraumzulieferer Beyond Gravity Austria (vormals RUAG Space) mit Sitz in Wien-Meidling.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><strong>Austro-Thermalschutz für Hitze und Kälte im Weltall</strong></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Thermalschutz von Beyond Gravity schützt den Umweltsatelliten vor der extremen Kälte und Hitze im Weltraum. Eine mehrschichtige Thermalisolation aus mehreren Lagen ultradünner Spezialfolien aus Polyimid hält die Instrumente des Satelliten trotz der extrem rauen Umgebung im Weltraum auf der erforderlichen Betriebstemperatur. Die Thermalisolation wurde in Wien entwickelt und am Produktionsstandort Berndorf (Niederösterreich) hergestellt. Nahezu jeder europäische ESA-Satellit wird durch eine Thermalisolation von Beyond Gravity geschützt</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/12/Sentinel-1_detects_maritime_traffic_5000x2813-scaled.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Thermalisolation aus Österreich schützt den Sentinel-1C-Satelliten vor den extremen Temperaturen im All. Der europäische Umweltsatellit liefert genaue Daten, etwa zum Schiffsverkehr. (Bild: ESA, Mlabspace)" data-rl_caption="" title="Thermalisolation aus Österreich schützt den Sentinel-1C-Satelliten vor den extremen Temperaturen im All. Der europäische Umweltsatellit liefert genaue Daten, etwa zum Schiffsverkehr. (Bild: ESA, Mlabspace)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/12/Sentinel-1_detects_maritime_traffic_569x320.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Thermalisolation aus Österreich schützt den Sentinel-1C-Satelliten vor den extremen Temperaturen im All. Der europäische Umweltsatellit liefert genaue Daten, etwa zum Schiffsverkehr.<br>(Bild: ESA, Mlabspace)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><strong>Präzise Positionierung für genauere Umweltdaten</strong></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Position des Satelliten in einer Höhe von etwa 700 Kilometern im Weltraum wird mithilfe von Technologie aus Wien auf wenige Zentimeter genau bestimmt. Je genauer die Positionierung, desto genauer sind die vom Satelliten bereitgestellten Daten. Der Navigationsempfänger von Beyond Gravity kann sowohl US-amerikanische GPS- als auch europäische Galileo-Signale verarbeiten. Das Wiener Navigationssystem für den Sentinel-1C-Satelliten erlaubt mit Nachbearbeitung eine Genauigkeit von wenigen Zentimetern. Insgesamt verwenden aktuell rund 25 Satelliten im Weltraum die genaue Positionsbestimmung von Beyond Gravity..</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><strong>Alle Sentinel-Umweltsatelliten Europas mit heimischer Technologie</strong>*</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Insgesamt sind aktuell zwei Doppelpaare der Satelliten Sentinel-1, und -3, drei Sentinel-2-Satelliten und zudem der Sentinel-6-Satellit im All. „Alle diese europäischen Umweltsatelliten nutzen zur genauen Positionsbestimmung im Weltraum Technologie aus Österreich“, sagt Kober. Die Navigationsempfänger zur Satelliten-Positionsbestimmung werden am Wiener Hauptsitz von Beyond Gravity Austria entwickelt und produziert.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>*Nicht berücksichtigt sind die Sentinel-5 (Sentinel-5p „precursor“ ist ein Prototypsatellit; Sentinel-5 ein Instrument, dass auf einem anderen Satelliten mitfliegt).</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><strong>Radarbilder der Erde</strong></strong></p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/12/Encapsulating_Sentinel-1C_inside_Vega-C_s_fairing-scaled.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Der Sentinel-1C-Umweltsatellit im Reinraum in Kourou (Südamerika). (Bild: ESA–M. Pédoussaut)" data-rl_caption="" title="Der Sentinel-1C-Umweltsatellit im Reinraum in Kourou (Südamerika). (Bild: ESA–M. Pédoussaut)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/12/Encapsulating_Sentinel-1C_inside_Vega-C_s_fairing_320x480.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Der Sentinel-1C-Umweltsatellit im Reinraum in Kourou (Südamerika).<br>(Bild: ESA–M. Pédoussaut)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der Radarsatellit Copernicus Sentinel-1C wird von der Erdoberfläche bei Tag und Nacht und durch Wolken und Regen hindurch Bilder aufnehmen. Sentinel-1 liefert hochauflösende Bilder, etwa zu Bodenveränderungen, Eisbewegungen und Meeresbedingungen. Der Satellit kann bei Ereignissen wie Überschwemmungen, Erdrutschen und Ölverschmutzungen wichtige Daten für Katastropheneinsätze liefern.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><strong>Über Sentinel-1C</strong></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Sentinel-1C ist ein integraler Bestandteil von Copernicus, der Erdbeobachtungskomponente des Weltraumprogramms der Europäischen Union. Copernicus gilt als das fortschrittlichste satellitengestützte Erdbeobachtungssystem der Welt. Es stellt Behörden, Unternehmen und Bürgern auf der ganzen Welt kontinuierlich kostenlose Erdbeobachtungsdaten zur Verfügung. Das von der Europäischen Kommission verwaltete Programm wird von der Europäischen Union mit einem Beitrag der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) finanziert. Der Satellit Sentinel-1C wurde von einem Konsortium aus etwa 60 Unternehmen unter der Leitung von Thales Alenia Space und Airbus Defence and Space entwickelt und gebaut. Copernicus Sentinel-1C ist der dritte Sentinel-1-Satellit, der starten wird. Sentinel-1A wurde 2014 gestartet und ist noch aktiv. Sentinel-1B wurde 2016 gestartet, seine Mission endete 2022.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Vega-C-Rakete: 35 Meter hohe Trägerrakete</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die europäische Vega-C-Rakete kann 2300 Kilogramm in den Weltraum befördern, z. B. kleine wissenschaftliche Satelliten und Erdbeobachtungssatelliten. Die Vega-C-Rakete ist 35 Meter hoch und wiegt auf der Startrampe 210 Tonnen. Vega-C ist die Weiterentwicklung der Vega-Raketenfamilie und bietet eine höhere Leistung, mehr Platz für Satelliten und eine verbesserte Wettbewerbsfähigkeit.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/12/Artist_s_view_of_Sentinel-1C_during_fairing_separation-scaled.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="Eine europäische Vega-C-Rakete wird den Sentinel-1C-Satelliten ins All befördern. Im All angekommen, öffnet sich die Spitze der Rakete in zwei Hälften, anschließend wird der Satellit im Weltraum ausgesetzt. (Künstlerische Darstellung). (Bild: ESA - P. Carril)" data-rl_caption="" title="Eine europäische Vega-C-Rakete wird den Sentinel-1C-Satelliten ins All befördern. Im All angekommen, öffnet sich die Spitze der Rakete in zwei Hälften, anschließend wird der Satellit im Weltraum ausgesetzt. (Künstlerische Darstellung). (Bild: ESA - P. Carril)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/12/Artist_s_view_of_Sentinel-1C_during_fairing_separation_427x320.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Eine europäische Vega-C-Rakete wird den Sentinel-1C-Satelliten ins All befördern. Im All angekommen, öffnet sich die Spitze der Rakete in zwei Hälften, anschließend wird der Satellit im Weltraum ausgesetzt. (Künstlerische Darstellung). (Bild: ESA &#8211; P. Carril)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Beyond Gravity Austria ist Österreichs größter Weltraumzulieferer</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Beyond Gravity Austria (vormals RUAG Space Austria) mit Sitz in Wien-Meidling ist mit rund 50 Millionen Euro Umsatz (2023) und rund 240 Mitarbeitenden das größte österreichische Weltraumtechnikunternehmen. Das Hochtechnologieunternehmen rüstet weltweit Satelliten und Trägerraketen mit Elektronik, Mechanik und Thermalisolation aus und hat eine Exportquote von rund 100 Prozent. Die Firma ist in Europa Marktführer bei Navigationsempfängern, Thermalisolation und Triebwerkssteuerungsmechanismen für Satelliten sowie in den USA für Spezialtransportsysteme für Satelliten. Als Spin-off der Weltraumaktivitäten produziert das Unternehmen Thermalisolation für Anwendungen auf der Erde, zum Beispiel für Magnetresonanztomographen in der Medizintechnik.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Beyond Gravity: 1800 Mitarbeitende</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Beyond Gravity mit Hauptsitz in Zürich, Schweiz, beschäftigt rund 1800 Mitarbeitende an 14 Standorten in sieben Ländern (Schweiz, Schweden, Österreich, Deutschland, Portugal, USA und Finnland). Beyond Gravity ist der bevorzugte Lieferant von Strukturen für alle Arten von Trägerraketen und führend bei ausgewählten Satellitenprodukten. 2023 erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz von rund 383 Millionen Schweizer Franken. Mehr Informationen unter: <a href="https://www.beyondgravity.com/en" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">www.beyondgravity.com</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20336.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal"> <a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20336.msg569196#msg569196" target="_blank" rel="noopener">Sentinel-1C auf Vega-C (VV25)</a></a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>Beyond Gravity: Wiener Spezialcontainer für NASA-Jupitermondsonde</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/beyond-gravity-wiener-spezialcontainer-fuer-nasa-jupitermondsonde/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Oct 2024 14:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Jupiter]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Beyond Gravity]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Europa Clipper]]></category>
		<category><![CDATA[Falcon Heavy]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=145203</guid>

					<description><![CDATA[<p>Voraussichtlich diesen Sonntag, 13. Oktober, wird die NASA-Sonde „Europa Clipper“ zu einem Jupitermond aufbrechen. Bei den Arbeiten auf der Erde und beim Transport zum Weltraumbahnhof kam Hochtechnologie von Österreichs größtem Weltraumzulieferer Beyond Gravity Austria (vormals RUAG Space) für die NASA-Raumsonde zum Einsatz. Eine Pressemitteilung von Beyond Gravity. Quelle: Beyond Gravity, 11. Oktober 2024 Wien, 11. [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Voraussichtlich diesen Sonntag, 13. Oktober, wird die NASA-Sonde „Europa Clipper“ zu einem Jupitermond aufbrechen. Bei den Arbeiten auf der Erde und beim Transport zum Weltraumbahnhof kam Hochtechnologie von Österreichs größtem Weltraumzulieferer Beyond Gravity Austria (vormals RUAG Space) für die NASA-Raumsonde zum Einsatz. Eine Pressemitteilung von Beyond Gravity.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Beyond Gravity, 11. Oktober 2024</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wien, 11. Oktober 2024 &#8211; Die fünf Milliarden US-Dollar teure NASA-Sonde „Europa Clipper“ soll frühestens am Sonntag, 13. Oktober, vom US-Weltraumbahnhof Kennedy Space Center in Florida an Bord einer SpaceX-Rakete in den Weltraum aufbrechen <em><strong>(Hinweis der RN-Redaktion: Start verschoben auf voraussichtlich Montag 14. Oktober 2024)</strong></em>. Der genaue Starttermin wird möglichst bald festgelegt, derzeit ist der Weltraumbahnhof nach dem Hurrikan Milton noch geschlossen. Die NASA-Sonde wird den Jupitermond „Europa“ auf mögliche Bedingungen für außerirdisches Leben untersuchen. „Vor zwei Jahren startete der Zusammenbau der verschiedenen Einzelteile des Satelliten. Für die Unterstützung dieser Arbeiten hat die NASA wie schon für das weltbekannte James-Webb-Weltraumteleskop erneut auf Technologie aus Österreich gesetzt“, sagt Kurt Kober, Geschäftsführer von Beyond Gravity Austria (vormals RUAG Space). Gebaut wurde die Raumsonde vom NASA Jet Propulsion Laboratory in Pasadena, Kalifornien. Jupiter ist der größte Planet unseres Sonnensystems und hat insgesamt 95 bekannte Monde.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/10/europa-clipper-unpacked-at-ksc-scaled.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Techniker nehmen das größte Raumschiff der NASA für planetarische Missionen, Europa Clipper, am Dienstag, den 28. Mai 2024, aus seinem schützenden Transportcontainer in der Payload Hazardous Servicing Facility im Kennedy Space Center der Agentur in Florida. (Bild: NASA/Kim Shiflett)" data-rl_caption="" title="Techniker nehmen das größte Raumschiff der NASA für planetarische Missionen, Europa Clipper, am Dienstag, den 28. Mai 2024, aus seinem schützenden Transportcontainer in der Payload Hazardous Servicing Facility im Kennedy Space Center der Agentur in Florida. (Bild: NASA/Kim Shiflett)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/10/europa-clipper-unpacked-at-ksc_48x320.jpg" alt="Astronaut arbeitet auf der Mondoberfläche - künstlerische Darstellung. (Grafik: NASA)"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Techniker nehmen das größte Raumschiff der NASA für planetarische Missionen, Europa Clipper, am Dienstag, den 28. Mai 2024, aus seinem schützenden Transportcontainer in der Payload Hazardous Servicing Facility im Kennedy Space Center der Agentur in Florida.<br>(Bild: NASA/Kim Shiflett)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wiener Technologie drehte NASA-Raumsonde</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">„Eine Spezialvorrichtung aus Wien drehte und wendete die NASA-Raumfahrtsonde bei den Arbeiten auf der Erde. Damit konnte der Satellit von allen Seiten von den Ingenieuren bearbeitet werden“, erklärt Wolfgang Pawlinetz, Leiter des Thermal- und Mechanismengeschäfts von Beyond Gravity Austria. Auch für den Transport von der Produktionsstätte in Kalifornien zum Weltraumbahnhof in Florida kam rot-weiß-rote Technologie zum Einsatz, ergänzt Pawlinetz: „Unser Spezialcontainer mit maßgeschneiderter Dämpfungs- und Klimatechnik sorgte dafür, dass der Satellit während des Transports bestmöglich geschützt war. Das alles passierte unter höchsten Reinheitsbedingungen, um jegliche Verschmutzung und damit Beschädigung der Raumsonde zu vermeiden.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mehr als 60 Satellitencontainer ausgeliefert</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Insgesamt hat Beyond Gravity bisher mehr als 60 Satellitencontainer an Kunden wie die ESA und die NASA sowie an kommerzielle Kunden wie unter anderem BAE Space Systems oder Maxar geliefert. „Unsere Container werden für ein breites Spektrum von Raumfahrtmissionen eingesetzt, von wissenschaftlichen Missionen über Erdbeobachtungssatelliten bis hin zu kommerziellen Satelliten“, sagt Wolfgang Pawlinetz. Ein Drittel der ausgelieferten Container ging in die USA.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/10/ksc-20240528-ph-kls02-0025orig-scaled.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Techniker bereiten sich in der Payload Hazardous Servicing Facility im Kennedy Space Center der NASA in Florida darauf vor, die größte Raumsonde der Behörde, Europa Clipper, am Dienstag, den 28. Mai 2024, im Rahmen der Startvorbereitung in eine vertikale Position zu drehen. Europa Clipper soll noch in diesem Jahr an Bord einer SpaceX Falcon Heavy-Rakete vom Startkomplex 39A in Kennedy starten und dabei helfen festzustellen, ob unter der Oberfläche des viertgrößten Jupitermondes Europa Bedingungen herrschen, die Leben ermöglichen könnten. (Bild: NASA/Kim Shiflett)" data-rl_caption="" title="Techniker bereiten sich in der Payload Hazardous Servicing Facility im Kennedy Space Center der NASA in Florida darauf vor, die größte Raumsonde der Behörde, Europa Clipper, am Dienstag, den 28. Mai 2024, im Rahmen der Startvorbereitung in eine vertikale Position zu drehen. Europa Clipper soll noch in diesem Jahr an Bord einer SpaceX Falcon Heavy-Rakete vom Startkomplex 39A in Kennedy starten und dabei helfen festzustellen, ob unter der Oberfläche des viertgrößten Jupitermondes Europa Bedingungen herrschen, die Leben ermöglichen könnten. (Bild: NASA/Kim Shiflett)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/10/ksc-20240528-ph-kls02-0025orig_480x320.jpg" alt="Astronaut arbeitet auf der Mondoberfläche - künstlerische Darstellung. (Grafik: NASA)"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Techniker bereiten sich in der Payload Hazardous Servicing Facility im Kennedy Space Center der NASA in Florida darauf vor, die größte Raumsonde der Behörde, Europa Clipper, am Dienstag, den 28. Mai 2024, im Rahmen der Startvorbereitung in eine vertikale Position zu drehen. Europa Clipper soll noch in diesem Jahr an Bord einer SpaceX Falcon Heavy-Rakete vom Startkomplex 39A in Kennedy starten und dabei helfen festzustellen, ob unter der Oberfläche des viertgrößten Jupitermondes Europa Bedingungen herrschen, die Leben ermöglichen könnten.<br>(Bild: NASA/Kim Shiflett)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Europa Clipper</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Außerirdisches Leben könnte laut NASA unter allen möglichen Bedingungen existieren, die sich der Mensch nur schwer vorstellen kann. Die Suche nach außerirdischem Leben ist v.a. an Orten sinnvoll, die ähnliche Bedingungen aufweisen wie unsere Erde: eine Energiequelle, das Vorhandensein bestimmter chemischer Verbindungen und Temperaturen, die die Existenz von flüssigem Wasser ermöglichen. Jupiters Eismond Europa scheint genau so ein Ort zu sein. Europa und seine drei großen Geschwistersatelliten (Io, Ganymed und Callisto) wurden 1610 von dem Astronomen Galileo Galilei entdeckt. <em>(Anmerkung der RN-Redaktion: Die Entdeckung erfolgte zeitgleich durch den Ansbacher Hofastronomen Simon Marius).</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Beyond Gravity Austria ist Österreichs größter Weltraumzulieferer</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Beyond Gravity Austria (vormals RUAG Space Austria) mit Sitz in Wien-Meidling ist mit rund 50 Millionen Euro Umsatz (2023) und rund 240 Mitarbeitenden das größte österreichische Weltraumtechnikunternehmen. Das Hochtechnologieunternehmen rüstet weltweit Satelliten und Trägerraketen mit Elektronik, Mechanik und Thermalisolation aus und hat eine Exportquote von rund 100 Prozent. Die Firma ist in Europa Marktführer bei Navigationsempfängern, Thermalisolation und Triebwerkssteuerungsmechanismen für Satelliten sowie in den USA für Spezialtransportsysteme für Satelliten. Als Spin-off der Weltraumaktivitäten produziert das Unternehmen Thermalisolation für Anwendungen auf der Erde, zum Beispiel für Magnetresonanztomographen in der Medizintechnik.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Beyond Gravity: 1800 Mitarbeitende</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Beyond Gravity mit Hauptsitz in Zürich, Schweiz, beschäftigt rund 1800 Mitarbeitende an 14 Standorten in sieben Ländern (Schweiz, Schweden, Österreich, Deutschland, Portugal, USA und Finnland). Beyond Gravity ist der bevorzugte Lieferant von Strukturen für alle Arten von Trägerraketen und führend bei ausgewählten Satellitenprodukten. 2023 erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz von rund 383 Millionen Schweizer Franken. Mehr Informationen unter: <a href="https://www.beyondgravity.com/en" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">www.beyondgravity.com</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11783.msg567325#msg567325" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal"> Europa Clipper (EC) zum Jupitermond Europa</a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>FFG: Österreichs größtes Weltraumunternehmen erweitert seine Produktion</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ffg-oesterreichs-groesstes-weltraumunternehmen-erweitert-seine-produktion/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Apr 2024 21:49:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Exploration]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Raumfahrttechnologie von Beyond Gravity Austria ist stark nachgefragt. Die Produktion von Steuermechanismen für elektrische Satellitentriebwerke wird am Hauptstandort in Wien-Meidling ausgebaut. Mit einem Großauftrag und weiteren Einzelaufträgen im Gesamtumfang von über 24 Millionen Euro ist die Gesamtzahl der bisher von Kund:innen bestellten Weltraummechanismen auf rund 100 Stück gestiegen. Eine Presseaussendung der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft FFG. Quelle: [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Raumfahrttechnologie von Beyond Gravity Austria ist stark nachgefragt. Die Produktion von Steuermechanismen für elektrische Satellitentriebwerke wird am Hauptstandort in Wien-Meidling ausgebaut. Mit einem Großauftrag und weiteren Einzelaufträgen im Gesamtumfang von über 24 Millionen Euro ist die Gesamtzahl der bisher von Kund:innen bestellten Weltraummechanismen auf rund 100 Stück gestiegen. Eine Presseaussendung der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft FFG.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft FFG 5. April 2024.</p>



<p class="wp-block-paragraph">5. April 2024 &#8211; Satelliten im Weltall sind für eine moderne Gesellschaft unverzichtbar und bringen etwa Internet in entlegene Regionen. Große Telekomsatelliten setzen immer öfter elektrische Triebwerke ein, um ihre genaue Position im All zu erreichen und zu halten. Gesteuert werden diese Triebwerke über spezielle Mechanismen.<br>„Mit rund hundert Bestellungen sind wir in Wien mittlerweile der weltweit größte Hersteller von Steuermechanismen für elektrische Satellitentriebwerke“, sagt Kurt Kober, Geschäftsführer von Beyond Gravity Austria (vormals RUAG Space Austria), Österreichs größtem Raumfahrtzulieferer.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verdoppelung der Produktionsfläche</strong><br>Zu den Kund:innen zählen europäische und US-amerikanische Satellitenbauer.<br>„Unsere Produkte sind stark nachgefragt bei Satellitenbauern weltweit. Wir erweitern daher unsere Produktion und verdoppeln die Reinraumfläche von 100 auf 200 Quadratmeter“, sagt Wolfgang Pawlinetz, Leiter des Thermal- und Mechanismengeschäfts von Beyond Gravity Austria.<br>Im Reinraum werden unter hohen Reinheitsbedingungen die Weltraumprodukte gefertigt. Mit dem Ausbau werden rund zehn neue Arbeitsplätze geschaffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Satelliten nutzen zunehmend elektrische Triebwerke</strong><br>Satelliten verwenden statt chemischer Triebwerke zunehmend elektrische Triebwerke, bei denen ionisierte Gase durch starke elektrische Felder beschleunigt werden. Für die Steuerung dieser elektrischen Satellitentriebwerke werden präzise Mechanismen benötigt. Ihre Energie beziehen die Triebwerke über große Solarpaneele.<br>Im Vakuum des Weltraums funktionieren herkömmliche Flugzeugantriebe nicht, daher werden gemäß Rückstoß-Prinzip oft chemische oder effizientere elektrische Ionen-Triebwerke eingesetzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weltgrößter Steuermechanismus für elektrisches Satellitentriebwerk</strong><br>In Wien wird von Beyond Gravity auch der weltweit größte Steuerungsmechanismus für elektrische Satellitentriebwerke gebaut. Der Mechanismus wird für die künftige NASA-Raumstation Lunar Gateway verwendet werden. Kunde ist der US-amerikanische Satellitenhersteller Maxar. Die Auslieferung des Steuermechanismus ist für Ende 2025 geplant.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wertvolle Unterstützung durch nationale Raumfahrtagentur</strong><br>Steuermechanismen für elektrische Satellitentriebwerke werden von Beyond Gravity in Wien seit über 25 Jahren entwickelt und hergestellt. Ein Aushängeschild ist etwa das von Beyond Gravity gebaute Lenksystem für die europäisch-japanische Merkursonde BepiColombo, die 2025 ihren Zielplaneten Merkur erreichen wird.<br>„Seit Beginn wurde diese Produktlinie durch die österreichische Mitgliedschaft in der ESA, mit Mitteln aus dem Klimaschutzministerium und begleitet durch die <a href="https://www.ffg.at/ffg/alr" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Agentur für Luft- und Raumfahrt der FFG</a> unterstützt“, sagt Karin Tausz, Geschäftsführerin der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft FFG.<br>„Die Effekte sind genau wie in der Österreichischen Weltraumstrategie vorgesehen. Wir legen mit der Finanzierung von Technologieentwicklungsprojekten am Anfang einen wichtigen Grundstein, woraus dann über die Beteiligung an unterschiedlichen ESA-Programmen eine wettbewerbsfähige Produktlinie für verschiedene Missionen entwickelt wird. Diese Produkte sind nun weltweit nachgefragt und schaffen eine hohe Wertschöpfung und nachhaltige Arbeitsplätze in Österreich“, so Karin Tausz.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Beyond Gravity Austria ist Österreichs größter Weltraumzulieferer</strong><br>Beyond Gravity Austria ist mit rund 50 Millionen Euro Umsatz (2023) und rund 240 Mitarbeitenden das größte österreichische Weltraumtechnikunternehmen. Das Hochtechnologieunternehmen rüstet weltweit Satelliten und Trägerraketen mit Elektronik, Mechanik und Thermalisolation aus und hat eine Exportquote von rund 100 Prozent. Die Firma ist in Europa Marktführer bei Navigationsempfängern, Thermalisolation und Triebwerkssteuerungsmechanismen für Satelliten sowie in den USA für Spezialtransportsysteme für große Satelliten. Als Spin-off der Weltraumaktivitäten produziert das Unternehmen auch Thermalisolation für Anwendungen auf der Erde, zum Beispiel für Magnetresonanztomographen in der Medizintechnik.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Beyond Gravity:</strong><br><a href="https://www.beyondgravity.com/en" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Beyond Gravity</a> mit Hauptsitz in Zürich, Schweiz, verbindet jahrzehntelange Erfahrung und bewährte Qualität mit Agilität, Schnelligkeit und Innovation.<br>Rund 1600 Mitarbeitende an 14 Standorten in sieben Ländern (Schweiz, Schweden, Österreich, Deutschland, Portugal, USA und Finnland) entwickeln und fertigen Produkte für Satelliten und Trägerraketen.<br>Beyond Gravity ist der bevorzugte Lieferant von Strukturen für alle Arten von Trägerraketen und führend bei ausgewählten Satellitenprodukten, insbesondere für Satellitenkonstellationen im New Space Markt.<br>2023 erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz von rund 383 Millionen Schweizer Franken.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=16595.msg560745#msg560745" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Beyond Gravity (vormals RUAG)</a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>PLATO: OHB bereitet sich auf Integration von 26 Kameras vor</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/plato-ohb-bereitet-sich-auf-integration-von-26-kameras-vor/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Mar 2024 21:22:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die wissenschaftliche Mission PLATO (PLAnetary Transits and Oscillations of stars) der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) macht große Schritte nach vorn. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen. Quelle: OHB SE 13. März 2024. Oberpfaffenhofen, 13. März 2024. Am bayerischen Standort des industriellen Hauptauftragnehmers OHB System AG wird derzeit die Integration des ersten Satzes von Kameras in die [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Die wissenschaftliche Mission PLATO (PLAnetary Transits and Oscillations of stars) der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) macht große Schritte nach vorn. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: OHB SE 13. März 2024.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/PLATO4e19aee142ohb2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Die optische Bank, auf der die 26 Kameras nun nach und nach integriert werden sollen. (Bild: OHB)" data-rl_caption="" title="Die optische Bank, auf der die 26 Kameras nun nach und nach integriert werden sollen. (Bild: OHB)" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="260" height="347" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/PLATO4e19aee142ohb26.jpg" alt="Die optische Bank, auf der die 26 Kameras nun nach und nach integriert werden sollen. (Bild: OHB)" class="wp-image-137705" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/PLATO4e19aee142ohb26.jpg 260w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/PLATO4e19aee142ohb26-225x300.jpg 225w" sizes="(max-width: 260px) 100vw, 260px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Die optische Bank, auf der die 26 Kameras nun nach und nach integriert werden sollen. (Bild: OHB)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Oberpfaffenhofen, 13. März 2024. Am bayerischen Standort des industriellen Hauptauftragnehmers OHB System AG wird derzeit die Integration des ersten Satzes von Kameras in die sogenannte optische Bank vorbereitet. Am Ende wird der Satellit über 26 Kameras verfügen, die nach erdähnlichen Planeten in der Umlaufbahn um Sterne außerhalb unseres Sonnensystems suchen werden. Um die Beobachtungen ungestört durchführen zu können, wird <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/plato/" data-wpel-link="internal">PLATO</a> von der Sonne aus gesehen hinter der Erde am Lagrange-Punkt L2*) positioniert. Vertreter der Projektpartner, die das wissenschaftliche Instrument konzipiert und entwickelt haben, nahmen gestern an einer Konferenz in Oberpfaffenhofen teil, um den Beginn der Integrationsaktivitäten im neuesten ISO 5-Reinraum der OHB zu feiern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Thomas Walloschek, PLATO-Projektleiter bei der ESA: „Es ist wirklich großartig zu sehen, wie die Dinge zusammenkommen, wenn das Industrieteam unter der Leitung von OHB als Hauptauftragnehmer, das internationale PLATO-Konsortium, das für die Entwicklung der Nutzlast verantwortlich ist, und das ESA-Team, das die Gesamtmission verantwortet, ihre Kräfte bündeln. Dies kann nur gelingen, wenn alle kooperativ und konstruktiv zusammenarbeiten und das gleiche Ziel verfolgen: den Erfolg der wissenschaftlichen Mission. Der nächste große Schritt für das Nutzlastmodul beginnt jetzt mit der Fertigstellung des neuen Reinraums und dem Beginn der Integration der Kameras und der Datenverarbeitungssysteme der Nutzlast.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Prof. Dr. Heike Rauer, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), Koordinatorin des internationalen PLATO-Missionskonsortiums, das Mitglieder aus 15 Ländern umfasst: „Es ist großartig zu sehen, wie unser Traum von einem Teleskop, das erdähnliche Planeten um Sterne wie unsere Sonne aufspüren und charakterisieren kann, Schritt für Schritt Wirklichkeit wird. Mit der Fertigstellung des ersten Satzes von Flugkameras bewegt sich das Projekt auf den Start der Mission in nicht allzu ferner Zukunft zu. Ich arbeite sehr gerne in diesem Team, das Wissenschaftler und Ingenieure aus der Industrie unter der Leitung von OHB, der ESA und wissenschaftlichen Einrichtungen aus ganz Europa zusammenbringt, die alle auf ein gemeinsames Ziel hinarbeiten.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Chiara Pedersoli, Vorstandsvorsitzende der OHB System AG: „Ich habe den Austausch mit den am PLATO-Projekt beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sehr genossen, er war wirklich inspirierend. Unser neuer Reinraum ist optimal für die Anforderungen des Instruments und die anschließende Satellitenintegration ausgestattet. Er verfügt über einen ISO 8- und einen ISO 5-Bereich, die je nach den spezifischen Projektanforderungen flexibel konfiguriert werden können. Mit einer nach unseren Anforderungen konzipierten Thermalvakuumkammer haben wir hier im OHB-Raumfahrtzentrum Optik und Wissenschaft nun auch die Möglichkeit, einige Umwelttests selbst durchzuführen. Unsere neuen Einrichtungen sind ein Bekenntnis zu wissenschaftlichen Missionen mit ihrem hohen Bedarf an Flexibilität und zum Raumfahrtstandort Bayern.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben den Vertretern der ESA und des DLR sind auch Repräsentanten des Italienischen Nationalen Institust für Astrophysik (INAF &#8211; Istituto Nazionale di AstroFisica), das die Entwicklung und Produktion der PLATO-Kameras koordiniert, sowie Wissenschaftler und Ingenieure verschiedener anderer europäischer Forschungseinrichtungen nach Oberpfaffenhofen gekommen, um den Reinraum zu besichtigen und einen Blick auf die Integration der Flughardware zu werfen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Mission: Exoplaneten und ihre Sterne</strong><br>In einer Entfernung von 1,5 Millionen Kilometern von der Erde wird PLATO nach &#8222;neuen Welten&#8220; Ausschau halten. Dazu beobachtet das Observatorium helle Sterne über längere Zeiträume ununterbrochen photometrisch, um regelmäßige Lichtverluste zu erkennen, die auftreten, wenn Planeten ihre Sterne passieren und dabei einen Teil des Sternenlichts vorübergehend ausblenden. Um diese Aufgabe erfüllen zu können, muss die optische Nutzlast perfekt ausgerichtet und stabilisiert sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">PLATO wird den Wissenschaftlern neue Erkenntnisse sowohl über Exoplaneten**) als auch über ihre Sterne liefern. Zum einen geht es darum, die Entstehung und Entwicklung von Planeten zu verstehen. Zudem erwarten die Wissenschaftler Antworten auf die Fragen, ob unser Sonnensystem einzigartig ist und welche Eigenschaften erdähnliche Planeten in der bewohnbaren Zone anderer Sterne haben. Zum anderen ist die Messung der seismischen Aktivitäten von Sternen ein Ziel der Forschungsarbeiten. Die Beobachtungen ermöglichen eine genauere Charakterisierung von Sternen außerhalb unseres Sonnensystems, einschließlich ihres Alters. Die Kenntnis der physikalischen Struktur von Sternen ist von grundlegender Bedeutung für die Beurteilung der Möglichkeit, Exoplaneten mit ähnlichen Merkmalen wie unsere Erde zu finden, auf denen Leben möglich ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Projektpartner: Europäische Wissenschaft und Industrie</strong><br>Die OHB System AG wurde von der ESA als Hauptauftragnehmer für die Entwicklung von PLATO, der dritten M-Klasse-Mission (M-Klasse = Mission mittlerer Größe) im Rahmen des Cosmic-Vision-Programms, ausgewählt. Der Auftrag umfasst neben der Lieferung des zweieinhalb Tonnen schweren Satelliten auch die Unterstützung bei der Startkampagne und der Inbetriebnahmephase im Orbit. Das Engagement von OHB endet erst mit der In-Orbit-Verifikation, bei der die volle Funktionsfähigkeit des Satelliten im Orbit nachgewiesen wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der Entwicklung und Produktion des PLATO-Satelliten setzt OHB auf die Kernpartner Thales Alenia Space in Frankreich (Avionik, d.h. das On-Board-Handling der Daten sowie die Lage- und Bahnkontrolle des Satelliten) und Großbritannien (Integration und Test der Satellitenplattform), sowie Beyond Gravity Schweiz (optische Bank für die Kameras). Weitere europäische Unternehmen, darunter die Schwesterunternehmen OHB Sweden, OHB Hellas und OHB Czechspace, sind als Unterauftragnehmer beteiligt. Die 26 etwa kniehohen Kameras und das das On-Board-Datenverarbeitungssystem des Instruments wurden von einem Konsortium europäischer Forschungsinstitute unter der Gesamtkoordination der ESA entwickelt und hergestellt. Der erste Satz von zehn Kameras wurde kürzlich an die OHB System AG in Oberpfaffenhofen, Bayern, geliefert und wird nun schrittweise in die optische Bank integriert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">*) Der Satellit behält auf diesem Orbit seine Orientierung in Bezug auf Sonne und Erde bei. Seine der Sonne zugewandten Solarpanels erzeugen die erforderliche Energie. Auf die in der Regel dreimonatigen Beobachtungszeit folgt ein Schwenkmanöver, das die Nutzlast vor der dann direkten Sonneneinstrahlung schützt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">**) Während es sich bei Planeten um Objekte handelt, die sich im gravitativen Einfluss unserer ‎Sonne befinden, diese also umkreisen, befinden sich Exoplaneten (oder extrasolare Planeten) außerhalb unseres Sonnensystems, also im Gravitationsfeld anderer Sterne.‎</p>


<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=12311.msg560496#msg560496" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">PLATO</a></li>
</ul>
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		<title>GFZ: Kleinsatellit PRETTY erfolgreich gestartet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/gfz-kleinsatellit-pretty-erfolgreich-gestartet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Dec 2023 21:08:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Vom Raumfahrtzentrum der ESA aus bei Kourou in Französisch-Guyana wurde am 9. Oktober 2023 der Kleinsatellit PRETTY (Passive REflectomeTry and DosimeTrY) mit einer europäischen VEGA-Rakete erfolgreich gestartet. Eine Pressemitteilung des Helmholtz-Zentrum Potsdam – Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ. Quelle: GFZ 5. Dezember 2023. 5. Dezember 2023 &#8211; Neben zwei größeren Erdbeobachtungssatelliten Theos-2 (Thailand) und Triton (Taiwan) konnten [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/gfz-kleinsatellit-pretty-erfolgreich-gestartet/" data-wpel-link="internal">GFZ: Kleinsatellit PRETTY erfolgreich gestartet</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Vom Raumfahrtzentrum der ESA aus bei Kourou in Französisch-Guyana wurde am 9. Oktober 2023 der Kleinsatellit PRETTY (Passive REflectomeTry and DosimeTrY) mit einer europäischen VEGA-Rakete erfolgreich gestartet. Eine Pressemitteilung des Helmholtz-Zentrum Potsdam – Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: GFZ 5. Dezember 2023.</p>



<p class="wp-block-paragraph">5. Dezember 2023 &#8211; Neben zwei größeren Erdbeobachtungssatelliten <a href="https://www.raumfahrer.net/airbus-fuer-thailand-gebauter-satellit-theos-2-erfolgreich-gestartet/" data-type="link" data-id="https://www.raumfahrer.net/airbus-fuer-thailand-gebauter-satellit-theos-2-erfolgreich-gestartet/" data-wpel-link="internal">Theos-2</a> (Thailand) und Triton (Taiwan) konnten auch acht zusätzliche Kleinsatelliten, sogenannte CubeSats erfolgreich in eine polare Umlaufbahn in rund 565 Kilometern Höhe über der Erde gebracht werden.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/PRETTY2023ThermoVakuumKammervonBGinWienBeyondGravity.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="PRETTY-Satellit 2023 in der Thermo-Vakuum-Kammer von Beyond Gravity in Wien. (Credits: Beyond Gravity)" data-rl_caption="" title="PRETTY-Satellit 2023 in der Thermo-Vakuum-Kammer von Beyond Gravity in Wien. (Credits: Beyond Gravity)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="338" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/PRETTY2023ThermoVakuumKammervonBGinWienBeyondGravity60.jpg" alt="" class="wp-image-134624" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/PRETTY2023ThermoVakuumKammervonBGinWienBeyondGravity60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/PRETTY2023ThermoVakuumKammervonBGinWienBeyondGravity60-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">PRETTY-Satellit 2023 in der Thermo-Vakuum-Kammer von Beyond Gravity in Wien. (Credits: Beyond Gravity)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Das <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/gfz/" data-wpel-link="internal">GFZ</a> ist dabei an der Kleinsatellitenmission PRETTY (3U-CubeSat) im Rahmen eines ESA-Projektes als Teil des Wissenschaftsteams zusammen mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt DLR, dem spanischen Weltraum­institut IEEC und der Universität NTNU Trondheim beteiligt. PRETTY ist mit einem speziellen GNSS-Reflektometrie-Empfänger ausgestattet, mit dem Höhen von Wasser- und Eisoberflächen bestimmt werden können. Erstmals soll die Qualität derartiger Messungen von sehr kleinen Satellitenplattformen getestet werden, um zukünftige kostengünstige Mehrsatellitensysteme für die Erdbeobachtung zu ermöglichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Der Satellit wird unter anderem Messungen zur GNSS-Reflektometrie durchführen, die uns dann sehr exakt See-, Gletschereis- und Wellenhöhen anzeigen.«, erläutert Prof. Jens Wickert, der am GFZ Hauptverantwortlicher der Mission ist. Zudem werden die Dosimeter an Bord die Strahlendosis im Weltraum messen. Dies wird der Überwachung des Weltraumwetters dienen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Mission PRETTY wird viele neue Erkenntnisse bringen: Als Demonstrator-Mission angelegt, wird sie zeigen, was diese Art von Klein­satelliten samt ihrer kompakten Sensorik potenziell leisten kann. Der Hauptzweck der Reflektometer-Nutzlast an Bord von PRETTY ist der Nachweis technischer Machbarkeit. Denn diese sogenannten CubeSats − nur ca. 10x10x34,05cm große Satelliten − werden als eine wichtige Zukunftsoption der Erdbeobachtung gehandelt, da sie als kostengünstige Kleinsatelliten GNSS-Technik und andere kleine Sensoren zur Erdbeobachtung an Bord haben können.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zur GNSS-Reflektometrie</strong><br>Die Abkürzung GNSS steht für Globales NavigationsSatellitenSystem. Der Begriff GNSS-Reflektometrie (GNSS-R) fasst verschiedene Fernerkundungsmethoden zusammen, bei denen von Wasser-, Eis- oder Landoberflächen reflektierte Signale von Navigationssatelliten aufgezeichnet und ausgewertet werden. Daraus lassen sich wichtige geophysikalische Eigenschaften dieser Oberflächen ableiten, so zum Beispiel die geometrische Höhe, Bodenfeuchte oder auch Rauigkeit, die wiederum Rückschlüsse auf die Windgeschwindigkeit und -richtung über Wasseroberflächen zulässt. Das Spektrum der Anwendungen ist sehr vielfältig und reicht von der Wettervorhersage bis hin zur Klimaforschung.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Auswertung der Daten auch mit Künstlicher Intelligenz (KI)</strong><br>Die technischen Teilsysteme des Satelliten werden derzeit ausgiebig getestet, wozu die ersten Daten genutzt werden, die von PRETTY empfangen wurden. Die wissenschaftlichen GNSS-Reflektometriemessungen sind in Vorbereitung, erste Experimente werden gegen Ende des Jahres durchgeführt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Auswertung der Daten von Kleinsatelliten ist eine große Herausforderung, da diese Plattformen über begrenzte technische Möglichkeiten im Vergleich zu größeren Satelliten verfügen. Trotzdem sollen geophysikalische Beobachtungen von möglichst hoher Qualität durchgeführt werden. Um die Daten optimal auszuwerten, werden auch Methoden der künstlichen Intelligenz eingesetzt. Dr. Milad Asgarimehr vom GFZ und der TU Berlin ist Teil des PRETTY-Teams und mitverantwortlich für die Entwicklung von KI-Systemen zur Datenauswertung. Er ist auch Leiter des Helmholtz-KI-Projekts &#8222;AI4GNSS-R“ zur Entwicklung von neuen AI-Methoden für die GNSS basierte Erdbeobachtung mit der GNSS-Reflektometriemethode und nutzt dabei auch Daten anderer Satelliten, wie denen der U.S. amerikanischen CYGNSS-Mehrsatellitenmission.</p>



<p class="wp-block-paragraph">AI4GNSS-R zielt auf die Umsetzung von Deep Learning für neuartige Fern­erkundungsdatenprodukte, die auf weltraumgestützten GNSS-R-Messungen basieren. Dazu gehören beispielsweise qualitativ hochwertige Daten zur Windgeschwindigkeit an der Meeresoberfläche, insbesondere bei extremen Windverhältnissen, wie sie bei Hurrikanen herrschen, und auch Niederschlägen über ruhigeren Ozeanen, die ebenfalls mit GNSS-Signalen gemessen werden können.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weitere technische Details:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Flug: </strong>Flight VV23 &#8211; 8 October – Golden Horizon | THEOS-2 &amp; FORMOSAT-7R/TRITON | Vega Launch | Arianespace; Live-Stream vom Start am 9. Oktober 2023 <a href="https://www.youtube.com/watch?v=XknbyH6ipxc" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.youtube.com/watch?v=XknbyH6ipxc</a></li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Größe:</strong> Der Kleinsatellit PRETTY ist 10 cm × 10 cm × 34,05 cm groß.<br>&nbsp;</li>



<li><strong>Energieversorgung:</strong> Die ausklappbaren Solarpanele haben eine Fläche von jeweils 30&#215;20 Zentimetern und versorgen den Satelliten mit einer Leistung von durchschnittlich 24 Watt.<br>&nbsp;</li>



<li><strong>Masse und Umlaufbahn:</strong> 4,6 Kilogramm, polare Umlaufbahn mit 565 Kilometer Höhe.<br> </li>



<li><strong>Datenrate:</strong> PRETTY kommuniziert mit Datenraten bis 2 Mbit/s; der Betrieb des Satelliten wird mit einer Bodenstation der TU Graz durchgeführt.<br>&nbsp;</li>



<li><strong>Entwickelt</strong> wurde PRETTY wird von Beyond Gravity Austria (Konzept und Software System) in Kooperation mit der ESA, Seibersdorf Laboratories (Dosimeter) und der TU Graz (Satellitenbus). GFZ ist Teil eines internationalen wissenschaftlichen Konsortiums (PRETTY-Science) zur Auswertung der GNSS-Reflektometriedaten und vertraglich in das Projekt eingebunden.<br>&nbsp;</li>



<li><strong>Dauer:</strong> Die Mission ist auf mindestens ein Jahr ausgelegt. PRETTY wird nach Missionsende auf natürliche Weise wieder in die Erdatmosphäre eindringen und verglühen. Analysen zeigen, dass dies nach spätestens 25 Jahren eintreten wird. Der Satellit entspricht den ESA- und UN-Richtlinien zur Minimierung von Weltraumschrott.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19757.msg556853#msg556853" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Triton + weitere Sats auf Vega (VV23)</a></li>
</ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>PRETTY: Österreichischer Mini-Klimasatellit startet im Oktober ins All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/pretty-oesterreichischer-mini-klimasatellit-startet-im-oktober-ins-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Sep 2023 21:38:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Minisatellit PRETTY soll das Ausmaß von Eisbedeckungen und Wellenhöhe, Meeresströmungen der Ozeane sowie den Einfluss des Weltraumwetters auf die Lebensdauer von Satelliten messen. Eine Pressemeldung des Bundesministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie. Quelle: Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie 12. September 2023. 12. September 2023 &#8211; Am 4. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der Minisatellit PRETTY soll das Ausmaß von Eisbedeckungen und Wellenhöhe, Meeresströmungen der Ozeane sowie den Einfluss des Weltraumwetters auf die Lebensdauer von Satelliten messen. Eine Pressemeldung des Bundesministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie 12. September 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/FBMMiniKlimasatellitBMKCajetanPerwein.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Bundesministerin Leonore Gewessler mit Mini-Klimasetelliten. (Foto: BMK / Cajetan Perwein)" data-rl_caption="" title="Bundesministerin Leonore Gewessler mit Mini-Klimasetelliten. (Foto: BMK / Cajetan Perwein)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/FBMMiniKlimasatellitBMKCajetanPerwein26.jpg" alt="Bundesministerin Leonore Gewessler mit Mini-Klimasetelliten. (Foto: BMK / Cajetan Perwein)" class="wp-image-131882"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Bundesministerin Leonore Gewessler mit Mini-Klimasetelliten. (Foto: BMK / Cajetan Perwein)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">12. September 2023 &#8211; Am 4. Oktober startet voraussichtlich der österreichische Nanosatellit PRETTY an Bord einer Vega-Rakete vom europäischen Weltraumbahnhof im südamerikanischen Kourou ins All. Als Teil der weltweiten Umwelt- und Wetterbeobachtung der ESA soll er den Klimawandel erforschen und zur Nachhaltigkeit im Weltraum beitragen. Entwickelt wurde der Satellit von Beyond Gravity Austria als Hauptauftragnehmer gemeinsam mit der TU-Graz sowie der Seibersdorf Labor GmbH für die ESA.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Neue Technologien zur Erforschung des Klimawandels</strong><br>Der von Österreich im Rahmen des ESA-Technologieprogramms GSTP finanzierte Nanosatellit trägt dazu bei, neue Technologien zur Erforschung des Klimawandels und zur Nachhaltigkeit im Weltraum zu etablieren. Eine solche neue Technologie ist insbesondere das PRETTY-Hauptinstrument, ein von Beyond Gravity entwickeltes Reflektometer. Es bestimmt Eisbedeckungen auf der Erdoberfläche sowie die exakte Höhe der Meeresspiegel und die Intensität von Meereswellen. Von der Seibersdorf Labor GmbH stammt das zweite Instrument, ein Strahlungsdetektor. Dieser misst die Weltraumstrahlung und beurteilt die Effekte auf die Elektronik des Satelliten und trägt mit den daraus gewonnenen Erkenntnissen zur Nachhaltigkeit von Weltraummissionen bei. Beide Instrumente werden gänzlich neue Messverfahren anwenden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Das Schmelzen von Eisflächen und der Anstieg der Meeresspiegel zählen zu den sichtbarsten Beispielen für die Ausprägung der Klimakrise. Mit dem österreichischen Klimasatelliten PRETTY haben wir dafür eine neue und genauere Messmethode aus dem All. Die Daten werden der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt. Die Erkenntnisse aus der Mission tragen so zur Nachhaltigkeit auf Erde und im Weltraum bei“, betont Klimaschutz- und Weltraumministerin Leonore Gewessler.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Neue Weltraumtechnologien kostengünstig ausprobieren</strong><br>„Kleinsatelliten sind ein wichtiges Element, um die Weltraumforschung entscheidend voranzubringen. Mit Kleinsatelliten eröffnen sich viele Möglichkeiten, neue Weltraumtechnologien rasch und kostengünstig auszuprobieren“, sagt Andreas Geisler, Leiter der Agentur für Luft- und Raumfahrt der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG), die im Auftrag des BMK die österreichischen Weltraumaktivitäten fördert. „Aus diesem Grund haben wir mit der ESA eine Ausschreibung und technische Betreuung der Satellitenentwicklung konzipiert, die genau auf die österreichischen Bedürfnisse zugeschnitten ist.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Entwickelt und gebaut in Österreich</strong><br>Der Nanosatellit PRETTY (Passive Reflectometry and dosimetry) wird der fünfte Satellit „Made in Austria“ im Weltall sein. Es ist bereits der dritte Nanosatellit aus den Labors der TU-Graz, die auch die Bodenstation der Satellitenmission betreibt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die Analyse des Klimawandels und wie wir dessen Herausforderungen begegnen, sind zentrale Forschungsthemen der TU-Graz. Der Satellit PRETTY wird hierfür einen wichtigen Beitrag leisten. Mit den anspruchsvollen wissenschaftlichen und technologischen Herausforderungen von Satellitenmissionen ist die TU-Graz bestens vertraut. Mit TUGSAT-1 und OPS-SAT konnten wir mit der Konstruktion und Produktion von Satelliten sowie deren Überwachung von der Erde aus über viele Jahre Erfahrung sammeln“, sagt Harald Kainz, Rektor der TU-Graz.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Gesamtverantwortung für eine Raumfahrtmission</strong><br>PRETTY ist ein Nanosatellit aus drei Würfeln von jeweils zehn mal zehn mal zehn Zentimetern. Der Satellit ist eine In-Orbit-Demonstrator-Mission der ESA und wird die Erde in einer polaren Umlaufbahn in rund 600 Kilometern Höhe umkreisen. Entwickelt und gebaut wurde der PRETTY-Klimasatellit vollständig in Österreich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Zum ersten Mal hatten wir die Gesamtverantwortung für eine gesamte Raumfahrtmission, ein Ritterschlag für jedes Weltraumunternehmen“, so Kurt Kober, Geschäftsführer von Beyond Gravity Austria (ehemals RUAG Space), Österreichs größtem Weltraumzulieferer.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Unternehmen mit Sitz in Wien-Meidling ist Marktführer etwa bei Produkten für die präzise Positionsbestimmung von Satelliten im All oder dem Hitze- und Kälteschutz von Satelliten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Genaue Höhenmessungen</strong><br>Das Hauptinstrument von PRETTY ist ein von Beyond Gravity in Wien entwickeltes Instrument zur sogenannten passiven Reflektometrie.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Dieses Instrument erlaubt besonders genaue Höhenmessungen bis in den Dezimeter- und Zentimeterbereich“, so Projektleiter Walter Hörmanseder von Beyond Gravity.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Andreas Dielacher, der zuständige Systemingenieur bei Beyond Gravity ergänzt: „Die interferometrische Methode wird erstmalig im All angewandt. Dabei werden empfangene Signale der EU-Navigationssatelliten Galileo und der US-Navigationssatelliten GPS verwendet, um sie mit an der Erdoberfläche reflektierten Signalen zu korrelieren. Daraus lassen sich unter anderem die Höhe von Wellen und Eiskappen bestimmen, aber auch Windgeschwindigkeiten oder Bodenfeuchte. Die gewonnenen Daten werden von einem internationalen Wissenschaftsteam ausgewertet, das auf diese dringend wartet.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Daten werden der Öffentlichkeit frei zur Verfügung gestellt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weltraumwetter erfordert robuste und nachhaltige Satellitensysteme</strong><br>Satelliten sind im Weltraum einer sehr herausfordernden Umgebung ausgesetzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Weltraumwetterereignisse, wie beispielsweise Sonnenstürme, haben Auswirkungen auf den Flugverkehr, Kommunikations- und Navigationssysteme, sowie auf die Stromversorgung auf unserer Erde und können Satelliten und Astronauten im All gefährden“, so Peter Beck, Leiter Strahlenschutz, Weltraumwetter und Strahlungsfestigkeit bei Seibersdorf Laboratories. „Daher sind Prüfungen bezüglich Strahlungsfestigkeit von Satellitenkomponenten essenziell für die Zuverlässigkeit und Nachhaltigkeit von Weltraummissionen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seibersdorf Laboratories stellt der internationalen Weltraumindustrie Prüfungen auf Strahlungsfestigkeit als kommerziellen Service zur Verfügung.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Referenzdosimetrie</strong><br>SATDOS, die zweite Nutzlast von PRETTY, wurde von Seibersdorf Laboratories entwickelt. SATDOS liefert mit Hilfe von mehreren Strahlungssensoren Erkenntnisse zu Sonnenaktivität und Weltraumwetter. Die im Rahmen von PRETTY entwickelte SATDOS Referenzdosimeter-Plattform misst den Einfluss der Strahlungsumgebung im Weltall auf Elektronikbauteile, wie sie vielfach in allen modernen Geräten und natürlich auch in Satelliten zum Einsatz kommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die gemessenen Strahlungseffekte erlauben Rückschlüsse auf das aktuell vorherrschende Weltraumwetter und die Zuverlässigkeit von Elektronik in Satelliten“, erklärt Christoph Tscherne, Experte für Strahlungsfestigkeit und Projektleiter für PRETTY bei Seibersdorf Laboratories, „damit trägt die Referenzdosimetrie-Plattform SATDOS zur Nachhaltigkeit von Weltraummissionen bei.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>PRETTY ist der fünfte Austrosatellit im All</strong><br>PRETTY ist der dritte Satellit aus den TU-Graz-Laboren und wird der fünfte Austrosatellit im All sein. Die bisherigen österreichischen Satelliten (allesamt Kleinsatelliten) im Überblick:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>TUGSAT-1 der Technischen Universität Graz</li>



<li>UniBRITE der Universität Wien (TUGSAT-1 und UniBRITE sind Teil einer Flotte von fünf Nano-Satelliten, die Helligkeitsschwankungen von Sternen messen; beide seit 2013 im All)</li>



<li>PEGASUS der FH Wiener Neustadt (untersucht die Beschaffenheit der Erdatmosphäre; seit 2017 im All)</li>



<li>OPS-SAT der TU-Graz (weltweit erste öffentlich zugängliche in-orbit Testplattform zur Erprobung neuer operationeller Technologien und Weltraumsoftware; erste ESOC Nanosatellitenmission; seit 2019 im All)</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Alle Kleinsatelliten wurden vom BMK als Weltraumministerium entweder aus ESA- oder aus nationalen Mitteln über die FFG gefördert.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=916.msg554599#msg554599" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Planet Erde</a></li>



<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19757.msg554602#msg554602" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Triton + weitere Sats auf Vega (VV23)</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Beyond Gravity startet zweite Runde des Start-up-Programms</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/beyond-gravity-startet-zweite-runde-des-start-up-programms/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Apr 2023 20:08:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
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		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=124578</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Schweizer Weltraumzulieferer Beyond Gravity hat die zweite Runde seines Startup-Programms „Launchpad“ gestartet. Vier internationale Start-ups entwickeln zurzeit zusammen mit Ingenieuren von Beyond Gravity Lösungen für die Zukunft der Raumfahrtindustrie. Dabei setzten sie auf 3-D-Drucktechnolgie, wiederverwendbare Trägerraketen, 3D-Visualisierungen und Künstliche Intelligenz. Eine Medienmitteilung von Beyond Gravity. Quelle: Beyond Gravity 5. April 2023. Zürich, 5. April [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der Schweizer Weltraumzulieferer Beyond Gravity hat die zweite Runde seines Startup-Programms „Launchpad“ gestartet. Vier internationale Start-ups entwickeln zurzeit zusammen mit Ingenieuren von Beyond Gravity Lösungen für die Zukunft der Raumfahrtindustrie. Dabei setzten sie auf 3-D-Drucktechnolgie, wiederverwendbare Trägerraketen, 3D-Visualisierungen und Künstliche Intelligenz. Eine Medienmitteilung von Beyond Gravity.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Beyond Gravity 5. April 2023.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zürich, 5. April 2023 &#8211; Nach dem erfolgreichen Abschluss der ersten Runde seines Start-up-Programms Ende 2022 hat Beyond Gravity bereits den zweiten Durchgang lanciert. Das Entwicklungsprogramm unterstützt junge Unternehmerinnen und Unternehmer und ihre vielversprechenden Ideen und Lösungen für die Raumfahrtindustrie. Die vier nominierten Unternehmen werden in den kommenden acht Wochen unterschiedliche Use Cases konzeptionieren und innovative Ansätze prüfen. André Wall, CEO von Beyond Gravity, freut sich sehr auf die Zusammenarbeit: «Wir wollen vielversprechende Technologien und Geschäftsmodelle frühzeitig erkennen und ihre Entwicklung gemeinsam mit den Start-ups zu beschleunigen und – wo sinnvoll – in unsere Lösungen integrieren. Unser Ziel ist es dabei auch, zur positiven Entwicklung der Menschheit beizutragen und mit unseren Produkten und Innovationen das Leben auf der Erde zu verbessern.»</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die vier ausgewählten Start-ups für die zweite Runde sind:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Orion AM stellt den modernsten Kunststoff-3D-Drucker für die industrielle additive Fertigung her. Die einzigartige Technologie kann spritzgussähnliche Festigkeit in 3D-gedruckten Teilen erreichen, was neue Möglichkeiten bei der Herstellung von Teilen für die Luft- und Raumfahrt bietet. <a href="https://orion-am.com/3d-printing-service" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://orion-am.com/3d-printing-service</a></li>



<li>Ethereal X ist ein indisches Start-up, das sich zum Ziel gesetzt hat, die leistungsstärkste wiederverwendbare mittelschwere Trägerrakete der Welt zu bauen. Damit sollen die Kosten für den Raumtransport erheblich gesenkt werden. <a href="https://www.etherealx.space/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.etherealx.space/</a></li>



<li>Aucta ist ein preisgekröntes Start-up, das CAD-Daten in interaktive 3D-Visualisierungen umwandelt, die im Vertrieb, im Service und in der Ausbildung signifikante Ergebnisse liefern. Der USP liegt in der einfachen Handhabung, die keine Programmierkenntnisse erfordert. <a href="https://aucta.io/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://aucta.io/</a></li>



<li>Earkick ist ein US-amerikanisch-schweizerisches Start-up, das eine KI-Technologie entwickelt hat, die anonym die psychische Gesundheit von Mitarbeitenden misst, automatisierte Messungen durchführt und auf der Grundlage realer Daten umsetzbare Vorschläge generiert. <a href="https://earkick.com" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://earkick.com</a></li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Die vier Teams werden in den kommenden acht Wochen von externen und internen Experten wie auch Mitgliedern des Top-Managements begleitet und gecoacht. Lukas Gnilka, Programm-Manager des Launchpad, erklärt: «Wir freuen uns alle sehr auf die Zusammenarbeit wie auch die Ergebnisse aus der zweiten Runde. In der ersten Runde wurden spannende Projekte angestossen, bei denen wir langfristig mit den Start-ups zusammenarbeiten. Ein Highlight ist sicher der gemeinsame Antrag für ein von der ESA finanziertes Teilprojekt.»</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Launchpad – das Start-up-Programm für junge Unternehmen</strong><br>Mit seinem achtwöchigen Start-up-Programm bietet Beyond Gravity aufstrebenden Unternehmerinnen und Unternehmen aus der ganzen Welt direkten Zugang zur internationalen Raumfahrtgemeinschaft. Das Programm bietet exklusive Kontakte ins internationale Space-Umfeld, Zugang zu hoch spezialisierten Ingenieurinnen und Ingenieuren, exklusiven Technologien und unterschiedlichsten Produktionsmitteln. Die dritte Bewerbungsrunde für das Start-up-Programm von Beyond Gravity läuft bereits. Weitere Informationen finden sich unter <a href="https://www.beyondgravity.com/en/collaboration-startups" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">www.beyondgravity.com/en/incubator</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Beyond Gravity</strong><br>Beyond Gravity, mit Hauptsitz in Zürich (Schweiz) ist das erste Start-up, das Agilität, Geschwindigkeit und Innovation mit jahrzehntelanger Erfahrung und bewährter Qualität verbindet. Rund 1600 Mitarbeitende an 12 Standorten in sieben Ländern (Schweiz, Schweden, Österreich, Deutschland, USA und Finnland) entwickeln und fertigen Produkte für Satelliten und Trägerraketen mit dem Ziel, die Menschheit voranzubringen und die Erforschung der Welt und darüber hinaus zu ermöglichen. Beyond Gravity ist die bevorzugte Lieferantin von Strukturen für alle Arten von Trägerraketen und führend bei ausgewählten Satellitenprodukten und -konstellationen im New Space Bereich. 2022 erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz von rund 356 Mio. CHF. Mehr Informationen unter: <a href="https://www.beyondgravity.com/en" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">www.beyondgravity.com</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=16595.msg546931#msg546931" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Beyond Gravity (vormals RUAG)</a></li>
</ul>
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		<title>Bereit fürs All: PRETTY ist startklar</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/bereit-fuers-all-pretty-ist-startklar/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Jan 2023 22:41:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der österreichische Klimabeobachtungssatellit PRETTY soll im Frühjahr 2023 vom Weltraumbahnhof in Französisch-Guayana an Bord einer Vega-C-Rakete ins All starten. Eine Presseaussendung der TU Graz. Quelle: TU Graz 10. Januar 2023. 10. Januar 2023 &#8211; Der nächste österreichische Satellit ist fertig gebaut und getestet und startklar für den Flug in den Orbit im Frühjahr 2023: PRETTY [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Der österreichische Klimabeobachtungssatellit PRETTY soll im Frühjahr 2023 vom Weltraumbahnhof in Französisch-Guayana an Bord einer Vega-C-Rakete ins All starten. Eine Presseaussendung der TU Graz.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: TU Graz 10. Januar 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/PRETTYimReinraumTUGrazLunghammerTUGraz2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Der Klimabeobachtungssatellit PRETTY wird der sechste österreichische Satellit im All sein. Im Bild der Satellit mit ausgeklappten Solarpanelen im Reinraum an der TU Graz. (Bild: Lunghammer - TU Graz)" data-rl_caption="" title="Der Klimabeobachtungssatellit PRETTY wird der sechste österreichische Satellit im All sein. Im Bild der Satellit mit ausgeklappten Solarpanelen im Reinraum an der TU Graz. (Bild: Lunghammer - TU Graz)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/PRETTYimReinraumTUGrazLunghammerTUGraz26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Der Klimabeobachtungssatellit PRETTY wird der sechste österreichische Satellit im All sein. Im Bild der Satellit mit ausgeklappten Solarpanelen im Reinraum an der TU Graz. (Bild: Lunghammer &#8211; TU Graz)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">10. Januar 2023 &#8211; Der nächste österreichische Satellit ist fertig gebaut und getestet und startklar für den Flug in den Orbit im Frühjahr 2023: PRETTY wird der sechste österreichische Satellit im All sein, der dritte made and tested by TU Graz. Auftraggeberin des Klimabeobachtungssatelliten ist die European Space Agency ESA. Beyond Gravity Austria (ehemals RUAG Space) hat die Gesamtprojektleitung inne.</p>



<p class="wp-block-paragraph">PRETTY steht für Passive REflectomeTry and DosimeTrY und wird als Nutzlast zwei wissenschaftliche Experimente fliegen: Das Herzstück ist ein passives Reflektometer System zur genauen Vermessung der Erdoberflächen, entwickelt von Beyond Gravity (Konzept und Softwaresystem) und dem Institut für Kommunikationsnetze und Satellitenkommunikation der TU Graz (Hardware). Der Kleinsatellit wird damit das Ausmaß von Eis- und Meereshöhen sowie Meeresströmungen der Ozeane vermessen.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/NanosatellitPRETTYLunghammerTUGraz2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Der Nanosatellit PRETTY wird das Ausmaß von Eis- und Meereshöhen sowie Meeresströmungen der Ozeane vermessen und mit einem Strahlungsdetektor für Einblicke und Erkenntnisse zu Sonnenaktivität und Weltraumwetter ermöglichen. (Bild: Lunghammer - TU Graz)" data-rl_caption="" title="Der Nanosatellit PRETTY wird das Ausmaß von Eis- und Meereshöhen sowie Meeresströmungen der Ozeane vermessen und mit einem Strahlungsdetektor für Einblicke und Erkenntnisse zu Sonnenaktivität und Weltraumwetter ermöglichen. (Bild: Lunghammer - TU Graz)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/NanosatellitPRETTYLunghammerTUGraz26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Der Nanosatellit PRETTY wird das Ausmaß von Eis- und Meereshöhen sowie Meeresströmungen der Ozeane vermessen und mit einem Strahlungsdetektor für Einblicke und Erkenntnisse zu Sonnenaktivität und Weltraumwetter ermöglichen. (Bild: Lunghammer &#8211; TU Graz)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Zur Messung der Strahlungsumgebung im Weltraum hat die Seibersdorf Labor GmbH eine neuartige Dosimeter-Plattform entwickelt, gebaut und getestet. Die Dosimeter Nutzlast ist während der gesamten PRETTY-Mission aktiv und sammelt wissenschaftliche Daten. Die TU Graz steuert zudem die Satellitenplattform bei, führte die Fertigungs-, Montage-, Integrations- und Testaktivitäten durch und wird mit der Bodenstation am Campus Inffeldgasse für den Betrieb des Satelliten verantwortlich sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Erstes Etappenziel: Tschechien</strong><br>PRETTY soll im Frühjahr 2023 an Bord einer europäischen Vega-C-Rakete vom europäischen Weltraumbahnhof in Kourou im südamerikanischen Französisch-Guayana ins All starten. Das erste Etappenziel des Satelliten ist Brno, Tschechien. Dort wird PRETTY vom Startprovider gemeinsam mit anderen Satelliten in die Startvorrichtung eingebracht, die dann nach Kourou geflogen wird.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/KlimabeobachtungssatellitPRETTYLunghammerTUGraz2k.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Der Klimabeobachtungssatellit PRETTY wird der sechste österreichische Satellit im All sein. Im Bild der Satellit mit ausgeklappten Solarpanelen im Reinraum an der TU Graz. (Bild: Lunghammer - TU Graz)" data-rl_caption="" title="Der Klimabeobachtungssatellit PRETTY wird der sechste österreichische Satellit im All sein. Im Bild der Satellit mit ausgeklappten Solarpanelen im Reinraum an der TU Graz. (Bild: Lunghammer - TU Graz)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/KlimabeobachtungssatellitPRETTYLunghammerTUGraz26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Der Klimabeobachtungssatellit PRETTY wird der sechste österreichische Satellit im All sein. Im Bild der Satellit mit ausgeklappten Solarpanelen im Reinraum an der TU Graz. (Bild: Lunghammer &#8211; TU Graz)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Cubesat mit knapp fünf Kilogramm</strong><br>PRETTY ist ein Cubesat mit den Maßen 10x10x34 Zentimeter. Die ausklappbaren Solarpanele haben eine Fläche von jeweils 30&#215;20 Zentimetern und versorgen den Satelliten mit einer Leistung von durchschnittlich 24 Watt. Der Satellit hat eine Masse von 4,6 Kilogramm und wird in einer polaren Umlaufbahn in rund 565 Kilometern Höhe die Erde umkreisen. PRETTY kommuniziert mit Datenraten bis 2 Mbit/s; der Betrieb von PRETTY wird mit Hilfe der Bodenstation an der TU Graz durchgeführt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Mission ist auf mindestens ein Jahr ausgelegt. PRETTY wird nach Missionsende auf natürliche Weise wieder in die Erdatmosphäre eindringen und verglühen. Der Satellit entspricht den ESA- und UN-Richtlinien zur Minimierung von Weltraumschrott.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Österreichische Satelliten im All</strong><br>PRETTY wird der sechste rot-weiß-rote Satellit im All sein, und der dritte aus den Labors der TU Graz. Die bisherigen österreichischen Satelliten (allesamt Kleinsatelliten) im Überblick:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.tugraz.at/brite-austria-tugsat-1" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">TUGSAT-1/BRITE-Austria</a> der TU Graz</li>



<li><a href="https://brite-constellation.at/constellation/basic_information/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">UniBRITE</a> der Universität Wien (TUGSAT-1 und UniBRITE sind Teil einer Flotte von fünf Nano-Satelliten, die Helligkeitsschwankungen von Sternen messen; beide seit 2013 im All)</li>



<li><a href="https://cubesat.fhwn.ac.at/pegasus/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">PEGASUS</a> der FH Wiener Neustadt (untersucht die Beschaffenheit der Erdatmosphäre; seit 2017 im All)</li>



<li><a href="https://www.tugraz.at/news/artikel/erfolgreicher-satellitenstart-fuer-die-tu-graz-esa-mission-ops-sat-testet-neue-weltraumtechnologien-im-orbitalen-flug" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">OPS-SAT</a> der TU Graz (erprobt und validiert neue Techniken im Bereich der Missionskontrolle und On-Board-Systemen, erste Nanosatellitenmission der ESA; seit 2019 im All)</li>



<li><a href="https://www.raumfahrer.net/oesterreichischer-kleinsatellit-adler-1-erfolgreich-gestartet/" data-wpel-link="internal">ADLER-1</a> des Österreichischen Weltraum-Forums (beobachtet Weltraumschrott, testet neue Technologien; seit 2022 im All)</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=16595.msg543748#msg543748" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Beyond Gravity (vormals RUAG)</a></li>
</ul>
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		<title>MTG-I1: Österreichische Technik für neuen europäischen Wettersatelliten</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/mtg-i1-oesterreichische-technik-fuer-neuen-europaeischen-wettersatelliten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Dec 2022 21:47:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Beyond Gravity]]></category>
		<category><![CDATA[Beyond Gravity Austria]]></category>
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		<category><![CDATA[RUAG]]></category>
		<category><![CDATA[RUAG Space]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am Dienstag, 13. Dezember, startet ein neuer, noch leistungsfähigerer europäischer Wettersatellit ins All. Österreichs größtes Weltraumtechnikunternehmen, Beyond Gravity Austria, lieferte Mechanismen und Elektronik sowie die Thermalisolation, die den Satelliten vor der Hitze und Kälte im All schützt. Eine Medieninformation der Beyond Gravity Austria GmbH, Wien. Quelle: Beyond Gravity Austria GmbH, 11. Dezember 2022. 11. Dezember [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am Dienstag, 13. Dezember, startet ein neuer, noch leistungsfähigerer europäischer Wettersatellit ins All. Österreichs größtes Weltraumtechnikunternehmen, Beyond Gravity Austria, lieferte Mechanismen und Elektronik sowie die Thermalisolation, die den Satelliten vor der Hitze und Kälte im All schützt. Eine Medieninformation der Beyond Gravity Austria GmbH, Wien.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Beyond Gravity Austria GmbH, 11. Dezember 2022.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MeteosatThirdGenerationweathersatellitesEumetsat2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Für einen neuen europäischen Wettersatelliten lieferte Beyond Gravity Austria, Mechanismen, Elektronik und die Thermalisolation des Satelliten. (Bild: Eumetsat)" data-rl_caption="" title="Für einen neuen europäischen Wettersatelliten lieferte Beyond Gravity Austria, Mechanismen, Elektronik und die Thermalisolation des Satelliten. (Bild: Eumetsat)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MeteosatThirdGenerationweathersatellitesEumetsat26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Für einen neuen europäischen Wettersatelliten lieferte Beyond Gravity Austria, Mechanismen, Elektronik und die Thermalisolation des Satelliten. (Bild: Eumetsat)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">11. Dezember 2022 &#8211; Am 13. Dezember soll der erste europäische Meteosat-Wettersatellit der neuesten Generation vom europäischen Weltraumbahnhof in Kourou, Französisch-Guayana, ins All starten. Österreichs größtes Raumfahrtunternehmen Beyond Gravity Austria (vormals RUAG Space) entwickelte und baute eine Reihe von verschiedenen Elektronikeinheiten und Mechanismen sowie Thermalschutz für die insgesamt sechs Satelliten der neuen Serie. „Wenn wir in Zukunft die Abendnachrichten einschalten, wird die Wettervorhersage noch zuverlässiger und die Satellitenbilder noch genauer sein. Produkte aus Österreich tragen wesentlichen zum reibungslosen Funktionieren dieser Satelliten bei“, betont Manfred Sust, Geschäftsführer von Beyond Gravity Austria mit Sitz in Wien-Meidling. Alle insgesamt sechs Wettersatelliten wurden vom Hauptauftragnehmer Thales Alenia Space Frankreich in Zusammenarbeit mit dem deutschen Satellitenintegrator OHB gebaut.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Präzisionsmechanik für die meteorologischen Instrumente</strong><br>Beyond Gravity Austria lieferte jeweils eine Hightech-Abdeckung („Kameradeckel“) für den vor dem Start stehenden Satelliten sowie für alle fünf weiteren Wettersatelliten. Sust: „Der ‚Kameradeckel‘ hat einen Durchmesser von etwa einem Meter und schützt die meteorologischen Instrumente des Satelliten beim Start vor Verschmutzung. Im Weltraum öffnet sich die Abdeckung einmal und bleibt dann in der offenen Position verriegelt.“ Darüber hinaus entwickelte und produzierte Beyond Gravity in Wien Nachfokussierungsmechanismen, mit deren Hilfe die optischen Instrumente des Satelliten nach den starken Erschütterungen beim Raketenstart wieder scharf „sehen“ können.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/CameraCoverSBCAAnnaRauchenberger2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="„Kameradeckel“ aus Wien für neue Generation europäischer Wettersatelliten. (Bild: Beyond Gravity, Anna Rauchenberger)" data-rl_caption="" title="„Kameradeckel“ aus Wien für neue Generation europäischer Wettersatelliten. (Bild: Beyond Gravity, Anna Rauchenberger)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/CameraCoverSBCAAnnaRauchenberger26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">„Kameradeckel“ aus Wien für neue Generation europäischer Wettersatelliten. (Bild: Beyond Gravity, Anna Rauchenberger)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Elektronik für zentrale Steuerungsaufgaben</strong><br>Die präzise Ausrichtung der Solarpaneele zur optimalen Stromversorgung der Satelliten erfolgt durch Mechanismen, die mit Elektronik von Beyond Gravity Austria gesteuert werden. Um die hochempfindlichen Messinstrumente nicht zu beinträchtigen, müssen die Mechanismen möglichst vibrationsfrei bewegt werden können, wofür eine spezielle elektronische Regelung in der Antriebssteuerung von Beyond Gravity sorgt. Auch die präzise Ausrichtung der großen Antenne, die die Messdaten zur Erde funkt, erfolgt durch Steuerungselektronik aus Österreich. Weiters lieferte Beyond Gravity Austria wichtige elektronische Schnittstellen für die von Beyond Gravity in Schweden produzierten Zentralcomputer der Satelliten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Thermalisolation für den Schutz gegen Hitze und Kälte im All</strong><br>Die Wettersatelliten der dritten Generation schützt Thermalisolation von Beyond Gravity Austria gegen die extremen Temperaturschwankungen im Weltraum. „Erst diese mehrlagige Schutzhülle hält das Innere der Satelliten auf einem gleichmäßigen Temperaturniveau und ermöglicht die reibungslose Funktion der an Bord befindlichen Instrumente“, sagt Manfred Sust.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/RefocusingMechanismAnnaRauchenberger2k.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Beyond Gravity lieferte eine Refokussierungsmechanismus. (Bild: Beyond Gravity, Anna Rauchenberger)" data-rl_caption="" title="Beyond Gravity lieferte eine Refokussierungsmechanismus. (Bild: Beyond Gravity, Anna Rauchenberger)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/RefocusingMechanismAnnaRauchenberger26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Beyond Gravity lieferte einen Refokussierungsmechanismus. (Bild: Beyond Gravity, Anna Rauchenberger)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Neueste Generation von europäischen Wettersatelliten</strong><br>Die dritte und neueste Generation der Meteosat Wettersatelliten ist eine Kooperation zwischen der Europäischen Weltraumorganisation ESA und der Europäischen Organisation für die Nutzung meteorologischer Satelliten (Eumetsat). Die ESA ist für die Definition und den Bau der Satelliten verantwortlich, während Eumetsat den Betrieb der Satelliten während ihrer gesamten Lebensdauer verantwortet.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Dritte Generation: Vier Bildsatelliten, zwei Soundersatelliten</strong><br>Nach der ersten und zweiten Generation der europäischen Meteosat-Wettersatelliten wird nun die dritte Generation die Kontinuität der Daten aus der geostationären Umlaufbahn in 36 000 km Höhe gewährleisten. Um die mehr als 20-jährige Betriebsdauer der Mission zu erfüllen, umfasst das vollständige System sechs Satelliten, vier Bildsatelliten (darunter der nun startende erste Satellit) und zwei Soundersatelliten. Soundersatelliten erstellen Atmosphären-Profile durch Messung von Druck, Temperatur und Wassergehalt in Abhängigkeit der Höhe über ausgewählten Punkten der Erdoberfläche.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Bessere Vorhersage von Gewittern</strong><br>Die neuen europäischen Wettersatelliten werden die Überwachung und Vorhersage von potenziell schädlichen Wetterphänomenen wie schweren Gewittern verbessern. Durch die frühere Erkennung kann die Bevölkerung schneller vor Unwettern gewarnt werden und erforderliche Maßnahmen zur Vermeidung potenziell katastrophaler Auswirkungen können rascher erfolgen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Beyond Gravity Austria ist Österreichs größter Weltraumzulieferer</strong><br>Beyond Gravity Austria (vormals RUAG Space) mit Sitz in Wien-Meidling ist mit rund 46 Millionen Euro Umsatz (2021) und rund 230 Mitarbeitenden das größte österreichische Weltraumtechnikunternehmen. Das Hochtechnologieunternehmen stattet weltweit Satelliten und Trägerraketen mit Elektronik, Mechanik und Thermalisolation aus und hat eine Exportquote von rund 100 Prozent.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Beyond Gravity: 1600 Mitarbeitende an 12 Standorten</strong><br>Beyond Gravity mit Hauptsitz in Zürich, Schweiz, verbindet jahrzehntelange Erfahrung und bewährte Qualität mit Agilität, Schnelligkeit und Innovation. Rund 1600 Mitarbeitende an 12 Standorten in sechs Ländern (Schweiz, Schweden, Österreich, Deutschland, USA und Finnland) entwickeln und fertigen Produkte für Satelliten und Trägerraketen mit dem Ziel, die Menschheit voranzubringen und die Erforschung der Welt und darüber hinaus zu ermöglichen. 2021 erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz von rund 319 Millionen Schweizer Franken. Mehr Informationen unter: <a href="https://www.beyondgravity.com/en" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.beyondgravity.com/en</a> .</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19559.msg541892#msg541892" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">MTG-I1 &amp; Galaxy-35/-36 auf Ariane-5 VA-259</a></li>
</ul>
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		<title>Beyond Gravity: Kurt Kober ab Jänner neuer Geschäftsführer von Österreichs größtem Weltraumzulieferer</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/beyond-gravity-kurt-kober-ab-jaenner-neuer-geschaeftsfuehrer-von-oesterreichs-groesstem-weltraumzulieferer/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Dec 2022 12:30:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Beyond Gravity]]></category>
		<category><![CDATA[Beyond Gravity Austria]]></category>
		<category><![CDATA[Kurt Kober]]></category>
		<category><![CDATA[Manfred Sust]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[RUAG Space]]></category>
		<category><![CDATA[TTTech]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=119486</guid>

					<description><![CDATA[<p>Kurt Kober (53) übernimmt mit 1. Jänner 2023 die Geschäftsführung von Beyond Gravity Austria, Österreichs größtem Weltraumzulieferer. Der derzeitige Geschäftsführer Manfred Sust wird sich zukünftig vollständig auf die technologische Weiterentwicklung des Unternehmens konzentrieren. Eine Medienmitteilung von Beyond Gravity Austria. Quelle: Beyond Gravity Austria 6. Dezember 2022. Wien, 6. Dezember 2022 &#8211; Mit 1. Jänner 2023 [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Kurt Kober (53) übernimmt mit 1. Jänner 2023 die Geschäftsführung von Beyond Gravity Austria, Österreichs größtem Weltraumzulieferer. Der derzeitige Geschäftsführer Manfred Sust wird sich zukünftig vollständig auf die technologische Weiterentwicklung des Unternehmens konzentrieren. Eine Medienmitteilung von Beyond Gravity Austria.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Beyond Gravity Austria 6. Dezember 2022.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/KurtKoberBeyondGravity.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Kurt Kober (53 Jahre) wird neuer Geschäftsführer von Österreichs größtem Weltraumzulieferer Beyond Gravity Austria. (Bild: Beyond Gravity.)" data-rl_caption="" title="Kurt Kober (53 Jahre) wird neuer Geschäftsführer von Österreichs größtem Weltraumzulieferer Beyond Gravity Austria. (Bild: Beyond Gravity.)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/KurtKoberBeyondGravity26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Kurt Kober (53 Jahre) wird neuer Geschäftsführer von Österreichs größtem Weltraumzulieferer Beyond Gravity Austria. (Bild: Beyond Gravity.)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Wien, 6. Dezember 2022 &#8211; Mit 1. Jänner 2023 wird Kurt Kober neuer Geschäftsführer von Beyond Gravity Austria (vormals RUAG Space), Österreichs größtem Weltraumunternehmen mit rund 230 Mitarbeitenden und Sitz in Wien-Meidling. Der 53-jährige ist bereits seit März 2020 Teil des Unternehmens und leitet derzeit die internationale Geschäftseinheit für Weltraumelektronik, die er auch zukünftig neben der Geschäftsführerfunktion führen wird. „Unsere Mitarbeitenden liefern außergewöhnliche Leistungen, die weltweit von Institutionen wie NASA und ESA oder von internationalen Unternehmen wie Airbus oder Northrop Grumman nachgefragt werden. Viele der herausforderndsten Raumfahrtmissionen der Welt vertrauen auf unsere österreichische Technologie“, so Kurt Kober. In Wien produziert das Unternehmen unter anderem Navigationsempfänger zur genauen Positionsbestimmung von Satelliten und Präzisionsmechanismen für Weltraumanwendungen. In Berndorf, Niederösterreich, stellt Beyond Gravity Thermalschutz für Satelliten, Trägerraketen und für den Medizinbereich her.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Viele internationale Führungspositionen</strong><br>Kurt Kober verfügt über mehr als 25 Jahre internationale Berufserfahrung mit Schwerpunkt Luft- und Raumfahrt. In den vergangenen Jahren bekleidete er verschiedene internationale Führungspositionen im Technologiekonzern Honeywell. Nach seinem Studium der Elektrotechnik an der Technischen Universität Wien startete er seine berufliche Laufbahn beim österreichischen VATECH-Konzern und dem Wiener Technologieunternehmen TTTech. Während seiner Tätigkeit bei TTTech verbrachte er mehrere Jahre in den USA.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Manfred Sust wendet sich wieder der Technik zu</strong><br>Der aktuelle Geschäftsführer Manfred Sust (62 Jahre) wird sich ab 1. Jänner wieder voll auf technisch-wissenschaftliche Aufgabenstellungen konzentrieren, die er bisher in geringerem Umfang neben der Geschäftsführerfunktion betreute. Besondere Bedeutung kommt dabei der technologischen Weiterentwicklung elektronischer Satellitennutzlasten zu. Der gebürtige Wiener arbeitet seit mehr als 33 Jahren in den verschiedensten Funktionen bei Beyond Gravity. Seit 1. Jänner 2022 ist er Geschäftsführer von Beyond Gravity Austria, davor war er neben anderen Funktionen Leiter der Produktionseinheit Elektronik am Wiener Standort, nachdem er zuvor 18 Jahre lang als technischer Direktor Verantwortung getragen hatte. Sust absolvierte sein Studium der Elektrotechnik/Nachrichtentechnik an der Technischen Universität Wien, wo er 1990 zum Doktor der technischen Wissenschaften promovierte.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Beyond Gravity Austria ist Österreichs größter Weltraumzulieferer</strong><br>Beyond Gravity Austria (vormals RUAG Space Austria) mit Sitz in Wien-Meidling ist mit rund 46 Millionen Euro Umsatz (2021) und etwa 230 Mitarbeiter*innen das größte österreichische Weltraumtechnikunternehmen. Das Hochtechnologieunternehmen rüstet weltweit Satelliten und Trägerraketen mit Elektronik, Mechanik und Thermalisolation aus und hat eine Exportquote von rund 100 Prozent. Die Firma ist in Europa Marktführer bei Navigationsempfängern und Thermalisolation für Satelliten. Die meisten Satelliten und Raumsonden der ESA werden mit Thermalschutzhüllen von Beyond Gravity Austria ausgerüstet. Als Spin-off der Weltraumaktivitäten produziert das Unternehmen auch Thermalisolation für Anwendungen auf der Erde, zum Beispiel in der Medizintechnik (Magnetresonanztomographen).</p>



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<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=16595.msg541713#msg541713" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Beyond Gravity (vormals RUAG)</a></li>
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		<title>Beyond Gravity erhält Grossauftrag von ULA für Raketenstarts von Amazons Projekt Kuiper</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/beyond-gravity-erhaelt-grossauftrag-von-ula-fuer-raketenstarts-von-amazons-projekt-kuiper/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Oct 2022 16:59:06 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Mitte März dieses Jahres erhielt Beyond Gravity (ehemals RUAG Space) den Zuschlag für die Entwicklung und Lieferung des Dispensersystems für die geplante Satellitenkonstellation von Amazon. Das Projekt Kuiper zielt darauf ab, erschwingliche Internetverbindungen auf der ganzen Welt bereitzustellen. Nun hat United Launch Alliance (ULA) Beyond Gravity einen Auftrag zur Lieferung von 38 Raketenspitzen für ihre [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Mitte März dieses Jahres erhielt Beyond Gravity (ehemals RUAG Space) den Zuschlag für die Entwicklung und Lieferung des Dispensersystems für die geplante Satellitenkonstellation von Amazon. Das Projekt Kuiper zielt darauf ab, erschwingliche Internetverbindungen auf der ganzen Welt bereitzustellen. Nun hat United Launch Alliance (ULA) Beyond Gravity einen Auftrag zur Lieferung von 38 Raketenspitzen für ihre Vulcan-Raketen erteilt. Eine Pressemitteilung von Beyond Gravity.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Beyond Gravity 27. Oktober 2022.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ULAVulcanCentaurPayload2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Hauptbestandteile der neuen Vulcan-Trägerrakete. (Grafik: ULA)" data-rl_caption="" title="Hauptbestandteile der neuen Vulcan-Trägerrakete. (Grafik: ULA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ULAVulcanCentaurPayload26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Hauptbestandteile der neuen Vulcan-Trägerrakete. (Grafik: ULA)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Raketenspitzen werden die Amazon-Satelliten vom Start bis zum Einsatz schützen. Um das Volumen zu bewältigen, verdoppelt Beyond Gravity seine Kapazitäten in den USA und errichtet gemeinsam mit ULA eine neue Produktionsanlage in Decatur (Alabama). Damit werden rund 200 zusätzliche Arbeitsplätze in den USA geschaffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schnelles, erschwingliches Internet weltweit – das verspricht Amazons geplante Kuiper-Satellitenkonstellation, die 3.236 Satelliten in eine niedrige Erdumlaufbahn bringen soll. Bereits im März sicherte sich Beyond Gravity einen Großauftrag direkt von Amazon zur Entwicklung und Herstellung der maßgeschneiderten, skalierbaren Dispensersystemen. Beyond Gravity erhielt außerdem den Zuschlag für die Lieferung von 38 Raketenspitzen an den amerikanischen Raketenbauer United Launch Alliance (ULA) für dessen Vulcan-Raketen, die Amazons Kuiper-Konstellation ins All bringen werden. Eine Einheit besteht aus drei Verbundwerkstoffelementen, darunter die Nutzlastverkleidung (die Spitze der Trägerrakete), das Hitzeschild, welches die Trägerrakete während des Starts vor der Hitze des Triebwerks schützt und der Zwischenstufenadapter, der die Schnittstelle zur Oberstufe der Trägerrakete bildet.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verdoppelung der Produktionskapazität und der Arbeitsplätze</strong><br>André Wall, CEO von Beyond Gravity, sagt: «Ich bin sehr stolz darauf, dass die Vulcan-Trägerraketen, welche die Kuiper-Konstellation in den Weltraum tragen werden, auf unsere führende und bewährte Technologie im Bereich der Verbundwerkstoffstrukturen vertrauen. Dieser Vertrag mit ULA markiert das nächste Kapitel in unserer langjährigen Partnerschaft und stärkt und erweitert unsere Präsenz in den USA.» Die 38 Nutzlastverkleidungen für ULA werden am Standort von Beyond Gravity in Decatur, Alabama, hergestellt. Als Folge des Auftrags wird Beyond Gravity eine zweite Produktionsstätte in Decatur errichten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das neue Gebäude hat eine Fläche von mehr als 250.000 Quadratmetern, darunter 30.000 Quadratmeter Lager und 20.000 Quadratmeter Bürofläche. Paul Horstink, der die Launchers Division als Executive Vice President leitet, erklärt: «Beyond Gravity hat fantastische Mitarbeitende mit einem hohen Maß an Engagement und einem klaren Fokus auf die Bedürfnisse unserer Kunden. Mit dieser neuen Anlage wird Beyond Gravity das nächste Level erreichen: Von insgesamt 10 Nutzlastverkleidungen, die in Decatur pro Jahr produziert werden, soll die Zahl auf 25 steigen. Außerdem wird die Belegschaft von Beyond Gravity in den USA von heute knapp über 200 auf voraussichtlich 400 Mitarbeitende anwachsen.» Die neue Anlage wird Anfang 2024 fertiggestellt sein und den Betrieb aufnehmen.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ULAVulcanCentaurRocket2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Vulcan-Trägerrakete startet - künstlerische Darstellung. (Grafik: ULA)" data-rl_caption="" title="Vulcan-Trägerrakete startet - künstlerische Darstellung. (Grafik: ULA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ULAVulcanCentaurRocket26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Vulcan-Trägerrakete startet &#8211; künstlerische Darstellung. (Grafik: ULA)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Langfristige strategische Partnerschaft mit ULA</strong><br>Seit 2015 besteht zwischen ULA und Beyond Gravity eine strategische Partnerschaft für die Herstellung von Verbundwerkstoffstrukturen für die Atlas V-Rakete und die Vulcan Centaur-Trägerrakete. «Wir blicken auf eine lange Geschichte einer starken Partnerschaft mit Beyond Gravity zurück und freuen uns darauf, die großartige Arbeit fortzusetzen, während wir unsere Startrate für unsere Vulcan-Trägerrakete erhöhen», sagt Tory Bruno, CEO von ULA.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was sind Nutzlastverkleidungen?</strong><br>In der Fachsprache werden die Raketenoberteile als &#8222;Nutzlastverkleidungen&#8220; bezeichnet. &#8222;Die Hauptaufgabe, der aus zwei Halbschalen bestehenden Nutzlastverkleidungen ist es, die Satelliten vor dem Start vor hohen Temperaturen, Sonneneinstrahlung, Staub, Feuchtigkeit oder Regen am Startplatz zu schützen. Darüber hinaus schützen die Nutzlastverkleidungen die darin eingeschlossenen Satelliten in den ersten Flugminuten zuverlässig vor Lärmvibrationen, enormer Reibungswärme und mechanischen Belastungen. Beyond Gravity fertigt die Halbschalen aus einem Stück aus Kohlefaserverbundwerkstoff, der in einem Industrieofen &#8222;ausgehärtet&#8220; wird. Dies senkt die Kosten im Vergleich zu Halbschalen, die im Autoklav hergestellt werden, und ermöglicht eine doppelt so schnelle Produktion.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Beyond Gravity</strong><br>Beyond Gravity mit Hauptsitz in Zürich, Schweiz, ist das erste Startup, das Agilität, Geschwindigkeit und Innovation mit jahrzehntelanger Erfahrung und bewährter Qualität verbindet. Rund 1.600 Mitarbeiter an 12 Standorten in sechs Ländern (Schweiz, Schweden, Österreich, Deutschland, USA und Finnland) entwickeln und fertigen Produkte für Satelliten und Trägerraketen mit dem Ziel, die Menschheit voranzubringen und die Erforschung der Welt und darüber hinaus zu ermöglichen. Beyond Gravity ist der bevorzugte Lieferant von Strukturen für alle Arten von Trägerraketen und führend bei ausgewählten Satellitenprodukten und Konstellationen im Bereich New Space. Im Jahr 2021 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von rund CHF 319 Millionen. Mehr Informationen unter: <a href="https://www.beyondgravity.com/en" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">www.beyondgravity.com</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=16595.msg539471#msg539471" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Beyond Gravity (vormals RUAG)</a></li></ul>
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		<title>Vier Start-ups im Inkubator Programm von Beyond Gravity</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/vier-start-ups-im-inkubator-programm-von-beyond-gravity/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Oct 2022 10:35:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der internationale Weltraumzulieferer Beyond Gravity hat vier Start-ups in sein internes Inkubator-Programm „Launchpad“ aufgenommen. Gemeinsam mit Beyond Gravity entwickeln die Start-ups in den kommenden acht Wochen Lösungen für die Zukunft der Raumfahrtindustrie. Dabei setzten sie auf Künstliche Intelligenz, Augmented Reality und innovative Antriebssysteme für Satelliten. Eine Pressemitteilung von Beyond Gravity. Quelle: Beyond Gravity 21. Oktober [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Der internationale Weltraumzulieferer Beyond Gravity hat vier Start-ups in sein internes Inkubator-Programm „Launchpad“ aufgenommen. Gemeinsam mit Beyond Gravity entwickeln die Start-ups in den kommenden acht Wochen Lösungen für die Zukunft der Raumfahrtindustrie. Dabei setzten sie auf Künstliche Intelligenz, Augmented Reality und innovative Antriebssysteme für Satelliten. Eine Pressemitteilung von Beyond Gravity.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Beyond Gravity 21. Oktober 2022.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/BeyondGravityIncubator1stRoundGroupPic22k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Vier Start-ups im Inkubator-Programm „Launchpad“ - Gruppenfoto. (Bild: Beyond Gravity)" data-rl_caption="" title="Vier Start-ups im Inkubator-Programm „Launchpad“ - Gruppenfoto. (Bild: Beyond Gravity)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/BeyondGravityIncubator1stRoundGroupPic2600.jpg" alt=""/></a><figcaption>Vier Start-ups im Inkubator-Programm „Launchpad“ &#8211; Gruppenfoto. (Bild: Beyond Gravity)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Zürich, 21. Oktober 2022 &#8211; Beyond Gravity lanciert am heutigen Kick-off-Event am Hauptsitz in Zürich die erste Runde seines Inkubators für Start-ups. Das Entwicklungsprogramm unterstützt junge Unternehmerinnen und Unternehmer und ihre vielversprechenden Ideen und Lösungen für die Raumfahrtindustrie. Die vier nominierten Unternehmen werden in den kommenden 8 Wochen unterschiedliche Use Cases konzeptionieren und neue Ansätze prüfen. André Wall, CEO von Beyond Gravity, freut sich sehr auf die Zusammenarbeit: «Ich bin begeistert von den Ideen der Start-ups und ebenso gespannt, welche innovativen Ideen wir gemeinsam entwickeln und umsetzen können.»</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die vier ausgewählten Start-ups sind:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li>Modulos hilft User mittels einer datenzentrierte KI-Plattform in kurzer Zeit ein funktionierendes KI-Modell aufzusetzen. Modulos reduzierte den heute noch sehr hohen Arbeitsaufwand für die Kennzeichnung und Bereinigung der Daten. Für Beyond Gravity ist eine Zusammenarbeit im Bereich der Vorhersage und Optimierung der Produktqualität interessant. (<a href="https://www.modulos.ai/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">www.modulos.ai</a>)</li><li>RevoAI unterstützt das modellbasierte Engineering von Hardware und Systemen durch den Aufbau einer digitalen Plattform oder eines digitalen Zwillings. Mithilfe von KI kann dabei ein frühzeitiges Testing stattfinden, basierend auf bestehenden CAD- oder 3D-Modellen. Beyond Gravity sieht Potential im ganzen Testing-Bereich von Weltraumprodukten. (<a href="https://web.archive.org/web/20240323192253/https://www.complyze.ai/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">RevoAI GmbH</a>)</li><li>Rimon entwickelt Anwendungen im Bereich der Augmented Reality (AR). Augmented-Reality-Lösungen werden eingesetzt, um die Durchführung von fest definierten technischen Abläufen schneller und präziser auszuführen. Beyond Gravity sieht Potenzial ganz allgemein im Space-Bereich, wo viele Abläuft klar definiert und Schritt für Schritt ausgeführt werden müssen. (<a href="https://www.rimon.tech/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.rimon.tech/</a>)</li><li>Gate Space bietet ein chemisches Antriebssystem für Satelliten mit einer patentierten Injektionstechnologie an. Diese ermöglicht hocheffiziente Triebwerkskonfigurationen, Manöver und die Stabilisierung von Raumfahrzeugen. Als weltweiter Zulieferer von Bauteilen für Satelliten sieht Beyond Gravity Potenzial in der Zusammenarbeit. (<a href="https://gate.space" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://gate.space</a>)</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph">Die vier Teams werden in den kommenden acht Wochen von externen und internen Experten wie auch Mitgliedern des Top-Managements begleitet. Lukas Gnilka, Programm-Manager des Launchpad, erklärt: «Unser Ziel ist es, mit den Start-ups zusammen Use Cases intern zu konzeptionieren und voneinander zu lernen.» Am Ende der Inkubationsphase findet ein Demo-Tag statt, an dem Use Cases vorgestellt werden und intern über die weitere Zusammenarbeit oder mögliche Partnerschaften diskutiert wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Launchpad – der Inkubator für Start-ups von Beyond Gravity</strong><br>Mit einem 8-wöchigen Start-up-Programm bietet Beyond Gravity aufstrebenden Unternehmen aus der ganzen Welt direkten Zugang zur internationalen Raumfahrtgemeinschaft. Das Programm bietet exklusive Kontakte ins internationale Space Umfeld, Zugang zu hoch spezialisierten Ingenieurinnen und Ingenieuren, exklusiven Technologien und unterschiedlichsten Produktionsmitteln. Die zweite Bewerbungsrunde für den Inkubator von Beyond Gravity läuft bereits. Weitere Informationen finden sich unter <a href="https://www.beyondgravity.com/en/collaboration-startups" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">www.beyondgravity.com/incubator</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Beyond Gravity</strong><br>Beyond Gravity, mit Hauptsitz in Zürich (Schweiz) ist das erste Start-up, das Agilität, Geschwindigkeit und Innovation mit jahrzehntelanger Erfahrung und bewährter Qualität verbindet. Rund 1600 Mitarbeitende an 12 Standorten in sechs Ländern (Schweiz, Schweden, Österreich, Deutschland, USA und Finnland) entwickeln und fertigen Produkte für Satelliten und Trägerraketen mit dem Ziel, die Menschheit voranzubringen und die Erforschung der Welt und darüber hinaus zu ermöglichen. Beyond Gravity ist die bevorzugte Lieferantin von Strukturen für alle Arten von Trägerraketen und führend bei ausgewählten Satellitenprodukten und -konstellationen im New Space Bereich. 2021 erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz von rund 319 Mio. CHF. Mehr Informationen unter: <a href="https://www.beyondgravity.com/en" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">www.beyondgravity.com</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=16595.msg539268#msg539268" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Beyond Gravity (vormals RUAG)</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/vier-start-ups-im-inkubator-programm-von-beyond-gravity/" data-wpel-link="internal">Vier Start-ups im Inkubator Programm von Beyond Gravity</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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		<title>Beyond Gravity schafft Basis für nächste Wachstumsphase</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/beyond-gravity-schafft-basis-fuer-naechste-wachstumsphase/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Sep 2022 17:23:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[Simon Hächler]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Beyond Gravity zündet die nächste Stufe auf dem Weg zur Privatisierung: Neben den Divisionen Launchers und Satellites kommt mit Lithography ein dritter Bereich hinzu. Eine Medienmitteilung von Beyond Gravity. Quelle: Beyond Gravity 14. September 2022. 14. September 2022 &#8211; Das Geschäft mit Blenden und Stabilisatoren zur Herstellung von Microchips ist während der letzten Jahre stark [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/beyond-gravity-schafft-basis-fuer-naechste-wachstumsphase/" data-wpel-link="internal">Beyond Gravity schafft Basis für nächste Wachstumsphase</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Beyond Gravity zündet die nächste Stufe auf dem Weg zur Privatisierung: Neben den Divisionen Launchers und Satellites kommt mit Lithography ein dritter Bereich hinzu. Eine Medienmitteilung von Beyond Gravity.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Beyond Gravity 14. September 2022.</p>



<p class="wp-block-paragraph">14. September 2022 &#8211; Das Geschäft mit Blenden und Stabilisatoren zur Herstellung von Microchips ist während der letzten Jahre stark gewachsen und entwickelt sich vielversprechend. Weiter werden die Supportfunktionen im Unternehmen neu in die Bereiche Finance, HR und Corporate Strategy &amp; Transformation gegliedert. Die neue Organisation tritt per 1. Januar 2023 in Kraft.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vor gut 100 Tagen hat André Wall die operative Leitung von Beyond Gravity, eines global führenden Weltraumzulieferers mit Hauptsitz in Zürich, übernommen. Im Hinblick auf die geplante Privatisierung bis spätestens 2025 wird die Organisation neu aufgestellt und das operative Geschäft in drei agile Divisionen gegliedert: Launchers, Satellites und Lithography. «Wir wollen mit unserer neuen Organisation die bestmögliche Basis für profitables Wachstum im sich rasant entwickelnden Raumfahrtmarkt schaffen und unsere führende Stellung bei Strukturen für Trägerraketen, Satelliten sowie im Bereich der Weltraumelektronik weiter ausbauen. Dazu etablieren wir eine agile, auf unsere Kunden und Produkte zugeschnittene Organisation, die schnelle Entscheide ermöglicht und die digitale Transformation des Unternehmens unterstützt – Voraussetzungen, um unter den veränderten Rahmenbedingungen des kommerziellen Markts langfristig zu bestehen», erklärt André Wall diesen Schritt. Die Funktionen Sales, Engineering und Operations werden zukünftig direkt in die drei Divisionen integriert. Unterstützt werden die Divisionen durch die drei schlanken Supportfunktionen Finance, HR sowie Corporate Strategy &amp; Transformation, die jeweils für das Geschäft essenzielle Funktionen zentral bündeln.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Stark wachsendes Lithografie-Geschäft als neue Division etabliert</strong><br>Bereits seit über 20 Jahren ist Beyond Gravity im Bereiche Lithografie tätig. Dabei stellt das Unternehmen spezielle Stabilisatoren sowie Blenden her, die für die nanometergenaue Belichtung der Wafer (Halbleiter-Silizium-Substrat) benötigt werden. Die Laseroptiken und andere optische Systeme finden weltweit Anwendung in Maschinen, die Microchips herstellen und die Grundlage für zahlreiche Hightech-Anwendungen wie autonome Mobilität oder künstliche Intelligenz bilden. André Wall: «Unser Lithografie-Geschäft hat sich in den letzten Jahren zu einer wichtigen Säule entwickelt und ist ein gutes Beispiel dafür, wie im Raumfahrtbereich entwickelte Technologie auch für Anwendungen auf der Erde Nutzen stiften kann.» In den letzten Jahren ist das Geschäft als strategischer Partner des Marktführers für Halbleiteroptiken auf 120 Mitarbeitende angewachsen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Änderungen in der Geschäftsleitung von Beyond Gravity</strong><br>Mit der neuen Organisation ändert sich per 15. September 2022 auch die Zusammensetzung der Geschäftsleitung von Beyond Gravity, dem Executive Board. Paul Horstink, der als Leiter des RUAG International Aerostructures-Standorts in Emmen den erfolgreichen Turnaround des Geschäfts realisiert hat, wird die Leitung der Division Launchers (Komposit-Verbundstrukturen und Separationssysteme für europäische, amerikanische und japanische Trägerraketen) mit gut 650 Mitarbeitenden übernehmen. Die Führung des Aerostructures Standorts Emmen übernimmt neu Simon Hächler, bisher Director Finance &amp; Controlling desselben Geschäftsbereichs. Leiter der Division Satellites mit rund 750 Mitarbeitenden wird Anders Linder (Strukturen für Satelliten, Steuerungsmechanismen, Elektronik, usw.). Die neu geschaffene Division Lithography wird künftig von Oliver Kunz geleitet, der zuvor den Engineering-Bereich verantwortete. In den Support-Einheiten wird der Bereich Finance weiterhin von Angelo Quabba geführt. Er übernimmt auch die Bereiche Legal und IT-Security. Oliver Grassmann tritt als Leiter Corporate Strategy &amp; Transformation in die Geschäftsleitung ein und treibt wichtige Themen der Digitalisierung voran. Christian Ferber, der 11 Jahre als Chief Human Resource Officer von Beyond Gravity wie auch RUAG International tätig war, hat sich entschieden, sich außerhalb des Unternehmens beruflich neu zu orientieren. «Christian hat RUAG International über mehr als ein Jahrzehnt entscheidend geprägt und ich danke ihm herzlich für sein Engagement für unser Unternehmen», sagt André Wall. Die Suche nach einem Nachfolger, einer Nachfolgerin für das Executive Board wurde eingeleitet. Bis die Nachfolge geklärt ist, wird André Wall ab dem 1. Oktober 2022 Human Resources ad interim direkt leiten. Die Abteilung Communications &amp; Branding unter der Führung von Philipp Bircher wird direkt an ihn berichten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Privatisierung schreitet planmäßig voran</strong><br>Beyond Gravity und RUAG Aerostructures sind unter dem Dach der RUAG International Holding zusammengefasst. Beide Bereiche beschäftigen zusammen rund 3’000 Mitarbeitende in sieben Ländern und an 13 Standorten. Bis Ende 2023 will RUAG International Holding auch für die Flugzeugstrukturbaubereiche in der Schweiz (Emmen), Deutschland (Oberpfaffenhofen) und Ungarn (Eger) geeignete Partner finden. Für die neu gebrandete Space-Sparte «Beyond Gravity» (zuvor «RUAG Space») ist eine Devestition bis spätestens Ende 2025 vorgesehen. Mit dem Abschluss dieser Verkäufe wird der heutige Eigner, die Schweizerische Eidgenossenschaft, keine Anteile an RUAG International Holding mehr halten. In Übereinstimmung mit dessen Strategie konnten in den vergangenen Monaten und Jahren bereits zahlreiche Geschäftsbereiche erfolgreich devestiert werden – allesamt mit Partnern, die das Geschäft weiterführen und die Mitarbeitenden übernommen haben. So erfolgte per Ende Juli 2022 der Verkauf des Bereichs Ammotec mit weltweit 2’700 Mitarbeitenden an die Beretta Holding und per Ende August 2022 wurde die MRO International Einheit in Australien erfolgreich an das australische Unternehmen ASDAM verkauft.</p>



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<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=16595.msg537903#msg537903" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Beyond Gravity (vormals RUAG)</a></li></ul>
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