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	<title>Bodensimulation &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Bodensimulation &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<item>
		<title>Simulierter Marseinsatz nach echtem Raumflug</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/simulierter-marseinsatz-nach-echtem-raumflug/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Mar 2013 15:11:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Kosmonauten Oleg Nowizki und Jewgeni Tarelkin nahmen nach ihrem fünfmonatigen Raumflug an einer mehrtägigen Simulation einer Marslandung teil. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: ZPK, Roskosmos, Raumcon. Vertont von Peter Rittinger. Am 16. März landete die Kommandokapsel des Raumschiffes Sojus-TMA 06M nach rund fünfmonatigem Flug in der kasachischen Steppe. Nach der Bergung wurden die [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Die Kosmonauten Oleg Nowizki und Jewgeni Tarelkin nahmen nach ihrem fünfmonatigen Raumflug an einer mehrtägigen Simulation einer Marslandung teil.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Günther Glatzel</a>. Quelle: ZPK, Roskosmos, Raumcon. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2013-03-26-60925.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22032013161101_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22032013161101_small_1.jpg" alt="Staatliches russisches Zentrum für Kosmonautenausbildung" width="300" height="450"/></a><figcaption>
Jewgeni Tarelkin überquert ein Hindernis (Bild: Staatliches russisches Zentrum für Kosmonautenausbildung)
</figcaption></figure></div>



<p>Am 16. März landete die Kommandokapsel des Raumschiffes Sojus-TMA 06M nach rund fünfmonatigem Flug in der kasachischen Steppe. Nach der Bergung wurden die Kosmonauten ins Sternenstädtchen nahe Moskau geflogen. Hier wurden sie zunächst eingehend untersucht. </p>



<p>Anschließend wurden sie in einer Zentrifuge des Kosmonautenausbildungszetrums Juri Gagarin (ZPK) den Beschleunigungen ausgesetzt, die bei einer bemannten Marslandung durch die Bremswirkung der Atmosphäre in etwa zu erwarten sind. Diese Prozedur überstanden die beiden Raumfahrer offenbar gut. </p>



<p>Am 18. und 19. März unternahmen Nowizki und Tarelkin simulierte Ausstiege auf der Marsoberfläche. Dazu wurde ein spezieller Raumanzug vom Typ Orlan-MK T verwendet, der zusätzlich mit einem System versehen war, das für eine Gewichtsanpassung an Marsverhältnisse sorgte. Auf dem Mars beträgt die Schwerkraft nur etwa 38% des Wertes auf der Erde. Das System sorgte nun dafür, dass die Raumfahrer nur dieses Gewicht tragen mussten. Zusammen mit dem etwa 120 kg schweren Raumanzug sind dies aber dennoch etwa 70 kg und dies unmittelbar nach einem längeren Raumflug. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22032013161101_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22032013161101_small_2.jpg" alt="Staatliches russisches Zentrum für Kosmonautenausbildung" width="300" height="451"/></a><figcaption>
Hinter Oleg Nowizki erkennt man die Leiter, die es hinabzusteigen galt. (Bild: Staatliches russisches Zentrum für Kosmonautenausbildung)
</figcaption></figure></div>



<p>Mit gegenwärtiger Technik würde ein idealer Flug zum Mars ebenfalls etwa ein halbes Jahr in Anspruch nehmen. In der Schwerelosigkeit bilden sich Knochen und Muskeln zurück, da sie normalerweise kaum noch Belastung erfahren. Um diesem Schwund entgegenzuwirken, trainieren Raumfahrer täglich etwa 1 bis 2 Stunden mit verschiedenen Sportgeräten. Damit kann vor allem die Schwächung bestimmter Muskelgruppen gestoppt werden. Gegen Knochenschwund kann man bisher aber nur wenig unternehmen. Zudem sind Raumfahrer erhöhten Strahlendosen ausgesetzt und ihr Immunsystem verliert seine Wirksamkeit. </p>



<p>Während dieses bisher einzigartigen Tests mussten die Kosmonauten verschiedene Aufgaben bewältigen, so Messgeräte ablesen, mit Ausrüstung einen (simulierten) &#8222;Felsen&#8220; überwinden, eine Leiter hinabsteigen oder eine Schleusentür öffnen und passieren. All dies klingt für sich genommen einfach, ist nach einem fünfmonatigen Aufenthalt in der Schwerelosigkeit, in einem unförmigen Raumanzug und nach den Strapazen einer Landeprozedur aber durchaus nicht trivial. </p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11212.msg251993#msg251993" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Sojus TMA-06M ab 19. März 2013</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Mars500-Crew meistert problemlos ersten Meilenstein</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/mars500-crew-meistert-problemlos-ersten-meilenstein/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Sep 2010 13:22:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
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		<category><![CDATA[Experimente]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Mars 500]]></category>
		<category><![CDATA[Marsflug]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 15. September 2010 erreichte das bisher größte Marsexperiment der Raumfahrt den symbolträchtigen 105. virtuellen Flugtag. Für die Teilnehmer der im Jahr 2009 durchgeführten Probemission endete nach genau 105 Tagen die Isolation. Ein Beitrag von Mandy Kobs. Quelle: ESA, IBMP. Vertont von Peter Rittinger. Am 3. Juni 2010 betrat die sechsköpfige Crew den Modulaufbau des [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Am 15. September 2010 erreichte das bisher größte Marsexperiment der Raumfahrt den symbolträchtigen 105. virtuellen Flugtag. Für die Teilnehmer der im Jahr 2009 durchgeführten Probemission endete nach genau 105 Tagen die Isolation.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Mandy Kobs. Quelle: ESA, IBMP. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2010-09-30-38289.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/20092010152220_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/20092010152220_small_1.jpg" alt="IMBP" width="260"/></a><figcaption>
Alexej Sergejewitsch Sitjow führt am 11. Tag der Mission das virtuelle Abdocken von der Internationalen Raumstation durch. Die Reise zum Mars beginnt. 
<br>
(Bild: IBMP)
</figcaption></figure></div>



<p>Am 3. Juni 2010 betrat die sechsköpfige Crew den Modulaufbau des russischen Instituts für Biomedizinische Probleme (IBMP), das sich in der Nähe Moskaus befindet. In dem hermetisch abgeschlossenen Versuchsraumschiff absolvierten bereits im Jahr 2009 sechs freiwillige Teilnehmer 105 Tage Isolation. Dieses Vorläufer-Experiment diente als Vorbereitung auf das aktuelle bisher größte Marsexperiment, das eine komplette bemannte Expedition zu unserem Nachbarplaneten von insgesamt 520 Tagen simuliert. Während an dieser Stelle der experimentelle Vorläufer planmäßig beendet wurde, stehen der aktuellen Crew noch 415 imaginäre Flugtage bevor. Mit einer täglich zurückgelegten Distanz von ca. 400.000 Kilometern beträgt die Entfernung zur Erde bereits etwa 20 Millionen Kilometer. Bis zum Mars sind noch ungefähr 190 Millionen Kilometer zu überwinden.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/20092010152220_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/20092010152220_small_2.jpg" alt="IMBP" width="260"/></a><figcaption>
Im Modul EU-150, das unter anderem auch mit einer Küche und den Schlafquartieren ausgestattet ist, bietet das Wohnzimmer die Möglichkeit, sich zu erholen und freie Zeit gemeinsam zu verbringen. 
<br>
(Bild: IBMP)
</figcaption></figure></div>



<p>Das Erreichen der markanten 105 Tage gab den sechs Männern Anlass zum Feiern, führte ihnen aber gleichzeitig vor Augen, wie anspruchsvoll die noch zu bewältigende Aufgabe ist. Diese erste gemeisterte Etappe läutet eine neue Phase ein, denn jeder nun folgende Tag ist wissenschaftliches Neuland. Der unberechenbarste Faktor ist die psychologische und körperliche Belastung der Mannschaft. Schon jetzt ist keine direkte Kommunikation mit der Außenwelt möglich, denn je weiter man in den interplanetaren Raum vordringt, desto länger brauchen Signale, um zur Erde zu gelangen und umgekehrt. Zurzeit beträgt die Kommunikationsverzögerung ca. 2 Minuten, das Maximum wird letztendlich bei 20 Minuten liegen. Erst im September 2011, wenn die Rückkehr zur Erde kurz bevorsteht, kann die direkte Sprachverbindung wiederhergestellt werden. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/20092010152220_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/20092010152220_small_3.jpg" alt="IMBP" width="260"/></a><figcaption>
Unten/von links: Wang Yue (Physiologe,      Mediziner), Romain Charles (Ingenieur), Diego Urbina (Ingenieur); Oben/von links: Alexandr Jegorowitsch Smolejewski (Arzt), Alexej Sergejewitsch Sitjow (Kommandant), Suchrob Rustamowitsch Kamolow (Arzt); 
<br>
(Bild: IBMP)
</figcaption></figure></div>



<p>Eine Zwischenbilanz der virtuellen Expedition offenbart einen bemerkenswerten Teamgeist. Man hilft sich untereinander beim Erfüllen von über 100 geplanten Experimenten, bildet eigenständig Gruppen, um effektiv zu arbeiten und genießt gemeinsam die freie Zeit. Bisher gibt es keinerlei Probleme zu beklagen, weder psychischer noch körperlicher Natur. Eine Strategie des Teams besteht darin, keinen Gedanken daran zu verschwenden, wie lang die zu bewältigende Strecke noch ist oder wann die Rückkehr zur Erde erfolgt. Man denkt von Tag zu Tag, konzentriert sich auf die täglichen Aufgaben und versucht, wann immer es möglich ist, keine eintönige Routine aufkommen zu lassen. Der Weg ist das Ziel und eines davon ist die geplante Ankunft am “Roten Planeten” Anfang Februar 2011. Die Landung und der gleichzeitige Start eines 30-tägigen Aufenthalts auf dem Planeten ist am 10. Februar 2011 vorgesehen. </p>



<p><strong>Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3811.195" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Mars-500</a></li></ul>



<p><strong>Verwandte Seiten:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://www.esa.int/About_Us/ESA_Permanent_Mission_in_Russia/Hatch_closed_18-month_Mars500_mission_has_begun" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">ESA Release</a></li><li><a class="a" href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Human_and_Robotic_Exploration/Mars500" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">ESA  Projektseite</a></li><li><a class="a" href="http://mars500.imbp.ru/en/index_e.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">IBMP Projektseite</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/mars500-crew-meistert-problemlos-ersten-meilenstein/" data-wpel-link="internal">Mars500-Crew meistert problemlos ersten Meilenstein</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
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			</item>
		<item>
		<title>520 Tage Isolation in Moskau: Mars500 hat begonnen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/520-tage-isolation-in-moskau-mars500-hat-begonnen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Jun 2010 16:40:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Bodensimulation]]></category>
		<category><![CDATA[Experimente]]></category>
		<category><![CDATA[Mars 500]]></category>
		<category><![CDATA[Marsflug]]></category>
		<category><![CDATA[Moskau]]></category>
		<category><![CDATA[Testpersonen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute um 13:49 Uhr Ortszeit (11:49 Uhr MESZ) hat der groß angelegte Isolationstest Mars500 in Moskau begonnen. Sechs „Kosmonauten“ werden 520 Tage lang in ihrem „Raumschiff“ isoliert und leben die ganze Zeit unter realistischen Bedingungen eines Flugs zum Mars. Erst im November nächsten Jahres dürfen sie wieder die Demonstrationsanlage verlassen. Ein Beitrag von Thomas Hofstätter. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Heute um 13:49 Uhr Ortszeit (11:49 Uhr MESZ) hat der groß angelegte Isolationstest Mars500 in Moskau begonnen. Sechs „Kosmonauten“ werden 520 Tage lang in ihrem „Raumschiff“ isoliert und leben die ganze Zeit unter realistischen Bedingungen eines Flugs zum Mars. Erst im November nächsten Jahres dürfen sie wieder die Demonstrationsanlage verlassen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Thomas Hofstätter. Quelle: ESA. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2010-06-04-37872.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/03062010184038_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/03062010184038_small_1.jpg" alt="EAS" width="260"/></a><figcaption>
Container von Mars500. 
<br>
(Bild: ESA)
</figcaption></figure></div>



<p>Bis dahin verbringen die freiwilligen Teilnehmer der Mission ihr Leben im Moskauer Institute für biomedizinische Probleme. Die Missionsmitglieder Diego Urbina aus Italien, Romain Charles aus Frankreich, Suchrob Kamolow, Kommandant Alexei Sitjow und Alexander Smolejewski aus Russland sowie Wang Yue aus China werden ähnlich wie „echte“ Kosmonauten leben und an Experimenten arbeiten. Selbst das Essen ist das gleiche wie auf der Internationalen Raumstation. </p>



<p>Die Simulation beinhaltet einen 250 Tage dauernden Flug zum Mars, einen Monat Aufenthalt und einen 240 Tage dauernden Rückflug zur Erde. Während dieser Zeit gibt es nur indirekten Kontakt nach außen zum Beispiel über E-Mail. Nur Strom, Wasser und Luft kommen von außerhalb der Kapsel. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/03062010184038_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/03062010184038_small_2.jpg" alt="ESA" width="260"/></a><figcaption>
Kandidaten von Mars500 (hellblaue Anzüge). 
<br>
(Bild: ESA)
</figcaption></figure></div>



<p>Ein 109 Tage dauernder Isolationstest hat bereits 2009 in einer ähnlichen Anlage stattgefunden. Um annähernd die Dauer eines Marsflugs zu erreichen, wurde die Dauer der Mission jetzt verlängert. </p>



<p>Trotz neuester Technik und bester Vorbereitung der „Astronauten“ und ihrer Betreuer wird mit einer erhöhten psychischen Belastung aufgrund der langen Isolationsphase gerechnet. Zur Unterhaltung gibt es etliche Filme, Spiele, Musikinstrumente und Computerspiele (siehe Link unten). Außerdem muss ähnlich wie auf der Internationalen Raumstation regelmäßig trainiert werden, um dem Muskel- und Knochenabbau, der gewöhnlich in der Schwerelosigkeit auftritt, vorzubeugen. Geduscht werden darf allerdings nur einmal pro Woche. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/03062010184038_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/03062010184038_small_3.jpg" alt="ESA" width="260"/></a><figcaption>
Romain Charles in seiner Kabine. 
<br>
(Bild: ESA)
</figcaption></figure></div>



<p>Während der 520 Tage Isolation haben die Crewmitglieder etwa 100 Experimente aus dem Bereich Psychologie, Physiologie, Mikrobiologie und einigen anderen auszuführen. Auch Notfälle, wie sie bei echten Marsmissionen auftreten können, werden simuliert. </p>



<p>Das „Raumschiff“ ist kein exaktes Modell einer Raumkapsel, hat aber viele Systeme, die auch in echten Raumschiffen vorkommen. Besonders wichtig ist den Wissenschaftlern ein originalgetreuer Ablauf der Mission. Von außen wird nur in Extremsituationen eingegriffen. </p>



<p><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3811.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Mars500-Diskussion</a></li></ul>



<p></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/520-tage-isolation-in-moskau-mars500-hat-begonnen/" data-wpel-link="internal">520 Tage Isolation in Moskau: Mars500 hat begonnen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
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			</item>
		<item>
		<title>Vollständige Mars500-Crew vorgestellt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/vollstaendige-mars500-crew-vorgestellt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 May 2010 07:15:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Bodensimulation]]></category>
		<category><![CDATA[Mars 500]]></category>
		<category><![CDATA[Marsoberfläche]]></category>
		<category><![CDATA[Roskosmos]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=33162</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am 18. Mai 2010 hat die russische Raumfahrtbehörde Roskosmos die Teilnehmer an der in Moskau vorgesehenen Marsmissionssimulation Mars500 vorgestellt. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: RIAN, Roskosmos. Beginnend ab Juni 2010 sollen die sechs Teilnehmer für 520 Tage in einer Simulationseinrichtung im russischen Institut für biomedizinische Fragen zusammen arbeiten und leben. Der Tagesablauf, die Arbeitsanforderungen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/vollstaendige-mars500-crew-vorgestellt/" data-wpel-link="internal">Vollständige Mars500-Crew vorgestellt</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 18. Mai 2010 hat die russische Raumfahrtbehörde Roskosmos die Teilnehmer an der in Moskau vorgesehenen Marsmissionssimulation Mars500 vorgestellt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: RIAN, Roskosmos.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/19052010091520_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/19052010091520_small_1.jpg" alt="Roskosmos" width="260"/></a><figcaption>
Die neue Mars500-Crew 
<br>
(Bild: Roskosmos)
</figcaption></figure></div>



<p>Beginnend ab Juni 2010 sollen die sechs Teilnehmer für 520 Tage in einer Simulationseinrichtung im russischen Institut für biomedizinische Fragen zusammen arbeiten und leben. Der Tagesablauf, die Arbeitsanforderungen und andere Lebensumstände werden denen während einer realen Marsmission nahe kommen, hofft man. Unter anderem ist eine Simulationsphase auf einer nachgestellten Marsoberfläche geplant. </p>



<p>Die ab dem 3. Juni 2010 für rund 17 Monate in der Simulationseinrichtung tätige Besatzung setzt sich wie folgt zusammen:  </p>



<ul class="wp-block-list"><li>Ingenieur Romain Charles, Frankreich, Alter 31 Jahre</li><li>Chirurg Suchrob Kamolow, Russland, Alter 32 Jahre</li><li>Ingenieur Michail Sinjelnikow, Russland, Alter 37 Jahre</li><li>Ingenieur Alexei Sitjew, Russland, Alter 38 Jahre</li><li>Allgemeinarzt Alexander Smolejewski, Russland, Alter 33 Jahre </li><li>Ingenieur Diego Urbina, Italien, Alter 27 Jahre</li><li>Taikonautenausbilder Wang Yue, China, Alter 27 Jahre</li></ul>



<p><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3811.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Mars-500</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Europäische Mars500-Teilnehmer bekanntgegeben</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/europaeische-mars500-teilnehmer-bekanntgegeben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 May 2010 10:57:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Bodensimulation]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Marsoberfläche]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 10. Mai 2010 gab die europäische Weltraumagentur ESA bekannt, wer ihre Teilnehmer an der Marsmissionssimulation Mars500 in Moskau sein werden. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: ESA. Vertont von Peter Rittinger. Noch steht die vollständige Besatzungsliste nicht fest, die ESA hat die beiden von ihr zu entsendenden Besatzungsmitglieder jedoch schon offiziell nominiert. Für die [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 10. Mai 2010 gab die europäische Weltraumagentur ESA bekannt, wer ihre Teilnehmer an der Marsmissionssimulation Mars500 in Moskau sein werden.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: ESA. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2010-05-15-70127.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11052010125742_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11052010125742_small_1.jpg" alt="ESA" width="260"/></a><figcaption>
Romain Charles und Diego Urbina 
<br>
(Bild: ESA)
</figcaption></figure></div>



<p>Noch steht die vollständige Besatzungsliste nicht fest, die ESA hat die beiden von ihr zu entsendenden Besatzungsmitglieder jedoch schon offiziell nominiert. Für die ESA werden Romain Charles, ein Franzose, und Diego Urbina, italienisch-kolumbianischer Nationalität, neben drei Russen und einem Chinesen ab Anfang Juni 2010 für 520 Tage auf engstem Raum zusammenarbeiten. Die übrigen Besatzungsmitglieder werden später im Monat Mai offiziell bekanntgegeben. Die ESA nominierte ihre Teilnehmer so frühzeitig, um ihnen die Möglichkeit zu geben, vor dem langen Aufenthalt in der Simulationseinrichtung noch einmal Familie und Freunde zu besuchen. </p>



<p>Die Simulationseinrichtung besteht aus Modellen eines interplanetaren Raumfahrzeuges, eines Marslanders und einer Marslandschaft. 550 Quadratmeter Raum steht den Teilnehmern der simulierten Marsmission zusammen zur Verfügung. Die Besatzung darf die Einrichtung im russischen Institut für biomedizinische Fragen (Institute of Biomedical Problems, IBMP) während der Simulation nicht verlassen. Mit einer ausreichenden Menge Nahrung innerhalb des abgeschlossenen Bereichs wird sie versorgt sein, eine angemessene Einteilung der Vorräte ist Aufgabe der Besatzung. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11052010125742_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11052010125742_small_2.jpg" alt="ESA/S. Corvaja" width="260"/></a><figcaption>
Mars500-Simulationseinrichtung in Moskau 
<br>
(Bild: ESA/S. Corvaja)
</figcaption></figure></div>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11052010125742_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11052010125742_small_3.jpg" alt="ESA/S. Corvaj" width="260"/></a><figcaption>
Romain Charles auf einem Fitnessgerät im Simulator 
<br>
(Bild: ESA/S. Corvaja)
</figcaption></figure></div>



<p>Den Bedingungen einer tatsächlich stattfindenden Marsmission wird auch die Kommunikation mit der Außenwelt folgen. Die Signale der Funkkommunikation werden hinsichtlich ihrer Signallaufzeit laufend angepasst, die maximale Verzögerung wird rund vierzig Minuten betragen, so wie sie sich bei einer wirklichen Marsmission ergeben würde. Auch Signalunterbrechungen, mit deren Auftreten im Weltraum zu rechnen ist, werden in der Simulation dargestellt.</p>



<p>Physischer und psychologischer Zustand der Besatzungsmitglieder werden während der gesamten Simulationsdauer kontrolliert und aufgezeichnet. Der Tagesablauf der Besatzung wird dem von Astronauten auf der Internationalen Raumstation ISS ähneln. In Moskau werden die Besatzungsmitglieder innerhalb einer siebentägigen Arbeitsperiode eine Freizeit von zwei Tagen haben, sofern nicht besondere Aufgaben zu erledigen sind oder auf eine plötzlich eingetretene, simulierte Notsituation reagiert werden muss. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11052010125742_big_4.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11052010125742_small_4.jpg" alt="ESA/S. Corvaja" width="260"/></a><figcaption>
Diego Urbina beim Anprobieren eines Raumanzuges 
<br>
(Bild: ESA/S. Corvaja)
</figcaption></figure></div>



<p>Für eine nach 250 Tagen beginnende Phase von Oberflächenoperationen wird die Simulatorbesatzung in zwei Gruppen aufgeteilt. Drei Besatzungsmitglieder sollen auf der simulierten Marsoberfläche leben und arbeiten, während die übrigen Besatzungsmitglieder rund einen Monat im Raumfahrzeugsimulator auf die Rückkehr ihrer Mitstreiter warten. Auf der simulierten Marsoberfläche will man modifizierte russische Orlan-Raumanzüge einsetzen. </p>



<p><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3811.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Mars-500</a></li></ul>



<p></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Simulierter Marsflug hat begonnen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/simulierter-marsflug-hat-begonnen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Apr 2009 14:48:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Bodensimulation]]></category>
		<category><![CDATA[DLR]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Experiment]]></category>
		<category><![CDATA[Mars 500]]></category>
		<category><![CDATA[Marsflug]]></category>
		<category><![CDATA[Roskosmos]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit der Isolationsstudie Mars 500 wollen ESA, DLR und die russische Raumfahrtagentur Roskosmos die psychischen Auswirkungen von Langzeitmissionen untersuchen, beispielsweise zum Mars. Das erste 100-Tage-Experiment startete kürzlich in Moskau. Längere Experimente sollen folgen. Quelle: DLR Pressemitteilung. Wie kann die physische und psychische Leistungsfähigkeit eines Menschen unter den extremen Bedingungen eines Fluges zum Mars erhalten werden? [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Mit der Isolationsstudie Mars 500 wollen ESA, DLR und die russische Raumfahrtagentur Roskosmos die psychischen Auswirkungen von Langzeitmissionen untersuchen, beispielsweise zum Mars. Das erste 100-Tage-Experiment startete kürzlich in Moskau. Längere Experimente sollen folgen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: DLR Pressemitteilung.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/06042009164859_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/06042009164859_small_1.jpg" alt="DLR" width="418" height="304"/></a><figcaption>
Mars500-Isolationskammer in Moskau 
<br>
(Bild: DLR)
</figcaption></figure></div>



<p>Wie kann die physische und psychische Leistungsfähigkeit eines Menschen unter den extremen Bedingungen eines Fluges zum Mars erhalten werden? Das höchst ambitionierte Isolationsexperiment startete am 31. März 2009 im Institut für Biomedizinische Probleme (IBMP) der russischen Akademie der Wissenschaften. Sechs Menschen werden für die Dauer von 105 Tagen in einen Container eingeschlossen, um verschiedene Aspekte eines simulierten Marsfluges zu trainieren. </p>



<p>Das Experiment wird von ESA, DLR und der IBMP durchgeführt. Unter den Teilnehmern ist neben vier Russen und einem Franzosen auch der Deutsche Oliver Knickel, ein 28-jähriger Bundeswehr-Offizier aus Eschweiler bei Aachen.  </p>



<p>Die bei &#8222;Mars500&#8220; vorherrschenden Rahmenbedingungen bilden eine einzigartige Testumgebung. Erstmals wird eine sogenannte elektronische Nase, ein tragbares Gas-Sensorsystem zum Aufspüren mikrobakterieller Verunreinigung, seine Einsatztauglichkeit unter Beweis stellen. Ziel der hier federführend beteiligten Forschungszentren &#8211; IBMP, DLR und UFT (Zentrum für Umweltforschung und nachhaltige Technologien der Universität Bremen) &#8211; ist es, das Gerät für den Einsatz im russischen Segment der Internationalen Raumstation ISS zu qualifizieren. Im Inneren der russischen Vorläufer-Station MIR hatten Wissenschaftler zahlreiche, teilweise mutierte Bakterien- und Pilzarten nachgewiesen. Diese befanden sich hauptsächlich auf kalten Materialoberflächen, in deren Umgebung Kondenswasser vorhanden war. Zerstörte Glas-, Kabel- und Plastikteile waren die Folge. Gerade bei einer Langzeitmission, zum Beispiel zum Mars, würde das unkontrollierte Wachstum solcher Kulturen ein gravierendes Problem darstellen. Die von der Firma Airsense Analytics mit finanzieller Förderung durch das DLR entwickelte elektronische Nase könnte ein Lösungsansatz sein: Sie ist in der Lage, Gerüche zu erlernen und wiederzuerkennen. Sie liefert objektive Ergebnisse im Minutentakt. </p>



<p>Auch der menschliche Organismus ist bei einer bemannten Weltraummission von entscheidender Bedeutung. Daher gibt es bei &#8222;Mars500&#8220; hierzu ein eigenes Experiment: Die Zufuhr von Nahrungsmitteln und der Stoffwechsel der Versuchspersonen wird vollständig überwacht und dokumentiert. Wissenschaftler der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg führen eine Langzeituntersuchung zum Salz- und Flüssigkeitshaushalt des menschlichen Körpers durch. Weitere Experimente beschäftigen sich, darauf aufbauend, unter anderem mit dem Einfluss der Salzzufuhr auf den Blutdruck in Abhängigkeit von Stress und Arbeitsplan. Der erwartbare Erkenntnisgewinn in der Weltraummedizin kommt auch Patienten auf der Erde zugute. Wissenschaftler des DLR aus Köln und Hamburg sowie der Deutschen Sporthochschule Köln sind an diesem Versuch ebenso beteiligt wie an Untersuchungen des Knochenstoffwechsels unter eingeschränkter Aktivität und der psychophysiologischen Leistungsfähigkeit unter Extrembedingungen. Den Auswirkungen von Stress auf das Immunsystem gehen Mediziner der Ludwig-Maximilians-Universität München auf den Grund.</p>



<p>Die Entfernung zwischen der Erde und dem&nbsp;Mars schwankt zwischen 56 und rund 400 Millionen Kilometern. Selbst bei einer günstigen Konstellation müsste eine Hin- und Rückreisezeit von insgesamt knapp 500 Tagen einkalkuliert werden, ein einmonatiger Forschungsaufenthalt auf dem Roten Planeten nicht mitgerechnet.  </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/06042009164859_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/06042009164859_small_2.jpg" alt="ESA" width="414" height="303"/></a><figcaption>
Die setzköpfige Besatzung der ersten hundertägigen Mars 500-Simulationsmission 
<br>
(Bild: ESA)
</figcaption></figure></div>



<p>Eine solche bemannte Mission, die in circa zwanzig bis dreißig Jahren Realität werden könnte, stellt höchste Anforderungen an die Crew: Abgesehen von langen Schwerelosigkeits- und kurzen Hyperschwerkraftphasen sowie dem Einfluss kosmischer Strahlung, die im Rahmen der Mars500-Mission nicht untersucht werden, müsste der Verlust der visuellen Bindung an die Erde kompensiert und lebenswichtige Entscheidungen wegen des verzögerten Funkkontakts zum Boden autonom getroffen werden. Zudem müssten die Astronauten in der Lage sein, die technischen Systeme ihres Raumschiffs ohne Lieferung zusätzlicher Ausrüstung selbst zu warten.  </p>



<p><strong>Nur drei Quadratmeter Privatsphäre</strong>Bei dem Container, der am 31. März bezogen wird, handelt es sich um ein röhrenförmiges Modularsystem mit einer Wohn- und Arbeitsfläche von 180 Quadratmetern. Hinzu kommen Kühl- und Gefrierzellen für die Nahrungsmittel, die größtenteils von deutschen Zulieferern zur Verfügung gestellt werden sowie eine kleine Quarantänestation. Es herrscht normaler Luftdruck, das Gravitationsfeld ist unbeeinflusst. Jedem Probanden steht eine Kabine von drei Quadratmetern Grundfläche einschließlich eines schmalen Betts zur Verfügung. Der Funkverkehr zur &#8222;Bodenstation&#8220; und zurück erfolgt mit bis zu 40-minütiger Verzögerung. Darüber hinaus ist es den Teilnehmern gestattet, E-Mails und Videobotschaften zu versenden.  
<br>
Zwölf Teilnehmer &#8211; die sechsköpfige Containercrew und eine als Bodencrew fungierende Ersatzmannschaft in gleicher Stärke – trainieren bis kurz vor dem Start alle wesentlichen Arbeitsschritte. Parallel laufen abschließende medizinische und psychologische Checks.  
Zusätzlich fungieren von europäischer Seite die Franzosen Cedric Mabilotte und Arc´hanmael Gaillard als Ersatz beziehungsweise als Teil der Bodencrew. </p>



<p>Voraussichtlich im Dezember 2009 soll das Experiment mit einer realitätsnahen Flug- und Aufenthaltsdauer auf dem Mars von 520 Tagen in die zweite Runde gehen. Eigens hierfür werden derzeit eine Mars-Landeeinheit und eine virtuelle Marsoberfläche konstruiert. </p>



<p><i>Diese Meldung wurde übernommen aus einer Pressemitteilung des DLR.</i>
<br>
<strong>Verwandte Links</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://www.raumfahrer.net/lexikon-planet-mars/" data-wpel-link="internal">Planet Mars: Sonderseite zum Roten Planeten</a></li></ul>



<p><strong>Verwandte Diskussionen</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3811.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Mars 500</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Europäische Mars500-Teilnehmer vorgestellt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/europaeische-mars500-teilnehmer-vorgestellt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Feb 2009 08:16:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Bodensimulation]]></category>
		<category><![CDATA[Marslandung]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die vier Europäer, die an einer simulierten Marsmission teilnehmen werden, wurden gestern der Öffentlichkeit vorgestellt. Im März 2009 werden zwei Teilnehmer der Gruppe, in der auch ein Deutscher ist, gemeinsam mit vier Russen eine spezielle Isolations-Station in Moskau beziehen. Quelle: ESA. Der Auswahlprozess, der mit 5.600 Bewerbern begonnen hatte, wurde mit der gestrigen Vorstellung der [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die vier Europäer, die an einer simulierten Marsmission teilnehmen werden, wurden gestern der Öffentlichkeit vorgestellt. Im März 2009 werden zwei Teilnehmer der Gruppe, in der auch ein Deutscher ist, gemeinsam mit vier Russen eine spezielle Isolations-Station in Moskau beziehen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: ESA.</p>



<p>Der Auswahlprozess, der mit 5.600 Bewerbern begonnen hatte, wurde mit der gestrigen Vorstellung der letzten 4 Teilnehmer im ESA Hauptquartier in Paris abgeschlossen.
<br>
&#8222;Diese vier Männer sind hoch motiviert!&#8220; sagt Jennifer Ngo-Anh, Mars500-Programm-Managerin der ESA. &#8222;Natürlich sind sie abenteuerlustig und sehr ambitioniert aber sie sind nicht übermäßig konkurrenzbetont. Sie haben sich als gute Teamplayer gezeigt, was sie auch zu idealen Studienteilnehmern macht&#8220;.</p>



<p><strong>Erste und zweite Crew</strong>
<br>
Nach einem zweimonatigen Training für ihre Mission werden zwei der Teilnehmer als Hauptbesatzung ausgewählt. Diese werden gemeinsam mit den von russischer Seite bestimmten Crewmitgliedern die speziell entworfene Isolations-Station in Moskau beziehen.</p>



<p>In einem Kooperationsprojekt zwischen dem ESA-Direktorat für bemannte Raumfahrt und dem russischen Institut für Biomedizinische Probleme (IBMP), wird die sechsköpfige Crew 105 Tage lang in der kürzlich fertiggestellten Einrichtung leben, essen, schlafen und arbeiten.</p>



<p>In dieser Zeit wird die Crew Teile einer simulierten Mars-Mission durchführen. Ihr Aufenthalt gehört zu den Vorbereitungen der vollen Mars500-Studie, die später im Jahre 2009 starten wird. Darin wird eine andere sechsköpfige Crew von der Außenwelt isoliert eine komplette 520-Tage-Marsmission erfüllen.</p>



<p>Ziel der Mars500-Studie ist es, Daten, Wissen und Erfahrungen zu sammeln, die dabei helfen, eine reale Marsmission vorzubereiten. Die Teilnehmer werden an wissenschaftlichen Experimenten teilnehmen, die den Effekt der Isolation auf verschiedene psychische und physische Aspekte wie Stress, Hormonregulierung, Immunität, Schlaf, Stimmung sowie die Effizienz von Nahrungsergänzungsmitteln untersuchen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01022009091611_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01022009091611_small_1.jpg" alt="ESA - N. Imbert-Vier" width="383" height="255"/></a><figcaption>
Die europäischen Mars500-Teilnehmer (v.l.n.r.): Cedric Mabilotte, Oliver Knickel, Cyrille Fournier, Arc`hanmael Gaillard. 
<br>
(Bild: ESA &#8211; N. Imbert-Vier)
</figcaption></figure></div>



<p><strong>Eine einzigartige Erfahrung</strong>
<br>
Es ist keine Überraschung zu hören, dass alle vier Männer stolz sind, ausgewählt worden zu sein. &#8222;Ich fühle mich geehrt und bin neugierig darauf, das Projekt durchzuführen&#8220; sagt der Franzose Cedric Mabilotte (34) aus Paris. &#8222;Es ist eine einzigartige Erfahrung im Zentrum der derzeitigen Aktivitäten in der bemannten Raumfahrt. Das sind Geschichten, die wir noch unseren Enkeln erzählen werden!&#8220;</p>



<p>&#8222;Damit ist natürlich auch eine große Verantwortung verbunden&#8220; fügt Airline-Pilot Cyrille Fournier (40) aus Frankreich hinzu. &#8222;Ich weiß, dass das Mars500-Programm wichtig für die ESA ist und – so hoffe ich – auch für die Erkundung des Weltraums. Man trägt also eine ziemlich große Verantwortung dafür, dass alle Experimente korrekt ablaufen und interessante Ergebnisse liefern.&#8220;</p>



<p>Die meisten von uns würden die Aussicht, 15 Wochen auf engstem Raum mit fünf anderen Menschen zu verbringen, wohl nicht genießen. Aber Arc`hanmael Gaillard (32), Elektronik-Ingenieur aus Rennes in Frankreich, ist überzeugt, die Herausforderung zu meistern. &#8222;Ich habe mehrere Jahre in Reinräumen gearbeitet, ich bin an enge Umgebungen gewöhnt&#8220;, sagt Gaillard. &#8222;Ich freue mich darauf, Lösungen vorzuschlagen, die letztlich die Bedingungen während einer echten Marsmission verbessern können.&#8220;</p>



<p>Die Teilnehmer haben bereits angefangen darüber nachzudenken, welche persönlichen Gegenstände sie mit in die Einrichtung nehmen wollen. Da der Platz beschränkt ist, kann nur pro Teilnehmer nur ein Standardkoffer mit persönlichen Gegenständen mitgenommen werden. Wie die anderen drei Teilnehmer, plant auch der Deutsche Oliver Knickel (28), ein Maschinenbauingenieur der Bundeswehr, nichts Großes mitzunehmen: &#8222;Vermutlich einige Familienfotos, Musik und Bücher. So kann ich lesen, um mir die Zeit zu vertreiben.&#8220;</p>



<p><strong>Herausforderungen</strong>
<br>
Alle vier stimmen darin überein, dass es schwierig sein wird, so lange Zeit von Freunden und der Familie getrennt zu sein. Allerdings glaubt Knickel, dass die vollständige Beendigung der Studie seine größte Herausforderung darstellt. &#8222;Einzusteigen und erfolgreich teilzunehmen&#8220;, erklärt Knickel. &#8222;Nicht aufzugeben und die gesamte Mission erfüllen.&#8220;</p>



<p>&#8222;Das Schwierigste werden wahrscheinlich die kleinen Ereignisse des Alltags sein. Dinge, die wir nicht erwarten&#8220;, ergänzt Fournier. &#8222;Es ist einfacher sich auf Ereignisse einzustellen und sie zu planen, aber wenn unerwartete Dinge geschehen, die man nicht vorhersehen kann, muss man darauf eingestellt sein, damit klar zu kommen.&#8220; </p>



<p>&#8222;Der menschliche Faktor ist für mich am interessantesten und am komplexesten. Es wird eine tiefe soziale Erfahrung werden&#8220;, sagt Mabilotte. &#8222;Es wird keine Herausforderung im Sinne von &#8222;Schwierigkeit&#8220; sein, sondern im Sinne einer wertvollen Erfahrung.&#8220;</p>



<p>Die vier Teilnehmen werden ihr Training im Januar in Moskau aufnehmen. Die sechsköpfige Crew soll die 105-Tage-Studie in der Isolations-Einrichtung am 24. März beginnen.</p>



<p><strong>Interview mit dem deutschen Teilnehmer Oliver Knickel</strong>
<br>
ESA: Du bist unter den letzten vier Kandidaten, wie fühlst Du dich?</p>



<p>Knickel: Ich bin definitiv stolz darauf, unter den letzen Vieren zu sein. Es ist ein großartiges Gefühl, noch immer an der Studie teilzunehmen und die Möglichkeit zu haben, am Training in Moskau teilzunehmen.</p>



<p>E: Was war Deine Motivation, an Mars500 teilzunehmen?</p>



<p>K: Ich dachte, es wäre eine großartige Gelegenheit, in Etwas eingebunden zu sein, was am Ende dazu führt, dass Menschen den Mars erreichen können. Es ist auch toll in eine Studie eingebunden zu sein, die sich mit realen Weltraumfragen beschäftigt – und wie echte Astronauten zu trainieren.</p>



<p>E: Wie hast Du Dich, Deine Freunde und Familie darauf vorbereitet, so lange fort zu sein?</p>



<p>K: Das ist der schwierigste Teil. Ich bekomme viel Unterstützung von meiner Familie und meiner Freundin. Sie denken auch, dass es großartig ist, an dem Projekt teilzunehmen zu können. Natürlich wird es hart, so lange von ihnen getrennt zu sein.  </p>



<p>E: Was wird Deine größte persönliche Herausforderung sein?  </p>



<p>K: Die gesamte Studie an sich, denke ich. Einzusteigen und Teil davon zu werden. Die Mission erfolgreich zu bestreiten und die Probleme zu lösen, vor die wir gestellt werden. Während der langen Zeit nicht aufzugeben und die gesamte Mission erfolgreich abzuschließen.</p>



<p>E: Was denkst Du über die Station?</p>



<p>K: Die Anlage macht einen tollen Eindruck. Es war noch eine Baustelle und ich konnte sehen, welche Anstrengungen unternommen wurden, sie zu errichten. Die Station wuchs und entwickelte sich. Es ist eine hochtechnologisch ausgestatte Anlage – ich bin davon beeindruckt. Innen allerdings ist es tatsächlich ziemlich eng. Aber ich denke, ich muss diese Herausforderung annehmen.</p>



<p>E: Und der Kommandant?</p>



<p>K: Er ist ein Prachtkerl! Ein echter russischer Kosmonaut. Wir haben mit ihm zu Mittag gegessen und er hat uns die Station gezeigt. Ein interessanter und kluger Mensch.</p>



<p>E: Wie gut ist Dein Russisch?</p>



<p>K: Nicht annähernd so flüssig wie mein Englisch, aber ich denke, zum Kommunizieren reicht es.  </p>



<p><i>Meldung von www.esa.de übernommen</i></p>
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		<title>Langsam wird es ernst</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/langsam-wird-es-ernst/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 Mar 2005 17:16:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Bodensimulation]]></category>
		<category><![CDATA[Feststoffbooster]]></category>
		<category><![CDATA[Isolation]]></category>
		<category><![CDATA[KSC]]></category>
		<category><![CDATA[Sensor]]></category>
		<category><![CDATA[Shuttle]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>NASA übt &#8222;Worst-Case&#8220; Szenario, um ein weiteres Unglück zu verhindern. Ein Beitrag von Matthias Pfeiffer. Quelle: Spaceflight Now. Das Shuttle Discovery dockte gestern in einer dramatischen Missionssimulation an der Internationalen Raumstation (ISS) an. Teil der Simulation waren vermutete Einschläge von Isolationsschaum des Haupttanks in die Vorderkante des rechten Flügels und in das Haupttriebwerk (SSME) während [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">NASA übt &#8222;Worst-Case&#8220; Szenario, um ein weiteres Unglück zu verhindern.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Matthias Pfeiffer. Quelle: Spaceflight Now.</p>



<p>Das Shuttle <i>Discovery</i> dockte gestern in einer dramatischen Missionssimulation an der <i>Internationalen Raumstation</i> (ISS) an. Teil der Simulation waren vermutete Einschläge von Isolationsschaum des Haupttanks in die Vorderkante des rechten Flügels und in das   Haupttriebwerk (SSME) während des erdachten Starts.</p>



<p>Die Simulation, welche am Mittwoch mit einem Scheinstart vom <i>Kennedy Space Center</i> begann, soll die Problemhandhabung nach der Columbia-Katastrophe auf die Probe stellen und gleichzeitig der Shuttle-Crew und dem <i>Mission Control Team</i> die Möglichkeit geben ihre Fähigkeiten weiter zu verfeinern.</p>



<p>Die Flugleiter und Mitglieder des <i>NASA Mission Management Team</i> (MMT)  inszenierten sogar eine Pressekonferenz, komplett mit Fragen von Reportern, die von eigenen Pressesprechern gespielt wurden.</p>



<p>&#8222;Es war großartig! Alle haben sich richtig ins Zeug gelegt.&#8220; sagte der Vorsitzende des <i>MMT</i> Wayne Hale am Freitag. &#8222;Das ist wie ein echter Flug. Alle geben sich extrem viel Mühe und wir hatten eine Menge Emotionen. Was aber gut ist, denn es zeigt, dass die Leute es ernst nehmen. Dennoch ist nichts außer Kontrolle geraten. Alle haben vernünftige Entscheidungen getroffen und das finde ich, ist sehr gut.&#8220;</p>



<p>John Shannon, ein führendes Mitglied des <i>MMT</i>, sagte zur Simulation: &#8222;Das ist wie ein Spiel. Und das hier ist unsere Generalprobe. Ich bin von der Wiedergabetreue vollkommen überrumpelt, ebenso von der Anzahl der Teilnehmer.&#8220; </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/05032005181617_small_1.jpg" alt="None" width="440" height="291"/><figcaption>
Ein Blick in das Kontroll-Center(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p>Für die Generalprobe hat das <i>MMT</i> einen kompletten Countdown inszeniert, der vom Startleiter Mike Leinbach und NASA Test-Direktor Jeff Spaulding geführt wurde.</p>



<p>Der Countdown ging weitestgehend ohne Probleme, der Start ereignete sich dann gegen 17:55 Uhr. Aber nur Sekunden danach begann das Simulations Team die <i>Discovery</i>-Crew und die Flugleitung in Houston mit Problemen zu bewerfen. Natürlich wurden dabei verschiedene Einschläge von Isolationsschaum des externen Tanks, welche ja der Grund für die Columbia Katastrophe waren, simuliert.
<br>
Der Tank des <i>Columbia</i>-Orbiters wurde modifiziert, um zu verhindern, dass größere Stücke des Isolationsschaumes während des Flugs wegbrechen. Obwohl es nicht möglich ist, ein Ausbrechen von Schaumstücken komplett zu verhindern, ist Wayne Hale dennoch zuversichtlich, dass der Tank als sicher genug erachtet werden kann. Immerhin hat man 2 Jahre Arbeit investiert um die Bruchstückgröße zu minimieren.
<br>
&#8222;In einer perfekten Welt, würde man sagen, dass das größte Bruchstück der Flügelvorderkante unmöglich schaden kann.&#8220; So Hale. &#8222;In einem <i>Worst-Case</i> Szenario kann man das nicht mal behaupten, selbst nach dem was wir alles getan haben. Aber was wir sagen können ist, dass wir   aus einer realistischen Sicht eine ausreichende Sicherheitsreserve haben.&#8220;</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/05032005181617_small_2.gif" alt="None" width="379" height="259"/><figcaption>
Ein Stück Schaum durchschlägt den Flügel (Bild/Animation: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p>Um absolut sicher zu gehen, werden die ersten beiden Flüge des Shuttle als Testflüge behandelt. Neue, hoch auflösende Fernsehkameras werden den <i>Discovery</i>-Start im Mai mit einer noch nie gesehenen Qualität aufzeichnen. Weitere Kameras am Shuttle, dem Tank und an den Feststoff-Boostern werden zusätzlich Bilder während dem Aufstieg ins Weltall senden.
<br>
Zusätzlich werden zwei Flugzeuge das <i>Shuttle</i> während der Trennung der <i>Booster</i> aufnehmen, die Astronauten werden Bilder vom Tank machen und sogar militärische Spionage-Satelitten werden geheime Bilder vom <i>Shuttle</i> schießen, um nach Schäden Ausschau zu halten.</p>



<p>Sensoren direkt hinter Profilvorderkante des Flügels sollen Stärke und Ort eines möglichen Treffers messen. Die Crew wird Laser-Sensoren, die am Ende des Auslegerarms befestigt sind, verwenden um die Flügel eingehend zu prüfen und zusätzlich wird die Crew der <i>ISS</i> die Kacheln des Hitzeschildes an der Unterseite des <i>Shuttles</i> während dem Anflug auf die Station fotographieren.</p>



<p>Das Ausmaß eines möglicherweise aufgetretenen Schadens würde dann bei einem echten Flug die weitere Vorgehensweise seitens der NASA bestimmen. Ein geringer Schaden könnte als akzeptierbar für den Wiedereintritt erachtet werden. Ernsthaftere Schäden würden einen Weltraumspaziergang (oder auch <i>EVA</i> genannt) auf den Plan rufen, während dem der Schaden repariert wird. Sollte ein möglicher Schaden nicht eindeutig behebbar herausstellen, oder   sollte er gar zu schwerwiegend sein, so würde die in die Raumstation &#8222;umziehen&#8220; und auf die Rettung durch ein anderes <i>Shuttle</i> warten.</p>



<p>Obwohl niemand von einem nennenswerten Vorfall beim nächsten Start ausgeht, wurde die Missionsleitung bei dieser Simulation gezwungen die nach Columbia neuentwickeltenen Techniken bei einem realitätsnahen Szenario zu testen.</p>



<p>Um die Sache noch etwas spannender zu machen erzeugte das Simulationsteam kurz nach dem Start eine Störung in einer Brennstoffzelle und meldete, dass durch ein Leck im Hauptantrieb Wasserstoff austritt und der Antrieb wurde etwas zu früh abgeschaltet, was einen leichten Geschwindigkeitsverlust zur Folge hatte. Letztlich wurde die Crew angewiesen Treibstoff zu sparen, wodurch sie aber nicht das Manöver durchführen konnte, das es der Crew ermöglicht hätte den Tank zu fotographieren.</p>



<p>Viel besorgniserregender waren aber die Meldung, dass zwei Ereignisse im Zusammenhang mit Isolationsschaum während des Aufstiegs entdeckt wurden. Am zweiten Tag der Simulation zeigten die Auswertung der Bilder und Radaraufnahmen mindestens neun Vörfalle, die durch Schaumbruchstücke ausgelöst wurden. Davon ein Einschlag in die Profilvorderkante des rechten Flügels und ein Treffer auf die rechte Düse des Hauptantriebs.</p>



<p>Die Crew der <i>Discovery</i> verbrachte den zweiten Tag im Flugsimulator damit, die Flügel mit dem Laser-Sensorsystem zu überprüfen. Leider brachte dieser Test keine genauen Ergebnisse und ließ damit keine Rückschlüsse auf mögliche Schäden zu. Bilder die von der <i>ISS</i>-Crew aufgenommen wurden zeigten aber weiße Flecken auf den schwarzen Kacheln des Hitzeschildes.
<br>
Da sie Simulation noch läuft, werden die Daten noch ausgewertet und man versucht mögliche Schäden zu bestimmen um so das weitere Vorgehen zu entscheiden. NASA Ingenieure werden wohl bis zum sechsten Tag mit der Auswertung beschäftigt sein.</p>



<p>Obwohl die Ergebnisse noch nicht vorliegen, so erkennt man, dass die NASA alles unternimmt um eine weiter Katatstrophe zu verhindern. Solange nicht bewiesen ist, dass ein Flug sicher ist, wird die <i>Discovery</i> nicht starten. Dazu Hale: &#8222;Selbst wenn wir die <i> Discovery</i> noch einen weiteren Monat am Strand parken müssen&#8220;</p>
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		<title>Trümmerteil verantwortlich für Shuttle-Unglück?</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/truemmerteil-verantwortlich-fuer-shuttle-unglueck/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 May 2003 18:16:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Columbia]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Bodensimulation]]></category>
		<category><![CDATA[CAIB]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Shuttle]]></category>
		<category><![CDATA[STS-107]]></category>
		<category><![CDATA[Trümmer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die jüngsten Untersuchungs-Ergebnisse stützen die These, dass das Schicksal der Columbia-Crew bereits beim Start besiegelt wurde. Ein Beitrag von Felix Korsch. Quelle: Floridatoday.com. Schon seit einiger Zeit werden im Auftrag des CAIB (Columbia Investigation Board), des für die Untersuchung des tragischen Zwischenfalls am 1. Februar dieses Jahres, bei dem durch die Verunglückung des Space Shuttles [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die jüngsten Untersuchungs-Ergebnisse stützen die These, dass das Schicksal der <i>Columbia</i>-Crew bereits beim Start besiegelt wurde.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Felix Korsch. Quelle: Floridatoday.com.</p>



<p>Schon seit einiger Zeit werden im Auftrag des <i>CAIB</i> (<i>Columbia Investigation Board</i>), des für die Untersuchung des tragischen Zwischenfalls am 1. Februar dieses Jahres, bei dem durch die Verunglückung des <i>Space Shuttles Columbia</i> sieben Astronauten ums Leben kamen, zuständigen Gremiums Test durchgeführt, in deren Rahmen die genaue Unglücksursache geklärt werden soll. Im Vordergrund steht dabei die Evaluierung der Theorie, nach der beim Start durch ein abfallendes Isolationsteil des externen Tanks die linke Flügelvorderkante beschädigt worden sei.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/30052003201628_small_1.jpg" alt="None" width="260"/><figcaption>
Gasdruck-Teststand in San Antonio, Texas.
<br>
(Bild: CAIB.us)
</figcaption></figure></div>



<p>Bisher herrschte darüber Streit, ob ein knapp zwei Kilogramm schweres Stück Schaumstoff überhaupt einen entsprechenden bleibenden Schaden hervorrufen kann. Die Simulationen der NASA, durchgeführt am <i>Southwest Research Institute</i> in San Antonio, Texas, in deren Rahmen ein äquivalentes Bruchstück auf eine dem betroffenen Flügel ähnliche Struktur geschossen wurde, scheinen aber eben dies nun zu bestätigen. Ohne auf weitere Details einzugehen, verkündete das <i>CAIB</i>, dass tatsächlich die befürchtete Beschädigung des Flügels eintrat, welche am 1. Februar dazu führte, dass heiße Gase in das Innere des <i>Shuttles</i> eindringen und dieses schließlich zerstören konnten.</p>



<p>Die Videoaufzeichnungen vom Start zeigen eindeutig ein entsprechendes Trümmerteil, welches sich 81 Sekunden nach dem Start am 16. Januar löste. An sich nichts Ungewöhnliches, denn bereits bei früheren Missionen konnte exakt dies beobachtet werden, ohne dass es Folgen für Crew oder Technik gehabt hätte. Nun scheint es so, als sei jenes nur briefumschlag-großes Isolationsteil doch für das Unglück verantwortlich. Tyrone Woodyard, Sprecher des <i>CAIB</i>, äußerte sich folgendermaßen zu den Testergebnissen: &#8222;Es gibt uns Hoffnung, dass wir bald Gewissheit haben werden.&#8220; Allerdings mahnte er auch, die entsprechende wissenschaftliche Distanziertheit zu wahren: &#8222;Wir möchten noch keine Schlüsse ziehen, bevor wir zuätzliche Analysen durchgeführt haben.&#8220;
<br>
Fraglich ist zum Beispiel, in wie weit die Testergebnisse überhaupt auf die Realität übertragbar sind. In der Simulation wurde ein Trümmerteil durch Gasdruck beschleunigt und mit 531 Meilen pro Stunde auf eine Fiberglas-Struktur geschleudert, welche in etwa der Struktur des Shuttle-Flügels entspricht, jedoch weitaus wiederstandsfähiger sein soll. Dabei entstand ein mehrere Zentimeter langer Riss mit einer Breite von nur wenigen Millimetern. Dieser Schaden würde in der Wirklichkeit jedoch bereits genügen, um heißen Gasen beim Wiedereintritt einen Angriffspunkt zu bieten.
<br>
Im kommenden Monat soll die Testreihe fortgesetzt werden. Dabei sollen erstmals auch reale <i>Shuttle</i>-Komponenten, in diesem Falle die der Discovery, auf deren Bruchfestigkeit und ihr Verhalten bei einem Impakt untersucht werden. Erst dann wird man mit relativer Sicherheit sagen können, in wie weit ein recht kleines Trümmerteil einen derart weitreichenden Schaden hervorrufen kann. Zweifel sind derzeit, und dies betonen alle Raumfahrt-Experten, gegenüber allen Varianten und Thesen des Unfallhergangs angebracht. Erst Ende des Sommers wird der finale Unfallbericht des <i>CAIB</i> erwartet.</p>
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		<title>Bettruhestudie abgeschlossen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/lexikon-planet-erde-3-54/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Aug 2002 22:14:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Bettruhestudie]]></category>
		<category><![CDATA[Bodensimulation]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Organismus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Langzeitraumflüge haben beträchtliche Auswirkungen auf den Organismus der Astronauten, in erster Linie Veränderungen in Knochen und Muskeln. Ein Beitrag von meiklampmann, bearbeitet von Star-Light. Quelle: ESA. Um den Anforderungen langer Einsätze auf der Internationalen Raumstation gerecht zu werden und künftige interplanetare Missionen vorzubereiten, arbeiten die Raumfahrtagenturen gemeinsam an der Entwicklung präventivmedizinischer Methoden, so genannter &#8222;Gegenmaßnahmen&#8220;, [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Langzeitraumflüge haben beträchtliche Auswirkungen auf den Organismus der Astronauten, in erster Linie Veränderungen in Knochen und Muskeln.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von meiklampmann, bearbeitet von Star-Light. Quelle: ESA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/SchwerstarbeitimLiegenESA400.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/SchwerstarbeitimLiegenESA260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Schwerstarbeit im Liegen: das Training am Flywheel. (Bild: ESA)</figcaption></figure></div>



<p>Um den Anforderungen langer Einsätze auf der Internationalen Raumstation gerecht zu werden und künftige interplanetare Missionen vorzubereiten, arbeiten die Raumfahrtagenturen gemeinsam an der Entwicklung präventivmedizinischer Methoden, so genannter &#8222;Gegenmaßnahmen&#8220;, mit denen die schädlichen Folgen von Raumflügen verringert werden sollen.</p>



<p>Zu diesem Zweck haben die Europäsche Weltraumorganisation (ESA) und die Raumfahrtagenturen Frankreichs (CNES) und Japans (NASDA) eine Bodensimulation der Auswirkungen langer Aufenthalte in der Schwerelosigkeit unter Verwendung des Bettruhemodells durchgeführt, bei dem die Versuchspersonen strenge Bettruhe mit dem Kopf in -6 Grad Tieflage einhalten müssen. Die Studie wurde am französischen Institut für Raumfahrtmedizin und Physiologie in Toulouse durchgeführt und gliederte sich in zwei Abschnitte von je vier Monaten: der erste von August bis Dezember 2001 und der zweite von März bis Juli 2002. Um zu schlüssigen wissenschaftlichen Ergebnissen zu gelangen, sollte eine homogene Gruppe männlicher Versuchspersonen im Alter von 25 bis 45 Jahren gebildet werden. Aus den insgesamt 725 Bewerbern wurden unter Durchführung von 123 ärztlichen Untersuchungen letztlich 25 Versuchspersonen &#8211; 24 Franzosen und ein Belgier &#8211; im Alter von 26 bis 41 Jahren ausgewählt. Unter ihnen befinden sich Geschichts- und Erdkundelehrer, ein Bauarbeiter, ein Briefträger, ein Gärtner, ein Buchhalter und ein Handy-Verkäufer.</p>



<p>Während der Studie mussten sich die Versuchspersonen zahlreichen Untersuchungen wie Belastungstests, Messungen der Knochendichte und Magnetresonanzaufnahmen unterziehen. Ferner wurden Muskelbiopsien und biochemische Analysen von Urin- und Blutproben durchgeführt. Im Anschluss an die Studie werden die Versuchspersonen nach 45 Tagen, drei Monaten, sechs Monaten und einem Jahr gezielten ärztlichen Kontrolluntersuchungen unterzogen und müssen nach zwei Jahren einen abschließenden Fragebogen beantworten. Alle 25 Versuchspersonen der beiden Abschnitte haben die Studie erfolgreich beendet.</p>



<p>Die ersten <a href="https://www.esa.int/Space_in_Member_States/Austria/Ins_Bett_fuer_die_Weltraummedizin" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Ergebnisse</a> und Schlussfolgerungen der Studie werden im Januar 2003 in Toulouse (Frankreich) auf einem wissenschaftlichen Seminar erörtert.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/lexikon-planet-erde-3-54/" data-wpel-link="internal">Bettruhestudie abgeschlossen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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