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	<title>CCiCap &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<title>CCiCap &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Dream Chaser mit europäischer Beteiligung?</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/dream-chaser-mit-europaeischer-beteiligung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Jan 2014 22:50:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die jüngsten Erfolge bei Entwicklung und Erprobung eines Dream Chaser genannten Raumgleiters der US-Firma Sierra Nevada Corporation sowie die Verlängerung der Betriebsdauer der Internationalen Raumstation haben offenbar Gespräche zwischen der SNC und Vertretern der ESA bzw. europäischer Firmen über eine Kooperation in Gang gesetzt. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: ESA, SNC, NASA, Wikipedia. In [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Die jüngsten Erfolge bei Entwicklung und Erprobung eines Dream Chaser genannten Raumgleiters der US-Firma Sierra Nevada Corporation sowie die Verlängerung der Betriebsdauer der Internationalen Raumstation haben offenbar Gespräche zwischen der SNC und Vertretern der ESA bzw. europäischer Firmen über eine Kooperation in Gang gesetzt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: ESA, SNC, NASA, Wikipedia.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08012014235022_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08012014235022_small_1.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Dream Chaser (Illustration) 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p>In diesem Jahr wird das fünfte und letzte Automated Transfer Vehicle (ATV) der ESA Fracht zur Internationalen Raumstation transportieren. Ursprünglich sollte deren Betrieb 2015 enden. Nun hat man die Betriebsdauer allerdings bis 2020 verlängert und eine weitere Expansion bis 2024 und darüber hinaus kündigt sich an. Die ESA als Miteigentümer ist auch zu Dienstleistungen wie Materialtransport verpflichtet. Da eine Eigenentwicklung in kurzer Zeit nicht in Frage kommt und obendrein zu teuer wäre, strebt man nun offenbar nach einer Beteiligung an einem anderen Projekt. </p>



<p>In den 1980er Jahren testete die Sowjetunion mehrere geometrische Prototypen eines kleinen Raumtransporters (BOR 4 bzw. BOR 6), dessen Form später zugunsten der des Buran (BOR 5) aufgegeben wurde. Untersuchungen der NASA zu dessen Flugeigenschaften bei unterschiedlichen Geschwindigkeiten ergaben positive Eigenschaften und so wurde auf der Basis vorheriger Erfahrungen mit HL 20 ein ähnliches Projekt angestoßen. Es sollte zur Versorgung der geplanten US-Raumstation Freedom dienen. Studien und aerodynamische Untersuchungen liefen bei der NASA und beuaftragten Institutionen von Mitte der 1980er Jahre bis Ende 1991. Ende 2004 kündigte die Firma SpaceDev die Entwicklung eines Raumtransporters auf der Basis des HL-20-Konzepts an. Mit diesem Konzept beteiligte man sich an verschiedenen staatlichen Wettbewerben der USA um Material und Personentransport zur Internationalen Raumstation (COTS, CCDev, CCiCap) und erhielt auch Fördermittel in dreistelliger Millionenhöhe. Nach Übernahme von SpaceDev durch die Sierra Nevada Corporation wurden diese Bemühungen fortgesetzt und verstärkt. </p>



<p>Neben anderen Entwürfen für Transportraumschiffe im Kapseldesign genießt der Dream Chaser aufgrund seiner Form als flugzeugähnliches Vehikel und aufgrund seiner Vorgeschichte bei der NASA und der Raumfahrt-interessierten Öffentlichkeit große Sympatien. Im vergangenen Monat wurde nun bekannt, dass das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) eine Studie zur Verwendung des Dream Chasers für Materialtransport zur ISS in europäischem Auftrag oder unter europäischer Leitung. </p>



<p>Dream Chaser hat eine Leermasse von reichlich 11 t und eine Länge von 9 Metern. Mit diesen Abmessungen könnte er auch von einer europäischen Trägerrakete vom Typ Ariane 5 ins All transportiert werden. Ebenso könnten europäische Firmen Beiträge zur technischen Entwicklung des Raumfahrzeugs leisten. Insbesondere könnten hier Erfahrungen bei der Entwicklung eines Hitzeschutzes, eines Kopplungssystems und spezieller Inneneinrichtung genutzt werden. </p>



<p>Dream Chaser war bei seinem ersten Abwurftest beschädigt worden, da ein Rad des Hauptfahrwerks aufgrund einer Verunreinigung im Hydraulikmechanismus nicht ausgefahren worden war. Mittlerweile arbeitet man an der Reparatur der Hülle. Außerdem wird die Ausstattung ergänzt. Für 2014 sind dann zwei weitere Abwürfe geplant. Danach wird das Testmodell umgerüstet, um 2015 mit Besatzung zur Erde zu gleiten. Bis 2016 soll dann das erste Flugmodell gefertigt werden, welches nach einem ersten unbemannten Orbitalflug nach gegenwärtiger Planung und unter der Voraussetzung weiterer Finanzierungsbeihilfen Anfang 2017 einen ersten bemannten Flug zur Internationalen Raumstation absolvieren könnte. </p>



<p>Die nächste Etappe des Förderprogramms für die kommerzielle bemannte Raumfahrt in den USA wird aber wahrscheinlich nur noch ein oder zwei der drei konkurrierenden Projekte finanziell unterstützen. Es besteht hier die Möglichkeit, dass SNC keine weitere öffentlichen Mittel erhält. So kurz vor dem Ziel gibt sich SNC aber optimistisch und CEO Mark Sirangelo äußerte heute, man wolle das Projekt auch ohne NASA-Unterstützung weiter verfolgen. Man sieht drei Anwendungsfelder für den Dream Chaser: das Ausführen spezieller Arbeiten im All, wozu Experimente oder Wartungs- bzw. Reparaturarbeiten gehören, das Erlebnis Weltraum für den Tourismus zu ermöglichen und zivile Beobachtungen aus dem All zu unterstützen. </p>



<p>Man sieht dabei den Dream Chaser als Basis für unterschiedliche Konzepte und Anwendungsfälle, deren Möglichkeiten man nun gemeinsam mit ESA und DLR herausfinden möchte. Eine Vereinbarung zwischen Sierra Nevada und ESA läuft nach Auskunft von Elena Winters (Vorsitzende des Koordinationsbüros für bemannte Raumfahrt der europäischen Weltraumagentur ESA) in ihrer frühen Phase bis Anfang 2015. Damit zielt die Übereinkunft offenbar auch in Richtung Personentransport. </p>



<p>Ähnliche Kooperationsbemühungen hatte die ESA in der zurück liegenden Zeit mehrfach unternommen, war damit aber letztlich immer beim Aushandeln des europäischen Anteils an Entwicklung und Betrieb gescheitert. Erinnert sei an die Konzepte ACTS und Kliper mit Roskosmos sowie CRV mit der NASA. Vielleicht klappt es diesmal auf privatwirtschaftlicher Basis. </p>



<p><strong>Verwandte Meldungen:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/dream-chaser-testdetails/" data-wpel-link="internal">Dream-Chaser-Testdetails</a></li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/dream-chaser-modell-bei-test-beschaedigt-update/" data-wpel-link="internal">Dream-Chaser-Modell bei Test beschädigt &#8211; Update</a></li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/dream-chaser-erreicht-weiteren-meilenstein/" data-wpel-link="internal">Dream Chaser erreicht weiteren Meilenstein</a></li><li><a class="a" href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Human_and_Robotic_Exploration/International_Space_Station/Helping_make_Dream_Chaser_a_reality" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Helping make Dream Chaser a Reality (ESA-Seite)</a></li></ul>



<p><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10135.msg270271#msg270271" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Dream-Chaser-Thema ab 13. November 2013</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Dream Chaser erreicht weiteren Meilenstein</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/dream-chaser-erreicht-weiteren-meilenstein/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Aug 2013 18:09:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
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		<category><![CDATA[Sierra Nevada Corporation]]></category>
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		<category><![CDATA[USA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das zukünftige bemannte Raumfahrzeug der Sierra Nevada Corporation hat am vergangenen Donnerstag, 22. August 2013, einen weiteren Schritt hin zur Qualifikation als Crew-Transporter für den Low Earth Orbit erfolgreich absolviert. Die Raumfähre musste dazu, angehängt an einen Schwerlast-Helikopter, Flugtests auf dem Gelände des Dryden Flight Research Center in Kalifornien über sich ergehen lassen. Ein Beitrag [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Das zukünftige bemannte Raumfahrzeug der Sierra Nevada Corporation hat am vergangenen Donnerstag, 22. August 2013, einen weiteren Schritt hin zur Qualifikation als Crew-Transporter für den Low Earth Orbit erfolgreich absolviert. Die Raumfähre musste dazu, angehängt an einen Schwerlast-Helikopter, Flugtests auf dem Gelände des Dryden Flight Research Center in Kalifornien über sich ergehen lassen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Michael Clormann. Quelle: NASA, NASAspaceflight.com, Raumcon. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2013-08-26-41033.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24082013200928_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24082013200928_small_1.jpg" alt="NASA" width="260" height="173"/></a><figcaption>
Dream Chaser ETA beim captive-carry-Test am 22. August 2013 unter einem Helikopter befestigt. 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p><i>Dream Chaser</i> wird in den letzten Jahren von der privaten Sierra Nevada Corporation (SNC) in Weiterführung eines sogenannten lifting-body-Konzepts der NASA aus den späten 1980er Jahren entwickelt. Damals bereits als Crew-Transporter zur angedachten Raumstation <i>Freedom</i> konzipiert, soll der Raumgleiter auch nach gegenwärtiger Planung Besatzungen von und zur <i>Internationalen Raumstation</i> (ISS) bringen können. Damit wäre erstmals seit 2011, dem Ende der <i>Space-Shuttle</i>-Ära, erneut eine US-amerikanische Kapazität zum bemannten Transport in einen Low Earth Orbit vorhanden. Die Konstruktion des lifting-body beruht auf einer nahezu flügellosen Formgebung des Fahrzeugs, dessen Auftrieb im Atmosphärenflug fast ausschließlich durch die aerodynamischen Eigenschaften des Rumpfes selbst erzeugt wird.  <br>Nachdem in den letzten Monaten bereits Rollversuche des <i>Dream Chaser</i> am Boden wohl erfolgreich verlaufen waren, zuletzt am 2. August, stellt der nun geglückte captive-carry-Test einen weiteren milestone auf dem Weg zum ersten Orbitalflug des Raumfahrzeugs ab frühestens 2015/2016 dar. Bei dem am Donnerstag erfolgten Flugversuch, fixiert unter einem <i>Air-Crane</i> Helikopter der NASA, stieg erstmalig der sogenannte <i>Engineering Test Article</i> (ETA) des <i>Dream Chaser</i> mit umfangreicher Innenausstattung in eine luftige Höhe bis zu etwa 3.800 Metern auf. </p>



<p>Wichtige Funktionen wie der Bordcomputer, die Steuer- und Navigationssysteme und auch das Fahrwerk samt Frontkufe konnten im Betrieb getestet werden. Die speziell gewählte Flugbahn für den captive-carry bildete dabei die Parameter eines zukünftigen Landeanflugs der Raumfähre auf die Pisten der Edwards Air Force Base ab. Bislang hatte man nur maßstäblich verkleinerte Modelle und weitgehend funktionslose, aerodynamische Frühversionen der Raumfähre in den kalifornischen Himmel befördert. </p>



<p>Nach Erreichen dieses Zwischenziels steht der nächste Schritt für SNC bereits in Kürze an: noch in diesem Jahr soll der <i>ETA</i>, dazu zunächst wieder per Helikopter angehoben, einen ersten autonomen Gleitflug samt Landung absolvieren.  <br>Noch steht aber in den Sternen, wann <i>Dream Chaser</i> tatsächlich auf der Spitze eines <i>Atlas-V</i>-Trägers zur <i>ISS</i> starten wird. Nach aktuellem Zeitplan der NASA wird der Premieren-Einsatz höchstwahrscheinlich erst im Jahr 2017 oder später erfolgen. Noch sind keineswegs alle finanziellen, administrativen oder auch nur technischen Hürden des Entwicklungs- und zukünftigen Fertigungsprogramms genommen. <i>Dream Chaser</i> befindet sich noch immer im Wettbewerb mit Konzepten von Boeing und Space Exploration Technologies (SpaceX) um begehrte (und stets knappe) Zuschüsse aus dem NASA-Haushalt. </p>



<p>SpaceX entwickelt seinerseits eine bemannte Variante der bereits All-erprobten <i>Dragon</i>-Kapsel, während Boeing mit dem <i>CST-100</i> ebenfalls ein wiederverwendbares Kapsel-Raumschiff neu konzipiert. Obwohl inzwischen die dritte Ausschreibungsrunde der Vereinbarungen zum kommerziellen Crew-Transport, Commercial Crew Integrated Capability (CCiCap), erreicht ist, kann ein spätes Ausscheiden des Raumfähren-Konzepts von SNC nicht endgültig ausgeschlossen werden. Nichtsdestotrotz besteht erstmals seit einigen Jahren wieder eine gute Chance, die tatsächliche Verwirklichung einer bemannten, horizontal landenden und wiederverwendbaren Raumfähre zu erleben. Im Zuge umfangreicher Kürzungsmaßnahmen Anfang der 2000er Jahre hatte die NASA sämtliche Konzepte ähnlicher Art, etwa das <i>X-38 Crew Return Vehicle</i> (CRV), eingestellt. </p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10135.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">SNC DreamChaser</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>NASA vor Budgetkürzungen &#8211; Boldens Streichliste</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/nasa-vor-budgetkuerzungen-boldens-streichliste/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Mar 2013 20:56:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[CCiCap]]></category>
		<category><![CDATA[Kürzungen]]></category>
		<category><![CDATA[NASA-Budget]]></category>
		<category><![CDATA[OCO2]]></category>
		<category><![CDATA[Planung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Trotz der Beteuerungen aller Politiker im zurückliegenden US-Wahlkampf, dass die Raumfahrt eine Schlüsselstellung bei der Aufrechterhaltung amerikanischer Technologieführerschaft einnehme, ist die NASA wieder einmal zum Sparen aufgefordert – rund 700 Millionen US-Dollar im laufenden Haushaltsjahr. NASA-Chef Bolden erstellte vor Wochen vorab schon mal eine Liste der Grausamkeiten. Ein Beitrag von Roland Rischer. Quelle: NASA, Tagespresse. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Trotz der Beteuerungen aller Politiker im zurückliegenden US-Wahlkampf, dass die Raumfahrt eine Schlüsselstellung bei der Aufrechterhaltung amerikanischer Technologieführerschaft einnehme, ist die NASA wieder einmal zum Sparen aufgefordert – rund 700 Millionen US-Dollar im laufenden Haushaltsjahr. NASA-Chef Bolden erstellte vor Wochen vorab schon mal eine Liste der Grausamkeiten.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Roland Rischer. Quelle: NASA, Tagespresse.</p>



<p>Bereits im August 2011 wurden angesichts einer drohenden Zahlungsunfähigkeit der USA für den US-Bundeshaushalt unter den Stichwort „Sequester“ Zwangskürzungen vereinbart. Diese sollten greifen, wenn sich Regierung und Kongress bis zum 28. Februar 2013 nicht auf Maßnahmen zur Bekämpfung des Haushaltsdefizites einigen. Die Einigung kam selbst „in der Nachspielzeit“ am 1. März nicht zustande, so dass die US-Regierung im laufenden Haushaltsjahr bis Ende September 2013 rund 85 Milliarden. US-Dollar einsparen muss. Bis zum Haushaltsjahr 2021 müssen insgesamt 1,2 Billionen US-Dollar (rund 920 Mrd. Euro) eingespart werden. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01032013215656_small_1.jpg" alt="NASA" width="300" height="226"/><figcaption>
Titelbild der noch optimistisch gehaltenen NASA-Präsentation zum Budget 2013 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p>Wie NASA-Chef Charles Bolden bereits Anfang Februar gegenüber dem US-Senat schriftlich darlegte, entfallen auf die NASA im Haushalt 2013 Sequester-Kürzungen in Höhe von rund 727 Mio. US-Dollar. Er bezieht sich dabei wie im Folgenden auf die Budgetanforderung 2013 des US-Präsidenten für die NASA in Höhe von 17,7 Mrd. US-Dollar vor Kürzung. </p>



<p>Bei der NASA war man sich offenbar schon länger der drohenden Einschnitte bewusst. So erklärte Lesa Roe, Direktorin des Langley Research Center der NASA, kürzlich vor ihren Mitarbeitern, man arbeite bereits mit den um vermutete Zwangskürzungen korrigierten Budgetansätzen. Das nimmt den nun in nur noch sieben Monaten umzusetzenden Kürzungen etwas Schärfe, ändert aber nichts an der Tatsache, dass die NASA einige ihrer Vorhaben aufgeben, abspecken oder zeitlich strecken muss. </p>



<p>Bolden skizzierte in seinem Brief an den Senat, wo seine Behörde im Falle des Inkrafttretens der Zwangskürzungen mit dem Rotstift ansetzen könnte: </p>



<ul class="wp-block-list"><li>Das Commercial Crew Program könnte um sagenhafte 332 Mio. US-Dollar auf 388 Mio. US-Dollar gekürzt werden. Betroffen wären der Test des CST-100 von Boeing im Juli, die im Herbst 2013 geplanten vorbereitenden Maßnahmen für den Flugabbruchtest von SpaceX im April 2014 und die System- und Sicherheitsanalyse des Dream Chaser von Sierra Nevada Corp. im Oktober 2013. </li><li>Im Space Technology Program müssten nach Boldens Vorstellung 149 Mio. US-Dollar eingespart werden. Es beläuft sich danach auf 550 Mio. US-Dollar. Die Kürzung könnte zu Lasten von Projekten wie Deep-Space Atomic Clock (Start 2015), optische Kommunikation, fortgeschrittener Strahlenschutz, Aeroshell-Konzepte oder Nuklearsysteme gehen. Neun weitere Vorhaben könnten sich verzögern. </li><li>Dem Science-Budget droht lediglich eine Kürzung um 51 Mio. US-Dollar auf 4,86 Mrd. US-Dollar. Starts wie jener der Sonde IRIS Interface Region Imaging Spectrograph, des Röntgen-Satelliten Astro-H und das Orbiting Carbon Observatory 2 könnten sich verschieben. Die Forschungsförderung externer Institutionen wird eventuell um fünf Prozent gekürzt. </li><li>Das Budget für Anlagen, Gebäude und Umweltmaßnahmen könnte um 252 Mio. US-Dollar auf 368 Mio. US-Dollar sinken. Das würde die notwendige Bodeninfrastruktur unter anderem für das Space Launch System, das Orion-Raumschiff, Raketenantriebstests, den 21. Century Launch Complex und das Weltraum Kommunikations- und Navigationsprogramm tangieren. </li></ul>



<p>Das sind wie gesagt nur Möglichkeiten, die Bolden im Vorfeld der Zwangskürzungen zur Debatte gestellt hat. Was tatsächlich umgesetzt wird, steht auf einem anderen Blatt. Bei den privaten Raumfahrt-Partnern der NASA dürfte allerdings schnell Ernüchterung eintreten, wenn Boldens Vorschläge wahr werden. Für knapp kalkulierte Projekte könnte das schnell das Aus bedeuten, insbesondere wenn jetzt noch ein Fehlschlag hinzukommt. Und die Abhängigkeit von russischen Transportkapazitäten für amerikanische ISS-Astronauten bliebe erheblich länger bestehen, wie Bolden sicher nicht ganz ohne Hintergedanken an den US-Senat schrieb.  <br><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3439.msg249360#msg249360" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">NASA-Thread ab 22. Februar 2013</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/nasa-vor-budgetkuerzungen-boldens-streichliste/" data-wpel-link="internal">NASA vor Budgetkürzungen &#8211; Boldens Streichliste</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Vorhaben neuer kommerzieller US-Raketendienstleister</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/vorhaben-neuer-kommerzieller-us-raketendienstleister/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 Jan 2013 14:51:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Antares-120]]></category>
		<category><![CDATA[CCiCap]]></category>
		<category><![CDATA[Cygnus]]></category>
		<category><![CDATA[Dream Chaser]]></category>
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		<category><![CDATA[Grasshopper]]></category>
		<category><![CDATA[Orbital Sciences]]></category>
		<category><![CDATA[Raptor]]></category>
		<category><![CDATA[Sierra Nevada Corporation]]></category>
		<category><![CDATA[SpaceX]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=36293</guid>

					<description><![CDATA[<p>Während die etablierten US-Startanbieter Boeing und Lockheed mit ihren Trägern Delta und Atlas in den letzten Jahren jeweils 4 bis 6 Starts größtenteils mit US-Regierungsnutzlasten ausgeführt haben, will der &#8222;neue&#8220; Anbieter SpaceX mit niedrigeren Preisen vor allem auch den Markt der kommerziellen Nutzlasten erobern. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: New Space Watch, Raumcon, SpaceX, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/vorhaben-neuer-kommerzieller-us-raketendienstleister/" data-wpel-link="internal">Vorhaben neuer kommerzieller US-Raketendienstleister</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Während die etablierten US-Startanbieter Boeing und Lockheed mit ihren Trägern Delta und Atlas in den letzten Jahren jeweils 4 bis 6 Starts größtenteils mit US-Regierungsnutzlasten ausgeführt haben, will der &#8222;neue&#8220; Anbieter SpaceX mit niedrigeren Preisen vor allem auch den Markt der kommerziellen Nutzlasten erobern.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Günther Glatzel</a>. Quelle: New Space Watch, Raumcon, SpaceX, NASA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/05012013155158_small_1.jpg" alt="NASA-TV" width="260"/><figcaption>
Der erste reguläre Fracht-Dragon wird mit der ISS &#8222;verkuppelt&#8220;. 
<br>
(Bild: NASA-TV)
</figcaption></figure></div>



<p>Dazu hat sich Space Exploration Technologies (SpaceX) für 2013 einen sehr umfangreichen und vielseitigen Arbeitsplan aufgestellt. Zum einen gehören dazu zwei Frachtmissionen je eines Dragon-Raumschiffes zur Internationalen Raumstation mit anschließender Wasserung inklusive Rückfracht. Außerdem will man im April mit CASSIOPE die erste kommerzielle Primärnutzlast in einen elliptischen aber erdnahen Orbit transportieren und dies zudem vom neuen Startkomplex in Vandenberg aus. Zum zweiten soll nach derzeitigen Planungen im Juni mit SES 8 ein geostationärer Kommunikationssatellit mit einer neuen Version der Trägerrakete Falcon 9, die mit den deutlich schubstärkeren Merlin-1D-Triebwerken ausgestattet wird, gestartet werden. </p>



<p>Vor wenigen Tagen konkretisierten Orbcomm und SpaceX zudem einen Startvertrag für insgesamt 18 Kleinsatelliten bei zwei Starts der Falcon 9 1.1, deren erster im August über die Bühne gehen soll. Bis zum Ende des Jahres will SpaceX Produktion der Raketen und Ausführung der Starts im Einmonatsabstand ausführen, um ihre bisher eingegangenen vertraglichen Verpflichtungen erfüllen zu können. Ebenfalls bis zum Jahresende möchte man eine erste Falcon Heavy in Vandenberg zum Testen bereitstellen, erstmals Überschallgeschwindigkeit mit dem Grasshopper und daraus eine sichere Landung erreichen sowie die für 2013 geplanten Meilensteine im Rahmen des CCiCap-Vertrages (Commercial Crew-integrated Capability) mit der NASA erfüllen. Darunter befindet sich auch ein erster Startabbruchtest mittels der in der Dragon-Kapsel integrierten Triebwerke. </p>



<p>Gegenwärtig wird in der Gerüchteküche über weitere Start- oder Landeplätze in Texas bzw. Cape Canaveral diskutiert. Dazu würde die NASA in Florida ein Gelände nördlich der bisherigen Startkomplexe zur Verfügung stellen, bei dem man zwar die Bodeneinrichtungen der Cape Canaveral Air Force Station weiterhin nutzen könnte, aber nicht den strengen militärischen Regeln im Bodenmanagement unterläge. </p>



<p>Des Weiteren arbeitet man ohne große öffentliche Ankündigungen auch am Projekt einer weiteren Schwerlastrakete (MCT), die mit stärkeren Raptor-Triebwerken ausgerüstet werden soll, mit Methan als Brennstoff arbeitet und für Marsflüge gedacht ist. </p>



<p>Bei Orbital Sciences hingegen sehen die Ziele weit bescheidener aus. Zunächst möchte man einen ersten Bodentest der Antares-Rakete durchführen und anschließend eine Masseattrappe starten. Falls dies erfolgreich abläuft, läge ein erster Start des Cygnus genannten Frachtraumschiffes mit anschließender Kopplung an der Internationalen Raumstation im April im Bereich des Möglichen. Für 2013 hat man zwar noch keinen regulären Flug im Rahmen der Commercial Resupply Services (CRS) zur ISS vorgesehen, man möchte dies aber auch nicht ausschließen. </p>



<p>Die Sierra Nevada Corporation plant für dieses Jahr einen Abwurftest ihres im Rahmen von CCiCap geförderten Raumgleiters Dream Chaser. </p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3424.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">SpaceX</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11266.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Falcon 9/Dragon CRS 2</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9774.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Antares (vormals Taurus II) &#8211; Jungfernflug</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Zweifel an Boeings Motivation?</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/zweifel-an-boeings-motivation/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Sep 2012 14:02:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[CCiCap]]></category>
		<category><![CDATA[CST-100]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumschiff]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In der US-amerikanischen Raumfahrtpresse wird gegenwärtig über Äußerungen führender Boeing-Mitarbeiter diskutiert, man würde nur bei Garantie auf finanziellen Erfolg die Entwicklung der CST-100-Kapsel vorantreiben. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: FlightGlobal, Behind the Black. Im Rahmen eines Förderprogramms zur Entwicklung eines bemannten Raumschiffes für niedrige Erdumlaufbahnen (CCiCap) hat Boeing eine Zusage von 480 Millionen US-Dollar [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">In der US-amerikanischen Raumfahrtpresse wird gegenwärtig über Äußerungen führender Boeing-Mitarbeiter diskutiert, man würde nur bei Garantie auf finanziellen Erfolg die Entwicklung der CST-100-Kapsel vorantreiben.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: FlightGlobal, Behind the Black.</p>



<p>Im Rahmen eines Förderprogramms zur Entwicklung eines bemannten Raumschiffes für niedrige Erdumlaufbahnen (CCiCap) hat Boeing eine Zusage von 480 Millionen US-Dollar erhalten, wenn 19 zuvor festgelegte Entwicklungsabschnitte erreicht werden. Um daraus ein flugfähiges System zu machen, wären danach aber noch weitere 33 Meilensteine zu erreichen. 
<br>
&#8222;Unser Geschäftsmodell basiert auf Transporten zur ISS bis 2020, sagte John Elbon, Boeings Vizepräsident in Sachen Weltraum. Um profitabel zu sein, benötige man aber mindestens zwei Flüge pro Jahr. Dies sei noch nicht vereinbart. &#8222;Bisher ist da nur die ISS, als eine Art Grundlage.&#8220; </p>



<p>Damit drückt Boeing seine Sorge aus, die Entwicklung im Rahmen eines Wettbewerbs voranzutreiben und anschließend keine Abnehmer für ihr Produkt zu haben. Ohne weiteres Investment über das Ende des CCiCap-Zeitraumes hinaus werde man die Entwicklung der CST-100-Kapsel gegebenenfalls aufschieben. Neben den Fördergeldern sei es notwendig, zusätzliche Investitionen vorzunehmen und dies mit ungewissem Ausgang. Boeing denke in Puncto Investitionen aber konservativ. </p>



<p>Nun wirft man Boeing von verschiedenen Seiten Furcht vor Wettbewerb vor. Boeing habe sich, wie andere etablierte Firmen der Luft- und Raumfahrtbranche, in den letzten 30 Jahren an den leicht zu erreichenden Fleischtöpfen der Regierung bedient und unternehmerisches Risiko vermieden. Dabei habe man mit Bigelow Aerospace, die entfaltbare Raumstationen entwickeln und dem Tourismus-Unternehmen Space Adventures doch Partner mit privaten Raumfahrtambitionen. </p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=6325.msg231444#msg231444" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Commercial Crew Development (CCDev) ab 3. August 2012</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>US-Crewtransport: Boeing, SpaceX und SNC ausgewählt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/us-crewtransport-boeing-spacex-und-snc-ausgewaehlt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Aug 2012 17:16:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[CCiCap]]></category>
		<category><![CDATA[CST-100]]></category>
		<category><![CDATA[Dragon]]></category>
		<category><![CDATA[Dream Chaser]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die NASA hat die Gewinner der dritten Runde des kommerziellen Crewprogramms in den USA bekanntgegeben. Boeing und SpaceX bekommen je ca. 400 Millionen US-Dollar und Sierra Nevada Corp ca. 200 Millionen Dollar. Der ATK/Astrium-Vorschlag geht leer aus. Ein Beitrag von Tobias Willerding. Quelle: NASA. Heute hat die NASA die mit Spannung erwartete Entscheidung über die [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die NASA hat die Gewinner der dritten Runde des kommerziellen Crewprogramms in den USA bekanntgegeben. Boeing und SpaceX bekommen je ca. 400 Millionen US-Dollar und Sierra Nevada Corp ca. 200 Millionen Dollar. Der ATK/Astrium-Vorschlag geht leer aus.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Tobias Willerding. Quelle: NASA.</p>



<p>Heute hat die NASA die mit Spannung erwartete Entscheidung über die nächste Phase des kommerziellen Crewprogramms bekanntgegeben. Gewonnen haben Space Exploration Technologies (SpaceX) mit der Dragon-Kapsel, Boeing mit der Kapsel CST-100 und Sierra Nevada Corporation mit dem Dream Chaser, einem Lifting-Body-Design, das auf ein altes NASA-Projekt zurückgeht (HL-20). Im Rahmen der dritten Phase des kommerziellen Crewprogramms, welche den Namen Commercial Crew Integrated Capability (CCiCap) trägt und 21 Monate dauert, sollen die Konzepte möglichst bis zum Critical Design Review (CDR) weiterentwickelt werden. 
<br>
<strong>Die Gewinner im Einzelnen:</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/03082012191613_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/03082012191613_small_1.jpg" alt="Boeing" width="260"/></a><figcaption>
Boeings Kapsel CST-100 (Bild: Boeing)
</figcaption></figure></div>



<p><strong>Boeing </strong>bekommt 460 Millionen US-Dollar für die Crewkapsel CST-100 für bis zu sieben Personen, die auf der Atlas V von der United Launch Alliance (ULA) gestartet werden soll. Boeings Kapsel verfügt über ein neues Rettungssystem, das – anders als die Feststoffmotoren aus Apollozeiten – mit hypergolen Treibstoffen funktioniert und denjenigen Treibstoff benutzt, der im normalen Fall für die Orbitmanöver verwendet wird. Das Rettungssystem kann den ganzen Weg bis in den Orbit genutzt werden. Gestartet werden soll vom Startplatz 41 der Cape Canaveral Air Force Station, wobei die Atlas V hier in einer Variante der sogenannten Dual-Centaur zum Einsatz kommt. Das heißt, dass die Oberstufe von zwei RL-10 Triebwerken betrieben wird, um ausreichend Schub für die schwere Kapsel zu liefern. Im Rahmen von CCiCap (Commercial Crew-integrated Capability) möchte Boeing wichtige Vorarbeiten vor dem Critical Design Review absolvieren. Dazu gehören Windtunneltests, Avioniktests, Triebwerkstests von Rettungssystem und orbitalem Manövriersystem, Designarbeiten am Atlas-V-Adapter für die Kapsel sowie Tests der Software und dem Zertifizierungsplan. Der letzte Meilenstein ist das Critical Design Review. Sollte nach CCiCap in der finalen vierten Phase des kommerziellen Crewprogramms ausreichend Geld zur Verfügung stehen, rechnet Boeing mit einem ersten bemannten Testflug Ende 2016. Genau wie bei COTS bedeutet dieser Testflug nicht den Start der regulären bemannten Flüge zur ISS, sondern ist lediglich ein bemannter Demonstrationsflug, der nicht zwangsweise zur ISS gehen muss. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/03082012191613_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/03082012191613_small_2.jpg" alt="SpaceX" width="260"/></a><figcaption>
SpaceXs für den Crewtransport modifzierte Dragonkapsel 
<br>
(Bild: SpaceX)
</figcaption></figure></div>



<p><strong>SpaceX</strong> bekommt 440 Millionen Dollar ebenfalls für eine Crewkapsel für bis zu sieben Personen, die auf der hauseigenen Falcon-9-Rakete fliegen soll und von Startplatz 40 in Cape Canaveral startet. Die Kapsel baut auf der Frachtversion auf, die vor zwei Monaten einen erfolgreichen ersten Flug zur ISS absolviert hat. Im Rahmen der 21 Monate möchte man eine Reihe von Tests und Reviews absolvieren. Besondere Höhepunkte bilden dabei ein Startabbruchtest vom Startplatz und ein Startabbruchtest im Flug. Vor dem Critical Design Review sind zwei separate Preliminary Design Reviews für Bodensysteme/Start und Orbit/Landung geplant. Weiter soll ein Zertifizierungsplan erstellt und die Performance der verbesserten Falcon 9 v1.1 mit erhöhter Nutzlastkapazität verifiziert werden. SpaceX ist etwas optimistischer und rechnet für frühestens Mitte 2015 mit einem bemannten Testflug &#8211; optimale Finanzierung vorausgesetzt. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/03082012191613_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/03082012191613_small_3.jpg" alt="NASA TV" width="260"/></a><figcaption>
Ein Dream-Chaser-Modell hängt für atmosphärische Tests unter einem Helikopter (Bild: NASA TV)
</figcaption></figure></div>



<p>Die <strong>Sierra Nevada Corp.</strong> bekommt 212,5 Millionen US-Dollar für ein Liftingbody-Design, ebenfalls für bis zu sieben Personen, das wie die Boeing-Kapsel auf der Atlas V gestartet werden soll. Im Gegensatz zu SpaceX und Boeing wird SNC nicht das Critical Design Review bei Ende von CCiCap erreichen. Stattdessen fokussiert man sich auf Risikoreduzierung in einigen wichtigen Bereichen. So soll das Rettungssystem vom Dream Chaser einen Hybridmotor benutzen, bei dem noch weitere Vorarbeiten notwendig sind. Des Weiteren braucht man mehr Zeit, um das „grüne“ orbitale Manövriersystem zu entwickeln, welches offenbar keine hochgiftigen Treibstoffe benutzt. Weiter möchte man Windtunneltests und atmosphärische Testflüge machen. </p>



<p><strong>Und das ATK-Konzept mit europäischer Beteiligung? </strong>
<br>
Der ATK/Astrium-Vorschlag mit der Liberty-Rakete und Orion-Lite wurde nicht ausgewählt. Die Liberty-Rakete benutzt die Ariane-5-Hauptstufe als Oberstufe, hat also signifikanten europäischen Anteil. Die erste Stufe ist ein Feststoffbooster, wie er schon für die eingestellte Ares I vorgesehen war. Orion-Lite ist eine abgespeckte Version der Orionkapsel, welche für die Exploration jenseits des niedrigen Erdorbits eingesetzt werden soll und von Lockheed Martin gebaut wird. Die genauen Kriterien und Bewertungen für die Auswahl sollen in ca. einer Woche veröffentlicht werden, nachdem man den Firmen ein Feedback über ihre Konzepte abgegeben hat. </p>



<p><strong>Wie gehts weiter?</strong>
<br>
Nach CCiCap soll in der nächsten Phase die Zertifizierung der Systeme durch die NASA erfolgen, worauf die bemannten Flüge zur ISS starten können. Es ist noch nicht klar, wie genau die nächste Phase aussehen soll. Sicher scheint zu sein, dass ab der nächsten Phase der bisherige Ansatz mit den auf Meilenstein basierenden Space Act Agreements (SAA) verlassen und wieder auf feste Verträge zurückgegriffen wird. Ebenfalls nicht klar ist, ob Zertifizierung und ISS-Auftrag zusammen oder nacheinander ausgeschrieben werden. </p>



<p>In den letzten beiden Jahren gab es bereits die CCDev-Phasen eins und zwei (CCDev = Commercial Crew Development), welche z.B. für Boeing und die Sierra Nevada Corp. mit dem Preliminary Design Review geendet haben. Während das Budget von CCDev1 noch ca. 50 Millionen Dollar betrug, war es bei CCDev2 schon fast 300 Millionen. Für die dritte Phase (CCiCap) werden nun etwas über eine Milliarde US-Dollar für 21 Monate bereitgestellt. Beworben hatten sich unter anderem Boeing, SpaceX, Sierra Nevada sowie ATK zusammen mit Astrium und Lockheed Martin. Eine andere Firma, die noch CCDev-Finanzierung erhalten hatte, Blue Origin, hat offenbar keinen Antrag gestellt. Blue Origin ist ein von Amazon-Gründer Jeff Bezos ins Leben gerufenes Raumfahrtunternehmen, über das nur sehr wenig öffentlich bekannt ist, obwohl dort von Bezos sehr viel Geld investiert wird. </p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit: </strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li> <a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=6325" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">Commercial Crew Development</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3424.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">SpaceX</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=8589.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Boeing/Bigelow CST-100</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10135.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">SNC Dream Chaser</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/us-crewtransport-boeing-spacex-und-snc-ausgewaehlt/" data-wpel-link="internal">US-Crewtransport: Boeing, SpaceX und SNC ausgewählt</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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