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	<title>Deutschland &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Deutschland &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Rheinmetall vertieft Zusammenarbeit mit ICEYE und vertreibt SAR-Satellitentechnologie gegenüber Deutschland und Ungarn exklusiv</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/rheinmetall-vertieft-zusammenarbeit-mit-iceye-und-vertreibt-sar-satellitentechnologie-gegenueber-deutschland-und-ungarn-exklusiv/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Sep 2024 16:56:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Rheinmetall intensiviert Zusammenarbeit mit finnischem Unternehmen ICEYE, erhält exklusive Vertriebsrechte für den deutschen und den ungarischen Markt. Beteiligung an weltweit größter Flotte von SAR-Satelliten im Juni 2024 angekündigt. Eine Pressemitteilung von Rheinmetall. Quelle: Rheinmetall 11. September 2024. 11. September 2024 &#8211; Rheinmetall und der finnische Satellitenhersteller ICEYE weiten ihre Zusammenarbeit aus. Dazu haben beide Unternehmen [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Rheinmetall intensiviert Zusammenarbeit mit finnischem Unternehmen ICEYE, erhält exklusive Vertriebsrechte für den deutschen und den ungarischen Markt. Beteiligung an weltweit größter Flotte von SAR-Satelliten im Juni 2024 angekündigt. Eine Pressemitteilung von Rheinmetall.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: Rheinmetall 11. September 2024.</p>



<p>11. September 2024 &#8211; Rheinmetall und der finnische Satellitenhersteller ICEYE weiten ihre Zusammenarbeit aus. Dazu haben beide Unternehmen eine entsprechende Kooperationsvereinbarung unterzeichnet.</p>



<p>In diesem Zuge sichert sich Rheinmetall exklusiv die Rechte zur Vermarktung der SAR-Satelliten (Synthetisches Apertur Radar) an militärische und staatliche Endkunden im deutschen wie im ungarischen Markt.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ICEYE-X2-full-art-ICEYE.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Radarsatellit vom Typ ICEYE-X2 im All - künstlerische Darstellung. (Grafik: ICEYE)" data-rl_caption="" title="Radarsatellit vom Typ ICEYE-X2 im All - künstlerische Darstellung. (Grafik: ICEYE)" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ICEYE-X2-full-art-ICEYE-26.jpg" alt="Radarsatellit vom Typ ICEYE-X2 im All - künstlerische Darstellung. (Grafik: ICEYE)" class="wp-image-141184"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Radarsatellit vom Typ ICEYE-X2 im All &#8211; künstlerische Darstellung. (Grafik: ICEYE)</figcaption></figure>



<p>Im <a href="https://www.raumfahrer.net/rheinmetall-erschliesst-sich-dimension-space/" data-wpel-link="internal">Juni 2024</a> hatte der Düsseldorfer Technologiekonzern bereits seine Beteiligung an der weltgrößten Flotte von Radar-Aufklärungssatelliten bekannt gegeben. Auf diesem Wege will Rheinmetall weltraumbasierte Aufklärungsdaten auf dem taktischen Gefechtsfeld nutzbar machen.</p>



<p>&#8222;Die Domäne Weltraum ist ein integraler Bestandteil der Verteidigungsstrategie und hat für unsere Kunden große Relevanz“, sagte Armin Papperger, Vorstandsvorsitzender der Rheinmetall AG. „Wir sind überzeugt, dass wir mit unseren kombinierten Fähigkeiten innovative Ansätze entwickeln können und in Zukunft maßgeschneiderte Lösungen für unsere militärischen Kunden bieten.&#8220;</p>



<p>SAR-Satelliten bieten gegenüber herkömmlichen Satelliten den Vorteil, dass sie unabhängig von Wetterbedingungen oder Tageszeit hochauflösende Bilder erzeugen können. Diese sind sehr detailliert und machen sogar kleinste Objekte auf der Erdoberfläche identifizierbar. Dies kann für die Streitkräfte entscheidende Vorteile bei Überwachung, Zielerfassung, Aufklärung oder die eigene Positionierung auf dem Gefechtsfeld bringen.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20299.msg566125#msg566125" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ICEYE Satelliten</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Mehr Sicherheit und ein guter Wettbewerbsrahmen für die Raumfahrt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/mehr-sicherheit-und-ein-guter-wettbewerbsrahmen-fuer-die-raumfahrt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Sep 2024 17:14:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[Anna Christmann]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bundeskabinett beschließt Eckpunkte für ein Weltraumgesetz. Eine Pressemitteilung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz. Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz 4. September 2024. 4. September 2024 &#8211; Das Bundeskabinett hat heute die Eckpunkte für ein Weltraumgesetz beschlossen. Die Bedeutung einer funktionsfähigen Weltrauminfrastruktur für die moderne Industrie- und Informationsgesellschaft nimmt stetig zu. Das zeigt sich auch [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Bundeskabinett beschließt Eckpunkte für ein Weltraumgesetz. Eine Pressemitteilung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz 4. September 2024.</p>



<p>4. September 2024 &#8211; Das Bundeskabinett hat heute die Eckpunkte für ein Weltraumgesetz beschlossen. Die Bedeutung einer funktionsfähigen Weltrauminfrastruktur für die moderne Industrie- und Informationsgesellschaft nimmt stetig zu. Das zeigt sich auch daran, dass hierzulande immer mehr private Weltraumakteure auf dem Markt drängen.</p>



<p>Koordinatorin der Bundesregierung für die deutsche Luft- und Raumfahrt, Dr. <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/anna-christmann/" data-wpel-link="internal">Anna Christmann</a>, MdB: „Das Bundeskabinett hat Eckpunkte für ein Weltraumgesetz beschlossen. Ich freue mich sehr, dass wir einen solchen Meilenstein bei einem wichtigen Schlüsselprojekt der neuen Raumfahrtstrategie erreichen konnten. Ein Weltraumgesetz wird für Verkehrssicherheit und damit Nachhaltigkeit deutscher Weltraumaktivitäten sorgen und gleichzeitig so ausgestaltet sein, dass es zu einem innovativen und wettbewerbsfähigen Standort für Raumfahrtunternehmen beiträgt.“</p>



<p>Diese Eckpunkte halten die zentralen Regelungsinhalte für ein Weltraumgesetz fest, mit dem die Bundesrepublik Deutschland nicht nur ihre völkerrechtlichen Verpflichtungen erfüllen, sondern auch einen wesentlichen Beitrag zur Minimierung von Risiken aus dem bislang nicht regulierten Sektor privater Weltraumaktivitäten und Starteinrichtungen leisten wird. Das Weltraumgesetz wird Fragen der zivilen (Betriebs-) Sicherheit von Weltraumaktivitäten und Starteinrichtungen regeln und damit einen wesentlichen Beitrag zur Vermeidung von <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/weltraumschrott/" data-wpel-link="internal">Weltraumschrott</a> leisten. Darüber hinaus werden auch die nationale Sicherheit, die Verteidigungsinteressen und die internationalen Verpflichtungen der Bundesrepublik Deutschland berücksichtigt. Gleichzeitig wird die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Raumfahrtindustrie durch das Weltraumgesetz gestärkt, indem es einen verlässlichen Rechtsrahmen für Investitionen bietet und völkerrechtliche Verpflichtungen umsetzt.</p>



<p><strong>Die Eckpunkte haben folgende Kerninhalte:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Das Weltraumgesetz wird einen Genehmigungsvorbehalt für Weltraumaktivitäten vorsehen.</li>



<li>Das Weltraumgesetz wird regeln, dass die die zuständige Behörde Weltraumaktivitäten überwachen und erforderliche Anordnungen treffen kann.</li>



<li>Das Weltraumgesetz wird die Registrierung von Weltraumgegenständen regeln.</li>



<li>Das Weltraumgesetz enthält die Möglichkeit für die Bundesrepublik Deutschland, im Falle einer Haftung nach den völkerrechtlichen Verträgen bei einem privaten Betreiber Regress zu nehmen. Dabei wird die Regelung besondere Rücksicht auf die Belange von Start-Ups und KMU, aber auch von Universitäten und Forschungseinrichtungen nehmen, indem diese geringer belastet werden. Die Regelung wird gleichzeitig für die Unternehmen transparent und mit geringem Bürokratieaufwand verbunden sein.</li>
</ul>



<p>Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz erarbeitet nun auf Grundlage der Eckpunkte einen Referentenentwurf. Es folgt damit eine wichtige Phase der Konkretisierung, in der Rückmeldungen aus der Praxis und Entwicklungen auf europäischer Ebene berücksichtigt werden.</p>



<p><strong>Die Eckpunkte finden Sie hier (pdf):</strong><br><a href="https://www.bundeswirtschaftsministerium.de/Redaktion/DE/Downloads/E/eckpunkte-der-bundesregierung-fuer-ein-weltraumgesetz.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=2" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.bundeswirtschaftsministerium.de/Redaktion/DE/Downloads/E/eckpunkte-der-bundesregierung-fuer-ein-weltraumgesetz.pdf?__blob=publicationFile&#038;v=2</a></p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=5714.msg565851#msg565851" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Raumfahrt-Politik in Deutschland</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Vertiefte Kooperation bei Wetter- und Erdbeobachtung</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/vertiefte-kooperation-bei-wetter-und-erdbeobachtung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Feb 2024 18:36:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Teil der Kooperation wird ein Masterstudiengang zwischen dem Forschungsverbund CESOC, an dem die Uni Köln beteiligt ist, und der Universität Bologna. Eine Presseinformation der Universität zu Köln. Quelle: Universität zu Köln 7. Februar 2024. 7. Februar 2024 &#8211; Deutschland und Italien haben ein Abkommen zur vertieften Zusammenarbeit im Bereich Meteorologie und Klimatologie geschlossen. Ziel des [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/vertiefte-kooperation-bei-wetter-und-erdbeobachtung/" data-wpel-link="internal">Vertiefte Kooperation bei Wetter- und Erdbeobachtung</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Teil der Kooperation wird ein Masterstudiengang zwischen dem Forschungsverbund CESOC, an dem die Uni Köln beteiligt ist, und der Universität Bologna. Eine Presseinformation der Universität zu Köln.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: Universität zu Köln 7. Februar 2024.</p>



<p>7. Februar 2024 &#8211; Deutschland und Italien haben ein Abkommen zur vertieften Zusammenarbeit im Bereich Meteorologie und Klimatologie geschlossen. Ziel des Abkommens ist die systematische Stärkung der Forschung und der bilateralen Zusammenarbeit in der Wetter- und Erdbeobachtung. Eine entsprechende Regierungsübereinkunft unterzeichneten in Berlin Stefan Schnorr, Staatssekretär im Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV), seine Amtskollegin im Auswärtigen Amt, Jennifer Morgan, und der italienische Botschafter Armando Varricchio.</p>



<p>Das Abkommen schafft einen rechtsverbindlichen Rahmen für verschiedene Vorhaben, die damit langfristig geplant und umgesetzt werden können. Für die Erdbeobachtung in Europa setzen Deutschland und Italien – nicht zuletzt in ihren Rollen als Gaststaaten des Europäischen Zentrums für mittelfristige Wettervorhersage (EZMW) – damit ein starkes Zeichen. Es geht darum, die Forschung im Bereich Erdbeobachtung zu stärken. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse sollen auch in den operativen Betrieb der Wetterdienste einfließen. So kann etwa die Qualität der Wettervorhersagen in den Schwerpunktbereichen Dürre und Überflutung verbessert werden. Deutschland wie Italien waren von diesen Extremwetterereignissen in den vergangenen Jahren verstärkt betroffen.<br>Das Abkommen umfasst im Wesentlichen folgende Vorhaben:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Einrichtung eines gemeinsamen Masterstudiengangs zwischen der Universität Bologna und dem Forschungsverbund Center for Earth System Observation and Computational Analysis (CESOC), einer Kooperation der Universität Köln, Universität Bonn und Forschungszentrum Jülich.</li>



<li>Aufbau eines deutsch-italienischen Fortbildungsnetzwerks zwischen den deutschen und italienischen Hochschulen, Forschungseinrichtungen sowie Wetter- und Klimadiensten „Italia – Deutschland science-4-services network in weather and climate“ (IDEA-S4S). Finanziert werden Doktorandenstellen, wissenschaftliche Nachwuchsgruppen und Forschungsaufenthalte. Der Schwerpunkt liegt auf den Themen Dürre und Überflutung.<br>Prof. Dr. Susanne Crewell, Gründungsdirektorin von CESOC: &#8222;Wir freuen uns, dass nach dem langen Weg der Vorbereitung das Abkommen zwischen Deutschland und Italien unterschrieben worden ist. CESOC und die Universität Bologna können schon erste Zusammenarbeiten vorweisen und jetzt auch mit offizieller Unterstützung den nächsten Schritt der Masterstudiengangseinrichtung einschlagen.&#8220;</li>
</ol>



<p><strong>Weitere Informationen:</strong><br><a href="https://cesoc.net/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://cesoc.net/</a></p>


<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=916.msg558764#msg558764" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Planet Erde</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/vertiefte-kooperation-bei-wetter-und-erdbeobachtung/" data-wpel-link="internal">Vertiefte Kooperation bei Wetter- und Erdbeobachtung</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Deutschland verlor in den letzten zwanzig Jahren durchschnittlich 760 Mio. Tonnen Wasser pro Jahr</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/deutschland-verlor-in-den-letzten-zwanzig-jahren-durchschnittlich-760-mio-tonnen-wasser-pro-jahr/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 May 2023 22:01:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erde]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die letzten fünf Jahre in Deutschland waren von massiven Sommerdürren geprägt. Es ging sehr viel Wasser verloren. Nur: Wie hoch die Verluste genau waren und ob sich daraus ein Trend für die Zukunft ableiten lässt, sind nach wie vor offene Fragen. Eine Pressemeldung des Helmholtz-Zentrum Potsdam, Deutsches GeoForschungsZentrum (GFZ). Quelle: GFZ, 3. April 2023. ZusammenfassungEin [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die letzten fünf Jahre in Deutschland waren von massiven Sommerdürren geprägt. Es ging sehr viel Wasser verloren. Nur: Wie hoch die Verluste genau waren und ob sich daraus ein Trend für die Zukunft ableiten lässt, sind nach wie vor offene Fragen. Eine Pressemeldung des Helmholtz-Zentrum Potsdam, Deutsches GeoForschungsZentrum (GFZ).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: <a href="	https://www.gfz.de/presse/meldungen/detailansicht/deutschland-verlor-in-den-letzten-zwei-jahrzehnten-durchschnittlich-760-millionen-tonnen-wasser-pro-jahr" data-wpel-link="internal">GFZ</a>, 3. April 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/csm_20230404-hybrid-Gesamtwasserspeicheranomalien_Guentner-et-al-2023_9ab639a282.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Räumliche Verteilung der Anomalien der Gesamtwasserspeicherung (TWS) für Deutschland aus den Satellitendaten von GRACE und GRACE-FO in den Monaten mit der größten positiven Anomalie (links) und der größten negativen Anomalie (Mitte) relativ zum langjährigen Monats-Mittelwert von TWS sowie die Differenz zwischen den beiden Monaten (rechts). (Quelle: Güntner et al. (2023); Hydrologie &amp; Wasserbewirtschaftung, 67, (2), 74-89. DOI: 10.5675/HyWa_2023.2_1)" data-rl_caption="" title="Räumliche Verteilung der Anomalien der Gesamtwasserspeicherung (TWS) für Deutschland aus den Satellitendaten von GRACE und GRACE-FO in den Monaten mit der größten positiven Anomalie (links) und der größten negativen Anomalie (Mitte) relativ zum langjährigen Monats-Mittelwert von TWS sowie die Differenz zwischen den beiden Monaten (rechts). (Quelle: Güntner et al. (2023); Hydrologie &amp; Wasserbewirtschaftung, 67, (2), 74-89. DOI: 10.5675/HyWa_2023.2_1)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="350" height="197" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/csm_20230404-hybrid-Gesamtwasserspeicheranomalien_Guentner-et-al-2023_9ab639a282_350x197.jpg" alt="" class="wp-image-126086" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/csm_20230404-hybrid-Gesamtwasserspeicheranomalien_Guentner-et-al-2023_9ab639a282_350x197.jpg 350w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/csm_20230404-hybrid-Gesamtwasserspeicheranomalien_Guentner-et-al-2023_9ab639a282_350x197-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Räumliche Verteilung der Anomalien der Gesamtwasserspeicherung (TWS) für Deutschland aus den Satellitendaten von GRACE und GRACE-FO in den Monaten mit der größten positiven Anomalie (links) und der größten negativen Anomalie (Mitte) relativ zum langjährigen Monats-Mittelwert von TWS sowie die Differenz zwischen den beiden Monaten (rechts). (Quelle: Güntner et al. (2023); Hydrologie &amp; Wasserbewirtschaftung, 67, (2), 74-89. DOI: 10.5675/HyWa_2023.2_1) </figcaption></figure>



<p><strong>Zusammenfassung</strong><br>Ein Team des Deutschen GeoForschungsZentrums (GFZ) hat nun gemeinsam mit Forschenden der Universität Bonn und des Forschungszentrums Jülich die Jahre von 2002 bis 2022 genauer untersucht. Ihr Fazit: Im Durchschnitt hat Deutschland jedes Jahr 760 Millionen Tonnen (0,76 Kubikkilometer) Wasser verloren – sei es durch abnehmende Bodenfeuchte, schwindendes Grundwasser, abgeschmolzene Gletscher oder gesunkene Wasserspiegel. Die Studie beruht in erster Linie auf Daten der Satellitenmissionen GRACE (2002 bis Missionsende 2017) und GRACE-Follow On (seit 2018 aktiv). Das Besondere dieser Studie ist, dass die Forschenden vier verschiedene Auswertemethoden verglichen haben und damit zu einem deutlich geringeren Wasserverlust kamen als andere Auswertungen der Satellitendaten, die lediglich auf einer einzigen Methode beruhten. Der gesamte Wasserspeicher (auf Englisch Terrestrial Water Storage, TWS) hat demnach in den zwei Jahrzehnten um zusammengerechnet 15,2 Kubikkilometer abgenommen. Zum Vergleich: Der Wasserverbrauch aller Sektoren – Industrie, Landwirtschaft, Privathaushalte – in Deutschland beträgt rund 20 Kubikkilometer pro Jahr. Um verlässlich einen Trend abschätzen zu können, sei der Zeitraum jedoch zu kurz und zu stark von verschiedenen Extremen geprägt, schreiben die Forschenden in der April-Ausgabe der Fachzeitschrift „Hydrologie &amp; Wasserbewirtschaftung (HyWa)“.</p>



<p><strong>Hintergrund: Bestimmung von Schwerefeld und Wassermassen der Erde aus Satellitendaten</strong><br>Die Satellitenmissionen GRACE (2002 bis Missionsende 2017) und GRACE-Follow On (seit 2018 aktiv) sind einzigartig. Die Satelliten-Tandems vermessen die Erdanziehungskraft, das so genannte Schwerefeld, und dessen Änderungen global auf Monatsbasis. Aus diesen Schwerefelddaten lassen sich Massenverlagerungen erkennen, die wiederum Rückschlüsse auf Veränderungen im Wasserkreislauf erlauben, also beispielsweise das Abschmelzen von Gletschern oder das Entleeren von Grundwasserspeichern. Erstmals ist es damit zum Beispiel gelungen, den Eismassenverluste Grönlands und der Antarktis zu quantifizieren. Der große Vorteil dieser Art von Messung: Sie erfasst auch Grundwasserleiter, die tief unter der Erdoberfläche verborgen sind. Der Nachteil: Die räumliche Auflösung der Schwerefelddaten ist vergleichsweise grob: rund 300 mal 300 Kilometer. Verlässliche Aussagen lassen sich daher nur für Gebiete von rund 100.000 Quadratkilometern Größe treffen, das entspricht etwa der Fläche der ehemaligen DDR.</p>



<p><strong>Neue Analyse verschiedener Datenreihen für Deutschland (2002-2022)</strong><br>Ein Team von Forschenden unter der Leitung von Andreas Güntner vom Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ hat jetzt erstmals für Deutschland einen detaillierten Überblick über die von den Satelliten gemessenen Änderungen des Gesamtwasserspeichers der letzten zwanzig Jahre veröffentlicht. Beteiligt waren Kolleg:innen mehrerer GFZ-Sektionen sowie Forschende aus dem Institut für Geodäsie und Geoinformation der Universität Bonn und aus dem Forschungszentrum Jülich.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/csm_20230403_Satellitengravimetrie_Guentner-et-al-2023_40faf7231b.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Das Messprinzip der Satellitengravimetrie der Missionen GRACE/GRACE-FO. (Quelle: Güntner et al. (2023); Hydrologie &amp; Wasserbewirtschaftung, 67, (2), 74-89. DOI: 10.5675/HyWa_2023.2_1)" data-rl_caption="" title="Das Messprinzip der Satellitengravimetrie der Missionen GRACE/GRACE-FO. (Quelle: Güntner et al. (2023); Hydrologie &amp; Wasserbewirtschaftung, 67, (2), 74-89. DOI: 10.5675/HyWa_2023.2_1)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="350" height="382" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/csm_20230403_Satellitengravimetrie_Guentner-et-al-2023_40faf7231b_350x382.jpg" alt="" class="wp-image-126083" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/csm_20230403_Satellitengravimetrie_Guentner-et-al-2023_40faf7231b_350x382.jpg 350w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/csm_20230403_Satellitengravimetrie_Guentner-et-al-2023_40faf7231b_350x382-275x300.jpg 275w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Das Messprinzip der Satellitengravimetrie der Missionen GRACE/GRACE-FO. (Quelle: Güntner et al. (2023); Hydrologie &amp; Wasserbewirtschaftung, 67, (2), 74-89. DOI: 10.5675/HyWa_2023.2_1) </figcaption></figure>



<p><strong>Unterschiede in der Auswertung der Daten</strong><br>Für die Auswertung der Daten – sowohl was die Bestimmung des Schwerefeldes betrifft als auch daraus abgeleitet die Bestimmung der gespeicherten Wassermassen – muss eine ganze Reihe von störenden Effekten herausgerechnet werden. So sind die 300 mal 300 Kilometer messenden Datenflächen naturgemäß nicht scharf abgegrenzt, denn der Einfluss der Schwerkraft auf die Satelliten lässt sich nicht auf klar definierte Segmente der Erde zurückführen wie etwa bei einem Satellitenbild. Das zeigt sich etwa darin, dass der Schwerefeldeffekt abschmelzender Alpengletscher auch die Messungen für die Wasservorkommen im Alpenvorland überlagert (der Effekt wird „Leakage“ genannt): Wenn die Gletschermassen schwinden, sieht es für die Satelliten so aus, als ob auch weiter entfernte Wassermassen verschwunden seien. Außerdem ändert sich das Schwerefeld der Erde auch, ohne dass sich akut Wassermassen verändern. Ein solcher Effekt ist beispielsweise, dass sich in manchen Regionen nach dem Verschwinden der eiszeitlichen Gletscher heute noch die Erdkruste hebt.</p>



<p>Je nach Prozessierungsmethoden und korrigierenden Faktoren ergeben sich leicht unterschiedliche Werte für das Schwerefeld und dessen Variationen. Die Forschenden nutzten für ihre Studie vier Datenreihen: die GFZ-eigene, eine aus mehreren Datenreihen berechnete Kombinationslösung der Uni Bern (COST-G genannt), eine der Universitäten Graz und Bonn (ITSG/UB) und eine vom Jet Propulsion Laboratory der NASA (JPL Mascons). Zusätzlich nutzten sie Niederschlagsdaten und Computermodelle des FZ Jülich, die die Veränderung des Gesamtwasserspeichers simulierten.</p>



<p><strong>Ergebnisse im Vergleich</strong><br>Über weite Teile des Beobachtungszeitraums, insbesondere in den Jahren zwischen 2004 und 2015, stimmen die Ergebnisse aller vier Datensätze für die Schwerefeldänderungen gut überein. Unterschiede gab es vor allem zu Beginn und am Ende der Zeitreihen. Das Jahr 2002 war von extremen Niederschlägen insbesondere in Süd- und Ostdeutschland geprägt. Die verheerenden Hochwasser an der Donau und der Elbe ereigneten sich im August 2002. Und am Ende des Untersuchungszeitraums stehen die trockenen Jahre seit 2018. In beiden Extremfällen zeigte vor allem die NASA-JPL-Datenreihe größere Ausschläge nach oben und unten. Auch die jahreszeitlichen Unterschiede zwischen dem Maximum der Wasserspeicherung im Winter und dem Minimum im Sommer fallen bei der NASA-JPL-Reihe am stärksten aus.</p>



<p><strong>Vorsicht bei der Interpretation geboten</strong><br>Die Forschenden mahnen daher zu Vorsicht bei der Interpretation von Auswertungen, die lediglich auf einer Datenreihe beruhen, und weisen insbesondere auf besondere Empfindlichkeit für Flut- oder Dürre-Extreme bei der NASA-JPL-Mascons-Reihe hin. Sie vermuten die Ursache in unterschiedlichen Prozessierungsverfahren und bei der Korrektur des „Leakage“-Effekts.</p>



<p>Diskussion früherer Publikation: 0,76 versus 2,5 Kubikkilometer durchschnittlicher Wasserverlust pro Jahr in Deutschland<br>Es waren jedoch ausgerechnet diese Datenreihe und Schlussfolgerungen daraus, die im vergangenen Jahr zu einem großen Medienecho geführt hatten: Deutschlands Gesamtwasserspeicher verliere fast 2,5 Kubikkilometer Wasser pro Jahr, hatte es geheißen, besonders betroffen sei der Südwesten. Der Vergleich mit anderen Auswerteverfahren zeigt nun: Es sind vermutlich nur 0,76 Kubikkilometer, also knapp ein Drittel des über die JPL-Mascons-Reihe bezifferten Verlusts. Und besonders in der Nähe der Alpen müsse man den Schwerefeld-Effekt abschmelzender Gletscher (Leakage) zusätzlich in Betracht ziehen.</p>



<p><strong>Schlussfolgerung und Notwendigkeit zur Verlängerung der Datenreihen</strong><br>Trotz der niedrigeren Werte gibt der Leitautor der Studie, Andreas Güntner, zu bedenken: „Die Beobachtungen aus allen Datensätzen zeigen, dass ein Jahr mit höheren Niederschlägen wie 2021 nicht ausreicht, um die Defizite der Wasserspeicherung, die sich über den längeren Zeitraum angesammelt haben, wieder auszugleichen.“</p>



<p>Auch bei Prognosen raten die Forschenden zur Vorsicht. Mitautorin Helena Gerdener von der Universität Bonn mahnt: „Da es in den zwanzig Jahren der bisherigen Datenerhebung einige auffällige Extreme gegeben hat, ist eine Aussage zu einem langfristigen Trend nur schwer zu treffen.“</p>



<p>Umso wichtiger sei die Kontinuität der Messreihe, schreiben die Forschenden. Eine Fortsetzung der GRACE- und GRACE-FO-Missionen wird bereits geplant und soll 2028 ins All starten.</p>



<p><strong>Originalpublikation:</strong><br>Güntner, A., Gerdener, H., Boergens, E., Kusche, J., Kollet, S., Dobslaw, H., Hartick, C., Sharifi, E., Flechtner, F. (2023): Veränderungen der Wasserspeicherung in Deutschland seit 2002 aus Beobachtungen der Satellitengravimetrie. Hydrologie &amp; Wasserbewirtschaftung, 67, (2), 74-89. <a href="https://www.hywa-online.de/veraenderungen-der-wasserspeicherung-in-deutschland-seit-2002-aus-beobachtungen-der-satellitengravimetrie-water-storage-changes-in-germany-since-2002-from-satellite-gravity-observations/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">DOI: 10.5675/HyWa_2023.2_1</a></p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=14572.msg548699#msg548699" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">2x GRACE-FO und 5x Iridium NEXT auf Falcon 9 ♺</a></li>
</ul>
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		<title>BMWK: Deutsches Know-How als Motor bei der Rückkehr zum Mond</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/bmwk-deutsches-know-how-als-motor-bei-der-rueckkehr-zum-mond/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Aug 2022 10:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute soll die Mission „Artemis I“ Richtung Mond starten. Es handelt sich um den ersten unbemannten Testflug des neuen Crew-Raumschiffs Orion der NASA. Das Service- und Antriebsmodul von Orion, das sogenannte „European Service Module“ (ESM), wurde hauptsächlich in Deutschland gebaut und trägt deshalb den Namen „Bremen“. Es wird über die europäische Weltraumorganisation ESA zu 50 [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Heute soll die Mission „Artemis I“ Richtung Mond starten. Es handelt sich um den ersten unbemannten Testflug des neuen Crew-Raumschiffs Orion der NASA. Das Service- und Antriebsmodul von Orion, das sogenannte „European Service Module“ (ESM), wurde hauptsächlich in Deutschland gebaut und trägt deshalb den Namen „Bremen“. Es wird über die europäische Weltraumorganisation ESA zu 50 Prozent aus Deutschland finanziert. Eine Pressemitteilung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) 29. August 2022.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Orionimg171nasa2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Bestandteile des Orion-Raumschiffs. Das Service-Modul des Raumschiffs kommt aus Europa und wurde von der ESA bereitgestellt. (Grafik: NASA)" data-rl_caption="" title="Bestandteile des Orion-Raumschiffs. Das Service-Modul des Raumschiffs kommt aus Europa und wurde von der ESA bereitgestellt. (Grafik: NASA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Orionimg171nasa26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Bestandteile des Orion-Raumschiffs. Das Service-Modul des Raumschiffs kommt aus Europa und wurde von der ESA bereitgestellt. (Grafik: NASA)</figcaption></figure>



<p>29. August 2022 &#8211; „Zurück zum Mond, mit deutscher Beteiligung. Ohne das ESM kann das Orion-Raumschiff nicht fliegen. Es ist daher ein großer Vertrauensbeweis der Amerikaner gegenüber Europa und Deutschland, Entwicklung und Bau dieses wichtigen Missionselements in europäische und deutsche Hände zu legen. Das macht uns außerordentlich stolz und zeigt, welche ausgezeichnete Arbeit die deutsche und europäische Industrie und Wissenschaft leistet“, sagt Dr. Anna Christmann, Koordinatorin der Bundesregierung für die Deutsche Luft- und Raumfahrt. Sie ist beim Start heute vor Ort in den USA dabei.</p>



<p>Außerdem fliegen an Bord der noch unbemannten Orion-Kapsel auch zwei menschenähnliche Puppen mit, die vom Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt e.V. in Köln gefertigt wurden. Für das Projekt MARE (Matroshka AstroRad Radiation Experiment) werden sie die Strahlenbelastung innerhalb der Kapsel während des 42-tägigen Flugs von „Artemis I“ messen.</p>



<p>Im Rahmen der Reise zum Start von „Artemis I“ führte die deutsche Delegation unter Leitung von Dr. Christmann am Kennedy Space Center in Florida auch Gespräche mit NASA-Administrator Bill Nelson und seiner Stellvertreterin Pamela Melroy. Themen waren eine engere bilaterale Kooperation im Bereich Raumfahrt sowie die sogenannten Artemis Accords, eine Zusammenstellung der US-Regierung von Regeln und Best Practices im Zusammenhang mit der Erforschung des Mondes. Hierzu sollen die Gespräche weiter vertieft werden, auch im Rahmen eines strukturierten Raumfahrtdialogs zwischen den beiden Ländern.</p>



<p>Mit dem „Artemis-Programm“ will die NASA erstmals nach mehr als 50 Jahren wieder Menschen auf die Mondoberfläche bringen. Neben ESM und Orion gehört zum „Artemis-Programm“ auch die Schwerlastrakete „Space Launch System“ (SLS), welche ebenfalls bei „Artemis I“ ihren Jungfernflug absolviert und eine kleine Raumstation, das „Lunar Gateway“, welche noch aufgebaut werden muss und in Zukunft in der Nähe des Mondes als Umsteigebahnhof dienen wird. Hier ist die ESA an zwei Modulen beteiligt.</p>



<p>Die aktuelle Mission, „Artemis I“, testet die Komponenten noch ohne Menschen an Bord. 2024 sollen bei „Artemis II“ erstmals wieder Astronautinnen und Astronauten um den Mond fliegen. Frühestens 2025 sollen mit „Artemis III“ wieder Menschen auf der Mondoberfläche landen. Auch für diese Missionen und kommende Missionen wird Europa ESMs liefern, welche vom industriellen Hauptauftragnehmer Airbus Defence and Space in Bremen endmontiert werden. Aber auch bei den anderen Elementen der Artemis-Missionen ist Hightech „Made in Germany“ an Bord: Die Endkappen der Treibstofftanks der SLS-Rakete werden vom Augsburger Unternehmen MT Aerospace AG geliefert. Die Jena-Optronik GmbH aus Thüringen liefert für die Orion-Kapsel sogenannte Sternensensoren, die die Navigation des Raumschiffes im All ermöglichen. In Zukunft wird das Unternehmen auch die Sensoren liefern, die das Docking der Orion-Kapsel mit dem „Lunar Gateway“ und einem Mondlander steuern werden.</p>



<p><strong>Update der RN-Redaktion:</strong><br>Wegen technischer Probleme konnte der Start am 29.08.2022 nicht erfolgen. Eine neuer Startversuch ist derzeit für Samstag, den 3. September 2022 geplant.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11841.msg536857#msg536857" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Artemis I Mission &#8211; Orion auf SLS</a></li></ul>
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		<title>Megakonstellationen verändern nächste Generation von Mobilfunknetzen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/megakonstellationen-veraendern-naechste-generation-von-mobilfunknetzen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Oct 2021 14:13:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
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		<category><![CDATA[UniBw M]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Prof. Andreas Knopp, Leiter des Instituts für Informationstechnik an der Universität der Bundeswehr München (UniBw M), und Prof. Christian Hofmann, Juniorprofessor für Sichere Weltraumkommunikation, untersuchten mit einem Team von Doktoranden im Auftrag der Raumfahrtagentur des Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) den technischen und ökonomischen Status der wichtigsten im Aufbau befindlichen Satelliten-Megakonstellationen. Eine Pressemitteilung [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Prof. Andreas Knopp, Leiter des Instituts für Informationstechnik an der Universität der Bundeswehr München (UniBw M), und Prof. Christian Hofmann, Juniorprofessor für Sichere Weltraumkommunikation, untersuchten mit einem Team von Doktoranden im Auftrag der Raumfahrtagentur des Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) den technischen und ökonomischen Status der wichtigsten im Aufbau befindlichen Satelliten-Megakonstellationen. Eine Pressemitteilung der UniBw M.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: UniBw M.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/megakonstellationen26850DLRCCBY30.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/megakonstellationen26850DLRCCBY3026.jpg" alt=""/></a><figcaption>Die künstlerische Darstellung wirft einen Blick in die Zukunft mit so genannten Megakonstellationen. Das sind Schwärme oder Flotten mehrerer tausend kleiner Satelliten im erdnahen Weltraum. Dieser Schritt eröffnet der Raumfahrt Chancen, neue Märkte zu erschließen, birgt aber auch Risiken. Die Serienfertigung baugleicher Satelliten in großer Zahl wird es erfordern, Produktionsprozesse zu optimieren, um Kosten zu senken. Zugleich wird die Zahl aktiver Satelliten im erdnahen Weltraum massiv ansteigen und mit ihr die Anforderungen an den Satellitenbetrieb. Die konsequente Durchsetzung effektiver Maßnahmen zur Vermeidung von Weltraummüll ist dabei unabdingbar. (Bildbeschreibung: DLR. Grafik: DLR (CC-BY 3.0))</figcaption></figure></div>



<p>6. Oktober 2021 &#8211; Satelliten-Megakonstellationen sind das zentrale Konzept der &#8222;New Space Economy&#8220;. Sie bestehen aus Hunderten oder Tausenden von Kleinsatelliten in einer niedrigen Erdumlaufbahn. Die Satelliten bilden ein Informationsnetzwerk, um neue Dienste für Endverbraucher am Boden und auch für Anwendungen in der Luft bereitzustellen.</p>



<p>Bei der Trendanalyse hat sich gezeigt, dass die meisten dieser Konstellationen tragfähige Geschäftsmodelle aufweisen und trotz des erheblichen Kapitalbedarfs über eine absehbar gesicherte Finanzierung verfügen. Die Wettbewerbsfaktoren sind dabei vielfältig und reichen von erheblichem Technologievorsprung bei Schlüsseltechnologien über besondere Kundenzugänge bis hin zur beherrschenden Abdeckung der gesamten Wertschöpfungskette. Besonders vielfältig und oft nicht leicht zu durchschauen sind die Geschäftsmodelle der Firmen, insbesondere wenn der Bau und Betrieb der Megakonstellation nur ein Baustein eines komplexen Portfolios von digitalen Mehrwertdiensten für unterschiedlichste Kundengruppen ist.</p>



<p><strong>Gefahren und Chancen</strong><br>Gerade solche Konstellationen können aus makroökonomischer Sicht eine Bedrohung für die informationelle Souveränität Deutschlands und Europas sein, andererseits bieten sie aber auch erhebliche Chancen das Umsetzungstempo der dringend benötigten Digitalisierung unserer Gesellschaft zu beschleunigen.</p>



<p>Aus Sicht der Autoren dieser Trendanalyse muss mit hoher Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen werden, dass Megakonstellationen die nächste Generation von Mobilfunknetzen maßgeblich mitbestimmen und dabei digitale Dienste in Schlüsselbereichen der Gesellschaft etablieren werden, die schon nach kurzer Zeit nicht mehr leicht substituiert werden können. Vor diesem Hintergrund müssen Politik und Wirtschaft in Deutschland eine Strategie im Umgang mit solchen Systemen finden, die sowohl dem Trend zur Marktbeherrschung durch Technologiekonzerne außerhalb Europas entgegenwirkt als auch die wirtschaftlichen Chancen für die exportorientierte Zulieferindustrie nutzt und wahrt. Dabei stellt vor allem die erhebliche Fertigungstiefe der aktuellen Megakonstellationen eine neue Markteintrittsbarriere dar, die nur durch klare Wettbewerbsvorteile im Bereich der Kosten oder technologischen Leistung überwunden werden kann.</p>



<p>Berücksichtigt man, dass die Lebensdauer der LEO-Satelliten lediglich 5 Jahre beträgt, gegenüber einer Lebensdauer der GEO-Satelliten von &gt;15 Jahren, so ergeben sich durchaus Chancen für die deutsche Zulieferindustrie, am Geschäft mit den Nachfolgesatelliten in einem überschaubaren Zeitrahmen zu partizipieren. Die Betreiber von Megakonstellationen, auch die mit einer hohen eigenen Wertschöpfungstiefe, werden immer Kosten und Nutzen abwägen, ehe sie eine „Make or Buy“ Entscheidung in Verbindung mit den Nachfolgesatelliten treffen.</p>



<p><strong>Vor diesem Hintergrund leiten die Autoren dieser Trendanalyse folgende Handlungsempfehlungen als 10-Punkte-Plan ab:</strong></p>



<ol class="wp-block-list"><li>Deutschland / Europa braucht Zugang zu einer eigenen Megakonstellation, sowohl zur Sicherung der Informationsfreiheit als auch für den Erhalt seiner (Telekom)Industrie und seines Technologiezugangs. Hierbei spielen verschiedene Betrachtungsdimensionen eine Rolle. Einerseits muss die heimische Industrie in die Lage versetzt werden, alle Schlüsseltechnologien einer Megakonstellation zu beherrschen und – im Gegensatz zum bisher vorherrschenden Manufakturgedanken – entsprechende Produkte in großer Stückzahl zu wettbewerbsfähigen Preisen zu liefern. Andererseits wird es technologische Bereiche geben, in denen der Technologievorsprung der konkurrierenden Unternehmen den Markteintritt stark erschwert und nur mit erheblicher Technologieförderung der öffentlichen Hand noch ermöglicht. Hier muss sorgfältig abgewogen werden, welches Förderziel erreicht werden soll, d.h. ob es um den bloßen Technologiezugang geht oder ob Marktanteile gewonnen werden sollen. Die Förderung der Entwicklung von Serienproduktionsprozessen sowie der Aufbau der erforderlichen Infrastruktur sollten ein Schwerpunkt sein.</li><li>Die Technologieförderung in der Raumfahrt muss ausgebaut und stärker mit anderen Industrien wie der Automobilindustrie oder der Energiewirtschaft vernetzt werden, da diese als Nutzer im Konzert der neuen digitalen Dienste in der NewSpace Economy auftreten werden. Die Technologieförderung muss dazu konsequent an strategischen Zielen ausgerichtet und durch eine Roadmap mit mittel- und langfristigen Zielen unterlegt sein. Die Ziele müssen dabei die komplette Bandbreite von der Sicherung der Technologieführerschaft in manchen Bereichen wie der optischen Kommunikation bis hin zum Aufbau neuer Kompetenzen in Wachstumsbereichen wie der künstlichen Intelligenz abdecken.</li><li>Start-ups und neue Technologien müssen in besonderer Weise berücksichtigt werden, jedoch sollten für einen maximalen ökonomischen Hebel der Förderinstrumente die etablierten Raumfahrtunternehmen angehalten werden, diesen Start-ups den Weg in den noch immer speziellen und teilweise abgeschotteten Markt der Luft- und Raumfahrtindustrie zu weisen und zu ebnen und so ihrer Rolle als Systemintegrator gerecht zu werden.</li><li>Deutschland und Europa müssen sich Frequenz- und Orbitrechte rechtzeitig und stärker als in der Vergangenheit sichern und diese Rechte als sensible strategische, physikalische Ressource betrachten. Vor allem höhere Frequenzen als die heute genutzten bieten hier noch Chancen, während die heute technologisch gut beherrschten niedrigen Frequenzen bereits stark besetzt sind.</li><li>Die Luft- und Raumfahrtindustrie muss sich ab sofort in die Forschung zur nächsten Generation von Mobilfunknetzen (6G) einbringen und eigene weltraumbezogene Forschungsschwerpunkte definieren. 6G wird die Nutzung des Weltraums auf Jahrzehnte hin prägen und die Beeinflussung von Standardisierungsaktivitäten bietet ökonomische Chancen. Einen Ansatz bieten die 6G-Forschungsplattformen und 6G-Forschungshubs, die derzeit vom BMBF definiert werden. Diese sollten unter Führung der DLR Raumfahrtagentur als nationalem Know-How Träger durch weitere weltraumbezogene Komponenten ergänzt und wissenschaftlich vernetzt werden.</li><li>Megakonstellationen sind ein probates Mittel, den Breitbandausbau in Deutschland zu beschleunigen und alle Haushalte zu ihrem „Recht auf schnelles Internet“ gem. der TKG Novelle vom Mai 2020 kommen zu lassen. Hierzu müssen Megakonstellationen jedoch als Internetserviceprovider (ISP) anerkannt und mit entsprechenden Rechten ausgestattet werden. Die Anerkennung als ISP böte zudem die Chance, auch außereuropäische Anbieter besser in den nationalen regulatorischen Rahmen zu integrieren und so die Chance auf neue Kundengruppen mit Verbraucherschutzrechten zu kombinieren.</li><li>Bei den durch Megakonstellationen bereitgestellten Diensten müssen kommerzielle Services und behördliche, sicherheitskritische Anwendungen gemeinsam betrachtet werden. Anstelle getrennter Hardware für die verschiedenen Anforderungen wird die Modularisierung von Kommunikationsketten durch virtuelle softwaredefinierte Netzwerke zukünftige in den Vordergrund rücken. Auf diese Weise wird die Wirtschaftlichkeit von Megakonstellationen ebenso wie deren ökologische Nachhaltigkeit verbessert.</li><li>Europa muss auf der Seite des Startsegments fortschrittlicher werden und an die technologische Leistungsfähigkeit der US-amerikanischen Wettbewerber anknüpfen. Der Zugang zu einem kostengünstigen und verlässlichen Startsegment spielt eine entscheidende Rolle für den wirtschaftlichen Erfolg von Megakonstellationen und ist daher eine strategische Ressource, die gesichert werden muss.</li><li>Öffentlich-private Kooperationsmodelle bieten besondere Chancen für erfolgreiche Initiativen mit Bezug zu Megakonstellationen, da sie einerseits einen erhöhten Kapitalbedarf abdecken können und andererseits die Nutzer- oder Kundenanforderungen schon im Systementwurf berücksichtigt werden. In Deutschland haben verschiedene Industrien bereits Interesse an satellitengestützten Diensten gezeigt, insbesondere der Mobilitätssektor und dort mit Schwerpunkt der Automobilbereich. Wir empfehlen, den diesbezüglichen Dialog von Seiten der Raumfahrtagentur zu intensivieren oder weiter zu pflegen. Vor allem die heute erfolgreichen Konstellationen aus den USA haben gezeigt, wie wichtig private Investitionen sind, um agil zu bleiben und neue Raumfahrtprogramme abzusichern.</li><li>Um Satelliten-Megakonstellationen am Ende auch profitabel betreiben zu können, sollten die unterstützten Anwendungen und Services breit gefächert sein und vorab gut untersucht werden. Grundsätzlich ist Europa für Satellitenkonstellationen ein eher schwieriger Markt, da bereits eine gute Infrastruktur existiert und die Landmasse begrenzt ist, mit hoher Konzentration der Nutzer pro Fläche. Deswegen ist es sinnvoll, solche Industrien im Systementwurf einzubeziehen, die Interesse an globalen Dienstleistungen haben und ein weit verteiltes Kundennetz adressieren. Als Beispiel dient erneut der Mobilitätssektor mit der Luftfahrtbranche und den Automobilherstellern. Weitere Beispiele aus dem Bereich der maschinellen Kommunikation sind Logistikdienstleister oder die Energiewirtschaft.</li></ol>



<p>Nach Einschätzung der Autoren dieser Trendanalyse ist der Ausblick auf die Satelliten-Megakonstellationen trotz eines bereits erkennbaren Technologievorsprungs der außereuropäischen Systeme positiv. Mit dem entsprechenden Engagement werden Deutschland und Europa in der Lage sein, Marktanteile zu gewinnen und ökonomisch zu profitieren. Die Weichen müssen aber schnell gestellt und es muss entschlossener gehandelt werden als dies momentan den Anschein macht. Ein besonderer Vorteil Europas darf dabei nicht aus den Augen verloren werden, nämlich die Existenz von leistungsfähigen und etablierten Satellitenbetreibern aus der „Old Space Economy“. Diese verfügen noch immer über eine sehr gute Kapitalausstattung und können mit Jahrzehnten Raumfahrterfahrung wichtige Beiträge leisten. Zudem können die im Orbit befindlichen Satelliten in neue Megakonstellationen eingebunden werden, um immer neuere Dienstleistungen zu definieren. Hier liegen erhebliche Potenziale, die bisher kaum diskutiert und nicht gehoben wurden. Verbunden mit starkem Engagement in der Standardisierung zukünftiger Mobilfunknetze können diese Potenziale möglicherweise sogar geeignet sein, die Wettbewerber mittelfristig wieder zu überholen.</p>



<p><strong>Das ausführliche Dokument der Trendanalyse können Sie hier anfordern:</strong><br><a href="https://www.dlr.de/de/ar/medien/publikationen/broschueren/broschuere-heumega" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">HEUMEGA</a></p>



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		<title>M-V: Rostock-Laage als Weltraumflughafen?</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/m-v-rostock-laage-als-weltraumflughafen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Sep 2020 22:00:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[DLR]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumflughafen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Studie: Flughafen Rostock-Laage als Weltraumflughafen geeignet. Eine Pressemitteilung des Ministeriums für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung der Landesregierung von Mecklenburg-Vorpommern. Quelle: Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung der Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern. In einer wissenschaftlichen Studie im Auftrag von Infrastruktur- und Bildungsministerium hat das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) die Eignung des Flughafens Rostock-Laage als &#8222;Spaceport&#8220; [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Studie: Flughafen Rostock-Laage als Weltraumflughafen geeignet. Eine Pressemitteilung des Ministeriums für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung der Landesregierung von Mecklenburg-Vorpommern.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung der Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/09/LaageEingangMSuemnickCCBY30.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/09/LaageEingangMSuemnickCCBY30.jpg" data-rl_caption="" title="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/09/LaageEingangMSuemnickCCBY30.jpg" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/09/LaageEingangMSuemnickCCBY3026.jpg" alt=""/></a><figcaption>https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/09/LaageEingangMSuemnickCCBY30.jpg</figcaption></figure></div>



<p>In einer wissenschaftlichen Studie im Auftrag von Infrastruktur- und Bildungsministerium hat das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) die Eignung des Flughafens Rostock-Laage als &#8222;Spaceport&#8220; untersucht und bewertet. Die Autoren stellten die Studie am Mittwoch im Energieausschuss des Landtags und anschließend bei der Landespressekonferenz in Schwerin vor.</p>



<p>„Der Flughafen hat die Grundvoraussetzungen für einen Weltraumflughafen, der als Startbasis für Trägerflugzeuge dienen kann, die Raketen oder Raumschiffe auf eine geeignete Höhe über der Ost- oder Nordsee bringen und von dort als fliegende Startrampe ihre Fracht per Luftstart &#8211; englisch Airlaunch &#8211; ins Weltall schießen. Ebenso können wiederverwendbare flugzeugartige Shuttles auf der Piste horizontal starten und landen. Wir empfehlen, den Flughafen für eine solche Nutzung auszubauen“, fasste Sven Kaltenhäuser vom DLR-Institut für Flugführung und Leiter der Studie deren Kern zusammen.</p>



<p>Weltraumflughäfen als Basis für solche Fluggeräte würde in der Zukunft eine größere wirtschaftliche Bedeutung zugemessen. Und die Einrichtung eines Spaceport allgemein habe sich als stimulierend für die wirtschaftliche Entwicklung einer Region erwiesen.</p>



<p>Zu den Vorteilen des Flughafens Rostock-Laage führt Kaltenhäuser aus: „Er liegt in einer Wissenschafts- und High-Tech-Region und bietet infrastrukturelle Rahmenbedingungen, die eine Weiterentwicklung über einen Verkehrsflughafen hinaus ermöglichen, etwa zur Handhabung der Raumfahrzeugsysteme am Boden und den Umgang mit Treibstoffen. Er verfügt über erschlossene Flächen für einen Ausbau als Industrie- und Gewerbestandort für Luft- und Raumfahrtfirmen und hohe Sicherheitsstandards aufgrund der bereits vorhandenen militärisch-zivilen Nutzung. Darüber hinaus sind geeignete Lufträume vorhanden, in denen die Raumfahrzeugsysteme sicher fliegen können.“</p>



<p>Für die Umsetzung empfiehlt die Studie unter anderem, Start-Ups zur Bildung eines New-Space Clusters anzusiedeln, die Randbedingungen für den Betrieb von Raumfahrzeugsystemen mit den zivilen und militärischen Nutzern abzugleichen und besondere Anforderungen der Bundeswehr zu berücksichtigen sowie internationale Partnerschaften voranzutreiben und sich an entsprechenden Netzwerken zu beteiligen.</p>



<p>„Insbesondere raten wir zu einem Betriebsverbund mit weiteren Standorten, um die Leistungsfähigkeit eines solchen Weltraumbahnhofs zu steigern. Besonders erfolgversprechend erscheint der Airlaunch von Kleinsatelliten in polare Umlaufbahnen. Dabei könnten die fliegenden Startplattformen von Rostock-Laage aus operieren und den Luftstart über der Nordsee durchführen. Solche Systeme könnten bereits zeitnah verfügbar sein“, so Kaltenhäuser.</p>



<p>„Die Landesregierung versteht die Ergebnisse der Studie als Ermutigung, die Überlegungen für eine Ergänzung der Nutzungsmöglichkeiten in Rostock-Laage um die Funktion eines Weltraumflughafen unter Beteiligung der Ressorts Energie, Bildung und Wirtschaft fortzuführen. Die Studie zeigt zugleich auf, dass und welcher bundesrechtlichen Rahmenbedingungen es noch bedarf, bevor Weltraumstarts von deutschem Boden denkbar werden. Wir werden uns für die Schaffung solcher gesicherter Rahmenbedingungen einsetzen“, sagte Ina-Maria Ulbrich, Staatssekretärin im Landesverkehrsministerium. Sie stellte aber klar: „Es geht nicht um ein deutsches Cape Canaveral, sondern primär um unbemannte kleine Raketen, die von sicheren Gebieten über dem Meer aus mit Satelliten ins All starten.“</p>



<p>„Der Bundesverband der Deutschen Industrie hat kürzlich die Notwendigkeit eines Space Ports in Deutschland bekräftigt. Unser Standort in Rostock-Laage bietet alle Voraussetzungen für die Etablierung einer Basis für horizontale Starts und Landungen. Wir führen deshalb bereits Gespräche zu Kooperationen mit anderen Spaceports“, sagte Dörthe Hausmann, Geschäftsführerin des Flughafens Rostock-Laage. Wichtig und zu begrüßen sei, dass der Bund seine Arbeiten zu einem nationalen Weltraumgesetz aufgenommen hat und den erforderlichen Rechtsrahmen schaffen will. „Von besonderer Bedeutung ist, dass die speziellen Anforderungen des Airlaunch und die internationale Nutzung durch weltweit agierende Unternehmen berücksichtigt werden, um ein marktgerechtes Angebot zu schaffen“, so die Flughafen-Chefin.</p>



<p>Eine Zusammenfassung der Studie finden Sie online unter: <a href="https://elib.dlr.de/137959/2/2020-09-16_Machbarkeit_Spaceport_Rostock-Laage_EXSUM_1.1.1.pdf" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Machbarkeitsstudie Weltraumflughafen Rostock-Laage</a></p>



<p><strong>Die Studie:</strong><br>Abseits der traditionellen Raumfahrt entwickelt sich ein Markt für Satelliten- und Raketentechnik, insbesondere innovative Trägersysteme sowie Konstellationen auf Kleinsatellitenbasis, für deren Transport in den Weltraum flexibel und individuell verfügbare Start- und Landemöglichkeiten erforderlich sind. Der Flughafen Rostock-Laage könnte für dieses Geschäftsfeld ein Standort sein. Aus diesen Gründen und aufgrund der am Verkehrsflughafen in Rostock-Laage vorhandenen zivilmilitärischen Zusammenarbeit sowie der guten flugbetrieblichen Rahmenbedingungen und weiterer Standortvorteile haben die Koalitionspartner der Landesregierung beschlossen, den Standort Rostock-Laage als Luft- und Raumfahrtstandort weiter zu entwickeln (siehe Nummer 128 der Koalitionsvereinbarung 2016-2021).</p>



<p>Das Energieministerium hat mit dem Bildungsministerium im Frühsommer 2019 die Studie in Auftrag gegeben, mit der die Potenziale des Flughafens Rostock-Laage in dieser Hinsicht ermittelt werden sollen. Die Kosten für die Studie in Höhe von 80.000 Euro teilen sich Bildungs- und Infrastrukturministerium.</p>



<p><strong>Luftfahrtstandort Mecklenburg-Vorpommern:</strong><br>Mecklenburg-Vorpommern kann auf eine lange Luftfahrttradition zurückblicken. Beispielsweise ist der deutsche Luftfahrtpionier Otto Lilienthal ein Sohn des Landes und 1939 startete in Rostock der weltweit erste Flug eines düsengetriebenen Flugzeugs. Anknüpfend an diese Tradition hat sich das Land nach der Wende wieder zu einem attraktiven Standort für die Luft- und Raumfahrtbranche entwickelt.</p>



<p>Zurzeit sind im Land etwa 30 Unternehmen mit rund 800 Mitarbeitern in der Fertigung von Zulieferteilen und im ingenieurtechnischen Bereich, hauptsächlich für den Flugzeughersteller Airbus, tätig. Zu den Produkten gehören unter anderem die Beschichtung von Einzelteilen, Brandgassensoren, Spezialschläuche und Spezialvorrichtungen für die Montage bis hin zu speziellen Forschungs- und Entwicklungsaufgaben. Ausgehend von der günstigen regionalen Lage zum Luftfahrtzentrum Hamburg und unterstützt durch gezielte Ansiedlungsbegleitung in Kontakt mit Airbus haben sich in den vergangenen Jahren mittelständische Zulieferer direkt oder als Tochterfirmen in Mecklenburg-Vorpommern angesiedelt wie z.B. die Flamm Aerotec GmbH in Schwerin, die Amas Anlagenbau &amp; Engineering GmbH aus Neu Kalliß und auch die RST Rostock System-Technik GmbH. Die Branche profitiert zudem von Kooperationen mit den maschinen- und ingenieurtechnischen Bereichen der Universität Rostock sowie der Hochschulen Wismar und Stralsund.</p>



<p>Die oben beispielhaft genannten Firmen haben sich mit aktuell 19 weiteren luftfahrtorientierten Entwicklungs-, Produktions- und Dienstleistungsunternehmen aus M-V zu einem Branchennetzwerk Luft- und Raumfahrt zusammengeschlossen. Dieses bündelt die unternehmerischen Aktivitäten, um regional und international den Anschluss an die europäischen Entwicklungen zu halten. Mit der Einbindung der Unternehmen in den größten deutschen Verband von klein- und mittelständischen Unternehmen der Luft- und Raumfahrtindustrie &#8222;Hanse-Aerospace&#8220; hat das Netzwerk einen international renommierten Partner, von dem die Unternehmen aus dem Nordosten in dieser komplexen Branche profitieren.</p>



<p><strong>Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR):</strong><br>Das DLR ist das Forschungszentrum der Bundesrepublik Deutschland für Luft- und Raumfahrt. Seine umfangreichen Forschungs- und Entwicklungsarbeiten in Luftfahrt, Raumfahrt, Energie, Verkehr, Sicherheit und Digitalisierung sind in nationale und internationale Kooperationen eingebunden. Über die eigene Forschung hinaus ist das im DLR angesiedelte Raumfahrtmanagement im Auftrag der Bundesregierung für die Planung und Umsetzung der deutschen Raumfahrtaktivitäten zuständig.</p>



<p>In Mecklenburg-Vorpommern betreibt das DLR seit 1992 am Standort Neustrelitz Spitzenforschung in den Bereichen Satellitenempfang, Fernerkundung, Kommunikation und Navigation sowie Solarterrestrische Physik und Weltraumwetter; es baut den eigenen Standort seit Jahren auf der Basis eines langfristigen Masterplans kontinuierlich aus.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=5714.msg489232#msg489232" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Raumfahrt-Politik in Deutschland</a></li></ul>
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		<title>SchülerInnen können eigene Minisatelliten entwickeln</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/schuelerinnen-koennen-eigene-minisatelliten-entwickeln/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Dec 2018 08:41:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[CanSat]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Schüler]]></category>
		<category><![CDATA[Wettbewerb]]></category>
		<category><![CDATA[ZARM]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Bewerbungsphase für den 6. Deutschen CanSat-Wettbewerb 2019 läuft. SchülerInnen ab 14 Jahren aus ganz Deutschland können dabei in Gruppen ihren eigenen Miniatursatelliten mit den Maßen einer handelsüblichen Getränkedose bauen. Eine Pressemitteilung des Zentrums für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM). Quelle: ZARM. Im Herbst 2019 werden die CanSats dann mit einer Rakete in eine Höhe [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Bewerbungsphase für den 6. Deutschen CanSat-Wettbewerb 2019 läuft. SchülerInnen ab 14 Jahren aus ganz Deutschland können dabei in Gruppen ihren eigenen Miniatursatelliten mit den Maßen einer handelsüblichen Getränkedose bauen. Eine Pressemitteilung des Zentrums für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: ZARM.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/05122018094137_small_1.jpg" alt="cansat.de" width="260"/><figcaption>
Bauen, Starten, Messen &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: cansat.de)
</figcaption></figure></div>



<p>Im Herbst 2019 werden die CanSats dann mit einer Rakete in eine Höhe von etwa einem Kilometer geschossen. </p>



<p>Der Deutsche CanSat-Wettbewerb findet 2019 zum sechsten Mal statt. Ursprünglich aus einer Initiative der Europäischen Weltraumagentur (ESA) entstanden, wird er jährlich gemeinsam von Unternehmen und Institutionen der Luft- und Raumfahrtindustrie sowie mehreren Bremer Schulen veranstaltet. </p>



<p>Ein CanSat-Team besteht aus mindestens vier SchülerInnen und einem Betreuenden. Für die Entwicklung ihrer CanSats haben die Teams etwa sieben Monate Zeit. Vom 23. bis zum 27. September 2019 kommen dann alle Gruppen nach Bremen.  Hier müssen sie ihre Projekte der Jury, bestehend aus Experten der Luft- und Raumfahrtbranche, präsentieren. Dabei werden nicht nur die technischen Aspekte bewertet, sondern auch Bereiche wie Öffentlichkeitsarbeit, Finanz- und Projektplanung. </p>



<p>Das Highlight der Startkampagne ist der Start der CanSats mit einer Rakete vom Flugplatz Rotenburg/Wümme. Während des Rückflugs aus knapp einem Kilometer Höhe müssen die Miniatursatelliten zwei Missionen ausführen: Die Primärmission ist für alle Gruppen identisch und umfasst das Messen von Luftdruck und Temperatur. Bei der Sekundärmission ist die Kreativität der jungen Forschenden gefragt. Im vergangenen Jahr  versuchte zum Beispiel ein Team, seinen CanSat mit Hilfe einer Bodenstation mit dem Internet zu verbinden. Eine andere Gruppe entwickelte ein besonderes Landessystem, das ohne einen Fallschirm auskam. </p>



<p>Die Teilnahme am CanSat-Wettbewerb ist eine Herausforderung für die SchülerInnen, bei der sie durch die Arbeit an einem Großprojekt Erfahrungen sammeln, die ihnen in der Schule, im Studium oder im Berufsleben von Nutzen sind. </p>



<p>Weitere Informationen sowie die Richtlinien und das Bewerbungsformular sind auf <a class="a" href="https://www.cansat.de" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">www.cansat.de</a> zu finden. Die Bewerbungsphase endet am 27. Januar 2019. </p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=12207.msg439417#msg439417" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Deutscher CanSat-Wettbewerb</a> </li></ul>
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		<item>
		<title>Auch Sentinel 1C mit LCT von Tesat</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/auch-sentinel-1c-mit-lct-von-tesat/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Nov 2018 12:03:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Backnang]]></category>
		<category><![CDATA[Copernicus]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Erdbeobachtungssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Laserkommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[LCT]]></category>
		<category><![CDATA[LCT135]]></category>
		<category><![CDATA[Sentinel 1C]]></category>
		<category><![CDATA[Sentinel-1]]></category>
		<category><![CDATA[TESAT]]></category>
		<category><![CDATA[Tesat Spacecom]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=42533</guid>

					<description><![CDATA[<p>Als weltweit einziger Serienhersteller von in-Orbit-zertifizierten und getesteten Laserkommunikationsterminals jagt Tesat seine eigenen Rekorde. Nun wurde ein weiteres LCT135-Terminal in Rekordzeit produziert, getestet und qualifiziert und steht zur Auslieferung bereit. Eine Pressemitteilung der Tesat-Spacecom GmbH &#38; Co. KG. Quelle: Tesat-Spacecom GmbH &#38; Co. KG. Backnang, 21. November 2018: Sentinel 1C wird ESAs achter Satellit des [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Als weltweit einziger Serienhersteller von in-Orbit-zertifizierten und getesteten Laserkommunikationsterminals jagt Tesat seine eigenen Rekorde. Nun wurde ein weiteres LCT135-Terminal in Rekordzeit produziert, getestet und qualifiziert und steht zur Auslieferung bereit. Eine Pressemitteilung der Tesat-Spacecom GmbH &amp; Co. KG.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: Tesat-Spacecom GmbH &amp; Co. KG.</p>



<p>Backnang, 21. November 2018: Sentinel 1C wird ESAs achter Satellit des Copernicus Programms, der neben der Beobachtung des arktischen Meeres-Eis, der Kartierung der Meeresumwelt sowie der Überwachung von Wäldern, der Wasseroberfläche und der Bodenbeschaffenheit auch bei humanitären Hilfsmaßnahmen und in Krisensituationen unterstützen soll. Wie auch seine Vorgänger, Sentinel 1A&amp;B und 2A&amp;B, wird der neue Wächter mit einem Laserkommunikationsterminal (LCT) von Tesat ausgestattet. Dieses nun getestete und qualifizierte LCT ist ein Nachbau der sich bereits in Aktion befindlichen Terminals an Bord der anderen Sentinels; der Start ist für das erste Quartal 2020 angekündigt. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/26112018130345_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/26112018130345_small_1.jpg" alt="Tesat-Spacecom GmbH &amp; Co. KG" width="260"/></a><figcaption>
LCT135 für Sentinel-1C-Mission im Prüfstand  
<br>
(Bild: Tesat)
</figcaption></figure></div>



<p>„Auch wenn Tesat bereits mehr als zehn Terminals produziert und in Betrieb genommen hat, ist es jedes Mal ein besonderer Moment, wenn ein LCT in den Prüfstand kommt und getestet wird“, so Matthias Motzigemba, Head of Sales Communication Systems bei Tesat. „Weltweit der einzige Serienhersteller von weltraumzertifizierter Laserkommunikationstechnologie zu sein ist definitiv eine komfortable Ausgangsposition, spornt jedoch ebenso dazu an, sich stets selbst übertreffen zu wollen.“  </p>



<p>Diesem Anspruch folgend wird Tesat Anfang 2019 das erste Unternehmen sein, das das leichteste Direct-to-Earth (DTE) Laserterminal auf einem Cube-Satelliten in den Orbit schickt. Dabei weist das nach dem Satelliten benannte „CubeLCT“ Maße von nur 10 x 10 Zentimetern auf, bei einem Gewicht von weniger als 400 Gramm. Damit leitet das Miniatur-Terminal ein neues Zeitalter der Satellitenkommunikation aus dem niedrigen Erdorbit (LEO) ein. Eine weitere erwähnenswerte Leistung des Unternehmens aus dem Großraum Stuttgart ist, die Internationale Raumstation (ISS) mithilfe ihres anderen DTE-Terminals, T-OSIRIS, ebenfalls Anfang 2019 mit „Highspeed-Internet“ zu versorgen. </p>



<p>Dabei ermöglicht Tesat nicht nur die schnelle Datenverbindung zwischen Satelliten, sondern sorgt mit der Entwicklung optischer Bodenstationen auch dafür, diese Signale mit höchster Geschwindigkeit aus dem Weltall auf die Erde zu befördern. Diese ermöglichen optische Downlinks aus einer Höhe von 36.000 Kilometern und bereichern bestehende Satellitensysteme um neue Einsatzgebiete und Möglichkeiten. Wie zuvor bei beiden Direct-to-Earth Terminals ist Tesat hier in einer Entwicklungskooperation mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). </p>



<p>„Tesat ist mit seinem breiten Laserkommunikationsportfolio bestens für die Zukunft gewappnet. Wir bieten Lösungen vom geostationären bis zu niedrigen Erdorbits, von Satellitenkonstellationen bis hin zu Cube-Satelliten und von optischen Bodenstationen bis hin zur ISS. Als das einzige Unternehmen weltweit mit einem solch differenzierten und tatsächlich weltraumgetesteten Portfolio sind wir der One-Stop-Shop für weltraumbasierte Laserkommunikation“, schließt Motzigemba. </p>



<p>Bei Tesat-Spacecom in Backnang entwickeln, fertigen und vertreiben rund 1.100 Mitarbeiter Systeme und Geräte für die Telekommunikation via Satellit. Das Produktspektrum reicht dabei von kleinsten raumfahrtspezifischen Bauteilen bis hin zu Modulen, ganzen Baugruppen oder Nutzlasten. Weltweit einziger Anbieter und technologisch führend ist Tesat-Spacecom bei den optischen Terminals zur Datenübertragung via Laser (LCTs). Bis heute wurden weit über 700 Raumfahrtprojekte durchgeführt. </p>
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			</item>
		<item>
		<title>IAC 2018: JAXA, CNES, DLR wollen Marsmonde erforschen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/iac-2018-jaxa-cnes-dlr-wollen-marsmonde-erforschen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Nov 2018 07:27:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mars Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[CNES]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[DLR]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[IAC 2018]]></category>
		<category><![CDATA[Japan]]></category>
		<category><![CDATA[JAXA]]></category>
		<category><![CDATA[Marsmond]]></category>
		<category><![CDATA[Marsrover]]></category>
		<category><![CDATA[MMX]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=42538</guid>

					<description><![CDATA[<p>Auf dem Internationalen Astronautischen Kongress 2018 (International Astronautical Congress 2018, IAC 2018) unterzeichneten Vertreter der Raumfahrtagenturen aus Japan, Frankreich und Deutschland eine Absichtserklärung, der zufolge man zusammen ein Projekt zur Erforschung der Marsmonde Phobos und Deimos vorantreiben will. Ziel ist der Start einer entsprechenden Mission unter der Bezeichnung MMX im Jahre 2024. Quelle: IAC 2018, [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Auf dem Internationalen Astronautischen Kongress 2018 (International Astronautical Congress 2018, IAC 2018) unterzeichneten Vertreter der Raumfahrtagenturen aus Japan, Frankreich und Deutschland eine Absichtserklärung, der zufolge man zusammen ein Projekt zur Erforschung der Marsmonde Phobos und Deimos vorantreiben will. Ziel ist der Start einer entsprechenden Mission unter der Bezeichnung MMX im Jahre 2024.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: IAC 2018, JAXA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01112018082728_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01112018082728_small_1.jpg" alt="RN" width="260"/></a><figcaption>
<br>
</figcaption></figure></div>



<p>Die Unterzeichnung erfolgte im Lichte der erfolgreichen Mission des Asteroidenlanders MASCOT (Mobile Asteroid Surface Scout), den die Japanische Agentur für Luft- und Raumfahrtforschung (Japan Aerospace Exploration Agency, JAXA) an Bord ihrer Sonde Hayabusa 2 für das Französische nationale Raumfahrtzentrum (Centre national d&#8217;études spatiales, CNES) und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) zum Asteroiden Ryugu gebracht hatte. </p>



<p></p>



<p>Passend zur Bezeichnung MMX (Martian Moons eXploration) will man unter der Führung der JAXA eine Mission vorbereiten, die das Ziel hat, die Marsmonde Phobos und Deimos zu untersuchen, Lander auf ihnen abzusetzen und Proben zur Erde zurückzubringen. Den für MMX vorgesehenen Rover zur Vorerkundung sollen CNES und DLR beisteuern. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01112018082728_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01112018082728_small_2.jpg" alt="RN" width="260"/></a><figcaption>
Bei und nach der Unterzeichnung der Erklärung zu MMX 
<br>
(Bilder: RN)
</figcaption></figure></div>



<p>Der MMX-Rover soll vor dem Lander mit der Hardware für die Probenrückführung abgesetzt werden. Ihm kommt nämlich eine wichtige Aufgabe zu: Um die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Probenentnahme und die Chance auf relvante wissenschaftliche Ergebnisse zu vergrößern, soll der Rover eine detaillierte Vorerkundung des Regoliths auf der Oberfläche von Phobos oder Deimos durchführen. Auf welchem der Monde man schließlich landen möchte, wird derzeit noch untersucht. Die Menge des zurückzuführenden Materials steht aber fest: Mindestems 10, im Idealfall 100 Gramm Material aus einer Tiefe von rund 10 cm sind einzusammeln. </p>



<p></p>



<p>Im Gegensatz zu MASCOT, dessen chemische Primärzellen seine aktive Lebensdauer auf etwa einen Tag begrenzten (MASCOT arbeitete auf Ryugu schließlich ~17 Stunden), ist für den MMX-Rover eine Versorgung mit elektrischer Energie durch Solarzellen vorgesehen. Die Auslegung will man derart gestalten, dass der Rover mehrere Monate aktiv und mobil sein kann. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01112018082728_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01112018082728_small_3.jpg" alt="RN" width="260"/></a><figcaption>
MMX-Rover-Modell neben MASCOT-Modell am CNES-Stand auf dem IAC 2018 
<br>
(Bild: RN)
</figcaption></figure></div>



<p></p>



<p>Die in Bremen am 3. Oktober 2018 getroffene Vereinbarung unterzeichneten für die JAXA deren Präsident Hiroshi Yamakawa, für das CNES dessen Präsident Jean-Yves Le Gall, sowie die DLR-Vorstandsvorsitzende Pascale Ehrenfreund, außerdem das DLR-Vorstandsmitglied Hansjörg Dittus, im Vorstand zuständig für den Bereich Raumfahrtforschung und -technologie. </p>



<p></p>



<p>Aus Frankreich kommt ein weiterer Beitrag für MMX. Das Infrarot-Spektrometer MacrOmega (Macroscopique Observatoire pour la Minéralogie, l’Eau, le Glaces et l’Activité) vom Institut d&#8217;Astrophysique Spatiale (IAS) in Orsay bei Paris ist laut seiner Bezeichnung ein makroskopisches Observatorium für Mineralorgie, Wasser, Eis und Aktivität. Es kann Emissionen im nahen Infrarot bis zu Wellenlängen von 4 µm erfassen. Gewonnene Daten können Informationen über die Verteilung von wasserhaltigen und organischen Substanzen auf einem Marsmond enthalten. Solche Informationen will man bei der Auswahl von zu beprobenden Stellen an der Oberfläche nutzen. </p>



<p></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01112018082728_big_4.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01112018082728_small_4.jpg" alt="JAXA" width="260"/></a><figcaption>
MMX mit Marsmonden &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: JAXA)
</figcaption></figure></div>



<p>Auch die US-amerikanische Luft- und Raumfahrtagentur (NASA) beteiligt sich an MMX. Sie will im Rahmen ihres Discovery Programms ein Neutronen- und Gammastrahlenspektrometer beisteuern. Das MEGANE für Mars-moon Exploration with GAmma rays and NEutrons genannte Instrument wird vom Labor für angewandte Physik (Applied Physics Laboratory, APL) der Johns Hopkins Universität (JHU) entwickelt. Es ist dafür gedacht, durch die Bestimmung der Energien von vom Mond Phobos ausgesandter Neutronen- und Gammastrahlung Schlüsse auf die chemische Zusammensetzung der Oberfläche von Phobos zu ermöglichen. So gewonnene Daten will man mit denen, die man bei der Untersuchung zurückgeführter Bodenproben gewinnen kann, vergleichen. </p>



<p></p>



<p>Aus Japan kommt der Circum-Martian Dust Monitor (CMDSM). Das Instrument zur Bestimmung der Häufigkeit von Staubpartikeln &gt;= 10 µm entsteht unter der Leitung des Zentrums für Planetenforschung des Chiba-Instituts für Technologie. Die selbe Einrichtung bereitet auch einen Laserentfernungs- und Geschwindigkeitsmesser vor. Der LIDAR (Light Detection and Ranging) ist dafür gedacht, Daten zur Oberflächenstruktur und den Rückstrahleigenschaften (Albedo) von Marsmonden zu liefern. </p>



<p></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01112018082728_big_5.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01112018082728_small_5.jpg" alt="JAXA" width="260"/></a><figcaption>
MMX-Bestandteile &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: JAXA)
</figcaption></figure></div>



<p>Die private japanische Rikkyō-Universität stellt ein im Bereich des sichtbaren Lichts arbeitendes Weitwinkelkamerasystem (Wide Angle Multiband Camera, WAM) namens OROCHI. OROCHI steht für Optical RadiOmeter composed of CHromatic Imagers. Die Arbeitsfrequenzen der einzelnen bildgebenden Detektoren liegen bei 390 nm, 480 nm, 550 nm, 650 nm, 700 nm, 800 nm, und 950 nm, zusätzlich gibt es ein panchromatisches Sensorsystem. Das Kamerasystem soll die Topographie der Monde abbilden und Daten über die Materialzusammensetzung der Oberfläche liefen. </p>



<p></p>



<p>Ebenfalls von der Rikkyō-Universität kommt die Teleskopkamera (Telescopic Camera, TL) TENGOO mit einer Fokuslänge vom 950 mm. Entsprechend ihrer Bezeichnung TElescopic Nadir imager for GeOmOrphology kann die Kamera Oberflächennahaufnahmen erstellen. Dabei will man mit dem Ritchey-Chretien-Teleskop mit seinem 120-mm-Hauptspiegel und dem CCD-Sensor der Kamera eine räumliche Auflösung im Bereich von 40 cm erreichen, aus einem abgesenkten Orbit in 11 km sogar 13 cm. Die Nahaufnahmen sollen unter anderem bei der Auswahl von zu beprobenden Stellen helfen. Im Besonderen ist TENGOO der Suche nach jungen geologischen Strukturen gewidmet. </p>



<p></p>



<p>Die Universität Osaka arbeitet am Massenspektrometer MSA (Mass Spectrum Analyzer), das Ionen erfassen könnte, die entstehen, wenn Wasser ausgast. Von ihm erwartet man sich weitere Informationen zu Eisvorkommen auf Marsmonden, Verwitterungseffekten und dem Verlust von Atmosphärensubstanz. </p>



<p></p>



<p>Aktuelle Planungen sehen eine Ankunft des Orbiters und der an Bord befindlichen Landegeräte in einer Bahn um Mars im Jahr 2025 vor. Als Gesamtstartmasse werden aktuell rund 3.400 Kilogramm genannt, von denen laut JAXA rund 1.350 Kilogramm auf das Rückkehrgerät und 150 Kilogramm auf ein Forschungsmodul entfallen. Eine Rückkehr zur Erde ist derzeit für das Jahr 2029 geplant (bei Abflug vom Mars 2028). Die zu verwendende Rückkehrkapsel könnte eine Masse von rund 50 kg besitzen, sowie einen Durchmesser von 60 cm. </p>



<p></p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=14363.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">MMX Phobos Sample Return (JAXA)</a> </li></ul>
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		<item>
		<title>OHB liefert SARah für Bundeswehr</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ohb-liefert-sarah-fuer-bundeswehr/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Jul 2013 17:26:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Astrium]]></category>
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		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
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		<category><![CDATA[OHB System AG]]></category>
		<category><![CDATA[Radar]]></category>
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		<category><![CDATA[SAR]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 2. Juli 2013 hat das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) in Koblenz die Orbitale Hochtechnologie Bremen System AG (OHB) mit Entwicklung und Lieferung des militärischen satellitengestützten Radar-Aufklärungssystems SARah beauftragt. Vorher hatte der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages in einer Sitzung am 26. Juni 2013 seine Zustimmung zu dem Rüstungsprojekt geben. Ein [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 2. Juli 2013 hat das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) in Koblenz die Orbitale Hochtechnologie Bremen System AG (OHB) mit Entwicklung und Lieferung des militärischen satellitengestützten Radar-Aufklärungssystems SARah beauftragt. Vorher hatte der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages in einer Sitzung am 26. Juni 2013 seine Zustimmung zu dem Rüstungsprojekt geben.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch</a>. Quelle: Bundeswehr-Journal, OHB, Raumfahrer.net.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08072013192620_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08072013192620_small_1.jpg" alt="OHB" width="300" height="225"/></a><figcaption>
OHB-Standort Bremen mit Integrationshalle für Satelliten
<br>
(Bild: OHB)
</figcaption></figure></div>



<p>Das aktuell im Einsatz befindliche militärische deutsche Radarsatellitensystem SAR-Lupe wurde ebenfalls von OHB aufgebaut. Es ist mit seinen Satelliten mit unbeweglich montierten Antennenschlüsseln in der Lage, Gegenstände am Erdboden zu identifizieren, die kleiner als ein Meter sind. Die Auslegungsbetriebsdauer dieses Systems reicht laut einer Information der Bundesregierung bis Ende 2017. Ein Vertrag mit OHB, in dessen Rahmen OHB betriebliche Aufgaben für SAR-Lupe erfüllt, läuft im November 2017 aus. </p>



<p>Das Radar-Aufklärungssystem SARah wird nach Fertigstellung aus zwei Bodenstationen und drei um die Erde kreisenden Radarsatelliten bestehen. Nach derzeitigem Planungsstand soll das Bodensegment von SARah im Herbst 2016 einsatzbereit sein. Der Betriebsbeginn des fertiggestellten Gesamtsystems ist derzeit für Ende 2019 vorgesehen. </p>



<p>SARah wird nach Angaben der Bundeswehr dann für Kontinuität bei der Fähigkeit, Krisensituationen frühzeitig zu erkennen und sinnvoll zu bewältigen, sorgen. Die Leistungen des Systems sollen über denen von SAR-Lupe liegen. Beispielsweise erwartet man von SARah eine verbesserte Auflösung, schnellere Datendownloads von den Satelliten und reduzierte Systemantwortzeiten. </p>



<p>Der Start der Satelliten wird voraussichtlich auf Falcon-9-Raketen des US-amerikanischen Unternehmens SpaceX erfolgen, wurde anlässlich der Pariser Luftfahrtschau auf dem Flughafen Le Bourget im Juni 2013 bekannt. Für zwei der Satelliten ist ein gemeinsamer Flug geplant, für den dritten Satelliten der Konstellation ein zusätzlicher Start. </p>



<p>Bei zwei der drei Satelliten für SARah greift OHB auf Technologien zurück, die bereits bei SAR-Lupe verwendet werden. Für die neuen Satelliten will OHB insbesondere die von SAR-Lupe benutzte Reflektortechnologie weiterentwickeln. </p>



<p>Den dritten Satelliten für SARah möchte man mit Radartechnik ausrüsten, die auf der von der Astrium-GmbH in den zivilen Radarsatelliten TerraSAR-X und Tandem-X verwendeten basiert. Auf letzteren kommen aktive phased-array Radaranlagen zum Einsatz, deren Antennen ohne bewegliche Teile auskommen und jeweils 384 horizontale sowie 384 vertikale einzelne Strahler besitzen. </p>



<p>OHB fungiert als Hauptauftragnehmer für das Projekt. Die beiden Satelliten mit der aus SAR-Lupe weiterentwickelten Technik und zentrale Bestandteile der Ausrüstung der Bodenstationen will OHB selbst liefern. Den Satelliten mit der Phased-Array-Technik bezieht OHB von Astrium. </p>



<p>Nach Angaben von OHB liegt das Gesamtvolumen des staatlichen Auftrags bei 816 Millionen Euro. Enthalten sind darin gemäß Informationen aus Le Bourget auch der Start der Satelliten und der Betrieb der gesamten Infrastruktur über einen Zeitraum von zehn Jahren. Den Anteil für Astrium beziffern gewöhnlich gut informierte Quellen auf einen dreistelligen Millionenbetrag. </p>
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		<item>
		<title>Ariane &#8211; Evolution in Revolution ?</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ariane-evolution-in-revolution/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Jun 2013 21:05:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Ariane 5]]></category>
		<category><![CDATA[Ariane 6]]></category>
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		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
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		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[MPCV]]></category>
		<category><![CDATA[SARah]]></category>
		<category><![CDATA[SpaceX]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Raumfahrtsektor ist schon immer geprägt von großen Plänen und weitreichenden Entscheidungen, die aufgrund von vielen Beteiligten in internationaler Abstimmung mühevoll gestaltet werden. Wie soll sich die europäische Raumfahrt weiterentwickeln? Fragen an den DLR-Chef Prof. J. Wörner. Ein Beitrag von Thomas Brucksch. Quelle: Raumfahrer.net. Eine gewisse Dynamik erfuhr in letzter Zeit das Thema, wie die [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der Raumfahrtsektor ist schon immer geprägt von großen Plänen und weitreichenden Entscheidungen, die aufgrund von vielen Beteiligten in internationaler Abstimmung mühevoll gestaltet werden. Wie soll sich die europäische Raumfahrt weiterentwickeln? Fragen an den DLR-Chef Prof. J. Wörner.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Thomas Brucksch. Quelle: Raumfahrer.net.</p>



<p>Eine gewisse Dynamik erfuhr in letzter Zeit das Thema, wie die Weiterentwicklung der Ariane 5 zur Ariane 6 aussehen sollte. Frankreich treibt das Thema mit immer neuen Vorschlägen stark voran, eine Dynamik, die man sich auch in anderen Raumfahrt-Bereichen wünschen würde. Andererseits scheint der Ariane 5-Nachfolger immer konventioneller zu werden.
<br>
Für uns war das Anlass, Informationen über die Rolle der deutschen Raumfahrt aus erster Hand zu erfragen. DLR-Chef Prof. Wörner stand uns dafür Rede und Antwort.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25062013230520_small_1.jpg" alt="DLR" width="260"/><figcaption>
DLR-Chef Prof. J. Wörner 
<br>
(Bild: DLR)
</figcaption></figure></div>



<p><strong>RN:</strong> Herr Wörner, Ariane 5 und ATV-4 haben zuletzt tolle Bilder geliefert. Zum ersten Mal sah man die Stufentrennung der Ariane 5 mit der Erde im Hintergrund ebenso, wie das Aussetzen des ATV. Ist das nicht ein tolles europäisches Projekt und macht das nicht Lust auf mehr? </p>



<p><strong>J. Wörner:</strong> Ja, zumal das STEREX-Experiment, bei dem diese Aufnahmen entstanden sind, vom DLR gefördert wurde. </p>



<p>Früher war Raumfahrt vor allem Begeisterung und Nationalstolz. Heute ist Raumfahrt insbesondere durch zwei Bereiche gekennzeichnet: Zum einen ist sie nutzenorientiert, denken Sie an Satelliten-Bilder, die bei Flutkatastrophen helfen, Kommunikation, Navigation, Wetter, usw. </p>



<p>Zum Zweiten ist es die Wissenschaft, viele offen Fragen sind noch zu beantworten, was keineswegs abstrakt ist, sondern auch zu ganz praktischem Nutzen führt, z.B. selbst die Relativitätstheorie, die damals kaum jemand verstand und für relevant hielt, ermöglicht uns heute erst die genaue Positionsbestimmung unter Berücksichtigung von Geschwindigkeit und Zeit. </p>



<p><strong>RN:</strong> Ganz aktuell, im deutschen Parlament soll die Entwicklung des Nachfolgesystems von SAR-Lupe beschlossen werden, ein 800-Millionen-Euro-Projekt. Es wurde berichtet, dass die Bundeswehr für den Satellitenstart dann möglicherweise Kunde von SpaceX wird? </p>



<p><strong>J. Wörner:</strong> Weltweit werden Trägersysteme kommerziell angeboten, wir haben amerikanische und indische, wir haben chinesische und russische, also alle Möglichkeiten. Die SpaceX-Trägerrakete bedient einen bestimmten Markt, der nutzlastseitig sehr interessant ist. Die Ariane 5 bedient einen anderen Markt, der in der Gewichtsklasse aber deutlich darüber liegt. Klar, der Wettbewerb ist ein weltweiter Wettbewerb. Aber aus deutscher Sicht haben wir auch immer gesagt, dass wir das günstigste Angebot nehmen.</p>



<p>Jedoch müssen wir auch aufpassen, dass wir nicht die Eigenständigkeit verlieren. Denn wenn man diese verliert, ist man dem Markt ausgeliefert. Galileo ist ein gutes Beispiel, dass man mit Eigenständigkeit mehr erreicht und das sollten wir auch bei den Trägerraketen so beibehalten. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25062013230520_small_2.jpg" alt="ESA/D. Ducros" width="260"/><figcaption>
Ariane 5 ME &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: ESA/D. Ducros)
</figcaption></figure></div>



<p><strong>RN:</strong> Bei der Weiterentwicklung der Ariane 5 sind letztes Jahr in Neapel wichtige Weichenstellungen erfolgt. Im Vorfeld wurden verschiedene Ariane-6-Konzepte diskutiert, zur Konferenz bzw. danach aber nur eine Feststofflösung. War das nicht überraschend? </p>



<p><strong>J. Wörner:</strong> Nein, ich war sehr intensiv in diesem Prozess eingebunden, habe auch die meisten Diskussionen im Vorfeld der ESA-Ministerratskonferenz entweder selber geführt oder auf der Konferenz mit dem deutschen Delegationsleiter Peter Hintze. </p>



<p>Die Diskussion um die Ariane 5 und deren Weiterentwicklung &#8211; die heißt dann &#8222;Ariane 5 ME &#8211; midlife evolution&#8220; &#8211; oder die Frage einer Ariane 6, die begann bereits ein Jahr vorher. Und man muss erst einmal sehen, dass beide Positionen &#8211; die deutsche, wie die französische durchaus begründet sind. Unsere französischen Kollegen sagen, wir können mit einem etwas kleineren und flexibleren Launcher den Markt besser bedienen und besser im Wettbewerb sein als z.B. SpaceX und andere. Und unsere Argumentation war, dass erstens die Ariane 5 in der jetzigen Form sehr, sehr gut ist, auch für den Transport großer Lasten und mit der Erweiterung zur Ariane 5 ME glauben wir, dass wir dort in der Wettbewerbsfähigkeit große Vorteile haben können. </p>



<p>Vor allem wissen wir, dass die Entwicklung der Ariane 5 ME um Faktoren günstiger ist, als eine komplette Neuentwicklung. Der Beschluss in Neapel, und das haben wir auch entsprechend vorbereitet, hat beide Themen miteinander verbunden &#8211; wir verfolgen die Ariane 5 ME weiter, um sie 2017/2018 zum Erstflug zu bringen. Parallel denken wir intensiv darüber nach &#8211; was könnte eine Ariane 6 sein und 2014 soll dann eine weitere Entscheidung fallen. </p>



<p>Und wir haben, damit es weitergeht, Gemeinsamkeiten gesucht, die Gemeinsamkeiten zwischen Ariane 5 ME und Ariane 6 betragen 600 Mio €. Geld, das man sparen kann, wenn technische Entwicklungen für die Ariane 5ME in die Ariane 6 einfließen. </p>



<p>Deshalb war die ESA-Ministerratskonferenz wegweisend für die Zukunft, die versucht, verschiedene Systeme auch immer zusammenzubringen &#8211; wir machen jetzt die Ariane 5 ME weiter und wir werden sehen, wie viel Finanzkraft Europa aufbringt und auch wann, unter welchen Randbedingungen, um dann ggf. eine Ariane 6  zu entwickeln. Aber das werden wir im nächsten Jahr entscheiden. </p>



<p><strong>RN:</strong> Wird eine Ariane 5 auch in Zukunft genügend Nutzlasten erhalten, das ATV fällt ja dann weg? All-Electric Satelliten sollen evtl. kleiner sein als der klassische Satellit mit chemischen Antrieben. </p>



<p><strong>J. Wörner:</strong> Im Moment sehen wir eher, dass die Satelliten immer größer werden. So ist der Alphasat, der im Juli mit einer Ariane 5 starten soll, der größte Kommunikationssatellit, der je gebaut wurde. Er verfügt über Solarpanele mit einer Spannweite von ca. 40 m, damit ist er größer als ein Airbus 320. Der Markt will aber Wettbewerb und Satelliten-Betreiber/Hersteller achten darauf, dass mindestens zwei Trägersysteme in der Lage sind, die Satelliten zu transportieren, um eine zu große Abhängigkeit zu vermeiden. </p>



<p>Ariane 5 war auch auf bemannte Raumfahrt ausgelegt und das derzeitige Konzept der Ariane 6 verzichtet auf diese Möglichkeit. Es bräuchte unglaubliche Investitionen, zudem wäre die Flexibilität für große Nutzlasten nicht mehr gegeben. Deswegen hat sich Deutschland bisher ganz klar aus finanziellen wie auch aus technischen Gründen für die Ariane 5 ME ausgesprochen. </p>



<p><strong>RN:</strong> Deutschland investiert mit ca. 40% den größten europäischen Anteil an der ISS-Beteiligung. Müssten dann nicht öfter deutsche Astronauten fliegen dürfen?</p>



<p><strong>J. Wörner:</strong> Für Deutschland steht die Wissenschaft im Vordergrund. Sonst hätten wir schon bei der Auswahl auf eine entsprechende Quote geachtet. Das haben wir nicht getan. Natürlich freuen wir uns, wenn ein deutscher Astronaut an Bord der ISS ist. Wir setzen uns auch bei der ESA dafür ein, möglichst viele Fluggelegenheiten zu bekommen. Das wichtigere ist aber, dass wir deutsche Experimente über die ESA zu ISS bringen, unsere gemeinsame Europäische Weltraumagentur. Für mich ist Alexander Gerst ein europäischer Astronaut deutscher Nationalität. So sehe ich das auch im Fall eines britischen ESA-Astronauten. </p>



<p>Der britische Beitrag zur ISS ist sehr gering. Das kann man eher ansprechen, als zu sagen, bei einem hohen Beitrag müssen auch mehr Fluggelegenheiten herausspringen. Ich sag eher, es würde mich freuen, wenn die Briten mehr Finanzmittel in die Raumfahrt einbringen. </p>



<p>Die ISS ist nun mal eine Internationale Raumstation, die uns die Möglichkeit zu Experimenten in der Schwerelosigkeit gibt, mit Astronauten, die wir sonst nicht haben. Das ist eine tolle Infrastruktur &#8211; ein großes, vielseitiges Labor und das sollte im Verhältnis zu den früheren Investitionskosten auch genutzt werden. Und ich fordere in der ESA immer auf, dass wir diesen Beitrag solidarisch gemeinsam tragen sollten.</p>



<p><strong>RN:</strong> Herr Wörner, vielen Dank für das Interview und Ihre Erläuterungen zu unseren Fragen.</p>



<p>Weitere Fragen des Interviews fasse ich hier inhaltlich zusammen:</p>



<p>1. Europa &#8211; ESA / EU-Kommission</p>


<p>Hr. Wörner betonte, dass ESA und EU eng zusammenarbeiten sollten, zumal die meisten Länder sowohl in der EU als auch ESA vertreten sind. Vor dem Wahljahr 2014 wird man, zumindest politisch, noch einiges abarbeiten wollen, da danach ja die EU-Direktorate wieder neu besetzt werden. Mein Eindruck war, dass er aus deutscher Sicht das EU-Copernicus-Programm (Erdbeobachtung) als umfassendes Datensystem (Satelliten+Bodensysteme) verstanden wissen will.</p>


<p>2. Galileo</p>


<p>Die Frage war, ob hier der gewünschte Nutzen erzielt wird. Das EU-Programm hat sich um viele Jahre verschoben und das Vorhaben wird weitaus teurer als geplant. Dennoch verspricht man sich weiterhin neue Möglichkeiten und Nutzen durch das sichere Signal, dass z.B. lärmmindernde Flugzeuglandeanflüge verbessern könnte.</p>


<p>3. Militärische Nutzung</p>


<p>Militärische Nutzung scheint die zivile Nutzung in den Hintergrund zu drängen.            Die Diskussion sollte sich in diesem Zusammenhang um Sicherheit drehen, sowohl zivile als auch militärische. Jeder möchte in Sicherheit leben. Auch können militärische Programme in den zivilen Bereich übertragen und genutzt werden, wie das Beispiel GPS zeigt. Als ESA-Ratsvorsitzender betont er stets die zivile Rolle der ESA.</p>


<p>4. Internationale Zusammenarbeit</p>


<p>Im deutschen RN-Forum sind sowohl die amerikanische als auch russische Raumfahrt gleichermaßen vertreten. Chinas Raumfahrt ist durch die spektakulären bemannten Flüge ebenso in der Diskussion.</p>


<p>Für das DLR gilt primär natürlich zunächst die nationale Sicht. Danach kommen Europa, die USA und weitere Länder wie Japan und Russland. China ist ein Sonderfall, man will wissenschaftlich zusammenarbeiten und muss sich auf technologischer Ebene eher zurückhalten. </p>



<p>Beim MPCV-ESM Projekt hofft das DLR auf eine gute und langjährige Zusammenarbeit mit den USA. </p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3434.msg259083#msg259083" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Zukünftiges europäisches Trägersystem</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=7034.msg256543#msg256543" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Ariane 5 / 5ME &#8211; Technik und Zukunft</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10909.msg259375#msg259375" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">SAR-Lupe 2. Generation</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9380.msg255756#msg255756" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">EU &#8211; Space Policy auf EU-Ebene</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11422.msg259094#msg259094" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Orion MPCV / ATV-SM &#8211; Raumschiff</a></li></ul>
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		<title>Röntgenteleskop eROSITA: Das allsehende Auge</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/roentgenteleskop-erosita-das-allsehende-auge/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Apr 2013 16:10:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Teleskope]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[eROSITA]]></category>
		<category><![CDATA[Lagrange-Punkt L2]]></category>
		<category><![CDATA[Röntgenteleskop]]></category>
		<category><![CDATA[Spektr-RG]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Derzeit befindet sich das deutsche Röntgenteleskop eROSITA in der Endmontage. Ende 2014 soll es gemeinsam mit dem russischen Röntgenteleskop ART-XC an Bord des russischen Satelliten Spektr-RG zu seiner Mission starten. In den ersten vier Jahren im All wird es den kompletten Himmel durchmustern und somit eine Unmenge neuer Röntgenquellen entdecken. Ein Beitrag von Stefan Heykes. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Derzeit befindet sich das deutsche Röntgenteleskop eROSITA in der Endmontage. Ende 2014 soll es gemeinsam mit dem russischen Röntgenteleskop ART-XC an Bord des russischen Satelliten Spektr-RG zu seiner Mission starten. In den ersten vier Jahren im All wird es den kompletten Himmel durchmustern und somit eine Unmenge neuer Röntgenquellen entdecken.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Stefan Heykes</a>. Quelle: eROSITA Science Book.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14042013181000_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14042013181000_small_1.jpg" alt="NPO Lawotschkin" width="260"/></a><figcaption>
Spektr-RG im All. eROSITA ist das hintere, sechseckige Teleskop. ART-XC ist davor zu sehen 
<br>
(Bild: NPO Lawotschkin)
</figcaption></figure></div>



<p>Die Missionsplanung sieht vor, in den ersten vier Jahren 8 komplette Durchmusterungen durchzuführen, danach sollen mindestens 3,5 Jahre gezielte Beobachtungen vorgenommen werden. Im Bereich weicher Röntgenstrahlung (0,5-2 keV) stellt eROSITA damit den Nachfolger der ROSAT-Mission (ich glaub wir alle erinnern uns noch an den Absturz ;)) dar, während im Bereich von 2-10 keV eROSITA die erste wirklich komplette Durchmusterungsmission überhaupt darstellt. </p>



<p>Die Röntgenoptik basiert auf dem System der (gescheiterten) ABRIXAS-Mission. Aufgrund eines Designfehlers ging der Satellit leider direkt nach dem Start verloren. eROSITA besitzt also auch 7 einzelne Teleskopmodule. Es handelt sich dabei um Wolter-Teleskope mit jeweils 54 Spiegelschalen. Das Blickfeld von eROSITA beträgt 1° x 1°, dabei wird eine Winkelauflösung von etwa 15 Bogensekunden im Zentrum erreicht. Unter günstigen Bedingungen ist es mithilfe von Subpixel-Rekonstruktionsalgorithmen sogar möglich, die Auflösung auf bis zu 2 Bogensekunden zu senken. Die einzelnen Spiegelschalen müssen dafür extrem präzise gearbeitet sein, ihre Oberflächenrauigkeit liegt unter 0,5 Nanometern. Es handelt sich dabei um Nickelschalen mit Goldbeschichtung. Das bedeutet, dass die Oberfläche auf 2-3 Atomlagen genau gearbeitet ist. Insgesamt wiegt eROSITA etwa 800 kg. </p>



<p>Der Satellit Spektr-RG wird um den Sonne-Erde-L2 kreisen. Dies ist ein Punkt, der von der Sonne aus 1,5 Mio Kilometer hinter der Erde liegt. Um diesen Punkt können Satelliten stabil auf sogenannten Lissajous-Orbits kreisen. Aufgrund der großen Entfernung zur Erde herrschen dort immer die gleichen Bedingungen zur Beobachtung. Daher wird dieser Punkt von immer mehr Weltraumteleskopen genutzt. So haben Herschel und Planck hier ihre Mission erfüllt, viele weitere Missionen werden folgen. Ein Nachteil an diesem Punkt ist jedoch die erhöhte Strahlenbelastung, da hier das schützende Magnetfeld der Erde nicht mehr wirksam ist. Die für eROSITA verwendeten CCDs haben jedoch bei Bodentests nachgewiesen, dass diese Effekte ihre Leistung nicht einschränken. </p>



<p>Nach dem Start mit einer Rakete vom Typ Zenit-3F wird Spektr-RG etwa 3 Monate brauchen, bis der Zielorbit erreicht wird. Dann wird Spektr-RG innerhalb von 6 Monaten einmal um den L2 kreisen. Der Abstand zu diesem Punkt wird dabei rund 1 Million Kilometer betragen. In diesem Orbit wird eROSITA sich so drehen, dass innerhalb von 4 Stunden eine komplette Rotation durchgeführt und somit ein großer Himmelskreis abgetastet wird. Die Drehachse ist dabei zur Sonne hin ausgerichtet. </p>



<p>Mit diesem Verhalten wird der Himmel alle sechs Monate komplett aufgenommen sein. Aufgrund dieser Beobachtungsplanung wird eROSITA die Umgebung der Himmelspole deutlich öfter und länger beobachten als Objekte im Bereich des Himmelsäquators und daher in diesem Bereich eine bessere Datenqualität liefern. Um diese höchste Qualität für einen möglichst großen Bereich von etwa 100 Quadratgrad zu erzielen, wird die Rotationsachse von Spektr-RG um wenige Grad variiert werden. </p>



<p>Im Verlauf der Mission wird eROSITA eine Vielzahl von Objekten erfassen, entdecken und katalogisieren können. Unter anderem sollen alle massereichen Galaxiencluster im beobachtbaren Universum entdeckt werden können. Mit den daraus gewinnbaren Informationen können die Parameter für einige kosmologische Modelle 1-2 Größenordnungen präziser als mit bisherigen Röntgen-Beobachtungen gewonnen werden. </p>



<p>eROSITA wird auch normale Galaxien sowie aktive Galaxienkerne (AGN) entdecken. Alleine drei Millionen AGN sollen mit eROSITA erfasst werden können. Da diese Objekte alle 6 Monate beobachtet werden, kann erstmals für eine große Anzahl von AGN über einen längeren Zeitraum hinweg die Entwicklung der Helligkeit beobachtet werden. Das ist vor allem interessant für Galaxien, die normalerweise nicht aktiv sind, sondern nur bei einzelnen Ereignissen aufleuchten. Das kann zum Beispiel passieren, wenn das zentrale schwarze Loch mal einen Stern verschluckt. Erwartet wird die Entdeckung von etwa 1.000 solcher Ereignisse im Verlauf der Mission. </p>



<p>Durch die Beobachtung des Helligkeitsverlaufs lässt sich rekonstruieren, wie viel Masse die supermassiven schwarzen Löcher innerhalb von AGNs im Lauf der Beobachtungszeit aufnehmen. Damit können Modelle überprüft oder verfeinert werden, die sich mit dem langfristigen Wachstum dieser Objekte beschäftigen. </p>



<p>Neben aktiven Galaxienkernen werden auch normale Galaxien erfasst werden können, deren Röntgenstrahlung von stellaren Quellen innerhalb der Galaxie stammt und nicht vom schwarzen Loch in ihrem Zentrum. Hier wird die Entdeckung von etwa 15.000 bis 20.000 Galaxien erwartet. Bei relativ nahen Galaxien können sogar die hellsten Röntgenquellen innerhalb der Galaxien einzeln identifiziert werden. </p>



<p>Auch in unserer Galaxie gibt es eine Vielzahl von Röntgenquellen. Stellare schwarze Löcher zählen ebenso dazu, wie weiße Zwerge oder Neutronensterne. eROSITA soll mehrere 10.000 solcher Objekte in unserer Milchstraße beobachten können. Auch in unseren Nachbargalaxien wird eROSITA viele einzelne Röntgenquellen erfassen und beobachten. </p>



<p>Neben einzelnen Objekten erzeugt auch heiße interstellare Materie Röntgenstrahlung. eROSITA wird damit auch die Struktur und Verteilung dieses Materials erforschen können und somit vielleicht auch zur Beantwortung ungeklärter Fragen beitragen. So besitzt unsere Milchstraße die sogenannten &#8222;Fermi-Blasen&#8220;. Dies sind zwei kugelförmige Quellen hochenergetischer Strahlung, die zuerst vom Fermi-Teleskop für Gammastrahlen nachgewiesen werden konnten. Es wird vermutet, dass sie in einer aktiven Phase unseres galaktischen Zentrums entstanden sind, allerdings sind die genauen Ereignisse, die zur Bildung führten, noch unklar. </p>



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<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9946.msg253867#msg253867" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Russische Weltraumteleskope: Die Spektr-Serie</a></li></ul>
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		<title>Sojus-Drittstufe verglüht über Deutschland</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/sojus-drittstufe-verglueht-ueber-deutschland/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Feb 2013 00:08:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Beobachtung]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Progress-M 18M]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>
		<category><![CDATA[Sojus]]></category>
		<category><![CDATA[Wiedereintritt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kein Komet oder Asteroid, die dritte Stufe der Trägerrakete, die am Montag abend das Frachtraumschiff Progress-M 18M ins All transportierte, verglühte in der Nacht am Himmel, in Teilen Deutschlands deutlich sichtbar. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Astrotreff.de, Celestrak, Raumcon. Der Start des Raumschiffes erfolgte am Montag, gegen 18.42 Uhr Moskauer Zeit (15.42 Uhr MEZ) [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Kein Komet oder Asteroid, die dritte Stufe der Trägerrakete, die am Montag abend das Frachtraumschiff <a href="https://www.raumfahrer.net/progress-m-18m-gestartet-und-gleich-angekoppelt/" data-wpel-link="internal">Progress-M 18M</a> ins All transportierte, verglühte in der Nacht am Himmel, in Teilen Deutschlands deutlich sichtbar.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Günther Glatzel</a>. Quelle: Astrotreff.de, Celestrak, Raumcon.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14022013010819_small_1.jpg" alt="NASA" width="400" height="258"/><figcaption>
2008 hinterließ das ATV 1 beim Wiedereintritt eine leuchtende Spur am Himmel. 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p>Der Start des Raumschiffes erfolgte am Montag, gegen 18.42 Uhr Moskauer Zeit (15.42 Uhr MEZ) vom Kosmodrom Baikonur aus. Dabei gelangten Nutzlast und dritte Stufe in eine Bahn zwischen 191 und 247 km Höhe bei 51,65 Grad Neigung gegen den Äquator. Während das Raumschiff durch mehrere Bahnmanöver rasch an Höhe gewann und bereits knapp 6 Stunden nach dem Start an der Internationalen Raumstation ankoppelte, blieb die Oberstufe auf der niedrigen Bahn zurück. </p>



<p>In einer Höhe von knapp 200 Kilometern ist die Bremswirkung der Restatmosphäre noch so hoch, dass ein Flugkörper nur wenige Runden um unseren Planeten schafft. Das erheblich höhere Apogäum sorgte nun dafür, dass die Raketenstufe ein paar Umläufe mehr schaffte und somit gerade Deutschland überquerte, als sie in dichte Atmosphärenschichten eintrat und in einer Höhe von etwa 60 Kilometern eindrucksvoll verglühte. Der flache Eintrittswinkel sorgte zugleich für eine vergleichsweise lange Spur. </p>



<p>Heute früh wurde von Celestrak noch eine Bahnhöhe zwischen 159 und 179 Kilometern angegeben. Die Daten beruhen auf Messungen des Stategischen Kommandos der USA. Damit war zu erwarten, dass die unter der internationalen Bezeichnung 2013-007B laufende Raketenstufe heute in die Erdatmoshäre eintritt. Simulationen ergaben einen Überflug über Deutschland gegen 22.15 Uhr. </p>



<p>Bereits zu Weihnachten 2011 war das Verglühen einer Sojus-Raketenstufe über Mitteleuropa beobachtet worden. Damals stammte diese allerdings vom Start eines bemannten Raumschiffes. Es hat also wahrscheinlich nichts mit der neu gewählten schnellen Flugbahn zur ISS zu tun, da dieses Verfahren erst ab März auch bei den Sojus-Raumschiffen zum Einsatz kommen soll. </p>
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		<title>Erster Galileo-FOC-Satellit zusammengesetzt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/erster-galileo-foc-satellit-zusammengesetzt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 May 2012 12:00:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Fertigstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Galileo]]></category>
		<category><![CDATA[OHB System AG]]></category>
		<category><![CDATA[Satellit]]></category>
		<category><![CDATA[Satellitennavigationssystem]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In Bremen hat die OHB System AG den ersten von 22 Seriensatelliten des Galileo-Navigationssatellitensystems fertig zusammengesetzt und für bevorstehende Tests präpariert, gab das Unternehmen am 3. Mai 2012 bekannt. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: OHB. OHB gewann zwei Ausschreibungen über den Bau der Satelliten für das Galileo-FOC-Programm. FOC steht Full Operational Capability, übersetzt volle [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">In Bremen hat die OHB System AG den ersten von 22 Seriensatelliten des Galileo-Navigationssatellitensystems fertig zusammengesetzt und für bevorstehende Tests präpariert, gab das Unternehmen am 3. Mai 2012 bekannt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch.</a> Quelle: OHB.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/05052012140031_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/05052012140031_small_1.jpg" alt="OHB" width="260"/></a><figcaption>
Galileo-FOC FM1 im Montagestand bei OHB 
<br>
(Bild: OHB)
</figcaption></figure></div>



<p>OHB gewann zwei Ausschreibungen über den Bau der Satelliten für das Galileo-FOC-Programm. FOC steht Full Operational Capability, übersetzt volle Einsatzkapazität. Die Satelliten des FOC-Programms sollen beginnend ab 2013 im Rahmen einer Anzahl von Raketenstarts in den Weltraum transportiert werden. </p>



<p>Ausliefern möchte OHB den ersten FOC-Satelliten Ende 2012. Auf dem Weg dorthin erreichte der Satellitenhersteller jetzt einen wichtigen Meilenstein. Nachdem im April 2012 in Bremen die erste von der Surrey Satellite Technology Ltd. (SSTL) in Großbritannien konstruierte Navigationsnutzlast eingetroffen war, stand einer Integration des ersten, FM1 genannten Flugmodels unter Nutzung von durch AMPAC-ISP in Niagara Falls in den USA gebauten Antriebskomponenten und einer in Bremen von OHB vorbereiteten Satellitenplattform nichts mehr im Wege. </p>



<p>Vom Start des Programms bis zur Integration des ersten FOC-Flugmodells benötigte man nur 27 Monate, worauf man bei der OHB AG den Worten des Vorstandsvorsitzenden Marco R. Fuchs nach sehr stolz ist. </p>



<p>Bevor man das FM1 einer rigiden Flug- und Funktionsprüfung aussetzen kann, müssen noch einige abschließende Testarbeiten erledigt werden. Parallel dazu laufen bereits Fertigungsarbeiten am FM2 und Vorbereitungsarbeiten für das FM3. </p>



<p><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4144.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Galileo SNS II</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/erster-galileo-foc-satellit-zusammengesetzt/" data-wpel-link="internal">Erster Galileo-FOC-Satellit zusammengesetzt</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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