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	<title>ESTEC &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>ESTEC &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Ramses-Mission zum Near-Earth-Asteroid Apophis, ESA vergibt Aufträge</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ramses-mission-zum-near-earth-asteroid-apophis-esa-vergibt-auftraege/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Feb 2026 16:58:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ramses]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 10. Februar 2026 unterzeichnete die Europäische Weltraumorganisation (ESA) einen Vertrag mit OHB Italia über die Entwicklung der Rapid Apophis Mission for Space Safety (Ramses). Ramses wird 2028 starten und sich mit dem Asteroiden Apophis treffen, bevor dieser zu einer seltenen Annäherung an die Erde kommt. Die Mission wird einzigartige Einblicke in die physikalischen Eigenschaften [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 10. Februar 2026 unterzeichnete die Europäische Weltraumorganisation (ESA) einen Vertrag mit <a href="https://www.ohb-italia.it/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">OHB Italia</a> über die Entwicklung der <a href="https://www.esa.int/Space_Safety/Planetary_Defence/Ramses_ESA_s_mission_to_asteroid_Apophis" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Rapid Apophis Mission for Space Safety</a> (Ramses). Ramses wird 2028 starten und sich mit dem Asteroiden <a href="https://www.esa.int/Space_Safety/Planetary_Defence/Apophis" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Apophis</a> treffen, bevor dieser zu einer seltenen Annäherung an die Erde kommt. Die Mission wird einzigartige Einblicke in die physikalischen Eigenschaften und das Verhalten von Asteroiden liefern und die internationale Zusammenarbeit sowie die europäischen Fähigkeiten im Bereich der Planetenabwehr stärken.<br>Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: <a href="https://www.esa.int/Space_Safety/Planetary_Defence/ESA_awards_contracts_for_Ramses_mission_to_Apophis" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external"> ESA/SpaceSafety/PlanetaryDefence</a>, 10. Fedruar 2026</p>



<p>Der Vertrag im Wert von 81,2 Millionen Euro wurde heute von der ESA und OHB Italia im ESTEC-Technologiezentrum der ESA in den Niederlanden unterzeichnet und leitet die Phase des Baus, der Montage und der Erprobung des Raumfahrzeugs für die Ramses-Mission ein. Er baut auf dem im <a href="https://www.esa.int/Space_Safety/Planetary_Defence/ESA_moves_forward_with_Apophis_mission_preparations" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Oktober 2024 unterzeichneten Vertrag</a> zur Aufnahme der Vorbereitungsarbeiten für die Mission auf und erhöht den Gesamtwert auf rund 150 Millionen Euro.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/02/1-Ramses_contract_signature_10_February_2026_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="350" height="233" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/02/1-Ramses_contract_signature_10_February_2026_pillars-350x233-1.jpg" alt="" class="wp-image-150539" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/02/1-Ramses_contract_signature_10_February_2026_pillars-350x233-1.jpg 350w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/02/1-Ramses_contract_signature_10_February_2026_pillars-350x233-1-300x200.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/02/1-Ramses_contract_signature_10_February_2026_pillars-350x233-1-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Ramses Vertragsunterzeichnung 10. Februar 2026<br><mark>Bildquelle: ESA-A. Conigli; Lizenz: ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p>„Mit Ramses nutzt die ESA eine einmalige Gelegenheit, den Asteroiden Apophis bei seinem Vorbeiflug an der Erde zu untersuchen, um unser Verständnis von erdnahen Objekten zu vertiefen und unsere Fähigkeiten zum Schutz unseres Planeten zu verbessern“, sagte Orson Sutherland, Leiter der Mars &amp; Beyond Projects Group bei der ESA.<br>„Die Mission demonstriert die Leistungsfähigkeit der europäischen Industrie und unser Engagement für internationale Zusammenarbeit, während sie gleichzeitig die Grenzen der robotergestützten Weltraumforschung erweitert und Menschen auf der ganzen Welt inspiriert. “<br>„Wir sind stolz darauf, dass uns die ESA mit der Ramses-Mission betraut hat“, sagte Roberto Aceti, CEO von OHB Italia.<br>„Dieser Auftrag spiegelt das Vertrauen wider, das in die Erfahrung unseres Teams und unsere jahrzehntelange Tradition in der Lieferung komplexer Raumfahrtsysteme gesetzt wird. Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit der ESA und unseren Partnern diese wirklich ehrgeizige Mission zum Schutz unseres Planeten zu realisieren.“</p>



<p><strong>Das Ramses-Team formiert sich</strong><br>Durch die Einbindung von OHB profitiert die Ramses-Mission von den umfangreichen Erfahrungen, die in ganz Europa beim Bau der ersten Planetenabwehrmission der ESA, <a href="https://www.esa.int/Space_Safety/Hera" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Hera</a>, gesammelt wurden, die noch in diesem Jahr das Doppelasteroidensystem Didymos erreichen wird.<br>Wie Hera wird auch Ramses zwei einsetzbare CubeSats mitführen, die von der europäischen Industrie entwickelt wurden und die wissenschaftliche Leistungsfähigkeit der Mission nach ihrer Ankunft bei Apophis erweitern sollen.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/02/2-Ramses_CubeSat_Farinella_contract_signature_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="350" height="227" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/02/2-Ramses_CubeSat_Farinella_contract_signature_pillars-350x227-1.jpg" alt="" class="wp-image-150541" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/02/2-Ramses_CubeSat_Farinella_contract_signature_pillars-350x227-1.jpg 350w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/02/2-Ramses_CubeSat_Farinella_contract_signature_pillars-350x227-1-300x195.jpg 300w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Unterzeichnung des Vertrags für den Ramses CubeSat „Farinella”<br><mark>Bildquelle: ESA-A. Conigli; Lizenz: ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p>Ein zweiter Vertrag im Wert von 8,2 Millionen Euro wurde heute mit dem italienischen Unternehmen <a href="https://tyvak.eu/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Tyvak International</a> über den Bau eines der CubeSats von Ramses unterzeichnet, der nach dem italienischen Planetenforscher <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Paolo_Farinella" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Paolo Farinella</a> den Namen Farinella trägt. Wie beim Hauptraumschiff Ramses baut auch dieser Vertrag <a href="https://www.esa.int/Space_Safety/Planetary_Defence/First_CubeSat_joins_ESA_s_Ramses_mission_to_asteroid_Apophis" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">auf einem früheren Auftrag</a> im Wert von 4,7 Millionen Euro auf, der im vergangenen Jahr für Vorbereitungsarbeiten vergeben wurde.<br>„Wir freuen uns darauf, die Herausforderung anzunehmen, ein kleines Raumfahrzeug zu liefern, das einen großen Beitrag zur Erforschung des Asteroiden Apophis während seines historischen Vorbeiflugs an der Erde leisten kann“, sagte Fabio Nichele, CEO von Tyvak International.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/02/3-Ramses_mission_patch_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="350" height="350" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/02/3-Ramses_mission_patch_pillars-350x350-1.jpg" alt="" class="wp-image-150543" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/02/3-Ramses_mission_patch_pillars-350x350-1.jpg 350w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/02/3-Ramses_mission_patch_pillars-350x350-1-300x300.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/02/3-Ramses_mission_patch_pillars-350x350-1-150x150.jpg 150w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/02/3-Ramses_mission_patch_pillars-350x350-1-120x120.jpg 120w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Ramses Mission Patch<br><mark>Bildquelle: ESA-A. Conigli; Lizenz: ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p>„Diese Mission unterstreicht die Stärke der europäischen industriellen Zusammenarbeit und zeigt, wie innovative Kleinsatelliten eine Schlüsselrolle bei der Förderung der Planetenforschung und dem Schutz unseres Planeten spielen können.“<br>Die Ramses-Mission bringt auch Fachwissen von außerhalb Europas ein. Ramses ist eine gemeinsame Mission der ESA und der <a href="https://global.jaxa.jp/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">japanischen Weltraumagentur JAXA</a>.<br>Zu den Beiträgen der JAXA gehören Raumfahrzeugkomponenten wie die Solaranlagen und der thermische Infrarot-Imager sowie ein möglicher Mitflug bei der Destiny+-Mission der JAXA. Japanische Forscher beteiligen sich ebenfalls an den wissenschaftlichen Aktivitäten von Ramses.</p>



<p><strong>Eine einmalige Gelegenheit</strong><br>Ramses wird sich mit dem erdnahen Asteroiden (99942) Apophis treffen, bevor dieser am 13. April 2029 in einer unglaublich seltenen und wissenschaftlich wertvollen Begegnung an der Erde vorbeifliegt. Bei diesem Ereignis wird sich das etwa 375 Meter große Objekt unserem Planeten bis auf etwa 32 000 km nähern – weniger als ein Zehntel der Entfernung zwischen Erde und Mond.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/02/4-ESA_s_Ramses_mission_to_asteroid_Apophis_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="338" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/02/4-ESA_s_Ramses_mission_to_asteroid_Apophis_pillars-600x338-1.jpg" alt="" class="wp-image-150546" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/02/4-ESA_s_Ramses_mission_to_asteroid_Apophis_pillars-600x338-1.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/02/4-ESA_s_Ramses_mission_to_asteroid_Apophis_pillars-600x338-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>ESA&#8217;s Ramses Mission zum Asteroiden Apophis<br><mark>Bildquelle: ESA-Science Office; Lizenz: ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p>Wissenschaftler auf der ganzen Welt sind gespannt darauf zu beobachten, wie die Form, die Rotation und die Struktur des Asteroiden während dieser seltenen, aber völlig ungefährlichen Begegnung auf die Gravitationskräfte der Erde reagieren. Die Erkenntnisse aus diesem natürlichen Experiment werden unser Verständnis davon verbessern, wie sich erdnahe Objekte unter Einwirkung äußerer Kräfte verhalten.<br>Dies sind wichtige Erkenntnisse für zukünftige Strategien zum Schutz der Erde vor potenziell gefährlichen Asteroiden. Ramses wird somit einen wesentlichen Beitrag zum Kernziel des <a href="https://www.esa.int/Space_Safety" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Space-Safety-Program</a>s der ESA leisten, die Erde vor natürlichen und vom Menschen verursachten Gefahren aus dem Weltraum zu schützen.</p>



<p><strong>Zeit zum Bauen</strong><br>Die kritische Entwurfsprüfung für Ramses, die in den letzten Monaten vom Expertengremium der ESA durchgeführt wurde, wurde am 6. Februar abgeschlossen. Sie bestätigte, dass der detaillierte Entwurf des Ramses-Raumfahrzeugs alle technischen, wissenschaftlichen und programmatischen Anforderungen erfüllt.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/02/5-Ramses_mission_poster_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="250" height="350" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/02/5-Ramses_mission_poster_pillars-250x350-1.jpg" alt="" class="wp-image-150548" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/02/5-Ramses_mission_poster_pillars-250x350-1.jpg 250w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/02/5-Ramses_mission_poster_pillars-250x350-1-214x300.jpg 214w" sizes="(max-width: 250px) 100vw, 250px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Ramses Mission Poster<br><mark>Bildquelle: ESA; Dank: ESA-Science Office; Lizenz: ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p>„Die erfolgreiche Absolvierung der kritischen Entwurfsprüfung in Rekordzeit gibt uns die volle Gewissheit, dass der Entwurf von Ramses ausgereift, robust und baureif ist“, sagte Paolo Martino, Missionsleiter von Ramses.<br>„Die erfolgreiche Aufrechterhaltung des beschleunigten Tempos der Mission ist eine Bestätigung für das Engagement und die technische Vision des Teams unter einem sehr anspruchsvollen Zeitplan.“<br>Nachdem dieser wichtige Meilenstein erreicht und der Vertrag unterzeichnet wurde, wird sich das Ramses-Team nun auf den Bau, die Montage und die Erprobung des Raumfahrzeugs und seiner Systeme konzentrieren. Im Laufe des nächsten Jahres werden Hardwarekomponenten wie der Hauptbus des Raumfahrzeugs und die Nutzlastinstrumente montiert und integriert.<br>Anschließend folgen strenge Umwelt- und Funktionstests, um die Mission auf den geplanten Starttermin im Frühjahr 2028 vorzubereiten.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20067.msg583862#msg583862" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">RAMSES &#8211; ESA-Mission zum Asteroiden Apophis</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>XXXV. ASE Planetary Congress Noordwijk – Eröffnungszeremonie</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/xxxv-ase-planetary-congress-noordwijk-eroeffnungszeremonie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Kirsten Müller]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Nov 2024 13:21:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[Flüge zur ISS]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vom 29. September bis zum 6. Oktober 2024 fand unter dem Motto „Generation Space – Shaping the future together“ der XXXV ASE Planetary Congress in den Niederlanden statt. Der Kongress begann mit der Eröffnungszeremonie. Autoren: Ingo Muntenaar und Kirsten Müller, Quelle: Kongressbesuch. 18. Oktober 2024. Zum zweiten Mal in der Geschichte der Association of Space [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading"><br>Vom 29. September bis zum 6. Oktober 2024 fand unter dem Motto „Generation Space – Shaping the future together“ der XXXV ASE Planetary Congress in den Niederlanden statt. Der Kongress begann mit der Eröffnungszeremonie.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Autoren: Ingo Muntenaar und Kirsten Müller, Quelle: Kongressbesuch. 18. Oktober 2024.</p>



<p>Zum zweiten Mal in der Geschichte der Association of Space Explorers hat der Jahreskongress in den Niederlanden stattgefunden. 1990 hatte der erste niederländische Astronaut Wubbo Ockels (1. Raumflug: STS-61A) unter dem Motto „Space brings people together“ die Mitglieder der Raumfahrervereinigung zum VI ASE Planetary Congress nach Groningen gerufen.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/10/Gruppenbild-ASE-Conrad-Sperhake-scaled.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Gruppenbild der Teilnehmenden des XXXV. ASE Planetary Congress in Noordwijk Bild: Conrad Sperhake" data-rl_caption="" title="Gruppenbild der Teilnehmenden des XXXV. ASE Planetary Congress in Noordwijk Bild: Conrad Sperhake" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="640" height="480" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/10/Gruppenbild-ASE-Conrad-Sperhake-640x480-px.jpg" alt="Gruppenbild der Teilnehmenden des XXXV. ASE Planetary Congress in Noordwijk Bild: Conrad Sperhake" class="wp-image-145365" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/10/Gruppenbild-ASE-Conrad-Sperhake-640x480-px.jpg 640w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/10/Gruppenbild-ASE-Conrad-Sperhake-640x480-px-300x225.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/10/Gruppenbild-ASE-Conrad-Sperhake-640x480-px-600x450.jpg 600w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Gruppenbild der Teilnehmenden des XXXV. ASE Planetary Congress in Noordwijk 
Bild: Conrad Sperhake</figcaption></figure>



<p>Gastgeber und Organisator des diesjährigen Kongresses war André Kuipers (Soyuz TMA-4; Soyuz TMA-03M / ISS-30 / ISS-31), anlässlich des 20. Jahrestages seiner ersten Weltraummission. Über 70 seiner Kolleginnen und Kollegen, aus Brasilien, China, Kanada, Israel, Japan, den USA und verschiedenen europäischen Ländern, sind der Einladung gefolgt. Nicht nur kamen sie aus vielen Ländern, auch mit den meisten astronautischen Raumflugsystemen hatten die Anwesenden Erfahrung. Einige der Anwesenden hatten Langzeitmissionen auf der Internationalen Raumstation ISS absolviert, und zwar die US-Raumfahrenden John Phillips, Cady Coleman, Mike Fossum, Andrew Feustel, Susan Helms, James Voss, Scott Kelly, Michael Lopez-Alegria und Christopher Cassidy sowie als internationale Raumfahrer der Japaner Koichi Wakata, der Niederländer André Kuipers, der Italiener Paolo Nespoli und die beiden Deutschen Matthias Maurer und Thomas Reiter. Rusty Schweickart (USA) war mit Apollo 9 zum Mond geflogen, die meisten der Raumfahrenden aus den USA, Japan und Europa waren mit dem Space Shuttle im Weltraum gewesen, mehrere auch mit der russischen Sojus oder mit dem chinesischen Shenzhou-Raumfahrzeug. Mit der SpaceX Crew Dragon aus den USA sind einige Anwesende entweder NASA-Missionen oder kommerzielle Missionen geflogen. Erfahrung mit drei Raumfahrzeugen &#8211; Sojus, Space Shuttle und SpaceX Crew Dragon &#8211; haben von den Anwesenden nur Michael Lopez-Alegria und Koichi Wakata. Abwesend waren, das erste Mal überhaupt bei einem ASE-Kongress, die Kosmonauten aus Russland. Sie waren zum Kongress herzlich eingeladen, bekamen jedoch von den Niederlanden wegen der momentanen geopolitischen Situation keine Visa zur Einreise. Die Eröffnungszeremonie fand diesmal im Erasmus-Gebäude auf dem Gelände des europäischen Technologiezentrums ESTEC in Noordwijk statt, ebenso die fachlichen Vorträge. Einige andere Veranstaltungen, wie einen Empfang mit dem niederländischen Königspaar und die Schlusszeremonie, gab es in Amsterdam.</p>



<p>Nach einleitenden Worten vom Gastgeber André Kuipers, gab dieser das Mikrofon an den Vorsitzenden der Asscoiation of Space Explorers Reinhold Ewald (Soyuz TM-25) weiter.</p>



<p>In seiner Rede erinnerte Reinhold Ewald an die Raumfahrer, die seit dem letzten Raumfahrerkongress (XXXIV ASE Planetary Congress vom 25. bis zum 29. September 2023) gestorben sind und bat um einige Momente der Stille.</p>



<p>Diese Raumfahrer sind in diesem Zeitraum verstorben:</p>



<p>Thomas K. Mattingly (geboren: 17.03.1936; gestorben: 31.10.2023)</p>



<figure class="wp-block-image size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/10/Mattingly_Thomas_K-scaled.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Thomas K. Mattingly Bild: NASA" data-rl_caption="" title="Thomas K. Mattingly Bild: NASA" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="324" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/10/Mattingly_Thomas_K-260x324-px.jpg" alt="Thomas K. Mattingly Bild: NASA" class="wp-image-145322" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/10/Mattingly_Thomas_K-260x324-px.jpg 260w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/10/Mattingly_Thomas_K-260x324-px-241x300.jpg 241w" sizes="(max-width: 260px) 100vw, 260px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Thomas K. Mattingly 
Bild: NASA</figcaption></figure>



<p>Frank F. Borman (geboren: 14.03.1928; gestorben: 07.11.2023)</p>



<figure class="wp-block-image size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/10/Borman_Frank_F-scaled.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Frank F. Borman Bild: NASA" data-rl_caption="" title="Frank F. Borman Bild: NASA" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="325" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/10/Borman_Frank_F-260x325-px.jpg" alt="Frank F. Borman Bild: NASA" class="wp-image-145314" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/10/Borman_Frank_F-260x325-px.jpg 260w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/10/Borman_Frank_F-260x325-px-240x300.jpg 240w" sizes="(max-width: 260px) 100vw, 260px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Frank F. Borman 
Bild: NASA</figcaption></figure>



<p>Mary L. Cleave (geboren: 05.02.1947; gestorben: 27.11.2023)</p>



<figure class="wp-block-image size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/10/Cleave_Mary_L-scaled.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="Mary L. Cleave Bild: NASA" data-rl_caption="" title="Mary L. Cleave Bild: NASA" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="328" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/10/Cleave_Mary_L-260x325-px.jpg" alt="Mary L. Cleave Bild: NASA" class="wp-image-145316" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/10/Cleave_Mary_L-260x325-px.jpg 260w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/10/Cleave_Mary_L-260x325-px-238x300.jpg 238w" sizes="(max-width: 260px) 100vw, 260px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Mary L. Cleave 
Bild: NASA</figcaption></figure>



<p>Richard H. Truly (geboren: 12.11.1937; gestorben: 27.02.2024)</p>



<figure class="wp-block-image size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/10/Truly_Richard_H-scaled.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="Richard H. Truly Bild: NASA" data-rl_caption="" title="Richard H. Truly Bild: NASA" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="325" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/10/Truly_Richard_H-260x325-px.jpg" alt="Richard H. Truly Bild: NASA" class="wp-image-145328" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/10/Truly_Richard_H-260x325-px.jpg 260w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/10/Truly_Richard_H-260x325-px-240x300.jpg 240w" sizes="(max-width: 260px) 100vw, 260px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Richard H. Truly
Bild: NASA</figcaption></figure>



<p>Thomas P. Stafford (geboren: 17.09.1930; gestorben: 18.03.2024)</p>



<figure class="wp-block-image size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/10/Stafford_Thomas_P-scaled.jpg" data-rel="lightbox-image-5" data-magnific_type="image" data-rl_title="Thomas P. Stafford Bild: NASA" data-rl_caption="" title="Thomas P. Stafford Bild: NASA" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="325" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/10/Stafford_Thomas_P-260x325-px.jpg" alt="Thomas P. Stafford Bild: NASA" class="wp-image-145326" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/10/Stafford_Thomas_P-260x325-px.jpg 260w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/10/Stafford_Thomas_P-260x325-px-240x300.jpg 240w" sizes="(max-width: 260px) 100vw, 260px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Thomas P. Stafford 
Bild: NASA</figcaption></figure>



<p>Vladimir V. Aksyonov (geboren: 01.02.1935; gestorben: 09.04.2024)</p>



<figure class="wp-block-image size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/10/Aksyonov_Vladimir_V.jpg" data-rel="lightbox-image-6" data-magnific_type="image" data-rl_title="Vladimir V. Aksyonov Bild: Roskosmos" data-rl_caption="" title="Vladimir V. Aksyonov Bild: Roskosmos" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="240" height="357" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/10/Aksyonov_Vladimir_V-260x387-px-e1729278521798.jpg" alt="Vladimir V. Aksyonov Bild: Roskosmos" class="wp-image-145367"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Vladimir V. Aksyonov Bild: Roskosmos</figcaption></figure>



<p>William A. Anders (geboren: 17.10.1933; gestorben: 07.06.2024)</p>



<figure class="wp-block-image size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/10/Anders_William_A-scaled.jpg" data-rel="lightbox-image-7" data-magnific_type="image" data-rl_title="William A. Anders Bild: NASA" data-rl_caption="" title="William A. Anders Bild: NASA" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="325" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/10/Anders_William_A-260x325-px.jpg" alt="William A. Anders Bild: NASA" class="wp-image-145312" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/10/Anders_William_A-260x325-px.jpg 260w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/10/Anders_William_A-260x325-px-240x300.jpg 240w" sizes="(max-width: 260px) 100vw, 260px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">William A. Anders 
Bild: NASA</figcaption></figure>



<p>Mohammed A. Faris (geboren: 26.05.1951; gestorben: 19.04.2024)</p>



<figure class="wp-block-image size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/10/Faris_Mohammed_A.jpg" data-rel="lightbox-image-8" data-magnific_type="image" data-rl_title="Mohammed A. Faris Bild: Roskosmos" data-rl_caption="" title="Mohammed A. Faris Bild: Roskosmos" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="287" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/10/Faris_Mohammed_A-260x285-px.jpg" alt="Mohammed A. Faris Bild: Roskosmos" class="wp-image-145320"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Mohammed A. Faris
Bild: Roskosmos</figcaption></figure>



<p>Vyacheslav D. Zudov (geboren: 08.01.1942 ; gestorben: 12.06.2024)</p>



<figure class="wp-block-image size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/10/Zudov_Vyacheslav_D.jpg" data-rel="lightbox-image-9" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="375" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/10/Zudov_Vyacheslav_D-260x375-px.jpg" alt="Vyacheslav D. Zudov Bild: Roskosmos" class="wp-image-145330" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/10/Zudov_Vyacheslav_D-260x375-px.jpg 260w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/10/Zudov_Vyacheslav_D-260x375-px-208x300.jpg 208w" sizes="(max-width: 260px) 100vw, 260px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Vyacheslav D. Zudov
Bild: Roskosmos</figcaption></figure>



<p>Joe H. Engle (geboren: 26.08.1932; gestorben: 10.07.2024)</p>



<figure class="wp-block-image size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/10/Engle_Joe_H.jpg" data-rel="lightbox-image-10" data-magnific_type="image" data-rl_title="Joe H. Engle Bild: NASA" data-rl_caption="" title="Joe H. Engle Bild: NASA" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="325" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/10/Engle_Joe_H-260x325-px.jpg" alt="Joe H. Engle Bild: NASA" class="wp-image-145318" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/10/Engle_Joe_H-260x325-px.jpg 260w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/10/Engle_Joe_H-260x325-px-240x300.jpg 240w" sizes="(max-width: 260px) 100vw, 260px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Joe H. Engle
Bild: NASA</figcaption></figure>



<p>Jon A. McBride (geboren: 14.08.1943; gestorben: 07.08.2024)</p>



<figure class="wp-block-image size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/10/McBride_Jon_A-scaled.jpg" data-rel="lightbox-image-11" data-magnific_type="image" data-rl_title="Jon A. McBride Bild: NASA" data-rl_caption="" title="Jon A. McBride Bild: NASA" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="328" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/10/McBride_Jon_A-260x328-px.jpg" alt="Jon A. McBride Bild: NASA" class="wp-image-145324" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/10/McBride_Jon_A-260x328-px.jpg 260w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/10/McBride_Jon_A-260x328-px-238x300.jpg 238w" sizes="(max-width: 260px) 100vw, 260px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Jon A. McBride  
Bild: NASA</figcaption></figure>



<p>Danach wurde eine Videoaufzeichnung einer Grußbotschaft der Expedition 71 eingeblendet. Das Video vom 21. September 2024 wurde geleitet von Barry E. Wilmore und die Raumfahrer Michael R. Barratt, Sunita L. Williams, Donald R. Pettit, Matthew S. Dominick und Tracy Caldwell Dyson wurden beim Essen bzw. bei der Vorbereitung des Undocking beobachtet.</p>



<p>Weitere Worte zur Eröffnung des Kongresses gab es von Dietmar Pilz, dem Leiter des ESA-ESTEC, und Meindert Stolk, dem stellvertretenden Abgeordneten des Provinzialrates der Provinz Südholland.</p>



<p>Anschließend präsentierte Harm van de Wetering, Direktor des niederländischen Raumfahrtbüros, „Die Zukunft der Raumfahrt in den Niederlanden gestalten“.</p>



<p>Dabei wurden drei kurze Vorträge von Raumfahrtwissenschaftlern vorgetragen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Daniela Huppenkothen (SRON): Die Grenzen der Wissenschaft durch Anwendung von KI auf Daten von Weltraumteleskopen verschieben;</li>



<li>Jakko de Jong (Spheer.ai): Überwachung von Natur, Landwirtschaft und Wasser mit Hilfe von maschinellem Lernen und Satellitendaten von Sentinels;</li>



<li>Eleonie van Schreven (TNO): Tango, der Nachfolger von Tropomi, ermittelt Quellen von Treibhausgasen mithilfe intelligenter niederländischer Weltraumtechnologie.</li>
</ul>



<p>Nach der Vorstellung einer Briefmarkenserie durch die niederländische Post wurden die anwesenden Raumfahrer zum traditionellem Gruppenbild gebeten.</p>





<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20337.msg568268#msg568268" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ASE-Kongresse</a></li>
</ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Juventas CubeSat: Radar-Reise zum Zentrum von Heras Asteroid</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/juventas-cubesat-radar-reise-zum-zentrum-von-heras-asteroid/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Apr 2024 20:09:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnensystem]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
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		<category><![CDATA[Hera]]></category>
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		<category><![CDATA[Radar]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine kleine Raumsonde in Schuhkartongröße, die vergangene Woche an die Hera-Mission der ESA geliefert wurde, verspricht einen bedeutenden Fortschritt in der Planetenwissenschaft. Sobald der Juventas CubeSat von der Raumsonde Hera im binären Asteroidensystem Didymos abgesetzt ist, wird er die erste Radaruntersuchung innerhalb eines Asteroiden durchführen und tief in das Innere des winzigen Dimorphos-Mondes, der etwa [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Eine kleine Raumsonde in Schuhkartongröße, die vergangene Woche an die Hera-Mission der ESA geliefert wurde, verspricht einen bedeutenden Fortschritt in der Planetenwissenschaft. Sobald der Juventas CubeSat von der Raumsonde Hera im binären Asteroidensystem Didymos abgesetzt ist, wird er die erste Radaruntersuchung innerhalb eines Asteroiden durchführen und tief in das Innere des winzigen Dimorphos-Mondes, der etwa die Größe der Cheops-Pyramide hat, blicken. Eine Information der Europäischen Weltraumorganisation (ESA).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: ESA 5. April 2024.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/JuventasarrivedatESTECTestCentreESAFPerezLissi2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Der Juventas CubeSat ist im ESA ESTEC Testzentrum angekommen. (Bild: ESA-F. Perez Lissi)" data-rl_caption="" title="Der Juventas CubeSat ist im ESA ESTEC Testzentrum angekommen. (Bild: ESA-F. Perez Lissi)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="347" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/JuventasarrivedatESTECTestCentreESAFPerezLissi26.jpg" alt="Der Juventas CubeSat ist im ESA ESTEC Testzentrum angekommen. (Bild: ESA-F. Perez Lissi)" class="wp-image-138078" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/JuventasarrivedatESTECTestCentreESAFPerezLissi26.jpg 260w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/JuventasarrivedatESTECTestCentreESAFPerezLissi26-225x300.jpg 225w" sizes="(max-width: 260px) 100vw, 260px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Der Juventas CubeSat ist im ESA ESTEC Testzentrum angekommen. (Bild: ESA-F. Perez Lissi)</figcaption></figure>



<p>5. April 2024 &#8211; „Die heutigen Asteroiden sind Kollisionsfragmente der ursprünglichen Bausteine unseres gesamten Sonnensystems. Wenn wir also sehen können, wie das Innere eines Asteroiden strukturiert ist, erhalten wir wertvolle Einblicke in die Entwicklung des Sonnensystems sowie für die planetare Verteidigung“, erklärt Michael Kueppers, <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/hera/" data-wpel-link="internal">Hera</a>-Projektwissenschaftler der ESA. „Ist dieser Asteroid ein fester Monolith oder ein Schutthaufen, der durch seine Schwerkraft zusammengehalten wird? Die Antwort hat praktische Konsequenzen dafür, wie sich annähernde Asteroiden in Zukunft von der Erde abgelenkt werden könnten.“</p>



<p>Der nur 37 x 23 x 10 cm große Juventas CubeSat wird im Auftrag der ESA vom luxemburgischen Unternehmen GomSpace betreut, wobei die Integration der Raumsonde am Hauptsitz von GomSpace in Dänemark stattfand. Das Unternehmen hat sich auf CubeSats spezialisiert – kleine, kostengünstige Satelliten, die aus standardisierten 10 cm-Boxen zusammengebaut werden – obwohl diese in der Regel für den Erdorbit bestimmt sind.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/JuventasstudiesasteroidsinternalstructureESAScienceOffice2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Juventas soll die interne Struktur des Asteroiden untersuchen. (Grafik: ESA/Science Office)" data-rl_caption="" title="Juventas soll die interne Struktur des Asteroiden untersuchen. (Grafik: ESA/Science Office)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="170" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/JuventasstudiesasteroidsinternalstructureESAScienceOffice26.jpg" alt="Juventas soll die interne Struktur des Asteroiden untersuchen. (Grafik: ESA/Science Office)" class="wp-image-138087"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Juventas soll die interne Struktur des Asteroiden untersuchen. (Grafik: ESA/Science Office)</figcaption></figure>



<p><strong>Bauen für den Weltraum</strong><br>Jan Persson leitet das Juventas-Projekt für GomSpace: „Das ist eine ganz andere Mission im Verlgeich zu den üblichen CubeSats, die wir herstellen und fliegen. Der Weg über die Erdumlaufbahn hinaus und hinaus in den Tiefenraum ist eine seltene Gelegenheit, die eine äußerst genaue Aufmerksamkeit für Details erfordert. Darüber hinaus benötigt Juventas ein ausreichend agiles Navigationssystem, um sich selbst um einen Asteroiden zu fliegen.“</p>



<p>Die ESA Asteroiden-Mission Hera ist Europas Beitrag zu einem internationalen Planetenabwehr- Experiment. Nach dem Einschlag der DART-Mission auf dem Asteroiden Dimorphos, einem Mond des größeren Asteroiden Didymos, im Jahr 2022 – der seine Umlaufbahn um Didymos änderte und eine Wolke von Trümmern Tausende von Kilometern ins All schickte – wird Hera zu Dimorphos zurückkehren, um den von DART hinterlassenen Krater aus nächster Nähe zu vermessen. Die Mission wird außerdem die Masse und Zusammensetzung von Dimorphos sowie die von Didymos messen.</p>



<p>Hera soll im Oktober 2024 starten, an Bord befinden sich zwei CubeSats für Nahaufnahmen des Asteroiden-Paares: Zu Juventas wird die Hyperspektralmission Milani hinzukommen. Das Trio wird über ein innovatives Verbindungssystem zwischen Satelliten rund um die Asteroiden verbunden bleiben.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/HeraCubeSatsandrockytargetESAScienceOffice2k.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Hera mit CubeSats Juventas und Milani. (Grafik: ESA/Science Office)" data-rl_caption="" title="Hera mit CubeSats Juventas und Milani. (Grafik: ESA/Science Office)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="170" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/HeraCubeSatsandrockytargetESAScienceOffice26.jpg" alt="Hera mit CubeSats Juventas und Milani. (Grafik: ESA/Science Office)" class="wp-image-138076"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Hera mit CubeSats Juventas und Milani. (Grafik: ESA/Science Office)</figcaption></figure>



<p><strong>Kleinstes Radar im Weltraum</strong><br>Benannt nach dem römischen Namen der Tochter Heras, mag Juventas zwar klein sein, hat aber einen großen technischen Fußabdruck. Das Niederfrequenz-Radarinstrument – das kleinste Radarsystem im Weltraum – wurde vom französischen Institut de Planétologie et d&#8216; Astrophysique de Grenoble an der Universität Grenoble Alpes und der Technischen Universität Dresden entworfen, wobei die Elektronik von EmTroniX in Luxemburg stammt. Die Radar-Signale werden von einem Quartett von 1,5 m langen Antennen gesendet, die länger sind als die Juventas-Raumsonde selbst und von Astronika in Polen beigesteuert wurden.</p>



<p>„Das Juventas Radar-Instrument (JuRa) ist einzigartig und wird der Wissenschaftsgemeinschaft einen seltenen Einblick in die Entstehung eines Asteroiden geben“, erklärt Jan Persson. „Es wurde hochgradig miniaturisiert, um in die CubeSat-Hülle zu passen. Die größte Herausforderung bestand darin, dass das Instrument im Inneren der Raumsonde viel Wärme erzeugt, worum sich unser Thermaldesignteam bei GomSpace intensiv gekümmert hat.“</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/JuventasorbitGomSpace50.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="Juventas&#039; Orbit. (Grafik: GomSpace)" data-rl_caption="" title="Juventas&#039; Orbit. (Grafik: GomSpace)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/JuventasorbitGomSpace26.jpg" alt="Juventas' Orbit. (Grafik: GomSpace)" class="wp-image-138084"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Juventas&#8216; Orbit. (Grafik: GomSpace)</figcaption></figure>



<p>Hera-Systemingenieur Franco Perez Lissi fügt hinzu: „Um selbst zu fliegen, hat Juventas außerdem eine Kamera für sichtbares Licht, ein Lidar, Sternsensoren für die Navigation und ein Kaltgas-Antriebssystem sowie die Funkverbindung zwischen Satelliten, um ihre Position und Daten mit Hera zu teilen.“</p>



<p>Für die Radar-Vermessung des kleineren Asteroiden wird Juventas in eine einzigartige “selbststabilisierte Terminator-Umlaufbahn“ um Didymos eintreten. Dazu gehört es, parallel zur Tag-Nacht-Terminator-Linie des Asteroiden zu kreisen und dabei die schwache Gravitation des Asteroiden mit dem schwachen, aber stetigen Druck des Sonnenlichts selbst – dem solaren Strahlungsdruck – auszugleichen.</p>



<p>Tatsächlich ist die Schwerkraft von Didymos so gering, dass Juventas mit einer Geschwindigkeit von nur wenigen Zentimetern pro Sekunde in der Umlaufbahn sein wird, und JuRa wird diese niedrige Geschwindigkeit nutzen, um dasselbe kodierte Signal mehrmals zum Asteroiden zu senden, was das Gesamtsignal des Instruments zum Rauschverhältnis erhöht. Die reflektierten Signale werden dekodiert und auf der Erde in ein 3D-Bild umgewandelt.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/JuventaslandsonDidymosESAScienceOffice2k.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="Juventas soll auf dem Asteroiden landen. (ESA/Science Office)" data-rl_caption="" title="Juventas soll auf dem Asteroiden landen. (ESA/Science Office)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/JuventaslandsonDidymosESAScienceOffice26.jpg" alt="Juventas soll auf dem Asteroiden landen. (ESA/Science Office)" class="wp-image-138083"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Juventas soll auf dem Asteroiden landen. (ESA/Science Office)</figcaption></figure>



<p><strong>Gekommen um zu landen</strong><br>Sobald Juventas ihre Radar-Beobachtung abgeschlossen hat, wird sie in eine Umlaufbahn um Dimorphos einschwenken, um die nächste Phase ihrer Mission zu beginnen: die Landung auf dem kleineren Asteroiden. Jan Persson bemerkt: „Wir analysieren noch, wie das am besten geht, aber unsere Geschwindigkeit sollte gering genug sein, in der Größenordnung von Zentimetern pro Sekunde, dass Juventas herunterkommt, ohne gleich wieder hoch ins All zu hüpfen. Die Beschleunigungsmesser und Gyroskope an Bord werden in diesem Moment Daten sammeln, um mehr über die Oberflächeneigenschaften zu erfahren. Wenn Juventas endlich zur Ruhe kommt, wollen wir, dass sie in stabiler Konfiguration ist, um die zweite wissenschaftliche Nutzlast der Raumsonde, das GRASS Gravimeter zu betreiben.“</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/JuventasintegrationatGomSpaceGomSpace2k.jpg" data-rel="lightbox-image-5" data-magnific_type="image" data-rl_title="Juventas bei GomSpace. (Bild: GomSpace)" data-rl_caption="" title="Juventas bei GomSpace. (Bild: GomSpace)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/JuventasintegrationatGomSpaceGomSpace26.jpg" alt="Juventas bei GomSpace. (Bild: GomSpace)" class="wp-image-138081"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Juventas bei GomSpace. (Bild: GomSpace)</figcaption></figure>



<p>Dieses erste Instrument zur direkten Messung der Schwerkraft auf der Oberfläche eines Asteroiden, das Gravimeter for Small Solar System Objects, GRASS, wurde vom Königlichen Observatorium Belgiens (ROB) mit der spanischen Firma EMXYS entwickelt. Es ist geplant zu erfassen, wie sich die Schwerkraft auf Dimorphos im Laufe seiner Umlaufbahn um Didymos verändert.</p>



<p>Sowohl der Juventas als auch der Milani CubeSat haben sich nun ihrem Hera-Mutterschiff angeschlossen, um im ESTEC-Zentrum der ESA in den Niederlanden, der größten Testanlage für Raumfahrzeuge in Europa, getestet zu werden. Das Trio wird in der elektromagnetischen Maxwell-Testkammer untergebracht, um zu überprüfen, ob die Verbindungen zwischen den Satelliten wie geplant funktionieren.</p>


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		<title>OHB feiert Meilenstein</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ohb-feiert-meilenstein/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 26 Aug 2023 11:57:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[OHB SE]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mating für Asteroidensonde Hera erfolgreich absolviert. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen. Quelle: OHB SE 24. August 2023. Bremen, 24. August 2023. Check! Der Raumfahrtkonzern OHB feiert einen wichtigen Meilenstein für die Asteroidenmission Hera: Das Mating von Plattform und Antriebsmodul ist erfolgreich absolviert worden. Jetzt geht es an die letzten Arbeiten und Transportvorbereitungen, ehe sich [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Mating für Asteroidensonde Hera erfolgreich absolviert. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: OHB SE 24. August 2023.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/HERAmatingOHB.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Passt! Für das Mating wurde das Plattformmodul mit einem Kran über das Antriebsmodul gehoben und dann Stück für Stück langsam abgesenkt. (Bild: OHB)" data-rl_caption="" title="Passt! Für das Mating wurde das Plattformmodul mit einem Kran über das Antriebsmodul gehoben und dann Stück für Stück langsam abgesenkt. (Bild: OHB)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="338" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/HERAmatingOHB60.jpg" alt="Passt! Für das Mating wurde das Plattformmodul mit einem Kran über das Antriebsmodul gehoben und dann Stück für Stück langsam abgesenkt. (Bild: OHB)" class="wp-image-130323" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/HERAmatingOHB60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/HERAmatingOHB60-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">
Passt! Für das Mating wurde das Plattformmodul mit einem Kran über das Antriebsmodul gehoben und dann Stück für Stück langsam abgesenkt. (Bild: OHB)</figcaption></figure>



<p>Bremen, 24. August 2023. Check! Der Raumfahrtkonzern OHB feiert einen wichtigen Meilenstein für die Asteroidenmission Hera: Das Mating von Plattform und Antriebsmodul ist erfolgreich absolviert worden. Jetzt geht es an die letzten Arbeiten und Transportvorbereitungen, ehe sich das Hera Spacecraft Ende August vom OHB-Standort in Bremen aus auf die Reise zum European Space Research and Technology Centre (ESTEC) nach Noordwijk macht. Dort startet dann die Testkampagne. Die ESA-Mission hat einen sehr straffen Zeitplan, da für Entwicklung, Bau, Test- sowie die Startkampagne gerade einmal vier Jahre zur Verfügung stehen.</p>



<p>„Das Mating, also die Zusammenführung von Satellitenplattform und Antriebsmodul, ist immer eine Herausforderung, da dabei Millimeterarbeit gefragt ist. Das Plattformmodul wurde dazu mit einem Kran über das Antriebsmodul gehoben und dann Stück für Stück langsam abgesenkt, so dass beide Module schließlich miteinander genau abschlossen“, erklärt Dr. Stefan Voegt, Hera-Projektleiter bei OHB.</p>



<p>Für das Projektteam steht als nächste Herausforderung die rund siebenmonatige Testkampagne an. Nach erfolgreichem Abschluss der Umwelttests wird Hera zum Startplatz Cape Canaveral in Florida gebracht. Das knapp dreiwöchige Startfenster der Mission wird sich am 7. Oktober 2024 öffnen. Dann wird sich Hera mit einer Falcon-9 auf den Weg zum Doppelasteroiden Didymos/Dimorphos machen.</p>



<p>Hera ist der zweite Teil der gemeinsam von der NASA und der ESA durchgeführten Mission AIDA (Asteroid Impact and Deflection Assessment) deren erster Teil DART (Double Asteroid Redirection Test) bereits einen Impact auf Didymos/Dimorphos durchgeführt hat. Der zweite Teil ist die europäische Sonde Hera, deren Entwicklung von OHB als Hauptauftragnehmer geführt wird. Nach zweijährigem Flug wird die Sonde voraussichtlich am 16. Oktober 2026 am Didymos-System ankommen und eine genaue Untersuchung der Einschlagstelle und der Eigenschaften von Dimorphos durchführen. Dazu führt Hera neben den eigenen Instrumenten noch zwei Minisatelliten mit, die sich nach Ankunft am Didymos-System von der Sonde lösen und unabhängig Experimente durchführen. Erst diese von Hera bereitgestellten Daten erlauben eine umfassende Interpretation der Auswirkungen des Einschlags von DART und damit eine Beurteilung der grundsätzlichen Wirksamkeit der angewendeten Methodik zur Asteroidenabwehr.</p>



<p><strong>Video zum Hera Mating</strong></p>



<figure class="wp-block-embed is-type-rich is-provider-handler-einbetten wp-block-embed-handler-einbetten wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe loading="lazy" title="Hera mission: Asteroid probe Hera mating successfully completed" width="1200" height="675" src="https://www.youtube.com/embed/P6Ki5q2cZT4?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div><figcaption class="wp-element-caption"><em>(Video: OHB SE)</em></figcaption></figure>



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		<title>Airbus: SMILE-Nutzlastmodul reist nach China</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/airbus-smile-nutzlastmodul-reist-nach-china/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Mar 2022 18:33:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
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		<category><![CDATA[SMILE]]></category>
		<category><![CDATA[Solar wind Magnetosphere Ionosphere Link Explorer]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumwetter]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>SMILE für die künftige Weltraumwetter-Vorhersage: Nutzlastmodul reist nach China &#8211; Struktur-Thermalmodell nach erfolgreicher Überprüfung ausgeliefert. Eine Pressemitteilung von Airbus Defence and Space. Quelle: Airbus Defence and Space. Madrid, 17. März 2022 – Das thermische Strukturmodell (STM) des Nutzlastmoduls (PLM) der SMILE-Mission (Solar wind Magnetosphere Ionosphere Link Explorer) hat das Delivery Review Board (DRB) erfolgreich bestanden. [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">SMILE für die künftige Weltraumwetter-Vorhersage: Nutzlastmodul reist nach China &#8211; Struktur-Thermalmodell nach erfolgreicher Überprüfung ausgeliefert. Eine Pressemitteilung von Airbus Defence and Space.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: Airbus Defence and Space.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/d0d8d0Airbus15.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/d0d8d0Airbus26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Thermisches Strukturmodell der SMILE-Nutzlast vor dem Versand. (Bild: Airbus 2022)</figcaption></figure></div>



<p>Madrid, 17. März 2022 – Das thermische Strukturmodell (STM) des Nutzlastmoduls (PLM) der SMILE-Mission (Solar wind Magnetosphere Ionosphere Link Explorer) hat das Delivery Review Board (DRB) erfolgreich bestanden. Die SMILE STM-Nutzlast ist nun auf dem Weg nach Luxemburg, wo sie ihre Reise nach Shanghai antreten wird. Nach ihrer Ankunft wird sie in die chinesische Plattform integriert, um die Qualifikation des Satelliten abzuschließen.</p>



<p>&#8222;Dies ist das erste Mal, dass die ESA und China gemeinsam eine Weltraummission ausgewählt, konzipiert, umgesetzt, gestartet und betrieben haben, und Airbus freut sich sehr, daran beteiligt zu sein&#8220;, sagte Philippe Pham, Leiter des Bereichs Erdbeobachtung und Wissenschaft bei Airbus. &#8222;Das Verständnis des Weltraumwetters ist entscheidend für die Vorhersage von Ereignissen, die die Magnetosphäre unseres Planeten, Satelliten in der Umlaufbahn und sogar die elektrische Infrastruktur hier auf der Erde beeinträchtigen können.&#8220;</p>



<p>Das STM-Nutzlastmodul kehrte zu Airbus nach Spanien zurück, nachdem es bei ESA-ESTEC in den Niederlanden thermische Tests und Tests zum Ausfahren des Magnetometerauslegers absolviert hatte. Anschließend wurde am Airbus-Standort Madrid-Barajas ein mechanischer Test durchgeführt, mit dem die dreimonatige Umwelttestkampagne abgeschlossen wurde.</p>



<p>Die Integration auf der chinesischen Plattform wird voraussichtlich Anfang April beginnen. Sobald der komplette Satellit fertiggestellt ist, wird er einer umfassenden fünfmonatigen Qualifikationstestkampagne unterzogen, die thermische, mechanische, EMV-, magnetische, Einsatz- und Funktionstests auf Systemebene umfasst. Airbus wird sie dabei aus der Ferne unterstützen.</p>



<p>SMILE wird die magnetische Umgebung der Erde (Magnetosphäre) in globalem Maßstab untersuchen, um ein umfassenderes Verständnis der Wechselwirkung zwischen Sonne und Erde zu gewinnen. Zu diesem Zweck wird sie den Strom geladener Teilchen beobachten, der von der Sonne in den interplanetaren Raum strömt (Sonnenwind), und untersuchen, wie dieser mit dem Raum um unseren Planeten interagiert. Diese Wechselwirkung wird auch als Weltraumwetter bezeichnet.</p>



<p>SMILE ist die erste gemeinsame europäisch-chinesische Mission. Die ESA ist für das Nutzlastmodul, die Trägerrakete, eines der wissenschaftlichen Instrumente und einen Teil des wissenschaftlichen Betriebs verantwortlich, während die Chinesische Akademie der Wissenschaften CAS für drei wissenschaftliche Instrumente, die Plattform sowie den Missions- und Wissenschaftsbetrieb zuständig ist. Airbus lieferte das STM-Modell des SMILE PLM termingerecht und in Übereinstimmung mit den Anforderungen der ESA und der CAS.</p>



<p>Die ESA hat Airbus in Spanien im Juli 2019 als Hauptauftragnehmer für die SMILE-Nutzlast, die europäische Komponente, ausgewählt. Der Start der Mission ist für Ende 2024 oder Anfang 2025 vom europäischen Weltraumbahnhof in Kourou geplant. Die SMILE-Mission wird eine Lebensdauer von drei Jahren haben und baut auf den Erkenntnissen und Studien von ESA-Satelliten wie Cluster und XMM-Newton auf, die ebenfalls von Airbus gebaut wurden.</p>



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		<title>MPS: PLATO nimmt entscheidende Hürde</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/mps-plato-nimmt-entscheidende-huerde/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Jan 2022 17:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
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		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Europäische Weltraumorganisation ESA hat der PLATO-Mission zur Suche nach extrasolaren Planeten grünes Licht für den Bau der Flugmodelle gegeben. Am 11. Januar 2022 war der offizielle Abschluss des Critical Milestone Review. Damit kann die Produktion der Hardware für die Vielzahl von Weltraumteleskopen jetzt beginnen. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) entwickelt hierfür [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading" id="die-europaische-weltraumorganisation-esa-hat-der-plato-mission-zur-suche-nach-extrasolaren-planeten-grunes-licht-fur-den-bau-der-flugmodelle-gegeben-am-11-januar-2022-war-der-offizielle-abschluss-des-critical-milestone-review-damit-kann-die-produktion-der-hardware-fur-die-vielzahl-von-weltraumteleskopen-jetzt-beginnen-das-deutsche-zentrum-fur-luft-und-raumfahrt-dlr-entwickelt-hierfur-teile-der-wissenschaftlichen-nutzlast-und-beteiligt-sich-an-deren-betrieb-das-max-planck-institut-fur-sonnensystemforschung-mps-in-gottingen-leitet-die-entwicklung-des-plato-datenzentrums-eine-pressemitteilung-des-mps">Die Europäische Weltraumorganisation ESA hat der PLATO-Mission zur Suche nach extrasolaren Planeten grünes Licht für den Bau der Flugmodelle gegeben. Am 11. Januar 2022 war der offizielle Abschluss des Critical Milestone Review. Damit kann die Produktion der Hardware für die Vielzahl von Weltraumteleskopen jetzt beginnen. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) entwickelt hierfür Teile der wissenschaftlichen Nutzlast und beteiligt sich an deren Betrieb. Das Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung (MPS) in Göttingen leitet die Entwicklung des PLATO-Datenzentrums. Eine Pressemitteilung des MPS.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/mps17012022aohb.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/mps17012022aohb26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Mit der ESA-Mission PLATO wird ein neues Konzept für ein Weltraumteleskop realisiert: Auf der Instrumentenplattform werden insgesamt 26 einzelne Kameras installiert, die mit einer Durchmusterung der Milchstraße, der Heimatgalaxis des Sonnensystems, ab 2026 nach erdähnlichen Planeten suchen sollen. Die Idee, gleichzeitig mit so vielen Kameras die Galaxis zu durchmustern, trägt den unterschiedlichen Helligkeiten der Hunderttausende von Sternen Rechnung, die beobachtet werden sollen. Das Bild zeigt das PLATO-Nutzlastmodul im Reinraum-Labor beim Industriepartner OHB in Bremen mit 16 von 26 Kameras. Jede Kamera hat ein Gesichtsfeld von 1100 Quadratgrad und zeichnet die Beobachtungen von insgesamt 104 Sensoren mit 4510 x 4510 Pixeln (vier Sensoren pro Kamera) auf. Das DLR entwickelt Teile der wissenschaftlichen Nutzlast und beteiligt sich am Missionsbetrieb. (Bild: OHB)</figcaption></figure></div>



<p>17. Januar 2022 &#8211; Die kritische Begutachtung bestätigt, dass das komplette Raumfahrtsegment, das sowohl die Satellitenplattform als auch die wissenschaftliche Nutzlast umfasst, auf einem ausgereiften Niveau ist. „Die Schnittstellen zwischen Satellit und Nutzlast funktionieren und der Zeitplan zur Herstellung der Nutzlast, das heißt die Serienproduktion der 26 einzelnen Kameras, ist solide“, erklärt Prof. Heike Rauer vom DLR.</p>



<p>Damit kann die Einsatzfähigkeit des Satelliten gewährleistet werden. PLATO (PLAnetary Transits and Oscillation of Stars) wird 2026 ins All starten und insbesondere erdähnliche Planeten suchen, entdecken und charakterisieren, vor allem Planeten, die sonnenähnliche Sterne umkreisen. Die Leitung des wissenschaftlichen Konsortiums, das gemeinsam mit der ESA die Nutzlast des Satelliten entwickelt, liegt in den Händen von Prof. Heike Rauer, Direktorin des DLR-Instituts für Planetenforschung in Berlin-Adlershof. Gemeinsam mit dem benachbarten DLR-Institut für Optische Sensorsysteme ist das Institut für die Ausleseelektronik der schnellen Teleskope sowie die Nutzlast-Computer und Datenverarbeitung an Bord des Weltraumteleskops verantwortlich.</p>



<p>„Der ‚Critical Milestone‘ ist ein entscheidender Schritt zur Fertigstellung des Satelliten. Noch nie musste für eine Wissenschaftsmission eine vergleichbare Anzahl von identischen Kameras für den Einsatz im Weltraum gebaut werden“, betont Heike Rauer. „Um die damit verbundenen Hindernisse überwinden zu können, war diese spezielle Begutachtung erforderlich, die wir nun erfolgreich gemeistert haben. Wir sind über das positive Ergebnis froh und schauen nun gemeinsam mit ESA und unseren Partnern nach vorn, hin zur Fertigstellung der Mission.&#8220;</p>



<p><strong>Gesucht! Erdähnliche Planeten in der ‚habitablen Zone‘</strong><br>Das Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung (MPS) in Göttingen leitet die Entwicklung des PLATO-Datenzentrums, das die Beobachtungen und Messungen am Boden verarbeiten wird. „Eine wichtige Besonderheit von PLATO ist, dass die Mission auch die Parameter von Sternen mit Hilfe der Asteroseismologie bestimmen wird, um auf Radien, Massen und Alter ihrer Exoplaneten mit noch nie erreichter Genauigkeit zu schließen“, erklärt Prof. Laurent Gizon, Geschäftsführender Direktor des MPS und Koordinator des PLATO-Datenzentrums. „Die Erforschung von Exoplaneten und Sternen zu kombinieren wird entscheidend sein, um die ersten erdähnlichen Planeten in den habitablen Zonen sonnenähnlicher Sterne zu entdecken“, sagt Gizon.</p>



<p>Das Critical Milestone Review wurde von der ESA speziell für PLATO einberufen, um das hohe Risiko, das mit der Serienproduktion der Kameras verbunden ist, einschätzen zu können. Diese außergewöhnlich umfangreiche Begutachtung fand zwischen Juli und Dezember 2021 statt. Mehr als einhundert ESA-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter waren in zwei Teams damit befasst: eines zur Prüfung des Satelliten, und eines für die Untersuchung der Nutzlast. Ihre Ergebnisse haben sie am Ende ihrer Überprüfung an das für die Beurteilung zuständige Gremium berichtet.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/mps17012022bohb.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/mps17012022bohb26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Die „optische Bank”, der Träger der aus 26 einzelnen Kameras bestehenden Nutzlast für die ESA-Mission PLATO, bei thermoelastischen Deformationstests im LSS, der großen Weltraumsimulationskammer im ESA-Technologiezentrum ESTEC im niederländischen Noordwijk. Der Large Space Simulator ist Europas größte Vakuumkammer. Es ist ein zylindrischer Behälter mit einer Höhe von 15 Metern und einer Breite von 10 Metern. Der Simulator wird verwendet, um Raumfahrzeuge in voller Größe unter typischen Weltraumbedingungen zu testen. (Bild: OHB)</figcaption></figure></div>



<p><strong>Umfangreiche Tests in ganz Europa</strong><br>Das abschließende Treffen der Überprüfungskommission fand am 11. Januar statt. Nahezu alle Aspekte wurden unter die Lupe genommen: die Kameraproduktion, die Integration der Nutzlast auf dem Satelliten sowie die Tests der Funktionsfähigkeit. Die Tests mit verschiedenen Qualifikationsmodellen fanden dabei in Kooperation mit dem PLATO Missionskonsortium und der für den Bau des Satelliten beauftragen Industrieunternehmen an verschiedenen europäischen Einrichtungen statt. Dabei wurden Modelle der Kameras auf verschiedenen Niveaus überprüft: Struktur-, Funktions- und Qualifikationsmodelle. Bei der Firma OHB, dem Hauptauftragnehmer für die Satellitenplattform, wurde nach einem neuen Testverfahren die erforderlichen thermo-elastischen Eigenschaften der sogenannten optischen Bank überprüft.</p>



<p>Mit dem Erreichen dieses „Meilensteins“ beginnt die zweite Phase der Entwicklung des PLATO-Weltraumteleskops. Der Satellit selbst wird in einem Industriekonsortium gebaut, zu dem neben der deutschen Firma OHB auch die französische Thales Alenia Space, und die RUAG Space System in der Schweiz gehören. Der nächste „Meilenstein“ für PLATO wird 2023 das Critical Design Review für den Satelliten sein, bei dem alle Details des gesamten Raumfahrzeugs überprüft werden bevor das Flugmodell gefertigt und zusammengebaut wird.</p>



<p><strong>In Nachbarschaft zum James-Webb-Teleskop</strong><br>Nach dem Start, derzeit für Ende 2026 geplant, wird sich PLATO zum Lagrange-Punkt 2 im Weltraum begeben, 1,5 Millionen km von der Erde entfernt: Dort wird auch schon bald das an Weihnachten 2021 gestartete James Webb Space Telescope (JWST) von NASA und ESA positioniert sein. PLATO wird dann seine 26 Kameras in Blickrichtung zum äußeren Rand des Sonnensystems orientieren und während seiner vierjährigen nominellen Betriebszeit mehr als 200.000 Sterne beobachten. Dabei werden die Kameras nach regelmäßigen Intensitätsschwankungen in ihrem Licht suchen, die durch den Transit, dem Vorbeiziehen eines Planeten vor der Sternscheibe, verursacht werden. Die Analyse dieser Transite und der stellaren Lichtveränderungen wird eine genaue Bestimmung der Eigenschaften von neu entdeckten Exoplaneten und ihren Zentralsternen ermöglichen. „PLATO wird unser Wissen über Exoplaneten von großen Gasplaneten bis hinunter zu Planeten von Erdgröße revolutionieren,“ freut sich Heike Rauer auf die Missionsphase von PLATO.</p>



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<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=12311.msg525885#msg525885" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">PLATO auf Sojus 2 / Soyuz-ST vom ELS Kourou</a></li></ul>
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		<title>ESA: Tag der offenen Tür lädt Menschen mit Behinderungen ein – virtuelle Veranstaltung für alle</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/esa-tag-der-offenen-tuer-laedt-menschen-mit-behinderungen-ein-virtuelle-veranstaltung-fuer-alle/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Sep 2021 18:55:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der zehnte jährliche ESA-Tag der offenen Tür findet am 2.-3. Oktober 2021 statt. Die Kombination aus Veranstaltungen vor Ort und online bietet Ihnen die Möglichkeit, europäische Astronaut*innen und Raumfahrtexpert*innen zu treffen und Raumfahrzeuge, Hardware und Testanlagen aus der Nähe zu betrachten. Am Samstag haben Menschen mit Behinderungen die besondere Gelegenheit, das technische Zentrum ESTEC der [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der zehnte jährliche ESA-Tag der offenen Tür findet am 2.-3. Oktober 2021 statt. Die Kombination aus Veranstaltungen vor Ort und online bietet Ihnen die Möglichkeit, europäische Astronaut*innen und Raumfahrtexpert*innen zu treffen und Raumfahrzeuge, Hardware und Testanlagen aus der Nähe zu betrachten. Am Samstag haben Menschen mit Behinderungen die besondere Gelegenheit, das technische Zentrum <a href="https://www.esa.int/About_Us/ESTEC" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESTEC</a> der ESA in den Niederlanden zu besichtigen, die virtuelle Veranstaltung am darauffolgenden Tag ist für alle zugänglich. Eine Information der Europäischen Weltraumorganisation (ESA).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: ESA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ESAOpenDay20212k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ESAOpenDay202126.jpg" alt=""/></a><figcaption>ESA Open Day 2021. (Grafik: ESA)</figcaption></figure></div>



<p>24. September 2021 &#8211; Da die Gesamtzahl der Teilnehmer aufgrund der anhaltenden COVID-19-Vorsorgemaßnahmen begrenzt ist, laden wir am Samstag Menschen mit Behinderungen (und ihre Betreuer*innen) ein, das ESA-Zentrum ESTEC zu besichtigen – vor allem diejenigen, für die ein Besuch des Zentrums aufgrund des großen Andrangs bei den vergangenen Tagen der offenen Tür nicht möglich war.</p>



<p>Bis zu 400 Besucher werden am Samstag, 2. Oktober 2021, vormittags und nachmittags jeweils drei Stunden lang durch das ESTEC geführt. Auf ihrer Route durch das Zentrum treffen sie ESA-Mitarbeiter*innen und können die Raumfahrt-Hardware besichtigen. Für alle 800 Teilnehmer endet der Besuch mit einem halbstündigen Vortrag des niederländischen ESA-Astronauten André Kuipers.</p>



<p>Am Sonntag, 3. Oktober 2021, findet dann der virtuelle Tag der offenen Tür statt. Die Veranstaltung, an der alle ESA-Zentren teilnehmen, steht Teilnehmer*innen weltweit offen. Die Teilnehmenden melden sich in einem virtuellen Auditorium an und wählen dann, welche Vorträge oder Veranstaltungen sie in den verschiedenen virtuellen „Räumen“ besuchen.</p>



<p>Dieser Tag der offenen Tür findet zu einem besonders spannenden Zeitpunkt für die Raumfahrt statt. Lang vorbereitete Pläne stehen kurz vor der Verwirklichung, die letzten Vorbereitungen für den ersten Start von <a href="https://www.esa.int/ESA_Multimedia/Videos/2020/06/Artemis_1_mission" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Artemis</a> zum Mond laufen. Es ist der erste Schritt eines internationalen Programms, das wieder Menschen auf die Mondoberfläche bringen soll.</p>



<p>In der Zwischenzeit wird der lang erwartete Start des <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Webb" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">NASA/ESA/CSA James Webb Weltraumteleskops</a> – des tennisplatzgroßen Nachfolgers des NASA/ESA Hubble Weltraumteleskops – noch in diesem Jahr mit einer Ariane 5 von Französisch-Guayana aus stattfinden. Und die NASA-Raumsonde <a href="https://science.nasa.gov/mission/dart/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">DART</a> wird abheben und ihre waghalsige Mission zur Ablenkung eines Asteroiden beginnen, der wiederum von der ESA-Mission <a href="https://www.esa.int/Space_Safety/Hera" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Hera </a>&nbsp;zum Schutz unsere Planeten aus nächster Nähe untersucht werden soll.</p>



<p>Woher kommen solche ambitionierten Visionen für die Zukunft – und all unsere anderen Innovationen, die Europa bei der Erforschung des Weltraums und der Verbesserung des Lebens auf der Erde helfen? Die Antwort liegt schlussendlich in der menschlichen Vorstellungskraft – schließlich ist die ESA eine Agentur, die aus Menschen besteht. Der diesjährige Tag der offenen Tür der ESA steht unter dem Motto „Die Zukunft erfinden“.</p>



<p>Ob digital oder persönlich – an diesem Tag der offenen Tür haben Sie die Möglichkeit, die erfinderischen Menschen hinter den Kulissen kennenzulernen, die die Entwicklung von Spitzentechnologien beaufsichtigen, zu allen Aspekten der Raumfahrt beraten und unsere aktuellen und zukünftigen Missionen leiten – und natürlich auch die ESA-Astronaut*innen, die über ihre eigenen Erfahrungen in der Erdumlaufbahn berichten werden.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ESOCMissionControlRoomESAJMai2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ESOCMissionControlRoomESAJMai26.jpg" alt=""/></a><figcaption>ESOC Mission Control. (Grafik: ESA-J. Mai)</figcaption></figure></div>



<p>Zu den Höhepunkten gehört ein virtueller Raum, der dem ESA-Satellitenkontrollzentrum <a href="https://www.esa.int/About_Us/ESOC" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESOC</a> gewidmet ist und sich auf die Arbeit konzentriert, mit der es Dutzende von europäischen Raumfahrtmissionen steuert. Diese Gespräche werden die neuesten Nachrichten über das jüngste Projekt der ESA, das Programm für <a href="https://www.esa.int/Space_Safety" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Weltraumsicherheit</a>, beinhalten, das darauf abzielt, die Menschen auf der Erde vor gefahrvollen Auswirkungen des Weltraumwetters, Weltraummülls und Asteroiden zu schützen.</p>



<p>Haben Sie Ambitionen, sich im Raumfahrtsektor zu engagieren? Die ESA-Personalabteilung organisiert an diesem Tag Vorträge über Raumfahrtkarrieren, und die<a href="https://www.esa.int/Education" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">&nbsp;ESA-Bildungsabteilung </a>wird über ihre Arbeit mit Schulen und Universitäten berichten.</p>



<p>Das <a href="https://www.nlsa.nl/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Niederländische Raumfahrtbüro</a> nimmt ebenfalls teil und berichtet über die besonderen Beiträge niederländischer Unternehmen und Forschungseinrichtungen zu den europäischen Raumfahrtbemühungen.</p>



<p>Für den <strong>online</strong> stattfindenden Tag der offenen Tür am Sonntag gibt es eine offizielle Registrierung <strong>mit einem einzigen Ticket pro Haushalt</strong>.</p>



<p><strong>Klicken Sie <a href="https://atpi.eventsair.com/21g08---esa-estec-open-day/registrationonline/Site/Closed" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">hier</a>, um sich für den virtuellen ESA-Tag der offenen Tür am Sonntag, den 3. Oktober, von 13:00 bis 16:00 Uhr MESZ anzumelden.</strong></p>



<p>Die Anmeldung für den <strong>vor Ort</strong> stattfindenden Tag der offenen Tür am Samstag wird über Organisationen für Menschen mit Behinderungen organisiert.</p>



<p><strong>Klicken Sie <a href="https://atpi.eventsair.com/21g08---esa-estec-open-day/regitrationonsiteestec/Site/Closed" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">hier</a>, um sich (auf Niederländisch oder Englisch) für den ESA-Tag der offenen Tür vor Ort für Menschen mit Behinderungen am Samstag, den 2. Oktober, 09:30 bis 16:00 MESZ, anzumelden.</strong></p>



<p>Besucher, die persönlich kommen möchten, sind eingeladen, bei Bedarf mit einer einzigen Betreuungsperson teilzunehmen. Wir bemühen uns, eine sichere, nicht überfüllte und COVID-sichere Umgebung zu bieten, die Besucher sollten jedoch benötigte Hilfsmittel wie Rollstühle oder vergleichbare Geräte selbst mitbringen.</p>



<p>Um die <strong>niederländischen COVID-19-Beschränkungen</strong> am Samstag einzuhalten, müssen alle Besucher Mund-Nasen-Abdeckungen tragen, sofern sie nicht davon befreit sind. Sie müssen außerdem nachweisen, dass Sie entweder geimpft sind, negativ auf Corona getestet wurden oder kürzlich Corona hatten, indem Sie Ihren QR-Code von der offiziellen Website der niederländischen Regierung vorzeigen <a href="https://web.archive.org/web/20240508160030/https://www.rijksoverheid.nl/onderwerpen/coronavirus-covid-19/reizen-en-vakantie/coronabewijs" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">CoronaCheck-app</a>.</p>
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		<title>Jupitermission JUICE: Doppelankunft in Toulouse</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/jupitermission-juice-doppelankunft-in-toulouse/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Aug 2021 16:39:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[JUICE]]></category>
		<category><![CDATA[Jupiter]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zeitgleich mit der Raumsonde ist das JUICE-Instrument SWI in Toulouse eingetroffen. Beide werden dort auf die Reise zum Jupiter vorbereitet. Start ist in etwa einem Jahr. Eine Pressemitteilung des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung. Quelle: Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung. 12. August 2021 &#8211; Das Submillimetre Wave Instrument (SWI), das im nächsten Jahr an Bord des Jupiter Icy Moon [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Zeitgleich mit der Raumsonde ist das JUICE-Instrument SWI in Toulouse eingetroffen. Beide werden dort auf die Reise zum Jupiter vorbereitet. Start ist in etwa einem Jahr. Eine Pressemitteilung des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/swifertigmps.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/swifertigmps26.jpg" alt=""/></a><figcaption>SWI ist fertiggestellt und bereit, die Reise nach Toulouse anzutreten! Den wichtigen Meilenstein halten (von links) Prof. Dr. Laurent Gizon (Geschäftsführender Direktor des MPS), Dr. Ali Ravanbakhsh (Assembly, Integration, Verification and Test Manager), Dr. Paul Hartogh (wissenschaftlicher Leiter des SWI-Teams), Dr. Juan-Pablo Garcia (SWI-Projektmanager) und Prof. Dr. Sami K. Solanki (Direktor am MPS) im Foto fest. Für den Transport sind die Antenne mit der Empfängereinheit (links) und die Elektronikeinheit (rechts) in stabile Metallrahmen verpackt. Weitere Schutzhüllen, die vor dem Start der Sonde entfernt werden müssen, sind rot gekennzeichnet. (Bild: MPS)</figcaption></figure></div>



<p>12. August 2021 &#8211; Das Submillimetre Wave Instrument (SWI), das im nächsten Jahr an Bord des Jupiter Icy Moon Explorers (JUICE) der europäischen Weltraumagentur ESA zu einer Forschungsmission ins Jupitersystem aufbricht, hat einen wichtigen Meilenstein erreicht. Nach achtjähriger Bau- und Entwicklungszeit am Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung (MPS) in Göttingen ist das Instrument gestern im französischen Toulouse bei der Firma Airbus Defence and Space angekommen. Zeitgleich wurde dort ein weiterer, deutlich größerer Neuankömmling begrüßt: die Raumsonde selbst, die auf dem Luftweg eingetroffen ist. In den nächsten Monaten wird sie in Toulouse auf ihren Start ins All vorbereitet; der Einbau von SWI beginnt in wenigen Wochen. Im Jupitersystem wird das Göttinger Instrument unter anderem die Atmosphäre des Jupiters sowie einige seiner lebensfreundlichen Monde untersuchen.</p>



<p>Für den riesigen Gasplaneten Jupiter ist irdischer Besuch nichts Neues: Die Raumsonden Voyager 1 und 2, Cassini und New Horizons flogen auf ihrem Weg ins äußere Sonnensystem an ihm vorbei, die amerikanische Raumsonde Galileo war von 1995 bis 2003 vor Ort und seit fünf Jahren kreist die NASA-Sonde Juno um den Planeten. JUICE wird 2031 eintreffen. Mit ihren zehn leistungsfähigen Instrumenten ist die Raumsonde in der Lage, genauer und umfassender hinzuschauen als ihre Vorgänger – nicht nur auf den Planeten selbst, sondern auch auf Ganymed, Kallisto und Europa, drei seiner größten Monde. JUICE wird die ultraviolette, sichtbare und infrarote Strahlung vor Ort untersuchen, geophysikalische Messungen durchführen, magnetische Eigenschaften bestimmen und einen Blick auf die hochenergetischen Teilchen in der Umgebung des Planeten und seiner Monde werfen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/swipartsmps.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/swipartsmps26.jpg" alt=""/></a><figcaption>SWI besteht aus einer schwenkbaren Antenne, die an eine kleine Satellitenschüssel erinnert, mit angeschlossener Empfängereinheit (oben) sowie einer Elektronikeinheit (unten), die im Innern der Raumsonde Platz finden wird. Über Kabel wird die Elektronikeinheit mit Antenne und Empfängereinheit verbunden. (Bild: MPS)</figcaption></figure></div>



<p>Einige der Messinstrumente wie etwa das Particle Environment Package (PEP), zu dem das MPS den Jovian Electron and Ion Sensor (JEI) beigetragen hat, wurden bereits im Europäischen Weltraumforschungs- und Technologiezentrum (ESTEC) der ESA in den Niederlanden in die Raumsonde integriert. Dort wurde JUICE in den vergangenen Jahren getestet. Andere Instrumente kommen erst jetzt nach dem Umzug der Sonde nach Toulouse dazu. Zu diesen gehört auch SWI, das ein Team von mehr als 40 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie Ingenieurinnen und Ingenieuren unter Leitung des MPS in den vergangenen Jahren entwickelt, gebaut und auf seine Weltraumtauglichkeit getestet hat. „Das gesamte Team hat sehr hart gearbeitet, um die SWI-Flughardware für den Einsatz in Jupiters extremer Umgebung zu bauen und zu qualifizieren, wobei der letzte Teil der Arbeiten während der Covid19-Pandemie stattfand&#8220;, sagt Dr. Ali Ravanbakhsh, SWI Assembly, Integration, Verification and Test Manager.</p>



<p>Das Instrument untersucht die Wärmestrahlung im fernen Infrarotbereich, die der Jupiter und seine Monde ins All abstrahlen und zerlegt sie in ihre einzelnen Wellenlängen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/swidirtsearchmps.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/swidirtsearchmps26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Bevor das Instrument verpackt werden kann, sucht das SWI-Team nach Verunreinigungen. Im ultravioletten Licht werden kleinste Partikel sichtbar. (Bild: MPS)</figcaption></figure></div>



<p>Im Fall des Gasriesen entsteht diese Strahlung vornehmlich in seiner mittleren Atmosphäre und erlaubt so einen umfassenden Zugang zu dieser dynamischen und komplexen Region. Die SWI-Messdaten vom Jupiter werden Informationen über die chemische Zusammensetzung, Spurengase, Temperaturverteilung und Windgeschwindigkeiten der Atmosphäre enthalten. Bei den Monden mit ihren ausgesprochen dünnen Atmosphären stammt ein Teil der Infrarotstrahlung von der Oberfläche. Auf diese Weise kann das SWI-Team unter anderem die Verteilung des Wassers auf diesen Monden von der Oberfläche bis in die Atmosphäre nachverfolgen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/swipackagingmps.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/swipackagingmps26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Das Instrument wird am MPS im Reinraum für den Transport in Kisten verpackt. Erst die geschlossenen Kisten dürfen den Reinraum verlassen. (Bild: MPS)</figcaption></figure></div>



<p>„Das Wasser im Jupitersystem interessiert uns besonders“, erklärt Dr. Paul Hartogh vom MPS, wissenschaftlicher Leiter des SWI-Teams. SWI kann das genaue Verhältnis von so genanntem halbschwerem Wasser, bei dem ein Wasserstoffatom durch ein schwereres Wasserstoff-Isotop ersetzt ist, zu &#8222;normalem&#8220; Wasser ermitteln. Dieses Verhältnis gilt als Indikator, wo im Sonnensystem ein Körper entstanden ist. „Unsere Untersuchungen helfen zu verstehen, wie sich der Jupiter mit seinen 80 Monden und zahlreichen Ringen zu der einzigartigen Welt entwickeln konnte, die er heute ist“, so MPS-Wissenschaftlerin Dr. Miriam Rengel. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern gilt der Jupiter zudem als Modellsystem für die zahlreichen, ähnlichen Gasplaneten außerhalb unseres Sonnensystems.</p>



<p>Um die Infrarotstrahlung einzufangen, besitzt SWI eine schwenkbare Antenne mit einem Durchmesser von 29 Zentimetern, die an eine kleine Satellitenschüssel erinnert. Die Antenne sowie das mit ihr verbundene Empfängermodul werden an der Außenseite der Sonde angebracht. Über Kabel sind sie mit der Elektronikeinheit im Innern der Sonde verbunden.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/swireachedairbusairbus.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/swireachedairbusairbus26.jpg" alt=""/></a><figcaption>SWI ist wohlbehalten bei Airbus Defence and Space in Toulouse angekommen. (Bild: Airbus)</figcaption></figure></div>



<p>„Das Besondere an SWI ist unter anderem die sehr hohe spektrale Auflösung“, so Hartogh. Das Instrument kann zwischen Strahlung sehr eng benachbarter Wellenlängen unterscheiden. Um dies zu erreichen, setzt das SWI-Team auf das so genannte Heterodyn-Prinzip: Die Frequenz des empfangenen Signals wird durch Überlagern mit einer Referenzwelle in den klassischen Radiobereich verschoben, wo die weitere Signalverarbeitung erfolgt.</p>



<p>Bis SWI erste Messungen durchführt, werden noch Jahre vergehen. Nach dem Start im August oder September nächsten Jahres wird JUICE fast neun Jahre unterwegs sein, bevor sie ihr Ziel erreicht. Auf dem Weg stehen mehrere Vorbeiflüge an der Erde und ein Vorbeiflug an der Venus an.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/juicereachedtoulouseairbus.jpg" data-rel="lightbox-image-5" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/juicereachedtoulouseairbus26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Die Raumsonde JUICE trifft in den Reinräumen von Airbus in Toulouse ein. (Bild: Airbus)</figcaption></figure></div>



<p>Für das SWI-Team am MPS wird die Wartezeit bestimmt nicht langweilig. „Jetzt haben wir uns erst einmal eine Verschnaufpause verdient“, so SWI-Projektmanager Juan Pablo Garcia vom MPS. „Ab Mitte September, wenn SWI in die Raumsonde eingebaut wird, sind wir aber wieder vor Ort in Toulouse um mitanzupacken“, fügt er hinzu. Und auch danach gehen die Arbeiten weiter. Dann entsteht am MPS die Flugersatzeinheit von SWI, ein baugleicher Zwilling der jetzt ausgelieferten Flugeinheit, die während der gesamten Missionsdauer als Referenz am MPS verbleiben wird.</p>



<p>SWI wurde von einem internationalen Konsortium unter Leitung des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung (MPS) in Deutschland entwickelt und gebaut. Mitglieder des Konsortiums sind das Laboratory for Studies of Radiation and Matter in Astrophysics (LERMA, Frankreich), das Space Research Centre der Polnischen Akademie der Wissenschaften (CBK, Polen), Chalmers University of Technology (Schweden), das Institut für Angewandte Physik der Universität Bern (IAP, Schweiz), das National Institute of Information and Communications Technology (NICT, Japan) und die französische Weltraumagentur CNES. Beteiligt waren zudem das Laboratoire d’études spatiales et d’instrumentation en astrophysique des Observatoire de Paris (LESIA, Frankreich), das Laboratoire d&#8217;Astrophysique de Bordeaux (LAB, Frankreich), die RPG Radiometer Physics GmbH (Deutschland) und Omnisys Instrument AV (Schweden). Entwicklung und Bau wurden von den nationalen Förderagenturen unterstützt unter anderem vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt.</p>



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		<item>
		<title>JUICE: Letztmals Station auf der Erde bei Airbus</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/juice-letztmals-station-auf-der-erde-bei-airbus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Aug 2021 15:38:00 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Toulouse]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Abschließende Integration und Tests in Toulouse vor dem Start 2022, um den engen interplanetarischen Flugplan einzuhalten. Fast neun Jahre Reise für vierjährige Mission um die Jupitermonde. Könnte es dort neue Lebensräume geben? Eine Pressemitteilung von Airbus Defence and Space. Quelle: Airbus Defence and Space. Toulouse, 12. August 2021 &#8211; Die von Airbus gebaute Raumsonde JUICE [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/juice-letztmals-station-auf-der-erde-bei-airbus/" data-wpel-link="internal">JUICE: Letztmals Station auf der Erde bei Airbus</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Abschließende Integration und Tests in Toulouse vor dem Start 2022, um den engen interplanetarischen Flugplan einzuhalten. Fast neun Jahre Reise für vierjährige Mission um die Jupitermonde. Könnte es dort neue Lebensräume geben? Eine Pressemitteilung von Airbus Defence and Space.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: Airbus Defence and Space.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/JUICE-Arrival-in-Toulouse-via-Antonov-copyright-Airbus-2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/JUICE-Arrival-in-Toulouse-via-Antonov-copyright-Airbus-26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Die von Airbus gebaute JUICE-Raumsonde landete an Bord eines Antonov 124-Frachtflugzeugs in Toulouse &#8211; ihrer letzten Station auf der Erde. (Bild: Airbus)</figcaption></figure></div>



<p>Toulouse, 12. August 2021 &#8211; Die von Airbus gebaute Raumsonde JUICE (JUpiter ICy moons Explorer), die für die Europäische Weltraumorganisation (ESA) entwickelt wurde, ist in Toulouse angekommen. Dort wird sie im Airbus-Satellitenintegrationszentrum ihre Endmontage und Testkampagne absolvieren. Danach wird sie zum Start mit einer Ariane 5 nach Kourou in Französisch-Guayana gebracht.<br>Nach drei Monaten intensiver Tests in der Vakuumkammer (Large Space Simulator) im ESA-Technikzentrum ESTEC in Noordwijk, Niederlande, ist JUICE wieder bei Airbus, dem Hauptauftragnehmer. Ausnahmsweise wurde die Sonde auf dem Luftweg nach Toulouse transportiert, um Zeit zu sparen und den engen interplanetarischen Zeitplan für die Erreichung des Jupitersystems einhalten zu können.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/JUICE-probe-in-Airbus-cleanroom-Copyright-Airbus1-JBAccariez-2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/JUICE-probe-in-Airbus-cleanroom-Copyright-Airbus1-JBAccariez-26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Der unter Druck stehende Transportcontainer mit der Jupiter-Sonde JUICE wurde in den Reinraum von Airbus in Toulouse gebracht und geöffnet. (Bild: Airbus)</figcaption></figure></div>



<p>Cyril Cavel, JUICE-Projektleiter bei Airbus, sagte bei der Ankunft: „Es ist das erste Mal, dass ich einen Satelliten sehe, der per Flugzeug in Toulouse ankommt, was die Bedeutung dieser Mission für die ESA und die wissenschaftliche Gemeinschaft zeigt. Jetzt müssen wir bei Airbus auf der großartigen Arbeit aller unserer industriellen und wissenschaftlichen Partner aufbauen. Ich freue mich auf den Start dieser ehrgeizigen Mission und auf den enormen Wissenszuwachs, den sie der Menschheit bringen wird &#8211; auch wenn wir noch fast zehn Jahre warten müssen, bis sie am Jupiter ankommt.&#8220;<br>Inzwischen sind das Öffnen des Druckschutzbehälters und der Transfer in den Reinraum abgeschlossen worden. Airbus wird nun den Zusammenbau der Flugkonfiguration abschließen, einschließlich der Integration des letzten Instruments und des bisher größten Solargenerators, der für eine Mission zur Erforschung von Planeten eingesetzt werden wird. Zu guter Letzt werden die Umwelttests, einschließlich der Tests zur elektromagnetischen Verträglichkeit (EMC), zur Mechanik, zur Entfaltung und zum Antrieb, bis ins nächste Jahr fortgesetzt, um den Satellit startklar zu machen.<br></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/JUICE-probe-in-Airbus-cleanroom-Copyright-Airbus7JB-ACCARIEZ-MASTER-FILM-2k.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/JUICE-probe-in-Airbus-cleanroom-Copyright-Airbus7JB-ACCARIEZ-MASTER-FILM-26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Jupiter-Sonde JUICE im Transportcontainer. (Bild: Airbus)</figcaption></figure></div>



<p>Das 6,2 Tonnen schwere JUICE-Raumschiff wird im Jahr 2022 zu seiner fast 600 Millionen Kilometer langen Reise zum Jupiter aufbrechen. Die Sonde wird zehn hochmoderne wissenschaftliche Instrumente an Bord haben, darunter Kameras, Spektrometer, ein eisdurchdringendes Radar, einen Höhenmesser, ein radiowissenschaftliches Experiment sowie Sensoren zur Überwachung elektrischer und magnetischer Felder und der Plasmaumgebung im Jupitersystem. JUICE wird eine einzigartige Tour durch das Jupitersystem absolvieren, die auch eingehende Untersuchungen von drei potenziell ozeanhaltigen Monden umfasst: Ganymed, Europa und Kallisto.<br>Während ihrer vierjährigen Mission wird JUICE Daten sammeln, um die Bedingungen für die Bildung riesiger Gasplaneten und die Entstehung von Lebensräumen in der Tiefe zu verstehen. Neun Monate lang wird JUICE den Eismond Ganymed umkreisen, um dessen Beschaffenheit und Entwicklung zu analysieren, seinen unterirdischen Ozean zu charakterisieren und seine potenzielle Bewohnbarkeit zu untersuchen.<br>Als Hauptauftragnehmer der ESA leitet Airbus ein Industriekonsortium aus mehr als 80 Unternehmen aus ganz Europa.</p>



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		<title>Airbus: JUICE Jupiter-Sonde fühlt erstmals das All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/airbus-juice-jupiter-sonde-fuehlt-erstmals-das-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Apr 2021 18:33:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[JUICE]]></category>
		<category><![CDATA[Jupiter]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Airbus Defence and Space]]></category>
		<category><![CDATA[ESTEC]]></category>
		<category><![CDATA[Friedrichshafen]]></category>
		<category><![CDATA[Noordwijk]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Von Airbus gebauter Satellit beginnt mit seinen Umwelttests. Eine Pressemitteilung von Airbus Defence and Space. Quelle: Airbus Defence and Space. Friedrichshafen – JUICE, die Mission der Europäischen Weltraumorganisation ESA zu den Jupiter-Monden, hat das Satelliten-Integrationszentrum von Airbus in Friedrichshafen verlassen und ist nun auf dem Weg zur großen Weltraumsimulations-Kammer der ESA in Noordwijk (Niederlande), um [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Von Airbus gebauter Satellit beginnt mit seinen Umwelttests. Eine Pressemitteilung von Airbus Defence and Space.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: Airbus Defence and Space.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/GoodbyeJUICEAirbus2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="JUICE wird in Friedrichshafen verabschiedet. (Bild: Airbus)" data-rl_caption="" title="JUICE wird in Friedrichshafen verabschiedet. (Bild: Airbus)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/GoodbyeJUICEAirbus26.jpg" alt=""/></a><figcaption>JUICE wird in Friedrichshafen verabschiedet.<br>(Bild: Airbus)</figcaption></figure></div>



<p>Friedrichshafen – JUICE, die Mission der Europäischen Weltraumorganisation ESA zu den Jupiter-Monden, hat das Satelliten-Integrationszentrum von Airbus in Friedrichshafen verlassen und ist nun auf dem Weg zur großen Weltraumsimulations-Kammer der ESA in Noordwijk (Niederlande), um dort erstmals den „Weltraum“ zu spüren. In den nächsten zwölf Monaten, beginnend mit 31 Tagen in der Vakuumkammer, wird das Raumfahrzeug den Umweltbedingungen des Weltraums ausgesetzt und muss beweisen, dass es bereit für seine Reise über Venus und Mars zum Jupiter und seine Mission im Jupiter-System ist.</p>



<p>Seit seiner Ankunft vor zwölf Monaten auf dem Airbus-Gelände wurde JUICE mit seinen letzten Komponenten ausgestattet, darunter Kabelbäume, Leistungselektronik, Bordcomputer, Kommunikationssysteme, Navigationssensoren, thermische Hardware und vor allem die wissenschaftlichen Instrumente. Im ESA-Testzentrum ESTEC in Noordwijk wird das Raumfahrzeug einer vollständigen Umwelttestkampagne unterzogen, bei der auch das thermische Kontrollsystem und die elektrischen Elemente überprüft werden.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/JUICEInItsRollingCleanroomAirbus2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="JUICE im Transportcontainer. (Bild: Airbus)" data-rl_caption="" title="JUICE im Transportcontainer. (Bild: Airbus)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/JUICEInItsRollingCleanroomAirbus26.jpg" alt=""/></a><figcaption>JUICE im Transportcontainer.<br>(Bild: Airbus)</figcaption></figure></div>



<p>Zusammen mit ihren ESA-Kollegen werden insgesamt 120 Raumfahrtingenieure von Airbus und Unterauftragnehmern die Tests vorbereiten und durchführen. Im Juli dieses Jahres wird die Sonde dann zu Airbus nach Toulouse gebracht werden, wo die Flugkonfiguration zusammengebaut wird, bevor abschließende Tests einschließlich der elektromagnetischen Verträglichkeit (EMC), der Mechanik, der Entfaltung und des Antriebs durchgeführt werden. Anschließend wird JUICE zum Startplatz in Kourou, Französisch-Guayana, transportiert.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/JUICEleavingFriedrichshafenAirbusMPikelj2k.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="LKW mit JUICE beim Verlassen des Werksgeländes in Friedrichshafen. (Bild: Airbus / Mathias Pikelj)" data-rl_caption="" title="LKW mit JUICE beim Verlassen des Werksgeländes in Friedrichshafen. (Bild: Airbus / Mathias Pikelj)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/JUICEleavingFriedrichshafenAirbusMPikelj26.jpg" alt=""/></a><figcaption>LKW mit JUICE beim Verlassen des Werksgeländes in Friedrichshafen.<br>(Bild: Airbus / Mathias Pikelj)</figcaption></figure></div>



<p>Das 6,2 Tonnen schwere JUICE-Raumschiff wird im Jahr 2022 zu seiner fast 600 Millionen Kilometer langen Reise zum Jupiter aufbrechen. Die Sonde wird zehn hochmoderne wissenschaftliche Instrumente an Bord haben, darunter Kameras, Spektrometer, ein eisdurchdringendes Radar, einen Höhenmesser, ein radiowissenschaftliches Experiment und Sensoren zur Überwachung der Magnetfelder und geladenen Teilchen im Jupitersystem. JUICE wird eine einzigartige Tour durch das Jupitersystem absolvieren, die eingehende Untersuchungen von drei potenziell ozeanhaltigen Monden mit flüssigem Wasser: Ganymed, Europa und Callisto, beinhaltet.</p>



<p>JUICE wird mehr als drei Jahre im Jupitersystem verbringen und Daten sammeln, um Antworten auf die Bedingungen für die Planetenbildung und die Entstehung von Leben zu geben. Neun Monate lang wird JUICE den Eismond Ganymed umkreisen, um seine Beschaffenheit und Entwicklung sowie seine mögliche Bewohnbarkeit zu analysieren.</p>



<p>Als Hauptauftragnehmer führt Airbus ein Industriekonsortium aus mehr als 80 Unternehmen aus ganz Europa an.</p>



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<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10996.msg509409#msg509409" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">JUICE (JUpiter ICy moons Explorer) auf Ariane 5 ECA</a></li></ul>
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		<title>OHB: Galileo feiert 10. Jahrestag</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ohb-galileo-feiert-10-jahrestag/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Jan 2020 16:47:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ESTEC]]></category>
		<category><![CDATA[Galileo]]></category>
		<category><![CDATA[OHB]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 7. Januar 2010 fiel der Startschuss für Europas erstes Satellitennavigationssystem. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen. Quelle: OHB SE. Der 7. Januar war schon einmal ein Tag großer Ereignisse: 1610 entdeckte der italienische Gelehrte Galileo Galilei mit Io, Europa und Ganymed die ersten drei Monde des Planeten Jupiter und begründete damit das heliozentrische Weltbild. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 7. Januar 2010 fiel der Startschuss für Europas erstes Satellitennavigationssystem. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen.  </h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size"> Quelle: OHB SE. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/LastCheckFM23OHB.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/LastCheckFM23OHB260.jpg" alt="Letzter Check an FM23 in der Bremer Integrationshalle von OHB.
(Bild: Bild: OHB)"/></a><figcaption> Letzter Check an FM23 in der Bremer Integrationshalle von OHB. <br>(Bild: Bild: OHB)</figcaption></figure></div>



<p>Der 7. Januar war schon einmal ein Tag großer  Ereignisse: 1610 entdeckte der italienische Gelehrte Galileo Galilei mit Io, Europa und Ganymed die ersten drei Monde des Planeten Jupiter und begründete damit das heliozentrische Weltbild. Auf den Tag genau 400 Jahre später erhielt der Bremer Raumfahrtkonzern OHB den Auftrag für das  namensverwandte europäische Navigationssystem Galileo. Als industrieller Hauptauftragnehmer der europäischen Weltraumorganisation ESA und im Auftrag der Europäischen Kommission wurde OHB am 7. Januar 2010 mit dem Bau der ersten 14 Navigationssatelliten betraut. Das  Auftragsvolumen belief sich zu diesem Zeitpunkt auf 566 Millionen Euro. Heute, am 7. Januar 2020, feiert die Belegschaft des Bremer Raumfahrtunternehmens den 10. Jahrestag des Vorzeigeprojekts.</p>



<p>„Der 7. Januar 2010 war für OHB ein Meilenstein der Unternehmensgeschichte. Mit dem Auftrag für 14 Satelliten des neuen europäischen Navigationssystems Galileo sind wir als Firma in eine neue Dimension vorgedrungen. Von der Bundesliga in die Championsleague sozusagen“, sagt Marco Fuchs, Vorstandsvorsitzender von OHB SE. „Aber auch für Europa bedeutete der Auftrag einen Meilenstein. Der Aufbau von Galileo hat Europa zu einer neuen Unabhängigkeit und Dynamik verholfen. Seit  Dezember 2016 ist das System operativ, inzwischen gibt es schon über eine Milliarde Geräte auf der Welt, die auch Galileo empfangen und nutzen.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Schritt für Schritt zum Gesamtsystem</h2>



<p>Insgesamt  konnte sich OHB in drei Ausschreibungsrunden durchsetzen und wurde von der ESA mit Entwicklung, Bau und Test von insgesamt 34  Galileo-Satelliten beauftragt, von denen sich 22 aktuell im Weltraum  befinden. Alle bisherigen Satelliten haben ihre volle Funktionsfähigkeit im All unter Beweis gestellt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Heiß und kalt: FM23 stellt sich Umwelttests</h2>



<p>Kurz  vor Weihnachten hatte das Galileo Team noch einen weiteren Grund zum  Feiern: Mit FM23 verließ der erste Satellit für Batch 3 das Bremer Werksgelände, um die Reise zum Testzentrum ESTEC der europäischen Weltraumorganisation ESA in Noordwijk anzutreten. Dort wird er auf Herz und Nieren geprüft werden. Es stehen umfangreiche Umwelttests auf dem Programm. Darunter der Thermalvakuumtest, bei dem der Satellit sich in heißer und kalter Umgebung bewähren muss. Insgesamt geht es darum, nachzuweisen, dass der Satellit den Belastungen durch einen Raketenstart  und den extremen Bedingungen im Orbit standhalten kann. Bei einem Raketenstart wird er auch kräftig durchgerüttelt und ist extremer Lautstärke ausgesetzt. Nach dem ausgiebigen Aufenthalt in den Testkammern wird FM23 einem finalen Funktionstest unterzogen. Dabei wird der Satellit dahingehend geprüft, ob er die Testkampagne erfolgreich bestanden hat und alle Systeme noch einwandfrei funktionieren. Der  Satellit wird voraussichtlich im Dezember 2020 gemeinsam mit FM24 vom  Weltraumbahnhof Kourou aus die Reise ins All antreten. Im Weltraum werden die beiden Satelliten auf einer kreisförmigen Erdumlaufbahn in einer Höhe von 23.222 Kilometern positioniert werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die nächste Generation</h2>



<p>Derweil geht die Serienproduktion für Batch 3 in der Bremer Integrationshalle  weiter. Die Serienfertigung der Satelliten für das europäische Navigationssystem Galileo läuft planmäßig. An elf Produktionsinseln wird in den kommenden Monaten alle fünf bis sechs Wochen ein Satellit fertiggestellt. OHB fertigt nach FM23 noch insgesamt elf weitere Satelliten für Galileo Batch 3. Für die nächste Satellitengeneration, Galileo Transition Satellites, werden aktuell verschiedene Satellitendesigns und Missionskonzepte erdacht und geprüft.</p>



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<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4144.msg468588#msg468588" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Galileo SNS II</a></li></ul>
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		<title>Meteorastronomie: Tagung IMC 2016 in Egmond</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/meteorastronomie-tagung-imc-2016-in-egmond/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Jan 2016 17:16:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Amateur]]></category>
		<category><![CDATA[ESTEC]]></category>
		<category><![CDATA[UNESCO]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die International Meteor Conference (IMC) der International Meteor Organization (IMO), einer Organisation, die sich der Meteorastronomie widmet, findet im Jahr 2016 im niederländischen Egmond statt. Erstellt von Thomas Weyrauch. Quelle: IMC 2016 Vom 2. bis zum 5. Juni 2016 haben Amateure und Professionelle auf dem Gebiet der Meteorastronomie Gelegenheit, Wissen und Erfahrungen an der niederländischen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/meteorastronomie-tagung-imc-2016-in-egmond/" data-wpel-link="internal">Meteorastronomie: Tagung IMC 2016 in Egmond</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die International Meteor Conference (IMC) der International Meteor Organization (IMO), einer Organisation, die sich der Meteorastronomie widmet, findet im Jahr 2016 im niederländischen Egmond statt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Erstellt von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch</a>.   Quelle: IMC 2016</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/IMC2016logo260x200.jpg" alt="(Bild: IMC 2016)"/><figcaption>(Bild: IMC 2016)</figcaption></figure></div>



<p>Vom 2. bis zum 5. Juni 2016 haben Amateure und Professionelle auf dem Gebiet der Meteorastronomie Gelegenheit, Wissen und Erfahrungen an der niederländischen Nordseeküste auszutauschen.</p>



<p>Auf dem Programm der Tagung der <a href="https://www.imo.net/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">IMO</a> stehen Berichte über die jüngsten Entwicklungen aus dem Bereich der Meteorastronomie, Poster-Präsentationen und eine angemessene Abendunterhaltung.</p>



<p>Vorgesehen ist auch eine Exkursion ins <a href="https://www.waddensea-worldheritage.org/de" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Wattenmeer</a> (Waddenzee), das im Juni 2009 in die UNESCO-Liste des Welterbes der Menschheit aufgenommen wurde. Geplant ist in diesem Zusammenhang die Besorgung von frischen Shrimps für das Abendessen während einer Kutter-Tour.</p>



<p>Der Termin für die IMC 2016 liegt nur wenige Tage vor dem für die <a href="https://www.cosmos.esa.int/web/meteoroids2016" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Meteoroids 2016</a>. Letztere ist für den Zeitraum vom 6. bis 10. Juni angesetzt und wird im Technikzentrum der Europäischen Raumfahrtagentur (<a href="https://www.esa.int/About_Us/ESTEC" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESTEC</a>) in Noordwĳk rund 50 Kilometer südlich von Egmond abgehalten.</p>



<p>Die zeitliche Nähe der beiden Veranstaltungen wurde bewusst gewählt und soll es Amateurastronomen ermöglichen, in den fachlichen Austausch mit den Berufsastronomen zu treten.</p>



<p>Ausrichterin der Meteoroids 2016 ist die Fachgruppe Meteore der Königlich niederländischen Gesellschaft für Meteorologie und Astronomie (Koninklijke Nederlandse Vereniging voor Weer- en Sterrenkunde, <a href="https://www.knvws.nl/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">KNVWS</a>), die 2016 ihr 70. Jubiläum feiert.</p>



<p>Veranstaltungsort für die IMC 2016 ist das <a href="https://www.stayokay.com/de/hostel/egmond" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Stay Okay Hostel in Egmond</a>. Es liegt nur wenige Gehminuten von der Wasserlinie entfernt und ist während der Veranstaltung exklusiv für Tagungsgäste reserviert. Alternative Unterbringungsmöglichkeiten sind vorhanden.</p>



<p>Die Tagungskosten belaufen sich auf 175,- Euro bei Buchung eines Platzes in einem Vierbettzimmer, wenn die Buchung vor dem 28. Februar 2016 erfolgt. Danach beträgt der Preis mit Unterbringung im Hostel 205,- Euro. Gäste, die sich anderweitig um ihre Unterbringung kümmern, zahlen bei einer Anmeldung vor dem 28. Februar 100,- Euro, danach 130,- Euro.</p>



<p>Anmeldungen müssen bis zum 15. April 2016 erfolgen. Weitere Informationen gibt es auf der <a href="http://imc2016.amsmeteors.org" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Website zur Tagung</a>.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/meteorastronomie-tagung-imc-2016-in-egmond/" data-wpel-link="internal">Meteorastronomie: Tagung IMC 2016 in Egmond</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>IXV-Testflug erfolgreich</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ixv-testflug-erfolgreich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Feb 2015 18:27:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[ESTEC]]></category>
		<category><![CDATA[Französisch-Guayana]]></category>
		<category><![CDATA[IXV]]></category>
		<category><![CDATA[PRIDE]]></category>
		<category><![CDATA[Vega]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=40843</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am 11. Februar hat die europäische Raumfahrtagentur ESA erfolgreich das IXV (Intermediate eXperimental Vehicle) erfolgreich gestartet. Während des anderthalbstündigen Fluges wurden neuartige Technologien für zukünftige Raumfahrzeuge getestet. Ein Beitrag von Martin Knipfer. Quelle: ESA, NSF, Raumcon, Arianespace. Rauch stieg auf, der Lärm des startenden Raketentriebwerks erfüllte die Luft. Kurz darauf schoss eine kleine, weiße Rakete [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/ixv-testflug-erfolgreich/" data-wpel-link="internal">IXV-Testflug erfolgreich</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 11. Februar hat die europäische Raumfahrtagentur ESA erfolgreich das IXV (Intermediate eXperimental Vehicle) erfolgreich gestartet. Während des anderthalbstündigen Fluges wurden neuartige Technologien für zukünftige Raumfahrzeuge getestet.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Martin Knipfer</a>. Quelle: ESA, NSF, Raumcon, Arianespace.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11022015192708_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11022015192708_small_1.jpg" alt="ESA" width="260"/></a><figcaption>
Die Vega-Trägerrakete startet das IXV. 
<br>
(Bild: ESA)
</figcaption></figure></div>



<p>Rauch stieg auf, der Lärm des startenden Raketentriebwerks erfüllte die Luft. Kurz darauf schoss eine kleine, weiße Rakete förmlich in den Himmel über Französisch-Guayana. So begann heute um 14:40 der Flug des IXV (Intermediate eXperimental Vehicle), eines kleinen Raumflugkörpers, dessen Ziel es ist, Technologien für zukünftige Raumfahrtmissionen zu testen. Dieser Wiedereintrittskörper hat etwa die Form eines Faustkeils, er ist etwa fünf Meter lang, 2,2 Meter breit und etwa zwei Tonnen schwer. Seine Außenhülle besteht aus fortschrittlichen keramischen und ablativen Materialien, die das IXV vor der Hitze während des Wiedereintritts in die Erdathmosphäre beschützen. Sie sind an der inneren Struktur aus Verbundwerkstoffen angebracht, im Inneren des Wiedereintrittskörpers befinden sich elektronische Systeme zur Steuerung des IXV, über 300 Sensoren zum Sammeln von Daten, Fallschirme sowie aufblasbare Ballons zur Aufrichtung des Wiedereintrittskörpers nach der Wasserung. Am Heck sind kleine Steuertriebwerke und zwei schwenkbare Steuerklappen angebaut.   </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11022015192708_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11022015192708_small_2.jpg" alt="ESA" width="260"/></a><figcaption>
Das IXV wird in der Verkleidung &#8222;verpackt&#8220;. 
<br>
(Bild: ESA)
</figcaption></figure></div>



<p>Die Vorbereitungen zu dem Flug des IXV begannen bereits im Spätsommer. Nachdem der Raumflugkörper von der Firma Thales Alenia entwickelt, gefertigt und getestet wurde, wurde er zu dem Raketenbahnhof in Französisch-Guayana geflogen. Doch dann kam eine Hiobsbotschaft: Eine neue Flugbahn musste gefunden werden, da es bei der alten Probleme mit den Sicherheitsbestimmungen gab. Im Januar konnten dann die Startvorbereitungen wieder aufgenommen werden. Das IXV wurde betankt, in eine schützende Verkleidung gebracht und innerhalb dieser dann mit der Trägerrakete verbunden. Danach wurde die Rakete mitsamt des IXV aus der Vorbereitungshalle herausgerollt. Der Start sollte ursprünglich um 14 Uhr stattfinden, wurde jedoch um 40 Minuten verschoben, da vorübergehend keine Telemetriedaten des Raumflugkörpers am Boden empfangen wurden. Dann, um 14:40, hob die verhältnismäßig kleine Trägerrakete vom Typ Vega vom Raumflughafen Kourou ab.  </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11022015192708_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11022015192708_small_3.jpg" alt="ESA" width="260"/></a><figcaption>
Eine Grafik zum Ablauf des IXV-Fluges. 
<br>
(Bild: ESA)
</figcaption></figure></div>



<p>Nacheinander zündeten alle vier Stufen dieser Rakete, in einer Höhe von 348 km wurde das IXV von der Vega abgetrennt und stieg dann anschließend bis auf 413 km. Im zweiten Teil seines Suborbitalflugs sammelte es mit seinen mehr als 300 teils herkömmlichen, teils komplexen Sensoren eine Fülle von Daten. Bei seinem Sinkflug drosselte das Raumfahrzeug seine Geschwindigkeit  wieder. Während des Wiedereintritts in die Erdatmosphäre betrug die Geschwindigkeit bei einer Höhe von 120 km 7,5 km/s, womit die Flugbedingungen denen bei einem Wiedereintritt eines Raumfahrzeugs von einer erdnahen Umlaufbahn aus entsprachen. Nach gelungenem Wiedereintritt in die Atmosphäre öffneten sich die Fallschirme des IXV, um das Raumfahrzeug weiter abzubremsen, damit es sicher auf der Wasseroberfläche des Pazifik aufsetzen konnte. Der Flug dauerte etwa 100 Minuten. Augenblicklich halten Ballons das IXV über Wasser, bis es vom Bergungsschiff an Bord geholt wird, um nach seiner Rückkehr im ESTEC, dem technischen Zentrum der ESA in den Niederlanden, eingehend untersucht zu werden. Erste Ergebnisse des Flugs dürften in etwa sechs Wochen bekannt gegeben werden.  </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11022015192708_big_4.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11022015192708_small_4.jpg" alt="ESA" width="260"/></a><figcaption>
PRIDE während der Beobachtung der Erde- für immer nur eine Illustration? 
<br>
(Bild: ESA)
</figcaption></figure></div>



<p>Dieser erfolgreiche Flug stellt sicherlich einen Erfolg für die europäische Raumfahrt dar, jedoch stellt sich trotz aller Freude unweigerlich die Frage, ob diese Mission ohne großen Nutzen war. Die ESA wollte mit diesem Flug fortschrittlichen Technologien für einen Wiedereintritt in die Erdathmosphäre testen, die bei PRIDE (Programm für Europas wiederverwendbaren orbitalen Demonstrator) zum Einsatz kommen sollen, einem kleinen, wiederverwendbarem Raumflugzeug, das gegenwärtig entwickelt wird. Auf der letzten Ministerratskonferenz 2014 erhielt dieses Programm jedoch nur minimale Geldmittel, dass PRIDE jemals fliegen wird, darf daher bezweifelt werden. Weitere Anwendungsbereiche für die Technologie des IXV wären eine Mission zur Rückführung von Marsbodenproben (Mars Sample Return) oder eine wiederverwendbare Trägerrakete. Bei beiden Vorschlägen erscheint es aber als unwahrscheinlich, dass unsere europäischen Raumfahrtpolitiker jemals die benötigten Geldmittel für derartige Missionen bereitstellen. Somit steht zu befürchten, dass IXV letztendlich als Dead-End Mission keinen tatsächlichen Nutzen hat, eine Situation, an der die gegenwärtige europäische Raumfahrtpolitik nicht ganz unschuldig sind.  </p>



<p><strong>Verwandte Meldungen bei Raumfahrer.net:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/vorbereitungen-fuer-den-ixv-testflug/" data-wpel-link="internal">Vorbereitungen für den IXV-Testflug</a> (11. Oktober 2014)</li></ul>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=13012.msg320031;boardseen#new" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Vega VV-04 mit IXV</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Galileo: Doppelte Positionsbestimmung</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/galileo-doppelte-positionsbestimmung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 Mar 2013 10:51:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[ESTEC]]></category>
		<category><![CDATA[Funktionstest]]></category>
		<category><![CDATA[Galileo]]></category>
		<category><![CDATA[GNSS]]></category>
		<category><![CDATA[IOV]]></category>
		<category><![CDATA[Navigationssatellit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Beim Aufbau des Europäischen Satellitennavigationssystems Galileo wurde jüngst ein wichtiger Meilenstein erreicht: Zum ersten Mal gelang eine exakte Ortsbestimmung einer Position am Boden, die durch Daten von vier Galileo-Satelliten unterstützt wurde. Das ist im Wettbewerb im Bereich der Satellitennavigation ein wichtiges Signal, denn dadurch wird unterstrichen, dass Europa mit Galileo weiter beabsichtigt, zu einem bedeutenden, [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Beim Aufbau des Europäischen Satellitennavigationssystems Galileo wurde jüngst ein wichtiger Meilenstein erreicht: Zum ersten Mal gelang eine exakte Ortsbestimmung einer Position am Boden, die durch Daten von vier Galileo-Satelliten unterstützt wurde. Das ist im Wettbewerb im Bereich der Satellitennavigation ein wichtiges Signal, denn dadurch wird unterstrichen, dass Europa mit Galileo weiter beabsichtigt, zu einem bedeutenden, unabhängigen Marktteilnehmer zu werden.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch.</a> Quelle: ESA. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2013-03-18-45895.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/16032013115138_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/16032013115138_small_1.jpg" alt="ESA/P. Carril" width="300" height="225"/></a><figcaption>
Galileo-Testkonstellation (IOV) im All &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: ESA/P. Carril)
</figcaption></figure></div>



<p>Der Meilenstein beweist, dass Galileo so funktioniert, wie geplant. Für die Bestimmung einer Position im dreidimensionalen Raum sind mindestens vier Satelliten im All erforderlich. Die beiden ersten vollwertigen Galileo-Satelliten erreichten am 21. Oktober 2011 Umlaufbahnen um die Erde. Am 12. Oktober 2012 brachte eine weitere Sojus-Rakete von Kourou in Französisch-Guayana aus auch das zweite Satellitenpaar für die Galileo-Testkonstellation (IOV) ins All. Zusammen bilden die vier Satelliten die IOV für <strong>I</strong>n-<strong>O</strong>rbit <strong>V</strong>alidation genannte Galileo-Testkonstellation, die später im aktiven Betriebsnetz von Galileo aufgehen soll. 
<br>
Nach dem Abschluß der Tests der beiden zuletzt gestarteten Satelliten hat man sich in den vergangenen Wochen schwerpunktmäßig mit der Erzeugung von Navigationsdaten an Bord der Satelliten und ihrer Ausstrahlung an Empfangsstationen auf dem Boden beschäftigt, berichtet Marco Falcone, der Galileo-Systemleiter der Europäischen Raumfahrtorganisation (ESA). </p>



<p>Am Technik-Zentrum der ESA mit der Bezeichnung <strong>E</strong>uropean <strong>S</strong>pace Research and <strong>Te</strong>chnology <strong>C</strong>entre (ESTEC), dem technologischen Herze der ESA im niederländischen Noordwijk, erfolgte am Morgen des 12. März 2013 zum ersten Mal die Bestimmung einer Position mit Daten zu Längengrad, Breitengrad und Höhe. Die erreichte Genauigkeit lag zwischen 10 und 15 Metern, was man angesichts der noch limitierten Infrastruktur von Galileo so erwarten konnte. 
<br>
Die vorhandenen Bestandteile der Galileo-Infrastuktur waren an der Positionsbestimmung beteiligt. Dabei wirkten die vier Satelliten im All, zwei Kontrollzentren in Italien und Deutschland und ein über den Globus verteiltes Netz von Bodenstationen auf Territorien europäischer Staaten zusammen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/16032013115138_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/16032013115138_small_2.jpg" alt="ESA/Anneke Le Floc'h" width="300" height="200"/></a><figcaption>
Galileo-Projektleiter Javier Benedicto wohnt der ersten Positionsbestimmung via 4 Galileo-Satelliten bei 
<br>
(Bild: ESA/Anneke Le Floc&#8217;h)
</figcaption></figure></div>



<p>Javier Benedicto, der Galileo-Projektleiter der ESA, sieht in dem jetzt erreichten Meilenstein eine historische Dimension, da erstmals die unanhängige Fähigkeit Europas demonstriert wurde, Positionsbestimmungen mit einem eigenen Satellitennavigationssystem durchzuführen. </p>



<p>Technisch ist der jetzt vollzogene Schritt ein unabdingbarer und steht als Nachweis für die Erzeugbarkeit nutzbarer Navigationssignale. Jetzt können weitere Tests zur umfänglichen Bestätigung der Funktionsfähigkeit des erdachten Navigationssystems erfolgen. Schließlich wird man den Aufbau des Gesamtsystems in Angriff nehmen. Erste Schritte dazu sind derzeit für Ende des Jahres 2013 geplant. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/16032013115138_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/16032013115138_small_3.jpg" alt="ESA" width="300" height="300"/></a><figcaption>
Daten zur horizontalen Genauigkeit erster dreidimensionaler Positionsbestimmungen mit 4 Galileo-Satelliten am 12. März 2013 zwischen 10.00 und 11.00 Uhr MEZ 
<br>
(Bild: ESA)
</figcaption></figure></div>



<p>Für einen Nutzer am Boden ist die bestehende Galileo-Konstellation mit ihren vier Satelliten nur zwischen zwei und drei Stunden pro Tag vollständig sichtbar. Ausdehnen wird sich dieser Zeitraumraum Schritt für Schritt, wenn weitere Satelliten gestartet werden, und zusätzlichen Bodenstationen in das Betriebsnetz integriert werden. Nach derzeitigem Stand sollen ab Ende 2014 sollen mit Hilfe von einer größeren Zahl in der Galileo-Konstellation eingebundenen Satelliten erste Navigationsdienste für die Allgemeinheit verfügbar werden. </p>



<p>Wegen der noch unvollständigen Konstellation und auf Grund laufender Tests müssen Empfänger von Galileo-Navigationssignalen in der aktuellen Aufbauphase mit Empfangsunterbrechungen rechnen. In den kommenden Monaten will man die Qualität der erzeugten Navigationsdaten hinsichtlich der Abweichung zwischen der Galileo-Systemzeit und der koordinierten Weltzeit (UTC) untersuchen, und gleichzeitig Abweichungen von Zeitinformationen zwischen Galileo und dem US-amerikanischen Navigationssystem GPS genau bestimmen. </p>



<p>Mit den geplanten Arbeiten möchte man sicherstellen, dass Galileo-Navigationssignale für Anwendungen mit hohen Anforderungen an präzise Zeitinformationen genutzt werden können und die Kompatibilität zu GPS gewährleistet wird. In einem späteren Schritt ist die zusätzliche Übertragung von Informationen zum Zustand der Ionosphäre, welche die Signalausbreitung beeinflusst, in den Navigationssignalen vorgesehen, was insbesondere beim Navigationssignalempfang auf nur einer Frequenz Vorteile bringt. </p>



<p>Die Arbeiten zur Entwicklung und Überprüfung der Funktionsfähigkeit des Galileo-Systems werden von der ESA erledigt und von ihr gemeinsam mit der Europäischen Kommission finanziert. Die anschließende Phase der Herstellung der vollen Einsatzkapazität (Full Operational Capability, FOC) wird von der Europäischen Kommission geführt und finanziert. Dabei fungiert die ESA als Planerin und Einkäuferin im Namen der Europäischen Kommission, eine entsprechende Vereinbarung haben die beiden Organisationen getroffen. </p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4144.195" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Galileo SNS II</a></li></ul>
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		<title>&#8222;Erdbeobachtung light&#8220; mit Proba V</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/erdbeobachtung-light-mit-proba-v/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Mar 2013 22:01:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[DLR]]></category>
		<category><![CDATA[Erdbeobachtungssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[ESTEC]]></category>
		<category><![CDATA[polarer Orbit]]></category>
		<category><![CDATA[Proba V]]></category>
		<category><![CDATA[Vega]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In Kourou gehen die Vorbereitungen zum zweiten Vega-Start in die entscheidende Phase. Die Rakete ist kurz vor der Fertigstellung. Es fehlt noch die Nutzlast, die Satelliten Proba V, VNREDSat 1A und ESTCube 1. Ein Beitrag von Roland Rischer. Quelle: ESA Bulletin 153, talkvietnam. Der Start Vega VV02 ist bislang noch für April 2013 terminiert. Im [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/erdbeobachtung-light-mit-proba-v/" data-wpel-link="internal">&#8222;Erdbeobachtung light&#8220; mit Proba V</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">In Kourou gehen die Vorbereitungen zum zweiten Vega-Start in die entscheidende Phase. Die Rakete ist kurz vor der Fertigstellung. Es fehlt noch die Nutzlast, die Satelliten Proba V, VNREDSat 1A und ESTCube 1.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Roland Rischer. Quelle: ESA Bulletin 153, talkvietnam.</p>



<p>Der Start Vega VV02 ist bislang noch für April 2013 terminiert. Im Vorfeld hat Sean Blair von ESTEC, dem Forschungs- und Technologiezentrum der ESA in Noordwijk, Niederlande, nun Aufgaben und Instrumentarium von Proba V vorgestellt. Der Satellit ist Hauptnutzlast, daneben werden der vietnamesische VNREDSat 1A und der estnische Mini-Satellit ESTCube 1 mittransportiert. Das V in Proba steht für Vegetation. Vorrangige Aufgabe von Proba V wird die ständige Beobachtung der Pflanzenentwicklung auf der Erde sein. VNREDSat 1A dient ebenfalls der Erdbeobachtung. <a href="https://www.raumfahrer.net/drahtlos-war-einmal-e-sail-experiment-aus-estland/" data-wpel-link="internal">ESTCube 1</a> soll den experimentellen Nachweis der Funktionsfähigkeit eines auf elektrostatischen Kräften beruhenden Antriebseffektes im Weltraum liefern. Das wäre die Voraussetzung für eine Fortbewegung mit Hilfe sogenannter E-Sails.  </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/13032013230109_small_1.jpg" alt="ESA" width="260"/><figcaption>
Proba V im Überflug &#8211; die drei schmalen Rechtecke oben sind Teil der Bilderfassung 
<br>
(Bild: ESA)
</figcaption></figure></div>



<p>Europas „kleine“ Weltraumrakete ist auf Gewichtseinsparung hin ausgelegt. Kohlefaser-Verbundwerkstoffe sollen Eigengewicht sparen und mehr Nutzlast zulassen. In der Theorie ist der Zusammenhang leicht einsichtig. In der Praxis geht es in der Nutzlastspitze der Vega dann aber doch so eng zu, dass auch hier wieder Innovationsgeist zwecks Miniaturisierung gefragt ist. Dazu sind die explizit als Technologieerprobungsplattform dienenden Proba-Satelliten geeignet. Mit dem Erdbeobachtungsinstrumentarium in Proba V ist das Kunststück gelungen. Der Satellit wird von der belgischen QinetiQ Space gebaut. </p>



<p>Das Erdbeobachtungsinstrument „Vegetation“ an Bord von Proba V soll aus Gründen der Datenkontinuität ähnliches Leisten wie das namensgleiche Instrument der französischen Spot-Satelliten. Jedoch ist „Vegetation“ an Bord von Spot 5 größer und schwerer als der Proba-V-Satellit selbst. Das komplette Redesign des Instruments war die größte Herausforderung in der dreijährigen Projektlaufzeit. Die schwere Optik der Spot-Konstruktion wurde durch ein Aluminium-Spiegelsystem ersetzt. Um Volumen zu sparen, wurden drei kleine Teilteleskope mit überlappendem Sichtfeld konstruiert. Die eingesetzten Indium-Galliumarsenid-Detektoren sind nicht nur leistungsfähiger, sondern auch temperaturresistenter. Unter anderem deswegen konnte man auf eine Platz und Gewicht beanspruchende Temperaturregulierung verzichten, musste aber die aus Temperaturschwankungen resultierenden Dehnungseffekte in der Kalibrierung der Gesamtkonstruktion berücksichtigen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/13032013230109_small_2.jpg" alt="ESA" width="300" height="158"/><figcaption>
Dimensioniert wie Proba V selbst &#8211; der Vegetationssensor vor Einbau in Spot-5  
<br>
(Bild: ESA)
</figcaption></figure></div>



<p>Proba-V deckt bei einem Überflug einen Streifen von 2.250 km Breite ab und liefert Bilder mit einer Auflösung von 1.000 und 300 Metern. Die Daten können ergänzt werden durch eine 100-m-Auflösung im sichtbaren bis nah-infraroten Wellenlängenbereich und eine 200-m-Auflösung im kurzwelligen Infrarotbereich. Das ist relativ grob, wie man beim Flämischen Umweltforschungszentrum zugibt. Es ist für die Verarbeitung der „Vegetation“-Daten zuständig. Dafür bekommt man fast täglich ein Bild von jeder interessierenden Region.  </p>



<p>Jeder Punkt auf der Erde wird mindestens im Zweitagesrhythmus optisch erfasst. Dazu wird der Satellit in einen sonnensynchronen Polarorbit in 820 km Höhe gebracht. Das Sichtfeld der Optik erlaubt die tägliche Abdeckung aller Regionen in den höheren Breitengraden. In Richtung Äquator bedarf es dafür zwei Tage, was aber für Forschungszwecke ausreichend ist. Zur Vergleichbarkeit der Aufnahmen im Zeitablauf ist es notwendig, dass jede Region zum gleichen Zeitpunkt überflogen wird. Proba V wird jeweils morgens um ca. 10.30 Uhr lokaler Zeit seine Aufnahmen machen.  </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/13032013230109_small_3.jpg" alt="ESA" width="300" height="353"/><figcaption>
Zum Größenvergleich mit dem Spot-Vegetationssensor &#8211; Proba V bei den abschließenden Tests 
<br>
(Bild: ESA)
</figcaption></figure></div>



<p>Bei der Positionierung des Satelliten hat man sich an den Spot-Satelliten orientiert. Das hat einen einfachen Grund. Spot 5 wird voraussichtlich Mitte 2014 stillgelegt. Beim Nachfolger Spot 6, der im September 2012 gestartet wurde, verzichtete man aus Platzgründen auf „Vegetation“. Damit besteht die Gefahr, dass eine rund 15-jährige Datenreihe endet oder unterbrochen wird. Aus wissenschaftlicher Sicht wäre das bedauerlich, denn erst ab einem dreißigjährigen Beobachtungszeitraum sind in der Klima- und Vegetationsforschung Trendentwicklungen statistisch signifikant. </p>



<p>In Belgien erkannte man die Chance, mit Proba V eine Fortschreibung der Daten sicherzustellen, mindestens für zweieinhalb Jahre, eventuell bis zu fünf Jahre. Der Vollständigkeit halber sei angemerkt, dass die ESA-Sentinel-3-Mission im April 2014 auch „Vegetation“-kompatible Daten liefern soll. </p>



<p>Daneben ist in Proba V noch Platz für andere innovative Anwendungen und Experimente. Erstmals im All wird für die X-Band-Kommunikation mit dem Boden ein Verstärker deutscher Provenienz mit Halbleitern auf Galliumnitrid-Basis eingesetzt. Derartige Halbleiter arbeiten selbst bei erheblich höheren Spannungen und Temperaturen zuverlässig, ganz im Gegensatz zu Silizium- oder Galliumarsenid-basierten Halbleitern. Ergebnis ist ein fünf- bis zehnmal stärkeres Sendesignal ohne die Notwendigkeit einer aktiven Kühlung. Zudem sind Galliumnitrid-Halbleiter strahlungsresistent. </p>



<p>Seitens des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) wird ein Instrument zur Erfassung von Flugzeugdaten beigesteuert. Mit dem Automatic Dependent Surveillance – Broadcast-System (ADS-B) können die Flugdaten entsprechend ausgerüsteter Flugzeuge von der Flugüberwachung, anderen Flugzeugen und sonstigen Dritten ständig erfasst werden. Ein Satellitenempfang der Daten ist vor allem in infrastrukturarmen Regionen der Kontinente und über den Ozeanen interessant. Mit dem ADS-B-Empfänger an Bord von Proba V wird erstmals getestet, ob der Datenempfang auch in 820 km Höhe in der nötigen Qualität möglich ist. </p>



<p>Pünktlich zur maximalen Sonnenaktivität Mitte 2013 wird an Bord von Proba V die Strahlung im erdnahen Orbit hinsichtlich Ladung, Energie und Eintrittswinkel mit Hilfe eines Energetic Particle Telescope (EPT) aus Belgien und dem Space Application of Timepix-based Radiation Monitor (SATRAM) aus der Tschechischen Republik mit neuer Genauigkeit analysiert.  </p>



<p>Aus Norwegen und Spanien kommt ein High Density Space Form Connector Demonstrator. Neuartige Glasfaserkabel und dazugehörige Anschlüsse werden erstmals unter Weltraumbedingungen getestet. </p>
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