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	<title>FOC &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>FOC &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<item>
		<title>Start für zwei weitere Galileo-Navigationssatelliten made by OHB</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/start-fuer-zwei-weitere-galileo-navigationssatelliten-made-by-ohb/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Apr 2024 20:47:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gestern Abend wurden erstmals seit 2021 wieder zwei OHB Galileo-FOC-Satelliten (FOC = Full Operational Capability) erfolgreich gestartet. Eine Kurzmitteilung der OHB SE Bremen. Quelle: OHB SE 28. April 2024. Bremen/Florida, 28. April 2024. „Galileo liefert seit Jahren zuverlässige Positions- und Zeitinformationen“, sagt Kristian Pauly, OHB-Direktor Navigation. „Die Lokalisierungsgenauigkeit ist mindestens doppelt so hoch wie die [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Gestern Abend wurden erstmals seit 2021 wieder zwei OHB Galileo-FOC-Satelliten (FOC = Full Operational Capability) erfolgreich gestartet. Eine Kurzmitteilung der OHB SE Bremen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: OHB SE 28. April 2024.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/GalileoSatellitBremerIntegrationshalleOHB1k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Ein Galileo-Satellit in der Bremer Integrationshalle von OHB. (Foto: OHB)" data-rl_caption="" title="Ein Galileo-Satellit in der Bremer Integrationshalle von OHB. (Foto: OHB)" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/GalileoSatellitBremerIntegrationshalleOHB26.jpg" alt="Ein Galileo-Satellit in der Bremer Integrationshalle von OHB. (Foto: OHB)" class="wp-image-139203"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Ein Galileo-Satellit in der Bremer Integrationshalle von OHB. (Foto: OHB)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Bremen/Florida, 28. April 2024. „<a href="https://www.raumfahrer.net/tag/galileo/" data-wpel-link="internal">Galileo</a> liefert seit Jahren zuverlässige Positions- und Zeitinformationen“, sagt Kristian Pauly, OHB-Direktor Navigation. „Die Lokalisierungsgenauigkeit ist mindestens doppelt so hoch wie die des Navigationsdienstes GPS, bei nur einem Zehntel der Kosten pro Satellit. Somit hat OHB seinen Teil dazu beigetragen, die Kontinuität dieses Navigationsdienstes zu gewährleisten, der bereits heute von mehr als vier Milliarden Nutzern weltweit verwendet wird.“ Weitere acht fertige Satelliten aus der Auftragstranche Batch 3 sind bereit für ihren Start ins All. „Die ersten Galileo-Satelliten von OHB wurden bereits 2014 gestartet und sind nun bald am Ende ihrer offiziellen Lebenszeit angekommen, daher ist der jetzige Start sehr wichtig für das Galileo-Programm. Die Dienst- und Lebenszeit pro Satellit liegt bei rund zwölf Jahren. Das ist aber nur ein statistischer Wert, aus technischer Sicht gibt es keine Lebenszeitbegrenzung“, sagt Pedro Sanchez, OHB-Projektmanager für Galileo Batch 3.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was kann Galileo?</strong><br>Die Positionsdaten des Galileo High Accuracy Service sind horizontal bis zu 20 cm und vertikal bis zu 40 cm genau. Darüber hinaus bietet Galileo einen globalen Such- und Rettungsdienst (SAR). Der Galileo-Satellit empfängt das Signal und leitet es an die Notfallzentren auf der Erde weiter, um eine sofortige Reaktion zu gewährleisten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Derzeit befinden sich 24 von OHB entwickelte, konstruierte und integrierte Navigationssatelliten in einer Umlaufbahn von rund 23.000 Kilometern über der Erde. Die Europäische Weltraumorganisation (ESA) hat im Auftrag der Europäischen Kommission verschiedene Aufträge für insgesamt 34 Satelliten der ersten Generation an die OHB System AG als Hauptauftragnehmer vergeben. Mit Galileo erhält Europa nicht nur ein eigenes Satellitennavigationssystem, sondern auch einen erstklassigen Service und eine hohe Leistungsfähigkeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Disclaimer</strong><br>Die Phase der vollen Betriebsfähigkeit des Galileo-Programms wird von der Europäischen Union verwaltet und finanziert. Die Europäische Kommission, die ESA und die EUSPA (die EU-Agentur für das Raumfahrtprogramm) haben eine Vereinbarung unterzeichnet, nach der die ESA im Auftrag der Kommission als Entwurfsbehörde und Hauptauftragnehmer für die Systementwicklung und die EUSPA als Verwalter für die Nutzung und den Betrieb von Galileo/EGNOS fungiert. Die in dieser Pressemitteilung geäußerten Ansichten spiegeln in keiner Weise die Meinung der Europäischen Union und/oder der ESA wider.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20156.msg561196#msg561196" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Galileo-FOC FM25 + FM27 auf Falcon 9</a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>OHB / Galileo: Es geht wieder los</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ohb-galileo-es-geht-wieder-los/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Oct 2021 16:53:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nächster Start für Galileo-Satelliten von OHB. Startkampagne für FM 23 &#38; 24 hat begonnen. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen. Quelle: OHB SE. Bremen/Kourou, 8. Oktober 2021. Gestern sind die ersten beiden Galileo-Satelliten aus Batch 3, die noch in diesem Jahr mit einer Soyuz-Rakete ins All fliegen werden, auf dem Flughafen in Cayenne, Französisch-Guayana, und [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Nächster Start für Galileo-Satelliten von OHB. Startkampagne für FM 23 &amp; 24 hat begonnen. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: OHB SE.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/csm151ccf7.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/csm151ccf726.jpg" alt=""/></a><figcaption>Per Schwertransport ging es für die Galileo-Satelliten nach Lüttich in Belgien und dann mit dem Transportflugzeug weiter Richtung Kourou. (Bild: OHB)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Bremen/Kourou, 8. Oktober 2021. Gestern sind die ersten beiden Galileo-Satelliten aus Batch 3, die noch in diesem Jahr mit einer Soyuz-Rakete ins All fliegen werden, auf dem Flughafen in Cayenne, Französisch-Guayana, und später auch auf dem Weltraumbahnhof Kourou angekommen. Dort startet jetzt die mittlerweile neunte Launch-Kampagne für die Galileo FOC-Satelliten. Als industrieller Hauptauftragnehmer ist der Raumfahrtkonzern OHB auch dafür verantwortlich, die Startkampagne zu begleiten und die letzten Checks am Satelliten durchzuführen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">FM 23&amp;24 sind die ersten Galileo-Satelliten, die seit Beginn der Corona-Pandemie ins All geschickt werden. Da sie nach dem Verlassen des Bremer Werksgeländes viele Stationen und mehrere Ländergrenzen passieren mussten, stand das Logistik-Team im Vorfeld vor einigen organisatorischen Herausforderungen. „Für die Satelliten ging es von Bremen zum ESA-Testzentrum in Noordwijk und später zum Flughafen in Liège in Belgien. Über Portugal sind wir dann in Französisch-Guayana gelandet. Aufgrund der Corona-Pandemie und den verschiedenen Auflagen der Länder war es schon eine Herausforderung, das alles unter einen Hut zu bekommen“, sagt Henning Schall, Verantwortlicher für die Galileo-Projektlogistik bei OHB.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/csm1988e2b.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/csm1988e2b26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Ankunft in Französisch-Guayana: Die Container mit FM 23&amp;24 werden aus dem Transportflugzeug geladen. (Bild: OHB)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Neunte Startkampagne für Galileo FOC-Satelliten</strong><br>Nach der Ankunft in Kourou durchläuft der Satellit den Fitcheck und letzte Soft- und Hardwaretests und wird mit Treibstoff befüllt. Für die Launch-Vorbereitungen von FM 23 &amp; 24 wird wieder ein bewährtes OHB-Team auf dem Weltraumbahnhof in Aktion sein. Zum festen Team gehört der OHB Launch Campaign Manager Alain Pajonk: „Zwischen 2014 und 2018 haben wir insgesamt 22 FOC-Satelliten für den Start mit Soyus- oder Ariane-5-Trägerraketen vorbereitet. Man könnte meinen, dass es sich mittlerweile um eine Art Routinearbeit handelt, aber in Wahrheit ist jede Startkampagne einzigartig und wir setzen die Learnings aus früheren Kampagnen kontinuierlich um.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nach dem Launch ist vor dem Launch</strong><br>FM 23 &amp; 24 werden noch in diesem Jahr ins All geschickt. Und auch die nächsten fertigen Satelliten stehen schon in den Startlöchern: FM 25 &amp; 26 haben bereits das Acceptance Review durchlaufen und damit ihre Funktionalität unter Beweis gestellt. Jetzt warten sie darauf, vermutlich im April 2022 endlich auf Reise gehen zu können.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19098.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal"><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19098.msg520720#msg520720" target="_blank" rel="noopener">Galileo-FOC FM23+24 auf Sojus ST-B von Kourou</a></a></li><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4144.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Galileo SNS II</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Galileo-Aufbau: Sojus-Flug VS15 erfolgreich</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/galileo-aufbau-sojus-flug-vs15-erfolgreich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 May 2016 10:26:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[CNES]]></category>
		<category><![CDATA[Darmstadt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Aufbau des europäischen Satellitennavigationssystems Galileo geht weiter. Am 24. Mai 2016 brachte die Sojus-Rakete mit der Flugnummer VS15 von Kourou in Französisch-Guayana aus das Satellitenpaar &#8222;Alizeé&#8220; und &#8222;Danielè&#8220; für die Galileo-Navigationssatellitenkonstellation ins All. Erstellt von Thomas Weyrauch. Quelle: Arianespace, CNES, DLR, ESA, OHB Zusammen mit den zuvor gestarteten Navigationssatelliten und den jetzt in den [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der Aufbau des europäischen Satellitennavigationssystems Galileo geht weiter. Am 24. Mai 2016 brachte die Sojus-Rakete mit der Flugnummer VS15 von Kourou in Französisch-Guayana aus das Satellitenpaar &#8222;Alizeé&#8220; und &#8222;Danielè&#8220; für die Galileo-Navigationssatellitenkonstellation ins All.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Erstellt von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch</a>.    Quelle: Arianespace, CNES, DLR, ESA, OHB</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/vs15Retraitportique021.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/vs15Retraitportique021260.jpg" alt="Sojus VS15 auf der Startrampe .... "/></a><figcaption>Sojus VS15 auf der Startrampe &#8230;.</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Zusammen mit den zuvor gestarteten Navigationssatelliten und den jetzt in den Weltraum beförderten Raumfahrzeugen mit einer Startmasse von jeweils rund 715 Kilogramm befinden sich nun 14 Satelliten für das Betriebsnetz von Galileo auf Umlaufbahnen um die Erde. Um den Aufbau des Betriebsnetzes kümmert sich die Europäische Raumfahrtagentur (European Space Agency, ESA) im Auftrag der Europäischen Kommission (European Commission, EC).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine unter der Ägide von Arianespace betriebene Rakete vom Typ Sojus 2.1b aus Russland war es, die um 10:48 Uhr MESZ und 43 Sekunden (5:48 Uhr und 43 Sekunden Ortszeit) vom Startzentrum in Kourou in Französisch-Guayana mit den beiden neuen Navigationssatelliten an der Spitze abhob.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/vs15Decollagechamplarge013.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/vs15Decollagechamplarge013260.jpg" alt="... und nach dem Abheben
(Bilder: ESA/CNES/Arianespace/CSG)"/></a><figcaption>&#8230; und nach dem Abheben<br>(Bilder: ESA/CNES/Arianespace/CSG)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die von der Rakete transportierte Gesamtnutzlast betrug nach Angaben von Arianespace 1.599 Kilogramm. Zur Nutzlast zählt auch der sogenannte Dispenser, eine Struktur, an der die Satelliten montiert sind, und von der die Satelliten nach Erreichen der Zielbahn abgestoßen werden.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/vs15Fitcheckwithdispenser.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/vs15Fitcheckwithdispenser260.jpg" alt="Dispenser bei Passtests "/></a><figcaption>Dispenser bei Passtests</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Sämtliche Stufen der Rakete arbeiteten wie vorgesehen. 3 Stunden und 48 Minuten nach dem Start setzte die russische Raketenoberstufe vom Typ Fregat die beiden Navigationssatelliten FOC FM10 (&#8222;Danielè&#8220;) und FOC FM11 (&#8222;Alizeé&#8220;) in rund 23.600 Kilometern Höhe über der Erde aus. Die Satelliten mit einer Auslegungsbetriebsdauer von zwölf Jahren werden die Erde künftig in der Bahnebene A der Galileo-Satelllitenkonstellation umkreisen. Die Orbits der Satelliten sind rund 57 Grad gegen die Erdäquator geneigt.Nach Angaben des Herstellers der Satelliten durchliefen sie erfolgreich ihre Initialisierung nach dem Aussetzen, richteten sich wie vorgesehen zur Sonne aus und ermöglichten stabile Funkverbindungen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/vs15Fermeturecoiffes070.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/vs15Fermeturecoiffes070260.jpg" alt="Satelliten am Dispenser auf Fregat-Oberstufe vor Verschließen der Nutzlastverkleidung
(Bilder: ESA/CNES/Arianespace/CSG)"/></a><figcaption>Satelliten am Dispenser auf Fregat-Oberstufe<br> vor Verschließen der Nutzlastverkleidung<br>(Bilder: ESA/CNES/Arianespace/CSG)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Ersten von den Satelliten empfangenen Telemetriedaten war zu entnehmen, dass sie ihre Solarzellenausleger erfolgreich entfalten konnten. Jeder der Satelliten ist mit zwei Solarzellenauslegern ausgestattet. Jeder dieser Ausleger hat eine Fläche von etwa einem auf fünf Meter.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gebaut wurden die Satelliten von der OHB-System AG mit Sitz in Bremen. Das Unternehmen war Anfang 2010 als Hauptauftragnehmer für den Bau von zunächst 14 der von der Europäischen Union finanzierten Navigationssatelliten ausgewählt worden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zusammen mit dem britischen Unternehmen Surrey Satellite Technology Ltd. (SSTL) hatte OHB-System an einem Bieterverfahren teilgenommen und Satelliten mit einem von OHB-System entwickelten und gebauten Satellitenbus, der mit einer von SSTL konstruierten Navigationsnutzlast ausgestattet ist, vorgeschlagen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/DSC00078esoc1500.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/DSC00078esoc260.jpg" alt=""/></a><figcaption><br></figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Gesteuert und überwacht werden die gerade gestarteten Satelliten von der ESA zusammen mit der französischen Weltraumagentur (Centre national d&#8217;études spatiales, CNES) vom europäischen Satellitenkontrollzentrum (European Space Operations Center, ESOC) in Darmstadt aus. Gemeinsame Arbeitsgruppen haben bei den vergangenen Starts von Galileo-Satelliten abwechselnd in Darmstadt und in Toulouse gearbeitet.Bewährter Weise ist jedem für eine bestimmte Tätigkeit eingesetzten Kollegen des ESOC aus Darmstadt ein entsprechend qualifizierter Mitarbeiter vom CNES-Kontrollzentrum Toulouse zugeordnet. Sie werden in Darmstadt zusammen insgesamt neun Tage rund um die Uhr in einem Drei-Schicht-System arbeiten.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/DSC00060esoc1500.jpg" data-rel="lightbox-image-5" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/DSC00060esoc260.jpg" alt="im ESOC-Hauptkontrollraum
(Bilder: T. Weyrauch)"/></a><figcaption>im ESOC-Hauptkontrollraum<br>(Bilder: T. Weyrauch)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nach den ersten grundlegenden Inbetriebnahmearbeiten wird Spaceopal, ein Gemeinschaftsunternehmen von Telespazio und der Gesellschaft für Raumfahrtanwendungen (GfR) mbH, einer Tochter des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), die Kontrolle der Satelliten mit Stationen in Oberpfaffenhofen und dem italienischen Fucino übernehmen. Die Navigationsnutzlasten der beiden Satelliten wird man von Oberpfaffenhofen aus aktivieren und testen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/GalileoFOCESAPCarril1500.jpg" data-rel="lightbox-image-6" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/GalileoFOCESAPCarril260.jpg" alt="Galileo-Satellit im All - Illustration
(Bild: ESA / P. Carril)"/></a><figcaption>Galileo-Satellit im All &#8211; Illustration<br>(Bild: ESA / P. Carril)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Erste von Galileo zur Verfügung gestellte Dienste wollten die Betreiber des Navigationssatellitensystems älteren Planungen zufolge schon 2008 anbieten. Allerdings begann das Bieterverfahren für die Satelliten für das endgültige Betriebsnetz erst im September 2008. Zu diesem Zeitpunkt rechnete man mit einer vollen Einsatzbereitschaft des europäischen Navigationssatellitensystems im Jahr 2016.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Start des zweiten Satellitenpaars für die Galileo-Testkonstellation (In-Orbit Validation, IOV) dachte man, dass es möglich sein sollte, ab Ende 2014 mit Hilfe von dann 18 in der Galileo-Konstellation eingebundenen Satelliten erste Navigationsdienste für die Allgemeinheit verfügbar zu machen. Die Vervollständigung des Weltraumsegments von Galileo erwartete man seinerzeit für das Jahr 2018.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aktuell wird erwartet, dass 2020 die volle Einsatzkapazität (Full Operational Capability, FOC) von Galileo endgültig erreicht wird. Dann sollen sich 30 Satelliten des Systems im All befinden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um die fehlenden Satelliten rechtzeitig in den Weltraum transportieren zu können, will die ESA künftig auch auf leistungsfähige Ariane-5-Raketen zurückgreifen. Ein erster entsprechender Start mit vier Satelliten an Bord &#8211; auf einer Sojus-Rakete können nur zwei der Navigationssatelliten untergebracht werden &#8211; ist derzeit für November 2016 vorgesehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die jetzt gestarteten Satelliten und die Fregat-Oberstufe wurden die NORAD-Nummern 41.549 bis 41.551 und die COSPAR-Bezeichnungen 2016-030A bis 2016-030C vergeben.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=14306.msg361989#msg361989" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Galileo-FOC FM-10, FM-11 auf Sojus 2.1b(ST)/Fregat-MT VS15</a></li><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4144.msg363547#msg363547" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Galileo SNS II</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Galileo-Aufbau: Sojus-Flug VS13 erfolgreich</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/galileo-aufbau-sojus-flug-vs13-erfolgreich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Dec 2015 11:12:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[CNES]]></category>
		<category><![CDATA[DLR]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[FOC]]></category>
		<category><![CDATA[Französisch-Guayana]]></category>
		<category><![CDATA[Galileo]]></category>
		<category><![CDATA[GNSS]]></category>
		<category><![CDATA[Kourou]]></category>
		<category><![CDATA[Navigationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[OHB]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[Sojus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Aufbau des europäischen Satellitennavigationssystems Galileo geht weiter. Am 17. Dezember 2015 brachte die Sojus-Rakete mit der Flugnummer VS13 von Kourou in Französisch-Guayana aus das Satellitenpaar &#8222;Andriana&#8220; und &#8222;Liene&#8220; für die Galileo-Navigationssatellitenkonstellation ins All. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Arianespace, DLR, ESA, Raumfahrer.net. Zusammen mit den zuvor gestarteten Navigationssatelliten und den jetzt in den Weltraum [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der Aufbau des europäischen Satellitennavigationssystems Galileo geht weiter. Am 17. Dezember 2015 brachte die Sojus-Rakete mit der Flugnummer VS13 von Kourou in Französisch-Guayana aus das Satellitenpaar &#8222;Andriana&#8220; und &#8222;Liene&#8220; für die Galileo-Navigationssatellitenkonstellation ins All.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch</a>. Quelle: Arianespace, DLR, ESA, Raumfahrer.net.   </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/GalileoSoyuzVS13liftoff3px1500.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/GalileoSoyuzVS13liftoff3px260.jpg" alt="" class="wp-image-10345" width="260" height="184"/></a><figcaption>VS13-Start am 17. Dezember 2015
(Bild: ESA/CNES/Arianespace/CSG)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Zusammen mit den zuvor gestarteten Navigationssatelliten und den jetzt in den Weltraum beförderten Raumfahrzeugen mit einer Startmasse von jeweils rund 715 Kilogramm befinden sich nun 12 Satelliten für das Betriebsnetz von Galileo auf Umlaufbahnen um die Erde. Um den Aufbau des Betriebsnetzes kümmert sich die Europäische Raumfahrtagentur (European Space Agency, ESA) im Auftrag der Europäischen Kommission (European Commission, EC).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine unter der Ägide von Arianespace betriebene Rakete vom Typ Sojus 2.1b aus Russland war es, die um 12:51 Uhr MEZ (8:51 Uhr Ortszeit) vom Startzentrum in Kourou in Französisch-Guayana mit den beiden neuen Navigationssatelliten an der Spitze abhob. Sämtliche Stufen der Rakete arbeiteten wie vorgesehen. 3 Stunden und 48 Minuten nach dem Start setzte die russische Raketenoberstufe vom Typ Fregat die beiden Navigationssatelliten FOC FM08 (&#8222;Andriana&#8220;) und FOC FM09 (&#8222;Liene&#8220;) in rund 23.222 Kilometern Höhe über der Erde aus.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/vs13DecollageColibri105.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/vs13DecollageColibri105px260.jpg" alt="" class="wp-image-10350" width="260" height="184"/></a><figcaption>VS13-Start am 17. Dezember 2015
(Bild: ESA/CNES/Arianespace/CSG)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Gebaut worden waren die Satelliten von der&nbsp;<a href="https://www.raumfahrer.net/ohb-wird-14-galileo-satelliten-bauen/" data-wpel-link="internal">OHB</a>-System AG mit Sitz in Bremen. Das Unternehmen war Anfang 2010 als Hauptauftragnehmer für den Bau von zunächst 14 der von der Europäischen Union finanzierten Navigationssatelliten ausgewählt worden. Zusammen mit dem britischen Unternehmen Surrey Satellite Technology Ltd. (<a href="https://www.raumfahrer.net/galileo-knoten-in-fucino-in-betrieb-genommen/" data-wpel-link="internal">SSTL</a>) hatte OHB-System an einem Bieterverfahren teilgenommen und Satelliten mit einem von OHB-System entwickelten und gebauten Satellitenbus, der mit einer von SSTL konstruierten Navigationsnutzlast ausgestattet ist, vorgeschlagen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gesteuert und überwacht werden die gerade gestarteten Satelliten von der ESA zusammen mit der französischen Weltraumagentur (Centre national d&#8217;études spatiales, CNES) von einem Kontrollzentrum im französischen Toulouse aus. Nach den ersten grundlegenden Inbetriebnahmearbeiten wird Spaceopal, ein Gemeinschaftsunternehmen von Telespazio und der Gesellschaft für Raumfahrtanwendungen (GfR) mbH, einer Tochter des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), die Kontrolle der Satelliten mit Stationen in Oberpfaffenhofen und dem italienischen <a href="https://www.raumfahrer.net/galileo-knoten-in-fucino-in-betrieb-genommen/" data-wpel-link="internal">Fucino</a> übernehmen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/IntegrationCU1surfregat002.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/IntegrationCU1surfregat002px260.jpg" alt="" class="wp-image-10348" width="260" height="367" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/IntegrationCU1surfregat002px260.jpg 260w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/IntegrationCU1surfregat002px260-213x300.jpg 213w" sizes="(max-width: 260px) 100vw, 260px" /></a><figcaption>FM08 und FM09 auf Dispenser am Kran vor der Verbindung mit der Fregat-Oberstufe in Kourou
(Bild: ESA/CNES/Arianespace/CSG)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Erste von Galileo zur Verfügung gestellte Dienste wollten die Betreiber des Navigationssatellitensystems älteren Planungen zufolge schon 2008 anbieten. Allerdings begann das Bieterverfahren für die Satelliten für des endgültige Betriebsnetz erst im September 2008. Zu diesem Zeitpunkt rechnete man mit einer vollen Einsatzbereitschaft des europäischen Navigationssatellitensystems im Jahr 2016.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Start des zweiten Satellitenpaars für die Galileo-Testkonstellation (In-Orbit Validation, IOV) dachte man, dass es möglich sein sollte, ab Ende 2014 mit Hilfe von dann 18 in der Galileo-Konstellation eingebundenen Satelliten erste Navigationsdienste für die Allgemeinheit verfügbar zu machen. Die Vervollständigung des Weltraumsegments von Galileo erwartete man seinerzeit für das Jahr 2018.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aktuell wird erwartet, dass 2020 die volle Einsatzkapazität (Full Operational Capability, FOC) von Galileo endgültig erreicht wird. Dann sollen sich 30 Satelliten des Systems im All befinden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um die fehlenden Satelliten rechtzeitig in den Weltraum transportieren zu können, will die ESA künftig auch auf leistungsfähige Ariane-5-Raketen zurückgreifen. Ein erster entsprechender Start mit vier Satelliten an Bord &#8211; auf einer Sojus-Rakete können nur zwei der Navigationssatelliten untergebracht werden &#8211; ist derzeit für Oktober 2016 vorgesehen. Dann könnten die FOC-Satelliten FM07 (&#8222;Antonianna&#8220;), FM10 (&#8222;Danielè&#8220;), FM11 (&#8222;Alizée&#8220;) und FM12 (&#8222;Lisa&#8220;) Bahnen um die Erde erreichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=13931.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Galileo-FOC FM-8, FM-9 auf Sojus 2.1b/Fregat VS13</a></li><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4144.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Galileo SNS II</a></li></ul>
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		<item>
		<title>Hubble-Hardware auf dem Prüfstand</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/lexikon-planet-erde-3-26/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Jun 2002 21:19:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hubble]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[Columbia]]></category>
		<category><![CDATA[FOC]]></category>
		<category><![CDATA[Mikrometeroit]]></category>
		<category><![CDATA[Solarpaneele]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumteleskop]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zwei Komponenten des Weltraumteleskops Hubble, die während der Hubble-Servicemission 3B im März 2002 ausgetauscht worden sind, werden nun nach ihrem Rücktransport zur Erde beim European Space Research &#38; Technology Centre (ESTEC) der ESA in Nordwijk (Niederlande) detailliert untersucht. Die ESA-Ingenieure und -Wissenschaftler sind vor allem daran interessiert, die Auswirkungen des jahrelangen Aufenthalts im Weltall auf [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Zwei Komponenten des Weltraumteleskops <em>Hubble</em>, die während der <em>Hubble</em>-Servicemission 3B im März 2002 ausgetauscht worden sind, werden nun nach ihrem Rücktransport zur Erde beim <em>European Space Research &amp; Technology Centre</em> (ESTEC) der ESA in Nordwijk (Niederlande) detailliert untersucht. Die ESA-Ingenieure und -Wissenschaftler sind vor allem daran interessiert, die Auswirkungen des jahrelangen Aufenthalts im Weltall auf die verschiedenen Materialien der beiden Hardwarekomponenten zu untersuchen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Betrag von Michael Stein, bearbeitet von Star-Light. Quelle: ESA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/The_Faint_Object_Camera_back_on_the_ground_40.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/The_Faint_Object_Camera_back_on_the_ground_26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Die Faint Object Camera zurück auf der Erde. (Bild: ESA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Astronauten der Hubble-Servicemission 3B haben während ihrer Außeneinsätze im vergangenen März die so genannte <em>Faint Object Camera</em> (FOC) und die beiden Solarpaneele des Weltraumteleskops abmontiert und durch neue, leistungsfähigere Komponenten ersetzt. Da die amerikanischen Raumfähren nicht nur Lasten von der Erde in den Weltraum, sondern auch auf umgekehrtem Wege transportieren können wurde die Gelegenheit genutzt, um die beiden ausgewechselten Komponenten für intensive Materialuntersuchungen zur Erde zurück zu transportieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nur einige Stunden nach der Landung des Space Shuttle <em>Columbia</em> am 12. März 2002 wurden die Kamera und die Solarpaneele in luftdichte Behälter umgepackt, um sie so wenig wie möglich dem Einfluss der Atmosphäre auszusetzen. Es kommt sehr selten vor, dass einzelne Teile von Raumfahrzeugen nach längerem Aufenthalt im Weltall wieder zurück auf die Erde gebracht werden, und dementsprechend gespannt sind die Ingenieure und Wissenschaftler der ESA natürlich auf ihre neuen Untersuchungsgegenstände.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/Impacts_seen_on_returned_solar_arrays_45.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/Impacts_seen_on_returned_solar_arrays_26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Auswirkungen auf zurückgeholtem Solarausleger:<br> Durchschnittlich vier Löcher pro Quadratmeter. (Bild: ESA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Trotz des insgesamt 4.340 Tage währenden Aufenthalts im Weltall (keine andere Komponente, die bisher zur Erde zurückgebracht worden ist, war so lange im Weltraum!) ist die FOC ersten Untersuchungen nach in einem sehr guten Zustand und zeigt keinerlei Alterungserscheinungen. &#8222;Sie sieht aus wie neu!&#8220;, sagt Lothar Gerlach, der ESA-Spezialist für Solarpaneele und die zentrale Figur der anstehenden Nach-Flug-Untersuchungen. Dies hängt natürlich auch damit zusammen, dass die FOC im Inneren von <em>Hubble</em> montiert und somit den harschen Bedingungen des Weltalls nicht direkt ausgesetzt gewesen ist. &#8222;Die Solarpaneele sehen ebenfalls großartig aus, weisen aber die typischen Zeichen der Aussetzung extremer Temperaturen, intensiver Strahlung und Mikrometeroiten-Bombardement im Weltall auf&#8220;, so Gerlach. Die Belastung für die Solarpaneele wird deutlich, wenn man sich vor Augen führt, dass die Solarpaneele bei jedem Erdumlauf einen Temperaturunterschied von ca. 250° C zwischen der Tag- und Nachtseite der Erde zu verkraften hatten! Typische Auswirkungen dieser Belastungen sind beispielsweise Materialbrüche, winzige Löcher durch Mikrometeroiten-Einschläge und Verfärbungen durch die intensive UV-Strahlung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es werden noch einige Monate vergehen, bevor sämtliche Untersuchungen abgeschlossen sind und alle Ergebnisse vorliegen: Die ESA rechnet damit, erst Ende nächsten Jahres einen Abschlußbericht veröffentlichen zu können. Die FOC und die Solarpaneele sind somit auch noch nach Ende ihrer offiziellen &#8222;Dienstzeit&#8220; kein nutzloser Weltraumschrott: Die gewonnenen Erkenntnisse über Alterungs- und Ermüdungsprozesse der verschiedenen Materialen im Weltall werden für Entwurf und Bau zukünftiger Raumfahrzeuge von großem Wert sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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