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	<title>Geodäsiesatellit &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Geodäsiesatellit &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<item>
		<title>GEO-IK-2: Tests teilweise abgeschlossen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/geo-ik-2-tests-teilweise-abgeschlossen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Jul 2016 03:22:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Geodäsiesatellit]]></category>
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		<category><![CDATA[GPS]]></category>
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		<category><![CDATA[SADKO-2]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der russische Satellitenbauer Reschetnjow Informational Satellite Systems teilte am 7. Juli 2016 mit, dass die Tests der raumflugtechnischen Systeme des am 4. Juni 2016 gestarteten Geodäsiesatelliten vom Typ GEO-IK-2 abgeschlossen wurden. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Reschetnjow. Schwerter zu PflugschaarenDer GEO-IK-2-Satellit wurde von einer ehemaligen Interkontinentalrakete, einer sogenannten Konversionsrakete vom Typ Rockot, in den [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der russische Satellitenbauer Reschetnjow Informational Satellite Systems teilte am 7. Juli 2016 mit, dass die Tests der raumflugtechnischen Systeme des am 4. Juni 2016 gestarteten Geodäsiesatelliten vom Typ GEO-IK-2 abgeschlossen wurden.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch</a>. Quelle: Reschetnjow.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Schwerter zu Pflugschaaren</strong><br>Der GEO-IK-2-Satellit wurde von einer ehemaligen Interkontinentalrakete, einer sogenannten Konversionsrakete vom Typ Rockot, in den Weltraum transportiert. Mittlerweile ist der Satellit mit einer Startmasse von rund 900 Kilogramm auf einer Bahn mit einem der Erde nächsten Bahnpunkt von 945 Kilometern über der Erde und einem erdfernsten Bahnpunkt von 968 Kilometern unterwegs. Die Neigung der aktuellen Bahn beträgt 99,3 Grad. Für einen Erdumlauf benötigt GEO-IK-2 Nr. 12 derzeit rund 104 Minuten.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/geoik2artjscrss.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/geoik2artjscrss260.jpg" alt="GEO-IK-2-Satellit - Illustration
(Bild: Reschetnjow)"/></a><figcaption>GEO-IK-2-Satellit &#8211; Illustration<br>(Bild: Reschetnjow)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Erdtrabant besitzt einen zentralen Gerätebehälter mit einem Durchmesser von rund 1,3 Metern. Die Erdbeobachtungsnutzlast umfasst unter anderem ein Dopplersystem, einen Entfernungsmesser und einen Reflektor für Laserlicht. Bestandteile der Beobachtungsnutzlast sind außerdem ein System zur Bereitstellung einer synchronisierten Zeitbasis sowie Empfänger für Navigationssignale der Systeme GloNaSS (Russland) und GPS (USA).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eventuell ebenfalls an Bord befindet sich ein Mikrowellenradiometer namens Miram vom russischen wissenschaftlichen Forschungsinstitut für den Instrumentenbau für die Raumfahrt (<a href="https://web.archive.org/web/20220304032100/https://russianspacesystems.ru/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">RNII KP / РНИИ КП</a>) in Moskau.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Hilfe aus dem Westen</strong><br>Das Hauptinstrument der Beobachtungsnutzlast, ein Radiohöhenmesser, kommt vom französisch-italienischen Luft- und Raumfahrtkonzern Thales Alenia Space. Das SADKO-2 genannte Instrument wurde vom Höhenmesser mit der Bezeichnung Poseidon-2 des französischen Erdbeobachtungssatelliten Jason-1 abgeleitet. Die Hauptantenne des Instruments hat einen Durchmesser von rund 1,2 Metern.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Dual-Use-Raumfahrzeug</strong><br>Der Satellit soll Russland Daten zur Überarbeitung eines geodätischen Koordinatensystems liefern, die Drift der Kontinentalplatten beobachten sowie den Tidenhub und andere weltweite natürliche Phänomene untersuchen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Daten des Satelliten mit einer Auslegungsbetriebsdauer von fünf Jahren werden Eingang in neues kartographisches Material finden, und zur Steuerung und Zielprogrammierung von Marschflugkörpern und Raketen verwendet werden können. Zusammen mit einem Schwestersatelliten soll GEO-IK-2 Nr. 12 Bestandteil des Weltraumsegments eines mehrschichtigen militärischen geodätischen Messkomplexes werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Tests der Erdbeobachtungsnutzlast des Anfang Juni gestarteten GEO-IK-2 haben laut <a href="https://web.archive.org/web/20220123114411/http://www.iss-reshetnev.com/media/news/news-070716" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Reschetnjow</a> zwischenzeitlich begonnen, nach dem man festgestellt hatte, dass die raumflugtechnischen Systeme des Satelliten funktionieren wie vorgesehen. Die Systeme für Antrieb und Lageregelung, zur Stromerzeugung (Nennleistung 1.000 Watt) und Energiespeicherung, zum Kommandoempfang und zur Telemetrieweiterleitung arbeiten also zufriedenstellend. Entsprechende Nachweise für die einzelnen Komponenten der Beobachtungsnutzlast sind jetzt zu erbringen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">GEO-IK-2 Nr. 12 alias Kosmos 2.517 ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 41.579 und als COSPAR-Objekt 2016-034A.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=14392.msg364858#msg364858" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Geo-IK-2 Nr. 2 (Kosmos 2.517) auf Rockot/Breeze-KM von Plessezk</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Reschetnjow baut weiteren GEO-IK-2</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/reschetnjow-baut-weiteren-geo-ik-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Dec 2012 15:36:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Geodäsiesatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Laserreflektor]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der russische Raumfahrtkonzern Reschetnjow Informational Satellite Systems ist mit dem Bau eines weiteren militärischen Erdvermessungssatelliten des Typs GEO-IK-2 beauftragt worden. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Reschetnjow Informational Satellite Systems, Raumfahrer.net. Reschetnjow hatte am 7. Dezember 2012 von dem Auftrag berichtet. Der neue Satellit soll Daten zur Überarbeitung eines geodätischen Koordinatensystems liefern, die Drift der [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der russische Raumfahrtkonzern Reschetnjow Informational Satellite Systems ist mit dem Bau eines weiteren militärischen Erdvermessungssatelliten des Typs GEO-IK-2 beauftragt worden.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Reschetnjow Informational Satellite Systems, Raumfahrer.net.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09122012163605_small_1.jpg" alt="Reschetnjow Informational Satellite Systems" width="311" height="263"/><figcaption>
GEO-IK-2 über der Erde &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: Reschetnjow Informational Satellite Systems)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Reschetnjow hatte am 7. Dezember 2012 von dem Auftrag berichtet. Der neue Satellit soll Daten zur Überarbeitung eines geodätischen Koordinatensystems liefern, die Drift der Kontinentalplatten beobachten sowie den Tidenhub und andere weltweite natürliche Phänomene untersuchen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie bei bereits gebauten Satelliten des gleichen Typs wird auch das neue Raumfahrzeug wieder einen Radiohöhenmesser von Thales Alenia Space erhalten. Das SADKO-3 genannte Instrument bezeichnet Reschetnjow als Hauptinstrument des neuen Satelliten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Vorgängersatelliten verfügen neben dem Radiohöhenmesser über ein Dopplersystem, einen Entfernungsmesser, einen optischer Reflektor für Laserlicht und ein System zur Bereitstellung einer synchronisierten Zeitbasis, sowie Empfänger für Navigationssignale der Systeme GloNaSS (Russland) und GPS (USA). </p>



<p class="wp-block-paragraph">1982 hatte die Sowjetunion mit dem Aufbau eines militärischen geodätischen Systems begonnen. 1994 wurde der zunächst letzte Erdvermessungssatellit gestartet und ab 1999 blieben Aktualisierungen der Daten des geodätischen Systems aus. </p>



<p class="wp-block-paragraph">GEO-IK-2 Nr. 11 sollte ab 2011 als erster eines neuen Satellitenpaares frische Messdaten sammeln, um Russlands militärisches geodätisches System auf einen aktuellen Stand zu bringen. Der etwa 1,4 Tonnen schwere Satellit gelangte nach seinem Start am 1. Februar 2011 wegen eines Fehlers in der Raketenoberstufe vom Typ Breeze-KM nicht auf die vorgesehene Umlaufbahn, weshalb er seinen Aufgaben nicht nachkommen konnte. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Reschetnjow hat nach eigenen Angaben einen bereits fertiggestellten Satelliten vom Typ GEO-IK-2 eingelagert. Der aktuell zusätzlich beauftragte Satellit soll laut Reschetnjow im Jahr 2015 von Plesetsk aus in den Weltraum transportiert werden. Wann der Start des eingelagerten Raumfahrzeugs zur Sammlung neuer Daten für Russlands militärisches geodätisches System aus rund 1.000 Kilometern über der Erde stattfinden werde, teilte Reschetnjow in der Meldung vom 7. Dezember 2012 nicht mit. </p>
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			</item>
		<item>
		<title>Weiterer Weltraumschrott: GEO-IK-2 Nr. 11 aufgegeben</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/weiterer-weltraumschrott-geo-ik-2-nr-11-aufgegeben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Jul 2011 11:08:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[37362]]></category>
		<category><![CDATA[Anomalie]]></category>
		<category><![CDATA[Breeze-KM]]></category>
		<category><![CDATA[Chrunitschew]]></category>
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		<category><![CDATA[Geodäsiesatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Reschetnjow]]></category>
		<category><![CDATA[Solarzellenausleger]]></category>
		<category><![CDATA[Totalverlust]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 28. Juni 2011 erklärten die russischen Weltraumtruppen den am 1. Februar 2011 auf einer Rockot-Rakete mit Bris-KM-Oberstufe gestarteten Geodäsiesatelliten GEO-IK-2 offiziell zu einem Totalverlust. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: IANS, Interfax, NEWSru, RIAN, Rossiskaja Gaseta. Das von Reschetnjow Informational Satellite Systems gebaute Raumfahrzeug sollte die Erstellung eines hochgenauen geodätischen Koordinatensystems unterstützen und in [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 28. Juni 2011 erklärten die russischen Weltraumtruppen den am  1. Februar 2011 auf einer Rockot-Rakete mit Bris-KM-Oberstufe gestarteten Geodäsiesatelliten GEO-IK-2 offiziell zu einem Totalverlust.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: IANS, Interfax, NEWSru, RIAN, Rossiskaja Gaseta.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/02072011130830_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/02072011130830_small_1.jpg" alt="Reschetnjow Informational Satellite Systems" width="260"/></a><figcaption>
GEO-IK-2 Nr. 11 vor dem Transport ins All 
<br>
(Bild: Reschetnjow Informational Satellite Systems)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Das von Reschetnjow Informational Satellite Systems gebaute Raumfahrzeug sollte die Erstellung eines hochgenauen geodätischen Koordinatensystems unterstützen und in diesem Rahmen die Form der Erde, ihre exakte Rotationsgeschwindigkeit und ihr Schwerefeld bestimmen. Außerdem war vorgesehen, mit Hilfe des Satelliten die Drift der Kontinentalplatten und die genaue Lage der Pole festzuhalten. Als erster Teil eines neuen Satellitenpaares war GEO-IK-2 Nr. 11 dazu gedacht, frische Messdaten sammeln, um Russlands militärisches geodätisches System auf einen aktuellen Stand zu bringen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Start war GEO-IK-2 Nr. 11 nicht auf die ursprünglich vorgesehene Bahn in rund 1.000 Kilometern über der Erde gelangt. Die Raketenoberstufe hatte ihn statt dessen in einem Orbit mit einem Apogäum von rund 1.021 und einem Perigäum von rund 369 Kilometern über der Erde ausgesetzt. Die Fehlfunktion der von Chrunitschew gebauten Raketenoberstufe von Typ Bris-KM wurde vermutlich von Einflüssen elektromagnetischer oder Partikelstrahlung auf die Elektronik der Stufe nach deren erster Brennphase verursacht. Zur zweiten Brennphase, die zum Erreichen der geplanten Kreisbahn erforderlich gewesen wäre, kam es nicht: Die Oberstufe zündete nicht, und die Nutzlast wurde, wie es das Notfallregime der Stufe vorsah, abgetrennt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein ganzer Tag verging, bis das zuständige Satellitenkontrollzentrum Kontakt zu dem gestrandeten Satelliten aufgebaut hatte. Sehr schnell war klar, dass der Satellit sein Vermessungsprogramm allenfalls eingeschränkt würde erledigen können, weil die beiden Solarzellenausleger des Satelliten ihn auf Grund der tatsächlich erreichten Umlaufbahn nur unzureichend mit Strom versorgen. Mit dem für die Lageregelungstriebwerke des Satelliten an Bord vorrätigen Treibstoff war die ursprünglich vorgesehene Bahn nicht zu erreichen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ende Februar 2011 traten Probleme bei der Orientierung des Satelliten an der Sonne auf. Nach einem Ausfall eines Systems zur Sonnenorientierung begann der Satellit unkontrolliert zu rotieren, was auf mangelnde Stromversorgung durch die nicht drehbar, sondern fest an der Satellitenstruktur angebrachten Solarzellenausleger zurückgeführt wird. Anfang März 2011 betrachtete man es als unwahrscheinlich, das Raumfahrzeug noch einmal unter Kontrolle zu bekommen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/02072011130830_small_2.jpg" alt="Reschetnjow Informational Satellite Systems" width="260"/><figcaption>
GEO-IK-2 über der Erde &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: Reschetnjow Informational Satellite Systems)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Im April 2011 gelang es, wieder Verbindung zu GEO-IK-2 Nr. 11 herzustellen. Man begann mit einer Analyse der von dem Raumfahrzeug empfangenen Telemetriedaten und teile mit, nach der Begutachtung der Daten über die weitere Nutzung des Satelliten zu entscheiden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da es jedoch nicht möglich war, den Satelliten in ein brauchbares Betriebsregime zu bringen, weil keine dauerhaft stabile Verbindung aufrecht zu erhalten war, blieb nichts anderes übrig, als ihn aufzugeben. Jetzt umkreist er die Erde nutzlos und stellt für andere Raumfahrzeuge ein weiteres gefährliches Stück Weltraumschrott dar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">GEO-IK-2 Nr. 11 alias Kosmos 2470 ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 37.362 bzw. als COSPAR-Objekt 2011-005A. </p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>GEO-IK-2 Nr. 11 wird seine Mission nicht erfüllen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/geo-ik-2-nr-11-wird-seine-mission-nicht-erfuellen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Mar 2011 20:43:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Geodäsiesatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Rokot]]></category>
		<category><![CDATA[Rotation]]></category>
		<category><![CDATA[Solarzellenausleger]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der nach seinem Start auf einer Rokot-Rakete am 1. Februar 2011 in einem nicht vorgesehenen Orbit ausgesetzte russische militärische Erdvermessungssatellit wird seine Aufgaben nicht erfüllen können. Nach dem Ausfall eines Systems zur Sonnenorientierung an Bord des Raumfahrzeugs wird die Mission als endgültig gescheitert betrachtet. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Interfax, JSC ISS, Kommersant, Roskosmos. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/geo-ik-2-nr-11-wird-seine-mission-nicht-erfuellen/" data-wpel-link="internal">GEO-IK-2 Nr. 11 wird seine Mission nicht erfüllen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der nach seinem Start auf einer Rokot-Rakete am 1. Februar 2011 in einem nicht vorgesehenen Orbit ausgesetzte russische militärische Erdvermessungssatellit wird seine Aufgaben nicht erfüllen können. Nach dem Ausfall eines Systems zur Sonnenorientierung an Bord des Raumfahrzeugs wird die Mission als endgültig gescheitert betrachtet.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Interfax, JSC ISS, Kommersant, Roskosmos.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 1. März 2011 meldete die russische Nachrichtenagentur Interfax, dass es nach Problemen infolge des Ausfall eines Systems zur Sonnenorientierung nicht mehr gelang, das Raumfahrzeug wieder einsatzfähig zu machen. Mitte vergangener Woche sollen die Probleme mit der Kontrolle der Ausrichtung des Satelliten begonnen haben. Kommersant berichtete am 2. März 2011, der Satellit rotiere unkontrolliert, was darauf zurückzuführen sei, dass die Solarzellenausleger nicht in der Lage waren, den zum Betrieb des Satelliten und seiner Sensorsysteme erforderlichen Strom zu erzeugen.
<br>
Seit dem Aussetzen durch die Bris-KM-Oberstufe der Trägerrakete war GEO-IK-2 Nr. 11 in einem Orbit mit einem Apogäum von rund 1.021 und einem Perigäum von rund 369 Kilometern über der Erde unterwegs, statt wie geplant auf einer annähernd kreisförmigen Bahn in rund 1.000 Kilometern Höhe. Angesicht der Bahnparameter war klar, dass der Satellit allenfalls eingeschränkt seinen ursprünglichen Einsatzzweck würde erfüllen können. Die aktuelle Umlaufbahn ist auch Grund für die eingeschränkten Fähigkeiten der beiden Solarzellenausleger des Satelliten, seine System mit Strom zu versorgen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/02032011214355_small_1.jpg" alt="JSC ISS" width="325" height="291"/><figcaption>
GEO-IK-2 &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: JSC ISS)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Radiohöhenmesser namens Sadko von Thales Alenia Space, ein Dopplersystem, ein Entfernungsmesser, ein optischer Reflektor für Laserlicht und ein System zur Bereitstellung einer synchronisierten Zeitbasis sollte die Erstellung eines hochgenauen geodätischen Koordinatensystems unterstützen. Die Drift der Kontinentalplatten sollte der von Reschetnjow Informational Satellite Systems gebaute Satellit mit dem Erzeugniscode 14F31 und der alternativen Typbezeichnung Mousson 2 bestimmen können, ebenso die Rotationsgeschwindigkeit der Erde und die Lage der Pole. </p>



<p class="wp-block-paragraph">1982 hatte die Sowjetunion mit dem Aufbau eines militärischen geodätischen Systems begonnen. 1994 wurde der zunächst letzte Erdvermessungssatellit gestartet und ab 1999 blieben Aktualisierungen der Daten des geodätischen Systems aus. GEO-IK-2 Nr. 11 sollte als erster eines neuen Satellitenpaares frische Messdaten sammeln, um Russlands militärisches geodätisches System auf einen aktuellen Stand zu bringen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist nicht völlig ausgeschlossen, dass es noch einmal gelingt, Verbindung zu dem Satelliten aufzubauen. Möglicherweise beleuchtet die Sonne die Solarzellenausleger bei einer zufällig günstigen Lage des Satelliten im Raum so lange, dass zur Kommunikation mit dem Raumfahrzeug erforderliche Systeme hochfahren. Auf einen stabilen Betrieb von GEO-IK-2 Nr. 11 zu hoffen, entbehrt jedoch jeder vernünftigen Grundlage. </p>



<p class="wp-block-paragraph">GEO-IK-2 Nr. 11 ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 37.362 bzw. als COSPAR-Objekt 2011-005A. </p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/geo-ik-2-nr-11-wird-seine-mission-nicht-erfuellen/" data-wpel-link="internal">GEO-IK-2 Nr. 11 wird seine Mission nicht erfüllen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Hoffnung für GEO-IK 2?</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/hoffnung-fuer-geo-ik-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Feb 2011 20:19:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Briz-KM]]></category>
		<category><![CDATA[Fehlfunktion]]></category>
		<category><![CDATA[Geodäsiesatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Rokot]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=33894</guid>

					<description><![CDATA[<p>Obwohl sich der russische Geodäsie-Satellit nicht im geplanten Orbit befindet, kann er eventuell eingesetzt werden. Ein Beitrag von Stefan Heykes. Quelle: Roskosmos. Am 1. Februar wurde GEO-IK 2 von einer russischen Rokot gestartet. Statt des geplanten kreisförmigen Orbits in 1.000 Kilometern Höhe landete der Satellit jedoch in einem Orbit zwischen 320 und 1.052 Kilometern. Grund [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/hoffnung-fuer-geo-ik-2/" data-wpel-link="internal">Hoffnung für GEO-IK 2?</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Obwohl sich der russische Geodäsie-Satellit nicht im geplanten Orbit befindet, kann er eventuell eingesetzt werden.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Stefan Heykes. Quelle: Roskosmos.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 1. Februar wurde GEO-IK 2 von einer russischen Rokot gestartet. Statt des geplanten kreisförmigen Orbits in 1.000 Kilometern Höhe landete der Satellit jedoch in einem Orbit zwischen 320 und 1.052 Kilometern. Grund dafür war ein Versagen der Oberstufe Bris-KM, die nur einmal zündete. Daraufhin wurde eine staatliche Untersuchungskommission eingerichtet, die heute ihre Ergebnisse veröffentlicht hat. Demnach war dieses Versagen ein einmaliges Ereignis und kein systematisches Problem der Bris. Starts der Rokot werden nicht durchgeführt, bis die vorgeschlagenen Maßnahmen zur Sicherstellung der Zuverlässigkeit durchgeführt werden. Es gibt hingegen keine Aussagen über eine Aufschiebung von Starts der Proton mit der verwandten Oberstufe Bris-M. Spekulationen, eine ausländische Macht könne einen Angriff auf das System durchgeführt haben, wurden zwar geäußert, tauchen aber nicht im offiziellen Bericht auf. 
<br>
GEO-IK 2 selbst ist technisch einwandfrei. Auch in der verunglückten Umlaufbahn können die geplanten Flugtests durchgeführt werden. 26 der 29 Tests können uneingeschränkt erfolgreich absolviert werden, drei Tests sind durch die Umlaufbahn nur eingeschränkt erfüllbar. Letztendlich ist es dadurch möglich, dass GEO-IK 2 operationell eingesetzt werden könnte. Es gibt jedoch noch keine offiziellen Äußerungen, inwiefern der Einsatz durch die Umlaufbahn eingeschränkt sein könnte. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9500.msg174310.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Geo-IK (Geodäsie) auf Rokot von Plesezk</a></li></ul>
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		<title>Geo-IK 2 in Schwierigkeiten</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/geo-ik-2-in-schwierigkeiten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Feb 2011 18:17:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Anomalie]]></category>
		<category><![CDATA[Briz-KM]]></category>
		<category><![CDATA[Geodäsiesatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Laserreflektor]]></category>
		<category><![CDATA[Radarhöhenmesser]]></category>
		<category><![CDATA[Rokot]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=33915</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der russische Vermessungssatellit fliegt auf falscher Bahn und kann dadurch nicht wie geplant eingesetzt werden. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: RIAN, Raumcon, Skyrocket. Am 1. Februar startete gegen 15:00 Uhr MEZ der russische Geodäsiesatellit Geo-IK 2 an der Spitze einer Rokot-Trägerrakete mit Bris-KM-Oberstufe vom Kosmodrom Plesezk aus ins All. Nach einem scheinbar erfolgreichen Aufstieg [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Der russische Vermessungssatellit fliegt auf falscher Bahn und kann dadurch nicht wie geplant eingesetzt werden.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: RIAN, Raumcon, Skyrocket.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 1. Februar startete gegen 15:00 Uhr MEZ der russische Geodäsiesatellit Geo-IK 2 an der Spitze einer Rokot-Trägerrakete mit Bris-KM-Oberstufe vom Kosmodrom Plesezk aus ins All. Nach einem scheinbar erfolgreichen Aufstieg konnte man zunächst keinen Kontakt mit dem Satelliten aufnehmen. Ursache war: man suchte an der falschen Stelle. 
<br>
Statt auf einer Kreisbahn in etwa 1.000 Kilometern Höhe umläuft Geo-IK 2 die Erde zwischen 320 und 1.052 Kilometern bei 99,46 Grad Bahnneigung. Da die Oberstufe bereits abgeworfen ist, besteht auch keine Chance mehr, die geplante Bahn zu erreichen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Als Ursache wird aus Kreisen der Industrie entweder ein Fehler in der Flugsteuerung oder der Kreiselplattform der Oberstufe vermutet. Dies könnte möglicherweise weiterreichende Konsequenzen haben. So könnten bis zur endgültigen Klärung der Fehlerursache alle Flüge mit Bris-KM-Oberstufe verschoben werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der von ISS Reschetnjow gebaute, etwa 1,4 Tonnen schwere Satellit verfügt über einen Radarhöhenmesser, mehrere Laserreflektoren zur Bahnvermessung sowie Empfänger für Navigationssignale der Systeme GloNaSS (Russland) und GPS (USA). </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9500.msg174310.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Geo-IK (Geodäsie) auf Rockot von Plesezk</a></li></ul>
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