<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>GMES &#8211; Raumfahrer.net</title>
	<atom:link href="https://www.raumfahrer.net/tag/gmes/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.raumfahrer.net</link>
	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
	<lastBuildDate>Sun, 24 Aug 2025 14:22:30 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.0</generator>

<image>
	<url>https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/cropped-R-Logo-neu-o-512-32x32.png</url>
	<title>GMES &#8211; Raumfahrer.net</title>
	<link>https://www.raumfahrer.net</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Arianespace startet erfolgreich den Erdbeobachtungs-Satelliten Sentinel-1C für das europäische Copernicus-Programm</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/arianespace-startet-erfolgreich-den-erdbeobachtungs-satelliten-sentinel-1c-fuer-das-europaeische-copernicus-programm/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Dec 2024 10:50:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Erde]]></category>
		<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Arianespace]]></category>
		<category><![CDATA[Avio]]></category>
		<category><![CDATA[Copernicus]]></category>
		<category><![CDATA[EC]]></category>
		<category><![CDATA[Erdbeobachtung]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[GMES]]></category>
		<category><![CDATA[Kourou]]></category>
		<category><![CDATA[SAR]]></category>
		<category><![CDATA[Sentinel]]></category>
		<category><![CDATA[Sentinel 1C]]></category>
		<category><![CDATA[Thales Alenia Space]]></category>
		<category><![CDATA[Vega C]]></category>
		<category><![CDATA[VV25]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=145923</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am Donnerstag, 5. Dezember 2024, ist die Trägerrakete Vega C (Mission VV25) um 18:20 Uhr Ortszeit (21:20 Uhr UTC, 22:20 Uhr MEZ) vom Weltraumbahnhof in Französisch-Guayana gestartet und hat den Copernicus-Sentinel-1C des Copernicus-Programms erfolgreich in eine sonnensynchrone Umlaufbahn (SSO) in einer Höhe von 700 km gebracht. Die Aussetzung des Satelliten erfolgte 1 Stunde und 43 [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/arianespace-startet-erfolgreich-den-erdbeobachtungs-satelliten-sentinel-1c-fuer-das-europaeische-copernicus-programm/" data-wpel-link="internal">Arianespace startet erfolgreich den Erdbeobachtungs-Satelliten Sentinel-1C für das europäische Copernicus-Programm</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am Donnerstag, 5. Dezember 2024, ist die Trägerrakete Vega C (Mission VV25) um 18:20 Uhr Ortszeit (21:20 Uhr UTC, 22:20 Uhr MEZ) vom Weltraumbahnhof in Französisch-Guayana gestartet und hat den Copernicus-Sentinel-1C des Copernicus-Programms erfolgreich in eine sonnensynchrone Umlaufbahn (SSO) in einer Höhe von 700 km gebracht. Die Aussetzung des Satelliten erfolgte 1 Stunde und 43 Minuten nach dem Start. Eine Pressemitteilung von Arianespace.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Arianespace 5. Dezember 2024.</p>



<p class="wp-block-paragraph">5. Dezember 2024 &#8211; <em>„Vega C hat heute Abend den Satelliten Sentinel-1C des Copernicus-Programms der Europäischen Union erfolgreich in die Umlaufbahn gebracht. Mit dem Launch hat Arianespace für dieses wichtige Umweltprogramm nunmehr sechs Sentinel-Satelliten gelauncht und unser Engagement unterstrichen, den Weltraum zum Wohle des Lebens auf der Erde zu nutzen und zugleich Europas Ambitionen im Weltraum zu unterstützen“, </em>sagte Stéphane Israël, CEO von Arianespace. <em>“Ich möchte unseren Kunden, der Europäischen Kommission und der ESA, für ihr erneutes Vertrauen danken und den Teams von Arianespace und unseren Partnern zur erfolgreichen Wiederaufnahme des Flugbetriebs von Vega C gratulieren. Nach diesem Erfolg und dem des Erstflugs von Ariane 6 bereitet Arianespace sich auf ein sehr arbeitsintensives Jahr 2025 vor.“</em></p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/12/VV25_Decollage-plan-large_ZLV_5568x3712-scaled.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Am 5. Dezember 2024 (Ortszeit Kourou) hat Vega C im Rahmen eines Vertrags mit der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) erfolgreich den Satelliten Sentinel-1C des Copernicus-Programms der Europäischen Kommission in eine sonnensynchrone Umlaufbahn gebracht. Start von Vega-C mit Sentiinel-1C (Bild: Arianespace)" data-rl_caption="" title="Am 5. Dezember 2024 (Ortszeit Kourou) hat Vega C im Rahmen eines Vertrags mit der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) erfolgreich den Satelliten Sentinel-1C des Copernicus-Programms der Europäischen Kommission in eine sonnensynchrone Umlaufbahn gebracht. Start von Vega-C mit Sentiinel-1C (Bild: Arianespace)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/12/VV25_Decollage-plan-large_ZLV_480x320.jpg" alt="Sentinel-2C in Kourou - Öffnen des Transportcontainers. (Bild: EU, ESA, Airbus)"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Am 5. Dezember 2024 (Ortszeit Kourou) hat Vega C im Rahmen eines Vertrags mit der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) erfolgreich den Satelliten Sentinel-1C des Copernicus-Programms der Europäischen Kommission in eine sonnensynchrone Umlaufbahn gebracht.<br>Start von Vega-C mit Sentiinel-1C<br>(Bild: Arianespace)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">ESA General direktor Josef Aschbacher sagte: „<em>In diesem Moment wurden heute zwei große europäische Erfolge vereint: Der dritte Start eines Sentinel-1-Satelliten und der dritte Start von Vega&nbsp;C markieren eine triumphale Rückkehr zu alter Leistungsstärke für beide Vorzeigeprojekte Europas. Es war aufregend und bewegend zu sehen, wie die europäische Trägerraketen- und Copernicus Gemeinschaft und die Teams sich gegenseitig anfeuerten, ganz im Sinne von Team Europe. Mit dem Start von Sentinel-1C in die Umlaufbahn setzt ESA das Erbe der standhaften Sentinels fort, die die Erde schützen, und veranschaulicht, warum Europa sichere Flüge braucht: Denn was wir in den Weltraum schicken, kommt der Erde zugute, und alles beginnt mit einem Start.“</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Giulio Ranzo, CEO von Avio, sagte: „<em>Wir sind ein weiteres Mal stolz darauf, mit unseren Trägerraketen zum europäischen Copernicus-Programm und, im größeren Kontext, zu Europas unabhängigem Zugang zum Weltraum beizusteuern. Mit Vega C sind wir startklar, um mit der für die kommenden Jahre geplanten Beschleunigung der Startkadenz die Nutzlasten unserer Kunden in ihre Umlaufbahnen zu bringen. Ich möchte dem ganzen Avio-Team für die einzigartige Arbeit für Vega C in Kooperation mit unseren Partnern ESA und Arianespace danken.“</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Start vom europäischen Weltraumbahnhof Kourou wurde die Vega C-Trägerrakete von den ersten drei Stufen für eine Dauer von etwas mehr als sieben Minuten angetrieben. Dann zündete die vierte Stufe von AVUM+ dreimal, bevor sie ihren Passagier Sentinel-1C in der Zielumlaufbahn abgesetzt und so den Launch erfolgreich ausgeführt hat. Eine vierte und letzte Zündung von AVUM+ diente dazu, das Trägerraketen- Element aus der Umlaufbahn in eine sichere Flugbahn für den Wiedereintritt in die Erdatmosphäre zu befördern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenige Minuten nach der Aussetzung im Orbit empfing die ESA vom Satelliten Signale, womit die Mission für Partner und Kunden erfolgreich war.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sentinel-1C ist der 107. von Thales Alenia Space entworfene und gebaute Satellit, der von Arianespace gestartet wurde, und ist Teil des Erdbeobachtungsprogramms Copernicus der Europäischen Union. Der Satellit ist mit einem Synthetic-Aperture-Radar (SAR) im C-Band ausgestattet und bietet den Vorteil, dass er in Wellenlängen arbeitet, die nicht von Wolken oder Dunkelheit beeinflusst werden, und daher bei Tag und Nacht und unter allen Wetterbedingungen Daten liefern kann. Sie sind wertvolle Ressourcen für zahlreiche Anwendungen, unter anderem für Stadtplaner und zur Überwachung der Folgen von Erdbeben, von Erdrutschen oder Vulkan-Aktivitäten. SAR-Bilder sind bestens geeignet, Bodensenkungen und strukturelle Schäden der Erdoberfläche zu erfassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Launch startet Arianespace den sechsten Sentinel-Satelliten im Copernicus-Programm, nach fünf vorangegangenen erfolgreichen Starts, davon drei auf Vega: Sentinel-2A in 2015 (VV05), Sentinel-2B in 2017 (VV09) und Sentinel-2C an Bord der letzten Vega-Trägerrakete am 4. September 2024 (VV24). Die Europäische Kommission hat Arianespace und Vega C vier weitere Copernicus-Missionen anvertraut: Sentinel-1D, Sentinel-3C, Sentinel CO2M-A und CO2M-B.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><u>Der VV25-Launch auf einen Blick:</u></strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>351. Start von Arianespace</li>



<li>10% der von Arianespace gestarteten Satelliten sind Erdbeobachtungssatelliten</li>



<li>6. von Arianespace gestarteter Sentinel-Satellit</li>



<li>51. Mission für die Europäische Weltraumorganisation (ESA)</li>



<li>3. Vega C-Launch</li>



<li>107. von Thales Alenia Space gebauter und von Arianespace gestarteter Satellit</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20336.msg569396#msg569396" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal"><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20336.msg569399#msg569399" target="_blank" rel="noopener">Sentinel-1C auf Vega-C (VV25)</a></a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/arianespace-startet-erfolgreich-den-erdbeobachtungs-satelliten-sentinel-1c-fuer-das-europaeische-copernicus-programm/" data-wpel-link="internal">Arianespace startet erfolgreich den Erdbeobachtungs-Satelliten Sentinel-1C für das europäische Copernicus-Programm</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Airbus-Satellit Sentinel-2C erfolgreich gestartet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/airbus-satellit-sentinel-2c-erfolgreich-gestartet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Sep 2024 21:26:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Airbus]]></category>
		<category><![CDATA[Airbus Defence and Space]]></category>
		<category><![CDATA[Copernicus]]></category>
		<category><![CDATA[EC]]></category>
		<category><![CDATA[Erdbeobachtung]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[GMES]]></category>
		<category><![CDATA[Sentinel]]></category>
		<category><![CDATA[Sentinel 2]]></category>
		<category><![CDATA[Sentinel 2C]]></category>
		<category><![CDATA[Sentinel-2C]]></category>
		<category><![CDATA[VV24]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=144204</guid>

					<description><![CDATA[<p>Dritter Sentinel-2-Satellit für Copernicus-Erdbeobachtungs-Programm der EU. Eine Pressemitteilung von Airbus Defence and Space. Quelle: Airbus Defence and Space 5. September 2024. Toulouse, 5. September 2024 &#8211; Der dritte Copernicus-Satellit Sentinel-2 ist erfolgreich mit einer Vega-Rakete von Kourou in Französisch-Guayana gestartet. Der von Airbus gebaute Sentinel-2C-Satellit wird nach ersten Tests und der Inbetriebnahme in einer niedrigen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/airbus-satellit-sentinel-2c-erfolgreich-gestartet/" data-wpel-link="internal">Airbus-Satellit Sentinel-2C erfolgreich gestartet</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Dritter Sentinel-2-Satellit für Copernicus-Erdbeobachtungs-Programm der EU. Eine Pressemitteilung von Airbus Defence and Space.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Airbus Defence and Space 5. September 2024.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Toulouse, 5. September 2024 &#8211; Der dritte <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/copernicus/" data-wpel-link="internal">Copernicus</a>-Satellit Sentinel-2 ist erfolgreich mit einer Vega-Rakete von Kourou in Französisch-Guayana gestartet. Der von Airbus gebaute <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/sentinel-2c/" data-wpel-link="internal">Sentinel-2C</a>-Satellit wird nach ersten Tests und der Inbetriebnahme in einer niedrigen Erdumlaufbahn in 780 km Höhe seinen Dienst aufnehmen. Er wird im Tandem mit Sentinel-2B arbeiten und Sentinel-2A ersetzen, der außer Dienst gestellt wird.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/Sentinel2CvorVerladeninContainerAirbus2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Copernicus Sentinel-2 C vor dem Verladen in seinen Container. (Bild: Airbus)" data-rl_caption="" title="Copernicus Sentinel-2 C vor dem Verladen in seinen Container. (Bild: Airbus)" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="600" height="449" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/Sentinel2CvorVerladeninContainerAirbus60.jpg" alt="Copernicus Sentinel-2 C vor dem Verladen in seinen Container. (Bild: Airbus)" class="wp-image-144203" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/Sentinel2CvorVerladeninContainerAirbus60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/Sentinel2CvorVerladeninContainerAirbus60-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Copernicus Sentinel-2 C vor dem Verladen in seinen Container. (Bild: Airbus)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Marc Steckling, Leiter des Bereichs Erdbeobachtung, Wissenschaft und Exploration bei Airbus, sagte:„Mit diesem Start erhält die Welt einen weiteren wichtigen Sensor, der unseren sich verändernden Planeten überwacht und die Kontinuität seit dem Start des ersten Sentinel-2-Satelliten im Jahr 2015 sicherstellt. Der Satellit ist mit einem hochauflösenden Multispektralbildgeber ausgestattet und wird wichtige Bilder für eine Vielzahl von Anwendungen sammeln, von der Landwirtschaft bis zur Überwachung der Wasserqualität.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Sentinel-2-Mission basiert auf einer Konstellation von zwei identischen Satelliten, die sich auf derselben Umlaufbahn befinden, jedoch um 180° versetzt sind, um eine optimale Abdeckung und Wiederholungszeit zu gewährleisten. Die Satelliten umkreisen die Erde alle 100 Minuten und erfassen alle fünf Tage alle Landflächen der Erde, große Inseln sowie Binnen- und Küstengewässer.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sentinel-2C wird &#8211; wie seine Vorgängersatelliten Sentinel-2A und -2B &#8211; optische Bilder vom sichtbaren bis zum kurzwelligen Infrarotbereich des elektromagnetischen Spektrums liefern und damit &#8222;Farbensicht&#8220; für das Copernicus-Programm bieten. Der 1,1 Tonnen schwere Satellit ermöglicht die Fortsetzung der Bildgebung in 13 Spektralbändern mit einer Auflösung (je Pixel) von 10, 20 oder 60 Metern und einer einzigartig großen Bandbreite von 290 km.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Daten des Sentinel-2-Satelliten werden zur Überwachung der Landnutzung und -veränderung, der Bodenversiegelung, der Landbewirtschaftung, der Land- und Forstwirtschaft, von Naturkatastrophen (Überschwemmungen, Waldbrände, Erdrutsche und Erosion) und zur Unterstützung humanitärer Hilfseinsätze verwendet. Die Umweltbeobachtung in Küstengebieten gehört ebenso zu diesen Aktivitäten wie die Überwachung von Gletschern, Eis und Schnee.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jeder Sentinel-2-Satellit sammelt nach der Komprimierung an Bord 1,5 Terabyte Daten pro Tag. Die Daten werden mit hoher Geschwindigkeit formatiert und an Bord in der derzeit im Weltraum fliegenden Massenspeicher- und Formatierungseinheit mit der höchsten Kapazität zwischengespeichert. Die Datenaufzeichnung und der lasergestützte Downlink können gleichzeitig mit hoher Geschwindigkeit über den <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/edrs/" data-wpel-link="internal">EDRS</a> SpaceDataHighway erfolgen, zusätzlich zur direkten X-Band-Verbindung zu den Bodenstationen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Sentinel-Satelliten sind Teil von Copernicus, der Erdbeobachtungskomponente des EU-Raumfahrtprogramms, das von der Europäischen Kommission (EK) in Partnerschaft mit der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) verwaltet wird. Die Copernicus Sentinels liefern Fernerkundungsdaten der Erde und stellen wichtige operative Dienste in den Bereichen Umwelt und Sicherheit bereit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start erfolgte mit der letzten von Arianespace betriebenen Vega-Rakete, bevor auf die neue Vega-C-Version umgestellt wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20248.msg565901#msg565901" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Sentinel-2C auf Vega (VV24) </a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/airbus-satellit-sentinel-2c-erfolgreich-gestartet/" data-wpel-link="internal">Airbus-Satellit Sentinel-2C erfolgreich gestartet</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Neue Ära für Copernicus: Start des Satelliten Sentinel-2C</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/neue-aera-fuer-copernicus-start-des-satelliten-sentinel-2c/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Sep 2024 08:58:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[BMDV]]></category>
		<category><![CDATA[Copernicus]]></category>
		<category><![CDATA[DLR]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[GMES]]></category>
		<category><![CDATA[Katastrophenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>
		<category><![CDATA[Sentinel]]></category>
		<category><![CDATA[Sentinel 2C]]></category>
		<category><![CDATA[Sentinel-2]]></category>
		<category><![CDATA[Sentinel-2C]]></category>
		<category><![CDATA[VV24]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=144126</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am 5. September 2024 um 3:50 Uhr MEZ (22:50 Uhr Ortszeit) ist der neue Sentinel-2C-Satellit in Kourou (Französisch-Guayana) gestartet. Sentinel-2C ist der dritte von vier Sentinel-2-Satelliten, der den nun fast zehn Jahre alten Sentinel-2A ersetzen wird. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Quelle: DLR 5. September 2024. 5. September 2024 &#8211; [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/neue-aera-fuer-copernicus-start-des-satelliten-sentinel-2c/" data-wpel-link="internal">Neue Ära für Copernicus: Start des Satelliten Sentinel-2C</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 5. September 2024 um 3:50 Uhr MEZ (22:50 Uhr Ortszeit) ist der neue Sentinel-2C-Satellit in Kourou (Französisch-Guayana) gestartet. Sentinel-2C ist der dritte von vier Sentinel-2-Satelliten, der den nun fast zehn Jahre alten Sentinel-2A ersetzen wird. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: DLR 5. September 2024.</p>



<p class="wp-block-paragraph">5. September 2024 &#8211; Die Sentinel-2-Mission besteht aus zwei identischen Satelliten, die sich auf derselben Erdumlaufbahn befinden. Sie umkreisen die Erde alle 100 Minuten und erfassen alle fünf Tage alle Landflächen sowie Binnen- und Küstengewässer. <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/sentinel-2c/" data-wpel-link="internal">Sentinel-2C</a> ersetzt nun Sentinel-2A, der sich seit 2015 im All befindet. Damit ist der Satellit ein wichtiger Baustein für die langfristige Datenversorgung zahlreicher Anwendungen.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/Sentinel2CKourouausTransportbehaeltergehobESACNESASPACECSGS.Martin.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Der Sentinel-2C-Satellit wird auf dem europäischen Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guayana von seinem Transportbehälter befreit. Sentinel-2C ist mit einem optischen Multispektralinstrument ausgestattet, das eine hohe Auflösung von bis zu 10 Metern und eine Abtastbreite von 290 Kilometern abdeckt. Damit ist der Satellit ideal ausgerüstet, um Veränderungen der Vegetation zu erkennen und etwa Erntevorhersagen zu erstellen, Waldbestände zu kartieren oder das Wachstum von Wild- und Nutzpflanzen zu bestimmen. Das Instrument wird auch an Küsten und Binnengewässern eingesetzt, um etwa das Algenwachstum zu beobachten oder den Sedimenteintrag in Flussdeltas nachzuverfolgen. (Bild: ESA-CNES-ARIANESPACE/Optique vidéo du CSG–S. Martin)" data-rl_caption="" title="Der Sentinel-2C-Satellit wird auf dem europäischen Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guayana von seinem Transportbehälter befreit. Sentinel-2C ist mit einem optischen Multispektralinstrument ausgestattet, das eine hohe Auflösung von bis zu 10 Metern und eine Abtastbreite von 290 Kilometern abdeckt. Damit ist der Satellit ideal ausgerüstet, um Veränderungen der Vegetation zu erkennen und etwa Erntevorhersagen zu erstellen, Waldbestände zu kartieren oder das Wachstum von Wild- und Nutzpflanzen zu bestimmen. Das Instrument wird auch an Küsten und Binnengewässern eingesetzt, um etwa das Algenwachstum zu beobachten oder den Sedimenteintrag in Flussdeltas nachzuverfolgen. (Bild: ESA-CNES-ARIANESPACE/Optique vidéo du CSG–S. Martin)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="338" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/Sentinel2CKourouausTransportbehaeltergehobESACNESASPACECSGSMartin60.jpg" alt="Der Sentinel-2C-Satellit wird auf dem europäischen Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guayana von seinem Transportbehälter befreit. Sentinel-2C ist mit einem optischen Multispektralinstrument ausgestattet, das eine hohe Auflösung von bis zu 10 Metern und eine Abtastbreite von 290 Kilometern abdeckt. Damit ist der Satellit ideal ausgerüstet, um Veränderungen der Vegetation zu erkennen und etwa Erntevorhersagen zu erstellen, Waldbestände zu kartieren oder das Wachstum von Wild- und Nutzpflanzen zu bestimmen. Das Instrument wird auch an Küsten und Binnengewässern eingesetzt, um etwa das Algenwachstum zu beobachten oder den Sedimenteintrag in Flussdeltas nachzuverfolgen. (Bild: ESA-CNES-ARIANESPACE/Optique vidéo du CSG–S. Martin)" class="wp-image-144131" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/Sentinel2CKourouausTransportbehaeltergehobESACNESASPACECSGSMartin60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/Sentinel2CKourouausTransportbehaeltergehobESACNESASPACECSGSMartin60-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Der Sentinel-2C-Satellit wird auf dem europäischen Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guayana von seinem Transportbehälter befreit.
Sentinel-2C ist mit einem optischen Multispektralinstrument ausgestattet, das eine hohe Auflösung von bis zu 10 Metern und eine Abtastbreite von 290 Kilometern abdeckt. Damit ist der Satellit ideal ausgerüstet, um Veränderungen der Vegetation zu erkennen und etwa Erntevorhersagen zu erstellen, Waldbestände zu kartieren oder das Wachstum von Wild- und Nutzpflanzen zu bestimmen. Das Instrument wird auch an Küsten und Binnengewässern eingesetzt, um etwa das Algenwachstum zu beobachten oder den Sedimenteintrag in Flussdeltas nachzuverfolgen. (Bild: ESA-CNES-ARIANESPACE/Optique vidéo du CSG–S. Martin)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">In Deutschland ist das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) federführend für <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/copernicus/" data-wpel-link="internal">Copernicus</a> verantwortlich. Die Deutsche Raumfahrtagentur im DLR begleitet das europäische Erdbeobachtungsprogramm im Auftrag des BMDV auf europäischer Ebene und unterstützt die Nutzung in Deutschland durch konkrete Maßnahmen. Der Satellit Sentinel-2C wurde von Airbus in Deutschland gebaut.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/StartvonCopernicusSentinel2CESASCorvaja2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Start des Satelliten Copernicus Sentinel-2C Am 5. September 2024 um 3:50 Uhr MEZ (22:50 Uhr Ortszeit) ist der neue Sentinel-2C-Satellit in Kourou (Französisch-Guyana) mit der letzten Vega-Rakete in ihrer ursprünglichen Konfiguration erfolgreich gestartet. Sentinel-2C ist dafür ausgerüstet, Veränderungen der Vegetation zu erkennen und etwa Erntevorhersagen zu ermöglichen, Waldbestände zu kartieren oder das Wachstum von Wild- und Nutzpflanzen zu bestimmen. Zudem kann das Algenwachstum an Küsten und in Binnengewässern, oder der Sedimenteintrag in Flussdeltas nachverfolgt werden. (Bild: ESA–S. Corvaja)" data-rl_caption="" title="Start des Satelliten Copernicus Sentinel-2C Am 5. September 2024 um 3:50 Uhr MEZ (22:50 Uhr Ortszeit) ist der neue Sentinel-2C-Satellit in Kourou (Französisch-Guyana) mit der letzten Vega-Rakete in ihrer ursprünglichen Konfiguration erfolgreich gestartet. Sentinel-2C ist dafür ausgerüstet, Veränderungen der Vegetation zu erkennen und etwa Erntevorhersagen zu ermöglichen, Waldbestände zu kartieren oder das Wachstum von Wild- und Nutzpflanzen zu bestimmen. Zudem kann das Algenwachstum an Küsten und in Binnengewässern, oder der Sedimenteintrag in Flussdeltas nachverfolgt werden. (Bild: ESA–S. Corvaja)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="338" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/StartvonCopernicusSentinel2CESASCorvaja60.jpg" alt="Start des Satelliten Copernicus Sentinel-2C Am 5. September 2024 um 3:50 Uhr MEZ (22:50 Uhr Ortszeit) ist der neue Sentinel-2C-Satellit in Kourou (Französisch-Guyana) mit der letzten Vega-Rakete in ihrer ursprünglichen Konfiguration erfolgreich gestartet. Sentinel-2C ist dafür ausgerüstet, Veränderungen der Vegetation zu erkennen und etwa Erntevorhersagen zu ermöglichen, Waldbestände zu kartieren oder das Wachstum von Wild- und Nutzpflanzen zu bestimmen. Zudem kann das Algenwachstum an Küsten und in Binnengewässern, oder der Sedimenteintrag in Flussdeltas nachverfolgt werden. (Bild: ESA–S. Corvaja)" class="wp-image-144134" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/StartvonCopernicusSentinel2CESASCorvaja60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/StartvonCopernicusSentinel2CESASCorvaja60-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Start des Satelliten Copernicus Sentinel-2C
Am 5. September 2024 um 3:50 Uhr MEZ (22:50 Uhr Ortszeit) ist der neue Sentinel-2C-Satellit in Kourou (Französisch-Guyana) mit der letzten Vega-Rakete in ihrer ursprünglichen Konfiguration erfolgreich gestartet. Sentinel-2C ist dafür ausgerüstet, Veränderungen der Vegetation zu erkennen und etwa Erntevorhersagen zu ermöglichen, Waldbestände zu kartieren oder das Wachstum von Wild- und Nutzpflanzen zu bestimmen. Zudem kann das Algenwachstum an Küsten und in Binnengewässern, oder der Sedimenteintrag in Flussdeltas nachverfolgt werden. (Bild: ESA–S. Corvaja)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Sentinel-2C ist mit einem optischen Multispektralinstrument ausgestattet, das eine hohe Auflösung von bis zu zehn Metern und eine Abtastbreite von 290 Kilometern abdeckt. Damit ist der Satellit ideal ausgerüstet, um Veränderungen der Vegetation zu erkennen und etwa Erntevorhersagen zu ermöglichen, Waldbestände zu kartieren oder das Wachstum von Wild- und Nutzpflanzen zu bestimmen. Das Instrument wird auch an Küsten und Binnengewässern eingesetzt, um etwa das Algenwachstum zu beobachten oder den Sedimenteintrag in Flussdeltas nachzuverfolgen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Klimawandel erforschen, Katastrophenschutz effektiver machen</strong><br>Mit den gewonnenen Daten leistet Copernicus einen wichtigen Beitrag für die Erforschung und Überwachung des Klimawandels sowie zentrale Lebensbereiche wie den Katastrophenschutz und die Sicherheitspolitik. Die Daten dienen zudem als Grundlage für wichtige internationale Übereinkommen zum Umwelt- und Klimaschutz, etwa im Rahmen der Klimakonferenzen der Vereinten Nationen (UN) und der UN-Nachhaltigkeitsziele.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/KalbenderGletscheruSchneeGroenlandEUCopSentinel2.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Kalbender Gletscher und Schnee in Grönland Dieses Bild von Sentinel-2 zeigt eine in einen Fjord mündende Gletscherzunge (links). Die bergige Landschaft des nördlichen Grönlands ist nur teilweise von Schnee und Eis bedeckt, auf dem Wasser treiben vom Gletscher abgebrochene Eisschollen. Gut zu erkennen sind zudem bräunliche, sehr sedimentreiche Zuflüsse in den Fjord (rechte Bildhälfte). Da die Sonne im hohen Norden auch im Sommer tief steht, sind dunkle Bergschatten zu sehen (linke Bildhälfte). Die Beobachtung von Schnee- und Eismassen dient beispielsweise dem Verständnis des Klimawandels und der Abschätzung möglicher Änderungen des Meeresspiegels. Das Bild entstand am 21. Juli 2024. (Bild: European Union, Copernicus Sentinel-2)" data-rl_caption="" title="Kalbender Gletscher und Schnee in Grönland Dieses Bild von Sentinel-2 zeigt eine in einen Fjord mündende Gletscherzunge (links). Die bergige Landschaft des nördlichen Grönlands ist nur teilweise von Schnee und Eis bedeckt, auf dem Wasser treiben vom Gletscher abgebrochene Eisschollen. Gut zu erkennen sind zudem bräunliche, sehr sedimentreiche Zuflüsse in den Fjord (rechte Bildhälfte). Da die Sonne im hohen Norden auch im Sommer tief steht, sind dunkle Bergschatten zu sehen (linke Bildhälfte). Die Beobachtung von Schnee- und Eismassen dient beispielsweise dem Verständnis des Klimawandels und der Abschätzung möglicher Änderungen des Meeresspiegels. Das Bild entstand am 21. Juli 2024. (Bild: European Union, Copernicus Sentinel-2)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="338" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/KalbenderGletscheruSchneeGroenlandEUCopSentinel260.jpg" alt="Kalbender Gletscher und Schnee in Grönland Dieses Bild von Sentinel-2 zeigt eine in einen Fjord mündende Gletscherzunge (links). Die bergige Landschaft des nördlichen Grönlands ist nur teilweise von Schnee und Eis bedeckt, auf dem Wasser treiben vom Gletscher abgebrochene Eisschollen. Gut zu erkennen sind zudem bräunliche, sehr sedimentreiche Zuflüsse in den Fjord (rechte Bildhälfte). Da die Sonne im hohen Norden auch im Sommer tief steht, sind dunkle Bergschatten zu sehen (linke Bildhälfte). Die Beobachtung von Schnee- und Eismassen dient beispielsweise dem Verständnis des Klimawandels und der Abschätzung möglicher Änderungen des Meeresspiegels. Das Bild entstand am 21. Juli 2024. (Bild: European Union, Copernicus Sentinel-2)" class="wp-image-144129" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/KalbenderGletscheruSchneeGroenlandEUCopSentinel260.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/KalbenderGletscheruSchneeGroenlandEUCopSentinel260-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Kalbender Gletscher und Schnee in Grönland
Dieses Bild von Sentinel-2 zeigt eine in einen Fjord mündende Gletscherzunge (links). Die bergige Landschaft des nördlichen Grönlands ist nur teilweise von Schnee und Eis bedeckt, auf dem Wasser treiben vom Gletscher abgebrochene Eisschollen. Gut zu erkennen sind zudem bräunliche, sehr sedimentreiche Zuflüsse in den Fjord (rechte Bildhälfte). Da die Sonne im hohen Norden auch im Sommer tief steht, sind dunkle Bergschatten zu sehen (linke Bildhälfte). Die Beobachtung von Schnee- und Eismassen dient beispielsweise dem Verständnis des Klimawandels und der Abschätzung möglicher Änderungen des Meeresspiegels. Das Bild entstand am 21. Juli 2024. (Bild: European Union, Copernicus Sentinel-2)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Bundesminister für Digitales und Verkehr Dr. Volker Wissing betont das Einsatzspektrum des Programms: „Mit dem Start von Sentinel-2C demonstriert Deutschland seine führende Rolle in der globalen Erdbeobachtung. Dieses innovative Instrument wird entscheidend dazu beitragen, den Klimawandel zu verstehen, ihn zu bekämpfen und mit den Folgen umzugehen. Unser Engagement im Copernicus-Programm ist eine Investition in Spitzentechnologie und eine nachhaltige Zukunft, da die präzisen Daten des Satelliten Entscheidungsträger weltweit bei umweltpolitischen Maßnahmen unterstützen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Copernicus ist heute das größte und erfolgreichste Erdbeobachtungsprogramm in Europa und zeigt die effiziente Zusammenarbeit der Europäischen Union, der Europäischen Weltraumorganisation ESA sowie der nationalen Raumfahrtagenturen. Durch Sentinel-2C sichern wir seine Zukunft und stärken zugleich den Raumfahrtstandort Deutschland nachhaltig.“ sagt Dr. Walther Pelzer, DLR-Vorstand und Generaldirektor der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/StauseeuWaldbrandschaedenProvinzCuencaSpanienEUCopSentinel2.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="Stausee und Waldbrandschäden in der Provinz Cuenca in Spanien Dieses Bild von Sentinel-2 zeigt in schwarz den Stausee von Alarcón sowie landwirtschaftliche Nutzflächen und Wälder. Die rotbraunen Flächen in der rechten Bildmitte haben vor kurzem gebrannt. Die Region liegt südlich der Spanischen Stadt Cuenca, etwa in der Mitte zwischen Madrid und Valencia. Die Darstellung zeigt die Landschaft nicht in sichtbaren Farben, sondern sie nutzt die Fähigkeit des Satelliten, auch im Bereich kurzwelliger Infrarotstrahlung „sehen“ zu können. Die Sentinel-2-Satelliten liefern Aufnahmen in 13 Spektralkanälen, die im sichtbaren und infraroten Spektrum zwischen 443 und 2.190 Nanometern Wellenlänge angesiedelt sind. Das Bild entstand am 31. Juli 2024. (Bild: European Union, Copernicus Sentinel-2)" data-rl_caption="" title="Stausee und Waldbrandschäden in der Provinz Cuenca in Spanien Dieses Bild von Sentinel-2 zeigt in schwarz den Stausee von Alarcón sowie landwirtschaftliche Nutzflächen und Wälder. Die rotbraunen Flächen in der rechten Bildmitte haben vor kurzem gebrannt. Die Region liegt südlich der Spanischen Stadt Cuenca, etwa in der Mitte zwischen Madrid und Valencia. Die Darstellung zeigt die Landschaft nicht in sichtbaren Farben, sondern sie nutzt die Fähigkeit des Satelliten, auch im Bereich kurzwelliger Infrarotstrahlung „sehen“ zu können. Die Sentinel-2-Satelliten liefern Aufnahmen in 13 Spektralkanälen, die im sichtbaren und infraroten Spektrum zwischen 443 und 2.190 Nanometern Wellenlänge angesiedelt sind. Das Bild entstand am 31. Juli 2024. (Bild: European Union, Copernicus Sentinel-2)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="338" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/StauseeuWaldbrandschaedenProvinzCuencaSpanienEUCopSentinel260.jpg" alt="Stausee und Waldbrandschäden in der Provinz Cuenca in Spanien Dieses Bild von Sentinel-2 zeigt in schwarz den Stausee von Alarcón sowie landwirtschaftliche Nutzflächen und Wälder. Die rotbraunen Flächen in der rechten Bildmitte haben vor kurzem gebrannt. Die Region liegt südlich der Spanischen Stadt Cuenca, etwa in der Mitte zwischen Madrid und Valencia. Die Darstellung zeigt die Landschaft nicht in sichtbaren Farben, sondern sie nutzt die Fähigkeit des Satelliten, auch im Bereich kurzwelliger Infrarotstrahlung „sehen“ zu können. Die Sentinel-2-Satelliten liefern Aufnahmen in 13 Spektralkanälen, die im sichtbaren und infraroten Spektrum zwischen 443 und 2.190 Nanometern Wellenlänge angesiedelt sind. Das Bild entstand am 31. Juli 2024. (Bild: European Union, Copernicus Sentinel-2)" class="wp-image-144136" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/StauseeuWaldbrandschaedenProvinzCuencaSpanienEUCopSentinel260.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/StauseeuWaldbrandschaedenProvinzCuencaSpanienEUCopSentinel260-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Stausee und Waldbrandschäden in der Provinz Cuenca in Spanien
Dieses Bild von Sentinel-2 zeigt in schwarz den Stausee von Alarcón sowie landwirtschaftliche Nutzflächen und Wälder. Die rotbraunen Flächen in der rechten Bildmitte haben vor kurzem gebrannt. Die Region liegt südlich der Spanischen Stadt Cuenca, etwa in der Mitte zwischen Madrid und Valencia. Die Darstellung zeigt die Landschaft nicht in sichtbaren Farben, sondern sie nutzt die Fähigkeit des Satelliten, auch im Bereich kurzwelliger Infrarotstrahlung „sehen“ zu können. Die Sentinel-2-Satelliten liefern Aufnahmen in 13 Spektralkanälen, die im sichtbaren und infraroten Spektrum zwischen 443 und 2.190 Nanometern Wellenlänge angesiedelt sind. Das Bild entstand am 31. Juli 2024. (Bild: European Union, Copernicus Sentinel-2)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Copernicus – ein gemeinsames Programm von EU und ESA</strong><br>Copernicus ist ein gemeinsames Programm der Europäischen Union (EU) und der Europäischen Weltraumorganisation ESA. Die EU betreibt mit dem Programm satellitengestützte Informationsdienste für Landoberflächen (CLMS), Ozeane (CMEMS), Atmosphäre (CAMS), Katastrophen- und Krisenmanagement (CEMS), Klimawandel (C3S) und zivile Sicherheit (CSS). Auch immer mehr deutsche Behörden, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie innovative Unternehmen arbeiten mit Copernicus-Daten. Grundlage all dieser Anwendungen und Dienste sind sechs Satellitenfamilien, die so genannten Sentinels – zu Deutsch „Wächter“, die von der ESA zusammen mit der Europäischen Organisation zur Nutzung meteorologischer Satelliten (EUMETSAT) betrieben werden. Zudem werden derzeit weitere sechs Missionen vorbereitet, die die Copernicus-Flotte in den kommenden Jahren sukzessive erweitern werden. Darunter auch die Mission „Copernicus Anthropogenic Carbon Dioxide Monitoring Mission“ (CO2M), die ab 2026 globale Treibhausgasemissionen messen soll. In Copernicus werden auch Satellitendaten von Dritten einbezogen, so etwa Daten der deutschen Satelliten TerraSAR-X und TanDEM-X. Datenportale wie die „Copernicus Data and Exploitation Platform – Deutschland“ – kurz CODE-DE – sichern Nutzerinnen und Nutzern einen unkomplizierten Zugang zu den Erdbeobachtungsdaten und Verarbeitungsmethoden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20248.msg565852#msg565852" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Sentinel-2C auf Vega (VV24) </a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/neue-aera-fuer-copernicus-start-des-satelliten-sentinel-2c/" data-wpel-link="internal">Neue Ära für Copernicus: Start des Satelliten Sentinel-2C</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Arianespace startet am 3. September den Erdbeobachtungssatelliten Sentinel-2C</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/arianespace-startet-am-3-september-den-erdbeobachtungssatelliten-sentinel-2c/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Jul 2024 19:01:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Airbus]]></category>
		<category><![CDATA[Airbus Defence and Space]]></category>
		<category><![CDATA[Canopée]]></category>
		<category><![CDATA[Copernicus]]></category>
		<category><![CDATA[EC]]></category>
		<category><![CDATA[Erdbeobachtung]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[GMES]]></category>
		<category><![CDATA[Kourou]]></category>
		<category><![CDATA[Sentinel]]></category>
		<category><![CDATA[Sentinel 2]]></category>
		<category><![CDATA[Sentinel 2C]]></category>
		<category><![CDATA[Vega]]></category>
		<category><![CDATA[VV24]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=143976</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am 3. September 2024 (Ortszeit Kourou) wird Arianespace für die Europäische Kommission und im Rahmen eines Vertrages mit der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) den Copernicus-Satelliten Sentinel-2C starten. Eine Pressemitteilung von Arianespace. Quelle: Arianespace 31. Juli 2024. Evry-Courcouronnes, 31. Juli 2024 &#8211; Die nächste Mission von Arianespace soll am Dienstag, den 3. September 2024 um 22.50 Uhr [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/arianespace-startet-am-3-september-den-erdbeobachtungssatelliten-sentinel-2c/" data-wpel-link="internal">Arianespace startet am 3. September den Erdbeobachtungssatelliten Sentinel-2C</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 3. September 2024 (Ortszeit Kourou) wird Arianespace für die Europäische Kommission und im Rahmen eines Vertrages mit der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) den Copernicus-Satelliten Sentinel-2C starten. Eine Pressemitteilung von Arianespace.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Arianespace 31. Juli 2024.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Evry-Courcouronnes, 31. Juli 2024 &#8211; Die nächste Mission von Arianespace soll am Dienstag, den 3. September 2024 um 22.50 Uhr Ortszeit (4. September um 1.50 Uhr UTC, 3.50 Uhr MESZ) mit einer <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/vega/" data-wpel-link="internal">Vega</a>-Trägerrakete vom europäischen Weltraumbahnhof in Kourou, Französisch-Guayana, starten. Die Mission mit der Bezeichnung VV24 wird ihren Passagier, den Satelliten Sentinel-2C, in eine sonnensynchrone Umlaufbahn in einer Höhe von rund 780 km bringen. Die Abtrennung des Satelliten wird 57 Minuten nach dem Start erfolgen.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/Sentinel2CcleanroomGuianaSpaceCenterVV24Ouvertureconteneur2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Sentinel-2C in Kourou - Öffnen des Transportcontainers. (Bild: EU, ESA, Airbus)" data-rl_caption="" title="Sentinel-2C in Kourou - Öffnen des Transportcontainers. (Bild: EU, ESA, Airbus)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="408" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/Sentinel2CcleanroomGuianaSpaceCenterVV24Ouvertureconteneur60.jpg" alt="Sentinel-2C in Kourou - Öffnen des Transportcontainers. (Bild: EU, ESA, Airbus)" class="wp-image-143982" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/Sentinel2CcleanroomGuianaSpaceCenterVV24Ouvertureconteneur60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/Sentinel2CcleanroomGuianaSpaceCenterVV24Ouvertureconteneur60-300x204.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Sentinel-2C in Kourou &#8211; Öffnen des Transportcontainers. (Bild: EU, ESA, Airbus)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.raumfahrer.net/tag/sentinel-2c/" data-wpel-link="internal">Sentinel-2C</a> ist Teil des Erdbeobachtungsprogramms <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/copernicus/" data-wpel-link="internal">Copernicus</a> der Europäischen Kommission, des weltweit fortschrittlichsten Erdbeobachtungssystems. Copernicus liefert kontinuierlich unabhängige und verlässliche Erdbeobachtungsdaten und -dienste für Behörden, Unternehmen und Bürger rund um den Globus. Das Programm wird von der EU und der ESA mitfinanziert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Copernicus-Satellit Sentinel-2C wird mit seiner großen Reichweite, seiner hohen Auflösung und seinen multispektralen optischen Kapazitäten ein breites Spektrum von operativen Anwendungen unterstützen, darunter für die Landwirtschaft, die Überwachung der Wasserqualität, das Management von Naturkatastrophen (z. B. Waldbrände, Vulkane, Überschwemmungen) und die Erkennung von Methan-Emissionen. In der Landwirtschaft hilft die Mission bei der Überwachung der Gesundheit von Nutzpflanzen, der Vorhersage von Ernteerträgen und der Ermöglichung von Präzisionslandwirtschaft. Die Bilder werden verwendet, um Pflanzentypen zu erkennen und biophysikalische Variablen wie den Blattflächenindex, den Chlorophyll- und Wassergehalt der Blätter zu bestimmen und so das Wachstum und die Gesundheit der Pflanzen zu überwachen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sentinel-2C erreichte Französisch-Guayana am 18. Juli 2024 an Bord der <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/canopee/" data-wpel-link="internal">Canopée</a>, dem ersten Frachtschiff mit Segeln, das in der industriellen Schifffahrt Pionierleistungen im Umweltschutz erbringt. Die Ankunft des Satelliten in Kourou markierte den Beginn der von den Arianespace-Teams geleiteten Startkampagne. Der Satellit wird in Vorbereitung auf seinen Start einer Reihe von Präzisionstests unterzogen, die zum sogenannten Launch Readiness Review (LRR) führen, das für den 2. September 2024 geplant ist. Mit dem Abschluss des LRR wird die Genehmigung für den Start-Countdown erteilt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vor dem anstehenden Start von Sentinel-2C, der von einem Konsortium aus rund 60 Unternehmen unter der Leitung von Airbus Defence and Space entwickelt und gebaut wurde, wurden <a href="https://www.raumfahrer.net/sentinel-1a-erster-baustein-im-copernicus-programm/" data-wpel-link="internal">Sentinel-1A</a>, <a href="https://www.raumfahrer.net/sentinel-2a-im-all/" data-wpel-link="internal">Sentinel-2A</a>, <a href="https://www.raumfahrer.net/copernicus-aufbau-sojus-flug-vs14-erfolgreich/" data-wpel-link="internal">Sentinel-1B</a> und Sentinel-2B erfolgreich von Arianespace gestartet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Mission VV24 unterstreicht erneut das Engagement von Arianespace zur Verbesserung der Lebensqualität auf der Erde und für Europas unabhängigen Zugang zum All.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Vega-Rakete, die vor allem leichte Erdbeobachtungs- und wissenschaftliche Nutzlasten in verschiedene Umlaufbahnen bringen soll, wurde erstmals im Februar 2012 vom europäischen Weltraumbahnhof in Französisch-Guayana gestartet. Zusammen mit dieser letzten, noch anstehenden VV24-Mission wird die Vega-Rakete über die vergangenen Jahre hinweg insgesamt 22 Starts absolviert haben. Die Mission wird den Übergang zur Vega-C-Rakete markieren, die Ende 2024 wieder in Betrieb gehen soll.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Vega-Programm ist das Ergebnis der Zusammenarbeit von zehn europäischen Ländern. Es wurde unter der Leitung der ESA entwickelt, wobei Italien (ASI) den ersten Beitrag leistete und Avio Spa (Colleferro, Italien) als Hauptauftragnehmer eine startbereite Trägerrakete an Arianespace lieferte; Arianespace wird bis zum Vega-Flug 29 (VV29) deren Betreiber sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Der VV24-Launch auf einen Blick:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>349. Start für die Arianespace-Trägerfamilie (312. Start vom Guiana Space Center)</li>



<li>10% der von Arianespace gestarteten Satelliten sind Erdbeobachtungssatelliten</li>



<li>5. Sentinel-Satellit, der von Arianespace gelauncht wird</li>



<li>50. Satellit, der für die Europäische Weltraumorganisation gestartet wird</li>



<li>22. und letzter Vega-Launch</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Update der Redaktion:</strong><br>Der Start von Sentinel-2C ist aktuell terminiert für 3:50 Uhr MESZ am 5. September 2024.</p>


<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20248.msg565895#msg565895" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Sentinel-2C auf Vega (VV24) </a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/arianespace-startet-am-3-september-den-erdbeobachtungssatelliten-sentinel-2c/" data-wpel-link="internal">Arianespace startet am 3. September den Erdbeobachtungssatelliten Sentinel-2C</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Airbus: Klimasatellit Copernicus Sentinel-2C auf dem Weg zum Startplatz</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/airbus-klimasatellit-copernicus-sentinel-2c-auf-dem-weg-zum-startplatz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Jul 2024 17:22:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Airbus]]></category>
		<category><![CDATA[Airbus Defence and Space]]></category>
		<category><![CDATA[Canopée]]></category>
		<category><![CDATA[Copernicus]]></category>
		<category><![CDATA[EC]]></category>
		<category><![CDATA[Erdbeobachtung]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[GMES]]></category>
		<category><![CDATA[Sentinel]]></category>
		<category><![CDATA[Sentinel 2]]></category>
		<category><![CDATA[Sentinel 2C]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=142289</guid>

					<description><![CDATA[<p>Raumfahrzeug erreicht Startplatz an Bord des segelgestützten Schiffes Canopée. Eine Pressemitteilung von Airbus Defence and Space. Quelle: Airbus Defence and Space 3. Juli 2024. Bremen, 3. Juli 2024 – Nach dem Straßentransport von Airbus in Friedrichshafen nach Bremen am 2. Juli wird der von Airbus gebaute Sentinel-2C-Satellit, der dritte Copernicus Sentinel-2-Satellit, in Kürze zum europäischen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/airbus-klimasatellit-copernicus-sentinel-2c-auf-dem-weg-zum-startplatz/" data-wpel-link="internal">Airbus: Klimasatellit Copernicus Sentinel-2C auf dem Weg zum Startplatz</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Raumfahrzeug erreicht Startplatz an Bord des segelgestützten Schiffes Canopée. Eine Pressemitteilung von Airbus Defence and Space.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Airbus Defence and Space 3. Juli 2024.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/07/Sentinel2CbeforeloadingintocontainerAirbus.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Copernicus Sentinel-2 C vor dem Verladen in seinen Container. (Foto: Airbus)" data-rl_caption="" title="Copernicus Sentinel-2 C vor dem Verladen in seinen Container. (Foto: Airbus)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/07/Sentinel2CbeforeloadingintocontainerAirbus26.jpg" alt="Copernicus Sentinel-2 C vor dem Verladen in seinen Container. (Foto: Airbus)" class="wp-image-142292"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Copernicus Sentinel-2 C vor dem Verladen in seinen Container. (Foto: Airbus)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Bremen, 3. Juli 2024 – Nach dem Straßentransport von <a href="https://www.raumfahrer.net/?s=Airbus" data-wpel-link="internal">Airbus</a> in Friedrichshafen nach Bremen am 2. Juli wird der von Airbus gebaute <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/sentinel-2c/" data-wpel-link="internal">Sentinel-2C</a>-Satellit, der dritte <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/copernicus/" data-wpel-link="internal">Copernicus</a> Sentinel-2-Satellit, in Kürze zum europäischen Weltraumbahnhof in Französisch-Guayana transportiert. Der Container wurde heute auf die Canopée verladen, das erste segelgestützte Frachtschiff, das speziell für den Transport von Ariane-6-Raketenteilen von europäischen Häfen zum Raumfahrtzentrum Guayana in Kourou ausgelegt ist. Dort wird der Satellit in etwa zwei Wochen eintreffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Etwa die Hälfte der Daten, die zur Bewertung und Überwachung der Auswirkungen des Klimawandels auf der Erde verwendet werden, werden von Satelliten geliefert&#8220;, sagte Marc Steckling, Leiter des Bereichs Erdbeobachtung, Wissenschaft und Exploration bei Airbus. &#8222;Die Copernicus Sentinel-2-Satelliten liefern den Wissenschaftlern seit 2015 wertvolle Klimadaten, und Sentinel-2C wird die Kontinuität sicherstellen. Darüber hinaus haben sie die Überwachung von Meeresmüll aus dem Weltraum möglich gemacht &#8211; eine bedeutende Leistung, wenn man bedenkt, wie kritisch dieses Thema geworden ist.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die von den Copernicus-Sentinel-2-Satelliten gesammelten Daten werden zur Überwachung der Landnutzung und -veränderung, der Bodenversiegelung, der Landbewirtschaftung, der Land- und Forstwirtschaft, von Naturkatastrophen (Überschwemmungen, Waldbrände, Erdrutsche, Vulkanausbrüche und Erosion) und zur Unterstützung humanitärer Hilfseinsätze genutzt. Die Umweltüberwachung, die Informationen über die Verschmutzung von Seen und Küstengewässern liefert, ist ebenfalls Teil dieser Aktivitäten, ebenso wie die Überwachung von Gletschern, Eis und Schnee.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Sentinel-2-Mission trägt durch die Bereitstellung von Informationen für den Agrarsektor zum Management der Ernährungssicherheit bei. Copernicus Sentinel-2 mit seinem multispektralen Instrument ist die erste optische Erdbeobachtungsmission ihrer Art, die drei Bänder im &#8222;roten Bereich&#8220; umfasst, die wichtige Informationen über den Zustand der Vegetation liefern. Der Satellit ist so konzipiert, dass er Bilder liefert, die zur Unterscheidung verschiedener Pflanzentypen verwendet werden können, sowie Daten zu zahlreichen Pflanzenindizes wie Blattflächenindex, Blattchlorophyllgehalt und Blattwassergehalt, die alle für eine genaue Überwachung des Pflanzenwachstums unerlässlich sind.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/07/Sentinel2CloadedintoCanopeeAirbus.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Sentinel-2C wird in das Frachtschiff Canopée geladen. (Foto: Airbus)" data-rl_caption="" title="Sentinel-2C wird in das Frachtschiff Canopée geladen. (Foto: Airbus)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/07/Sentinel2CloadedintoCanopeeAirbus26.jpg" alt="Sentinel-2C wird in das Frachtschiff Canopée geladen. (Foto: Airbus)" class="wp-image-142294"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Sentinel-2C wird in das Frachtschiff Canopée geladen. (Foto: Airbus)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Sentinel-2C wird, wie seine Vorgänger Sentinel-2A und -2B, für Copernicus, die Erdbeobachtungskomponente des EU-Raumfahrtprogramms, &#8222;Farbbilder&#8220; liefern und optische Bilder vom sichtbaren bis zum kurzwelligen Infrarotbereich des elektromagnetischen Spektrums erzeugen. Aus einer Höhe von 786 Kilometern wird der 1,1 Tonnen schwere &#8222;C&#8220;-Satellit kontinuierliche Bilder in 13 Spektralbändern mit Auflösungen von 10, 20 oder 60 Metern und einer einzigartig großen Bandbreite von 290 Kilometern liefern. Das optische Design des MultiSpectral Instrument (MSI) wurde optimiert, um eine hochmoderne Bilddatenqualität über sein sehr weites Sichtfeld zu liefern, die über den laserbasierten SpaceDataHighway (EDRS) von Airbus übertragen wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Teleskopstruktur und die Spiegel bestehen aus Siliziumkarbid, einem von Airbus entwickelten Material, das eine sehr hohe optische Stabilität bietet und die thermoelastische Verformung minimiert, was zu einer hervorragenden geometrischen Bildqualität führt. Dies ist ein Novum in dieser Kategorie von optischen Bildgebern. Jeder Sentinel-2-Satellit sammelt nach der bordseitigen Komprimierung 1,5 Terabyte pro Tag.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Sentinel-2-Mission basiert auf einer Konstellation von zwei identischen Satelliten, <a href="https://www.raumfahrer.net/sentinel-2a-im-all/" data-wpel-link="internal">Sentinel-2A (Start 2015)</a> und Sentinel-2B (Start 2017), die sich auf derselben Umlaufbahn befinden, jedoch um 180° versetzt sind, um die Abdeckung und die Wiederholungszeit zu optimieren. Die Satelliten umkreisen die Erde alle 100 Minuten und erfassen alle fünf Tage alle Landflächen, große Inseln sowie Binnen- und Küstengewässer. Sobald er in der Umlaufbahn ist, wird Sentinel-2C seinen Vorgänger Sentinel-2A ersetzen, während Sentinel-2D später Sentinel-2B ersetzen wird, um die Kontinuität der Daten über das Jahr 2035 hinaus sicherzustellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Sentinel-2-Mission wurde durch eine enge Zusammenarbeit zwischen der Europäischen Kommission, der ESA, der Industrie, Dienstleistern und Datennutzern ermöglicht. Etwa 60 Unternehmen waren an ihrer Entwicklung beteiligt, allen voran Airbus Defence and Space in Deutschland.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Airbus hat seit Beginn des Programms im Jahr 1998 eine Schlüsselrolle beim Bau der Satelliten und Instrumente für Copernicus gespielt und sein Umwelt-Know-how in alle sechs Sentinel-Missionen und die neuen Copernicus-Satelliten der nächsten Generation eingebracht: <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/cristal/" data-wpel-link="internal">CRISTAL</a>, LSTM und <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/rose-l/" data-wpel-link="internal">ROSE-L</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Sentinel-Satelliten sind Teil von Copernicus, der Erdbeobachtungskomponente des EU Weltraum Programms, das von der Europäischen Kommission (EK) in Partnerschaft mit der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) verwaltet wird. Die Copernicus Sentinels liefern Fernerkundungsdaten der Erde und stellen wichtige operative Dienste in den Bereichen Umwelt und Sicherheit bereit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Kourou werden vor dem Start Aktivitäten durchgeführt, um Copernicus Sentinel-2C für den Start mit der letzten Vega-Rakete von Arianespace im September vorzubereiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20248.msg563518#msg563518" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Sentinel-2C auf Vega (VV24) </a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/airbus-klimasatellit-copernicus-sentinel-2c-auf-dem-weg-zum-startplatz/" data-wpel-link="internal">Airbus: Klimasatellit Copernicus Sentinel-2C auf dem Weg zum Startplatz</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>OHB: Mit Entwicklungsphase der neuen Copernicus Sentinel-2 Generation beauftragt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ohb-mit-entwicklungsphase-der-neuen-copernicus-sentinel-2-generation-ist-beauftragt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Jan 2024 21:21:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Copernicus]]></category>
		<category><![CDATA[Erdbeobachtung]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[GMES]]></category>
		<category><![CDATA[OHB]]></category>
		<category><![CDATA[OHB System AG]]></category>
		<category><![CDATA[Sentinel 2]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=135771</guid>

					<description><![CDATA[<p>Europäische Raumfahrtorganisation ESA setzt auf OHBs hohe Kompetenz in der Entwicklung von Umweltsatelliten. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen. Quelle: OHB SE 15. Januar 2024. Bremen, 15. Januar 2024. Der Blick auf unsere Erde soll noch genauer werden, um wichtige Daten zur Bekämpfung des Klimawandels und zur Erfassung der Oberfläche unseres blauen Planeten zu generieren. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/ohb-mit-entwicklungsphase-der-neuen-copernicus-sentinel-2-generation-ist-beauftragt/" data-wpel-link="internal">OHB: Mit Entwicklungsphase der neuen Copernicus Sentinel-2 Generation beauftragt</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Europäische Raumfahrtorganisation ESA setzt auf OHBs hohe Kompetenz in der Entwicklung von Umweltsatelliten. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: OHB SE 15. Januar 2024.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Sentinel2TeamHBohbse1k6.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Während der Arbeit an der Copernicus Sentinel-2 Next Generation: Roberto Guerrucci (Projektleiter), Bent Ziegler (Lead System Engineer) und Dr. Stephan Holsten (Leiter der Abteilung Erdbeobachtungsmissionen &amp; Anwendungen in der Vorentwicklung bei OHB) besprechen die nächsten Schritte in der Definitionsphase. (Foto: OHB SE)" data-rl_caption="" title="Während der Arbeit an der Copernicus Sentinel-2 Next Generation: Roberto Guerrucci (Projektleiter), Bent Ziegler (Lead System Engineer) und Dr. Stephan Holsten (Leiter der Abteilung Erdbeobachtungsmissionen &amp; Anwendungen in der Vorentwicklung bei OHB) besprechen die nächsten Schritte in der Definitionsphase. (Foto: OHB SE)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Sentinel2TeamHBohbse26.jpg" alt="Während der Arbeit an der Copernicus Sentinel-2 Next Generation: Roberto Guerrucci (Projektleiter), Bent Ziegler (Lead System Engineer) und Dr. Stephan Holsten (Leiter der Abteilung Erdbeobachtungsmissionen &amp; Anwendungen in der Vorentwicklung bei OHB) besprechen die nächsten Schritte in der Definitionsphase. (Foto: OHB SE)" class="wp-image-135770"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Während der Arbeit an der Copernicus Sentinel-2 Next Generation: Roberto Guerrucci (Projektleiter), Bent Ziegler (Lead System Engineer) und Dr. Stephan Holsten (Leiter der Abteilung Erdbeobachtungsmissionen &amp; Anwendungen in der Vorentwicklung bei OHB) besprechen die nächsten Schritte in der Definitionsphase. (Foto: OHB SE)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Bremen, 15. Januar 2024. Der Blick auf unsere Erde soll noch genauer werden, um wichtige Daten zur Bekämpfung des Klimawandels und zur Erfassung der Oberfläche unseres blauen Planeten zu generieren. Schon jetzt wird daher die neue Generation der Sentinel-2 Satelliten des Europäischen Erdbeobachtungsprogramms Copernicus entwickelt. Die OHB System AG, ein Tochterunternehmen des Raumfahrt- und Technologiekonzerns OHB SE, ist von der Europäischen Raumfahrtorganisation ESA beauftragt worden, in einer Definitionsphase alle relevanten Voraussetzungen für die nächste Sentinel-2 Mission zu erarbeiten. Die ESA hat zwei parallele Aufträge mit einem Volumen von jeweils sechs Millionen Euro und einer Laufzeit von 2,5 Jahren vergeben, von denen einer an die OHB System AG als Hauptauftragnehmer vergeben wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die beiden aktuellen Sentinel-2 Satelliten, seit 2015 und 2017 im All, liefern schon heute wertvolle Daten für die Land- und Forstwirtschaft sowie den Klima- und Katastrophenschutz. Mit ihren hochauflösenden, multispektralen Aufnahmen im optischen und nahen Infrarot-Bereich zwischen 443 und 2190 Nanometer wird der Zustand von Böden und Pflanzen sichtbar. Das Multispektralinstrument bietet mit seinen 13 Kanälen eine Auflösung von bis zu 10 Meter und erfasst einen Streifen von 290 Kilometer. Alle fünf Tage kann Sentinel-2 von einem Gebiet ein Bild aufnehmen und auch Binnen– und Küstengewässer überwachen.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Sentinel2artesaatgmedialab2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Sentinel-2-Satellit über der Erde - künstlerische Darstellung. (Bild: ESA/ATG medialab)" data-rl_caption="" title="Sentinel-2-Satellit über der Erde - künstlerische Darstellung. (Bild: ESA/ATG medialab)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Sentinel2artesaatgmedialab26.jpg" alt="Sentinel-2-Satellit über der Erde - künstlerische Darstellung. (Bild: ESA/ATG medialab)" class="wp-image-135768"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Sentinel-2-Satellit über der Erde &#8211; künstlerische Darstellung. (Bild: ESA/ATG medialab)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">„Diese Leistung werden wir deutlich erhöhen. Mit der nächsten Generation wird es möglich sein, die Aufnahme eines Gebietes alle drei Tage zu wiederholen und das mit einer deutlich verbesserten Bildauflösung von bis zu 5 Meter sowie einer noch höheren spektralen Genauigkeit. Dadurch können zum Beispiel Landwirte die Bewirtschaftung ihrer Felder noch besser planen, was zu einer erhöhten Ernährungssicherheit beitragen wird“, sagt Dr. Stephan Holsten, Leiter der Abteilung Erdbeobachtungsmissionen &amp; Anwendungen in der Vorentwicklung bei OHB.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um diese Ziele zu erreichen, wird OHB mit seinen Partnern Hochtechnologien weiterentwickeln, darunter hochstabile, keramische Strukturen sowie Freiformoptiken, die dafür sorgen, dass die Instrumente im Weltraum schwankenden Temperaturen und Vibrationen standhalten und auch unter extremen Umweltbedingungen noch präzisere Ergebnisse liefern. „Das wird in jeder Hinsicht ein absoluter Technologiesprung und wir freuen uns, dass die ESA erneut das Vertrauen in unsere Kompetenz bei der Entwicklung von Erdbeobachtungssatelliten setzt und wir zu Europas herausragenden Fähigkeiten in der Umweltbeobachtung beitragen“, so Holsten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als Hauptauftragnehmer der Sentinel-2 Next Generation Phase A/B Studie ist die OHB System AG verantwortlich für die Entwicklung des Designs von Mission, Plattform und Instrument und arbeitet dabei mit folgenden Partnern zusammen: ACRI-ST, EREMS, GMV, Politecnico di Torino, SENER, SysDICE, AMOS (Berater), CSL (Berater), SCHUNK (Berater).</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3406.msg557826#msg557826" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">OHB-System</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/ohb-mit-entwicklungsphase-der-neuen-copernicus-sentinel-2-generation-ist-beauftragt/" data-wpel-link="internal">OHB: Mit Entwicklungsphase der neuen Copernicus Sentinel-2 Generation beauftragt</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>ETH: Präzise Schneemessung dank KI und Satelliten</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/eth-praezise-schneemessung-dank-ki-und-satelliten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Dec 2023 18:50:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erde]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[AI]]></category>
		<category><![CDATA[Copernicus]]></category>
		<category><![CDATA[Erdbeobachtung]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[ETH Zürich]]></category>
		<category><![CDATA[ExoLabs]]></category>
		<category><![CDATA[GMES]]></category>
		<category><![CDATA[KI]]></category>
		<category><![CDATA[Schnee]]></category>
		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[Sentinel 2]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=134846</guid>

					<description><![CDATA[<p>So genau und schnell war die Schneemessung noch nie: ETH-​Forschende haben eine künstliche Intelligenz entwickelt, die anhand von Satellitenbildern die Schneehöhe in der ganzen Schweiz bestimmen kann. Eine Pressemitteilung der ETH Zürich. Quelle: ETH Zürich 14. Dezember 2023. 14. Dezember 2023 &#8211; Wie viel Schnee liegt wo in den Bergen? Diese Frage ist für den [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/eth-praezise-schneemessung-dank-ki-und-satelliten/" data-wpel-link="internal">ETH: Präzise Schneemessung dank KI und Satelliten</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">So genau und schnell war die Schneemessung noch nie: ETH-​Forschende haben eine künstliche Intelligenz entwickelt, die anhand von Satellitenbildern die Schneehöhe in der ganzen Schweiz bestimmen kann. Eine Pressemitteilung der ETH Zürich.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: ETH Zürich 14. Dezember 2023.</p>



<p class="wp-block-paragraph">14. Dezember 2023 &#8211; Wie viel Schnee liegt wo in den Bergen? Diese Frage ist für den Wintertourismus und Betreiber von Wasserkraftwerken gleichermassen relevant wie für Wintersportler:innen, die die Lawinengefahr einschätzen wollen. Doch die Messung der Schneehöhe ist mit einigen Herausforderungen verbunden: Sie kann sich je nach Wetterlage schnell ändern, hängt stark vom Gelände ab und ist auf Luftbildern nicht direkt erkennbar.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/hoeheraufgeloesteSchneekartenalsbisherETHz.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Die Technologie der ETH-​Forschenden erzeugt für die ganze Schweiz höher aufgelöste Schneekarten als bisher möglich. (Bild: ETH Zürich)" data-rl_caption="" title="Die Technologie der ETH-​Forschenden erzeugt für die ganze Schweiz höher aufgelöste Schneekarten als bisher möglich. (Bild: ETH Zürich)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="370" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/hoeheraufgeloesteSchneekartenalsbisherETHz60.jpg" alt="Die Technologie der ETH-​Forschenden erzeugt für die ganze Schweiz höher aufgelöste Schneekarten als bisher möglich. (Bild: ETH Zürich)" class="wp-image-134853" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/hoeheraufgeloesteSchneekartenalsbisherETHz60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/hoeheraufgeloesteSchneekartenalsbisherETHz60-300x185.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Die Technologie der ETH-​Forschenden erzeugt für die ganze Schweiz höher aufgelöste Schneekarten als bisher möglich. (Bild: ETH Zürich)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Schneeüberwachung in der Schweiz stützt sich heute vor allem auf die Daten von Messstationen. Da es für die ganze Schweiz nur rund 400 Stationen gibt, sind die Schneeangaben für viele Orte eher ungenau. Das könnte sich nun ändern: ETH-​Forschende um Konrad Schindler, ETH-​Professor für Photogrammetrie und Fernerkundung, haben zusammen mit der Schweizer Firma ExoLabs, einem Spin-​off der Universität Zürich, eine Technologie entwickelt, die mit Hilfe von Satellitenbildern und künstlicher Intelligenz die Schneehöhe schneller und genauer als bisher ermittelt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">«Während die besten bestehenden Schneekarten der Schweiz eine effektive Auflösung von etwa 250 mal 250 Meter haben, kann man in unsere Karten bis auf 10 mal 10 Meter hineinzoomen, um die Schneehöhe abzulesen», sagt Schindler. Zudem sind regelmässige Aktualisierungen zur Schneehöhe in Zukunft nicht mehr unbedingt auf neue Messdaten am Boden angewiesen. Öffentlich zugängliche Satellitenbilder reichen bei gutem Wetter aus.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Satellitendaten der Europäischen Weltraumorganisation</strong><br>Schindlers Forschungsgruppe hat viel Erfahrung mit Satellitenbildern: Sie nutzt sie, um die Bevölkerungsdichte in Krisengebieten vorherzusagen, um Kriegsschäden an Gebäuden in der Ukraine zu ermitteln oder um weltweit die Höhe von Wäldern zu vermessen. Doch wie liest eine künstliche Intelligenz die Schneehöhe von Satellitenbildern ab?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie braucht dafür zunächst Millionen von Beispielen: Für ihre Technologie verwendeten die Forschenden optische Aufnahmen und Infrarotbilder von Sentinel-​2-Satelliten der Europäischen Weltraumorganisation (ESA). Diese Satelliten nehmen alle fünf Tage jeden Ort der Erde mit einer Auflösung von bis zu 10 mal 10 Metern pro Pixel auf. Das sind die detailliertesten Bilder, die derzeit kostenlos und unbeschränkt zugänglich sind. Dadurch erkennt die KI, wann in der Schweiz wo Schnee liegt und wie sich die Schneegrenze wöchentlich verändert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch das allein reicht nicht: «Von den weissen Flächen in den Satellitenbildern können wir nicht direkt auf die Schneehöhe schliessen. Dafür braucht es noch weitere Daten», sagt ETH-​Professor Schindler.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Lernen durch Vergleich mit Realität</strong><br>Neben den Satellitenbildern fütterten die Forschenden der KI daher umfassende Geländedaten der Schweiz. Denn an einem steilen Südhang schmilzt bei Sonnenschein mehr Schnee als in einer schattigen Mulde. Detaillierte Geländedaten dieser Art sind in den öffentlichen Daten von Swisstopo sehr gut zugänglich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Forschenden trainierten das KI-​System darauf, die Schneehöhe aus Satelliten-​ und Geländedaten abzuleiten. Dazu liessen sie das System die Schneehöhen schätzen und verglichen die Ergebnisse mit realen Schneemessungen. «Wir haben an jedem Rasterpunkt festgestellt, wie weit die KI mit ihrer Schätzung daneben lag, und das System schrittweise so angepasst, dass die Fehler kleiner wurden», erklärt Schindler. In der Fachsprache heisst diese Methode supervised learning.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In einer ersten Trainingsrunde verwendeten die ETH-​Forschenden die Schneekarten von ExoLabs, die sehr gut mit den Daten der Schneemessstationen in der Schweiz übereinstimmen. Diese Karten basieren neben den Satellitenbildern von Sentinel-​2 auch auf Bildern anderer Satellitenmissionen, die zwar räumlich weniger genau sind, dafür aber tägliche Aufnahmen liefern. Anhand der Schneekarten von ExoLabs prägte sich die KI vor allem die Muster der kleinräumigen Schneeverteilung ein, die über das eher grobmaschige Netz an Messstationen nicht erfasst werden kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Finetuning mit Daten aus dem Dischmatal</strong><br>Das Finetuning der KI erfolgte dann mit sehr detaillierten Schneedaten, die das WSL-​Institut für Schnee-​und Lawinenforschung SLF lediglich im Bündner Dischmatal erhebt. Durch diese Daten lernte die KI, dass sich die Schneehöhe je nach Gelände innerhalb von wenigen Metern ändern kann. Diese räumlichen Zusammenhänge kann sie dann in der ganzen Schweiz anwenden und auch dort die Schneehöhe genau vorhersagen, wo keine detaillierten Messdaten durch Messtationen vorliegen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiterer Vorteil der neuen Technologie ist, dass sie den Nutzer:innen auch die Unsicherheit der Schätzung mitliefert. Wenn es zum Beispiel länger bewölkt ist und neue Satellitenbilder keine brauchbaren Informationen liefern, steigt die Unsicherheit der Schätzung.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Neuer Standard für die Schneehöhenmessung</strong><br>Die ETH-​Forschenden haben die KI-​gestützte Schneemessung bereits während zweier Wintersaisonen erfolgreich getestet. «Wir gehen davon aus, dass wir damit einen neuen Standard für die Schneehöhenmessung in der Schweiz setzen», sagt Schindler.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um die Vermarktung der Technologie kümmert sich die Schweizer Firma ExoLabs. Das Start-​up bietet hochaufgelöste Schneekarten in verschiedenen Apps an, unter anderem in den Anwendungen von Outdooractive, Strava, Skitourenguru, Hüttenbuch oder über die swisstopo-​App. Geht es nach Reik Leiterer, CEO von ExoLabs, sollen die verbesserten Schneekarten in Zukunft auch für Gebiete ausserhalb der Alpen erhältlich sein, zum Beispiel in Skandinavien, den Pyrenäen, oder für Nord-​ und Südamerika.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Literaturhinweis</strong><br>Daudt R, Wulf H, Hafner E, Bühler Y, Schindler K, Wegner J: Snow depth estimation at country-​scale with high spatial and temporal resolution, ISPRS Journal of Photogrammetry and Remote Sensing 197 (2023) 105–121<br>doi: 10.1016/j.isprsjprs.2023.01.017<br><a href="https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0924271623000230" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0924271623000230</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=916.msg557005#msg557005" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Planet Erde</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/eth-praezise-schneemessung-dank-ki-und-satelliten/" data-wpel-link="internal">ETH: Präzise Schneemessung dank KI und Satelliten</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>OHB DIGITAL: 1,7 Mio. EUSPA-Projekt zur Entwicklung neuer Downstream Services</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ohb-digital-gewinnt-17-mio-euspa-projekt-zur-entwicklung-neuer-downstream-services/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Oct 2023 21:31:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Copernicus]]></category>
		<category><![CDATA[Copernicus Demonstrators - Mobility]]></category>
		<category><![CDATA[Emergency and Infrastructures]]></category>
		<category><![CDATA[EUSPA]]></category>
		<category><![CDATA[GMES]]></category>
		<category><![CDATA[OHB]]></category>
		<category><![CDATA[OHB Digital Connect]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=131833</guid>

					<description><![CDATA[<p>Raumfahrt zum Wohle der Menschheit: Im Projekt &#8222;Copernicus Demonstrators &#8211; Mobility, Emergency and Infrastructures&#8220; werden unter OHB-Leitung satellitengestützte Anwendungen aufgezeigt, die unser Leben auf der Erde sicherer machen und auch im Kampf gegen den Klimawandel helfen. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen. Quelle: OHB SE 6. Oktober 2023. Bremen, 6. Oktober 2023. Wie können die [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/ohb-digital-gewinnt-17-mio-euspa-projekt-zur-entwicklung-neuer-downstream-services/" data-wpel-link="internal">OHB DIGITAL: 1,7 Mio. EUSPA-Projekt zur Entwicklung neuer Downstream Services</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Raumfahrt zum Wohle der Menschheit: Im Projekt &#8222;Copernicus Demonstrators &#8211; Mobility, Emergency and Infrastructures&#8220; werden unter OHB-Leitung satellitengestützte Anwendungen aufgezeigt, die unser Leben auf der Erde sicherer machen und auch im Kampf gegen den Klimawandel helfen. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: OHB SE 6. Oktober 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/CopernicusContributingMissionsoverviewESA2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/CopernicusContributingMissionsoverviewESA26.jpg" alt="" class="wp-image-106018"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Copernicus Satelliten Stand 2021. (Grafik: ESA)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Bremen, 6. Oktober 2023. Wie können die Daten der Europäischen Copernicus-Satellitenkonstellation sinnvoll und effizient genutzt werden? Die OHB Digital Services GmbH, ein Tochterunternehmen des Raumfahrtkonzerns OHB SE, ist von der EUSPA &#8211; der Agentur der Europäischen Union, die für das Weltraumprogramm der EU verantwortlich ist &#8211; als Hauptauftragnehmer des mit 1,7 Millionen Euro geförderten Projekts &#8222;Copernicus Demonstrators &#8211; Mobility, Emergency and Infrastructures&#8220; ausgewählt worden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Das Projekt passt perfekt in unsere Strategie, innovative Downstream Services für eine Vielzahl von Branchen aufzubauen. Die Copernicus-Daten und -Dienste sind ein unglaublich wertvoller Datenschatz. Unser Ziel ist es, zu zeigen, wie diese Daten effizient genutzt werden können und vor allem auch technisch sinnvoll zum Einsatz kommen. Mit unserer Expertise aus der Raumfahrt können wir in diesem großen Copernicus-Demonstrator-Projekt die Vorteile derartiger Daten und Dienste für ganz unterschiedliche Nutzer aufzeigen&#8220;, sagt Dr. Arne Gausepohl, Geschäftsführer von OHB Digital Services.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Copernicus-Satellitenkonstellation, die Erdbeobachtungskomponente des Raumfahrtprogramms der Europäischen Union, beobachtet unseren Planeten und seine Umwelt zum Wohle aller Menschen und bietet eine einzigartige Kombination vollständiger, kostenloser und offener Daten und Dienste in den Themenbereichen: Land, Meer, Atmosphäre, Klimawandel, Notfall und Sicherheit. Die EUSPA spielt eine Schlüsselrolle bei den nachgelagerten und kommerziellen Nutzeraktivitäten von Copernicus und vergibt in diesem Rahmen den Auftrag zur Demonstration innovativer „Proof of Concepts“. Ziel: Die Nutzerbasis der Copernicus-Daten durch neue Anwendungen zu erweitern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unter der Leitung von OHB Digital Services soll das Projekt zu drei innovativen Pilotanwendungen in den folgenden Bereichen führen: Messung und Überwachung von Flugzeugemissionen, Notfallvorsorge und Frühwarnung vor Überschwemmungen, autonome Navigation und Optimierung von Schifffahrtsrouten, intelligente Mobilität und autonom fahrende Autos sowie die Überwachung von kritischer Infrastruktur wie zum Beispiel Eisenbahnnetzen. „Das Projekt ist eine wunderbare Herausforderung für uns. Vor allem ist es spannend, die Daten und Dienste von Copernicus zu nutzen, um einen innovativen Datendienst aufzubauen und neue Plattformen zu entwickeln&#8220;, sagt Projektleiterin Dr.-Ing. Danijela Ristic-Durrant, die Expertin für Computer Vision und Erdbeobachtung bei OHB Digital Services.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Projekt wird in zwei Phasen durchgeführt: Phase 1, in der die technische Machbarkeit der fünf „Proof of Concepts“ bewertet wird, und Phase 2, in der die Entwicklung und technischen Umsetzung von drei Pilotanwendungen, die aus der der ersten Phase hervorgegangen sind, im Fokus stehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Wir freuen uns auf einen intensiven Austausch und Dialog mit unseren Partnern und Interessengruppen aus verwandten Bereichen. Unsere Aufgabe ist es nun, unsere hohe Expertise im Bereich der Raumfahrt zu nutzen, um nachhaltige Lösungen für Kunden und Bürger zu entwickeln, sowohl in Europa als auch weltweit&#8220;, sagt Projektleiterin Ristic-Durrant mit Blick auf den Startschuss des Projektes Mitte Oktober.</p>



<p class="wp-block-paragraph">OHB Digital Services als Hauptauftragnehmer der Studie wird von den folgenden Partnern unterstützt: Euroconsult, Frankreich; e:fs TechHub, Deutschland; LuxSpace, Luxemburg; Waterjade, Italien; S[&amp;]T, Niederlande.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3406.msg554591#msg554591" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">OHB-System</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/ohb-digital-gewinnt-17-mio-euspa-projekt-zur-entwicklung-neuer-downstream-services/" data-wpel-link="internal">OHB DIGITAL: 1,7 Mio. EUSPA-Projekt zur Entwicklung neuer Downstream Services</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>ESA: Zählen von Waldbränden auf der ganzen Welt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/esa-zaehlen-von-waldbraenden-auf-der-ganzen-welt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Aug 2023 21:50:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erde]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Brand]]></category>
		<category><![CDATA[Copernicus]]></category>
		<category><![CDATA[EFFIS]]></category>
		<category><![CDATA[Erdbeobachtung]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Fernerkundung]]></category>
		<category><![CDATA[Feuer]]></category>
		<category><![CDATA[Feueratlas]]></category>
		<category><![CDATA[GMES]]></category>
		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>
		<category><![CDATA[Planet Erde]]></category>
		<category><![CDATA[Sentinel-3]]></category>
		<category><![CDATA[Sentinel-3A]]></category>
		<category><![CDATA[Sentinel-3B]]></category>
		<category><![CDATA[SLSTR]]></category>
		<category><![CDATA[Waldbrand]]></category>
		<category><![CDATA[World Fire Atlas]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=129768</guid>

					<description><![CDATA[<p>Aktualisierte Version des World Fire Atlas der ESA verfügbar. Eine Information der Europäischen Weltraumorganisation (ESA). Quelle: ESA 3. August 2023. 3. August 2023 &#8211; In den letzten Wochen haben sich in Griechenland, Italien, Spanien, Portugal, Algerien, Tunesien und Kanada verheerende Waldbrände ausgebreitet, die Menschenleben forderten und massive ökologische und wirtschaftliche Schäden verursachten. Waldbrände sind zwar [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/esa-zaehlen-von-waldbraenden-auf-der-ganzen-welt/" data-wpel-link="internal">ESA: Zählen von Waldbränden auf der ganzen Welt</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Aktualisierte Version des World Fire Atlas der ESA verfügbar. Eine Information der Europäischen Weltraumorganisation (ESA).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: ESA 3. August 2023.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/globebetweenMay2016andJune2023ESA.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Brände global zwischen Mai 2016 und Juni 2023. (Grafik: ESA)" data-rl_caption="" title="Brände global zwischen Mai 2016 und Juni 2023. (Grafik: ESA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="339" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/globebetweenMay2016andJune2023ESA60.jpg" alt="Brände global zwischen Mai 2016 und Juni 2023. (Grafik: ESA)" class="wp-image-129772" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/globebetweenMay2016andJune2023ESA60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/globebetweenMay2016andJune2023ESA60-300x170.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Brände global zwischen Mai 2016 und Juni 2023. (Grafik: ESA)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">3. August 2023 &#8211; In den letzten Wochen haben sich in Griechenland, Italien, Spanien, Portugal, Algerien, Tunesien und Kanada verheerende Waldbrände ausgebreitet, die Menschenleben forderten und massive ökologische und wirtschaftliche Schäden verursachten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Waldbrände sind zwar ein natürlicher Bestandteil vieler Ökosysteme, aber Wissenschaftler*innen haben davor gewarnt, dass sie <a href="https://www.unep.org/news-and-stories/press-release/number-wildfires-rise-50-cent-2100-and-governments-are-not-prepared" type="link" id="https://www.unep.org/news-and-stories/press-release/number-wildfires-rise-50-2100-and-governments-are-not-prepared" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">immer häufiger</a> auftreten und sich immer weiter ausbreiten. Als Reaktion darauf ist jetzt eine aktualisierte Version des World Fire Atlas der ESA verfügbar, die eine detaillierte Analyse der Waldbrände auf der ganzen Welt bietet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der globale Temperaturanstieg und die zunehmende Häufigkeit extremer Wetterereignisse haben zu einem sprunghaften Anstieg der Zahl von Waldbränden geführt, die rasch große Vegetationsflächen und Waldgebiete vernichten. Länder wie Griechenland und Italien haben bereits die verheerenden Auswirkungen von Großbränden erlebt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben des Europäischen Waldbrandinformationssystems (<a href="https://forest-fire.emergency.copernicus.eu/" type="link" id="https://effis.jrc.ec.europa.eu/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">EFFIS</a>) sind bis zum 29. Juli 2023 allein in diesem Jahr bereits mehr als 234.516 Hektar Land in der Europäischen Union verbrannt. Die Situation erfordert dringende Aufmerksamkeit und wirksame Maßnahmen zur Bekämpfung der wachsenden Gefahr, die von diesen Waldbränden ausgeht. </p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/WeltweitenaechtlicheBraendeESA.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Weltweite nächtliche Brände. (Grafik: ESA)" data-rl_caption="" title="Weltweite nächtliche Brände. (Grafik: ESA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="338" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/WeltweitenaechtlicheBraendeESA60.jpg" alt="Weltweite nächtliche Brände. (Grafik: ESA)" class="wp-image-129778" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/WeltweitenaechtlicheBraendeESA60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/WeltweitenaechtlicheBraendeESA60-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Weltweite nächtliche Brände. (Grafik: ESA)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Angesichts der schweren Waldbrände hat die ESA ihren Weltfeueratlas wieder geöffnet, der einen Einblick in die Verteilung der einzelnen Brände auf nationaler und globaler Ebene bietet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Über das interaktive Dashboard können die Nutzer*innen die Häufigkeit von Bränden zwischen den Ländern vergleichen und die Entwicklung der Brände im Laufe der Zeit analysieren. Der Atlas wurde ursprünglich <a href="https://www.esa.int/Applications/Observing_the_Earth/Copernicus/Sentinel-3/Is_Earth_on_fire" data-type="link" data-id="https://www.esa.int/Applications/Observing_the_Earth/Copernicus/Sentinel-3/Is_Earth_on_fire" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">2019</a> eröffnet und unterstützte sowohl die europäischen Katastrophenschutzbehörden als auch die Feuerwehren. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Dashboard verwendet nächtliche Daten des Sea and Land Surface Temperature Radiometer (<a href="https://www.esa.int/Applications/Observing_the_Earth/Copernicus/Sentinel-3/Instruments" data-type="link" data-id="https://www.esa.int/Applications/Observing_the_Earth/Copernicus/Sentinel-3/Instruments" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">SLSTR</a>) an Bord des Copernicus-Satelliten <a href="https://www.esa.int/Applications/Observing_the_Earth/Copernicus/Sentinel-3" data-type="link" data-id="https://www.esa.int/Applications/Observing_the_Earth/Copernicus/Sentinel-3" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Sentinel-3A</a>. Der Sensor, der wie ein Thermometer am Himmel funktioniert, misst die thermische Infrarotstrahlung, um die Temperatur der Landoberflächen der Erde zu messen, die zur Erkennung von Bränden verwendet wird. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch wenn der Atlas aufgrund von Einschränkungen durch Satellitenüberflüge und Wolkenbedeckung nicht alle Brände erfassen kann, ist er von einem Monat zum anderen und von einem Jahr zum anderen statistisch repräsentativ. Die Daten des Copernicus-Satelliten Sentinel-3B werden im Dezember 2023 hinzukommen. </p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/TrendzunaechtlichenBraendenSuedeuropa.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Trend zu nächtlichen Bränden in Südeuropa. (Grafik: ESA)" data-rl_caption="" title="Trend zu nächtlichen Bränden in Südeuropa. (Grafik: ESA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="338" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/TrendzunaechtlichenBraendenSuedeuropa60.jpg" alt="Trend zu nächtlichen Bränden in Südeuropa. (Grafik: ESA)" class="wp-image-129776" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/TrendzunaechtlichenBraendenSuedeuropa60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/TrendzunaechtlichenBraendenSuedeuropa60-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Trend zu nächtlichen Bränden in Südeuropa. (Grafik: ESA)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Daten aus dem World Fire Atlas zeigen, dass in den vergangenen sieben Jahren eine große Anzahl von Bränden in Portugal, Italien, Griechenland, Frankreich und Spanien entdeckt wurde, wobei die höchste Anzahl von Bränden in Portugal im August 2016 und im Oktober 2017 erreicht wurde. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Daten zeigen auch, dass es in Kanada allein in den ersten sieben Monaten dieses Jahres 11.598 Brände gegeben hat. Dies ist ein Anstieg um 705% im Vergleich zu den in den vorangegangenen sechs Jahren entdeckten Bränden (im Vergleich zu den Bränden vom 1. Januar bis 31. Juli 2022). </p>



<p class="wp-block-paragraph">Kanada kämpft derzeit mit der schlimmsten Waldbrandsaison seit Bestehen des Landes. <a href="https://www.lemonde.fr/en/environment/article/2023/07/15/canada-wildfires-burn-a-record-breaking-10-million-hectares_6054380_114.html#:~:text=This%20unprecedented%20figure%20for%202023,coming%20weeks%2C%20government%20data%20showed.&amp;text=1%20min.&amp;text=Canadian%20wildfires%20have%20burned%20more,weeks%2C%20government%20data%20showed%20Saturday." data-type="link" data-id="https://www.lemonde.fr/en/environment/article/2023/07/15/canada-wildfires-burn-a-record-breaking-10-million-hectares_6054380_114.html#:~:text=This%20unprecedented%20figure%20for%202023,coming%20weeks%2C%20government%20data%20showed.&amp;text=1%20min.&amp;text=Canadian%20wildfires%20have%20burned%20more,weeks%2C%20government%20data%20showed%20Saturday." target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Mehr als 10 Millionen Hektar Land</a> sind verbrannt, und es wird erwartet, dass diese Zahl in den kommenden Wochen noch steigen wird. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Olivier Arino von der ESA sagte: „Die Neuauflage des Weltfeueratlas ist eine wertvolle Gelegenheit für Behörden, Forscher und Organisationen, ihr Verständnis für das weltweite Auftreten von Bränden zu erweitern. Durch die Nutzung dieser umfassenden Ressource können sie wirksamere Strategien für die Brandverhütung und -bekämpfung auf globaler Ebene entwickeln. </p>



<p class="wp-block-paragraph">„Das anhaltende Engagement der ESA, von Copernicus und der EU, diese wertvolle Ressource kontinuierlich zur Verfügung zu stellen, unterstreicht die Bedeutung der Nutzung der Weltraumtechnologie zur Bewältigung kritischer Umweltprobleme.“</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MonatlichenaechtlicheBraendeinKanadaentdeckt.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="Monatliche nächtliche Brände in Kanada entdeckt. (Grafik: ESA)" data-rl_caption="" title="Monatliche nächtliche Brände in Kanada entdeckt. (Grafik: ESA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="338" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MonatlichenaechtlicheBraendeinKanadaentdeckt60.jpg" alt="Monatliche nächtliche Brände in Kanada entdeckt. (Grafik: ESA)" class="wp-image-129774" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MonatlichenaechtlicheBraendeinKanadaentdeckt60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MonatlichenaechtlicheBraendeinKanadaentdeckt60-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Monatliche nächtliche Brände in Kanada entdeckt. (Grafik: ESA)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=916.msg552404#msg552404" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Planet Erde</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/esa-zaehlen-von-waldbraenden-auf-der-ganzen-welt/" data-wpel-link="internal">ESA: Zählen von Waldbränden auf der ganzen Welt</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Copernicus-Daten: Juli 2023 der heißeste Monat seit Aufzeichnung</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/copernicus-daten-juli-2023-der-heisseste-monat-seit-aufzeichnung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Jul 2023 16:50:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erde]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Copernicus]]></category>
		<category><![CDATA[Erdbeobachtung]]></category>
		<category><![CDATA[GMES]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>
		<category><![CDATA[Klimakrise]]></category>
		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>
		<category><![CDATA[Planet Erde]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=129520</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die vom EU-Erdbeobachtungsprogramm Copernicus bereitgestellten Daten zeigen, dass der Juli 2023 der weltweit heißeste Monat seit Aufzeichnung wird. Eine Pressemitteilung der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland. Quelle: Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland 28. Juli 2023. 28. Juli 2023 &#8211; Die ersten drei Juliwochen waren die wärmsten drei jemals gemessenen Wochen. Die hohen Temperaturen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/copernicus-daten-juli-2023-der-heisseste-monat-seit-aufzeichnung/" data-wpel-link="internal">Copernicus-Daten: Juli 2023 der heißeste Monat seit Aufzeichnung</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die vom EU-Erdbeobachtungsprogramm Copernicus bereitgestellten Daten zeigen, dass der Juli 2023 der weltweit heißeste Monat seit Aufzeichnung wird. Eine Pressemitteilung der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland 28. Juli 2023.</p>



<p class="wp-block-paragraph">28. Juli 2023 &#8211; Die ersten drei Juliwochen waren die wärmsten drei jemals gemessenen Wochen. Die hohen Temperaturen sind Teil einer Reihe extremer Wetterereignisse: Hitzewellen in Nordamerika, Asien und Europa sowie Waldbrände in Ländern wie Griechenland, Italien, Spanien und Kanada, die erhebliche negative Auswirkungen auf Gesundheit, Umwelt und Wirtschaft haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Copernicus ist die Erdbeobachtungskomponente des Weltraumprogramms der Europäischen Union. Basierend auf Satelliten- und In-situ-Beobachtungen liefern die Copernicus-Dienste auf globaler Ebene nahezu in Echtzeit Daten. Diese Daten können auch für lokale und regionale Bedürfnisse genutzt werden, um unseren Planeten besser zu verstehen und die Umwelt, in der wir leben, nachhaltig zu schützen. Die Daten gelten als öffentliche Güter und stehen den Nutzern kostenlos, vollständig und offen zur Verfügung.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Sechs Kerndienste</strong><br>Copernicus liefert <a href="https://www.esa.int/Space_in_Member_States/Germany/Die_Copernicus-Dienste" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">sechs thematische Kerndienste</a>: Landüberwachung, Überwachung der Meeresumwelt, Überwachung der Atmosphäre, Überwachung des Klimawandels, Katastrophen- und Krisenmanagement und Sicherheitsdienste.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Hintergrund</strong><br><a href="https://www.copernicus.eu/de" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Copernicus</a> wird von der Kommission koordiniert und verwaltet und in Partnerschaft mit den Mitgliedstaaten, der Europäischen Weltraumorganisation (ESA), der Europäischen Organisation für die Nutzung meteorologischer Satelliten (EUMETSAT), dem Europäischen Zentrum für mittelfristige Wettervorhersage (ECMWF), EU-Agenturen und Mercator Océan International durchgeführt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=762.msg552042#msg552042" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Klimawandel</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/copernicus-daten-juli-2023-der-heisseste-monat-seit-aufzeichnung/" data-wpel-link="internal">Copernicus-Daten: Juli 2023 der heißeste Monat seit Aufzeichnung</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wald vom Weltraum aus kartiert</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/wald-vom-weltraum-aus-kartiert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Mar 2023 16:46:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erde]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Bundeswaldinventur]]></category>
		<category><![CDATA[Copernicus]]></category>
		<category><![CDATA[Erdbeobachtung]]></category>
		<category><![CDATA[Fernerkundung]]></category>
		<category><![CDATA[GMES]]></category>
		<category><![CDATA[Planet Erde]]></category>
		<category><![CDATA[Sentinel]]></category>
		<category><![CDATA[Sentinel-1]]></category>
		<category><![CDATA[Sentinel-2]]></category>
		<category><![CDATA[Thünen-Institut]]></category>
		<category><![CDATA[Wald]]></category>
		<category><![CDATA[Waldinventur]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=123789</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das Thünen-Institut für Waldökosysteme veröffentlicht erstmals deutschlandweite Waldkarten, die auf aktuellen Satellitendaten und terrestrischen Daten der Bundeswaldinventur 2012 basieren. Eine Pressemitteilung des Thünen-Instituts, Bundesforschungsinstitut für Ländliche Räume, Wald und Fischerei. Quelle: Thünen-Institut, Bundesforschungsinstitut für Ländliche Räume, Wald und Fischerei 9. März 2023. 9. März 2023 &#8211; Das Thünen-Institut bietet in seinem Thünen-Atlas (atlas.thuenen.de) ab sofort [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/wald-vom-weltraum-aus-kartiert/" data-wpel-link="internal">Wald vom Weltraum aus kartiert</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Das Thünen-Institut für Waldökosysteme veröffentlicht erstmals deutschlandweite Waldkarten, die auf aktuellen Satellitendaten und terrestrischen Daten der Bundeswaldinventur 2012 basieren. Eine Pressemitteilung des Thünen-Instituts, Bundesforschungsinstitut für Ländliche Räume, Wald und Fischerei.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Thünen-Institut, Bundesforschungsinstitut für Ländliche Räume, Wald und Fischerei 9. März 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/13032023ThuenenInstitut2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Kartenausschnitte zum bestockten Holzboden (li.) und zu den dominierenden Baumarten (re.) mit Übersicht der kartierten Baumartengruppen. ALH und ALN fassen die nicht einzeln aufgeführten Laubbaumarten mit hoher oder niedriger Lebenserwartung zusammen.(Grafik: Thünen-Institut)" data-rl_caption="" title="Kartenausschnitte zum bestockten Holzboden (li.) und zu den dominierenden Baumarten (re.) mit Übersicht der kartierten Baumartengruppen. ALH und ALN fassen die nicht einzeln aufgeführten Laubbaumarten mit hoher oder niedriger Lebenserwartung zusammen.(Grafik: Thünen-Institut)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/13032023ThuenenInstitut26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Kartenausschnitte zum bestockten Holzboden (li.) und zu den dominierenden Baumarten (re.) mit Übersicht der kartierten Baumartengruppen. ALH und ALN fassen die nicht einzeln aufgeführten Laubbaumarten mit hoher oder niedriger Lebenserwartung zusammen.(Grafik: Thünen-Institut)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">9. März 2023 &#8211; Das Thünen-Institut bietet in seinem Thünen-Atlas (<a href="https://atlas.thuenen.de/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">atlas.thuenen.de</a>) ab sofort interaktive Karten zum Wald an, die eine deutschlandweite Übersicht geben zur bestockten Holzbodenfläche – also der Fläche, auf der Bäume wachsen – und zu den dominierenden Baumarten. Die Karten sind nicht nur wichtige Informationsquellen für Behörden, Politik, NGOs und Verbände, sondern können auch für weiterführende Forschung und für Bildungszwecke im Bereich Wald und Umwelt genutzt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die digitalen Karten haben eine Auflösung von 10 m x 10 m. Die Karte der dominierenden Baumarten basiert auf Sentinel-Satellitendaten. Diese Satelliten gehören zum Copernicus-Programm der Europäischen Weltraumbehörde (ESA) und werden zur globalen Umweltbeobachtung eingesetzt, etwa um Veränderungen der Landnutzung zu erfassen, Gewässer und Küsten zu überwachen und satellitengestützte Klimadaten zu erheben. Für die Klassifizierung der Baumarten und zur umfassenden statistischen Überprüfung der Ergebnisse wurden die bundesweit einheitlichen Stichprobendaten der Bundeswaldinventur 2012 (<a href="https://www.bundeswaldinventur.de/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.bundeswaldinventur.de/</a>) sowie der Kohlenstoffinventur 2017 eingesetzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Satellitendaten liefern somit wertvolle Zusatzinformationen für die Erfassung unserer Wälder und deren Entwicklung. Die von Politik und Gesellschaft benötigte Detailtiefe zu den Waldökosystemen geht jedoch weit darüber hinaus. Hauptinformationsquelle zu den Wäldern in Deutschland werden daher auch künftig die terrestrischen Inventuren wie die Bundeswaldinventur, die Kohlenstoffinventur und die Bodenzustandserhebung im Wald sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Karte bestockter Holzboden 2018</strong><br>(<a href="https://web.archive.org/web/20240414054215/https://atlas.thuenen.de/layers/geonode:fnews_holzbodenmaske_2018_32632" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://atlas.thuenen.de/layers/geonode:fnews_holzbodenmaske_2018_32632</a>)<br>Die Holzbodenkarte 2018 bildet die mit Bäumen bestandene Waldfläche des Jahres 2018 ab. Sie stellt die Grundlage dar für weitere fernerkundungsbasierte Analysen im Wald, zum Beispiel die Baumarten-Kartierung oder die Erstellung von Biomasse-Karten, aber auch zum Erkennen künftiger Veränderungen der Holzbodenfläche. Dazu soll die Karte „bestockter Holzboden“ in regelmäßigen Abständen aktualisiert werden, sofern es dafür eine Finanzierung gibt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wichtige Grundlage für die Kartierung der Waldfläche auf der Basis von Fernerkundungsdaten ist eine einheitliche Definition von Wald. Das Copernicus-Beobachtungsprogramm orientiert sich an der internationalen Walddefinition der FAO. Die am Thünen-Institut für Waldökosysteme erstellte Karte verwendet allerdings die für Deutschland optimierte Walddefinition der Bundeswaldinventur. Die Karte wurde mit den Daten der Kohlenstoffinventur 2017 validiert und erreicht eine Gesamtgenauigkeit von über 95 %.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Karte dominierender Baumarten</strong><br>(<a href="https://web.archive.org/web/20240414054218/https://atlas.thuenen.de/layers/geonode:Dominant_Species_Class" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://atlas.thuenen.de/layers/geonode:Dominant_Species_Class</a>)<br>Die Karte der dominierenden Baumarten im Wald, die das Thünen-Institut für Waldökosysteme in Kooperation mit der Humboldt-Universität zu Berlin und der Technischen Universität Berlin entwickelt hat, deckt die gesamte Waldfläche Deutschlands für den Referenzzeitraum 2017/2018 ab. Dadurch wird es zum Beispiel möglich, baumartenspezifische Veränderungen des Waldes in den von Waldschäden geprägten Jahren nach 2018 zu analysieren. Ebenso kann die Baumartenkarte eine wichtige Eingangsgröße für eine Resilienz-Analyse des Waldes mit Blick auf das sich verändernde Klima darstellen – also die Frage, wie bestimmte Baumarten oder Baumbestände mit den Klimaänderungen zurechtkommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Kartenerstellung wurden die Daten der Bundeswaldinventur mit Sentinel-2- und Sentinel-1-Satellitendaten des Copernicus-Programms kombiniert und mit Verfahren des maschinellen Lernens verarbeitet. Regionale Wuchsbedingungen wurden durch Wetter- und Klimadaten des Deutschen Wetterdienstes und durch ein deutschlandweites Höhenmodell berücksichtigt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als Referenzdaten zur Erstellung der Baumartenkarte dienten die umfangreichen Daten der Bundeswaldinventur. Die statistische Überprüfung zeigte, dass sich die häufigsten Baumarten wie Fichte, Kiefer, Buche und Eichen gut voneinander trennen lassen. Es zeigte sich aber auch, dass noch Forschungs- und Optimierungsbedarf besteht bei sehr jungen Beständen oder bei Mischwäldern mit vielen unterschiedlichen Baumarten auf kleinem Raum. Dennoch ist die jetzt veröffentlichte Karte mit 11 Baumartengruppen ein zentraler Schritt in der Entwicklung von flächendeckenden, waldbezogenen Informationen, die viele Folgeanalysen auf nationaler Ebene ermöglicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=916.msg545968#msg545968" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Planet Erde</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/wald-vom-weltraum-aus-kartiert/" data-wpel-link="internal">Wald vom Weltraum aus kartiert</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>DLR: Auswertung von Satellitendaten nach den Erdbeben in Syrien und der Türkei</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/dlr-auswertung-von-satellitendaten-nach-den-erdbeben-in-syrien-und-der-tuerkei/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Feb 2023 18:54:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erde]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Copernicus]]></category>
		<category><![CDATA[DLR]]></category>
		<category><![CDATA[EOC]]></category>
		<category><![CDATA[Erdbeben]]></category>
		<category><![CDATA[Erdbeobachtung]]></category>
		<category><![CDATA[Fernerkundung]]></category>
		<category><![CDATA[GMES]]></category>
		<category><![CDATA[MACS]]></category>
		<category><![CDATA[Radar]]></category>
		<category><![CDATA[SAR]]></category>
		<category><![CDATA[Sentinel-1]]></category>
		<category><![CDATA[Türkei]]></category>
		<category><![CDATA[ZKI]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=122329</guid>

					<description><![CDATA[<p>Landoberfläche hat sich um bis zu sechs Meter verschoben. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Quelle: DLR 14. Februar 2023. 14. Februar 2023 &#8211; Satellitenbilder zeigen, wie sich das Land durch die schweren Erdbeben in der Türkei und in Syrien verschoben hat: Die Verwerfungen betragen nach einer Auswertung des Deutschen Zentrums [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/dlr-auswertung-von-satellitendaten-nach-den-erdbeben-in-syrien-und-der-tuerkei/" data-wpel-link="internal">DLR: Auswertung von Satellitendaten nach den Erdbeben in Syrien und der Türkei</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Landoberfläche hat sich um bis zu sechs Meter verschoben. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: DLR 14. Februar 2023.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/VeraenderungenLandoberflaecheCopernicusdataDLRESAGEPTerradue.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Veränderungen an der Landoberfläche. (Bild: DLR (enthält Copernicus data, DLR, ESA, GEP, Terradue))" data-rl_caption="" title="Veränderungen an der Landoberfläche. (Bild: DLR (enthält Copernicus data, DLR, ESA, GEP, Terradue))" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/VeraenderungenLandoberflaecheCopernicusdataDLRESAGEPTerradue60.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Veränderungen an der Landoberfläche. (Bild: DLR (enthält Copernicus data, DLR, ESA, GEP, Terradue))</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">14. Februar 2023 &#8211; Satellitenbilder zeigen, wie sich das Land durch die schweren Erdbeben in der Türkei und in Syrien verschoben hat: Die Verwerfungen betragen nach einer Auswertung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) an manchen Stellen bis zu sechs Meter. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben Daten des europäischen Radarsatelliten Sentinel-1 analysiert und visualisiert. Die Risse sind an der Oberfläche auf etwa 250 Kilometern Länge zu erkennen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der größere Riss im Süden ist eine Folge des Hauptbebens, das sich am 6. Februar 2023 in den frühen Morgenstunden ereignete. Der zweite Riss, der nördlich des ersten liegt, entstand bei dem schweren Nachbeben am gleichen Tag. Die blauen Flächen stehen für eine Bewegung in östliche Richtung, die roten Flächen für eine Bewegung in westliche Richtung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beide Erdbeben-Bereiche gehören geologisch zur sogenannten Ostanatolischen Störungszone. Hier stoßen die anatolische und die arabische Platte aneinander. Dadurch entstehen Spannungen in der Erdkruste, die sich bei den Erdbeben gelöst haben. Die Bewegungen werden von Satelliten genau erfasst. Für die Analyse verwendeten die Forschenden im Earth Observation Center (EOC) des DLR Aufnahmen vom 29. Januar und vom 10. Februar 2023, die sie miteinander verglichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Radarsatellit Sentinel-1 gehört zur Sentinel-Satellitenflotte des europäischen Copernicus-Programms. Satellitengestütztes Radar (Synthetic Aperture Radar, SAR) nutzt zur Erdoberfläche gesendete Radar-Impulse und liefert zu jeder Tageszeit und Wetterlage Aufnahmen. Das SAR-Prinzip berechnet dabei die Laufzeiten der Signale und führt so hochgenaue Messungen der Distanz vom Satelliten zur Erdoberfläche durch.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>DLR unterstützt Einsatzkräfte in der Türkei</strong><br>In der ersten Woche nach dem Erdbeben waren zwei Wissenschaftler vom DLR-Institut für Optische Sensorsysteme gemeinsam mit Helferinnen und Helfern von I.S.A.R. Germany vor Ort in der Türkei. Das DLR hat eine neuartige Kamera (Modular Aerial Camera System, MACS) für die Lageaufklärung vor Ort bereitgestellt. Eingebaut in eine Hightech-Drohne von Quantum Systems überflog die Kamera schwer betroffene Regionen und sendete die Luftbilder als Karte direkt in das Einsatzführungssystem (ICMS) der Vereinten Nationen (UN).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im DLR wertet außerdem das Zentrum für satellitengestützte Kriseninformation (ZKI) Satellitenaufnahmen aus und bereitet sie zum Beispiel zu digitalen Karten auf. Diese Lageinformationen werden an Helferinnen und Helfer vor Ort weitergegeben. Das ZKI ist ebenfalls ein Teil des Earth Observation Center in Oberpfaffenhofen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=916.msg544806#msg544806" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Planet Erde</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/dlr-auswertung-von-satellitendaten-nach-den-erdbeben-in-syrien-und-der-tuerkei/" data-wpel-link="internal">DLR: Auswertung von Satellitendaten nach den Erdbeben in Syrien und der Türkei</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>CIMR-Vertrag HPS-TAS-Italien: per Unterschrift auf die Zielgerade</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/cimr-vertrag-hps-tas-italien-per-unterschrift-auf-die-zielgerade/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Jan 2023 21:28:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[CIMR]]></category>
		<category><![CDATA[Copernicus]]></category>
		<category><![CDATA[Erdbeobachtung]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[FHP]]></category>
		<category><![CDATA[GMES]]></category>
		<category><![CDATA[HPS]]></category>
		<category><![CDATA[HPtex]]></category>
		<category><![CDATA[INVENT]]></category>
		<category><![CDATA[LDRS]]></category>
		<category><![CDATA[LSS]]></category>
		<category><![CDATA[TAS]]></category>
		<category><![CDATA[Thales Alenia Space]]></category>
		<category><![CDATA[vH&S]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=121259</guid>

					<description><![CDATA[<p>Größtes gemeinsames Innovationsprojekt der europäischen Raumfahrt: CEOs von TAS-I, HPS und LSS setzen Startschuss für Phase C/D der großen entfaltbaren Antenne „LDRS&#8220; im Projekt CIMR. Eine Pressemitteilung der HPS GmbH. Quelle: HPS GmbH München 23. Januar 2023. 23. Januar 2023 &#8211; Seit dem spektakulären Gewinn des 110-Millionen € Auftrages für Entwicklung und Bau von LDRS [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/cimr-vertrag-hps-tas-italien-per-unterschrift-auf-die-zielgerade/" data-wpel-link="internal">CIMR-Vertrag HPS-TAS-Italien: per Unterschrift auf die Zielgerade</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Größtes gemeinsames Innovationsprojekt der europäischen Raumfahrt: CEOs von TAS-I, HPS und LSS setzen Startschuss für Phase C/D der großen entfaltbaren Antenne „LDRS&#8220; im Projekt CIMR. Eine Pressemitteilung der HPS GmbH.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: HPS GmbH München 23. Januar 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/202301161953402k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Vertragsbesiegelung - Mitte: Massimo Camparini (CEO des Raumfahrtkonzerns ThalesAleniaSpace Italien) und die Chefs von HPS, Ernst K. Pfeiffer (rechts) und von LSS, Leri Datashvili. (Foto: TAS-I)" data-rl_caption="" title="Vertragsbesiegelung - Mitte: Massimo Camparini (CEO des Raumfahrtkonzerns ThalesAleniaSpace Italien) und die Chefs von HPS, Ernst K. Pfeiffer (rechts) und von LSS, Leri Datashvili. (Foto: TAS-I)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/2023011619534026.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Vertragsbesiegelung &#8211; Mitte: Massimo Camparini (CEO des Raumfahrtkonzerns ThalesAleniaSpace Italien) und die Chefs von HPS, Ernst K. Pfeiffer (rechts) und von LSS, Leri Datashvili. (Foto: TAS-I)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">23. Januar 2023 &#8211; Seit dem spektakulären Gewinn des 110-Millionen € Auftrages für Entwicklung und Bau von LDRS (Large Deployable ReflectorSubsystem) durch das von HPS geführte KMU-Konsortium im Jahre 2020 läuft das Projekt zur Sicherung eines souveränen europäischen Innovationslevels trotz aller Komplexität wie auf Schienen. Das im Laufe der Entwicklung des Projektes stetig gewachsene Vertrauen des Endkunden ESA und seines Hauptauftragnehmers TAS-I für die Mission fand nun Ausdruck am 23.01.2023 in der Besiegelung des Aufbruchs in die Phase CD durch Unterschrift des so genannten „Rider&#8220; für Bau und Test eines Qualifizierungsmodells (EQM) in 2023/2024, gefolgt von gleich zwei Flugmodellen (PFM und FM2).</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/CIMRarttas2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="CIMR über der Erde - künstlerische Darstellung. (Bild: Thales Alenia Space)" data-rl_caption="" title="CIMR über der Erde - künstlerische Darstellung. (Bild: Thales Alenia Space)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/CIMRarttas26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">CIMR über der Erde &#8211; künstlerische Darstellung. (Bild: Thales Alenia Space)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Tragende Technologie-Säulen des Innovationsprojektes sind neben den Innovations-Hauptpartnern LSS (Entwicklung, Bau und Test des entfaltbaren Reflektors), die HPS-Tochter HPtex (Mesh-Produktion für den Reflektor), FHP (CFRP-Streben für den Reflektor), INVENT (CFRP-Rohr für den entfaltbaren Arm) und vH&amp;S (für die Entfaltkontrollelektronik) weitere 10 Unternehmen aus sieben europäischen Ländern unter Konsortialführung von HPS.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Umweltbeobachtungsmission im Rahmen des Copernicus-Erdbeobachtungsprogramms der Europäischen Union ist wesentliches Element der europäischen Raumfahrtstrategie als hoch ambitioniertes Projekt im Bereich der Klimabeobachtung und der Auswirkungen des Klimawandels.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19700.msg543854#msg543854" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">HPS (High Performance Space Structure Systems GmbH)</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/cimr-vertrag-hps-tas-italien-per-unterschrift-auf-die-zielgerade/" data-wpel-link="internal">CIMR-Vertrag HPS-TAS-Italien: per Unterschrift auf die Zielgerade</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Airbus liefert erstes Sentinel-4-Luftüberwachungsinstrument an die ESA</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/airbus-liefert-erstes-sentinel-4-luftueberwachungsinstrument-an-die-esa/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Dec 2022 10:07:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Aerosol]]></category>
		<category><![CDATA[Airbus]]></category>
		<category><![CDATA[Airbus Defence and Space]]></category>
		<category><![CDATA[Copernicus]]></category>
		<category><![CDATA[EUMETSAT]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[GeMS]]></category>
		<category><![CDATA[GMES]]></category>
		<category><![CDATA[Meteosat]]></category>
		<category><![CDATA[MTG-S1]]></category>
		<category><![CDATA[Ottobrunn]]></category>
		<category><![CDATA[Sentinel]]></category>
		<category><![CDATA[Sentinel-4]]></category>
		<category><![CDATA[Sounder]]></category>
		<category><![CDATA[Spektrometer]]></category>
		<category><![CDATA[Spurengase]]></category>
		<category><![CDATA[TEMPO]]></category>
		<category><![CDATA[UVN]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=119714</guid>

					<description><![CDATA[<p>Seine Daten werden das Wissen über die Luft, die die europäischen Bürger atmen, verbessern. Eine Pressemitteilung von Airbus Defence and Space. Quelle: Airbus Defence and Space 13. Dezember 2022. München, 13. Dezember 2022 – Airbus Defence and Space hat das erste Flugmodell des Multispektralinstruments Sentinel-4/UVN (Ultraviolett, Sichtbares und Nahes Infrarot) erfolgreich an die Europäische Weltraumorganisation [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/airbus-liefert-erstes-sentinel-4-luftueberwachungsinstrument-an-die-esa/" data-wpel-link="internal">Airbus liefert erstes Sentinel-4-Luftüberwachungsinstrument an die ESA</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Seine Daten werden das Wissen über die Luft, die die europäischen Bürger atmen, verbessern. Eine Pressemitteilung von Airbus Defence and Space.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Airbus Defence and Space 13. Dezember 2022.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Senti4UVNinstrFlightmodelAirbus2021RalfMaurer2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Flugmodell des Luftüberwachungsinstruments Sentinel-4/UVN. (Bild: Airbus 2021 Ralf Maurer)" data-rl_caption="" title="Flugmodell des Luftüberwachungsinstruments Sentinel-4/UVN. (Bild: Airbus 2021 Ralf Maurer)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Senti4UVNinstrFlightmodelAirbus2021RalfMaurer26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Flugmodell des Luftüberwachungsinstruments Sentinel-4/UVN. (Bild: Airbus 2021 Ralf Maurer)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">München, 13. Dezember 2022 – Airbus Defence and Space hat das erste Flugmodell des Multispektralinstruments Sentinel-4/UVN (Ultraviolett, Sichtbares und Nahes Infrarot) erfolgreich an die Europäische Weltraumorganisation (ESA) ausgeliefert. Es wird nächstes Jahr in den Satelliten Meteosat Third Generation Sounder (MTG-S1) integriert werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Instrument wird die wichtigsten Spurengase und Aerosole der Luftqualität aus einer geostationären Umlaufbahn über Europa und Nordafrika kontinuierlich überwachen. Zu den zu überwachenden Spurengasen gehören: Stickstoffdioxid (NO<sub>2</sub>), Ozon (O<sub>3</sub>), Schwefeldioxid (SO<sub>2</sub> ), Formaldehyd, Glyoxal und Aerosole, die für die Beurteilung der Luftqualität von entscheidender Bedeutung sind. Die Entwicklung und Herstellung des Sentinel-4-Spektrometers für das Copernicus-Programm wurde von Airbus in Ottobrunn bei München geleitet. Das Verständnis der atmosphärischen Zusammensetzung wird dazu beitragen, die Risiken von Phänomenen wie Wüstenstaubfahnen, weiträumigem Transport von Luftschadstoffen einschließlich Pollen sowie Aschefahnen von Vulkanausbrüchen zu verringern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Die vom Sentinel-4-Instrument gesammelten Informationen werden den Entscheidungsträgern bei der Gestaltung der europäischen Politik in den Bereichen öffentliche Gesundheit und Flugsicherheit helfen, um die europäischen Bürger zu schützen&#8220;, sagte Philippe Pham, Leiter des Bereichs Erdbeobachtung und Wissenschaft bei Airbus. &#8222;Die Kombination aus einem geostationären Satelliten und einem Instrument wie Sentinel-4 bedeutet, dass Messungen von Spurengasen in der Erdatmosphäre über Europa in der Rekordzeit von etwa einer Stunde durchgeführt werden können.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Sentinel-4-Instrument ist ein hochauflösendes Spektrometer mit einer schnellen Wiederkehrzeit, das in drei Bändern arbeitet, die den ultravioletten (305-400 nm), den sichtbaren (400-500 nm) und den nahen infraroten (750-775 nm) Wellenlängenbereich abdecken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das erste Modell des Instruments wird an Bord des MTG-S1-Satelliten gehen, dessen Start für 2024 geplant ist, und das zweite, noch zu bauende Modell wird an Bord von MTG-S2 fliegen, das 2034 starten soll. Damit soll sichergestellt werden, dass die Daten der wissenschaftlichen Gemeinschaft über einen Zeitraum von zwei Jahrzehnten zur Verfügung stehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sowohl der Satellit als auch das Instrument werden von EUMETSAT, der Europäischen Organisation für die Nutzung von Wettersatelliten, betrieben. Das Sentinel-4-Instrument baut auf den Erfahrungen mit früheren bewährten ESA-Instrumenten wie Sciamachy und Tropomi (an Bord von Sentinel-5P) auf, die ebenfalls von Airbus gebaut wurden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Sentinel-4-Mission ist eine Initiative der Europäischen Union und der Europäischen Weltraumorganisation, die eine kontinuierliche Überwachung der Atmosphäre über Europa ermöglicht. Zusammen mit der amerikanischen Mission TEMPO (Tropospheric Emissions: Monitoring of Pollution) und der südkoreanischen Mission GEMS (Geostationary Environment Monitoring Spectrometer) wird Sentinel-4 den Wissenschaftlern wichtige Erkenntnisse über die Luftqualität in großen Teilen der nördlichen Hemisphäre liefern.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3369.msg542087#msg542087" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Copernicus (früher GMES)</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/airbus-liefert-erstes-sentinel-4-luftueberwachungsinstrument-an-die-esa/" data-wpel-link="internal">Airbus liefert erstes Sentinel-4-Luftüberwachungsinstrument an die ESA</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>DLR: Satelliten haben Brandflächen in Europa im Blick</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/dlr-satelliten-haben-brandflaechen-in-europa-im-blick/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Aug 2022 17:48:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erde]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Aqua]]></category>
		<category><![CDATA[Copernicus]]></category>
		<category><![CDATA[DFD]]></category>
		<category><![CDATA[DLR]]></category>
		<category><![CDATA[Erdbeobachtung]]></category>
		<category><![CDATA[Feuer]]></category>
		<category><![CDATA[Fire Monitoring]]></category>
		<category><![CDATA[Georisiken]]></category>
		<category><![CDATA[GMES]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Oberpfaffenhofen]]></category>
		<category><![CDATA[Satellitengestützte Kriseninformation]]></category>
		<category><![CDATA[Sentinel-3]]></category>
		<category><![CDATA[Terra]]></category>
		<category><![CDATA[Waldbrand]]></category>
		<category><![CDATA[ZKI]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=113754</guid>

					<description><![CDATA[<p>Neuer Service stellt täglich Ausmaß und Intensität der Feuer dar. Daten der europäischen Copernicus-Satelliten und amerikanischen NASA Satelliten werden im DLR automatisch ausgewertet. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Quelle: DLR 17. August 2022. 17. August 2022 &#8211; Satellitendaten zeigen das ganze Ausmaß der Waldbrände, die aktuell in Europa lodern. Das [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/dlr-satelliten-haben-brandflaechen-in-europa-im-blick/" data-wpel-link="internal">DLR: Satelliten haben Brandflächen in Europa im Blick</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Neuer Service stellt täglich Ausmaß und Intensität der Feuer dar. Daten der europäischen Copernicus-Satelliten und amerikanischen NASA Satelliten werden im DLR automatisch ausgewertet. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: DLR 17. August 2022.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/brandflaecheneuropa2016to21allebraendeDLRCCBYNCND30.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Brandflächen in Europa zwischen 2016 und 2021 – alle Brände. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))" data-rl_caption="" title="Brandflächen in Europa zwischen 2016 und 2021 – alle Brände. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/brandflaecheneuropa2016to21allebraendeDLRCCBYNCND3060.jpg" alt=""/></a><figcaption>Brandflächen in Europa zwischen 2016 und 2021 – alle Brände. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">17. August 2022 &#8211; Satellitendaten zeigen das ganze Ausmaß der Waldbrände, die aktuell in Europa lodern. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) bietet einen neuen Service an, mit dem die Entwicklungen tagesaktuell und im zeitlichen Verlauf beobachtet werden können. Die Satellitendaten werden automatisch ausgewertet und in eine Karte übertragen. Das ZKI Fire Monitoring System steht ab sofort zur Verfügung und ist kostenfrei nutzbar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir können nicht nur sagen, wo es gebrannt hat. Sondern auch, wie sehr die Vegetation betroffen ist. Dies ist unter anderem für die Abschätzung der entstandenen Emissionen wichtig“, sagt Gruppenleiter Dr. Torsten Riedlinger vom Deutschen Fernerkundungsdatenzentrum (DFD) in Oberpfaffenhofen. Für einen großen Brand südlich der französischen Stadt Bordeaux, die in der vergangenen Woche besonders betroffen war, haben die Satelliten zum Beispiel eine verbrannte Fläche von fast 8100 Hektar erkannt. „Es handelte sich um einen besonders schweren Brand, bei dem dichter Wald zerstört wurde. Wir können das über einen speziellen Index feststellen, der die verbrannte Biomasse anzeigt“, erklärt Torsten Riedlinger.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>45 größere Brände in Deutschland seit Anfang Juli</strong><br>Auch in Deutschland kämpfen die Feuerwehren gegen Waldbrände, die durch die extreme Trockenheit begünstigt werden. Seit Anfang Juli gab es laut ZKI Fire Monitoring System in Deutschland 45 größere Brände. Dabei sind mehrere tausend Hektar Wald, Busch- und Weideland zerstört worden. Die schwersten Brände ereigneten sich in Brandenburg bei Falkenberg, wo eine Fläche von 780 Hektar brannte, und in der Sächsischen Schweiz in der Grenzregion zu Tschechien. Dort brannte in Tschechien und Deutschland eine Fläche von insgesamt 1160 Hektar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Daten stammen von den beiden Sentinel-3 Satelliten, die mit unterschiedlichen Instrumenten zur Beobachtung der Land- und Ozeanoberflächen ausgestattet sind. Das Satelliten-Duo gehört zum europäischen Copernicus-Programm. Über ihre optischen Systeme erfassen die Sentinel-3 Satelliten die Erdoberfläche mit einer Bodenauflösung von etwa 300 Metern. Die Sentinel-3 Satelliten überqueren auf ihren polaren Umlaufbahnen in etwa 800 Kilometern Höhe Europa jeden Tag. Auch mit den amerikanischen Satelliten Aqua und Terra (Flughöhe rund 700 Kilometer) können Waldbrände mehrmals am Tag beobachtet werden. Sie senden täglich ihre Daten, sobald sie die DLR-Empfangsstationen in Neustrelitz (Mecklenburg-Vorpommern) oder Oberpfaffenhofen (Bayern) überfliegen. Die Ergebnisse sind schon etwa 20 Minuten nach dem Satellitenüberflug verfügbar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um die Qualität der Aussagen zu verbessern, werden die Daten über mehrere Tage hinweg kontinuierlich verfeinert. Das heißt, die Daten werden nachträglich noch einmal abgeglichen, neu berechnet und überprüft. Das läuft ebenfalls automatisch. Die Nachprozessierung ist wichtig, weil Satelliten mit optischen Instrumenten – anders als etwa Radarsatelliten – nicht durch eine Wolkendecke schauen können.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/brandflaecheneuropa16to21waldbraendeDLRCCBYNCND30.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Brandflächen in Europa zwischen 2016 und 2021 – Waldbrände. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))" data-rl_caption="" title="Brandflächen in Europa zwischen 2016 und 2021 – Waldbrände. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/brandflaecheneuropa16to21waldbraendeDLRCCBYNCND3060.jpg" alt=""/></a><figcaption>Brandflächen in Europa zwischen 2016 und 2021 – Waldbrände. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Unterscheidung zwischen Waldbränden und Bränden auf landwirtschaftlich genutzten Flächen</strong><br>Die DLR-Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben alle Brände in Europa seit 2016 analysiert. Die Karten zeigen, dass viele Brände – vor allem in Süd- und Osteuropa – nicht im Wald, sondern auf landwirtschaftlich genutzten Flächen vorkommen. Im vergangenen Jahr wurden zum Beispiel Brände mit einer Größenordnung von 3,7 Millionen Hektar erkannt. Davon handelte es sich bei rund 1 Million Hektar um Waldbrände. 2017 war das Jahr mit den stärksten Bränden im Beobachtungszeitraum: 5,2 Millionen Hektar standen in Flammen, davon entfielen 1,3 Millionen Hektar auf Wälder. „Besonders betroffen war in dem Jahr Portugal, wo sich Waldbrände auf 3,8 Prozent der gesamten Landesfläche ausdehnten“, sagt Dr. Michael Nolde von der DFD-Abteilung Georisiken und zivile Sicherheit, der die Auswertung der Daten leitet.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Georisiken und zivile Sicherheit</strong><br>In der Abteilung Georisiken und zivile Sicherheit im Deutschen Fernerkundungsdatenzentrum (DFD) des DLR entwickeln Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Informationsprodukte aus Erdbeobachtungsdaten. Die Forschenden integrieren die Informationsprodukte in Systemlösungen und betreiben entsprechende Services. Ein Schwerpunkt liegt auf der Unterstützung von Maßnahmen bei Umwelt- und Naturgefahren, bei humanitären Krisensituationen sowie zu Fragen der zivilen Sicherheit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die thematischen Services stellen aktuelle krisenrelevante Informationen bereit, die für die unmittelbare Krisenreaktion und Notfallkartierung benötigt werden. Außerdem werden sie für die Katastrophenvorsorge und Abschätzung von Georisiken, für die Frühwarnung bei Naturgefahren und technischen Unfällen sowie für Wiederaufbaumaßnahmen verwendet. Die Arbeiten sind in nationale, europäische und internationale Kooperationen eingebunden. Das Zentrum für Satellitengestützte Kriseninformation (ZKI) ist eine Einrichtung im DFD.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=916.msg536198#msg536198" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Planet Erde</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/dlr-satelliten-haben-brandflaechen-in-europa-im-blick/" data-wpel-link="internal">DLR: Satelliten haben Brandflächen in Europa im Blick</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
