<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Höhenforschungsrakete &#8211; Raumfahrer.net</title>
	<atom:link href="https://www.raumfahrer.net/tag/hoehenforschungsrakete/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.raumfahrer.net</link>
	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
	<lastBuildDate>Mon, 20 Apr 2026 19:21:50 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.0</generator>

<image>
	<url>https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/cropped-R-Logo-neu-o-512-32x32.png</url>
	<title>Höhenforschungsrakete &#8211; Raumfahrer.net</title>
	<link>https://www.raumfahrer.net</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>FerrAS: Experimente starten mit Höhenforschungsrakete vom Weltraumbahnhof in Schweden</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ferras-experimente-starten-mit-hoehenforschungsrakete-vom-weltraumbahnhof-in-schweden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Mar 2024 16:18:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[ESRANGE]]></category>
		<category><![CDATA[FARGO]]></category>
		<category><![CDATA[FerrAS]]></category>
		<category><![CDATA[Ferrofluid]]></category>
		<category><![CDATA[Fly Your Name]]></category>
		<category><![CDATA[Gin]]></category>
		<category><![CDATA[Höhenforschungsrakete]]></category>
		<category><![CDATA[IRS]]></category>
		<category><![CDATA[KSat]]></category>
		<category><![CDATA[REXUS]]></category>
		<category><![CDATA[Schwerelosigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Universität Stuttgart]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=137395</guid>

					<description><![CDATA[<p>Studierende der Universität Stuttgart entsenden kommende Woche zwei Experimente auf einer REXUS-Höhenforschungsrakete in die Schwerelosigkeit. Innerhalb weniger Minuten möchten sie nachweisen, dass Pumpsysteme, die auf Ferrofluiden basieren, leistungsstärker und wartungsärmer sind als herkömmliche Raumfahrttechnologien. Wieder mit an Bord: Stuttgarter Gin und viele Namen. Eine Pressemitteilung der Universität Stuttgart. Quelle: Universität Stuttgart 7. März 2024. 7. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/ferras-experimente-starten-mit-hoehenforschungsrakete-vom-weltraumbahnhof-in-schweden/" data-wpel-link="internal">FerrAS: Experimente starten mit Höhenforschungsrakete vom Weltraumbahnhof in Schweden</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Studierende der Universität Stuttgart entsenden kommende Woche zwei Experimente auf einer REXUS-Höhenforschungsrakete in die Schwerelosigkeit. Innerhalb weniger Minuten möchten sie nachweisen, dass Pumpsysteme, die auf Ferrofluiden basieren, leistungsstärker und wartungsärmer sind als herkömmliche Raumfahrttechnologien. Wieder mit an Bord: Stuttgarter Gin und viele Namen. Eine Pressemitteilung der Universität Stuttgart.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Universität Stuttgart 7. März 2024.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/FerrASimREXUSModulPhilippKimmerleKsateV1k7.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Das FerrAS Experiment, geöffnet und eingebaut im REXUS-Modul. Links die Verdränger-Pumpe, auch Displacement-Pumpe genannt, rechts die Linear-Pumpe. (Bild: Philipp Kimmerle, Ksat e.V.)" data-rl_caption="" title="Das FerrAS Experiment, geöffnet und eingebaut im REXUS-Modul. Links die Verdränger-Pumpe, auch Displacement-Pumpe genannt, rechts die Linear-Pumpe. (Bild: Philipp Kimmerle, Ksat e.V.)" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/FerrASimREXUSModulPhilippKimmerleKsateV26.jpg" alt="Das FerrAS Experiment, geöffnet und eingebaut im REXUS-Modul. Links die Verdränger-Pumpe, auch Displacement-Pumpe genannt, rechts die Linear-Pumpe. (Bild: Philipp Kimmerle, Ksat e.V.)" class="wp-image-137398"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Das FerrAS Experiment, geöffnet und eingebaut im REXUS-Modul. Links die Verdränger-Pumpe, auch Displacement-Pumpe genannt, rechts die Linear-Pumpe. (Bild: Philipp Kimmerle, Ksat e.V.)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">7. März 2024 &#8211; Eine Expertenjury hat entschieden: Das Team der studentischen Kleinsatellitengruppe der Universität Stuttgart (KSat e.V.) ist eines von acht europäischen Teams, das im Rahmen des REXUS/BEXUS-Programms (Rocket and Balloon Experiments for University Students) zwei Experimente auf einer REXUS-Höhenforschungsrakete durchführen darf. Der Flug der Rakete wird zwischen dem 11. und 15. März 2024 stattfinden, eine anschließende Bergung ist vorgesehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Projekt „Ferrofluid Application Study“ FerrAS ist nach FARGO im vergangenen Jahr und PAPELL 2018 das dritte auf Ferrofluiden basierende Studierendenprojekt der Universität Stuttgart, das unter Weltraumbedingungen getestet wird. Anders als bei den Vorgängern auf der Internationalen Raumstation ISS gilt es dieses Mal, innerhalb weniger Minuten Schwerelosigkeit die Experimente durchzuführen und Erkenntnisse zu gewinnen, wie Flüssigkeit in der Schwerelosigkeit am besten transportiert werden kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Projekt FerrAS setzt auf Ferrofluide</strong><br>„Nach über zwei Jahren Arbeit ist es einfach toll, das Experiment jetzt am Weltraumbahnhof Esrange in Schweden auf die Reise zu schicken!“, sagt Christopher Vogt, Systemingenieur von FerrAS. „Im Rahmen des REXUS/BEXUS-Programms können wir unsere Vision zur Entwicklung nachhaltiger Pumpsysteme in Mikrogravitation testen und validieren.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Transport von Flüssigkeiten in Schwerelosigkeit beispielsweise für Kühlmittel, Treibstoffe oder Gase ist eine technische Herausforderung. Konventionelle Pumpsysteme können diese Aufgabe meistern, sind aber mechanisch komplex und anfällig für Fehlfunktionen. Das Projekt FerrAS könnte dafür mit seinen innovativen Ferrofluid-Pumpsystemen für Mikrogravitationsumgebungen eine Lösung liefern: Das interdisziplinäre Team von Studierenden aus sechs Studiengängen der Universität Stuttgart wird im Höhenflug zwei neuartige Pumpkonzepte testen, um die Effizienz und Langlebigkeit von Flüssigkeitsmanagementsystemen im Weltraum zu verbessern. Ferrofluide, eine magnetische Flüssigkeit, haben ideale Eigenschaften, um mechanischen Verschleiß zu minimieren.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/StudierendeKSatLeonHabermalzKsateV2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Studierende von KSat. (Bild: Leon Habermalz, Ksat e.V.)" data-rl_caption="" title="Studierende von KSat. (Bild: Leon Habermalz, Ksat e.V.)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/StudierendeKSatLeonHabermalzKsateV26.jpg" alt="Studierende von KSat. (Bild: Leon Habermalz, Ksat e.V.)" class="wp-image-137400"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Studierende von KSat. (Bild: Leon Habermalz, Ksat e.V.)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Multifunktionale Komponente und Flüssigkeitskreisläufe ersetzen Material</strong><br>Für die Verdrängerpumpe nutzt das Team Ferrofluid-beschichtete Magnete, die als multifunktionale Komponenten agieren: Sie dienen als Triebkolben, Dichtung, Schmiermittel und Ventil zugleich. Die Steuerung dieser Magnete erfolgt durch externe Elektromagnete, die durch wellenförmige Ansteuerung eine effektive Pumpbewegung erzeugen. Die neuartige Technik soll die Zuverlässigkeit von Weltraumpumpsystemen enorm steigern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Linearpumpe, das zweite Konzept des FerrAS-Projekts, könnte die Feinjustierung der Lageregelung von Kleinsatelliten revolutionieren. Sie nutzt ein Reservoir von Ferrofluid, das durch Permanentmagnete fixiert ist. Quer verbaute Elektromagnete erzeugen eine magnetische Welle und damit eine Welle im Ferrofluid selbst, welches das nicht-magnetische Arbeitsmedium – hier Wasser-Ethanol – antreibt. So entsteht ein Flüssigkeitskreislauf, der ganz ohne mechanisch oszillierende Elemente zielgerichtet und vibrationsarm Drehmomente erzeugt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Erfahrungen in der Ferrofluid-Forschung</strong><br>Seit 2017 erforscht das Institut für Raumfahrtsysteme (IRS) der Universität Stuttgart Ferrofluide. Das PAPELL-Experiment demonstrierte erstmals die Steuerung von Ferrofluidbewegungen in Mikrogravitation mittels Magnetfeldern. Diese Erkenntnisse führten zur Entwicklung von Technologien, die mechanische Komponenten durch langlebigere ferrofluidische Lösungen ersetzen. Das nachfolgende FARGO-Experiment testete erfolgreich ferrofluidische Systeme auf der ISS, darunter Kreisel- und Schaltersysteme.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mitmachaktion: Dein Name im All</strong><br>Die „Fly Your Name“-Aktion von FARGO wird für FerrAS fortgesetzt. Interessierte haben die Möglichkeit, ihren Namen auf einer SD-Karte zu verewigen, die auf der REXUS-Höhenforschungsrakete ins All fliegt. Zusätzlich erhalten alle, die ihren Namen eintragen, ein virtuelles Ticket als Erinnerung.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Gin wieder mit an Bord</strong><br>Wie beim FARGO-Experiment spielt auch im FerrAS-Projekt Stuttgarter Gin eine besondere Rolle. Die Arbeitsflüssigkeit, eine Mischung aus Ethanol und Wasser, erweist sich für das verwendete Ferrofluid als ideale Kombination. Zusätzlich wird ein kleiner, versiegelter Container mit Gin als Referenzflüssigkeit an Bord sein. Diese einzigartige Beigabe unterstreicht nicht nur die kreative Verbindung von Wissenschaft und regionalen Besonderheiten, sondern dient auch wissenschaftlichen Vergleichszwecken im Rahmen des Experiments.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir sind sehr gespannt auf die Ergebnisse der Pumpen und freuen uns als Team auf die gemeinsame Zeit und natürlich den Raketenstart in Schweden“, sagt Bahar Karahan, Chefin des Wissenschaftsteams von FerrAS.</p>


<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4100.msg559666#msg559666" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Höhenforschungsraketen</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/ferras-experimente-starten-mit-hoehenforschungsrakete-vom-weltraumbahnhof-in-schweden/" data-wpel-link="internal">FerrAS: Experimente starten mit Höhenforschungsrakete vom Weltraumbahnhof in Schweden</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>DLR: 400 Kilogramm Forschung in Schwerelosigkeit</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/dlr-400-kilogramm-forschung-in-schwerelosigkeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Feb 2024 16:25:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[adesso SE]]></category>
		<category><![CDATA[Bayern-Chemie]]></category>
		<category><![CDATA[DLR]]></category>
		<category><![CDATA[ESRANGE]]></category>
		<category><![CDATA[Höhenforschungsrakete]]></category>
		<category><![CDATA[Kiruna]]></category>
		<category><![CDATA[MAPHEUS 14]]></category>
		<category><![CDATA[RED KITE]]></category>
		<category><![CDATA[SSC]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=137136</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Höhenforschungsrakete MAPHEUS-14 des DLR ist erfolgreich von der schwedischen Raketenbasis ESRANGE aus gestartet. Neben 14 Weltraum-Experimenten, war sie erstmals mit dem neuen deutschen Raketenmotor RED KITE ausgestattet. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Quelle: DLR 27. Februar 2024. 27. Februar 2024 &#8211; Am 27. Februar 2024 um 8:27 Uhr ist [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/dlr-400-kilogramm-forschung-in-schwerelosigkeit/" data-wpel-link="internal">DLR: 400 Kilogramm Forschung in Schwerelosigkeit</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Höhenforschungsrakete MAPHEUS-14 des DLR ist erfolgreich von der schwedischen Raketenbasis ESRANGE aus gestartet. Neben 14 Weltraum-Experimenten, war sie erstmals mit dem neuen deutschen Raketenmotor RED KITE ausgestattet. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: DLR 27. Februar 2024.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/StartMAPHEUS14SSC.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Erfolgreicher Start von MAPHEUS-14 Die DLR-Höhenforschungsrakete MAPHEUS-14 absolvierte am 27. Februar 2024 um 8:27 Uhr erfolgreich den ersten Regelflug mit dem neuen Raketenmotor RED KITE. Am Startplatz der schwedischen Raketenbasis Esrange hob sie bei nebligem Wetter vom Boden ab und erreichte eine Höhe von 265 Kilometer. (Bild: SSC)" data-rl_caption="" title="Erfolgreicher Start von MAPHEUS-14 Die DLR-Höhenforschungsrakete MAPHEUS-14 absolvierte am 27. Februar 2024 um 8:27 Uhr erfolgreich den ersten Regelflug mit dem neuen Raketenmotor RED KITE. Am Startplatz der schwedischen Raketenbasis Esrange hob sie bei nebligem Wetter vom Boden ab und erreichte eine Höhe von 265 Kilometer. (Bild: SSC)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/StartMAPHEUS14SSC26.jpg" alt="Erfolgreicher Start von MAPHEUS-14 Die DLR-Höhenforschungsrakete MAPHEUS-14 absolvierte am 27. Februar 2024 um 8:27 Uhr erfolgreich den ersten Regelflug mit dem neuen Raketenmotor RED KITE. Am Startplatz der schwedischen Raketenbasis Esrange hob sie bei nebligem Wetter vom Boden ab und erreichte eine Höhe von 265 Kilometer. (Bild: SSC)" class="wp-image-137148"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Erfolgreicher Start von MAPHEUS-14
Die DLR-Höhenforschungsrakete MAPHEUS-14 absolvierte am 27. Februar 2024 um 8:27 Uhr erfolgreich den ersten Regelflug mit dem neuen Raketenmotor RED KITE. Am Startplatz der schwedischen Raketenbasis Esrange hob sie bei nebligem Wetter vom Boden ab und erreichte eine Höhe von 265 Kilometer. (Bild: SSC)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">27. Februar 2024 &#8211; Am 27. Februar 2024 um 8:27 Uhr ist die Höhenforschungsrakete MAPHEUS-14 des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) erfolgreich von der schwedischen Raketenbasis ESRANGE nahe Kiruna gestartet. Sie erreichte eine Höhe von 265 Kilometer und versetzte ihre wissenschaftliche Fracht rund sechseinhalb Minuten lang in Schwerelosigkeit. Insgesamt 14 Experimente waren an Bord der Rakete, die nach der Landung wieder sicher geborgen wurden. Die Ergebnisse sollen künftigen Weltraummissionen, der Technologie- und Materialentwicklung wie auch den Menschen auf der Erde dienen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>MAPHEUS-14 startete mit dem neuen Raketenmotor</strong> <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/red-kite/" data-type="link" data-id="https://www.raumfahrer.net/tag/red-kite/" data-wpel-link="internal">RED KITE</a>, der von DLR und Bayern-Chemie gemeinsam entwickelt wurde und nun erfolgreich seinen Regelbetrieb aufgenommen hat. Die zweite Raketenstufe war ein Improved Malemute, ein militärischer Raketenmotor der für den zivilen Forschungseinsatz umgewidmet und ebenfalls von der Bayern-Chemie produziert wurde. Somit lag das Antriebssystem der Höhenforschungsrakete erstmals vollständig in deutscher Hand. Die Forschungsflugreihe MAPHEUS wird vom DLR-Institut für Materialphysik im Weltraum, vom DLR-Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin sowie von der Mobilen Raketenbasis MORABA des DLR gemeinsam mit Partnern aus Schweden betrieben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Dank des neuen leistungsfähigen Motors war MAPHEUS-14 unsere bisher umfangreichste und wissenschaftlich stärkste Kampagne. Wir hoffen, dass dies eine neue Ära für das Projekt und unsere Zusammenarbeit mit zahlreichen externen Beteiligten einleiten wird“, sagt Prof. Thomas Voigtmann, wissenschaftliche Projektleiter der Mission vom DLR-Institut für Materialphysik im Weltraum.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Prof. Felix Huber, Direktor der DLR-Einrichtung Raumflugbetrieb und Astronautentraining, ergänzt: „Der RED KITE-Motor ist ein gutes Beispiel für die Zusammenarbeit zwischen Industrie und Forschung. Jetzt haben wir einen eigenen Motor, eine zweite Quelle, die nach unserem Flugprofil entwickelt wurde. Er passt perfekt zu den Anforderungen, die wir haben. Das ist jetzt wirklich ein Vorteil.“</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/HoehenflugmitREDKITEmotorSSC2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Höhenflug mit neuem RED KITE-Raketenmotor Mit dem erfolgreichen Start von MAPHEUS-14 meisterte der Raketenmotor RED KITE seinen ersten Betriebseinsatz. Der Motor, gemeinsam vom DLR und Bayern-Chemie entwickelt, ist besonders leistungsstark und erlaubt Höhenforschungsflüge mit Nutzlasten von mehr als 400 Kilogramm. (Bild: SSC)" data-rl_caption="" title="Höhenflug mit neuem RED KITE-Raketenmotor Mit dem erfolgreichen Start von MAPHEUS-14 meisterte der Raketenmotor RED KITE seinen ersten Betriebseinsatz. Der Motor, gemeinsam vom DLR und Bayern-Chemie entwickelt, ist besonders leistungsstark und erlaubt Höhenforschungsflüge mit Nutzlasten von mehr als 400 Kilogramm. (Bild: SSC)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="358" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/HoehenflugmitREDKITEmotorSSC26.jpg" alt="Höhenflug mit neuem RED KITE-Raketenmotor Mit dem erfolgreichen Start von MAPHEUS-14 meisterte der Raketenmotor RED KITE seinen ersten Betriebseinsatz. Der Motor, gemeinsam vom DLR und Bayern-Chemie entwickelt, ist besonders leistungsstark und erlaubt Höhenforschungsflüge mit Nutzlasten von mehr als 400 Kilogramm. (Bild: SSC)" class="wp-image-137146" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/HoehenflugmitREDKITEmotorSSC26.jpg 260w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/HoehenflugmitREDKITEmotorSSC26-218x300.jpg 218w" sizes="(max-width: 260px) 100vw, 260px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Höhenflug mit neuem RED KITE-Raketenmotor
Mit dem erfolgreichen Start von MAPHEUS-14 meisterte der Raketenmotor RED KITE seinen ersten Betriebseinsatz. Der Motor, gemeinsam vom DLR und Bayern-Chemie entwickelt, ist besonders leistungsstark und erlaubt Höhenforschungsflüge mit Nutzlasten von mehr als 400 Kilogramm. (Bild: SSC)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>RED KITE – Booster für die Forschung</strong><br>Der neue Feststoffmotor RED KITE ist als Erst- und Zweitstufe für mehrstufige Höhenforschungsraketen ausgelegt. Er ist besonders leistungsstark und erlaubt Nutzlasten von mehr als 400 Kilogramm. So waren auf MAPHEUS-14 sieben Experimentanlagen sowie ein „Shared Module“ untergebracht, das sieben Kleinexperimente beherbergte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Forschungseinrichtungen aus Deutschland, Schweden, Frankreich und Australien nahmen an der Mission teil. Einige führten einzigartige Versuche aus der Materialforschung und -fertigung durch, die Technologieentwicklungen vorantreiben. Andere untersuchten menschliche und tierische Zellen, um herauszufinden wie sich das Gehirn regeneriert und wie sich Schwerelosigkeit auf das zentrale Nervensystem auswirkt. Patienten auf der Erde sollen von den Erkenntnissen daraus profitieren. Die Experimente sollen auch einen Beitrag dazu leisten, die Entstehung von Krebs besser zu verstehen. Novum war außerdem das erste komplett 3D-gedruckte Experiment an Bord einer Höhenforschungsrakete.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Deutsch-Schwedische Raumfahrtkooperation</strong><br>Im Shared Module, das von der Swedish Space Corporation (SSC) verantwortet wurde, waren Experimente im Cubesat-Maßstab untergebracht. Der MAPHEUS-Flug diente als Technologieerprobung für künftige Weltraum-Experimente auf CubeSat-Satelliten. Die kostengünstigen Kleinsatelliten sind für Universitäten wie auch kommerzielle Anwender zunehmend attraktiv.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das DLR setzte in der aktuellen Mission seine Zusammenarbeit mit adesso SE fort. Der deutsche IT-Dienstleister beteiligte sich an MAPHEUS-14 mit einem Experiment zur Post-Quanten-Kryptographie. Getestet wurde die sichere Datenübertragung aus dem All sowie die Nutzer-Authentifizierung für Fernsteuerungen bei Weltraummissionen. Das Unternehmen wie auch die anderen Experimentteams werten nun ihre einzigartigen Daten aus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit dem Erstflug vor 15 Jahren hat das DLR sein Programm mit Höhenforschungsraketen stetig weiterentwickelt. Der erfolgreiche Flug mit RED KITE erweitert nun den Experimenthorizont für die nächsten MAPHEUS-Missionen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über das Projekt</strong><br>MAPHEUS ist ein Höhenforschungsprogramm des DLR und steht für „Materialphysikalische Experimente unter Schwerelosigkeit“. Seit 2009 finden regelmäßig Flüge mit Höhenforschungsraketen statt. Auf wissenschaftlicher Seite wird das Projekt vom DLR-Institut für Materialphysik im Weltraum sowie dem DLR-Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin betrieben. Die Forschungsflüge werden durch die Mobile Raketenbasis (MORABA) der DLR-Einrichtung Raumflugbetrieb und Astronautentraining verantwortet und am Startplatz Esrange der Swedish Space Corporation (SSC) durchgeführt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen der Mission MAPHEUS-14 arbeitete das DLR zusammen mit den Unternehmen Bayern-Chemie und adesso SE sowie insgesamt 12 Forschungseinrichtungen: GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung, Leibniz Institut für Neue Materialien, Universität Düsseldorf, Université de Bordeaux, Universität Bonn, Technische Hochschule Köln, Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover, La Trobe University, Astronomisk Ungdom, ResearchSat, Karolinska Institutet, Royal Melbourne Institute of Technology (RMIT).</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4100.msg559273#msg559273" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Höhenforschungsraketen</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/dlr-400-kilogramm-forschung-in-schwerelosigkeit/" data-wpel-link="internal">DLR: 400 Kilogramm Forschung in Schwerelosigkeit</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>adesso schließt Kooperationsvertrag mit DLR</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/adesso-schliesst-kooperationsvertrag-mit-dlr/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Dec 2023 22:51:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[007/Blofeld]]></category>
		<category><![CDATA[adesso SE]]></category>
		<category><![CDATA[Aeromedical FabLab]]></category>
		<category><![CDATA[DLR]]></category>
		<category><![CDATA[Höhenforschungsrakete]]></category>
		<category><![CDATA[Jens Hauslage]]></category>
		<category><![CDATA[Köln]]></category>
		<category><![CDATA[MAPHEUS 12]]></category>
		<category><![CDATA[MAPHEUS 13]]></category>
		<category><![CDATA[MAPHEUS 14]]></category>
		<category><![CDATA[New Space]]></category>
		<category><![CDATA[NewSpace]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=134612</guid>

					<description><![CDATA[<p>adesso verstärkt sein Engagement in der Raumfahrt. Dazu hat der IT-Dienstleister eine Kooperation mit dem DLR-Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin vereinbart. Eine Pressemitteilung der adesso SE Dortmund. Quelle: adesso SE 6. Dezember 2023. Dortmund/Köln 6. Dezember 2023 &#8211; Im Rahmen der Zusammenarbeit wird adesso kommende DLR-MAPHEUS-Raketenstarts mit Forschungsprojekten begleiten. Ein weiteres Ziel der Partner ist [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/adesso-schliesst-kooperationsvertrag-mit-dlr/" data-wpel-link="internal">adesso schließt Kooperationsvertrag mit DLR</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">adesso verstärkt sein Engagement in der Raumfahrt. Dazu hat der IT-Dienstleister eine Kooperation mit dem DLR-Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin vereinbart. Eine Pressemitteilung der adesso SE Dortmund.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: adesso SE 6. Dezember 2023.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dortmund/Köln 6. Dezember 2023 &#8211; Im Rahmen der Zusammenarbeit wird adesso kommende DLR-MAPHEUS-Raketenstarts mit Forschungsprojekten begleiten. Ein weiteres Ziel der Partner ist die Förderung des noch jungen Zukunftsmarkts New Space. Dabei sollen Start-ups im DLR-Aeromedical FabLab an die moderne Raumfahrt herangeführt werden.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/mapheusstartdlr.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Start einer DLR-MAPHEUS-Forschungsrakete: Hard- und Softwarelösungen von adesso sind auch bei zukünftigen Weltraummissionen mit an Bord. (Foto: DLR)" data-rl_caption="" title="Start einer DLR-MAPHEUS-Forschungsrakete: Hard- und Softwarelösungen von adesso sind auch bei zukünftigen Weltraummissionen mit an Bord. (Foto: DLR)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="300" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/mapheusstartdlr600.jpg" alt="Start einer DLR-MAPHEUS-Forschungsrakete: Hard- und Softwarelösungen von adesso sind auch bei zukünftigen Weltraummissionen mit an Bord. (Foto: DLR)" class="wp-image-134610" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/mapheusstartdlr600.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/mapheusstartdlr600-300x150.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Start einer DLR-MAPHEUS-Forschungsrakete: Hard- und Softwarelösungen von adesso sind auch bei zukünftigen Weltraummissionen mit an Bord. (Foto: DLR)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Im Februar 2024 soll die DLR-MAPHEUS-14-Forschungsrakete im nordschwedischen Kiruna zu einem Weltraumflug in 260 Kilometer Höhe abheben. Wie schon bei den vorherigen DLR-MAPHEUS-Missionen mit materialphysikalischen und biomedizinischen Experimenten unter Schwerelosigkeit wird adesso zum nunmehr dritten Mal mit Hard- und Softwarelösungen an Bord sein und Experimente gemeinsam mit DLR-Wissenschaftlerinnen und -Wissenschaftlern durchführen. Die Experimente im All sollen wichtige wissenschaftliche Erkenntnisse in Sachen sichere Sensornetzwerke, Beweiswerterhaltung von Sensordaten im All, IT-Security und Datenverschlüsselung unter anderem für Lebenserhaltungssysteme liefern.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Sichere Datenströme für sichere Lebenserhaltungssysteme</strong><br>In der MAPHEUS-12-Mission konnte das mit adesso-Software ausgestattete Experiment „007/Blofeld“ den Nachweis erbringen, dass Realtime-Computing, Sensorsysteme und Datenströme während des gesamten Fluges der Rakete inklusive sechsminütiger Schwerelosigkeit geschützt waren: eine wertvolle Erkenntnis, da nur eine wirksame Kryptografie einen sicheren langfristigen Betrieb von Lebenserhaltungssystemen und Raumfahrzeugen im Weltall gewährleisten kann. Während MAPHEUS-13 konnte das Experiment um sichere Telemetrie und den erfolgreichen Einsatz von Post-Quanten-Kryptographie erweitert werden. Der Kooperationsvertrag sieht vor, dass solche Tests bei den kommenden DLR-MAPHEUS-Missionen fortgeführt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>DLR und adesso erleichtern New-Space-Akteuren den Marktzugang</strong><br>Darüber hinaus widmen sich das DLR und adesso in ihrer Zusammenarbeit einem ganz neuen Bereich: Gemeinsam wollen sie Jungunternehmen den komplexen Zugang zur Raumfahrt erleichtern. Neben etablierten Vertreterinnen und Vertretern der Raumfahrtbranche drängen zahlreiche neue Akteure auf den Markt. In Deutschland gibt es eine stark wachsende Anzahl von Start-ups im New-Space-Sektor. Mit unterschiedlichen Hintergründen wie den Materialwissenschaften, Informatik, Biomedizin und Biotechnologie wollen diese Unternehmen Experimente im All durchführen, da sich beispielsweise Werkstoffe dort ganz anders verhalten.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><img decoding="async" width="200" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/jenshauslagedlr200.jpg" alt="Dr. Jens Hauslage, Wissenschaftler am DLR-Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin. (Foto: DLR)" class="wp-image-134607" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/jenshauslagedlr200.jpg 200w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/jenshauslagedlr200-150x150.jpg 150w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/jenshauslagedlr200-100x100.jpg 100w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/jenshauslagedlr200-120x120.jpg 120w" sizes="(max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption class="wp-element-caption">Dr. Jens Hauslage, Wissenschaftler am DLR-Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin. (Foto: DLR)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>DLR-Aeromedical FabLab liefert Anschubhilfe</strong><br>Als Anlaufstelle dient zukünftig die Expertise des Aeromedical FabLabs des DLR in Köln, eine Mischung aus einem Labor und einer Fertigungsstrecke. Dort können Experimente durchgeführt und Weltraummissionen vorbereitet werden, die nicht ausschließlich der Grundlagenforschung dienen. Damit die knappen Fluggelegenheiten optimal genutzt werden können, unterstützen das DLR und adesso Start-ups bei diesen Vorhaben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dr. Jens Hauslage, Wissenschaftler am DLR-Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin, zur geplanten Zusammenarbeit: „Wir wollen den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und Unternehmen aus dem New-Space-Sektor mit flexiblen Entwicklungsverfahren eine niederschwellige Möglichkeit bieten, Experimente im Weltraum durchzuführen. Allerdings sind Raumfahrtprojekte sehr komplex und insbesondere Newcomer benötigen eine erfahrene Begleitung, die im DLR Institut- für Luft- und Raumfahrtmedizin gegeben ist.“</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><img decoding="async" width="200" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/christiankahloadesso200.jpg" alt="Christian Kahlo, Chief Security Architect bei adesso. (Foto: adesso)" class="wp-image-134606" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/christiankahloadesso200.jpg 200w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/christiankahloadesso200-150x150.jpg 150w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/christiankahloadesso200-100x100.jpg 100w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/christiankahloadesso200-120x120.jpg 120w" sizes="(max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption class="wp-element-caption">Christian Kahlo, Chief Security Architect bei adesso. (Foto: adesso)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die meisten New-Space-Vertreter haben nur wenig bis gar keine Erfahrung, wenn es um Weltraummissionen, Telemetrie, sichere Datenspeicherung oder Raketenantriebe geht. Dies stellt neben der Akquise von Venture Capital die größte Herausforderung dar, um Zugang zu Forschungsprojekten im All zu erhalten. „Wir wollen das Bindeglied zwischen dem DLR und der interessierten New-Space-Bewegung sein. Unsere Aufgabe wird es sein, diese Start-ups mit einem Angebot aus Coaching, Consulting und Vorqualifizierung zu begleiten“, sagt Christian Kahlo, Chief Security Architect bei adesso.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3365.msg556835#msg556835" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">DLR</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/adesso-schliesst-kooperationsvertrag-mit-dlr/" data-wpel-link="internal">adesso schließt Kooperationsvertrag mit DLR</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Mission MAIUS-2 erfolgreich gestartet: Experimente mit kalten Atomen im Weltall</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/mission-maius-2-erfolgreich-gestartet-experimente-mit-kalten-atomen-im-weltall/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Dec 2023 16:28:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Atominterferometrie]]></category>
		<category><![CDATA[BECCAL]]></category>
		<category><![CDATA[Bose-Einstein-Kondensat]]></category>
		<category><![CDATA[ESRANGE]]></category>
		<category><![CDATA[Höhenforschungsrakete]]></category>
		<category><![CDATA[JGU]]></category>
		<category><![CDATA[Kiruna]]></category>
		<category><![CDATA[MAIUS-2]]></category>
		<category><![CDATA[MAIUS-3]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[Rubidium]]></category>
		<category><![CDATA[Universität Mainz]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=134424</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mainzer Physiker an Entwicklung von hochkomplexem und dennoch miniaturisiertem Lasersystem für Verbundvorhaben zur Quantentechnologie beteiligt. Eine Pressemitteilung der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Quelle: Johannes Gutenberg-Universität Mainz 5. Dezember 2023. Am 2. Dezember 2023 um 08:30 Uhr mitteleuropäischer Zeit ist die Mission MAIUS-2 mit einem experimentellen Aufbau zur Erzeugung und Untersuchung von atomaren Quantensystemen vom Raumfahrtzentrum Esrange [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/mission-maius-2-erfolgreich-gestartet-experimente-mit-kalten-atomen-im-weltall/" data-wpel-link="internal">Mission MAIUS-2 erfolgreich gestartet: Experimente mit kalten Atomen im Weltall</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Mainzer Physiker an Entwicklung von hochkomplexem und dennoch miniaturisiertem Lasersystem für Verbundvorhaben zur Quantentechnologie beteiligt. Eine Pressemitteilung der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Johannes Gutenberg-Universität Mainz 5. Dezember 2023.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 2. Dezember 2023 um 08:30 Uhr mitteleuropäischer Zeit ist die Mission MAIUS-2 mit einem experimentellen Aufbau zur Erzeugung und Untersuchung von atomaren Quantensystemen vom Raumfahrtzentrum Esrange bei Kiruna (Nordschweden) aus erfolgreich ins Weltall gestartet. Ziel der Mission war die erstmalige gleichzeitige Erzeugung von Bose-Einstein-Kondensaten aus zwei verschiedenen atomaren Spezies (Rubidium und Kalium) während eines Höhenforschungsraketenflugs. Außerdem sollten deren Eigenschaften sowie ihr Zusammenspiel in Schwerelosigkeit studiert werden. Da im Flug bei einem Teil des Lasersystems eine Fehlfunktion auftrat, konnte nur die Erzeugung von Bose-Einstein-Kondensaten aus Rubidium, nicht aber aus Kalium (und entsprechend auch keine Gemische) realisiert und studiert werden. Dennoch können aus den vorangegangenen Messungen am Boden und den Untersuchungen während des Fluges zahlreiche Erkenntnisse gewonnen werden. Auch die für die Mission entwickelten Technologien werden bei der Realisierung von zukünftigen Weltraummissionen von großer Bedeutung sein.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/DSC5117MAIUSMission2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Nutzlast der Höhenforschungsrakete und alle an der Kampagne beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. (Foto: MAIUS Mission)" data-rl_caption="" title="Nutzlast der Höhenforschungsrakete und alle an der Kampagne beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. (Foto: MAIUS Mission)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="400" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/DSC5117MAIUSMission60.jpg" alt="Nutzlast der Höhenforschungsrakete und alle an der Kampagne beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. (Foto: MAIUS Mission)" class="wp-image-134429" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/DSC5117MAIUSMission60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/DSC5117MAIUSMission60-300x200.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/DSC5117MAIUSMission60-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Nutzlast der Höhenforschungsrakete und alle an der Kampagne beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. (Foto: MAIUS Mission)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Seitens der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) ist die Forschungsgruppe Experimentelle Quantenoptik und Quanteninformation um Prof. Dr. Patrick Windpassinger und Dr. André Wenzlawski beteiligt: In enger Zusammenarbeit mit Kolleginnen und Kollegen der Humboldt-Universität zu Berlin und des Ferdinand-Braun-Instituts in Berlin sowie der Universität Hamburg entwickelten sie das hochkomplexe und dennoch miniaturisierte Lasersystem für die Mission. Dass diese Technologie für die Nutzung im Weltraum weitestmöglich verkleinert wird und dabei trotzdem funktionsfähig bleibt, ist eine wesentliche Grundlage für zukünftige Experimente, wie zum Beispiel für das geplante amerikanisch-deutsche Atomlabor „Bose Einstein Condensate and Cold Atom Laboratory (BECCAL)“ auf der Internationalen Raumstation (ISS).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei Bose-Einstein-Kondensaten handelt es sich um einen exotischen Zustand der Materie, bei dem die Atome eine Temperatur von weniger als einem Millionstel Grad über dem absoluten Nullpunkt besitzen. Bose-Einstein-Kondensate bieten aufgrund ihrer extrem niedrigen Temperaturen die Möglichkeit, quantenmechanische Phänomene auf makroskopischer Ebene zu beobachten. Dies ermöglicht hochpräzise Messungen und eröffnet neue Möglichkeiten für die Erforschung der grundlegenden Naturkräfte. So soll beispielsweise die Universalität des freien Falls zukünftig mit Hilfe der Atominterferometrie auf die Probe gestellt werden. Atominterferometer basieren auf der Interferenz von Materiewellen, den Bose-Einstein-Kondensaten. Auch für eine genauere und hochaufgelöste Messung des Erdschwerefelds oder für die Navigation von zukünftigen Raumsonden stellen weltraumgestützte Atominterferometer einen vielversprechenden Ansatz dar.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/IMG512MAIUSMission2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Nutzlast der Höhenforschungsrakete MAIUS-2 bei der Installation in den Skylark-Tower, aus dem der Start erfolgt ist. (Foto: MAIUS Mission)" data-rl_caption="" title="Nutzlast der Höhenforschungsrakete MAIUS-2 bei der Installation in den Skylark-Tower, aus dem der Start erfolgt ist. (Foto: MAIUS Mission)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="449" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/IMG512MAIUSMission26.jpg" alt="Nutzlast der Höhenforschungsrakete MAIUS-2 bei der Installation in den Skylark-Tower, aus dem der Start erfolgt ist. (Foto: MAIUS Mission)" class="wp-image-134431" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/IMG512MAIUSMission26.jpg 260w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/IMG512MAIUSMission26-174x300.jpg 174w" sizes="(max-width: 260px) 100vw, 260px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Nutzlast der Höhenforschungsrakete MAIUS-2 bei der Installation in den Skylark-Tower, aus dem der Start erfolgt ist. (Foto: MAIUS Mission)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Herausforderungen</strong><br>Zur Erzeugung von Bose-Einstein-Kondensaten werden die Atome zunächst mit Lasern und Magnetfeldern abgekühlt und gefangen. Aus einer sogenannten Magnetfalle werden anschließend die energiereichsten Atome durch das Einstrahlen von Mikrowellen entfernt. Hierdurch gelingt die Kühlung unterhalb der kritischen Temperatur von weniger als minus 273 Grad Celsius, und ein Bose-Einstein-Kondensat wird erzeugt. 2017 gelang im Rahmen des Projekts MAIUS-1 erstmals die Erzeugung eines Bose-Einstein-Kondensats im All. MAIUS-1 wurde bereits als eines der komplexesten Experimente, welches je auf einer Höhenforschungsrakete geflogen ist, betitelt. In MAIUS-1 wurden Bose-Einstein-Kondensate mit Rubidium-Atomen erzeugt und erstmals Atominterferometrie im Weltraum durchgeführt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In der neu entwickelten Nachfolge-Nutzlast sollten nun weitere vorbereitende Experimente für die Atominterferometrie mit zwei atomaren Spezies (Rubidium und Kalium) durchgeführt werden. Da zur Kühlung und Detektion der Atome Laserlicht nahe ihrer spezifischen Resonanzfrequenzen verwendet wird, ist es erforderlich, die doppelte Anzahl von Lasern inklusive der zu ihrem Betrieb erforderlichen Elektronik in die Nutzlast zu integrieren. Eine technologische Herausforderung für das Team der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler: Trotz der gesteigerten Komplexität der Nutzlast mussten die Masse und das Volumen des Aufbaus annähernd konstant gehalten werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Mission</strong><br>In den etwa fünfeinhalb Minuten im Weltraum konnte die Erzeugung von Bose-Einstein-Kondensaten mit Rubidium demonstriert und deren Verhalten im freien Fall untersucht werden. Zudem konnten die Forschenden die Erzeugung und das Verhalten kalter Atomwolken während der Brenndauer der Rakete untersuchen. Die Ergebnisse werden derzeit noch untersucht, und auch der Grund der Fehlfunktion ist Ziel einer eingehenden Untersuchung. Für abschließende Erklärungen oder Ergebnisse ist es allerdings derzeit noch zu früh.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die hier entwickelten Technologien und Experimente werden zukünftige Missionen auf Forschungsraketen und der Internationalen Raumstation ermöglichen und stellen somit einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zur Nutzung von Quantensensoren im Weltraum dar,“ erklärt André Wenzlawski, wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Gruppe Windpassinger. Ein tiefgehendes Verständnis dieser Techniken und des Verhaltens der Gemische ist nicht nur für die Folgemission MAIUS-3, sondern auch für zukünftige Missionen auf der Internationalen Raumstation oder auf Satelliten essenziell. In diesen Experimenten sollen mit Hilfe von Atominterferometern im Weltraum bisher unerreichte Genauigkeiten erzielt werden. Die MAIUS-Höhenforschungsraketen leisten dabei Pionierarbeit für weitere Experimente mit kalten Atomen und Atominterferometern im Weltall.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Deutscher Forschungsverbund realisiert die Mission</strong><br>Die Mission MAIUS-2 (Materiewellen-Interferometrie unter Schwerelosigkeit) wurde im Rahmen des Projektes QUANTUS IV – MAIUS durchgeführt. Dieses Projekt steht unter der Leitung des Zentrums für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM) an der Universität Bremen im Verbund mit der Leibniz Universität Hannover, der Humboldt-Universität zu Berlin und dem Ferdinand-Braun-Institut, Leibniz-Institut für Höchstfrequenztechnik (FBH) in Berlin sowie der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Dem Forschungsverbund gehören außerdem das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) Institut für Satellitengeodäsie und Inertialsensorik in Hannover, das DLR-Institut für Softwaretechnologie in Braunschweig, die Universität Hamburg und die Mobile Raketenbasis des DLR (MORABA) an, welche auch die Startkampagne durchgeführt hat. Koordiniert und unterstützt wird das Projekt vom DLR Raumfahrtmanagement mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK).</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4100.msg556705#msg556705" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Höhenforschungsraketen</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/mission-maius-2-erfolgreich-gestartet-experimente-mit-kalten-atomen-im-weltall/" data-wpel-link="internal">Mission MAIUS-2 erfolgreich gestartet: Experimente mit kalten Atomen im Weltall</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>DLR: Erfolgreicher Erstflug von „RED KITE“</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/dlr-erfolgreicher-erstflug-von-red-kite/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Nov 2023 22:35:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Andøya Space]]></category>
		<category><![CDATA[APEX-TD]]></category>
		<category><![CDATA[Bayern-Chemie]]></category>
		<category><![CDATA[DLR]]></category>
		<category><![CDATA[Höhenforschungsrakete]]></category>
		<category><![CDATA[MAPHEUS]]></category>
		<category><![CDATA[MAPHEUS 14]]></category>
		<category><![CDATA[MORABA]]></category>
		<category><![CDATA[Norwegen]]></category>
		<category><![CDATA[RED KITE]]></category>
		<category><![CDATA[Schwerelosigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[SOAR]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=133753</guid>

					<description><![CDATA[<p>Leistungsstarker Raketenmotor für Höhenforschungsmissionen qualifiziert. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Quelle: DLR 20. November 2023. 20. November 2023 &#8211; Höhenforschungsraketen benötigen leistungsfähige Raketenmotoren, um das Weltall zu erreichen und anschließend vor dem Wiedereintritt in die Erdatmosphäre für mehrere Minuten in Schwerelosigkeit zurück zur Erde zu fallen. In einem gemeinsamen Entwicklungsprojekt [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/dlr-erfolgreicher-erstflug-von-red-kite/" data-wpel-link="internal">DLR: Erfolgreicher Erstflug von „RED KITE“</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading" id="leistungsstarker-raketenmotor-fur-hohenforschungsmissionen-qualifiziert-eine-pressemitteilung-des-deutschen-zentrums-fur-luft-und-raumfahrt-dlr--1f3a26f3-7516-4274-8699-686ea000cc40">Leistungsstarker Raketenmotor für Höhenforschungsmissionen qualifiziert. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: DLR 20. November 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ForschungsraketevorErstflugMBDAAndes2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Die „RED KITE“ auf dem Startplatz in Andøya. (Bild: MBDA/Andes)" data-rl_caption="" title="Die „RED KITE“ auf dem Startplatz in Andøya. (Bild: MBDA/Andes)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ForschungsraketevorErstflugMBDAAndes26.jpg" alt="Die „RED KITE“ auf dem Startplatz in Andøya. (Bild: MBDA/Andes)" class="wp-image-133758"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Die „RED KITE“ auf dem Startplatz in Andøya. (Bild: MBDA/Andes)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">20. November 2023 &#8211; Höhenforschungsraketen benötigen leistungsfähige Raketenmotoren, um das Weltall zu erreichen und anschließend vor dem Wiedereintritt in die Erdatmosphäre für mehrere Minuten in Schwerelosigkeit zurück zur Erde zu fallen. In einem gemeinsamen Entwicklungsprojekt des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) mit Bayern-Chemie ist es nun gelungen einen neuen Raketenmotor der Eintonnen-Klasse zu entwickeln und zu qualifizieren. Am 13. November 2023 startete die Mobile Raketenbasis (MORABA) des DLR die erste Forschungsrakete, angetrieben von einer einstufigen „RED KITE“ (übersetzt „Roter Milan“) vom Startplatz Andøya Space im Norden Norwegens. Mit einer Gesamtlänge von 6,6 Metern und einer Startmasse von 1,5 Tonnen erreichte das Vehikel den Scheitelpunkt der Flugbahn in 71 Kilometern Höhe. Im Aufstieg erreichte die Rakete eine maximale Fluggeschwindigkeit von 5.150 Kilometer pro Stunde, was einer Machzahl von knapp 5 entspricht. Anschließend fiel die Forschungsrakete rund 60 Kilometer entfernt zum Startpunkt in den Atlantischen Ozean. Umfangreiche Messdaten wurden während des Fluges an die Bodenstation übertragen.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/AufderStartrampeAndoyaMBDAAndes2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Mit einer Gesamtlänge von 6,6 Metern und einer Startmasse von 1,5 Tonnen steht die Forschungsrakete samt neuem „RED KITE“-Raketenmotor auf der Startrampe. (Bild: MBDA/Andes)" data-rl_caption="" title="Mit einer Gesamtlänge von 6,6 Metern und einer Startmasse von 1,5 Tonnen steht die Forschungsrakete samt neuem „RED KITE“-Raketenmotor auf der Startrampe. (Bild: MBDA/Andes)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="390" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/AufderStartrampeAndoyaMBDAAndes26.jpg" alt="Mit einer Gesamtlänge von 6,6 Metern und einer Startmasse von 1,5 Tonnen steht die Forschungsrakete samt neuem „RED KITE“-Raketenmotor auf der Startrampe. (Bild: MBDA/Andes)" class="wp-image-133756" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/AufderStartrampeAndoyaMBDAAndes26.jpg 260w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/AufderStartrampeAndoyaMBDAAndes26-200x300.jpg 200w" sizes="(max-width: 260px) 100vw, 260px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Mit einer Gesamtlänge von 6,6 Metern und einer Startmasse von 1,5 Tonnen steht die Forschungsrakete samt neuem „RED KITE“-Raketenmotor auf der Startrampe. (Bild: MBDA/Andes)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir freuen uns über die erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Bayern-Chemie. Mit RED KITE steht der internationalen Forschungsgemeinschaft nun ein neuer, leistungsstarker Raketenmotor für Höhenforschungsmissionen zur Verfügung“, sagt Dr. Anke Pagels-Kerp, DLR-Bereichsvorständin Raumfahrt, anlässlich des gelungenen Erstflugs. „Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus unterschiedlichen Disziplinen wie der Forschung unter Schwerelosigkeit, Atmosphärenphysik, Über- und Hyperschalltechnologien oder neuen Raumfahrttechnologien haben jetzt verbesserte Möglichkeiten, Höhenforschungsraketen als kostengünstige und flexible Forschungs- und Erprobungsplattform zu nutzen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Geschäftsführer der Bayern-Chemie, Dr. Wolfgang Rieck, freute sich sehr über den erfolgreichen Test: „Respekt und Gratulation an das Projektteam für diese Topleistung. Wir sind alle stolz auf den gemeinsamen Erfolg und freuen uns darauf, die erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem DLR in der Serienfertigung fortzusetzen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die hohe Leistungsfähigkeit der RED KITE ermöglicht konkret erweiterte Nutzlastkapazitäten im Vergleich zu den bisher in Europa durchgeführten Schwerelosigkeitsforschungsprogrammen. Die in Deutschland erstmalig verantwortete Gesamtsystemauslegung in der Größenordnung von einer Tonne Festtreibstoff ist ein wesentlicher Schritt verbunden mit einer erheblichen Fähigkeitssteigerung in der Raketentechnologie. Der Motor wurde für den Einsatz vornehmlich als Boosterstufe von mehrstufigen Forschungsraketen konzipiert. Die gut 900 Kilogramm Komposittreibstoff brennen innerhalb von zwölf Sekunden ab und liefern den notwendigen hohen Startschub für Forschungsraketen.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/StartREDKITEAndoyaMBDAAndes2k.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Am 13. November 2023 startete die Mobile Raketenbasis (MORABA) des DLR die Forschungsrakete, angetrieben von einer einstufigen „RED KITE“ (übersetzt „Roter Milan“) vom Startplatz Andøya Space im Norden Norwegens. (Bild: MBDA/Andes)" data-rl_caption="" title="Am 13. November 2023 startete die Mobile Raketenbasis (MORABA) des DLR die Forschungsrakete, angetrieben von einer einstufigen „RED KITE“ (übersetzt „Roter Milan“) vom Startplatz Andøya Space im Norden Norwegens. (Bild: MBDA/Andes)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="260" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/StartREDKITEAndoyaMBDAAndes26.jpg" alt="Am 13. November 2023 startete die Mobile Raketenbasis (MORABA) des DLR die Forschungsrakete, angetrieben von einer einstufigen „RED KITE“ (übersetzt „Roter Milan“) vom Startplatz Andøya Space im Norden Norwegens. (Bild: MBDA/Andes)" class="wp-image-133760" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/StartREDKITEAndoyaMBDAAndes26.jpg 260w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/StartREDKITEAndoyaMBDAAndes26-150x150.jpg 150w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/StartREDKITEAndoyaMBDAAndes26-100x100.jpg 100w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/StartREDKITEAndoyaMBDAAndes26-120x120.jpg 120w" sizes="(max-width: 260px) 100vw, 260px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Am 13. November 2023 startete die Mobile Raketenbasis (MORABA) des DLR die Forschungsrakete, angetrieben von einer einstufigen „RED KITE“ (übersetzt „Roter Milan“) vom Startplatz Andøya Space im Norden Norwegens. (Bild: MBDA/Andes)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Erstflug und erstes Experiment an Bord</strong><br>Während der Mission SOAR (Single Stage Operational Assessment of Red Kite) wurde nicht nur der neue Raketenmotor erfolgreich im Flug erprobt, sondern der Testflug hatte bereits eine wissenschaftliche Nutzlast des DLR-Instituts für Aerodynamik und Strömungstechnik sowie des DLR-Instituts für Bauweisen und Strukturtechnologie an Bord. Bei dem Experiment APEX-TD (Air Breathing Propulsion Experiment – Technology Demonstrator) wurde die Durchströmung eines sogenannten Überschall-Verbrennungsantriebes untersucht, sowie passende Thermalschutzkonzepte erprobt. Die gesammelten Daten werden nun im Detail ausgewertet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das DLR beauftragte die Firma Bayern-Chemie Ende 2019 mit der Entwicklung und Fertigung eines Feststoff-Motors der Eintonnen-Klasse. Die Abteilung MORABA der DLR-Einrichtung Raumflugbetrieb und Astronautentraining verantwortete neben der Integration des RED KITE Motors in ein flugfähiges Vehikel ebenso den On-board Computer der Rakete, die Bahnverfolgung mittels DLR-eigenem Radar, sowie die Missionsplanung, wozu auch umfangreiche Flugdynamik-Berechnungen gehören. Zusammen mit dem Startplatzbetreiber Andøya Space, der unter anderem für die Flugsicherheit verantwortlich war, gelang die erfolgreiche Qualifikation des Feststoffmotors. Dieser wird im nächsten Schritt bereits im Februar 2024 als zweistufige Höhenforschungsrakete für das MAPHEUS-Programm des DLR zur Forschung in Schwerelosigkeit in den Regelbetrieb gehen. In einer zweistufigen Konfiguration ergibt sich mit RED KITE die Möglichkeit mehr als 400 Kilogramm Nutzlast verschiedener Experimente auf mindestens 250 Kilometer Höhe zu bringen. MAPHEUS-14 wird dann unter anderem mit einem 3D-Druck-Experiment in Schwerelosigkeit an die erfolgreiche Flugreihe von DLR-Höhenforschungsraketen anknüpfen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Startvideo von MBDA Deutschland:</strong><br><a href="https://www.mbda-deutschland.de/wp-content/uploads/2023/11/Andoya_MBDA_2160p_200MB.mp4" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.mbda-deutschland.de/wp-content/uploads/2023/11/Andoya_MBDA_2160p_200MB.mp4</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4100.msg556308#msg556308" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Höhenforschungsraketen</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/dlr-erfolgreicher-erstflug-von-red-kite/" data-wpel-link="internal">DLR: Erfolgreicher Erstflug von „RED KITE“</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		<enclosure url="https://www.mbda-deutschland.de/wp-content/uploads/2023/11/Andoya_MBDA_2160p_200MB.mp4" length="174522290" type="video/mp4" />

			</item>
		<item>
		<title>Erster Start einer privaten russischen Trägerrakete in den Weltraum angekündigt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/erster-start-einer-privaten-russischen-traegerrakete-in-den-weltraum-angekuendigt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gerhard Kowalski]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Jun 2023 17:20:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Höhenforschungsrakete]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>
		<category><![CDATA[SR Space]]></category>
		<category><![CDATA[T1]]></category>
		<category><![CDATA[T1 Holding]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=127912</guid>

					<description><![CDATA[<p>SR Space und T1 planen Flug über die Karman-Linie. Ein Beitrag von Gerhard Kowalski. Quelle: RIA Nowosti, TASS. St. Petersburg, 15. Juni 2023 &#8211; In Russland ist der erste Start einer privaten Trägerrakete in den Weltraum angekündigt worden. Sie ist das Gemeinschaftswerk des Raumfahrtunternehmens SR Space und der IT-Holding T1, melden Moskauer Nachrichtenagenturen am Donnerstag. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/erster-start-einer-privaten-russischen-traegerrakete-in-den-weltraum-angekuendigt/" data-wpel-link="internal">Erster Start einer privaten russischen Trägerrakete in den Weltraum angekündigt</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">SR Space und T1 planen Flug über die Karman-Linie. Ein Beitrag von Gerhard Kowalski.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: RIA Nowosti, TASS.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/srspacet1PressedienstHoldingT1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="(Foto: Pressedienst Holding T1)" data-rl_caption="" title="(Foto: Pressedienst Holding T1)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="172" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/srspacet1PressedienstHoldingT1in26.jpg" alt="(Foto: Pressedienst Holding T1)" class="wp-image-127911"/></a><figcaption class="wp-element-caption">(Foto: Pressedienst Holding T1)
</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">St. Petersburg, 15. Juni 2023 &#8211; In Russland ist der erste Start einer privaten Trägerrakete in den Weltraum angekündigt worden. Sie ist das Gemeinschaftswerk des Raumfahrtunternehmens SR Space und der IT-Holding T1, melden Moskauer Nachrichtenagenturen am Donnerstag. Der Träger solle Ende des Jahres über die Karman-Linie in 100 Kilometern Höhe hinaus aufsteigen, die als Grenze zwischen der Erdatmosphäre und dem freien Weltraum gilt. Die Nutzlast bestehe aus einem Sender, dessen Signale von SR Space-Drohnen empfangen werden. Das Experiment diene auch der Entwicklung des Zusammenwirkens mit unbemannten Luftfahrtsystemen, hieß es. Zudem könne der Start von Kleinsatelliten ein &#8222;neuer Standard&#8220; bei den kommerziellen Dienstleistungen werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Träger soll 5,17 Meter lang und 253 Kilogramm schwer sein. Sein Durchmesser beträgt 0,45 Meter.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Gerhard Kowalski</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3428.msg550397#msg550397" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Russische Raumfahrt</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/erster-start-einer-privaten-russischen-traegerrakete-in-den-weltraum-angekuendigt/" data-wpel-link="internal">Erster Start einer privaten russischen Trägerrakete in den Weltraum angekündigt</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Daedalus zurück im Weltraum</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/daedalus-zurueck-im-weltraum/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 May 2023 06:25:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Autorotation]]></category>
		<category><![CDATA[ESRANGE]]></category>
		<category><![CDATA[Höhenforschungsrakete]]></category>
		<category><![CDATA[JMU]]></category>
		<category><![CDATA[REXUS]]></category>
		<category><![CDATA[Space Seeds]]></category>
		<category><![CDATA[SpaceSeeds]]></category>
		<category><![CDATA[Universität Würzburg]]></category>
		<category><![CDATA[Wiedereintritt]]></category>
		<category><![CDATA[WüSpace]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=126048</guid>

					<description><![CDATA[<p>Studierende der Uni Würzburg entwickeln eine Technologie, die einmal Fallschirme bei Landekörpern aus dem Weltraum ersetzen soll. Für zwei Prototypen stand kürzlich im Rahmen des REXUS/BEXUS-Programms der Praxistest an. Eine Pressemitteilung der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. Quelle: Julius-Maximilians-Universität Würzburg 2. Mai 2023. 2. Mai 2023 &#8211; Passend zum Frühjahr, wenn der Pollenflug Allergieleidende plagt, sind die sogenannten [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/daedalus-zurueck-im-weltraum/" data-wpel-link="internal">Daedalus zurück im Weltraum</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Studierende der Uni Würzburg entwickeln eine Technologie, die einmal Fallschirme bei Landekörpern aus dem Weltraum ersetzen soll. Für zwei Prototypen stand kürzlich im Rahmen des REXUS/BEXUS-Programms der Praxistest an. Eine Pressemitteilung der Julius-Maximilians-Universität Würzburg.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Julius-Maximilians-Universität Würzburg 2. Mai 2023.</p>



<p class="wp-block-paragraph">2. Mai 2023 &#8211; Passend zum Frühjahr, wenn der Pollenflug Allergieleidende plagt, sind die sogenannten SpaceSeeds Ahornsamen nachempfunden. Sie nutzen das Prinzip der Autorotation, um – ganz wie das natürliche Vorbild – sanft zur Erde zu gleiten. Entwickelt hat sie ein Team aus rund 40 Studierenden der Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU). Sie haben sich im Verein WüSpace e.V. organisiert.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/InnenlebenSpaceSeedsFrederikDunschen2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Ein Blick auf das Innenleben der SpaceSeeds. (Foto: Frederik Dunschen)" data-rl_caption="" title="Ein Blick auf das Innenleben der SpaceSeeds. (Foto: Frederik Dunschen)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/InnenlebenSpaceSeedsFrederikDunschen60.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Ein Blick auf das Innenleben der SpaceSeeds. (Foto: Frederik Dunschen)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Möglich machte den Weltraumflug der SpaceSeeds das REXUS/BEXUS-Programm. Dieser Zusammenschluss mehrerer europäischer Raumfahrtorganisationen bietet Studierendengruppen regelmäßig die Chance, eigene Raumfahrtprojekte umzusetzen und praktische Erfahrungen zu sammeln.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Eine Alternative zum Fallschirm</strong><br>Aus dem ursprünglichen Daedalus-Projekt, welches <a href="https://www.raumfahrer.net/ohne-fallschirm-vom-weltraum-zur-erde/" data-wpel-link="internal">2019</a> den Flug ins All angetreten hatte, war WüSpace entstanden. Nun durfte das Team von Daedalus 2 dem Beispiel des Vorgängerprojekts folgen: Am 1. April waren die SpaceSeeds an Bord einer REXUS-Rakete, die vom Esrange Space Center in Nordschweden gestartet war.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die beiden Landekapseln wurden in 80 Kilometern Höhe ausgeworfen und sammelten während ihres kontrollierten Falls eine Vielzahl von Daten: „Neben einigen allgemeinen Daten, etwa Luftdruck und Temperatur, waren das vor allem solche, die zur Weiterentwicklung der Technologie nötig sind“, erklärt Zuri Klaschka aus dem Vorstandsteam von WüSpace.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/LennartWernerVorbereitungenFrederikDunschen2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Systemingenieur Lennart Werner nimmt letzte Vorbereitungen an den SpaceSeeds für die Verladung in die Rakete vor. (Foto: Frederik Dunschen)" data-rl_caption="" title="Systemingenieur Lennart Werner nimmt letzte Vorbereitungen an den SpaceSeeds für die Verladung in die Rakete vor. (Foto: Frederik Dunschen)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/LennartWernerVorbereitungenFrederikDunschen60.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Systemingenieur Lennart Werner nimmt letzte Vorbereitungen an den SpaceSeeds für die Verladung in die Rakete vor. (Foto: Frederik Dunschen)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Das Prinzip der Autorotation könnte zukünftig Fallschirme bei der Rückkehr von Landekörpern aus dem All ersetzen: „Unser Ziel ist es, über eine aktive Regelung des Anstellwinkels der Rotorblätter einen kontrollierten Fall zu induzieren. Diese Technik kann in einigen Aspekten gegenüber Fallschirmen zu bevorzugen sein,“ so Projektleiter Frederik Dunschen. Die aktive Regelung des Anstellwinkels stellt die wichtigste Weiterentwicklung im Vergleich zum ersten Projekt dar.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>REXUS/BEXUS: „Unheimlich wertvolle Erfahrung“</strong><br>Am REXUS/BEXUS-Programm sind neben dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) auch die Schwedischen Nationalen Raumfahrtbehörde (SNSA) und die Europäische Weltraumorganisation (ESA) beteiligt. Gefördert werden Raketen- (REXUS) und Ballonexperimente (BEXUS) von Studierenden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Zuri Klaschka ist „die Erfahrung, vollkommen selbstständig – mit allen Herausforderungen, Schwierigkeiten und sonstigen Schritten, die dies mit sich bringt – ein Raumfahrtprojekt umzusetzen, unheimlich wertvoll.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4100.msg548635#msg548635" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Höhenforschungsraketen</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/daedalus-zurueck-im-weltraum/" data-wpel-link="internal">Daedalus zurück im Weltraum</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>REXUS/BEXUS-Programm bringt Nachwuchsexperimente mit Forschungsraketen in die Schwerelosigkeit: Studierende können wieder durchstarten</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/rexus-bexus-programm-bringt-nachwuchsexperimente-mit-forschungsraketen-in-die-schwerelosigkeit-studierende-koennen-wieder-durchstarten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Mar 2023 19:36:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[ASTER]]></category>
		<category><![CDATA[B2D2]]></category>
		<category><![CDATA[BEXUS]]></category>
		<category><![CDATA[CNT]]></category>
		<category><![CDATA[Deadalus2]]></category>
		<category><![CDATA[DLR]]></category>
		<category><![CDATA[ECRIDA]]></category>
		<category><![CDATA[Enceladus]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[ESRANGE]]></category>
		<category><![CDATA[FFU]]></category>
		<category><![CDATA[HERMESS]]></category>
		<category><![CDATA[Höhenforschungsrakete]]></category>
		<category><![CDATA[IMFEX]]></category>
		<category><![CDATA[Kiruna]]></category>
		<category><![CDATA[MoonFibre]]></category>
		<category><![CDATA[RaPTeX]]></category>
		<category><![CDATA[REXUS]]></category>
		<category><![CDATA[REXUS 29]]></category>
		<category><![CDATA[REXUS 30]]></category>
		<category><![CDATA[S CEPHEI]]></category>
		<category><![CDATA[SNSA]]></category>
		<category><![CDATA[Space Seed]]></category>
		<category><![CDATA[µMoon]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=124343</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ab dem 28. März 2023 starten die Forschungsraketen REXUS 29 und 30 von Nordschweden. Das Studierendenprogramm der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR und der schwedischen Raumfahrtagentur SNSA bringt neun Experimente in die Schwerelosigkeit. Experimente aus Deutschland, Norwegen, Rumänien und Schweden sind dieses Mal mit an Bord. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/rexus-bexus-programm-bringt-nachwuchsexperimente-mit-forschungsraketen-in-die-schwerelosigkeit-studierende-koennen-wieder-durchstarten/" data-wpel-link="internal">REXUS/BEXUS-Programm bringt Nachwuchsexperimente mit Forschungsraketen in die Schwerelosigkeit: Studierende können wieder durchstarten</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading advgb-dyn-627d0929">Ab dem 28. März 2023 starten die Forschungsraketen REXUS 29 und 30 von Nordschweden. Das Studierendenprogramm der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR und der schwedischen Raumfahrtagentur SNSA bringt neun Experimente in die Schwerelosigkeit. Experimente aus Deutschland, Norwegen, Rumänien und Schweden sind dieses Mal mit an Bord. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: DLR 27. März 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/TeilnehmerREXUS2930KampagneESA.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Teilnehmer der REXUS-29/30-Kampagne.(Bild: ESA)" data-rl_caption="" title="Teilnehmer der REXUS-29/30-Kampagne.(Bild: ESA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/TeilnehmerREXUS2930KampagneESA26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Teilnehmer der REXUS-29/30-Kampagne.(Bild: ESA)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">27. März 2023 &#8211; Nach zwei Jahren ist es endlich soweit: Die Forschungsraketen REXUS 29 und 30 starten vom Raumfahrtzentrum Esrange bei Kiruna in Nordschweden. Ab dem 28. März 2023 öffnet sich das Startfenster, sofern die Wetterbedingungen mitspielen. Mit an Bord sind insgesamt neun Experimente von Universitätsteams aus Deutschland, Schweden, Rumänien und Norwegen. Die fast sechs Meter langen Raketen besitzen einen Durchmesser von rund 36 Zentimetern und können bis zu 40 Kilogramm Experiment-Nutzlast tragen. Sie durchfliegen auf ihrem Parabel-ähnlichen Flug zwei Schichten der Atmosphäre &#8211; die sogenannte Tropo- und Stratosphäre &#8211; und erreichen die Mesosphere in einer Höhe von bis zu 80 Kilometern. Auf dem Flug durch diesen suborbitalen Raum herrscht dann für rund zwei Minuten Schwerelosigkeit &#8211; Zeit genug, um alle Experimente an Bord auszuführen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Hier in Kiruna sehen wir jedes Jahr junge, engagierte Nachwuchstalente, die Tag und Nacht an ihren Experimenten arbeiten. Sie wollen unbedingt bei diesen REXUS-Flügen dabei sein. Das wissenschaftliche Potenzial ist sehr groß. Das macht dieses Nachwuchsprogramm mit jedem neuen Start deutlich“, betont Dr. Michael Becker, Leiter des REXUS/BEXUS-Programms (Raketen- und Ballon-Experimente für Universitäts-Studierende) bei der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR. Das Nachwuchsprogramm gibt es schon seit dem Jahr 2007 und bringt pro Jahr im Februar oder März zwei REXUS-Forschungsraketen sowie im September oder Oktober zwei BEXUS-Forschungsballone in den sogenannten suborbitalen Raum. „Aufgrund der Pandemie musste diese REXUS-Startkampagne allerdings immer wieder verschoben werden“, erklärt Michael Becker. „Auch für die Studierenden haben die Verschiebungen große Herausforderungen mit sich gebracht. Die haben sie alle erfolgreich gemeistert. Nun sind alle gespannt auf zwei spannende Starts und die Durchführung der lang vorbereiteten Experimente.“</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ExperimentTestREXUS2930ESA.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Experiment-Test für REXUS 29 und 30. (Bild: ESA)" data-rl_caption="" title="Experiment-Test für REXUS 29 und 30. (Bild: ESA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ExperimentTestREXUS2930ESA26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Experiment-Test für REXUS 29 und 30. (Bild: ESA)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>REXUS 29: Experimente aus Deutschland, Norwegen und Rumänien mit an Bord</strong><br>Auch bei dieser Doppel-Kampagne werden erneut verschiedenste Themenbereiche zur Forschung in Schwerelosigkeit abgedeckt. Wenn die REXUS-29-Forschungsrakete voraussichtlich am 29. März 2023 in Richtung Stratosphäre abhebt, werden insgesamt fünf Experimente mit an Bord sein, von denen drei aus Deutschland, eines aus Rumänien und eines aus Norwegen stammen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Experiment S CEPHEI (Suspension of Carbon Nanotubes under Dielectrophoretic Influence) untersucht das Team der Technischen Universität Dresden spezifische Eigenschaften von Kohlenstoff-Nanoröhrchen (CNT). Aufgrund ihrer besonderen thermischen, elektrischen und mechanischen Eigenschaften sind diese sehr vielseitig einsetzbar. Mit ihnen lassen sich Materialien für den Schutz vor elektrostatischen Entladungen und vor elektromagnetischen Störungen sowie für Sensorik und mechanische Verstärkung entwickeln. Da die Eigenschaften von der Ausrichtung dieser Nanoröhrchen abhängen, ist es wichtig, diesen Ausrichtungsprozess im Detail zu verstehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Team HERMESS (Hull applied ElectroResistive MEasurement of Structural Strains) der Universität der Bundeswehr München hat sich zur Aufgabe gemacht, die mechanische Beanspruchung bei der Flugbelastung besser zu charakterisieren und damit Erkenntnisse über die realen Flugbelastungen in der Struktur ihres Raketenmoduls zu gewinnen. Ein besseres Verständnis der tatsächlich in der Struktur auftretenden Belastungen ermöglicht Leichtbauansätze, die zu einer besseren Materialausnutzung und damit zu einer Reduzierung der Masse und der Kosten führen können.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/TeamDeadalus2VorbereitungenESA.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Team Deadalus2 bei den Vorbereitungen für ihr Experiment. (Bild: ESA)" data-rl_caption="" title="Team Deadalus2 bei den Vorbereitungen für ihr Experiment. (Bild: ESA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/TeamDeadalus2VorbereitungenESA26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Team Deadalus2 bei den Vorbereitungen für ihr Experiment. (Bild: ESA)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Mit einem sogenannten &#8222;Space Seed&#8220; entwickelte das Team Deadalus2 der Universität Würzburg ein Fluggerät, das wie beim langsamen Fall eines Ahornsamens durch Eigenrotation bei der Rückkehr zur Erde abgebremst wird. Um den Flug zu stabilisieren, wird der Körper des &#8222;Space Seed&#8220; vom Rotor entkoppelt und der gesamte Flug durch Kontrollsysteme überwacht. Der Einsatz von Landekontrollen soll den sicheren Transport einer möglichen Nutzlast ohne Fallschirm &#8211; zum Beispiel zur Landung auf anderen Planeten &#8211; ermöglichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Team ECRIDA &#8211; (3D Printing by Curing Resin In-orbit using UV Digital Light Processing Apparatus) der University Politehnica Bucharest aus Rumänien entwickelte einen DLP-Drucker zur Herstellung von 3D-Objekten. Dabei wird ein Harz mit UV-Licht gehärtet, um während der Schwerelosigkeitsphase einen Prüfkörper herzustellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ziel von RaPTeX (Radiologic Particle Telescope eXperiment) der Arctic University of Norway, ist die Erforschung der Atmosphäre durch Messung geladener Teilchen (wie Pionen, Myonen) während des REXUS-Flugs. Das Experiment verwendet Halbleitersensoren und einen strahlungsresistenten, anwendungsspezifischen integrierten Schaltkreis (ASIC). Die wissenschaftlichen Daten, die während des Fluges gesammelt werden, dienen der Erprobung dieser Technologie für CubeSat Anwendungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>REXUS 30: Experimente aus Deutschland und Schweden gehen gemeinsam auf die suborbitale Reise</strong><br>Wenn mit REXUS 30 die zweite Forschungsrakete voraussichtlich am 30. März 2023 in Richtung Stratosphäre abhebt, werden insgesamt vier Experimente mit an Bord sein. Zwei davon kommen aus Deutschland und die anderen beiden aus Schweden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">An Bord von REXUS 30 befindet sich das Experiment IMFEX (ISRU MoonFibre Experiment) des Studierendenteams der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen. Das MoonFibre-Experiment zielt darauf ab, eine Technologie zu entwickeln, mit der man künftig Materialien aus Mondregolith herstellen können soll. Das In-situ-Ressourcennutzungs-MoonFibre EXperiment ist das erste Experiment, das zeigen soll, dass das Spinnen von Fasern in der Schwerelosigkeit möglich ist. Dabei sollen die optimalen Spinnparameter bestimmt und die mechanischen Eigenschaften der erzeugten Fasern mit unter Schwerkraft hergestellten Kontrollproben verglichen werden. Die Ergebnisse dieses Experiments sind ein wichtiger Beitrag zur Entwicklung künftiger Faserspinnanlagen auf dem Mond, um damit zu einer zukünftigen Besiedlung des Mondes beizutragen.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ExperimentmikroMoonZARM.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="Das Experiment µMoon. (Bild: ZARM)" data-rl_caption="" title="Das Experiment µMoon. (Bild: ZARM)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ExperimentmikroMoonZARM26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Das Experiment µMoon. (Bild: ZARM)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Thema Mond beschäftigt sich auch das Team µMoon (Verification and Simulation of Enceladus&#8216; Plume Models) der Aachen University of Applied Sciences. Der Saturnmond Enceladus wurde als Kandidat für die Suche nach Leben und dessen Entwicklung sowie für die Rolle von flüssigem Wasser identifiziert. In der Nähe seines Südpols wurden an der Oberfläche &#8222;Plumes&#8220; beobachtet, die wie kalte Geysire regelmäßig Gasmoleküle und Eispartikel ausspucken, die sich der Anziehungskraft von Enceladus entziehen und die äußeren Ringe des Saturns bilden. µMoon soll diese Geysire unter Weltraumbedingungen mit einem Experimentmodul nachbilden. Dazu wurde eine Düse mit einer eisähnlichen Oberfläche und einem darunter liegenden Wasserreservoir entwickelt, um die Eisspalten auf Enceladus zu simulieren. Durch Messungen von Plume-Austritten aus einer Wasserzusammensetzung, die der von Enceladus ähneln soll, wird diese realistische Nachbildung die aktuellen Hypothesen über die Mechanismen von Eismond-Plumes im Modellversuch überprüfen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das schwedische Team B2D2 (Bistable Boom Dynamic Deployment) des Royal Institute of Technology möchte mit seinem Experiment zeigen, dass qualitativ hochwertige Messungen des Erdmagnetfeldes von einer CubeSat-Plattform aus möglich sind, wobei ein selbstausfahrender Ausleger mit zwei Magnetometern verwendet wird. Dafür wird eine Free Falling Unit (FFU) von der REXUS-Rakete abgeworfen. Die Demonstration des Einsatzes des Auslegers soll dazu beitragen, ihn für weitere Forschungen und künftige Weltraummissionen zu qualifizieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Team ASTER (Attitude Stabilized Free Falling Experiment) der Luleå University of Technology in Schweden zielt darauf ab, ein leistungsfähiges, kostengünstiges und einfach zu integrierendes Lageregelungssystem für frei fallende Experimente zu entwickeln, die von Höhenforschungsraketen abgeworfen werden. Drei elektrisch angetriebene Reaktionsräder sollen dabei die frei fallende Einheit in drei Achsen in einer Umgebung mit reduzierter Schwerkraft stabilisieren und ausrichten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>REXUS und BEXUS: ein Programm für den wissenschaftlichen Nachwuchs</strong><br>Das deutsch-schwedische Programm REXUS/BEXUS (Raketen- /Ballon-Experimente für Universitäts-Studenten) ermöglicht Studierenden, eigene praktische Erfahrungen bei der Vorbereitung und Durchführung von Raumfahrtprojekten zu gewinnen. Der nächste Aufruf für Experiment-Vorschläge wird voraussichtlich Mitte 2023 veröffentlicht. Jeweils die Hälfte der Raketen- und Ballon-Nutzlasten stehen Studierenden deutscher Universitäten und Hochschulen zur Verfügung. Die schwedische Raumfahrtagentur SNSA hat den schwedischen Anteil für Studierende der übrigen Mitgliedsstaaten der Europäischen Weltraumorganisation ESA geöffnet.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4100.msg546496#msg546496" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Höhenforschungsraketen</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/rexus-bexus-programm-bringt-nachwuchsexperimente-mit-forschungsraketen-in-die-schwerelosigkeit-studierende-koennen-wieder-durchstarten/" data-wpel-link="internal">REXUS/BEXUS-Programm bringt Nachwuchsexperimente mit Forschungsraketen in die Schwerelosigkeit: Studierende können wieder durchstarten</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Forschende der Hochschule München testen erstmalig erfolgreich 3D-Druck im Weltraum</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/forschende-der-hochschule-muenchen-testen-erstmalig-erfolgreich-3d-druck-im-weltraum/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Mar 2023 18:07:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[3D-Druck]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[ESRANGE]]></category>
		<category><![CDATA[FlyYourThesis]]></category>
		<category><![CDATA[Harz]]></category>
		<category><![CDATA[Hochschule München]]></category>
		<category><![CDATA[Höhenforschungsrakete]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=123798</guid>

					<description><![CDATA[<p>Komponenten für Satelliten und Raumfahrzeuge werden heute kostspielig und ineffektiv von Trägerraketen ins All transportiert. Ein Forschungsteam der Hochschule München (HM) hat als Weltpremiere mit einem 3D-Drucker in einer Forschungsrakete eine Struktur im offenen Weltraum gedruckt. Die Ergebnisse sind vielversprechend. Eine Pressemitteilung der Hochschule München. Quelle: Hochschule München 14. März 2023. 14. März 2023 &#8211; [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/forschende-der-hochschule-muenchen-testen-erstmalig-erfolgreich-3d-druck-im-weltraum/" data-wpel-link="internal">Forschende der Hochschule München testen erstmalig erfolgreich 3D-Druck im Weltraum</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Komponenten für Satelliten und Raumfahrzeuge werden heute kostspielig und ineffektiv von Trägerraketen ins All transportiert. Ein Forschungsteam der Hochschule München (HM) hat als Weltpremiere mit einem 3D-Drucker in einer Forschungsrakete eine Struktur im offenen Weltraum gedruckt. Die Ergebnisse sind vielversprechend. Eine Pressemitteilung der Hochschule München.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Hochschule München 14. März 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MichaelKringer3DDruckvorgangLaborHMEduardKrasnov2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Doktorand Michael Kringer beobachtet den 3D-Druckvorgang im Labor der HM. (Foto: Eduard Krasnov)" data-rl_caption="" title="Doktorand Michael Kringer beobachtet den 3D-Druckvorgang im Labor der HM. (Foto: Eduard Krasnov)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MichaelKringer3DDruckvorgangLaborHMEduardKrasnov26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Doktorand Michael Kringer beobachtet den 3D-Druckvorgang im Labor der HM. (Foto: Eduard Krasnov)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">14. März 2023 &#8211; Eine Gruppe von Wissenschaftlern und ehemaligen Studierenden der HM hat in einer Forschungsrakete Experimente zur Fertigung von Strukturen im Weltraum durchgeführt. Die gedruckten Proben wurden am Esrange Space Center, nördlich des Polarkreises in Schweden, zurückgeführt und ausgewertet.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Erster automatisierter 3D-Druck unter Weltraumbedingungen</strong><br>Die Versuche an Bord der 5,60 m langen und 35,5 cm breiten Forschungsrakete wurden in einer Höhe von bis zu 90 km durchgeführt und hatten zum Ziel, aus einem mitgeführten, flüssigen photoreaktiven Harz unter Bedingungen der Schwerelosigkeit und in einem Vakuum mit einem 3D-Drucker Stäbe zu fertigen. Das studentische Team um Prof. Dr. Markus Pietras, Leiter des Masterstudiengangs Luft- und Raumfahrttechnik, und Doktorand Michael Kringer waren sehr zufrieden mit den Ergebnissen: „Keiner wusste, ob unser Konzept vom autonomen 3D-Druck mit flüssigem Druckmaterial unter realen Weltraumbedingungen funktionieren würde. Jeder kennt die Bilder von Flüssigkeiten, die durch die Raumstation als kugelförmige Tropfen schweben. Wir hatten schon Bedenken, dass so etwas auch mit unserem Material passieren könnte. Durch eine Härtung des Druckmaterials mit UV-Licht direkt an der Düse hat es sich während des Druckes jedoch so verhalten wie erhofft und wir konnten damit erfolgreich Stäbe produzieren.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MarkusPietrasLeichtbaustrukturMarkSiaulysPfeiffer2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Prof. Dr. Markus Pietras mit einer im Labor gedruckten Leichtbaustruktur, die so auch im Weltraum produzierbar wäre. (Foto: Mark Siaulys Pfeiffer)" data-rl_caption="" title="Prof. Dr. Markus Pietras mit einer im Labor gedruckten Leichtbaustruktur, die so auch im Weltraum produzierbar wäre. (Foto: Mark Siaulys Pfeiffer)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MarkusPietrasLeichtbaustrukturMarkSiaulysPfeiffer26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Prof. Dr. Markus Pietras mit einer im Labor gedruckten Leichtbaustruktur, die so auch im Weltraum produzierbar wäre. (Foto: Mark Siaulys Pfeiffer)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Neue Perspektiven für die Raumfahrt</strong><br>Die an der HM entwickelte Technologie erzeugt unmittelbar durch die dreidimensionale Bewegung des Druckkopfes neue Komponenten. Das photoreaktive Harz wird aus dem Druckkopf durch eine Düse gedrückt und unter Bestrahlung mit UV-Licht gehärtet. Die Methode ist sehr energieeffizient, da nur LEDs betrieben werden und eine Nachhärtung sogar mit Sonnenlicht erfolgen kann. Auch entsteht dabei nur wenig Abwärme, die im Weltraum kompliziert abgeführt werden muss. Der herkömmliche 3D-Druck, wie er zum Beispiel auf der Internationalen Raumstation durchgeführt wird, benötigt erheblich mehr Energie, denn hier wird thermoplastischer Kunststoff erst geschmolzen, um dann schichtweise aufgetragen und wieder abgekühlt zu werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die zukünftige Anwendung liegt in der Erzeugung großer Strukturen direkt vor Ort, damit der aufwendige Transport von Teilen entfällt. Kringer erläutert die Vorzüge: „Auf Trägerraketen ist der Platz begrenzt. Wichtige Komponenten wie Antennen oder Solargeneratoren müssen daher für den Start sehr kompakt gestaltet und dann im Orbit entfaltet werden. Mit 3D-Druck könnten wir die Strukturen vor Ort so bauen, wie wir sie wirklich haben wollen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Vom Labor zum In-Space Manufacturing</strong><br>Die Fertigung von Strukturen im Weltraum beschäftigt schon allein aus Kostengründen alle Weltraumorganisationen. Nach erfolgreichen Tests mit dem 3D-Druck von komplexen Strukturen und Formen im Labor der HM war der nächste logische Schritt eine Erprobung unter Bedingungen der Schwerelosigkeit. Das Team bewarb sich 2020 erfolgreich beim FlyYourThesis!-Programm der Europäischen Weltraumagentur (ESA). Bei Parabelflügen in einem umgebauten Airbus erprobten sie ihr Verfahren weiter. Mit den Tests in einer Höhenforschungsrakete haben die Forscher nun den Beweis geführt, dass die Technologie auch im Weltraum einsatzfähig ist. Gemeinsam mit der ESA und Industriepartnern wird die Technologie weiter erforscht, und schon über den nächsten Schritt nachgedacht: Ein längerer Einsatz des Druckers auf einem Satelliten in der Erdumlaufbahn. Pietras ist optimistisch: „Abgesehen von den wirtschaftlichen Aspekten wird die Technologie auch die Möglichkeiten zur Erforschung des Weltraums erweitern. Weltraumgestützte Solarenergie oder eine bemannte Marsmission kann ich mir zum Beispiel ohne eine Fertigung vor Ort nicht vorstellen.“</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-rich is-provider-handler-einbetten wp-block-embed-handler-einbetten wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe loading="lazy" title="3D-Druck im Weltraum &#x1f680; So funktioniert In-Space Manufacturing" width="1200" height="675" src="https://www.youtube.com/embed/65LjwPmjnSs?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div><figcaption class="wp-element-caption"><em>3D-Druck im Weltraum &#8211; HM Forschung wirkt! (Produktion: Wolfram Schlenker, Eduard Krasnov, Hochschule München, 2023)</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11913.msg545967#msg545967" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">3D-Drucker in der Raumfahrt</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/forschende-der-hochschule-muenchen-testen-erstmalig-erfolgreich-3d-druck-im-weltraum/" data-wpel-link="internal">Forschende der Hochschule München testen erstmalig erfolgreich 3D-Druck im Weltraum</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>DLR: REXUS/BEXUS-Programm zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/dlr-rexus-bexus-programm-zur-foerderung-des-wissenschaftlichen-nachwuchses/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Nov 2022 16:08:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[3D-Druck]]></category>
		<category><![CDATA[AIMIS]]></category>
		<category><![CDATA[DLR]]></category>
		<category><![CDATA[ESRANGE]]></category>
		<category><![CDATA[EuroLaunch]]></category>
		<category><![CDATA[FLORENCE]]></category>
		<category><![CDATA[Höhenforschungsrakete]]></category>
		<category><![CDATA[Kiruna]]></category>
		<category><![CDATA[MORABA]]></category>
		<category><![CDATA[REXUS]]></category>
		<category><![CDATA[REXUS 27]]></category>
		<category><![CDATA[REXUS 28]]></category>
		<category><![CDATA[ROCH2]]></category>
		<category><![CDATA[Schweden]]></category>
		<category><![CDATA[Schwerelosigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[SNSA]]></category>
		<category><![CDATA[SPEAR]]></category>
		<category><![CDATA[SSC]]></category>
		<category><![CDATA[ZARM]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=118018</guid>

					<description><![CDATA[<p>Beim REXUS/BEXUS-Programm der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR und der Schwedischen Nationalen Raumfahrt-Agentur (SNSA) durchlaufen die Studierenden alle Phasen eines Raumfahrtprojekts: Entwurf, Bau, Test und Flug der Experimente. Die Starts der beiden Raketen REXUS 27 und REXUS 28 sollen zwischen dem 4. und 7. November stattfinden. Mit an Bord sind die Experimente von fünf Studierenden-Teams von [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/dlr-rexus-bexus-programm-zur-foerderung-des-wissenschaftlichen-nachwuchses/" data-wpel-link="internal">DLR: REXUS/BEXUS-Programm zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Beim REXUS/BEXUS-Programm der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR und der Schwedischen Nationalen Raumfahrt-Agentur (SNSA) durchlaufen die Studierenden alle Phasen eines Raumfahrtprojekts: Entwurf, Bau, Test und Flug der Experimente. Die Starts der beiden Raketen REXUS 27 und REXUS 28 sollen zwischen dem 4. und 7. November stattfinden. Mit an Bord sind die Experimente von fünf Studierenden-Teams von Universitäten aus der Schweiz, Belgien, den Niederlanden und Deutschland. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: DLR 4. November 2022.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/startrexus25dlr.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Start der Höhenforschungsrakete REXUS 25 im Jahr 2019. (Bild: DLR)" data-rl_caption="" title="Start der Höhenforschungsrakete REXUS 25 im Jahr 2019. (Bild: DLR)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/startrexus25dlr26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Start der Höhenforschungsrakete REXUS 25 im Jahr 2019. (Bild: DLR)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">4. November 2022 &#8211; Ein komplexes Raumfahrtprojekt während des Studiums auf die Beine stellen – von der Idee über die Planung und den Bau der Experimente bis hin zum Flug auf einer Forschungsrakete – das ermöglicht das deutsch-schwedische Programm REXUS/BEXUS (Raketen-/Ballon-Experimente für Universitäts-Studenten) der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR und der Schwedischen Nationalen Raumfahrt-Agentur (SNSA). Zwischen dem 4. und 7. November 2022 sollen die beiden Forschungsraketen REXUS 27 und REXUS 28 vom Raumfahrtzentrum Esrange bei Kiruna in Nordschweden starten. Mit an Bord sind die Experimente von fünf Studierenden-Teams von Universitäten aus der Schweiz, Belgien, den Niederlanden und Deutschland. Die Raketen werden bei dem parabelähnlichen Flug eine Höhe von etwa 80 Kilometern erreichen, wobei für rund zwei Minuten Schwerelosigkeit herrscht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die Startkampagne musste leider aufgrund der Pandemie mehrmals verschoben werden, was für alle Beteiligen eine große Herausforderung war“, erklärt Dr. Michael Becker, Leiter des REXUS/BEXUS-Programms der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR. „Deshalb freuen wir uns sehr, dass beide Forschungsraketen nun starten können, und sind gespannt auf die Auswertung und Ergebnisse der Experimente.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn die Forschungsrakete REXUS 27 in Richtung Stratosphäre abhebt, hat sie drei Experimente an Bord. Mit dem Experiment HADES (Hayabusa-capsule active dynamic re-entry stabilisation) erforschen Studierende der Fachhochschule Westschweiz (HES-SO) die dynamische Stabilität einer Wiedereintrittskapsel in der Atmosphäre. Das Team FLORENCE (Flow boiling regime in microgravity conditions experiment) der Katholischen Universität Löwen, Belgien, untersucht mit seinem Experiment die Strömung in Kühlkanälen eines simulierten Raketentriebwerk-Modells bei geringer Schwerkraft.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/arbeitamexperimentaimiszarm.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Arbeit am Experiment AIMIS. (Bild: ZARM)" data-rl_caption="" title="Arbeit am Experiment AIMIS. (Bild: ZARM)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/arbeitamexperimentaimiszarm26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Arbeit am Experiment AIMIS. (Bild: ZARM)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>3D-Druck unter Weltraumbedingungen</strong><br>Ein Verfahren der additiven Fertigung, auch 3D-Druck genannt, untersucht das Team AIMIS (Additive manufacturing in space) der Hochschule München. Unter Weltraumbedingungen werden während des REXUS-Flugs mehrere Säulen aus photoreaktivem Kunstharz durch eine formgebende Öffnung gepresst (extrudiert) und anschließend unter UV-Licht ausgehärtet. Der Versuch dient dem Nachweis eines stabilen Fertigungsprozesses. Die gefertigten Stäbe werden anschließend auf ihre Materialeigenschaften untersucht. Zukünftig soll diese Methode die Herstellung größerer Strukturen, wie Teile von Raumstationen oder Raumschiffen im Weltraum ermöglichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Robotertechnik für den Einsatz im Weltraum</strong><br>Der Start der REXUS-28-Rakete ist für den 7. November 2022 geplant. An Bord befinden sich zwei Experimente von Studierenden der Technische Universität Delft, Niederlande, und Universität Stuttgart. Das Experiment SPEAR (Supersonic Parachute Experiment Aboard REXUS) der TU Delft testet einen selbst entwickelten Hemisflo-Fallschirm unter Überschallbedingungen für sogenannte Wiedereintrittssysteme. Dafür wird eine Kapsel mit unterschiedlichen Sensoren am höchsten Punkt der Flugbahn aus der Spitze der REXUS-Rakete ausgeworfen und von dem Fallschirm abgebremst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Experiment ROACH2 (Robotic in-Orbit Analysis of Cover Hulls 2) von Studierenden der Universität Stuttgart beschäftigt sich mit der Frage, wie Beschädigungen an Raumstationen oder Raumschiffen, die beispielsweise durch Weltraumschrott verursacht wurden, repariert werden können. Das Team entwickelte einen Roboter, der sich mithilfe von Elektroadhäsion (das Aneinanderhaften zweier Materialien, zwischen denen eine elektrische Spannung angelegt wird) in der Schwerelosigkeit auf Oberflächen von Raumfahrzeugen fortbewegen kann. „Rover wie ROACH 2 sollen in Zukunft auf der Außenhaut einer Raumstation laufen, um Schäden zu begutachten. Dabei setzen wir auf Elektroadhäsion &#8211; die Kraft, die Luftballons an der Wand hält, nachdem sie an den Haaren aufgeladen wurden. Dazu kombinieren wir ein Experiment auf einer Höhenforschungsrakete mit einem kleinen Rover, der sich in der Rakete fortbewegt“, erklärt Natascha Bonidis für das ROACH2-Team. „Das REXUS-Programm bietet uns eine ideale Möglichkeit, diese Technologiedemonstration durchzuführen und zusätzlich noch eine professionelle Betreuung durch Experten.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Dieses einzigartige Experiment soll nachweisen, dass diese Technologie für die extreme Umgebung des Weltraums geeignet ist“, erklärt Dr. Michael Becker. Mithilfe von Sensoren und Kameras in der Höhenforschungsrakete wird das Experiment überwacht und im Anschluss ausgewertet. Zukünftig könnten mit dieser Technologie Roboter entwickelt werden, die Schäden auf der Oberfläche von Raumfahrzeugen erkennen und vor Ort reparieren.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/vorbereitungrexusraketeDLRCCBYNCND30.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Vorbereitung für den Raketenstart. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))" data-rl_caption="" title="Vorbereitung für den Raketenstart. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/vorbereitungrexusraketeDLRCCBYNCND3026.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Vorbereitung für den Raketenstart. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>REXUS und BEXUS: ein Programm für den wissenschaftlichen Nachwuchs</strong><br>Das deutsch-schwedische Programm REXUS/BEXUS (Raketen-/Ballon-Experimente für Universitäts-Studenten) bietet seit 2007 Studierenden aus Deutschland, Schweden und ESA-Mitgliedstaaten die Möglichkeit, eigenständig auf Raketen und Ballonen wissenschaftliche Experimente zu fliegen. Sie bekommen so praktische Erfahrungen bei der Vorbereitung und Durchführung eines Raumfahrtprojekts.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um an dem Programm teilzunehmen, müssen die Studierenden einen Experimentvorschlag einreichen. Nach einer Vorauswahl werden die Teams zur Deutschen Raumfahrtagentur in Bonn eingeladen, um ihr Experiment vorzustellen. Die ausgewählten Experimente erhalten einen Platz auf einem Stratosphärenballon oder einer Forschungsrakete. Während einer Trainingswoche werden die Experimentkonzepte von Raumfahrtingenieuren und -experten überprüft, und die Teams lernen die Raketen- und Ballonsysteme kennen. Die REXUS/BEXUS-Ingenieure unterstützen die Studierenden auch während der Bauphase der Experimente.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der nächste Aufruf für Experimente-Vorschläge wird voraussichtlich Mitte 2023 veröffentlicht. Jeweils die Hälfte der Raketen- und Ballon-Nutzlasten stehen Studenten deutscher Universitäten und Hochschulen zur Verfügung. Die schwedische Raumfahrtagentur SNSA hat den schwedischen Anteil für Studierende der übrigen Mitgliedsstaaten der Europäischen Weltraumorganisation ESA geöffnet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf deutscher Seite erfolgt die Projektleitung mit der Betreuung der Experimente durch das Zentrum für Angewandte Raumfahrttechnik (ZARM) in Bremen. Die Flugkampagnen führt EuroLaunch durch, ein Joint Venture der Mobilen Raketenbasis des DLR (MORABA), die für die Bereitstellung der Raketensysteme zuständig ist, und das Esrange Space Center des schwedischen Raumfahrtunternehmens SSC, das über die Startinfrastruktur verfügt. Die Programmleitung liegt beim der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR in Bonn.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4100.msg539864#msg539864" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Höhenforschungsraketen</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/dlr-rexus-bexus-programm-zur-foerderung-des-wissenschaftlichen-nachwuchses/" data-wpel-link="internal">DLR: REXUS/BEXUS-Programm zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Nervenzellen im All: Experimente und ein „Spion“ in Schwerelosigkeit</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/nervenzellen-im-all-experimente-und-ein-spion-in-schwerelosigkeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Oct 2022 12:44:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[007/Blofeld]]></category>
		<category><![CDATA[adesso SE]]></category>
		<category><![CDATA[Christian Liemersdorf]]></category>
		<category><![CDATA[DLR]]></category>
		<category><![CDATA[ESRANGE]]></category>
		<category><![CDATA[Felix Huber]]></category>
		<category><![CDATA[GraviPlax]]></category>
		<category><![CDATA[GSOC]]></category>
		<category><![CDATA[HCC]]></category>
		<category><![CDATA[Höhenforschungsrakete]]></category>
		<category><![CDATA[Jens Hauslage]]></category>
		<category><![CDATA[Krebs]]></category>
		<category><![CDATA[MAPHEUS]]></category>
		<category><![CDATA[MAPHEUS 12]]></category>
		<category><![CDATA[MEA]]></category>
		<category><![CDATA[MORABA]]></category>
		<category><![CDATA[Neuronales Netz]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[RAMSES]]></category>
		<category><![CDATA[Schwerelosigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[SOMEX/ARNIM-II]]></category>
		<category><![CDATA[SVALIN]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Voigtmann]]></category>
		<category><![CDATA[TiHo]]></category>
		<category><![CDATA[Trichoplax adhaerens]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=117283</guid>

					<description><![CDATA[<p>DLR-Höhenforschungsrakete MAPHEUS-12 hat sieben Experimente für rund sechs Minuten in die Schwerelosigkeit gebracht. Die 1,6 Tonnen schwere Rakete hob vom Startplatz ESRANGE in Nordschweden ab und erreichte eine Höhe von 260 Kilometern. Mit an Bord waren Versuche mit den Schwerpunkten der Gravitationsbiologie und Materialphysik. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Quelle: [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/nervenzellen-im-all-experimente-und-ein-spion-in-schwerelosigkeit/" data-wpel-link="internal">Nervenzellen im All: Experimente und ein „Spion“ in Schwerelosigkeit</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">DLR-Höhenforschungsrakete MAPHEUS-12 hat sieben Experimente für rund sechs Minuten in die Schwerelosigkeit gebracht. Die 1,6 Tonnen schwere Rakete hob vom Startplatz ESRANGE in Nordschweden ab und erreichte eine Höhe von 260 Kilometern. Mit an Bord waren Versuche mit den Schwerpunkten der Gravitationsbiologie und Materialphysik. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: DLR 21. Oktober 2022.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MAPHEUS12StartDLRCCBYNCND302k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="MAPHEUS 12 beim Start. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))" data-rl_caption="" title="MAPHEUS 12 beim Start. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MAPHEUS12StartDLRCCBYNCND3026.jpg" alt=""/></a><figcaption>MAPHEUS 12 beim Start. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Am 21. Oktober 2022 um 9:25 Uhr startete die Forschungsrakete MAPHEUS-12 des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) von der schwedischen Raketenbasis ESRANGE nahe Kiruna. Sie erreichte eine Höhe von rund 260 Kilometern und segelte dann an einem Fallschirm zurück zur Erde. Mit an Bord erstmals Nervenzellen mit Blick auf deren abweichende elektrische Signale in Schwerelosigkeit. Zudem untersuchte das Forschungsteam im Zusammenhang mit der Entstehung von Krebs, wie sich die Polarität von Zellen unter „Zero-G“ verhält. Einen Testlauf unter Weltraumbedingungen gab es mit dem Flug für neuartige Solarzellen ebenso wie für eine Verschlüsselungstechnik, die zukünftig Daten von Lebenserhaltungssystemen und Raumfahrzeugen schützen soll. Erstmals kam eine wiederverwendbare Zündeinheit in der Oberstufe zum Einsatz.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MAPHEUS12aufderStartrampeDLRCCBYNCND302k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="MAPHEUS 12 auf der Startrampe. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))" data-rl_caption="" title="MAPHEUS 12 auf der Startrampe. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MAPHEUS12aufderStartrampeDLRCCBYNCND3026.jpg" alt=""/></a><figcaption>MAPHEUS 12 auf der Startrampe. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">„Mit MAPHEUS-12 haben wir ein äußerst vielseitiges Experimentpaket für rund sechs Minuten in die Schwerelosigkeit des nahen Weltraums befördert und anschließend sicher geborgen“, sagt der wissenschaftliche Projektleiter der Mission Prof. Thomas Voigtmann vom DLR-Institut für Materialphysik im Weltraum. „Wir sind froh die sensiblen Nervenzellen, Meeresorganismen und Materialexperimente in gutem Zustand nach idealem Flug zurück auf der Erde zu haben.“ Nach ihrem 15-minütigem Flug landete die Nutzlast sanft per Fallschirm rund 70 Kilometer vom Startplatz entfernt in der nordschwedischen Tundra. Anschließend flog ein Bergungsteam zur Landestelle und transportierte die Nutzlast am Hubschrauber hängend zurück zur Startbasis. Dort begann direkt die Sicherung der gesammelten Daten.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ServicemodulMAPHEUS12DLRCCBYNCND302k.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Servicemodul von MAPHEUS 12. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))" data-rl_caption="" title="Servicemodul von MAPHEUS 12. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ServicemodulMAPHEUS12DLRCCBYNCND3026.jpg" alt=""/></a><figcaption>Servicemodul von MAPHEUS 12. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Upgrade an Forschungsrakete und Bodenstation</strong><br>Die 11,5 Meter lange und mehr als 1,6 Tonnen schwere Rakete ist bereits die zwölfte, die im Rahmen der MAPHEUS-Experimentreihe erfolgreich von der Abteilung Mobile Raketenbasis (MORABA) der DLR Einrichtung Raumflugbetrieb und Astronautentraining gestartet wurde. „Diesmal hatte die zweistufige Rakete erstmals ein neues Service-Modul an Bord, das eine zehnmal schnellere Kommunikation mit der Bodenstation und präzisere Lageinformationen mit komplett neu gestalteter Elektronik, Mechanik und Software bietet“, erklärt MORABA-Projektleiter Alexander Kallenbach. „Das neue Modul dient nun als Basis für die weitere Entwicklungen in Richtung intelligenter on-board Systeme, die im MAPHEUS-D Projekt geplant sind.“ Zudem kam bei MAPHEUS-12 erstmals eine wiederaufbereitete Zündeinheit bei der Oberstufe zum Einsatz, die bereits an Bord von MAPHEUS-9 geflogen war. Am Boden kam mit der Mission erstmals ein neuartiges Telemetrie-System zum Einsatz. Dieses ermöglicht die an verschiedenen Bodenstationen empfangenen Signale der Rakete direkt an die jeweiligen Steuerungskonsolen für Experimente und Supportsysteme zu verteilen. Diese neue Entwicklung basiert auf Komponenten des Holistic Control Centers (HCC), welches eine moderne, flexible und Service-orientierte Infrastruktur für alle künftigen Raumflugmissionen am Deutschen Raumfahrt-Kontrollzentrum (GSOC) bieten wird. &#8222;Wir sind begeistert, dass die Software jetzt erfolgreich Ihren &#8218;Jungfernflug&#8216; absolvieren konnte&#8220;, freut sich Prof. Felix Huber, Leiter der DLR Einrichtung Raumflugbetrieb und Astronautentraining. &#8222;Dieser Erfolg gibt dem HCC-Konzept den nötigen Schub, nun bald auch bei orbitalen Missionen genutzt zu werden.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Premiere: Neuronale Netzwerke in Schwerelosigkeit</strong><br>Ihren „Jungfernflug“ erlebten auch die Nervenzellen an Bord von MAPHEUS-12. Diese konnten während des Kurzzeitraumfluges direkt auf elektrophysiologischer Ebene untersucht werden. Das neuronale Netzwerk des Experiments MEA (Multi-Elektroden-Array) besteht dabei aus kultivierten Primärneuronen, die sich über zwei Chips verteilen. Diese finden in einer vakuumdichten Kammer bei 37 Grad Celsius ideale Lebensbedingungen vor. „Während des Fluges konnten die Aktionspotentiale einzelner neuronaler Zellen sowie die Aktivität des gesamten Netzwerks aufgezeichnet werden“, berichtet Dr. Christian Liemersdorf vom DLR-Institut für Luft- und Raufahrtmedizin. Aktionspotentiale sind die elektrischen Signale, die zwischen Neuronen im Gehirn und dem zentralen Nervensystem ausgetauscht werden. Die Schwerelosigkeit steht im Verdacht, Einfluss auf die neuronalen Verbindungen im Gehirn zu nehmen. „Vermutlich ist dies ein wesentlicher Grund, warum Astronautinnen und Astronauten während ihres Aufenthalts im Weltall oftmals unter gewissen kognitiven Einschränkungen leiden“, ergänzt Liemersdorf. „Wir werten die gesammelten Daten nun detailliert aus, um diese möglichen Zusammenhänge genauer zu verstehen.“ Wegen der Empfindlichkeit der Neuronen war es bisher nicht möglich auf der Internationalen Raumstation ISS mit diesen zu experimentieren.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ExperimentGraviPlaxDLRCCBYNCND302k.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="Experiment GraviPlax. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))" data-rl_caption="" title="Experiment GraviPlax. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ExperimentGraviPlaxDLRCCBYNCND3026.jpg" alt=""/></a><figcaption>Experiment GraviPlax. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zusammenhänge von Krebs, Zell-Polarität und Schwerelosigkeit</strong><br>Der nur 0,5 Millimeter kleine Meeresorganismus Trichoplax adhaerens – das einfachste mehrzellige Lebewesen der Welt – kann zwischen oben und unten unterscheiden und damit Schwerkraft wahrnehmen. Rund 450 Exemplare dieser Kleinstlebewesen, die lediglich aus einem oberen und einem unteren Zell-Epithelium bestehen, flogen im Experiment GraviPlax mit MAPHEUS-12 ins All. Im Interesse des internationalen Forschungsteams steht, wie der Organismus genetisch auf die Schwerelosigkeit reagiert und wie sich daraus etwas über die Mechanismen der Krebsentwicklung lernen lässt. „Trichoplax adhaerens besitzt alle wichtigen Gengruppen, die mit dem Verlust der Polarität und damit der Ausbildung von Krebszellen in Zusammenhang gebracht werden können“, erklärt Dr. Jens Hauslage vom Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin. Damit lassen sich Erkenntnisse auch auf höhere Organismen übertragen. Die finalen Auswertungen der Proben werden in den nächsten Wochen im Labor in Hannover stattfinden. Nun wollen die Forschungspartner des DLR, der Tierärztlichen Hochschule Hannover (TiHo) und der australischen La Trobe Universität in Melbourne noch genauer verstehen welchen Einfluss die Gravitation auf die Ausbildung von Polarität und deren evolutiven Einfluss hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ein Spion reist huckepack</strong><br>Huckepack auf der GraviPlax-Platine reist der Versuchsaufbau des Experiments 007/Blofeld, bei dem gemeinsam mit dem Industriepartner adesso SE die Sicherheit verschlüsselter Sensor-Datenströme unter Weltraumbedingungen getestet wird. „In Raumfahrzeugen und Lebenserhaltungssystemen nimmt der Betrieb und die Überwachung von Umwelt- und Vitalparametern eine immer größere Rolle ein. Dabei ist nicht nur eine abhörsichere Verbindung zu den Sensoren, sondern auch die Validität der Daten besonders wichtig.“, erklärt Software Architekt Christian Kahlo. Für den Versuch greift ein implementierter „Spion“-Chip verschlüsselte Temperaturdaten ab. Dieses Experiment soll zeigen, das selbst abgehörte Daten für den Spion nicht zu verwenden sind und die Daten für den Empfänger valide bleiben.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weitere Experimente</strong><br>Darüber hinaus wird im Experiment RAMSES gemeinsam mit der Universität Konstanz in einem Analogsystem die gerichtete Bewegung von Bakterien untersucht, was zukünftig einmal hilfreich bei der gezielten Einbringung pharmazeutischer Wirkstoffe sein könnte. Im Projekt SVALIN analysiert ein Forschungsteam der TU München federführend wie die Umgebungsbedingungen im All neuartige auf MAPHEUS-12 montierte Solarzellen beeinflussen. Gemeinsam mit dem Leibniz-Institut für neue Materialien wird im Experiment SOMEX/ARNIM-II die Agglomeration von Gold-Nanoteilchen in Schwerelosigkeit mit Blick auf zukünftige Anwendungen in der Mikroelektronik untersucht.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4100.msg539275#msg539275" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Höhenforschungsraketen</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/nervenzellen-im-all-experimente-und-ein-spion-in-schwerelosigkeit/" data-wpel-link="internal">Nervenzellen im All: Experimente und ein „Spion“ in Schwerelosigkeit</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Neue Perspektiven für Forschungsmissionen im All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/neue-perspektiven-fuer-forschungsmissionen-im-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Oct 2022 17:42:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Aschau am Inn]]></category>
		<category><![CDATA[Bayern-Chemie]]></category>
		<category><![CDATA[DLR]]></category>
		<category><![CDATA[Dual Thrust]]></category>
		<category><![CDATA[Höhenforschungsrakete]]></category>
		<category><![CDATA[MORABA]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenmotor]]></category>
		<category><![CDATA[RED KITE]]></category>
		<category><![CDATA[Triebwerke]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=117397</guid>

					<description><![CDATA[<p>DLR/MORABA und Bayern-Chemie präsentieren erstmals Details zu ihrer aktuellen Kooperation für den Raketenantrieb „RED KITE“. Eine Pressemitteilung von MBDA Deutschland. Quelle: MBDA Deutschland 19. Oktober 2022. Aschau am Inn &#124; 19. Oktober 2022 &#124; Besonders leistungsfähige Raketenantriebe des Typs „RED KITE“ (Roter Milan) sollen der Forschung im Weltraum neue Perspektiven eröffnen – dieses Ziel steht [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/neue-perspektiven-fuer-forschungsmissionen-im-all/" data-wpel-link="internal">Neue Perspektiven für Forschungsmissionen im All</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">DLR/MORABA und Bayern-Chemie präsentieren erstmals Details zu ihrer aktuellen Kooperation für den Raketenantrieb „RED KITE“. Eine Pressemitteilung von MBDA Deutschland.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: MBDA Deutschland 19. Oktober 2022.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/221019PM0BCJournalistentagDLRBC2.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Höhenforschungsrakete kurz nach dem Start. (Bild: MBDA Deutschland)" data-rl_caption="" title="Höhenforschungsrakete kurz nach dem Start. (Bild: MBDA Deutschland)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/221019PM0BCJournalistentagDLRBC226.jpg" alt=""/></a><figcaption>Höhenforschungsrakete kurz nach dem Start. (Bild: MBDA Deutschland)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Aschau am Inn | 19. Oktober 2022 | Besonders leistungsfähige Raketenantriebe des Typs „RED KITE“ (Roter Milan) sollen der Forschung im Weltraum neue Perspektiven eröffnen – dieses Ziel steht hinter der aktuellen Kooperation zur Antriebsentwicklung und -produktion zwischen dem DLR und der Bayern-Chemie. Wie deren Repräsentanten im Rahmen einer gemeinsamen Informationsveranstaltung am Standort der Bayern-Chemie in Aschau am Inn erläuterten, bieten die neuen Antriebe wichtigen Bereichen aus Wissenschaft und Technik zusätzliche Forschungspotenziale und können so der raketenbasierten europäischen Forschungsarbeit im All insgesamt neue Impulse verleihen. Die zuständige Abteilung MORABA (Mobile Raketenbasis) des DLR entspricht damit einer steigenden Nachfrage der nationalen und internationalen Forschergemeinschaft für derartige Forschungsprojekte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein so genanntes „Dual Thrust“- Profil erlaubt „RED KITE“-Antrieben hohe Beschleunigungswerte unmittelbar nach Abschuss, die etwa beim Zehnfachen der Erdbeschleunigung liegen und im weiteren Flugverlauf abfallen, wodurch aerodynamische Verluste minimiert werden. Damit eignet sich der „RED KITE“-Motor insbesondere auch als Boosterstufe für viele andere Raketen aus dem Portfolio der MORABA. Die Antriebe des DLR stammen teils aus militärischen Altbeständen, teils aus ziviler Fertigung. In Verbindung mit „RED KITE“ stehen der nationalen und internationalen Forschergemeinde damit in Zukunft leistungsfähige zweistufige Höhenforschungsraketen zur Verfügung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Durch „RED KITE“- Antriebe können eine große Bandbreite möglicher Missionen und Trajektorien bedient werden. Für die Forschung unter Schwerelosigkeit ermöglichen steile Flugbahnen mit „RED KITE“ Raketenmotoren aussagekräftige Experimente außerhalb der Atmosphäre und ohne störende Beschleunigungskräfte von bis zu 7 Minuten Dauer. Ohne den störenden Einfluss der Schwerkraft können beispielsweise materialphysikalische Phänomene deutlich zielgerichteter untersucht werden. Die Forschung in den Bereichen Wiedereintritts- und Hyperschalltechnologien dagegen profitiert von flachen Trajektorien, die ihren Nutzlasten eine minutenlange Exposition in der Stratosphäre bei Geschwindigkeiten bis Mach 8 ermöglichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Rainer Kirchhartz, Leiter der MORABA, betont das Potenzial des neuen Antriebs: „Mit RED KITE haben wir für die Forschungsmissionen der wissenschaftlichen Gemeinschaft einen speziell an den Zielsetzungen und Bedürfnissen orientierten Antrieb zur Verfügung. Die gesteigerte Leistungsfähigkeit bietet unserer Forschungsarbeit neue Potenziale, insbesondere für die Mikrogravitationsforschung in allen wissenschaftlichen Disziplinen. Für die Forschungsziele der Atmosphärenphysik, der Hyperschallforschung und der Technologieerprobung stehen nun erweiterte Nutzlastkapazitäten und Forschungsmöglichkeiten zur Verfügung. Forschungsraketen, die auf „RED KITE“ Raketenmotoren als Unter- sowie Oberstufe basieren, können Nutzlasten von mehr als 450 kg in Höhen von bis zu 260 km bringen. Diese neuen Raketenmotoren eignen sich außerdem als ideale Stufungspartner für andere Raketenstufen aus militärischen Beständen.“ Dr. Wolfgang Rieck, Geschäftsführer der Bayern-Chemie, ergänzt: „Die Höhenforschung ist ein extrem spannendes neues Anwendungsfeld für unsere Antriebstechnologien. Wir freuen uns, zukünftigen DLR-Forschungsmissionen unter Quasi-Schwerelosigkeit mit unseren „RED KITE“-Antrieben neue Möglichkeiten zu eröffnen. Und auch das macht uns stolz: Mit über 900 Kilogramm Treibstoff werden die Feststoffraketenmotoren des Typs „RED KITE“ die größten jemals von der Bayern-Chemie entwickelten und gebauten Antriebe sein.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3365.msg539290#msg539290" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">DLR</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/neue-perspektiven-fuer-forschungsmissionen-im-all/" data-wpel-link="internal">Neue Perspektiven für Forschungsmissionen im All</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Flugexperiment STORT: Erfolgreicher Testflug mit Höhenforschungsrakete</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/flugexperiment-stort-erfolgreicher-testflug-mit-hoehenforschungsrakete/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Jun 2022 09:48:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Andøya Space]]></category>
		<category><![CDATA[Canards]]></category>
		<category><![CDATA[CFK]]></category>
		<category><![CDATA[DLR]]></category>
		<category><![CDATA[Grenzschicht]]></category>
		<category><![CDATA[Höhenforschungsrakete]]></category>
		<category><![CDATA[Keramik]]></category>
		<category><![CDATA[MORABA]]></category>
		<category><![CDATA[Norwegen]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[STORT]]></category>
		<category><![CDATA[TU München]]></category>
		<category><![CDATA[TUM]]></category>
		<category><![CDATA[Universität Arizona]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=111814</guid>

					<description><![CDATA[<p>DLR fliegt erstmals dreistufige Höhenforschungsrakete. Bauteilstrukturen, Messmethoden und Auswertealgorithmen für die Wiedereintrittsphase getestet. Ein modulares und verteiltes Datenerfassungssystem erlaubte die effiziente Aufzeichnung von Daten aus den unterschiedlichen Experimenten. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Quelle: DLR 28. Juni 2022. 28. Juni 2022 &#8211; Wiederverwendbare Trägersysteme sind bei der Rückkehr zur Erdoberfläche [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/flugexperiment-stort-erfolgreicher-testflug-mit-hoehenforschungsrakete/" data-wpel-link="internal">Flugexperiment STORT: Erfolgreicher Testflug mit Höhenforschungsrakete</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">DLR fliegt erstmals dreistufige Höhenforschungsrakete. Bauteilstrukturen, Messmethoden und Auswertealgorithmen für die Wiedereintrittsphase getestet. Ein modulares und verteiltes Datenerfassungssystem erlaubte die effiziente Aufzeichnung von Daten aus den unterschiedlichen Experimenten. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: DLR 28. Juni 2022.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/STORTvordemStartDLRCCBYNCND30.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/STORTvordemStartDLRCCBYNCND3026.jpg" alt=""/></a><figcaption>Vor dem Start. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">28. Juni 2022 &#8211; Wiederverwendbare Trägersysteme sind bei der Rückkehr zur Erdoberfläche hohen Belastungen und Temperaturen ausgesetzt. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) testete nun erfolgreich Bauteilstrukturen, Messmethoden und Auswertealgorithmen für die Wiedereintrittsphase mit dem Flugexperiment STORT (Schlüsseltechnologien für hochenergetische Rückkehrflüge von Trägerstufen). Am frühen Morgen des 26. Juni 2022 startete das dreistufige Raketenexperiment vom Startplatz Andøya Space im Norden Norwegens. Die Oberstufe erreichte auf dem Scheitelpunkt der Flugbahn in 38 Kilometern Höhe eine Fluggeschwindigkeit von rund 9.000 Kilometern pro Stunde, was einer Machzahl von über Acht entspricht. Anschließend fiel sie mehr als 350 Kilometer entfernt vom Startpunkt in den Atlantischen Ozean. Die umfangreichen Messdaten wurden während des Fluges an die Bodenstation übertragen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Um höhere Fluggeschwindigkeiten zu erreichen, haben wir erstmals eine DLR-Höhenforschungsrakete mit drei statt zwei Raketenstufen eingesetzt“, erklärt Dorian Hargarten vom DLR-Institut für Raumflugbetrieb und Astronautentraining. „Zusätzlich flog die dritte Stufe mit den verschiedenen wissenschaftlichen Nutzlasten eine besonders flache Flugbahn in 38 Kilometern Höhe bei Machzahlen bis acht. Hierbei wurden – analog zur Hitzeentwicklung beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre – verschiede Hochtemperaturexperimente bei den zu untersuchenden hohen Wärmelasten durchgeführt“, so Hargarten weiter.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/StartdesSTORTFlugexperimentsDLRCCBYNCND30.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/StartdesSTORTFlugexperimentsDLRCCBYNCND3026.jpg" alt=""/></a><figcaption>Start des STORT-Flugexperiments. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Keramische Segmente und Vorflügel im Test</strong><br>Entscheidend bei der Hitzeentwicklung in der Wiedereintrittsphase sind Materialien, die den hohen Thermallasten ausreichend widerstehen und diese abführen. Ebenso sind robuste Wärmesensoren essentiell, die die Temperaturentwicklung genau im Blick behalten. „Bei STORT besteht der Vorkörper der dritten Raketenstufe aus fünf keramischen Segmenten“, erklärt der Leiter des STORT-Projekts Prof. Ali Gülhan vom DLR-Institut für Aerodynamik und Strömungstechnik. „Entlang der vier longitudinalen Linien haben wir den Vorkörper alle 90 Grad mit zahlreichen Wärmeflusssensoren, Thermoelementen und Drucksensoren ausgestattet und sind nun sehr gespannt auf die Datenauswertung.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Durchführung der Thermalmanagement-Experimente nutzten die Forscherinnen und Forscher an der Rakete drei feste Vorflügel (Canards) mit keramischen Außenschalen, die vom DLR-Institut für Bauweisen und Strukturtechnologie entwickelt wurden. Während ein Canard aktiv gekühlt wurde, war der zweite Canard passiv gekühlt. Der dritte Referenz-Canard (ohne Kühlung) wurde zusätzlich für die Untersuchung der Stoß-Grenzschicht-Wechselwirkung genutzt. Alle drei Canards zeigten im Flug unterschiedliche Strukturantworten bei gleicher Belastung durch die Hitze.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein modulares und verteiltes Datenerfassungssystem erlaubte die effiziente Aufzeichnung von Daten aus den unterschiedlichen Experimenten. Bereits im Vorgängerprojekt ATEK wurde zur Gewichtsreduktion der zylindrischen Nutzlastsegmente ein Standardmodul aus Aluminiumlegierungen durch ein Hybridmodul ersetzt, welches aus einer CFK-Struktur mit metallischen Flanschen besteht. Im STORT-Projekt testeten die Forschenden nun ein noch einmal deutlich leichteres und komplett aus CFK bestehenden Modul.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/STORTForschungsteamDLR.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/STORTForschungsteamDLR26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Forschungsteam. (Bild: DLR)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Neben dem DLR ist die TU München durch die Fertigung des CFK-Moduls am Flugexperiment STORT beteiligt. Ein weiterer internationaler Partner ist die Universität Arizona, die Simulationen für das Experiment ‚Stoß-Grenzschicht-Wechselwirkung‘ auf dem Canard durchgeführt hat. Die Planung und Durchführung der Mission lag in der Verantwortung der Abteilung Mobile Raketenbasis (MORABA) des DLR-Instituts für Raumflugbetrieb und Astronautentraining. Der Vorkörper wurde vom DLR-Institut für Bauweisen und Strukturtechnologie ausgelegt und gefertigt. Aerothermale Auslegung, aktives Thermalmanagement, Instrumentierung der Nutzlasten und deren modulare Datenerfassung hat das DLR-Institut für Aerodynamik und Strömungstechnik eingebracht, welches gleichzeitig die Projektleitung innehat.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über das Projekt STORT</strong><br>Das jetzt erfolgreich durchgeführte Flugexperiment ist ein Element des STORT-Forschungsprojektes. Das Projekt ist Bestandteil des DLR Teilprogrammschwerpunktes ‚Wiederverwendbare Raumtransportsysteme‘. Es hat zum Ziel, ausgewählte Technologien und Methoden im Hinblick auf thermomechanische Analyse und Bewertung von Trägersystemen zu entwickeln. Dafür werden die Bauteilstrukturen, Messmethoden und Auswertealgorithmen, die in Grundlagenuntersuchungen entwickelt wurden, für ein Flugexperiment angepasst und schließlich mit dem Flug qualifiziert. Die Flugdaten liefern ergänzend zu den Bodenexperimenten Validierungsdaten für physikalische Modellierungen, numerische Simulationen sowie die Systemanalyse und ermöglichen dadurch eine zuverlässige Auslegung und Bewertung von zukünftigen Trägersystemen. Die weiteren im Projekt beteiligten Einrichtungen sind das DLR-Institut für Raumfahrtsysteme, das DLR-Institut für Faserverbundleichtbau und Adaptronik sowie das DLR-Institut für Softwaretechnologie.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4100.msg533952#msg533952" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Höhenforschungsraketen</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/flugexperiment-stort-erfolgreicher-testflug-mit-hoehenforschungsrakete/" data-wpel-link="internal">Flugexperiment STORT: Erfolgreicher Testflug mit Höhenforschungsrakete</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Studierende von ASTRA e.V. beginnen Bau ihrer Höhenforschungsrakete im FabLab Bremen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/studierende-von-astra-e-v-beginnen-bau-ihrer-hoehenforschungsrakete-im-fablab-bremen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Mar 2022 19:41:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[ASTRA e.V.]]></category>
		<category><![CDATA[Bremen]]></category>
		<category><![CDATA[FabLab Bremen]]></category>
		<category><![CDATA[Höhenforschungsrakete]]></category>
		<category><![CDATA[Projekt Karman]]></category>
		<category><![CDATA[Transcendence]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=108417</guid>

					<description><![CDATA[<p>Seit einem Jahr arbeitet die studentische Gruppe ASTRA an der Planung und Entwicklung ihrer eigenen Höhenforschungsrakete „Transcendence“. Eine Information des FabLab Bremen e.V.. Quelle: FabLab Bremen e.V.. Inzwischen sind mehr als 40 Mitglieder dabei, welche sich zusammensetzen aus motivierten raumfahrtbegeisterten Studierenden aus Ingenieurswissenschaften, Physik und Marketing-Studiengängen der Uni Bremen. Ziel der Gruppe ist, im Rahmen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/studierende-von-astra-e-v-beginnen-bau-ihrer-hoehenforschungsrakete-im-fablab-bremen/" data-wpel-link="internal">Studierende von ASTRA e.V. beginnen Bau ihrer Höhenforschungsrakete im FabLab Bremen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Seit einem Jahr arbeitet die studentische Gruppe ASTRA an der Planung und Entwicklung ihrer eigenen Höhenforschungsrakete „Transcendence“. Eine Information des FabLab Bremen e.V..</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://fablab-bremen.org/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">FabLab Bremen e.V.</a>.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ASTRA_LOGO.kl_-768x432-1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ASTRA_LOGO.kl_-260x200-1.jpg" alt=""/></a><figcaption>Logo ASTRA e.V.</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Inzwischen sind mehr als 40 Mitglieder dabei, welche sich zusammensetzen aus motivierten raumfahrtbegeisterten Studierenden aus Ingenieurswissenschaften, Physik und Marketing-Studiengängen der Uni Bremen. Ziel der Gruppe ist, im Rahmen des eigenen „Projekt Karman“ mit der selbstentwickelten Rakete in der Höhe von 100 km die definierte Grenze zum Weltraum zu durchbrechen. Damit ist ASTRA e.V. eine von nur einer Hand voll studentischer Gruppen auf der ganzen Welt, welche dieses ambitionierte Ziel verfolgen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei „Transcendence“ handelt es sich um eine Suborbital-Rakete zum Start von kleinen wissenschaftlichen Nutzlasten, welche mit einem Hybrid-Antrieb angetrieben wird. Dieses Antriebskonzept basiert auf einem festen Treibstoff und einem flüssigem Oxidator, was ausgewählt wurde wegen der vergleichsweise sichereren Entwicklung gegenüber anderen Antriebskonzepten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Alle Systeme der Rakete sollen bis Q2 2022 aus der Entwicklungsphase in die Prototypen-Herstellung und das Testen übergehen, dafür wird regelmäßig im FabLab Bremen getüftelt und gebaut.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zusätzlich soll auch über soziale Medien die Begeisterung für die Raumfahrt und Ingenieurswissenschaften allgemein gefördert werden, indem informative YouTube-Videos oder Fortschritt-Updates auf Instagram geteilt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ihre Social-Media-Kanäle findet ihr hier:</strong><br><a href="https://www.astra-bremen.com/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Website</a> <br><a href="https://www.instagram.com/astra.bremen/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Instagram</a> <br><a href="https://www.youtube.com/channel/UCO2KacyRsCMVyJOWL2y8u5g?cbrd=1&amp;ucbcb=1" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">YouTube</a> <br><a href="https://www.linkedin.com/company/astra-bremen/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">LinkedIn</a> </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ihr wollt das Projekt auch finanziell unterstützen? Dafür hat die ASTRA-Gruppe eine eigene <a href="https://www.paypal.com/donate/?hosted_button_id=RN9UAVQZ3K2X2" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Spendenseite</a> eingerichtet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir freuen uns sehr über die Kooperation und sind schon gespannt auf einen ersten Testflug.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4100.msg530878#msg530878" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Höhenforschungsraketen</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/studierende-von-astra-e-v-beginnen-bau-ihrer-hoehenforschungsrakete-im-fablab-bremen/" data-wpel-link="internal">Studierende von ASTRA e.V. beginnen Bau ihrer Höhenforschungsrakete im FabLab Bremen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>HyImpulse stellt Höhenforschungsrakete SR75 vor</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/hyimpulse-stellt-hoehenforschungsrakete-sr75-vor/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Mar 2022 18:43:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Höhenforschungsrakete]]></category>
		<category><![CDATA[HyImpulse]]></category>
		<category><![CDATA[Mikrolauncher]]></category>
		<category><![CDATA[Neuenstadt]]></category>
		<category><![CDATA[SL1]]></category>
		<category><![CDATA[SR75]]></category>
		<category><![CDATA[StartUp]]></category>
		<category><![CDATA[Trägerrakete]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=106868</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am 2. März 2022 präsentierte HyImpulse an seinem Hauptsitz in Neuenstadt am Kocher, Deutschland, die suborbitale Höhenforschungsrakete SR75. Nach einer Pressemitteilung von HyImpulse. Quelle: HyImpulse. Übersetzung Redaktion Raumfahrer.net. 3. März 2022 &#8211; Wir hatten die Gelegenheit, diesen wichtigen Meilenstein mit besonderen Gästen von der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) zu feiern. Wir waren sehr erfreut und geehrt, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/hyimpulse-stellt-hoehenforschungsrakete-sr75-vor/" data-wpel-link="internal">HyImpulse stellt Höhenforschungsrakete SR75 vor</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 2. März 2022 präsentierte HyImpulse an seinem Hauptsitz in Neuenstadt am Kocher, Deutschland, die suborbitale Höhenforschungsrakete SR75. Nach einer Pressemitteilung von HyImpulse.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: HyImpulse. Übersetzung Redaktion Raumfahrer.net.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/hyimp03032022a2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/hyimp03032022a26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Josef Aschbacher, ESA-Generaldirektor (4. v. re.) und HyImpulse Management-Team. (Bild: HyImpulse)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">3. März 2022 &#8211; Wir hatten die Gelegenheit, diesen wichtigen Meilenstein mit besonderen Gästen von der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) zu feiern. Wir waren sehr erfreut und geehrt, dass Josef Aschbacher, ESA-Generaldirektor, Daniel Neuenschwander, ESA-Direktor für Raumtransport, und Thilo Kranz, Leiter des Koordinationsbüros für Raumtransporttechnologie zu Gast waren. Die hochrangige Delegation der ESA zeigte sich beeindruckt und würdigte die Anstrengungen und Leistungen von HyImpulse. Einer weiteren Unterstützung von NewSpace-Startups im Bereich Trägerraketen sehen wir mit Freude entgegen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/hyimp03032022b2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/hyimp03032022b26.jpg" alt=""/></a><figcaption>HyImpulse SR75 &#8211; erste Flughardware. (Bild: HyImpulse)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der Höhenforschungsrakete SR75 können Kunden Experimente in der Mikrogravitation oder Atmosphärenforschung durchführen. Zugleich dient die Rakete auch als Technologiedemonstrator. Sie ist ein wichtiger fliegender Prüfstand für die Qualifikation mehrerer wichtiger Technologien für unsere orbitale Trägerrakete SL1. Diese Technologien umfassen u.a. das neuartige Hybridantriebssystem und den firmeneigenen LOX-kompatiblen leichten CFK-Tank in CFRP-Technik ohne Innenauskleidung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der erste suborbitale Demonstrationsflug wird im dritten Quartal 2022 stattfinden. Ein möglicher Startplatz ist der Saxa Vord Raumflughafen in Großbritannien. Nachfolgende Flüge werden die Möglichkeit bieten, bis zu 350 kg Nutzlast in eine Höhe von 200 km zu bringen, und bis zu 300 Sekunden Schwerelosigkeit zu realisieren. Im Rahmen des Jungfernflugs der SR75 wird der europäischen Raumfahrtindustrie der Einsatz vieler neuer Technologien auf hohem technologischen Niveau demonstriert werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Ich bin sehr stolz auf das, was mein Team mit dieser Entwicklung erreicht hat. Alle haben in den letzten Monaten hart gearbeitet, um heute die erste flugbereite Hardware zeigen zu können.&#8220; (Isabella Verri, Projektleiterin der SR75).</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Die SR75 ist unser erstes Produkt, und es ist bereits auf großes Kundeninteresse gestoßen. Wir freuen uns, die SR75-Flughardware heute der Öffentlichkeit präsentieren zu können. Es wird sehr spannend für uns sein, später in diesem Jahr den ersten Start einer Rakete eines europäischen Trägerraketen-Startups abzuwickeln.&#8220; (Mario Kobald, Geschäftsführer von HyImpuls).</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=18048.msg528996#msg528996" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">HyImpulse</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/hyimpulse-stellt-hoehenforschungsrakete-sr75-vor/" data-wpel-link="internal">HyImpulse stellt Höhenforschungsrakete SR75 vor</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
