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	<title>KARI &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>KARI &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<item>
		<title>Ariane 5 startet erfolgreich GSAT-24 und MEASAT-3d</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ariane-5-startet-erfolgreich-gsat-24-und-measat-3d/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Jun 2022 06:58:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ariane 5, betrieben von Arianespace, hat erfolgreich zwei Telekommunikationssatelliten in den Orbit gebracht: MEASAT-3d für Malaysias MEASAT und GSAT-24, gebaut von der indischen Weltraumagentur ISRO im Auftrag von NSIL. Eine Pressemitteilung von ArianeGroup. Quelle: ArianeGroup 22. Juni 2022. Evry, Frankreich, 22. Juni 2022 &#8211; Am Mittwoch, den 22. Juni, um 18:50 Uhr Ortszeit hob eine [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Ariane 5, betrieben von Arianespace, hat erfolgreich zwei Telekommunikationssatelliten in den Orbit gebracht: MEASAT-3d für Malaysias MEASAT und GSAT-24, gebaut von der indischen Weltraumagentur ISRO im Auftrag von NSIL. Eine Pressemitteilung von ArianeGroup.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: ArianeGroup 22. Juni 2022.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/va257launchagroup.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/va257launchagroup600.jpg" alt=""/></a><figcaption>Ariane-5-Start VA257 in Kourou. (Bild: ArianeGroup)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Evry, Frankreich, 22. Juni 2022 &#8211; Am Mittwoch, den 22. Juni, um 18:50 Uhr Ortszeit hob eine Ariane-5-Trägerrakete vom europäischen Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guayana ab, um die beiden geostationären Telekommunikationssatelliten MEASAT-3d und GSAT-24 erfolgreich in den Weltraum zu befördern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Es ist eine Ehre für Arianespace, mit der erfolgreichen Mission an Bord der Ariane 5 zwei wichtige Akteure im asiatisch-pazifischen Raum zu unterstützen: MEASAT, Malaysias führenden Satellitenbetreiber, und NewSpace India Limited (NSIL), ein staatliches Unternehmen, das dem indischen Raumfahrtministerium (DOS) untersteht und mit der indischen Raumfahrtagentur ISRO arbeitet. Mit dem Start von MEASAT-3d, dem vierten Satelliten, den wir für Malaysia in die Umlaufbahn bringen, und GSAT-24, dem 25. indischen Satelliten, für dessen Start wir verantwortlich sind, festigen wir unsere langjährige Partnerschaft mit diesen beiden wichtigen Akteuren&#8220;, sagte Stéphane Israël, CEO von Arianespace.</p>



<p class="wp-block-paragraph">MEASAT-3d, ein von Airbus Defence and Space gebauter Multimissions-Telekommunikationssatellit, wird neben MEASAT-3a und MEASAT-3b auf der Orbitalposition 91,5° Ost positioniert. Der Satellit wird die Übertragungsgeschwindigkeiten in ganz Malaysia erheblich auf bis zu 100 Mbit/s pro Nutzer steigern, auch in Regionen mit begrenzten oder nicht vorhandenen terrestrischen Netzwerken; er wird zugleich Backup und zusätzliche Kapazitäten für HD-, 4K- und 8K-Videodienste im asiatisch-pazifischen Raum anbieten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">MEASAT-3d hat zudem eine innovative Nutzlast für den koreanischen Betreiber KTSAT an Bord. Sie wurde von Airbus Defence and Space entwickelt und wird für das Korean Augmentation System (KASS) verwendet, ein Projekt des Ministeriums für Land, Infrastruktur und Transport, das von der koreanischen Weltraumagentur KARI geleitet wird und das Flugverkehrsmanagement in Südkorea nachhaltig verbessern wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">GSAT-24, ein Ku-Band-Telekommunikationssatellit der Vier-Tonnen-Klasse, wurde von der indischen Raumfahrtbehörde ISRO (Indian Space Research Organization) im Auftrag von NSIL gebaut und wird den indischen Subkontinent mit hochwertigen Telekommunikations- und DTH (Direct-to-Home)-Diensten versorgen; er stellt die erste &#8222;On-Demand&#8220;-Satcom-Mission für NSIL dar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Nach dem erfolgreichen Start des James-Webb-Weltraumteleskops schreibt dieser Launch ein weiteres Erfolgskapitel in der Geschichte von Ariane 5&#8220;, sagte André-Hubert Roussel, CEO der ArianeGroup. &#8222;Ariane 5 stellt erneut ihre Zuverlässigkeit unter Beweis und belegt das Vertrauen, das die internationalen Kunden von Arianespace weltweit haben. Diese Erfolge sprechen auch für die Zuverlässigkeit von Ariane 6, die unsere Wettbewerbsfähigkeit und Vielseitigkeit weiter steigern wird.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ariane 5, eine Trägerrakete für schwere Nutzlasten, ist ein Programm der Europäischen Weltraumorganisation (ESA), das in Zusammenarbeit von Industrie und öffentlichen Institutionen in zwölf europäischen Partnerstaaten durchgeführt wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">ArianeGroup ist Hauptauftragnehmer für die Entwicklung und Produktion von Ariane 5 und ist für die Vorbereitung der Trägerrakete bis zum Start verantwortlich. ArianeGroup liefert eine flugtaugliche Trägerrakete an ihre Tochtergesellschaft Arianespace, die Ariane 5 vermarktet und vom Raumfahrtzentrum Guayana in Französisch-Guayana aus betreibt. Während der Startkampagnen arbeitet Arianespace eng mit der französischen Raumfahrtagentur CNES zusammen, die für die Konzeption der Trägerrakete Ariane 5 und die Installationen zur Vorbereitung der Satelliten verantwortlich zeichnet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Anschluss an diesen Launch sollen noch vier weitere Ariane-5-Raketen gestartet werden, bevor Ariane 6 die institutionellen europäischen Missionen und die Abdeckung des schnell wachsenden Marktbedarfs übernimmt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Der Start auf einen Blick</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li>Der Start erfolgte am 22. Juni 2022 um 18:50 Uhr Ortszeit (21:50 Uhr UTC) vom Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guayana</li><li>9.807 kg Gewicht der von der Trägerrakete in dieser Mission beförderten Gesamtnutzlast</li><li>1.137 Zahl der von Arianespace ins All gebrachten Satelliten</li><li>2. Arianespace-Start in diesem Jahr</li><li>341. Start von Arianespace</li><li>113. Start einer Ariane 5 von Kourou</li><li>88. Start in Folge mit planmäßigem Betrieb des Hauptstufentriebwerks Vulcain 2</li><li>113. Start in Folge mit planmäßigem Betrieb der Feststoffbooster</li><li>153. Start in Folge mit planmäßigem Betrieb des Oberstufentriebwerks HM7B</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Arianespace</strong><br>Arianespace erschließt den Weltraum zur Verbesserung der Lebensbedingungen auf der Erde. Dazu bietet das Unternehmen Startdienste für alle Arten von Satelliten in alle Umlaufbahnen an. Seit 1980 hat Arianespace über 1.100 Satelliten in den Orbit gebracht. Ab 2022 wird Arianespace die von der ESA entwickelten Trägerraketen der neuen Generation Ariane 6 und Vega C betreiben. Das Unternehmen mit Sitz in Évry bei Paris verfügt über eine Einrichtung im Raumfahrtzentrum Kourou in Französisch-Guayana sowie über lokale Vertretungen in Washington D.C, Tokio und Singapur. Arianespace ist eine Tochtergesellschaft von ArianeGroup, die 74 Prozent der Anteile hält. Die übrigen Anteile sind im Besitz von 15 weiteren Vertretern der europäischen Trägerraketenindustrie.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über ArianeGroup</strong><br>ArianeGroup, Hauptauftragnehmer der europäischen Trägerraketen Ariane 5 und Ariane 6, ist für die gesamte Produktionskette der Träger verantwortlich – vom Entwurf über die vollständige Fertigung bis hin zu Vermarktung und Betrieb über sein Tochterunternehmen Arianespace. ArianeGroup beschäftigt ca. 7000 hochqualifizierte Mitarbeiter in Frankreich und Deutschland und ist ein zu gleichen Teilen von Airbus und Safran gehaltenes Joint Venture. Das Unternehmen ist zudem Hauptauftragnehmer für die ballistischen Trägerraketen der französischen Marine. ArianeGroup und die Tochterunternehmen sind weltweit anerkannte Spezialisten für Raumfahrtausrüstungen und -antriebe, Services und Weltraumüberwachung. Ihr Know-how findet auch in anderen Industriezweigen und in der kritischen Infrastruktur Anwendung. Der Konzernumsatz betrug im Jahr 2021 rund 3,1 Milliarden Euro.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19398.msg533794#msg533794" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">MEASAT-3D &amp; GSAT-24 auf Ariane 5 ECA+</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Sojus-2 startet südkoreanischen Satelliten</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/sojus-2-startet-suedkoreanischen-satelliten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Patrick Schemel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Mar 2021 17:08:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
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		<category><![CDATA[CAS500-1]]></category>
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		<category><![CDATA[Sojus-2.1a]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit 37 weiteren Satelliten aus insgesamt 18 Ländern startete am 22. März 2021 um 7:07 Uhr deutscher Zeit eine Sojus 2-1A vom Kosmodrom Baikonur aus erfolgreich in einen sonnensynchronen Orbit. Quelle: Glavkosmos, KARI, Roskosmos, TU Berlin. Ein erster Versuch am 20. März musste, laut Quellen wegen eines Stromstoßes, abgebrochen werden. Der heutige Start verlief dann [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Mit 37 weiteren Satelliten aus insgesamt 18 Ländern startete am 22. März 2021 um 7:07 Uhr deutscher Zeit eine Sojus 2-1A vom Kosmodrom Baikonur aus erfolgreich in einen sonnensynchronen Orbit.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Glavkosmos, KARI, Roskosmos, TU Berlin.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/20210322-Sojus-2_CAS500-1_Sojus_auf_Startrampe.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/20210322-Sojus-2_CAS500-1_Sojus_auf_Startrampe_26.jpg" alt=""/></a></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Ein erster Versuch am 20. März musste, laut Quellen wegen eines Stromstoßes, abgebrochen werden. Der heutige Start verlief dann aber, trotz mäßigem Wetter, reibungslos: Nach dem Absetzen der Hauptnutzlast in ihrem Orbit feuerte die Oberstufe erneut, um vier weitere Satelliten in ihre vorgesehene Umlaufbahn zu bringen. Die verbliebenen Satelliten wurden nach einer weiteren Oberstufenzündung in einem 550-Kilometer-Orbit erfolgreich ausgesetzt. Durchgeführt wurde der Start von Glavkosmos Launch Services, einem Subunternehmen von Roskosmos zur kommerziellen Vermarktung der Sojus. Entsprechend war die Trägerrakete auch in den Farben des Unternehmens, weiß und blau, gestrichen worden. Als Oberstufe kam eine Fregat-M-Stufe zum Einsatz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der südkoreanische Satellit der einheimischen Raumfahrtagentur KARI (Korea Aerospace Research Institute) hat ein Gewicht von etwa 500 Kilogramm, hört auf den Namen CAS500-1 und wurde in eine sonnensynchrone Umlaufbahn gebracht. Mit den optischen Sensoren an Bord soll eine Auflösung von bis zu 0,5 Metern pro Pixel im panchromatischen Modus und bis zu 2 Metern pro Pixel im Farbmodus erreicht werden.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/20210322-Sojus-2_CAS500-1_Liftoff.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Trotz Regen hebt die Sojus-2 pünktlich in Baikonur ab. (Bild: Glavkosmos)" data-rl_caption="" title="Trotz Regen hebt die Sojus-2 pünktlich in Baikonur ab. (Bild: Glavkosmos)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/20210322-Sojus-2_CAS500-1_Liftoff_26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Trotz Regen hebt die Sojus-2 pünktlich in Baikonur ab.<br>(Bild: Glavkosmos)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Ebenfalls an Bord waren zahlreiche weitere Kleinstsatelliten, unter anderem vier Cubesats der TU Berlin mit einer Größe von jeweils 2,5 x 10 x 10 Zentimeter. Ihre Hauptaufgabe ist die Technologiedemonstration eines Funkkommunikationssystems im UHF-Band sowie eines experimentellen Satellitennavigationsempfängers.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere gestartete Satelliten kamen aus Russland, Japan (unter anderem die 4 GRUS-Erdbeobachtungssatelliten für Axelspace, mit je 100 Kilogramm die schwersten Co-Passagiere), Saudi-Arabien, Italien, den Niederlanden, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Kanada, Großbritannien, Thailand, Spanien, Slowakei, Argentinien, Israel, Brasilien, Ungarn und Tunesien (erster Satellit für das afrikanische Land).</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/20210322-Sojus-2_CAS500-1_Uebersicht_Nutzlasten.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Übersicht der transportierten Satelliten, ihrer Herkunft und ihrer Zielorbits. (Bild: Glavkosmos)" data-rl_caption="" title="Übersicht der transportierten Satelliten, ihrer Herkunft und ihrer Zielorbits. (Bild: Glavkosmos)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/20210322-Sojus-2_CAS500-1_Uebersicht_Nutzlasten_26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Übersicht der transportierten Satelliten, ihrer Herkunft und ihrer Zielorbits.<br>(Bild: Glavkosmos)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Sojus-2</strong><br>Bei der Sojus-2 handelt es sich um eine modernisierte Version der altbewährten Sojus. Zu den Verbesserungen gehören neben digitalen Flugsteuerungs- und Telemetriesystemen auch verbesserte Triebwerke und besserer Treibstoff.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit dem Erststart 2004 wurden 111 Flüge der Trägerrakete durchgeführt, die bis zu 8.200 Kilogramm in einen niedrigen Erdorbit oder bis zu 4.900 Kilogramm in einen sonnensynchronen Orbit transportieren kann. Die vier Seitenblöcke sowie die Zentralstufe bilden die erste Stufe, welche nach Abwurf der Seitenblöcke als zweite Stufe weiterfeuert. Diese setzen, wie auch die dritte Stufe, zum Antrieb eine Kombination von Kerosin und Sauerstoff ein. Die Fregat-Oberstufe nutzt hingegen lagerfähiges Hydrazin und Distickstofftetroxid, um die Nutzlast in ihren endgültigen Orbit zu bringen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Meldungen bei Raumfahrer.net:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://www.raumfahrer.net/umweltsatellit-mit-navi-von-ruag-space/" data-wpel-link="internal">Umweltsatellit mit Navi von RUAG Space</a> (17. März 2021)</li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/cas500-1-und-2-aus-suedkorea-fliegen-sojus/" data-wpel-link="internal">CAS500-1 und -2 aus Südkorea fliegen Sojus</a> (28. August 2017)</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=18481.msg506185#msg506185" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">CAS500-1/CAS500-2 (Korea, Süd)</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Umweltsatellit mit Navi von RUAG Space</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/umweltsatellit-mit-navi-von-ruag-space/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Mar 2021 09:17:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erde]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[CAS500-1]]></category>
		<category><![CDATA[GNSS]]></category>
		<category><![CDATA[KARI]]></category>
		<category><![CDATA[Südkorea]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am Samstag, 20. März 2021, startet ein Erdbeobachtungssatellit aus Südkorea ins All. Im Weltraum angekommen, wird seine präzise Position durch ein Navisystem von RUAG Space bestimmt. Eine Medieninformation der RUAG Space Austria. Quelle: RUAG Space Austria. Der südkoreanische Erdbeobachtungssatellit wird hochauflösende Bilder von der Erde aufnehmen. Die Position des Satelliten im Weltraum bestimmt ein Navigationsempfänger [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Am Samstag, 20. März 2021, startet ein Erdbeobachtungssatellit aus Südkorea ins All. Im Weltraum angekommen, wird seine präzise Position durch ein Navisystem von RUAG Space bestimmt. Eine Medieninformation der RUAG Space Austria.</p>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: RUAG Space Austria.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/NaviReceiver01RUAGSpaceNoeFlum2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Die Position des südkoreanischen Satelliten im Weltraum bestimmt ein Navigationsempfänger aus Wien auf einen Meter genau. (Bild: RUAG Space, Noe Flum)" data-rl_caption="" title="Die Position des südkoreanischen Satelliten im Weltraum bestimmt ein Navigationsempfänger aus Wien auf einen Meter genau. (Bild: RUAG Space, Noe Flum)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/NaviReceiver01RUAGSpaceNoeFlum26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Die Position des südkoreanischen Satelliten im Weltraum bestimmt ein Navigationsempfänger aus Wien auf einen Meter genau.<br>(Bild: RUAG Space, Noe Flum)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der südkoreanische Erdbeobachtungssatellit wird hochauflösende Bilder von der Erde aufnehmen. Die Position des Satelliten im Weltraum bestimmt ein Navigationsempfänger aus Wien auf einen Meter genau. „Je genauer die Positionsbestimmung des Satelliten, desto genauer die Daten, die der Satelliten liefert“, sagt Andreas Buhl, Geschäftsführer von RUAG Space Austria. Die Empfänger werden in Wien produziert. „Unsere Navigationsempfänger sind weltweit gefragt. Wir liefern diese nach Europa, USA oder Asien.“ Derzeit befinden sich 22 Navigationsempfänger von RUAG Space im Weltall. Sie bestimmen die Positionen unterschiedlicher Satelliten, etwa eines Umweltsatelliten der NASA oder eines Meeresspiegel-Satelliten der europäischen Weltraumorganisation ESA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/NaviReceiverLEORIXRUAGSpace2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Low Earth Orbit GNSS Navigationsempfänger LEORIX von RUAG Space. (Bild: RUAG Space)" data-rl_caption="" title="Low Earth Orbit GNSS Navigationsempfänger LEORIX von RUAG Space. (Bild: RUAG Space)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/NaviReceiverLEORIXRUAGSpace26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Low Earth Orbit GNSS Navigationsempfänger LEORIX von RUAG Space.<br>(Bild: RUAG Space)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Südkorea investiert stark in Weltraumaktivitäten</strong><br>Der Satellit CAS500-1 (Compact Advanced Satellite) der südkoreanischen Raumfahrtagentur KARI (Korea Aerospace Research Institute) wiegt rund 500 Kilogramm und wird im erdnahen Orbit platziert. Raketenstart ist am Samstag, 20. März 2021, vom Weltraumbahnhof in Kasachstan an Bord einer russischen Sojuz-Rakete. Südkorea investiert stark in Weltraumtechnologie. Alleine 2021 investiert das Land eine halbe Milliarde Euro in Weltraumaktivitäten, um seine Kapazitäten zur Herstellung etwa von Satelliten und Raketen zu stärken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr über Navigationsempfänger von RUAG Space: <a href="https://www.beyondgravity.com/en/satellites/electronic-solutions" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">RUAG Navigation Receivers &#038; Signal Processing</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Nähere Informationen zum Raketenstart: <a href="https://web.archive.org/web/20240804120623/http://gklaunch.com/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">http://gklaunch.com/</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Meldung bei Raumfahrer.net:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://www.raumfahrer.net/cas500-1-und-2-aus-suedkorea-fliegen-sojus/" data-wpel-link="internal">CAS500-1 und -2 aus Südkorea fliegen Sojus</a> (28. August 2017)</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=18481.msg507148#msg507148" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">CAS500-1/CAS500-2 (Korea, Süd)</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/umweltsatellit-mit-navi-von-ruag-space/" data-wpel-link="internal">Umweltsatellit mit Navi von RUAG Space</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>2. erfolgreicher Start der Ariane 5 in 2020</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/2-erfolgreicher-start-der-ariane-5-in-2020/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Feb 2020 06:53:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Ariane 5]]></category>
		<category><![CDATA[ArianeGroup]]></category>
		<category><![CDATA[Arianespace]]></category>
		<category><![CDATA[GEO-KOMPSAT 2B]]></category>
		<category><![CDATA[JCSAT 17]]></category>
		<category><![CDATA[JSAT]]></category>
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		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
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		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[SKY Perfect JSAT]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bei ihrem zweiten Flug im Jahr&#160;2020 bringt die Ariane&#160;5 zwei Telekommunikationssatelliten ins All: JCSAT-17 für die SKY Perfect JSAT Corporation und GEO-KOMPSAT-2B für das südkoreanische Institut für Luft- und Raumfahrtforschung KARI&#160;(Korea Aerospace Research Institute). Eine Pressemitteilung der ArianeGroup. Quelle: ArianeGroup. Es war der 252.&#160;Flug der Ariane, die am 24.&#160;Dezember&#160;2019 ihr 40.&#160;Jubiläum feierte. Arianespace plant bis [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Bei ihrem zweiten Flug im Jahr&nbsp;2020 bringt die Ariane&nbsp;5 zwei Telekommunikationssatelliten ins All: JCSAT-17 für die SKY Perfect JSAT Corporation und GEO-KOMPSAT-2B für das südkoreanische Institut für Luft- und Raumfahrtforschung KARI&nbsp;(Korea Aerospace Research Institute).<strong> </strong>Eine Pressemitteilung der ArianeGroup.   </h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: ArianeGroup.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large advgb-dyn-872cbd39"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/02/VA252launchpad2a2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/02/VA252launchpad2a26.jpg" alt="Ariane 5 mit der Flugnummer VA252 auf der Startrampe. (Bild: ESA/CNES/Arianespace/CSG)"/></a><figcaption>Ariane 5 mit der Flugnummer VA252 auf der Startrampe. (Bild: ESA/CNES/Arianespace/CSG)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Es war der 252.&nbsp;Flug der Ariane, die am 24.&nbsp;Dezember&nbsp;2019 ihr 40.&nbsp;Jubiläum feierte. Arianespace plant bis 2023 neun weitere Starts der Ariane&nbsp;5.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei ihrem zweiten Start vom
europäischen Weltraumbahnhof in Kourou (Französisch-Guayana) in
diesem Jahr brachte die Ariane&nbsp;5 zwei
Telekommunikationssatelliten auf ihre geostationäre Transferbahn
(GTO): JCSAT-17 für die SKY Perfect JSAT Corporation und
GEO-KOMPSAT-2B für das südkoreanische Institut für Luft- und
Raumfahrtforschung KARI&nbsp;(Korea Aerospace Research Institute).
</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Startleistung der Trägerrakete betrug 10.109 kg. Davon entfielen 9.236 kg auf die beiden Satelliten, die auf einem im Verhältnis zum Äquator um 6 Grad geneigten Orbit ausgesetzt wurden.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large advgb-dyn-9948163b"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/02/VA252liftoff1a2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/02/VA252liftoff1a26.jpg" alt="Start der Ariane 5 mit der Flugnummer VA252. (Bild: ESA/CNES/Arianespace/CSG)"/></a><figcaption>Start der Ariane 5 mit der Flugnummer VA252. (Bild: ESA/CNES/Arianespace/CSG)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">André-Hubert Roussel, CEO der ArianeGroup:<em> „Bereits zu Beginn des Jahres hat die Ariane 5 ihren zweiten erfolgreichen Start in zwei Monaten absolviert. Auch wenn für 2020 der Erstflug der Ariane 6 ansteht, sind bis 2023 noch neun weitere Starts der Ariane 5 geplant. Damit ist ein fließender Übergang von einer Trägerrakete zur anderen gewährleistet, mit der bewährten Zuverlässigkeit und einer noch höheren Nutzlastkapazität. Ich danke allen Teams bei der ArianeGroup, bei unserem Tochterunternehmen und Startdienstleister Arianespace, sowie bei unseren Industriepartnern ganz herzlich für ihren Einsatz. Ihr Know-how und ihre Kompetenz gewährleisten seit 40&nbsp;Jahren die Kontinuität der Ariane-Trägerraketen und werden dies auch in den kommenden Jahren tun. Mein großer Dank gilt auch der ESA und der französischen Raumfahrtbehörde CNES für ihr Vertrauen und ihre fortwährende Unterstützung.“</em>  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die
ArianeGroup ist Hauptauftragnehmer für die Entwicklung, die
Produktion und den Betrieb der Trägerraketen Ariane&nbsp;5 und
Ariane&nbsp;6. Das Unternehmen steht an der Spitze eines
Industrienetzwerks, das mehr als 600&nbsp;Unternehmen (darunter 350
kleine und mittelständische Unternehmen) in 13&nbsp;europäischen
Ländern umfasst. Die ArianeGroup koordiniert die gesamte
industrielle Lieferkette für die Ariane&nbsp;5&nbsp;– von der
Leistungsoptimierung und den entsprechenden Studien bis zur
Produktion, der Lieferung missionsspezifischer Daten und Software.
Diese Kette umfasst Ausrüstung und Strukturen, die
Triebwerksfertigung, die Integration der einzelnen Stufen und
schließlich die Integration der Trägerrakete in
Französisch-Guayana. Die ArianeGroup stellt ihrer
Tochtergesellschaft Arianespace die Trägerraketen flugbereit auf dem
Startplatz zur Verfügung. Diese führt den Flug ab dem Start im
Auftrag ihrer Kunden durch. 
</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Kennzahlen des Ariane-Flugs Nr. 252:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li>108. Start der Ariane 5,</li><li>83. erfolgreicher Start in Folge mit dem Vulcain®-2-Triebwerk,</li><li>108. erfolgreicher Start in Folge mit EAP-Feststoffstufen,</li><li>148. erfolgreicher Start in Folge mit dem HM7B-Triebwerk.</li></ul>



<h2 class="wp-block-heading">Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</h2>



<u><ul class="wp-block-list"><li><strong><a rel="noreferrer noopener" aria-label="DLR (öffnet in neuem Tab)" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=17501.msg471693#msg471693" target="_blank" data-wpel-link="internal">Ariane-5/ECA (VA252) mit JCSat-17 &#038; GEO-KOMPSAT-2B von CSG ELA-3</a></strong></li></ul></u>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Südkoreas KOMPSat 7 fliegt auf Vega C</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/suedkoreas-kompsat-7-fliegt-auf-vega-c/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Sep 2018 16:48:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Arianespace]]></category>
		<category><![CDATA[Erdbeobachtungssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[KARI]]></category>
		<category><![CDATA[Startauftrag]]></category>
		<category><![CDATA[Südkorea]]></category>
		<category><![CDATA[Vega]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der europäische Startanbieter Arianespace meldete am 20. September 2018, dass der Erdbeobachtungssatellit KOMPSat 7 für das südkoreanische Institut für Luft- und Raumfahrtforschung (Korea Aerospace Research Institute, KARI) auf einer Rakete vom Typ VEGA C in den Weltraum transportiert werden soll. Ein Beitrag von Axel Nantes. Quelle: AIM, Arianespace, KAIA, KARI, Safran, Thales Alenia Space. Geschlossen [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der europäische Startanbieter Arianespace meldete am 20. September 2018, dass der Erdbeobachtungssatellit KOMPSat 7 für das südkoreanische Institut für Luft- und Raumfahrtforschung (Korea Aerospace Research Institute, KARI) auf einer Rakete vom Typ VEGA C in den Weltraum transportiert werden soll.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Axel Nantes. Quelle: AIM, Arianespace, KAIA, KARI, Safran, Thales Alenia Space.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/20092018184802_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/20092018184802_small_1.jpg" alt="Arianespace" width="260"/></a><figcaption>
Unterzeichnung des Startvertrags am 20. September 2018 
<br>
(Bild: Arianespace)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Geschlossen wurde der Vertrag zwischen Arianespace und dem KARI am 20. September 2018. Unterzeichnet wurde er für das KARI von dessen Präsidenten Lim Cheol-Ho und für Arianespace vom CEO Stéphane Israël. Derzeit ist der Start von KOMPSat 7 alias Arirang 7 (아리랑 7) von Kourou in Französisch-Guayana aus für Dezember 2021 vorgesehen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">KOMPSat 7, der derzeit in KARIs Einrichtung in Daejeon in Südkorea entwickelt wird, besitzt eine voraussichtliche Startmasse von rund 2.000 Kilogramm. Einsetzen will man den Satelliten in einem sonnensynchronen Orbit, wo er die Mission von KOMPSat 3A (NORAD 40.536, COSPAR  2015-014A) fortsetzen und dabei Bilder für südkoreanischen Regierungsstellen und Institutionen liefern soll. KOMPSat steht für Korea Multi-Purpose Satellite und bedeutet so viel wie koreanischer Mehrzwecksatellit. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Auslegungsbetriebsdauer von KOMPSat 7 beträgt fünf Jahre. Der geplante Orbit von des Raumfahrzeugs in rund 685 Kilometern über der Erde erlaubt eine Wiederholrate von rund 28 Tagen. Die Flugzeit für eine Erdumrundung beträgt dabei etwa 98,5 Minuten. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/20092018184802_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/20092018184802_small_2.jpg" alt="KAIA" width="260"/></a><figcaption>
KOMPSat 7 &#8211; künstlerische Darstellung 
<br>
(Bild: KAIA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Bus mit den raumflugtechnischen Systemen kommt von der Korea Aerospace Industries Ltd. (KAI). Sie hatte den entsprechenden Auftrag am 27. April 2017 erhalten. Die Nutzlast von KOMPSat 7 ist ein AEISS-HR für Advanced Electronic Image Scanning System-High Resolution genannter Instrumentenkomplex. Das optische Erdbeobachtungssystem des neuen Satelliten arbeitet im Bereich des sichtbaren Lichts (VIS) auf Wellenlängen zwischen 0,40 und 0,75 Mikrometern sowie im nahen Infrarot (NIR) auf Wellenlängen zwischen 0,75 und 1,13 Mikrometern. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die maximal erzielbare Auflösung des Systems bewegt sich bei panchromatischer Darstellung im Bereich zwischen 0,3 und 0,5 Metern für sichtbares Licht, für Farbbilder um 1,2 Meter und im Infraroten um 4 Meter. Bei der Erdbeobachtung im Infraroten könnte KOMPSat 7 unter anderem wetter- und urhrzeitunbhängig Daten zur Bränden, Vulkanausbrüchen und urbanen Wärmeinseln liefern. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die InfraRed Focal Plane Unit (IR FPU) inklusive eines Integrated Detector Dewar Cooler Assembly (IDDCA) genannten Kühlsystems für das AEISS-HR kommt von der AIM Infrarot-Module GmbH (AIM) Heilbronn. Glasspiegel steuert Safran Reosc aus Saint-Pierre-du-Perray in Frankreich bei. Zur Erde senden soll KOMPSat 7 erfasste Bilddaten über ein vom französisch-italienischen Technologiekonzern Thales Alenia Space beigesteuertes X-Band-Übertragungssystem. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Bodensegment für KARIs KOMPSat-Raumfahrzeuge verwendet derzeit insbesondere die Bodenstationen Svalbard Satellite Station (SvalSat) auf Norwegens Insel Svalbard in der Arktis und die KARI Ground Station (KGS) im südkoreanischen Daejeon für Bahnverfolgung, Kommandoübertragung und Bildempfang. Außerdem steht die Bodenstation Sejong (King Sejong Station) auf King George Island an der Nordspitze der Antarktischen Halbinsel für Aufgaben bei der Inbetriebsetzungen von Satelliten und in Notfallsituationen zur Verfügung. Sie wird von der KGS aus fernbedient. Für KOMPSat 3, KOMPSat 3a und KOMPSat 5 erweitern aktuell auch Antennen des Deutschen Fernerkundungsdatenzentrum (DFD) in Neustrelitz das Netzwerk internationaler Bodenstationen der KARI. </p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>CAS500-1 und -2 aus Südkorea fliegen Sojus</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/cas500-1-und-2-aus-suedkorea-fliegen-sojus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Aug 2017 19:18:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Erdbeobachtung]]></category>
		<category><![CDATA[Erdbeobachtungssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Fregat]]></category>
		<category><![CDATA[KARI]]></category>
		<category><![CDATA[Sojus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Für neue südkoreanische Erdbeobachtungssatelliten wurden jetzt Startverträge geschlossen. Mit dem Transport von CAS500-1 und -2 wurde eine Tochter der russischen Raumfahrtorganisation Roskosmos beauftragt. Ein Beitrag von Axel Nantes. Quelle: Glavkosmos, KAI, KARI Nach den mit Glavkosmos und der Tochterunternehmung GK Launch Services vom Koreanischen Luft- und Raumfahrtforschungsinstitut (Korea Aerospace Research Institute, KARI) im südkoreanischen Daejeon [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Für neue südkoreanische Erdbeobachtungssatelliten wurden jetzt Startverträge geschlossen. Mit dem Transport von CAS500-1 und -2 wurde eine Tochter der russischen Raumfahrtorganisation Roskosmos beauftragt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Axel Nantes.   Quelle: Glavkosmos, KAI, KARI</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/cas500satsKARI800.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/cas500satsKARI300.jpg" alt=""/></a><figcaption>CAS500-1 und -2 über der Erde &#8211; Illustrationen<br>(Bild: KARI)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nach den mit Glavkosmos und der Tochterunternehmung GK Launch Services vom Koreanischen Luft- und Raumfahrtforschungsinstitut (Korea Aerospace Research Institute, KARI) im südkoreanischen Daejeon am 17. August 2017 und vom koreanischen Luft- und Raumfahrtkonzern Korea Aerospace Industries, LTD. (KAI) im südkoreanischen Sacheon am 18. August 2017 getroffenen Vereinbarungen sollen die Erdbeobachtungssatelliten bei zwei Starts von Sojus-2.1a-Raketen in den Weltraum gebracht werden. Die Raketen werden laut Glavkosmos mit ihren Fregat-Oberstufen neben den Erdbeobachtungssatelliten aus Südkorea weitere Nutzlasten transportieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die beiden Erdbeobachtungssatelliten aus Südkorea sollen unter anderem Aufgaben im Bereich des Vermessungswesens übernehmen und Daten liefern, die bei der Planung der Landschaftsnutzung verwendet werden können. Zur Erfüllung ihrer Primärmission, der Erfassung von panchromatischen und multispektralen Bilddaten, werden die Satelliten mit einer Zusammenstellung von Instrumenten ausgerüstet, die Advanced Earth Imaging Sensor System-Compact (AEISS-C) genannt wird – auf Deutsch etwa fortschrittliches kompaktes Sensorsystem für Bilder von der Erdoberfläche. Bei einer Flughöhe von rund 500 Kilometern auf einem sonnensynchronen Orbit um die Erde erwartet man bei panchromatischer Bilderfassung eine Bodenauflösung von unter einem halben Meter. Bei Multispektralaufnahmen soll die Bodenauflösung besser als zwei Meter sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das KARI ist für die Entstehung des ersten Satelliten – CAS500-1 – verantwortlich. CAS500-2 soll vom KAI gebaut werden. Der Entwurf der Satelliten ist eine Gemeinschaftsentwicklung. Beide Raumfahrzeuge basieren auf einem CAS500 genannten Satellitenbus aus Südkorea. Das CAS in der Bus-Bezeichnung steht für Compact Advanced Satellite, auf Deutsch kompakter fortschrittlicher Satellit. Die Zahl 500 bezieht sich auf die Satellitenmasse – für beide Satelliten wird von einer Startmasse im Bereich von jeweils 500 Kilogramm ausgegangen. In Südkorea hofft man, weitere entsprechende Raumfahrzeuge an Interessenten aus aller Welt liefern zu können. Die Konstruktion der Satelliten wurde darauf ausgerichtet, dass eine gewisse Anzahl entsprechender Satelliten eine Konstellation bilden kann, welche in der Lage ist, Echtzeiterdbeobachtungsdaten zu liefern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">CAS500-1 wird voraussichtlich im Jahre 2019 eine Umlaufbahn um die Erde erreichen, CAS500-2 soll ihm nach derzeitigem Planungsstand etwa ein Jahr später folgen. Für beide Satelliten wird eine Auslegungsbetriebsdauer von jeweils vier Jahren genannt.</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Fehler bei KSLV 1 im Jahr 2010 in zweiter Stufe</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/fehler-bei-kslv-1-im-jahr-2010-in-zweiter-stufe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Sep 2011 17:06:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Explosion]]></category>
		<category><![CDATA[Fehlfunktion]]></category>
		<category><![CDATA[KARI]]></category>
		<category><![CDATA[Südkorea]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=34404</guid>

					<description><![CDATA[<p>Eine unabhängige russische Kommission hat nun definitiv bestätigt, dass die von Chrunitschew gefertigte erste Stufe der KSLV korrekt funktionierte. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Interfax. Dies äußerte Nikolai Panitschkin von ZNIImasch, dem russischen zentralen wissenschaftlichen Forschungsinstitut für Maschinenbau, gegenüber der Nachrichtenagentur Interfax am Mittwoch. Dieser Fakt sei unumstritten. Die zweite Stufe, die in Südkorea [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Eine unabhängige russische Kommission hat nun definitiv bestätigt, dass die von Chrunitschew gefertigte erste Stufe der KSLV korrekt funktionierte.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Interfax.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dies äußerte Nikolai Panitschkin von ZNIImasch, dem russischen zentralen  wissenschaftlichen Forschungsinstitut für Maschinenbau, gegenüber der Nachrichtenagentur Interfax am Mittwoch. Dieser Fakt sei unumstritten. Die zweite Stufe, die in Südkorea entwickelt und gebaut worden war, hingegen wies einen Fehler auf, der dazu führte, dass die Nutzlast keine Umlaufbahn erreichte. Stattdessen wurden Rakete und Nutzlast offenbar in etwa 70 Kilometern Höhe bei einer Explosion zerstört. 
<br>
Der Startversuch am 10. Juni 2010 war bereits der zweite Versuch Südkoreas, mit russischer Hilfe eine eigene Trägerrakete zu entwickeln. Der erste Versuch im August 2009 war ebenfalls missglückt. Damals hatte sich ein Teil der Nutzlastverkleidung zu spät gelöst. Dadurch war der Satellit am Ende zu langsam, um in eine Umlaufbahn um die Erde zu gelangen und stürzte zur Erde zurück. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Offenbar plant man nun, einen dritten Versuch zu unternehmen. Die erste Stufe verwendet weitgehend Teile der geplanten russischen Trägerrakete Angara und wird von Chrunitschew geliefert und bezahlt. Die zweite Stufe steuert Südkoreas staatliches Luft- und Raumfahrtforschungsinstitut KARI bei. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=7420.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Korea KSLV-1 (Naro-1) zweiter Start</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/fehler-bei-kslv-1-im-jahr-2010-in-zweiter-stufe/" data-wpel-link="internal">Fehler bei KSLV 1 im Jahr 2010 in zweiter Stufe</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Zweiter Ariane-Start 2010</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/zweiter-ariane-start-2010/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Jun 2010 19:46:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[KARI]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Kourou]]></category>
		<category><![CDATA[Oberfläche]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=33224</guid>

					<description><![CDATA[<p>Beim zweiten Start einer Ariane-5-Rakete in diesem Jahr gelangten ein saudi-arabischer Kommunikationssatellit und ein südkoreanischer Mehrzwecksatellit auf einen hochelliptischen Orbit. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Spaceflight Now. Vertont von Peter Rittinger. Die Trägerrakete hob gestern Nacht gegen 23:41 Uhr MESZ vom Startgelände in Französisch Guayana ab. An deren Spitze befanden sich der arabische Kommunikationssatellit [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/zweiter-ariane-start-2010/" data-wpel-link="internal">Zweiter Ariane-Start 2010</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Beim zweiten Start einer Ariane-5-Rakete in diesem Jahr gelangten ein saudi-arabischer Kommunikationssatellit und ein südkoreanischer Mehrzwecksatellit auf einen hochelliptischen Orbit.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Spaceflight Now. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2010-07-03-41977.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/27062010214610_small_1.jpg" alt="Astrium" width="340" height="255"/><figcaption>
Arabsat 5A im All &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: Astrium)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Trägerrakete hob gestern Nacht gegen 23:41 Uhr MESZ vom Startgelände in Französisch Guayana ab. An deren Spitze befanden sich der arabische Kommunikationssatellit Arabsat 5A und der koreanische Kommunikations-, Ozeanologie- und Meteorologiesatellit COMS 1. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Arabsat 5A basiert auf dem Eurostar-3000-Bus von Astrium und ist mit einer Kommunikationsnutzlast von Thales Alenia Space versehen. Diese umfasst 16 C- und 24 K<sub>u</sub>-Band-Transponder für Dienstleistungen in den Bereichen Fernsehen, Telefonie, geschäftliche Kommunikation und Internet für Nordafrika sowie den mittleren Osten. Er hatte beim Start eine Masse von 4.939 kg und soll mit mindestens 11 kW elektrischer Leistung etwa 15 Jahre seinen Dienst versehen. Dazu soll er aus eigener Kraft in einigen Tagen den Geostationären Orbit bei 30,5 Grad östlicher Länge erreichen. 
<br>
COMS (Communication, Ocean and Meteorological Satellite) wurde vom Korea Aerospace and Research Institute (KARI) in Auftrag gegeben und auf Basis des Eurostar 3000S von Astrium gebaut. Der beim Start 2.460 kg schwere Satellit verfügt über ein multispektrales abbildendes System für meteorologische Untersuchungen und liefert Informationen über Phänomene auf der Erdoberfläche und der Wolkendecke über 5 Kanäle. Einer davon arbeitet mit einer Auflösung von einem Kilometer im optischen Bereich, vier weitere mit Auflösungen um 4 Kilometer im infraroten Spektrum. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiteres abbildendes System dient speziell der Untersuchung der Ozeane. In 8 verschiedenen Spektralbändern lassen sich z. B. Informationen über den Chlorophyllgehalt des Wassers sowie das Auftreten von Fischschwärmen aus dem geostationären Orbit gewinnen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das dritte Hauptinstrument ist ein Funksystem im S- bzw. L-Band, welches Wetterinformationen sammelt und in international üblichen Datenformaten weltweit ausstrahlt. Außerdem befinden sich K<sub>a</sub>-Band-Transponder an Bord, mit denen u. a. Multimedia-Dienstleistungen realisiert werden sollen. 
<br>
An den vergangenen Tagen wurde der Start zweimal aus technischen Gründen verschoben. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=7749.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Ariane 5 ECA mit Arabsat 5A und COMS 1 (seit Februar 2010)</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>KSLV-1-Wrackteile geborgen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/kslv-1-wrackteile-geborgen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 Jun 2010 10:45:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Anomalie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der südkroeanische Fernsehanbieter Arirang meldete am 11. Juni 2010, Überreste der am 10. Juni 2010 abgestürzten KSLV-1-Rakete seien von der Marine Südkoreas aufgefunden und sichergestellt worden. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Arirang, The Korea Times. Vertont von Peter Rittinger. Beim zweiten Versuch, mit einer KSLV-1-Rakete einen Satelliten in einen Erdorbit zu bringen, war es [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der südkroeanische Fernsehanbieter Arirang meldete am 11. Juni 2010, Überreste der am 10. Juni 2010 abgestürzten KSLV-1-Rakete seien von der Marine Südkoreas aufgefunden und sichergestellt worden.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Arirang, The Korea Times. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2010-06-18-43149.mp3"></audio></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Beim zweiten Versuch, mit einer KSLV-1-Rakete einen Satelliten in einen Erdorbit zu bringen, war es am Donnerstag etwas über zwei Minuten nach dem Start zu einem katastrophalen Versagen der Trägerrakete gekommen. Aus Sicherheitsgründen war die Flugbahn der Rakete so gewählt, dass sie über unbewohnte Gebiete führen würde, was ein übliches Verfahren ist. Nach dem Auseinanderbrechen der Rakete in rund 70 Kilometern Höhe fielen deren Überreste vor der Südküste der südkoreanischen Insel Jeju in internationale Gewässer in der Straße von Korea, einer Meeresdurchfahrt zwischen dem Ostchinesischen und dem Japanischen Meer. 
<br>
Nach Informationen von Arirang untersuchen Experten des südkoreanischen staatlichen Luft- und Raumfahrtforschungsinstituts KARI zusammen mit zehn Spezialisten des russischen Herstellers der ersten Raketenstufe, Chrunitschew, die Überbleibsel, um der Ursache für das Versagen auf die Spur zu kommen. Für das KARI ergibt sich nach Angaben der koreanischen Times (The Korea Times) aus einer zwischen Südkorea und Russland getroffenen Vereinbarung über die Beschränkung einer Technologieweitergabe dabei eine zusätzliche Schwierigkeit. Vermutlich haben KARIs Ingenieure nur beschränkten Zugriff auf die Wrackteile. Eine Reihe von möglichen Versagensgründen wird diskutiert, solange aber keine verwertbaren Untersuchungsergebnisse vorliegen, wird man auf konkretere Angaben warten müssen. Am Montag, dem 14. Juni 2010 soll die Arbeit einer südkoreanisch-russischen Untersuchungskommission mit einer ersten Sitzung beginnen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=7420.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Korea KSLV-1 (Naro-1) zweiter Start</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<item>
		<title>KSLV-1 versagt auch beim zweiten Flug</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/kslv-1-versagt-auch-beim-zweiten-flug/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Jun 2010 08:40:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Raketen]]></category>
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		<category><![CDATA[Chrunitschew]]></category>
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		<category><![CDATA[RD 151]]></category>
		<category><![CDATA[Südkorea]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dem neuen südkoreanische Raumfahrtträger KSLV-1 gelang es auch im zweiten Anlauf nicht, einen Satelliten auf eine Erdumlaufbahn zu bringen. Nach etwas über zwei Minuten Flug kam es in rund 70 Kilometern Höhe zur Zerstörung der Rakete. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Chrunitschew, KARI, Korean Times, RIAN, Yonhap. Vertont von Peter Rittinger. Südkoreas staatliches Luft- [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Dem neuen südkoreanische Raumfahrtträger KSLV-1 gelang es auch im zweiten Anlauf nicht, einen Satelliten auf eine Erdumlaufbahn zu bringen. Nach etwas über zwei Minuten Flug kam es in rund 70 Kilometern Höhe zur Zerstörung der Rakete.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Chrunitschew, KARI, Korean Times, RIAN, Yonhap. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2010-06-16-56641.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11062010104012_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11062010104012_small_1.jpg" alt="KARI" width="260"/></a><figcaption>
KSLV-1 über der Startanlage &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: KARI)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Südkoreas staatliches Luft- und Raumfahrtforschungsinstitut KARI arbeitet bei der Entwicklung der KSLV-1-Rakete eng mit dem russischen Raketen- und Satellitenhersteller Chrunitschew zusammen. Die erste, mit einem Flüssigkeitstriebwerk ausgestattete Stufe der KSLV-1 wird von Chrunitschew gebaut. Das Triebwerk dieser Stufe ist ebenfalls von russischer Herkunft. Der RD-151 genannte Motor ist eine schubreduzierte Variante des RD-191 von Energomasch, welcher in der ersten Stufe der in Entwicklung befindlichen russischen Angara-Rakete zum Einsatz kommen soll. Von der ersten Stufe der Angara wurde auch die Grundkonstruktion für die erste Stufe der KSLV-1 übernommen. Bei der zweiten Stufe der KSLV-1 handelt es sich um einen südkoreanischen Entwurf. Ihr Feststoffmotor und die Nutzlastverkleidung an der Spitze der Rakete kommen ebenfalls aus Südkorea.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem es im August 2009 beim Jungfernflug der KSLV-1 nicht gelungen war, einen STSat 2 genannten Forschungs- und Technologiesatelliten auf eine Bahn um die Erde zu bringen, setzten die Südkoreaner ihre Hoffnungen darauf, dass der zweite Flug einer KSLV-1 erfolgreich verlaufen und STSat 2b schließlich die Erde umkreisen würde. Wie sein beim ungeplanten Wiedereintritt in die Erdatmosphäre zerstörter Vorgänger hatte STSat 2b eine Masse von rund 100 Kilogramm und sollte auf einer Bahn mit einem Perigäum, dem der Erde nächstliegende Bahnpunkt, von rund 300 Kilometern über der Erde, und einem Apogäum, dem von der Erde am weitesten entfernte Bahnpunkt bei rund 1.500 Kilometern über der Erde arbeiten.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11062010104012_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11062010104012_small_2.jpg" alt="KARI" width="260"/></a><figcaption>
STSat 2, Vorderseite &#8211; Illustration 
<br>
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start der KSLV-1 mit STSat 2b an Bord erfolgte am 10. Juni 2010 um 10:01 Uhr MESZ von der an der Küste gelegenen Startanlage des Naro Space Center in Goheung. Nach einem ersten Schwenk weg von der Startanlage und der Küstenlinie steuerte die Rakete schließlich in südlicher Richtung, um ihre Mission ohne einen Überflug bewohnter Gebiete erfüllen zu können. In etwa sieben Kilometern Höhe durchbrach die Rakete die Schallmauer und folgte dann weiter der vorgegebenen Trajektorie. Nach offiziellen Angaben trat 137,19 Sekunden nach dem Start in rund 70 Kilometern Höhe ein Ereignis ein, das alle von der fliegenden Rakete ausgesendeten Signale unterbrach. Den Flug der Rakete verfolgende Kameras zeigten eine offensichtlich nicht geplante Abfolge von Zerlegevorgängen. Die Überreste von Rakete und Nutzlast fielen nach Angaben des KARI vor der Südküste der Insel Jeju ins Meer.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die eigentliche Ursache für das Versagen der Rakete ist so kurz nach dem Vorfall nicht zu benennen. An Hand der Videobilder vom Flug des Projektils lässt sich sicher sagen, dass es sich in einzelne Bestandteile zerlegte, und dass vor und während dieses Vorgangs verschiedene Lichteffekte auftraten. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11062010104012_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11062010104012_small_3.jpg" alt="KARI" width="260"/></a><figcaption>
STSat 2, Rückseite &#8211; Illustration 
<br>
(Bilder: KARI)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Alle weitergehenden Verlautbarungen, angefangen mit einer durch die Medien verbreiteten Aussage von Ahn Byung-man, südkoreanischer Minister für Wissenschaft und Bildung, Kamerabilder aus dem Inneren der Rakete würden für eine Explosion der ersten Stufe sprechen, dürften in das Reich der Spekulationen gehören. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Für eine Schuldzuweisung Richtung Russland ist es zu früh. Die koreanische Times (The Korea Times) berichtet, Ahn Byung-man habe trotzdem geäußert, die erste Stufe der Rakete sei explodiert, und dies falle unter russische Verantwortung. An gleicher Stelle meldet die koreanische Times auch, dass das RD-151-Triebwerk der Rakete laut Angaben informierter Quellen deutlich an Schub verloren habe, als die Rakete von ihrer Bahn abwich. Tak Min-jae vom südkoreanischen Institut für fortschrittliche Wissenschaft und Technik KAIST soll gesagt haben, es sei möglich, dass eine Turbopumpe versagt hat, welche zu große Treibstoffmengen in das Triebwerk förderte und so eine Explosion auslöste. Ein Triebwerksversagen ist angesichts des Beobachteten wahrscheinlicher als eine Explosion der gesamten ersten Raketenstufe. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Jetzt eine ausschließliche Verantwortung der südkoreanischen Seite zu behaupten ist ebenfalls unangemessen. Die russische Nachrichtenagentur RIAN berichtet, die KSLV-1 könnte nach Angaben aus der russischen Raumfahrtbranche wegen einer verfrühten Zündung der südkoreanischen zweiten Raketenstufe explodiert sein. Die Lichtblitze in den Bildern aus den Videoaufzeichnungen würden darauf hinweisen, sie könnten auch ein Anzeichen dafür sein, dass die Pyrotechnik zur Trennung der beiden Raketenstufen zu früh aktiviert wurde. Wäre der Feststoffmotor der zweiten Stufe tatsächlich zur Unzeit in Betrieb gesetzt worden, hätte sich dies möglicherweise gut beobachten lassen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Explosion to ignite Korea-Russia blame game&#8220; als Überschrift eines Artikels in der koreanischen Times bringt es auf den Punkt: Die (vermeintliche) Explosion zündete ein südkoreanisch-russisches Schmierentheater. Den Entwicklern und Erbauern der Rakete ist zu wünschen, dass es ihnen gelingt, die KSLV-1 möglichst bald zur Einsatzreife zu bringen. Einen dritten Start soll es nach offiziellen Angaben aus Südkorea auf jeden Fall geben. Wann es soweit sein wird, ist offen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=7420.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Korea KSLV-1 (Naro-1) zweiter Start</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Ausgang der zweiten KSLV-1-Mission unklar</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ausgang-der-zweiten-kslv-1-mission-unklar/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Jun 2010 09:17:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Anomalie]]></category>
		<category><![CDATA[Erdumlaufbahn]]></category>
		<category><![CDATA[KARI]]></category>
		<category><![CDATA[KSLV]]></category>
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		<category><![CDATA[Südkorea]]></category>
		<category><![CDATA[Technologiesatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Trägerrakete]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nachdem der Start der südkoreanischen KSLV-1-Rakete wegen technischer Probleme mit dem Feuerlöschsystem an der Startanlage um einen Tag verschoben werden musste, gelang er am 10. Juni 2010. Allerdings ist der weitere Fortgang des Fluges unklar, da nach dem Start jede Verbindung zur Rakete und ihrer Nutzlast abbrach. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: BBC, KARI, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/ausgang-der-zweiten-kslv-1-mission-unklar/" data-wpel-link="internal">Ausgang der zweiten KSLV-1-Mission unklar</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Nachdem der Start der südkoreanischen KSLV-1-Rakete wegen   technischer Probleme mit dem Feuerlöschsystem an der Startanlage um einen Tag verschoben werden musste, gelang er am 10. Juni 2010. Allerdings ist der weitere Fortgang des Fluges unklar, da nach dem Start jede Verbindung zur Rakete und ihrer Nutzlast abbrach.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: BBC, KARI, KBS World, KTB, YTN.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der zweiten Mission der KSLV 1 sollte ein Forschungs- und Technologiesatellit in einen Erdorbit transportiert werden. Ob es gelungen ist, das STSat 2b genannte Raumfahrzeug mit einer Masse von etwa 100 Kilogramm auf eine Bahn um die Erde zwischen 300 und 1.500 Kilometern Höhe zu bringen, ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht klar. 
<br>
Die Trägerrakete hob zwar wie vorgesehen um 17:01 Uhr Ortszeit (10:01 Uhr MESZ) von der Startrampe in Goheung ab, jedoch brach nach über zwei Minuten Flug, 137 Sekunden nach dem Start, der Kontakt zum Vehikel ab. Zum Zeitpunkt des Verbindungsabbruchs befand sich die Rakete in rund 70 Kilometern Höhe und hatte die Schallmauer bereits durchbrochen, was in etwas über 7 Kilometern Höhe geschah. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Sofern die Rakete keine Havarie erlitt und der vorprogrammierte Ablauf wie vorgesehen abgespult wurde, könnte die Nutzlast in eine Erdumlaufbahn gelangt sein. Deshalb sollten die Versuche, Signale vom Satelliten zu erfassen, fortgesetzt werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der südkoreanische Minister für Wissenschaft und Bildung, Ahn Byung-man, teilte mit, es werde vermutet, dass die Rakete 137 Sekunden nach dem Start im Flug explodiert sei. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=7420.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">     Korea KSLV-1 (Naro-1) zweiter Start</a></li></ul>
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