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	<title>MBS &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>MBS &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<item>
		<title>Reflex Aerospace schließt ersten kommerziellen Kundenvertrag mit MBS ab</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/reflex-aerospace-schliesst-ersten-kommerziellen-kundenvertrag-mit-mbs-ab/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Jun 2023 19:21:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Reflex Aerospace und Media Broadcast Satellite (MBS) starten Zusammenarbeit, um Innovationen im Weltraum voranzutreiben. Eine Pressemitteilung von Reflex Aerospace. Quelle: Reflex Aerospace / B2P Communications Consulting GmbH Berlin/München 13. Juni 2023. München/Berlin/Usingen, 13. Juni 2023 – Reflex Aerospace, ein Start-up mit Sitz in München und Berlin, das auf das Design und die Herstellung innovativer Satelliten [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Reflex Aerospace und Media Broadcast Satellite (MBS) starten Zusammenarbeit, um Innovationen im Weltraum voranzutreiben. Eine Pressemitteilung von Reflex Aerospace.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Reflex Aerospace / B2P Communications Consulting GmbH Berlin/München 13. Juni 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ReflexSatellite2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Satellit von Reflex Aerospace über der Erde - künstlerische Darstellung. (Bild: Reflex Aerospace)" data-rl_caption="" title="Satellit von Reflex Aerospace über der Erde - künstlerische Darstellung. (Bild: Reflex Aerospace)" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ReflexSatellite26.jpg" alt="Satellit von Reflex Aerospace über der Erde - künstlerische Darstellung. (Bild: Reflex Aerospace)" class="wp-image-127867"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Satellit von Reflex Aerospace über der Erde &#8211; künstlerische Darstellung. (Bild: Reflex Aerospace)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">München/Berlin/Usingen, 13. Juni 2023 – Reflex Aerospace, ein Start-up mit Sitz in München und Berlin, das auf das Design und die Herstellung innovativer Satelliten spezialisiert ist, gewinnt mit <a href="https://mb-satellite.com/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">MBS</a> seinen ersten kommerziellen Kunden. Die Zusammenarbeit bietet Reflex die Gelegenheit, seine Expertise bei innovativen Design- und Fertigungsmethoden einzusetzen um MBS bei der Bereitstellung Weltall-Basierten Technologien zu unterstützen. Um den Satelliten in den Erdorbit zu befördern, steht bereits ein Starttermin im Herbst 2024 fest. Der Launch ist ein wichtiger Meilenstein in der ambitionierten Planung beider Unternehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit mehr als 40 Jahren Erfahrung im Raumfahrtbereich ist MBS mit Sitz in Usingen (Hessen) ein bewährter Service-Integrator und Netzwerkbetreiber, der weltweit Datentransfer- und Kommunikationsdienstleistungen anbietet. Die Zusammenarbeit mit Reflex ermöglicht dem Unternehmen, bahnbrechende Technologie innerhalb kürzester Zeit einzusetzen. Hierfür designed und produziert Reflex einen maßgeschneiderten Satelliten, der neue Standards in der Satellitenfertigung setzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Ankündigung erfolgt fast genau zwei Jahre nach Gründung von Reflex Aerospace und kurz nach der erfolgreichen Erhöhung der Seed- Finanzierungsrunde, um 1,75 Millionen Euro auf insgesamt fast 9 Millionen Euro.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sven Sünberg, Geschäftsführer und Gesellschafter von MBS, betont: &#8222;Ich bin begeistert, dass wir nach langer und intensiver Suche einen Partner gefunden haben, der über die Fähigkeiten, die Denkweise und die Erfahrung verfügt, um unsere Technologie sicher in den Orbit zu bringen und zu betreiben. Wir brauchen den Pragmatismus des New Space; eine anpassungsfähige, aber gleichzeitig sehr zuverlässige Satellitenplattform – aber vor allem den Mut, Neues zu wagen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Walter Ballheimer, CEO von Reflex Aerospace, ist zuversichtlich, dass die Zusammenarbeit die Vorteile von Reflex einzigartiger Satelliten- Herstellungsmethode hervorhebt: „Wir sind MBS außerordentlich dankbar, dass sie uns mit dieser wichtigen Mission betraut haben. Die Zusammenarbeit zeigt, dass der innovative Ansatz von Reflex Aerospace in den Bereichen Satellitendesign und -Herstellung sowie das Versprechen einer Lieferung „in Lichtgeschwindigkeit“ genau das ist, was der Markt in Zeiten wachsenden Innovationsdrucks erwartet.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Reflex Aerospace, ein 2021 gegründetes NewSpace-Start-up mit Sitz in Berlin und München ist führend bei der Entwicklung und Fertigung von fortschrittlichen, Dual-Use Satelliten. Das Unternehmen nutzt innovative Methoden um die Entwicklungsdauer und Produktion von Satelliten zu modernisieren und dadurch deutlich kürzere Lieferzeiten und eine höhere Zuverlässigkeit zu erreichen. Durch den Einsatz von KI beim Designprozess und optimierten Produktionsstraßen verkürzt Reflex die Zeit zwischen Bestellung und Auslieferung drastisch und ermöglicht Kunden so, neue Technologien in Lichtgeschwindigkeit einzusetzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19012.msg550378#msg550378" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">UNIO &#8211; EU Konstellation</a></li>
</ul>
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		<title>SSRMS/Canadarm 2</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ssrms-canadarm-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Nov 2010 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Flüge zur ISS]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstationen]]></category>
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		<category><![CDATA[Außenbordeinsatz]]></category>
		<category><![CDATA[DEXTRE]]></category>
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		<category><![CDATA[Kanada]]></category>
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		<category><![CDATA[Roboterarm]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Space Station Remote Manipulator System ist der stärkste und beinahe stationsweit einsetzbare Arm der ISS. SSRMS/Canadarm 2 ist eines der wichtigsten Module der ISS. Mit ihm wurde und wird ein großer Teil der ISS zusammengebaut und gewartet. Außerdem dient er zur Unterstützung von Außenbordarbeiten. Autor: Daniel Maurat Der Manipulatorarm SSRMS/Canadarm 2 (engl. Space Station [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Das Space Station Remote Manipulator System ist der stärkste und beinahe stationsweit einsetzbare Arm der ISS. <em>SSRMS/Canadarm 2</em> ist eines der wichtigsten Module der ISS. Mit ihm wurde und wird ein großer Teil der ISS zusammengebaut und gewartet. Außerdem dient er zur Unterstützung von Außenbordarbeiten.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Autor: Daniel Maurat</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Manipulatorarm <em>SSRMS/Canadarm 2</em> (engl. <em><strong>S</strong>pace <strong>S</strong>tation <strong>R</strong>emote <strong>M</strong>anipulator <strong>S</strong>ystem</em> für Ferngesteuertes Raumstations-Manipulatorsystem, Canadarm für Canada Arm [Kanada-Arm]) ist der Multifunktionsmanipulatorarm der Internationalen Raumstation. Gebaut von der kanadischen Raumfahrtagentur <em>CSA</em> ist das System deren großer Beitrag zur Station. Ergänzt wird der Manipulatorarm darüber hinaus durch dessen Verlängerung <em>SPDM/Dextre</em> (<em><strong>S</strong>pecial <strong>P</strong>urpose <strong>D</strong>exterous <strong>M</strong>anipulator</em> für geschickte Arbeitsvorrichtung für Sonderzwecke, <em>Dextre</em> für Geschicklichkeit), der auch feinere Arbeiten durchführen kann sowie den <em>Mobile Transporter</em> (engl. für Mobiler Transporter), der den Roboterarm auch für Arbeiten an der Gitterstrukur <em>ITS</em> (für Integriertes Verbindungssystem) nutzbar macht. Als Verlängern ist das <em>OBSS</em> (<em>O</em>rbiter <em>B</em>oom <em>S</em>ensor <em>S</em>ystem für Orbiter-Auslegersensorsystem), welches zunächst im Shuttle genutzt wurde und nun den Roboterarm verlängern wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Entwicklung und Bau</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ssrms.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ssrms.jpg" alt="" width="355" height="561"/></a><figcaption><em>SSRMS/Canadarm 2</em> mit dem <em>MBS</em> (Mobile Base System) während der Mission STS 118<br>(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Canadarm 2</em> basiert eigendlich auf dem <em>RMS</em> (<em>Remote Manipulator System</em>), dem Roboterarm des Space Shuttles. Dieser wurde ebenfalls in Kanada entwickelt und gebaut. Als in den USA die Planungen für die Raumstation <em>Freedom</em> begannen, nahm man auch eine Weiterentwicklung des <em>RMS</em> in das Konzept auf, da die Station zu groß gewesen wäre, als dass sie nur durch das <em>RMS</em> hätte aufgebaut werden können. Auch nachdem Russland in das Programm einstieg, blieb <em>SSRMS/Canadarm 2</em> eines der wichtigsten Module der ISS.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gebaut wurde der Roboterarm von der kanadischen Firma <em>MDA Space Missions</em> in Brampton, Ontario. Von dort aus wurde es 2000 nach <em>Cape Canaveral</em> in die <em>SSPF</em> (Space Station Processing Facility für Raumstations-Vorbereitungseinrichtung) transportiert, wo es auf seinen Start vorbereitet wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem man beschloss, das Shuttle-Programm 2010/2011 auslaufen zu lassen und nachdem man eine Reperatur des P6 Trusses mit dem <em>OBSS</em> des Space Shuttles als Verlängerungsstück erfolgreich verlief, beschloss man bei der NASA, bei der vorletzten (ehemals letzten) Shuttlemission STS-134 das <em>OBSS</em> an der Station zu lassen, um damit eben auch Reperaturen an den schwer zugänglichen Solarkollektoren durchzuführen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Aufbau</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Roboterarmsystem, das <em>MSS</em> (<em><strong>M</strong>obile <strong>S</strong>ervicing <strong>S</strong>ystem</em> für Mobiles Servicesystem), besteht aus drei Teilen:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Der eingentliche Roboterarm, <strong><em>SSRMS/Canadarm 2</em></strong> ist einer der leistungsfähigsten Systeme dieser Art auf der Welt: bei einer Eigenmasse von knapp zwei Tonnen kann es eine Nutzlast von 116 Tonnen bewegen. Dafür benötigt es gerade mal eine Leistung von 2 Kilowatt. Es verfügt über sieben Gelenke: jeweils drei identisch angeordnete an den beiden Enden sowie eines in der Mitte des Roboterarms. An jedem Ende befindet sich ein passiver Anschluss für Strom und Daten. Die aktiven Punkte, die sogenannten <em>PDGF</em>s (<em>Power and Data Grapple Fixtures</em> für Energie- und Datengriffbefestigung), von denen mindestens eines an jedem Modul des US-basierten Teils sowie jeweils eines an den russischen Modulen <em>Sarja</em> und <em>Rasswjet</em>, die aber nicht über die Daten- und Stromverbindungen verfügen, verteilt. Canadarm 2 kann mit beiden Enden an einem <em>PDGF</em> andocken und sich so von Haltepunkt zu Haltepunkt bewegen. Am Arm sind darüber hinaus auch verschiedene Kamerasysteme für die Steuerung sowie Befestigungen für Werkzeuge angebracht. <em>SSRMS/Canadarm 2</em> wird über eine <em>Robotic Work Station</em> (Roboterarbeitsstation) gesteuert. Diese verfügt über Bildschirme zum Beobachten des Arms und dessen Kamerabildern sowie Steuerungen für den Roboterarm sowie anderer Teile des <em>MBS</em>, wie z.B. <em>Dextre</em>. Je eine Arbeitsstation ist im Labormodul <em>Destiny</em> sowie in der Kuppel <em>Cupola</em> angebracht. Gestartet wurde Canadarm 2 während der Mission STS 100 der Raumfähre <em>Endeavour</em> am 19. April 2001.</li><li>Für Arbeiten an der Gitterstruktur <em>ITS</em> gibt es das <strong><em>Mobile Base System</em></strong> (<em>MBS</em> für Mobiles Basissystem), dass über Schienen am <em>ITS</em> bewegt werden kann. Mithilfe des <em>Mobile Transporters</em> kann das Manipulatorsystem zwischen S4 (Steuerbordelement 4) bis P4 (Backbordelement 4) operieren. Der Arm reicht 18 Meter darüber hinaus und damit auch S6 bzw. P6. Der Mobile Transporter verfügt über vier <em>PDGF</em>s, jeweils eines an jeder Ecke des 5,7 m x 4,5 m x 2,9 m großen, 1,45 t schweren, quaderförmigen, weitgehend aus Aluminiumröhren bestehenden Körpers. Am <em>MBS</em> ist das <em>POA</em> (<em>Payload/Orbital Replacement Unit Accommodations</em> für Nutzlast/Orbitale Austauscheinheit Halterung) angebracht. Mit diesem können Ersatzteile für die ISS am <em>MBS</em> gelagert werden. Gestartet wurde die Mobile Basis am 5. Juni 2002 während einer Mission des Space Shuttles <em>Endeavour</em>.</li></ul>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/spdm.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/spdm.jpg" alt="" width="353" height="241"/></a><figcaption><em>Dextre</em> kurz nach seinem Aufbau während der Mission STS 123 im März 2008.<br>(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<ul class="wp-block-list"><li>Das Verlängerungselement <strong><em>SPDM/Dextre</em></strong>, auch Canada Hand genannt, ist im wahrsten Sinne des Wortes die &#8222;Hand&#8220; des Roboterarms. Es ist 3,5 Meter lang, hat einen Durchmesser von 88 Zentimetern und wiegt 1,7 Tonnen. Mithilfe von <em>Dextre</em> ist es möglich, Arbeiten durchzuführen, für die man sonst einen riskanten Außenbordeinsatz benötigt hätte. Es verfügt über jeweils zwei zusätzliche, kleinere Roboterarme, die, wie ihr großer Bruder <em>Canadarm 2</em>, über sieben Gelenke verfügen. An den Enden der Arme befinden sich Haltegriffe für verschiedene Werkzeuge, die <em>OTCM</em>s (<em>Orbit Replacement Unit/Tool Changeout Mechanism</em> für Orbit-Austauscheinheit/Werkzeug-Wechselmechanismus). Dextre verfügt über einen aktiven <em>PDGF</em> (zu <em>Canadarm 2</em>) sowie eine passive Schnittstelle. Diese ist sehr wichtig, da <em>Dextre</em>, wenn er nicht am <em>Canadarm 2</em> angekoppelt ist, u.a. zu Heizzwecken mit Strom versorgt werden muss. Gestartet wurde Dextre während Mission STS 123 mit dem Space Shuttle <em>Endeavour</em> am 11. März 2008.</li><li>Das <em>Orbiter Boom Sensor System</em> (<em>OBSS</em>) ist zunächst mal ein Ausleger mit verschiedenen Kamera- und Laser-Systemen an der Spitze, um die Hitzeschutzkacheln des Space Shuttles, die vom Cockpit aaus nicht einsehbar sind, nach dem Start und vor der Landung zu kontrollieren. Dieses wurde zum ersten Mal 2005 bei der Mission STS-114, die erste Mission nach dem <em>Columbia</em>-Unglück 2003, eingesetzt.</li><li>Das <em>OBSS</em> ist 15,33 m lang, hat einen Durchmesser von 38 cm und wiegt . Es ist eigentlich eine einfache Aluminiumröhre, in der zum einem mehrere visuelle Kamerasysteme, einen <em>Laser Dynamic Range Imager</em>, der mittels <em>LIDAR</em>, das in etwa so funktioniert wie Radar, nur auf kleinerer Fläche, den Hitzeschutz scannt, sowie das <em>Laser Camera System</em>, das auch den Hitzeschild auf etweiige Schäden untersucht. Es besitzt zwei <em>PDGF</em>-Schnittstellen für den Roboterarm, einen am einem Ende und einen Zweiten in der Mitte des <em>OBSS</em>&#8218;. Zudem hat es verschiedene Anschlüsse, um Strom, Wärme und weiteres zu erhalten. Seinen ersten Start hatte es am 26. Juli 2005 mit dem Ersdtflug eines Shuttels nach dem Columbia-Unglück, STS-114, und wurde am 16. Mai 2011 mit STS-134 zur ISS gestartet, um dann dort für immer zu bleiben.</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-6a/" data-wpel-link="internal">Mission ISS-AF-6A (Mission STS-100 der <em>Endeavour</em>)</a></li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/ssuf-2/" data-wpel-link="internal">Mission ISS-AF-UF2 (Mission STS-111 der <em>Endeavour</em>)</a></li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-1j-a/" data-wpel-link="internal">Mission ISS-AF-1J/A (Mission STS-98 der <em>Endeavour</em>)</a></li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/integrated-truss-structure/" data-wpel-link="internal">Modul <em>ITS</em></a></li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/destiny/" data-wpel-link="internal">Modul <em>Destiny</em></a></li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/cupola/" data-wpel-link="internal">Modul <em>Cupola</em></a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>STS-111: Endeavour erreicht die Station</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/sts-111-endeavour-erreicht-die-station/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Jun 2002 11:51:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Flüge zur ISS]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
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		<category><![CDATA[Raumfähre]]></category>
		<category><![CDATA[STS-111]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Space Shuttle Endeavour brachte die Expedition Five Crew zur Internationalen Raumstation. Ein Beitrag von Karl Urban. Quelle: NASA. Die Raumfähre dockte am 7. Juni 2002 an die ISS an, als sie sich gerade über den Pazifik bewegte. Die Ankunft von STS-111 markiert den Anfang einer achttägigen Mission, auf der die Expedition Four Crew durch [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Das Space Shuttle Endeavour brachte die <i>Expedition Five Crew</i> zur Internationalen Raumstation.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Karl Urban. Quelle: NASA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/iss004e13290nasa2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/iss004e13290nasa26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Raumfähre Endeavour von der ISS aus gesehen. (Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Raumfähre dockte am 7. Juni 2002 an die ISS an, als sie sich gerade über den Pazifik bewegte. Die Ankunft von STS-111 markiert den Anfang einer achttägigen Mission, auf der die <i>Expedition Four Crew</i> durch die <i>Expedition Five Crew</i> ausgetauscht wird und die Besatzung der Endeavour drei Weltraumspaziergänge durchführen wird.    </p>



<p class="wp-block-paragraph">In der Ladebucht des Space Shuttles befindet sich das <i>Leonardo</i>-Logistikmodul und das <i>Mobile Remote Servicer Base System</i> (MBS). <i>Leonardo</i> enthält wissenschaftliches Equipment und Vorräte für die neue ISS-Besatzung und wurde am Samstag an die Station gekoppelt. Das MBS ist eine Arbeitsplattform, die an den mobilen Stationstransporter montiert werden soll und die Mobilität des Roboterarms <i>Canadarm 2</i> bei der Überquerung der Hauptträger der ISS erhöhen.    </p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/sts-111-endeavour-erreicht-die-station/" data-wpel-link="internal">STS-111: Endeavour erreicht die Station</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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