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	<title>München &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Marble Imaging und Reflex Aerospace: Gemeinsames Erdbeobachtungssatellitennetz</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/marble-imaging-und-reflex-aerospace-gemeinsames-erdbeobachtungssatellitennetz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 May 2024 21:28:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Marble Imaging und Reflex Aerospace bauen gemeinsam Europas technisch führendes Netz an Erdbeobachtungssatelliten auf. Eine Pressemitteilung von Reflex Aerospace. Quelle: Reflex Aerospace / B2P Communications Consulting GmbH 10. Mai 2024. Bremen, Berlin, München, 10. Mai 2024: Marble Imaging kündigt mit Unterstützung seines strategischen Partners Reflex Aerospace einen ersten Meilenstein auf dem Weg zur Revolution der [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Marble Imaging und Reflex Aerospace bauen gemeinsam Europas technisch führendes Netz an Erdbeobachtungssatelliten auf. Eine Pressemitteilung von Reflex Aerospace.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Reflex Aerospace / B2P Communications Consulting GmbH 10. Mai 2024.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MarbleandReflexTeam1k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Team von Marble Imaging und Reflex Aerospace. (Bild: Reflex Aerospace)" data-rl_caption="" title="Team von Marble Imaging und Reflex Aerospace. (Bild: Reflex Aerospace)" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MarbleandReflexTeam26.jpg" alt="" class="wp-image-139686"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Team von Marble Imaging und Reflex Aerospace. (Bild: Reflex Aerospace)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Bremen, Berlin, München, 10. Mai 2024: Marble Imaging kündigt mit Unterstützung seines strategischen Partners <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/reflex-aerospace/" data-wpel-link="internal">Reflex Aerospace</a> einen ersten Meilenstein auf dem Weg zur Revolution der Erdbeobachtung an.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit einer geplanten Konstellation von bis zu 200 Kleinsatelliten will Marble Imaging das führende europäische Unternehmen im Bereich Erdbeobachtung werden und tagesaktuelle Aufnahmen des gesamten Planeten in sehr hoher Auflösung (Very High Resolution, VHR) bereitstellen. Um dieses Ziel zu erreichen, ist das Unternehmen eine Partnerschaft mit dem deutschen Satellitenhersteller Reflex Aerospace eingegangen. Als eines der wenigen NewSpace-Unternehmen verfügt Reflex Aerospace über die Fähigkeit, Satellitenplattformen zu entwickeln, die vergleichbare Systeme hinsichtlich Stabilität und Ausrichtungsgenauigkeit übertreffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Unser Planet steht aufgrund der Auswirkungen menschlichen Handelns vor großen Herausforderungen&#8220;, sagt Robert Hook, CEO von Marble Imaging. &#8222;Um die Grundlage für eine nachhaltige Zukunft zu schaffen, ist es entscheidend, diese Auswirkungen zu verstehen. Damit wir die Veränderungen beobachten und Lösungen entwickeln können, brauchen wir einen Big-Data Ansatz. Bisher sehen wir hier eine Lücke, weil die hochauflösenden Bilder, die für solche Anwendungen unerlässlich sind, nicht im notwendigen Ausmaß verfügbar sind.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die gewonnenen Erdbeobachtungs-Daten und Erkenntnisse sind unmittelbar für Anwendungen auf der Erde nutzbar. Dabei sind sie sowohl für staatliche als auch kommerzielle Akteure unerlässlich, etwa beim Monitoring und der Umsetzung von Nachhaltigkeitsmaßnahmen, der Gewährleistung von Ernährungssicherheit und der Bereitstellung von humanitärer Hilfe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Reflex Aerospace wird den ersten Satelliten dieser Konstellation für Marble Imaging entwickeln. Die Finanzierung erfolgt durch das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (<a href="https://www.raumfahrer.net/tag/dlr/" data-wpel-link="internal">DLR</a>) im Rahmen des Kleinsatelliten-Nutzlastwettbewerbs, den Marble Imaging gewonnen hat. Die Beobachtungs-Instrumente von Marble Imaging teilen sich die Satelliten-Plattform mit einem weiteren Gewinner des Wettbewerbs: dem vom <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/iabg/" data-wpel-link="internal">IABG</a> Innovation Center entwickelten AI-computer ‚Resilient AI in Space and the Edge‘ (RAISE), der für robuste und sichere Weltraumanwendungen entwickelt wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Die Möglichkeit, Machine Learning-Methoden direkt am Sensor und an der Schnittstelle robust und sicher einzusetzen, ist der Schlüssel zum Umgang mit Big Data und zur Ermöglichung autonomer Funktionen im anspruchsvollen und komplexen Weltraumumfeld&#8220;, betont Dr. Daniel Kliche, SVP Innovations Center der IABG.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Durch die Entwicklung der ersten europäischen Satellitenkonstellation für hochauflösende Bilder im Erdorbit in Partnerschaft mit Reflex fordert Marble einen überwiegend von den USA dominierten Markt heraus und stärkt die europäische Unabhängigkeit bei der Bereitstellung von hochauflösenden Erdbeobachtungs-Daten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Walter Ballheimer, CEO von Reflex Aerospace, erklärt: &#8222;Wir bei Reflex Aerospace glauben, dass die Zukunft unseres Planeten von Innovationen im Weltraum abhängt – das ist es, was uns an der Mission von Marble Imaging gereizt hat. Durch diese Partnerschaft werden wir neue Technologien auf maßgeschneiderten Satelliten einsetzen, um hochauflösende Bilder zu entwickeln. Das ermöglicht eine fundierte Entscheidungsfindung und bestätigt unsere Position als Hersteller von Satelliten der Spitzenklasse.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Siegfried Monser, Raumfahrtkoordinator des Landes Bremen, beglückwünscht Marble Imaging und betont: “Es ist ein großartiger Tag für die Raumfahrt-Community in Bremen und in vielen anderen Regionen Deutschlands.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dr. Fabian Mehring, Bayerischer Staatsminister für Digitales, kommentiert: „Ich gratuliere dem Team von Reflex Aerospace zu seinem beeindruckenden Erfolg und bin stolz darauf, dass die Architekten des Fortschritts einmal mehr aus Bayern kommen. Unser Freistaat zeigt sich damit erneut als Europas High-Tech-Hochburg und ideale Heimat für Zukunftstechnologien, auf deren Nährboden die globalen Champions von morgen wachsen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Prof. Dr. Rudolf F. Schwarz, CEO von IABG ergänzt: „Wir gratulieren Marble Imaging und Reflex Aerospace zu diesem wichtigen Schritt. Wir sind stolz darauf, zum Erfolg dieser wichtigen ersten Mission beizutragen, indem wir unser Know-how und unsere Lösungen für robuste und sichere KI zur Verfügung stellen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um die Ziele von Marble Imaging zu erreichen, war eine Partnerschaft mit Reflex Aerospace ein logischer Schritt, da das Unternehmen in der Lage ist, die erforderlichen maßgeschneiderten technologischen Hochleistungslösungen schnell zu liefern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Dual-Use-Ansatz von Reflex Aerospace nutzt moderne Fertigungsfortschritte und optimierte Fertigungsprozesse, um verbesserte Zuverlässigkeit, die leistungsfähigste Kernavionik ihrer Klasse sowie kürzere Lieferzeiten zu bieten als konventionelle Satellitenhersteller.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Messinstrumente für den ersten Satelliten werden derzeit gemeinsam mit dem polnischen Unternehmen Scanway entwickelt, das fortschrittliche optische Instrumente für Weltraumanwendungen liefert. Die Instrumente von Scanway werden in der Lage sein, Daten der Erdoberfläche mit einer angestrebten Auflösung von 0,75 Metern (Ground Sampling Distance, GSD) im visuellen und nah-infraroten (NIR) Spektrum zu liefern und panchromatische Aufnahmen zu machen. Die Satelliten der künftigen Konstellation werden mit denselben Instrumenten ausgestattet sein und zusätzlich Aufnahmen im kurzwelligen Infrarot (SWIR) ermöglichen. Die geplante Mehr-Instrumenten-Lösung zielt auch darauf ab, Synergien mit dem europäischen Copernicus-Programm zu maximieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Marble Imaging AG</strong><br>Marble Imaging wurde im August 2023 in Bremen, dem Herzen der deutschen Luft- und Raumfahrtszene, gegründet und hat sich zum Ziel gesetzt, den Erdobservations-Markt zu verändern. Mit einem gemeinsamen Hintergrund, der das gesamte Spektrum der Erdbeobachtung vom Missionsdesign und -management über die Datenverarbeitung bis hin zur umfassenden Nutzung von Erd-Observations-Daten abdeckt, hat das Unternehmen ein tiefes Verständnis für den Wert globaler Daten für reale Anwendungen und für die Grenzen des bestehenden Marktes.<br><a href="https://marble-imaging.de/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://marble-imaging.de/</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Reflex Aerospace GmbH</strong><br>Mit Sitz in München und Berlin ermöglicht Reflex Aerospace durch die Gestaltung und Herstellung von Satellitenplattformen für dualen Einsatz im Bereich von 100 bis 500 kg innerhalb von 12 Monaten schnelle Innovationen im Weltraum. Reflex definiert die Satellitenentwicklung neu, indem es eine vertikal integrierte Inhouse-Entwicklung und -Fertigung, umfassende Unterstützung, sicherheitsorientierte Module, hardwarebeschleunigte Verschlüsselung und die leistungsfähigste Kernavionik in ihrer Klasse kombiniert.<br><a href="https://www.reflexaerospace.com/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">www.reflexaerospace.com/</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20193.msg561598#msg561598" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Reflex Aerospace</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>IOF: Mini-Satellit soll Quantenkommunikation ins All bringen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/iof-mini-satellit-soll-quantenkommunikation-ins-all-bringen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Mar 2024 22:37:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Forschende aus Jena, Würzburg und Potsdam haben erfolgreich ein Design für das bisher kleinste System seiner Art entwickelt, um die hochsichere Kommunikation mit Quanten ins All zu bringen. Eine Pressemitteilung des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF. Quelle: Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF 26. März 2024. 26. März 2024 &#8211; Unter Leitung [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Forschende aus Jena, Würzburg und Potsdam haben erfolgreich ein Design für das bisher kleinste System seiner Art entwickelt, um die hochsichere Kommunikation mit Quanten ins All zu bringen. Eine Pressemitteilung des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF 26. März 2024.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/CubeSatQuantenschluesseluebertragungFraunhoferIOF2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Visualisierung eines CubeSat mit einer Quantenschlüsselübertragung zwischen Jena und München. (Bild: Fraunhofer IOF)" data-rl_caption="" title="Visualisierung eines CubeSat mit einer Quantenschlüsselübertragung zwischen Jena und München. (Bild: Fraunhofer IOF)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/CubeSatQuantenschluesseluebertragungFraunhoferIOF26.jpg" alt="Visualisierung eines CubeSat mit einer Quantenschlüsselübertragung zwischen Jena und München. (Bild: Fraunhofer IOF)" class="wp-image-137846"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Visualisierung eines CubeSat mit einer Quantenschlüsselübertragung zwischen Jena und München. (Bild: Fraunhofer IOF)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">26. März 2024 &#8211; Unter Leitung des Fraunhofer IOF entwickelte das Projekt CubEniK eine ultrakompakte Nutzlast für einen Satelliten von der Größe eines Schuhkartons, einen sogenannten »CubeSat«. Ziel des Mini-Satelliten ist es, einen sicheren Quantenschlüssel über eine Entfernung von 300 Kilometern zwischen zwei Bodenstationen in Jena und München zu übertragen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Alice und Bob miteinander sprechen, dann hört niemand zu. Kein Lauschen, kein Abhören. Wie das geht? Alice und Bob sind Sende- und Empfangseinheiten. Sie nutzen die sogenannte Quantenschlüsselverteilung (QKD) für absolute Vertraulichkeit. Dabei werden verschränkte Photonen zwischen ihnen verschickt, um einen sicheren (Quanten-)Schlüssel für die Datenverschlüsselung zu erzeugen. Die Übertragung solcher verschränkten Photonenpaare am Boden ist auf verschiedenen Wegen möglich, zum Beispiel über Glasfasernetze. Allerdings ist die maximale Reichweite dieser Netze üblicherweise auf 200 Kilometer beschränkt, denn Quantenschlüssel können innerhalb einer Faser nicht ohne weiteres verstärkt werden. Entsprechend groß ist der Bedarf nach Lösungsansätzen, um auch größere Entfernungen – tendenziell sogar globale Netze – abzudecken. Die Idee: Der Einsatz von Satelliten im All. Doch konventionelle Satelliten sind teuer, groß und damit ressourcenintensiv.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/LaborsetupFraunhoferIOF1k5.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Laborsetup. (Bild: Fraunhofer IOF)" data-rl_caption="" title="Laborsetup. (Bild: Fraunhofer IOF)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="432" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/LaborsetupFraunhoferIOF26.jpg" alt="Laborsetup. (Bild: Fraunhofer IOF)" class="wp-image-137848" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/LaborsetupFraunhoferIOF26.jpg 260w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/LaborsetupFraunhoferIOF26-181x300.jpg 181w" sizes="(max-width: 260px) 100vw, 260px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Laborsetup. (Bild: Fraunhofer IOF)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Entwicklung einer ultrakompakten Nutzlast für einen »CubeSat«</strong><br>Diesem Problem hat sich das Team des Projektes CubEniK angenommen. Unter der Leitung des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF in Jena hat das Forschungskonsortium eine ultrakompakte Nutzlast für einen Mikro-Satelliten, auch CubeSat genannt, entwickelt. »Unser CubEniK-System kann in einem 16U CubeSat untergebracht werden«, berichtet Erik Beckert, Leiter der Abteilung opto-mechatronische Komponenten und Systeme am Jenaer Institut. Das heißt konkret: »Mit einer Abmessung von 20 x 20 x 40 Zentimetern des Satelliten, ist das am Fraunhofer IOF designte System das bisher kleinste seiner Art.«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Genau diese kompakte Bauweise ist es, die einen entscheidenden Vorteil für die Quantenkommunikation im Weltraum bietet, denn: Bei der Beförderung von Technologie und Mensch ins All zählt jedes Gramm Gewicht – desto kleiner und leichter, umso besser. Das hat den Einsatz von CubeSats beliebt gemacht. CubeSats sind Satelliten aus der Kategorie der Nano- oder Mikrosatelliten. Aufgrund ihrer minimalen Stellfläche werden sie häufig als Sekundärlast auf größeren Startmissionen mitgeführt. Gegenüber dem Start eines zusätzlichen Satelliten, lassen sich Technologien auf diese Weise effizienter und kostengünstiger in den Weltraum befördern. Vor diesem Hintergrund haben die CubEniK-Forschenden es sich zum Ziel gesetzt, die fertige Gesamteinheit zur QKD in kleinstmöglicher Form zu verpacken, sodass sie als Teil einen solchen CubeSats möglichst sparsam in den Weltraum gelangen kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ziel des CubEniK-Systems ist es, während eines einzelnen Satellitenüberflugs in einer niedrigen Erdumlaufbahn einen sicheren Quantenschlüssel mit einer Länge von 256 Bit an zwei, 300 Kilometer voneinander entfernte Bodenstationen in Jena und Oberpfaffenhofen bei München zu verschicken. Die so gesendete Schlüssellänge könnte zukünftig als Hauptschlüssel in Hochsicherheitsmodulen verwendet werden und somit die Datensouveränität in sensiblen Bereichen wie der Finanzindustrie oder in Regierungsbehörden sichern.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Komponenten und Funktionsweise des CubEniK-Systems</strong><br>Neben dem Fraunhofer IOF gehören dem CubEniK-Forschungskonsortium auch zwei Fraunhofer-Ausgründungen – die Quantum Optics Jena GmbH und SPACEOPTIX GmbH – sowie das Zentrum für Telematik aus Würzburg und die DIGOS GmbH aus Potsdam an. Die Forschenden des Fraunhofer IOF haben das optomechanische Design der Nutzlast entwickelt. Neben zwei Teleskopen, die auf einer Standardtechnologie der SPACEOPTIX basieren, besteht das CubEniK-System außerdem aus einer Feinausrichtung (engl.: fine pointing assembly, FPA), einem Faserkoppler und einer Strahlnachführung (engl.: coarse pointing assembly, CPA), die in einem zusätzlich entworfenen Raum in der Teleskopumhüllung untergebracht sind. »Die FPA und CPA dienen dazu, den ausgesandten Strahl auf die Bodenstationen auszurichten und diese Verbindung zu stabilisieren«, erklärt Fraunhofer-Forscher Daniel Heinig, der das Projekt am Institut in der Abteilung Zukunftstechnologien begleitet. »Das Ausrichten dieses Strahls geschieht mithilfe eines piezogesteuerten Tip-Tilt-Spiegels für die präzise Steuerung und durch zwei drehbare Keilprismen, die in der Grobjustierungseinheit verbaut sind und den Strahl um bis zu 11 Grad neigen.« Somit kann sich der Satellit, in dem die Einheit verbaut wird, besonders genau auf die Bodenstationen ausrichten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zusätzlich zu den Teleskopen und den Justierungseinheiten nutzt CubEniK eine handtellergroße und raumflugtaugliche Photonenquelle, die ebenfalls am Fraunhofer-Institut in Jena entwickelt wird. Diese muss pro Sekunde viele Millionen verschränkte Photonenpaare erzeugen, um während des Satellitenüberflugs eine sichere Kommunikation zu ermöglichen und den hochsicheren Schlüssel an die Bodenstationen durch die abschwächende Atmosphäre zu übertragen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über das Fraunhofer IOF</strong><br>Das Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF in Jena betreibt anwendungsorientierte Forschung auf dem Gebiet der Photonik und entwickelt innovative optische Systeme zur Kontrolle von Licht – von der Erzeugung und Manipulation bis hin zu dessen Anwendung. Das Leistungsangebot des Instituts umfasst die gesamte photonische Prozesskette vom opto-mechanischen und opto-elektronischen Systemdesign bis zur Herstellung von kundenspezifischen Lösungen und Prototypen. Am Fraunhofer IOF erarbeiten knapp 500 Mitarbeitende das jährliche Forschungsvolumen von 40 Millionen Euro.</p>


<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3306.msg560702#msg560702" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Quantenkommunikation im Weltraum?</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>UNIO: Nahtloser Wechsel zwischen 5G und Satelliteninternet in vernetztem Fahrzeug</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/unio-nahtloser-wechsel-zwischen-5g-und-satelliteninternet-in-vernetztem-fahrzeug/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Nov 2023 18:08:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>UNIO demonstriert lückenlose Vernetzung von Fahrzeugen sowie reibungslosen Wechsel zwischen 5G- und Satellitenkonnektivität. Erfolgreicher Test beweist Effizienz von UNIOs ‚Bridge‘-Produkt und ebnet den Weg für Revolution im Bereich vernetzter Mobilität mit „always-on“ Konnektivität. Eine Pressemitteilung der UNIO Enterprise GmbH. Quelle: UNIO Enterprise GmbH / B2P Communications Consulting GmbH Berlin/München 20. November 2023. München, 20. November [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">UNIO demonstriert lückenlose Vernetzung von Fahrzeugen sowie reibungslosen Wechsel zwischen 5G- und Satellitenkonnektivität. Erfolgreicher Test beweist Effizienz von UNIOs ‚Bridge‘-Produkt und ebnet den Weg für Revolution im Bereich vernetzter Mobilität mit „always-on“ Konnektivität. Eine Pressemitteilung der UNIO Enterprise GmbH.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: UNIO Enterprise GmbH / B2P Communications Consulting GmbH Berlin/München 20. November 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/UNIO_Bridge_screen_1k5.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="UNIO Bridge screen. (Bild: UNIO)" data-rl_caption="" title="UNIO Bridge screen. (Bild: UNIO)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="260" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/UNIO_Bridge_screen_26.jpg" alt="UNIO Bridge screen. (Bild: UNIO)" class="wp-image-133788" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/UNIO_Bridge_screen_26.jpg 260w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/UNIO_Bridge_screen_26-150x150.jpg 150w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/UNIO_Bridge_screen_26-100x100.jpg 100w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/UNIO_Bridge_screen_26-120x120.jpg 120w" sizes="(max-width: 260px) 100vw, 260px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">UNIO Bridge screen. (Bild: UNIO)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">München, 20. November 2023 – Das Münchner NewSpace Unternehmen UNIO hat einen erfolgreichen Test seines ‚Powered by UNIO‘ Bridge-Produkts durchgeführt, das es vernetzten Fahrzeugen ermöglicht, nahtlos zwischen 5G- und Satellitenkonnektivität umzuschalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei einer live-Demonstration in München am 20. November wechselte ein Testfahrzeug nahtlos zwischen einer 5G-Verbindung und einem Satellitennetzwerk. UNIOs ‚Brücke‘ gewährleistete erfolgreich, dass die Datenverbindung während des Wechsels zu keinem Zeitpunkt unterbrochen wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Test demonstriert UNIO die Integration eines terrestrischen Netzwerks (4G, 5G) von O2 Telefónica mit einem nicht-terrestrischen (Satelliten-) Netzwerk (TN-NTN). Die Demonstration ist ein Meilenstein für diese Technologie, die für vernetzte Fahrzeuge unabdingbar ist, die sich zwischen Städten mit guter 5G-Abdeckung und ländlichen Gebieten mit unzureichender Netzwerkabdeckung bewegen. Die Brücke verbindet sich prioritär mit dem Satelliteninternet und stellt sicher, dass das Fahrzeug ohne Unterbrechungen vernetzt ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">UNIOs ‚Bridge’ ist das erste Produkt auf dem europäischen Markt, das diese Technologie anbietet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Katrin Bacic, CEO, UNIO: „Der Test ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zum vernetzten Fahrzeug. Eine Technologie, die konstante und stabile Konnektivität – und Datenraten – gewährleisten kann, behebt eines der Kernprobleme der Branche – die Herausforderung, eine durchgängige Netzabdeckung in der Stadt und auf dem Land zu gewährleisten. Ich bin dankbar für die großartige Unterstützung durch unser UNIO Team, dessen Innovationskraft und technologisches Know-how dazu beigetragen haben, dieses faszinierende Ergebnis zu erzielen.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Demonstration ist nur der erste Schritt in einer Reihe anspruchsvoller Tests, die das ‚Bridge’-Produkt weiterentwickeln und die Markteinführung begleiten sollen. Ziel des Prozesses ist die Entwicklung einer umfassenden Plattform, die überall eine zuverlässige Abdeckung bietet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Erfolg dieses Live-Tests in München wird UNIO im November und Dezember weitere Showcases und Tests durchführen, bei denen die Integration von AI-at-the-Edge, 5G-over-RF, WiFi und weiterentwickelten Versionen demonstriert werden soll, um das nahtlose und effiziente Funktionieren des Produkts sicherzustellen. Die Tests werden auch die Integration eines mithilfe von AI optimierten Positions- und Navigationssystems (PNT) umfassen.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/UNIO_Box_1k5.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="UNIO Elektronik-Box. (Bild: UNIO)" data-rl_caption="" title="UNIO Elektronik-Box. (Bild: UNIO)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="260" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/UNIO_Box_26.jpg" alt="UNIO Elektronik-Box. (Bild: UNIO)" class="wp-image-133785" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/UNIO_Box_26.jpg 260w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/UNIO_Box_26-150x150.jpg 150w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/UNIO_Box_26-100x100.jpg 100w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/UNIO_Box_26-120x120.jpg 120w" sizes="(max-width: 260px) 100vw, 260px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">UNIO Elektronik-Box. (Bild: UNIO)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die ersten Exemplare der ‚Powered by UNIO‘ Bridge werden Mitte 2024 an einen noch zu nennenden Ankerkunden geliefert. Die vollständige Markteinführung findet anschließend in der zweiten Hälfte des Jahres statt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Umfangreiche Datenerhebung- und Verarbeitung in Kombination mit auf Flottenmanagement und Wirtschaftlichkeit fokussierter Fahrzeugdiagnostik waren ein zentraler Bestandteil der Vorbereitung des Tests. Auf dieser Grundlage wird UNIO neben terrestrischen Anwendungen auch die Anwendung der Bridge-Technologie als Diagnostik- und Monitoring-Tool für Satellitenkonstellationen prüfen.<br>So wird UNIO genaue und schnell verfügbare Prognosen für seine Satelliten im All erstellen können. Diese Diagnostik ermöglicht ein optimiertes Kapazitäts-, Last-, Service- und Ressourcenmanagement, um Kundenanforderungen in der optimierten, hoch-effizienten Satellitenkonstellation zu erfüllen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über UNIO</strong><br>UNIO ist ein 2022 in München gründetes New-Space-Unternehmen. Als Joint Venture von Isar Aerospace (dem Hersteller von Europas vielseitigster Trägerrakete für kleine Nutzlasten), Reflex Aerospace (Europas erstem Venture-Capitalfinanziertem Satelliten-Hersteller), Mynaric (dem weltweitem Pionier für die Skalierung von Laserkommunikation) und SES (dem weltweit führendem Satellitenbetreiber und Anbieter von Konnektivität für Inhalte) vereint UNIO hierbei als derzeit einziges Unternehmen, die Expertise von führenden Playern aus allen für SatellitenKommunikation entscheidenden Kernbereichen. Ziel von UNIO ist es, Europas erste souveräne, kommerzielle Satellitenkonstellation für schnelle, leistungsstarke und sichere Konnektivität aufzubauen. Das Hauptaugenmerk von UNIO richtet sich dabei auf den Mobilitäts- und Logistiksektor. Weitere potentielle Anwendungsgebiete sind direkte Kommunikation zwischen Unternehmen (B2B) oder zwischen Unternehmen und öffentlichen Verwaltungen (B2G).</p>



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<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19012.msg556306#msg556306" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">UNIO &#8211; EU Konstellation</a></li>
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		<title>DCUBED und Solestial kündigen Entwicklung von ‚Solar Array‘ für Weltraumeinsatz an</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/dcubed-und-solestial-kuendigen-entwicklung-von-solar-array-fuer-weltraumeinsatz-an/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Nov 2023 16:46:02 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>DCUBED und Solestial kündigen die Entwicklung eines neuen Solarmoduls an, das das Potential hat die Energiekosten im Weltraum drastisch zu senken. Das Produkt ebnet den Weg für energieintensivere Satellitenanwendungen, die mit den aktuell verfügbaren Lösungen nicht möglich sind. Eine In-Orbit-Demonstration ist für 2024 geplant. Eine Pressemitteilung von DCUBED und Solestial. Quelle: DCUBED / Solestial / [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">DCUBED und Solestial kündigen die Entwicklung eines neuen Solarmoduls an, das das Potential hat die Energiekosten im Weltraum drastisch zu senken. Das Produkt ebnet den Weg für energieintensivere Satellitenanwendungen, die mit den aktuell verfügbaren Lösungen nicht möglich sind. Eine In-Orbit-Demonstration ist für 2024 geplant. Eine Pressemitteilung von DCUBED und Solestial.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: DCUBED / Solestial / B2P Communications Consulting GmbH 14. November 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/verkleinertPrototeinerimAllhergestellSolaranlage.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Verkleinerter Prototyp einer im Weltraum hergestellten Solaranlage. (Bild: DCUBED / Solestial) Im Hintergrund ein Wand-Graffity mit einem vor dem Sternenhintergrund freischwebenden Raumfahrer im Raumanzug." data-rl_caption="" title="Verkleinerter Prototyp einer im Weltraum hergestellten Solaranlage. (Bild: DCUBED / Solestial) Im Hintergrund ein Wand-Graffity mit einem vor dem Sternenhintergrund freischwebenden Raumfahrer im Raumanzug." data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/verkleinertPrototeinerimAllhergestellSolaranlage26.jpg" alt="Verkleinerter Prototyp einer im Weltraum hergestellten Solaranlage. (Bild: DCUBED / Solestial)" class="wp-image-133514"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Verkleinerter Prototyp einer im Weltraum hergestellten Solaranlage. (Bild: DCUBED / Solestial)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">München und Tempe, Arizona, 14. November 2023: Der deutsche NewSpace-Hardware Hersteller DCUBED, und Solestial, ein US-amerikanisches Unternehmen für Solarenergie im Weltraum, haben heute ein neues Solarenergie-System angekündigt, das Weltraumanwendungen kostengünstiger machen soll.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das neue Produkt, das auf der diesjährigen SpaceTechExpo in Bremen als maßstabsgetreues Modell zu sehen sein wird, kombiniert die spezialisierten Technologien beider Unternehmen. Es nutzt DCUBEDs Trägerstruktur und Solestials dünne, flexible SiliziumSolarmodule. Die Trägerstruktur, die als „Rückgrat“ des Solarpaneels fungiert, wird direkt am Einsatzort im Weltraum hergestellt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da Kleinsatelliten, die heute den Großteil aller Satellitenkonstellationen ausmachen, immer mehr Energie verbrauchen, leistet die entfaltbare Solaranlage einen unverzichtbaren Beitrag zur Kostensenkung, da durch die kompakte Lagerung der Materialien beim Transport in den Orbit Fracht- und Materialkosten gespart werden. Ersten Schätzungen zufolge könnte das Produkt die Kosten bis um das Zehnfache reduzieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">DCUBED und Solestial planen, bereits in der zweiten Hälfte des kommenden Jahres eine InOrbit-Demonstration der Solaranlage durchzuführen. 2025 soll eine 1 Kilowatt starke Version, ab 2026 eine 10 kW-Version verfügbar sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Thomas Sinn, CEO von DCUBED, kommentierte: &#8222;Ich freue mich, dass wir mit Solestial an einem Produkt arbeiten, das schon in wenigen Jahren den Energieverbrauch für Kleinsatelliten revolutionieren könnte. Unsere geplante Solaranlage wird die Kosten für die Energieversorgung von orbitalen Transportfahrzeugen, In-Orbit-Service-Missionen und die Tausenden von Kleinsatelliten, die Konstellationen bilden, drastisch senken. Unsere Erfahrung in der Raumfahrt bei der Herstellung und der einzigartige Ansatz von Solestial für ultradünne Solardecken bedeuten einen Best-of-Both-Worlds-Ansatz zur Erfüllung der Energiebedürfnisse der Tausenden von Satelliten, die in den nächsten zwei Jahren gestartet werden.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Wir freuen uns, mit DCUBED an diesem spannenden Projekt zusammenzuarbeiten&#8220;, sagte Stan Herasimenka, Mitbegründer und CEO von Solestial. &#8222;Unsere SiliziumSolardecken bieten eine einzigartige Kombination aus Erschwinglichkeit, Flexibilität, hohem Energieoutput relativ zum Gewicht und Haltbarkeit, die auf dem Markt unübertroffen ist. DCUBED ist ein ausgezeichneter Partner, und wir freuen uns darauf, die Fähigkeiten beider Technologien unter Beweis zu stellen“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die beiden Unternehmen, die derzeit die letzten Vertragsvereinbarungen abschließen, haben bereits bei der Entwicklung eines Solarpanels für ein SmallSat-Projekt zusammengearbeitet, das Anfang 2024 starten soll.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach der Vorstellung des Produkts auf der SpaceTechExpo werden DCUBED und Solestial Gespräche einleiten, um erste Anwender und Pilotkunden zu identifizieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über DCUBED</strong><br>DCUBED (kurz für Deployables Cubed GmbH) ist ein deutsches NewSpace-Unternehmen, das Auslösevorrichtungen, technische Komponenten und bewegliche Strukturen für eine Vielzahl von Raumfahrtanwendungen entwickelt und herstellt. DCUBED startete 2018 mit einem 3D-Drucker und einem Team von zwei Mitarbeitern. Heute bietet das Unternehmen mehrere Produktlinien an und beliefert die Raumfahrt-Marktführer in 15 Ländern auf 4 Kontinenten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der Mission, Großes im Weltraum zu ermöglichen, ist DCUBED ein Pionier bei der Herstellung von Strukturen im All (In-Space-Manufacturing).</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Solestial</strong><br>Solestial, Inc. (&#8222;Solestial&#8220;) ist ein Solarenenergie Unternehmen für den Weltraum. Solestial entwickelt eine Silizium-Solarzelle, die sich unter Sonnenlicht bei einer durchschnittlichen Betriebstemperatur von 80°C selbst regenerieren kann. Solestials Solarzellen sind in einer ultradünnen, flexiblen und leichtgewichtigen Solardecke verpackt, die darauf ausgelegt ist, bis zu 10 Jahre im Erdorbit zu bestehen. Die Solardecken von Solestial können rein maschinell hergestellt werden, was zu Kosteneinsparungen von bis zu 90% führt. Solestial plant, bis 2025 eine Produktionsanlage in Betrieb zu nehmen, die in der Lage ist Solardecken mit einer Leistung von 10 Megawatt pro Jahr herzustellen. Die innovative Technologie von Solestial bedeutet einen Paradigmenwechsel bei Solarenergie im Weltall für die heutigen Satellitenkonstellationen und Forschungsprojekte bis hin zu möglichen Mondsiedlungen und Dienstleistungen im Weltraum in der Zukunft. So bietet Solestial eine erschwingliche, langlebige, skalierbare Lösung zur Energieversorgung der NewSpace Wirtschaft. Solestial ist ein US-Unternehmen, das Zellen und Decken in Tempe, Arizona, herstellt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



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<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20059.msg555847#msg555847" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">DCUBED (Deployables Cubed GmbH)</a></li>
</ul>
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		<title>TUM: Die Zukunft der Raumfahrt nachhaltig gestalten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Nov 2023 09:45:43 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Chiara Manfletti hat beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), der European Space Agency (ESA) und bei der nationalen Raumfahrtagentur Portugals in leitenden Positionen gearbeitet. An der TUM gibt sie ihre Erfahrungen nun an Studierende weiter und forscht an einer nachhaltigen Zukunft der Raumfahrt – wie sie in dieser Episode von „NewIn“ erklärt. Eine [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Chiara Manfletti hat beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), der European Space Agency (ESA) und bei der nationalen Raumfahrtagentur Portugals in leitenden Positionen gearbeitet. An der TUM gibt sie ihre Erfahrungen nun an Studierende weiter und forscht an einer nachhaltigen Zukunft der Raumfahrt – wie sie in dieser Episode von „NewIn“ erklärt. Eine Pressemitteilung der Technischen Universität München.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Technische Universität München 7. November 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ChiaraManflettiUBenzTUM1k5.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Chiara Manfletti. (Bild: U. Benz / TUM)" data-rl_caption="" title="Chiara Manfletti. (Bild: U. Benz / TUM)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ChiaraManflettiUBenzTUM26.jpg" alt="Chiara Manfletti. (Bild: U. Benz / TUM)" class="wp-image-133274"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Chiara Manfletti. (Bild: U. Benz / TUM)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">7. November 2023 &#8211; Dass sich Chiara Manfletti für eine Karriere als Ingenieurin entschied, hatte sich nicht unbedingt abgezeichnet. „Ich konnte mir viele Studiengänge vorstellen“, sagt sie: „Meeresbiologie, Journalismus, Tiermedizin oder auch Jura“. Der Wunsch, praktische Probleme zu lösen, gab dann den Ausschlag für das Ingenieurwesen, nur die Richtung war noch offen. „Eines Tages sah ich mit meinen Eltern die Cassini-Huygens-Mission der ESA im Fernsehen und war fasziniert von der Landung der Sonde auf dem Titan.  Das hat mich so begeistert, dass ich mich letztlich für die Raumfahrt entschieden habe.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Europäische Überfliegerin</strong><br>Heute steht kaum jemand so sehr für den Geist der europäischen Raumfahrt wie Chiara Manfletti: Sie studierte Aeronautical Engineering in London – dem Master am Imperial College folgte ein weiterer an der International Space University in Straßburg und eine Promotion an der RWTH Aachen. Im Anschluss daran arbeitete sie als Forschungsingenieurin für Raketenantriebe beim DLR, bevor sie zur ESA wechselte, wo sie die Abteilung Policy and Programmes Coordination leitete. Während ihrer Zeit bei der ESA war sie auch am Aufbau der nationalen portugiesischen Raumfahrtagentur beteiligt und wurde deren erste Präsidentin.</p>



<p class="wp-block-paragraph">2022 folgte sie dann dem Ruf an die TUM. „Universitäten werden – auch in Europa – immer mehr zu Inkubatoren für neue Ideen und für Start-ups“, sagt sie. „Ich glaube an der TUM ist für beide Dimensionen ein optimales Umfeld: Für interdisziplinäre Forschung um echte wissenschaftliche Durchbrüche zu erreichen und ein Ökosystem für schnellen Technologietransfer“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Darüber hinaus ist Chiara Manfletti der Kontakt zu Studierenden sehr wichtig: „Mit Studierenden zu arbeiten, ist inspirierend und eine großartige Sache. Ich freue mich sehr, meine Erfahrungen an sie weiterzugeben und ihnen auch zu vermitteln, wie sie das Meiste aus ihrem Wissen und ihrer Energie machen können,“ sagt sie. „Wenn ich in meiner Karriere Entscheidungen treffen musste, habe ich mich nie gefragt ‚Kann ich das‘, sondern ‚Möchte ich das‘ und das will ich den Studierenden gern mit auf ihren Weg geben.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit zusammen denken</strong><br>Um die Raumfahrt nachhaltiger zu machen, ist Chiara Manfletti überzeugt, müsse auch die Wirtschaftlichkeit mitgedacht werden. „Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit kann man in der Raumfahrt nicht trennen,“ sagt sie. „Auf den Klimawandel kann es Antworten aus dem All geben, etwa durch Erdbeobachtungsservices, die die Basis für wichtige Forschung sind – die aber auch eine wirtschaftliche Dimension haben.“ </p>



<p class="wp-block-paragraph">An ihrem Lehrstuhl forscht sie beispielsweise an umweltfreundlichen Raumfahrtantrieben, darunter auch die Wasser-Elektrolyse oder die Verwendung von Sauerstoff und Methan. Mit ihrem Start-up Neuraspace widmet sie sich außerdem der Eindämmung und Vermeidung von Weltraumschrott. Auch die Wiederverwertung und Produktion bestimmter Materialien direkt im All wird laut Chiara Manfletti ein wichtiges Thema: „Wir können nicht ewig Ressourcen von der Erde ins All bringen, sondern müssen dort eine Art Kreislaufwirtschaft aufbauen“, sagt sie. „Für eine nachhaltige Zukunft der Raumfahrt müssen wir an Dingen forschen, die heute noch ein bisschen nach Science-Fiction klingen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weitere Informationen und Links</strong><br>Der <a href="https://www.asg.ed.tum.de/smp/startseite/" type="link" id="https://www.asg.ed.tum.de/spm/startseite/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Lehrstuhl für Raumfahrtantriebe und -mobilität</a> unter der Leitung von Prof. Chiara Manfletti forscht an innovativen, intelligenten und nachhaltigen Antriebs- und Betriebskonzepten für Raketen und Satelliten.<br>Der Lehrstuhl wird gefördert über die <a href="https://www.hightechagenda.de/" data-type="link" data-id="https://www.hightechagenda.de/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Hightech Agenda Bayern</a>.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-rich is-provider-handler-einbetten wp-block-embed-handler-einbetten wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe loading="lazy" title="NewIn: Prof. Chiara Manfletti" width="1200" height="675" src="https://www.youtube.com/embed/E1w_DPZAVxU?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div><figcaption class="wp-element-caption"><em>Was bewegt unsere neu berufenen Professor:innen? In welche Bereiche wirkt ihre Forschung und auf was freuen sie sich an der TUM besonders? Das und mehr verraten sie in unserer Serie „NewIn“. In dieser Folge stellen wir Chiara Manfletti vor. Sie ist Professorin für Raumfahrtantriebe und hat beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), der European Space Agency (ESA) und bei der nationalen Raumfahrtagentur Portugals in leitenden Positionen gearbeitet. An der TUM gibt sie ihre Erfahrungen nun an Studierende weiter und forscht an einer nachhaltigen Zukunft der Raumfahrt – wie sie in dieser Episode von „NewIn“ erklärt. (Quelle: TUM)</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3080.msg555570#msg555570" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Persönlichkeiten der Raumfahrt &#8211; Nachrichten</a></li>
</ul>
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		<title>UNIO schließt Pre-Seed-Finanzierung mit renommierten strategischen Investoren ab</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/unio-schliesst-pre-seed-finanzierung-mit-renommierten-strategischen-investoren-ab/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Oct 2023 16:05:09 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>UNIO erhält Pre-Seed Investition in Höhe von insgesamt 2,5 Millionen Euro von den etablierten Raumfahrtunternehmen OHB und IABG sowie den bestehenden UNIO-Anteilseignern SES und Reflex Aerospace. Eine Pressemitteilung der UNIO Enterprise GmbH. Quelle: UNIO Enterprise GmbH / B2P Communications Consulting GmbH Berlin/München 30. Oktober 2023. München, 30. Oktober 2023 &#8211; Das in München ansässige New-Space-Start-up [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">UNIO erhält Pre-Seed Investition in Höhe von insgesamt 2,5 Millionen Euro von den etablierten Raumfahrtunternehmen OHB und IABG sowie den bestehenden UNIO-Anteilseignern SES und Reflex Aerospace. Eine Pressemitteilung der UNIO Enterprise GmbH.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: UNIO Enterprise GmbH / B2P Communications Consulting GmbH Berlin/München 30. Oktober 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/UNIOSatsinspaceUNIO2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Inter-Satelliten-Verbindungen mit Laserlicht - UNIO-Satelliten im All; künstlerische Darstellung. (Grafik: UNIO)" data-rl_caption="" title="Inter-Satelliten-Verbindungen mit Laserlicht - UNIO-Satelliten im All; künstlerische Darstellung. (Grafik: UNIO)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="368" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/UNIOSatsinspaceUNIO26.jpg" alt="Inter-Satelliten-Verbindungen mit Laserlicht - UNIO-Satelliten im All; künstlerische Darstellung. (Grafik: UNIO)" class="wp-image-133016" style="aspect-ratio:0.7065217391304348;width:262px;height:auto" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/UNIOSatsinspaceUNIO26.jpg 260w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/UNIOSatsinspaceUNIO26-212x300.jpg 212w" sizes="(max-width: 260px) 100vw, 260px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Inter-Satelliten-Verbindungen mit Laserlicht &#8211; UNIO-Satelliten im All; künstlerische Darstellung. (Grafik: UNIO)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">München, 30. Oktober 2023 &#8211; Das in München ansässige New-Space-Start-up UNIO hat heute bekannt gegeben, dass es eine Pre-Seed Finanzierung in Höhe von 2,5 Millionen Euro erhalten hat. UNIO verfolgt die Mission, durch die nahtlose Verknüpfung von erd- und satellitengestützten Netzen lückenlose Konnektivität für vernetzte Fahrzeuge zu ermöglichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hauptinvestoren in der Finanzierungsrunde sind der Raumfahrt- und Technologiekonzern OHB SE und das europäische Technologieunternehmen IABG, das auf eine lange Tradition in der Luft- und Raumfahrt zurückblickt. Zudem sind SES und Reflex Aerospace (Gründungspartner des UNIO-Joint-Ventures zusammen mit Mynaric und Isar Aerospace) beteiligt und erweitern ihre bestehenden Investitionen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der Finanzierung treibt UNIO die Entwicklung und Markteinführung des UNIO-Bridge-Produkts voran. Diese kommerzielle Lösung für Nutzfahrzeuge ermöglicht einen nahtlosen Wechsel zwischen 5G-Netzen und Satellitenkonnektivität. So garantiert sie lückenlose Internetverbindung und hat das Potential, den Markt für vernetzte Fahrzeugen zu revolutionieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Produkt soll sowohl im Logistik- als auch im Landwirtschaftsbereich zum Einsatz kommen. Bereits Anfang 2024 sollen die ersten Produkte an einen Ankerkunden ausgeliefert werden. Die vollständige Markteinführung ist für das dritte Quartal 2024 geplant.</p>



<p class="wp-block-paragraph">UNIO CEO Katrin Bacic betonte: „Ich freue mich sehr, dass OHB und IABG gemeinsam mit den bestehenden Joint-Venture-Partnern SES und Reflex Aerospace die Finanzierung garantieren, um unser bahnbrechendes UNIO-Bridge-Produkt zu entwickeln. Angesichts des herausfordernden Finanzierungsumfelds sind die Investitionsbereitschaft und das Finanzierungsvolumen eine klare Bestätigung für die Schlagkraft unseres Entwicklungsprodukts, das kurz vor der Produktion steht, als auch für unsere Geschäftsstrategie, sehr schnelle, sichere und lückenlose Konnektivität für alle mobilen Anwendungen zu bieten.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Marco Fuchs, CEO der OHB SE ergänzte: „UNIO kommt genau zum richtigen Zeitpunkt, um den wachsenden Markt für maßgefertigte Raumfahrtanwendungen abzudecken. Dank dem geteilten Know-How seiner Partner ist UNIO in der Pole Position um den Markt für sichere und schnelle Kommunikation zu adressieren. Das Geschäft von UNIO ergänzt unser bestehendes Portfolio perfekt. Daher freuen wir uns sehr, Teil der Zukunft der Satellitenkommunikation zu sein.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Prof. Dr. Rudolf F. Schwarz, CEO und Eigentümer von IABG sagte: „Die Nachfrage nach Erdbeobachtungsdaten und nahtloser 5G-SatCom-Konnektivität steigt in verschiedenen Bereichen. UNIO bietet eine Lösung durch die Kombination verschiedener Elemente in seinem Ökosystem – vom Satellitenbau über Launch-Fähigkeiten bis hin zu Laser- und RF-Verbindungen und dem Satellitenbetrieb. Dieses Modell ist für mich der Inbegriff einer New Space-Wertschöpfungskette. Ich freue mich daher, ein Gesellschafter von UNIO zu werden, nicht zuletzt, weil die IABG einige unserer innovativen Lösungen und Produkte in die Partnerschaft einbringen kann.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über UNIO</strong><br>UNIO ist ein 2022 in München gründetes New-Space-Unternehmen. Als Joint Venture von Isar Aerospace (dem Hersteller von Europas vielseitigster Trägerrakete für kleine Nutzlasten), Reflex Aerospace (Europas erstem Venture-Capitalfinanziertem Satelliten-Hersteller), Mynaric (dem weltweitem Pionier für die Skalierung von Laserkommunikation) und SES (dem weltweit führendem Satellitenbetreiber und Anbieter von Konnektivität für Inhalte) vereint UNIO hierbei als derzeit einziges Unternehmen, die Expertise von führenden Playern aus allen für Satelliten-Kommunikation entscheidenden Kernbereichen. Ziel von UNIO ist es, Europas erste souveräne, kommerzielle Satellitenkonstellation für schnelle, leistungsstarke und sichere Konnektivität aufzubauen. Das Hauptaugenmerk von UNIO richtet sich dabei auf den Mobilitäts- und Logistiksektor. Weitere potentielle Anwendungsgebiete sind direkte Kommunikation zwischen Unternehmen (B2B) oder zwischen Unternehmen und öffentlichen Verwaltungen (B2G).</p>



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			</item>
		<item>
		<title>Reflex Aerospace schließt ersten kommerziellen Kundenvertrag mit MBS ab</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/reflex-aerospace-schliesst-ersten-kommerziellen-kundenvertrag-mit-mbs-ab/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Jun 2023 19:21:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[MBS]]></category>
		<category><![CDATA[München]]></category>
		<category><![CDATA[New Space]]></category>
		<category><![CDATA[Reflex Aerospace]]></category>
		<category><![CDATA[Start-Up]]></category>
		<category><![CDATA[Usingen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Reflex Aerospace und Media Broadcast Satellite (MBS) starten Zusammenarbeit, um Innovationen im Weltraum voranzutreiben. Eine Pressemitteilung von Reflex Aerospace. Quelle: Reflex Aerospace / B2P Communications Consulting GmbH Berlin/München 13. Juni 2023. München/Berlin/Usingen, 13. Juni 2023 – Reflex Aerospace, ein Start-up mit Sitz in München und Berlin, das auf das Design und die Herstellung innovativer Satelliten [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Reflex Aerospace und Media Broadcast Satellite (MBS) starten Zusammenarbeit, um Innovationen im Weltraum voranzutreiben. Eine Pressemitteilung von Reflex Aerospace.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Reflex Aerospace / B2P Communications Consulting GmbH Berlin/München 13. Juni 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ReflexSatellite2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Satellit von Reflex Aerospace über der Erde - künstlerische Darstellung. (Bild: Reflex Aerospace)" data-rl_caption="" title="Satellit von Reflex Aerospace über der Erde - künstlerische Darstellung. (Bild: Reflex Aerospace)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ReflexSatellite26.jpg" alt="Satellit von Reflex Aerospace über der Erde - künstlerische Darstellung. (Bild: Reflex Aerospace)" class="wp-image-127867"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Satellit von Reflex Aerospace über der Erde &#8211; künstlerische Darstellung. (Bild: Reflex Aerospace)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">München/Berlin/Usingen, 13. Juni 2023 – Reflex Aerospace, ein Start-up mit Sitz in München und Berlin, das auf das Design und die Herstellung innovativer Satelliten spezialisiert ist, gewinnt mit <a href="https://mb-satellite.com/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">MBS</a> seinen ersten kommerziellen Kunden. Die Zusammenarbeit bietet Reflex die Gelegenheit, seine Expertise bei innovativen Design- und Fertigungsmethoden einzusetzen um MBS bei der Bereitstellung Weltall-Basierten Technologien zu unterstützen. Um den Satelliten in den Erdorbit zu befördern, steht bereits ein Starttermin im Herbst 2024 fest. Der Launch ist ein wichtiger Meilenstein in der ambitionierten Planung beider Unternehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit mehr als 40 Jahren Erfahrung im Raumfahrtbereich ist MBS mit Sitz in Usingen (Hessen) ein bewährter Service-Integrator und Netzwerkbetreiber, der weltweit Datentransfer- und Kommunikationsdienstleistungen anbietet. Die Zusammenarbeit mit Reflex ermöglicht dem Unternehmen, bahnbrechende Technologie innerhalb kürzester Zeit einzusetzen. Hierfür designed und produziert Reflex einen maßgeschneiderten Satelliten, der neue Standards in der Satellitenfertigung setzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Ankündigung erfolgt fast genau zwei Jahre nach Gründung von Reflex Aerospace und kurz nach der erfolgreichen Erhöhung der Seed- Finanzierungsrunde, um 1,75 Millionen Euro auf insgesamt fast 9 Millionen Euro.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sven Sünberg, Geschäftsführer und Gesellschafter von MBS, betont: &#8222;Ich bin begeistert, dass wir nach langer und intensiver Suche einen Partner gefunden haben, der über die Fähigkeiten, die Denkweise und die Erfahrung verfügt, um unsere Technologie sicher in den Orbit zu bringen und zu betreiben. Wir brauchen den Pragmatismus des New Space; eine anpassungsfähige, aber gleichzeitig sehr zuverlässige Satellitenplattform – aber vor allem den Mut, Neues zu wagen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Walter Ballheimer, CEO von Reflex Aerospace, ist zuversichtlich, dass die Zusammenarbeit die Vorteile von Reflex einzigartiger Satelliten- Herstellungsmethode hervorhebt: „Wir sind MBS außerordentlich dankbar, dass sie uns mit dieser wichtigen Mission betraut haben. Die Zusammenarbeit zeigt, dass der innovative Ansatz von Reflex Aerospace in den Bereichen Satellitendesign und -Herstellung sowie das Versprechen einer Lieferung „in Lichtgeschwindigkeit“ genau das ist, was der Markt in Zeiten wachsenden Innovationsdrucks erwartet.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Reflex Aerospace, ein 2021 gegründetes NewSpace-Start-up mit Sitz in Berlin und München ist führend bei der Entwicklung und Fertigung von fortschrittlichen, Dual-Use Satelliten. Das Unternehmen nutzt innovative Methoden um die Entwicklungsdauer und Produktion von Satelliten zu modernisieren und dadurch deutlich kürzere Lieferzeiten und eine höhere Zuverlässigkeit zu erreichen. Durch den Einsatz von KI beim Designprozess und optimierten Produktionsstraßen verkürzt Reflex die Zeit zwischen Bestellung und Auslieferung drastisch und ermöglicht Kunden so, neue Technologien in Lichtgeschwindigkeit einzusetzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19012.msg550378#msg550378" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">UNIO &#8211; EU Konstellation</a></li>
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		<title>Reflex Aerospace beschleunigt Kurs Richtung erste kommerzielle Mission und erweitert Investorenkreis</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/reflex-aerospace-beschleunigt-kurs-richtung-erste-kommerzielle-mission-und-erweitert-investorenkreis/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 May 2023 14:18:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Bayern kapital]]></category>
		<category><![CDATA[Falcon 9]]></category>
		<category><![CDATA[München]]></category>
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		<category><![CDATA[Satellitenkommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Satellitenkonstellationen]]></category>
		<category><![CDATA[Start-Up]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Raketenstart für Demo-Satelliten gebucht (Herbst 2024 auf SpaceX Falcon 9). Demo-Satellit wird in München montiert (Eröffnung erster Micro Factory in 2023). Eine Pressemitteilung von Reflex Aerospace. Quelle: Reflex Aerospace / B2P Communications Consulting GmbH Berlin/München 15. Mai 2023. Berlin/München, 15. Mai 2023 – Pünktlich zum zweiten Firmenjubiläum beschleunigt Reflex Aerospace seinen Kurs in Richtung der [&#8230;]</p>
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]]></description>
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<h4 class="wp-block-heading">Raketenstart für Demo-Satelliten gebucht (Herbst 2024 auf SpaceX Falcon 9). Demo-Satellit wird in München montiert (Eröffnung erster Micro Factory in 2023). Eine Pressemitteilung von Reflex Aerospace.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Reflex Aerospace / B2P Communications Consulting GmbH Berlin/München 15. Mai 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ReflexSat1in2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Satellit von Reflex Aerospace über der erde - künstlerische Darstellung. (Grafik: Reflex Aerospace)" data-rl_caption="" title="Satellit von Reflex Aerospace über der erde - künstlerische Darstellung. (Grafik: Reflex Aerospace)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ReflexSat1in26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Satellit von Reflex Aerospace über der Erde &#8211; künstlerische Darstellung. (Grafik: Reflex Aerospace)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Berlin/München, 15. Mai 2023 – Pünktlich zum zweiten Firmenjubiläum beschleunigt Reflex Aerospace seinen Kurs in Richtung der ersten kommerziellen Raumfahrtmission: Für seinen Demo-Satelliten hat das in Berlin und München ansässige Raumfahrt-Start-Up einen festen Raketenstartplatz gebucht. Der Start erfolgt im Herbst 2024 auf einer Rakete des Typs Falcon 9 von SpaceX. Ziel der Mission ist es, neue Technologien erstmals im All zu validieren. Der ca. 120 Kilogramm-schwere Demo-Satellit befindet sich aktuell in der Entwicklung und wird in München montiert werden. Die dortige `Micro Factory´ zur Fertigung kundenspezifischer Satelliten eröffnet noch in diesem Jahr.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unterstützt werden diese Schritte durch eine Ausweitung der sogenannten Seed-Finanzierung um weitere 1,75 Millionen Euro (auf insgesamt fast 9 Millionen Euro). Neben Aufstockungen seitens bestehender Investoren stößt Bayern Kapital über seinen Innovationsfonds EFRE Bayern neu zum Kreis der Anteilseigner hinzu. Als einer der erfahrensten und aktivsten Venture- und Growth-Investoren der deutschen High-Tech-Finanzierungslandschaft wird Bayern Kapital mit dem Investment u. a. den Aufbau der ersten Micro Factory bei München finanzieren. Angetrieben durch erwartete kommerzielle Auftragseingänge soll die Seed-Finanzierung im Jahresverlauf weiter ansteigen. Darüber hinaus ist künftig auch der Starburst Accelerator &#8211; einer der renommiertesten europäischen Accelerators für Luft- und Raumfahrt-Start-Ups – mit an Bord, um als Partner von Reflex Aerospace den Aufbau des internationalen Geschäfts zu unterstützen, vor allem in den USA sowie in Frankreich.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ReflexSat2in2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Satellit von Reflex Aerospace mit Bremssegel über der Erde - künstlerische Darstellung. (Grafik: Reflex Aerospace)" data-rl_caption="" title="Satellit von Reflex Aerospace mit Bremssegel über der Erde - künstlerische Darstellung. (Grafik: Reflex Aerospace)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ReflexSat2in26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Satellit von Reflex Aerospace mit Bremssegel über der Erde &#8211; künstlerische Darstellung. (Grafik: Reflex Aerospace)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Walter Ballheimer, CEO von Reflex Aerospace, begrüßt die aktuelle Entwicklung: &#8222;Als New Space Start-Up brennen wir natürlich darauf, die Leistungsfähigkeit unserer Technologien direkt im All unter Beweis zu stellen. Daher freuen wir uns sehr, dass dieser Meilenstein mit unserem ersten festen Raketenstartplatz in greifbare Nähe rückt. Die Aufstockung unserer Finanzierung bestätigt das Vertrauen unserer Investoren in dieses Ziel. Mit diesem Rückenwind treiben wir den Aufbau unserer ersten Micro Factory voran, die wir in der zweiten Jahreshälfte 2023 in München eröffnen. Zudem sind wir voll auf Kurs, unsere Belegschaft 2023 standort-übergreifend auf rund 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nahezu zu verdoppeln.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Monika Steger, Geschäftsführerin von Bayern Kapital, ergänzt: „Wir freuen uns sehr über Reflex Aerospace als weiteres Portfoliounternehmen im Luft und Raumfahrtsektor – im Bereich „New Space“ zählen wir zu den Investoren der ersten Stunde und sind bereits an zahlreichen spannenden Unternehmen wie Isar Aerospace, Quantum Systems und OroraTech beteiligt. Reflex Aerospace hat ein vielversprechendes Geschäftsmodell, dessen Weiterentwicklung wir gerne begleiten“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Reflex Aerospace:</strong><br>Reflex Aerospace wurde 2021 gegründet. Das in Berlin und München ansässiges NewSpace Start-Up hat zum Ziel, mit leistungsstarken und auf individuelle Anforderungen zugeschnittenen Satelliten den Markt zu modernisieren. Durch Software-basierte und Sicherheits-optimierte Produkt-Architekturen sowie Kunden-orientierte Serviceangebote erfüllt das Unternehmen die Bedürfnisse seiner Kunden deutlich schneller, günstiger und flexibler als etablierte und andere NewSpace-Hersteller. Zusammen mit den Partnerfirmen Mynaric, Isar Aerospace und SES ist Reflex Aerospace zudem Anteilseigner an dem Joint Venture UNIO, das eine europäische Satellitenkonstellation für Breitband-Internet aufbauen will.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Bayern Kapital:</strong><br>Die Bayern Kapital GmbH mit Sitz in Landshut ist die Venture-/Growth-Capital-Gesellschaft des Freistaats Bayern. Sie begleitet innovative High-Tech-Unternehmen im Freistaat über verschiedene Wachstumsphasen, von Seed bis Later Stage, mit Beteiligungskapital in Höhe von 0,25 bis 25 Mio. Euro. Lücken im VC-Bereich schließt Bayern Kapital oftmals in bewährter Konsortium-Konstellation mit privaten Investoren (Business Angels, Family Offices und Corporate Ventures).<br>Bayern Kapital verwaltet spezialisierte Beteiligungsfonds mit einem Volumen von rund 700 Mio. Euro. Seit der Gründung 1995 auf Initiative der Staatsregierung hat die 100-prozentige Tochtergesellschaft der LfA Förderbank Bayern bislang rund 430 Millionen Euro eigenes Beteiligungskapital in rund 300 Start-ups und Scale-ups aus Branchen wie Life Sciences, Software &amp; IT, Werkstoffe &amp; Neue Materialien, Nanotechnologie sowie Umwelttechnologie investiert. So sind in Bayern über 8.000 Arbeitsplätze dauerhaft in zukunftsfähigen Unternehmen entstanden. Das aktive Portfolio umfasst derzeit über 80 Unternehmen.<br>Beispiele für zahlreiche bahnbrechende Erfolgsgeschichten, die Bayern Kapital bereits früh begleitet hat, sind EOS (heute der weltweit führende Technologieanbieter im industriellen 3D-Druck von Metallen und Kunststoffen), Proglove, Fazua, SimScale, Scompler, egym, Parcellab, Cobrainer, Quantum Systems, Casavi, Riskmethods, Tubulis, Catalym, Immunic, Sirion, tado und viele weitere.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19012.msg549657#msg549657" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">UNIO &#8211; EU Konstellation</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/reflex-aerospace-beschleunigt-kurs-richtung-erste-kommerzielle-mission-und-erweitert-investorenkreis/" data-wpel-link="internal">Reflex Aerospace beschleunigt Kurs Richtung erste kommerzielle Mission und erweitert Investorenkreis</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Auftakt zur Vortragsreihe &#8222;Die größte Geschichte aller Zeiten&#8220;</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/auftakt-zur-vortragsreihe-die-groesste-geschichte-aller-zeiten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 May 2023 21:31:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Astrobiologie/Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Kosmologie]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Die größte Geschichte aller Zeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Harald Lesch]]></category>
		<category><![CDATA[LMU]]></category>
		<category><![CDATA[MSCL]]></category>
		<category><![CDATA[München]]></category>
		<category><![CDATA[ORIGINS]]></category>
		<category><![CDATA[Quadro Nuevo]]></category>
		<category><![CDATA[Universum]]></category>
		<category><![CDATA[Vorlesung]]></category>
		<category><![CDATA[Vortrag]]></category>
		<category><![CDATA[Was hat das Universum mit uns zu tun?]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaftsjahr 2023 – Unser Universum]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=126319</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am 25. April 2023 fand die Auftaktveranstaltung des Wissenschaftsjahres 2023 an der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) statt. Raumfahrer Net war vor Ort. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Veranstaltungsbesuch 25. April 2023, LMU. Das Wissenschaftsjahr wird vom Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung gefördert. Die Veranstaltungen an der LMU finden in Zusammenarbeit mit dem Exzellenzcluster ORIGINS und [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/auftakt-zur-vortragsreihe-die-groesste-geschichte-aller-zeiten/" data-wpel-link="internal">Auftakt zur Vortragsreihe &#8222;Die größte Geschichte aller Zeiten&#8220;</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 25. April 2023 fand die Auftaktveranstaltung des Wissenschaftsjahres 2023 an der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) statt. Raumfahrer Net war vor Ort.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Veranstaltungsbesuch 25. April 2023, LMU.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Muenchen25042023a600.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Das Audimax der LMU. (Foto: Thomas Weyrauch)" data-rl_caption="" title="Das Audimax der LMU. (Foto: Thomas Weyrauch)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Muenchen25042023a260.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Das Audimax der LMU. (Foto: Thomas Weyrauch)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Das Wissenschaftsjahr wird vom Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung gefördert. Die Veranstaltungen an der <a href="https://www.lmu.de/de/index.html" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">LMU</a> finden in Zusammenarbeit mit dem <a href="https://www.origins-cluster.de/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Exzellenzcluster ORIGINS</a> und dem Munich Science Communication Lab (<a href="https://www.mscl.de/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">MSCL</a>) statt. Im Audimax der LMU hatten die Initiatoren der Vortragsreihe Prof. Dr. Harald Lesch, Dr. Cecilia Scorza-Lesch, Dr. Arno Riffeser und Christine Freitag für ein lehrreiches und unterhaltsames Programm gesorgt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Beginn stand eine musikalischen Einstimmung durch die von Mulo Francel und Didi Lowka 1996 gegründete Musikgruppe <a href="https://quadronuevo.de/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Quadro Nuevo</a>.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Muenchen25042023c600.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Quadro Nuevo in der LMU. (Foto: Thomas Weyrauch)" data-rl_caption="" title="Quadro Nuevo in der LMU. (Foto: Thomas Weyrauch)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Muenchen25042023c260.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Quadro Nuevo in der LMU. (Foto: Thomas Weyrauch)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Moderator Christoph Süß begrüßte anschließend die Anwesenden und führte durch die Veranstaltung. Der Studiendekan der Fakultät für Physik, Prof. Dr. Jochen Weller, richtete als Hausherr einige Worte an das Publikum, das den Veranstaltungsraum sehr umfänglich gefüllt hatte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es folgte ein animierender Vortrag, den Prof. Dr. Harald Lesch in routinierter und belebender Art und Weise absolvierte. Quasi im Husarenritt ging es durch Raum und Zeit, wurde die Verbindung zwischen Universum, seiner Geschichte und unserem Menschsein hergestellt. Für Prof. Dr. Harald Lesch nicht unüblich blieb nicht unerwähnt, dass die Naturgesetze nicht nur auf der Erde gelten, sondern überall im Universum in gleicher Art.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Muenchen25042023d600.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Christoph Süß: Da ist der Urknall (auch). (Foto: Thomas Weyrauch)" data-rl_caption="" title="Christoph Süß: Da ist der Urknall (auch). (Foto: Thomas Weyrauch)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Muenchen25042023d260.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Christoph Süß: Da ist der Urknall (auch). (Foto: Thomas Weyrauch)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Überhaupt ist das das Thema der begonnenen Veranstaltungsreihe: &#8222;Die größte Geschichte aller Zeiten&#8220; reicht von der Entstehung des Universums, der Ausbildung seiner Strukturen, über die Entstehung erster Sterne, die Bildung von Galaxien, Sonnensystemen und Planeten bis zur Ausbildung des Lebens auf dem Planeten Erde und schließlich dem Anthropozän, demjenigen Erdzeitalter, das durch die Einflussnahme des Menschen auf biologische, geologische und atmosphärische Prozesse gekennzeichnet ist.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Muenchen25042023g600.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="Prof. Dr. Harald Lesch. (Foto: Thomas Weyrauch)" data-rl_caption="" title="Prof. Dr. Harald Lesch. (Foto: Thomas Weyrauch)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Muenchen25042023g260.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Prof. Dr. Harald Lesch. (Foto: Thomas Weyrauch)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die weiteren Vortragenden und Themen, die behandelt werden sollen, stellten Prof. Dr. Harald Lesch und Christoph Süß am Schluss der vergnüglichen Auftaktveranstaltung vor.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Das gesamte Vortragsprogramm:</strong></p>



<ul class="wp-block-list" start="25">
<li><strong>25. April 2023<br>Auftaktveranstaltung</strong><br>19:30 Uhr im Audimax der LMU (A030, Geschwister-Scholl-Platz 1)<br>Öffentliche Veranstaltung mit einem Vortrag von Prof. Dr. Harald Lesch zum Thema: „Was hat das Universum mit uns zu tun?“, Interviews und Gesprächen mit AstronomInnen und musikalischen Einlagen.</li>



<li><strong>9.  Mai 2023<br>Was ist Zeit?</strong><br><strong>von Prof. Dr. Harald Lesch</strong><br>19:30 im großen Physik-Hörsaal der LMU (N120, Geschwister-Scholl-Platz 1)<br>Zum Auftakt beschäftigen uns zwei der grundlegendsten und rätselhaftesten Eigenschaften des ganzen Kosmos: das Sein und die Zeit. Was ist Zeit? Wie gehen die Naturwissenschaften historisch mit Zeit um? Wann hat sich die Rolle der Zeit in den Wissenschaften geändert? Hierzu gehören auch die Verfahren der historischen Rekonstruktion mittels der Annahme, dass die Naturgesetze überall und immer im Universum in der Weise gültig waren, wie sie es jetzt auf der Erde sind.</li>



<li><strong>23. Mai 2023<br>Wie begann das eigentlich alles? Die Geschichte vom Anfang des Universums</strong><br><strong>von Prof. Dr. Jochen Weller</strong><br>19:30 im großen Physik-Hörsaal der LMU (N120, Geschwister-Scholl-Platz 1)<br>Kosmologen versuchen die Anfänge des Universums mit modernen physikalischen Theorien zu modellieren und diese Modelle mit Beobachtungen zu überprüfen. Prof. Weller führt uns durch die Welt dieser Modelle und legt dar, welche astrophysikalischen Beobachtungen zu unserem modernen Weltbild geführt haben. Er stellt uns moderne Fragestellung, zum Beispiel nach dem Ursprung der beobachtenden Galaxienverteilung am Himmel, vor und wie diese Fragen mit Hilfe hochpräziser Instrumente beantwortet werden können. Uns erwartet eine spannende Reise in eine Welt, die nichts mit unseren Erfahrungen des Alltags gemein hat und trotzdem ihre Signaturen an unserem Himmel hinterlässt.</li>



<li><strong>6. Juni 2023<br>Am Anfang war Wasserstoff! Und was war davor?<br>von Prof. Dr. Otmar Biebel</strong><br>19:30 Uhr im großen Physik-Hörsaal der LMU (N120, Geschwister-Scholl-Platz 1)<br>Viele chemische Elemente sind uns aus dem Alltag vertraut. Dabei können die schweren Elemente eine beeindruckende Geschichte ihrer Entstehung bei Sternexplosionen erzählen, während die meisten der leichten Elemente im Kern von Sternen erbrütet wurden. Wasserstoff und Helium bildeten sich als erste Elemente schon wenige Minuten nachdem unser Universum im Urknall entstanden ist.<br>Aber es drängt sich eine Frage auf: Was war vor dem Wasserstoff?<br>Mit modernsten Experimenten wurde und wird nach und nach aufgedeckt, wie schon wenige Bruchteile einer Sekunde nach dem Urknall die Zutaten für die Entstehung der ersten Elemente entstanden sind und wie sich daraus die Bausteine zum Aufbau dieser Elemente gebildet haben. Zwar sind noch nicht alle Fragen beantwortet und auch noch nicht alle Rätsel der ersten billionstel Sekunde unseres Universums gelöst. Doch die darauf folgenden Minuten der Entwicklung unseres Universums bis zur Entstehung der ersten Elemente kennen wir heute genau. Werden Sie zum Beobachter unseres Universums, wenn wir seine Entwicklungsgeschichte bis zur Entstehung der ersten Elemente Revue passieren lassen.</li>



<li><strong>28. Juni 2023<br>Eine Virtuelle Tour durch unser Universum<br>von Dr. Klaus Dolag</strong><br>19:30 Uhr im großen Physik-Hörsaal der LMU (N120, Geschwister-Scholl-Platz 1)<br>Kosmologische Simulationen spielen Heutzutage eine bedeutende Rolle in der Erforschung der Strukturen im Universum und deren Bildung. Die Verwendung moderner Hochleistungsrechner erlauben, durch die mit ihrer Hilfe durchgeführten Berechnungen, theoretische Vorhersagen über die Verteilung und den Zustand der normalen, sowie der dunkle Materie im Universum. Die aktuellen Generationen derartiger Simulationen berücksichtigen eine große Bandbreite an physikalischen Prozessen und kommen damit der Realität des Universums während der gesamten Epoche der Strukturbildung sehr nahe. So liefern Beispielsweise die beobachteten, oftmals sehr eindrucksvollen Bilder von kollidierenden Galaxien schon einen Hinweis, auf welche spektakuläre Art und Weise sich Objekte in unserem Universum bilden. Das virtuelle Universum aus unseren Computern erlaubt es sogar, dies zu verfolgen, während es passiert. In einer Führung durch solche, am Computer erzeugten, virtuellen Universen bekommen sie Einsichten in die Entwicklung des Universums und dessen Strukturen, sowie die Methoden, mit denen sie erstellt wurden.</li>



<li><strong>4. Juli 2023<br>Galaxien und der kosmische Zyklus des Lebens<br>von Prof. Dr. Andreas Burkert</strong><br>19:30 Uhr im großen Physik-Hörsaal der LMU (N120, Geschwister-Scholl-Platz 1)<br>Galaxien, wie unsere Milchstrasse, sind die Welteninseln des Kosmos. In ihnen läuft der kosmische Zyklus des Lebens ab, dem wir unsere Existenz verdanken. Im Urknall entstanden nur die leichtesten Elemente, Wasserstoff und Helium. In den Galaxien entstehen aus diesem Urstoff dichte Gaswolken, die Geburtsstätten der Sterne. Die massereichen Sterne wandeln diese Atome des Urknalls in ihren heißen Zentren in schwerere Elemente um. Dabei entstehen auch die Bausteine des Lebens und der Erde. Am Ende ihrer Entwicklung explodieren diese Sterne als Supernovae und schleudern dabei den in ihrem Inneren produzierten Sternenstaub hinaus in die galaktische Umgebung. Daraus entstehen nun neue Gaswolken und in ihnen die nächste Generation von Sternen und nun auch, aus dem Sternenstaub, Planeten und, zumindest in einem Fall, Leben. Wir sind Sternenstaub.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Der Vortrag der Auftaktveranstaltung in bewegten Bildern bei Urknall, Weltall und das Leben:</strong></p>



<figure class="wp-block-embed is-type-rich is-provider-handler-einbetten wp-block-embed-handler-einbetten wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe loading="lazy" title="Harald Lesch Vortrag: Wir und das Universum • Wissenschaftsjahr 2023 LMU / BMBF" width="1200" height="675" src="https://www.youtube.com/embed/a2fxUDCb6u0?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19880.msg548909#msg548909" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Vortragsreihe: Die größte Geschichte aller Zeiten</a></li>
</ul>
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		<title>UNIO Enterprise: Kernkonsortium des Raumfahrt-Mittelstandes gründet NewSpace Systemhaus für den Aufbau von Satellitenkonstellationen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/unio-enterprise-kernkonsortium-des-raumfahrt-mittelstandes-gruendet-newspace-systemhaus-fuer-den-aufbau-von-satellitenkonstellationen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Sep 2022 08:08:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>UNIO Fortschrittsbericht 9/2022 &#8211; Eine Information der UNIO Enterprise GmbH, München. Quelle: UNIO Enterprise 5. September 2022. Hauptaugenmerk auf Konnektivität für den MobilitätssektorWie China und die USA braucht ein unabhängiges Europa seine eigene sichere Kommunikationskonstellation im Weltraum. Stichworte aus dem Leistungskatalog für kommerzielle Dienste sind hier &#8222;autonomes Fahren&#8220; und das &#8222;Internet der Dinge&#8220;; institutionelle Anwendungen [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">UNIO Fortschrittsbericht 9/2022 &#8211; Eine Information der UNIO Enterprise GmbH, München.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: UNIO Enterprise 5. September 2022.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Hauptaugenmerk auf Konnektivität für den Mobilitätssektor</strong><br>Wie China und die USA braucht ein unabhängiges Europa seine eigene sichere Kommunikationskonstellation im Weltraum. Stichworte aus dem Leistungskatalog für kommerzielle Dienste sind hier &#8222;autonomes Fahren&#8220; und das &#8222;Internet der Dinge&#8220;; institutionelle Anwendungen reichen von der zivilen bis zur militärischen Nutzung. Im Rahmen einer EU-Studie hat das europäische UNIO-Konsortium unter anderem das Innovationspotenzial des europäischen NewSpace-Sektors für das Großprojekt beleuchtet. Kern dieses NewSpace-Ansatzes ist das Prinzip, ein Gesamtkonzept aus mehreren Teilkonstellationen für jeweils spezifische kommerzielle Anwendungsbereiche zu realisieren. In ihrer Gesamtheit ergeben sie eine Metakonstellation mit ausreichender Kapazität für sichere private wie staatliche Anwendungen, und dies zu äußerst konkurrenzfähigen Preisen. Ziel ist dabei, den Nutzern die gewünschte Leistung, nicht aber dem Steuerzahler die ganze Technik zu verkaufen. Zur Bündelung aller dafür notwendigen Fähigkeiten unter einem Dach haben die drei bisherigen Kernunternehmen der UNIO-Konstellation &#8211; Startdienstanbieter Isar Aerospace, Laserspezialist Mynaric und Satellitenhersteller Reflex Aerospace &#8211; zusammen mit ihrem neuen Partner SES S.A. nun das zentrale europäische Betriebs- und Systemhaus UNIO Enterprise GmbH mit Sitz in München gegründet. Dahinter steht zudem das größte Innovationspotenzial des Netzwerks aus Startups und kleinen wie mittelständischen Raumfahrtunternehmen Europas.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>UNIO Enterprise: kommerziell, wettbewerbsfähig, schnell und nachhaltig</strong><br>Zentraler Ansatzpunkt für das revolutionäre Angebot von UNIO Enterprise an Europas Wirtschaft und Institutionen: kommerzielle Satcom-Dienste des Mobilitätssektors zu Lande, zu Wasser und in der Luft. Allein im Automobilbereich Europas soll das Marktvolumen hier bis 2030 auf über 14 Milliarden Euro anwachsen – und nur eine eigene europäische Lösung kann die Datensicherheit und den unabhängigen Betrieb für europäische Nutzer gewährleisten. &#8222;Den Wert der Initiative der Europäischen Kommission kann man gar nicht überschätzen – einerseits für die Sicherheit und die wirtschaftliche Entwicklungsfähigkeit des Kontinents, andererseits für die Bildung eines dringend gebotenen neuen Ecosystems der Raumfahrtindustrie unter starker Einbindung des Innovationspotenzials von Startups und KMU; dafür formuliert die EU-Kommission analog zu den Prioritäten auch der deutschen Politik sogar Garantien&#8220;, sagt Mitgründer Chris Lindener. „Für die Realisierung setzen wir nachdrücklich auf das Prinzip Wettbewerb als Gegenentwurf zu jeder Art von Monopolbeauftragung. Am Anfang ein wenig in den Wettbewerb investieren spart am Ende ein Vielfaches an Gesamtkosten&#8220;. UNIO Enterprise legt Tempo vor: Bereits 2023/24 steht eine erste Demonstrationsmission zweier Satelliten an, gefolgt vom Aufbau der geplanten Infrastruktur ab 2025. Durch die erstmalige serienmäßige Ausrüstung aller Satelliten einer Konstellation weltweit mit dem neuen Deorbit-Segelsystem ADEO aus dem Hause HPS, München vermeidet UNIO zudem die Bildung von Weltraumschrott schon auf der Erde, bevor er überhaupt im All entstehen kann. Schlüssel zur Wirtschaftlichkeit des Ganzen ist dabei der bewährte NewSpace-Hebel der Vertikalisierung.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Gründungsunternehmen bündeln Know-how</strong><br>Mit Mynaric, Isar Aerospace, Reflex Aerospace und SES als Gründungsunternehmen verfügt UNIO Enterprise über umfangreiches Know-how, um den Markt zu adressieren. Ein Beirat mit Vertretern der einzelnen Unternehmen wird UNIO Enterprise außerdem mit einschlägigem Fachwissen unterstützen. Der Vorsitzende des Beirats, Bülent Altan, kommentiert: &#8222;UNIO wird letztendlich durch Einbeziehung des privaten Sektors Hunderte von Millionen Euro an Entlastung für den staatlichen Auftraggeber und den Steuerzahler bringen. Das sollte Gold wert sein, besonders in diesen Zeiten.&#8220; Altan gehörte zu den ersten Mitarbeitern von SpaceX und leitete als Vice President für Satellite Mission Assurance Teams, die für die Avionik, Steuerung und Kontrolle der ersten Dragon-Kapseln und Falcon-Raketen sowie für die Auslieferung der ersten Starlink-Prototypsatelliten verantwortlich waren. Außerdem war er bei Airbus für Innovation und digitale Transformation zuständig; heute agiert er im Finanzbereich als Partner der Risikokapitalgesellschaft Alpine Space Ventures. Mit SES unterstützt Europas führendes großes kommerzielles Raumfahrtunternehmen nun auch das UNIO-Konzept. Dr. Xavier Bertran, Mitglied des Beirats und Senior Vice President EU Programmes von SES, weltweit führender Satellitenbetreiber und Anbieter von Konnektivitätslösungen mit Sitz in Europa, sagte: &#8222;Wir beim SES sind begeistert, Teil eines gleichgesinnten Joint Ventures wie UNIO zu sein, welches sich Innovation auf die Fahnen geschrieben hat und mit uns einen neuen Wachstumsbereich mit dem Automobilsektor anvisiert. Die Innovation von Technologien zum Ausbau unseres Geschäfts ist ein wesentlicher Bestandteil der DNA von SES. Die Investition in NewSpace ist auch Teil unserer Ambitionen, die Nutzung der Satellitenkommunikation in Europa und weltweit für neue mobile Anwendungen zu revolutionieren und für die Gesellschaft eine nachhaltige Zukunft zu unterstützen.&#8220; Dafür wird derzeit auch das Führungsteam mit Hochdruck ausgebaut, die ersten Finanzierungsrunden sind schon erfolgreich absolviert.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19012.msg537295#msg537295" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">UNIO &#8211; EU Konstellation</a></li><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=14723.msg537670#msg537670" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Großkonstellationen</a></li></ul>
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		<title>Wieder Raumfahrt im Deutschen Museum in München!</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/wieder-raumfahrt-im-deutschen-museum-in-muenchen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Weise]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Jul 2022 09:27:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsches Museum]]></category>
		<category><![CDATA[München]]></category>
		<category><![CDATA[Museum]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach sechs Jahren intensiver Renovierungsarbeit öffnet das Deutsche Museum seine Türen mit 19 neuen Ausstellungen. Damit ist der erste Teil der Ausstellungsfläche generalsaniert. Die Raumfahrt ist auch dabei. Ein Beitrag von Andreas Weise. Generaldirektor Wolfgang M. Heckl konnte und wollte seine Aufregung und Begeisterung nicht verbergen und hatte zur Vorbesichtigung eingeladen. Die Presse (und Raumfahrer.net) [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Nach sechs Jahren intensiver Renovierungsarbeit öffnet das Deutsche Museum seine Türen mit 19 neuen Ausstellungen. Damit ist der erste Teil der Ausstellungsfläche generalsaniert. Die Raumfahrt ist auch dabei.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Andreas Weise.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/DMMGDWolfgangMHeckelAW12.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/DMMGDWolfgangMHeckelAW26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Der Generaldirektor des Deutschen Museums Wolfgang M. Heckl. (Foto: Andreas Weise)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Generaldirektor Wolfgang M. Heckl konnte und wollte seine Aufregung und Begeisterung nicht verbergen und hatte zur Vorbesichtigung eingeladen. Die Presse (und Raumfahrer.net) durfte sich am Mittwoch, dem 29. Juni 2022, schon mal vorab ansehen, was da am 8. Juli übergeben werden soll. Es ist der erste Teil des frisch renovierten Deutschen Museums für die Münchnerinnen und Münchner und natürlich alle anderen Besucher. Dieses wird mit einem großen Fest drei Tage lang gefeiert. Fast wie im Märchen. Aber bis dahin war/ist noch viel zu tun. Aber alle Beteiligten sind frohen Mutes, dass bis dahin das letzte Kabel verlegt und die letzte Farbe getrocknet ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">19 neue Ausstellungen, von der KI bis zur Optik, sind zu bestaunen. Was uns präsentiert wurde, war trotz diverser Baustellen großartig und man kann nur jedem empfehlen, sich das selber anzusehen.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/DMMbilderAW12.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/DMMbilderAW26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Impressionen aus der Raumfahrtabteilung. (Fotos: Andreas Weise)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Raumfahrer.net interessierte natürliche ein Bereich ganz speziell: Die dritte Etage im Bereich Luft- und Raumfahrt. Also ganz oben! Wer sich an die „alte“ Raumfahrtausstellung erinnert, denkt meist an dunkle Räume, die irgendwie etwas muffig-klein wirkten wie aus einer vergangenen Zeit. Der dunkle Grundton ist auch in der „Neuen“ nicht anders. Aber alles kommt eben neu, luftiger und medial modernisiert daher.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Viele Exponate danken es, dass die Materialzersetzung durch Licht hier nicht so stark voranschreitet. Das betrifft zum Beispiel Raumanzüge. Die Konservierung und Restauration sei ein Thema für sich, wurde mir erklärt.<br>Gerne greifen wir das zu einem späteren Zeitpunkt einmal im Detail auf, denn an vielen Orten werden Raumanzüge ausgestellt. Man erinnere sich an Speyer, Feucht oder die Deutsche Raumfahrtaustellung in Morgenröthe-Rautenkranz. Letztere profitierte von Leihgaben durch das Deutsche Museum. So ist das 1:1 Modell der Mercury-Kapsel nach seinem Aufenthalt im Vogtland wieder „heim gekehrt“. Das ebenfalls aus München stammende Apollo-Mondauto durfte aber in Morgenröthe-Rautenkranz verbleiben, da in München nun ein brandneues 1:1-Modell steht.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/DMMTitelbildAW2k.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/DMMTitelbildAW26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Das Deutsche Museum München. (Foto: Andreas Weise)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Überhaupt sei an dieser Stelle einmal zu erwähnen, dass es keinen Wettstreit um die schönste, größte und bedeutendste Raumfahrtausstellung geben sollte. Jede Ausstellung hat Ihre speziellen Eigenheiten, für die sich ein Besuch lohnt. Und die Kooperation untereinander stimmt froh.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Konzeption der Ausstellung führt von den Anfängen mit dem ersten Raketenschlitten bis zum 1:1-Trainingsmodell des Spacelabs.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für mich waren in München die Triebwerksexponate die Tophighlights. Man arbeitet an der Beschaffung weiterer Exponate, darunter auch Großexponate. Wir lassen uns überraschen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ach ja: Und wer sich raumfahrtmäßig satt gesehen hat, kann sich gleich neben an satt essen. Im Dachterrassenrestaurant „Frau im Mond“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was bleibt, ist dem Deutschen Museum München, insbesondere der Abteilung Raumfahrt, einen guten Start im „neuen“ Haus und immer viele interessierte Besucher zu wünschen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unser spezieller Dank geht an Frau Klauer (Museumsbetrieb) und Herrn Faust (Presseabteilung) für die Einladung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch möchten wir uns bei Herrn Dr. Kluge (Kurator Luftfahrt nach 1945) und Herrn Hempfer (Kurator Luftfahrt bis 1945) bedanken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Anmerkung: Was vermutlich nicht eintreten wird, ist einer Rückkehr der Sojus 29 von der Decke des Militärhistorischen Museum in Dresden. Dieses Exponat war als Leihgabe einige Zeit in München in würdevoller Umgebung ausgestellt gewesen. Aber das ist eine andere Geschichte.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=380.msg534371#msg534371" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Raumfahrt-Museen und Ausstellungen</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Rückkehr nach Sachsen für Jähn&#8217;s Landekapsel</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/rueckkehr-nach-sachsen-fuer-jaehns-landekapsel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Nov 2007 18:46:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[DDR]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsches Museum]]></category>
		<category><![CDATA[Dresden]]></category>
		<category><![CDATA[MHM]]></category>
		<category><![CDATA[München]]></category>
		<category><![CDATA[Museum]]></category>
		<category><![CDATA[Sigmund Jähn]]></category>
		<category><![CDATA[Sojus 29]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=123924</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die ereignisreiche Reise einer Raumfahrtkapsel geht zu Ende. Eine Pressemitteilung des Deutschen Museums. Quelle: Deutsches Museum 26. November 2007. (München, 26. November 2007) Nur noch bis Ende des Jahres ist ein wertvolles Unikat der bemannten Raumfahrt im Deutschen Museum zu bestaunen: die russische Sojus-Raumkapsel, mit der Sigmund Jähn 1978 als erster Deutscher im Weltraum war. [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die ereignisreiche Reise einer Raumfahrtkapsel geht zu Ende. Eine Pressemitteilung des Deutschen Museums.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Deutsches Museum 26. November 2007.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Sojus29DeutschesMuseum11.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="SOJUS-29, russische Raumkapsel, 1978. Mit dieser Raumkapsel kehrte Sigmund Jähn zusammen mit seinem russischen Kollegen Valeri Bykovsky am 3. Sept. 1978 von der Raumstation SALJUT-6 zurück. Sigmund Jähn war der erste Deutsche im Weltraum. (Leihgabe des Militärhistorischen Museums Dresden). (Bild: Deutsches Museum)" data-rl_caption="" title="SOJUS-29, russische Raumkapsel, 1978. Mit dieser Raumkapsel kehrte Sigmund Jähn zusammen mit seinem russischen Kollegen Valeri Bykovsky am 3. Sept. 1978 von der Raumstation SALJUT-6 zurück. Sigmund Jähn war der erste Deutsche im Weltraum. (Leihgabe des Militärhistorischen Museums Dresden). (Bild: Deutsches Museum)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Sojus29DeutschesMuseum26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">SOJUS-29, russische Raumkapsel, 1978. Mit dieser Raumkapsel kehrte Sigmund Jähn zusammen mit seinem russischen Kollegen Valeri Bykovsky am 3. Sept. 1978 von der Raumstation SALJUT-6 zurück. Sigmund Jähn war der erste Deutsche im Weltraum. (Leihgabe des Militärhistorischen Museums Dresden). (Bild: Deutsches Museum)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">(München, 26. November 2007) Nur noch bis Ende des Jahres ist ein wertvolles Unikat der bemannten Raumfahrt im Deutschen Museum zu bestaunen: die russische Sojus-Raumkapsel, mit der Sigmund Jähn 1978 als erster Deutscher im Weltraum war. Zusammen mit ihrem über 1000 m² großen Landefallschirm ist sie seit vielen Jahren als Leihgabe des Dresdener Militärhistorischen Museums der Bundeswehr in der Luft- und Raumfahrthalle des Deutschen Museum ausgestellt. Im Januar kehrt die Raumkapsel zurück nach Sachsen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die russische Raumkapsel hat eine bewegte Geschichte hinter sich: Drei Monate war sie an der russischen Raumstation Saljut 6 angedockt und legte in dieser Zeit ca. 50 Mio. Flugkilometer in der Erdumlaufbahn zurück. Am 3. Sept. 1978 trat sie mit einer Geschwindigkeit von 28.000 km/h und den beiden Kosmonauten Jähn und dem Russen Bykowski an Bord in die Erdatmosphäre ein. Bei dem feurigen Wiedereintritt schmolz die Hitzeschutzschicht und hinterließ die heute noch sichtbaren Brandspuren. Die damalige UdSSR schenkte die Rückkehrkapsel nach dem erfolgreichen Raumflug der befreundeten DDR. Dort wurde sie viele Jahre im Armeemuseum der DDR in Dresden ausgestellt. Zwischenzeitlich fand das Exponat im Deutschen Museum für viele Jahre einen würdigen Platz direkt neben dem Raumlabor Spacelab, wo sie von vielen Millionen Besuchern bestaunt wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zurück in Dresden soll die Raumkapsel zunächst restauriert werden. Zur Eröffnung des neuen Leitmuseums der Bundeswehr wird die Raumkapsel des ersten Deutschen im Weltraum nach den Plänen des Architekten Daniel Liebeskind einen besonderen Platz inmitten der Militärtechnik finden.</p>
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