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	<title>polarer Orbit &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>polarer Orbit &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>TRACERS</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Jul 2025 09:08:14 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>TRACERS (Tandem Reconnection and Cusp Electrodynamics Reconnaissance Satellites) wird dazu beitragen, die magnetische Rekonnexion und ihre Auswirkungen auf die Erdatmosphäre zu verstehen. Magnetische Rekonnektion tritt auf, wenn die Aktivität der Sonne mit dem Magnetfeld der Erde interagiert. Wenn Wissenschaftler diesen Prozess verstehen, können sie die Auswirkungen der Sonnenaktivität auf die Erde besser verstehen und sich [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">TRACERS (Tandem Reconnection and Cusp Electrodynamics Reconnaissance Satellites) wird dazu beitragen, die magnetische Rekonnexion und ihre Auswirkungen auf die Erdatmosphäre zu verstehen. Magnetische Rekonnektion tritt auf, wenn die Aktivität der Sonne mit dem Magnetfeld der Erde interagiert. Wenn Wissenschaftler diesen Prozess verstehen, können sie die Auswirkungen der Sonnenaktivität auf die Erde besser verstehen und sich darauf vorbereiten.<br>Eine Pressemitteilung der National Aeronautics and Space Administration (NASA).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: <a href="https://science.nasa.gov/mission/tracers/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">NASA</a>, 18. Juli 2025</p>



<figure class="wp-block-video aligncenter"><video controls src="https://assets.science.nasa.gov/content/dam/science/missions/tracer/TRACERS%20Overview%20video.webm"></video><figcaption class="wp-element-caption"><em>TRACERS der NASA untersucht magnetische Explosionen über der Erde.<br>Die NASA-Mission TRACERS fliegt in einer niedrigen Erdumlaufbahn durch die polaren trichterförmigen Löcher im Magnetfeld, um die magnetische Rekonnektion und ihre Auswirkungen in der Erdatmosphäre zu untersuchen.<br>Video-Kredit: Goddard Space Flight Center der NASA/Lacey Young</em></figcaption></figure>



<p><strong>TRACERS wird untersuchen, wie das Weltraumwetter die Erde beeinflusst</strong></p>



<p>Die Magnetosphäre der Erde schützt den Planeten vor dem ständigen Bombardement der Sonnenpartikel, dem so genannten Sonnenwind. Die magnetische Rekonnektion tritt auf, wenn der Sonnenwind mit der Magnetosphäre in Wechselwirkung tritt und bewirkt, dass sich die Magnetfeldlinien trennen und neu verbinden. Dadurch regnen Teilchen auf die Erdatmosphäre herab. Die Auswirkungen des Weltraumwetters können zu schönen Phänomenen wie dem Polarlicht führen, aber auch weltraumgestützte Infrastrukturen wie Satelliten und GPS-Systeme beeinträchtigen.<br>Durch die Platzierung der beiden TRACERS-Sonden in einer sonnensynchronen Umlaufbahn, so dass sie immer die Tagseite der Erde passieren, wird das Team Tausende von tagesseitigen Rückkopplungsereignissen sammeln. Da es sich um zwei Raumsonden handelt, können die Wissenschaftler durch den Vergleich der von den beiden Sonden gesammelten Daten beobachten, wie schnell sich der Prozess verändert und weiterentwickelt</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="800" height="450" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/07/cusp-animation-gif.webp" alt="" class="wp-image-147528" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/07/cusp-animation-gif.webp 800w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/07/cusp-animation-gif-300x169.webp 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/07/cusp-animation-gif-768x432.webp 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Um die magnetische Rekonnexion an der Magnetopause der Erde zu untersuchen, fliegt TRACERS durch den polaren Scheitelpunkt, einen Punkt, an dem das Magnetfeld der Erde zum Boden hin abfällt. Dort strömen die Partikel durch den Scheitelpunkt in einen konzentrierten Teil unserer Atmosphäre.<br>Kredit: NASA/CILab/Josh Masters</em></figcaption></figure>



<p><strong>Missionsübergreifende Zusammenarbeit</strong></p>



<p>Das TRACERS-Missionsteam wird mit anderen Missionen zusammenarbeiten, die komplementäre Regionen und Prozesse untersuchen. Die MMS (Magnetospheric Multiscale Mission) der NASA untersucht die magnetische Rekonnexion aus dem Weltraum. Die TRACERS-Beobachtungen aus der niedrigen Erdumlaufbahn werden es den Wissenschaftlern ermöglichen, die Ergebnisse der beiden Missionen zu vergleichen.<br>Kürzlich gestartete Missionen wie PUNCH (Polarimeter to Unify the Corona and Heliosphere) und EZIE (Electrojet Zeeman Imaging Explorer) der NASA befinden sich ebenfalls in einer niedrigen Erdumlaufbahn und untersuchen den Sonnenwind und die Wechselwirkungen in der Erdatmosphäre. Durch die Kombination der Beobachtungen von PUNCH, EZIE und TRACERS werden die Wissenschaftler in der Lage sein, ein umfassenderes Verständnis davon zu gewinnen, wie die Energie aus der Sonnenatmosphäre durch die Magnetosphäre und die Atmosphäre der Erde fließt.<br>TRACERS wird von David Miles an der Universität von Iowa geleitet und vom Southwest Research Institute in San Antonio, Texas, verwaltet. Das Heliophysics Explorers Program Office der NASA im Goddard Space Flight Center der NASA in Greenbelt, Maryland, beaufsichtigt das Projekt für die Heliophysik-Abteilung im NASA-Hauptquartier in Washington, D.C. Die Universität von Kalifornien, Los Angeles, und die Universität von Kalifornien, Berkeley, leiten Instrumente auf TRACERS, die Veränderungen im Magnetfeld und im elektrischen Feld untersuchen.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20464.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">TRACERS &#8211; Missionen auf Falcon 9</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Borissow will kosmische Dienstleistungen kommerzialisieren</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/borissow-will-kosmische-dienstleistungen-kommerzialisieren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gerhard Kowalski]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Aug 2022 20:56:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstationen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Chef der GK Roskosmos, Juri Borissow, will die kosmischen Dienstleistungen seiner Behörde kommerzialisieren. Das sei die Hauptquelle für die Entwicklung der Branche, sagte er am Montag bei einem Besuch des Kosmonautenausbildungszentrums (ZPK) Juri Gagarin im Sternenstädtchen bei Moskau. Der Schwerpunkt liege dabei auf der Durchführung von wissenschaftlichen Experimenten und dem Ausbau der russischen Satellitenflotte [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Der Chef der GK Roskosmos, Juri Borissow, will die kosmischen Dienstleistungen seiner Behörde kommerzialisieren. Das sei die Hauptquelle für die Entwicklung der Branche, sagte er am Montag bei einem Besuch des Kosmonautenausbildungszentrums (ZPK) Juri Gagarin im Sternenstädtchen bei Moskau. Der Schwerpunkt liege dabei auf der Durchführung von wissenschaftlichen Experimenten und dem Ausbau der russischen Satellitenflotte durch den Übergang zur Fließbandproduktion, heißt es in einer Pressemitteilung.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Gerhard Kowalski 22. August 2022.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/VZ5YjzhuXWU.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/VZ5YjzhuXWU_260x200.jpg" alt=""/></a><figcaption>Fotos: Roskos/ENERGIA</figcaption></figure>



<p>Moskau, 22. August 2022. Die geplante Russische Orbitale Dienststation (ROSS), die ungeachtet ihres nationalen Prinzips &#8222;befreundeten Staaten offenstehen soll&#8220;, eröffne der Wissenschaft neue Forschungsmöglichkeiten, betonte der Manager. So könne man für den Fall, dass sie die Erde auf einer Polarbahn umkreise, wichtige statistische Erkenntnisse über die Einwirkung der erhöhten kosmischen Strahlung auf den Menschen gewinnen, die für künftige Flüge in die Tiefe des Weltraums nützlich seien. Zudem könne die Station, die von einer neuen Raumschiffgeneration angeflogen werde, aufgrund ihrer austauschbaren Module &#8222;ewig&#8220; existieren.</p>



<p>Borissow stimmte der Bitte des Kommandeurs der Kosmonautenabteilung, Oleg Kononenko, zu, während des Übergangs von der Internationalen Raumstation ISS zur ROSS keine Pause im bemannten Programm Russlands zuzulassen. Solche Dinge dürfe man nicht zulassen, um &#8222;nicht die Schule der bemannten Raumfahrt zu verlieren&#8220;, sagte er.</p>



<p><em>Gerhard Kowalski</em></p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3428.msg536351#msg536351" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Russische Raumfahrt</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>China: Ozeanbeobachtungssatellit CFOSat gestartet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/china-ozeanbeobachtungssatellit-cfosat-gestartet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Oct 2018 10:47:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[CALT]]></category>
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		<category><![CDATA[SWIM]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der in chinesisch-französischer Zusammenarbeit entstandene Ozeanbeobachtungssatellit CFOSat gelangte am 29. Oktober 2018 in den Weltraum. Der Start erfolgte vom Satellitenstartzentrum Jiuquan (Jiuquan Satellite Launch Center, JSLC) in Chinas Autonomer Region Innere Mongolei. Ein Beitrag von Axel Nantes. Quelle: CAS, CNES, CGWIC, SCIO, Xinhua. Befördert wurde CFOSat zusammen mit einer Anzahl Kleinsatelliten von einer vom chinesischen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der in chinesisch-französischer Zusammenarbeit entstandene Ozeanbeobachtungssatellit CFOSat gelangte am 29. Oktober 2018 in den Weltraum. Der Start erfolgte vom Satellitenstartzentrum Jiuquan (Jiuquan Satellite Launch Center, JSLC) in Chinas Autonomer Region Innere Mongolei.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Axel Nantes. Quelle: CAS, CNES, CGWIC, SCIO, Xinhua.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/30102018114703_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/30102018114703_small_1.jpg" alt="CGWIC" width="260"/></a><figcaption>
LM-2C-Start vom JSLC am 29. Oktober 2018 
<br>
(Bild: CGWIC)
</figcaption></figure></div>



<p>Befördert wurde CFOSat zusammen mit einer Anzahl Kleinsatelliten von einer vom chinesischen Institut für Trägerraketenforschung (China Launch Vehicle Technology Research Institute, bzw. China Academy of Launch Vehicle Technology, CALT) entwickelten zweistufigen Rakete des Typs Langer Marsch 2C bzw. Chang Zheng-2C (LM-2C / CZ-2C). Das verwendete Projektil trug die Seriennummer Y22. </p>



<p>Die unter anderem von der chinesischen Akademie der Wissenschaften (Chinese Academy of Sciences, CAS) mehr oder weniger gleichlautend zitierte staatliche chinesische Nachrichtenagentur Xinhua meldete den 289. Start einer Rakete mit dem Namensbestandteil Langer Marsch insgesamt und berichtete, die Satelliten hätten den vorgesehenen Orbit erreicht. </p>



<p>Der Start erfolgte am 29. Oktober 2018 um 8:43 Uhr und 14 Sekunden Pekinger Zeit, das ist 0:43 Uhr und 14 Sekunden Weltzeit (UTC), vom Satellitenstartzentrum Jiuquan. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/30102018114703_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/30102018114703_small_2.jpg" alt="CNES" width="260"/></a><figcaption>
Grunddaten von CFOSat 
<br>
(Bild: CNES)
</figcaption></figure></div>



<p>Nach von der US-amerikanischen Weltraumüberwachung ermittelten Daten gelangten die ins All transportierten Satelliten auf sehr ähnliche, zwischen 97,52 und 97,54 Grad gegen den Erdäquator geneigte Bahnen in Höhen zwischen 510 und 524 Kilometern über der Erde. </p>



<p>Der neue Ozeanbeobachtungssatellit CFOSat dient laut Xinhua der 24-Stunden-Beobachtung des globalen Wellenspektrums, der effektiven Wellenhöhe und des Meeresoberflächenwindfeldes. Die Beobachtungen sollen aus einem annähernd kreisförmigen, sonnensynchronen, 97 Grad gegen den Erdäquator geneigten Arbeitsorbit in durchschnittlich 519 Kilometern über der Erde erfolgen. </p>



<p>CFOSat steht für China-France Oceanography Satellite. Seiner Bezeichnung entsprechend entstand er im Rahmen eines Gemeinschaftsprojekts der nationalen Raumfahrtbehörden Chinas (China National Space Administration, CNSA) und Frankreichs (Centre national d&#8217;études spatiales, CNES). Seinen Ausgang hatte das CFOSat-Projekt 2005 in einem Beschluss über die Zusammenarbeit bei zwei Satellitenprojekten &#8211;  einem für einen Astronomiesatelliten, und einem für einen Ozeanbeobachtungssatelliten. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/30102018114703_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/30102018114703_small_3.jpg" alt="CNES / CNSA" width="260"/></a><figcaption>
CFOSat &#8211; SWIM obenauf, SCAT vorne unter roter Schutzabdeckung 
<br>
(Bild: CNES / CNSA)
</figcaption></figure></div>



<p>2006 hatten China und Frankreich eine Vereinbarung über die Aufnahme gemeinsamer Arbeiten am CFOSat-Projekt getroffen. Von 2007 bis 2008 wurden im Rahmen der Phase A erforderliche Machbarkeitsstudien durchgeführt. Es folgte von 2009 bis 2010 die Phase B mit der Festlegung vorläufiger Missionsparameter. 2011 beschlossen die beteiligten Länder die Umsetzung des Projekts. In den Phasen C und D von 2011 bis 2016 wurden schließlich detaillierte Entwurfsfestlegungen getroffen, und die Hardware für Testmodelle sowie das Flugmodell des Satelliten gebaut. 2017 erfolgten umfangreiche Tests des Flugmodells. Der Beginn des Regelbetriebs des Satelliten im All ist für 2019 geplant. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/30102018114703_big_4.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/30102018114703_small_4.jpg" alt="CNES" width="260"/></a><figcaption>
Frankreichs SWIM für CFOSat in Peking 
<br>
(Bild: CNES)
</figcaption></figure></div>



<p>Bodenstationen in China und Frankreich sollen regelmäßig Daten von CFOSat empfangen. China will für das CFOSat-Bodensegment das Satellitenkontrollzentrum Xian, eine Anzahl von Bodenstationen für Telemetrieempfang, Kommandoübertragung und Bahnverfolgung, drei X-Band-Stationen zum Datenempfang in China und ein missionsbezogenes Zentrum zur Datenverarbeitung, Verteilung und Archivierung nutzen. </p>



<p>Frankreich beabsichtigt, X-Band-Stationen im schwedischen Kiruna und im kanadischen Inuvik einzusetzen, ein Zentrum der CNES in Toulouse zur zeitnahen Verarbeitung und Verteilung von Daten zu verwenden und in einer Einrichtung des Französischen Forschungsinstituts für die Nutzung der Meere (L&#8217;Institut Français de Recherche pour l&#8217;Exploitation de la Mer, Ifremer) in Brest Daten zu verarbeiten, zu verteilen und zu archivieren. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/30102018114703_big_5.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/30102018114703_small_5.jpg" alt="CNES" width="260"/></a><figcaption>
SWIM – Illustration 
<br>
(Bild: CNES)
</figcaption></figure></div>



<p>CFOSat basiert auf dem chinesischen Satellitenbus CAST2000 der China Academy of Space Technology (CAST) und hatte eine  Startmasse von rund 650 Kilogramm. Der Hauptkörper des von der CAST-Tochter DFH Satellite Co. Ltd. gebauten Raumfahrzeugs ist annähernd würfelförmig mit einer Kantenlänge von rund 1,5 Metern. Die Missionsdauer ist auf drei Jahre angesetzt. </p>



<p>Die Ozeanbeobachtungsnutzlast von CFOSat ist mit zwei im K<sub>u</sub>-Band arbeitenden Radaranlagen aus China und Frankreich ausgerüstet. Die Anlage aus Frankreich mit einer Masse von rund 100 Kilogramm hat entsprechend ihres Namens Surface Waves Investigation and Monitoring (SWIM) die Aufgabe, Richtung, Höhe und Länge von Wellen auf der Meeresoberfläche zu bestimmen. Das Radar aus China (SCAT) dient der Ermittlung von Windrichtung und Windstärke. 
<br>
CFOSat entfaltete rund 32 Mnuten nach dem Abheben vom JSLC seine beiden Solarzellenausleger. Anschließend empfangende Telemetrie spricht dafür, dass der neue Erdtrabant den Start gut überstanden hat. </p>



<p>CFOSat ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 43.662 und als COSPAR-Objekt 2018-083A. </p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3902.msg434987#msg434987" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal"> Chinesische Trägerstarts</a> </li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/china-ozeanbeobachtungssatellit-cfosat-gestartet/" data-wpel-link="internal">China: Ozeanbeobachtungssatellit CFOSat gestartet</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>China: Ozeanbeobachtungssatellit HaiYang 2B gestartet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/china-ozeanbeobachtungssatellit-haiyang-2b-gestartet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Oct 2018 09:37:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[CNSA]]></category>
		<category><![CDATA[Langer Marsch 4B]]></category>
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		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[Taiyuan]]></category>
		<category><![CDATA[TSLC]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=42499</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der chinesische Ozeanbeobachtungssatellit HaiYang 2B gelangte am 24. Oktober 2018 in den Weltraum. Der Start erfolgte vom Satellitenstartzentrum Taiyuan (Taiyuan Satellite Launch Center, TSLC) aus. Ein Beitrag von Axel Nantes. Quelle: CAS, CASC, CCTV, CEOS, NSOAS, Xinhua. Befördert wurde der Satellit von einer dreistufigen Rakete des Typs Langer Marsch 4B (LM-4B). Es war nach Angaben [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/china-ozeanbeobachtungssatellit-haiyang-2b-gestartet/" data-wpel-link="internal">China: Ozeanbeobachtungssatellit HaiYang 2B gestartet</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der chinesische Ozeanbeobachtungssatellit HaiYang 2B gelangte am 24. Oktober 2018 in den Weltraum. Der Start erfolgte vom Satellitenstartzentrum Taiyuan (Taiyuan Satellite Launch Center, TSLC) aus.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Axel Nantes. Quelle: CAS, CASC, CCTV, CEOS, NSOAS, Xinhua.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/29102018103736_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/29102018103736_small_1.jpg" alt="CCTV" width="260"/></a><figcaption>
LM-4B mit HaiYang 2B beim Start am 24. Oktober 2018 
<br>
(Bild: CCTV)
</figcaption></figure></div>



<p>Befördert wurde der Satellit von einer dreistufigen Rakete des Typs Langer Marsch 4B (LM-4B). Es war nach Angaben aus China der 288. Start einer Rakete mit dem Namensbestandteil Langer Marsch. Im Jahr 2018 war es bereits der 29. Start eines Raumfahrtträgers aus China. Er erfolgte am 25. Oktober 2018 um 6:57 Uhr Pekinger Zeit, das ist 22:57 Uhr Weltzeit (UTC) am 24. Oktober 2018. </p>



<p>HaiYang 2B ersetzt nach Angaben seines Herstellers HaiYang 2A. Nach dem Vorseriensatellit HaiYang 2A ist HaiYang 2B der erste Satellit einer Konstellation aus drei Satelliten, die zur wetter- und zeitunabhängigen Ozeanbeobachtung gedacht sind. Das HaiYang-2-Satellitennetzwerk soll dynamische Prozesse auf den Weltmeeren mit hoher zeitlicher und räumlicher Auflösung beobachten. Mit drei Satelliten im All will man zeitnah akkurate 24-Stunden-Prognosen zu den zu erwartenden Bedingungen auf den Meeren zur Verfügung stellen können. Betreiber ist Chinas nationaler Ozeanbeobachtungssatellitenanwendungsdienst (National Satellite Ocean Application Service, NSOAS). </p>



<p>Das HaiYang-2-Programm war von Chinas nationaler Raumfahrtagentur (China National Space Administration, CNSA) im Februar 2007 genehmigt und mit der Aufgabe bedacht worden, Ozeanbeobachtungen im Mikrowellenbereich zu ermöglichen. Verlangt wurden außerdem die Erfassung von Daten zu Windrichtungen über der Meeresoberfläche, zur Meereshöhe, und zur Oberflächentemperatur des Wassers. </p>



<p>Finanziert wird das Programm von Chinas staatlicher Ozeanbehörde (State Oceanic Administration, SOA). Im April 2007 begannen die Arbeiten zu Entwurf und Entwicklung der HaiYang-2-Satelliten. Sie gipfelten schließlich im Start von HaiYang 2A vom TSLC am 15. August 2011. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/29102018103736_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/29102018103736_small_2.jpg" alt="CCTV" width="260"/></a><figcaption>
HaiYang 2B 
<br>
(Bilder: CCTV)
</figcaption></figure></div>



<p>Der Vorseriensatellit HaiYang 2A hat zwischen 2012 und 2014 umfangreiche Beobachtungen von Wirbelstürmen absolviert. Innerhalb der drei Jahre konnten 79 Wirbelstürme genauer untersucht werden. Dabei wurden zahlreiche Daten gewonnen, von welchen man auch erwartet, die Vorhersage der Stürme künftig verbessern zu können. Mit der Inbetriebnahme des ersten Seriensatelliten soll das HaiYang-2-Satellitennetzwerk nach chinesischen Angaben nun offiziell in den Regelbetrieb gehen. Für etwa 2020 ist die Komplettierung des Netzwerks mit HaiYang 2C und 2D vorgesehen. </p>



<p>HaiYang 2B wurde kurz nach dem Start auf einer Erdumlaufbahn mit einem der Erde nächsten Bahnpunkt von 929 Kilometern über der Erde, einem erdfernsten Bahnpunkt von 943 Kilometern über der Erde und einer Neigung gegen den Erdäquator von 99,35 Grad beobachtet. </p>



<p>Der neue dreiachsstabilisierte Erdtrabant wurde von der Aerospace Dongfanghong Satellite Co., Ltd., einer Tochter der CASC (China Aerospace Science &amp; Technology Corporation) gebaut. Er basiert auf dem Satellitenbus CAST968. Als Arbeitsorbit ist ein annähernd kreisförmiger, sonnensynchroner in 973 Kilometern über der Erde vorgesehen. Die Startmasse des Satelliten lag im Bereich von 1.500 Kilogramm, seine Auslegungsbetriebsdauer beträgt fünf Jahre. </p>



<p>Die größte Antenne an Bord von HaiYang 2B ist die seines Radarhöhenmessers. Der Durchmesser der Antenne beträgt nach Angaben der chinesischen Akademie der Wissenschaften 1,3 Meter. Die Antenne wird verwendet, um Signale im C-Band (Frequenz 5,25 GHz, Bandbreite 320 MHz, Sendeleistung 20 Watt) und K<sub>u</sub>-Band (Frequenz 13,58 GHz, Bandbreite ebenfalls 320 MHz, Sendeleistung 10 Watt) zu senden und zu empfangen. 
<br>
Gegenüber dem Vorseriensatellit ist HaiYang 2B in einigen Punkten technisch verbessert worden. Unter anderem besitzt HaiYang 2B zwei hochgenaue Rubidium-Uhren. Die Atomuhren soll der Satellit bei der Erzeugung der Messsignale seiner Instrumente, letztlich also zur Verbesserung der Datenqualität, nutzen. Die Uhren liefern ein 50Mhz-Signal, das als Grundlage zur Hochfrequenzerzeugung dient. Insbesondere der Radarhöhenmesser soll von den Atomuhren profitieren. </p>



<p>Bei Höhenmessungen sollte die innerhalb eines Jahres entstehende Messungenauigkeit unterhalb von 0,1 Millimeter bleiben. Die Gesamtdrift über die Auslegungsbetriebsdauer von fünf Jahre würde dann nicht größer als 0,5 Millimeter. Theoretisch würde daher ein Kalibrierungsprozess am Beginn der Auslegungsbetriebsdauer ausreichen. HaiYang 2A nutzt dagegen Zeitinformationen aus Navigationssatellitensignalen und übliche Quarzoszillatoren (Schwingquarze) an Bord, die bei gleicher Anwendung eine geringere Stabilität und größere Drift aufweisen, weshalb periodische Kalibrierungsprozesse erforderlich sind. </p>



<p>Zusätzlich befindet sich eine AIS-Nutzlast an Bord von HaiYang 2B. AIS steht für Automatic Identification System, dementsprechend kann HaiYang 2B Identifikationssignale von Seeschiffen mit entsprechender Senderausstattung empfangen und weiterleiten. Außerdem besitzt der Satellit noch ein System zum Empfang, zur Speicherung und Weiterleitung von Daten von Mess-Bojen in den Weltmeeren (buoy measurement data collection, DCS). </p>



<p>HaiYang 2B (海洋二号B, HY-2B) ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 43.655 und als COSPAR-Objekt 2018-081A. Ein zweites Objekt, die dritte Stufe der Trägerrakete, ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 43.656 und als COSPAR-Objekt 2018-081B. Außerdem gelangten nach Angaben aus China weitere Nutzlasten in den Weltraum, von denen nicht verbindlich mitgeteilt wurde, ob sie an Bord der dritten Stufe verblieben oder ausgesetzt wurden. </p>



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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>China: Satellitenduo YaoGan-32 01 gestartet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/china-satellitenduo-yaogan-32-01-gestartet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Oct 2018 08:31:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Aufklärungssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[JSLC]]></category>
		<category><![CDATA[Langer Marsch 2C]]></category>
		<category><![CDATA[LEO]]></category>
		<category><![CDATA[Militär]]></category>
		<category><![CDATA[polarer Orbit]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zwei offiziell als Fernerkundungssatelliten bezeichnete Erdtrabanten aus China gelangten am 9. Oktober 2018 in den Weltraum. Der Start erfolgte vom Satellitenstartzentrum Jiuquan (Jiuquan Satellite Launch Center, JSLC) in Chinas Autonomer Region Innere Mongolei. Ein Beitrag von Axel Nantes. Quelle: CALT, CAS, CASC, CCTV, Chinanews, CNSA, www.gov.com, Xinhua. Befördert wurden die Satelliten von einer vom chinesischen [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Zwei offiziell als Fernerkundungssatelliten bezeichnete Erdtrabanten aus China gelangten am 9. Oktober 2018 in den Weltraum. Der Start erfolgte vom Satellitenstartzentrum Jiuquan (Jiuquan Satellite Launch Center, JSLC) in Chinas Autonomer Region Innere Mongolei.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Axel Nantes. Quelle: CALT, CAS, CASC, CCTV, Chinanews, CNSA, www.gov.com, Xinhua.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11102018103117_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11102018103117_small_1.jpg" alt="CNSA" width="260"/></a><figcaption>
LM-2C-Start vom JSLC am 9. Oktober 2018 
<br>
(Bild: CNSA)
</figcaption></figure></div>



<p>Befördert wurden die Satelliten von einer vom chinesischen Institut für Trägerraketenforschung (China Launch Vehicle Technology Research Institute, bzw. China Academy of Launch Vehicle Technology, CALT) entwickelten zweistufigen Rakete des Typs Langer Marsch 2C bzw. Chang Zheng-2C (LM-2C / CZ-2C). Das verwendete Projektil trug die Seriennummer Y38 und war mit einer zusätzlichen Oberstufe vom Typ YZ-1S (远征一号S) ausgestattet. Die Oberstufe mit der Seriennummer Y1 war die erste dieses aus der YZ-1 abgeleiteten Typs, der bei einem Raumfahrtstart zum Einsatz kam. </p>



<p>Die Chinanews berichteten unter Bezugnahme auf die CALT, die Oberstufe YZ-1S verdopple die Nutzlastkapazität der  LM-2C annähernd von rund 1.200 Kilogramm auf über 2.000 Kilogramm. Auf welchen Orbit sich diese Angabe bezieht, teilten die Chinanews nicht mit. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11102018103117_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11102018103117_small_3.jpg" alt="CALT" width="260"/></a><figcaption>
&#8230; und nach dem Abheben 
<br>
(Bilder: CALT)
</figcaption></figure></div>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11102018103117_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11102018103117_small_2.jpg" alt="CALT" width="260"/></a><figcaption>
LM-2C Y38 vor dem Start &#8230; 
<br>
</figcaption></figure></div>



<p>Die YZ-1S ist eine Weiterentwicklung und Vereinfachung der bereits geflogenen Oberstufe YZ-1. Da die YZ-1S im Gegensatz zur YZ-1 bereits im suborbitalen Flug gezündet werden muss, waren einige Anpassungen erforderlich. Gleichzeitig ist die typische Missionsdauer der YZ-1S viel kürzer als die der YZ-1. Die YZ-1S muss sich nur rund zehn Minuten betreiben lassen, die YZ-1 dagegen sechs bis sieben Stunden, berichtete die China Aerospace Science &amp; Technology Corporation (CASC). Einige Bauteile zum Thermalmanagement konnten deshalb bei der YZ-1S eingespart werden. Ein weiterer Unterschied ist, dass Nutzlasten bei der YZ-1S durch eine Nutzlasttragstruktur getrennt übereinander statt wie auf der YZ-1 nebeneinander transportiert werden. Prinzipiell ist es dadurch möglich, auf den beiden unterschiedlichen Ebenen beförderte Nutzlasten auf unterschiedlichen Bahnen abzusetzen. </p>



<p>Die unter anderem von der chinesischen Akademie der Wissenschaften (Chinese Academy of Sciences, CAS) mehr oder weniger gleichlautend zitierte staatliche chinesische Nachrichtenagentur Xinhua meldete den 286. Start einer Rakete mit dem Namensbestandteil Langer Marsch insgesamt und berichtete, die Satelliten hätten den vorgesehenen Orbit erreicht, der Start sei ein vollständiger Erfolg. </p>



<p>Der Start erfolgte am 9. Oktober 2018 um 10:43 Uhr und 3 Sekunden Pekinger Zeit, das ist 2:43 Uhr und 3 Sekunden Weltzeit (UTC), vom Satellitenstartzentrum Jiuquan. Exakte Startzeit gemäß Displaydarstellung im Startkontrollzentrum war 2:43:03,812 Uhr Weltzeit. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11102018103117_big_4.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11102018103117_small_4.jpg" alt="CNSA" width="260"/></a><figcaption>
LM-2C Y38 im Flug 
<br>
(Bild: CNSA)
</figcaption></figure></div>



<p>Nach von der US-amerikanischen Weltraumüberwachung ermittelten Daten gelangten die beiden ins All transportierten Satelliten auf sehr ähnliche, knapp 98,3 Grad gegen den Erdäquator geneigte Bahnen: Yaogan-32 01 Nr. 1 und Nr. 2 bewegen sich in Höhen zwischen 689 und 704 Kilometern über der Erde.  </p>



<p>Die neuen YaoGan-Satelliten dienen nach den sich bei solchen Satelliten regelmäßig wiederholenden Angaben in Chinas Presse elektromagnetischen Untersuchungen und weiteren Experimenten. Hinsichtlich Yaogan-32 01 Nr. 1 und Nr. 2 spricht die deutsche Internetausgabe von Xinhua von elektromagnetischen Umweltuntersuchungen und anderen damit zusammenhängenden Technologietests.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11102018103117_big_5.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11102018103117_small_5.jpg" alt="CCTV" width="260"/></a><figcaption>
Abgetrennte Satelliten und weiteres Objekt &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: CCTV)
</figcaption></figure></div>



<p>Westliche Beobachter chinesischer Raumfahrtprogramme vermuten, dass die beiden Satelliten wie andere früher gestartete Konstellationen der elektronischen Aufklärung dienen. Dabei können elektromagnetische Abstrahlungen von militärischen Objekten am Erdboden und auf den Weltmeeren, wie zum Beispiel von Schiffen der Marinen andere Staaten, an Bord von Satelliten empfangen und zur Analyse zu geeigneten Bodenstationen weitergeleitet werden. Die Auswertung der so gewonnenen Daten kann zu Aussagen über Art, Eigenschaften und Leistung der Objekte führen, die die elektromagnetische Strahlung abgegeben haben.  </p>



<p>Nach Angaben der Chinanews wurden die beiden neuen Satelliten von der Aerospace Dongfanghong Satellite Co., Ltd., einer Tochter der CASC, gebaut. </p>



<p>Yaogan-32 01 Nr. 1 ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 43.642 und als COSPAR-Objekt 2018-077A. Yaogan-32 01 Nr. 2 ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 43.643 und als COSPAR-Objekt 2018-077B. Die verwendete Nutzlasttragstruktur ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 43.644 und als COSPAR-Objekt 2018-077C. </p>



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<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3902.msg433324#msg433324" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Chinesische Trägerstarts</a> </li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>China: Erdbeobachtungssatellit Gaofen 11 gestartet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/china-erdbeobachtungssatellit-gaofen-11-gestartet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Aug 2018 13:54:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Erdbeobachtungssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Langer Marsch 4B]]></category>
		<category><![CDATA[polarer Orbit]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[TSLC]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=42465</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der chinesische Erdbeobachtungssatellit Gaofen 11 gelangte am 31. Juli 2018 in den Weltraum. Der Start erfolgte vom Satellitenstartzentrum Taiyuan (Taiyuan Satellite Launch Center, TSLC) aus. Ein Beitrag von Axel Nantes. Quelle: CAST, CCTV, CGTN, Chinadaily, Chinesisches Verteidigungsministerium, CRI, nsfc.gov.cn, n2yo, Spacechina, Xinhua, xiongan.gov.cn. Befördert wurde der Satellit von einer dreistufigen Rakete des Typs Langer Marsch [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/china-erdbeobachtungssatellit-gaofen-11-gestartet/" data-wpel-link="internal">China: Erdbeobachtungssatellit Gaofen 11 gestartet</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der chinesische Erdbeobachtungssatellit Gaofen 11 gelangte am 31. Juli 2018 in den Weltraum. Der Start erfolgte vom Satellitenstartzentrum Taiyuan (Taiyuan Satellite Launch Center, TSLC) aus.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Axel Nantes. Quelle: CAST, CCTV, CGTN, Chinadaily, Chinesisches Verteidigungsministerium, CRI, nsfc.gov.cn, n2yo, Spacechina, Xinhua, xiongan.gov.cn.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07082018155447_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07082018155447_small_1.jpg" alt="CAST" width="260"/></a><figcaption>
LM-4B mit Gaofen 11 auf der Startrampe 
<br>
(Bild: CAST)
</figcaption></figure></div>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07082018155447_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07082018155447_small_2.jpg" alt="CCTV" width="260"/></a><figcaption>
LM-4B mit Gaofen 11 kurz nach dem Abheben 
<br>
(Bild: CCTV)
</figcaption></figure></div>



<p>Befördert wurde der Satellit von einer dreistufigen Rakete des Typs Langer Marsch 4B (LM-4B). Es war nach Angaben aus China der 282. Start einer Rakete mit dem Namensbestandteil Langer Marsch. Im Jahr 2018 war es bereits der 22. Start eines Raumfahrtträgers aus China. Er erfolgte am 31. Juli 2018 um 11:00 Uhr Pekinger Zeit, das ist 5:00 Uhr MESZ. Exakte Startzeit war 3:00 Uhr und 4,927 Sekunden Weltzeit (UTC). Verwendet wurde das Projektil mit der Seriennummer Y37. </p>



<p>Die China Aerospace Science and Technology Group Co. berichtete, dass sie Herstellerin des neuen Satelliten sei. Laut Meldungen aus China handelt es sich bei Gaofen 11 um ein Raumfahrzeug mit optischen, hochauflösenden Beobachtungsinstrumenten, das unter anderem bei der Bodenbeobachtung, der Stadtplanung, der Bestimmung von Eigentumsrechten an Boden, der Planung des Straßennetzes, der Auswertung der Ernte und bei der Katastrophenbekämpfung nützlich sein soll. „Gao Fen“ bedeutet schlicht hohe Auflösung. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07082018155447_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07082018155447_small_3.jpg" alt="CCTV" width="260"/></a><figcaption>
Gaofen 11 (rechts) auf der 3. Raketenstufe (links) &#8211; Animation aus dem Startkontrollzentrum 
<br>
(Bild: CCTV)
</figcaption></figure></div>



<p>Offiziell soll der Einsatz von Gaofen 11 auch Chinas Bemühungen im Rahmen der Initiative Neue Seidenstraße (Belt and Road Initiative, BRI) unterstützen, meldeten die staatlichen chinesischen Medien. Im Rahmen des Gaofen-Programmes, das offiziell 2010 begann, hat China eigenen Angaben zufolge zwischenzeitlich einen deutlich besseren Blick auf unseren Planeten erlangt.</p>



<p>Das Teleskop an Bord von Gaofen 11, das einen Großteil der Proportionen des neuen Raumfahrzeugs bestimmt, dürfte eine erhebliche Verbesserung Chinas Fähigkeiten bei der Erdbeobachtung und Fernerkundung ermöglichen. Animationen aus dem Startkontrollzentrum zeigen den neue Satelliten auf der dritten Raketenstufe. Davon ausgehend auf einen möglichen Spiegeldurchmesser des Teleskops von Gaofen 11 geschlossen scheint eine Bodenauflösung im Bereich zwischen 15 und 20 Zentimetern möglich. Chinesische Berichte nennen für Gaofen 11 eine Auflösung im Bereich besser als ein Meter.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07082018155447_big_4.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07082018155447_small_4.jpg" alt="CCTV" width="260"/></a><figcaption>
Gaofen 11 gerade ausgesetzt &#8211; klein in Bildmitte 
<br>
(Bild: CCTV)
</figcaption></figure></div>



<p>Immer wieder diskutiert wird, dass die Raumfahrzeuge des Gaofen-Programms solche mit einem Dual Use (doppelten Nutzen) seien, also auch militärischen Aufgaben dienen.</p>



<p>Gaofen 11 wurde kurz nach dem Start auf einer Erdumlaufbahn mit einem der Erde nächsten Bahnpunkt von 247 Kilometern über der Erde, einem erdfernsten Bahnpunkt von 694 Kilometern über der Erde und einer Neigung gegen den Erdäquator von 97,43 Grad beobachtet.</p>



<p>Gaofen 11 (高分十一) ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 43.585 und als COSPAR-Objekt 2018-063A. Ein zweites Objekt, die dritte Stufe der Trägerrakete ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 43.586 und als COSPAR-Objekt 2018-063B.</p>



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<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3902.msg428425#msg428425" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Chinesische Trägerstarts</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/china-erdbeobachtungssatellit-gaofen-11-gestartet/" data-wpel-link="internal">China: Erdbeobachtungssatellit Gaofen 11 gestartet</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>China: Gaofen 6 und Luojia 1-01 gestartet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/china-gaofen-6-und-luojia-1-01-gestartet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Jun 2018 09:46:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[CHEOS]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[EOSDC-CNSA]]></category>
		<category><![CDATA[Erdbeobachtungssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[JSLC]]></category>
		<category><![CDATA[Langer Marsch 2D]]></category>
		<category><![CDATA[polarer Orbit]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=42446</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der chinesische Erdbeobachtungssatellit Gaofen 6 gelangte am 2. Juni 2018 zusammen mit dem Kleinsatellit Luojia 1-01 in den Weltraum. Der Start erfolgte vom Jiuquan Satellite Launch Center (JSLC) in der Wüste Gobi in der inneren Mongolei. Ein Beitrag von Axel Nantes. Quelle: CAS, CAST, CGTN, CGWIC, CNSA, Xinhua. Befördert wurde der Satellit von einer zweistufigen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/china-gaofen-6-und-luojia-1-01-gestartet/" data-wpel-link="internal">China: Gaofen 6 und Luojia 1-01 gestartet</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der chinesische Erdbeobachtungssatellit Gaofen 6 gelangte am 2. Juni 2018 zusammen mit dem Kleinsatellit Luojia 1-01 in den Weltraum. Der Start erfolgte vom Jiuquan Satellite Launch Center (JSLC) in der Wüste Gobi in der inneren Mongolei.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Axel Nantes. Quelle: CAS, CAST, CGTN, CGWIC, CNSA, Xinhua.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07062018114625_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07062018114625_small_1.jpg" alt="CAS" width="260"/></a><figcaption>
LM-2D-Start vom JSLC am 2. Juni 2018 
<br>
(Bild: CAS)
</figcaption></figure></div>



<p>Befördert wurde der Satellit von einer zweistufigen Rakete des Typs Langer Marsch 2D (LM-2D). Das Projektil mit der Seriennummer Y20 war von der Akademie für Raumflug Schanghai (Shanghai Academy of Spaceflight Technology, SAST) entworfen und gebaut worden. Nach Angaben aus China war seine Mission der 276. Flug einer Rakete mit dem Namensbestandteil Langer Marsch. Im Jahr 2018 war es bereits der 16. Start eines Raumfahrtträgers aus China. Er erfolgte am 2. Juni 2018 um 12:13 Uhr Pekinger Zeit, das ist 4:13 Uhr Weltzeit (UTC). Nicht ganz 15 Minuten nach dem Abheben wurden die beiden Satelliten an Bord im All ausgesetzt. </p>



<p>Laut Meldungen aus China handelt es sich bei Gaofen 6 um ein Raumfahrzeug mit optischen Beobachtungsinstrumenten, das unter anderem bei der Überwachung landwirtschaftlicher Katastrophen wie Dürren und Überschwemmungen, der Bewertung landwirtschaftlicher Projekte und bei der Erfassung von Wald- und Feuchtgebieten eingesetzt wird. „Gao Fen“ bedeutet schlicht hohe Auflösung. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07062018114625_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07062018114625_small_2.jpg" alt="CAST" width="260"/></a><figcaption>
Gaofen 6 mit zwei Kamerasystemen auf dem Topdeck 
<br>
(Bild: CAST)
</figcaption></figure></div>



<p>Der neue Satellit soll Bestandteil des als zivil beschriebenen chinesischen hochauflösenden Erdbeobachtungssystems (China High-resolution Earth Observation System, CHEOS) werden. Im Jahr 2010 hatte die chinesische Regierung der Umsetzung der Pläne für CHEOS zugestimmt. Verantwortlich für den Aufbau des Systems ist das Earth Observation System and Data Center of China National Space Administration, kurz EOSDC-CNSA. Nach Angaben der CNSA wird der Aufbau des Systems im Jahr 2020 abgeschlossen sein. </p>



<p>Die Bahnparameter (~ 630 x 650 km, Inklination ~ 98,05 Grad) und Startumstände von Gaofen 6 ähneln denen von Gaofen 1 sehr. Letzterer wurde auch auf einer LM-2D vom JSLC aus gestartet und ist aktuell auf rund 98 Grad gegen den Erdäquator geneigter Bahn in Höhen zwischen 630 und 660 Kilometern unterwegs. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07062018114625_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07062018114625_small_3.jpg" alt="CAS" width="260"/></a><figcaption>
Multispektral-Kamerasystem PMS 
<br>
</figcaption></figure></div>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07062018114625_big_4.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07062018114625_small_4.jpg" alt="CAS" width="260"/></a><figcaption>
Weitwinkel-Kamerasystem WMC 
<br>
(Bilder: CAS)
</figcaption></figure></div>



<p><a href="https://www.raumfahrer.net/gaofen-1-start-erfolgreich/" data-wpel-link="internal">Gaofen 1</a> (NORAD 39.150, COSPAR 2013-018A) kreist seit dem 26. April 2013 um die Erde. Er basiert auf dem Satellitenbus CAST-2000 und wurde von der China Spacesat Co. Ltd. unter der Ägide der chinesischen Akademie für Weltraumtechnik (China Academy of Space Technology, CAST) gebaut. </p>



<p>Gaofen 6 besitzt eine Startmasse von 1.064 Kilogramm. Er basiert ebenfalls auf dem Satellitenbus CAST-2000. Die Auslegungsbetriebsdauer von Gaofen 6 liegt bei acht Jahren. Die Nutzlast zur Fernerkundung kommt vom Institut für Optik, Feinmechanik und Physik Changchun (Changchun Institute for Optics, Fine Mechanics and Physics, CIOMP). Ihr Kamerasystem erreicht eine Bodenauflösung von zwei Metern bei monochromatischer Bilderfassung (Panchromatic and Multi-spectral CCD Camera, PMS), multispektral werden bei einer Schwadbreite von 95 Kilometern (PMS) acht Meter Bodenauflösung erreicht, bei einer Schwadbreite von 860 Kilometern (Wild Field Camera, WFC) 16 Meter. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07062018114625_big_5.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07062018114625_small_5.jpg" alt="CAS" width="260"/></a><figcaption>
Zusammenwirken von Gaofen 1 und Gaofen 6 &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: CAS)
</figcaption></figure></div>



<p>Gaofen 6 ist dazu gedacht, die Mission seines Vorgängers fortzusetzen und zu ergänzen. Die Instrumente der Beobachtungsnutzlast von Gaofen 6 wurden gegenüber denen auf Gaofen 1 verbessert. Gaofen 6 soll auch eine gegenüber Gaofen 1 von vier auf zwei Tage verkürzte Wiederholrate erlauben. Dies ist nach Angaben der chinesischen Akademie der Wissenschaften (Chinese Academy of Sciences, CAS) im vernetzten Zusammenwirken beider Satelliten möglich. Dazu müssen die beiden Satelliten um rund 180 Grad versetzt auf einer annähernd gleichen Bahn um die Erde ziehen. </p>



<p>Über die seit 1986 aktive Bodenstation Miyun (auch Mizon) bei Peking wurden am 3. Juni 2018 erfolgreich Kommunikationstests mit dem neuen Fernerkundungssatelliten abgewickelt. Auch erste Bilder von der Erdoberfläche hat Gaofen 6 bereits geliefert. Die CAS hat bekannt gegeben, dass ihr Institut für Fernerkundung und digitale Erddaten (Institute of Remote Sensing and Digital Earth, RADI) bereits 40 Gigabyte Daten vom Satelliten erhalten habe, die innerhalb einer sechs Minuten dauernden Kommunikationssitzung von der Bodenstation Miyun empfangen worden seien. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07062018114625_big_6.jpg" data-rel="lightbox-image-5" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07062018114625_small_6.jpg" alt="RADI" width="260"/></a><figcaption>
Bodenstation Miyun 
<br>
(Bild: RADI)
</figcaption></figure></div>



<p>Luojia 1-01 ist ein kleiner Erdbeobachtungssatellit mit einer Masse von rund 20 Kilogramm. Entwickelt wurde er von der Universität Wuhan. Hauptinstrument ist eine für den Nachteinsatz geeignete Erdbeobachtungskamera, die vom Unternehmen Changguang Satellite Technology Co. Ltd. Beigesteuert wurde. Letzteres, ein Spinoff des CIOMP, welches zur Chinesischen Akademie der Wissenschaften gehört, wird auch als Urheber der kommerziellen Fernerkundungssatelliten vom Typ <a href="https://www.raumfahrer.net/china-jilin-1-satellitengruppe-gestartet/" data-wpel-link="internal">Jilin</a> genannt. </p>



<p>Der Satellit ist Prototyp für eine neue Satellitenkonstellation aus 60 bis 80 Raumfahrzeugen. Dem Kamerasystem des Satelliten wird eine Bodenauflösung im Bereich von 100 Metern zugeschrieben. Außerdem soll sich ein Satellitennavigationssystem an Bord befinden, das die Möglichkeiten des großen chinesischen Satellitennavigationssystems Beidou ergänzt. </p>



<p>Gaofen 6 (高分六号) ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 43.484 und als COSPAR-Objekt 2018-048A. Luojia 1-01 ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 43.485 und als COSPAR-Objekt 2018-048B. Die zweite Stufe der Trägerrakete ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 43.486 und als COSPAR-Objekt 2018-048C. </p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3902.msg424824#msg424824" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Chinesische Trägerstarts</a> </li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>China: SuperView 1-03 und 1-04 im All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/china-superview-1-03-und-1-04-im-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Jan 2018 13:41:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Erdbeobachtungssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Langer Marsch 2D]]></category>
		<category><![CDATA[polarer Orbit]]></category>
		<category><![CDATA[SAST]]></category>
		<category><![CDATA[Taiyuan]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=42281</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die beiden chinesischen zivilen Erdbeobachtungssatelliten SuperView 1-03 und 1-04 gelangten am 9. Januar 2018 in den Weltraum. Sie sind Teil einer im Aufbau befindlichen Konstellation, die einmal mindestens 24 Raumfahrzeuge umfassen soll. Ein Beitrag von Axel Nantes. Quelle: CASC, CCTV, CGWIC, Space View. Der Start der beiden Erdbeobachtungssatelliten SuperView 1-03 und SuperView 1-04 alias GJ-3 [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die beiden chinesischen zivilen Erdbeobachtungssatelliten SuperView 1-03 und 1-04 gelangten am 9. Januar 2018 in den Weltraum. Sie sind Teil einer im Aufbau befindlichen Konstellation, die einmal mindestens 24 Raumfahrzeuge umfassen soll.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Axel Nantes. Quelle: CASC, CCTV, CGWIC, Space View.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09012018144114_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09012018144114_small_1.jpg" alt="CGWIC" width="260"/></a><figcaption>
LM-2D-Start mit SuperView 1-03 und 1-04 
<br>
(Bild: CGWIC)
</figcaption></figure></div>



<p>Der Start der beiden Erdbeobachtungssatelliten SuperView 1-03 und SuperView 1-04 alias GJ-3 高景一号03 / GaoJing-3 / GJ-3 und 景一号04 / Gaojing-4 / GJ-4 erfolgte am 9. Januar 2018 um 3:24 Uhr UTC bzw. 11:24 Uhr Pekinger Zeit. Die auf Bildern aus dem Startkontrollzentrum erkennbare exakte Startzeit ist 11:24:33.475 Uhr Pekinger Zeit. Die Satelliten wurden von einer Rakete des Typs Langer Marsch 2D von der Startanlage Nr. 9 (LC-9) des Satellitenstartzentrums Taiyuan (Taiyuan Satellite Launch Center, TSLC) aus ins All gebracht. </p>



<p>Die von der Shanghai Academy of Spaceflight Technology (SAST) gebaute Rakete mit der Seriennummer Y40 absolvierte nach Angaben der internationalen Vermarkterin von Trägerraketen und Satelliten aus China, der China Great Wall Industry Corporation (CGWIC), hier die 36. Mission der Variante 2D. Sie erledigte gleichzeitig den ersten chinesischen Raumfahrtstart im Jahr 2018. Insgesamt zählt die CGWIC jetzt 261 Flüge einer Rakete mit dem Namensbestandteil Langer Marsch. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09012018144114_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09012018144114_small_2.jpg" alt="CCTV" width="260"/></a><figcaption>
Blick ins Startkontrollzentrum 
<br>
(Bild: CCTV)
</figcaption></figure></div>



<p>Die gestarteten Raumfahrzeuge gelangten auf 97,58 Grad gegen den Erdäquator geneigte sonnensynchrone Bahnen in Höhen zwischen 516 und 536 Kilometern. </p>



<p>Das neue Satellitenpaar ist Teil einer kommerziellen Erdbeobachtungskonstellation. Letztere soll ab 2022  insgesamt mindestens 24 Satelliten umfassen. Die CGWIC bezeichnet die Konstellation als &#8222;16+4+4+X&#8220; und gibt an, sie werde einmal 16 Satelliten mit einer optischen Beobachtungsnutzlast mit einer Auflösung von einem halben Meter, vier Satelliten mit einer höheren Auflösung ihrer Beobachtungsnutzlast, vier Satelliten mit Radaranlagen mit synthetischer Apertur (SAR) und eine Anzahl weiterer Raumfahrzeuge mit Videokameras und Hyperspektralsensoren umfassen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09012018144114_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09012018144114_small_3.jpg" alt="CCTV" width="260"/></a><figcaption>
SuperView-Satellit am Kran 
<br>
(Bild: CCTV)
</figcaption></figure></div>



<p>Die ersten beiden Satelliten für die Konstellation gelangten am 28. Dezember 2016 ebenfalls auf einer Langer Marsch 2D in den Weltraum. Die zwei Satelliten mit einer Masse von jeweils rund 500 Kilogramm wurden damals allerdings nicht auf den vorgesehenen sondern auf niedrigeren Umlaufbahnen (97,6 Grad, 213 x 524 Kilometer) ausgesetzt. Mit Hilfe von an Bord der auf dem Bus CAST3000B basierenden Satelliten befindlichen Triebwerken konnten die Orbits aber auf das vorgesehene Niveau angehoben werden. </p>



<p>Betreiber und Eigentümer der Satelliten ist die Siwei Star Co. Ltd., eine Tochter der China Siwei Surveying and Mapping Technology Co. Ltd, alias China Siwei. Letztere wiederum ist eine Tochter der allgegenwärtigen China Aerospace Science and Technology Corporation (CASC). Die Beijing Space View Technology Co. Ltd. (Space View) vermarktet die von den SuperView-Satelliten gewonnenen Bilder und Daten. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09012018144114_big_4.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09012018144114_small_4.jpg" alt="CCTV" width="260"/></a><figcaption>
SuperView 1-03 und 1-04 bei der Startvorbereitung 
<br>
(Bild: CCTV)
</figcaption></figure></div>



<p>Sind alle vier jetzt im All befindlichen SuperView-Satelliten einsatzfähig, werden sie zusammen rund drei Millionen Quadratkilometer der Erdoberfläche pro Tag abtasten können, berichtete die China Aerospace Science and Technology Corporation (CASC). Die ersten beiden Satelliten haben von ihrer Inbetriebnahme bis Dezember 2017 laut CASC zusammen über 225.000 Bilder aufgenommen und dabei eine Fläche von etwa 24,56 Millionen Quadratkilometer abgebildet. </p>



<p>Space View berichtet, die ersten beiden Satelliten erreichen die Auflösung von einem halben Meter im panchromatischen Einsatz bei Wellenlängen von 0,45 bis 0,89 µm. Beim multispektralen Einsatz (Blau 0,45 &#8211; 0,52 µm, Grün 0,52 &#8211; 0,59 µm, Rot 0,63 &#8211; 0,69 µm und nahes Infrarot 0,77 – 0,89 µm) liege die Auflösung bei zwei Metern. Die Schwadbreite bei der Abtastung des Erdbodens beträgt laut Space View zwölf Kilometer. Das Kamerasystem an Bord der ersten beiden Satelliten kommt vom Beijing Institute of Space Machinery and Electronics alias Institut 508. 2 Terabyte Speicher an Bord eines jeden Satelliten unterstützen laut Space View die Erfassung von rund 900.000 Quadratkilometern pro Tag und Satellit.</p>



<p>Mit Strom versorgt werden Beobachtungsnutzlasten und Satellitensysteme von zwei Solarzellenauslegern aus jeweils zwei Elementen. Der Transport der Beobachtungsdaten zum Boden erfolgt über zwei X-Band-Links, die jeweils eine Datenrate von 450 Megabit pro Sekunde ermöglichen. </p>



<p>Bei regulärem Start sollen die Satelliten eine Auslegungsdauer von acht Jahren überstehen können. Die ersten beiden Satelliten werden wegen des Treibstoffverbrauchs für die ursprünglich nicht vorgesehenen Bahnanhebungen möglicherweise nicht so lange eingesetzt werden können. </p>



<p>Für den jetzt erfolgten Start hat die US-amerikanische Weltraumüberwachung Objekte auf Erdorbits wie folgt katalogisiert: NORAD 43.099 alias COSPAR 2018-002A &#8211; 517 x 535 km, 97,58 Grad,</p>



<p>NORAD 43.100 alias COSPAR 2018-002B &#8211; 516 x 536 km, 97.58 Grad,NORAD 43.101 alias COSPAR 2018-002C &#8211; 512 x 534 km, 97.58 Grad,</p>



<p>NORAD 43.102 alias COSPAR 2018-002D &#8211; 528 x 554 km, 97,47 Grad,NORAD 43.103 alias COSPAR 2018-002E &#8211; 530 x 583 km, 97.72 Grad,</p>



<p>NORAD 43.104 alias COSPAR 2018-002F &#8211; 459 x 535 km, 97.45 Grad.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3902.msg411290#msg411290" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Chinesische Trägerstarts</a> </li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Weitere DMSP-Zerleger nicht ausgeschlossen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/weitere-dmsp-zerleger-nicht-ausgeschlossen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Aug 2015 10:28:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraummüll]]></category>
		<category><![CDATA[Akkuexplosion]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzschluss]]></category>
		<category><![CDATA[Lockheed Martin]]></category>
		<category><![CDATA[polarer Orbit]]></category>
		<category><![CDATA[Trümmerstücke]]></category>
		<category><![CDATA[USAF]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=17461</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am 3. Februar 2015 hatte der US-amerikanische militärische Wettersatellit DMSP F13 wegen eines Fehlers in seinem Akkumulatorensystem Trümmerstücke abgestoßen. Nach Angaben der US-Luftwaffe (USAF) kann ein entsprechendes Szenario für die übrigen Satelliten aus der gleichen Reihe nicht ausgeschlossen werden. Erstellt von Axel Nantes. Quelle: NASA, NRO, Raumfahrer.net, USAF Die Desintegration von DMSP F13, einem am [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 3. Februar 2015 hatte der US-amerikanische militärische Wettersatellit DMSP F13 wegen eines Fehlers in seinem Akkumulatorensystem Trümmerstücke abgestoßen. Nach Angaben der US-Luftwaffe (USAF) kann ein entsprechendes Szenario für die übrigen Satelliten aus der gleichen Reihe nicht ausgeschlossen werden.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Erstellt von Axel Nantes.    Quelle: NASA, NRO, Raumfahrer.net, USAF</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/a45eusaf1500.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/a45eusaf300.jpg" alt="Start der Atlas 45E mit DMSP F13 an Bord
(Bild: US Regierung)"/></a><figcaption>Start der Atlas 45E mit DMSP F13 an Bord<br>(Bild: US Regierung)</figcaption></figure></div>



<p>Die Desintegration von DMSP F13, einem am 24. März 1995 von der Luftwaffenbasis Vandenberg aus gestarteten Wettersatelliten aus der Modellreihe DMSP-5D2 mit einer Anfangsmasse im Orbit von 831 Kilogramm, führen Ermittler auf einen Fehler im Akkumulatorensystem des Satelliten zurück.</p>



<p>Die DMSP-5D2-Satelliten waren von Lockheed Martin bzw. den Vorgängerunternehmungen General Electric Astro-Space Division und Martin Marietta Astro Space gebaut worden.</p>



<p>Die Akkumulatoren der jeweils 25,5 Amperestunden fassenden Akkumulatorensätze selbst sind bei den DMSP-5D2-Raumfahrzeugen ringförmig verteilt außen an einem Ende des Hauptkörpers montiert.</p>



<p>Bei DMSP F13 (NORAD 23.533, COSPAR 1995-015A, Tarnbezeichnung USA 109) führte der Versager in der Stromversorgung des rund 3,7 Meter langen Satelliten mit einem Hauptkörperdurchmesser von rund 1,2 Metern dazu, dass eine Anzahl von neuen Trümmerteilen auf unterschiedlichen Bahnen um die Erde kreisen.</p>



<p>Relativ bald nach dem Schadensereignis konnte die USAF eigenen Angaben zufolge 147 Objekte ausmachen, deren Durchmesser sich im Bereich zwischen 7,5 und rund 75 Zentimetern bewegt.</p>



<p>Eine durch Wissenschaftler einer Raumfahrtforschungsgruppe der Universität Southampton in Großbritannien durchgeführte Untersuchung spricht davon, dass neben den relativ einfach via Radar vom Erdboden auszumachenden Trümmerteilen möglicherweise über 50.000 Bruchstücke in einer Größe ab einem Millimeter erzeugt wurden.</p>



<p>Nach dem wegen eines mutmaßlich abgenutzten Kabelstrangs und einem Kurzschluss in einem Akkuladeregler an Bord des Satelliten aufgetretenen Fehler hat die USAF das beschädigte Raumfahrzeug stillgelegt.</p>



<p>Die USAF berichtete, dass die Außerdienststellung des auf sonnensynchronem, polaren Orbit in Höhen zwischen 840 und 860 Kilometern um die Erde kreisenden Satelliten innerhalb von Stunden erfolgt, und dadurch die Gefahr des Abstoßens weiterer Trümmerteile abgewendet worden sei.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/201306130605FIN001014dmsp5d2usaf1500-2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/201306130605FIN001014dmsp5d2usaf300.jpg" alt="DMSP-5D2-Satellit über der Erde - Illustration
(Bild: USAF)"/></a><figcaption>DMSP-5D2-Satellit über der Erde &#8211; Illustration<br>(Bild: USAF)</figcaption></figure></div>



<p>Der Kurzschluss im Laderegler führte wahrscheinlich zu einer Überladung von Nickel-Cadmium-Akkumulatorenzellen, welche überhitzten und schließlich platzten. Der Satellit wurde weit jenseits seiner Auslegungsbetriebsdauer von vier Jahren betrieben und hatte zu diesem Zeitpukt mehr als 100.000 Erdumrundungen absolviert.</p>



<p>Personal, das mit der Überwachung und Steuerung von DMSP F13 betraut war, hatte vor dem Zerlegeereignis steigende Temperaturen und Stromstärken beobachtet. Eine sich zügig verschlechternde Situation führte schließlich dazu, dass man aus Daten der nächsten Kommunikationssitzung zwischen Satellit und Bodenstation entnehmen musste, dass ein Akkumulatorensatz nicht mehr zur Verfügung stand, ein weiterer wechselnde Daten zu seinem Ladezustand lieferte und das Raumfahrzeug sich in unbeabsichtigter Drehung befand.</p>



<p>Offensichtlich war schnell klar: DMSP F13 würde sich nicht mehr sinnvoll einsetzen lassen. Der Verlust einer kontrollierten Ausrichtung im Raum war nicht mehr zu beheben.</p>



<p>Innerhalb von fünf Stunden wurden Kommandos an den Satelliten gesandt, die die Abschaltung der Nutzlast zur Wetterbeobachtung, die Unterbrechung der Verbindung der verbliebenen Akkumulatoren mit dem Solarpanel (Fläche 9,29 Quadratmeter) des Satelliten und die endgültige Abschaltung der Sendeeinrichtungen an Bord anstoßen sollten.</p>



<p>DMSP-5D2-Satelliten (F6 bis F14), die wie zahlreiche andere militärische und zivile Wettersatelliten auf dem TIROS-N genannten Satellitenbus aufgebaut sind, besitzen Laderegler, die dafür bekannt sind, sich schwierig zusammen setzen zu lassen. Ihr Funktionieren erfordert akribisches Arbeiten bei der Herstellung. Ihre Konstruktion geht auf einen Entwurf aus dem Jahre 1972 zurück.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/dmps5d2partsusaf1500.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/dmps5d2partsusaf300.jpg" alt="DMSP-5D2-Details
(Bild: USAF)"/></a><figcaption>DMSP-5D2-Details<br>(Bild: USAF)</figcaption></figure></div>



<p>Im Laderegler vorhandene Kabelstränge sind ungünstig verlegt. Die Isolation der Kabel kann wegen dieses fehlerhaften Entwurfs soweit abgerieben werden, bis blankes Leitermaterial zum Vorschein kommt. Die blanken Stellen sind es dann letztlich, die Kurzschlüsse verursachen können.</p>



<p>Sieben weitere Satelliten teilen die konstruktiven Details von DMSP F13 &#8211; und bergen auch nach einer Passivierung noch das Risiko von entwurfsfehlerinduzierten Akkuexplosionen. Eine Möglichkeit, zu verhindern, daß sie das gleiche Schicksal teilen, besteht nicht. Das fehlerhaft konstruierte Akkuladesystem lässt sich im Weltraum nicht ersetzen, und eine wirksame Möglichkeit zur vollständig nachhaltigen Abschaltung entsprechender Satellitensysteme oder Leitungswege besteht im konkreten Fall wohl nicht.</p>



<p>Üblicherweise versucht man bei der sogenannten Passivierung eines Satelliten im Zuge seiner Ausserdienststellung alle Behälter, die unter Druck stehende Flüssigkeiten oder Gase enthalten, zum Vakuum hin zu entleeren. Druckgase und Treibstoffe lässt man ab, Akkumulatoren entlädt man. So hofft man beispielsweise die Explosionsereignisse zu verhindern, bei denen Weltraumschrott entsteht, welcher dann eine konkrete Gefahr für andere Raumfahrzeuge darstellt.</p>



<p>Am 15. April 2004 hatte DMSP F11 eine Trümmerwolke verursacht. Verantwortlich dafür ist vermutlich ein in Nachbarschaft zu Akkumulatoren montierter, geplatzter Treibstofftank, der zum Zeitpunkt des Versagens noch rund sechs Kilogramm Hydrazin enthielt.</p>



<p>Die konstruktiv verwandten zivilen Wettersatelliten der US-amerikanische Wetterbehörde National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) erlitten ebenfalls trümmergenerierende Schadenereignisse.</p>



<p>Eine Schraube, die möglicherweise so fest angezogen war, dass ihr unteres Gewindeende in Verbindung mit darunter befindlichem leitfähigen Material kommen kann, hat im August 1994 in NOAA 13 vermutlich die übermäßige Erwärmung einer Elektronikbox und den Ausfall der Akkuladung verursacht.</p>



<p>NOAA 8 erlitt im Juni 1984 nach Überladung und Überhitzung eine trümmergenerierende Akkumulatorenexplosion. Von NOAA 7 ist bekannt, dass er im August 1997 Teile verlor.</p>



<p>Nach Angaben der USAF benutzen die letzen Modelle der DMSP-Satelliten (Version 5D3) geänderte Akkulader. Mit einem solchen ist angeblich auch der aktuell eingelagerte DMSP S20 ausgestattet.</p>



<p>DMSP S20 mit drei Akkumulatorensätzen á 50 Amperestunden und einer Startmasse im Bereich von 1.200 Kilogramm soll aktuellen Planungen zufolge frühestens im Jahre 2020 in den Weltraum transportiert werden. Aktiv wird er sodann als DMSP F20 bezeichnet werden.</p>



<p>Das S in der Bezeichnung steht für Spare bzw. Ersatz, das F für Flight bzw. Flug. Das Kürzel DMSP steht für Defense Meteorological Satellite Program, übersetzt etwa Militärisches Wettersatellitenprogramm.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=13438.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Weltraummüll: Militär-Wettersatellit DMSP-5D2 F13</a></li></ul>
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		<title>Shiyan 5 gestartet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/shiyan-5-gestartet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Nov 2013 13:53:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 25.11.2013 startete der Satellit an der Spitze einer Trägerrakete des Typs Langer Marsch 2D. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Xinhua, Skyrocket, Raumcon. Der Start fand gegen 3.12 Uhr MEZ vom Raumfahrtgelände in Jiuquan statt. Aufgabe des Raumfahrzeuges ist die Fernerkundung der Erde mit experimenteller Technologie. Dazu wurde Shiyan 5 (Experiment 5) in eine [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 25.11.2013 startete der Satellit an der Spitze einer Trägerrakete des Typs Langer Marsch 2D.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Günther Glatzel</a>. Quelle: Xinhua, Skyrocket, Raumcon.</p>



<p>Der Start fand gegen 3.12 Uhr MEZ vom Raumfahrtgelände in Jiuquan statt. Aufgabe des Raumfahrzeuges ist die Fernerkundung der Erde mit experimenteller Technologie. Dazu wurde Shiyan 5 (Experiment 5) in eine sonnensynchrone Erdumlaufbahn zwischen 739 und 755 Kilometern Höhe bei einer Bahnneigung von knapp 98 Grad gebracht. 
<br>
Vorgängermissionen der vergleichsweise kleinen Satelliten wurden 2004, 2008 und 2011 in ähnliche Umlaufbahnen gestartet, Shiyan 7 wurde im Sommer dieses Jahres ins All gebracht. </p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3902.msg271402#msg271402" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Chinesische Trägerstarts ab 25.11.2013</a></li></ul>
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		<title>Swarm-Start II: Was im ESOC noch zu erfahren war</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/swarm-start-ii-was-im-esoc-noch-zu-erfahren-war/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Nov 2013 19:46:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[ESA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In der gegenwärtigen Jahresendrallye bei den Raketenstarts wollen auch die Europäer nicht zurückstehen. Mit dem Swarm-Start vom 22. November 2013 sind auch zwei nicht ganz alltägliche Weltraummanöver verbunden. Zumindest das erste verlief erfolgreich. Ein Beitrag von Roland Rischer. Quelle: ESA. Die drei baugleichen Swarm-Satelliten A, B und C wurden von vornherein auf optimale Ausnutzung des [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">In der gegenwärtigen Jahresendrallye bei den Raketenstarts wollen auch die Europäer nicht zurückstehen. Mit dem Swarm-Start vom 22. November 2013 sind auch zwei nicht ganz alltägliche Weltraummanöver verbunden. Zumindest das erste verlief erfolgreich.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Roland Rischer. Quelle: ESA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22112013204603_small_1.jpg" alt="Roland Rischer" width="260"/><figcaption>
Alles auf Grün &#8211; Dr. Paolo Ferri, Leiter des ESOC-Mission Operations Department, ist noch entspannt. Das war allerdings zweieinhalb Stunden vor dem Start. 
<br>
(Bild: Roland Rischer)
</figcaption></figure></div>



<p>Die drei baugleichen Swarm-Satelliten A, B und C wurden von vornherein auf optimale Ausnutzung des zur Verfügung stehenden Nutzlastraumes konstruiert. Der Abstand zwischen den Satelliten auf dem Spezial-Dispenser betrug nur knapp 15 Zentimeter auf rund 5 Meter Länge. Die Nutzlastintegration war daher besonders sensibel, insbesondere beim Einheben des dritten Satelliten. Das gleiche galt natürlich auch bei der Nutzlastseparation &#8211; die erste größere Herausforderung nach dem Start der Swarm-Satelliten. Die simultane Aussetzung von drei Satelliten dieser Dimension (Animation siehe <a class="a" href="https://www.esa.int/ESA_Multimedia/Videos/2012/09/Swarm_launch_separation_from_Breeze" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">hier</a> oder auch <a class="a" href="https://www.esa.int/ESA_Multimedia/Videos/2012/09/Swarm_launch_simultaneous_separation" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">hier</a>) war eine Premiere für die ESA. Der Leiter der Missionskontrolle, Dr. Paolo Ferri, bekannte sich denn auch 15 Minuten vor der Separation im Interview zu seiner Anspannung, die erst mit dem Empfang des ersten Signals von Swarm A und B, Indiz für ein gelungenes Manöver, wich. Die Frage lag natürlich nahe, warum man sich nicht für eine sequentielle Aussetzung entschieden hat. Offensichtlich  sah man in der simultanen Freisetzung ein geringeres Risiko als in einer aufeinanderfolgenden.  </p>



<p>Da sich der Nutzlastraum nach oben hin verjüngt, wird der Querschnitt der Satelliten im letzten Drittel immer kleiner. Das schlanke Ende eines Swarm-Satelliten stellt jedoch nicht dessen Spitze, sondern das Heck dar. Sie sind also entgegen ihrer späteren Flugrichtung auf dem Nutzlastadapter aufgesetzt und müssen im Rahmen der Inbetriebnahme noch gewendet werden. Das aufwendige Manöver wird noch ein bis zwei Tage auf sich warten lassen. Es setzt, so Ferri, bei jedem Satelliten voraus, dass der Ausleger      </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22112013204603_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22112013204603_small_2.jpg" alt="Roland Rischer" width="260"/></a><figcaption>
Gespanntes Warten auf das erste Signal &#8211; im roten Sweater: ESA-Swarm-Flugdirektor Pier Paolo Emannelli 
<br>
(Bild: Roland Rischer)
</figcaption></figure></div>



<p>ausgeklappt ist und die darauf angebrachten Sternensensoren arbeiten. Erst dann hat man die notwendige Orientierung im All. Das Ausklappen des ersten Auslegers ist daher auch relativ früh gegen Ende des Starttages angesetzt. Es ist die weitere, von der üblichen Routine abweichende Herausforderung. Das Animationsvideo zum Ausklappvorgang (siehe <a class="a" href="https://www.esa.int/ESA_Multimedia/Videos/2012/09/Swarm_launch_boom_deployment" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">hier</a>) lässt vermuten, dass beim Einpendeln des Auslegers erheblich Hebelkräfte an dem vergleichsweisen leichten Satelliten auftreten werden. Zu diesem Zeitpunkt hat man mangels Sternensensor keine Daten zur genauen Lage des Satelliten. Aus dem gleichen Grund kann man den Kräften auch nicht gegensteuern. Laut Ferri ist das Problem allen bewusst gewesen. Der Vorgang wurde in den Modellen häufig simuliert, mit dem Ergebnis, dass die Fluglage des Satelliten stabil bleibt. Das Gelingen dieses Manövers ist essentiell für die Aufgabenstellung des Swarm-Projektes, nicht nur wegen der Sternensensoren, sondern auch, weil nur auf dem Ausleger eine magnetisch „saubere“ Umgebung gewährleistet ist.  </p>



<p>Sieben Wochen nach dem Start und noch während der Kommissionierungsphase werden die künftigen Arbeitsumlaufbahnen angesteuert. Die Swarm-Satelliten werden mit einfachen Kaltgas-Triebwerken unter Nutzung von Freon im All manövriert und auf Höhe gehalten. Der Flug in den regulären Orbit erfordert      </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22112013204603_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22112013204603_small_3.jpg" alt="Roland Rischer" width="260"/></a><figcaption>
Give me five &#8211; Emannelli und Ferri beglückwünschen sich zum Empfang des jeweils ersten Signals von Swarm A und B rund eineinhalb Stunden nach dem Start. Das erste Signal von Swarm C folgte knapp vier Minuten später. 
<br>
(Bild: Roland Rischer)
</figcaption></figure></div>



<p>hunderte von kurzen Schubstößen. Swarm A und B sollen sich in relativ enger Formation mit maximal 150 Kilometer Abstand in einem fast-polaren Orbit in 460 Kilometer Höhe bewegen. Im Laufe der Mission werden sie auf 300 Kilometer absinken. Ihre Aufgabe ist hauptsächlich die Vermessung des Magnetfeldes und seiner Veränderungen. Das Absinken ist gewollt, denn die niedrigere Flughöhe erlaubt feinere Messungen in der Erdkruste. Swarm C wird davon losgelöst einen anderen polaren Orbit mit um 0,6 Grad abweichender Inklination in dauerhaft 530 Kilometer Höhe einnehmen. Er soll von dort unter anderem Löcher in der Ionosphäre vermessen. Die Umlaufbahn der A/B-Formation wird sich wegen der unterschiedlichen Inklination zunehmend von der von Swarm C entfernen. In drei Jahren werden die beiden Umlaufbahnen im 90-Grad-Winkel zueinander stehen. Pro Tag finden 15 Erdumkreisungen statt.  </p>



<p>Primäre Bodenstation für den Datenaustausch ist Kiruna. Bei Bedarf können weitere Empfangsstationen hinzu geschaltet werden. Die Steuerung der Satelliten erfolgt vom European Space Operations Center (ESOC) in Darmstadt aus. Die wissenschaftlichen Rohdaten werden von Kiruna kommend zunächst in einem Payload Data Ground Segment (PDGS) der ESA im britischen Farnborough bearbeitet und archiviert. Das PDGS wird vom ESA-Zentrum für Erdbeobachtung (ESRIN) in Frascati, Italien, betrieben. Beim ESRIN erfolgt die Qualitätskontrolle und die Verteilung der Daten an die involvierten Forschungsinstitute wie zum Beispiel das GeoForschungsZentrum (GFZ) in Potsdam. </p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit: </strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3988.45#lastPost" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Swarm</a></li></ul>
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		<item>
		<title>Ein Schwarm, der auch so heißt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ein-schwarm-der-auch-so-heisst/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Nov 2013 14:31:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute Mittag, gegen 13.02 Uhr MEZ wurde vom Kosmodrom Plesezk eine Rokot-Trägerrakete gestartet, die drei identische Forschungssatelliten an der Spitze ins All transportierte. Mit ihren Apparaturen soll in erster Linie das Magnetfeld der Erde sehr genau vermessen werden. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: ESA, Skyrocket, Raumcon. Dieses entsteht durch Bewegungen geladener Materieströme im Inneren [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/ein-schwarm-der-auch-so-heisst/" data-wpel-link="internal">Ein Schwarm, der auch so heißt</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Heute Mittag, gegen 13.02 Uhr MEZ wurde vom Kosmodrom Plesezk eine Rokot-Trägerrakete gestartet, die drei identische Forschungssatelliten an der Spitze ins All transportierte. Mit ihren Apparaturen soll in erster Linie das Magnetfeld der Erde sehr genau vermessen werden.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Günther Glatzel.</a> Quelle: ESA, Skyrocket, Raumcon.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22112013153156_small_1.jpg" alt="ESA" width="400" height="222"/><figcaption>
Start der Rokot-Trägerrakete mit den drei Swarm-Satelliten 
<br>
(Bild: ESA)
</figcaption></figure></div>



<p>Dieses entsteht durch Bewegungen geladener Materieströme im Inneren der Erde, wodurch man bei dieser Mission quasi weit unter die Oberfläche der Erde blicken kann. Die drei Swarm-Satelliten umlaufen die Erde auf polaren Bahnen. Durch eine besondere Konstellation der Satelliten wird es zudem möglich, die Magnetfelder, die von der Erde verursacht werden, von denen aus dem Weltall zu unterscheiden. </p>



<p>Geplant sind präzise zeitlich und räumlich hochaufgelöste Messungen der Stärke, Richtung und Variation des Erdmagnetfeldes. Dazu befinden sich zwei Magnetfeldsensoren an einem gut 4 Meter langen Ausleger jedes Raumfahrzeugs. Mit dem Vector Field Magnetometer (VFM) wird die genaue Richtung des Magnetfeldes ermittelt, mit dem aus Frankreich stammenden Absolute Scalar Magnetometer (ASM) die Stärke. Zusätzlich wird mit dem Electrical Field Instrument (EFI) die Stärke elektrischer Felder gemessen. Die Positionsbestimmung erfolgt über einen besonders genauen GPS-Empfänger aus Österreich. Außerdem verwendet man eine Reihe von Sternsensoren, über welche die Lage der Raumfahrzeuge im Raum sehr genau bestimmt werden kann. Komplettiert wird die wissenschaftliche Instrumentierung durch einen sehr genauen Beschleunigungsmesser. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22112013153156_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22112013153156_small_2.jpg" alt="ESA, ATG Medialab" width="260"/></a><figcaption>
Swarm-Satelliten im All &#8211; Impression 
<br>
(Bild: ESA, ATG Medialab)
</figcaption></figure></div>



<p>Die Energieversorgung der mit Ausleger etwa 9,25 Meter langen Satelliten geschieht über Solarzellen, die auf der dachförmigen Oberseite der Hülle angebracht sind. Jeder Satellit ist 468 kg schwer und soll etwa 4 Jahre im Einsatz bleiben. Erste Daten wurden von allen drei Satelliten bereits empfangen, wie der ESA-Direktor für bemannte Raumfahrt und Betrieb, Dr. Thomas Reiter, kurz nach dem Aussetzen der Satelliten gegen 14.40 Uhr bestätigte. </p>



<p>Swarm A und B sollen in 450 Kilometern Höhe die Erde umlaufen, Swarm C etwa 80 Kliometer höher. Zusatznutzen der Mission sollen Erkenntnisse über die komplexen Wechselwirkungen zwischen Sonnenwind und Erdmagnetfeld sowie über die Gefährdung irdischer Kommunikation und Satelliten durch solare und kosmische Strahlenausbrüche sein. </p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3988.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Swarm</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Minotaur startet 29 kleine Nutzlasten</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/minotaur-startet-29-kleine-nutzlasten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Nov 2013 20:46:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Kleinsatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Minotaur-1]]></category>
		<category><![CDATA[Orbital Sciences]]></category>
		<category><![CDATA[polarer Orbit]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Wallops Island]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=37561</guid>

					<description><![CDATA[<p>Heute früh, gegen 2.15 Uhr MEZ, startete eine Minotaur-Rakete mit einer Vielzahl an kleineren Satelliten, die größtenteils der Technologieerprobung dienen. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Skyrocket, Wikipedia, Raumcon,. Die Minotaur 1 ist eine vierstufige Feststoffrakete, die aus einer Atomrakete der USA abgeleitet und durch die Orbital Sciences Corporation für den Einsatz als Raumfahrtträger umgebaut [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/minotaur-startet-29-kleine-nutzlasten/" data-wpel-link="internal">Minotaur startet 29 kleine Nutzlasten</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Heute früh, gegen 2.15 Uhr MEZ, startete eine Minotaur-Rakete mit einer Vielzahl an kleineren Satelliten, die größtenteils der Technologieerprobung dienen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Günther Glatzel.</a> Quelle: Skyrocket, Wikipedia, Raumcon,.</p>



<p>Die Minotaur 1 ist eine vierstufige Feststoffrakete, die aus einer Atomrakete der USA abgeleitet und durch die Orbital Sciences Corporation für den Einsatz als Raumfahrtträger umgebaut wurde. Sie wurde seit dem Jahr 2000 mehrfach erfolgreich eingesetzt.  <br>Beim 11. erfolgreichen Start einer Minotaur 1 vom Startgelände auf Wallops Island (USA) gelangten insgesamt 29 Nutzlasten mit einer Gesamtmasse von etwa 400 kg in erdnahe Umlaufbahnen in etwa 600 km Höhe bei 97,8 Grad Bahnneigung. </p>



<p>Die Hauptnutzlasten sind Operationally Responsive Space 3 (ORS) und STPSat 3 (Space Test Program). ORS 3 ist in die vierte Stufe der Trägerrakete integriert und dient der Erprobung von Komponenten zur schnellen Vorbereitung eines unkomplizierten Einsatzes von Kleinsatelliten. Dazu gehört auch, dass die Navigation allein modifizierte GPS-Sensoren benutzt, um Daten über Position, Geschwindigkeit und Lage des Satelliten zu liefern. Außerdem umfasst die Ausrüstung ein passives System zur schnellen Bahnabsenkung. STPSat 3 wurde wie ORS 3 von der US-Luftwaffe entwickelt und soll Messungen der Plasmadichte und Energie in der Umgebung durchführen. Dazu wurde eine vereinfachte Sensoreinheit entwickelt. Zur weiteren Ausrüstung des 180 kg schweren Satelliten gehört auch eine Strahlungsmesseinrichtung. </p>



<p>Bei den übrigen Nutzlasten handelt es sich um Kleinstsatelliten mit Massen von wenigen Kilogramm, die zumeist mit militärischem Hintergrund teilweise von Studenten verschiedener Einrichtungen entwickelt und gebaut wurden und der Technologieerprobung dienen. So tragen SENSE 1 und 2 (US-Luftwaffe) ein Photometer bzw. Spektrometer zur Ermittlung von Dichte, Zusammensetzung, Temperatur und Windgeschwindigkeiten in der oberen Erdatmosphäre. Ho&#8217;oponopono 2 (Universität Hawaii) dient der Kalibrierung von Radarsystemen am Boden, mit denen eine Genauigkeit von 5 Metern erreicht werden soll. Mit Firefly (Goddard-Raumflugzentrum) wird der Zusammenhang zwischen Blitzen bei Gewittern und dadurch hervorgerufenen atmoshärischen Gammstrahlungsspitzen in der Atmosphäre untersucht. Mit STARE B (Lawrence-Livermore-Nationallaboratorien der USA) soll hauptsächlich miniaturisierte Technik zur Erfassung und Bahnverfolgung von Weltraummüll erprobt werden. Dazu gehören Reaktionsräder zur Lageregelung sowie eine spezielle Teleskopkamera. </p>



<p>Black Knight 1 ist das erste Erprobungsmuster eines sogenannten Nanosatelliten der US-Militärakademie West Point. Mit NPS SCAT (Naval Postgraduate School Solar Cell Array Tester, US-Luftwaffe) soll eine Plattform zur Erprobung von Solarzellen im All getestet werden. Bei COPPER (Close Orbiting Propellant Plume and Elemental Recognition, Universität St. Louis) geht es um die Entwicklung eines kleinen Sensors zur thermischen Erfassung elektromagnetischer Strahlung (Mikrobolometer = Wärmebildsensor). TJ³Sat wurde an der Thomas Jefferson High School in Alexandria (USA) entwickelt und soll verschiedene Betriebsparameter sensorisch erfassen und zur Erde senden. Mit Trailblazer 1 wird ein Busdesign für Kleinstsatelliten erprobt. Der Satellit wurde an der Universität von New Mexico gebaut. </p>



<p>Interessant ist Vermont Lunar Cubesat (Vermont Technical College). Der Nanosat dient der Technologieerprobung für eine Mondsonde, die aus der Geostationären Umlaufbahn gestartet werden soll. Mit VLC 1 wird zunächst die Zentraleinheit getestet. Später sollen ein Mondorbiter und ein Mondlander etwa gleicher Größe zum Einsatz kommen. Der Mondlander soll über einen chemischen Antrieb verfügen, der Orbiter über einen elektrischen. Bei diesem ersten Testflug aber werden zunächst ein GPS-basiertes Navigationssystem, Computer-Hard- und Software, Solarzellen, Batterien sowie Sender und Empfänger erprobt. Beteiligt ist auch die Norwich-Universität. </p>



<p>Komplettiert wird der bunte Reigen an Kleinsatelliten durch ChargerSat, SwampSat, CAPE 2, DragonSat 1, KySat 2, PhoneSat v2.4, ORSES, ORSTech 1 und 2 sowie Prometheus 1A, 1B, 2A, 2B, 3A, 3B, 4A und 4B </p>



<p>Aufgrund ihrer relativ großen Flughöhe werden sie einige Jahre im Orbit verbleiben. Da die Einsatzzeiten zumeist auf einige Monate beschränkt sind und die wenigsten Satelliten Einrichtungen für Bahnmanöver besitzen, vergrößern sie in Bälde wohl die Anzahl nicht kontrollierter umlaufender Objekte. </p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=12019.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ORS-3, STPSat-3 und weitere Satelliten auf Minotaur I</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3107.msg270582#msg270582" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Konzepte gegen Weltraumschrott ab 18. November 2013</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Yaogan 19 gestartet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/yaogan-19-gestartet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Nov 2013 14:03:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Erdbeobachtungssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Langer Marsch 4C]]></category>
		<category><![CDATA[polarer Orbit]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[Taiyuan]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vom chinesischen Raumfahrtzentrum Taiyuan startete heute morgen eine Trägerrakete vom Typ Langer Marsch 4C mit einem staatlichen Fernerkundungssatelliten an der Spitze. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Xinhua, Skyrocket, Raumcon. Der Start von Yaogan 19 erfolgte gegen 4.31 Uhr MEZ. Wenige Minuten später befand sich die Nutzlast im sonnensynchronen Zielorbit in einer Höhe von etwa [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Vom chinesischen Raumfahrtzentrum Taiyuan startete heute morgen eine Trägerrakete vom Typ Langer Marsch 4C mit einem staatlichen Fernerkundungssatelliten an der Spitze.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Günther Glatzel</a>. Quelle: Xinhua, Skyrocket, Raumcon.</p>



<p>Der Start von Yaogan 19 erfolgte gegen 4.31 Uhr MEZ. Wenige Minuten später befand sich die Nutzlast im sonnensynchronen Zielorbit in einer Höhe von etwa 1.200 Kilometern bei einer Bahnneigung von ca. 100 Grad.   <br>Der Satellit soll nach Angaben der chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua für wissenschaftliche Experimente, Landvermessung, Landwirtschaft und Katastrophenvermeidung verwendet werden. Er verfügt dazu über optische Systeme, zwei Solarzellenpaneele zur Energieversorgung sowie Kommunikationsanlagen.  </p>



<p>Staatliche Satelliten der Yaogan-Serie werden sowohl für zivile als auch militärische Zwecke eingesetzt. Aus diesem Grund werden nur wenige Angaben zur Ausrüstung und Nutzung veröffentlicht.  </p>



<p>Yaogan 19 ist der dritte Satellit dieser Reihe. Zuvor waren Yaogan 8 im Dezember 2009 und Yaogan 15 im Mai 2012 gestartet worden. </p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3902.msg270815#msg270815" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Chinesische Trägerstarts ab 20.11.2013</a></li></ul>
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		<title>Resurs-P 1 nimmt Regelbetrieb auf</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/resurs-p-1-nimmt-regelbetrieb-auf/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 Oct 2013 07:23:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Erdbeobachtungssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[polarer Orbit]]></category>
		<category><![CDATA[Regelbetrieb]]></category>
		<category><![CDATA[Resurs-P1]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=37370</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die russische Raumfahrtbehörde Roskosmos teilte am 1. Oktober 2013 mit, dass der Erdbeobachtungssatellit Resurs-P 1 nach Abschluss der erforderlichen Tests im Orbit seit dem 1. Oktober 2013 offiziell im Regelbetrieb eingesetzt wird. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Roskosmos, WMO, ZSKB Progress. Resurs-P 1 (russisch Ресурс-П 1), beim Start rund 6.570 kg schwer, gelangte am [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die russische Raumfahrtbehörde Roskosmos teilte am 1. Oktober 2013 mit, dass der Erdbeobachtungssatellit Resurs-P 1 nach Abschluss der erforderlichen Tests im Orbit seit dem 1. Oktober 2013 offiziell im Regelbetrieb eingesetzt wird.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch.</a> Quelle: Roskosmos, WMO, ZSKB Progress.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/06102013092324_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/06102013092324_small_1.jpg" alt="ZSKB Progress " width="300" height="187"/></a><figcaption>
Resurs-P 1 &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: ZSKB Progress )
</figcaption></figure></div>



<p>Resurs-P 1 (russisch Ресурс-П 1), beim Start rund 6.570 kg schwer, gelangte am 25. Juni 2013 auf einer Sojus-2.1b-Rakete in den Weltraum. Der von ZSKB Progress gebaute Satellit umkreist nach der Bahnzirkularisierung mit seinem Bordantrieb die Erde auf einer annähernd sonnensynchronen, um 97,28 Grad gegen den Äquator geneigten Bahn in Höhen zwischen 470 und 480 km. Er dient insbesondere der Erfassung hochauflösender Detail- und Übersichtsaufnahmen, stereoskopischer, dreidimensionaler Bilddaten und der Gewinnung von Multispektralaufnahmen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/06102013092324_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/06102013092324_small_2.jpg" alt="Roskosmos / ZSKB Progress " width="300" height="300"/></a><figcaption>
Die Bestandteile von Resurs-P 1 
<br>
(Bild: Roskosmos / ZSKB Progress )
</figcaption></figure></div>



<p>Der Satellit kann pro Tag maximal rund eine Millionen Quadratkilometer der Erdoberfläche abtasten. Für eine einmalige Abtastung der gesamten Oberfläche braucht Resurs-P 1 rund 60 Tage. Der Orbit des Satelliten lässt es zu, alle drei Tage die selbe Stelle am Erdboden zu photographieren. Die Auslegung des Satelliten erfolgte für einen fünfjährigen Einsatz, nach dessen Abschluss das Gerät nach Angaben seines Herstellers im bzw. über dem Meer entsorgt werden soll. Gegenüber den Vorgängersatelliten des selben Erzeugers wurde die optische Leistung und die erreichbare Auslegungsbetriebsdauer angehoben.</p>



<p>Die Beobachtungsnutzlast von Resurs-P 1 besteht aus dem optoelektronischen Teleskop-Komplex GEOTON-2 mit dem Bildbearbeitungs- und Speichersystem SANGUR, einem zweiteiligen multispektralen Komplex für Übersichtsbilder namens ShMSA alias WCME für wide-capturing multispectral equipment und dem hyperspektralen System GSA alias HSE für Hyperspectral equipment.</p>



<p>Die höchste Auflösung von GEOTON-2 mit einem Teleskop von einen Durchmesser von 500 mm und einer Brennweite von 4000 mm liegt im panchromatischen Modus (Wellenlängen von 0,58 bis 0,80 µm) bei rund 70 cm. Im multispektralen fünfkanaligen Einsatz liegt die Auflösung im Bereich von 3 bis 4 m. Die dabei benutzten Kanäle umfassen die Wellenlängenbereiche 0,45-0,52 µm, 0,52-0,6 µm, 0,61-0,68 µm, 0,72-0,8 µm und  0,8-0,9 µm. Die Schwadbreite des Instruments beträgt bei einer Flughöhe von 475 km rund 38 km.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/06102013092324_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/06102013092324_small_3.jpg" alt="NTs OMZ" width="300" height="212"/></a><figcaption>
Blick auf Berlin von Resurs-P 1 
<br>
(Bild: NTs OMZ)
</figcaption></figure></div>



<p>ShMSA wurde durch NPP OPTEKS, einem Unternehmensteil von ZSKB Progress, entwickelt. Es besitzt ein optisches System mit einer Brennweite von 200 mm für hoch-aufgelöste Bilder und eines mit einer Brennweite von 40 mm für Bilder mittlerer Auflösung. Die beiden HR-WCME und AR-WCME bzw. ShMSA-BP und ShMSA-CP genannten Teile lassen sich parallel und unabhängig von einander einsetzen. Jedes der Teilsysteme kann panchromatisch (0,43-0,70 µm, Schwadbreite 96 km) oder mit 5 Kanälen multispektral (0,43-0,51 µm, 0,51-0,58 µm, 0,60-0,70 µm, 0,70-0,90 µm und 0,80-0,90 µm, Schwadbreite ~ 480 km)  betrieben werden. Die Auflösung des ShMSA-BP beträgt 11,9 m panchromatisch  und 23,8 m multispektral, ShMSA-CP erreicht panchromatisch 59,4 m und multispektral 118,8 m.</p>



<p>Das von der Mechanischen Fabrik Krasnogorsk (KMZ) in Zusammenarbeit mit NPP OPTEKS entwickelte hyperspektrale System mit einer Masse von rund 150 kg erreicht eine Auflösung von etwa 30 m. Seine Schwadbreite in nominaler Flughöhe liegt nach differierenden Angaben zwischen 25 und 30 km. Es ermöglicht Abtastungen in mindestens 96 unterschiedlichen Spektralkanälen bei Wellenlängen zwischen 0,4 und 1,1 µm.</p>



<p>Die Daten, die Resurs-P 1 liefert, dienen der Erstellung von geographischen, thematisch orientierten und topographischen Karten, geben Hinweise auf Umweltverschmutzungen und Raubbau an der Natur, helfen bei der Erkundung von natürlichen Ressourcen und Bodenschätzen, unterstützen Planung und Kontrolle von ökonomischen Entwicklungs- und Wachstumsprozessen und sind bei der Vorbeugung und Bewältigung von Naturkatastrophen und menschgemachten Desastern hilfreich. Empfangen werden die Daten vom Forschungszentrum für operative Erdbeobachtung in Moskau (NTs OMZ), das auch für deren Verarbeitung und Distribution verantwortlich zeichnet.</p>



<p>Resurs-P 1 ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 39.186 bzw. als COSPAR-Objekt 2013-030A.</p>



<p><strong>Verwandte Meldung bei Raumfahrer.net:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/russlands-neuer-erdbeobachter-resurs-p1-im-all/" data-wpel-link="internal">Russlands neuer  Erdbeobachter Resurs-P1 im All</a>  (25. Juni 2013)</li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/resurs-p-1-nimmt-regelbetrieb-auf/" data-wpel-link="internal">Resurs-P 1 nimmt Regelbetrieb auf</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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