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	<title>Satellitenkonstellationen &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Satellitenkonstellationen &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>IRIS² wird erweitert und beschleunigt während die Umsetzung Fortschritte macht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Aug 2026 22:15:11 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Am 7. August haben die Europäische Kommission und das SpaceRISE-Konsortium die Verhandlungen abgeschlossen und eine Durchführungsvereinbarung zur Einführung von IRIS², der neuen Vorzeige-Satellitenkonstellation der Europäischen Union, unterzeichnet. Die Vereinbarung sieht unter anderem vor, das Programm um 66 Satelliten in der erdnahen Umlaufbahn zu erweitern, wodurch die Hauptkonstellation auf 348 Satelliten anwächst und mit Unterstützung der [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 7. August haben die Europäische Kommission und das <a href="https://www.spacerise.eu/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">SpaceRISE</a>-Konsortium die Verhandlungen abgeschlossen und eine Durchführungsvereinbarung zur Einführung von <a href="https://defence-industry-space.ec.europa.eu/eu-space/iris2-secure-connectivity_en" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">IRIS²</a>, der neuen Vorzeige-Satellitenkonstellation der Europäischen Union, unterzeichnet. Die Vereinbarung sieht unter anderem vor, das Programm um 66 Satelliten in der erdnahen Umlaufbahn zu erweitern, wodurch die Hauptkonstellation auf 348 Satelliten anwächst und mit Unterstützung der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) von der Planungsphase in die Phase des vollständigen Einsatzes übergeht.<br>Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.esa.int/Applications/Connectivity_and_Secure_Communications/IRIS2_reinforced_and_accelerated_as_implementation_advances" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA / Applications / Connectivity and Secure Communications</a>, 7. August 2026</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die ESA spielt eine Schlüsselrolle bei der technischen Umsetzung von IRIS²: Sie überwacht die Entwicklung, Qualifizierung und Validierung der Satellitenkonstellation im Orbit und setzt die Ziele des Programms in konkrete industrielle Leistungen um. In Zusammenarbeit mit der Europäischen Kommission und SpaceRISE wird die ESA die erfolgreiche Bereitstellung eines sicheren und widerstandsfähigen Konnektivitätssystems gewährleisten, um die strategische Autonomie und Wettbewerbsfähigkeit Europas weiter zu stärken.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/0-IRIS2_for_EU_secure_connectivity_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/0-IRIS2_for_EU_secure_connectivity_pillars-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-153814" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/0-IRIS2_for_EU_secure_connectivity_pillars-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/0-IRIS2_for_EU_secure_connectivity_pillars-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Credit: Europäische Kommission</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Verhandlungen, die im Januar begannen, bestätigen die wichtigsten Parameter des Programms und die notwendigen Anpassungen, darunter das Design, die Systemkapazität, den Zeitplan für die Bereitstellung, den Zielpreis und die Investitionen privater Betreiber. Im Rahmen der Vereinbarung haben sich europäische Hersteller verpflichtet, die zusätzlichen Satelliten zu liefern, die auf eine erhöhte Ausfallsicherheit ausgelegt sind. Konkrete nächste Schritte sind nun festgelegt, um die ersten Starts bis 2029 zu erreichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sobald die Konstellation betriebsbereit ist, wird sie souveräne, sichere und äußerst zuverlässige Konnektivität für europäische Regierungen, Verteidigungs- und Sicherheitskräfte sowie Rettungsdienste in ganz Europa bereitstellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Von der Planung bis zur Umsetzung: konkrete nächste Schritte bis 2029</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kommission, die ESA und die EU-Agentur für das Raumfahrtprogramm haben gemeinsam mit dem SpaceRISE-Konsortium und europäischen Industriepartnern die nächsten Schritte festgelegt, die zur Realisierung von IRIS² erforderlich sind. Dazu gehören die Fertigstellung des detaillierten Entwurfs der Satellitenkonstellation, die Vorbereitung des Baus der Satelliten und einer sicheren Bodeninfrastruktur, die Sicherung von Startdiensten sowie die schrittweise Einführung operativer Konnektivitätsdienste ab 2029.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die künftige Konstellation wird aus 348 Satelliten bestehen, darunter 330 Satelliten in der erdnahen Umlaufbahn und 18 Satelliten in der mittleren Erdumlaufbahn, ergänzt durch optionale Elemente zur Unterstützung spezifischer Missionen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Eine verstärkte Konstellation für Sicherheit und Widerstandsfähigkeit</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Um auf ein sich wandelndes Sicherheitsumfeld zu reagieren, erweitert die Kommission die Kapazität von IRIS² über die ursprüngliche Konzeption hinaus. Eine eigens dafür vorgesehene Ebene mit weiteren 66 Satelliten in einer hohen bzw. niedrigen Erdumlaufbahn wird die Fähigkeiten in den Bereichen Verteidigung, Sicherheit und Rettungsdienste stärken und damit die Architektur des Systems weiter verbessern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Durch diese Verstärkung werden die sicheren staatlichen Kapazitäten innerhalb der EU um 60 % und weltweit um 54 % gesteigert, während gleichzeitig die Fähigkeit Europas, kritische Einsätze in Krisenzeiten zu unterstützen, erheblich ausgebaut wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die europäische Industrie verpflichtet sich zur Umsetzung von IRIS²</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">IRIS² wird im Rahmen eines starken „Team Europe“-Ansatzes realisiert, bei dem das Fachwissen der Europäischen Kommission, der EU-Mitgliedstaaten, der ESA, der Agentur der Europäischen Union für das Raumfahrtprogramm und der europäischen Industrie gebündelt wird. Im Rahmen der öffentlich-privaten Partnerschaft haben sich das SpaceRISE-Konsortium (bestehend aus SES, Eutelsat und Hispasat) sowie europäische Hersteller verpflichtet, die erforderliche Weltraum- und Bodeninfrastruktur bereitzustellen, um den beschleunigten Zeitplan einzuhalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Industriekonsortium gehören große europäische Raumfahrtunternehmen wie Airbus Defence and Space, Thales Alenia Space, OHB und Aerospacelab sowie zahlreiche Unternehmen aus der gesamten europäischen Lieferkette. Das Programm ist so konzipiert, dass es auch Chancen für Start-ups, kleine und mittlere Unternehmen sowie Mid-Cap-Unternehmen schafft, die innovative Raumfahrttechnologien entwickeln.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Sichere Konnektivität, wenn es darauf ankommt</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">IRIS² wird autorisierten staatlichen Nutzern in den EU-Mitgliedstaaten und den teilnehmenden Ländern – derzeit Norwegen und Island – ermöglichen, während kritischer Einsätze sicher und unterbrechungsfrei zu kommunizieren. Ob bei der Bewältigung von Notfällen, beim Schutz kritischer Infrastrukturen oder bei der Unterstützung von Sicherheitsmissionen: IRIS² wird Europa eine autonome und widerstandsfähige Konnektivitätslösung bieten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Gewährleistung eines guten Preis-Leistungs-Verhältnisses</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die für die Verteidigungs- und Sicherheitsanforderungen erforderliche schnellere Bereitstellung und erhöhte Kapazität bedeuten zusätzliche Investitionen in den Programmbudget. Diese Investitionen werden den Ausbau der Satellitentechnologien und die Bereitstellung der erweiterten Konstellation unterstützen und gleichzeitig eine effiziente Nutzung der vorhandenen Programmressourcen gewährleisten. Die Finanzierung erfolgt durch eine Kombination aus Mitteln aus dem EU-Haushalt für den Zeitraum 2028–2034 und zusätzlichen Investitionen der EU-Mitgliedstaaten sowie anderer Länder.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die EU-Mitgliedstaaten stärken IRIS² bereits durch nationale Investitionen, um spezifische zusätzliche Anforderungen zu decken. Polen und Ungarn haben bereits 656 Millionen Euro bzw. 500 Millionen Euro zugesagt, während Spanien Investitionen in Höhe von 1,6 bis 2 Milliarden Euro angekündigt hat. Weitere Beiträge von EU-Mitgliedstaaten werden derzeit geprüft, wobei die entsprechenden Vereinbarungen gerade finalisiert werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nächste Schritte</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit einem klaren Fahrplan, der die nächsten Schritte festlegt, hat die Kommission ein offizielles Schreiben an das Europäische Parlament und die EU-Mitgliedstaaten gerichtet, um sie über das Ergebnis der Verhandlungen und die Umsetzungsphase zu informieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unter der Leitung der Kommission und mit der fachlichen Expertise der ESA wird das SpaceRISE-Konsortium nun die Programmentwicklung vorantreiben. Dazu gehören der Bau der Satelliten, die Beschaffung von Startdiensten und die Entwicklung einer sicheren Bodeninfrastruktur, um den fristgerechten Aufbau der Konstellation sicherzustellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Hintergrund</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das IRIS²-Satellitennetz wird europaweit und darüber hinaus eine souveräne, sichere und zuverlässige Konnektivität gewährleisten. Es trägt dazu bei, die Unabhängigkeit Europas im Bereich der Konnektivität zu schützen, und stellt sicher, dass Regierungen, Rettungsdienste und Bürger auch in abgelegenen Gebieten oder in Krisenzeiten in Verbindung bleiben können.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/1-IRIS2_full_speed_ahead_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="400" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/1-IRIS2_full_speed_ahead_pillars-400x400-1.jpg" alt="" class="wp-image-153816" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/1-IRIS2_full_speed_ahead_pillars-400x400-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/1-IRIS2_full_speed_ahead_pillars-400x400-1-300x300.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/1-IRIS2_full_speed_ahead_pillars-400x400-1-150x150.jpg 150w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/1-IRIS2_full_speed_ahead_pillars-400x400-1-120x120.jpg 120w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>IRIS² – volle Kraft voraus<br>Credit: Europeäische Kommission</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Am 16. Dezember 2024 unterzeichnete die Kommission den auf 12 Jahre angelegten IRIS²-Konzessionsvertrag mit dem SpaceRISE-Konsortium (SES, Eutelsat und Hispasat) und machte damit das geplante sichere Satellitenkommunikationssystem der EU zu einem offiziell finanzierten und rechtsverbindlichen Projekt. Mit dieser Vereinbarung wurde die öffentlich-private Partnerschaft zur Konzeption, zum Bau, zur Inbetriebnahme und zum Betrieb von IRIS² ins Leben gerufen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit Dezember 2024 konzentrieren sich das SpaceRISE-Konsortium und die Kommission darauf, das Systemdesign im Detail auszuarbeiten, industrielle Arbeitspakete zu vergeben und groß angelegte Ausschreibungen für Satelliten, Startdienste und Bodeninfrastruktur vorzubereiten. Gleichzeitig haben sie die Konstellationsarchitektur und die Sicherheitsanforderungen weiter verfeinert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kommission und das SpaceRISE-Konsortium nahmen im Januar 2026 Verhandlungen über die Steuerung, die technische Ausgestaltung und die Finanzierung des Programms auf, die unter dem Namen „Rendezvous 1“ bekannt sind. Die Verhandlungen wurden am 6. August 2026 abgeschlossen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Andrius Kubilius, EU-Kommissar für Verteidigungsindustrie und Raumfahrt, erklärte: „Heute machen wir einen entscheidenden Schritt vorwärts für die Sicherheit und die digitale Souveränität Europas. Indem wir die Bereitstellung früher Verteidigungs- und Sicherheitsdienste beschleunigen und die IRIS²-Architektur stärken, werden wir nicht nur das Netzwerk vorzeitig in Betrieb nehmen, sondern auch die sicheren staatlichen Kapazitäten innerhalb der Union um mehr als 60 % steigern. Diese verstärkte, schneller einsatzbereite Konstellation wird unseren Mitgliedstaaten, Rettungsdiensten und Bürgern die widerstandsfähige, autonome Konnektivität bieten, die sie jetzt und in den Krisen der Zukunft benötigen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Josef Aschbacher, Generaldirektor der ESA, sagte: „IRIS² ist eine klare Antwort auf Europas Bedarf an souveräner und sicherer Konnektivität. Das Erreichen des entscheidenden Meilensteins ‚Rendezvous 1‘ im Rahmen des Programms zeigt, dass Europa in der Lage ist, eine sichere und widerstandsfähige Fähigkeit bereitzustellen, die unabhängiges Handeln ermöglicht und seine wesentlichen Interessen schützt. Die ESA arbeitet gemeinsam mit der Europäischen Kommission daran, diesen Fortschritt weiter in operative Kapazitäten umzusetzen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weitere Informationen</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://defence-industry-space.ec.europa.eu/eu-space/iris2-secure-connectivity_en" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">IRIS²: die neue sichere Satellitenkonstellation der EU</a></li>



<li><a href="https://defence-industry-space.ec.europa.eu/iris2-secure-connectivity-programme-factsheet_en" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">IRIS²-Informationsblatt</a></li>



<li><a href="https://www.youtube.com/watch?v=cJoxviNWRdM" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">IRIS²-Video</a></li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19581.msg590550#msg590550" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">IRIS2 &#8211; EU Secure Connectivity</a></li>
</ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Marble Imaging und Reflex Aerospace: Gemeinsames Erdbeobachtungssatellitennetz</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/marble-imaging-und-reflex-aerospace-gemeinsames-erdbeobachtungssatellitennetz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 May 2024 21:28:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Marble Imaging und Reflex Aerospace bauen gemeinsam Europas technisch führendes Netz an Erdbeobachtungssatelliten auf. Eine Pressemitteilung von Reflex Aerospace. Quelle: Reflex Aerospace / B2P Communications Consulting GmbH 10. Mai 2024. Bremen, Berlin, München, 10. Mai 2024: Marble Imaging kündigt mit Unterstützung seines strategischen Partners Reflex Aerospace einen ersten Meilenstein auf dem Weg zur Revolution der [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Marble Imaging und Reflex Aerospace bauen gemeinsam Europas technisch führendes Netz an Erdbeobachtungssatelliten auf. Eine Pressemitteilung von Reflex Aerospace.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Reflex Aerospace / B2P Communications Consulting GmbH 10. Mai 2024.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MarbleandReflexTeam1k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Team von Marble Imaging und Reflex Aerospace. (Bild: Reflex Aerospace)" data-rl_caption="" title="Team von Marble Imaging und Reflex Aerospace. (Bild: Reflex Aerospace)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MarbleandReflexTeam26.jpg" alt="" class="wp-image-139686"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Team von Marble Imaging und Reflex Aerospace. (Bild: Reflex Aerospace)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Bremen, Berlin, München, 10. Mai 2024: Marble Imaging kündigt mit Unterstützung seines strategischen Partners <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/reflex-aerospace/" data-wpel-link="internal">Reflex Aerospace</a> einen ersten Meilenstein auf dem Weg zur Revolution der Erdbeobachtung an.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit einer geplanten Konstellation von bis zu 200 Kleinsatelliten will Marble Imaging das führende europäische Unternehmen im Bereich Erdbeobachtung werden und tagesaktuelle Aufnahmen des gesamten Planeten in sehr hoher Auflösung (Very High Resolution, VHR) bereitstellen. Um dieses Ziel zu erreichen, ist das Unternehmen eine Partnerschaft mit dem deutschen Satellitenhersteller Reflex Aerospace eingegangen. Als eines der wenigen NewSpace-Unternehmen verfügt Reflex Aerospace über die Fähigkeit, Satellitenplattformen zu entwickeln, die vergleichbare Systeme hinsichtlich Stabilität und Ausrichtungsgenauigkeit übertreffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Unser Planet steht aufgrund der Auswirkungen menschlichen Handelns vor großen Herausforderungen&#8220;, sagt Robert Hook, CEO von Marble Imaging. &#8222;Um die Grundlage für eine nachhaltige Zukunft zu schaffen, ist es entscheidend, diese Auswirkungen zu verstehen. Damit wir die Veränderungen beobachten und Lösungen entwickeln können, brauchen wir einen Big-Data Ansatz. Bisher sehen wir hier eine Lücke, weil die hochauflösenden Bilder, die für solche Anwendungen unerlässlich sind, nicht im notwendigen Ausmaß verfügbar sind.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die gewonnenen Erdbeobachtungs-Daten und Erkenntnisse sind unmittelbar für Anwendungen auf der Erde nutzbar. Dabei sind sie sowohl für staatliche als auch kommerzielle Akteure unerlässlich, etwa beim Monitoring und der Umsetzung von Nachhaltigkeitsmaßnahmen, der Gewährleistung von Ernährungssicherheit und der Bereitstellung von humanitärer Hilfe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Reflex Aerospace wird den ersten Satelliten dieser Konstellation für Marble Imaging entwickeln. Die Finanzierung erfolgt durch das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (<a href="https://www.raumfahrer.net/tag/dlr/" data-wpel-link="internal">DLR</a>) im Rahmen des Kleinsatelliten-Nutzlastwettbewerbs, den Marble Imaging gewonnen hat. Die Beobachtungs-Instrumente von Marble Imaging teilen sich die Satelliten-Plattform mit einem weiteren Gewinner des Wettbewerbs: dem vom <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/iabg/" data-wpel-link="internal">IABG</a> Innovation Center entwickelten AI-computer ‚Resilient AI in Space and the Edge‘ (RAISE), der für robuste und sichere Weltraumanwendungen entwickelt wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Die Möglichkeit, Machine Learning-Methoden direkt am Sensor und an der Schnittstelle robust und sicher einzusetzen, ist der Schlüssel zum Umgang mit Big Data und zur Ermöglichung autonomer Funktionen im anspruchsvollen und komplexen Weltraumumfeld&#8220;, betont Dr. Daniel Kliche, SVP Innovations Center der IABG.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Durch die Entwicklung der ersten europäischen Satellitenkonstellation für hochauflösende Bilder im Erdorbit in Partnerschaft mit Reflex fordert Marble einen überwiegend von den USA dominierten Markt heraus und stärkt die europäische Unabhängigkeit bei der Bereitstellung von hochauflösenden Erdbeobachtungs-Daten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Walter Ballheimer, CEO von Reflex Aerospace, erklärt: &#8222;Wir bei Reflex Aerospace glauben, dass die Zukunft unseres Planeten von Innovationen im Weltraum abhängt – das ist es, was uns an der Mission von Marble Imaging gereizt hat. Durch diese Partnerschaft werden wir neue Technologien auf maßgeschneiderten Satelliten einsetzen, um hochauflösende Bilder zu entwickeln. Das ermöglicht eine fundierte Entscheidungsfindung und bestätigt unsere Position als Hersteller von Satelliten der Spitzenklasse.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Siegfried Monser, Raumfahrtkoordinator des Landes Bremen, beglückwünscht Marble Imaging und betont: “Es ist ein großartiger Tag für die Raumfahrt-Community in Bremen und in vielen anderen Regionen Deutschlands.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dr. Fabian Mehring, Bayerischer Staatsminister für Digitales, kommentiert: „Ich gratuliere dem Team von Reflex Aerospace zu seinem beeindruckenden Erfolg und bin stolz darauf, dass die Architekten des Fortschritts einmal mehr aus Bayern kommen. Unser Freistaat zeigt sich damit erneut als Europas High-Tech-Hochburg und ideale Heimat für Zukunftstechnologien, auf deren Nährboden die globalen Champions von morgen wachsen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Prof. Dr. Rudolf F. Schwarz, CEO von IABG ergänzt: „Wir gratulieren Marble Imaging und Reflex Aerospace zu diesem wichtigen Schritt. Wir sind stolz darauf, zum Erfolg dieser wichtigen ersten Mission beizutragen, indem wir unser Know-how und unsere Lösungen für robuste und sichere KI zur Verfügung stellen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um die Ziele von Marble Imaging zu erreichen, war eine Partnerschaft mit Reflex Aerospace ein logischer Schritt, da das Unternehmen in der Lage ist, die erforderlichen maßgeschneiderten technologischen Hochleistungslösungen schnell zu liefern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Dual-Use-Ansatz von Reflex Aerospace nutzt moderne Fertigungsfortschritte und optimierte Fertigungsprozesse, um verbesserte Zuverlässigkeit, die leistungsfähigste Kernavionik ihrer Klasse sowie kürzere Lieferzeiten zu bieten als konventionelle Satellitenhersteller.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Messinstrumente für den ersten Satelliten werden derzeit gemeinsam mit dem polnischen Unternehmen Scanway entwickelt, das fortschrittliche optische Instrumente für Weltraumanwendungen liefert. Die Instrumente von Scanway werden in der Lage sein, Daten der Erdoberfläche mit einer angestrebten Auflösung von 0,75 Metern (Ground Sampling Distance, GSD) im visuellen und nah-infraroten (NIR) Spektrum zu liefern und panchromatische Aufnahmen zu machen. Die Satelliten der künftigen Konstellation werden mit denselben Instrumenten ausgestattet sein und zusätzlich Aufnahmen im kurzwelligen Infrarot (SWIR) ermöglichen. Die geplante Mehr-Instrumenten-Lösung zielt auch darauf ab, Synergien mit dem europäischen Copernicus-Programm zu maximieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Marble Imaging AG</strong><br>Marble Imaging wurde im August 2023 in Bremen, dem Herzen der deutschen Luft- und Raumfahrtszene, gegründet und hat sich zum Ziel gesetzt, den Erdobservations-Markt zu verändern. Mit einem gemeinsamen Hintergrund, der das gesamte Spektrum der Erdbeobachtung vom Missionsdesign und -management über die Datenverarbeitung bis hin zur umfassenden Nutzung von Erd-Observations-Daten abdeckt, hat das Unternehmen ein tiefes Verständnis für den Wert globaler Daten für reale Anwendungen und für die Grenzen des bestehenden Marktes.<br><a href="https://marble-imaging.de/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://marble-imaging.de/</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Reflex Aerospace GmbH</strong><br>Mit Sitz in München und Berlin ermöglicht Reflex Aerospace durch die Gestaltung und Herstellung von Satellitenplattformen für dualen Einsatz im Bereich von 100 bis 500 kg innerhalb von 12 Monaten schnelle Innovationen im Weltraum. Reflex definiert die Satellitenentwicklung neu, indem es eine vertikal integrierte Inhouse-Entwicklung und -Fertigung, umfassende Unterstützung, sicherheitsorientierte Module, hardwarebeschleunigte Verschlüsselung und die leistungsfähigste Kernavionik in ihrer Klasse kombiniert.<br><a href="https://www.reflexaerospace.com/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">www.reflexaerospace.com/</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20193.msg561598#msg561598" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Reflex Aerospace</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Impulso.Space: Startdienste für Relativity Space Inc.</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/impulso-space-startdienste-fuer-relativity-space-inc/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Apr 2024 20:42:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Impulso.Space USA Corp. sichert sich Vertrag über integrierte Startdienste für Relativity Space Inc. Eine Pressemitteilung von Impulso.Space. Quelle: Impulso.Space via Business Wire 2. April 2024. Cape Canaveral, Florida –(BUSINESS WIRE)– Impulso.Space USA Corp., ein führender Anbieter von integrierten End-to-End-Startdiensten, meldet den Abschluss eines umfangreichen Vertrags mit Relativity Space Inc. Diese bedeutende Vereinbarung konsolidiert die Position [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Impulso.Space USA Corp. sichert sich Vertrag über integrierte Startdienste für Relativity Space Inc. Eine Pressemitteilung von Impulso.Space.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Impulso.Space via Business Wire 2. April 2024.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Cape Canaveral, Florida –(BUSINESS WIRE)– Impulso.Space USA Corp., ein führender Anbieter von integrierten End-to-End-Startdiensten, meldet den Abschluss eines umfangreichen Vertrags mit Relativity Space Inc. Diese bedeutende Vereinbarung konsolidiert die Position von Impulso.Space als wichtigem Player der Luft- und Raumfahrtindustrie und bekräftigt das Engagement des Unternehmens, umfassende globale Startlösungen für künftige Satellitenkonstellationen bereitzustellen, die reaktionsschnelle und kostengünstige Dienstleistungen erfordern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen des Vertrags wird Impulso.Space eine Reihe von logistischen und betrieblichen Dienstleistungen zur Unterstützung von Startkampagnen und damit verbundenen Maßnahmen für die nächsten Missionen des jeweiligen Startbetreibers erbringen. Mit seinen hochmodernen Anlagen in Florida wird Impulso.Space eine zentrale Rolle für den Erfolg jeder Mission übernehmen – von den Vorbereitungen vor dem Start bis hin zu Betriebsabläufen nach dem Start.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir sind hocherfreut über die Zusammenarbeit mit Relativity Space und die Gelegenheit, ihre Projekte durch unser Know-how in den Bereichen integrierte Logistik und Betriebsdienstleistungen sowie die Vermittlung von Startkapazitäten zu unterstützen“, berichtet Pietro Guerrieri, CEO bei Impulso.Space. „Diese Partnerschaft ist beispielhaft für unser Ziel, nahtlos integrierte Lösungen anzubieten, die den spezifischen Anforderungen unserer Kunden gerecht werden und das dynamische Wachstum künftiger Startdienste vorantreiben. Wir sind fest davon überzeugt, dass unsere Partnerschaft mit Relativity Space zu überragenden Ergebnissen führen und den Weg für neue Möglichkeiten in der Raumfahrtindustrie ebnen wird.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Dienstleistungen von Impulso.Space umfassen die Integration von Nutzlasten, die Vorbereitung von Trägerraketen, das Missionsmanagement, den Transport und andere betriebliche Dienstleistungen. Mit einer überzeugenden Erfolgsbilanz und einem kontinuierlichen Einsatz für Innovation ist Impulso.Space gut positioniert, um die gesamte Wertschöpfungskette von Startdienstleistungen zu unterstützen und die Realisierung für die Endnutzer zu erleichtern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Impulso.Space baut seine Fähigkeiten weiter aus und schließt strategische Partnerschaften. Damit festigt das Unternehmen seine Stellung an der Spitze des weltweiten Raumfahrtsektors, fördert den technologischen Fortschritt und prägt die Zukunft globaler, integrierter Lösungen für Startdienste. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Impulso.Space</strong><br>Impulso.Space ist ein führender Anbieter von integrierten End-to-End-Startdiensten und bietet schlüsselfertige Lösungen für globale und lückenlose Dienstleistungen an. Mit hochmodernen Anlagen und seiner kontinuierlichen Verpflichtung zu Exzellenz widmet sich Impulso.Space der Förderung von Innovation und der Erweiterung der Grenzen globaler Raumfahrtinitiativen. <br><a href="https://impulso.space" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://impulso.space</a></p>


<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3875.msg560720#msg560720" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Neue Verträge</a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>Impulso.Space und Maritime Launch Services schließen Vereinbarung über Startdienste</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/impulso-space-und-maritime-launch-services-schliessen-vereinbarung-ueber-startdienste/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Mar 2024 09:02:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Impulso.Space USA Corp. und Maritime Launch Services unterzeichnen eine Vereinbarung über die Bereitstellung integrierter Startdienste für den Spaceport Nova Scotia von Florida aus. Eine Pressemitteilung von Impulso.Space und Maritime Launch Services. Quelle: Impulso.Space / Maritime Launch Services / via Business Wire 20. März 2024. Cape Canaceral, Florida &#8211;(BUSINESS WIRE)&#8211; Maritime Launch Services Inc. (Cboe CA:MAXQ, [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Impulso.Space USA Corp. und Maritime Launch Services unterzeichnen eine Vereinbarung über die Bereitstellung integrierter Startdienste für den Spaceport Nova Scotia von Florida aus. Eine Pressemitteilung von Impulso.Space und Maritime Launch Services.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Impulso.Space / Maritime Launch Services / via Business Wire 20. März 2024.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Cape Canaceral, Florida &#8211;(BUSINESS WIRE)&#8211; Maritime Launch Services Inc. (Cboe CA:MAXQ, OTCQB: MAXQF) und Impulso.Space USA Corporation haben ihre Partnerschaft ausgeweitet und eine Vereinbarung unterzeichnet, nach der Maritime Launch für bis zu fünf Jahre Starts vom Spaceport Nova Scotia Nutzlastkapazitäten für mehrere Rideshare- und Dedicated Launch Operator-Missionen bereitstellen wird, wobei die Nutzlastintegration von der brandneuen Logistik- und Bodenbetriebsanlage von Impulso.Space in Florida aus erfolgt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Maritime Launch entwickelt Kanadas ersten kommerziellen Startplatz, Spaceport Nova Scotia, in der Nähe der Gemeinden Canso, Hazel Hill und Little Dover in Nova Scotia. Der erste Orbitalstart ist für 2025 geplant.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Diese wichtige Vereinbarung mit Impulso.Space, einem branchenführenden US-Raumfahrtunternehmen, beweist die Wettbewerbsfähigkeit von Spaceport Nova Scotia als Startanlage für den globalen Raumfahrtmarkt von heute“, sagt Stephen Matier, President und CEO von Maritime Launch Services. „Diese Vereinbarung erweitert unsere frühere Absichtserklärung, Satelliten für kleine und mittelgroße Trägerraketen über unsere Anlage zu entsenden. Gemeinsam können Maritime Launch und Impulso das hohe Durchsatztempo bieten, das auf dem heutigen Markt erforderlich ist, und die Kapazität der Trägerindustrie erhöhen sowie die anderen überlasteten Standorte in Nordamerika durch unsere voll lizenzierte Anlage ergänzen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Impulso.Space wurde 2019 gegründet und hat seinen Sitz in der Nähe des Kennedy Space Center in Florida. Das Unternehmen bietet schlüsselfertige Dienstleistungen wie den Transport von Satelliten, Versicherung, Zollabfertigung, Management von Startmissionen, Aktivitäten vor dem Start, Lagerung und Vermittlung von Startkapazitäten. Es war an zahlreichen Satellitenmissionen sowohl für internationale als auch für US-amerikanische Trägerraketenbetreiber beteiligt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die Lage des Spaceport Nova Scotia an der Ostküste Kanadas bietet hochattraktive Startkapazitäten, um das Angebot für Startbetreiber als Reaktion auf das schnelle Wachstum der Raumfahrtindustrie in diesem Jahrzehnt zu erweitern. Die begehrten LEO-Startneigungen dieses Weltraumbahnhofs von 45 Grad bis 98 Grad von einem einzigen Standort aus sind einzigartig in Nordamerika“, sagte Pietro Guerrieri, CEO von Impulso.Space. „Wir freuen uns darauf, unsere Beziehung zu Maritime Launch auszubauen, um auch von diesem kommerziellen Startplatz aus einen einfacheren und schnelleren Zugang zum Weltraum zu bieten.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Impulso.Space</strong><br>Impulso.Space ist ein führender Anbieter von integrierten End-to-End Launch Services und bietet schlüsselfertige Lösungen für globale und nahtlos integrierte Launch Services. Mit hochmodernen Einrichtungen und einer Verpflichtung zu Spitzenleistungen widmet sich Impulso.Space der Förderung von Innovation und der Erweiterung der Grenzen globaler Raumfahrtdienste.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Maritime Launch Services</strong><br>Maritime Launch ist ein in kanadischem Besitz befindliches kommerzielles Raumfahrtunternehmen mit Sitz in Nova Scotia. Maritime Launch entwickelt Spaceport Nova Scotia, einen Startplatz, der Kunden zur Unterstützung der wachsenden kommerziellen Raumfahrtindustrie Satellitenlieferungen über die größtmögliche Bandbreite an Startneigungen in Nordamerika von einem einzigen Standort aus anbieten wird. Die Entwicklung dieser Anlage wird den Kunden des Konstellationsmarktes dienen, die globale Breitbanddienste, erdnahe Bildgebung und andere wissenschaftliche Aktivitäten anbieten. Dies wird der erste kommerzielle Orbitalstartkomplex in Kanada sein.</p>


<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11509.msg560550#msg560550" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">CSA &#8211; Kanadas Raumfahrt</a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>Intelsat: Multi-Orbit-Strategie mit Eutelsat</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/intelsat-multi-orbit-strategie-mit-eutelsat/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Mar 2024 22:09:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Intelsat treibt Multi-Orbit-Strategie durch Erweiterung der LEO-Vereinbarung mit der Eutelsat-Gruppe voran. Eine Pressemitteilung von Intelsat. Quelle: Intelsat via Business Wire (20. März 2024). McLean, Virginia –(BUSINESS WIRE)– Intelsat hat heute einen strategischen Ausbau seiner Dienstleistungskapazitäten durch eine erweiterte Partnerschaft mit der Eutelsat-Gruppe im Zusammenhang mit der OneWeb Low Earth Orbit (LEO)-Konstellation des Unternehmens bekanntgegeben. Die [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Intelsat treibt Multi-Orbit-Strategie durch Erweiterung der LEO-Vereinbarung mit der Eutelsat-Gruppe voran. Eine Pressemitteilung von Intelsat.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Intelsat via Business Wire (20. März 2024).</p>



<p class="wp-block-paragraph">McLean, Virginia –(BUSINESS WIRE)– <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/intelsat/" data-wpel-link="internal">Intelsat</a> hat heute einen strategischen Ausbau seiner Dienstleistungskapazitäten durch eine erweiterte Partnerschaft mit der <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/eutelsat/" data-wpel-link="internal">Eutelsat</a>-Gruppe im Zusammenhang mit der <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/oneweb/" data-wpel-link="internal">OneWeb</a> Low Earth Orbit (LEO)-Konstellation des Unternehmens bekanntgegeben. Die Vereinbarung stellt eine bedeutende Entwicklung für Multi-Orbit-Satelliten-Konnektivitätslösungen dar und positioniert Intelsat an der Spitze der nächsten Welle der globalen Konnektivität.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Vereinbarung sieht eine Verpflichtung von 250 Millionen US-Dollar für LEO-Dienste in den ersten sechs Jahren vor, mit einer Option auf weitere 250 Millionen US-Dollar. Mit dieser Vereinbarung werden die LEO-Kapazitäten in das Lösungsangebot von Intelsat für seinen derzeitigen und künftigen Kundenstamm weiter ausgebaut und integriert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir arbeiten schon seit geraumer Zeit mit Eutelsat zusammen und nutzen die OneWeb LEO-Konstellation des Unternehmens, um eine Multi-Orbit-Lösung, hauptsächlich in der kommerziellen Luftfahrt, anzubieten“, sagte Dave Wajsgras, CEO von Intelsat. „Wir sehen jetzt so viele zusätzliche Möglichkeiten für Kunden, von Multi-Orbit-Lösungen zu profitieren. Wir glauben, dass es im Interesse von Intelsat, Eutelsat und unseren Kunden liegt, die bereits bestehende Partnerschaft auszuweiten, zumal sie gut funktioniert und stark nachgefragt wird.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen der Partnerschaft wird Intelsat mit Eutelsat bei der Entwicklung der OneWeb-Konstellation der nächsten Generation zusammenarbeiten und direkte Beiträge zum Design und zu den Funktionen leisten, um sicherzustellen, dass die neue Konstellation über die Fähigkeiten verfügt, um den zukünftigen realen Kundenanforderungen gerecht zu werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eva Berneke, Chief Executive Officer der Eutelsat Group, sagte: „Die erweiterte Partnerschaft mit Intelsat ist ein starkes Zeichen des Vertrauens in die Fähigkeiten der OneWeb-Konstellation, sowohl heute als auch in Zukunft. Darüber hinaus wird deutlich, dass große Satellitenbetreiber in der heutigen Welt in der Lage sein müssen, ihren Kunden Multi-Orbit-Lösungen anzubieten.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wajsgras von Intelsat fügte hinzu: „Unser Team ist davon überzeugt, dass unsere Erfahrung und unser GEO- und terrestrisches Netz kombiniert mit den Ressourcen, auf die wir über das OneWeb LEO-Netz der Eutelsat-Gruppe zugreifen werden, es Intelsat ermöglichen wird, die absolut besten und umfassendsten Kundenlösungen zur Unterstützung von Netzen, Behörden und Mobilitätssektoren zu liefern und unseren robusten Wachstumskurs zu unterstützen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Intelsat</strong><br>Das globale Expertenteam von Intelsat konzentriert sich darauf, Regierungen, Nichtregierungsorganisationen und kommerziellen Kunden über das globale Netzwerk der nächsten Generation und die Managed Services des Unternehmens eine nahtlose und sichere satellitengestützte Kommunikation zur Verfügung zu stellen. Durch den Betrieb einer der weltweit größten und modernsten Satellitenflotten und Konnektivitätsinfrastrukturen überbrückt Intelsat die digitale Kluft und ermöglicht es Menschen und ihren Tools, über Ozeane hinweg zu sprechen, über Kontinente hinweg zu sehen und durch den Himmel zu hören, um zu kommunizieren, zu kooperieren und zusammenzuleben. Seit seiner Gründung vor sechs Jahrzehnten ist das Unternehmen ein Synonym für die „Ersten“ der Satellitenbranche im Dienste seiner Kunden und des Planeten. Die Mitglieder des Intelsat-Teams stützen sich auf ein Erbe der Innovation und konzentrieren sich auf die Bewältigung einer neuen Generation von Herausforderungen. Sie haben nun die „nächsten Ersten“ im Weltraum im Visier, während sie die Branche umkrempeln und bei der digitalen Transformation der Branche führend sind.</p>


<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=17826.msg560528#msg560528" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Intelsat</a></li>
</ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>UNIO: Nahtloser Wechsel zwischen 5G und Satelliteninternet in vernetztem Fahrzeug</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/unio-nahtloser-wechsel-zwischen-5g-und-satelliteninternet-in-vernetztem-fahrzeug/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Nov 2023 18:08:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>UNIO demonstriert lückenlose Vernetzung von Fahrzeugen sowie reibungslosen Wechsel zwischen 5G- und Satellitenkonnektivität. Erfolgreicher Test beweist Effizienz von UNIOs ‚Bridge‘-Produkt und ebnet den Weg für Revolution im Bereich vernetzter Mobilität mit „always-on“ Konnektivität. Eine Pressemitteilung der UNIO Enterprise GmbH. Quelle: UNIO Enterprise GmbH / B2P Communications Consulting GmbH Berlin/München 20. November 2023. München, 20. November [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">UNIO demonstriert lückenlose Vernetzung von Fahrzeugen sowie reibungslosen Wechsel zwischen 5G- und Satellitenkonnektivität. Erfolgreicher Test beweist Effizienz von UNIOs ‚Bridge‘-Produkt und ebnet den Weg für Revolution im Bereich vernetzter Mobilität mit „always-on“ Konnektivität. Eine Pressemitteilung der UNIO Enterprise GmbH.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: UNIO Enterprise GmbH / B2P Communications Consulting GmbH Berlin/München 20. November 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/UNIO_Bridge_screen_1k5.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="UNIO Bridge screen. (Bild: UNIO)" data-rl_caption="" title="UNIO Bridge screen. (Bild: UNIO)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="260" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/UNIO_Bridge_screen_26.jpg" alt="UNIO Bridge screen. (Bild: UNIO)" class="wp-image-133788" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/UNIO_Bridge_screen_26.jpg 260w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/UNIO_Bridge_screen_26-150x150.jpg 150w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/UNIO_Bridge_screen_26-100x100.jpg 100w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/UNIO_Bridge_screen_26-120x120.jpg 120w" sizes="(max-width: 260px) 100vw, 260px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">UNIO Bridge screen. (Bild: UNIO)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">München, 20. November 2023 – Das Münchner NewSpace Unternehmen UNIO hat einen erfolgreichen Test seines ‚Powered by UNIO‘ Bridge-Produkts durchgeführt, das es vernetzten Fahrzeugen ermöglicht, nahtlos zwischen 5G- und Satellitenkonnektivität umzuschalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei einer live-Demonstration in München am 20. November wechselte ein Testfahrzeug nahtlos zwischen einer 5G-Verbindung und einem Satellitennetzwerk. UNIOs ‚Brücke‘ gewährleistete erfolgreich, dass die Datenverbindung während des Wechsels zu keinem Zeitpunkt unterbrochen wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Test demonstriert UNIO die Integration eines terrestrischen Netzwerks (4G, 5G) von O2 Telefónica mit einem nicht-terrestrischen (Satelliten-) Netzwerk (TN-NTN). Die Demonstration ist ein Meilenstein für diese Technologie, die für vernetzte Fahrzeuge unabdingbar ist, die sich zwischen Städten mit guter 5G-Abdeckung und ländlichen Gebieten mit unzureichender Netzwerkabdeckung bewegen. Die Brücke verbindet sich prioritär mit dem Satelliteninternet und stellt sicher, dass das Fahrzeug ohne Unterbrechungen vernetzt ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">UNIOs ‚Bridge’ ist das erste Produkt auf dem europäischen Markt, das diese Technologie anbietet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Katrin Bacic, CEO, UNIO: „Der Test ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zum vernetzten Fahrzeug. Eine Technologie, die konstante und stabile Konnektivität – und Datenraten – gewährleisten kann, behebt eines der Kernprobleme der Branche – die Herausforderung, eine durchgängige Netzabdeckung in der Stadt und auf dem Land zu gewährleisten. Ich bin dankbar für die großartige Unterstützung durch unser UNIO Team, dessen Innovationskraft und technologisches Know-how dazu beigetragen haben, dieses faszinierende Ergebnis zu erzielen.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Demonstration ist nur der erste Schritt in einer Reihe anspruchsvoller Tests, die das ‚Bridge’-Produkt weiterentwickeln und die Markteinführung begleiten sollen. Ziel des Prozesses ist die Entwicklung einer umfassenden Plattform, die überall eine zuverlässige Abdeckung bietet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Erfolg dieses Live-Tests in München wird UNIO im November und Dezember weitere Showcases und Tests durchführen, bei denen die Integration von AI-at-the-Edge, 5G-over-RF, WiFi und weiterentwickelten Versionen demonstriert werden soll, um das nahtlose und effiziente Funktionieren des Produkts sicherzustellen. Die Tests werden auch die Integration eines mithilfe von AI optimierten Positions- und Navigationssystems (PNT) umfassen.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/UNIO_Box_1k5.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="UNIO Elektronik-Box. (Bild: UNIO)" data-rl_caption="" title="UNIO Elektronik-Box. (Bild: UNIO)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="260" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/UNIO_Box_26.jpg" alt="UNIO Elektronik-Box. (Bild: UNIO)" class="wp-image-133785" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/UNIO_Box_26.jpg 260w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/UNIO_Box_26-150x150.jpg 150w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/UNIO_Box_26-100x100.jpg 100w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/UNIO_Box_26-120x120.jpg 120w" sizes="(max-width: 260px) 100vw, 260px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">UNIO Elektronik-Box. (Bild: UNIO)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die ersten Exemplare der ‚Powered by UNIO‘ Bridge werden Mitte 2024 an einen noch zu nennenden Ankerkunden geliefert. Die vollständige Markteinführung findet anschließend in der zweiten Hälfte des Jahres statt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Umfangreiche Datenerhebung- und Verarbeitung in Kombination mit auf Flottenmanagement und Wirtschaftlichkeit fokussierter Fahrzeugdiagnostik waren ein zentraler Bestandteil der Vorbereitung des Tests. Auf dieser Grundlage wird UNIO neben terrestrischen Anwendungen auch die Anwendung der Bridge-Technologie als Diagnostik- und Monitoring-Tool für Satellitenkonstellationen prüfen.<br>So wird UNIO genaue und schnell verfügbare Prognosen für seine Satelliten im All erstellen können. Diese Diagnostik ermöglicht ein optimiertes Kapazitäts-, Last-, Service- und Ressourcenmanagement, um Kundenanforderungen in der optimierten, hoch-effizienten Satellitenkonstellation zu erfüllen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über UNIO</strong><br>UNIO ist ein 2022 in München gründetes New-Space-Unternehmen. Als Joint Venture von Isar Aerospace (dem Hersteller von Europas vielseitigster Trägerrakete für kleine Nutzlasten), Reflex Aerospace (Europas erstem Venture-Capitalfinanziertem Satelliten-Hersteller), Mynaric (dem weltweitem Pionier für die Skalierung von Laserkommunikation) und SES (dem weltweit führendem Satellitenbetreiber und Anbieter von Konnektivität für Inhalte) vereint UNIO hierbei als derzeit einziges Unternehmen, die Expertise von führenden Playern aus allen für SatellitenKommunikation entscheidenden Kernbereichen. Ziel von UNIO ist es, Europas erste souveräne, kommerzielle Satellitenkonstellation für schnelle, leistungsstarke und sichere Konnektivität aufzubauen. Das Hauptaugenmerk von UNIO richtet sich dabei auf den Mobilitäts- und Logistiksektor. Weitere potentielle Anwendungsgebiete sind direkte Kommunikation zwischen Unternehmen (B2B) oder zwischen Unternehmen und öffentlichen Verwaltungen (B2G).</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19012.msg556306#msg556306" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">UNIO &#8211; EU Konstellation</a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>MPIfR: Elektromagnetische Leckstrahlung von Satelliten gefunden</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/mpifr-elektromagnetische-leckstrahlung-von-satelliten-gefunden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Jul 2023 17:46:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wissenschaftler beobachten mit dem LOFAR-Teleskop zum ersten Mal niederfrequente Radiowellen von Satelliten in großen Konstellationen. Eine Pressemeldung des Max-Planck-Instituts für Radioastronomie, Bonn. Quelle: Max-Planck-Institut für Radioastronomie 5. Juli 2023. 5. Juli 2023 &#8211; Wissenschaftler führender Forschungseinrichtungen, darunter das Max-Planck-Institut für Radioastronomie in Bonn, haben mit dem Radioteleskop LOFAR 68 Satelliten von SpaceX beobachtet. Die Autoren [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Wissenschaftler beobachten mit dem LOFAR-Teleskop zum ersten Mal niederfrequente Radiowellen von Satelliten in großen Konstellationen. Eine Pressemeldung des Max-Planck-Instituts für Radioastronomie, Bonn.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Max-Planck-Institut für Radioastronomie 5. Juli 2023.</p>



<p class="wp-block-paragraph">5. Juli 2023 &#8211; Wissenschaftler führender Forschungseinrichtungen, darunter das Max-Planck-Institut für Radioastronomie in Bonn, haben mit dem Radioteleskop LOFAR 68 Satelliten von SpaceX beobachtet. Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass sie elektromagnetische Leckstrahlung entdeckt haben, die von der Bordelektronik erzeugt wird. Sie könnte astronomische Forschung behindern und unterscheidet sich von den normalen Kommunikationssignalen, die bisher im Fokus der Radioastronomen lagen. Die Autoren fordern daher Satellitenbetreiber und Regulierungsbehörden dazu auf, die Auswirkungen auf die Radioastronomie sowohl bei der Entwicklung von Raumfahrzeugen als auch bei Regulierungsverfahren zu berücksichtigen. Die Ergebnisse werden heute in der Fachzeitschrift „Astronomy &amp; Astrophysics“ veröffentlicht.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SatellitenkonstellationueberLOFARDFutselaarartsourcenl.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Künstlerische Darstellung einer großen Satellitenkonstellation in einer erdnahen Umlaufbahn, die über dem LOFAR-Teleskop kreist. (Bild: Daniëlle Futselaar (artsource.nl))" data-rl_caption="" title="Künstlerische Darstellung einer großen Satellitenkonstellation in einer erdnahen Umlaufbahn, die über dem LOFAR-Teleskop kreist. (Bild: Daniëlle Futselaar (artsource.nl))" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="337" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SatellitenkonstellationueberLOFARDFutselaarartsourcenl60.jpg" alt="Künstlerische Darstellung einer großen Satellitenkonstellation in einer erdnahen Umlaufbahn, die über dem LOFAR-Teleskop kreist. (Bild: Daniëlle Futselaar (artsource.nl))" class="wp-image-128475" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SatellitenkonstellationueberLOFARDFutselaarartsourcenl60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SatellitenkonstellationueberLOFARDFutselaarartsourcenl60-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Künstlerische Darstellung einer großen Satellitenkonstellation in einer erdnahen Umlaufbahn, die über dem LOFAR-Teleskop kreist. (Bild: Daniëlle Futselaar (artsource.nl))</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ein neues Phänomen auf niedrigen Umlaufbahnen</strong><br>Astronomen müssen für ihre Arbeit sehr schwache Signale aus dem Universum empfangen können. Von Menschen verursachte Radiosignale können astrophysikalische Quellen aber um ein Vielfaches überstrahlen. Daher werden die meisten Radioteleskope an Standorten gebaut, die besonders vor terrestrischen Störungen geschützt sind. Einige befinden sich sogar in radioruhigen Zonen, die von einigen Staaten eingerichtet wurden. Der technologische Fortschritt ermöglichte in den letzten Jahren erstmalig, riesige Satellitenkonstellationen ins All zu befördern, die für den Breitband-Internetzugang oder die Erdbeobachtung genutzt werden. Sie stellen eine völlig neue Herausforderung für die Astronomie dar. Da sich nun Tausende von Satelliten auf niedrigen Erdumlaufbahnen befinden, hat jedes Radioteleskop zu jeder Zeit viele Satelliten im Blick, die Signale ausstrahlen. Bisher ging man davon aus, dass es hauptsächlich die Kommunikationssignale der Satelliten wären, die radioastronomische Beobachtungen behindern können. Die nun erstmalig beobachtete Leckstrahlung, wahrscheinlich verursacht vom elektronischen Equipment der Satelliten, hatte man bisher nicht auf dem Schirm und weitere Untersuchungen dazu sind vonnöten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Diese Studie ist der jüngste Versuch, die Auswirkungen von Satellitenkonstellationen auf die Radioastronomie besser zu verstehen“, sagte der Hauptautor Federico Di Vruno, „in früheren Workshops zum Schutz des Nachthimmels und der Astronomie vor Auswirkungen von Satelliten wurden Theorien über diese Strahlung aufgestellt; unsere Beobachtungen bestätigen, dass sie messbar ist.“ Di Vruno ist Co-Direktor des Centre for the Protection of the Dark and Quiet Sky from Satellite Constellation Interference der Internationalen Astronomischen Union (IAU CPS) und außerdem Spektrum-Manager für das SKA-Observatorium (SKAO). Die weiteren Autoren der Studie sind alles aktive Mitglieder des CPS.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Bestehende und geplante Satellitenkonstellationen</strong><br>Das Team um Di Vruno konzentrierte sich zunächst auf die SpaceX-Satelliten, da SpaceX zum Zeitpunkt der Beobachtungen die größte Anzahl von Satelliten &#8211; mehr als 2.000 – im Orbit hatte. Die Autoren stellen jedoch klar, dass SpaceX nicht der einzige Betreiber von großen Satellitenkonstellationen ist. Sie gehen davon aus, dass andere Satelliten ähnliche unbeabsichtigte Emissionen ausstrahlen. Es sind bereits weitere Messungen geplant, die sich auf andere Satellitenkonstellationen konzentrieren werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Mit LOFAR konnten wir von 47 der 68 beobachteten Satelliten Strahlung zwischen 110 und 188 MHz nachweisen. Dieser Frequenzbereich umfasst ein geschütztes Band zwischen 150,05 und 153 MHz, das von der Internationalen Fernmeldeunion (ITU) speziell für die Radioastronomie zugewiesen wurde“, sagt Mitautor Cees Bassa von ASTRON, dem niederländischen Institut für Radioastronomie. SpaceX verstößt jedoch nicht gegen Vorschriften oder Regulierungen, da diese Art von Strahlung für Satelliten nicht durch internationale Regelungen abgedeckt ist. Im Gegensatz dazu gelten für terrestrische Geräte Vorschriften, um sicherzustellen, dass ein Gerät nicht ein anderes in der Nähe stört.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Autoren führten auch umfangreiche Simulationen dieses Effekts für verschiedene Satellitenkonstellationen durch. „Unsere Simulationen zeigen unter anderem, dass dieser Effekt umso wichtiger wird, je größer die Konstellation ist, da sich die Strahlung aller Satelliten summiert. Das bereitet uns natürlich Sorgen, insbesondere wenn man an die Vielzahl von geplanten Satelliten denkt. Und es fehlt an spezifischen Regeln, die die Radioastronomie vor unbeabsichtigter Strahlung der Satelliten schützen“, sagt Mitautor Benjamin Winkel vom Max-Planck-Institut für Radioastronomie (MPIfR) in Bonn.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verstärkte Zusammenarbeit mit Satellitenbetreibern ist entscheidend</strong><br>Die Autoren stehen in engem Kontakt mit SpaceX. Das Unternehmen möchte mögliche negative Auswirkungen auf die Astronomie auf jeden Fall verhindern. SpaceX hat bereits Änderungen an der kommenden Satellitengeneration vorgenommen und hofft, dass damit eine Verbesserung der Situation erzielt wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mitautor Gyula Józsa (ebenfalls vom MPIfR und von der Rhodes-Universität in Südafrika) betont: „Wir glauben, dass das rechtzeitige Erkennen dieser Situation den Astronomen und den Betreibern großer Satellitenkonstellationen die Chance gibt, gemeinsam an technischen Maßnahmen zu arbeiten. Parallel dazu sind aber dringend Gespräche mit Regulierungsbehörden zu führen, um geeignete Regulierungen zu schaffen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die vorliegende Studie zeigt, dass neue technologische Entwicklungen unvorhergesehene Nebenwirkungen auf die Astronomie haben können“, schließt Prof. Michael Kramer, Direktor am MPIfR und Präsident der Astronomischen Gesellschaft in Deutschland. Er begrüßt ausdrücklich den kooperativen Ansatz von SpaceX. „SpaceX geht mit gutem Beispiel voran. Nun hoffen wir auf eine breite Unterstützung durch die gesamte Satellitenindustrie und die Regulierungsbehörden.“</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/LeckstrahlungStarlinkSataIAUCPS.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Nachweis von unbeabsichtigter elektromagnetischer Strahlung, die von einem Starlink-Satelliten ausgeht, mit dem LOFAR-Radioteleskop. Die gelb-grünen Kreise zeigen die Pixel der synthetischen Radiokamera, die ein sechseckiges Gitter am Himmel bilden. Der rote Pfeil zeigt die vorhergesagte Bewegung eines Starlink-Satelliten durch das Sichtfeld des Teleskops. Tatsächlich verursachte der Satellit ein Signal in den Pixeln entlang seiner Bewegungsspur. Der Hintergrund zeigt die Vorschau auf eine laufende Durchmusterung des Himmels, die derzeit mit dem LOFAR-Teleskop durchgeführt wird (&quot;The LOFAR Two-metre Sky Survey&quot;, Shimwell et al., in prep.). Die blauen Punkte und Strukturen sind Galaxien, die im Radiobereich des elektromagnetischen Spektrums zu sehen sind (Falschfarbendarstellung). (Bild: IAU / CPS)" data-rl_caption="" title="Nachweis von unbeabsichtigter elektromagnetischer Strahlung, die von einem Starlink-Satelliten ausgeht, mit dem LOFAR-Radioteleskop. Die gelb-grünen Kreise zeigen die Pixel der synthetischen Radiokamera, die ein sechseckiges Gitter am Himmel bilden. Der rote Pfeil zeigt die vorhergesagte Bewegung eines Starlink-Satelliten durch das Sichtfeld des Teleskops. Tatsächlich verursachte der Satellit ein Signal in den Pixeln entlang seiner Bewegungsspur. Der Hintergrund zeigt die Vorschau auf eine laufende Durchmusterung des Himmels, die derzeit mit dem LOFAR-Teleskop durchgeführt wird (&quot;The LOFAR Two-metre Sky Survey&quot;, Shimwell et al., in prep.). Die blauen Punkte und Strukturen sind Galaxien, die im Radiobereich des elektromagnetischen Spektrums zu sehen sind (Falschfarbendarstellung). (Bild: IAU / CPS)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="450" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/LeckstrahlungStarlinkSataIAUCPS60.jpg" alt="Nachweis von unbeabsichtigter elektromagnetischer Strahlung, die von einem Starlink-Satelliten ausgeht, mit dem LOFAR-Radioteleskop. Die gelb-grünen Kreise zeigen die Pixel der synthetischen Radiokamera, die ein sechseckiges Gitter am Himmel bilden. Der rote Pfeil zeigt die vorhergesagte Bewegung eines Starlink-Satelliten durch das Sichtfeld des Teleskops. Tatsächlich verursachte der Satellit ein Signal in den Pixeln entlang seiner Bewegungsspur. Der Hintergrund zeigt die Vorschau auf eine laufende Durchmusterung des Himmels, die derzeit mit dem LOFAR-Teleskop durchgeführt wird (&quot;The LOFAR Two-metre Sky Survey&quot;, Shimwell et al., in prep.). Die blauen Punkte und Strukturen sind Galaxien, die im Radiobereich des elektromagnetischen Spektrums zu sehen sind (Falschfarbendarstellung). (Bild: IAU / CPS)" class="wp-image-128470" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/LeckstrahlungStarlinkSataIAUCPS60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/LeckstrahlungStarlinkSataIAUCPS60-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Nachweis von unbeabsichtigter elektromagnetischer Strahlung, die von einem Starlink-Satelliten ausgeht, mit dem LOFAR-Radioteleskop. Die gelb-grünen Kreise zeigen die Pixel der synthetischen Radiokamera, die ein sechseckiges Gitter am Himmel bilden. Der rote Pfeil zeigt die vorhergesagte Bewegung eines Starlink-Satelliten durch das Sichtfeld des Teleskops. Tatsächlich verursachte der Satellit ein Signal in den Pixeln entlang seiner Bewegungsspur. Der Hintergrund zeigt die Vorschau auf eine laufende Durchmusterung des Himmels, die derzeit mit dem LOFAR-Teleskop durchgeführt wird (&#8222;The LOFAR Two-metre Sky Survey&#8220;, Shimwell et al., in prep.). Die blauen Punkte und Strukturen sind Galaxien, die im Radiobereich des elektromagnetischen Spektrums zu sehen sind (Falschfarbendarstellung). (Bild: IAU / CPS) </figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über das CPS</strong><br>Das Centre for the Protection of the Dark and Quiet Sky from Satellite Constellation Interference (CPS) der Internationalen Astronomischen Union (IAU) ist eine globale Organisation, die gemeinsam vom NOIRLab der US-amerikanischen National Science Foundation (NSF) und dem SKA-Observatorium (SKAO) unter der Schirmherrschaft der IAU betrieben wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das CPS erleichtert die globale Koordinierung der Bemühungen der astronomischen Gemeinschaft in Zusammenarbeit mit Observatorien, Raumfahrtbehörden, Industrie, Regulierungsbehörden und anderen Sektoren, um die negativen Auswirkungen von Satellitenkonstellationen auf die Astronomie zu mildern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu den teilnehmenden Forschungseinrichtungen gehören das SKA-Observatorium, das European Research Council (ERC), das Max-Planck-Institut für Radioastronomie (MPIfR), das Niederländische Institut für Radioastronomie (ASTRON), die Rhodes-Universität in Südafrika und das Jodrell Bank Centre for Astrophysics in Großbritannien. Benjamin Winkel, Gyula I. G. Józsa und Axel Jessner sind Ko-Autoren vom MPIfR. Mehrere der Autoren sind außerdem im Committee for Radioastronomy Frequencies (CRAF) aktiv, das sich für den Schutz von radioastronomischen Beobachtungen vor menschengemachten Funksignalen stark macht. Alle Autoren sind Mitglieder des Opticon RadioNet Pilot, welches die ORP Sky Protection Group unterhält.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/LeckstrahlungStarlinksatbIAUCPS.gif" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Nachweis von unbeabsichtigter elektromagnetischer Strahlung, die von einem Starlink-Satelliten ausgeht, mit dem LOFAR-Radioteleskop. Die blau-gelben Kreise zeigen die Pixel der synthetischen Radiokamera, die ein sechseckiges Gitter am Himmel bilden. Blaue Kreise stehen für ein schwaches Signal, gelbe Kreise für ein starkes Signal. Der Satellit verursachte ein Signal in den Pixeln entlang der Spur. Die Positionen des Satelliten am Himmel stimmten perfekt mit den Pixeln überein. (Animation: IAU / CPS)" data-rl_caption="" title="Nachweis von unbeabsichtigter elektromagnetischer Strahlung, die von einem Starlink-Satelliten ausgeht, mit dem LOFAR-Radioteleskop. Die blau-gelben Kreise zeigen die Pixel der synthetischen Radiokamera, die ein sechseckiges Gitter am Himmel bilden. Blaue Kreise stehen für ein schwaches Signal, gelbe Kreise für ein starkes Signal. Der Satellit verursachte ein Signal in den Pixeln entlang der Spur. Die Positionen des Satelliten am Himmel stimmten perfekt mit den Pixeln überein. (Animation: IAU / CPS)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="450" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/LeckstrahlungStarlinksatbIAUCPS60.gif" alt="Nachweis von unbeabsichtigter elektromagnetischer Strahlung, die von einem Starlink-Satelliten ausgeht, mit dem LOFAR-Radioteleskop. Die blau-gelben Kreise zeigen die Pixel der synthetischen Radiokamera, die ein sechseckiges Gitter am Himmel bilden. Blaue Kreise stehen für ein schwaches Signal, gelbe Kreise für ein starkes Signal. Der Satellit verursachte ein Signal in den Pixeln entlang der Spur. Die Positionen des Satelliten am Himmel stimmten perfekt mit den Pixeln überein. (Animation: IAU / CPS)" class="wp-image-128472"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Nachweis von unbeabsichtigter elektromagnetischer Strahlung, die von einem Starlink-Satelliten ausgeht, mit dem LOFAR-Radioteleskop. Die blau-gelben Kreise zeigen die Pixel der synthetischen Radiokamera, die ein sechseckiges Gitter am Himmel bilden. Blaue Kreise stehen für ein schwaches Signal, gelbe Kreise für ein starkes Signal. Der Satellit verursachte ein Signal in den Pixeln entlang der Spur. Die Positionen des Satelliten am Himmel stimmten perfekt mit den Pixeln überein.
(Animation: IAU / CPS)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Originalveröffentlichung</strong><br>Unintended radio emission from Starlink satellites detected with LOFAR between 110 and 188 MHz<br>F. Di Vruno, B. Winkel, C. G. Bassa, G. I. G. Józsa, M. A. Brentjens, A. Jessner, and S. Garrington, 2023, Astronomy &amp; Astrophysics, July 05, 2023 (DOI: 10.1051/0004-6361/202346374), pdf: <a href="https://www.aanda.org/articles/aa/pdf/2023/08/aa46374-23.pdf" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.aanda.org/articles/aa/pdf/2023/08/aa46374-23.pdf</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=17396.msg551167#msg551167" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Beeinträchtigung von astronomischen Teleskopen durch Megakonstellationen</a></li>
</ul>
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		<title>Frederic C. Baker neuer CTO des Raumfahrt-Unternehmens UNIO</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/frederic-c-baker-neuer-cto-des-raumfahrt-unternehmens-unio/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Jun 2023 06:47:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
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		<category><![CDATA[UNIO]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Frederic C. Baker treibt als neuer UNIO CTO den Aufbau von Europas erster kommerziellen Satellitenkonstellation für Mobilitätsbranche voran. Eine Pressemitteilung der UNIO Enterprise GmbH. Quelle: UNIO Enterprise GmbH / B2P Communications Consulting GmbH Berlin/München 12. Juni 2023. München, 12. Juni 2023 &#8211; Frederic C. Baker wird neuer Chief Technology Officer (CTO) des europäischen Raumfahrt-Start-ups UNIO. [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Frederic C. Baker treibt als neuer UNIO CTO den Aufbau von Europas erster kommerziellen Satellitenkonstellation für Mobilitätsbranche voran. Eine Pressemitteilung der UNIO Enterprise GmbH.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: UNIO Enterprise GmbH / B2P Communications Consulting GmbH Berlin/München 12. Juni 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/FredericCBakerUNIO1k5.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Frederic C. Baker. (Foto: UNIO)" data-rl_caption="" title="Frederic C. Baker. (Foto: UNIO)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/FredericCBakerUNIO26.jpg" alt="Frederic C Baker. (Foto: UNIO)" class="wp-image-127840"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Frederic C. Baker. (Foto: UNIO)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">München, 12. Juni 2023 &#8211; Frederic C. Baker wird neuer Chief Technology Officer (CTO) des europäischen Raumfahrt-Start-ups UNIO. Hier wird er den Aufbau der Architektur des innovativen, kommerziellen Satelliten-Netzwerks des Unternehmens leiten. Ziel dieses Netzwerkes ist es, neue Dienstleistungen und Produkte im Automobil- und breiterem Mobilitätssektor zu ermöglichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Baker blickt auf eine 33-jährige Karriere in der Raumfahrtindustrie sowohl in den USA als auch in Europa zurück, in deren Verlauf er Schlüsselpositionen bei Organisationen wie der Europäischen Raumfahrtagentur (ESA), dem US-Raumfahrt- und Verteidigungsunternehmen Ball Aerospace sowie dem europäischen Satelliten-Netzwerkprojekt LeoSat innehatte. Zuletzt war Baker bei ClearSpace tätig, einem Schweizer Start-up zur Entfernung von Weltraumschrott.</p>



<p class="wp-block-paragraph">UNIO CEO Katrin Bacic sagte: &#8222;Ich freue mich sehr, mit Frederic einen CTO bei UNIO zu begrüßen, der über so unvergleichliche Erfahrung und Expertise in der internationalen Raumfahrtindustrie verfügt. Ob Im Regierungsbereich oder der freien Wirtschaft, ob bei Großkonzernen oder Startups, ob in Europa oder den USA, Frederic hat die Raumfahrt aus allen Perspektiven miterlebt und mitgeprägt. Mit diesem großen Erfahrungsschatz wird er unsere Mission vorantreiben, durch High-Speed Konnektivität aus dem All neue Mobilitätsformen auf der Erde zu ermöglichen. Mit Frederic als CTO ist das Kern-Führungsteam von UNIO komplett. Gemeinsam konzentrieren wir uns jetzt auf die Erreichung unserer ehrgeizigen Ziele: bis 2024 bringen wir unseren ersten Proof-of-Concept-Satelliten ins All. In Zusammenarbeit mit einem Kunden folgt 2025 schon eine weitere Mission mit mehreren Satelliten.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als französischer und amerikanischer Staatsbürger hat Baker seine Karriere zu etwa gleichen Teilen auf beiden Seiten des Atlantiks verbracht. Sein Ansatz kombiniert somit das „Beste aus beiden Welten“ &#8211; die Unternehmerkultur und den Can-Do-Spirit aus den USA mit europäischer Vielfalt, Kreativität und übergreifender Kooperation. Aufbauend auf diesen Fähigkeiten wird Baker als CTO zunächst das Kern-Entwicklungsteam von UNIO aufbauen, um schon bis Herbst 2023 die End-to-End-Service-Architektur auszuarbeiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">UNIO CTO Frederic C. Baker erklärte: &#8222;Als Kind habe ich im Fernsehen die Mondlandung verfolgt und davon geträumt als Astronaut ins All zu reisen. Heute arbeite ich an etwas mit, das noch viel größere Auswirkungen hat: Wir nutzen die riesen-Potentiale, die uns der Weltraum bietet, um den Alltag der Menschen auf der Erde zu verbessern. Und ich bin überzeugt: kaum ein Unternehmen treibt dieses Ziel gerade so entschlossen voran wie UNIO. Wie bieten nahtlose und sichere Konnektivität, für weltweite Anwendungen, sowohl für kommerzielle als auch staatliche Kunden. Ich freue mich daher sehr darauf, als UNIO CTO zum Aufbau einer starken europäischen Kommunikations-Infrastruktur im All beizutragen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach einem Studium der Luft- und Raumfahrttechnik an der renommierten University of Colorado, Boulder (USA), war Baker in den 1990er Jahren bei der Europäischen Raumfahrtagentur ESA tätig. Anschließend wechselte er in die Privatwirtschaft, wo er unter anderem bei Ball Aerospace, Meggitt PLC, Deep Space Industries und LeoSat leitende Positionen in der Raumfahrtindustrie auf beiden Seiten des Atlantiks innehatte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei UNIO ergänzt Frederic C. Baker das Führungsteam um CEO Katrin Bacic, die zuvor die deutschen Aktivitäten von Telefónicas Investitions- und Innovationsarm Wayra leitete, sowie Chief Revenue Officer (CRO) Sebastian Ströhl, der 15 Jahre Erfahrung in der kommerziellen Nutzung von Raumfahrt- und Satellitendiensten mitbringt. Aufbauend auf diesem Führungsteam entwickelt und betreibt UNIO Europas erste kommerzielle Konstellation von Dual-Use-Kommunikationssatelliten mit dem Schwerpunkt, innovative Dienstleistungen und Produkte im Automobil- und weiteren Mobilitätssektor anzubieten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">UNIO ist ein 2022 in München gründetes New-Space-Unternehmen. Als Joint Venture von Isar Aerospace (dem Hersteller von Europas vielseitigster Trägerrakete für kleine Nutzlasten), Reflex Aerospace (Europas erstem Venture-Capital-finanziertem Satelliten-Hersteller), Mynaric (dem weltweitem Pionier für die Skalierung von Laserkommunikation) und SES (dem weltweit führendem Satellitenbetreiber und Anbieter von Konnektivität für Inhalte) vereint UNIO hierbei als derzeit einziges Unternehmen, die Expertise von führenden Playern aus allen für Satelliten-Kommunikation entscheidenden Kernbereichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ziel von UNIO ist es, Europas erste souveräne, kommerzielle Satelliten-Konstellation für schnelle, leistungsstarke und sichere Konnektivität aufzubauen. Das Hauptaugenmerk von UNIO richtet sich dabei auf den Mobilitätssektor. Weitere potentielle Anwendungsgebiete sind direkte Kommunikation zwischen Unternehmen (B2B) oder zwischen Unternehmen und öffentlichen Verwaltungen (B2G).</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19012.msg550383#msg550383" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">UNIO &#8211; EU Konstellation</a></li>
</ul>
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		<title>Reflex Aerospace beschleunigt Kurs Richtung erste kommerzielle Mission und erweitert Investorenkreis</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/reflex-aerospace-beschleunigt-kurs-richtung-erste-kommerzielle-mission-und-erweitert-investorenkreis/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 May 2023 14:18:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Raketenstart für Demo-Satelliten gebucht (Herbst 2024 auf SpaceX Falcon 9). Demo-Satellit wird in München montiert (Eröffnung erster Micro Factory in 2023). Eine Pressemitteilung von Reflex Aerospace. Quelle: Reflex Aerospace / B2P Communications Consulting GmbH Berlin/München 15. Mai 2023. Berlin/München, 15. Mai 2023 – Pünktlich zum zweiten Firmenjubiläum beschleunigt Reflex Aerospace seinen Kurs in Richtung der [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Raketenstart für Demo-Satelliten gebucht (Herbst 2024 auf SpaceX Falcon 9). Demo-Satellit wird in München montiert (Eröffnung erster Micro Factory in 2023). Eine Pressemitteilung von Reflex Aerospace.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Reflex Aerospace / B2P Communications Consulting GmbH Berlin/München 15. Mai 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ReflexSat1in2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Satellit von Reflex Aerospace über der erde - künstlerische Darstellung. (Grafik: Reflex Aerospace)" data-rl_caption="" title="Satellit von Reflex Aerospace über der erde - künstlerische Darstellung. (Grafik: Reflex Aerospace)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ReflexSat1in26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Satellit von Reflex Aerospace über der Erde &#8211; künstlerische Darstellung. (Grafik: Reflex Aerospace)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Berlin/München, 15. Mai 2023 – Pünktlich zum zweiten Firmenjubiläum beschleunigt Reflex Aerospace seinen Kurs in Richtung der ersten kommerziellen Raumfahrtmission: Für seinen Demo-Satelliten hat das in Berlin und München ansässige Raumfahrt-Start-Up einen festen Raketenstartplatz gebucht. Der Start erfolgt im Herbst 2024 auf einer Rakete des Typs Falcon 9 von SpaceX. Ziel der Mission ist es, neue Technologien erstmals im All zu validieren. Der ca. 120 Kilogramm-schwere Demo-Satellit befindet sich aktuell in der Entwicklung und wird in München montiert werden. Die dortige `Micro Factory´ zur Fertigung kundenspezifischer Satelliten eröffnet noch in diesem Jahr.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unterstützt werden diese Schritte durch eine Ausweitung der sogenannten Seed-Finanzierung um weitere 1,75 Millionen Euro (auf insgesamt fast 9 Millionen Euro). Neben Aufstockungen seitens bestehender Investoren stößt Bayern Kapital über seinen Innovationsfonds EFRE Bayern neu zum Kreis der Anteilseigner hinzu. Als einer der erfahrensten und aktivsten Venture- und Growth-Investoren der deutschen High-Tech-Finanzierungslandschaft wird Bayern Kapital mit dem Investment u. a. den Aufbau der ersten Micro Factory bei München finanzieren. Angetrieben durch erwartete kommerzielle Auftragseingänge soll die Seed-Finanzierung im Jahresverlauf weiter ansteigen. Darüber hinaus ist künftig auch der Starburst Accelerator &#8211; einer der renommiertesten europäischen Accelerators für Luft- und Raumfahrt-Start-Ups – mit an Bord, um als Partner von Reflex Aerospace den Aufbau des internationalen Geschäfts zu unterstützen, vor allem in den USA sowie in Frankreich.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ReflexSat2in2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Satellit von Reflex Aerospace mit Bremssegel über der Erde - künstlerische Darstellung. (Grafik: Reflex Aerospace)" data-rl_caption="" title="Satellit von Reflex Aerospace mit Bremssegel über der Erde - künstlerische Darstellung. (Grafik: Reflex Aerospace)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ReflexSat2in26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Satellit von Reflex Aerospace mit Bremssegel über der Erde &#8211; künstlerische Darstellung. (Grafik: Reflex Aerospace)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Walter Ballheimer, CEO von Reflex Aerospace, begrüßt die aktuelle Entwicklung: &#8222;Als New Space Start-Up brennen wir natürlich darauf, die Leistungsfähigkeit unserer Technologien direkt im All unter Beweis zu stellen. Daher freuen wir uns sehr, dass dieser Meilenstein mit unserem ersten festen Raketenstartplatz in greifbare Nähe rückt. Die Aufstockung unserer Finanzierung bestätigt das Vertrauen unserer Investoren in dieses Ziel. Mit diesem Rückenwind treiben wir den Aufbau unserer ersten Micro Factory voran, die wir in der zweiten Jahreshälfte 2023 in München eröffnen. Zudem sind wir voll auf Kurs, unsere Belegschaft 2023 standort-übergreifend auf rund 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nahezu zu verdoppeln.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Monika Steger, Geschäftsführerin von Bayern Kapital, ergänzt: „Wir freuen uns sehr über Reflex Aerospace als weiteres Portfoliounternehmen im Luft und Raumfahrtsektor – im Bereich „New Space“ zählen wir zu den Investoren der ersten Stunde und sind bereits an zahlreichen spannenden Unternehmen wie Isar Aerospace, Quantum Systems und OroraTech beteiligt. Reflex Aerospace hat ein vielversprechendes Geschäftsmodell, dessen Weiterentwicklung wir gerne begleiten“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Reflex Aerospace:</strong><br>Reflex Aerospace wurde 2021 gegründet. Das in Berlin und München ansässiges NewSpace Start-Up hat zum Ziel, mit leistungsstarken und auf individuelle Anforderungen zugeschnittenen Satelliten den Markt zu modernisieren. Durch Software-basierte und Sicherheits-optimierte Produkt-Architekturen sowie Kunden-orientierte Serviceangebote erfüllt das Unternehmen die Bedürfnisse seiner Kunden deutlich schneller, günstiger und flexibler als etablierte und andere NewSpace-Hersteller. Zusammen mit den Partnerfirmen Mynaric, Isar Aerospace und SES ist Reflex Aerospace zudem Anteilseigner an dem Joint Venture UNIO, das eine europäische Satellitenkonstellation für Breitband-Internet aufbauen will.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Bayern Kapital:</strong><br>Die Bayern Kapital GmbH mit Sitz in Landshut ist die Venture-/Growth-Capital-Gesellschaft des Freistaats Bayern. Sie begleitet innovative High-Tech-Unternehmen im Freistaat über verschiedene Wachstumsphasen, von Seed bis Later Stage, mit Beteiligungskapital in Höhe von 0,25 bis 25 Mio. Euro. Lücken im VC-Bereich schließt Bayern Kapital oftmals in bewährter Konsortium-Konstellation mit privaten Investoren (Business Angels, Family Offices und Corporate Ventures).<br>Bayern Kapital verwaltet spezialisierte Beteiligungsfonds mit einem Volumen von rund 700 Mio. Euro. Seit der Gründung 1995 auf Initiative der Staatsregierung hat die 100-prozentige Tochtergesellschaft der LfA Förderbank Bayern bislang rund 430 Millionen Euro eigenes Beteiligungskapital in rund 300 Start-ups und Scale-ups aus Branchen wie Life Sciences, Software &amp; IT, Werkstoffe &amp; Neue Materialien, Nanotechnologie sowie Umwelttechnologie investiert. So sind in Bayern über 8.000 Arbeitsplätze dauerhaft in zukunftsfähigen Unternehmen entstanden. Das aktive Portfolio umfasst derzeit über 80 Unternehmen.<br>Beispiele für zahlreiche bahnbrechende Erfolgsgeschichten, die Bayern Kapital bereits früh begleitet hat, sind EOS (heute der weltweit führende Technologieanbieter im industriellen 3D-Druck von Metallen und Kunststoffen), Proglove, Fazua, SimScale, Scompler, egym, Parcellab, Cobrainer, Quantum Systems, Casavi, Riskmethods, Tubulis, Catalym, Immunic, Sirion, tado und viele weitere.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19012.msg549657#msg549657" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">UNIO &#8211; EU Konstellation</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Airbus: Partnerschaftsabkommen zur Bewerbung um IRIS²-Konstellation</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/airbus-partnerschaftsabkommen-zur-bewerbung-um-iris%c2%b2-konstellation/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 May 2023 09:36:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Airbus]]></category>
		<category><![CDATA[Airbus Defence and Space]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Telekom]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Europäische Raumfahrt- und Telekommunikationsakteure unterzeichnen Partnerschaftsabkommen zur Bewerbung um IRIS²-Konstellation. Eine Pressemitteilung von Airbus Defence and Space. Quelle: Airbus Defence and Space 2. Mai 2023. Luxemburg/Madrid/München/Paris, 2. Mai 2023 – Eine Gruppe europäischer Raumfahrt- und Telekommunikationsakteure hat sich zu einer Partnerschaft zusammengeschlossen, um an der von der Europäischen Kommission durchgeführten Ausschreibung für die zukünftige europäische [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Europäische Raumfahrt- und Telekommunikationsakteure unterzeichnen Partnerschaftsabkommen zur Bewerbung um IRIS²-Konstellation. Eine Pressemitteilung von Airbus Defence and Space.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Airbus Defence and Space 2. Mai 2023.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/iris2copytrightairbus.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="IRIS²-Logo. (Grafik: Airbus)" data-rl_caption="" title="IRIS²-Logo. (Grafik: Airbus)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/iris2copytrightairbus600.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">IRIS²-Logo. (Grafik: Airbus)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Luxemburg/Madrid/München/Paris, 2. Mai 2023 – Eine Gruppe europäischer Raumfahrt- und Telekommunikationsakteure hat sich zu einer Partnerschaft zusammengeschlossen, um an der von der Europäischen Kommission durchgeführten Ausschreibung für die zukünftige europäische Satellitenkonstellation IRIS² (Infrastructure for Resilience, Interconnectivity and Security by Satellite) teilzunehmen. Ziel von IRIS² ist es, den europäischen Regierungen, Unternehmen und Bürgern eine neue sichere und robuste Konnektivitätsinfrastruktur zur Verfügung zu stellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das offene Konsortium wird von Airbus Defence and Space, Eutelsat, Hispasat, SES und Thales Alenia Space geleitet. Außerdem wird sich das Konsortium auf ein Kernteam folgender Unternehmen stützen: Deutsche Telekom, OHB, Orange, Hisdesat, Telespazio und Thales. Gemeinsam wollen sie eine hochmoderne Satellitenkonstellation schaffen, die auf einer Multi-Orbit-Architektur basiert und mit dem terrestrischen Ökosystem interoperabel ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen dieser Partnerschaft wird ein integriertes, branchenführendes europäisches Raumfahrt- und Telekommunikationsteam aus diesen Unternehmen gebildet, um das Fachwissen und die Fähigkeiten auf dem Gebiet der sicheren Satellitenkommunikationslösungen zu nutzen. Das Konsortium wird Start-ups, Mid Caps und KMUs ermutigen, sich der Partnerschaft anzuschließen, was zu einem innovativeren und wettbewerbsfähigeren europäischen Raumfahrtsektor führen wird, in dem neue Geschäftsmodelle entstehen werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das integrierte Team zielt darauf ab, die Zusammenarbeit zwischen allen europäischen Raumfahrtakteuren in der gesamten Wertschöpfungskette der Konnektivität zu fördern, um die strategische Autonomie der EU durch die Bereitstellung souveräner, sicherer und belastbarer staatlicher Dienste zum Schutz der europäischen Bürger zu ermöglichen. Das Team wird Synergieeffekte zwischen staatlichen und kommerziellen Infrastrukturen nutzen. Die Kooperationspartner sind zudem gut positioniert, um kommerzielle Dienstleistungen anzubieten, um kommerzielle Dienste anzubieten, die die digitale Kluft zwischen den europäischen Gebieten überbrücken und die globale Reichweite und Wettbewerbsfähigkeit Europas als Raumfahrt- und Digitalmacht auf dem Weltmarkt steigern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">IRIS² wird robuste und sichere Konnektivitätslösungen für Regierungen zum Schutz der europäischen Bürger bereitstellen und kommerzielle Dienste im Interesse der europäischen Wirtschaft und Gesellschaft anbieten. Außerdem wird es die EU-Partnerschaftspolitik unterstützen, indem es seine Infrastruktur im Ausland anbietet. IRIS² ist das neue Vorzeige- Raumfahrtprogramm der EU für ein digitales, robustes und sichereres Europa.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19581.msg548621#msg548621" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">IRIS2 &#8211; EU Secure Connectivity</a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>Katrin Bacic als CEO neu bei UNIO</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/katrin-bacic-als-ceo-neu-bei-unio/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Mar 2023 10:25:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Katrin Bacic]]></category>
		<category><![CDATA[NewSpace]]></category>
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		<category><![CDATA[UN:IO]]></category>
		<category><![CDATA[UNIO]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Top-Telekommunikations-Managerin Katrin Bacic baut als neue CEO mit UNIO Europas erste kommerzielle Satelliten-Konstellation für Mobilität auf. Eine Pressemitteilung der UNIO Enterprise GmbH. Quelle: UNIO Enterprise GmbH / B2P Communications Consulting GmbH Berlin/München 1. März 2023. München, 1. März 2023 – Katrin Bacic wird neue CEO des europäischen Raumfahrt-Start-Ups UNIO. Zuletzt war Bacic Geschäftsführerin und Strategiechefin [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Top-Telekommunikations-Managerin Katrin Bacic baut als neue CEO mit UNIO Europas erste kommerzielle Satelliten-Konstellation für Mobilität auf. Eine Pressemitteilung der UNIO Enterprise GmbH.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: UNIO Enterprise GmbH / B2P Communications Consulting GmbH Berlin/München 1. März 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/UNIO-CEO_Katrin_Bacic_1_UNIO.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="UNIO CEO Katrin Bacic. (Bild: UNIO)" data-rl_caption="" title="UNIO CEO Katrin Bacic. (Bild: UNIO)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/UNIO-CEO_Katrin_Bacic_1_UNIO_26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">UNIO CEO Katrin Bacic. (Bild: UNIO)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">München, 1. März 2023 – Katrin Bacic wird neue CEO des europäischen Raumfahrt-Start-Ups UNIO. Zuletzt war Bacic Geschäftsführerin und Strategiechefin von Wayra Germany, der Innovations- und Investmenteinheit des Telekommunikationskonzerns Telefónica. Sie folgt auf Christian Lindener, der UNIO seit der Gründung als Interim-CEO geleitet hatte und sich fortan darauf konzentriert, als Partner des US Venture Builders Mach49 dessen Europageschäft aufzubauen. Ziel von UNIO ist es, Europas erste kommerzielle Konstellation von Kommunikations-Satelliten aufubauen und zu betreiben mit einem besonderen Fokus auf neue Anwendungen für die Automobilindustrie und die breitere Mobilitätsbranche.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei ihrem Amtsantritt bekräftigte UNIO CEO Katrin Bacic die Mission des Unternehmens: &#8222;Kommunikation ist Pulsgeber für Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft. Gerade die letzten Jahre haben deutlich gezeigt: Die Nachfrage nach sicherer und leistungsstarker Konnektivität wächst exponentiell. Erdgebundene Infrastrukturen alleine können diesen Anforderungen nicht länger gerecht werden. Ein wettbewerbsfähiges und souveränes Europa braucht daher eine eigenständige Kommunikations-Infrastruktur im All.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Blick auf die Partner und konkreten Pläne von UNIO fügte sie hinzu: &#8222;Satelliten-Kommunikation ist eine der spannendsten, aber auch dynamischsten Technologie-Stories unserer Zeit. Ich freue mich daher sehr, diese Herausforderung mit dem starken UNIO-Team anzugehen, das die innovationsstärksten Player der Raumfahrt unter einem Dach vereint. Zusammen werden wir in 2025 eine erste Demo-Mission ins All bringen. Unser Ziel ist es, 2026 mit dem Aufbau der finalen Infrastruktur durchzustarten, um schon im Folgejahr die ersten kommerziellen Services anzubieten. Das ist Rekordtempo.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">UNIO Chairman Bulent Altan hieß Katrin Bacic bei UNIO willkommen und ergänzte: &#8222;Gerade in Europa ist die Raumfahrt noch immer eine Branche im Elfenbeinturm. Dabei bestimmen Anwendungen im All schon heute unser alltägliches Leben auf der Erde ganz grundlegend &#8211; und zwar über alle Wirtschafts- und Lebensbereiche hinweg. Um im neuen globalen `Space Race´ vorne mitzuspielen und unsere volle Innovationskraft zu entfalten, brauchen wir Agilität, Diversität und Mut zur industrie-übergreifenden Vision. Genau diese Eigenschaften bringt Katrin Bacic mit: Als bisherige Geschäftsführerin bei Wayra vereint sie tiefe Skalierungs-Expertise mit einem breiten Tech-Netzwerk in der internationalen Start-Up-Szene. Mit ihrer fast 20-jährigen Erfahrung bei Telefónica bereichert sie die Raumfahrt um das Innovationstempo und Know-How aus Telekommunikation, Digitalisierung und KI. Und mit ihrem starken Engagement für Diversität, bringt Katrin Bacic frischen Wind in unsere Branche, den wir so dringend benötigen, um alte Strukturen aufzubrechen, den Turbo einzulegen und die besten Talente anzuziehen.&#8220; Mit Blick auf UNIOs scheidenden Interims-CEO ergänzte Bulent Altan: &#8222;Wir danken Christian Lindener ausdrücklich für seinen großen Einsatz. Mit dem Aufbau der Firmenstrukturen im letzten Jahr hat er eine erstklassige Startrampe für UNIO geschaffen, auf deren Basis wir jetzt durchstarten.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vor ihrer Tätigkeit bei UNIO war Katrin Bacic von 2018 bis 2023 Geschäftsführerin und Strategiechefin (Chief Strategy Officer, CSO) von Wayra Germany, wo sie sämtliche Start-Up-Programme des Unternehmens leitete. Unter ihrer Führung steigerte das Unternehmen den Anteil der von Frauen geführten Start-Ups im Portfolio auf ein Drittel. Als Innovations- und Investmenteinheit des Telekommunikationskonzerns Telefónica ist Wayra der weltweit größte Corporate Accelerator. Zuvor hatte Katrin Bacic bereits über 13 Jahre verschiedene Leitungsfunktionen bei Telefónica inne, vor allem in den Bereichen Business Development und Innovation. Neben Deutschland hat sie dabei auch in Spanien und Hong Kong gelebt und gearbeitet.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/KeyVisualRenderingM01MynaricAG2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/KeyVisualRenderingM01MynaricAG26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Künstlerische Darstellung eines UNIO-Satelliten. (Bild: Mynaric AG)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">UNIO ist ein 2022 in München gründetes New-Space-Systemhaus. Als Joint Venture von Isar Aerospace (dem Hersteller von Europas vielseitigster Trägerrakete für kleine Nutzlasten), Reflex Aerospace (Europas erstem Venture-Capital-finanziertem Satelliten-Hersteller), Mynaric (dem weltweitem Pionier für die Skalierung von Laserkommunikation) und SES (dem weltweit führendem Satellitenbetreiber und Anbieter von Konnektivität für Inhalte) vereint UNIO hierbei als derzeit einziges Unternehmen, die Expertise von führenden Playern aus allen für Satelliten-Kommunikation entscheidenden Kernbereichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ziel von UNIO ist es, Europas erste souveräne, kommerzielle Satelliten-Konstellation für schnelle, leistungsstarke und sichere Konnektivität aufzubauen. Das Hauptaugenmerk von UNIO richtet sich dabei auf den Mobilitätssektor. Alleine im europäischen Automobilbereich wird das Marktvolumen von Satelliten-Kommunikation bis 2030 auf rund 14 Milliarden Euro geschätzt. Weitere potentielle Anwendungsgebiete sind direkte Kommunikation zwischen Unternehmen (B2B) oder zwischen Unternehmen und öffentlichen Verwaltungen (B2G).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Basierend auf der Rolle von Raumfahrt als Schlüsseltechnologie für nahezu alle Kernindustrien, gehen Schätzungen bis 2040 von einer Verdreifachung des weltweiten Raumfahrtmarktes auf rund eine Billion Euro aus. Knapp die Hälfte dieses Wachstums soll dabei auf Breitband-Konnektivität durch Satelliten entfallen. Im Unterschied zu anderen Weltregionen hat Europa derzeit noch kein eigenständiges großes Netzwerk an Kommunikations-Satelliten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19012.msg545371#msg545371" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">UNIO &#8211; EU Konstellation</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Reflex Aerospace: Jahresabschluss 2022</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/reflex-aerospace-jahresabschluss-2022/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Dec 2022 09:10:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Alexander Genzel]]></category>
		<category><![CDATA[Bayerische Staatskanzlei]]></category>
		<category><![CDATA[Bulent Altan]]></category>
		<category><![CDATA[Christian Ziach]]></category>
		<category><![CDATA[Rapid Response]]></category>
		<category><![CDATA[Reflex Aerospace]]></category>
		<category><![CDATA[Satellitenkommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Satellitenkonstellationen]]></category>
		<category><![CDATA[StartUp]]></category>
		<category><![CDATA[Walter Ballheimer]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=119443</guid>

					<description><![CDATA[<p>Erfolgreicher Jahresabschluss 2022: NewSpace Satelliten-Hersteller Reflex Aerospace erhält 7 Millionen Euro in Seed-Finanzierungsrunde. Eine Pressemitteilung von Reflex Aerospace. Quelle: Reflex Aerospace / B2P Communications Consulting GmbH Berlin/München 5. Dezember 2022. Berlin/München, 5. Dezember 2022 – Das in Berlin und München ansässige Raumfahrt-Start-Up Reflex Aerospace schließt das Jahr 2022 erfolgreich ab: Schon in der ersten Runde [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Erfolgreicher Jahresabschluss 2022: NewSpace Satelliten-Hersteller Reflex Aerospace erhält 7 Millionen Euro in Seed-Finanzierungsrunde. Eine Pressemitteilung von Reflex Aerospace.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Reflex Aerospace / B2P Communications Consulting GmbH Berlin/München 5. Dezember 2022.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Seed-Finanzierung: First Closing umfasst Investitionen über rund EUR 7 Mio. </li>



<li>Bulent Altan (Investment Partner Alpine Space Ventures): „Bis 2030 Wachstum von 5.500 auf 100.000 Satelliten im All: Das ist das Nachfrageumfeld von Reflex Aerospace.“</li>



<li> Christian Ziach (Principal HTGF): „50% Marktwachstum aus Breitbandsatelliten. Nachholbedarf gerade in Europa. Reflex Aerospace hervorragend positioniert, um dieses Marktpotential zu heben.“ </li>



<li>Walter Ballheimer (CEO Reflex Aerospace): „Finanzmittel dienen Aufbau der Produktion und Verdoppelung der Belegschaft. Unser Ziel: Demo im All bis 2024. Aktuelle Zusagen belegen Vertrauen hochklassiger Investoren in unsere Fähigkeiten und geben uns Rückenwind.“ </li>



<li>Alexander Genzel (COO Reflex Aerospace): „2022 war Sprint für Reflex: Wir haben nun Standbeine in Berlin und München; Leitung der EU-Studie für Satelliten-Konstellation sowie Projekt mit Bayerischer Staatskanzlei über `Rapid Response´ zeigen unsere Positionierung in zentralen Zukunftsfeldern.“</li>
</ul>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Reflex_Logo_2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Logo von Reflex Aerospace. (Bild: Reflex Aerospace)" data-rl_caption="" title="Logo von Reflex Aerospace. (Bild: Reflex Aerospace)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Reflex_Logo_26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Logo von Reflex Aerospace. (Bild: Reflex Aerospace)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Berlin/München, 5. Dezember 2022 – Das in Berlin und München ansässige Raumfahrt-Start-Up Reflex Aerospace schließt das Jahr 2022 erfolgreich ab: Schon in der ersten Runde (First Closing) der zweigeteilten Seed-Finanzierung erzielte der Satelliten-Herstellers ein Investitionsvolumen von rund 7 Millionen Euro. In der zweiten Runde (Second Closing) &#8211; für die bereits mehrere feste Zusagen sowie weitere Interessensbekundungen vorliegen &#8211; ist bis Ende des ersten Quartals 2023 eine Erhöhung dieses Betrags auf 12 Millionen Euro geplant.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu den aktuellen Investoren zählen der auf Raumfahrt spezialisierte Investment-fonds Alpine Space Ventures aus München sowie der High-Tech Gründerfonds (HTGF) aus Bonn und Berlin, der als Public-Private-Partnership zu Europas führenden Venture Capital Investoren für innovative Technologien und Geschäftsmodelle zählt. Ein weiterer Investor ist ein ebenfalls Luft- und Raumfahrt-affines Family Office aus Bayern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bulent Altan, Investment Partner bei Alpine Space Ventures und CEO von Mynaric, einem Partnerunternehmen von Reflex Aerospace im Joint Venture UNIO, begründete das Investment: „Von Kommunikation und Navigation bis zu Erdbeobachtung und Klimaschutz. In nahezu allen Bereichen unserer Wirtschaft und Gesellschaft sehen wir tiefgreifende Veränderungen durch Technologien aus dem All. Daher wird die Zahl der Satelliten sprunghaft ansteigen, von aktuell 5.500 auf schätzungsweise über 100.000 bis Ende des Jahrzehnts. Mit dem Ansatz, die Entwicklungs- und Produktionszeit von Satelliten von mehreren Jahren auf nur noch neun Monate zu verkürzen, ist Reflex Aerospace für dieses rasant wachsende Nachfrageumfeld bestens aufgestellt.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Christian Ziach, Principal beim High-Tech Gründerfonds ergänzte: “Bis 2040 wird fast eine Verdreifachung des weltweiten Raumfahrt-Marktvolumens auf eine Billion Euro prognostiziert. Allein die Hälfte dieses Wachstums soll auf Satelliten für Breitband-Konnektivität zurückgehen, ein Feld, in dem gerade Europa großen Nachholbedarf hat. Reflex Aerospace ist mit seinem erfahrenen Team und sehr starken Partnern hervorragend positioniert, um dieses Marktpotential zu heben.“</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Reflex_Team_compressed_2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Gründer Alexander Genzel (COO, links) und Walter Ballheimer (CEO, rechts). (Bild: Alexander Klebe)" data-rl_caption="" title="Gründer Alexander Genzel (COO, links) und Walter Ballheimer (CEO, rechts). (Bild: Alexander Klebe)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Reflex_Team_compressed_26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Gründer Alexander Genzel (COO, links) und Walter Ballheimer (CEO, rechts). (Bild: Alexander Klebe)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Walter Ballheimer, CEO von Reflex Aerospace, erläuterte die Pläne des Start-Ups: „Mit den frischen Finanzmitteln werden wir in München erste Produktionskapazitäten aufbauen und unsere Belegschaft schon im kommenden Jahr nahezu verdoppeln – auf standortübergreifend über 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Damit liegen wir voll im Plan, bis 2024 unseren Demonstrator im All zu haben. Mit der erfolgreichen Finanzierungsrunde setzen wir auf diesem Weg ein Ausrufezeichen: Die Zusagen solch hochklassiger Investoren belegen das Vertrauen in unsere Fähigkeiten. Das gibt uns Rückenwind, um unseren Wachstumskurs trotz des weltweit angespannten Kapitalumfelds fortzusetzen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Alexander Genzel, COO von Reflex Aerospace ordnete die Finanzierungsrunde in die bisherige Entwicklung des Unternehmens ein: „Nach unserer Gründung 2021 hat Reflex Aerospace dieses Jahr einen echten Sprint hingelegt: Mit schnell wachsender Belegschaft haben wir nun Standbeine in München und Berlin, den zwei wichtigsten Standorten für deutsche Raumfahrt-Start-Ups. Mit der Leitung einer Machbarkeits-studie für die EU-Kommission haben wir bewiesen, dass wir bereit sind, eine tragende Rolle beim Bau einer europäischen Konstellation von Kommunikations- Satelliten zu spielen. Zusammen mit der Bayerischen Staatskanzlei arbeiten wir zudem an einem Konzept für `Rapid Response´– also der Fähigkeit, in Krisen- oder Kriegsfällen ausfallenden Satelliten schnell zu ersetzen und so kritische Infrastrukturen zu schützen. Damit haben wir uns 2022 in zwei Zukunftsfeldern stark positioniert und sind bereit für die Herausforderung im nächsten Jahr.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Reflex Aerospace wurde 2021 gegründet. Das in Berlin und München ansässiges NewSpace Start-Up hat zum Ziel, mit leistungsstarken und auf individuelle Anforderungen zugeschnittenen Satelliten den Markt zu modernisieren. Durch Software-basierte und Sicherheits-optimierte Produkt-Architekturen sowie Kunden-orientierte Serviceangebote erfüllt das Unternehmen die Bedürfnisse seiner Kunden deutlich schneller, günstiger und flexibler als etablierte und andere NewSpace-Hersteller. Zusammen mit den Partnerfirmen Mynaric, Isar Aerospace und SES ist Reflex Aerospace zudem Anteilseigner an dem Joint Venture UNIO, das eine europäische Satellitenkonstellation für Breitband-Internet aufbauen will.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19012.msg541689#msg541689" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">UNIO &#8211; EU Konstellation</a></li>
</ul>
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		<title>RFA und Digantara unterzeichnen Absichtserklärung</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/rfa-und-digantara-unterzeichnen-absichtserklaerung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Sep 2022 11:12:33 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>SSA-Konstellation soll im 4. Quartal 2024 gestartet warden. Eine Pressemitteilung der Rocket Factory Augsburg AG. Quelle: Rocket Factory Augsburg 21. September 2022. Paris, 21. September 2022 &#8211; Digantara Research and Technologies Private Limited (Digantara) und die Rocket Factory Augsburg AG (RFA) unterzeichnen ein Memorandum of Understanding (MoU), um ihre Partnerschaft in den Bereichen Startbeschaffung und [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">SSA-Konstellation soll im 4. Quartal 2024 gestartet warden. Eine Pressemitteilung der Rocket Factory Augsburg AG.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Rocket Factory Augsburg 21. September 2022.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/1663744350468rfa12k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="(Bild: RFA)" data-rl_caption="" title="(Bild: RFA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/1663744350468rfa26.jpg" alt=""/></a><figcaption>(Bild: RFA)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Paris, 21. September 2022 &#8211; Digantara Research and Technologies Private Limited (Digantara) und die Rocket Factory Augsburg AG (RFA) unterzeichnen ein Memorandum of Understanding (MoU), um ihre Partnerschaft in den Bereichen Startbeschaffung und Space Situational Awareness (SSA) zu erweitern. Im Rahmen dieser Partnerschaft wird RFA zwei Digantara-Satelliten mit ihrem RFA ONE-Startsystem in eine niedrige Erdumlaufbahn bringen. Darüber hinaus wird Digantara mit RFA zusammenarbeiten, um einen sichereren Weltraumbetrieb über die Plattform &#8222;Space-MAP&#8220; (Space &#8211; Mission Assurance Platform) aus einer Hand zu ermöglichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Digantara wird eine Konstellation von 40 Satelliten in eine niedrige Erdumlaufbahn (Low Earth Orbit, LEO) bringen, die der Situationsanalyse im Weltraum dienen. RFA wird zwei Satelliten der Digantara-Konstellation mit dem RFA ONE-Startsystem starten. Der Start der Satelliten, die den entscheidenden Teil der Digantara-Konstellation bilden, ist für Ende 2024 geplant.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen dieser Vereinbarung wird Digantara mit RFA in einer strategischen Partnerschaft zusammenarbeiten, um Space MAP-Dienste und -Technologien in das RFA-Ökosystem zu integrieren, um sicherere Starts, einen frühen Betrieb und Last-Mile-Delivery Service zu ermöglichen, mit dem Ziel, eine nachhaltige Weltraumumgebung zu schaffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jörn Spurmann, Chief Commercial Officer bei RFA: &#8222;Kleine bis mittelgroße Konstellationen wie die von Digantara werden die treibende Kraft der New Space Economy sein. Wir sind stolz darauf, dass sich ein weiterer internationaler Kunde für unseren äußerst wettbewerbsfähigen Startdienst entschieden hat. Digantara wird die Präzision von SSA deutlich verbessern und einen sichereren Raumflugbetrieb für alle ermöglichen.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Rahul Rawat, Chief Operating Officer bei Digantara: &#8222;Die Zusammenarbeit mit Anbietern von Kleinsatellitenstarts wie RFA wird es den Betreibern von Satellitenkonstellationen ermöglichen, zwei bedeutende Engpässe zu überwinden, mit denen die Startindustrie heute konfrontiert ist. Die Fähigkeit, Satelliten präzise in die Umlaufbahn zu bringen, kombiniert mit der Möglichkeit, Satelliten nach Bedarf zu starten und einzusetzen, wird es RFA ermöglichen, eine wichtige Rolle dabei zu spielen, dass Betreiber kleinerer Konstellationen wie wir schneller auf den Markt kommen. Darüber hinaus ist das Interesse von RFA an einem sichereren Weltraumbetrieb und einer nachhaltigen Nutzung des Weltraums durch SSA-Datensätze und -Analysen sehr ermutigend.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Rocket Factory</strong><br>Rocket Factory Augsburg wurde 2018 mit der Vision gegründet, datengenerierende Geschäftsmodelle im Weltraum zu ermöglichen, um unseren Planeten Erde besser zu überwachen, zu schützen und zu vernetzen. Vor diesem Hintergrund hat sich das Unternehmen zum Ziel gesetzt, wöchentlich Starts von bis zu 1.300 kg in niedrige Erdumlaufbahnen und darüber hinaus zu unschlagbaren Preisen anzubieten. Damit will RFA den Zugang zum Weltraum demokratisieren und die Startkosten in der Raumfahrtindustrie senken. Der RFA ONE Startservice kombiniert drei wichtige Wettbewerbsvorteile: Ein kundenorientierter Service mit präziser Zustellung im Orbit und einem hohen Maß an Missionsflexibilität durch die Orbitalstufe; zu einem äußerst wettbewerbsfähigen Preis; ermöglicht durch eine überlegene gestufte Verbrennungstechnologie, kostengünstige Strukturen und die Verwendung von Industriekomponenten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über <strong>Digantara</strong></strong><br>Digantara ist ein Unternehmen für Situationsbewusstsein im Weltraum, das mit seiner bahnbrechenden Space-Mission-Assurance-Plattform, auch Space-MAP genannt, eine End-to-End-Lösung für die Herausforderungen des Weltraumbetriebs und des Situationsbewusstseins entwickelt. Space-MAP wird als Komplettlösung für alle Weltraumoperationen dienen, deren Produkte durch Datenfusion unter Verwendung multimodaler Datensätze angeboten werden. Diese Plattform wird so leistungsfähig und anspruchsvoll wie Google Maps sein und als Grundlage für Weltraumoperationen und -forschung dienen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=17958.msg537932#msg537932" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Rocket Factory Augsburg (RFA)</a></li></ul>
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		<title>UNIO Enterprise: Kernkonsortium des Raumfahrt-Mittelstandes gründet NewSpace Systemhaus für den Aufbau von Satellitenkonstellationen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/unio-enterprise-kernkonsortium-des-raumfahrt-mittelstandes-gruendet-newspace-systemhaus-fuer-den-aufbau-von-satellitenkonstellationen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Sep 2022 08:08:45 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>UNIO Fortschrittsbericht 9/2022 &#8211; Eine Information der UNIO Enterprise GmbH, München. Quelle: UNIO Enterprise 5. September 2022. Hauptaugenmerk auf Konnektivität für den MobilitätssektorWie China und die USA braucht ein unabhängiges Europa seine eigene sichere Kommunikationskonstellation im Weltraum. Stichworte aus dem Leistungskatalog für kommerzielle Dienste sind hier &#8222;autonomes Fahren&#8220; und das &#8222;Internet der Dinge&#8220;; institutionelle Anwendungen [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">UNIO Fortschrittsbericht 9/2022 &#8211; Eine Information der UNIO Enterprise GmbH, München.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: UNIO Enterprise 5. September 2022.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Hauptaugenmerk auf Konnektivität für den Mobilitätssektor</strong><br>Wie China und die USA braucht ein unabhängiges Europa seine eigene sichere Kommunikationskonstellation im Weltraum. Stichworte aus dem Leistungskatalog für kommerzielle Dienste sind hier &#8222;autonomes Fahren&#8220; und das &#8222;Internet der Dinge&#8220;; institutionelle Anwendungen reichen von der zivilen bis zur militärischen Nutzung. Im Rahmen einer EU-Studie hat das europäische UNIO-Konsortium unter anderem das Innovationspotenzial des europäischen NewSpace-Sektors für das Großprojekt beleuchtet. Kern dieses NewSpace-Ansatzes ist das Prinzip, ein Gesamtkonzept aus mehreren Teilkonstellationen für jeweils spezifische kommerzielle Anwendungsbereiche zu realisieren. In ihrer Gesamtheit ergeben sie eine Metakonstellation mit ausreichender Kapazität für sichere private wie staatliche Anwendungen, und dies zu äußerst konkurrenzfähigen Preisen. Ziel ist dabei, den Nutzern die gewünschte Leistung, nicht aber dem Steuerzahler die ganze Technik zu verkaufen. Zur Bündelung aller dafür notwendigen Fähigkeiten unter einem Dach haben die drei bisherigen Kernunternehmen der UNIO-Konstellation &#8211; Startdienstanbieter Isar Aerospace, Laserspezialist Mynaric und Satellitenhersteller Reflex Aerospace &#8211; zusammen mit ihrem neuen Partner SES S.A. nun das zentrale europäische Betriebs- und Systemhaus UNIO Enterprise GmbH mit Sitz in München gegründet. Dahinter steht zudem das größte Innovationspotenzial des Netzwerks aus Startups und kleinen wie mittelständischen Raumfahrtunternehmen Europas.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>UNIO Enterprise: kommerziell, wettbewerbsfähig, schnell und nachhaltig</strong><br>Zentraler Ansatzpunkt für das revolutionäre Angebot von UNIO Enterprise an Europas Wirtschaft und Institutionen: kommerzielle Satcom-Dienste des Mobilitätssektors zu Lande, zu Wasser und in der Luft. Allein im Automobilbereich Europas soll das Marktvolumen hier bis 2030 auf über 14 Milliarden Euro anwachsen – und nur eine eigene europäische Lösung kann die Datensicherheit und den unabhängigen Betrieb für europäische Nutzer gewährleisten. &#8222;Den Wert der Initiative der Europäischen Kommission kann man gar nicht überschätzen – einerseits für die Sicherheit und die wirtschaftliche Entwicklungsfähigkeit des Kontinents, andererseits für die Bildung eines dringend gebotenen neuen Ecosystems der Raumfahrtindustrie unter starker Einbindung des Innovationspotenzials von Startups und KMU; dafür formuliert die EU-Kommission analog zu den Prioritäten auch der deutschen Politik sogar Garantien&#8220;, sagt Mitgründer Chris Lindener. „Für die Realisierung setzen wir nachdrücklich auf das Prinzip Wettbewerb als Gegenentwurf zu jeder Art von Monopolbeauftragung. Am Anfang ein wenig in den Wettbewerb investieren spart am Ende ein Vielfaches an Gesamtkosten&#8220;. UNIO Enterprise legt Tempo vor: Bereits 2023/24 steht eine erste Demonstrationsmission zweier Satelliten an, gefolgt vom Aufbau der geplanten Infrastruktur ab 2025. Durch die erstmalige serienmäßige Ausrüstung aller Satelliten einer Konstellation weltweit mit dem neuen Deorbit-Segelsystem ADEO aus dem Hause HPS, München vermeidet UNIO zudem die Bildung von Weltraumschrott schon auf der Erde, bevor er überhaupt im All entstehen kann. Schlüssel zur Wirtschaftlichkeit des Ganzen ist dabei der bewährte NewSpace-Hebel der Vertikalisierung.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Gründungsunternehmen bündeln Know-how</strong><br>Mit Mynaric, Isar Aerospace, Reflex Aerospace und SES als Gründungsunternehmen verfügt UNIO Enterprise über umfangreiches Know-how, um den Markt zu adressieren. Ein Beirat mit Vertretern der einzelnen Unternehmen wird UNIO Enterprise außerdem mit einschlägigem Fachwissen unterstützen. Der Vorsitzende des Beirats, Bülent Altan, kommentiert: &#8222;UNIO wird letztendlich durch Einbeziehung des privaten Sektors Hunderte von Millionen Euro an Entlastung für den staatlichen Auftraggeber und den Steuerzahler bringen. Das sollte Gold wert sein, besonders in diesen Zeiten.&#8220; Altan gehörte zu den ersten Mitarbeitern von SpaceX und leitete als Vice President für Satellite Mission Assurance Teams, die für die Avionik, Steuerung und Kontrolle der ersten Dragon-Kapseln und Falcon-Raketen sowie für die Auslieferung der ersten Starlink-Prototypsatelliten verantwortlich waren. Außerdem war er bei Airbus für Innovation und digitale Transformation zuständig; heute agiert er im Finanzbereich als Partner der Risikokapitalgesellschaft Alpine Space Ventures. Mit SES unterstützt Europas führendes großes kommerzielles Raumfahrtunternehmen nun auch das UNIO-Konzept. Dr. Xavier Bertran, Mitglied des Beirats und Senior Vice President EU Programmes von SES, weltweit führender Satellitenbetreiber und Anbieter von Konnektivitätslösungen mit Sitz in Europa, sagte: &#8222;Wir beim SES sind begeistert, Teil eines gleichgesinnten Joint Ventures wie UNIO zu sein, welches sich Innovation auf die Fahnen geschrieben hat und mit uns einen neuen Wachstumsbereich mit dem Automobilsektor anvisiert. Die Innovation von Technologien zum Ausbau unseres Geschäfts ist ein wesentlicher Bestandteil der DNA von SES. Die Investition in NewSpace ist auch Teil unserer Ambitionen, die Nutzung der Satellitenkommunikation in Europa und weltweit für neue mobile Anwendungen zu revolutionieren und für die Gesellschaft eine nachhaltige Zukunft zu unterstützen.&#8220; Dafür wird derzeit auch das Führungsteam mit Hochdruck ausgebaut, die ersten Finanzierungsrunden sind schon erfolgreich absolviert.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19012.msg537295#msg537295" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">UNIO &#8211; EU Konstellation</a></li><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=14723.msg537670#msg537670" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Großkonstellationen</a></li></ul>
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		<title>CAU: Ultraleichte Materialien für eine störungsfreie Kommunikation</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/cau-ultraleichte-materialien-fuer-eine-stoerungsfreie-kommunikation/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Jul 2022 18:34:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Kooperationsprojekt der Universitäten Kiel und Dresden gewinnt hochdotierten Innovationswettbewerb der Deutschen Raumfahrtagentur. Eine Pressemeldung der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU). Quelle: Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) 7. Juli 2022. 7. Juli 2022 &#8211; W-LAN, Satellitennetze oder autonomes Fahren – die drahtlose Kommunikation nimmt zu und damit auch die Antennen in elektronischen Geräten. Spezielle Schutzkappen aus einem ultraleichten [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Kooperationsprojekt der Universitäten Kiel und Dresden gewinnt hochdotierten Innovationswettbewerb der Deutschen Raumfahrtagentur. Eine Pressemeldung der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) 7. Juli 2022.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/csm106aDeutscheRaumfahrtagenturimDLRAnnaGold.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Dr. Franziska Zeitler (Abteilungsleiterin Innovation und Neue Märkte, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt, DLR) übergab in Berlin den ersten Preis der „INNOspace Masters“ an Dr. Fabian Schütt (l., Universität Kiel) und Dr. Tino Schmiel (r., Technische Universität Dresden). (Bild: Deutsche Raumfahrtagentur im DLR, Foto: Anna Gold)" data-rl_caption="" title="Dr. Franziska Zeitler (Abteilungsleiterin Innovation und Neue Märkte, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt, DLR) übergab in Berlin den ersten Preis der „INNOspace Masters“ an Dr. Fabian Schütt (l., Universität Kiel) und Dr. Tino Schmiel (r., Technische Universität Dresden). (Bild: Deutsche Raumfahrtagentur im DLR, Foto: Anna Gold)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/csm106aDeutscheRaumfahrtagenturimDLRAnnaGold26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Dr. Franziska Zeitler (Abteilungsleiterin Innovation und Neue Märkte, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt, DLR) übergab in Berlin den ersten Preis der „INNOspace Masters“ an Dr. Fabian Schütt (l., Universität Kiel) und Dr. Tino Schmiel (r., Technische Universität Dresden). (Bild: Deutsche Raumfahrtagentur im DLR, Foto: Anna Gold)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">7. Juli 2022 &#8211; W-LAN, Satellitennetze oder autonomes Fahren – die drahtlose Kommunikation nimmt zu und damit auch die Antennen in elektronischen Geräten. Spezielle Schutzkappen aus einem ultraleichten Material sollen eine störungsfreie Kommunikation ermöglichen – so die Idee von Dr. Fabian Schütt, Institut für Materialwissenschaft der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) und Dr. Tino Schmiel, Institut für Luft- und Raumfahrttechnik der Technischen Universität Dresden (TUD). Mit ihrem Kooperationsprojekt haben sie jetzt den renommierten internationalen „INNOspace Masters“ gewonnen. Der von der Deutschen Raumfahrtagentur initiierte Wettbewerb zeichnet wegweisende Ideen für die Raumfahrt und andere Bereiche aus. Im Finale setzten sich Schütt und Schmiel gegen 14 andere Projekte durch, insgesamt waren über 150 Ideen aus 28 Ländern eingereicht worden. Für die Umsetzung ihres Forschungsvorhabens erhalten sie 400.000 Euro.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/csm106bJuliaSiekmannUniKiel.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Materialwissenschaftler Dr. Fabian Schütt, Arbeitsgruppe Funktionale Nanomaterialien, leitet die Entwicklung der Aeromaterialien an der CAU. (Bild: Julia Siekmann, Uni Kiel)" data-rl_caption="" title="Materialwissenschaftler Dr. Fabian Schütt, Arbeitsgruppe Funktionale Nanomaterialien, leitet die Entwicklung der Aeromaterialien an der CAU. (Bild: Julia Siekmann, Uni Kiel)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/csm106bJuliaSiekmannUniKiel26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Materialwissenschaftler Dr. Fabian Schütt, Arbeitsgruppe Funktionale Nanomaterialien, leitet die Entwicklung der Aeromaterialien an der CAU. (Bild: Julia Siekmann, Uni Kiel)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Um Elektronik gegen unerwünschte Signale und Störungen abzuschirmen, werden bislang Materialien auf Metallbasis verwendet. Diese sind zwar sehr sicher, aber auch schwergewichtig. Außerdem lassen sich Antennen damit nicht abdecken, da sie sonst selbst keine Signale mehr senden können. Die leichten Schutzkappen, die Materialwissenschaftler Dr. Fabian Schütt (CAU) und Raumfahrtingenieur Dr. Tino Schmiel (TUD) entwickeln wollen, sollen vor Störeinflüssen schützen, einfach anzubringen sein und eine Frequenzselektivität ermöglichen – also auch für Antennen funktionieren. Anpassbar an verschiedene Formen könnten sie die Sicherheit der digitalen Kommunikation in vielen Anwendungsbereichen erhöhen.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/csm106cNatCom1114372020.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Mit einer Dichte von nur wenigen Milligramm pro Kubikzentimeter und einer Porosität von über 99.99% zählen die an der CAU entwickelten Aeromaterialien zu einer der leichtesten Materialklassen der Welt (Mikroskopbild). (Bild: Nat Commun 11, 1437 (2020) doi.org/10.1038/s41467-020-14875-z)" data-rl_caption="" title="Mit einer Dichte von nur wenigen Milligramm pro Kubikzentimeter und einer Porosität von über 99.99% zählen die an der CAU entwickelten Aeromaterialien zu einer der leichtesten Materialklassen der Welt (Mikroskopbild). (Bild: Nat Commun 11, 1437 (2020) doi.org/10.1038/s41467-020-14875-z)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/csm106cNatCom111437202026.jpg" alt=""/></a><figcaption>Mit einer Dichte von nur wenigen Milligramm pro Kubikzentimeter und einer Porosität von über 99.99% zählen die an der CAU entwickelten Aeromaterialien zu einer der leichtesten Materialklassen der Welt (Mikroskopbild). (Bild: Nat Commun 11, 1437 (2020) doi.org/10.1038/s41467-020-14875-z)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Eines der leichtesten Materialien der Welt</strong><br>Grundlage ihres Projektes „AeroMulE“ (Aerostructure Multifunctional Cover Against Environmental Radiation) ist eine ultraleichte Materialklasse, sogenannte Aeromaterialien. „Wir rechnen damit, 80 Prozent Gewicht gegenüber herkömmlichen Materialien einzusparen und damit auch kleinste elektronische Bauteile vor fremden Frequenzen zu schützen“, sagt Schütt von der Arbeitsgruppe Funktionale Nanomaterialien. Er leitet die Entwicklung der Aeromaterialien an der CAU: „Mit einer Dichte von nur wenigen Milligramm pro Kubikzentimeter und einer Porosität von über 99,99 % zählt diese Materialklasse zu einer der leichtesten der Welt.“ Durch ihre außergewöhnliche Nano- und Mikrostruktur haben diese Materialien außerdem einzigartige mechanische, thermische und elektrische Eigenschaften.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„WiFi, Mobiltelefonie, Satellitenkommunikation, Internet of Things, autonomes Fahren, Smarte Elektronik – unsere Schutzkappen ermöglichen eine bessere Ausnutzung des Frequenzspektrums und könnten überall dort eingesetzt werden, wo Menschen und Maschinen störungsfrei miteinander kommunizieren müssen“, erläutert Schmiel, der an der TUD das Forschungsfeld Satellitensysteme und Weltraumwissenschaften leitet.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Internationaler Wettbewerb: 40 Fachleute entschieden über Ideen aus 28 Ländern</strong><br>Der diesjährige Innovationswettbewerb der Deutschen Raumfahrtagentur im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) stand unter dem Motto „Nachhaltige und effiziente Innovationen für Weltraum und Erde“. Das Finale und die Preisverleihung fanden am 5. Juli 2022 bei der „INNOspace Masters“-Konferenz in Berlin statt. In einem mehrstufigen Verfahren hatten 40 Expertinnen und Experten visionäre Innovationsprojekte von Forschungseinrichtungen, KMUs und Start-ups ausgewählt, unter anderem in den Bereichen Satellitenerdbeobachtung und Satellitenkommunikation, Medizintechnik, Energieversorgung, Materialwissenschaften und Digitalisierung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mithilfe der Förderung und in enger Kooperation sollen die Aeromaterialien an der CAU jetzt weiter für die elektromagnetische Abschirmung optimiert und an der TUD so verändert werden, dass elektromagnetische Frequenzen selektiv gedämpft werden können. „Ich freue mich wirklich sehr über diesen Preis, der es uns ermöglicht, unsere gemeinsame Idee nun in die Realität zu bringen“, so Schütt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über den Innovationswettbewerb „INNOspace Masters“</strong><br>Veranstalter des INNOspace Masters ist die Deutsche Raumfahrtagentur im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi). Der Wettbewerb ist Teil der Initiative INNOspace, die seit 2013 Innovationen und Technologietransfers zwischen Raumfahrt und raumfahrtfremden Industriezweigen fördert. Die Gewinner erhalten neben weltweiten Netzwerkkontakten technologische und wirtschaftliche Unterstützung sowie Hilfe bei der Umsetzung des Vorhabens. Partner des Wettbewerbs sind die ESA Business Incubation Centres (BIC) Bavaria &amp; Northern Germany und ESA BIC Hessen &amp; Baden-Württemberg sowie die Industriepartner Airbus, OHB und DB Netz AG. Organisiert wird der INNOspace Masters von der AZO Anwendungszentrum GmbH Oberpfaffenhofen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3365.msg536528#msg536528" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">DLR</a></li></ul>
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