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	<title>Sierra Nevada Corporation &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Sierra Nevada Corporation &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>NASA und Sierra Space ändern Dreamchasers CRS-Vertrag</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/nasa-und-sierra-space-aendern-dreamchasers-crs-vertrag/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Sep 2025 12:24:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Versorgungsfahrzeuge]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>NASA und SNC streichen die im CRS-Vertag festgelegten 7 Dreamchaser Missionen zur ISS.Eine Pressemitteilung der National Aeronautics and Space Administration (NASA). Quelle: NASA und Raumfahrer.net Forum, 26. September 2025 Im Jahr 2016 vergab die NASA einen Commercial Resupply Services-2-Auftrag an Sierra Space, ehemals Teil der Sierra Nevada Corporation, um die Internationale Raumstation mit ihrem Raumflugzeug [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/nasa-und-sierra-space-aendern-dreamchasers-crs-vertrag/" data-wpel-link="internal">NASA und Sierra Space ändern Dreamchasers CRS-Vertrag</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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<h4 class="wp-block-heading">NASA und SNC streichen die im CRS-Vertag festgelegten 7 Dreamchaser Missionen zur ISS.<br>Eine Pressemitteilung der National Aeronautics and Space Administration (NASA).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.nasa.gov/missions/station/nasa-sierra-space-modify-commercial-resupply-services-contract/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">NASA</a> und Raumfahrer.net Forum, 26. September 2025</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/09/DreamCaserTest.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Bild Copyright NASA: Der Raumgleiter Dream Chaser von Sierra Space ist auf seinem Frachtmodul Shooting Star auf dem Vibrationstisch in der Armstrong Test Facility der NASA in Sandusky, Ohio, zu sehen, wo es Tests unterzogen wird, um die Bedingungen beim Start und Wiedereintritt zu simulieren." data-rl_caption="" title="Bild Copyright NASA: Der Raumgleiter Dream Chaser von Sierra Space ist auf seinem Frachtmodul Shooting Star auf dem Vibrationstisch in der Armstrong Test Facility der NASA in Sandusky, Ohio, zu sehen, wo es Tests unterzogen wird, um die Bedingungen beim Start und Wiedereintritt zu simulieren." data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="350" height="233" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/09/DreamCaserTest_350x233.jpg" alt="" class="wp-image-148476" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/09/DreamCaserTest_350x233.jpg 350w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/09/DreamCaserTest_350x233-300x200.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/09/DreamCaserTest_350x233-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Bild Copyright NASA: Der Raumgleiter Dream Chaser von Sierra Space ist auf seinem Frachtmodul Shooting Star auf dem Vibrationstisch in der Armstrong Test Facility der NASA in Sandusky, Ohio, zu sehen, wo es Tests unterzogen wird, um die Bedingungen beim Start und Wiedereintritt zu simulieren.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Im Jahr 2016 vergab die NASA einen Commercial Resupply Services-2-Auftrag an Sierra Space, ehemals Teil der Sierra Nevada Corporation, um die Internationale Raumstation mit ihrem Raumflugzeug Dream Chaser und dem dazugehörigen Frachtmodul Shooting Star zu versorgen. Im Rahmen dieses Auftrags erhielt Sierra Space mindestens sieben Flüge, und die Behörde erteilte zuvor Festpreisaufträge für vier Dream Chaser-Versorgungsmissionen, basierend auf den Bedürfnissen der Raumstation.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach einer gründlichen Bewertung haben die NASA und Sierra Space einvernehmlich beschlossen, den Vertrag zu ändern, da das Unternehmen zu dem Schluss gekommen ist, dass die Entwicklung des Dream Chaser am besten durch einen freien Flugtest Ende 2026 vorangetrieben werden kann. Sierra Space wird der NASA weiterhin Einblicke in die Entwicklung des Dream Chaser geben, unter anderem durch den Flugtest. Die NASA wird während der restlichen Entwicklungsphase und der Flugdemonstration nur minimale Unterstützung leisten. Im Rahmen der Änderung ist die NASA nicht mehr an eine bestimmte Anzahl von Versorgungsmissionen gebunden, kann jedoch nach einem erfolgreichen freien Flug im Rahmen des aktuellen Vertrags Dream-Chaser-Versorgungsflüge zur Raumstation bei Sierra Space in Auftrag geben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die Entwicklung neuer Raumtransportsysteme ist schwierig und kann länger dauern als ursprünglich geplant. Die Möglichkeit, einen Demonstrationsflug durchzuführen, kann ein entscheidender Faktor für die Entwicklung und Einsatzbereitschaft eines Raumfahrzeugs sein und bietet der NASA und Sierra Space mehr Flexibilität“, sagte Dana Weigel, Managerin des Internationalen Raumstation-Programms der NASA. „Da die NASA und ihre Partner den Rückzug der Raumstation aus der Umlaufbahn im Jahr 2030 ins Auge fassen, ermöglicht diese einvernehmliche Entscheidung die Fortsetzung der Tests und Überprüfungen des Dream Chaser sowie die Demonstration der Fähigkeiten des Raumflugzeugs für zukünftige Versorgungsmissionen in der erdnahen Umlaufbahn.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die NASA und ihre kommerziellen und internationalen Partner werden den Orbitalkomplex weiterhin mit wichtigen wissenschaftlichen Daten, Vorräten und Hardware versorgen, während sich die Behörde auf den Übergang zu kommerziellen Raumstationen in der erdnahen Umlaufbahn vorbereitet. Die NASA arbeitet weiterhin mit einer Vielzahl privater Unternehmen zusammen, um eine wettbewerbsfähige industrielle Basis für Frachtdienste im Weltraum zu entwickeln, die für zukünftige kommerzielle Raumstationen benötigt wird. Angesichts der starken Wirtschaft in der erdnahen Umlaufbahn wird die NASA einer von vielen Kunden der Privatwirtschaft sein, wenn die Behörde im Rahmen der Artemis-Kampagne den Mond und gemeinsam mit kommerziellen und internationalen Partnern den Mars erforscht.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><em>Anmerkung der Raumfahrer.net Redaktion:</em></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Das Projekt Dreamchaser leidet unter jahrelangen Verzögerungen. Nun wird auch der Demonstrationsflug nicht mehr zur ISS führen. Und nachdem die 7 Versorgungsflüge zur ISS gestrichen sind, fehlt Dreamchaser ein Ziel. Die NASA könnte zwar bei Bedarf wieder Flüge in Auftrag geben, die Warscheinlichkeit dafür scheint jedoch eher niedrig. Das könnte für das Projekt, wenn sich keine neuen Optionen auftun, sehr bedrohlich werden.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10135.msg579212#msg579212" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">SNC DreamChaser</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>NASA und US-Luftwaffe vergeben Aufträge</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/nasa-us-luftwaffe-vergeben-auftraege/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Jan 2016 23:48:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Atlas V]]></category>
		<category><![CDATA[Cygnus]]></category>
		<category><![CDATA[Dragon]]></category>
		<category><![CDATA[Dream Chaser]]></category>
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		<category><![CDATA[NASA]]></category>
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		<category><![CDATA[Raptor]]></category>
		<category><![CDATA[Sierra Nevada Corporation]]></category>
		<category><![CDATA[SNC]]></category>
		<category><![CDATA[SpaceX]]></category>
		<category><![CDATA[USAF]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die NASA beauftragt SpaceX, SNC &#38; Orbital mit dem ISS-Frachttransport ab 2019. Die US-Luftwaffe vergibt Entwicklungsaufträge für Raketenantriebe. SpaceX bekommt Geld für die Entwicklung des Raptor-Triebwerks und Orbital ATK für neue Feststofftechnologie. Ein Beitrag von Tobias Willerding. Quelle: USAF, spacenews, SpaceX, SNC, Orbital ATK. ISS-Frachtransportprogramm CRS-2Die NASA hat die Gewinner des ISS-Frachttransportprogramms CRS-2 bekanntgegeben. Gewonnen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die NASA beauftragt SpaceX, SNC &amp; Orbital mit dem ISS-Frachttransport ab 2019. Die US-Luftwaffe vergibt Entwicklungsaufträge für Raketenantriebe. SpaceX bekommt Geld für die Entwicklung des Raptor-Triebwerks und Orbital ATK für neue Feststofftechnologie.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Tobias Willerding. Quelle: USAF, spacenews, SpaceX, SNC, Orbital ATK.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/dc_aufbau-1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/dc_aufbau_low-1.jpg" alt="Dreamchaser-Aufbau
(Bild: SNC)"/></a><figcaption>Dreamchaser-Aufbau (Bild: SNC)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>ISS-Frachtransportprogramm CRS-2</strong><br>Die NASA hat die Gewinner des ISS-Frachttransportprogramms CRS-2 bekanntgegeben. Gewonnen haben die Firmen SpaceX, Sierra Nevada Corporation (SNC) und Orbital ATK. SpaceX und OrbitalATK beliefern bereits aktuell die ISS mit Fracht. Neu dazugekommen ist jetzt der Dreamchaser von SNC. Jede Firma bekommt mindestens 6 Missionen garantiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der genaue monetäre Wert der Aufträge wurde von der NASA noch nicht veröffentlicht, dies soll erst später geschehen. Das &#8222;source selection statement&#8220;, also die Begründung für die Auswahl der Gewinner, muss ebenfalls noch veröffentlicht werden. Sehr wahrscheinlich wartet man bei der NASA erstmal die Zeit ab, in der ein Verlierer der Ausschreibung Widerspruch einlegen könnte, wie es bereits bei CCtCap und anderen NASA-Programmen der Fall war. Im Gegensatz zu CRS-1 soll jede ISS-Frachtmission jetzt durch die NASA individuell im Rahmen dieses Auftrages vergeben werden. Dadurch erhofft man sich seitens der NASA eine höhere Flexibilität.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/dc_iss-1.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/dc_iss-1-260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Dreamchaser an der ISS (Bild: SNC)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Dreamchaser</strong><br>Im Gegensatz zu der Dragonkapsel von SpaceX und dem Raumfrachter Cygnus von Orbital ATK ist der Dreamchaser ein Liftingbody-Design, dass eine Art kleines Space Shuttle ist. Der Dreamchaser hat kleine Flügel und Steuerflächen mit denen er wie das Shuttle auf einer Landebahn landen kann. Die Flügel lassen sich beim Start einklappen, sodass Dreamchaser unter eine bestehende Nutzlastverkleidung mit 5 Metern Durchmesser passt und theoretisch mit diversen Raketen starten kann. Konkret soll der Dreamchaser aber mit der Atlas V von Florida aus fliegen. Die Atlas V hat auch die letzte Cygnus-Mission zur ISS gestartet, da Orbital ATKs eigene Rakete, die Antares, wegen Änderungen am Design derzeit nicht zur Verfügung steht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dreamchaser wird noch um ein Orbitalmodul erweitert um die Frachtkapazität zu maximieren. Dreamchaser soll gleichzeitig 5500 kg Fracht unter Druck und unter Vakuum zur ISS bringen. Angeblich soll Dreamchaser auf der Atlas V 552 starten, was die teuerste aber auch die stärkste Atlas-V Version ist. Dreamchaser setzt komplett auf nicht-toxische Treibstoffe, also z.B. nicht auf Hydrazin oder Distickstofftetroxid, was die Handhabung signifkant vereinfacht. Weiterhin soll Dreamchaser wiederverwendbar sein für 15 Flüge.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Dragon &amp; Cygnus</strong><br>SpaceX und Orbital ATK liefern das bereits Bekannte. Die Cygnus-Kapsel von Orbital ATK soll jetzt sowohl auf der eigenen verbesserten Antares Rakete als auch weiter auf der Atlas V gestartet werden. Die Wahl der Rakete bestimmt die mögliche Nutzlast und wird durch die Auftragsvergabe durch die NASA festgesetzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">SpaceX bietet jetzt sowohl Dragon 1 als auch Dragon 2 an. Dragon 2 ist die bemannte Kapsel, die auch in einer unbemannten Frachtversion geflogen werden kann. Dragon 2 kann an Land landen und selbst an die ISS andocken ohne dass dazu der Roboterarm notwendig ist. Dragon 2 bietet auch schnelleren Zugriff auf die Experimente nach der Landung.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Orbital ATK bastelt an einer neuen Feststoffrakete</strong><br>Orbital ATK bekommt von der US-Luftwaffe (USAF) dafür 47 bis zu 180 Millionen Dollar. Orbital ATK investiert 31 bis 125 Millionen Dollar. Auf jeden Dollar der USAF kommen also 66 Cent von Orbital ATK. Das Geld soll dabei für den GEM 63XL strap-on Feststoffbooster, einen &#8222;Common Booster Segment (CBS)&#8220; Feststoffmotor und eine ausfahrbare Düse für Blue Origins BE-3U Oberstufentriebwerk eingesetzt werden. Orbital möchte eine neue Rakete entwickeln, um damit auf dem lukrativen Markt für US-Militärsatelliten mitzubieten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>SpaceX bekommt Geld von der USAF für Raptor-Prototyp</strong><br>Es ist offiziell: SpaceX plant offenbar eine neue Oberstufe für die Falcon-Familie. Diese neue Oberstufe soll vom Raptortriebwerk angetrieben werden. So sagen es Pressemitteilungen des amerikanischen Verteidigungsministeriums zu der Mittelvergabe für Triebwerksentwicklungen. Um das RD-180 zu ersetzen, startet die US-Luftwaffe (USAF) ein Programm, in dem es sowohl Haupt- als auch Oberstufentriebwerke in der Entwicklung unterstützt.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/spacexraptoroxygenpreburnerstennistesting-1.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/spacexraptoroxygenpreburnerstennistesting_low-1.jpg" alt=""/></a><figcaption>Test der oxidatorreichen Vorbrennkammer des <br>Raptortriebwerkes bei der NASA in Stennis<br>(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">SpaceX bekommt mindestens ca. 30 bis maximal ca. 60 Millionen Dollar von der USAF und investiert selber mindestens 60 bis maximal 120 Millionen Dollar. Für jeden Dollar von der USAF muss SpaceX also zwei Dollar selber investieren. Das Programm läuft bis Ende 2018 und am Ende soll ein Raptor-Prototyp stehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bereits seit vielen Jahren ist bekannt, dass SpaceX ein Sauerstoff/Methan-Triebwerk mit dem Namen Raptor entwicklen möchte. Es sind auch schon diverse Details durchgesickert, so macht SpaceX gerade bei der NASA in Stennis Tests mit Vorbrennkammern. Elon Musk verkündete letztes Jahr, dass das Triebwerk 2300 kN Schub haben soll. Ob das noch aktuell ist, ist unklar.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/ffsc-1.png" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/dc_iss-2.jpg" alt="Schematischer Aufbau eines Triebwerks mit gestufter Verbrennung und zwei unterschiedlichen Vorbrennkammern
(Bild: Wikipdia, CC BY-SA 3.0)

"/></a><figcaption>Schematischer Aufbau eines Triebwerks mit <br>gestufter Verbrennung und zwei unterschiedlichen <br>Vorbrennkammern<br>(Bild: Wikipdia, CC BY-SA 3.0)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Im Gegensatz zu dem Merlin Triebwerk, was ein Gas-Generator Triebwerk ist, soll das Raptor ein &#8222;full flow staged combustion&#8220; (FFSC)-Triebwerk sein, also ein Triebwerk mit gestufter Verbrennung, allerdings mit 2 Vorbrennkammern. Eine Vorbrennkammer verbrennt ein oxidatorreiches Gemisch, während die andere Vorbrennkammer ein brennstoffreiches Gemisch vebrennt. Der komplette Treibstoff fließt also entweder durch die eine oder die andere Vorbrennkammer.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dadurch ist es möglich den Brennkammerdruck (und damit Schub) in schwindelerregende Höhen zu treiben oder alternativ die Temperatur in den Vorbrennkammern zu senken, weil durch den hohen Massenstrom eine enorme Menge Energie für die Turbinen bereitsteht (der komplette Treibstoff fließt durch die Turbinen), die ihrerseits die Pumpen antreiben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Triebwerk mit gestufter Verbrennung und einer brennstoffreichen und einer oxidatorreichen Vorbrennkammer ist noch nie geflogen. Das Shuttle-Haupttriebwerk hat zwei brennstoffreiche Vorbrennkammern. Russische Triebwerke wie das RD-180 haben nur oxidatorreiche Vorverbrennung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt auf dem Boden bisher nur zwei Demonstratortriebwerke mit oxidatorreicher und brennstoffreicher Vorverbrennung, das russische RD-270 und der &#8222;integrated powerhead demonstrator&#8220; (IPD) aus den USA. Diese haben es jedoch nicht bis zur Flugqualifikation geschafft.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Darüber hinaus soll das Raptor-Triebwerk natürlich auch drosselbar und wiederzündbar sein. Laut Pressemitteilung soll es ja in der Oberstufe eingesetzt werden. SpaceX versucht sich also jetzt am heiligen Gral der Flüssigtriebwerktechnik. Mittels moderner Techniken (z.B. 3D-Druck-Technologie aus Deutschland) möchte man bei SpaceX das erreichen, woran andere bisher gescheitert sind. Das Triebwerk soll wohl bei der NASA in Stennis getestet werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3407.msg350194#msg350194" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ISS Commercial Resupply Services</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Raumfahrtneuigkeiten aus den USA und Europa</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/raumfahrtneuigkeiten-aus-den-usa-und-europa/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Sep 2014 12:29:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Ariane 6]]></category>
		<category><![CDATA[CCtCap]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Galileo]]></category>
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		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Sierra Nevada Corporation]]></category>
		<category><![CDATA[SpaceX]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Erfolgreiche Woche für SpaceX: Spatenstich für SpaceXs Weltraumbahnhof in Brownsville und SpaceXs Dragon erreicht die ISS. SNC protestiert US-Crewtransportvergabe, US-Crewprogramm damit erstmal auf Eis. Europa einigt sich auf technisches Ariane 6 Konzept, weitere Details noch unklar. Die neue Juncker-Kommission wertet die EU-Raumfahrt auf und schafft einen EU Kommissar für Transport und Weltraum. Ein Beitrag von [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Erfolgreiche Woche für SpaceX: Spatenstich für SpaceXs Weltraumbahnhof in Brownsville und SpaceXs Dragon erreicht die ISS. SNC protestiert US-Crewtransportvergabe, US-Crewprogramm damit erstmal auf Eis. Europa einigt sich auf technisches Ariane 6 Konzept, weitere Details noch unklar. Die neue Juncker-Kommission wertet die EU-Raumfahrt auf und schafft einen EU Kommissar für Transport und Weltraum.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Tobias Willerding. Quelle: SpaceNews, SpaceX, SNC, Les Echos, EU Kommission.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/27092014142912_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/27092014142912_small_1.jpg" alt="SpaceX" width="260"/></a><figcaption>
Dragon CRS4 im Anflug zur ISS 
<br>
(Bild: SpaceX)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Erfolgreiche Woche für SpaceX</strong>
<br>
Am Montag wurde nahe Brownsville, im Süden des US-Bundesstaates Texas, die Zeremonie des ersten Spatenstiches für den SpaceX-eigenen Weltraumbahnhof abgehalten. Dabei waren Elon Musk, der CEO von SpaceX, der Gouverneur von Texas, lokale Politiker sowie die Presse anwesend. Von diesem Ort sollen ab Ende 2016 kommerzielle GTO-Missionen von SpaceX fliegen. Sowohl die aktuelle Falcon 9 als auch die neue Falcon Heavy sollen von hier abheben. Anfangs ist der Startplatz auf 12 Missionen pro Jahr ausgelegt und das Investitionsvolumen bewegt sich auf einer Größenordnung von 100 Millionen US-Dollar. Der eigentliche Bau soll jedoch erst im dritten Quartal 2015 beginnen, wenn die Bauarbeiten am Startplatz 39A abgeschlossen sind.   </p>



<p class="wp-block-paragraph">SpaceX hat das Projekt eines eigenen Weltraumbahnhofes begonnen, um Nachteilen am Cape, in Vandenberg und am KSC aus dem Weg zu gehen. Diese Weltraumbahnhöfe werden vom US-Militär bzw. von der NASA kontrolliert und sind zu restriktiv im Umgang mit z.B. Nicht-US-Bürgern und haben weitere Kostennachteile. In Brownsville kann SpaceX alles kontrollieren und ist allein den Vorschriften der FAA unterworfen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Darüber hinaus hat am Dienstag die Dragonkapsel die ISS erreicht. Der Anflug verlief problemlos und die Dragon wurde um 12:52 MESZ vom ISS-Canadaarm eingefangen. Mitte Oktober wird die Dragonkapsel die ISS wieder verlassen und Platz für Orbitals Cygnuskapsel machen. Der Start dieser Mission ist derzeit für den 21. Oktober um 03:29 MESZ geplant.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/27092014142912_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/27092014142912_small_2.jpg" alt="SNC" width="260"/></a><figcaption>
Dreamchaser 
<br>
(Bild: SNC)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Sierra Nevada Corporation protestiert CCtCap-Vergabe</strong>
<br>
Am späten Freitagabend wurde bekannt, dass die Sierra Nevada Corporation, die mit ihrem Dreamchaser-Design beim US-Crewtransportprogramm CCtCap den Kürzeren gezogen hat, gegen die Vergabe Protest beim GAO (Government Accountability Office – US Rechnungshof) eingelegt hat. Nach der Bekanntgabe der Vergabe, wollte SNC erstmal die Rücksprache mit der NASA abwarten bevor man das weitere Vorgehen bekannt gibt. Diese Rücksprache ist inzwischen erfolgt und nach Aussage von SNC gibt es große Unstimmigkeiten in der Bewertung der Angebote.   </p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der Bewertung der Angebote gab es drei Hauptfaktoren. Die technische Leistung des Konzepts, Performance der Firma in der Vergangenheit und Preis. Preis war dabei gleich gewichtet wie die beiden anderen Faktoren zusammen. SNC sagt in ihrer Pressemitteilung, dass bei Leistung und vergangener Performance alle Firmen ungefähr gleichwertig waren, jedoch SNC das zweitgünstigste Angebot nach SpaceX abgelegt hat. Anstatt Boeing hätte also SNC gewinnen müssen. Weiter hat SNC bekannt gegeben, dass man ca. 100 Mitarbeiter entlassen musste aber die CCiCap-Arbeiten trotzdem noch abschließen möchte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der US-Rechnungshof hat jetzt bis zum 5. Januar Zeit über diesen Einspruch zu entscheiden. In dieser Zeit dürfte das Programm NASA-seitig erstmal auf Eis liegen, da man kein Geld an Firmen geben möchte, was sich später als unrechtmäßig herausstellen könnte. Allerdings können die Firmen in dieser Zeit die Entwicklung mit eigenen Mitteln voranbringen, was zumindestens bei SpaceX wahrscheinlich sein dürfte. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/27092014142912_small_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/27092014142912_small_3.jpg" alt="Wikipedia" width="260"/></a><figcaption>
Der neue EU Kommissar für Transport und Weltraum, Maroš Šefčovič 
<br>
(Bild: Wikipedia)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Positive Nachrichten von der EU</strong>
<br>
Nach dem das Galileoprogramm in der letzten Zeit vor allem wegen dem Sojusfehlstart negativ in der Presse war, wo übrigens immer noch keine Erklärung für die Unglücksursache vorliegt, gibt es jetzt eine positive Nachricht zu vermelden. In der neuen Juncker-Kommission, die am 1. November antritt, ist das EU-Raumfahrtprogramm nicht mehr im Ressort „Industrie und Unternehmertum“ untergebracht, sondern im Ressort „Transport und Weltraum“. Dadurch haben Galileo und Copernicus innerhalb der EU an Bedeutung gewonnen. Dass das Wort „Weltraum“ direkt in einer Jobbezeichnung eines EU-Kommissars auftaucht – was in einer normalen Regierung ein Minister wäre – kann als bedeutender Schritt gesehen werden. Der neue europäische Kommissar für Transport und Weltraum, der Slowake Maroš Šefčovič, wird sich also einen signifikanten Anteil seiner Zeit mit dem EU-Raumfahrtprogramm beschäftigen dürfen.   </p>



<p class="wp-block-paragraph">Vor ihm stehen wichtige Entscheidungen. Nach dem Sojusfehlstart in Kourou gibt es Überlegungen alle Sojusstarts für Galileo auszusetzen und die restlichen mit Ariane 5 zu starten. Diese Entscheidung für oder gegen die Sojus ist eine der bedeutendsten Entscheidungen im europäischen Raumtransport seit Jahren und könnte eine Kaskade von Konsequenzen nach sich ziehen. Die europäischen Staaten haben  mehrere hundert Millionen Euro für die Sojus in Kourou ausgegeben und könnten jetzt durch einen Galileo-Wechsel zu Ariane 5 die Sojus als nicht mehr zuverlässig genug für europäische Satelliten „brandmarken“.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/27092014142912_big_4.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/27092014142912_small_4.jpg" alt="Wikipedia" width="260"/></a><figcaption>
Ariane 5 ES mit ATV. Wann wird der Ariane-Nachfolger fliegen? 
<br>
(Bild: Wikipedia)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Europa einigt sich auf Ariane 6-Design</strong>
<br>
Von der ESA-Seite des europäischen Raumfahrtprogramms gibt es eine kleine positive Meldung zu verbuchen. Die nationalen Agenturen, ESA und Industrie haben sich auf ein technisches Konzept für Ariane 6 geeinigt. Die neue Ariane 6 besteht aus einer Hauptstufe mit dem aktuellen Vulcain 2 Triebwerk, einer neuen Oberstufe mit dem Vinci-Triebwerk und aus 2-4 Feststoffboostern. Die Variante mit 2 Feststoffboostern heißt Ariane 62 und die mit 4 Boostern Ariane 64. Das ist dann aber auch alles, worauf man sich verständigt hat. Weiter unklar ist, ob erst die Ariane 5 ME gebaut werden soll oder direkt die neue Ariane 6, welche Frankreich gerne 2020 einsatzbereit haben möchte. Ebenfalls die Entwicklungkosten von 4 Milliarden Euro bereiten noch Kopfschmerzen und die Frage der Glaubwürdigkeit der aktuellen Kostenschätzungen steht auch noch im Raum.   </p>



<p class="wp-block-paragraph">Berlin hadert außerdem noch mit dem Geo-Return von Ariane 6. Ursprünglich war angedacht den Geo-Return zu lockern, um die Industriestruktur zu straffen und wettbewerbsfähiger zu werden, jetzt ist davon jedoch keine Rede mehr.  Berlin geht mit gutem Beispiel voran und blockt offenbar Ariane 6, weil es noch kein Arbeitspaket für OHB bzw. MT Aerospace in Augsburg gibt. Anstatt europäischer Interessen werden also weiterhin knallhart nationale Interessen vertreten. Die neue Ariane 6 soll nur noch 65 Millionen Euro (Ariane 62) bzw. 85 Millionen Euro (Ariane 64) pro Start kosten. Wie diese Kostenziele erreicht werden sollen, wo doch der technische Aufbau von der neuen Ariane 6 der alten Ariane 5 stark ähnelt und offenbar die alten Firmen auch alle bei der neuen Ariane ein Arbeitspaket abgekommen, muss, soll oder kann man als Außenstehender nicht verstehen.     </p>



<p class="wp-block-paragraph">Weiterhin berichtete „SpaceNews“ diese Woche, dass die neue Ariane 6 jetzt doch eine eigene Startanlage bekommen soll. Kostenpunkt: 700 Millionen Euro oder 900 Millionen Dollar, also 9x Mal so teuer wie der neue SpaceX-Weltraumbahnhof in Brownsville. Wie diese Kostendifferenz wohl dem europäischen Steuerzahler kommuniziert werden kann?</p>
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		<title>Dream Chaser mit europäischer Beteiligung?</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/dream-chaser-mit-europaeischer-beteiligung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Jan 2014 22:50:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[CCDev]]></category>
		<category><![CDATA[CCiCap]]></category>
		<category><![CDATA[COTS]]></category>
		<category><![CDATA[Dream Chaser]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Sierra Nevada Corporation]]></category>
		<category><![CDATA[SNC]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die jüngsten Erfolge bei Entwicklung und Erprobung eines Dream Chaser genannten Raumgleiters der US-Firma Sierra Nevada Corporation sowie die Verlängerung der Betriebsdauer der Internationalen Raumstation haben offenbar Gespräche zwischen der SNC und Vertretern der ESA bzw. europäischer Firmen über eine Kooperation in Gang gesetzt. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: ESA, SNC, NASA, Wikipedia. In [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die jüngsten Erfolge bei Entwicklung und Erprobung eines Dream Chaser genannten Raumgleiters der US-Firma Sierra Nevada Corporation sowie die Verlängerung der Betriebsdauer der Internationalen Raumstation haben offenbar Gespräche zwischen der SNC und Vertretern der ESA bzw. europäischer Firmen über eine Kooperation in Gang gesetzt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: ESA, SNC, NASA, Wikipedia.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08012014235022_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08012014235022_small_1.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Dream Chaser (Illustration) 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">In diesem Jahr wird das fünfte und letzte Automated Transfer Vehicle (ATV) der ESA Fracht zur Internationalen Raumstation transportieren. Ursprünglich sollte deren Betrieb 2015 enden. Nun hat man die Betriebsdauer allerdings bis 2020 verlängert und eine weitere Expansion bis 2024 und darüber hinaus kündigt sich an. Die ESA als Miteigentümer ist auch zu Dienstleistungen wie Materialtransport verpflichtet. Da eine Eigenentwicklung in kurzer Zeit nicht in Frage kommt und obendrein zu teuer wäre, strebt man nun offenbar nach einer Beteiligung an einem anderen Projekt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">In den 1980er Jahren testete die Sowjetunion mehrere geometrische Prototypen eines kleinen Raumtransporters (BOR 4 bzw. BOR 6), dessen Form später zugunsten der des Buran (BOR 5) aufgegeben wurde. Untersuchungen der NASA zu dessen Flugeigenschaften bei unterschiedlichen Geschwindigkeiten ergaben positive Eigenschaften und so wurde auf der Basis vorheriger Erfahrungen mit HL 20 ein ähnliches Projekt angestoßen. Es sollte zur Versorgung der geplanten US-Raumstation Freedom dienen. Studien und aerodynamische Untersuchungen liefen bei der NASA und beuaftragten Institutionen von Mitte der 1980er Jahre bis Ende 1991. Ende 2004 kündigte die Firma SpaceDev die Entwicklung eines Raumtransporters auf der Basis des HL-20-Konzepts an. Mit diesem Konzept beteiligte man sich an verschiedenen staatlichen Wettbewerben der USA um Material und Personentransport zur Internationalen Raumstation (COTS, CCDev, CCiCap) und erhielt auch Fördermittel in dreistelliger Millionenhöhe. Nach Übernahme von SpaceDev durch die Sierra Nevada Corporation wurden diese Bemühungen fortgesetzt und verstärkt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben anderen Entwürfen für Transportraumschiffe im Kapseldesign genießt der Dream Chaser aufgrund seiner Form als flugzeugähnliches Vehikel und aufgrund seiner Vorgeschichte bei der NASA und der Raumfahrt-interessierten Öffentlichkeit große Sympatien. Im vergangenen Monat wurde nun bekannt, dass das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) eine Studie zur Verwendung des Dream Chasers für Materialtransport zur ISS in europäischem Auftrag oder unter europäischer Leitung. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Dream Chaser hat eine Leermasse von reichlich 11 t und eine Länge von 9 Metern. Mit diesen Abmessungen könnte er auch von einer europäischen Trägerrakete vom Typ Ariane 5 ins All transportiert werden. Ebenso könnten europäische Firmen Beiträge zur technischen Entwicklung des Raumfahrzeugs leisten. Insbesondere könnten hier Erfahrungen bei der Entwicklung eines Hitzeschutzes, eines Kopplungssystems und spezieller Inneneinrichtung genutzt werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Dream Chaser war bei seinem ersten Abwurftest beschädigt worden, da ein Rad des Hauptfahrwerks aufgrund einer Verunreinigung im Hydraulikmechanismus nicht ausgefahren worden war. Mittlerweile arbeitet man an der Reparatur der Hülle. Außerdem wird die Ausstattung ergänzt. Für 2014 sind dann zwei weitere Abwürfe geplant. Danach wird das Testmodell umgerüstet, um 2015 mit Besatzung zur Erde zu gleiten. Bis 2016 soll dann das erste Flugmodell gefertigt werden, welches nach einem ersten unbemannten Orbitalflug nach gegenwärtiger Planung und unter der Voraussetzung weiterer Finanzierungsbeihilfen Anfang 2017 einen ersten bemannten Flug zur Internationalen Raumstation absolvieren könnte. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die nächste Etappe des Förderprogramms für die kommerzielle bemannte Raumfahrt in den USA wird aber wahrscheinlich nur noch ein oder zwei der drei konkurrierenden Projekte finanziell unterstützen. Es besteht hier die Möglichkeit, dass SNC keine weitere öffentlichen Mittel erhält. So kurz vor dem Ziel gibt sich SNC aber optimistisch und CEO Mark Sirangelo äußerte heute, man wolle das Projekt auch ohne NASA-Unterstützung weiter verfolgen. Man sieht drei Anwendungsfelder für den Dream Chaser: das Ausführen spezieller Arbeiten im All, wozu Experimente oder Wartungs- bzw. Reparaturarbeiten gehören, das Erlebnis Weltraum für den Tourismus zu ermöglichen und zivile Beobachtungen aus dem All zu unterstützen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Man sieht dabei den Dream Chaser als Basis für unterschiedliche Konzepte und Anwendungsfälle, deren Möglichkeiten man nun gemeinsam mit ESA und DLR herausfinden möchte. Eine Vereinbarung zwischen Sierra Nevada und ESA läuft nach Auskunft von Elena Winters (Vorsitzende des Koordinationsbüros für bemannte Raumfahrt der europäischen Weltraumagentur ESA) in ihrer frühen Phase bis Anfang 2015. Damit zielt die Übereinkunft offenbar auch in Richtung Personentransport. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ähnliche Kooperationsbemühungen hatte die ESA in der zurück liegenden Zeit mehrfach unternommen, war damit aber letztlich immer beim Aushandeln des europäischen Anteils an Entwicklung und Betrieb gescheitert. Erinnert sei an die Konzepte ACTS und Kliper mit Roskosmos sowie CRV mit der NASA. Vielleicht klappt es diesmal auf privatwirtschaftlicher Basis. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Meldungen:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/dream-chaser-testdetails/" data-wpel-link="internal">Dream-Chaser-Testdetails</a></li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/dream-chaser-modell-bei-test-beschaedigt-update/" data-wpel-link="internal">Dream-Chaser-Modell bei Test beschädigt &#8211; Update</a></li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/dream-chaser-erreicht-weiteren-meilenstein/" data-wpel-link="internal">Dream Chaser erreicht weiteren Meilenstein</a></li><li><a class="a" href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Human_and_Robotic_Exploration/International_Space_Station/Helping_make_Dream_Chaser_a_reality" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Helping make Dream Chaser a Reality (ESA-Seite)</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10135.msg270271#msg270271" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Dream-Chaser-Thema ab 13. November 2013</a></li></ul>
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		<item>
		<title>Dream-Chaser-Testdetails</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/dream-chaser-testdetails/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Oct 2013 19:45:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstationen]]></category>
		<category><![CDATA[Versorgungsfahrzeuge]]></category>
		<category><![CDATA[Dream Chaser]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Fehlfunktion]]></category>
		<category><![CDATA[Landung]]></category>
		<category><![CDATA[Raumgleiter]]></category>
		<category><![CDATA[Sierra Nevada Corporation]]></category>
		<category><![CDATA[Testflug]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Obgleich die Landung aufgrund eines kleinen mechanischen Fehlers spektakulär daneben ging, sind die Ergebnisse insgesamt recht positiv ausgefallen. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: NASASpaceFlight, Parabolic Arc, Sierra Nevada Corporation, Raumcon. Bereits am Kabel hängend wurden vom Testmodell viele Daten erfasst und die Bordelektronik hatte das Fluggerät unter Kontrolle. Nach dem Ausklinken in etwa 3.600 [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Obgleich die Landung aufgrund eines kleinen mechanischen Fehlers spektakulär daneben ging, sind die Ergebnisse insgesamt recht positiv ausgefallen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Günther Glatzel.</a> Quelle: NASASpaceFlight, Parabolic Arc, Sierra Nevada Corporation, Raumcon.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/30102013204517_small_1.jpg" alt="Sierra Nevada Corporation" width="260"/><figcaption>
Das Testmodell wird in etwa 3.600 Metern Höhe ausgeklinkt. 
<br>
(Bild: Sierra Nevada Corporation)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Bereits am Kabel hängend wurden vom Testmodell viele Daten erfasst und die Bordelektronik hatte das Fluggerät unter Kontrolle. Nach dem Ausklinken in etwa 3.600 Metern Höhe und zunächst steilem Abstieg zum Aufbauen einer für aerodynamische Flugmanöver erforderlichen Geschwindigkeit, gelangte der Dream Chaser auf eine stabile Flugbahn mit etwa 23 Grad mittlerem Abstiegswinkel. Dabei steuerte er aktiv die Landebahn an. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Veränderungen in der Fluglage ließen anschließend den Winkel abflachen, so wie dies bei einem vom Menschen gesteuerten Landeanflug auch geschieht. Über der Mittellinie der Landebahn maß ein Radarabstandsmessgerät die Flughöhe und löste zum geeigneten Zeitpunkt das Ausklappen des Fahrwerks aus. Beim Aufsetzen bemerkte die Steuerungselektronik die inkorrekte Fluglage und versuchte durch Ausschläge der Steuerruder zu kompensieren. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/30102013204517_small_2.jpg" alt="Sierra Nevada Corporation" width="260"/><figcaption>
Zunächst wird im Sturzflug Höhe in Geschwindigkeit umgesetzt. (Bild: Sierra Nevada Corporation)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Lösbar war das Problem auf diese Weise allerdings nicht, so dass der linke Flügelbereich Bodenkontakt bekam. Dadurch wurde das Fluggerät aus der Bahn und in eine heftige Rotation versetzt, so dass es von der Landebahn rutschte und dort eine spektakuläre Sand- und Staubwolke aufwirbelte. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Nachhinein wurden allerdings nur verhälnismäßig geringe Beschädigungen festgestellt. Die Kabine blieb heil und das Fahrzeug im Wesentlichen intakt. Insofern war der Testflug ein Erfolg. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit mehreren Monaten arbeitet man gemeinsam mit Lockheed am ersten Flugexemplar des Dream Chasers. Für 2014 ist ein bemannter Abwurf geplant, bei dem Piloten den Landevorgang überwachen oder steuern sollen. Nun erwägt man, diesen Test bereits mit dem Flugexemplar vorzunehmen und auf weitere Tests mit dem Testexemplar zu verzichten. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/30102013204517_small_3.jpg" alt="Sierra Nevada Corporation" width="260"/><figcaption>
Aus dem Cockpit heraus ist die Landebahn mittig erkennbar. 
<br>
(Bild: Sierra Nevada Corporation)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Problem bleibt allerdings die keineswegs gesicherte Finanzierung des Programms. Obwohl der Dream Chaser aufgrund seines Designs eine hohe Sympathie genießt und bisweilen als legitimer Nachfolger des Space Shuttles bezeichnet wird, ist er doch keine eigentliche NASA-Entwicklung. Ein NASA-Programm zum Bau von bemannten Raumschiffen für den erdnahen Raum stellt gegenwärtig die Finanzierungsgrundlage dar. Allerdings haben die politischen Querelen der letzten Monate auch die Teile des NASA-Budgets ins Wanken gebracht, die für die Fördergelder kommerzieller Raumfahrtentwicklung zur Verfügung stehen sollen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">So nimmt man an, dass in der nächsten Förderrunde nur noch maximal zwei der bisher drei konkurrierenden Projekte gefördert würden. Dabei wird mittlerweile von allen drei Kontrahenten das Jahr 2016 für einen ersten Testflug angestrebt. SpaceX hat mit Dragon bereits ein funktionierendes unbemanntes Transportsystem und führt bei jedem Flug Neuerungen ein, die auf den bemannten Einsatz abzielen, Boeing gilt mit der CST-100-Kapsel als erfahrenster Bewerber und kann auf eine bewährte Rakete zurück greifen und der Dream Chaser der Sierra Nevada Corporation genießt in der Öffentlichkeit große Sympathien. Wir werden abwarten müssen, wie das Rennen ausgeht. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/30102013204517_small_4.jpg" alt="Sierra Nevada Corporation" width="260"/><figcaption>
Der perfekte Anflug geht nur aufgrund des fehlenden linken Heckrades schief. (Bild: Sierra Nevada Corporation)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Video</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="http://www.youtube.com/watch?list=UUtwO156POAv4Hnso14OwyMA&amp;v=QgdFotAkUEU" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">SNC&#8217;s Dream Chaser First Free-Flight Approach-and-Landing Test</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10135.msg268838#msg268838" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">SNC Dream Chaser ab 26. Oktober 2013</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Dream-Chaser-Modell bei Test beschädigt &#8211; Update</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/dream-chaser-modell-bei-test-beschaedigt-update/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Oct 2013 19:39:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstationen]]></category>
		<category><![CDATA[Versorgungsfahrzeuge]]></category>
		<category><![CDATA[Anomalie]]></category>
		<category><![CDATA[Dream Chaser]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Fehlfunktion]]></category>
		<category><![CDATA[Raumgleiter]]></category>
		<category><![CDATA[Sierra Nevada Corporation]]></category>
		<category><![CDATA[Testflug]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=37343</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ein flugfähiges Testmodell des Dream Chasers wurde bei einem Abwurftest am Samstag beschädigt, als es sich nach dem Aufsetzen auf der Landebahn überschlug. Update vom 30. Oktober 2013: Mittlerweile hat sich ein Vertreter der Sierra Nevada Corporation dahingehend geäußert, dass es nicht zu einem Überschlag gekommen sei. Das Simulationsmodell sei lediglich über die Landebahn geschlittert. [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Ein flugfähiges Testmodell des Dream Chasers wurde bei einem Abwurftest am Samstag beschädigt, als es sich nach dem Aufsetzen auf der Landebahn überschlug. Update vom 30. Oktober 2013: Mittlerweile hat sich ein Vertreter der Sierra Nevada Corporation dahingehend geäußert, dass es nicht zu einem Überschlag gekommen sei. Das Simulationsmodell sei lediglich über die Landebahn geschlittert.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Günther Glatzel</a>. Quelle: NASA, NASASpaceFlight, Parabolic Arc, Sierra Nevada Corporation, Raumcon.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized advgb-dyn-63a98fa8"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/28102013203922_small_1.jpg" alt="NASA" width="600" height="338"/><figcaption class="wp-element-caption">
Dream Chaser in einer Illustration der NASA auf einer Landebahn 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Hauptsächliche Ursache dafür war die Tatsache, dass sich die Klappe, hinter der das linke Rad verborgen war, nicht geöffnet hatte, so dass ein normales Aufsetzen auf beiden Rädern des Fahrwerkes unmöglich war. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Dies hatte bei einem Test ohne Abwurf am Dienstag noch reibungslos geklappt. Am 22. Oktober hatte man insgesamt drei Testflüge unternommen, bei denen das Modell mittels eines Kabels an einem Hubschrauber befestigt war und blieb. Beim dritten Testflug hatte man zudem das Ausklappen des Fahrwerks und des Gleitsporns am Bug im Vorwärtsflug ausprobiert. Generell wird das Fluggerät beim Absetzen immer auf das ausgeklappte Fahrwerk gestellt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Abheben am Samstag hatte zunächst alles nach einem Erfolg ausgesehen. Die Flugelektronik und -mechanik funktionierte und nach dem Ausklinken des Fluggerätes in etwa 3.600 Metern Höhe glitt dies eine ganze Zeit lang stabil in einem Winkel von im Mittel 23 Grad durch die Luft und setzte wie geplant zur Landung an. </p>



<p class="wp-block-paragraph">In den Monaten Mai und August hatte man das Dream-Chaser-Modell bereits erfolgreich bei unterschiedlichen Geschwindigkeiten von einem Fahrzeug auf der Landebahn ziehen lassen und anschließend ausgeklinkt. Damit hatte man Lenkung und Bremsen getestet. Außerdem erfolgte im August auch ein Flugtest am Kabel, bei dem das Fahrwerk ausgefahren wurde. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Dream Chaser wird von der Sierra Nevada Corporation unter Mitfinanzierung durch die NASA im Rahmen des Commercial Crew Development Program entwickelt und basiert auf einem NASA-Entwurf. Das Projekt HL 20 wurde bei der NASA jedoch eingestellt. Der Dream Chaser soll an der Spitze einer modifizierten Atlas-5-Trägerrakete Raumflüge im erdnahem Weltraum, etwa zur Internationalen Raumstation, durchführen können. Seine Entwicklung ist allerdings von weiterer Finanzierung durch die staatliche Weltraumbehörde abhängig. Diese wird nur gewährt, wenn zuvor vereinbarte Zwischenziele erreicht werden. Konkurrenten sind CST-100 von Boeing und Dragon von SpaceX. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Video</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a class="a" href="http://www.youtube.com/watch?list=UUtwO156POAv4Hnso14OwyMA&amp;v=QgdFotAkUEU" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">SNC&#8217;s Dream Chaser First Free-Flight Approach-and-Landing Test</a></li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



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<li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10135.msg268838#msg268838" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">SNC Dream Chaser ab 26. Oktober 2013</a></li>
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			</item>
		<item>
		<title>Dream Chaser erreicht weiteren Meilenstein</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/dream-chaser-erreicht-weiteren-meilenstein/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Aug 2013 18:09:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstationen]]></category>
		<category><![CDATA[Versorgungsfahrzeuge]]></category>
		<category><![CDATA[CCiCap]]></category>
		<category><![CDATA[Dream Chaser]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Raumgleiter]]></category>
		<category><![CDATA[Sierra Nevada Corporation]]></category>
		<category><![CDATA[SNC]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das zukünftige bemannte Raumfahrzeug der Sierra Nevada Corporation hat am vergangenen Donnerstag, 22. August 2013, einen weiteren Schritt hin zur Qualifikation als Crew-Transporter für den Low Earth Orbit erfolgreich absolviert. Die Raumfähre musste dazu, angehängt an einen Schwerlast-Helikopter, Flugtests auf dem Gelände des Dryden Flight Research Center in Kalifornien über sich ergehen lassen. Ein Beitrag [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Das zukünftige bemannte Raumfahrzeug der Sierra Nevada Corporation hat am vergangenen Donnerstag, 22. August 2013, einen weiteren Schritt hin zur Qualifikation als Crew-Transporter für den Low Earth Orbit erfolgreich absolviert. Die Raumfähre musste dazu, angehängt an einen Schwerlast-Helikopter, Flugtests auf dem Gelände des Dryden Flight Research Center in Kalifornien über sich ergehen lassen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Michael Clormann. Quelle: NASA, NASAspaceflight.com, Raumcon. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2013-08-26-41033.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24082013200928_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24082013200928_small_1.jpg" alt="NASA" width="260" height="173"/></a><figcaption>
Dream Chaser ETA beim captive-carry-Test am 22. August 2013 unter einem Helikopter befestigt. 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><i>Dream Chaser</i> wird in den letzten Jahren von der privaten Sierra Nevada Corporation (SNC) in Weiterführung eines sogenannten lifting-body-Konzepts der NASA aus den späten 1980er Jahren entwickelt. Damals bereits als Crew-Transporter zur angedachten Raumstation <i>Freedom</i> konzipiert, soll der Raumgleiter auch nach gegenwärtiger Planung Besatzungen von und zur <i>Internationalen Raumstation</i> (ISS) bringen können. Damit wäre erstmals seit 2011, dem Ende der <i>Space-Shuttle</i>-Ära, erneut eine US-amerikanische Kapazität zum bemannten Transport in einen Low Earth Orbit vorhanden. Die Konstruktion des lifting-body beruht auf einer nahezu flügellosen Formgebung des Fahrzeugs, dessen Auftrieb im Atmosphärenflug fast ausschließlich durch die aerodynamischen Eigenschaften des Rumpfes selbst erzeugt wird.  <br>Nachdem in den letzten Monaten bereits Rollversuche des <i>Dream Chaser</i> am Boden wohl erfolgreich verlaufen waren, zuletzt am 2. August, stellt der nun geglückte captive-carry-Test einen weiteren milestone auf dem Weg zum ersten Orbitalflug des Raumfahrzeugs ab frühestens 2015/2016 dar. Bei dem am Donnerstag erfolgten Flugversuch, fixiert unter einem <i>Air-Crane</i> Helikopter der NASA, stieg erstmalig der sogenannte <i>Engineering Test Article</i> (ETA) des <i>Dream Chaser</i> mit umfangreicher Innenausstattung in eine luftige Höhe bis zu etwa 3.800 Metern auf. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wichtige Funktionen wie der Bordcomputer, die Steuer- und Navigationssysteme und auch das Fahrwerk samt Frontkufe konnten im Betrieb getestet werden. Die speziell gewählte Flugbahn für den captive-carry bildete dabei die Parameter eines zukünftigen Landeanflugs der Raumfähre auf die Pisten der Edwards Air Force Base ab. Bislang hatte man nur maßstäblich verkleinerte Modelle und weitgehend funktionslose, aerodynamische Frühversionen der Raumfähre in den kalifornischen Himmel befördert. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Erreichen dieses Zwischenziels steht der nächste Schritt für SNC bereits in Kürze an: noch in diesem Jahr soll der <i>ETA</i>, dazu zunächst wieder per Helikopter angehoben, einen ersten autonomen Gleitflug samt Landung absolvieren.  <br>Noch steht aber in den Sternen, wann <i>Dream Chaser</i> tatsächlich auf der Spitze eines <i>Atlas-V</i>-Trägers zur <i>ISS</i> starten wird. Nach aktuellem Zeitplan der NASA wird der Premieren-Einsatz höchstwahrscheinlich erst im Jahr 2017 oder später erfolgen. Noch sind keineswegs alle finanziellen, administrativen oder auch nur technischen Hürden des Entwicklungs- und zukünftigen Fertigungsprogramms genommen. <i>Dream Chaser</i> befindet sich noch immer im Wettbewerb mit Konzepten von Boeing und Space Exploration Technologies (SpaceX) um begehrte (und stets knappe) Zuschüsse aus dem NASA-Haushalt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">SpaceX entwickelt seinerseits eine bemannte Variante der bereits All-erprobten <i>Dragon</i>-Kapsel, während Boeing mit dem <i>CST-100</i> ebenfalls ein wiederverwendbares Kapsel-Raumschiff neu konzipiert. Obwohl inzwischen die dritte Ausschreibungsrunde der Vereinbarungen zum kommerziellen Crew-Transport, Commercial Crew Integrated Capability (CCiCap), erreicht ist, kann ein spätes Ausscheiden des Raumfähren-Konzepts von SNC nicht endgültig ausgeschlossen werden. Nichtsdestotrotz besteht erstmals seit einigen Jahren wieder eine gute Chance, die tatsächliche Verwirklichung einer bemannten, horizontal landenden und wiederverwendbaren Raumfähre zu erleben. Im Zuge umfangreicher Kürzungsmaßnahmen Anfang der 2000er Jahre hatte die NASA sämtliche Konzepte ähnlicher Art, etwa das <i>X-38 Crew Return Vehicle</i> (CRV), eingestellt. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10135.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">SNC DreamChaser</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Vorhaben neuer kommerzieller US-Raketendienstleister</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/vorhaben-neuer-kommerzieller-us-raketendienstleister/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 Jan 2013 14:51:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Antares-120]]></category>
		<category><![CDATA[CCiCap]]></category>
		<category><![CDATA[Cygnus]]></category>
		<category><![CDATA[Dream Chaser]]></category>
		<category><![CDATA[Falcon 9]]></category>
		<category><![CDATA[Grasshopper]]></category>
		<category><![CDATA[Orbital Sciences]]></category>
		<category><![CDATA[Raptor]]></category>
		<category><![CDATA[Sierra Nevada Corporation]]></category>
		<category><![CDATA[SpaceX]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Während die etablierten US-Startanbieter Boeing und Lockheed mit ihren Trägern Delta und Atlas in den letzten Jahren jeweils 4 bis 6 Starts größtenteils mit US-Regierungsnutzlasten ausgeführt haben, will der &#8222;neue&#8220; Anbieter SpaceX mit niedrigeren Preisen vor allem auch den Markt der kommerziellen Nutzlasten erobern. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: New Space Watch, Raumcon, SpaceX, [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Während die etablierten US-Startanbieter Boeing und Lockheed mit ihren Trägern Delta und Atlas in den letzten Jahren jeweils 4 bis 6 Starts größtenteils mit US-Regierungsnutzlasten ausgeführt haben, will der &#8222;neue&#8220; Anbieter SpaceX mit niedrigeren Preisen vor allem auch den Markt der kommerziellen Nutzlasten erobern.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Günther Glatzel</a>. Quelle: New Space Watch, Raumcon, SpaceX, NASA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/05012013155158_small_1.jpg" alt="NASA-TV" width="260"/><figcaption>
Der erste reguläre Fracht-Dragon wird mit der ISS &#8222;verkuppelt&#8220;. 
<br>
(Bild: NASA-TV)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Dazu hat sich Space Exploration Technologies (SpaceX) für 2013 einen sehr umfangreichen und vielseitigen Arbeitsplan aufgestellt. Zum einen gehören dazu zwei Frachtmissionen je eines Dragon-Raumschiffes zur Internationalen Raumstation mit anschließender Wasserung inklusive Rückfracht. Außerdem will man im April mit CASSIOPE die erste kommerzielle Primärnutzlast in einen elliptischen aber erdnahen Orbit transportieren und dies zudem vom neuen Startkomplex in Vandenberg aus. Zum zweiten soll nach derzeitigen Planungen im Juni mit SES 8 ein geostationärer Kommunikationssatellit mit einer neuen Version der Trägerrakete Falcon 9, die mit den deutlich schubstärkeren Merlin-1D-Triebwerken ausgestattet wird, gestartet werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Vor wenigen Tagen konkretisierten Orbcomm und SpaceX zudem einen Startvertrag für insgesamt 18 Kleinsatelliten bei zwei Starts der Falcon 9 1.1, deren erster im August über die Bühne gehen soll. Bis zum Ende des Jahres will SpaceX Produktion der Raketen und Ausführung der Starts im Einmonatsabstand ausführen, um ihre bisher eingegangenen vertraglichen Verpflichtungen erfüllen zu können. Ebenfalls bis zum Jahresende möchte man eine erste Falcon Heavy in Vandenberg zum Testen bereitstellen, erstmals Überschallgeschwindigkeit mit dem Grasshopper und daraus eine sichere Landung erreichen sowie die für 2013 geplanten Meilensteine im Rahmen des CCiCap-Vertrages (Commercial Crew-integrated Capability) mit der NASA erfüllen. Darunter befindet sich auch ein erster Startabbruchtest mittels der in der Dragon-Kapsel integrierten Triebwerke. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Gegenwärtig wird in der Gerüchteküche über weitere Start- oder Landeplätze in Texas bzw. Cape Canaveral diskutiert. Dazu würde die NASA in Florida ein Gelände nördlich der bisherigen Startkomplexe zur Verfügung stellen, bei dem man zwar die Bodeneinrichtungen der Cape Canaveral Air Force Station weiterhin nutzen könnte, aber nicht den strengen militärischen Regeln im Bodenmanagement unterläge. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Des Weiteren arbeitet man ohne große öffentliche Ankündigungen auch am Projekt einer weiteren Schwerlastrakete (MCT), die mit stärkeren Raptor-Triebwerken ausgerüstet werden soll, mit Methan als Brennstoff arbeitet und für Marsflüge gedacht ist. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei Orbital Sciences hingegen sehen die Ziele weit bescheidener aus. Zunächst möchte man einen ersten Bodentest der Antares-Rakete durchführen und anschließend eine Masseattrappe starten. Falls dies erfolgreich abläuft, läge ein erster Start des Cygnus genannten Frachtraumschiffes mit anschließender Kopplung an der Internationalen Raumstation im April im Bereich des Möglichen. Für 2013 hat man zwar noch keinen regulären Flug im Rahmen der Commercial Resupply Services (CRS) zur ISS vorgesehen, man möchte dies aber auch nicht ausschließen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Sierra Nevada Corporation plant für dieses Jahr einen Abwurftest ihres im Rahmen von CCiCap geförderten Raumgleiters Dream Chaser. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3424.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">SpaceX</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11266.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Falcon 9/Dragon CRS 2</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9774.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Antares (vormals Taurus II) &#8211; Jungfernflug</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>OG2: Orbcomm muss auf SpaceX warten</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/og2-orbcomm-muss-auf-spacex-warten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 May 2011 11:16:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Falcon 9]]></category>
		<category><![CDATA[Relaissatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Sierra Nevada Corporation]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=34091</guid>

					<description><![CDATA[<p>Orbcomm, ein Betreiber von Relaissatelliten zur automatisierten Weiterleitung von Datenpaketen zwischen technischen Anlagen und Geräten, die als machine-to-machine communication (M2M) bezeichnet wird, muss hinnehmen, dass ein erster Start von Satelliten der neuesten Generation nicht vor Ende des Jahres 2011 stattfinden wird. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Defense News, ISRO, Space News. Die beiden ersten [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/og2-orbcomm-muss-auf-spacex-warten/" data-wpel-link="internal">OG2: Orbcomm muss auf SpaceX warten</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Orbcomm, ein Betreiber von Relaissatelliten zur automatisierten Weiterleitung von Datenpaketen zwischen technischen Anlagen und Geräten, die als machine-to-machine communication (M2M) bezeichnet wird, muss hinnehmen, dass ein erster Start von Satelliten der neuesten Generation nicht vor Ende des Jahres 2011 stattfinden wird.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Defense News, ISRO, Space News.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/15052011131620_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/15052011131620_small_1.jpg" alt="NASA/Tony Gray und Kevin O´Connell" width="260"/></a><figcaption>
Falcon-9-Start am 8. Dezember 2010 
<br>
(Bild: NASA/Tony Gray und Kevin O´Connell)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die beiden ersten Satelliten der Orbcomm Generation 2 (OG2) sind für einen Flug mit einer Falcon-9-Rakete von SpaceX gebucht, auf der sie neben einem Transporter vom Typ Dragon für die Internationale Raumstation ISS als Sekundärnutzlasten fliegen sollen. Weil SpaceX mit der Fertigstellung des Transportschiffs hinter dem ursprünglichen Zeitplan zurückliegt, rechnet man mittlerweile mit einem Start nicht vor Jahresende. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben den Verzögerungen, die aus den Abläufen bei SpaceX resultieren, muss sich Orbcomm auch mit Problemen beim Bau der neuen Satelliten auseinandersetzen. Deren Hersteller, die Sierra Nevada Corporation (SNC), hatte nach der Beauftragung im Mai 2008 wiederholt vereinbarte Projektmeilensteine nicht rechtzeitig erreicht. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Sierra Nevada Corporation soll für Orbcomm 18 Satelliten bauen. Vom dafür vereinbarten Preis von 117 Millionen US-Dollar zahlte Orbcomm bis zum 31. März 2011 bereits 41,1 Millionen US-Dollar, bis Jahresende will Orbcomm weitere 10,1 Millionen US-Dollar an den Satellitenbauer überweisen. Eine Option auf bis zu 30 zusätzliche Satelliten wird Orbcomm nicht wahrnehmen und gibt dafür marktstrategische Gründe an. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit Orbcomm nicht unausgesetzt ohne die Fähigkeit bleibt, seinen Kunden Dienste im Kontext des Automatischen Identifikationssystems (AIS) für Schiffe auf hoher See anbieten zu können, hat sich Orbcomm exklusiven Zugriff auf die Daten von zwei AIS-Satelliten, deren Bau durch ein Konsortium aus OHB und LuxSpace erfolgt, gesichert. Die Satelliten sollen nach aktuellem Planungsstand als Sekundärnutzlasten im Sommer 2011 auf einer indischen PSLV-Rakete in den Weltraum transportiert werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ende 2010 war Orbcomms letzter mit einem AIS-Transceiver ausgestatteter, 2008 gestarteter Satellit der QUICKLAUNCH-Serie ausgefallen, der damit das Schicksal der fünf anderen beim gleichen Flug ins All gebrachten Satelliten teilte. Im AIS-Segment steht Orbcomm insbesondere mit der kanadischen COMDEV im Wettbewerb, deren neuester AIS-Transceiver im All sich an Bord des seit dem 20. April 2011 um die Erde kreisenden indischen Erdbeobachtungssatelliten Resourcesat 2 befindet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Start zweier mit AIS-Transceivern ausgestatteter Satelliten auf einer Dnepr-Rakete für SpaceQuest und dem Start von ADS-1B als Sekundärnutzlast auf einer Rakete vom Typ Sojus-Fregat will COMDEV im Sommer 2011 seine AIS-Aktivitäten ausbauen. Dann hätte COMDEV mit den 2009 für Spacequest gestarteten AprizeSat 3 und AprizeSat 4 schon sechs Satelliten im All, die zusammen rund sechs Millionen AIS-Nachrichten pro Tag weiterleiten könnten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Orbcomms Neuanfang im AIS-Segment soll der PSLV-Start im Sommer 2011 sicherstellen. Wenn dann anschließend der erste Falcon-9-Start mit OG2-Satelliten und dem ISS-Transporter noch vor Ende 2011 stattfinden kann, wird für Orbcomm das Jahr mit vier AIS-Nutzlasten im All enden. 2012 könnten bei einem weiteren Falcon-9-Flug zwischen acht und zwölf weitere OG2-Satelliten ins All gelangen, so die derzeitigen Planungen. Mit SpaceX hatte Orbcomm sich auf eine Summe von 46,6 Millionen US-Dollar für den Start von 18 OG2-Satelliten geeinigt. Bis 31. März 2011 erfolgten Zahlungen in Höhe von 10,1 Millionen US-Dollar, darüber hinausgehende Beträge soll SpaceX 2011 nicht erhalten. </p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/og2-orbcomm-muss-auf-spacex-warten/" data-wpel-link="internal">OG2: Orbcomm muss auf SpaceX warten</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Knapp 270 Millionen in CCDev-Runde 2</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/knapp-270-millionen-in-ccdev-runde-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Apr 2011 14:32:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Blue Origin]]></category>
		<category><![CDATA[Boeing]]></category>
		<category><![CDATA[CST-100]]></category>
		<category><![CDATA[Dragon]]></category>
		<category><![CDATA[Dream Chaser]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Sierra Nevada Corporation]]></category>
		<category><![CDATA[SpaceX]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=34029</guid>

					<description><![CDATA[<p>Gestern abend wurden die Unternehmen und Summen genannt, mit denen US-Regierung und NASA die Entwicklung bemannter Raumfahrzeuge und weiterer Komponenten in privatwirtschaftlicher Hauptverantwortung fördern. Vier Projekte bekommen zwischen 22 und 92,3 Millionen US-Dollar. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: SpaceNews, Spaceflight Now. Der größte Posten geht dabei mit 92,3 Millionen Dollar an Boeing zur Weiterentwicklung [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/knapp-270-millionen-in-ccdev-runde-2/" data-wpel-link="internal">Knapp 270 Millionen in CCDev-Runde 2</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Gestern abend wurden die Unternehmen und Summen genannt, mit denen US-Regierung und NASA die Entwicklung bemannter Raumfahrzeuge und weiterer Komponenten in privatwirtschaftlicher Hauptverantwortung fördern. Vier Projekte bekommen zwischen 22 und 92,3 Millionen US-Dollar.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: SpaceNews, Spaceflight Now.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/19042011163229_small_1.jpg" alt="Boeing" width="348" height="221"/><figcaption>
Ein CST-100-Raumschiff nähert sich der ISS. 
<br>
(Bild: Boeing)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der größte Posten geht dabei mit 92,3 Millionen Dollar an Boeing zur Weiterentwicklung des CST-100-Konzepts bis zu einer testreifen Raumkapsel. Geht alles nach Plan, könnte diese bereits 2015 zur Verfügung stehen und bis zu 7 Raumfahrer auf niedrige Erdorbits und zurück auf die Erde befördern. Vor wenigen Tagen erst hatte Boeing angekündigt, dass man im Mai eine Trägerrakete auswählen wolle, mit der das Testprogramm durchgeführt werden soll. Im Unterschied zu anderen Konzepten soll aber die Verwendung verschiedener Trägerraketen möglich sein. Die Kapsel selbst soll eine Masse von 13 Tonnen besitzen und über ein integriertes Rettungssystem verfügen. Boeing arbeitet zudem mit Bigelow Aerospace zusammen und hätte damit neben der NASA einen interessierten Kunden und Mitinvestor. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/ccdev-boeings-cst-100/" data-wpel-link="internal">CCDev: Boeings CST 100 (15.12.2010)</a><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/boeing-waehlt-erste-traegerrakete-fuer-cst-100-aus/" data-wpel-link="internal">Boeing wählt erste Trägerrakete für CST 100 aus (17.04.2011)</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Über 80 Millionen US-Dollar kann sich die Sierra Nevada Corporation (SNC) freuen. Sie hatte ein Raumgleiterkonzept von der NASA übernommen und zum Dream Chaser weiterentwickelt. Vor wenigen Wochen erst besuchte Lori Garver, NASA-Vize, den Firmensitz und überzeugte sich dabei von den durch die NASA geförderten Fortschritten. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/commercial-hope/" data-wpel-link="internal">Commercial Hope (22.02.2011)</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/ccdev-sncs-mini-shuttle/" data-wpel-link="internal">SNCs Mini-Shuttle (16.12.2010)</a></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/19042011163229_small_2.jpg" alt="SpaceX" width="327" height="245"/><figcaption>
Dragon-Raumschiff nähert sich der ISS 
<br>
(Bild: SpaceX)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Mit 75 Millionen US-Dollar wird SpaceX bedacht. Mit der NASA existiert seit Jahren ein Vertrag zum Frachttransport zur ISS, SpaceX hat allerdings gleich eine Kapsel entwickelt, die auch Fracht zur Erde zurückbringen kann und offenbar grundsätzlich auch für bemannte Einsätze geeignet ist. Beim Jungfernflug einer Dragon-Kapsel im Dezember letzten Jahres waren die Umweltbedingungen an Bord offenbar so gut, dass Menschen diesen Flug erträglich hätten absolvieren können. Temperatur, Luftdruck, G-Kräfte und Vibrationen hielten sich im Rahmen, die Kapsel wurde nach der Wasserung geborgen. Ein Großteil der Entwicklungsarbeit ist also bereits getan und man sieht gute Erfolgschancen, auch wenn hier, im Gegensatz zum erfahrenen Unternehmen Boeing, ein Newcomer am Werk ist. Eine eigene Trägerrakete hatte man gleich mitentwickelt und für die Zukunft existieren weitreichende Pläne. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/spacex-dragon-kapsel-startet-und-wassert-erfolgreich/" data-wpel-link="internal">SpaceX Dragon-Kapsel startet und wassert erfolgreich (08.12.2010)</a><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/spacex-entwickelt-schwerlastrakete-falcon-heavy/" data-wpel-link="internal">SpaceX entwickelt Schwerlastrakete Falcon Heavy (06.04.2011)</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die übrigen 22 Millionen Dollar bekommt Blue Origin für ein Konzept eines bikonischen Fahrzeugs, das zunächst auf einer konventionellen Rakete und später auf einem wiederverwendbaren Boostersystem gestartet werden soll, sich aber noch in einem vergleichsweise frühen Entwicklungsstadium befindet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Leer ausgegangen sind offenbar Orbital Sciences Corporation (OSC), die aber mit dem Frachter Cygnus und der Trägerrakete Taurus II im Auftrag der NASA Versorgungsgüter zur Internationalen Raumstation transportieren sollen, sowie ULA und USA. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Anzumerken bleibt, dass mit den Fördergeldern ganz bestimmte Entwicklungs- und Erprobungsziele erreicht werden müssen und dies im Verlauf etwa eines Jahres. Eine Fertigstellung der genannten Projekte erfordert hingegen weitere Anstrengungen in den folgenden Jahren. Ob auch dann mit einer Unterstützung durch staatliche Gelder gerechnet werden kann, ist eine politische Entscheidung. Gegenwärtig bestehen hier aber arge Differenzen zwischen Weißem Haus, Repräsentantenhaus und Senat der USA. Derzeit im Gespräch sind für drei Folgejahre jeweils 850 Millionen US-Dollar. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Immerhin wird mit dieser Initiative das Ziel verfolgt, möglichst schnell US-Astronauten und Material durch landeseigene Unternehmen ins All bringen zu können. Die sich anbahnende alleinige Abhängigkeit von der russischen Raumfahrt beim Transport amerikanischer Raumfahrer zur Internationalen Raumstation sollte in den Augen vieler US-Politiker von möglichst kurzer Dauer sein. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=6325.msg182674#msg182674" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">CCDev-Thema ab 19.04.2011</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3424.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">SpaceX</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=8589.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Boeing/Bigelow CST-100</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3363.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">SNC (ehemals SpaceDev)</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Commercial Hope</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/commercial-hope/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Feb 2011 22:10:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Bigelow]]></category>
		<category><![CDATA[CST-100]]></category>
		<category><![CDATA[Dream Chaser]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Sierra Nevada Corporation]]></category>
		<category><![CDATA[Virgin Galactic]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In diesen Tagen konzentriert sich ein Großteil der Aufmerksamkeit der NASA auf förderwürdige Aktivitäten kommerzieller Unternehmen in den USA. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Space News, Parabolic Arc, NASA Watch, Spaceflight Now, Raumcon. Vertont von Peter Rittinger. Anfang Februar besuchte die stellvertretende NASA-Chefin Lori Garver Bigelow Aerospace in Las Vegas und Sierra Nevada Corp. [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">In diesen Tagen konzentriert sich ein Großteil der Aufmerksamkeit der NASA auf förderwürdige Aktivitäten kommerzieller Unternehmen in den USA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Space News, Parabolic Arc, NASA Watch, Spaceflight Now, Raumcon. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2011-02-24-36696.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22022011231045_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22022011231045_small_1.jpg" alt="NASA, Bill Ingalls" width="396" height="264"/></a><figcaption>
Raumstationsentwurf von Bigelow 
<br>
(Bild: NASA, Bill Ingalls)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Anfang Februar besuchte die stellvertretende NASA-Chefin Lori Garver Bigelow Aerospace in Las Vegas und Sierra Nevada Corp. in Boulder. Robert Bigelow selbst führte durch die Einrichtung, wobei man insbesondere am 1:1-Modell einer Raumstation verweilte, welches überwiegend aus großen Modulen besteht, die im Weltraum auf ihre vollen Dimensionen entfaltet werden sollen. Die Grundlagen dafür erwarb Bigelow einst von der NASA. Jetzt zeigt die US-Luftfahrt-und-Weltraumbehörde starkes Interesse an der Nutzung der weiterentwickelten Technologie. Bigelow hat mittlerweile drei verschiedene Grundmodelle im Programm, die unterschiedliche Aufgaben erfüllen können. Ein derartiges Modul könnte in Zukunft auch die ISS schmücken. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der Sierra Nevada Corporation (SNC) wird mit Unterstützung der NASA der Dream Chaser, ein Raumgleiter für bemannte Einsätze, entwickelt. Bisher wurden im Rahmen des Programms CCDev (Commercial Crew Development) zur kommerziellen Entwicklung und Vermarktung von bemannten Raumschiffen für den erdnahen Orbit die Struktur des Dream Chaser sowie Antriebskomponenten gefördert. Auch der Grundentwurf des Mini-Shuttles stammt ursprünglich von der NASA. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22022011231045_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22022011231045_small_2.jpg" alt="NASA, Bill Ingalls" width="397" height="264"/></a><figcaption>
Strukturmodell des Dream Chaser von SNC 
<br>
(Bild: NASA, Bill Ingalls)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nun steht die zweite CCDev-Runde an, in der insgesamt 200 Millionen US-Dollar an verschiedene Unternehmen gehen sollen, um die Entwicklung entsprechender Technologien zu unterstützen. Sechs Bewerber wurden nun von der NASA zu einer Diskussionsrunde eingeladen. Diese Einladung folgt einem Bewerbungsschluss, bei dem verschiedene Vorschläge eingereicht wurden. SpaceX will seine Dragon-Kapsel zu einem bemannten Raumschiff weiterentwickeln, Orbital Sciences arbeitet am Raumgleiter Prometheus, Boeing an der Kapsel CST-100, die United Launch Alliance entwickelt ihre Träger für bemannte Einsätze weiter, Blue Origin entwirft ein Rettungssystem sowie eine zunächst suborbitale Kapsel aus Verbundmaterialien (New Sheperd). Paragon bewirbt sich mit einem komplexen Luftaufbereitungssystem und Sierra Nevada mit dem bereits erwähnten Dream Chaser. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch unter den kommerziellen Unternehmen gibt es eine Vielzahl von Kontakten und Kooperationen. So unterstützt Bigelow die Entwicklung der CST-100, Virgin Galactic ist an Raumgleiterkonzepten interessiert und als Trägerraketen werden Delta, Atlas und Falcon 9 gleichermaßen diskutiert. Teilweise werden erste Testflüge bereits für 2014 für möglich gehalten, wenn die Finanzierung stimmt. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/12/boeing-atlas5-cst100.jpg" alt=""/></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">So übertreffen sich die Konkurrenten in den letzten Wochen gegenseitig in vielversprechenden Ankündigungen und buhlen um die Aufmerksamkeit von NASA und Öffentlichkeit. Bei teilweise konfuser Entscheidungslage über den Träger für das Explorationsraumschiff der Zukunft braucht die NASA aber auch die kommerziellen Aktivitäten. Durch deren Vielfalt kommt Bewegung ins Spiel, Farbe in die Diskussion. Im Umgang mit kleinen, flexiblen Unternehmen muss sich auch die NASA in dieser Beziehung schneller bewegen. So wird die kommerzielle Initiative auch zu einer Hoffnung für die Zukunftsperspektiven einer 50 Jahre alten Behörde. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=6325.msg173741#msg173741" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">CCDev seit Februar 2011</a></li></ul>
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		<title>Erfolgreicher Test für SpaceShipTwo-Motor</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/erfolgreicher-test-fuer-spaceshiptwo-motor/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 May 2009 19:12:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Hybridantrieb]]></category>
		<category><![CDATA[Sierra Nevada Corporation]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceport America]]></category>
		<category><![CDATA[Testzündung]]></category>
		<category><![CDATA[Virgin Galactic]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Hybridmotor des suborbitalen Raumschiffs SpaceShipTwo wurde erfolgreich für ca. 30 Sekunden getestet. SpaceShipTwo soll ab 2011 zahlende Passagiere für kurze Zeit ins All transportieren. Ein Beitrag von Tobias Willerding. Quelle: Virgin Galactic. Heute hat Virgin Galactic bekanntgegeben, dass der Hybridmotor von SpaceShipTwo erfolgreich für ca. 30 Sekunden getestet worden ist. Der Hybridmotor arbeitet mit [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der Hybridmotor des suborbitalen Raumschiffs SpaceShipTwo wurde erfolgreich für ca. 30 Sekunden getestet. SpaceShipTwo soll ab 2011 zahlende Passagiere für kurze Zeit ins All transportieren.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Tobias Willerding. Quelle: Virgin Galactic.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/28052009211205_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/28052009211205_small_1.jpg" alt="Virgin Galactic" width="500" height="328"/></a><figcaption>
Test des Hybridmotors von SpaceShipTwo 
<br>
(Bild: Virgin Galactic)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Heute hat Virgin Galactic bekanntgegeben, dass der Hybridmotor von SpaceShipTwo erfolgreich für ca. 30 Sekunden getestet worden ist. Der Hybridmotor arbeitet mit Lachgas als Oxidator und ist der größte seiner Art. In den nächsten Wochen sollen weitere Tests über längere Brenndauern folgen. Virgin Galactic hat die amerikanische Firma Scaled Composites mit der Entwicklung des Raumschiffs SpaceShipTwo und des Trägerflugzeugs WhiteKnightTwo beauftragt. Für die Entwicklung des Hybridmotors ist die Firma Sierra Nevada Corporation verantwortlich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf der International Space Development Conference hat sich Will Whitehorn, der Präsident von Virgin Galactic, zuversichtlich gezeigt, dass es Ende des Jahres erste Gleittestflüge von SpaceShipTwo geben wird. Außerdem ist bekannt geworden, dass es in SpaceShipTwo während der Phase in Schwerelosigkeit keine bewegenden Teile im Raumschiff geben soll, sodass die Passagiere die „Stille des Weltalls“ hören sollen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bereits am 20. Mai hat das Trägerflugzeug seinen fünften Testflug erfolgreich absolviert. Am 19. Juni soll es zu seinem ersten längeren Flug nach New Mexico zur Grundsteinlegung vom Spaceport America aufbrechen. Allerdings wird es sich nur um einen Überflug handeln, das Flugzeug wird anschließend nach Mojave zurückfliegen, ohne in New Mexico zu landen. Seinen ersten richtigen öffentlichen Auftritt wird das Trägerflugzeug bei der Oshkosh Air Show vom 27. Juli. bis zum 2. August haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3436.msg100399#msg100399" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Virgin Galactic Thread</a></li></ul>
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